Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.3. Landratsämter/Kreisbehörden
2.3.27. Landratsamt Mülheim/Rhein
Landratsamt Mülheim/Rhein BR 0037
215.27.00 Landratsamt Mülheim/Rhein
Permalink des Findbuchs


Signatur : 215.27.00

Name : Landratsamt Mülheim/Rhein

Beschreibung :
Der Landkreis Mülheim am Rhein wurde 1816 gebildet aus den 9 Bürgermeistereien Bensberg, (Bergisch-)Gladbach, Heumar, Merheim, Mülheim a. Rhein, Odenthal, Overath, Rösrath und Wahn.
Eine Kreisdirektion Mülheim bestand schon im Generalgouvernement Berg 1814-1816; sie umfasste aber die Kantone Mülheim, Bensberg (mit Bergisch-Galdbach und Rösrath), Lindlar (mit Engelkirchen und Overath), Siegburg, Honnef und Königswinter. Die Stadt Mülheim/Rhein schied am 1.5.1901 aus dem Kreisverbande aus und wurde ein selbständiger Stadtkreis (Min.Bl. f. inn. Verwltg 1901, S. 131) Am 1.4.1914 wurde dieser Stadtkreis samt der Bürgermeisterei Merheim mit dem Stadtkreis Köln vereinigt (Preuss. Gesetz-Slg. 1914, Nr. 15).
Die Ämter der ehemaligen Bürgermeistereien Heumar und Wahn wurden am 1.7.1929 zur amtsfreien Gemeinde Porz vereinigt.
Am 1.10.1932 wurde im Zuge der großen preußischen verwaltungsmäßigen "Flurbereinigung" der Kreis mit dem Landkreis Wipperfürth zum "Bergischen (später Rheinisch-Bergischen) Kreis" mit Sitz in Köln-Mülheim vereinigt (Preuß. Gesetz-Slg. 1932, Nr. 43). Da Mülheim als Kreissitz weiter bestand, auch die Registratur des neuen Kreises sich an die Registratur des Kreises Mülheim anschloss, desgleichen derselbe Landrat (Eberhard) die Geschäfte weiterführte, ist es berechtigt, auch im Archiv den neuen Bestand an den Bestand Mülheim anzuschließen. Nach dem preußischen Gemeindeverfassungsgesetz vom 27.12.1927 führt die Bürgermeisterei die Bezeichnung Amt, seitdem und nach der preußischen Amtsordnung vom 8.10.1934 gibt es amtsfreien Gemeinden. Durch den Landkreis Wipperfürth waren dessen Ämter Kürten (hiermit vereinigt seit dem 1.7.1929 das Amt Olpe) und Engelskirchen (Gemeinde Engelkirchen und Hohkepel) wie die amtsfreien Gemeinden Klüppelberg und Lindlar wie die Stadt Wipperfürth hinzugekommen. Die Stadt Wipperfürth und die Gemeinde Klüppelberg werden seit 1941 gemeinsam in Personalunion verwaltet (Trennung am 1.4.1952). Die Gemeinde Bensberg führt seit 1947 die Bezeichnung Stadt. Das Landratsamt wurde im Oktober 1933 nach Bergisch-Gladbach verlegt,
Heutiger Stand (1947) des Rheinisch-Bergischen Kreises: Amtsitz Bergisch-Gladbach, Umfang: 620, 16 qkm, Einwohner 148 031. Städte Bensberg. Bergisch-Gladbach, Wipperfürth. Ämter: Engelskirchen (Gemeinde Engelskirchen, Hohkeppel), Kürten (Bechen, Kürten Olpe, Wipperfeld). Amtsfreien Gemeinden: Klüppelberg, Lindlar, Odenthal, Overrath, Porz, Rösrath.
Landräte:
Ludwig von Spies-Büllesheim (1816-01.022.1820).
Franz von Münch (01.02.1820-04.01.1821).
Heinrich Schnabel (04.01.1821-30.09.1852).
Oskar Danzier (01.10.1852-14.04.1862).
Hugo Carl Forst (14.04.1862-22.06.1863).
Maximilian von Nesselrode-Ehreshoven (22.06.1863-Nov. 1867).
Eduard von Niesewand (27.04.1868-01.12.1906).
Hermann von Schlechtendal (Dez. 1906-01.02.1919).
Matthias Eberhard (Nov. 1918-30.09.1932).
Julius Mennicken 1934-01.04.1945).
Herbert Klein (1946-1948)
Josef Roesch (1948-1958)
Die Aktenübernahmen erfolgten in den Jahren 1904, 1940 ( durch Staatsarchivrat Dr. Oediger) und 1948 (durch Staatsarchivrat Dr. Emil Dösseler), in den beiden letzten Fällen im Zusammenhang mit der Aktenübernahmen des ehemaligen Kreise Wipperfürth. Dessen Akten, gesondert aufgestellt und 1932 abschließend , finden sich für die letzten Jahre vor der Kreiszusammenlegung (1932) auch als Vorakten unter den Akten diese Bestandes als Akten des Rheinisch-Bergischen Kreises. Dieser Bestand enthält also Akten:
1) des ehemaligen Kreises Mülheim/Rhein (1816-1932). 2) des Rheinisch-Bergischen Kreises (ab 1.10.1932)
Düsseldorf, den 15. 2. 1949 Emil Dösseler
Die Akten sind zu bestellen und zu zitieren mit der Bestandssignatur + lfd. Nr., also z.B. BR0037 Nr. 5 oder BR 1040 Nr. 586

Der Landkreis Mülheim am Rhein wurde 1816 gebildet aus den 9 Bürgermeistereien Bensberg, (Bergisch-)Gladbach, Heumar, Merheim, Mülheim a. Rhein, Odenthal, Overath, Rösrath und Wahn.Eine Kreisdirektion Mülheim bestand schon im Generalgouvernement Berg 1814-1816; sie umfasste aber die Kantone Mülheim, Bensberg (mit Bergisch-Galdbach und Rösrath), Lindlar (mit Engelkirchen und Overath), Siegburg, Honnef und Königswinter. Die Stadt Mülheim/Rhein schied am 1.5.1901 aus dem Kreisverbande aus und wurde ein selbständiger Stadtkreis (Min.Bl. f. inn. Verwltg 1901, S. 131) Am 1.4.1914 wurde dieser Stadtkreis samt der Bürgermeisterei Merheim mit dem Stadtkreis Köln vereinigt (Preuss. Gesetz-Slg. 1914, Nr. 15).Die Ämter der ehemaligen Bürgermeistereien Heumar und Wahn wurden am 1.7.1929 zur amtsfreien Gemeinde Porz vereinigt.Am 1.10.1932 wurde im Zuge der großen preußischen verwaltungsmäßigen "Flurbereinigung" der Kreis mit dem Landkreis Wipperfürth zum "Bergischen (später Rheinisch-Bergischen) Kreis" mit Sitz in Köln-Mülheim vereinigt (Preuß. Gesetz-Slg. 1932, Nr. 43). Da Mülheim als Kreissitz weiter bestand, auch die Registratur des neuen Kreises sich an die Registratur des Kreises Mülheim anschloss, desgleichen derselbe Landrat (Eberhard) die Geschäfte weiterführte, ist es berechtigt, auch im Archiv den neuen Bestand an den Bestand Mülheim anzuschließen. Nach dem preußischen Gemeindeverfassungsgesetz vom 27.12.1927 führt die Bürgermeisterei die Bezeichnung Amt, seitdem und nach der preußischen Amtsordnung vom 8.10.1934 gibt es amtsfreien Gemeinden. Durch den Landkreis Wipperfürth waren dessen Ämter Kürten (hiermit vereinigt seit dem 1.7.1929 das Amt Olpe) und Engelskirchen (Gemeinde Engelkirchen und Hohkepel) wie die amtsfreien Gemeinden Klüppelberg und Lindlar wie die Stadt Wipperfürth hinzugekommen. Die Stadt Wipperfürth und die Gemeinde Klüppelberg werden seit 1941 gemeinsam in Personalunion verwaltet (Trennung am 1.4.1952). Die Gemeinde Bensberg führt seit 1947 die Bezeichnung Stadt. Das Landratsamt wurde im Oktober 1933 nach Bergisch-Gladbach verlegt, Heutiger Stand (1947) des Rheinisch-Bergischen Kreises: Amtsitz Bergisch-Gladbach, Umfang: 620, 16 qkm, Einwohner 148 031. Städte Bensberg. Bergisch-Gladbach, Wipperfürth. Ämter: Engelskirchen (Gemeinde Engelskirchen, Hohkeppel), Kürten (Bechen, Kürten Olpe, Wipperfeld). Amtsfreien Gemeinden: Klüppelberg, Lindlar, Odenthal, Overrath, Porz, Rösrath. Landräte:Ludwig von Spies-Büllesheim (1816-01.022.1820).Franz von Münch (01.02.1820-04.01.1821).Heinrich Schnabel (04.01.1821-30.09.1852).Oskar Danzier (01.10.1852-14.04.1862). Hugo Carl Forst (14.04.1862-22.06.1863).Maximilian von Nesselrode-Ehreshoven (22.06.1863-Nov. 1867). Eduard von Niesewand (27.04.1868-01.12.1906). Hermann von Schlechtendal (Dez. 1906-01.02.1919). Matthias Eberhard (Nov. 1918-30.09.1932). Julius Mennicken 1934-01.04.1945).Herbert Klein (1946-1948)Josef Roesch (1948-1958)Die Aktenübernahmen erfolgten in den Jahren 1904, 1940 ( durch Staatsarchivrat Dr. Oediger) und 1948 (durch Staatsarchivrat Dr. Emil Dösseler), in den beiden letzten Fällen im Zusammenhang mit der Aktenübernahmen des ehemaligen Kreise Wipperfürth. Dessen Akten, gesondert aufgestellt und 1932 abschließend , finden sich für die letzten Jahre vor der Kreiszusammenlegung (1932) auch als Vorakten unter den Akten diese Bestandes als Akten des Rheinisch-Bergischen Kreises. Dieser Bestand enthält also Akten:1) des ehemaligen Kreises Mülheim/Rhein (1816-1932). 2) des Rheinisch-Bergischen Kreises (ab 1.10.1932)Düsseldorf, den 15. 2. 1949 Emil DösselerDie Akten sind zu bestellen und zu zitieren mit der Bestandssignatur + lfd. Nr., also z.B. BR0037 Nr. 5 oder BR 1040 Nr. 586

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