Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.1. KÖLNISCHES WESTFALEN
1.1.1. Herzogtum Westfalen
1.1.1.2. Stifte und Klöster
Jesuitenmission Arnsberg
Jesuitenmission Arnsberg / Urkunden
A 101u, Jesuitenmission Arnsberg - Urkunden

1459 September 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Hennerich Geiße stiftet mit einer jährlichen Rente von 8 rheinischen Goldgulden, die er von der Stadt Münster gekauft hat, in Unser Lieben Frauen Kirche auf dem Markt zu Lippstadt einen Altar zu Ehren der Heiligen Drei Könige, der von 2 Priestern bedient werden soll, und übergibt den Rentbrief zur Aufbewahrung und späteren Verfügung dem Rat der Stadt Lippstadt.
(Michaelistag)
Siegel des Ausstellers angekündigt. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift 17./18. Jh.



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1487 Dezember 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johannes Landowe, Priester und Vikar im Dom zu Paderborn, stiftet der Marienkirche zu Lippstadt seinen zu Adensele gelegenen Lütteke-Hof mit dem Rottzehnten und allem Zubehör, um damit ein Lehen der genannten Kirche zu fundieren. Erster Inhaber des Lehns ist Herr Berndt Duester, Propst und Archidiakon in Lippstadt. Das Gut ist mit 80 Mark Silbers westfälischer Wärhung rückkaufbar.
(Regest)





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1488 Januar 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bernardus Duster, Propst und Archidiakon in Lippstadt sowie ordentlicher Richter "infra muros" daselbst, bekundet, daß Johannes Gotten, vormals Vikar, jetzt Kanoniker der Kirche St. Peter und Andreas zu Paderborn, Johann Landowe, Vikar, und Hermann Kremer, Benefiziat, beide Priester der Paderborner Kirche, dem Altar im neuen Chor der Marienkirche in Lippstadt zum Heil ihrer Seele mit 200 Gulden, 132 rhein. Gulden in Gold und 80 Mark Silber eine neue Pfründe gestiftet haben.
Notariatsinstrument mit Notariatszeichen des Notars Heinrich Meynken, Kleriker Mainzer Diözese.
Zeugen: Johannes Aeorgius und Conrad Landowe, Priester (Regest)





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1578 Mai 17
Permalink der Verzeichnungseinheit

Werner von dem Bongart, Herr zu Herrndeinantsrode, Erbkämmerer des Herzogtums Jülich, als Vormund der Kinder des + Damen v. Orßbach, Herrn zu Vernich, ferner Heinrich von Holdinghausen zu Holdinghausen, Amtmann zu Siegen, Margaretha und Catharina von Plettenberg, Schwestern, Witwen des Hennich Schungel zu Berninghausen und Reinolt von Brembt zu Witten, verkaufen ihr Haus und Hof und Scheune zu Arnsberg in der Altsadt hinter dem Hantsteine auf der Stadtmauer dem Grafen Eberhard zu Solms, Herrn zu Münzenberg und Sonnewald, kurfürstl. kölnischen Rat und Landdrosten in Westfalen. (Regest)




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1646 Oktober 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Wolfgang Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, befiehlt allen weltlichen und geistlichen Beamten in Jülich und Berg, die Väter der Gesellschaft Jesu in ihren Bestrebungen zu unterstützen.
(Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: 2 Exemplare,
1) auf Pergament
2) auf Papier.



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1650 Januar 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johannes Sternenberg gen. Düsseldorff, Bischof von St. Sivas (Sebastenensis), Suffragan von Münster, Archidiakon der Kölner Kirche und Propst von Xanten befiehlt allen seinen geistlichen Untergebenen, die Missionstätigkeit der Jesuiten auf jede Weise zu fördern. (Regest)




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1650 November 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erzbischof Maximilian Heinrich von Köln gestattet den Vätern der Gesellschaft Jesu in seiner Erzdiözese freie Missionstätigkeit und weist alle geistlichen Behörden an, ihnen darin Unerstützung zuteil werden zu lassen. (Regest)




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1651 Juli 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Georg Paul Stravius, Bischof von Joppe, Weihbischof von Köln, weist die ihm unterstehenden geistlichen Behörden an, die Jesuiten zu unterstützen. (Regest)




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1652 Januar 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erzbischof Maximilian Heinrich von Köln empfiehlt der ganzen Christenheit, die vom Kölner Jesuitenkolleg zur Missionstätigkeit ausgesandten Väter zu unterstützen. (Regest)




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1652 Mai 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Kurfürst Maximilian Heinrich von Köln übergibt den Jesuiten die Kapelle des Klosters zu Arnsberg samt deren Einkünfte. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Beglaubigte Abschrift



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1660 Oktober 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Kurfürst Maximilian Heinrich von Köln gestattet den Jesuiten, ihre Missionstätigkeit in der Kölner Diözese, insbesondere im Herzogtum Westfalen auszuüben. (Regest)




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1665 November 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Kurfürst Maximilian Heinrich unterstützt die Missionstätigkeit der Jesuiten in der Erzdiözese und im Herzogtum Westfalen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift



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1667 Januar 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Kurfürst Maximilian Heinrich befiehlt denjenigen Pastoren des Herzogtums Westfalen, die sich bisher ablehnend verhalten haben, die Tätigkeit der Jesuitten zu fördern. (Regest)




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1681 Januar 12
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Eheleute Georg und Maria Duncker zu Arnsberg verkaufen der dortigen Jesuiten-Mission ihren Garten am Lembkesberg. (Regest)




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1682 Januar 17
Permalink der Verzeichnungseinheit

Philip Widenbruch, der Rechten Dr. und hochfürstl. Paderbornischer Weltl. Hofgerichtsassessor, verkauft den ihm von seinem + Schwager Dr. Morch, Kurköln. Rat in Westfalen, und dessen Frau, seiner Schwester Anna Elisabeth Widenbruch zu Arensberg hinterlassenen Hof am Puttenberg dem Pater Werner Hesseling, Priester der Gesellschaft Jesu und Superior der Arnsberger Mission, entsprechend der Kaufurkunde von 1666. (Regest)




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1682 März 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Fürstbischof Ferdinand von Münster und Paderborn stiftet zu Missionszwecken ein Kapital von 5000 Reichstalern, dessen Zinsen in Höhe von 250 Talern den Jesuiten zu Arnsberg überwiesen werden. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Abschrift 18. Jh.



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1689 August 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johann Heinrich Anethan, Bischof von Hierapolis, Weihbischof von Köln, ermahnt alle Geistlichen des Herzogtums Westfalen, den Jesuiten zu Arnsberg kein Hindernis in den Weg zu legen. (Regest)




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1692 Januar 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Henrich Schulteß, kurfürstl. Richter zu Arnsberg, und seine Frau Clara Elisabeth Hoynck verkaufen dem Pastor Jasobus Schorn S. J., Superior der Arnsberger Mission, ihren Garten auf dem Struddeken hinter dem Schloß. (Regest)




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1700 April 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gaudenz Bergh, Präses der Arnsberger Jesuitenmission, verkauft das derselben gehörige Haus Wrede zu Arnsberg an den kurkölnischen Richter Dr. Otto Ferd. Adolf Budde zu Arnsberg. (Regest)




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1728 Mai 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Arnsberg bekennt die Witwe Le Doux, von dem Armenprovisor Michael Graes unter dem Vorbehalt halbjähriger Kündigung und gegen 5 % Zinsen 100 Rtlr. erhalten zu haben. Zur Sicherheit setzt sie ihren näher bezeichneten Grundbesitz zu Arnsberg. (Regest)




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1739 Mai 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Maria Anna Hamer Witwe Ledoux bekennt, von Johann Hermann Hauß gen. Graes, Bürgermeister zu Hüsten, 40 Rtlr. gegen landüblichen Zins und vierteljährliche Kündigung erhalten zu haben. Zur Sicherheit verunterpfändet sie ihren schatzfreien Garten unter ihrem Haus.
Quittungen des Gläubigers von 1751 und 1752. (Regest)





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