Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.2. Geistliche Institute
1.2.4. M - N
1.2.4.23. Neuss
1.2.4.23.8. St. Quirin
Neuss, St. Quirin, Urkunden AA 0454
121.69.00 Neuss, St. Quirin (DFG - gefördert)
Permalink des Findbuchs


Signatur : 121.69.00

Name : Neuss, St. Quirin

Beschreibung :
Neuss. - Benediktinerinnen, gegründet vor 1043, seit ca. 1170 adeliges Frauenstift, aufgehoben 1802.

Analoges Findbuch „ausgefertigt im Sommer 1859; Retrokonversion (Abschrift in VERA) durch Werkvertragskraft Sabine Ines Rauch, Oktober / November 2011; abschließende Kontrolle und Überarbeitung durch Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, Juni / Juli 2012.

Übersicht

Eine Sage, die in der interpellierten Urkunde Annos II. vom Jahr 1074 den Schein einer historischen Überlieferung erhält, führt die Gründung des St. Quirinstiftes zu Neuss auf Eberhard, den achten jener fabelhaften Grafen von Kleve, und dessen Gemahlin Bertha, Tochter Königs Ludwig des Deutschen, zurück. Sowohl die auf der Mauer im Chor der Stiftskirche befindlich gewesene Inschrift (s. Archiv für die Geschichte des Niederrheins Bd. II, S. 331) als eine andere, fast wörtlich damit übereinstimmende Notiz im Stiftsarchiv (s. Ms. Ger. Paludani, Akten Nr. 5) bezeichnen das Jahr 825 als das der Stiftung, während es doch 855 heißen müsste, wenn man die beigefügte Angabe sub Gunthero archiepiscopo Coloniensi tempore Ludovici regis Francorum qui fuit filius Ludovici pii et nepos Karoli magni indictione tertia mit der Jahreszahl in Einklang bringen wollte. Wie wenig indes in dem klevischen Haus selbst ein Andenken an eine solche Stiftung sich erhalten hatte, zeigt die Urkunde vom Jahr 1449 mit der gedachten Inschrift (s. Kleve-Mark, Urkunden Nr. 1946) und die Vermutung liegt, im Zusammenhang mit dem (im Archiv für die Geschichte des Niederrheins Bd. II., S. 320 f. erörterten) Verhältnis der Grafen von Kessel als Inhaber des Schlosses Grevenbroich, allerdings nahe, dass auch in Bezug auf den Namen des Gründers in der Annonischen Urkunde eine Verwechslung stattgefunden und Kleve statt Kessel (Cesle) sich eingeschlichen habe. Die urkundlichen Überbleibsel des eines gewiss viel ansehnlicheren Stiftsarchivs beginnen mit der Urkunde König Heinrichs III., worin derselbe dem Stift einen Hof in Boppard schenkt, einer im Memorienbuch des Stifts aufbewahrten Tradition zufolge als Weingut, da die Stiftsdamen, als der König in Neuss verweilte und von ihnen Wein begehrte, nur Bier zu liefern im Stande gewesen waren. Es war wohl um diese Zeit (1044), dass Gepa, angeblich eine Gräfin von Dagsburg und Schwester des Papstes Leo IX. (s. Löhrer, Geschichte von Neuss, S. 44), die Würde einer Äbtissin des Stiftes bekleidete. Sie soll 1054 oder 1058 gestorben sein. Wie es heißt, hat sie die Reliquien des heiligen Quirinus von Rom nach Neuss gebracht. Außer Gepa war im 11. Jahrhundert noch Heylewig, die dritte Tochter des Pfalzgrafen Ezo und der frommen Mathilde, als Äbtissin genannt (s. Vit. Ez. apogr. Kramer, Bl. 43, und danach Godefridus monachus s. Pantaleon. ad a. 1011 bei Böhmer, Fontes Rerum Germanicarum Bd. III, S. 411), doch bleibt es ungewiss, ob sie vor oder, wie Löhrer, S. 45, angibt, erst nach Gepa ihr Amt verwaltete. Die nächstfolgende Äbtissin, der wir in den Urkunden begegnen, ist Sophia, vielleicht verschieden von der Sophia, unter deren Leitung im Jahr 1209 der Grundstein zu der jetzigen Quirinskirche gelegt worden sein soll. Erst von der Mitte des 14. Jahrhunderts an wird es möglich, aus unseren Urkunden und Akten eine vollständigere Liste der Äbtissinnen zu gewinnen. Die von Löhrer, S. 45, ohne Quellenangabe mitgeteilte Namenreihe, welche scheinbar keine Lücke enthält, konnte hier natürlich nicht berücksichtigt werden.

Die Urkunde Erzbischofs Anno II. vom Jahr 1074 bietet auch in ihrer jetzigen Form die Grundlage für die Erkenntnis der Rechts- und Besitzverhältnisse des Stiftes. Die Hoheit über Neuss, welche in frühester Zeit wenigstens großenteils der Äbtissin in Gemeinschaft mit dem Domstift zu Köln zugestanden hatte, unter Anno II. aber ungeteilt an das Erzstift übergegangen war, spiegelte sich noch lange in der Menge von Abgaben, zu welcher Häuser und Grundstücke zu Neuss dem Stift oder der Äbtissin verpflichtet blieben, eine Erscheinung, die teilweise wenigstens damit im Zusammenhang steht, dass Anno den dritten Teil des Ackerlandes zu Neuss dem Stift zugeteilt hatte. Zu den ältesten Besitzungen des Stiftes gehören zufolge der Annonischen Urkunde neben mehreren Höfen in Neuss der Hof zu Heerdt mit dem Heerdter Wald, worüber die Äbtissin Waldgräfin war, Boppard, Wisheim, Langst. Außerdem finden sich seit dem 13. Jahrhundert als hauptsächliche Besitzungen des Stifts bzw. der Äbtissinnen die Höfe zu Korschenbroich, Kelz, Rosellen, Spellen, Bliersheim, die Äbtissinnen- oder Epkesmühle zwischen Neuss und Grimlinghausen, mehrere Höfe zu Büttgen mit dem Büttger Wald und dem Haus Holzbüttgen, der Hof zur Donck oder Dunkerhof zu Grefrath im Geldernschen, der Hof zu Heeswick im Gericht Walbeck, das Gut unter den Buchen mit Ackerland und Busch zu Urdenbach, der Schmiedehof und Land zu Osterrath, der Broixhof zu Grefrath bei Neuss, die Höfe zu Heckhausen, zu Latum, Uedesheim. Wie es bei den meisten anderen Stiftern, namentlich bei den weiblichen, der Fall gewesen ist, erhielten manche dieser und anderer Güter in den Händen adliger Besitzer nach und nach die Eigenschaft von Lehen, weshalb dann auch das Stift bis zu seiner Auflösung eine Mannkammer für sämtliche Lehngüter, 28 an der Zahl, besaß. Unter den aus dem Pachtverhältnis in die Eigenschaft als Lehen übergeleiteten tritt beispielsweise der Geulenhof bei Neuss entgegen. Außerdem werden um die Mitte des 18. Jahrhunderts als Lehngüter besonders das Schloss zu Puffendorf und der Putzhof daselbst, der Aldenbrügger Hof zu Rosellen, acht Lehen in und bei Neuss, der Duckershoff zu Niederkassel, der Ellinghauser Hof zu Rosellen und der Pfauenhof zu Uedesheim erwähnt. Wenn wir sehen, wie das Konzil zu Basel (1434) und später Papst Sixtus IV. (1484) das Quirinsstift in eigenen Erlassen wider die Bedrückungen weltlicher und geistlicher Herren, die dasselbe namentlich durch Besteuerung und Beschlagnahme ihrer Güter erfuhr, zu schützen suchen, so liegt allerdings die Vermutung nahe, dass die Veranlassung dazu wenigstens teilweise in der in der Hand erblicher Besitzer eingetretene Entfremdung früher unmittelbaren Eigentums begründet war.

Die Zahl der Pfarrkirchen, welche dem Stift inkorporiert waren, aber deren Patronat der Äbtissin zustand, ergibt der Anhang eines Pachtbuches aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Als inkorporierte Kirche werden neben der Quirinskirche, deren Pfarrer stets einer der fünf Kanonichen des Stifts war, die Kirche zu Spellen bei Wesel (seit 1302 inkorporiert) genannt, deren Pastor am Ort residierte, aber eine Rente zum Unterhalt eines persönlichen Vikars zu entrichten hatte. Die übrigen Pfarreien, deren
Kollation der Äbtissin zustand, waren die zu Walbeck, zu St. Cäcilien in Benrath, zu St. Evermar in Borth, zu St. Benedikt in Heerdt, zu St. Cyriacus und Tiberius in Grimlinghausen, von St. Martin in Uedesheim. Die acht Altäre der Quirinuskirche, deren Rektorat die Äbtissin konferiert, sind weiter unten zu erwähnen. Ein wichtiges Recht bildete die durch Erzbischof Anno II. der Äbtissin verliehene Oberleitung des Hospitals zum heiligen Geist zu Neuss, womit die Verfügung über die vom Markt (forum rerum venalium) eingehenden Almosen und anderer Güter des Hospitals zu Gunsten der Armen und Kranken derselben verknüpft war. Nach der für die weitere Entwicklung dieses wohltätigen Institutes maßgebenden Urkunde Erzbischof Heinrichs vom Jahr 1328 wurde zur Ökonomieverwaltung desselben (das im Ganzen nur 40 Personen, Kranke und Schwache aufnehmen durfte) seitens der Äbtissin, der Schöffen und des Rates zu Neuss gemeinsam 2 Provisoren bestellt, die jährlich Rechnung zu legen hatten. Die beratende Stimme, welche dem Magistrat von Neuss bei der Ernennung der Provisoren und Diener des Hospitals zustand, vermutlich in Rücksicht auf den bei der Verlegung des Hospitals (1328) von demselben geschenkten Bauplatz, konnte der Natur der Sache nach leicht Übergriffe herbeiführen und so sehen wir dann in der Tat, wie die Äbtissin Clara von Meurs um 1433 wider Schöffen und Rat bei der Baseler Synode klagend auftritt, weil die Letzteren, ohne die Äbtissin zu befragen, einen Hospitalbeamten ernannt und den von der Äbtissin eingesetzten nicht zugelassen hatten. Mit diesem Streit, dessen Ausgang uns nicht aufbewahrt ist, war indessen der Kompetenzkonflikt zwischen beiden Teilen nicht beendigt, vielmehr sehen wir, wie derselbe durch das 17. bis gegen die Mitte des 18. Jahrhunderts fortdauerte, wenn auch in etwas anderen Dimensionen, da der Magistrat, wie es scheint, später 2 Provisoren selbständig ernannt und die Meinungsverschiedenheit sich daher mehr im Allgemeinen auf die Verwaltung und Rechnungsablage selbst bezog. Außer dem von einem Rektor bedienten Altar zu den heiligen 10 000 Märtyrern, dessen Stiftung 1328 vom Erzbischof Heinrich II. bestätigt worden war, bestand im 15. Jahrhundert noch ein zweiter, dem heiligen Achatius geweihter Altar mit Vikarie im Hospital.

Zu den Stiftsprivilegien gehörte seit alter Zeit das Grutrecht, das Recht das Brauens mit der Grut (der Biergrütze, dem fermentum cerevisiae), ebenfalls ein Geschenk Erzbischofs Anno II., ferner durch Verleihung Konrads von Hochstaden (1258) Zollfreiheit im Bereich des Erzstifts, womit auch die Freiheit von dem der Stadt Neuss bewilligten Wagenzoll verbunden war, und wozu später (1349) das durch Kaiser Karl IV. verliehene Zollprivileg für sämtliche zwischen Neuss und Boppard verschiffte Güter hinzutrat, ferner das an den Besitz des Hofes zu Boppard durch Schenkung Kaiser Heinrichs III. geknüpfte Recht zur Holzung im königlichen Forst daselbst und im ganzen Distrikt von Boppard behufs Gewinnung von Weinpfählen und das Recht der Vorlese im genannten Bezirk, ferner das vom Magistrat 1340 bestrittene Recht des Stifts, seinen Wein zu Neuss zu verkaufen, endlich der dem Stift im Neusser Bezirk in Bezug auf ihre Mühle zwischen Neuss und Grimlinghausen zustehende Mahlzwang, eine Gerechigkeit, die ebenfalls im 15. Jahrhundert zu ernsten Missfälligkeiten und Übergriffen seitens des Magistrats Anlass geben sollte.

Über das innere Leben der Anstalt geben unsere Urkunden im Ganzen nur geringen Aufschluss. Die Kuratel über die Stiftsfräulein (zu Neuss) stand dem Abt von Gladbach zu, der auch bei der Anwesenheit des Erzbischofs zu Neuss als oberster Kaplan desselben eine Wohnung bei dem erzbischöflichen Palast bezog (s. Lacomblet, Urkundenbuch Bd. II, Nr. 89). Die ökonomischen Verhältnisse scheinen auch beim Quirinsstift, wie bei vielen weiblichen Stiften und Klöstern, nicht immer die geordnetsten gewesen zu sein. Großen Schaden erlitt das Stift namentlich seit der Belagerung und Verwüstung der Stadt Neuss im Jahr 1585. Unbekannte Vorgänge, vielleicht eben im Zusammenhang mit einem wenig günstigen Haushalt führten um die Mitte des 13. Jahrhunderts zu strengen Maßregeln gegen das Stift, in Folge deren das Stift nicht nur bedeutende Einbuße an Einkünften erlitt, sondern auch viele Konventualinnen dasselbe verließen, bis jene durch Verfügung des Kardinals Hugo von St. Sabina 1252 aufgehoben wurden. Über die Stiftsverfassung im Allgemeinen geben die 1548 reformierten Statuten und die Memorienbücher Aufschluss.

Die jetzige Quirinskirche stammt bekanntlich aus den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts. Nach einer in der Handschrift des Gerhard Paludanus erhaltenen Notiz wurde (unter der Äbtissin Sophia) der Grundstein zu derselben am St. Dionysiustag im Jahr 1209 (9. Oktober ?) durch Meister Wolbero gelegt. Dass im 15. Jahrhundert, etwa um 1435, eine Restauration der Kirche im Werke war, lehrt eine Urkunde aus diesem Jahr, die uns von einem Streit wegen der Beitragsverpflichtung der Äbtissin, des Kapitels, des Rates und der Bürgerschaft zu Neuss berichtet. In Folge der Belagerung des Jahres 1585 hatte die Kirche durch Brand und Verwüstung viel zu leiden. Als Altäre der Kirche werden genannt der St. Johannes Evang. Altar im Chor, der Altar zu den 11 000 Jungfrauen und der 10 000 Märtyrer, der St. Severus-Altar, St. Jacobs-Altar, Kreuzmessaltar, Altar der heiligen Passion, zu St. Felix und Adauctus im Jungfernchor, zur schmerzhaften Mutter, St. Urban, St. Antonius, St. Michaels-Altar, Dreifaltigkeitsaltar, St. Annen Altar in der neuen Kapelle, als Kapelle besonders die Michaelskapelle.

(Leicht modernisierte Abschrift des Vorworts im alten handschriftlichen Repertorium; die angegebenen Verweise auf fortlaufende Nummern wurden nicht übernommen)

Reihenfolge der Äbtissinnen und Dechantinnen:

1. Äbtissinnen:

Gepa, 1050, + 11. Februar [1060-1070]
Heylwig, [1060-1070]
Sophia, 1188-1209
Hildegundis, (1240)
Cunegundis, 1266
Sophia von Asberg, 1299 (Redinghoven XV 147v), 1302-1307
Lisa (von Verneburg ?), 1314-1328, + 13. November
Katharina von Gennep (Genepe), 1337-1365, + 30. Juli
Aleydis von Brugchusen, Bruchhausen, 1372-1382
Margaretha von Sarnverden, 1390 April 10 (Redinghoven XV 147), 1395, + 17. Januar
Clara von Meurs, 1397-1459 (bzw. 1461 ?), + 6. November 1459
Jutta von Reifferscheid, 1460-1484, + 27. Oktober 1489 (1485 ?)
Irmgard von Wisch, 1485-1489, + 5. Dezember 1489 (bei Redinghoven XV 145 als Todestag 28. Oktober 1485 angegeben)
Lufardis, Liefard von Brempt, 1490-1508
Petrissa (Petronella) von Dhaun, Frau zu Oberstein, 1511-1531
Jaspar Stael von Holstein, 1532-1540
Christina von Velbruggen (Velbruck), 1540-1567
Margaretha von Loe (Lohe), 1572-1587
Elsbeth Dobbe, 1593-1618
Cäcilia von Hochkirchen, 1619-1635, + 6. Januar 1641
Anna Elisabeth von Neuhoff, 1641-1649
Adelheid Irmgard von Eill, 1653, + 18. März 1657
Elisabeth Margaretha, Freifrau von Bernsaw, 1657-1669
Catharina Ida Freifrau von Spies, 1679-1683, + 1695
A. Maria Elisabeth Louise von Velbrück zur Grave, 1695-1723
Marie Louise Freiin von Loe zu Wissen, 1723-1748
Maria Theresia Franzisca Gräfin von Leerod, 1748-1768
Felicitas Auguste Freiin von Waldbott-Basserheim zu Bornheim, 1768-1792

2. Dechantinnen

Marsilia, (1345)
Lutgardis von Holte, (1379)
Johanna von Voshem, (1379)
Nesa von Haghenbeck, 1413-1422
Elisabeth von Rassfelt, (1483)
Lisbeth von Gent, 1522-1533
Margaretha von Elverfelde, 1547-1563
Anna von Cuchen, (1582), + 19. Dezember
Margaretha Graff (de Greff), 1595, + 9. Januar 1596
Elisabeth von Westrumb, 1596-1604
Caspare Schall von Bell, 1607-1610
Anna Gisela von Geffertzhan, + 23. Januar 1664
Ferdinanda Roist von Werss, 1683
Maria Elis. Louise Freiin von Delbrück, 1691
M. von Hochkirchen, 1694-1696
Sophia Barbara von Hochkirchen, 1711-1714
Anna Salome Elisabeth von Westrum, 1726-1762
Louise von Hatzfeld, 1762-1792
Maria Theresia von Gymnich
Neuss. - Benediktinerinnen, gegründet vor 1043, seit ca. 1170 adeliges Frauenstift, aufgehoben 1802.Analoges Findbuch „ausgefertigt im Sommer 1859; Retrokonversion (Abschrift in VERA) durch Werkvertragskraft Sabine Ines Rauch, Oktober / November 2011; abschließende Kontrolle und Überarbeitung durch Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, Juni / Juli 2012.ÜbersichtEine Sage, die in der interpellierten Urkunde Annos II. vom Jahr 1074 den Schein einer historischen Überlieferung erhält, führt die Gründung des St. Quirinstiftes zu Neuss auf Eberhard, den achten jener fabelhaften Grafen von Kleve, und dessen Gemahlin Bertha, Tochter Königs Ludwig des Deutschen, zurück. Sowohl die auf der Mauer im Chor der Stiftskirche befindlich gewesene Inschrift (s. Archiv für die Geschichte des Niederrheins Bd. II, S. 331) als eine andere, fast wörtlich damit übereinstimmende Notiz im Stiftsarchiv (s. Ms. Ger. Paludani, Akten Nr. 5) bezeichnen das Jahr 825 als das der Stiftung, während es doch 855 heißen müsste, wenn man die beigefügte Angabe sub Gunthero archiepiscopo Coloniensi tempore Ludovici regis Francorum qui fuit filius Ludovici pii et nepos Karoli magni indictione tertia mit der Jahreszahl in Einklang bringen wollte. Wie wenig indes in dem klevischen Haus selbst ein Andenken an eine solche Stiftung sich erhalten hatte, zeigt die Urkunde vom Jahr 1449 mit der gedachten Inschrift (s. Kleve-Mark, Urkunden Nr. 1946) und die Vermutung liegt, im Zusammenhang mit dem (im Archiv für die Geschichte des Niederrheins Bd. II., S. 320 f. erörterten) Verhältnis der Grafen von Kessel als Inhaber des Schlosses Grevenbroich, allerdings nahe, dass auch in Bezug auf den Namen des Gründers in der Annonischen Urkunde eine Verwechslung stattgefunden und Kleve statt Kessel (Cesle) sich eingeschlichen habe. Die urkundlichen Überbleibsel des eines gewiss viel ansehnlicheren Stiftsarchivs beginnen mit der Urkunde König Heinrichs III., worin derselbe dem Stift einen Hof in Boppard schenkt, einer im Memorienbuch des Stifts aufbewahrten Tradition zufolge als Weingut, da die Stiftsdamen, als der König in Neuss verweilte und von ihnen Wein begehrte, nur Bier zu liefern im Stande gewesen waren. Es war wohl um diese Zeit (1044), dass Gepa, angeblich eine Gräfin von Dagsburg und Schwester des Papstes Leo IX. (s. Löhrer, Geschichte von Neuss, S. 44), die Würde einer Äbtissin des Stiftes bekleidete. Sie soll 1054 oder 1058 gestorben sein. Wie es heißt, hat sie die Reliquien des heiligen Quirinus von Rom nach Neuss gebracht. Außer Gepa war im 11. Jahrhundert noch Heylewig, die dritte Tochter des Pfalzgrafen Ezo und der frommen Mathilde, als Äbtissin genannt (s. Vit. Ez. apogr. Kramer, Bl. 43, und danach Godefridus monachus s. Pantaleon. ad a. 1011 bei Böhmer, Fontes Rerum Germanicarum Bd. III, S. 411), doch bleibt es ungewiss, ob sie vor oder, wie Löhrer, S. 45, angibt, erst nach Gepa ihr Amt verwaltete. Die nächstfolgende Äbtissin, der wir in den Urkunden begegnen, ist Sophia, vielleicht verschieden von der Sophia, unter deren Leitung im Jahr 1209 der Grundstein zu der jetzigen Quirinskirche gelegt worden sein soll. Erst von der Mitte des 14. Jahrhunderts an wird es möglich, aus unseren Urkunden und Akten eine vollständigere Liste der Äbtissinnen zu gewinnen. Die von Löhrer, S. 45, ohne Quellenangabe mitgeteilte Namenreihe, welche scheinbar keine Lücke enthält, konnte hier natürlich nicht berücksichtigt werden.Die Urkunde Erzbischofs Anno II. vom Jahr 1074 bietet auch in ihrer jetzigen Form die Grundlage für die Erkenntnis der Rechts- und Besitzverhältnisse des Stiftes. Die Hoheit über Neuss, welche in frühester Zeit wenigstens großenteils der Äbtissin in Gemeinschaft mit dem Domstift zu Köln zugestanden hatte, unter Anno II. aber ungeteilt an das Erzstift übergegangen war, spiegelte sich noch lange in der Menge von Abgaben, zu welcher Häuser und Grundstücke zu Neuss dem Stift oder der Äbtissin verpflichtet blieben, eine Erscheinung, die teilweise wenigstens damit im Zusammenhang steht, dass Anno den dritten Teil des Ackerlandes zu Neuss dem Stift zugeteilt hatte. Zu den ältesten Besitzungen des Stiftes gehören zufolge der Annonischen Urkunde neben mehreren Höfen in Neuss der Hof zu Heerdt mit dem Heerdter Wald, worüber die Äbtissin Waldgräfin war, Boppard, Wisheim, Langst. Außerdem finden sich seit dem 13. Jahrhundert als hauptsächliche Besitzungen des Stifts bzw. der Äbtissinnen die Höfe zu Korschenbroich, Kelz, Rosellen, Spellen, Bliersheim, die Äbtissinnen- oder Epkesmühle zwischen Neuss und Grimlinghausen, mehrere Höfe zu Büttgen mit dem Büttger Wald und dem Haus Holzbüttgen, der Hof zur Donck oder Dunkerhof zu Grefrath im Geldernschen, der Hof zu Heeswick im Gericht Walbeck, das Gut unter den Buchen mit Ackerland und Busch zu Urdenbach, der Schmiedehof und Land zu Osterrath, der Broixhof zu Grefrath bei Neuss, die Höfe zu Heckhausen, zu Latum, Uedesheim. Wie es bei den meisten anderen Stiftern, namentlich bei den weiblichen, der Fall gewesen ist, erhielten manche dieser und anderer Güter in den Händen adliger Besitzer nach und nach die Eigenschaft von Lehen, weshalb dann auch das Stift bis zu seiner Auflösung eine Mannkammer für sämtliche Lehngüter, 28 an der Zahl, besaß. Unter den aus dem Pachtverhältnis in die Eigenschaft als Lehen übergeleiteten tritt beispielsweise der Geulenhof bei Neuss entgegen. Außerdem werden um die Mitte des 18. Jahrhunderts als Lehngüter besonders das Schloss zu Puffendorf und der Putzhof daselbst, der Aldenbrügger Hof zu Rosellen, acht Lehen in und bei Neuss, der Duckershoff zu Niederkassel, der Ellinghauser Hof zu Rosellen und der Pfauenhof zu Uedesheim erwähnt. Wenn wir sehen, wie das Konzil zu Basel (1434) und später Papst Sixtus IV. (1484) das Quirinsstift in eigenen Erlassen wider die Bedrückungen weltlicher und geistlicher Herren, die dasselbe namentlich durch Besteuerung und Beschlagnahme ihrer Güter erfuhr, zu schützen suchen, so liegt allerdings die Vermutung nahe, dass die Veranlassung dazu wenigstens teilweise in der in der Hand erblicher Besitzer eingetretene Entfremdung früher unmittelbaren Eigentums begründet war.Die Zahl der Pfarrkirchen, welche dem Stift inkorporiert waren, aber deren Patronat der Äbtissin zustand, ergibt der Anhang eines Pachtbuches aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Als inkorporierte Kirche werden neben der Quirinskirche, deren Pfarrer stets einer der fünf Kanonichen des Stifts war, die Kirche zu Spellen bei Wesel (seit 1302 inkorporiert) genannt, deren Pastor am Ort residierte, aber eine Rente zum Unterhalt eines persönlichen Vikars zu entrichten hatte. Die übrigen Pfarreien, derenKollation der Äbtissin zustand, waren die zu Walbeck, zu St. Cäcilien in Benrath, zu St. Evermar in Borth, zu St. Benedikt in Heerdt, zu St. Cyriacus und Tiberius in Grimlinghausen, von St. Martin in Uedesheim. Die acht Altäre der Quirinuskirche, deren Rektorat die Äbtissin konferiert, sind weiter unten zu erwähnen. Ein wichtiges Recht bildete die durch Erzbischof Anno II. der Äbtissin verliehene Oberleitung des Hospitals zum heiligen Geist zu Neuss, womit die Verfügung über die vom Markt (forum rerum venalium) eingehenden Almosen und anderer Güter des Hospitals zu Gunsten der Armen und Kranken derselben verknüpft war. Nach der für die weitere Entwicklung dieses wohltätigen Institutes maßgebenden Urkunde Erzbischof Heinrichs vom Jahr 1328 wurde zur Ökonomieverwaltung desselben (das im Ganzen nur 40 Personen, Kranke und Schwache aufnehmen durfte) seitens der Äbtissin, der Schöffen und des Rates zu Neuss gemeinsam 2 Provisoren bestellt, die jährlich Rechnung zu legen hatten. Die beratende Stimme, welche dem Magistrat von Neuss bei der Ernennung der Provisoren und Diener des Hospitals zustand, vermutlich in Rücksicht auf den bei der Verlegung des Hospitals (1328) von demselben geschenkten Bauplatz, konnte der Natur der Sache nach leicht Übergriffe herbeiführen und so sehen wir dann in der Tat, wie die Äbtissin Clara von Meurs um 1433 wider Schöffen und Rat bei der Baseler Synode klagend auftritt, weil die Letzteren, ohne die Äbtissin zu befragen, einen Hospitalbeamten ernannt und den von der Äbtissin eingesetzten nicht zugelassen hatten. Mit diesem Streit, dessen Ausgang uns nicht aufbewahrt ist, war indessen der Kompetenzkonflikt zwischen beiden Teilen nicht beendigt, vielmehr sehen wir, wie derselbe durch das 17. bis gegen die Mitte des 18. Jahrhunderts fortdauerte, wenn auch in etwas anderen Dimensionen, da der Magistrat, wie es scheint, später 2 Provisoren selbständig ernannt und die Meinungsverschiedenheit sich daher mehr im Allgemeinen auf die Verwaltung und Rechnungsablage selbst bezog. Außer dem von einem Rektor bedienten Altar zu den heiligen 10 000 Märtyrern, dessen Stiftung 1328 vom Erzbischof Heinrich II. bestätigt worden war, bestand im 15. Jahrhundert noch ein zweiter, dem heiligen Achatius geweihter Altar mit Vikarie im Hospital.Zu den Stiftsprivilegien gehörte seit alter Zeit das Grutrecht, das Recht das Brauens mit der Grut (der Biergrütze, dem fermentum cerevisiae), ebenfalls ein Geschenk Erzbischofs Anno II., ferner durch Verleihung Konrads von Hochstaden (1258) Zollfreiheit im Bereich des Erzstifts, womit auch die Freiheit von dem der Stadt Neuss bewilligten Wagenzoll verbunden war, und wozu später (1349) das durch Kaiser Karl IV. verliehene Zollprivileg für sämtliche zwischen Neuss und Boppard verschiffte Güter hinzutrat, ferner das an den Besitz des Hofes zu Boppard durch Schenkung Kaiser Heinrichs III. geknüpfte Recht zur Holzung im königlichen Forst daselbst und im ganzen Distrikt von Boppard behufs Gewinnung von Weinpfählen und das Recht der Vorlese im genannten Bezirk, ferner das vom Magistrat 1340 bestrittene Recht des Stifts, seinen Wein zu Neuss zu verkaufen, endlich der dem Stift im Neusser Bezirk in Bezug auf ihre Mühle zwischen Neuss und Grimlinghausen zustehende Mahlzwang, eine Gerechigkeit, die ebenfalls im 15. Jahrhundert zu ernsten Missfälligkeiten und Übergriffen seitens des Magistrats Anlass geben sollte.Über das innere Leben der Anstalt geben unsere Urkunden im Ganzen nur geringen Aufschluss. Die Kuratel über die Stiftsfräulein (zu Neuss) stand dem Abt von Gladbach zu, der auch bei der Anwesenheit des Erzbischofs zu Neuss als oberster Kaplan desselben eine Wohnung bei dem erzbischöflichen Palast bezog (s. Lacomblet, Urkundenbuch Bd. II, Nr. 89). Die ökonomischen Verhältnisse scheinen auch beim Quirinsstift, wie bei vielen weiblichen Stiften und Klöstern, nicht immer die geordnetsten gewesen zu sein. Großen Schaden erlitt das Stift namentlich seit der Belagerung und Verwüstung der Stadt Neuss im Jahr 1585. Unbekannte Vorgänge, vielleicht eben im Zusammenhang mit einem wenig günstigen Haushalt führten um die Mitte des 13. Jahrhunderts zu strengen Maßregeln gegen das Stift, in Folge deren das Stift nicht nur bedeutende Einbuße an Einkünften erlitt, sondern auch viele Konventualinnen dasselbe verließen, bis jene durch Verfügung des Kardinals Hugo von St. Sabina 1252 aufgehoben wurden. Über die Stiftsverfassung im Allgemeinen geben die 1548 reformierten Statuten und die Memorienbücher Aufschluss.Die jetzige Quirinskirche stammt bekanntlich aus den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts. Nach einer in der Handschrift des Gerhard Paludanus erhaltenen Notiz wurde (unter der Äbtissin Sophia) der Grundstein zu derselben am St. Dionysiustag im Jahr 1209 (9. Oktober ?) durch Meister Wolbero gelegt. Dass im 15. Jahrhundert, etwa um 1435, eine Restauration der Kirche im Werke war, lehrt eine Urkunde aus diesem Jahr, die uns von einem Streit wegen der Beitragsverpflichtung der Äbtissin, des Kapitels, des Rates und der Bürgerschaft zu Neuss berichtet. In Folge der Belagerung des Jahres 1585 hatte die Kirche durch Brand und Verwüstung viel zu leiden. Als Altäre der Kirche werden genannt der St. Johannes Evang. Altar im Chor, der Altar zu den 11 000 Jungfrauen und der 10 000 Märtyrer, der St. Severus-Altar, St. Jacobs-Altar, Kreuzmessaltar, Altar der heiligen Passion, zu St. Felix und Adauctus im Jungfernchor, zur schmerzhaften Mutter, St. Urban, St. Antonius, St. Michaels-Altar, Dreifaltigkeitsaltar, St. Annen Altar in der neuen Kapelle, als Kapelle besonders die Michaelskapelle.(Leicht modernisierte Abschrift des Vorworts im alten handschriftlichen Repertorium; die angegebenen Verweise auf fortlaufende Nummern wurden nicht übernommen)Reihenfolge der Äbtissinnen und Dechantinnen:1. Äbtissinnen:Gepa, 1050, + 11. Februar [1060-1070]Heylwig, [1060-1070]Sophia, 1188-1209Hildegundis, (1240)Cunegundis, 1266Sophia von Asberg, 1299 (Redinghoven XV 147v), 1302-1307Lisa (von Verneburg ?), 1314-1328, + 13. NovemberKatharina von Gennep (Genepe), 1337-1365, + 30. JuliAleydis von Brugchusen, Bruchhausen, 1372-1382Margaretha von Sarnverden, 1390 April 10 (Redinghoven XV 147), 1395, + 17. JanuarClara von Meurs, 1397-1459 (bzw. 1461 ?), + 6. November 1459Jutta von Reifferscheid, 1460-1484, + 27. Oktober 1489 (1485 ?)Irmgard von Wisch, 1485-1489, + 5. Dezember 1489 (bei Redinghoven XV 145 als Todestag 28. Oktober 1485 angegeben)Lufardis, Liefard von Brempt, 1490-1508Petrissa (Petronella) von Dhaun, Frau zu Oberstein, 1511-1531Jaspar Stael von Holstein, 1532-1540Christina von Velbruggen (Velbruck), 1540-1567Margaretha von Loe (Lohe), 1572-1587Elsbeth Dobbe, 1593-1618Cäcilia von Hochkirchen, 1619-1635, + 6. Januar 1641Anna Elisabeth von Neuhoff, 1641-1649Adelheid Irmgard von Eill, 1653, + 18. März 1657Elisabeth Margaretha, Freifrau von Bernsaw, 1657-1669Catharina Ida Freifrau von Spies, 1679-1683, + 1695A. Maria Elisabeth Louise von Velbrück zur Grave, 1695-1723Marie Louise Freiin von Loe zu Wissen, 1723-1748Maria Theresia Franzisca Gräfin von Leerod, 1748-1768Felicitas Auguste Freiin von Waldbott-Basserheim zu Bornheim, 1768-17922. DechantinnenMarsilia, (1345)Lutgardis von Holte, (1379)Johanna von Voshem, (1379)Nesa von Haghenbeck, 1413-1422Elisabeth von Rassfelt, (1483)Lisbeth von Gent, 1522-1533Margaretha von Elverfelde, 1547-1563Anna von Cuchen, (1582), + 19. DezemberMargaretha Graff (de Greff), 1595, + 9. Januar 1596Elisabeth von Westrumb, 1596-1604Caspare Schall von Bell, 1607-1610Anna Gisela von Geffertzhan, + 23. Januar 1664Ferdinanda Roist von Werss, 1683Maria Elis. Louise Freiin von Delbrück, 1691M. von Hochkirchen, 1694-1696Sophia Barbara von Hochkirchen, 1711-1714Anna Salome Elisabeth von Westrum, 1726-1762Louise von Hatzfeld, 1762-1792Maria Theresia von Gymnich

Literatur :
Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz III 3, 1895, S. 66 ff.; Handbuch der Erzdiözese Köln 25, 1958, S. 565; inbesondere Tücking, Karl: Geschichte der kirchlichen Einrichtungen in der Stadt Neuss 1, 1886; Lau, Friedrich: Neuss, in: Quellen zur Rechts- und Wirtschaftsgeschichte der rheinischen Städte (= Publikationen der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde 29), Kurköln Städte 1, 1911, S. 14* ff.; Vollmer, Bernhard: Die Stellung der Äbtissin von St. Quirin als Waldgräfin, in: Düsseldorfer Jahrbuch 45, 1951, S. 130 ff.; Kottje, Raymund: Das Stift Sankt Quirin zu Neuß von seiner Gründung bis zum Jahre 1485, 1952, dort S. 3 ff. über das Archiv; Torsy, Jakob: Der heilige Marschall Quirinius, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 153/154, 1953, S. 7-48; Vollmer, Bernhard: Die Mannkammer des Quirinsstiftes in Neuß, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 155/156, 1954, S. 125 ff.; Bader, Walter: Sankt Quirinus zu Neuss (= Rheinisches Bilderbuch 5), 1955; Semmler, Josef: Die Klostereform von Siegburg, ihre Ausbreitung und ihr Reformprogramm im 11. und 12. Jahrhundert, 1959, S. 152 f.; Franzen, August: Die Visitationsprotokolle der ersten Nachtridentinischen Visitation im Erzstift Köln unter Salentin von Isenburg im Jahre 1569, Münster 1960, S. 175 ff.; Köster, Kurt: Neusser Pilgerzeichen und Wallfahrtsmedaillen, in: Neusser Jahrbuch 1956, S. 15 ff., s.a. ebenda 1960, S. 8 ff.; Lange, Joseph: Neuss, eine kirchliche Heimatkunde, 1961, S. 20 ff.; Klompen, Wilma: Die Säkularisation im Arrondissement Krefeld 1794-1814, Kempen 1962, S. 56 f.; Kirche und Burg in der Archäologie des Rheinlandes. Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum Bonn 1962, S. 98

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