Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.3. Landratsämter/Kreisbehörden
2.3.33. Landratsamt Solingen
Landratsamt Solingen BR 0044
215.33.00 Landratsamt Solingen
Permalink des Findbuchs


Signatur : 215.33.00

Name : Landratsamt Solingen

Beschreibung :
Der Landkreis Solingen wurde 1816 aus den Bürgermeistereien Dorp, Gräfrath, Höhscheid, Kronenberg, Merscheid, Solingen, Wald und der Gemeinde Burg gebildet. Am 30.10.1819 wurde mit ihm der der aufgelöste Landkreis Opladen (Bürgermeistereien Burscheid, Monheim, Opladen, Richrath, Schlebusch und Witzhelden) vereinigt. Dagegen trat die Bürgermeisterei Burg zum Kreis Lennep, die Bürgermeisterei Kronenburg zum Kreis Elberfeld. Am 1.1.1889 wurde Dorp mit Solingen vereinigt, das am 1.4.1896 als neuer Stadtkreis aus dem Landkreis ausschied. 1929 wurden die Städte Gräfrath, Höhscheid, Ohligs und Wald mit der Stadt Solingen vereinigt, dafür aber der bisherige Landkreis Lennep eingegliedert.

Bestand des Kreises
1. Bürgermeisterei Dorp 1816-(1889)1896
2. Bürgermeisterei Gräfrath 1816-1929
3. Bürgermeisterei Höhscheid 1816-1929
4. Bürgermeisterei Kronenberg 1816-1929
5. Bürgermeisterei Merscheid (Ohligs) 1816-1929
6. Bürgermeisterei Solingen 1816-1896
7. Bürgermeisterei Wald 1816-1929
8. Bürgermeisterei Burg 1816-1819, 1929-
9. Bürgermeisterei Burscheid 1819-
10.Bürgermeisterei Monheim 1819-
11.Bürgermeisterei Opladen 1819-
12.Bürgermeisterei Richrath 1819-
13.Bürgermeisterei Schlebusch 1819-
14.Bürgermeisterei Witzhelden 1819-
15.Bürgermeisterei Hitdorf 1819-
16.Bürgermeisterei Neukirchen 1819-
17.Bürgermeisterei Wiesdorf 1819-
18.Bürgermeisterei Leichlingen 1819-
19.Bürgermeisterei Dabringhoven 1929-
20.Bürgermeisterei Hückeswagen 1929-
21.Bürgermeisterei Neu-Hückeswagen 1929-
22.Bürgermeisterei Radevormwald 1929-
23.Bürgermeisterei Wemelskirchen 1929-

Der Sitz der Kreisverwaltung war 1816-1914 Solingen. Am 15.4.18914 wurde das Amt nach Opladen verlegt. Der Kreis führt heute die Bezeichnung Rhein-Wupper-Kreis.

Landräte (seit 1929 für den Rhein-Wupperkreis)
Wilhelm von Voss (1816-13.05.1818).
Georg Bärsch (02.10.1818-06.11.1819).
Georg von Hauer (06.11.1819-12.07.1836).
Julius von dem Busche-Ippenburg (12.07.1836-Juni 1850).
Gottlieb Kyllmann (Juli-14.12.1850).
Anton Kessler (Dez. 1850-Juli 1851).
Karl Melbeck (30.07.1851-01.10.1886).
Carl Möllenhoff (01.10.1886-Juni 1894).
Fritz Dönhoff (12.07.1894-Jan. 1900).
Adolf Lucas (07.02.1900-01.10.1927).
Peter Trimborn (06.10.1927-31.07.1929).


1880 wurden ca. 200 Aktenstücke, 1890 1755 kg Akten, 1896 1400kg, 1909 638 kg und 1913/14 ein kleiner Bestand im Landratsamt vernichtet. Das Staatsarchiv übernahm 1871 sieben Aktenstücke, 1880 sieben Aktenstücke, 1889 26 Aktenstücke und 1896 13 Aktenstücke, 1909 dann 40 Fach Akten und 1913/14 wiederum 2 Aktenstücke. Diese bis 1914 übernommenen Akten sind die die Standnummern 1-400 tragenden Aktenstücke. 1933 wurden von Herrn Staatsarchivrat Dr. Rohe die Akten mit den Standnummern 401-760 vom Landratsamt in Opladen übernommen, die übrigen dort in der abgelegten Registratur vorgefundenen Akten zur Vernichtung bestimmt. Die im analogen Findbuch noch aufgeführten Altsignaturen wurden bei Übertragung des Findbuchs in Datei-Format nicht übernommen

Die Akten sind zu bestellen und zu zitieren nach Bestandssignatur und laufender Nr., also z.B. BR 0044 Nr. 55, BR 1041 Nr. 712, BR 2049 Nr. 321.Der Landkreis Solingen wurde 1816 aus den Bürgermeistereien Dorp, Gräfrath, Höhscheid, Kronenberg, Merscheid, Solingen, Wald und der Gemeinde Burg gebildet. Am 30.10.1819 wurde mit ihm der der aufgelöste Landkreis Opladen (Bürgermeistereien Burscheid, Monheim, Opladen, Richrath, Schlebusch und Witzhelden) vereinigt. Dagegen trat die Bürgermeisterei Burg zum Kreis Lennep, die Bürgermeisterei Kronenburg zum Kreis Elberfeld. Am 1.1.1889 wurde Dorp mit Solingen vereinigt, das am 1.4.1896 als neuer Stadtkreis aus dem Landkreis ausschied. 1929 wurden die Städte Gräfrath, Höhscheid, Ohligs und Wald mit der Stadt Solingen vereinigt, dafür aber der bisherige Landkreis Lennep eingegliedert.Bestand des Kreises1. Bürgermeisterei Dorp 1816-(1889)18962. Bürgermeisterei Gräfrath 1816-19293. Bürgermeisterei Höhscheid 1816-19294. Bürgermeisterei Kronenberg 1816-19295. Bürgermeisterei Merscheid (Ohligs) 1816-19296. Bürgermeisterei Solingen 1816-18967. Bürgermeisterei Wald 1816-19298. Bürgermeisterei Burg 1816-1819, 1929-9. Bürgermeisterei Burscheid 1819-10.Bürgermeisterei Monheim 1819-11.Bürgermeisterei Opladen 1819-12.Bürgermeisterei Richrath 1819-13.Bürgermeisterei Schlebusch 1819-14.Bürgermeisterei Witzhelden 1819-15.Bürgermeisterei Hitdorf 1819-16.Bürgermeisterei Neukirchen 1819-17.Bürgermeisterei Wiesdorf 1819-18.Bürgermeisterei Leichlingen 1819-19.Bürgermeisterei Dabringhoven 1929-20.Bürgermeisterei Hückeswagen 1929-21.Bürgermeisterei Neu-Hückeswagen 1929-22.Bürgermeisterei Radevormwald 1929-23.Bürgermeisterei Wemelskirchen 1929-Der Sitz der Kreisverwaltung war 1816-1914 Solingen. Am 15.4.18914 wurde das Amt nach Opladen verlegt. Der Kreis führt heute die Bezeichnung Rhein-Wupper-Kreis.Landräte (seit 1929 für den Rhein-Wupperkreis)Wilhelm von Voss (1816-13.05.1818).Georg Bärsch (02.10.1818-06.11.1819).Georg von Hauer (06.11.1819-12.07.1836).Julius von dem Busche-Ippenburg (12.07.1836-Juni 1850).Gottlieb Kyllmann (Juli-14.12.1850).Anton Kessler (Dez. 1850-Juli 1851).Karl Melbeck (30.07.1851-01.10.1886).Carl Möllenhoff (01.10.1886-Juni 1894).Fritz Dönhoff (12.07.1894-Jan. 1900).Adolf Lucas (07.02.1900-01.10.1927).Peter Trimborn (06.10.1927-31.07.1929).1880 wurden ca. 200 Aktenstücke, 1890 1755 kg Akten, 1896 1400kg, 1909 638 kg und 1913/14 ein kleiner Bestand im Landratsamt vernichtet. Das Staatsarchiv übernahm 1871 sieben Aktenstücke, 1880 sieben Aktenstücke, 1889 26 Aktenstücke und 1896 13 Aktenstücke, 1909 dann 40 Fach Akten und 1913/14 wiederum 2 Aktenstücke. Diese bis 1914 übernommenen Akten sind die die Standnummern 1-400 tragenden Aktenstücke. 1933 wurden von Herrn Staatsarchivrat Dr. Rohe die Akten mit den Standnummern 401-760 vom Landratsamt in Opladen übernommen, die übrigen dort in der abgelegten Registratur vorgefundenen Akten zur Vernichtung bestimmt. Die im analogen Findbuch noch aufgeführten Altsignaturen wurden bei Übertragung des Findbuchs in Datei-Format nicht übernommenDie Akten sind zu bestellen und zu zitieren nach Bestandssignatur und laufender Nr., also z.B. BR 0044 Nr. 55, BR 1041 Nr. 712, BR 2049 Nr. 321.

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