Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
4. NICHTSTAATLICHES SCHRIFTGUT
4.4. NACHLÄSSE UND SAMMLUNGEN
4.4.1. Nachlässe und Sammlungen von einzelnen Personen
Nachlass August Wilhelm Rose
V 079, Nachlass Gisbert von Romberg
Permalink des Findbuchs


Signatur : V 079

Name : Nachlass Gisbert von Romberg

Beschreibung :

Einleitung :

Vorbemerkung

Teil A des Nachlasses Giesbert von Romberg wurde 1960 von Dr. Richtering, Teil B 1974 nach Vorarbeiten Richterings vom Unterzeichneten (Dr. Klaus Scholz) bearbeitet. Die Akten des Bestandes sind zu bestellen und zu zitieren nach Teil und Nr., also etwa: "Nachlaß Giesbert v. Romberg B Nr. 87".

November 1978 Scholz

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Giesbert Christian Friedrich v. Romberg auf Brünninghausen (19. Juli 1773 bis 4 August 1859) war einer der begütertsten märkischen Adeligen, der sich zugleich als Bergbauunternehmer erfolgreich betätigte. Schon 1793 preußischer Kammerherr, trat er seit Ende 1806 als Wortführer der märkischen Ritterschaft gegenüber der französischen Besatzungsmacht hervor. Am 10. März 1809 wurde er zum Präfekten des Ruhrdepartements ernannt und im November 1813 als Landesdirektor in seinem Amt bestätigt. Mit der Einrichtung der Regierung Arnsberg am 1. August 1816 nahm seine amtliche Tätigkeit ein Ende. Abgesehen von seiner Mitarbeit in den drei ersten westfälischen Provinziallandtagen widmete er die zweite Hälfte seines Lebens im wesentlichen der Verwaltung seines Guts- und Bergwerksbesitzes.

Der Nachlaß Giesbert v. Romberg wurde mit dem v. Rombergschen Archiv 1948 im Staatsarchiv hinterlegt und 1956 zu Eigentum erworben. Teil A wurde 1960 aufgestellt und verzeichnet.

Richtering

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Schrifttum

Helmut Richtering: Giesbert v. Romberg (1773 - 1859), in: Westfälische Lebensbilder Bd. 9, 1962, S. 90 - 107. (m. Abb. und weiterem Schrifttum).

Erinnerungen der Sophie v. Romberg (Schwester Maria v. d. Opferung) an ihre Großeltern Gisbert v. Romberg °° Caroline v. Böselager, Endenich bei Bonn, Sept. 1902 (Fotokopie einer maschinenschriftlichen Abschrift = Fot 572)

*Findbuch digitalisiert von Andreas Quante M. A.

Umfang : 514 Akten (60 Kartons), Findbuch V 079.



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