Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.1. Übergangsbehörden Anfang 19. Jahrhundert
2.1.2. Konsistorium Köln
Konsistorium Köln BR 0003
230.01.00 Konsistorium Köln
Permalink des Findbuchs


Signatur : 230.01.00

Name : Konsistorium Köln

Beschreibung :
Das Konsistorium Köln begann seine Tätigkeit am 27. August 1816. Die zunächst unklare Zuständigkeit der Behörde wurde durch eine Dienstanweisung vom 23. Oktober 1817 (GS. 1817 S. 237) dahin geregelt, daß die Konsistorien die Leitung des evangelischen Kirchenwesens und die Angelegenheiten der höheren Schulen in geistlicher und wissenschaftlicher Beziehung ausüben sollten. Das Konsistorium hatte außerdem den Oberpräsidenten hinsichtlich der katholischen Kirchenangelegenheiten zu beraten.Bis zum Jahre 1818 übte das Konsistorium auch die Funktion der Kirchen- und Schulkommission für den Regierungsbezirk Köln aus. Am 31. Dezember 1825 wurde das Konsistorium aufgelöst. Seine Aufgaben gingen an das Konsistorium und das Provinzialschulkollegium zu Koblenz über. Chef des Konsistoriums war der Oberpräsident.Die Akten des Konsistoriums wurden 1922 und 1934 vom Staatsarchiv übernommen. Der Bestand hat durch den Untergang des Kahns "Main 68" schwere Verluste erlitten. Von insgesamt 500 Aktennummern waren etwa 350 erhalten. Die Mehrzahl der Akten waren beschädigt und restaurierungsbedürftig. Einige Handakten des Konsistorialassessors Schmitz wurden 1985 aus einem Nachlaßbestand der Abteilung IV übernommen und diesem Bestand hinzugefügt.Bei der Gliederung des Bestandes wurde von der alten Registraturordnung unter Einbeziehung der fehlenden Akten ausgegangen. Das Findbuch enthält demnach alle Akten des Bestandes, auch die bisher noch nicht aufgefundenen und restaurierten, mit Ausnahme einzelner kassierter Akten. Einzusehen sind die Akten, die in der linken Spalte dieses Findbuches mit einer Signatur versehen sind.Die Archivangestellte Frau Walter überprüfte im Januar 1972 die Vollzähligkeit des Bestandes, während Staatsarchivinspektor Kilian die Neuanlage des Findbuches vornahm.Die Akten sind zu bestellen und zu zitieren: BR 0003 und lfd. Nr..
Akten mit der Angabe Signatur fehlt können nicht bestellt werden; es handelt sich hierbei um Aktenverluste.
Das Konsistorium Köln begann seine Tätigkeit am 27. August 1816. Die zunächst unklare Zuständigkeit der Behörde wurde durch eine Dienstanweisung vom 23. Oktober 1817 (GS. 1817 S. 237) dahin geregelt, daß die Konsistorien die Leitung des evangelischen Kirchenwesens und die Angelegenheiten der höheren Schulen in geistlicher und wissenschaftlicher Beziehung ausüben sollten. Das Konsistorium hatte außerdem den Oberpräsidenten hinsichtlich der katholischen Kirchenangelegenheiten zu beraten.Bis zum Jahre 1818 übte das Konsistorium auch die Funktion der Kirchen- und Schulkommission für den Regierungsbezirk Köln aus. Am 31. Dezember 1825 wurde das Konsistorium aufgelöst. Seine Aufgaben gingen an das Konsistorium und das Provinzialschulkollegium zu Koblenz über. Chef des Konsistoriums war der Oberpräsident.Die Akten des Konsistoriums wurden 1922 und 1934 vom Staatsarchiv übernommen. Der Bestand hat durch den Untergang des Kahns "Main 68" schwere Verluste erlitten. Von insgesamt 500 Aktennummern waren etwa 350 erhalten. Die Mehrzahl der Akten waren beschädigt und restaurierungsbedürftig. Einige Handakten des Konsistorialassessors Schmitz wurden 1985 aus einem Nachlaßbestand der Abteilung IV übernommen und diesem Bestand hinzugefügt.Bei der Gliederung des Bestandes wurde von der alten Registraturordnung unter Einbeziehung der fehlenden Akten ausgegangen. Das Findbuch enthält demnach alle Akten des Bestandes, auch die bisher noch nicht aufgefundenen und restaurierten, mit Ausnahme einzelner kassierter Akten. Einzusehen sind die Akten, die in der linken Spalte dieses Findbuches mit einer Signatur versehen sind.Die Archivangestellte Frau Walter überprüfte im Januar 1972 die Vollzähligkeit des Bestandes, während Staatsarchivinspektor Kilian die Neuanlage des Findbuches vornahm.Die Akten sind zu bestellen und zu zitieren: BR 0003 und lfd. Nr..Akten mit der Angabe Signatur fehlt können nicht bestellt werden; es handelt sich hierbei um Aktenverluste.

Literatur :
Literatur: M. Bär: Die Behördenverfassung der Rheinprovinz, 1919, S. 154 ff.; K. F. A. Grashof: Aus meinem Leben und Wirken, 1839; Aug. Klein: Friedrich Graf zu Solms-Laubach, Preußischer Oberpräsident in Köln (1815-1822), 1936

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