Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.3. Landratsämter/Kreisbehörden
2.3.35. Landratsamt Wipperfürth
Landratsamt Wipperfürth BR 0046
215.35.00 Landratsamt Wipperfürth
Permalink des Findbuchs


Signatur : 215.35.00

Name : Landratsamt Wipperfürth

Beschreibung :
Der Landkreis Wipperfürth wurde 1816 gebildet aus den 6 Bürgermeistereien Engelskirchen, Klüppelberg, Kürten, Lindlar, Olpe und Wipperfürth. Der Kreis hat bezüglich der Einteilung der Bürgermeistersitze keine Einteilung erfahren.
Eine Kreisdirektion Wipperfürth bestand schon im Generalgouvernement Berg, sie umfasste aber die Kantone Eitorf, Gummersbach, Homburg, Waldbröl, Wipperfürth. Der spätere Landkreis hatte ehe räumliche Beziehungen zum Umfang des Kantons Wipperfürth, der das spätere Kreisgebiet ohne das Gebiet der späteren Bürgermeistereien Lindlar und Engelskirchen (=Kanton Lindlar) umfasste. Nahezu deckte sich das Gebiet des Landkreises mit dem Umfang des ehemaligen Amtes Steinbach im Herzogtum Berg, das allerdings noch das Kirchspiel Overath umfasste.
Am 1.Oktober 1932 wurde der Kreis Wipperfürth aufgelöst und mit dem Kreis Mülheim/Rhein zum Rheinisch-Bergischen Kreis (Sitz des Landrates in Berg-Gladbach) vereinigt.
Der Sitz des Landrates war zeitweise, so von1883-1897 in dem im Mittelpunkt des Kreises gelegenen Marktflecken Lindlar. Die adligen Landräte Frhr. von Fürstenberg und die Grafen von Nesselrode residierten häufig auf ihren Gütern Heiligenhoven (b. Lindlar), Alsbach (b. Engelskirchen) und Ehreshoven (Gemeinde Engelkirchen) aus.
Landräte:
Friedrich Wilhelm Schumacher (1816-01.07.1845).
Julius Wiethaus (01.07.1845-Apr. 1852).
Clemens Mersmann (Apr. 1852-31.10.1855).
Maximilian von Nesselrode-Ehreshoven (04.12.1855-März 1863).
Egon von Fürstenberg (1864-01.10.1887).
Franz von Nesselrode-Ehreshoven (Okt. 1887-Juni1892).
Robert Klauser (Juni 1892-07.01.1893).
Hjalmar von Mörner (Jan. 07.07.1893).
Georg Porcher (07.07.1893-Aug.1895).
Adolf von Dalwigk-Lichtenfels (Feb. 1895-Nov.1904).
Friedrich Knoll (21.11.1904-Mai 1918).
Otto Bödiker (Mai 1918-Sept.1919).
Eduard Wessel (29.09.1919-Okt.1924).
Leo Huttrop (Nov. 1924-30.09.1932).
Die Aktenübernahme erfolgte im Zusammenhang mit der Übernahme der Registratur des ehemaligen Kreises Mülheim/Rhein im Kreishaus zu Bergisch-Gladbach (Als Sitz des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Rechtsnachfolgers beider Kreise) in den Jahre 1940 (durch Staatsarchivrat Dr. Oediger) und 1948 (durch Staatsarchivrat Dr. Doesseler), vgl. Diensttagebuch 1940/Nr. 3545 und 1948/ Nr. 1492 und Nr. 1527. Die Anschlussakten nach 1932, wie auch einige vorhergehende und hier fortgesetzte Akten sind in dem vereinigten Bestand Landratsamt Mülheim/Rheinisch-Bergischer Kreis zu suchen.
Düsseldorf, den 11.01.1949 Emil Dösseler
Die Akten sind zu bestellen und zu zitieren nach Bestandssignatur und laufender Nr., also z.B. BR 0027 Nr. 5.



Der Landkreis Wipperfürth wurde 1816 gebildet aus den 6 Bürgermeistereien Engelskirchen, Klüppelberg, Kürten, Lindlar, Olpe und Wipperfürth. Der Kreis hat bezüglich der Einteilung der Bürgermeistersitze keine Einteilung erfahren.Eine Kreisdirektion Wipperfürth bestand schon im Generalgouvernement Berg, sie umfasste aber die Kantone Eitorf, Gummersbach, Homburg, Waldbröl, Wipperfürth. Der spätere Landkreis hatte ehe räumliche Beziehungen zum Umfang des Kantons Wipperfürth, der das spätere Kreisgebiet ohne das Gebiet der späteren Bürgermeistereien Lindlar und Engelskirchen (=Kanton Lindlar) umfasste. Nahezu deckte sich das Gebiet des Landkreises mit dem Umfang des ehemaligen Amtes Steinbach im Herzogtum Berg, das allerdings noch das Kirchspiel Overath umfasste.Am 1.Oktober 1932 wurde der Kreis Wipperfürth aufgelöst und mit dem Kreis Mülheim/Rhein zum Rheinisch-Bergischen Kreis (Sitz des Landrates in Berg-Gladbach) vereinigt.Der Sitz des Landrates war zeitweise, so von1883-1897 in dem im Mittelpunkt des Kreises gelegenen Marktflecken Lindlar. Die adligen Landräte Frhr. von Fürstenberg und die Grafen von Nesselrode residierten häufig auf ihren Gütern Heiligenhoven (b. Lindlar), Alsbach (b. Engelskirchen) und Ehreshoven (Gemeinde Engelkirchen) aus. Landräte: Friedrich Wilhelm Schumacher (1816-01.07.1845). Julius Wiethaus (01.07.1845-Apr. 1852). Clemens Mersmann (Apr. 1852-31.10.1855). Maximilian von Nesselrode-Ehreshoven (04.12.1855-März 1863).Egon von Fürstenberg (1864-01.10.1887). Franz von Nesselrode-Ehreshoven (Okt. 1887-Juni1892).Robert Klauser (Juni 1892-07.01.1893). Hjalmar von Mörner (Jan. 07.07.1893). Georg Porcher (07.07.1893-Aug.1895). Adolf von Dalwigk-Lichtenfels (Feb. 1895-Nov.1904). Friedrich Knoll (21.11.1904-Mai 1918). Otto Bödiker (Mai 1918-Sept.1919). Eduard Wessel (29.09.1919-Okt.1924). Leo Huttrop (Nov. 1924-30.09.1932).Die Aktenübernahme erfolgte im Zusammenhang mit der Übernahme der Registratur des ehemaligen Kreises Mülheim/Rhein im Kreishaus zu Bergisch-Gladbach (Als Sitz des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Rechtsnachfolgers beider Kreise) in den Jahre 1940 (durch Staatsarchivrat Dr. Oediger) und 1948 (durch Staatsarchivrat Dr. Doesseler), vgl. Diensttagebuch 1940/Nr. 3545 und 1948/ Nr. 1492 und Nr. 1527. Die Anschlussakten nach 1932, wie auch einige vorhergehende und hier fortgesetzte Akten sind in dem vereinigten Bestand Landratsamt Mülheim/Rheinisch-Bergischer Kreis zu suchen.Düsseldorf, den 11.01.1949 Emil DösselerDie Akten sind zu bestellen und zu zitieren nach Bestandssignatur und laufender Nr., also z.B. BR 0027 Nr. 5.

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