Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
4. NICHTSTAATLICHES SCHRIFTGUT
4.3. GEWERBEBETRIEBE, ADELIGE HÄUSER, FAMILIEN, HÖFE
4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe
Haus Welda
Haus Welda / Urkunden
U 217u, Haus Welda - Urkunden

9.8.1598
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wulff, seine Frau Margaretha, Jobst, Herboldt und Georg, eheliche Söhne des verstorbenen Godtschalks von Haxthausen, Vogt zu Welda, verkaufen ihr erbliches Gut in und vor dem Dorf Welda gelegen, bestehend aus Wohn- und Beihäusern, (mitt Jedem maur: und nagelfesten Ingethomen) die dazu gehörenden Höfe, Gärten, Kämpe, Wiesen, Teiche, Ländereien mit allen Rechten an Herman von Haxthausen, Burggesessenen zu Lippspringe, und Ilsabein seine Ehefrau, für 2600 Reichstaler, Paderborner Währung. Da ihre Mutter Merge an genannten Gütern inr Leibgedinge besitzt, muß der Käufer aus verkauften Ländereien ihr auf Lebensdauer jährlich eine Abgabe entrichten von einem Morgen Roggen, einem Morgen Gerste, einem Morgen Hafer, drei gart Wiesenwachs, zwei Kühe in der Weide und zwei Fuder Holz.
Herman von Haxthausen leistet Währschaft.
Zeugen: 1. Herman von Haxthausen, Georg von Haxthausen, Thönies von Dynhausen, sein Bruder, Vetter und Gevatter
2. Herboldt Sëgardt, Philip von Thulen, Bruder von Wolffs Frau (Regest)






15.4.1629
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wilhelm Meysenbugk zu Züschen verkauft seinen erbeigenen Zehnten vor dem Dorf Welda des Stifts Paderborn gelegen mit allem Zubehör und allen Rechten an Johann von Germeden von Volkmarsen und Catharine seine Ehefrau, für 570 Reichstaler, so wie er ihn einst von dem verstorbenen Curt von Grifft gekauft hat. Wilhelm Meysenbugk verspricht und gibt Währschaft.
Siegler: Der Aussteller mit seiner Ringpetschaft. (Regest)






2.8.1599
Permalink der Verzeichnungseinheit

Anton und Viet Volprecht verkaufen an Herman von Haxthausen, Erb- und Burggesessenen zu Lippspringe und Welda, die ihnen von ihrem Bruder Johan Volprecht per Testament vermachten Scheuern, Haus, Speicher, Ländereien, Gärten, Wiesen und Kämpe, die ihr Bruder vom Kloster Willebadessen meierweise zu Lebzeiten innegehabt hat, für eine Verkaufssumme von 1000 Reichstalern. (Regest)




Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken