Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.2. Geistliche Institute
1.2.2. E - H
1.2.2.19. Griethausen
Griethausen, Urkunden AA 0291
120.94.00 Griethausen, St. Johannes (DFG - gefördert)
Permalink des Findbuchs


Signatur : 120.94.00

Name : Griethausen, St. Johannes

Beschreibung :
Kleve-Griethausen. - St. Johannes, gegründet 1447, 1514 Schwestern „tertiae regulae s. Francisci (nach Wassenberg, Eberhard: E. Wassenbergi Embricensis Embrica Sive Urbis Embricensis Descriptio, Kleve 1667, S. 175 Schwestern vom gemeinsamen Leben), aufgehoben 1802.

Geschichtliche Übersicht

Herzog Adolf von Kleve bewilligte auf die Bitte der Stadt Griethausen im Jahr 1447 die Niederlassung eines Frauenklosters daselbst am Kirchhof am Stall der herzoglichen Vorburg, wozu eine Stätte und ein Höfchen geschenkt worden war. Das Kloster machte hiernach Erwerbungen von Gärten und Grundstücken daselbst und erhielt von dem dortigen Pfarrer im Jahr 1485 die erneuerte Bewilligung, sich einen Rektor und Pfarrer wählen, auf abgeschlossenem Wege die Pfarrkirche besuchen und in der Klosterkapelle Altäre errichten zu dürfen. Im Jahr 1514 wurde die Klosterkirche geweiht und dem Heiligen Johannes dedigiert.

Retrokonversion des analogen Findbuches (Abschrift in VERA) durch Werkvertragskraft Sabine Ines Rauch, Oktober / November 2011; abschließende Kontrolle und Überarbeitung durch Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, April 2012.

Kleve-Griethausen. - St. Johannes, gegründet 1447, 1514 Schwestern „tertiae regulae s. Francisci (nach Wassenberg, Eberhard: E. Wassenbergi Embricensis Embrica Sive Urbis Embricensis Descriptio, Kleve 1667, S. 175 Schwestern vom gemeinsamen Leben), aufgehoben 1802.Geschichtliche ÜbersichtHerzog Adolf von Kleve bewilligte auf die Bitte der Stadt Griethausen im Jahr 1447 die Niederlassung eines Frauenklosters daselbst am Kirchhof am Stall der herzoglichen Vorburg, wozu eine Stätte und ein Höfchen geschenkt worden war. Das Kloster machte hiernach Erwerbungen von Gärten und Grundstücken daselbst und erhielt von dem dortigen Pfarrer im Jahr 1485 die erneuerte Bewilligung, sich einen Rektor und Pfarrer wählen, auf abgeschlossenem Wege die Pfarrkirche besuchen und in der Klosterkapelle Altäre errichten zu dürfen. Im Jahr 1514 wurde die Klosterkirche geweiht und dem Heiligen Johannes dedigiert.Retrokonversion des analogen Findbuches (Abschrift in VERA) durch Werkvertragskraft Sabine Ines Rauch, Oktober / November 2011; abschließende Kontrolle und Überarbeitung durch Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, April 2012.

Literatur :
Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz I 4, 1892, S. 42; Scholten, Robert: Geschichtliche Nachrichten über Cleverham, Brienen, Sombrienen Griethausen, Kleve 1888, S. 57 ff.

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