Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
4. NICHTSTAATLICHES SCHRIFTGUT
4.4. NACHLÄSSE UND SAMMLUNGEN
4.4.1. Nachlässe und Sammlungen von einzelnen Personen
Nachlass Johannes Gronowski
V 034, Nachlass Johannes Gronowski
Permalink des Findbuchs


Signatur : V 034

Name : Nachlass Johannes Gronowski

Beschreibung :

Einleitung :

Der Restnachlass von Johannes Franz Gronowski (*4.2.1874 in Graudenz, +27.8.1958 in Paderborn), 1908-1933 Mitglied des preußischen Landtags (Zentrum), Oberpräsident der Provinz Westfalen 1922-1933, 1946-1958 Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags (CDU), wurde dem Staatsarchiv Münster 1985 von seiner Tochter Sophia Gronowski als Depositum übergeben (Zgg. 45/1985) und ist nach dem Tod von Frau Gronowski (+ Paderborn 23.7.1994) in das Eigentum des Staatsarchivs übergegangen.

Der Bestand wurde von Dr. W. Knackstedt 1986 verzeichnet.

Weitere Nachlassteile befinden sich im Stadtarchiv Paderborn (Bestand S1/49, 1946-1958, sowie vereinzelte Überlieferung aus den 1920er Jahren) sowie für die Jahre 1945-1949 im Landesarchiv NRW Hauptstaatsarchiv Düsseldorf. Die Übertragung nach VERA erfolgte 2007.

gez. Kießling

Umfang : 44 Archivalieneinheiten (4 Kartons), Findbuch V 034.

Verweise :

Klaus Gruhna, Johannes Gronowski, in: Politik und Landschaft (Beitrag zur Neueren Landesgeschichte des Rheinlandes und Westfalens,3), hg. v. Walter Först, Köln 1969, S. 162-168

Karl Teppe, Johannes Gronowski 1874-1958. Arbeitersekretär - Oberpräsident - Parteiführer, in: Westfälische Zeitschrift 128 (1979), S. 119-144

Karl Teppe, Die Oberpräsidenten der Provinz Westfalen 1919-1945, in: Neutralitäten und Lebensverhältnisse, Festschrift für Rudolf Vierhaus, Göttingen 1982, S. 260-274

Dem Nachlass angefügt waren 2 Briefe des Prälaten Dr. Aloys Wittrup zu Rheinberg aus dem Jahre 1946 betr. Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit den Besatzungsmächten sowie Programmpunkte zur Rettung Europas. Beide Briefe waren -im Gegensatz zum Nachlass- immer Eigentum des Staatsarchivs Münster. Bei Umbettung und Etikettierung des Bestandes im September 1999 fehlten die Briefe.



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