Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.7. Bergverwaltung
2.7.1. Bergämter
2.7.1.11. Bergamt Essen 1
Bergamt Essen 1 BR 1165
251.12.01 Bergamt Essen 1
Permalink des Findbuchs


Signatur : 251.12.01

Name : Bergamt Essen 1

Beschreibung :
Im Jahre 1988 wurde der Bestand Bergamt Essen 1 vom Bergamt Kamen angegeben und unter Nr. II 38/88 acc. akzessioniert. Der Bestand erhielt die Bezeichnung BR 1165.
Schon Ende des 19. Jahrhunderts bestanden in Essen drei Bergämter. 1943 wurden sie mit Essen 1, Essen 2 und Essen 3 bezeichnet.
Die wechselnden Abbauverhältnisse im Ruhrrevier führten bei den Bergbehörden zu vielfachen Umstrukturierungen.S o wurde am 1.10.1954 die Zahl der Essener Bergämter von 4 (Bergamt Essen1, 2, 3 und Bergamt Essen-Werden) auf 3 Bergämter verringert. Das Bergamt Essen 1 wurde aufgelöst und die Zuständigkeiten und die Abgrenzung der einzelnen Bergamtsbezirke in der Verordnung vom 17.8.1954 neu geregelt. Das Bergamt Essen-Werden wurde in Bergamt Essen 1 umbenannt (Vgl. BR. 1165 Nr. 3). Ein Teil der Akten wurde bei der Neueinteilung der Bergamtsbezirke im Jahre 1954 (VO v. 17.8.1954) an das wieder eingerichtete Bergamt Kamen abgegeben und dort weitergeführt, obwohl das Bergamt Kamen nicht die Zuständigkeit des Bergamts Essen 1 übernommen hat. Diese Vereinigung nicht zusammengehöriger Schriftstücke konnte im Archiv wieder sauber getrennt werden. Die in Kamen formierten Aktenteile wurden an das Staatsarchiv Münster abgegeben.
Der hier verzeichnete Bestand beinhaltet die Akten des "alten" Bergamts Essen 1 von 1943-1945. zur Kassation wurden vor allem Bergpolizeiliche Verordnungen des Oberbergamts Dortmund und andere Akten, bei denen die Federführung eindeutig beim Oberbergamt lag, vorgeschlagen. Desweiteren wurden Einzelbescheinigungen (z.B. Sprengstofferlaubnisscheinen, Anerkennung von Aufsichtspersonen, Zulassung einzelner Geräte) und in allen Behörden vorkommende Personalvorgänge (Urlaubsanträge, Dienstreisen, Nebentätigkeiten u.a.) kassiert.
Der Bestand wurde im Sommer 1990 von der Staatsarchivinspektorin z.A. Anette Gebauer verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Lind.
Die Akten sind mit der Signatur BR 1165 und der lfd. Nr. zu bestellen.


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