Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.3. Landratsämter/Kreisbehörden
2.3.5. Landratsamt Düren
Landratsamt Düren BR 0016
215.05.00 Landratsamt Düren
Permalink des Findbuchs


Signatur : 215.05.00

Name : Landratsamt Düren

Beschreibung :
Geschichte und Zuständigkeit des Landratsamts Düren.
Der Landkreis Düren wurde aufgrund der Verordnung Nr. 1 der Regierung zu Aachen vom 24. April 1816 (Amtsbl. der Regierung Aachen, Jg. 1816, Nr. 1) durch die Zusammenfassung der von den Franzosen geschaffene Kantone Düren und Froitzheim mit einem Teil des Kantons Eschweiler gebildet und dem Regierungsbezirk Aachen zugeordnet. Der Kreis bestand aus dem Kanton Düren mit Ausschluss der Gemeinden Daubenrath und Krauthausen in der Bürgermeisterei Birkesdorf und dem Kanton Froitzheim mit Ausnahme der Gemeinde Blens in der Bürgermeisterei Nideggen. Aus dem Kanton Eschweiler wurden übernommen die Bürgermeistereien Lamersdorf, Langerwehe, Weisweiler sowie Nothberg. Aus dem Kanton Linnich wurden die Gemeinden Schophoven und Müllenark der Bürgermeisterei Inden zum Kreis Düren geschlagen, desgl. die Gemeinden Hetzingen mit Brück und Zerkall der Bürgermeisterei Schmidt (vorher Kanton Monschau. An den Kreis fielen schließlich die Gemeinden Oberbolheim und Rath der Bürgermeisterei Buir im Kanton Kerpen.
Die so geschaffene neue Einheit wurde in Anlehnung an die in der französischen Zeit getroffene Aufgliederung in Mairiebezirke eingeteilt. Sie umfasste nun die Stadt Düren einerseits, 22 Ämter und 2 amtsfreie Gemeinden andererseits. Zu dem auf diese Weise geschaffenen neuen Verwaltungsgebiet Kreis Düren gehörten also außer der Stadt Düren die Ämter Arnoldsweiler, Binsfeld, Birgel, Birkesdorf, Bürvenich, Drove, Echtz, Froitzheim, Füssenich, Kelz, Lamersdorf, Merken, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Nothberg, Pier, Sievernich, Straß-Bergstein, Stockheim sowie Wollersheim. Amtsfreie Gemeinden waren Langerwehe und Weisweiler. Diese Einteilung hatte Geltung bis zur kommunalen Neugliederung in den Jahren 1932-1937. Änderungen im Westteil des Kreises ergaben sich durch die Auflösung des Amtes Nothberg im Jahre 1932. Durch die Verordnung des preußischen Staatsministeriums wurden Nothberg und Hastenrath in den Landkreis Aachen, die zum Amt Nothberg gehörende Gemeinde Wenau in das neu gegründete Amt Langerwehe eingegliedert, von wo aus auch die amtsfreie Gemeinde Weisweiler verwaltet wurde.
Am 15. September 1932 erging ein Erlass des preußischen Ministers des Innern über die kommunale Neugliederung im Südwesten des Kreises Düren. Hierdurch wurden die Ämter Drove, Froitzheim, Füssenich, Kelz, Sievernich, Wollersheim und Bürvenich aufgelöst. Die Gemeinden Drove, Üdingen, Boich-Leversbach und Thum wurden in das Amt Stockheim eingegliedert, das am 20. September 1932 den Namen Amt Kreuzau erhielt.
Die Gemeinden der aufgelösten Ämter Froitzheim, Füssenich (außer Juntersdorf), Kelz und Sievernich sowie die Gemeinden Soller und Jakobwüllesheim des aufgehobenen Amtes Drove wurden zu einem neuen Amt Vettweiß vereinigt.
Die Gemeinden der vormaligen Ämter Wollersheim und Bürvenich wurden mit der Gemeinde Juntersdorf (früher Amt Füssenich) zu einem neuen Amt Wollersheim zusammengeschlossen, das seinerseits 1937 mit dem Amt Nideggen vereinigt wurde und seither als Amt Nideggen bezeichnet wird.
Am 17. April 1934 erging die Anordnung betr. die kommunale Neugliederung der anderen Gebiete des Kreises. Die Verfügung des Regierungspräsidenten in Aachen vom 12. April 1935 (Amtsbl. der Preußischen Regierung in Aachen vom 27. April, Nr. 185) bestimmte u.a.:
1. Die Ämter Langerwehe, Pier, Lamersdorf, Nörvenich und Binsfeld werden aufgelöst.
2. Die Gemeinden Langerwehe und Wenau, die amtsfreie Gemeinde Weisweiler und die Gemeinde Jüngersdorf werden zu einem neuen Amte Langerwehe zusammengeschlossen.
3. Die Gemeinden des aufgelösten Amtes Pier und diejenigen des aufgelösten Amtes Lamersdorf werden zu einem neuen Amt Lucherberg zusammengeschlossen.
4. Die Gemeinden der aufgelösten Ämter Nörvenich und Binsfeld zusammengeschlossen.
Durch Verfügung des Regierungspräsidenten in Aachen vom 8. März 1936 wurde angeordnet:
1. Die Ämter Merzenich und Arnoldsweiler werden aufgelöst.
2. Die Gemeinden der beiden vormaligen Ämter werden zu einem Amt Merzenich zusammengeschlossen
Durch Erlass des Oberpräsidenten der Rheinprovinz vom 1. April 1937 wurde die Kommunalreform wie folgt vorerst abgeschlossen.
1. Die Gemeinde Rölsdorf des Amtes Birgel wird i die Stadt Düren eingegliedert.
2. Aus den zum Amt Birgel gehörenden Gemeinden Gürzenich und Lendersdorf-Krauthausen werden Teile in die Stadt Düren eingegliedert.
3. Aus der Stadt Düren werden verschiedene Parzellen in die zum Amt Merken gehörende Gemeinde Derichsweiler eingegliedert.
Nach 1945 umfasst der Kreis neben der Stadt Düren folgende 13 Ämter: Birgel, Birkesdorf, Echtz, Kreuzau, Langerwehe, Lucherberg, Merken, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Straß-Bergstein sowie Vettweiß. Die Ämter setzen sich aus 82 Gemeinden zusammen. Mit Wirkung vom 1. Januar 1972 wurden die Kreise Düren und Jülich zu einem neuen Kreis Düren mit dem Sitz in Düren zusammengelegt (GVBL. NW. Jg. 25 Nr. 56 Ausg. A, S. 421 § 37).

Landräte des Kreises Düren

Gerhard von Lommessem (1816-30.09.1824).
August von Riperda (21.07.1825-20.03.1837).
Moritz von Egidy (20.03.1837-Juni 1841).
Emmerich Stürtz (15.06.1841-01.02.1887).
Maximilian von Breuning (05.02.1887-24.06.1909).
Otto Kesselkaul (15.07.1909-30.09.1920).
Wilhelm Rombach (Okt.1920-17.01.1923).
Franz von Bourscheidt (18.01.-01.12.1923).
Peter Cremerius (18.11.1923-Jan.1924).
Paul Schaaff ((28.01.1924-08.05.1933).
Theodor Beaucamp (08.05.1933-16.11.1944).
Wilhelm Seeger (1945-26.01.1946).
Armin Renker (26.01.1946-1948).
Josef Hilgers (1948-1954).
Wilhelm Cremer (08.05.1954-1956).
Dr. Fritz von Ameln (17.11.1956-30.04.1960).
Anton Germscheid (1960-1964).
Johannes Kaptain (1964-1989).
Adolf Retz (1989-1994).
Manfred Luca (1994-1999).
Wolfgang Spelthahn (1999- ).


Literatur:
Max Bär, Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Bonn 1919 (Nachdruck 1965)
Karl Künster, Der Landkreis Düren, Bonn 1967
Karl Künster, 150 Jahre Kreis Düren (Festschrift), Düren 1966


Beschreibung des Bestandes
Der Bestand Landratsamt Düren umfasst 188 Aktenbände aus dem Zeitraum von 1816-1940. Das übrige Material ist ca. 1924 kassiert worden (Vgl. Bericht des HStA Düsseldorf an das Kultusministerium des Landes NRW, Az. 326-A-IV 4-I vom 30.1.1957 betr. Verbleib des Aktengutes von Kriegsbehörden). Zeitpunkt und Verfahren der Ablieferung an das Staatsarchiv Düsseldorf lassen sich nicht ermitteln.
Die Akten befinden sich in gutem Zustand. Ein Teil von Ihnen ist restauriert worden.
Bei den weitaus meisten Akten ließen sich alte Signaturen feststellen, bestehend aus Fach- und Abteilungsangabe sowie lfd. Nummer. Ein kleinerer Teil wies mehrere Registraturschichten auf. Infolge der um 1924 erfolgten Kassation können die Registraturschichten nur unvollständig rekonstruiert werden. Aus den vorhandenen Aktentiteln wurde daher ein neuer Ordnungsplan erstellt, der sich in Ober- und Sachgruppen gliedert. Der Bestand enthält eine geringe Menge Akten des Kreisausschusses des Kreises Düren, die vor allem die Besatzungsjahre nach dem 1. Weltkrieg betreffen. Sie wurden nicht als eigene Provenienz behandelt, sind jedoch im Findbuch durch den Hinweis Kreisausschuss vor dem Aktentitel gekennzeichnet.
Der Bestand Landratsamt Düren wurde 1973 unter Benutzung des alten Abgabeverzeichnisses von Rolf Uhlmann neu verzeichnet. Die Umwandlung des analogen Findbuchs in eine Datei erfolgte im Jahre 2011. Die im analogen Findbuch noch aufgeführten alten Signaturen (s.o.) wurden aus redaktionellen Gründen nicht in die Datei übertragen.
Die Akten sind unter Angabe des Bestandes und der laufenden Nummer zu bestellen und zu zitieren, also z.B. BR 0016 Nr. 159 oder BR 2376 Nr. 133 Der Bestand BR 0016 Landratsamt Düren liegt auch auf Mikrofilm vor. (Stand 2011)
Geschichte und Zuständigkeit des Landratsamts Düren.Der Landkreis Düren wurde aufgrund der Verordnung Nr. 1 der Regierung zu Aachen vom 24. April 1816 (Amtsbl. der Regierung Aachen, Jg. 1816, Nr. 1) durch die Zusammenfassung der von den Franzosen geschaffene Kantone Düren und Froitzheim mit einem Teil des Kantons Eschweiler gebildet und dem Regierungsbezirk Aachen zugeordnet. Der Kreis bestand aus dem Kanton Düren mit Ausschluss der Gemeinden Daubenrath und Krauthausen in der Bürgermeisterei Birkesdorf und dem Kanton Froitzheim mit Ausnahme der Gemeinde Blens in der Bürgermeisterei Nideggen. Aus dem Kanton Eschweiler wurden übernommen die Bürgermeistereien Lamersdorf, Langerwehe, Weisweiler sowie Nothberg. Aus dem Kanton Linnich wurden die Gemeinden Schophoven und Müllenark der Bürgermeisterei Inden zum Kreis Düren geschlagen, desgl. die Gemeinden Hetzingen mit Brück und Zerkall der Bürgermeisterei Schmidt (vorher Kanton Monschau. An den Kreis fielen schließlich die Gemeinden Oberbolheim und Rath der Bürgermeisterei Buir im Kanton Kerpen.Die so geschaffene neue Einheit wurde in Anlehnung an die in der französischen Zeit getroffene Aufgliederung in Mairiebezirke eingeteilt. Sie umfasste nun die Stadt Düren einerseits, 22 Ämter und 2 amtsfreie Gemeinden andererseits. Zu dem auf diese Weise geschaffenen neuen Verwaltungsgebiet Kreis Düren gehörten also außer der Stadt Düren die Ämter Arnoldsweiler, Binsfeld, Birgel, Birkesdorf, Bürvenich, Drove, Echtz, Froitzheim, Füssenich, Kelz, Lamersdorf, Merken, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Nothberg, Pier, Sievernich, Straß-Bergstein, Stockheim sowie Wollersheim. Amtsfreie Gemeinden waren Langerwehe und Weisweiler. Diese Einteilung hatte Geltung bis zur kommunalen Neugliederung in den Jahren 1932-1937. Änderungen im Westteil des Kreises ergaben sich durch die Auflösung des Amtes Nothberg im Jahre 1932. Durch die Verordnung des preußischen Staatsministeriums wurden Nothberg und Hastenrath in den Landkreis Aachen, die zum Amt Nothberg gehörende Gemeinde Wenau in das neu gegründete Amt Langerwehe eingegliedert, von wo aus auch die amtsfreie Gemeinde Weisweiler verwaltet wurde.Am 15. September 1932 erging ein Erlass des preußischen Ministers des Innern über die kommunale Neugliederung im Südwesten des Kreises Düren. Hierdurch wurden die Ämter Drove, Froitzheim, Füssenich, Kelz, Sievernich, Wollersheim und Bürvenich aufgelöst. Die Gemeinden Drove, Üdingen, Boich-Leversbach und Thum wurden in das Amt Stockheim eingegliedert, das am 20. September 1932 den Namen Amt Kreuzau erhielt.Die Gemeinden der aufgelösten Ämter Froitzheim, Füssenich (außer Juntersdorf), Kelz und Sievernich sowie die Gemeinden Soller und Jakobwüllesheim des aufgehobenen Amtes Drove wurden zu einem neuen Amt Vettweiß vereinigt.Die Gemeinden der vormaligen Ämter Wollersheim und Bürvenich wurden mit der Gemeinde Juntersdorf (früher Amt Füssenich) zu einem neuen Amt Wollersheim zusammengeschlossen, das seinerseits 1937 mit dem Amt Nideggen vereinigt wurde und seither als Amt Nideggen bezeichnet wird.Am 17. April 1934 erging die Anordnung betr. die kommunale Neugliederung der anderen Gebiete des Kreises. Die Verfügung des Regierungspräsidenten in Aachen vom 12. April 1935 (Amtsbl. der Preußischen Regierung in Aachen vom 27. April, Nr. 185) bestimmte u.a.:1. Die Ämter Langerwehe, Pier, Lamersdorf, Nörvenich und Binsfeld werden aufgelöst.2. Die Gemeinden Langerwehe und Wenau, die amtsfreie Gemeinde Weisweiler und die Gemeinde Jüngersdorf werden zu einem neuen Amte Langerwehe zusammengeschlossen.3. Die Gemeinden des aufgelösten Amtes Pier und diejenigen des aufgelösten Amtes Lamersdorf werden zu einem neuen Amt Lucherberg zusammengeschlossen.4. Die Gemeinden der aufgelösten Ämter Nörvenich und Binsfeld zusammengeschlossen.Durch Verfügung des Regierungspräsidenten in Aachen vom 8. März 1936 wurde angeordnet:1. Die Ämter Merzenich und Arnoldsweiler werden aufgelöst.2. Die Gemeinden der beiden vormaligen Ämter werden zu einem Amt Merzenich zusammengeschlossenDurch Erlass des Oberpräsidenten der Rheinprovinz vom 1. April 1937 wurde die Kommunalreform wie folgt vorerst abgeschlossen.1. Die Gemeinde Rölsdorf des Amtes Birgel wird i die Stadt Düren eingegliedert.2. Aus den zum Amt Birgel gehörenden Gemeinden Gürzenich und Lendersdorf-Krauthausen werden Teile in die Stadt Düren eingegliedert.3. Aus der Stadt Düren werden verschiedene Parzellen in die zum Amt Merken gehörende Gemeinde Derichsweiler eingegliedert.Nach 1945 umfasst der Kreis neben der Stadt Düren folgende 13 Ämter: Birgel, Birkesdorf, Echtz, Kreuzau, Langerwehe, Lucherberg, Merken, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Straß-Bergstein sowie Vettweiß. Die Ämter setzen sich aus 82 Gemeinden zusammen. Mit Wirkung vom 1. Januar 1972 wurden die Kreise Düren und Jülich zu einem neuen Kreis Düren mit dem Sitz in Düren zusammengelegt (GVBL. NW. Jg. 25 Nr. 56 Ausg. A, S. 421 § 37).Landräte des Kreises DürenGerhard von Lommessem (1816-30.09.1824).August von Riperda (21.07.1825-20.03.1837).Moritz von Egidy (20.03.1837-Juni 1841).Emmerich Stürtz (15.06.1841-01.02.1887).Maximilian von Breuning (05.02.1887-24.06.1909).Otto Kesselkaul (15.07.1909-30.09.1920).Wilhelm Rombach (Okt.1920-17.01.1923).Franz von Bourscheidt (18.01.-01.12.1923).Peter Cremerius (18.11.1923-Jan.1924).Paul Schaaff ((28.01.1924-08.05.1933).Theodor Beaucamp (08.05.1933-16.11.1944).Wilhelm Seeger (1945-26.01.1946).Armin Renker (26.01.1946-1948).Josef Hilgers (1948-1954).Wilhelm Cremer (08.05.1954-1956).Dr. Fritz von Ameln (17.11.1956-30.04.1960).Anton Germscheid (1960-1964).Johannes Kaptain (1964-1989).Adolf Retz (1989-1994).Manfred Luca (1994-1999).Wolfgang Spelthahn (1999- ).Literatur:Max Bär, Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Bonn 1919 (Nachdruck 1965)Karl Künster, Der Landkreis Düren, Bonn 1967Karl Künster, 150 Jahre Kreis Düren (Festschrift), Düren 1966Beschreibung des BestandesDer Bestand Landratsamt Düren umfasst 188 Aktenbände aus dem Zeitraum von 1816-1940. Das übrige Material ist ca. 1924 kassiert worden (Vgl. Bericht des HStA Düsseldorf an das Kultusministerium des Landes NRW, Az. 326-A-IV 4-I vom 30.1.1957 betr. Verbleib des Aktengutes von Kriegsbehörden). Zeitpunkt und Verfahren der Ablieferung an das Staatsarchiv Düsseldorf lassen sich nicht ermitteln.Die Akten befinden sich in gutem Zustand. Ein Teil von Ihnen ist restauriert worden.Bei den weitaus meisten Akten ließen sich alte Signaturen feststellen, bestehend aus Fach- und Abteilungsangabe sowie lfd. Nummer. Ein kleinerer Teil wies mehrere Registraturschichten auf. Infolge der um 1924 erfolgten Kassation können die Registraturschichten nur unvollständig rekonstruiert werden. Aus den vorhandenen Aktentiteln wurde daher ein neuer Ordnungsplan erstellt, der sich in Ober- und Sachgruppen gliedert. Der Bestand enthält eine geringe Menge Akten des Kreisausschusses des Kreises Düren, die vor allem die Besatzungsjahre nach dem 1. Weltkrieg betreffen. Sie wurden nicht als eigene Provenienz behandelt, sind jedoch im Findbuch durch den Hinweis Kreisausschuss vor dem Aktentitel gekennzeichnet.Der Bestand Landratsamt Düren wurde 1973 unter Benutzung des alten Abgabeverzeichnisses von Rolf Uhlmann neu verzeichnet. Die Umwandlung des analogen Findbuchs in eine Datei erfolgte im Jahre 2011. Die im analogen Findbuch noch aufgeführten alten Signaturen (s.o.) wurden aus redaktionellen Gründen nicht in die Datei übertragen.Die Akten sind unter Angabe des Bestandes und der laufenden Nummer zu bestellen und zu zitieren, also z.B. BR 0016 Nr. 159 oder BR 2376 Nr. 133 Der Bestand BR 0016 Landratsamt Düren liegt auch auf Mikrofilm vor. (Stand 2011)

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