Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
4. NICHTSTAATLICHES SCHRIFTGUT
4.4. NACHLÄSSE UND SAMMLUNGEN
4.4.2. Sammlungen von Vereinen, Institutionen und Firmen
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.)
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Haus Brunn – Brunn
V 510, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster, Haus Brunn - Brunn
Permalink des Findbuchs


Signatur : V 510

Name : Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Haus Brunn – Brunn

Beschreibung :

Einleitung :

Das Archiv Brunn-Brunn (Zugang 114/2016) erfasst - gleich dem Archiv Brunn-Meinecke - Materialien aus dem Besitz der Familie Brunn auf der Wienbeck bei Wulfen. Sie waren in der ”Villa“ deponiert und im Zuge ihrer Veräußerung in den Besitz von Jörg Meinecke gekommen. Viele Dokumente des Archivs Brunn-Brunn bestehen aus reproduzierten Dokumenten des Archivs Brunn-Meinecke (Bestand V 509). Die Familie Brunn war ab etwa 1612 bis etwa 2014 auf der Wienbeck bei Wulfen ansässig. Die Daten zur Familie, ihrer beruflichen Tätigkeit, ihre Einbindung in das politische und soziale Umfeld wurden seit Generationen festgehalten.

Der vorliegende Bestand setzt sich aus originalen und reproduzierten Fotos und Dokumenten aus der Zeit ab etwa Mitte des 18. Jahrhunderts bis in das 20. Jahrhundert zusammen. Darin enthalten sind in Kopie zahlreiche Unterlagen aus dem Archiv Brunn-Meinecke, zusätzlich aber auch:

- Materialien und Veröffentlichungen zur Familiengeschichte,

- einer Sammlung ortsgeschichtlicher Publikationen,

- einer Sammlung von Film- und Glasplattennegativen,

- einer Sammlung liturgischer Bücher aus dem Besitz der Familie Brunn.

Inhaltlich handelt es sich also um Quellen zur Familie ab dem frühen 18. Jahrhundert mit teils vollständigen beruflichen Werdegängen, teils um Dokumente zur Geschichte der Herrlichkeit Lembeck, zur Geschichte der Kirchengemeinde Wulfen. Darüber hinaus gibt es auch Bezüge zum Kloster Aspel bei Rees und zur bischöflichen Studienanstalt Gasdonk. Die Materialien wurden teils geordnet und in Akten gebunden, teils waren sie ungeordnet. Auf Grund der Kenntnis der Familiengeschichte war es dem Deponenten vor der archivischen Erschließung möglich, die personenbezogenen Materialien überwiegend den Personen und ihren geschichtlichen Sachverhalten zuzuordnen. Eine Vielzahl von Materialien konnte jedoch aus fachlichen und zeitlichen Gründen vom Deponenten weder eingehend gesichtet, noch erfasst und ausgewertet werden. Die Erschließung des Bestands erfolgte durch den Archivar Dr. Heckl im November 2017.



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