Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.2. Bezirksregierungen/staatliche Aufsichtsbehörden
2.2.3. Regierung Kleve
Regierung Kleve BR 0008
213.01.00 Preußische Regierung zu Kleve (1816-1822)
Permalink des Findbuchs


Signatur : 213.01.00

Name : Preußische Regierung zu Kleve (1816-1822)

Beschreibung :
Einleitung

Die Regierung in Kleve wurde eröffnet am 22. April 1816 und wieder aufgehoben zum 1. Januar 1822.

Ihr Amtsbezirk umfasste rechtsrheinisch die Kreise Dinslaken und Rees (bisher Generalgouvernement zwischen Weser und Rhein) und linksrheinisch die Kreise Kleve, Geldern, Rheinberg und Kempen (bisher Generalgouvernement des Mittel- und Niederrheins). Chefpräsident war der frühere Liegnitzer Regierungspräsident von Erdmannsdorff, der am 3. Juli 1815 zum Organisationskommissar für das Regierungsdepartement Kleve bestellt worden war. Sein Stellvertreter war der Regierungspräsident und Direktor der I. Abteilung von Prittwitz.

Die Akten der Regierung wurden 1821/22 nach Düsseldorf gebracht und der dortigen Regierungsregistratur angeschlossen. Sie sind dann seit 1879 allmählich in das Staatsarchiv gekommen.

Nach den Vorschriften der „Anweisung für den inneren Geschäftsgang bei der königl. Regierung (Staatsarchiv, Dienstakten 01a vol. II) gingen die Eingänge zunächst an den Chefpräsidenten, der sie nach den einzelnen Abteilungen absonderte (A. für die Gegenstände, die im Plenum zu bearbeiten sind, B. für die I. Abt., C. für die II. Abt. und K.C. für die Kirchen- und Schulcommission) und die Namen der Dezernenten angab. Die Eingänge gingen dann zunächst an die Regierungsdirektoren, dann an den Kanzleidirektor zur ins Hauptjournal, dann an die Dezernenten und zuletzt über den Kanzleidirektor mit den Konzepten zusammen zur Registratur. Tatsächlich findet sich von den oben genannten Abteilungsbezeichnungen die Sigle K.C. kaum, über die genannten hinaus aber die Sigle Pr. Für vom Chef selbst bearbeitete Stücke.
Nach der erwähnten Anweisung bestand die Regierungsregistratur aus:
a. der Generalregistratur;
b. der Registratur der I. Abteilung:
1. Hoheits- und Polizeiregistratur,
2. Militärregistratur;
c. der Registratur der II. Abteilung:
3. Domänen- und Forstsachen,
4. Steuersachen;
d. der Registratur der Kirchen- und Schulcommission;
e. der Registratur der Sanitätskommission.

Diese Gliederung ist aber nicht bewahrt worden. Es wurde neu eine Präsidialregistratur (vgl. S. 1) gebildet, die Registraturen der I. und II. Abteilung wurden mannigfaltiger unterteilt und die Akten der Kirchen- und Schulkommission der I. Abteilung angeschlossen.
Im vorliegenden Repertorium wurde die letzte Registratureinteilung der klevischen Regierung nach Möglichkeit - da Aktenverzeichnisse fehlen, war dies nur aus den alten Signaturen möglich - wiederhergestellt. Nur bei der Aufstellung der Domänenakten wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in Einzelheiten davon abgesehen, aus historischen Gründen auch bei der Herausstellung der Registratur der Organisationskommission (S. 1).

EinleitungDie Regierung in Kleve wurde eröffnet am 22. April 1816 und wieder aufgehoben zum 1. Januar 1822.Ihr Amtsbezirk umfasste rechtsrheinisch die Kreise Dinslaken und Rees (bisher Generalgouvernement zwischen Weser und Rhein) und linksrheinisch die Kreise Kleve, Geldern, Rheinberg und Kempen (bisher Generalgouvernement des Mittel- und Niederrheins). Chefpräsident war der frühere Liegnitzer Regierungspräsident von Erdmannsdorff, der am 3. Juli 1815 zum Organisationskommissar für das Regierungsdepartement Kleve bestellt worden war. Sein Stellvertreter war der Regierungspräsident und Direktor der I. Abteilung von Prittwitz.Die Akten der Regierung wurden 1821/22 nach Düsseldorf gebracht und der dortigen Regierungsregistratur angeschlossen. Sie sind dann seit 1879 allmählich in das Staatsarchiv gekommen.Nach den Vorschriften der „Anweisung für den inneren Geschäftsgang bei der königl. Regierung (Staatsarchiv, Dienstakten 01a vol. II) gingen die Eingänge zunächst an den Chefpräsidenten, der sie nach den einzelnen Abteilungen absonderte (A. für die Gegenstände, die im Plenum zu bearbeiten sind, B. für die I. Abt., C. für die II. Abt. und K.C. für die Kirchen- und Schulcommission) und die Namen der Dezernenten angab. Die Eingänge gingen dann zunächst an die Regierungsdirektoren, dann an den Kanzleidirektor zur ins Hauptjournal, dann an die Dezernenten und zuletzt über den Kanzleidirektor mit den Konzepten zusammen zur Registratur. Tatsächlich findet sich von den oben genannten Abteilungsbezeichnungen die Sigle K.C. kaum, über die genannten hinaus aber die Sigle Pr. Für vom Chef selbst bearbeitete Stücke.Nach der erwähnten Anweisung bestand die Regierungsregistratur aus:a. der Generalregistratur;b. der Registratur der I. Abteilung:1. Hoheits- und Polizeiregistratur,2. Militärregistratur;c. der Registratur der II. Abteilung:3. Domänen- und Forstsachen,4. Steuersachen;d. der Registratur der Kirchen- und Schulcommission;e. der Registratur der Sanitätskommission.Diese Gliederung ist aber nicht bewahrt worden. Es wurde neu eine Präsidialregistratur (vgl. S. 1) gebildet, die Registraturen der I. und II. Abteilung wurden mannigfaltiger unterteilt und die Akten der Kirchen- und Schulkommission der I. Abteilung angeschlossen.Im vorliegenden Repertorium wurde die letzte Registratureinteilung der klevischen Regierung nach Möglichkeit - da Aktenverzeichnisse fehlen, war dies nur aus den alten Signaturen möglich - wiederhergestellt. Nur bei der Aufstellung der Domänenakten wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in Einzelheiten davon abgesehen, aus historischen Gründen auch bei der Herausstellung der Registratur der Organisationskommission (S. 1).

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