Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
4. NICHTSTAATLICHES SCHRIFTGUT
4.3. GEWERBEBETRIEBE, ADELIGE HÄUSER, FAMILIEN, HÖFE
4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe
Familie von Wendt (Dep.)
Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg
Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg / Urkunden
U 221u, Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg - Urkunden
Permalink des Findbuchs


Signatur : U 221u

Name : Familie von Wendt (Dep.), Gut Hardenberg

Beschreibung :

Einleitung :

Vorbemerkung

Der Bestand Hardenberg bildet einen der drei Teilbestände des Samtarchivs von Wendt, das im Jahre 1951 als Depositum von Haus Crassenstein in das Staatsarchiv Münster gelangt ist.

Herrschaft und Haus Hardenberg erscheinen seit dem 12. Jahrhundert im Besitz der Herren von Hardenberg. 1354 wird diese Herrschaft an den Grafen Gerhard von Berg verkauft (Urk. 3), seit 1418 sind die Herren von Limburg in dem Besitz Hardenbergs genannt (Urk. 8). 1491 verpfändet Herzog Wilhelm von Jülich-Berg Schloß und Herrlichkeit Hardenberg an Bertram von Gevertzhagen gen. Lützenrath (Urk. 49). 1529 wird die Lützenrathsche Erbschaft geteilt (Urk. 112). Dabei fällt Hardenberg an die Bernsaus. Als 1655 Johann Sigismund von Bernsau stirbt, gelangt Hardenberg an dessen Schwiegersohn Friedrich Arnold von Schaesberg (Urk. 226). Die Familie von Wendt kommt erst 1698 durch die Belehnung des Jobst Dietrich von Wendt (+ 1714) in den Besitz von Hardenberg (Urk. 234).

Das Hardenberger Urkundenarchiv enthält neben einigen fremden Stücken auch Material zur Familiengeschichte von Overhaus(en) gen. Lebbing, von Gevertzhagen gen. Lützenrath und von Krekenbeck gen. Spor.

Über die weiteren Besitzverhältnisse der Herrschaft Hardenberg unterrichtet am besten:

Günter Aders (Bearb.): Quellen zur Geschichte der Städte Langenberg und Neviges und der alten Herrschaft Hardenberg vom 9. bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts, o. O. und J. (1967).

Münster, im Oktober, 1972

Müller

27 Urkunden des Gesamtarchivs von Wendt fanden sich erst nach Verzeichnung des Teilbestandes Hardenberg als Anhang zu den Akten. Bei einzelnen Stücken ließ sich die Provenienz nicht klären; insgesamt dürften die Urkunden jedoch, da sie rheinische Bezüge aufweisen, dem Hardenberger Bestand zuzurechnen sein. Lagerungsmäßig sind sie diesem zugeordnet worden.

Münster, im Juni 1984

(gez.) Müller

Umfang : 290 Urkunden, Findbuch U 221u Bde. 1 u. 2 mit Index



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