Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.1. Landesarchive
1.1.2. Jülich-Berg
1.1.2.1. Urkunden
Jülich, Urkunden AA 0021
102.02.01-02 Jülich, Urkunden
Permalink des Findbuchs


Signatur : 102.02.01-02

Name : Jülich, Urkunden

Beschreibung :
Vorbemerkung
Die Arbeiten an den bis dahin in einem Bestand vereinigten Urkunden des Landesarchivs Jülich- Berg wurden durch den Archivar Dr. Folz in der Zeit vom 1. Oktober 1909 bis Ende 1911 durchgeführt. Aus den Urkunden vor dem Jahre 1423 wurden durch Folz zwei gesonderte Archivbestände für das Herzogtum Jülich und das Herzogtum Berg gebildet, während alle späteren Urkunden nach Ausscheidung der Lehnsurkunden in einem gemeinsamen Bestand Jülich- Berg vereinigt blieben. Dieses Repertorium über die Urkunden des Herzogtums Berg lag schon um 1912 in Reinschrift vor. Zur Ergänzung des auch schon durchnummerierten Urkundenbestandes "Herzogtum Jülich" hatte Folz auch die Verzeichnung der Urkunden- Abschriften aus den Kopiaren der Grafschaft bzw. des Herzogtums Jülich (jetzt Jülich- Berg, Handschriften Nr. 17 und 18) begonnen. Merkwürdiger Weise wurde aber die Arbeit bei beiden Kopiaren kurz vor ihrer Erledigung abgebrochen. Es ist anzunehmen, dass Folz, der später ein Opfer des Weltkrieges wurde, späterhin diese Lücken schließen wollte.
Friedrich Lau nahm im Jahre 1929 die schon lange verwaiste Arbeit aufund mußte die Bearbeitung der Kopiaren zu Ende führen. Eine Erweiterung der so vervollständigten Überlieferung aus den Jülicher Kopiaren ließ sich auch aus den geldrischen Kopiaren gewinnen, die für die Zeit der Personalunion von Jülich und Geldern nicht wenige, bisher fast stets unbeachtete Jülicher Urkunden enthalten. Die Regesten der Urkunden selbst, von denen einige wenige dem Bestand Herzogtum Berg zuzuweisen waren, sind nach den Originalen neu bearbeitet und durch die Anführung der Zeugen, besonders auch der Siglen ergänzt.
Düsseldorf, den 2. Juli 1930, gez. Dr. Lau.
Von dem Kopiar Jülich- Berg, Repertorien und Handschriften Nr. 17 befindet sich eine um 1611 gefertigte Abschrift im Hauptstaatsarchiv München, Jülich, Faszikel [Altsignatur] 34/1.
Die laufenden Nummern 1042- 1058 des analogen Findbuchs entsprechen dem Lacomblet’schen Handschriftennachweis. [Lfd. Nr. 1042- 1058 = Lacombletscher Handschriftennachweis B 22- 25 Geldern Handschriften 1- 6, 1941 an das Rijkesarchief Arnheim abgegeben (vgl. F.W. Oediger, Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorfund seine Bestände, Bd. V, Siegburg 1972, S.182 und v. Doorninck, Acten betr. Gelre en Zulphen 1400-1404 nach der Hs. B 25 zu Düsseldorf, Haarlem 1901)].
Anmerkung: Die manuelle Retrokonversion des analogen Findbuchs in eine WORD-Textdatei erfolgte im Frühjahr 2007 durch die Praktikantin Frau Manzke. Darauf bearbeitete Herr Dr. Richter die Textdatei bis zur Herstellung der validen xml-Instanz weiter. Es ist insbesondere darauf hinzuweisen, daß nur die im Bestand befindlichen Archivalien in das vorliegende Findmittel aufgenommen worden sind. Die Verzeichnungen der Urkunden und Akten, die zwar im analogen Findbuch enthalten sind, sich aber nicht im Hauptstaatsarchiv befinden, wurden nicht konvertiert. Bei diesbezüglichen Fragen muß - neben anderen Recherchemöglichkeiten, welche z.B. die entsprechenden Archive anbieten - das im Bestand befindliche, analoge Findbuch zu Rate gezogen werden. Dr. Richter, 27. Juli 2007.


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