Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.2. WESTFÄLISCHE FÜRSTBISTÜMER
1.2.1. Fürstbistum Münster
1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände
Fürstbistum Münster, Hofkammer
Fürstbistum Münster, Hofkammer / Ostfriesische Urkunden
B 009u, Fürstbistum Münster, Hofkammer - Ostfriesische Urkunden

1441 September 19
Permalink der Verzeichnungseinheit

Everd Sycknick bekundet, dass Heinrich II. von Moers, Fürstbischof von Münster, ihm die Hälfte der Propstei Loppersum übertragen hat, und gelobt dem Bischof, seinen Nachfolgern und Offizialen Treue und Gehorsam. Er verpflichtet sich alle drei Jahre zu einer Zahlung von fünf Mark. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Loppersum

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Everd Sycknick



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1441 September 19
Permalink der Verzeichnungseinheit

Everd Jarichs bekundet, dass Heinrich II. von Moers, Fürstbischof von Münster, ihm die Hälfte der Propstei Farmsum übertragen hat, und gelobt dem Bischof, seinen Nachfolgern und Offizialen Treue und Gehorsam. Er verpflichtet sich alle drei Jahre zu einer Zahlung von fünf Mark.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Farmsum

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Everd Jarichs



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1465 Juli 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ewen Ewesma bekundet, dass Johann II. von Bayern, Fürstbischof von Münster, ihm die Hälfte der Propstei Loppersum übertragen hat, und gelobt dem Bischof, seinen Nachfolgern und Offizialen Treue und Gehorsam. Er verpflichtet sich alle drei Jahre zu einer Zahlung von fünf Mark.

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Ewen Ewesma



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1465 August 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Sibrandus Ulfers verspricht Johann II. von Bayern, Fürstbischof von Münster, dessen Nachfolgern und dem Domstift von Münster Treue, nachdem dieser ihm die Propstei Groothusen in Friesland übertragen hat. Er verpflichtet sich, jedes dritte Jahr zehn Mark an den Fürstbischof und seine Nachfolger abzuführen. (Vgl. OU, Nr. 19) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungskommentar: Edition: Ernst Friedländer, Ostfriesisches Urkundenbuch, Bd. 1, Emden 1878, Nr. 828.

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Groothusen

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Sibrandus Ulfers



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1467 Oktober 14
Permalink der Verzeichnungseinheit

Nomnus Volpert von Winschotten, Propst und Pfarrer in Weener, und Gerhard Beier, Propst der halben Propstei in Hatzum und Vikar des Altars der Jungfrau Maria und des hl. Sebastian in der Pfarrkirche St. Georg zu Weener, geben bekannt, dass der Fürstbischof von Münster, Heinrich III. von Schwarzburg, die Propstei Weener und die halbe Propstei Hatzum mit ihren Einkünften in die Pfarrkirche des hl. Georg in Weener inkorporiert hat. Die andere halbe Propstei von Hatzum wird mit all ihren Einkünften in die Vikarie des Altars der Jungfrau Maria und des hl. Sebastian in der Pfarrkirche von Weener inkorporiert (Inserturkunde). Bei Vakanz der Vikarie oder der Pfarrstelle in Weener hat der Eigenkirchenherr das Vorschlagsrecht. Für den Erhalt der Pfarrstelle in Weener muss der Stellenbewerber dem Bischof 100 Rheinische Gulden, für den Erhalt der Vikarie des Altars der Jungfrau Maria und des hl. Sebastian 50 Rheinische Gulden im Voraus zahlen.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungskommentar: Edition: Ernst Friedländer, Ostfriesisches Urkundenbuch, Bd. 1, Emden 1878, Nr. 855, S. 742-744.

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Burg Horstmar

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Nomnus Volpertus von Winschotten

Gerhard Beyer



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1475 Januar 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Hajo Ripperda verspricht Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, dessen Nachfolgern und dem Domstift von Münster Treue und Gehorsam, nachdem dieser ihm die Propstei Farmsum übertragen hat. Er verpflichtet sich, jedes dritte Jahr zehn Mark an den Fürstbischof und seine Nachfolger abzuführen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Farmsum

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Hajo Ripperda



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1475 Januar 6
Permalink der Verzeichnungseinheit

Focke Ucke file://fn@01 , der von Johann II. von Bayern, Fürstbischof von Münster, die halbe Propstei Loppersum verliehen bekam, erneuert in dieser Urkunde sein Treueverhältnis zu Johanns Nachfolger, Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster. Er verpflichtet sich alle drei Jahre zur Zahlung von fünf Mark. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Loppersum

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Focke Ucke



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1475 Juli 31
Permalink der Verzeichnungseinheit

Edward, Abt von Rottum, verspricht Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, Treue und Gehorsam gegenüber dem Fürstbischof, dem Domstift von Münster und seinen Offizialen, nachdem er bereits von Heinrichs Vorgänger, Fürstbischof Johann II. von Bayern, die Propstei Usquert erhalten hatte. Er verpflichtet sich zu einer Zahlung von acht Mark jedes dritte Jahr. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Edward, Abt von Rottum



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1476 Januar 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Hicko Mauritz von Dornum bekundet, dass Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, ihm die Propstei Emden übertragen hat, und gelobt dem Fürstbischof, seinen Nachfolgern und Offizialen Treue und Gehorsam. Er verpflichtet sich alle drei Jahre zu einer Zahlung in der Höhe, wie sie auch von seinen Vorgängern geleistet wurde.
Inseriert ist die vom gleichen Tag datierte lateinische Urkunde, mit der Heinrich III. von Schwarzburg die Propstei an Hicko überträgt, die nach dem Tod des Johannes Vredewolt vakant war. (Vgl. OU, Nr. 37) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift; Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungskommentar: Edition: Ernst Friedländer, Ostfriesisches Urkundenbuch, Bd. 2, 1471-1500, Emden 1881, Nr. 964, S. 68f.

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Emden

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Hicko Mauritz von Dornum



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1480-1490
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wolter, Abt von Aduard, und der Konvent des Klosters Aduard, Johannes, Abt von Rottum, und der Konvent des Klosters Rottum, Johannes, Abt von Wittewierum, und der Konvent des Klosters Wittewierum, Marcilius, Abt von Stitswerd und der Konvent des Klosters von Stitswerd, Johann Rengers von den Poste, Herr zu Scharmer, Hajo Ripperda, Ritter und Propst zu Farmsum, sowie der Bürgermeister und Rat der Stadt Groningen geben bekannt, dass sie einen Kompromiss zwischen Johannes von Elen, Steuerbeamter (procuratoris fiscali) des Fürstbischofs von Münster, und Johannes Vredewolt, Pastor in Bedum, der vor den beiden Notaren Evendtz von Eilen und Meister Gerd Muinck sowie vor den beiden Gerichtsleuten des Johannes von Elen file://fn@02 und den vier Gerichtsleuten des Johannes Vredewold file://fn@01 vereinbart wurde, unterstützen und einhalten und diese Unterstützung auch den Nachfolgern des Fiskals gewähren werden. Der Bürgermeister und der Rat der Stadt Groningen und ihre Genossen geloben, in Eintracht mit Johannes Vredewold und seinen Genossen zu leben. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift (drei Presssiegel)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungskommentar: Die Urkunde enthält keine Datierungsangabe. Aufgrund der Identifizierung der handelnden Personen anhand des Ostfriesischen Urkundenbuchs ist eine Ausstellung der Urkunde zwischen 1480 und 1490 wahrscheinlich.

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Abt und Konvent der Klöster Aduart, Rottum, Wittewierum

Abt von Stitswerd

Johann Rengers von den Poste

Hajo Ripperda

Bürgermeister und Rat der Stadt Groningen



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1482 Februar 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johannes Romer file://fn@01 , Dechant am Dom zu Münster, bischöflicher Generalvikar und Siegler des Fürstbischofs von Münster, Heinrich III. von Schwarzburg, gibt bekannt, dass Gisbert von Bronckhorst, Bernhard Schoult zu Amekinck, Herbord Rodolphus, Gerhard von Vockinck, Heinrich Schultetus zu Laetberghe und Ludgarda und Wolter Roderdinck ein Benefizium für einen Säkularkleriker am Altar der Jungfrau Maria in der Pfarrkirche Geesteren (Herrschaft Borculo) in der Diözese Münster stiften, das als erster Rodolphus Avekinck erhält. Das Präsentationsrecht für das Benefizium erhält Gisbert von Bronckhorst, seine Erben oder die Besitzer der Burg Borculo. Er darf das Amt mit Zustimmung und Wissen des Pastors in Geesteren und des zuständigen Archidiakons ausüben. Der Benefizieninhaber muss am Chorgebet der Stiftsgemeinschaft persönlich teilnehmen. Andernfalls muss der Pastor von Geesteren Ersatz besorgen. Die Stifter verpflichten sich zur Zahlung genau aufgeführter Natural- und Geldzahlungen. file://fn@02 (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borculo

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Bistum Münster (Vorderseite)

Johannes Romer (Rückseite)

Gisbert von Bronckhorst

Wennemar Voet

Johannes ter Horst



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1482 September 14
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, erinnert an den Synodalbeschluss der Metropolitanversammlung, dass alle Urkunden, die eine Veränderung des Personen- oder Besitzstandes beinhalten, sofort dem Fürstbischof, dessen Siegelführer oder seinen Amtleuten vorgelegt werden müssen, die sie prüfen und zulassen oder ablehnen. Der Magister Wilhelm hat zum Schaden des Bistums wichtige Urkunden über Johannes Laurentius, Kleriker des Erzbistums Bremen, zu dessen Vorteil nicht vorgelegt. Der bischöfliche Fiskal und Sibrandus Ulfers, Propst von Loppersum, werden angewiesen, Wilhelm unter Arrest zu setzen, wobei es unter schwerer Strafe verboten wird, ihnen Widerstand zu leisten. Wilhelm selbst soll die Urkunden herausgeben. Die Äbte von Rottum, Stitswerd (Selwert) und Wittewierum sowie Sibrandus Ulfers sollen den Fall untersuchen und spätestens zehn Tage nach Ausstellung dieser Urkunde dem Fürstbischof das Ergebnis mitteilen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Heinrich von Schwarzburg



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1483 August 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich Stoter bestätigt den Empfang einer inserierten Kollation: Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, verleiht Stoter die Propstei Humsterland (Humersen), nachdem der bisherige Inhaber, Johannes Wicherinck, diese zurückgegeben hat. Fürstbischof Heinrich verpflichtet Stoter zu Treue und Gehorsam und zu einer jährlichen Abgabe in gleicher Höhe wie sein Vorgänger.

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Humsterland

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Heinrich Stoter



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1483 August 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich Stoter bestätigt, dass auf seinen Vorschlag hin Änderungen an der Kollation der Propstei Humsterland, die am Vortag stattgefunden hat (vgl. OU, Nr. 12), vorgenommen wurden. Ebenso bekundet er, dass er die neue Verleihung empfangen hat. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Humsterland

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Heinrich Stoter



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1488 Mai 12
Permalink der Verzeichnungseinheit

Lambert, Abt von Rottum, bekommt die Propstei Usquert von Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, übertragen. Er leistet dem Bischof und dem Domstift von Münster einen Treueeid und verpflichtet sich zu einer Zahlung von acht Mark jedes dritte Jahr und zu Gehorsam gegenüber dem Bischof und seinen Offizialen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Lambert, Abt von Rottum



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1484 Juli 8
Permalink der Verzeichnungseinheit

Hero Mauritz, Häuptling von Dornum und Wittmund, vereinbart mit dem Fürstbischof von Münster, Heinrich III. von Schwarzburg, die Anwartschaft einer seiner drei Söhne Mauricius, Lutatus und Gerhardus auf die Belehnung mit der Propstei Uttum für den Fall, dass der Propst von Uttum auf die Propstei verzichtet oder stirbt.
In die Urkunde ist die Übertragung der Propstei Uttum an eine beliebige Person und der Treueid inseriert. Alle drei Jahre soll eine Abgabe entrichtet werden, deren Höhe sich an vergleichbaren Propsteien orientiert. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungskommentar: Edition: Ernst Friedländer, Ostfriesisches Urkundenbuch, Bd. 2, Emden 1881, Nr. 1134, S. 211-211.

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Hero Mauritz von Dornum



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1484 Dezember 1
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johannes Lulle, Abt des Klosters Rottum, gibt bekannt, dass er vom Fürstbischof von Münster, Heinrich III. von Schwarzburg, die Propstei Usquert erhalten hat. Johannes gelobt dem Fürstbischof, dessen Nachfolgern und dem Domstift Treue und Gefolgschaft, Unterstützung in der Ausführung ihrer geistlichen und weltlichen Amtsgeschäfte und keinerlei Einmischung in die geistliche Gerichtsbarkeit. Er verpflichtet sich zur Zahlung einer Abgabe an den Bischof, wie dies auch in anderen Propsteien üblich ist. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Rottum

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Johannes Lulle



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1487 Mai 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Visitatoren des Benediktinerklosters Feldwerd, der Abt des Klosters St. Martin in Köln und der Abt des Klosters Werden, Anthonius von Werden, terminieren die Wahl eines neuen Abtes im Kloster Feldwert auf den 10. Mai 1487, nachdem Arnoldus Sekelhorn auf die Abtswürde im Kloster Feldwerd verzichtet hat. Anthonius Marcilius, Abt des Chorherrenstifts Sielmönken, Johannes, vermutlich Abt von Thesingen, und die Äbtissin Ebela (vermutlich von Feldwerd) geben als Schiedsrichter der Wahl bekannt, dass Hermann Norden, Mönch des Klosters St. Martin in Köln und Cellerar des Klosters St. Panthaleon in Köln, zum Abt des Klosters Feldwerd gewählt wurde. Hermann nimmt die Wahl an und verspricht eine gute Amtsführung; die Äbte und die Äbtissin der Benediktinerklöster versprechen Hermann Gehorsam und Unterstüzung für die Ausführung seines Amtes. (Vgl. OU, Nr. 16a Rückseite) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Feldwerd

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Konventssiegel des Klosters Feldwerd



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1488 April 17
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gerhardus Sugroede, Kanonikus an der Kirche St. Lebuin in Deventer und Inhaber der halben Propsteipfründe von Leens (Lydense), gelobt dem Fürstbischof von Münster, Heinrich III. von Schwarzburg, seinen Nachfolgern und dem Domstift zu Münster, Treue und Gehorsam sowie den bischöflichen Offizialen Unterstützung in ihrer Amtsführung. Er verspricht, alle drei Jahre fünf Mark an den Fürstbischof zu zahlen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Leens

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Gerhard Sugroede



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1488 Juni 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Peter Conraetz, Propst in Humsterland, gelobt Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, dessen Nachfolgern und dem Domstift zu Münster Treue und Gehorsam. Er verspricht, die bischöflichen Offizialen in ihrer Amtsführung zu unterstützen, in der Propstei zu wohnen, ihre Güter gut zu verwalten und dem Fürstbischof alle drei Jahre 10 Mark zu zahlen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Humsterland

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Peter Conraetz



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1489 Januar 13
Permalink der Verzeichnungseinheit

Sibrandus Ulfers verzichtet auf die ihm übergebene Propstei Loppersum, gibt diese an Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, zurück und verzichtet auf alle damit verbundenen Rechte. Gerardus Ovinckg bestätigt als Notar diesen Verzicht. (Vgl. OU, Nr. 4)
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Groningen

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Gerardus Ovinckg



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1491 Dezember 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich Ulgers gibt bekannt, dass er von Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, die Propstei Loppersum, auf die zuvor Nicolaus Boner von Medemblik file://fn@01 verzichtet hatte, erhalten hat. file://fn@02 Er verspricht, den bischöflichen Offizialen zu gehorchen und sie in ihrer Amtsführung zu unterstützen. Die Einkünfte der Propstei werden ihm übertragen; den Zehnten aller Einkünfte aus der Propstei führt er an den Bischof ab. (Vgl. OU, Nr. 22, 23, 25, 28) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Loppersum

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Heinrich III. von Schwarzburg



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1492 Februar 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Papst Alexander VI. bestätigt Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, die Propsteien in Friesland und die Struktur der kirchlichen Verwaltung in diesem von Unruhen heimgesuchten Teil der Diözese. Die Propsteien sollen den bischöflichen Offizialen bei ihrer Arbeit als Unterstützung dienen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungskommentar: Edition: Ernst Friedländer, Ostriesisches Urkundenbuch, Bd. 2, Emden 1881, Nr. 1304; Matthias von Wicht, Das Ostfriesische Landrecht, nebst dem Deich- und Syhlrechte, Aurich 1746, S. 116 (Vorbericht).

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

bei St. Peter

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Die Bulle des Papstes mit Peter und Pauls-Rücksiegel ist mit roten und grünen Fäden angehängt



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1492 Juli 7
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, bekundet, dass Sibrandus Ulfers freiwillig auf die Propstei Loppersum verzichtet hat. Ulfers zahlte eine jährliche Summe von 70 Rheinischen Florinen, die im Juli und im November zu entrichten war. Die Propstei wird nun Heinrich Ulgers übergeben. Die jährliche Abgabe wird auf 75 Rheinische Florinen erhöht. (Vgl. OU Nr. 20, 23, 25, 28) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Münster

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Heinrich von Schwarzburg

Heinrich Ulgers



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1492 Juli 8
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, verpflichtet den Propst von Loppersum, Heinrich Ulgers, zu Treue und Gehorsam in seiner Amtsführung. (vgl. OU, Nr. 20, 22, 25, 28) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Loppersum



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1492 September 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wolter, Abt von Aduard, und Ritter Johannes Rengers stimmen einem zwischen Johannes von Elen, bischöflicher Steuerbeamter, und Johannes Vredewolt, Pastor in Bedum, ausgehandelten Kompromiss zu. Ebenfalls zugestimmt haben Schotten den Beuer, bischöflicher Generalvikar, Jasper von Schedelick, Gerichtsmann des Steuerbeamten, Germen Allema, Bürgermeister von Groningen, sowie Heinrich Ulgers, Propst von Loppersum.
Wolter und Rengers ist es nicht gelungen, den Abt von Marienfelde zu bewegen, dem Kompromiss zuzustimmen. Johannes van Elen wird beauftragt, die Zustimmung und Siegel der Äbte von Rottum, Wittewierum und Stitswerd (Selwert), sowie von Hajo Ripperda, Propst von Farmsum (Fermessum), und der Stadt Groningen einzuholen.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Aduard

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Wolter, Abt von Aduard

Ritter Johannes Rengers



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1494 März 12
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, überträgt Heinrich Ulgers die Einkünfte der Propstei Loppersum gegen eine jährliche Zahlung von sechs römischen Goldgulden. Diese ist dem bischöflichen Offizial von Friesland jährlich am 21. Oktober zu leisten. (OU, Nr. 20, 22, 23, 28) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster



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1494 April 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Lutet von Dornum, Propst von Uttum, bekundet, dass Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, ihm die Propstei Uttum übertragen hat und gelobt dem Bischof, seinen Nachfolgern und Offizialen Treue und Gehorsam. Er verpflichtet sich alle drei Jahre zu einer Zahlung in der Höhe, wie sie auch von seinem Vorgänger geleistet wurde. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungskommentar: Edition: Ernst Friedländer, Ostfriesisches Urkundenbuch, Bd. 2, Emden 1881, Nr. 1391, S. 409.

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Uttum

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Hicko von Dornum



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1494 Februar 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, und Johann Vredewolt, Pastor zu Bedum, versöhnen sich und schließen einen Kompromiss. Bürgermeister und Rat der Stadt Groningen, die im Konflikt auf der Seite des Pastors standen, beurkunden den Vergleich und beenden damit gleichzeitig ihre Fehde mit dem Fürstbischof von Münster. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Groningen

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Große Stadtsiegel von Groningen, noch vorhanden

Siegel Fürstbischofs Heinrich III. von Schwarzburg, fehlt



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1495 Februar 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich Ulgers verzichtet auf die ihm übergebene Propstei Loppersum, gibt diese an Heinrich III. von Schwarzburg, Fürstbischof von Münster, zurück und verzichtet auf alle damit verbundenen Rechte. Rudolph Johann bestätigt als Notar diesen Verzicht. (Vgl. OU, Nr. 20, 22, 23, 25) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Groningen

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Rudolph Johann



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1504 Februar 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich Verinck file://fn@01 , Generalvikar und Siegler des Fürstbischofs, erteilt im Namen der Kurie seine Zustimmung dazu, dass die Pfarrei Geesteren, die sich im Besitz des Friedrich von Bronkhorst befindet, an Bernhard Wilkin übergeht. Dessen Vorgänger, Johannes tor Horst, hatte freiwillig verzichtet. (Vgl. OU, Nr. 35) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Münster

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Kurialsiegel



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1504 Juni 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bolo Ripperda bekundet Konrad von Rietberg, Fürstbischof von Münster, dessen Nachfolgern und dem Domstift von Münster Treue, nachdem dieser ihm die halbe Propstei Farmsum übertragen hat. Er verpflichtet sich, jedes dritte Jahr den selben Geldbetrag an den Fürstbischof und dessen Nachfolger abzuführen wie sein Vorgänger.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Bolo Ripperda



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1504 Oktober 21
Permalink der Verzeichnungseinheit

Edzard I., Graf von Ostfriesland, empfiehlt Konrad von Rietberg, Fürstbischof von Münster den Ludolf von Weener als Nachfolger des Gerhard für die Propstei und Pfarrei Hatzum. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Burg Leer

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Edzard von Ostfriesland



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1505 Februar 09
Permalink der Verzeichnungseinheit

Edzard I., Graf von Ostfriesland, empfiehlt dem Konrad von Rietberg, Fürstbischof von Münster, seinen Dienstmann Ludolf von Hoyer als Propst der Propstei Weener. (Vgl. OU, Nr. 33) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift



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1505 April 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ludolf Hoyer bekundet, dass der Fürstbischof von Münster, Konrad von Rietberg, ihm die Propstei Weener sowie die Hälfte der Propstei Hatzum übertragen hat, und gelobt dem Fürstbischof, seinen Nachkommen und Offizialen Treue und Gehorsam. Er verpflichtet sich alle drei Jahre zu einer Zahlung in der Höhe, wie sie von seinen Vorgängern geleistet wurde. (Vgl. OU, Nr. 32) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Ludolfus Hoyer



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1505 September 12
Permalink der Verzeichnungseinheit

Konrad von Rietberg, Fürstbischof von Münster, bestätigt die Inkorporation der Pfarrkirche zu Bierum in das Kloster Feldwerd gen. Oldekloster. Das Domkapitel zu Münster gibt dazu am 1. Oktober 1505 seine Zustimmung. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift; Kopie



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1507 August 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bürgermeister und Rat der Stadt Groningen beurkunden, dass Engelbert Hursbrant, Bürger von Groningen und Bruder des in Beckum/Westfalen (Bechem) inhaftierten Heinrich Hursbrant, nichts Böswilliges gegen die Stadt Beckum und deren Einwohner unternehmen wird. Er darf den dortigen Besitz seines Bruders von seiner Schwägerin vor jedem Gericht fordern und beanspruchen und bevollmächtigt seinen Bruder und seine Schwester, das gleiche in seinem Namen zu tun. Darauf leistet er einen Eid, der von Bürgermeister und Rat mit dem Siegel der Stadt Groningen bestätigt wird.

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Groningen

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Sekretsiegel der Stadt Groningen



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1509 März 17
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ghert von Voerden, Richter in Borculo und Vormund des Jobst (Joist), Herr zu Bronckhorst, beurkundet, dass vor seinem Gericht Wolter von Duenen dem Jakob Cleuke, Rektor der Kapelle in Borculo, zwei Stücke Land in der Herrschaft Borculo, nämlich in dem Kirchspiel Geesteren gelegen, für eine ungenannte Summe Geld verkauft wurde. Das eine Stücke, ”Pirick“ genannt, befindet sich in der Bauerschaft Beele, das andere heißt ”Ulenhorst“ und liegt in der Bauerschaft Raespe. Walter verzichtet auf alle Rechte und Ansprüche an den Grundstücken. Jakob von Cleuke, der mit seinem Vormund Gerd von Senden (Ghaert von Seynden) vor Gericht erschien, schenkt wiederum die beiden Grundstücke Bernhard Wilkin, dem Pfarrer der Kirche im Kirchspiel Geesteren, die zur Kirche in Borculo gehört. Dieser soll auch die jährliche Rente erhalten. Jakob von Cleuke verliert alle Rechte an dem Land. (Vgl. OU, Nr. 29) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Borculo

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Ghert van Voerden (Richter)

Johan von Voerden (Beisitzer)

Johan die Rucke (Beisitzer)

Wolter van Duenen (Verkäufer)

Jakob Cleuke (Schenker)



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1511 Mai 13
Permalink der Verzeichnungseinheit

Albert, der Abt des Klosters Aduard, schreibt vermutlich dem Fürstbischof von Münster, dass das Zisterzienserkloster Grijzemonniken (bei Termunt und Appingedam), über das Albert das Visitationsrecht ausübt, aufgrund der Überschwemmung durch die Ems verarmt sei, so dass es die Abgabe ”munus benedictionis“ (Weiheabgabe) an den Abt von Aduard nicht zahlen kann, obwohl er ein Recht auf das Geld hat. Er bittet den Bischof, die Zahlung dieser Abgabe des Klosters Grijzemonniken zu veranlassen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Ausfertigung; Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Kloster Aduard



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1524 April 21
Permalink der Verzeichnungseinheit

Friedrich III. von Wied, Fürstbischof von Münster, verleiht Johannes Scharpenberg, bisher Amtsmann des Fürstbischofs im Emsland, die Propstei Emden, die durch den freiwilligen Verzicht von Hicko von Dornum (Hickonis von Dornhem) vakant geworden war. (Vgl. OU, Nr. 9, 38) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Münster

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Friedrich von Wied, Bischof von Münster



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1515 August 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Der Fürstbischof von Münster, Erich I. von Sachsen-Lauenburg, verleiht dem Johannes Scharpenberg, Amtmann des Amtes Meppen (Emsland) und Propst zu Emden, die Propstei Emden, die vorher dem Hicko von Dornum (Hickonis von Dornhem) gehört hat, mit allen ihren Rechten und Einkünften. Die Schuldner und Grundhörigen der Propstei sowie alle, die seiner Jurisdiktion unterstellt sind, sollen fortan dem Rektor der Propstei und dem Johannes von Scharpenberg den Zehnten ihrer Einkünfte zahlen.
Inseriert ist eine Urkunde (1515 August 5), in der Johannes Scharpenberg dem Fürstbischof, dessen Nachfolgern und dem Domstift Treue und Gehorsam verspricht und sich alle drei Jahre zu einer Zahlung von zwei Mark verpflichtet. (Vgl. OU, Nr. 37) (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Johannes Scharpenberg



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1520 Juli 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wolfard Sibrand gelobt Erich I. von Sachsen-Lauenburg, Fürstbischof von Münster, Treue und Gehorsam für die Rechte an der halben Propstei von Loppersum, die er bereits von dessen Vorgängern Heinrich III. von Schwarzburg und Konrad von Rietberg übertragen bekommen hatte. Er verspricht, alle drei Jahre drei Mark an Fürstbischof und das Domstift von Münster zu zahlen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift



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1524 April 4
Permalink der Verzeichnungseinheit

Uniko Ripperda bekundet, dass Friedrich III. von Wied, Fürstbischof von Münster, ihm die Propstei Emden übertragen hat und gelobt dem Fürstbischof, seinen Nachkommen und Offizialen Treue und Gehorsam. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Emden

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Uniko Ripperda



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1526 Juni 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Arnhold Ubbinck verzichtet auf Dienst und Amt in der Kirche von Needen in der Herrschaft Borculo zu Gunsten von Jodocus von Brunckhorst. Johannes Peterneck bestätigt dies als Notar.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Needen (Herrschaft Borculo)

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Johannes Peterneck



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1527 April 4
Permalink der Verzeichnungseinheit

Doktor Poppo Memmiga, Pastor von Emden, bekundet gegenüber Friedrich III. von Wied, Fürstbischof von Münster, dessen Nachfolgern und dem Domstift von Münster Treue, Dienstbarkeit und Gehorsam, nachdem dieser ihm die Propstei Emden übertragen hat. Er verpflichtet sich, jedes dritte Jahr 10 Mark an den Fürstbischof und seine Nachfolger abzuführen. Poppo Memminga bestätigt die Urkunde mit seinem Siegel.

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Emden

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Poppo Memminga



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1528 Januar 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Arndt von Raesfeld bekundet Friedrich III. von Wied, Fürstbischof von Münster, Treue und Gehorsam, nachdem dieser ihm die Propstei Groothusen in Friesland übertragen hat. Er verpflichtet sich auch, die bisher übliche Summe Geld an den Fürstbischof und seine Nachfolger abzuführen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Arndt von Raesfeld



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1531 Februar 14
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erich von Sachsen verspricht Friedrich III. von Wied, Fürstbischof von Münster, Treue und Gehorsam in der Ausübung seines Amtes als Propst von Humsterland. Er verpflichtet sich, alle drei Jahre eine ungenannte Geldsumme an den Bischof zu zahlen.
Inseriert ist eine Urkunde (1531 Februar 4), in der Friedrich III. von Wied, Fürstbischof von Münster, dem Erich von Sachsen die Propstei Humsterland file://fn@01 mit allen ihren Rechten und Einkünften überträgt. Die Schuldner und Grundhörigen der Propstei, sowie alle, die seiner Jurisdiktion unterstellt sind, sollen fortan dem Rektor der Propstei und dem Erich von Sachsen den Zehnten ihrer Einkünfte zahlen.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Erich von Sachsen-Lauenburg



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1533 November 1
Permalink der Verzeichnungseinheit

Franz von Waldeck, Fürstbischof von Münster, teilt Enno II., Graf von Ostfriesland, die Ernennung eines Foleff Middoch zum Propst von Groothusen mit und verlangt, dass dieser seine Amtsgeschäfte ungehindert ausüben kann. (Vgl. OU, Nr. 49) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Entwurf



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1533 November 7
Permalink der Verzeichnungseinheit

Szegebardo von Mandeslohe, Kanoniker, und Hermann Holck, ein Vikar der Sankt Marien Kirche zu Delmenhorst, geben ihre Stellen und Pfründen an ihren Aussteller zurück, damit diese im Wert verbessert werden können, und verzichten auf alle damit verbundenen Rechte. Gerardus Ernesti, Kleriker des Erzbistums Bremen, nimmt diesen Verzicht als Notar entgegen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Delmenhorst

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Gerardus Ernesti



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1534 Dezember 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johannes Hornemann, file://fn@01 Doktor der Rechte, verspricht Franz von Waldeck, Fürstbischof von Münster, Treue und Gehorsam für den Erhalt der Propstei Hinte. Er erhält diese nach dem Tod seines Vorgängers Enno von Emden und gelobt dafür alle drei Jahre eine Summe von zehn Mark in Emden an die Offizialen des Fürstbischofs zu entrichten.

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Emden

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Siegel des Johannes Hornemann



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1539 Januar 26
Permalink der Verzeichnungseinheit

Franz von Waldeck, Fürstbischof von Münster, schreibt an Maria von Österreich, Statthalterin der Niederlande, dass die Propstei Loppersum, die laut rechtmäßiger Verleihung dem in spanisch-niederländischen Diensten stehenden Reinhold von Burmanien file://fn@02 zustehe, nun von einem Doktor Johann Meschede unrechtmäßiger Weise beansprucht werde. Der Fürstbischof beansprucht die Rechtssprechung in diesem Fall und bittet die Statthalterin, Reinhold von Burmanien zu unterstützen und den Fall einem Gericht zuzuweisen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Entwurf



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1539 Juli 4
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich Gravertz, Bürgermeister von Emden, leistet für seinen Sohn Eddo Gravertz, der von Franz von Waldeck, Fürstbischof von Münster, die Propstei Groothusen erhalten hat, einen Gehorsamseid. Er gelobt anstelle seines minderjährigen Sohnes dem Fürstbischof, dem Domstift von Münster und den fürstbischöflichen Beamten Treue und Gehorsam und verpflichtet sich zu einer regelmäßigen Zahlung von zehn münsterischen Gulden.
In einer inserierten Urkunde (1539 Juni 26) verleiht Franz von Waldeck, Fürstbischof von Münster, dem Eddo Gravertz die Propstei Groothusen, die zuvor Foleff von Middoch gehört hat. (Vgl. OU, Nr. 45). (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Emden

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Bürgermeister Heinrich Gravertz



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1542 April 1
Permalink der Verzeichnungseinheit

Dietrich von Meschede file://fn@01 , Offizial am Domstift Münster, beurkundet den Verkauf eines Grundstückes am Steinweg von Matthias Stroes file://fn@02 , dem Inhaber der Kapelle St. Michaelis, an Dietrich Kloet, Rentmeister in Lüdinghausen. Das Geschäft ist abgeschlossen und der Kaufpreis bezahlt.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Münster

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Domstift Münster

Dietrich von Meschede



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1555 April 17
Permalink der Verzeichnungseinheit

Prior Johannes Swyndermann und der Konvent des Klosters Rottum zeigen dem Wilhelm von Ketteler, Fürstbischof von Münster, die Wahl des neuen Abtes Albert Wilhelm an und bitten um die Bestätigung des Gewählten.

Beiliegend:
Prior und Convent des Klosters Rottum bitten den Fürstbischof von Münster um die Bestätigung des neugewählten Abtes Albert Wilhelm, der einstimmig vom Konvent des Klosters gewählt wurde, 1555 März 30.
Deutsch, Papier (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Abt von Rottum



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1557 Juni 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wilhelm von Ketteler, Fürstbischof von Münster erhält von Raynuntis, Kardinalspriester in Rom, im Namen des apostolischen Stuhls die bischöflichen Weihen, also das Privileg, Laien zu Diakonen und Priestern zu weihen, sowie nach der vorgeschriebenen Liturgie die Messe zu feiern. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

bei St. Peter



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1559 Oktober 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Dispens für Theodor Kloet, erteilt durch Raynutius, Kardinalpriester an der römischen Kurie. Nach seiner Eheschließung wird dessen Weihe zum Subdiakon für nichtig erklärt. Es wird bekräftigt, dass Subdiakone nicht heiraten dürfen. (Vgl. OU, Nr. 54) (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Rom

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Römische Kurie



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1564 März 4
Permalink der Verzeichnungseinheit

Theodor Kloet, Rentmeister in Wolbeck, wird von den Pflichten der Weihe zum Subdiakon entbunden, da zum Zeitpunkt der Weihe gravierende Gründe gegen ihren gültigen Empfang vorlagen, was durch zahlreiche Zeugenaussagen unterstützt wird (Minderjährigkeit, Zwang und Gewalt durch seinen Vater Werner Kloet, unfreier Wille, fehlende klerikale Haltung). Seine Ehe mit Anna Hagemauß und seine Kinder werden im kanonischen Sinne als legitim anerkannt.
Die Urkunde beschreibt den gesamten Vorgang der Dispenserteilung zwischen 1559 und 1564. Sie beinhaltet als Insert einen Dispens des römischen Kardinalspriesters von St. Angelus, Raynutius, vom 18. Oktober 1559, der Theodor Kloet von den Pflichten des Subdiakonates entbindet und seine Ehe und seine Kinder im kanonischen Sinne legitimiert. file://fn@02
Der Dispens und seine Bestätigung wurde an den Kirchen und Nachbarkirchen der Zeugen ausgehängt. (Vgl. OU, Nr. 53)

(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Münster

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Theodor (Diederich) von Hamm

Notariatssignet des Thimannus Sickmann



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1566 September 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Der Bürgermeister und Rat der Stadt Groningen bestätigen die Inkorporation des Kirchspiels Lutke Termunten nach Groot-Termunten. Die Kirchspiele Termunten, Borgsweer und Woldenworp werden zusammengelegt, um die Einkünfte zu vergrößern. Die Neugliederung war durch den Einbruch des Dollarts und der Überflutung der Ländereien des Kirchspiels Lutke Termunten nötig geworden. Die Einkünfte sollen zur Verstärkung der Seedeiche verwandt werden.
Inseriert ist eine Urkunde des Fürstbischofs von Münster, Bernhard von Raesfeld, in der die Inkorporation angeordnet wird. Sie schildert ausführlich die Folgen der Überflutung. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Groningen

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Stadt Groningen



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1566 Oktober 14
Permalink der Verzeichnungseinheit

Joachim von Schuttorf, Kirchenvogt und Pastor der Pfarrkirche Sankt Niklas in Appingedam, und Bürgermeister, Rat und Vertreter der Gemeinde bestätigen den Empfang eines Briefs von Johann III. von Hoya, Fürstbischof von Münster. In dem abschriftlich wiedergegebenen Brief überträgt dieser auf Wunsch der Urkundenaussteller die vier Vikarien Anthonius, Jodocus, Georg und Anna sowie die Kapelle "Boltenlehen" an die Gemeindekirche Sankt Niklas, damit mit deren geschätzten Einkünften von 128 Talern jährlich eine Schule unterhalten werden kann. Diese soll die katholische Erziehung gewährleisten. Im Gegenzug verpflichten sich die Empfänger der Benefizien die geistlichen Aufgaben für die Vikarien zu erfüllen, Rechnung über die Einkünfte zu geben und jährlich einen Goldgulden an den Bischof abzuführen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Appingedam

Sonstige Erschließungsangaben :

Siegelführer

Joachim von Schuttdorf

Stadt Appingedam



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