Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
3. BEHÖRDEN UND EINRICHTUNGEN DES STAATES UND DER SELBSTVERWALTUNG NACH 1816
3.6. KULTUSVERWALTUNG
3.6.5. Staatliche Höhere Schulen
Staatliches neusprachliches Mädchengymnasium, Siegen
P 416, Staatliches neusprachliches Mädchengymnasium, Siegen
Permalink des Findbuchs


Signatur : P 416

Name : Staatliches neusprachliches Mädchengymnasium, Siegen

Beschreibung :

Einleitung :

Das Staatliche neusprachliche Mädchengymnasium Siegen geht auf eine 1842 gegründete private Höhere Töchterschule zurück, die 1879 von der Stadt Siegen übernommen wurde. 1910 wurde diese Höhere Schule als Lyzeum anerkannt, und vorübergehend, von 1920 bis 1923, war ihm auch eine Frauenschule angegliedert. Von 1925 bis 1928 wurde es zum Oberlyzeum ausgebaut, das 1930 an den Staat überging. Mit der Errichtung eines hauswirtschaftlichen Zweiges seit 1938 löste der neue Typ der Staatlichen Oberschule für Mädchen, sprachliche Form und hauswirtschaftliche Form, das Oberlyzeum ab. Nach einer Unterbrechung infolge des Bombenangriffs am 16.12.1944 begann der Unterricht 1945 zunächst in Eiserfeld, bis 1947 das Schulgebäude wieder benutzbar war. Die Frauenoberschule wurde erst 1954 neu eröffnet.

Die Registratur der Akten folgte weitgehend dem Plan der Firma Ferdinand Langenkämper, Elberfeld.

Der Bestand wurde aus dem Zugang 60/1971 (vgl. Ablieferungsverzeichnis) gebildet und im Januar 1972 von Katharina Colberg verzeichnet.

Umfang : 304 Akten (37 Kartons), Findbuch P 416.



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