Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
4. NICHTSTAATLICHES SCHRIFTGUT
4.5. ARCHIVISCHE SAMMLUNGEN
4.5.15. Urkundenselekt
Urkundenselekt
W 701, Urkundenselekt

Verzeichnungseinheiten:  1-100 101-154 


888
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erzbischof Liudbert von Mainz bestätigt die von den Kaisern und Päpsten den Stiftern Corvey und Herford erteilten Privilegien namentlich in Betreff ihrer Unabhängigkeit in der Verwaltung ihres Vermögens von ihrem Diözesanbischofe und allen übrigen Bischöfen, in deren Gebiet ihre Güter liegen. (Regest)




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[ca. 1050]
Permalink der Verzeichnungseinheit

Fragment von dem Original der ältesten corveyischen Heberolle. (Regest)




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1015/1020
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Dodico gibt zu seiner Memorie mit Genehmigung seiner Mutter Hildigund und seines Bruders Sigobodo der Paderborner Kirche Güter zu Warburg und anderen Orten und erhält vom Bischof Meinwerk dafür die lebenslängliche Nutznießung von bischöflichen Gütern namentlich zu Desenberg, Ost- und Westneder (Regest)




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1055-1080
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Egilbert von Minden übertragt dem von seinen Vorgängern gegründeten Kloster Güter und einen Garten in Minden neben dem bischöflichen Hof. (Regest)




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1094 Januar 13
Permalink der Verzeichnungseinheit

Urkunde des Erzbischofs Hartwig von Magdeburg betreffend das Gut Heldageshein, das schon früher zwischen dem Propst und dem Kapitel der Kirche zu Enger [Angarien] strittig war. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Original



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1193
Permalink der Verzeichnungseinheit

Propst Johannes von Fritzlar bezeugt, dass der Edle Warner gen. von Bischofshausen einen Zehnten bei Wickersdorf, den er von ihm zu Lehen gehabt hat, zugleich mit erbeigenem Besitz den Mönchen in Hardehausen verkauft habe. Den Zehnte hatte Wolpert von Scheresbach als Afterlehen inne gehabt. Warner von Bischofshausen entschädigt diesen mit eigenen Gütern in Bischofshausen, dem seine beiden Söhne Sibodo und Painus und seine Freunde Baldemar und Wigand Minze zustimmen und die abwesenden Brüder Gerhard und Achim nach ihrer Rückkehr ebenfalls zustimmen werden.
Zeugen: für die Fritzlarer Kirche Scholaster Ludwig und Kantor Heinrich, ferner Hermann von Bauna, Notar des Ebfs Konrad von Mainz, der die Urkunde geschrieben und mit erzbischöflichem Siegen beglaubigt hat. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Ausfertigung



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1239 Januar 4
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ritter Goswin von Vechten verkauft dem Stift Busdorf, gewisse vom Bischof Bernhard von Paderborn lehnrührige Besitzungen in Yenhus und Stenhem die er in Gegewart Bischofs Bernhard IV.,des Domkapitel und der fürstlichen Ministerialen resigniert. (Regest)




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1290
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Otto von Paderborn überträgt Ludwig (von Rostorpe ?) mehrere Güter. (Regest)




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1426 September 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verbund der märkischen Ritterschaft und Städte: sie wollen sich in dem Streit zwischen Adolf und Gerhard neutral halten, aber von dem der schließlich die Grafschaft Mark erhält, Bestätigung ihrer Privilegien. (Regest)




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1039 Januar 6
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Rotho von Paderborn nimmt das Kloster Abdinghof mit allen Gütern und Rechten in seinen Schutz. (Regest)

Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Paderborn



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1072
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erzbischof Anno von Köln bekundet, er haben den Ort Grafschaft von der Frau Chuniza und ihrem Sohn Tiemo erworben und dort mit Erlaubnis des Papstes Alexander (II.) und des Kaisers Heinrich (IV.) im Jahre 1072 Mönche aus Siegburg hingesetzt und zum gleichen recht wie die übrigen kölnischen Abteien bestätigt und seinen Nachfolgern unter Androhung des Banns untersagt, von dem dortigen Abt irgendeinen weltlichen dienst zu verlangen. Den Vogt soll sich der Abt wählen, der nur zweimal im Jahr Gericht halten soll und nicht mehr als 12 Pferde mitbringen darf. Im Herbst und Winter ist sein Dienstgeld 2 Malter Brot, 2 junge Schweine und ein Spanferkel, 4 Hühner und 1 Gans, 4 Käse und 20 Eier, ein Ohm Bier und so viel Met, wie aus einem Viertel Krug Honig bereitet wird; als PferdeFutter 3 Malter Hafer. Im Sommer und Frühjahr 3 junge Schweine und ein Lamm, Futter für 4 Pferde usw. wie oben. Wenn er auch am folgenden Tage Gericht halten will, soll es im Belieben des Abts stehen, ob er ihm ein Mahl reichen will. Bestätigung durch den bischöflichen Bann. Siegelankündigung. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Ausfertigung (Fälschung des 12. Jh. auf Grund einer echten Vorlage)



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1332 Dezember 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Der Dekan der Kirche St. Georg zu Köln urkundet als Richter in einem Streitfall. Vor ihm sind als Vertreter der gegnerischen Parteien erschienen Deychwin, rector der Pfarrkirche Wenholthausen und Megenward. Streitgegenstand ist Grundbesitz an drei Orten. Lesbar ist nur noch der Name Hellegenholt. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Ausfertigung



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1148
Permalink der Verzeichnungseinheit

Abt Balduin von Liesborn bestimmt mit Zustimmung des Kapitels, der Ministerialen und des Kirchenvogts Everwin die Rechte des Hörigen Thiedolf und seiner Familie. (Regest)




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1136
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Werner von Münster bestätigt die Urkunde (siehe PRU Nr. 80) und gibt dem Kloster Liesborn einen Zehnten im Kirchspiel Diestedde zu Düllo und Bellinghausen. (Regest)




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1298 November 11, 1298 November 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Benediktineräbte von Deutz, Grafschaft, Abdinghof und Iburg bestätigen die Bestimmung des Kloster Liesborn, dass daselbst künftig nur 22 volle und 6 Kinderpräbenden sein sollen; zur Aufrechterhaltung dieser Bestimmung sind obige Äbte und der Abt von Liesborn und deren Nachfolger eingesetzt (Regest)




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1172
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Ludwig von Münster übereignet einen ihm vom Ministerialen Albero resignierten Hof zu Waltrup mit zwei Hufen zu Richelincthorpe und allem Zubehör dem Kloster Liesborn. (Regest)




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1189
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Hermann von Münster überträgt dem Kloster Liesborn Zehnten im Kirchspiel Lippborg und der Liesborner Diözese, welche Wicbold von Horstmere und von diesem Hugo von Horne zu Lehen trug, sowie eine Hufe zu Rassenhövel, welche sein Ministerial Conrad von Bekelete zu Lehen trug. (Regest)




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1327 Februar 19
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bürgermeister und Ratsherren der Stadt Warburg versprechen, sie würden für den Fall, dass es zwischen ihnen und dem Bischofe von Paderborn zu Zwistigkeiten käme, die innerhalb ihrer Ringmauern gelegene bischöfliche Burg unangetastet lassen. (Regest)




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1447 September 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bündnis der Städte Münster, Coesfeld, Bocholt, Borken, Warendorf, Beckum, Ahlen, Rheine, Vechta, Haselünne, Meppen, Frisoyte, Dülmen, Haltern, Vreden, Werne und Telgte zu gegenseitigem Schutz und Bewahrung ihrer Rechte (Regest)




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1372 Juli 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Landfrieden zwischen den Bischöfen von Münster, Paderborn und Osnabrück, dem Grafen von der Mark und Städten (Regest)




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1190
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Hermann von Münster gibt dem Kloster Liesborn die ihm von Gottschalk von Sapperoth resignierten Zehnten zu Lembeke und Brucho sowie den zu Strock. (Regest)




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1074 Oktober 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erzbischof Anno von Köln schenkt um seiner Sünden willen, dem Stifte St. Kunibert 5 Pfund Einkünfte aus den Höfen in Soest. (Regest)




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1177
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Hermann von Münster bestätigt die durch seinen Ministerialen Siuinus und seine Frau Bertradis vorgenommene Abtretung des Hofes zu Heithe mit neun Bauerngütern, der Kapelle und anderem Zubehör an das Domkapitel zu Münster. (Regest)




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1177
Permalink der Verzeichnungseinheit

Äbtissin Aleydis von Meschede überträgt auf Bitten des Godescalcus und des Gerhardus, Kanoniker, dem Kloster in Küstelberg, das durch die Almosen frommer Leute neulich errichtet wurde, dessen Vermögenssubstanz aber an Eigengut sehr bescheiden ist, eine ihrer Kirche gehörende Hufe an dem Bach Röhre. Diese ist schon seit geraumer Zeit verlassen, so dass das betreffenden Haus schon seit Menschengedenken verschwunden ist und das Gelände der Äcker durch die Dichte des Waldes, durch die kein Sonnenstrahl durchdringt, überwuchert wir. Diese Schenkung erfolgt mit Zustimmung der klösterlichen Gemeinschaft mit der Bedingung, dass die Vorsteher jenes Klosters der jeweiligen Äbtissin die Treue zu halten haben, wobei dieses Lehen mehr als von Kloster zu Kloster als von Person zu Person verliehen gilt. Damit der Haupthof in Stockhausen, zu dem die Hufe gehört, keine Benachteiligung erfährt, hat der Vorsteher des Klosters (zu Küstelberg) jene zwei Pfennige, die die Hufe an das Stift zu entrichten pflegen, dem Schulten des Haupthofes jährlich zu zahlen. Die Äbtission kündigt die Anhängung des Stiftssiegels an und droht dem mit der Strafe Gottes, der sich die Frucht der von den beiden Brüdern für die Kultivierung dieser Hufen aufgewandten Mühen mit Gewalt oder List anzueignen versucht. (Regest)




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14 Jh
Permalink der Verzeichnungseinheit

Memorienstiftung für die Stifter des Klosters Clarenberg, Konrad von der Mark, Sohn des Everhard Grafen von der Mark, und dessen Gemahlin Elisabeth, Tochter Herrn Theodorich Loef, Bruders des Grafen von Cleve, wie auch der letztern Sohn Theodorich von Brederode und dessen Gemahlin Beatrix. (Regest)




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1669 Mai 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Fundation über Kanonissenpräbenden zu Vreden seitens der Maria Sophia Gräfin von Salm-Reiferscheid, Äbtission zu Elben, Vreden und Borchhorst (Regest)




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1749 Februar 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gesellenbrief für den Gärtner J.T. Friderichmann
Anton Benedikt Haas, Zier- und Lustgärtner des Kurfürsten Clemens August von Köln, Bischof von Münster, spricht Johann Theodor Friedrichmann, Sohn des Albert Friedrichmann zu Senden, nach dreijähriger Lehrzeit als Gärtner frei. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Ausfertigung

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: mit Wappenzeichnung und Dekorationszeichnungen



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1631 Mai 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Notariatsinstrument aus dem Prozeß Herscheid ./. Habbel
Dietr. Pilhauw als Vorsteher und die ganze Gemeinde Herscheid, Bekl. ./. Anton Habbel, Richter zu Herscheid, dann (1632) seine Wwe. Sibila v. d. Bircken, Kl.
Ersatz eines Schadens von 1494 T., den Kl. durch die Plünderung seines Hauses durch kurbrandenburg. Truppen erlitten haben. (Regest)





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1631 Dezember 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Notariatsinstrument aus dem Prozeß Herscheid ./. Habbel
Dietr. Pilhauw als Vorsteher und die ganze Gemeinde Herscheid, Bekl. ./. Anton Habbel, Richter zu Herscheid, dann (1632) seine Wwe. Sibila v. d. Bircken, Kl.
Ersatz eines Schadens von 1494 T., den Kl. durch die Plünderung seines Hauses durch kurbrandenburg. Truppen erlitten haben. (Regest)





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1152
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Friedrich II. von Münster bekundet, dass der Edelherr Gottschalk (von Lohn) nach dem Tode Bischof Werners zu Unrecht behauptete, mit der im Dorf Lohn zum Schutze des Stifts errichteten Burg belehnt zu sein. Er soll vielmehr in Zukunft Burgmann ebendort sein. Die Burg ist Offenhaus des Bischofs, in dessen Verfügung der die Burg umgebende Teich bleibt. Das Forstrecht im Wald Liserne, das Gottschalk sich ebenfalls angemaßt hatte, bleibt bei der münsterischen Kirche; doch erhält Gottschalk jährlich einige Stücke Wild. Außerdem soll er die von den Forstleuten ihm vorgetragenen Streitigkeiten entscheiden sowie Brüchten bis zur Höhe von 60 Schilling erhalten und andere Forstrechte ausüben. Weiter hat er anerkannt, dass er nach dem Tode Bischof Werners das eintägige bischöfliche Servitium vom Hof Lohn zu Unrecht für sich verwandt hat. Die Gogerichtsbarkeit über die sechs Kirchspiele Lohn, Winterswijk, Aalten, Varsseveld, Zelhem und Hengelo, die er nach Grafenrecht zu besitzen behauptete, hat er wie die anderen Gografen vom Bischof übertragen erhalten.
Siegelankündigung des Ausstellers.
Zeugen: Heinrich, Dompropst; Engelbert, Propst; Engelbert, Propst von Friesland; Freie: Gottschalk von Varsseveld; Winemar und sein Bruder Adalhard; Ministerialen: Bernhard von Dülmen, Stephan von Vreden (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Ausfertigung



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1224
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Dietrich III. von Münster beurkundet einen Tausch zwischen dem Kloster St. Aegidii zu Münster und dem Grafen von Dale, wodurch ersteres den Zehnten zu Neithen und Geisteren, und letzterer das Eigentum des Hofes in Hereborn und einen Mansen zu Harth, einander gegenseitig abtreten. (Regest)




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1510 Januar 26
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bündnis der Ritterschaft und Städte von Kleve und Mark in Bezug auf die Eheberedung des Jungherzog Johann von Kleve mit der Erbtochter Maria von Jülich und Berg. (Regest)




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1563 Juni 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vertrag zwischen dem Stift Münster und Herzog Erich von Braunschweig wegen des Einfalls Erichs in das Stift (Regest)




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1508 März 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bündnis der klevischen und märkischen Städte
Die Städte Kleve, Wesel, Emmerich, Kalkar, Duisburg, Xanten, Rees, Dinslaken, Orsoy, Büderich, Sonsbeck, Goch, Uedem, Gennep, Kranenburg, Huisen, Griet und Griethuissen und die Städte Soest, Hamm, Unna, Kamen, Iserlohn, Schwerte, Lünen, Bochum, Hattingen, Hörde, Breckerfeld, Lüdenscheid, Neustadt, Altena, Plettenberg, und Neuenrade bekunden, nachdem ihnen seit langem bekannt ist, dass Herzog Johann [II.] von Kleve-Mark "dorch ungeschickte Regimente tot groiter Lasten, Schaden ind mercklichen Achterdeyl komen is", weswegen auch die Städte und Untertanen viele Nachteile erleiden, während die in dieser Angelegenheit bereits getroffenen Vereinbarungen und vorgenommenen Verbesserungen keinen Nutzen gebracht haben, deswegen sich vereinbart und einen Vertrag geschlossen zu haben, wie folgt:
- Sie wollen unverzüglich an den Herzog schreiben, um so auch die kleve-märkische Ritterschaft zu veranlassen, dass der Herzog mit ihnen eine neue, bessere Regimentsordnung schließt;
- sollte der Herzog diese Regimentsordnung dann nicht einhalten, was sie nicht hoffen, "so drunge uns de Noir dartoe ind dechten Syner Furstlichen gnaiden geynen Bystant, Dienst noch anders to doin in geyner Manyren";
- gegen alte Gewohnheit und alle Rechtsverhältnisse sind sie mehr als erlaubt in Angelegenheiten der vier geistlichen Sachen (Benefizien, Ehesachen, geistliche Renten, Testamente) zu ihrem Nachteil mit römischen und anderen geistlichen Mandaten und Bannbriefen beschwert worden, was sie nun nicht länger dulden wollen und weswegen sie beschlossen haben, dass der, der ihnen solche Mandate überbringt, nicht zu ihnen gehören soll, weil er ein untreuer, ehrloser Mann ist, und vielmehr damit bestraft werden soll, dass er in einen Sack gesteckt und getränkt werden soll;
- sollten diese Beschlüsse und guten Vereinbarungen der Städte von irgend jemandem in ihr Gegenteil verkehrt werden, während sie doch nur des Herzogs und seiner Lande Ehre, Nutzen, Bestes und Wohlfahrt bezwecken, was sich im Lauf der Zeit sehr wohl weisen wird, während in jetzigen Zeiten der Städte Geld und Gut merklich verbraucht wird, und sollte dann dieser die Städte in ihren Privilegien und Rechten wegen dieser Beschlüsse verkürzen wollen, dann wollen sie gegen diesen treu zusammenhalten und eine Stadt die andere verteidigen.
Siegelankündigung der Aussteller. (Regest)





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1571 Dezember 31 (1572 Juni 3)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Herzog Wilhelm von Jülich, Kleve und Berg, Graf zu der Mark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein, gelobt namens seines unmündigen Sohnes Johanne Wilhelm, der zum Koadjutor des Stifts Münster angenommen worden ist, die Kapitulation zu halten, wofür sich verbürgen: Hermann, Abt zu Werden; Godtfried Sundrop, Abt zu Altenberg; Dietrich von Loe, Propst zu Emmerich; Hermann Buick, Propst zu Kleve; Henrich von Vlatten, Propst zu Aich; Werner von Drimborn, Propst zu Wassenberg; Wilhelm von Orsbeck, Kanzler; Wilhelm von Harff, Erbhofmeister, Johann von Ruschenberg, Marschall; Otto von dem Byland, Amtmann zum Sparenberg; Wilhelm von Bernsaw, Marschall; Goddert Freiherr zu Schwarzburg; Dietrich von der Horst, Artilleriemeister; Johann Ketteler, Kammermeister; alle Eingesessenen von Jülich und Berg; Henrich Barz gen. Olischleger Dr. jur., Kanzler; Franz vom Loe; Wilhelm von dem Neuenhove gt. Leie; Arnd von Wachtendunck, Marschall; Heinrich von der Recke; Adolf von Wylich, Erbhofmeister; Eingesessene von Kleve; Dietrich von der Recke, Marschall; Victor Knipping; Jaspar Lapp; Christoffer von Plettenberg; Eingesessene der Mark; Frans Lüninck; Jasper von Quernheim; Johann Ledebur; alles aus der Grafschaft Ravensberg.
Siegelankündigung und Unterschrift aller.

Transfix von 1572 Juni 3:
Wilhelm, Herzog zu Jülich, Kleve und Berg, Graf zu der Mark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein, verspricht, die Regelung der strittigen Grenzfragen zwischen Münster und seinen Landen, wie sie im Art. 13 der Kapitulation seines Sohnes Johann Wilhelm, Koadjutors zu Münster, enthalten ist, am 3. August in Angriff zu nehmen und bis Reminiscere zu beenden, andernfalls die Kapitulation ungültig wird.
Siegelankündigung und Unterschrift des Herzogs. (Regest)





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1571 Dezember 31 (1572 Juni 3)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Herzog Wilhelm von Jülich, Kleve und Berg, Graf zu der Mark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein, gelobt namens seines unmündigen Sohnes Johanne Wilhelm, der zum Koadjutor des Stifts Münster angenommen worden ist, die Kapitulation zu halten, wofür sich verbürgen: Hermann, Abt zu Werden; Godtfried Sundrop, Abt zu Altenberg; Dietrich von Loe, Propst zu Emmerich; Hermann Buick, Propst zu Kleve; Henrich von Vlatten, Propst zu Aich; Werner von Drimborn, Propst zu Wassenberg; Wilhelm von Orsbeck, Kanzler; Wilhelm von Harff, Erbhofmeister, Johann von Ruschenberg, Marschall; Otto von dem Byland, Amtmann zum Sparenberg; Wilhelm von Bernsaw, Marschall; Goddert Freiherr zu Schwarzburg; Dietrich von der Horst, Artilleriemeister; Johann Ketteler, Kammermeister; alle Eingesessenen von Jülich und Berg; Henrich Barz gen. Olischleger Dr. jur., Kanzler; Franz vom Loe; Wilhelm von dem Neuenhove gt. Leie; Arnd von Wachtendunck, Marschall; Heinrich von der Recke; Adolf von Wylich, Erbhofmeister; Eingesessene von Kleve; Dietrich von der Recke, Marschall; Victor Knipping; Jaspar Lapp; Christoffer von Plettenberg; Eingesessene der Mark; Frans Lüninck; Jasper von Quernheim; Johann Ledebur; alles aus der Grafschaft Ravensberg.
Siegelankündigung und Unterschrift aller.

Transfix von 1572 Juni 3:
Wilhelm, Herzog zu Jülich, Kleve und Berg, Graf zu der Mark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein, verspricht, die Regelung der strittigen Grenzfragen zwischen Münster und seinen Landen, wie sie im Art. 13 der Kapitulation seines Sohnes Johann Wilhelm, Koadjutors zu Münster, enthalten ist, am 3. August in Angriff zu nehmen und bis Reminiscere zu beenden, andernfalls die Kapitulation ungültig wird.
Siegelankündigung und Unterschrift des Herzogs. (Regest)





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1861 April 6
Permalink der Verzeichnungseinheit

Josephus Valerga (in Paris gedrucktes Formular) (Regest)




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1553 Mai 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Franz von Münster, das Domkapitel, Ritterschaft und Städte sowie die gemeine Landschaft des Stifts Münster verkaufen der Margaretha Klippinck zur Aufbringung der von Philipp Magnus, dem jungen Herzog von Braunschweig, bei seinem Überfall auf das Stift erpresste Geldsumme für 1200 rheinische Gulden eine Erbrente von 60 Gulden, die je zur Hälfte zu Martini und Pfingsten in Köln zu bezahlen ist.
Ankündigung der Siegel des Bischofs, des Domkapitels, des Offizialats in Köln, des Gerhard Morrien, Erbmarschalls, und der Bürgermeister und des Rats von Münster. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Ausfertigung

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückseite: Caspar Gropper, leg. dr., Dechant von Mariengraden, Offizial des Kölner Hofes und Komissar des Erzbischofs als Legaten des Hl. Stuhls, bestätigen am 17. Mai 1553 auf Bitten der Magister Oeter von Coesfeld und Bernhard von Wetter, Prokuratoren des Bischofs Franz und der Stände, obigen Verkauf. Zeugen: Nikolaus Mingins (?), famulus Groppers, und Ludwig a Leyten. Geschrieben vom notar Cratho von Wetter. -Weiterer Rückenvermerk vom 15. Juli 1561 über die Rückzahlung der Kaufsumme.



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1553 Mai 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Dieselben wie in PRU 37a verkaufen der Margarete Questenberg aus demselben Grund wie in der vorigen Nr. für 1000 rheinische Gulden eine Erbrente von 50 Gulden, die an denselben Terminen zu zahlen ist.
Siegelankündigung. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungsart: Ausfertigung

Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Rückseite: Bestätigung obigen Verkaufs durch Caspar Gropper vom 9. Juni 1554.



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1591
Permalink der Verzeichnungseinheit

Notariatsinstrument (kaum leserlich) (Regest)




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1245
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Ludolf von Münster bekundet, dass Heinrich von Emesbroke den Brüdern des Deutschen Hauses eine Wiese am Bispinghof innerhalb der Stadt Münster verkauft und dass er mit Bewilligung des Domkapitels ein anstossendes Grundstück aus dem Bispinghof gegen Festsetzung einer Rente von 3 Schillingen hinzugefügt habe. (Regest)




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1131
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Egbert von Münster hebt Liesborn als Nonnenkloster auf und setzt daselbst Benediktinermönche ein und gibt den letzteren freie Abtwahl. (Regest)




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1332 November 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Bernhard von Paderborn und der Abt von Corvey vergleichen sich über Schloß und Stadt Beverungen (Regest)




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1185
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Hermann von Münster bestätigt die Stiftung des Klosters Marienfeld durch Widekind advocatus und dessen Mutter Lutthrudis sowie durch Bernhard von Lippe und Ludeger von Waldenberch, auf Grund und Boden zu Hundingen welchen die beiden Erstgenannten vom Stift Freckenhorst eingetauscht haben. Widekind beschenkt die neue Stiftung mit der Kirche zu Hoswincla und dortigem Hofe und mit 2 Hufen zu Rehe. Der Bischof selbst fügt hinzu den Bann über seine Kirche, welche er vom Stift St. Mauritz ertauscht hat, sowie Renten aus dem dortigen Hofe. Bernhard von Lippe überträgt dem neuen Kloster ein Haus seines Gutes zu Selenhorst sowie den vom Dompropst Bernhard ertauschten Provestinchof. Ferner schenkt Widekind von Sualenberg die Kirche und den Hof zu Stapellagen, aus welchem Widekind advocatus ihm verpfändete 60 Mark hinzufügt. (Regest)




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1193 Juli 7
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Hermann II. von Münster bestätigt einen Kontrakt, welchen die Äbtissin Gertrud von Freckenhorst mit dem nach dem Tode des Bruders Widekind (von Rheda) der Äbtissin, eingetretenen Vogte Bernhard von Lippia aufgerichtet hat. (Regest)




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1570 April 6
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Johann von Münster: Landesprivileg für das Stift Münster (Regest)




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1313 September 21
Permalink der Verzeichnungseinheit

Statut des Domkapitels zu Münster wegen der Verfügung über die Dignitäten, Prälaturen oder Präbenden beim Dom zu Münster. (Regest)




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1604 April 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Union der Paderborner Ritterschaft und eines Teils der Städte
Die Ritterschaft und Städte des Stiftes Paderborn begeben sich, der durch den niederländischen Krieg ihnen erwachsenden Schadens und Nöte halber, in den Schutz Landgraf Moritz von Hessens, ohne dass das dem Bischof oder Kapitel des Stifts zum Nachteil gereichen soll. (Regest)





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1385 Juli 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erzbischof Friedrich von Köln, Reichskanzler in Italien, Herzog zu Westfalen und zu Engern, die Bischöfe Heidenrich von Münster, Simon von Paderborn und Dietrich von Osnabrück, Abt Bodo von Corvey, die Grafen Engelbert von der Mark und Heinrich von Waldeck, Herr Simon zur Lippe sowie Bürgermeister und Räte der Städte Soest, Münster, Osnabrück und Dortmund bekunden, dass sie sich miteinander und mit den hier gegenwärtigen Vertretern der Herren, die zum Landfrieden in Westfalen gehören, aber nicht anwesen sind, nämlich Bischof Otto von Minden, Graf Dietrich von Tecklenburg, Dietrich von der Mark, Graf Otto von Schaumburg, Graf Otto von Rietberg, Graf Bernd von Bentheim , Graf Hermann von Everstein, Herr Balduin von Steinfurt, Herr Johann von Diepholz und Widukind, Vogt zum Berge, über folgende Bestimmungen betreffend den Landfrieden, an dem sie alle teilnehmen, geeinigt haben gemäß dem Recht und der Gnade, die der römische Kaiser dem Land Westfalen gegeben hat: Wagen und Karren mit zwei Personen oder einer und mit dem zugehörigen Pferden oder Ochsen sollen - ungeachtet der beförderten Last - sicher sein, und zwar ob Fehde herrscht oder nicht und in der Weise, wie der Pflug vom römischen Kaiser und danach von den Herren und Städten in Westfalen in Schutz genommen worden ist. Winzer, Mäher und Schnitter und alle, die Korn, Wein oder Hopfen bearbeiten, Wein- und Hopfengärten sowie die, welche sie bearbeiten sollen in derselben Weise geschützt sein. Jedermann, er sein Adeliger, Bürger oder Bauer, Frau oder Jungfrau, geistlich oder weltlich, soll innerhalb seines Zaunes, Grabens und in seiner Ansiedlung mit Habe, Gesinde und allem, was sich darin befindet, sicher sein, ob Fehde herrscht oder nicht; se sei denn, er verwirkt den Schutz bekannter- oder nachgewiesenermaßen durch Raub, Brand und Schaden, den er von seiner Behausung aus tut. Alle, die - aufgeboten oder nicht - wegen des Landfriedens ausreiten oder - ziehen, sofern sie das eidlich beweisen, sollen drei Tage auf dem Hinweg und ebenso lange auf dem Rückweg sicher sein. Wer gegen diese Bestimmungen verstößt, dem soll der Landvogt schreiben oder ihn laden, damit er binnen drei Tagen Wiedergutmachung leistet. Geschieht das nicht, soll der Landvogt den Täter unvorgeladen verurteilen und ihn sofort verfolgen gemäß den Briefen des Kaisers und der Herren. Der Landvogt und die, welche des Friedens wegen mit ihm reiten, sind in den Ländern der genannten Herren geschützt, ob Fehde herrscht oder nicht. Jedermann, Adeliger oder Bauer, soll auf dem Hin- und Rückwege zu seiner Pfarrkirche sicher sein, ob Fehde herrscht oder nicht. Man soll niemand für friedlos erklären ausgenommen den Täter, und zwar diesen mit Tauf- und Zunamen in dem Gericht, in dem er gesessen oder in dem die Tat geschehen ist, und wegen eines Verbrechens, wegen dessen man jemand zu Recht für friedlos erklären darf. Nur der Schuldner oder der Bürge dürfen in den Ländern der genannten Herren gepfändet werden, und zwar nur wegen der Schuldangelegenheit. Niemand soll ohne öffentliche Fehdeansage unter dem eigenen Siegel oder dem seines Fehdeführers oder eines anderen unbescholtenen Mannes eines anderen Feind werden. Wer wegen einer Beschuldigung von Landfriedens wegen vorgeladen wird, soll sich wahrheitsgemäß darlegen und seine Unschuld beschwören; in gleicher Weise sollen seine sechs Eideshelfer verfahren. Wer einen Meineid geleistet hat oder dessen überführt wird, soll sein Recht verloren haben und vom Zeugnis zukünftig ausgeschlossen sein. Wird eine ganze Stadt wegen einer den Landfrieden betreffenden Sache geladen, kann sie durch ihren Bürgermeister und weitere sechs unbescholtene Leute vertreten werden. Einzelpersonen haben sich einzeln zu verantworten. Niemand darf in den Ländern der vorgenannten Herren Münzen oder Pfennige schlagen oder ausgeben, der nicht das Münzrecht vom Kaiser hat. Dem, der das trotzdem tut sowie alle, die ihn behausen und schützen, soll der Landvogt gebieten, binnen drei Tagen davon abzulassen und die Münzer oder Täter unverzüglich dem Gericht zu überstellen. Geschieht das nicht, soll der Landvogt den Täter und die, welche ihn beherbergen und schützen, unvorgeladen verurteilen und sie sofort verfolgen gemäß den Briefen des Kaisers und der Herren. Berechtigte Waidleute und Jäger samt Hunden und zugehörigen Gerätschaften sollen - ob Fehde ist oder nicht - in den Ländern der genannten Herren geschützt sein, in denen sie gesessen sind. Dafür, was ein Herr oder Mann mit seinen Bauern oder Eigenleuten tut oder tun läßt, braucht er sich vor dem Landfrieden nicht zu verantworten. - Alle, die in den Ländern und Städten der genannten Herren gesessen sind, sollen obige Bestimmungen beschwören und von ihrem Herrn eine Urkunde darüber erhalten, dass sie das Geld bezahlt haben, das auf Hof, Zaun, Wagen und Karre gesetzt ist; sonst sollen sie an dem Frieden nicht teilhaben. Die genannten Herren sollen bei Herrschaft, Erbe und Recht bleiben, wie von alters her. Herren, die vorliegendem Vertrag später eintreten wollen, sollen ihn beschwören und einen Transfixbrief darüber an ihn hängen.
Siegelankündigung der Aussteller mit Ausnahme des Grafen von Waldeck. (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: daran Transfix des Florenz von Wevelinghoven, Bischofs von Utrecht, von 1385 August 22, des Wilhelm von Jülich, Herzogs zu Berg, vom selben Jahr, des Grafen Bernd von Bentheim, des Herrn Balduin zu Steinfurt, des Dietrich von der Mark und des Johann vom Solms, Herrn zu Ottenstein, von 1385 August 22, des Gieselbert von Bronkhorst vom 1385 Oktober 23 und des Herrn Ludolf zu Ahaus von 1385 Oktober 28



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1479 August 18
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Herzogin Katharina von Geldern und die Stände von Geldern schließen mit dem Bischof Heinrich von Münster einen Vertrag, worin Heinrich zum Vormund und Repenten des Herzogtums, im Namen des jungen Herzog Karl und seiner Schwester Philippe erklärt wird. (Regest)




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1238
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Bernhard zur Lippe bekundet das Ende von Zwistigkeiten zwischen dem Kloster Liesborn und Heinrich von Heerfeld über den Hof Aden und die Hufen Uphusen und Vechtler. (Regest)




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1014 Februar 3
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Erzbischof Heribert von Köln nimmt auf Bitten der Äbtissin Hildegundis in Geseke, Enkelin des Stifters Haold, die Kirche und Kongregation in seinen Schutz, und der Advocat Sikkon, Geseke musste es dem Advokaten, dem Erzbischöflichen, Tiemont übergeben. Zur Anerkennung dieses muß das Stift jährlich 5 Solida geben. Der Erzbischof gibt aber dem Stift den Zehnten von 50 Morgen und das Stift erhält alle Privilegien als der Klöster und Kongregationen des Erzbistums. (Regest)




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1090 September 2
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Konstitution Bischof Erphos über die täglichen Präbenden und andere Ordnungen im Stift Freckenhorst. (Regest)




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1561 September 4
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Vergleich zwischen Paulus Scaliger und Hans Ungnadt, Freiherr zu Sannego (Regest)




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1590 Juli 14
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Dompropst, Kapitel u. Ritterschaft von Paderborn: Erneuerte Einigung und Verpflichtung (Regest)




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1585 Mai 16
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Ernst von Bayern, Erzbischof von Köln, als postulierter Bischof von Münster (Regest)




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1507 Mai 4
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Abt Dietrich, Prior Johannes und Subprior Hupert sowie der gesamte Konvent des freien Stifts und Klosters Bredelar einerseits und die Vettern und Brüder Anton, Johann und Friedrich vom alten Haus Padberg andererseits vergleichen sich vor den Schiedsleiten Edelherr Johann von Büren , Johann Hennemann, Offizial des geistlichen Gerichts zu Arnsberg: Jost Westphalen, Drost zu Büren, und Ludolf Snarsmanns, Bürgermeister zu Paderborn, wegen Streitigkeiten um Feldmarken, Gehölze, Dörfer, Güter, Zehnte und Hintersassen, insbesondere um Steuern, die Anton von Padberg auf dem Madfeld für sich beansprucht. (Regest)




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1121
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Erzbischof Rocherus von Magdeburg bestätigt, dass nachdem zwischen dem Probst Othelric und den Kanonikern zu Angarien wegen der Verteilung der Präbenden und vorzüglich wegen der Einkünfte eines Hofs in dem Gau Heildagesheos welcher von dem Erzbischof Hartwig der Kirche zu Angarien gegeben wurde, Streit entstanden war, so wurde derselbe durch den Erzbischof vermittelt, und dabei bestimmt, was jeder Teil von verschiedenen Gütern beziehen soll. (Regest)




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1531 Oktober 13
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Erzbischof Hermann von Köln
Da zwischen Abt Dietrich, Prior Wilhelm, Kellner Peter und dem Konvent zu Bredelar einerseits und Johann vom alten Haus Padberg andererseits Streit um die Marken zu Helminghausen und Hummershausen, um Rechte zwischen Heringhausen, Brenschede und dem Sunder, zwischen Tidinghausen, dem Wordhof, Goesewinkel und Barmenthausen, Altenfels, Heitberger Gehölz, Enkenberg, Grottenberg und Wedden entstanden ist, haben beide Parteien durch die kurfürstlichen Räte Gerd von Meschede, Rave von Canstein d.Ä. und Hermann Prange, Richter zu Rüthen, eine unwiderrufliche Schnad verabredet. (Regest)





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1245 Oktober 16
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Bischof Ludolf verpachtet die Äcker seines Hofes zu Beckum nach Weichbild-Recht an die dortigen Bürger, nachdem er zuvor den früheren Villicus für Abtretung seiner Rechte entschädigt hat. (Regest)




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1257 (1256) März 5
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Graf Gottfried von Arnsberg bekundet, er habe mit Zustimmung seiner Frau Aleydis, seiner Söhne Godefrid und Fredericus und aller sonstigen Kinder dem Konvent der Nonnen in Oelinghausen für 145 Mark seinen Haupthof Dudinchof mit allem Zubehör verkauft. Der Haupthof ist zehntfrei. Der Graf überträgt auch das ihm zustehende Eigentumsrecht am Hofe.
Siegelankündingung des Grafen und seiner Frau sowie der Stadt Soest. Arturus gen. Schwefe verzichtet mit Zustimmung seiner Frau Mechtheldis, seines Sohnes Lambert und aller seiner Kinder auf alle bisherigen Rechte am Hof. (Regest)





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1279 Dezember 1
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Graf Ludwig von Arnsberg bekundet, der Ritter Hermann Vogt gen. von Holzen, seine Frau Eyzabeth, seine Söhne Everhard und Hermann und seine übrigen Kinder, sowie Johannes von Hare und seine Frau Christina, die mit ihren Kindern wahre Erbin sei, hätten mit Zustimmung der Miterben, und zwar des Priesters Gerhard, Pfarrer von Hemmerde, der Christina, der Frau des Ritter Johannes gen. Risen von Neheim, ihres Sohnes Johannes und der übrigen Kinder, des Herman, des Sohnes der Sophia, der Witwe des Ritters Dietrich von Berstrate, und aller ihrer Erben, sowie des Heinrich, des Sohnes des Ritters Anthon gen. Wrde, und aller seiner Erben die zu Holzen bei Oelinghausen gelegenen Güter, die sie vom Grafen von Arnsberg zu Lehen hatten, der Kirche zu Oelinghausen mit allem Zubehör verkauft. Vor dem Grafen lassen sie die Güter in seine Hände auf. Graf Ludwig bestätigt nun auf Geheiß und mit Zustimmung seines Vaters, des Grafen Godefrid, seins Bruder Johannes, Kanoniker zu Utrecht, seiner Frau Peronetta Gräfin von Arnsberg, seines Sohnes Fredericus und aller Erben sowie auch mit Rat aller Vasallen, Brugmannen und Ministerialen den Verkauf und weist die Güter dem Kloster zu. Aus Verehrung Gottes und der Jungfrau Maria schenkt er zum ewigen Gedächtnis seiner, sowie seiner Vor- und Nachfahren das Eigentumsrecht an den Gütern dem Kloster. (Regest)




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1142 April 23
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Bischof Werner von Münster bekundet, daß Liudbert, Dienstmann der Kirche zu Münster, auf dessen Land im Ort Hohenholte zu Ehren der Heiligen Mutter Gottes ein Kloster gebaut und dem Kloster am genannten Ort den Haupthof und weitere Besitzungen übertragen hat. (Regest)




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1487 März 19
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Graf Everwyn zu Bentheim und Everwyn, Graf von Bentheim und Herr zu Steinfurt, schließen mit Einwilligung ihrer Burgmann und Städte eine Erbverbrüderung unter Wahrung der männlichen Erbfolge und standesgemäßen Abfindung und Ausstattung der Töchter. (Regest)




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1445 März 5, 1445 November 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bündnis der Städte Münster, Coesfeld, Warendorf, Borken, Ahlen, Beckum, Rheine, Dülmen und Haltern, zu gegenseitigem Schutz und Bewahrung ihrer Freiheiten.
Transfix: Beitritt der Stadt Bocholt. (Regest)





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1445 März 5, 1445 November 18
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Bündnis der Städte Münster, Coesfeld, Warendorf, Borken, Ahlen, Beckum, Rheine, Dülmen und Haltern, zu gegenseitigem Schutz und Bewahrung ihrer Freiheiten.
Transfix: Beitritt der Stadt Bocholt. (Regest)





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1659 Februar 15 / 1659 April 19
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vertrag zwischen Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg als Vormund Wilhelm-Heinrichs von Oranien und Bischof Christoph Bernhardt (Regest)




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1658-1662, 1689
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Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg: 29 Urkunden betr. den Verkauf von Morgenkorn zu Bielefeld sowie Ravensbergische Amtskammer Bielefeld: 1 Urkunde betr. den Verkauf von Morgenkorn in Bielefeld (Regest)




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1556
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Tarif zur Hebung des Weserzolls bei Vlotho (Regest)




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1666 Mai 29
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Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg garantiert den zwischen den vereinigten Niederlanden und dem Bischof von Münster geschlossenen Frieden (Regest)




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1716 Dezember 4
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Vergleich zwischen Bischof Franz Arnold und Gräfin Isabella Justina von Bentheim Tecklenburg-Steinfurt wegen der Territorialhoheit in den Kirchspielen Steinfurt extra muros, Borghorst, Laer, Holthausen und in einigen Bauerschaften. (Regest)




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1716 Dezember 4, 1717 Februar 19, 1717 März 6
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vergleich zwischen Bischof Franz Arnold und Gräfin Isabella Justina von Bentheim Tecklenburg-Steinfurt wegen der Territorialhoheit in den Kirchspielen Steinfurt extra muros, Borghorst, Laer, Holthausen und in einigen Bauerschaften, mit Zusatzklausel Hermann Friedrichs von Bentheim vom 19.02.1717 und von Christiana Maria von Bentheim vom 06.03.1717. (Regest)




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1716 Dezember 4, 1717 Februar 19, 1717 März 6
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Vergleich zwischen Bischof Franz Arnold und Gräfin Isabella Justina von Bentheim Tecklenburg-Steinfurt wegen der Territorialhoheit in den Kirchspielen Steinfurt extra muros, Borghorst, Laer, Holthausen und in einigen Bauerschaften, mit Zusatzklausel Hermann Friedrichs von Bentheim vom 19.02.1717 und von Christiana Maria von Bentheim vom 06.03.1717. (Regest)




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1347 Juni 3
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Vertrag zwischen den Klöstern Deutz und Oelinghausen
Otto, Abt, und der Konvent des Klosters St. Heribert in Deutz aus dem Benediktinerorden in der Kölner Diözese und Rutger, Propst, und der Konvent in Oelinghausen aus dem Prämonstratenserorden ebenfalls in der Kölner Diözese bekunden, vor langer Zeit hätten Propst und Konvent in Oelinghausen die Haupthöfe in Kirchlinden und Rönkhausen mit dem Höfeverband dieser Oberhöfe, deren Eigentum dem Kloster Deutz zusteht, von diesem für einen gewissen Zinsbetrag und für Dienste empfangen. So habe u.a. der jeweilige Propst zu Oelinghausen als Inhaber des Schultenamtes dem jeweiligen Abt zu Deutz den Treueid zu leisten. Nach dem Tod eines jeden Propstes hatte sein Nachfolger wie ein Schulte die Güter zu gewinnen und dem Abt die entsprechenden Gebühren dafür zu entrichten. Obwohl der jeweilige Abt verpflichtet war, den Höfeverband dem jeweiligen Propst zu übertragen, hatte dennoch dieser ihn auf Gnade des Abts zu gewinnen. von dem Haupthof in Kirchlinde mußte dem Abt in Deutz jährlich entrichtet werden: 21 Malter Malz und ebensoviel Malter Hafer. Das Malz mußte üblichen Qualität und Form hergestellt werden. Die Malter bemaßen sich nach dem Maß , wie es von den Hörigen des Propstes bei ihren Abgaben verwandt wird, mit der Ausnahme, daß bei 16 vom Oberhof Kirchlinde zu liefernden Maltern Malz das Deutzer Maß verwandt werden mußte. Die zu liefernde Zahl der Käse mußte in der Art entrichtet werden, wie sie in Kichlinde und Umgebung üblich ist. All diese Abgaben waren nach Deutz zu liefern. Weil das Kloster Deutz bezüglich der Abgaben von den Oberhöfen in Kirchlinde und Rönkhausen Mängel an Zahl und Wert zu beklagen hatte, was das Malz, den Hafer, Bargeld, Felle, Fische, Käse, Schafe, Hammel, Schweine und sonstige Abgaben betrifft, und weil die den Haupthöfen in Kirchlinde und Rönkhausen angehörenden Leute und die dazu gehörenden Höfe veräußert und von den Oberhöfen abgetrennt worden sind von Leuten, die diese Güter eigentlich zusammenhalten und bewahren sollten, und weil schließlich der Propst und Konvent zu Oelinghausen sich weigerten, die Abgaben und Dienste in gebührender Zahl und Wert zu entrichten, sei ein Streit entstanden. Nach langer und häufiger Beratung mit allen in Betracht kommenden Konventen wurde schließlich ein außerordentlicher Konventstag einberufen. Mit Zustimmung des Konvents in Deutz kam man überein, dass durch folgenden Vertrag ein Streit, der die Religion befleckt, vermeiden werden soll, wodurch aber gleichzeitig offenkundig für den Nutzen der Klöster gesorgt wird. Mit Zustimmung des Kölner Erzbischofs Walram und des Domdechanten und Domkapitels wird vereinbart: Abt Otto und der Konvent in Deutz überlassen den Oberhof Rünkhausen, gelegen in der Pfarrei Schönholthausen mit allen zum Oberhof gehörenden Höfen, Hofinhabern, Bauern, abhängigen Leuten, Ackerland, Wäldern, Weiden, Wiesen, Teichen, Zinsabgaben und Gerichtsrechten und allem sonstigen Zubehör dem Kloster Oelinghausen, so daß Propst und Konvent über diese Güter wie über eigene verfügen können. Propst und Konvent zu Oelinghausen übertragen dafür mit Zustimmung des Erzbischofs, des Domdechanten und des Domkapitels an das Kloster Deutz die Haupthöfe Brunsteyningerhof und Dudenhof in der Pfarrei Schwefe mit allem Zubehör. Außerdem verzichten Propst und Konvent zu Oelinghausen auf das Eigentumsrecht und das Besitzrecht am Oberhof Kirchlinde in der Pfarrei Enkhausen und allem Zubehör und überlassen ihn der Herrschaft des Klosters Deutz. Abt und Konvent zu Deutz nehmen den Verzicht auf den Brunsteyningerhof und Dudenhof im Kirchspiel Schwefe und auf den Haupthof Kirchlinde entgegen und übertragen diese Güter mit allem Zubehör dem Propst und Konvent zu Oelinghausen. Damit jede Meinungsverschiedenheit über Menge und Wert der Abgaben vermieden wird, überlassen und verpachten sie diese Haupthöfe durch einen Erbpachtvertrag für 10 Mark reinen und geprüften, in der Volkssprache geheißen "fiin lydich", und besseren Silbers, wobei die Kölner Währung nicht mehr als sechs Pfennige von dem in der Stadt Köln gebräuchlichen Gewicht abweicht. Das Silber ist jährlich zu Michaelis auf Gefahr und Kosten des Klosters Oelinghausen in Deutz zu entrichten. Propst und Konvent bestätigen den Empfang der Haupthöfe und versprechen pünktliche Bezahlung. Wenn das Kloster wider Erwarten säumig sein sollte, kann der Abt von Deutz sofort von den drei Haupthöfen oder von einem von ihnen Besitz ergreifen und sich daraus den fehlenden Betrag durch Einziehung der Früchte sichern. Wenn das Kloster Oelinghausen dreimal nacheinander säumig geworden ist, fallen die drei Haupthöfe ganz an das Kloster Deutz. Wenn nach einem Zahlungsverzug des ersten oder zweiten Males das Kloster Deutz die drei Höfe in Besitz genommen hat, so kann das Kloster Oelinghausen, bevor der Verzug ein drittes Mal eintritt, die Höfe zurückgewinnen, wenn es den Rückstand begleicht. In diesem Fall können sie aber nicht vorher vom Kloster Deutz eine Abrechnung über die erhobenen Früchte verlangen oder diese gegen den Rückstand aufrechnen, sondern haben zuerst den Rückstand zu begleichen. Erst danach werden ihnen Abt und Konvent zu Deutz nach Abzug eines angemessenen Betrages für die entstandenen Kosten die eingezogenen Früchte gegen den Rückstand aufrechnen. Propst und Konvent zu Oelinghausen versprechen, diesem Verfahren kein Hindernis in den Weg legen zu wollen und unterwerfen sich der Gerichtsbarkeit des Kölner Offizialatsgerichts. (Regest)





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1400 September 4
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Bündnisvertrag der Bischöfe Otto von Münster und Dietrich von Osnabrück
Die Bischöfe Otto von Münster und Dietrich von Osnabrück schließen mit Zustimmung ihrer Domkapitel, Mannen und Städte Münster und Osnabrück ein Bündnis auf 10 Jahre unter folgenden Bedingungen: Gegenseitiges Friedegelöbnis. Tut ein Untertan der einen Partei der anderen Schaden, darf er auch im Stift der anderen Partei verfolgt werden. Kaufleute dürfen nicht behindert werden. Ansammlungen von Leuten, die die Lande der beiden Vertragsparteien betreffen können, sollen dem Partner unverzüglich mitgeteilt werden. Gegenwärtiges Bündnis ist insbesondere gegen den Grafen Claus von Tecklenburg gerichtet, dessen Feinde beide Parteien vom 10. September an auf eigene Kosten sein wollen. Von der Fehde ausgenommen sind Erzbischof Friedrich von Köln, Graf Adolf von Kleve und von der Mark, die Verbündeten beider Parteien und die, denen sie Urfehde gelobt haben. Friedensschluß nur mit Einschluß des Partners und ohne Nachteil für ihn. Gefangene und andere Beute sollen nach Anzahl der Gewappneten geteilt werden. Beginnt der Tecklenburger nach Beendigung dieser Auseinandersetzung eine neue Fehde gegen eine der Parteien, hat die andere mit aller Macht Hilfe zu leisten, denn das Bündnis gegen den Tecklenburger soll für dessen Lebenszeit gelten. Die Feinde der anderen Partei dürfen nicht unterstützt oder mit Proviant versehen werden. Kaufleute aus Stadt und Stift Osnabrück, die die friesischen Märkte besuchen, sollen von den Amtleuten im Emsland und zu Cloppenburg wie die münsterischen Kaufleute gefördert werden. Ein neuer Landesherr soll in den beiden Stiften erst angenommen werden, wenn er zuvor gegenwärtigen Vertrag durch einen Transfixbrief beschworen hat. In gleicher Weise können Dritte dem Vertrag beitreten. zur Schlichtung von Streitigkeiten der beiden Parteien wird ein Schiedsgericht, bestehend aus dem Domdekan und einem der Bürgermeister zu Münster einerseits und dem Dondekan und einem der Bürgermeister zu Osnabrück andererseits, eingesetzt; Obmann: Johann Morrien, Tagungsorte des Gerichts Iburg bzw. Warendorf. Fällt der Obmann aus, ist für gleichwertigen Ersatz zu sorgen. Unbeschadet des gegenwärtigen Vertrages darf Bischof Otto dem Bischof Johann von Hildesheim und dem Grafen Erich von Hoya, seinen Brüdern, dem Edelherrn Simon von der Lippe, seinem Schwager, und dessen Sohn Bernd gegen den Bischof von Osnabrück bei etwaigen Streitigkeiten helfen. Beeidigung des Vertrags durch die beiden Bischöfe und die Bürgermeister und Räte von Münster und Osnabrück. Siegelankündigung derselben und der beiden Domkapitel. (Regest)





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1570 April 6
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Johann von Münster, Administrator der Stifte Osnabrück und Paderborn, setzt die Bestimmungen des Landesprivilegs fest: Die großen Lehen sollen auf die Söhne absteigender Linie, bei ihrem Fehlen auf die Töchter kommen. Über heimgefallene Lehen soll nicht ohne Rat der Lehenmannen entschieden werden. Sie sollen innerhalb 1 Jahr 6 Wochen wieder ausgetan werden. Die Lehen außerhalb des Stifts fallen nicht unter diese Bestimmungen. Der Bischof verspricht, Streitigkeiten der Untertanen zu schlichten. Klagen sie gegen den Bischof, soll vor dem Domkapitel verhandelt werden. Angeklagte sollen vor ihren zuständigen Richter gezogen werden. Haben sie selbst ein Gericht inne, sollen sie vor dem nächstgelegenen Gericht erscheinen. In Malefizsachen soll auf Ansuchen des Beklagten ein unparteiisches Gericht unter Teilnahme der Stände angesetzt werden, in Zivilsachen das ordentliche Gericht entscheiden. Auf Güter unehelicher Personen und Selbstmörder wird verzichtet. Eingriffe der Amtleute in Marken, Holzgerichte und Märkte unterbleiben.
Siegelankündigung des Bischofs, Domkapitels, des Erbmarschalls Gehrard Morrien und der Stadt Münster. (Regest)





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1574 April 28, 1574 November 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Herzog Wilhelm zu Jülich, Kleve und Berg, Graf zu der Mark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein, gelobt, nachdem der verstorbene Bischof Johann zu Münster den Sohn des Herzogs, Johann Wilhelm, Domherrn zu Köln, mit Zustimmung des Münsterschen Domkapitels zum Koadjutor angenommen hatte und dieser jetzt in freier Wahl zum Nachfolger des Verstorbenen gewählt worden ist, die nachfolgende Kapitulation einzuhalten. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungskommentar: mit Transfix vom 16 November 1574



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1173
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Evergis von Paderborn eignet dem Stift eine Manse zu Dornede zu, die der Ministeriale Richdag zu Lehen gehabt. (Regest)




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1320 Mai 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Beatrix von Tecklenburg, Witwe Graf Ottos zu Tecklenburg, stiftet in der Kapelle St. Georgii, außerhalb der Stadt Tecklenburg gelegen, einen Altar, worüber sie das Patronatsrecht ihrem Sohn Otto und dessen Nachfolgern vorbehält. (Regest)




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1496 November 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Simon von Paderborn verpfändet mit Einwilligung des Kapitels dem Joest Westphale für 750 Gulden das Amt Büren mit Zubehör (Regest)




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1512 Januar 31
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vereinigung zwischen Bischof Erich von Münster und dem Herzog von Sachsen (Regest)




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1512 Januar 31
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bündnis der Stände und des Domkapitels des Stiftes Münster zu gegenseitiger Verteidigung und Bewahrung ihrer Freiheiten (Regest)




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1225
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Otto von Tecklenburg bekundet, dass ihm Ritter Conrad von Brohterbike, nachdem er vom Kloster Marienfeld 60 Mark und den Zehnten in Thetten erhalten, den halben Hof zu Vornen resigniert habe. (Regest)




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1134
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Werner von Münster bestätigt die Urkunde PRU 39 und gibt dem Kloster Liesborn die Kapelle Watdenhardt mit allem Zubehör. (Regest)




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1367 Juli 14
Permalink der Verzeichnungseinheit

Inhibitionsdekret des Abts Conrad von Abdinghof in Sachen der Äbtissin Lysa von Herford wider die von Haghen wegen der Uflenschen Lehen.

Insert:
Papst Urban V. nimmt die Abtei Herford gegen alle Bedrückungen von Geistlichen und Weltlichen in Schutz. (Regest)





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1369 März 15
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vor dem Dekan des Busdorfstifts als päpstlichen Richter Klagen der Anwalt der Gebrüder Hermann und Johann von Hagen und des Hergad von Hagen gegen die Äbtissin von Herford wegen der nachgelassenen Lehen des Johannes von Uflen, deren Spezifikation gegeben ist, wogegen der Anwalt der Äbtissin gegen den Gerhard von Hagen wegen Majestätsbeleidigung klagt.

Insert:
Vollmacht der Äbtissin Lyza für ihren famulus Syfridus Bosen als Bevollmächtigen in dem Lehensstreit mit den von Haghen wegen des von Uflenschen Lehens (Regest)





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1369 April 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Exception des Anwalts der Angeklagten Hermann, Johannes und Gerhard von Gaghen wider die Anklage der Äbtissin von Herford wegen der Uflenschen Güter, desgleichen des Gerhard von Haghen wider die Anklage auf Majestätsbeleidigung.

Insert:
Vollmacht der Äbtissin Lyza von Herford für den Engerer Canonikus Egbert Gos, Meister Johann gen. Lenseken und dem Rektor des Hauptaltars in Herford Johannes de Warborch als ihre Anwälte in Prozesssachen (Regest)





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1469 April 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Comission für den Archidiakon der Kirche Paderborn in Steinheim und Replik in Sachen wider die von Haghen wegen Lehnsstreitigkeiten etc. (Regest)




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1369 Mai 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vollmacht der Äbtissin Lyza von Herford für den famulus Syfrid Boser in dem Lehnsstreit mit den von Haghen und Ansetzung eines neuen Gerichtstermins. (Regest)




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1369 Mai 26
Permalink der Verzeichnungseinheit

Duplik der Gebrüder von Haghen in ihrem Streit mit der Äbtissin Luza von Herford wegen der Lehen des Johannes Uflen. (Regest)

Allgemeine Formalbeschreibung : Überlieferungskommentar: Transsumiert resp. angeheftet sind die folgenden Urkunden:
1366 Mai 22 (PRU 81a)
1366 Juli 17 (PRU 81c)
1367 Januar 22 (PRU 81b)
1367 Juli 14 (PRU 81a)
1369 März 15 (PRU 81b)
1369 April 14 (PRU 81c)
1369 April 16 (PRU 81c)
1369 April 28 (PRU 81d)
1369 Mai 5 (PRU 81e)



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1305 November 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zeugenverhör (Notariatsinstrument) des Notars Johann Kosian (?) im Streit St. Patrokli Soest ./. Graf zur Lippe um den Zehnten in Usen und Bökenförde
(Regest)





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1528 August 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vergleich zwischen Bischof Erich von Paderborn und der Stadt Paderborn wegen daselbst stattgehabten Aufruhr, vermittelt durch Herzog Philipp von Braunschweig und die Paderborner Stände
Dabei: Abschrift aus dem 18. Jh. (Regest)





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1528 August 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vergleich zwischen Bischof Erich von Paderborn und der Stadt Paderborn wegen daselbst stattgehabten Aufruhr, vermittelt durch Herzog Philipp von Braunschweig und die Paderborner Stände (Regest)




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1528 August 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bischof Erich von Paderborn, (Kopie von PRU 83a aus dem Bürenschen Archiv) (Regest)




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1528 Oktober 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vergleich zwischen Bischof Erich von Paderborn und der Stadt Paderborn wegen daselbst stattgehabten Aufruhr, vermittelt durch Herzog Philipp von Braunschweig und die Paderborner Stände. (Regest)




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1532 Oktober 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Rezeß des Bischofs Hermann von Paderborn für die Stadt Paderborn nach den dort stattgefundenen Unruhen, in welchen die Bürger gegen den Willen des Magistrats den protestantischen Ritus eingeführt hatten. (Regest)




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1577 Dezember 16
Permalink der Verzeichnungseinheit

Heinrich, postulierter Erzbischof von Bremen und Bischof von Osnabrück und Paderborn, Herzog von Sachsen, beschwört dem Domkapitel zu Paderborn die 31 Artikel der Wahlkapitulation.
Bürgen: Jost Behr, Johann der Jüngere Edelherr von Büren, Orthgise von Wersabe, Gerd Ledebur, Werner Spiegel, Hermann von Dincklage, Hermann von Mengersen, Caspar von Oer (Ohr), Elmer(ing)hausen (Helmusen) von Haxthausen (Hachsthausen), Johann von Plettenberg.
US und SA des Ausstellers und der Bürgen

Dabei: 1578 März 14
Schreiben Erzbischof Heinrichs von Bremen an das Domkapitel zu Paderborn. Mitteilung über die Übersendung der ausgefertigten Wahlkapitulation an den Kanzler, Lic. Laurenz Sibel (Regest)





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1317 Mai, [1318 Mai 26]
Permalink der Verzeichnungseinheit

Elegant ausgestattetes Transsumt des Münsterischen Offizials vom 17. Mai 1518 folgenden Inhalts: Ysernardus, patriarcha Anthiocenus, Petrus Nazanenus (!), Batholomeus Ragusinus, archiepiscopi, Bartholomeus Teniensis, Aymonis Breakenensis, Johannes Retreensis, Grogorius (!) Poznensis, Johannes Nepesinus, Guilhelmus Tartharorum, Dietmarus Rossanensis, Benedictus Suaciensis, episcopi, verleihen, um den Neu- oder Ausbau der durch Brand zerstörten Kapelle des heiligen Kreuzes in Stromberg zu ermöglichen, denen, welche hierzu Mittel zur Verfügung stellen, oder in der genannten Kapelle an bestimmten Tagen Gebete verrichten, einen 40tägigen Ablass. (Regest)




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1742 Mai 21
Permalink der Verzeichnungseinheit

Alexander von Thurn und Taxis: Eröffnung eines neuen Postamts in Brilon und Bestallung des Eberhard Jodokus Kannegießer zum Posthalter (Regest)




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1461 Januar 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Notariatsinstrument (Exekutionsbrief) in Sachen des Soester Kapitels gegen den Knappen Wychard von Enze alias Suyderwint. (Regest)




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