Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.2. Geistliche Institute
1.2.1. A - D
1.2.1.19. Büderich
Büderich, Urkunden AA 0175
120.45.00 Büderich, St. Gertrudis
Permalink des Findbuchs


Signatur : 120.45.00

Name : Büderich, St. Gertrudis

Beschreibung :
Die Gründung des Augustinessen Klosters St. Gertrudental in Büderich fällt wahrscheinlich in das Jahr 1461 oder kurze Zeit vorher. Denn schon im November 1461 (Urk. Nr. 21) ist die Existenz des Klosters nachweisbar, und 1462 November 22 (Urk. Nr. 24) heißt es noch, dass das Kloster „korteliken in der stat Buederic begonen ind gesticht is. Das Kloster befand sich am Eiermarkt (Urk. Nr. 47). Gestiftet wurde es wahrscheinlich durch die Familie Amelong, denn 1461 (Urk. Nr. 21) übergab Johann Amelong an das kurz vorher gegründete Kloster verschiedene Ländereien mit der Verpflichtung für das Kloster, Messen „voir de fundatoirs off stichters oeres susterhuys ind convents zu lesen.
Nach dem Jahre 1551 wurde das Gertrudenkloster mit dem Franziskanessen Kloster Mariengeist im benachbarten Ginderich vereinigt, auch die Archivalien wurden übernommen. Urkunden Gindericher Provenienz innerhalb des Bestands Büderich sind zweifellos die Urkunden Nr. 4, 42, 48, 54, 63 und 74. Aus dem Registervermerk lässt sich kein eindeutiger Beweis über die Herkunft finden; denn eine Registrierung der Urkunden fand erst nach der Vereinigung statt, wie die gleiche Hand auf zahlreichen Urkunden zweifellos Gindricher bzw. Büdericher Provenienz beweist.
Mit der Zerstörung Büderichs auf befehl Napoleons 1813 wurde auch das Klostergebäude völlig niedergerissen. Der gesamte Urkundenbestand ist, abgesehen von den Urkunden Nr. 67 und 76, wahrscheinlich in den Wirren der Säkularisation nach Belgien gekommen und fand schließlich Aufnahme in der Collection Weber in Verviers (vgl. die Stempel der Urkunden). Von dort gelangte er über das Staatsarchiv Namur nach Brüssel. Dieser Bestand wurde unter der Acc. Nr. 16/41 am 8.2.1941 vom Generalarchivar der Belgischen Staatsarchive dem Staatsarchiv Düsseldorf übergeben.
Der vorliegende Bestand wurde im Frühjahr 1949 verzeichnet.
Die Gründung des Augustinessen Klosters St. Gertrudental in Büderich fällt wahrscheinlich in das Jahr 1461 oder kurze Zeit vorher. Denn schon im November 1461 (Urk. Nr. 21) ist die Existenz des Klosters nachweisbar, und 1462 November 22 (Urk. Nr. 24) heißt es noch, dass das Kloster „korteliken in der stat Buederic begonen ind gesticht is. Das Kloster befand sich am Eiermarkt (Urk. Nr. 47). Gestiftet wurde es wahrscheinlich durch die Familie Amelong, denn 1461 (Urk. Nr. 21) übergab Johann Amelong an das kurz vorher gegründete Kloster verschiedene Ländereien mit der Verpflichtung für das Kloster, Messen „voir de fundatoirs off stichters oeres susterhuys ind convents zu lesen.Nach dem Jahre 1551 wurde das Gertrudenkloster mit dem Franziskanessen Kloster Mariengeist im benachbarten Ginderich vereinigt, auch die Archivalien wurden übernommen. Urkunden Gindericher Provenienz innerhalb des Bestands Büderich sind zweifellos die Urkunden Nr. 4, 42, 48, 54, 63 und 74. Aus dem Registervermerk lässt sich kein eindeutiger Beweis über die Herkunft finden; denn eine Registrierung der Urkunden fand erst nach der Vereinigung statt, wie die gleiche Hand auf zahlreichen Urkunden zweifellos Gindricher bzw. Büdericher Provenienz beweist.Mit der Zerstörung Büderichs auf befehl Napoleons 1813 wurde auch das Klostergebäude völlig niedergerissen. Der gesamte Urkundenbestand ist, abgesehen von den Urkunden Nr. 67 und 76, wahrscheinlich in den Wirren der Säkularisation nach Belgien gekommen und fand schließlich Aufnahme in der Collection Weber in Verviers (vgl. die Stempel der Urkunden). Von dort gelangte er über das Staatsarchiv Namur nach Brüssel. Dieser Bestand wurde unter der Acc. Nr. 16/41 am 8.2.1941 vom Generalarchivar der Belgischen Staatsarchive dem Staatsarchiv Düsseldorf übergeben.Der vorliegende Bestand wurde im Frühjahr 1949 verzeichnet.

Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken