Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.2. WESTFÄLISCHE FÜRSTBISTÜMER
1.2.1. Fürstbistum Münster
1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände
Fürstbistum Münster, Hofkammer
Fürstbistum Münster, Hofkammer / Urkunden
B 008u, Fürstbistum Münster, Hofkammer - Urkunden

1434 Dezember 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Henrich van Morße, Bischof von Münster, belehnt mit Zustimmung des Domdekans und des Kapitels Johann van Drolshagen mit dem zu Hoyginch im Kirchspiel Oldenberghe gelegenen Gut, so wie es von den Bischöfen zu Münster innehat, bis er ihm 200 (unten wohl irrtümlich 100) rheinische Gulden und 150 Mark münsterschen Geldes zurückgezahlt hat. In diesem Fall kann für diese Summe ein anderes Erbgut, im Stift Münster gelegen, zu Lehen gegeben werden.
Urschrift. Niederdeutsch.
crastino conceptionis beatae Mariae virginis (Regest)






1482 Februar 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gottfried Bispinck, Bürger zu Münster und seine Ehefrau Elseke haben dem Bischof Heinrich von Münster und Administrator zu Bremen zwei hundert oberdeutsche rheinische Goldgulden (averlendische golde Rinsche Gulde) zu einer ewigen jährlichen Rente von 10 Gulden verkauft, die jedes Jahr mit einem Zahlungszeitraum von acht Tagen vor bis acht Tage nach Maria Lichtmess aus dem Siegelamt und anderen geistlichen Gerechtigkeiten bezahlt werden muss. Die Rente ist unter halbjähriger Vorankündigung rückkauf- bzw. ablösbar.
In dem jaer unses Hern dußent veerhundert twe und achtentich up sunte Blasij dage (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Eine last von II g uif der Segelkamer 7 N II



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1487 Februar 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Sophia von Gleichen, Äbtissin des Stifts zu Essen, entlässt Engelbert op dem Berghe, Bürger zu Haltern, bisher ihrem Stift auf ihrem Hof zu Ringeldorpe eigenhörig gewesen, aus der Eigenbehörigkeit und übernimmt im Wiederwechsel Johan Lyndeman. Zeugen sind Geryt Hobraem, Goessen Huchtenbroyck, Goessen ter Ryntfoert, Johan Schulte to Suyrhusen und semelych hovesgeswaren vrouen.
in den iaren unses heren dusent veyer hundert seven indtachtentyth op sunte Mathias avent Apostoli (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1499 Mai 31
Permalink der Verzeichnungseinheit

Jürgen von Asbecke, Richter zu Haltern, bestätigt, dass Teyleke Muntenbroick und Stine seine Ehefrau, deren Sohn Jost und Jacob Paffenberch Stines Sohn und Teilkens Stiefsohn zu ihm gekommen sind und angegeben haben, dem Rat der Stadt Haltern zwei Eigenbehörige (eghen lude), namens Katherina Smedinck, Tochter des Johann to Gerdinck und dessen Ehefrau Grete (Greyten) sowie Katharinas Tochter Anna, verkauft zu haben.
Siegelankündigung des Jürgen von Asbecke, des Gerhard ter Alberne und des Johanns von Dattelen
Datum anno domini MCCCCXCIX feria sexta post corporis christi (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1503 Februar 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Diedrich von Hövel tor Lake (Diderick vom Hovell tor Lake) bekundet, dass der Bischof von Münster und Osnabrück Konrad, der Domdekan und das Kapitel der Kirche zu Münster erlaubt haben, dass er ein halbes Erbe, welches Hiddinckhof (Hiddinckhove) genannt wird und vor der Stadt Beckum (Bechem) liegt, sein Leben lang besitzen darf. Das Erbe fällt nach einem Tod sunder mynes ervent eder yedmandes anders van myne wegen besperinge eder indracht wieder an seinen Herren.
Gegeven ys in dem jar unses Herren dusentvyffhundert unde dree up sunte Apollonie virginis und martire dage (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1505 Januar 14
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann Burger und Johann Bruens, Bürgermeister, sowie Thomis Sibolt und Rotger Brinckhoff, Rentmeister, und die Schöffen sowie der Rat der Stadt Haltern bezeugen, dass Jorgen van Asbecke, Richter zu Haltern, einen Erbkauf über eine Summe Geld (vor eyne summe geldes) mit Bernd Schröder (scroder) und seiner Frau Katharina bezüglich eines Gartens, welcher an dem Rikenberger Tor (rikenberger porten) längst des Waldes liegt und mit einem Ende an einen Garten des Heinrich Tostege grenzt, vollzogen hat. Die genauen Modalitäten des Kaufes wurden von Bürgermeister und Rat schriftlich niedergelegt (vertichnisse upbedaen). Als Unterpfand (underpandt) für die Zahlung des Geldes gibt der Käufer Bernd Schröder sein Haus und Erbe, welches in Haltern in der Rikenberger Straße zwischen den Häusern von Heinrich Droste und Johann Strikelinck liegt.

Siegelankündigung der Aussteller

Anno domini millesimoquingentesimo quinto ipso die felice confessore

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1516 November 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Richter Jürgen von Asbecke, Johann Tegeder von Zyten, Heinrich Tegeder von Lavesem, Mattheus Tegeder von Anropen, Johann Tegeder von Herveste und die Hausleute des Hauses zu Haltern (Halteren) bezeugen, dass sie mit Wissen und Konsens des Dülmener Amtmannes Johann Berck einen Wechsel der Geysen Heinrich Berndincks Tochter gegen Else, Johann Overhues (Overhuiss) Tochter, welche vom Bürgermeister und Rat der Stadt Haltern in Austausch gegeben wurde, vollzogen haben.

Siegelankündigung des Ausstellers

In dem Jar unses heren XVe unde XVI ipso die martini (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1494 Februar 10 - 1517 November 4
Permalink der Verzeichnungseinheit

Reversal über die Verschreibung des Schlosses und Amtes Stromberg an Gottfried (Gotefrido) von Ketteler, welches durch den fürstbischöflichen Notar Johannes Darvelt angefertigt wurde. Zur Niederlegung des Schreibens und der Prüfung der Originaldokumente im Paradies des Doms von Münster tritt der Fiskalprokurator Heinrich Seneker dazu. Inseriert folgt ein von Gottfried (hier: Godert) Ketteler ausgefertigter Urkundentext, der besagt, dass ihm der Bischof von Münster, Heinrich von Schwarzburg, Schloss und Amt Stromberg mit allen Kirchspielen und den dazugehörigen Rechten (Gogericht etc.) für eine Summe von 4.500 Gulden erblich verkauft hat. Der Bischof hat ihm eine Kopie der Urkunde über den Rechtsvorgang ausgehändigt, deren Text nun wieder als Transsumpt folgt: Heinrich Bischof von Münster bestätigt, dass Johann, Herzog von Kleve und von der Mark, das Schloss und das Amt Stromberg, welche ihm vom Bischof verschrieben waren, an den verstorbenen Amtmann Goswin (Goeßen) von Ketteler zur Pfandschaft gegeben hatt, wofür er 2.000 Gulden von Goswin von Ketteler bekommen hat. Von Bischof Heinrich bekommt von Ketteler noch 900 Gulden, die der Bischof dem Heinrich von Kleve noch schuldig war, so dass Goswin von Ketteler nun insgesamt 2.900 Gulden für Schloss und Amt Stromberg erhält. Mit Wissen des Domkapitels hat Heinrich nun dem Getreuen Gottfried Ketteler, Sohn des vorgenannten Goswin Ketteler, 1.600 Gulden up dat selve unse Slott und Ampt gedaen, so dass er Gottfried nun die oben genannten 4.500 Gulden insgesamt schuldet. Datumszeile des Inserts: in dem jar unses heren dusend veerhundert veer und negentich up sunte Scholasticen dage (1. Insert der Urkunde Bischofs Heinrich von Münster) bzw. gegeven in dem jare und up daget als hyr vor in myns genedigen herrn breve geschrieben steyt (2. Insert der Urkunde Goderts von Ketteler)

Siegelankündigung der Aussteller / Notariatssignet des fürstbischöflichen Notars Johannes Darvelt mit Notarszeile.

Zeugen: Lambertus Gisekircke, Provisor und Hieronymus de Vreden, Notar

Datumszeile des Reversals: Datum et actum in perediß ecclesiae Monasteriensis hora audiente causare consueta sub anno domini millesimoquincentesimodecimoseptimo indictione cuinta die vero mercenerij quarta mensis novembris pontificatus sanctissimi in christo patriß et dominus nostri domino Leonis divina providentia papae decu[!]m anno eius quinto (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Transsumpte super reversali Gotfrid Ketteler d. officio Strombergi 1494

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Münster (Paradies des Domes)



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1517 November 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Brüder Dietrich, Goswin und Gottfried Ketteler (Diderick Goeswyn und Goddert Kettelerß) geben zusammen mit allen anderen Erben ihres Vaters Gottfried (Godert) Ketteler bekannt, dass der Bischof von Münster das Schloß und Amt zu Stromberg, welches ihrem Vater versetzt wurde, wieder von der Familie Ketteler abgelöst hat und ihnen 4.500 Rheinische (rinsch) Goldgulden dafür verschrieben hat. Vorige schriftliche Niederlegungen der Verschreibungen der Burg Stromberg und zwar an Goswin von Ketteler und den Herzog von Cleve (hertoge to cleve), existieren, wurden aber nicht mehr aufgefunden. Dietrich gelobt dem Marschall Heinrich von Merfeld (Hinricke van Merfelde) die beiden alten Verschreibungen, sofern sie gefunden werden, zu übergeben.

Siegelankündigung des Ausstellers

In dem jaer unsses Hern dusent vyffhündert unnd seventich des maendaches na sunte Leonardj confessoris daghe (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1533 Februar 1
Permalink der Verzeichnungseinheit

Franz von Waldeck, Administrator zu Münster, Osnabrück und Minden bezeugt, dass ihm der Amtmann von Bevergern und Rheine (Bevergernn unde Rene) Claeß van Monnickhusen vierhundert Goldgulden geliehen hat, wofür er jährlich am 1. Februar (up avent Pruificationis Marie) 20 Goldgulden Rente aus den Einkünften des Amtes, nämlich aus der Mühle zu Rheine (Mollen to Reene) und aus dem Haus und Hof zu Rheine, bekommen soll. Die Rente ist bei halbjährlicher Vorankündigung mit vierhundert Gulden ablösbar.

Siegelankündigung des Ausstellers

In dem jaer unses Heren viffteinhundert dre undedertich am avende purificationis Marie virgine (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Am 11 septembris Anno 1598 iß diese pandtverschreibung midt 885 reichstalern 20 schilling eingelosett



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1536 April 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Franz von Waldeck, Administrator zu Münster und Osnabrück und Minden, das Domkapitel von Münster, Arnd von Raesfeld (Arndt van Raisfelt), Bernd von Westerholt (Berndt van Westerholte), Wilbrandt Plonieß und Johann van Graeß, die Abgeordneten der Ritterschaft, Städte und der Lantschaep des Stiftes Münster tun kund, dass Goeßen Overhagen, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Münster, dem Hermann Tilbecke, dem Jasper Jodevelt und dem Rat der Stadt Münster ein Haus und Gehöft achter dem Gruethuse gelegen verkauft hat. Wegen der Täuferwirren (inbroecke der wedderdoep) ist aber einiges von der vereinbarten Summe nicht bezahlt worden. Weil der Rentmeister zu Horstmar Dietrich Cloedt (Dyrick Kloeth) treue Dienste geleistet hat, haben die Aussteller ihm das Haus und die dazugehörigen Gerechtigkeiten und Zubehör für eine Summe Geldes (Seckeren penninck) überlassen, vorbehalten dessen, dass Dietrich den Kindern des Overhagen oder deren Vormündern dasjenige bezahlen soll, was noch vom Verkauf des Hauses aussteht.

Siegelankündigung der Aussteller

Gegeven is inn dem jair unses Hern dusent viffhundert seßund derttich am saterdags na dem hilligen paeschedage (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1539 März 4
Permalink der Verzeichnungseinheit

Franz von Waldeck, Administrator zu Osnabrück und Münster, tut kund, dass der Getreue Claeß von Monnickhusenn ihm zu Anfang seiner Kriegshandlungen gegen die Besatzer von Münster (wedder de innhebber unser stadt Munster) vierhundert Goldgulden geliehen hat. Aus dem Amt Rheine (Ampte to Renne) werden jährlich zwanzig Goldgulden zurückgezahlt. Vorgenannter von Mönninghausen hat zu seiner Amtszeit in Ahnes und Bevergern dem Vorgänger im Amt des Bischofs, Friedrich von Wied, und Franz von Waldeck selbst zudem weitere vierhundert Goldgulden vorgestreckt, welches er dem Bischof beweisen und worüber er Rechenschaft ablegen konnte. Franz von Waldeck und das Domkapitel haben nun insgesamt 800 Goldgulden Schulden bei von Mönninghausen, für die sie ihm den Hof zu Hollenborne im Kirchspiel Schüttorf (Schuttorpe) in der Bauerschaft Samern (Sameren) mit allem Besitz und Gerechtigkeiten als Pfand bis zur Ablöse der Summe verschreiben.

Siegelankündigung des Ausstellers

In dem jare unses Heren dusent vyffhundert negenundderttich am dinxedage na dem sundage reminiscere

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Am 11. september anno [15]98 haben die verordnete heren statthaltere diese landtverschreibung von Bernhardt von Monninckhausen und achthundertt achtzig funff reichstaler 20 schilling eingelaesenh N: 113



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1539 Juli 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bürgermeister und Ratsmänner der Stadt Ahlen (Alen) geben kund, dass Bernd Hoveman und seine Frau Margaretha vor ihnen angegeben haben, dass sie Diethrich Cloeth (Diderike Cloeth), dem Rentmeister zu Horstmar, den Berndshof (Berndehove), vor Ahlen gelegen, mit allen dazugehörigen Ländereien, Holz-, Wasser- und Weiderechten verkauft haben. Über diesen Rechtsakt geben darüber hinaus zwei Schriftstücke (twier nottülen), in denen die Summe Geld, die Hovemann von Cloeth empfangen hat, und die Auflistung der Länder und Rechte die er erkauft hat, daraufgeschrieben sind, Auskunft.

Siegelankündigung des Ausstellers

In dem jare unsers Heren Jesu Christi geboert dusent vyffhündert negen unde dertich amm saterdage na visitationis beate Marie virginis (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1540 Dezember 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johan Hobinck, Richter in Horstmar, gibt bekannt, dass Udo Ysinck zu ihm gekommen ist und bestätigt hat, dass erWerneken Wevers, Dyrick Wevers und Merien, dessen Ehefrau, den Knecht Luke Hermens, Johann Hermens und Greyten Hermens Sohn, wohnhaft im Kirchspiel zu Neuenkirchen (nyyhen kercken) gegen eine Summe Geldes übergeben hat. Vorher hat er diesen in einem Wiederwechsel von dem Ehrbaren Matheus van Munster und dessen Ehefrau bekommen. Also soll Werneke einen Vergleich mit Hinrick Brunsterinck, Cinneler zu St. Georg (Sunte Jorgen) in Münster und Udo Ysinck machen.

Siegelankündigung des Ausstellers

Zeugen: Heinrich Reyninck, Johannes Hobinck Withcken, Hinrick Wissinck und Henrich Moulbe

Gescheyn yn den yare unß Heren dusenth vyffhundert unde vertich up den maendach na Lucie virginis (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Johan Hermans zum aigenthumbs rechte angenommen, dafür freygelaßen Dirich Wevers Ao 1540



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1553 April 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vor die Geistlichen Richter des Hofs zu Münster (Offiziale) kommt Johann Gruther, Ratsmann und Bürger der Stadt Münster, als Bevollmächtigter seines Bruders Wilbrand (Wilbrant) Gruther. Wilbrant hat zuvor in Mitwissen des Johannes Wesselinck, Doktor der Medizin, sowie Heinrich und Diderich Gruthers, seiner Brüder, vor dem Richter Johannes Wesselinck dem Diethrich Kloeth und dessen Frau Anna zwei seiner Güter mit allen Rechten und Gerechtigkeiten erfflich und ewichlich verkauft. Diese werden Berchmann und Swerbroick genannt und liegen in der Bauerschaf Eyckell und im Szwerbroick im Kirchspiel Vorhelm. Die Güter sind sind bis auf einen Gulden loeßliche renthe, so up eyme Vicarie to sunthe Lamberte, darmit geith, frei von allen Renten, Pachten und Schulden. Da ein Richter aber verstarb, ist die Besiegelung des Vertrages verhindert worden. Deswegen legt Johann Gruter nun eine Vollmacht seines Bruders Wilbrands vor, welche mit dem Siegel der Stadt Lübeck versiegelt wurde und mittels derer der Kauf der zwei Güter nun rechtsgültig vollzogen werden kann und mit dieser Urkunde vollzogen wird.

Siegelankündigung des Ausstellers

Zeugen: Berenth Ruipe, Sanderus Sartoris

Datum anno domini dusent vyffhunderth dre unnd vyfftich am donderdage nac de[...]sundage Jubilate (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1561 Februar 28 - 1634 Juni 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erste Urkunde: Johann Wesselinck (Wesselynck), Doktor und Richter in der Stadt Münster, bestätigt, dass Johann Herdinck und seine Frau Christina, Johann Wesselinck, Heinrich Koerler und seine Frau sowie Clara Wesselinck als Erben der Münsteraner Bürger Johann Wesselinck sowie Meister Heinrich tor Mollens und dessen Frau Margaretha zu ihm gekommen sind, um dem Bischof von Münster an der Rothenburg (Rodenborch) im Kirchspiel St. Lamberti der Stadt Münster einen Wasserfluss (waterflotte) und Tropfenfall (druppenfall), welcher zwischen ihren Häusern läuft und welcher durch die die fürstliche Mauer geht, zu überlassen (to ewigen tydenn overgelaten unnd gestadet). Im Gegenzug wird ihnen ein Platz hinter ihren Häusern gegeben. Heinrich tor Mollen und seine Ehefrau Margaretha geben zudem bekannt, dass sie an der Mauer des fürstlichen Hofes nicht bauen oder zimmern werden und den sich dort befindlichen Backofen nicht behindern werden.

Siegelankündigung des Ausstellers

Zeugen: Hermann tor Floet und M. Hermann Roessinck, Bürger der Stadt Münster

Anno domini dusent vifhundert und ein und sestich am frytage na Invocavit


Zweite Urkunde: Ferdinand von Bayern, Bischof von Münster gibt bekannt, dass Gerhardt Schaiffman, Bürger der Stadt Münster, ein Haus von Johann vom Berge an der Rothenburg (Rotenburg) in Münster gekauft hat und dazu noch ein daneben liegendes Haus bei Sanct Ilien. Außerdem hat er einen Gang gebaut, damit man durch den Drupffenfall gehen kann. Diesen Gang möchte er nun verlegen, wozu der Bischof mit dem Domkapitel, unter dem Vorbehalt, dass die Pforte des bischöflichen Hofes, die zur Rothenburg führt, daran gesetzt und mit einem Schlüssel versehen wird, zustimmen. Diese Pforte soll auch in gutem Stand gehalten werden. Von der Urkunde sollen zwei Originale gefertigt und jeweils mit den Siegeln von Bischof und Domkapitel versehen werden.

Geschehen den acht unnd zwantzigsten Junij im tausendt sechßhundert vier unnd dreißigsten Jahre (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1553 November 13
Permalink der Verzeichnungseinheit

Jacob Tegeder, Sekretär der Stadt Haltern (Halteren) tut kund, dass vor ihn Albert Francken und seine Ehefrau Maria aus dem Kirchspiel Großreken (Groetreken) gekommen sind und bekunden, dass sie Herman to Stroythueßen und dessen Ehefrau Margarete aus dem Kirchspiel Großreken auf St. Martinstag fünf Joachimstaler (vuff jochem daler) gegeben haben. Dafür bekommen sie jährlich zwei Scheffel Roggen Pension, die auf St. Martin gezahlt werden sollen. Als Unterpfand dient ein Stück Land.

Siegelankündigung des Ausstellers

Zeugen: Arnt und Heinrich Hullermann, Bürger aus Haltern

In den Jaren nha unses leven heren christi geboert sinen screff dusent vyffhundert vyfftich und dren des nesten mandages nha sunte Martins dage des hilligen bischofs




(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1553 Dezember 12 - 1569 Oktober 31
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erste Urkunde: Hermann Besseling (Besseligh uth Hövel), Gograf zu Dülmen bezeugt, dass Gerdt Jürgen und Gertrud Rothu (Rothuises/Rothuis) dem Conrad Ketteler zu Sythen, Drost zu Dülmen und Margarethe seiner Frau, ein Stück Land von vier Scheffel Einsaat außerhalb des Hennewicker Baumes zwischen des vorgenannten Ankäufers, früher von Goecken Boese und Johann Schröder (Schroder) angekauften Länderei gelegen, als Erbkauf verkaufen. Diese vier Scheffelsaat Landes hat der Vater des Jürgen Rothus während seines Lebens vom Bürgermeister und Rat der Stadt Haltern erblich angekauft. Ihr Haus in Haltern an der Mollenstraße geben Sie als Pfand für die Sicherheit, dass dem Drosten kein Nachteil aus der Situation erwächst.

Zeugen: Nolde Pothof und Bernd Korte

Im Jair vivteinhundert sistig negen, ahm avende divinuum sanctorum


Zweite Urkunde: Der Bürgermeister und Rat der Stadt Haltern verkaufen dem Jürgen (Jorigen) Rothus, Bürger zu Haltern, für eine nicht genannte Summe Geldes erblich ein Stück Land, welches außerhalb des Hennewicker (Henewicker) Baums neben den Ländereien des Goke Boese und dem Johann Schroder (Schor) an der anderen Seite liegt und welches mit Renten und Schulden nicht beschwert ist.

Siegelankündigung des Ausstellers

Anno dominum millesimo quinquintesimo quinquagesimo tertio feria quinta post Nicolai episcopi (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
N. 117

Weitere Rückvermerke vorhanden, aber verblasst und kaum lesbar



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1554 Juli 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Andres Koethe und Hinrick Gedt de olde nutor, Bürgermeister und Ratsmann der Stadt Ahlen (Alen) bezeugen, dass der ehemalige Bürgermeister Arndt Kreikeboem und seine Frau Margareta (Margreta) einen Erbkauf zugunsten des Diderich Cloet, Küchenmeister (kockemester) in Münster und seiner Ehefrau Anna getätigt haben. Dieser beinhaltet drei Stücke Land bei Severinghausen (Seinerinckhusenn up dem Oistkampe), die die Eheleute von Johann Kreickeboem geerbt hatten.

Siegelankündigung der Aussteller

Datum anno den dusent vyffhundert veyrunde vyfftich waendages ertana visitationis gloriosissimi Mariae virginis (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1556 September 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann Wesselinck, Richter in der Stadt Münster, bestätigt, dass vor ihm und Jürgen Nodenbosch der Johann Grüter, Ratsherr der Stadt Münster und seine Frau Anna erschienen sind. Sie verkaufen das Erbe Kottemanns (kottemansguidt), welches im Kirchspiel Vorhelm liegt, an Diethrich Cloedt, den Rentmeister zu Wolbeck und seine Frau Anna mit all dessen Zubehör und allen segellen und breven, die darüber sprechen.

Siegelankündigung des Ausstellers

Zeugen: Johann von Ascheberg; Johann Swarthe Borgers

Datum anno domini vyffteinhundert seß unnd vyfftich, am avende Michaelis archangeli

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1557 Juni 21
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann Morrien, Richter zu Stadtlohn (Stadtloen) bezeugt, dass er in Stadtlohn ein Nothofgericht (noethoffgerichte) am 26. Mai 1557 gehalten hat, auf dem Gerdt Tegeder tho Wennerkinck, Gerd thom Brogell und andere Tegeder und Hofleute anwesend waren und Lambert Lefferdz (alt. Leferds/Leferdz) gerichtlich vorgeladen wurde, um Fürsprache für Hermann von Velen, Drost zu Bevergern und Rheine (Rhene) zu halten bezüglich eines Heinrich, der sich als Schulte des Hofes von Büren sieht. Johann Bodder, Bote des Hofgerichts von Stadtlohn hat obengenannten Schulten eine Citation überbracht und auch Hermann von Velen, Drost, mit Lambertz Leferdz als seinem Fürsprecher erschien, und ließ mittels diesem nach einem Urteil nach Hofrecht fragen (nha hoves rechte). Der Fürst und Bischof und seine Amtleute haben befunden, dass der Hof zu Büren Hofgut ist, welcher durch Personen, die nicht hofhörig sind, nicht befugt sind, sich dahin zu begeben und diesen zu benutzen (nha sich thonemen und ires gefallen thoverpachten). Sie untersuchten zur Urteilsfindung das Hofrecht zu Lohne (was recht nha hoves rechte tho Loen darumb sy). Heinrich Schulte tho Büren gibt zur Antwort, dass er auf dem Hof geboren sei und sein Vater Gerdt Schulte den Hof besessen habe mit Konsens und Wissen des damaligen Bischofs und dessen Amtleuten. Außerdem seien er und seine Ehefrau freie Leute. Es wird von einer weiteren Sitzung Montag nach Fronleichnam (21. Juni des Jahres) berichtet. An ihr nehmen der Richter zu Stadtlohn, als Beisitzende Cornd Tegeder, Gerdt Schulte tho Rerenbecke und Gerdt Wemeckink sowie anderer Tegeder wie Gerdt Schulte Provestinck, Bernd toe Brogell, Johan toe Claweshuis und weitere Hofschulten sowie Lambert Leferdz als Anwalt des Herman von Velen (in persona für den Bischof) teil. Richter und Tegeder haben sich die Hofbücher, in denen das Hofrecht geschrieben steht (dat hoffboeck worinnen und des hoves bullen dar inne [...] hoffrecht verfaßt ist), vorlesen lassen und bestätigen nun mittels dieser vorliegenden Notariats-Urkunde, dass nach Hofrecht des Hofes zu Stadtlohn (Loen) kein freier Mann oder freie Frau Hofgüter gebrauchen oder behalten könnten, wenn sie nicht das Einverständnis des Hofherren oder der Hofschulten zu Stadtohn dazu haben (underligen gnade gunst oder wyheit des hoffheren). Heinrich Schulte tho Burgen und seine Frau, die freie Leute sind, bekommen nun die Erlaubnis des Bischofs und können die Hofgüter besitzen und gebrauchen. Auf die Frage, ob der Schulte tho Burgen bereits eine solche Einwilligung habe, antwortet der, dass dieses nicht habe, sondern nur der verstorbene Bischof Franz und der damalige Amtmann Diedrich Cloidt (Diederichen Cloidz). Dem Hof zu Büren darf er sich bei einer Strafe von 500 Goldgulden aber nicht undernemmen außer mit Einwilligung des Bischofs als Gutherren. Dem Drosten ist wegen der Gerichtshandlung nach Hofrecht des Hofes zu Stadtlohn durch Gerdt Schulte tho Kernebeck ein bosegelt gerichteschein gegeben worden.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jair nha unsers lieven Herren Jesu Christi geboirden viffeinhundert seven und vifftich ahm maendage nha sacramenti. was der ein und twintigste der maendt Junij.


(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1552 Juli 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gerdt van Rhemen, Propst und Berndt Torck, Kellner des Konventes in Varlar bezeugen, dass sie mit diesem Brief die dem Konvent Eigenbehörige Magd Anne tom Slae, Tochter des Dirick Monnekes und der Geisen tom Slae, geboren im Kirchspiel Holtwick, aus der Eigenbehörigkeit entlassen.

Datum anno domini vifftevenhundert twe und vifftich den elfften dach Julij mensis (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1557 November 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vor dem fürstbischöflichen Notar Arnold Bokelman und dem Dekan und dem übrigen Domkapitel des Stifts Münster erscheinen Johannes Schenckinck, Doktor beider Rechte und Dechant der Kirche St. Mauritz und Christian von Wieck, Doktor der Logik mit weiteren Verwandten und Freunden. Schon am Vorabend zu Simon und Judas am 27. Oktober sind diese zusammengekommen, um über die Besetzung des Kanonikates und der Präbende des Dompropstes, die mit dem Tod des vorigen Propstes Bernhard von Münster frei geworden ist, durch Johannes Schenckinck, zu beraten. Johannes hatte seine Rechte dem Dekan und Kapitel mehrmals vorgelegt und forderte gleichsam das Amt mit seinen Rechten und Einkünften verliehen zu bekommen. Darauf antwortete Theodoricus Hamm, Lizentiat des Rechts und Syndicus des Domkapitels, dass eine Frist von sechs Tagen nicht eingehalten worden ist und dass die von Seiten des Antragsstellers eingelegten Beweise falsch seien. Theodoricus Hamm empfiehlt ihm, seinen Antrag zurückzunehmen. Johannes Schenckinck bittet weiterhin, als Kanoniker und Bruder in das Kapitel aufgenommen zu werden (Quare in canonicum et fratrem recipi et stallum sibi in choro et locum in capitulo ipsius ecclesie, cum plenitudine juris assignari peteret). Solange aber keine Bestätigung bzw. Beweise (durch andere Urkunden) der von Schenckinck dargelegten vermeintlichen Rechte vorliegen, will das Kapitel dem Bitten nicht stattgeben. Um das geschilderte Geschehen zu dokumentieren, baten das Kapitel sowohl als auch Johannes Schenckinck den Notar, ein öffentliches Instrument zu verfertigen, welches dieser hiermit vollzieht.

Notariatssignet Arnold Bökelmans

Zeugen: Conrad von Wieck; Jacob Stoven

Anno a nativitatis domini salvatoris nostri Jesu Christi millesimo quingentesimo quinquagesimo septimo dei quidem martis secunda mensis novembris, hora videlicet nona aut circiter, indictione decima quinta. Pontificatij sanctissimi in Christo patris ac domini nostri domini Pauli divina providentia pape quartj anno eius tertio

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Notariatsinstrument

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

St. Paulus Stift Münster (Monasterij in domo capitulari dicto cathedralis ecclesiae sancti Pauli)



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1557
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gograf Hermann Besselink von Dülmen bezeugt, dass Thomas Schandt, Bürger aus Haltern und seine Frau Margaretha sowie Hendrich Iyr und Elseke seine Frau aus Haltern zu ihm gekommen sind und mehrere Ländereien von verschiedener Größe in der Lünsumer Mark, in der Bauerschaft Holtwick im Kirchspiel Haltern an Wilbrand von Raesfeld (Raesfuelt) to Empte und seiner Frau Margaretha erblich verkauft haben. Diese liegen op Brumstkens hoiff und beim Baltzer kellener, up dem Ohrt vilde (später Oertvilde), nahe Johann Brunst und an der Straße up Wynekelkotten [alternativ: Wynekolkotten] hoiff. Die Länder sind frei von Lasten bis auf jährlich ein Scheffel Roggen, der dem Tegethof (tegethoiff) zu geben ist. Für diese Stücke haben sie eine Summe Geld empfangen. Als Unterpfand für die Richtigkeit der Angaben geben die Verkäufer den Besitz (huiß und hoiff) den sie jetzt haben und jemals haben werden, an.

Siegelankündigung des Ausstellers

Zeugen: Bernt Lembertinck, Bürger zu Dülmen und Rotger Konnynck, Bürger zu Haltern

Dusent viffhundert sevenn unde vifftich (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Nr. 10
Nr. 11

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Hausdülmen



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1559 Mai 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bernhard von Raesfeld, Bischof von Münster tut kund, dass Lippold von Canstein (Lippolt van Kanstein) um den Tausch eines Landstückes, das Boenenkamp genannt wird und am Wigbold Horstmar nahe an dessen übrigen Landes liegt, gegen einen Kamp, mit Holzbestand darauf, Cley genannt, welches am Stunderhaus am Schöppinger Berg liegt und zwei Stücke zu drei Scheffel Gerstensaat hat, gebeten hat. Den Tausch erlaubt und bestätigt der Bischof.

Siegelankündigungen der Aussteller

In dem jair unses Hern dusent viffhundertt viffich unnd negen, am dree unnd twentigsten Maij

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1560 Mai 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Franz von Loe zu Wissen tut kund, dass Bischof Bernhard von Münster ihm gestattet hat, eine Wassermühle anstatt einer Pferdemühle (roßmollen) beim und für das Haus Geist im Amt Stromberg zu erbauen. Es folgt inseriert der Text der Urkunde des Bischofs vom 29. Mai 1560, die zudem besagt, dass nur das Korn für den Bedarf des Hauses Geist in der Mühle gemahlen werden darf und kein anderer dazu berechtigt ist, dort zu mahlen. Diese Bedingungen gelobt Franz von Loe zu Wissen darauffolgend in dem Reversal einzuhalten.

Siegelankündigung des Ausstellers

Gegeben Im jair unnd dach, als bauven ijn mijns gnedigen fursten und heren brijeff geschreben steijt (Im jair unses Herenn vyfftheinhundert sestich am negenundtzwintzigsten Maij) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1562 Februar 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann Wesselink, Doktor und Richter der Stadt Münster, bestätigt, dass Jürgen Hartmann, gebürtig aus Berlin (Berlynn) in der Markgrafschaft Brandenburg, zu ihm gekommen ist und angegeben hat, dass Lucas Ropenacke in dem Fürstentum Braunschweig zu Katlenburg (Catelnburch) wegen Johann zum Henge, welcher ohne Grund gegenüber dem Bischof von Münster Bernhard und Rutger Voß feindlich gesinnt gewesen sei, das Land illegal verlassen habe (lantrumijch), woraufhin er ins Gefängnis gekommen ist, woraus er aber floh. Daraufhin musste Jürgen Hartmann, auf Bitten des Rutger Voß Bürge für Lucas Ropenacke, in das Gefängnis. Jetzt erhält er 70 Joachimstaler (seventich Jochendaler) Schmerzensgeld für die Inhaftierung und zwar uth guden wylllen. Sollte sich Ropenacke noch etwas zu Schulden kommen lassen, müsste Jürgen Hartmann zurück ins Gefängnis.

Zeugen: Bernt thoe Tye und Arnoldt Wyndemoll

Datum ipso in die cinerum anno 1562 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1562 Oktober 19
Permalink der Verzeichnungseinheit

Nevelinck von Altenbokum, Richter zu Werne und Aschenberg, bestätigt, dass Vyt Ercoleus, Sekretär und in dieser Sache Bevollmächtigter des Bischofs Bernhard, zu ihm gekommen ist, um eine Angelegenheit mit der Jungfer Katharina von Münster (Catharinen vonn Muonster) als Inhaberin des Hauses Boßler und Hofs Selm (Selhme) zu verhandeln. Dem Notar und Gerichtsschreiber Conradt Schanacher wird befohlen, ebengenannte Jungfer vor das Gericht zu zitieren und laden. Dieser gibt an, am vorherigen Sonntag, den 18. Oktober der Jungfer Bescheid gegeben zu haben, diese aber wegen einer Krankheit (liebs schwacheit) nicht in persona erscheinen kann und anstatt ihrer den Lizentiat der Rechte Casper Kreinek (alt. Kreinck) schickt. Diesem trägt Vyt Ercoleus im Namen des Bischof vor, dass im Jahr 1315 Bischof Lodewich zu Münster mit Einwilligung des Domkapitels dem Ritter Hermann von Münster den Hof Selm und alles was dazugehört für 176 Mark, mit dem Vorbehalt, dass er mit erlegung benanten pfandtschillings diesen wieder einlösen könne, verpfändet hat. Jetzt will der Bischof den Hof wieder einlösen, was er ihr durch Vyt Ercoleus, Heidenreich Drost zu Vischering und Drost zu Horstmar sowie durch Caspar Kreinek mündlich und durch den Text des Reversbriefes kundgetan hat. Diese hat zwar eingewilligt und dem Sekretär des Bischofs sind schon de schlusselen zugefallen, als er aber den Hof für seinen Herren weiter in Besitz nehmen wollte (weitere possesson und immission zubegeren), wurde dagegen protestiert. Deswegen hat der Sekretär einen Reversbrief des Hermanns von Münster, welcher versiegelt war, samt der Kopie vorgelegt und um dessen Verlesung gebeten. Der Notar Caspar Kreinek bestätigt nun die Originalität des Siegels des Ritters als Beweis für dessen Echtheit. Deswegen bringt der Sekretär des Bischofs eine Summe Geld auf, die er der Jungfer als Pfandschilling zahlen will, die er zunächst aber beim Richter deponiert und worüber er eine schriftliche Bestätigung des Richters haben möchte (von itziger deposition und empfangung sulcher pfenninge, eyne recognition zustelle). Die Jungfer stimmt nach Erbringung des Beweises der Rechtmäßigkeit der Ansprüche und der Hinterlegung des Geldes der Einlösung des Hofes Selm zu, welches der Richter ebenfalls erlaubt, und worüber der bischöfliche Sekretär ebenfalls die Anfertigung einer schriftlichen Urkunde erbittet. Um diesen Rechtsakt bekannt zu machen geht der Richter zum Haupthaus des Hofes Selm und dem Haus im Sundern sowie der Witwe Meyersche von Selm und verbreitet die Kunde darüber, den Bischof als Herrn wieder anzuerkennen.

Siegelankündigung des Ausstellers

Zeugen: Conrad von Burich; Steffen Blavekobyte

Im jare nach christi unsers Herren geburt thausent funfhundert sechszigh unnd zweij uf montag denn neunzehendtene Octobris (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1563 Januar 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wilhelm tho Averberrich, Henrich Lonighes und Anders, genannt tho Gelde, Schöffen aus Schermbeck (Scheinbecke), bezeugen, dass Henrich tho Wuysthuyss und dessen Frau Gertrud zu ihnen gekommen sind und Johann tho Wuysthuss, Pastor zu Haltern und Bruder von Heinrich eine Rente verkauft haben. Den Brief darüber hängen sie der Urkunde an (myth eynen transfyx doir gestecken und angehangen) (Das Transfix ist nicht mehr vorhanden).

Die Schöffen siegeln mit dem Amtssiegel

Datum anno domini dusent vyffhundeth drye ind seeßich dem twe ind twyntichsten dach Januarij (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1564 Dezember 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bernhard, Bischof von Münster verpfändet eine Korn-, Öl-, Walk- und Lohe Mühle, gelegen in der Stadt Rheine, an den Hofmarschall und Drost zu Bevergern, Rheine und Emsland, Hermann von Velen. Dieser hatte die Mühle, welche lange Zeit verfallen war, auf Befehl des Bischofs auf seine Kosten wieder aufbauen und ausbessern lassen. Über die Unkosten hat er Rechnung geführt und dem Gografen zu Rheine, Gerhard Kremer, darüber Rechenschaft abgegeben.
Die Rückzahlung der 1.500 Reichstaler, die Hermann von Velen bisher ausgegeben hat soll folgendermaßen geschehen: Der Bischof gelobt im Gegenzug, dass Hermann von Velen und seine Nachkommen für 1.200 der ausgegebenen Reichstaler alle Erträge und Einnahmen, welche aus der Mühle gewonnen werden unberechnet soll haben, zuwissen unnd beholten. Dies gilt für fünfzehn Jahre bzw. bis die 1.200 Taler abbezahlt wurden. Die übrigen 300 Taler sollen Hermann von Velen sukzessive nach Vorlage weiterer Rechnungen durch den Rentmeister zu Bevergern gezahlt werden. Von Velen und seine Erben sollen wiederum als entsetzung oder abstandt jährlich dreissig Mark Pacht an den Rentmeister zahlen.

Siegelankündigung des Ausstellers

Geschehen im jar unsers Heren tausent funffhundert vier unnd sechszig am zweiten Decembris (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
daß einbemelte capital summa deren tausend zweij hundert thaler wurde hochfürstliche münstrische hofkammer nuhr in speciebus wiederumb abgelagt undt [Einfügung: die lage wegen vollwichtnis zeit mit hundert reichst hl. marck gelt] ein solches wird hiemit quitirlich beschienen sig: velen d. 8ten augusti 1711
C. A. Freijh: von Velen

Auf der Rückseite Siegelabdruck auf schwarzem Siegellack mit dem Wappen derer von Velen



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1565 April 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Lubbert von Wendt zu Moler im Amt Stromberg bezeugt, dass ihm von Bernhard, Fürstbischof des Stifts Münster erlaubt wurde, auf seinem Grund eine Wassermühle zum Mahlen von Korn zu erbauen und gibt den Wortlaut der zu diesem Rechtsakt gehörigen Urkunde vom 18. April 1565 wieder. Zudem bestätigt er, dass er und seine Erben in dieser Mühle kein ander koren dan mij unnd mijnen erven tokumpt gemahlen werden soll.

Im jar unseres Hern dusent viffhundert viff und sestich am achteinden Aprilis (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Reversall
Lubbert de Wendt zu Moler wegen einer ime vergonnter wassermullen
in dato d 18 aprilis anno 1565

Kiste Litt: P: N: 47



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1568 Juli 4
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vor dem Notar Mattheus Francke erscheinen Dorothea von der Recke und ihre Schwester Anna von der Recke, Witwe Engelberts von der Wijck sowie deren beider Vormund Reimer van der Rhuer und bevollmächtigen Cord Steveninck tho Mollenbecke, ihren Schwager, für den Fürstbischof von Münster Johann von Hoya, das Stift-Münsterische Lehen, frijen Steelguids die Stromberges hove genannt und das zugehörige freie Erbe sowie Gerechtigkeiten in den Kirchspielen Sendenhorst in Ahlen (Alem), zu empfangen und erblich zu behalten. Dies dergestalt, einer giffte so under den lebendigen geschuit zu handenn unnd vullenkommenen aigendomblichen besitt gedachten Cord Stevenincks und seiner Erben.

Zeugen: M. Everdts van Voerden; Lambert zum Broeckhuiß, beide Bürger der Stadt Münster.

Notariatssignet: Abbildung eines Baumstammes, aus dem Blätter sprießen und welchen die Buchstaben M sowie F umgeben. Auf dem Baumstamm der Spruch: Eximia est virtus praestare silentia rebus

Im jarre nach Christi unsers leven Herenn gebuordt thausendt fuonffhuondert acht unnd sechßich inn der elfften indiction gnandt romerzinszall, am hailligen sonthage des veerten des monadtz Julij (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Notariatsinstrument

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

"uff der behausunge gedachten Cordt Stevenincks zu Mollenbecke"



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1569 Januar 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bürgermeister und Rat der Stadt Telgte geben bekannt, dass ihnen Bischof Johann von Münster auf ihr Ansuchen hin einen Hagen, welcher zwischen der Münsterpforte und der Ems (Embse), hinter der Mühle neben dem Baumgarten gelegen ist, übereignet hat. Im Gegenzug dazu haben sie die Forderung auf Fischereirechte (Vischerei) ausserhalb der Emspforte am Klatenbergerbaum, in einer allgemeinen Mark gelegen, verzichtet. Es folgt das Transfix der Urkunde mit dem oben beschriebenen Inhalt unter dem Datum Im jare unsers hern thausendt funffhundert 69 den zweiten tag des monats 8 Januarij.
Bürgermeister und Rat verpflichten sich, diesem Inhalt Folge zu leisten.

Siegelankündigung des Ausstellers

Geben am zweiten Januarij im fünfftehenhundert und neun und sechszigsten jare

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Reverß telgett
N. 5 Ao 1569
Den hagen und vischereij antr



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1569 März 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann von Raesfeld (Raisfeldt), Herr zu Ostendorf, erklärt, dass er mit dem Bürgermeister und Rat der Stadt Haltern (Halteren) einen Wechsel von Eigenbehörigen vollzogen hat. Er gibt ihnen Bernd tor Hoven, den Sohn Dietrich ter Hovens und seiner Frau Anna aus der Bauerschaft Holtwick in dem Kirchspiel Haltern und Anna Stemans, Dietrich und Katharina Stemans Tochter, aus der Bauerschaft Kusenhorst im Kirchspiel Lipramsdorf sowie Hermann tor Hove, Sohn von Bernd und Anna tor Hove. Dagegen empfängt Johann von Raesfeld Nicolaus zum Overhuiß, Bernd und Anna Overhuiß Sohn, in der Bauerschaft over the genannt, und Anna Dreser, die Tochter Bernd und Maria Dreses sowie Bernd Drese, Hermann und Else Dreses Sohn, alle in der Bauerschaft Holtwick im Kirchspiel Haltern geboren.
Bedingung des Wechsels ist aber eine Vereinbarung, die der Vater Johanns, Adolf von Raesfeld mit Bernd und Anne tor Hove geschlossen hatte, und zwar, dass jene auf dem Gut in Holtwick in Persona weiter leben dürfen und ihre Pacht nicht erhöht wird (ingedaen, ire lebentlangh oene entsetzung oder verhogunge der pechte sollen und willen bleiben laißen).

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jaire unsers Heren tausent funfhundert unnd neun unnd seczigh ahm dudensdage der secziehende tagh Martij

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1572 Februar 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Cleihorst von Mevorden erklärt, dass sich Bischof Johann von Münster und das Domkapitel zu einem Austausch von Gütern bereit erklärt haben. Dieses Gut ist der Kotten Wenners, gelegen in der Bauerschaft Westerode im Kirchspiel Nordwalde (Nortwolte), der dem Bischof und Kapitel gehört, welcher gegen das wüste Erbe Dieterdinck, gelegen in der Bauerschaft Uhlenbrock (Ulenbrock) im Kirchspiel Nienberge, des Cleihorsts von Mervorde, seiner Frau und seinen Erben, jeweils mit Rechten und Pflichten getauscht wird.

Siegelankündigung des Ausstellers

Geschehen Im jar unsers Hern funfzehen hondertt siebentzig zweij am sieben und zwäntzigsten Februarij
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1573 November 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Irmgard, geb. Gräfin Rietberg (zum Rethberge), Äbtissin zu Vreden und Metelen und die übrigen Kapitularjungfern wechseln mit Johann vom Aldenhauß aus Nortwalde die Eigenbehörigen Johann Kock und Johann Frye Vit aus.

Im jaire unsers Heren thausent funffhundert siebentzigh drey am negeden Novembris

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
frey-brief



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1580 März 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Domdechant und Kapitel, auch Verordnete zu der Regierung des Stifts Münster bekennen, nachdem Herman von Velen zu Velen, Drost im Emßlandt, Bevergern und Rheine, der mit den beiden Salzquellen am Huckes- und Rodenbergh unter Verpflichtung zur Leistung des Zehnten belehnt worden ist, angegeben hat, dass er trotz ”überschwencklicher“ Kosten von den beiden ”Salen“ mit Vorteil kein Salz ”erzwingen“ kann, er daher ”grobes Seewischer, Hispanisches oder Bruasisches“ Salz mit schweren Kosten einführen und zusetzen müsse, dass an Stelle des Zehnten jährlich auch Joh. Bapt. zu Mitsommer - und zwar von diesem Jahr an - 60 Tonnen vom Salzwerk am Huickes-, und 40 vom Salzwerk am Rodenberge dem Landes- und Lehnsherrn als Erbpacht gegeben werden sollen, weiter den Prälaten des Domkapitels je 3 und den anderen residierenden Kostherren je 2 Tonnen Salzes, die 100 Tonnen sind an den örtlichen Rentmeister, die übrigen dem Diener des Domkapitels auszufolgen.
Urschrift (Regest)






1580 März 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Herman von Velen zu Velen reversiert über die Genehmigung seitens Domdechant und Kapitel auch Verordneten zur Regierung des Stifts Münster aus dem ihm zu Lehen übertragenen beiden Salzsuden am Hucksberg, Amt Bevergern, und am Rodenberg, Amt Horstmar, statt des Salzzehnten eine jährliche Erbpacht an Salz zu entrichten. Die Genehmigungsurkunde von gleichen Tage ist eingerückt.
Urschrift (Regest)






1584 April 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bertram von Loe bestätigt in diesem Reversalbrief, dass ihm Fürstbischof Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg das Lehen Erb unnd guet Nienhauß im Kirchspiel Oelde sampt dessen angehörigen Essendischer Hoeven und meiner dazu habenden Essendischer Erbvoghtgerechtigkheit, auch dero Kirchen zu Olde jetzt dabei befundener lendereien verliehen hat. Im Tausch gibt Bertram von Loe das Lehen das im Amt Stromberg, ebenfalls Kirchspiel Oelde, gelegene Gerwins erbe ab.

Siegelankündigung des Ausstellers

fünffzehnhundert, achtzich vier, den zwanzigsten tag monatz Aprilis (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1587 Januar 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann von Raesfellt und dessen Ehefrau Elisabetha von Brunckhorst bestätigen, dass sie der Stadt Haltern die Eigenhörige Catharinenn zur Hove, eheliche Tochter von Bernndts zur Hove und Annen in Haltern, verschrieben haben. Dafür hat die Stadt Haltern Ihnen die Rechte an der Eigenhörigen Annann Dreses, eheliche Tochter von Johann und Dorthenn in Haltern, verschrieben.

Siegelankündigung des Ausstellers

Nach Christi unsers Erloesers gebuert funfftzehnhundert und im 87. denn zwey unnd zwänzigstenn monats tag January
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1587 März 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Der Richter und Gograf Johann Kremer von Wegen bestätigt den Verkauf einer Wiese hinter dem Schloss Bevergern and ende des Hövres zwischen dem newen langs der Sendt gegrabenenn Dam unnd Wasser fluß ann einer, unnd der Grafft ambther des Hauses großenn Gartenn zur anderen seiten gelegen. Käufer sind die Gerichtsschöffen Otto Raterß und Herman Grotemeier sowie die ältesten Schützen Johan Schwarte, Philips von Dueren, Jorgen Schortingklauß, Lüedeke Grotemeier, Johan Schmidt und Johann Koip. Gerichtliche Zeugen sind die Gerichtsschöffen Berndt Raterßmann, Henrich Koip und Lambert Eilers.

Siegelankündigung des Ausstellers

Der gegeben ist im jahr nach Christi geburth tausent funffhundert achtzig unnd siebenn, am zweiten tage monathz Marty

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1587 März 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Der Richter und Gograf Johann Kremer von Wegen bestätigt den Verkauf einer hinter dem Schloss und dem Amtshaus Bevergern lengs de neuen an der sendt gegrabenen dam und im Wasserlufs zwischen der gemeinen schutzen und meister Gerdts Eilingk des Hauß Rodes ligenden wöschenn gelegenen Wiese. Käuferin ist Gese Vinkmans, wittib (Witwe) des Jürgen Schortinghaus, die durch Henrich Schortinghaus vertreten wird. Gerichtliche Zeugen sind die Gerichtsschöffen Berndt Raterßmann, Henrich Koip und Lambert Eilers.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jair nach Christi geburth tausent fünffhundert, achtzich und sieben, am zweiten tagh monatz Marty (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1587 März 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Der Richter und Gograf Johann Kremer von Wegen bestätigt den Verkauf einer hinter dem Schloss und dem Amtshaus Bevergern die nahe bei dem schloß bevergern auff der Risenbecker Pforten zwischen dem neuren dam und der neuren steinen brugken an der sendt gelegenen Wiese an Gerdt Elinek. Im Gegenzug wird ein Stück Saatland verkauft, das auff der Ahener Pforten under dem sterkole an der bach, gegen uber iren daran schiessenden kamp an der saltzen liegt. Gerichtliche Zeugen sind die Gerichtsschöffen Berndt Raterßmann, Henrich Koep und Lambert Eilers.

Siegelankündigung des Ausstellers

nach Christi geburth tausendt funffhundertt achtzig und sieben, am zweiten tag monats Martij (Regest)





Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1556 November 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heydenriche Drost zu Vischering und Drost zu Horstmar bestätigt, dass er mit dem Bürger Herman Vent einen Wechsel von Eigenhörigen durchführt. Heydenreich übergibt das Recht an Gerde Odlinges, eheliche Tochter des Gerdt Odelinck in der Bauerschaft Oldendorpe im Kirchspiel Billerbeck. Dafür erhält er das Recht an der Eigenbehörigen Elzen Rovekamp, eheliche Tochter von Johan und Grethen Rovekamps im Kirchspiel Billerbeck.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jahre uns[eres] xr [Herrn] sess umd vyffen[tich] up avent Martini ep[iscop]i (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1592 Juni 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Arnoldt Walravenn, Propst des Stifts Clarholz bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Elsikenn Beckmans, eheliche Tochter von Berendtenn Bekmans unnd Annenn, die im Kirchspiel Sankt Mauritz im Stift Münster ansässig sind.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jahr vunffzehen hundert neunzich zwei am acht unnd zwainzigstenn Junii stylo veteri (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1592 September 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bürgermeister und Rat der Stadt Rheine bestätigen die Erlaubnis, dass zu jetzigenn gefehrlichenn zeitten auf einer zwischen dem Münster und den Wällen gelegenen Fläche ein neuer Gang und eine Brustwehr errichtet werden darf. Die Fläche gehört dem Fürstbischof von Münster und ist etwa 100 Fuss groß.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jaer ein tausentt vunffhundertt neuntzigh zwey, am lesten thagh der monaet Septembris.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1597 April 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Das Offizialat Münster bestätigt einen Erbkauf von Everwienn Steveningk und seiner Ehefrau Sybilla an Richtmodenn Rieck genandt Donnehovett, vertreten durch Wilhelmenn Ruff. Verkauft wird für eine gnuchsame sumb geldes das Luckerß Erbe oder die Lubberdingkhove in der Emmshorner Bauerschaft im Kirchspiel Warendorf, zu dem auch die Zellerer Henrichen mit seiner Frau und den beiden ehelichen Kindern sowie eine Elßkenn mit ihrer Tochter Getruod gehören. Der Hof ist mit buer kerckenn unnd gogravenn recht belastet. Als Unterpfand dient Schmehußes Erbe. Zeugen sind Walter Hanenn und Frederici Niermanß.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im tausendt fünffhundertt siebenn unnd neuntzigstenn jare auf dindstagh denn neun und zwanzigstenn Aprilis
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1600 Januar 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Das Senior unnd Capitell, dero Collegiatt Kirchen St. Victoris et Gereonis in Dülmen bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Johan Dillekotten, ehelicher Sohn von Gerdt und Catharinen Dillekoffen in der Bauerschaft Dernekamp im Kirchspiel Dülmen.

Siegelankündigung des Ausstellers

Ihm jahr unsers Heren unnd Salichmachers sechßzehen hundert ahm 24 monatz Januarii etc.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1600 September 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich von der Wenge, Propst des Stifts Clarholz bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Catharinen Stephans, Tochter von Heinrichen Stephan und Annen im Kirchspiel Clarholz in der Herrschaft Rheda. Die Freilassung wird ihne geferdetenen, falls die Freigelassene oder ein anderer in ihrem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im ihar nach Christi unsers Erlosers gebordt tausendt sechshundert am zweitenn Septembris
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1604 Juli 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Propst Heinrich von der Capellen des Stifts Varlar bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Johan Breunigs, Sohn von Cersten Schultten Breunigs und Eilßen in der Bauerschaft Waltrup im Kirchspiel Altenberge. Die Freilassung erfolgt gegen eine summa geltts, die unß davor woll zu willen bezhalett worden.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jahr unsers Erlößers undt Heilandts Jheßu Christi 1604 denn 29. monats Julii
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1604 Oktober 8
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bürgermeister und Ratsherren der Stadt Haltern bestätigen einen Erbkauf des Johann Borse an Casparen Nielandt und dessen Ehefrau Chrestinen. Kaufgegenstand ist ein Stück Land vonn acht scheffel grassaten mit aller seiner zubehorung unnd gerechtigkeitten, von der stadt Coeßfelt in dem Hohenfelde zwischenn Mettenn Cunpen genant Größ unnd M. Johan Waß Landereien gelegen. Teil des Erbkaufs sind außerdem die Eigenhörigen Johann Bropas genannt Moller und dessen Ehefrau Margreta mit deren Erben. Zeugen waren Henrichenn Cyr genannt Stevens und Chomaßen Schanden.

Siegelankündigung des Ausstellers

nach Christi unsers einigen Erlosers geburt im jahre eintausent sechs hundert unnd vier am freitag den achtenn monats Octobris (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1609 Februar 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Propst Arnold Brubbe des Stifts Varlar bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Melchior Breunik, Sohn von Kersten Breuninchs und Elsen in der Bauerschaft Waltrup im Kirchspiel Altenberge.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jaer unsers Herrn tausent sechshundertnehen ahm zweiten Februarij
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1609 November 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Caspar die Wendtt zu Wiedenbrück (Widenbrug) bestätigt den Erbkauf der Wellers Kotte an Gerharten Schleuter und seiner Ehefrau Elsen. Der Kotten mit der dazu gehörigen Alten und Neuen Gerechtigkeit liegt in Osternwalde Gerweyde in der Dorfbauerschaft und im Kirchspiel Ennigerloh. Teil des Erbkaufs sind außerdem die Eigenhörigen Margarethen und Cathrinnen Wellenkottens sowie Catharinen, wittis [Witwe] deß alten großen Hermans, mit deren eigenhörigen Kindern.

Siegelankündigung des Ausstellers

Anno sechsziehen hundert neun den neun und tzwantzigsten Novembre
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1609 November 29 - 1610 März 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Haupturkunde:
Richter und Gograf Werner Elsett bestätigt einen Erbkauf von Heinrich Schluter und dessen Ehefrau Diederich, ansässig in Dorpffer Bauerschaft im Gogericht Walstedde, an deren Bruder und Schwager Gerdt Schluter und dessen Ehefrau Elsen, ansässig im Kirchspiel und Dorf Ennigerloh. Die Käufer treten für die Verkäufer in den Erbkauf ein, der im Transfix beschrieben wird. Zeugen sind Oelrichen Voß [...] Vhaits verwandten und Conradten Dalhoff[...].

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jahr nach Christi unsers Herrn geburt sechszehnhundert und zehn ahm zehenden Martij

Transfix
Caspar die Wendt zu Widenbruggs bestätigt einen Erbkauf an die Eheleute Henrichen Schluter und Diderichen. Verkauft wird für eine sumet gelts der grose Hermans Kotte in der Dorfbauernschaft und im Kirchspiel Ennigerloh. Der Verkäufer verpflichtet sich, zugehörige Wechselbriefe einzulieffern. Der Kotten ist mit kirspilschatzung und buerrechte belastet. Als Unterpfand dient das haav und guittern des Verkäufers im Stift Münster.

Siegelankündigung des Ausstellers

Im jhair 1609. Den 29. Novembris alten calenders

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Walstedde



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1613 September 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wechselbrief Adolfs von Raesfelds, Herr zu Ostendorf, mit dem Rat der Stadt Haltern. Sie wechseln die vorher Adolf von Raesfeld eigenbehörig gewesene Magd Anne Droste aus dem Kirchspiel Lippramsdorf, Bauerschaft Kusenhorst und Else Gerdingh aus dem Kirchspiel Haltern, Eunsemer Bauerschaft.

Siegelankündigung des Ausstellers

Gebenn im jahr tausent sechßhundert drietzehenn ahm vier und zwantzigstenn monatz Septembris
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1621 Juli 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Sybilla von Hoevell (Hövel), Äbtissin von Flaesheim bestätigt, dass sie mit dem Bürgermeister und Rat der Stadt Haltern einen Wechsel von Eigenbehörigen (landtsiedtliche wechselungh und erbbeuthe) vollzogen haben. Der Halterner Jürgen Pflegener zu Westrumb, Sohn der Eheleute Heinrich und Else Pflegener, wechselt von ihrer Eigenbehörigkeit in die der Stadt Haltern, während Göertt Hinsenhorne wiederum in die Eigenbehörigkeit der Äbtissin wechselt.

Geben ahm 18 july anno 1621

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
1621



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1628 Februar 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Jobst von der Heesse, Propst von Varlar, entlässt Elßke, der Eheleute Gerdrud und Heinrich Schulten zu Temmingh Tochter aus dem Kirchspiel Greven, aus der Eigenbehörigkeit.

So gescheen ihm sechßzehenhundert acht unnd zwantzigstenn jahr am acht unnd zwantzigsten monats February

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Anno 1646 am 7 Juli [...] Temmings tochter die ietzige [...] ische durch einliberugh dieses frei brieffs sich alhie eigen geben mit bitt ein [...] widder frei



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1629 Juni 13
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ferdinand, Erzbischof zu Köln, verkauft und verschreibt in Einvernehmen mit dem Dechant Senior und dem Domkapitel der Stadt Münster dem Vikar und Eleemosynario Lubbertus Holtrup bzw. dessen Exekutoren oder Inhaber dieser Schuldverschreibung eine erbliche jährliche Rente von zwölf silbernen Reichstalern für zweihundert derselben Reichstaler Hauptsumme, welche der Bischof empfangen hat. Die Rente ist jedes Jahr zu Fronleichnam (uff Corporis Christi dagh) (mit einem Zahlungszeitraum zwischen 14 Tagen vor und 14 Tagen nach Fronleichnam) aus den Beständen der Siegelkammer zu zahlen.

Siegelankündigung des Ausstellers

Gegeben ist im jahr tausendt sechshundert neun und zwantzig in profesto Corporis Christi (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerke:
Lia. 200 dalerorum implementum in sorte pensio 12 schr in termino corporis christi ex camera sigillij:
No. 13 N. 11

Daß mir untergeschriebenen auß der hochfürstl. Münster. Siegelcammer das in räckwerts geschriebener und von weilant H. Luberto Holtrupff auff Michaelij Siethoff, von diesen aber auff meiner mutter sähl. und nach deßen absterben auff mich haereditatis titulo devoluirter obligation vermeldetes capitale deren zweijhundert specie reichstahleren mit zweijhundert und funffzig reichsthaler courant, wie auch die von 16. jahren restirende pensiones mit 100 reichstalern also in sambt 410 reichstaler durch H. Melchioren Berntzen dero Siegelcammer bedienten völlig wieder bezahlet seij beschiene mit meiner äigenhändigen unterschrifft [...] beijgetrückten pittschafft darab bester gestalt rechtens quitirendt
Actum 23. Augusti 1712
Theodorus Cuelman
vet. Ecclesia manu proprio



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1629 November 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Dietrich von Velen zu Velen, Drost im Emsland, bestätigt, dass er, nachdem ihm der Bischof Ferdinand von Bayern und das Domkapitel erlaubt haben, bei Rheine eine Kupfermühle zu bauen und den Emsstrom zu gebrauchen, als Gegenleistung dafür fünf Goldgulden Rente jährlich bezahlen muss. Er haftet mit der Verpfändung all seiner Güter und der Mühle.

Siegelankündigung des Ausstellers

Geschen zu Meppen iim jahr nach der heilsamen geburt Jesu Christi unsers [...Tintenfleck] und Saligmachers ein thausendt sechßhundert, neun und zwantzigh, am abendt deß heiligen Andreae Apostoli wahr [...Tintenfleck] und zwantzigsten monats Novembris (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Zur kisten Litt: P
Num: 120
Reinische kupffermühlle

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Meppen



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1642 Oktober 17
Permalink der Verzeichnungseinheit

Der Droste des Amtes Dülmen Adolf von Raesfeld, Herr zu Ostendorf, der Rentmeister, Heinrich Hoening und Rudolf Sutanus der Richter der Stadt Haltern sowie der Bürgermeister und Rat der Stadt Haltern zeigen an, dass die Bewohner der Bauerschaften Holtwick, Eunsem und Henwich zu ihnen gekommen sind und geklagt haben, dass sie wegen des andauernden Hessischen Krieges und den damit verbundenen Drangsalen, vor allem den Auflagen, in Armut geraten sind. Um weitere Zahlungen tätigen zu können bitten sie darum, einen zur Eunsemer Mark gehörigen Platz, der zwischen Henwichs Felde und Hälter Sunderen liegt und Kinderberg genannt wird, an Johann Waleken zu Wesel verkaufen zu können.

Zeugen: Adolf von Raesfeld, Rudolf Sutan, Johann Schröer Bürgermeister, Heinrich Hoening

So geben ahm siebentzehenden monatz Octobris, im thausent sechßhundersten zwei und viertzigsten jahr (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
Bewilligung den Kinderberg erblich zu verkauffen vom 17. octorbris 1642
Praesentatum dem 30. octorbris 1642



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1643 Juli 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

Jobst von der Heeße, Propst in Varlar, entlässt die Magd Stine Große Daldrup, Tochter von Hermann und Elßke Große Daldrup im Kirchspiel Billerbeck, Bauerschaft Bockeldorff, unter der Bedingung, dass sie keine Ansprüche an das obengenannte Erbe Große Daldrup stellt, aus der Leibeigenschaft des Klosters.

Siegelankündigung des Ausstellers

Geschehen im jahr thausendt sechshundert vertzigh drei am zwantzigsten der monatz Julij (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1645 April 21
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann Schilling Propst zu Clarholtz entbindet seinen bisherigen Eigenbehörigen Heinrich Griße, geboren in Warendorf, der mit seiner Frau Catharina vor ihn getreten ist, von dessen Leibeigenschaft.

Siegelankündigung des Ausstellers

So geschehen im jahre thaußendt sechßhundert viertzig und funff, den ein und zwantzigsten tage monatz Aprilis, alten calenders

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1650 Mai 8
Permalink der Verzeichnungseinheit

Auf Begehren der Stadt Haltern wurde die Döse num. 1 aufgrund eines Privilegs durch Joannis Wilhelmi vom 3. Januar 1584 betreffend die Lipbrugh (Lippebrücke) und den Zoll wiedereröffnet, die die Stadt Haltern für 800 Reichstaler erworben hat, von denen 6 schwere Mark bereits an das Rentamt Dülmen gezahlt wurden.
Zu dem besagten Döst gehören drei, Zoll und Brücke in Haltern betreffende, versiegelte Konzessionen des Bischofs Franz von Waldeck (1544, 1551, 1551).
Außerdem gehören zu den Dösen:
- Ein Vertrag zwischen dem Stift Glaeszumb und der Stadt Haltern eine private Streitigkeit wegen zweier Höfe betreffend (1608)
- Ein Brief zwischen dem Bischof Franz von Waldeck und der Stadt Haltern den Austausch der Höfe zu Niemen und zu Vehlhausen betreffend (1542)
- Ein Kaufbrief zwischen Sergies von Zeltenbokumb (Altenbochum?) und der Stadt Haltern die Roßkuhlen Erbes im Kirchspiel Hullern betreffend (1566)
- Ein Kaufbrief zwischen Henrichen Ulever und Catharinen Eilert eheleuthen und der Stadt Haltern wegen der Wort oder Mollenkempgens, die Catharina 1593 von ihrer Mutter Weilandt Rotgern Brin[k]hoffs Tochter geerbt hat (1616)
- Ein Kaufbrief zwischen den Eheleuten Johann Zidopfen von Merveldt und Alveria von Merode, bevollmächtigt für Elisabeth Weichen von Merode zu Wickrodtt, und der Stadt Haltern, die Erbsache Habick in der Herrlichkeit Ostendorf betreffend, worbey der wittiben von Merode vollmacht, gemelter verkauff inserirt, 3te designatio pertinentiarum neben einen quitungs und wechßelbriefs eines äigenhörig befindtlich ist (1616)
- Ein Erbkauf zwischen Goßewin von Varßfeldtt (Raesfeld?) zu Embte und der Stadt Haltern, einen bronst und Winkelkotten betreffend (1592)
- Ein Privileg des Bischofs Eberhard die fundations befestigung und anderen begnadungs der Stadt Haltern betreffend (1288)
- Ein Verkaufsbrief zwischen den Stuntermars Erben und der Stadt Haltern die Erbsache Querhufe unter der Herrschaft des Bischofs Martin (1502)
- Ein Erbkauf zwischen Henrich Brinckman und der Stadt Haltern ein Stück Land betreffend (1580)
- Zwei Kaufbriefe das Haus und die Ländereien des Balthasar Koning, die Johann Bitters bewohnt, betreffend (1591)
- Erbkauf zwischen Dirick von Embte, Borgman zu Dülmen, und der Stadt Haltern den Schultten von Lünßumb betreffend (1463)
- Ein Erbkauf zwischen den Eheleuten Kottger von Besten und Zelfrieden Krauestorpe und der Stadt Haltern, wobei zu wissen ist, dass das Siegel abgefallen ist (1478)
- Ein Kaufbrief zwischen Westerholtt zu Embte und der Stadt Haltern, etliche Ländereien zu Holtijel betreffend (1556,1557)
- Zwei Briefe zwischen Herman Wendt zu Dülmen und der Stadt Haltern, von denen der eine sich auf einen vorhergehenden Brief von Johan Bürger bezieht (1489, 1543)
- Ein Erbkaufbrief zwischen Johan von Peßbeck und der Stadt Haltern die Tiershoven betreffend (1570)
- Ein Kaufbrief zwischen der Pastorei und der Stadt Haltern den Holtkamp betreffend, mit offiziellem Siegel des Ordinarius und des Archidiakons (1609)
- Ein Behandungsbrief zwischen den Äbtissinen Elisabeth Freulin zu Manderscheidt und zu Essen und der Stadt Haltern die Auerkampshoven betreffend, dem eine Specifikation der dazugehörigen Pertinentien beiliegt (1596)
- Ein Behandungsbrief zwischen Henrichen Abten zu Werden und der Stadt Haltern das Sahlguett betreffend (1596)
- Belehnung der Sichtershoven zu Bostendorf des Bernhardt von Münster zu Meinhövel mit einer Cession des Eigentums der Äbtissin von F
laessumb, Elisabethen von Langen, von 1546, auf die Stadt Haltern (1600)
- Gerichtlich versiegelte recognition Goken Trauen an die Stadt Haltern Von 87 ¿ rothaler capitael de anno 1614 den 1 novembris. Obligatio ham zu ham über goltge iahrenthe, auff doctor Bösen sprechende, de dato 1547. satertags nach Maria Magdalena, die welcht iahrrenthe von g[egmeltem] Doctorn Bösen sampt nach 4 golgl der stadtt Halteren lauth einer anderen cession de dato 1554 den 11 may titolo oneroso übergelaßen
- Schließlich zwei Verträge in dem Streit zwischen H. Kettelers und der Stadt Haltern (1556/1577)

Solis 8 May anno 1650 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1656 Mai 12
Permalink der Verzeichnungseinheit

Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen benötigt für ein newes fortifications, undt residentz in Coesfeld eine ansehendtliche summa geldtz. Daher geht er ein Schuldverhältnis über 1600 holländische Reichstaler mit den Gebrüdern Wilhelmb und Karl von Morrien zum Falkenhof ein. Den Gebrüdern werden als Gegenleistung der kleine und der große Horstkamp bei Rheine als Gegenleistung zugesprochen.

Siegelankündigung des Ausstellers

zwolfften May anno thausendt sechs hundert fünffzich sechß
(Regest)


Aktenzeichen : Fb. Münster No. 4512

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Coesfeld



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1660 Mai 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen hat vom Kammerrat Jobst Hermann Rane dreihundert vollwichtiges silberes species reichsthaler erhalten. Diese Summe wird mit fünf Prozent Zinsen nach einem Jahr zurückgezahlt. Als Unterpfand erhält der Kammerrat verunderpfandeten creutz kangs biß zur gäntzlicher ablosß.

Siegelankündigung des Ausstellers

20 May thausendt sechshundert undt sechßzich (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückvermerk:
daß mehr endts benenten deß capitels ad drey hundert enekede
wohl wichtige species reichs thaler, welche ich auff nichts weilandt
ihro hochfurstl gnaden Christoffer Bernard von Galen meinen abgelübten schwieger vatter doctori Tehler verschriebenen zur loco interesse eingethanen [...] recht mäßig zu forten
hatte, ein unter ein der rent weit dreyhundert reichsthaler
in guten fleßlichen desselchen markstueken, und für cagio
neuntzig reichsthaler in sambt drey hundert und neuntzig
reichsthaler schreibe 390 rf von herrn substituerten renthemeister
Stene bei zehtet sein, solches thun hiemit quitirendt bescheinigen
Reine d 9 May 1719 Joan Stane

Remissa per questoren in Rheine
cum subscripta quietartia ad ca-
meram duodecima may ad 1729

Hierzu hatt der registrator
Honecamp auf denen wieder
amben bezahlt [...] 23 Rt 5 Pf.
cantzelliß üding [...] 277 dito
300 Rt 5 Pf.



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1661 März 26
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Stadt Münster, vertreten durch den Rat, cedirt bzw. tritt dem Fürstbischof von Münster, Christoph Bernhard von Galen, das Gogericht zu Senden, und unsere daran habende gerechtigkeit ab.

Siegelankündigung des Ausstellers

Anno eintausent sechs hundert ein und sechszig, am sechs und zwanzigsten tag monats Martii (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1662 Dezember 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bruder Bruno Brune sowie sämtliche Conventualen des Kartäuserklosters Marienburg in Weddern bestätigen durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Knechts Johann Konerding, ehelicher Sohn von Heinrich Konerding und Else Wisch, Zeller vom Zobers Erbe im Kirchspiel Sarbeck. Die Freilassung wird mit uhrplötzlicher Verwürkung gegenwertig Erlangtter Freyheitt belegt, falls der Freigelassene oder ein anderer in seinem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

Anno ausend sechshundert sechßig zwey am acht und zwantzigesten Decembris (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1663 Januar 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Das Domkapitel von Münster bestätigt ein Tauschgeschäft mit Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen. Der Fürstbischof überlässt dem Domkapitel das Kirchspiel Senden, wofür er Teile des Gogerichts Bakenfeld erhält.

Siegelankündigung des Ausstellers

Fünfften January anno thausend sechß hundert drey und sechßich (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Darin:
Abschrift, zwei Blatt, Papier



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1663 Juli 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Propst Godfridt Schwartze des Stifts Clarholz bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Christinen Löhrß, Tochter der Eheleute Johann tom Witten und Margarethen Stückstetten, die als Zellerer im Kirchspiel Freckenhorst ansässig sind.

Siegelankündigung des Ausstellers

Thausendt sechßhundert drei und sechßig ahm fünfften tag
monaten July (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Clarholz



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1666 Juli 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Jobst Herman Ridder Vicario S. Nicolai des hochadeligen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Kurdt johan Gosselman, Eigenbehöriger in S. Nicolai im Kirchspiel Borghorst. Der Freigelassene wird dieser freilassung verlustlich sein, und damit verwirkett haben, falls er Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

16. Juli monaths ihares 1666 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1666 September 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Pröpstin Barbara von Plettenberg, Küsterin Ursula Korff, Bursnerin Helena Elisabets Schmysing sowie sämtliche Kapiteljungfrauen und Herren des hochadeligen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigen durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Knechts Johan Mucken, ehelicher Sohn der seligen Otten und Margarethen Mucken im Kirchspiel Saerbeck. Die Freilassung erfolgt gegen ietzigen Berndten Zelleren gemelten Mucken Erbes Ehefrauen Elisabethen Dielinek eigen ergebungh und eingelieberten freybrieff. Der Freigelassene wird dieser freylaßungh verlustig sein und damit verwircket haben, falls er Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

30 monats Septemb. ao 1666 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1674 September 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin Baronesse Hedwig von Galen des hochadeligen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Magd Agneß Große Vorschepoell, eheliche Tochter des sehligen Jacob Großen Vorschepoells. Die Freigelassene darf keine Ansprüche gegen das Stift erheben.

Siegelankündigung des Ausstellers

Dem 20ten 7bris 1674 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1680 Januar 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin Hedwig des hochadeligen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigt die Belehnung mit einem Kotten, nachdem der ursprünglich Belehnte verstorben ist.

Fünften tag monats January des ein tausend sechshundert, und achzigsten jahres (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1687
Permalink der Verzeichnungseinheit

Es handelt sich vorliegend um die Abschriften zweier Urkunden.

1. Abschrift:
Eberhard von Galen vom Ermelinghof bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Mergen zur Ardt, eheliche Tochter der Eheleute Henrichen zur Hardt und Stijnen vom Kotten Hardt im Kirchspiel Nordwalde. Die Echtheit der Abschrift wird mit Pro copia cum originali concordante Henr. Veddige Nest sub bestätigt.

Siegelankündigung des Ausstellers

Thausendt sechßhundert achtzehen sambstags den zwantzigsten
Januarij newen calenders

2. Abschrift:
Gräfin Maria Sophia zu Salm, Zießenscheidt, Freijhin zu Erdtwühr, Dijek, Alffen und Herkenbroch, Äbtissin der Stifte Borghorst, Elsen und Werden, bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Gerdten Niehuß, ehelicher Sohn der sehligen Eheleute Berndt Niehuß und Enneken in der Bauerschaft Scheddebrock im Kirchspiel Nordwalde. Die Freilassung wird unwirksam, falls der Freigelassene oder ein anderer in seinem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte. Die Echtheit der Abschrift wird mit Pro copia cum originali concordante Henr. Veddige Nest sub bestätigt.

Siegelankündigung des Ausstellers

Siebenzehenden monaten Februar des thausendt sechßhundert acht und vierzigsten ihars

Mehrere Vermerke von 1687 weisen darauf hin, dass die Abschriften im gleichen Jahr angefertigt wurden, um die frühere Aufhebung der Eigenbehörigkeit von Vorfahren des Gerdten Niehuß und der Enneke Auerbeke und somit deren Freiheit zu bestätigen. Zeugen sind Henr. Weddige, Adam Auerbeke, Alberdt Böddeling, Berndt Zoberman, Bernandten Alberßman, Johan Hallman und Joannes Koch. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1687 Februar 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Christoph Heidenrich Freyherr von Droste Erbdroste deß Stiffts Münster Droste dero Ambter Hostmahr undt Ahauß und Herman zum Bruch rentmeister zum Ahauß bestätigen dem Dorf Wüllen, dass dieses hin und wieder eine geringe zaunrichtung auffzumachen und verkaufen darf. Auch wird den eingeseßenen erlaubt, an Johan Steffen Schmitt Vogten zu Wüllen Gerdrut von Drosten deßen Ehehaußfrau ein Grundstück im Uehlengaede belegenen Horckgrundes zum Hewwischen für 34 Reichstaler zu verkaufen. Hintergrund sind die Kosten für den Bau einer Steinstraße, um die gemeine straßen und wege, die dermarßen vertieffet und außgefahren seien, zu ersetzen. Mehrmals hat die Obrigkeit bereits den Bau bei Strafandrohung angemahnt.

Siegelankündigung der Aussteller

Den 18ten Februarij 1687 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1690 Juli 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bürgermeister und Rat der Stadt Haltern bestätigen, dass der Bürger Johan von Hennewich der Stadt nach seinem Tod ahn Ihrer hochfürstl. Gnaden frau F. Fürstinnen zu Erben mitt Buttman zu Berghaltern zu lehnen gehende hatte berghove überträgt. Die Stadt verpflichtet sich im Gegenzug, den Erben Brodes, rentmeisteren Zottgeruen Striekelings, Erbene Henrichen Striekelings Cortten unnd Johan, Cedentis Zween Schwestern, der Jorgen Worthman, Johansen Druninek, denen Erben Sehlig Adolffen Trippetnoctts, Benstre Trippetnott senior unnd Henrichen Ekell insgesamt 135 Reichstaler und 52 Stüber zur Befriedigung ihrer Forderungen zu entrichten. Außerdem ist der Ehefrau Catherine nach seinem Tod ein Stück Land pachtfrei zu überlassen.

Siegelankündigung des Ausstellers

Ahm 10ten Julij 1690 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Haltern



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1701 Dezember 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Pröpstin Joanne Regina Droste, Küsterin Sophia Helena Barbara von Kerssenbrock sowie sämtliche Kapitelfräulein und Herren des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigen durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Berndt Lügteman, Sohn von Johan und Greitse Heittlebens respective Zelleren Lügtmans Erbes im Kirchspiel Nordwalde. Die Freilassung wird ahn sich nichtig und krafftloß sein und bleiben, falls der Freigelassene oder ein anderer in seinem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

23 Xbiy 1701 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1702 März 15 - 1774 August 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vorliegend handelt es sich um zwei Urkunden sowie eine spätere Ablagebescheinigung neben Abschriften der Urkunden

1. 15. März 1702: Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg verpfändet den Freiherren Ferdinand und Bernhard von Plettenberg als den Vormündern von Johann Adolph Freiherr von Plettenberg zu Lehnhausen die von St Aegidij pforten zur linkenhandt hinauff werthes nacher St. Ludgeri biß ahn den ersten behr sich erstreckende gräffe mit dem binnenwall zur fischerey in Münster. Die Summe von 300 Reichstalern species ist an die fürstbischöfliche Hofkammer zu zahlen. Verwiesen wird außerdem auf drei Stück Land, die am 25. März 1660 an Johansen Meyer zu Horstmar versetzt wurden.

Siegelankündigung des Ausstellers

15. Marty 1702

2. 10. April 1702: Freiherr Friedrich Ludwig Droste bestätigt die Verpfändung unter 1., indem er die nahezu gleich lautende Urkunde unterzeichnet.

Siegelankündigung des Ausstellers

10 April 1702

3. Die Akte enthält die Abschrift der Urkunden unter 1. und 2. sowie ein Schreiben an den Fürstbischof von Münster, in dem die Zahlung der 300 Reichstaler specie angeregt wird.

Auf der ersten Seite der Akte weist Fürstbischof Maximilian Friedrich die fürstbischöfliche Hofkammer an, 300 Reichstahler species auszuzahlen.

Siegelankündigung des Ausstellers

21ten Julii 1774

Weiterhin unterzeichnet Fürstbischof Maximilian Friedrich die Anweisung an die fürstbischöfliche Hofkammer, einen gutachtlichen Bericht zu erstellen.

Siegelankündigung des Ausstellers

12ten julii 1774

Schließlich enthält die Akte eine Anweisung der fürstbischöflichen Hofkammer an den registrator Schmitz, die Zahlung der 300 Reichstaler species mit 400 Reichstaler Courant zu veranlassen.

Siegelankündigung des Ausstellers

10 August 1774

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift; Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Beide Urkunden wurden durch Schnitte entwertet



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1737 Oktober 1
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin Antonetta Isabella von Nagel ex Vornholtz des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Herzebrock bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Jan Caspar Heßeling, Sohn der Eheleute Berndten und Marien Heßelings, die als Zellerer in der Niederbauernschaft im Kirchspiel Horstmar ansässig sind. Die Freilassung wird an sich kraftloeß undt nichtig, falls der Freigelassene oder ein anderer in seinem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

1ten Octobry 1737 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1735 September 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin Freifrau Maria von Velten des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Herzebrock bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Maria Gertrud Osterholt, Tochter der Eheleute Herman und Maria Osterholtß Erbes, die in der Bauerschaft Ostendorf im Kirchspiel Borghorst ansässig sind. Die Freilassung wird an sich kraftloeß, null undt nichtig, falls die Freigelassenen oder ein anderer in ihren Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

30ten 7bry 1735 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1735 September 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin Freifrau Maria von Velten des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Herzebrock bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Eheleute Hermanßen Grottman und Marien Osterholt, die in der Bauerschaft Ostendorf im Kirchspiel Borghorst ansässig sind. Zuvor haben beide einen frey willigen undt unwiederruflichen ewigen abstandt gezahlt. Die Freilassung wird an sich krafftloeß, null, und nichtig, falls die Freigelassenen oder ein anderer in ihren Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

30ten Septembris 1735 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1733 Oktober 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin und Archidiakonin Maria von Plettenberg des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Herzebrock bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Marien Gertrudten Backman, Tochter von Gerdt und Catharinen Gertrudt, die auf einem Kotten in der Bauerschaft Ahlintel im Kirchspiel Emsdetten ansässig sind. Die Freilassung wird ahn sich nüll und undt nichtig, falls die Freigelassene oder ein anderer in ihrem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

Den 23 octob 1733 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Herzebrock



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1731 August 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin Maria gebohrene Freiin von und zu Velen des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Christine Berning, Tochter von Herman Berning und Greiten, die auf einem Kotten in der Bauerschaft Ahlintel im Kirchspiel Emsdetten ansässig sind. Die Freilassung wird ahn sich nüll und undt nichtig, falls die Freigelassene oder ein anderer in ihrem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

Den 27. augusti 1731
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1731 Januar 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin Maria gebohrene Freiin von und zu Velen des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Trine Tetenborg, Tochter von Henrich und Greit, die auf einem Kotten in der Bauerschaft Ostendorf im Kirchspiel Borghorst ansässig sind. Die Freilassung wird krafftloeß nüll undt nichtig, falls die Freigelassene oder ein anderer in ihrem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

Den 22ten Januar 1731 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1728 März 19
Permalink der Verzeichnungseinheit

Pröpstin Maria Bernadina von und zu Westerholt und Küsterin Sophia Helena von Kerssenbrock sowie die Kapiteldamen und die Kapitelherren Kanoniker des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigen durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Bernd Mucke, Sohn von Johan und Elisabeth in Laerbeck. Die Freilassung wird krafftloß null undt nichtig, falls der Freigelassene oder ein anderer in seinem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

19ten marty 1728
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1726 Oktober 12
Permalink der Verzeichnungseinheit

Küsterin Sophia Barbara von Kerssenbrock und Bursnerin Catharina von Reede sowie die Kapitelherren und Kanoniker des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigen durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Adelheid Gosseling, Tochter von Johan und Adelheid, Zeller in der Bauernschaft Katenhorn im Kirchspiel Rheine. Die Freilassung wird kraft los null und nichtig seyn und bleiben, falls die Freigelassene oder ein anderer in ihrem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

Den zwölften october tausend sieben hundert sechs und zwanzigsten jahr (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1705 Februar 13
Permalink der Verzeichnungseinheit

Pröpstin Joanna Rosina Droste und Küsterin Sophia Barbara Helena von Kerßenbrock sowie sämtliche Kapiteldamen des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigen durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Knechts Bernd, Sohn von Berndt und Annen Wusers, Zeller vom Zobers Erbe im Kirchspiel Sarbeck. Die Freilassung wird mit uhrplötzlicher verwürkung gegenwertig erlangtter freyheitt belegt, falls der Freigelassene oder ein anderer in seinem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

Den dreyzehndten february im jahr tausend siebenhundert und
fünfs (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1706 Dezember 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin Elisabeth Sibilla gebohrene von Nehem (Neheim) des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit der Trine Hesding, Tochter von Herm und Johanna vom gleichnamigen Kotten im Kirchspiel Leer. Die Freilassung wird nichtig undt krafftlos, falls die Freigelassene oder ein anderer in ihrem Namen Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

28 decembris 1706

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1710 Oktober 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Elisabeth Sybilla gebohrene von Nehem (Neheim) des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit des Bernnedten Schmidtschulte, ehelicher Sohn von Joann und Emeken vom gleichnamigen Kotten im Kirchspiel Borghorst. Die Freilassung wird null undt nichtig, falls der Freigelassene Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

Den 28ten octobrij 1710 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1717 April 15
Permalink der Verzeichnungseinheit

Maria gebohrene Freiin von Vehlen des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigt durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit von Margaredtha Ißfurths, die Tochter von Gerd und Agnes auf dem phitten-Hof im Kirchspiel Darfeld gewesen ist. Die Freilassung wird krafftlos und nichtig, falls die Freigelassene Ansprüche gegen das Stift erheben sollte.

Siegelankündigung des Ausstellers

15ten april 1717 (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1721 Januar 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Pröpstin Hedwig Theodora von Schilder, die Küsterin Barbara Sophia Barbara von Kerssenbrock und sämtliche Kapiteldamen des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigen durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit von Trinn Vaipelmans, der ehelichen Tochter von Johann und Trinn in Zelleren Veser im Kirchspiel Havixbeck. Die Freilassung wird nichtig und null, falls die Freigelassene oder ihre Familie Ansprüche gegen das Stift erheben.

Siegelankündigung des Ausstellers

Anno tausend sieben hundert, zwantzig ein, d. 2 januarii

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate



1725 April 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Pröpstin Hedwig Theodora von Schilder, die Küsterin Barbara Sophia von Kerssenbrock und sämtliche Kapiteldamen des hochadeligen kaiserlichen freiweltlichen Stifts Borghorst bestätigen durch einen Freibrief die Aufhebung der Eigenhörigkeit von Elisabeth Wisman, die Tochter von Henrich und Enneke des Wismans Erbe in der Bauerschaft Westenfeld im Kirchspiel Altenberge gewesen ist. Die Freilassung wird krafftlos, null und nicht, falls die Freigelassene oder ihre Familie Ansprüche gegen das Stift erheben.

Siegelankündigung des Ausstellers

18ten april 1725

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borghorst



Anzeige der Digitalisate : Digitalisate


Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken