Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.2. Geistliche Institute
1.2.4. M - N
1.2.4.11. Marienthal
Marienthal, Urkunden AA 0406
121.50.00 Marienthal (DFG - gefördert)
Permalink des Findbuchs


Signatur : 121.50.00

Name : Marienthal

Beschreibung :
Hamminkeln-Loikum (Brünen). - Augustinereremiten, gegründet 1256, aufgehoben 1806.

Retrokonversion des analogen Findbuches (Abschrift in VERA) durch Werkvertragskraft Sabine Ines Rauch, Oktober / November 2011; abschließende Kontrolle und Überarbeitung durch Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, Mai 2012.

Vorbemerkungen:

Das Augustinerkloster Marienthal, welches auch die Namen Kloster „ten Beylar, Marienthal „ten Beylare in den wolde und endlich Kloster „S. Mariae et S. Nicolai de Tollentino (s. Urkunde von 1519 August 20; Abschrift in Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 391) führte, lag in der Oberbauerschaft des Kirchspiels Brünen, Kreis Rees, am Wald Beylar und dem Flüsschen Issel und Halen, in einer in ältester Zeit offenbar rauhen und unwirtlichen Gegend. Ob es richtig ist, dass Marienthal das älteste Augustinerkloster der kölnischen Provinz dieses Ordens war, wie dieses die Inschrift „Hec est primus conventus S(an)cti Augustini an der Klosterpforte überlieferte, muss dahingestellt bleiben, da sich in Köln bereits vor dem Jahr 1256, dem Jahr der Vereinigung der verschiedenen Zweige der Augustiner, eine Niederlassung derselben fand. Die Lösung der Frage ist dadurch erschwert, dass es nicht möglich ist, die Herkunft der Brüder, welche sich in der Mitte des 13. Jahrhunderts in dem Beylar Wald niederließen, zu ermitteln (Anm.: Auch Kolde, Augustiner, bietet nichts). Kommen sie aus der Kölner Niederlassung, so wäre obige Tradition grundlos. Die Beteiligung des Dynastengeschlechtes von Ringenberg bei der Gründung der Niederlassung könnte dazu führen, die Herkunft der Brüder aus den Niederlanden als nicht unwahrscheinlich anzusehen.
Nach den Urkunden steht fest, dass in Beylar (Beilar) bereits im Jahr 1256, in welchem der Verband der einzelnen schon bestehenden Zweige der Augustiner geschaffen und die Verfassung dieses Gesamtordens durch päpstliche Bullen geregelt wurde, eine Niederlassung der Brüder bestand, dieses somit ein hohes Alter nicht abgesprochen werden kann. Bischof Otto II. von Münster urkundet 1256 „apud cenobium fratrum in Beilare (s. Wilmans, Urkundenbuch, Nr. 599; Tagesdatum der Urkunde unsicher, da fehlerhaft), woraus folgt, dass damals das Kloster (und auch die Kapelle, wie dies die weitere Urkunde von 1258 erweist) bereits bestand. Die Beurkundung der Stiftung erfolgte erst 1258, nachdem der Edelherr Sweder von Ringenberg den Brüdern aus seinem Gut den „locus Beylere, eine beiliegende Wiese und den Hof Stemmingholt geschenkt hatte (s. Urkunde Nr. 1 a; Druck: Lacomblet Bd. 2, Nr. 459).
Durch Fleiß gelangten die Augustiner zu Beylar in kurzer Zeit zu bedeutendem und ausgedehntem Grundbesitz, wie die Urkunden dies angeben. Der größte Teil der Güter lag in den Kirchspielen Brünen, Dingden und Bocholt, weiterhin erstreckte sich der Besitz bis nach Coesfeld im Bistum Münster und rheinabwärts bis Bislich und Gendringen.
Aus der weiteren Geschichte des Klosters soll hier nur bemerkt werden, dass, nachdem 1323 die Wiese „luttike Beylar für das Kloster angekauft war, 1345 die Verlegung desselben von dem bisherigen Platz hierhin erfolgte (s. Tibus, S. 1033, wohl nach Nünnings Kollektaneen). Um diese Zeit zweigte sich die Niederlassung zu Wesel ab.
In der Reformationszeit scheint das Kloster sich mühsam, wenn auch nicht ohne starke innere und äußere Stürme, gehalten zu haben. Im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts war es jedoch dem Untergang ziemlich nahe gekommen und bildete nur noch einen Appendix des seinerzeit aus ihm hervorgegangenen Klosters zu Wesel. Namentlich hat der Übertritt des Kirchspiels Brünen den Rückgang des Klosters, dessen seelsorgerische Tätigkeit an seinem hierdurch protestantisch gewordenen Sitz selbst hiermit aufhörte, gefördert.
Am 29. Oktober 1587 überwies die römische Kurie die Güter und Einkünfte des Klosters zeitweilig pro studiis den Seminarien zu Köln und Trier. 1592 nahm jedoch der Augustinerorden wieder Besitz vom Kloster. Vom Jahr 1619 ab, in welchem Augustin Ulrici die Leitung des Konvents übernahm, ist die Reihe der, wie es scheint, auf eine dreijährige Amtsdauer gewählten Prioren ohne Lücke bis zu dem Jahr 1806.
Im Jahr 1806 erfolgte die Auflösung des Klosters.

Vgl. (auch für das Vorstehende) Tibus, Adolph: Gründungsgeschichte der Stifter, Pfarrkirchen, Klöster und Kapellen im Bereiche des alten Bisthums Münster mit Ausschluß des ehemaligen friesischen Theils, Teil 1: Das Pfarrsystem des Bisthums in seiner ursprünglichen Anlage und späteren Ausbildung, Münster 1885, der handschriftliche Arbeiten des Scholasters Nünning zu Vreden benutzte.

Bei Aufhebung des Klosters kam dessen Archiv in den Besitz des Staates. Dasselbe umfasst:

I. das umstehend verzeichnete Urkundenarchiv
II. zwei Kopialbücher (s. Rep. u. Hs. Nr. 1-2; beide Kopiare enthalten zwar nicht sämtliche Urkunden, aber doch einen großen Teil derselben, namentlich aus der älteren Zeit)
III. das nachstehend verzeichnete Aktenarchiv, ohne erhebliche Bedeutung.

Verlorene Archivalien:

In unseren Urkunden wird ein Memorienbuch des Klosters erwähnt, über dessen Verbleib jedoch nichts bekannt ist. Nünning, Monumenta Monasteriensia, Sec. I, pag. 406 führt die auf Veranlassung des Priors Heinrich Mumme gefertigten „Registra conventus an, vermutlich meint er das von Prior Goswin Avershagen geschriebene Kopiar (s. Rep. u. Hs. Nr. 1).

Ilgen, Rheinisches Archiv, S. 113 führt verschiedene, in auswärtigen Archiven, namentlich im Stadtarchiv zu Köln beruhende Archivalien des Klosters an, aber irrig, da diese ein gleichnamiges Kloster im Luxemburgischen betreffen.

Verzeichnis der Prioren (nach den Urkunden):

1353 Juli 24, 1378 September 10: Hermann von der Speken
1389 September 23, 1390 Juni 23: Steven Grotegerdes, auch Rovetasche (aus Zutphen ?, Bislich), aus Bocholt (s. Urkunde von 1339 Juni 28; Abschrift: Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 42)
1393 Januar 22, 1393 Mai 19: Heinrich von Borken
1395 August 23, 1396 Juni 23: Steven Grotegerdes, auch Rovetasche
1400 Mai 16 bis 1436 Juli 24: Bernd Wiltinck aus Bocholt
1437 Februar 22: Gerrit Geliken
1446 November 13 bis 1448 April 8: Johann Mondbeke
1451 März 10, 1451 September 1: Gerrit Geliken (Subprior 1455 Juni 28)
1451 Dezember 17 bis 1456 August 23: Deryck von Heyden
1460 Dezember 17, 1464 Dezember 8: Geryt Voetken
1466 April 8, 1487 Mai 25: Heinrich von Recklinghausen
1488 September 17, 1490 Mai 29: Engelbert ten Slade
1493 März 11: scheint Vakanz gewesen zu sein, da Subprior Hermann Wever siegelt
1493 April 15: Lambert van der Kapellen
[1494 September 9: Johann von Wanken wird 1499 Juli 3 als 1494 September 9 gewesener Prior bezeichnet]
1496 August 25, 1499 Mai 2: Johann von Wanken
1500 Mai 30: Heinrich von Baersdonk genannt Mumme, aus Bocholt (über ihn: Nünning, Monumenta Monasteriensia, pag. 406)
1502 Februar 17: Engelbert ten Slade
1502 Juni 23, 1504 März 12: Albert ten Ryne aus Dorsten
1505 April 24, 1508 Februar 15: Heinrich von Baersdunk gen. Mumme
1509 Februar 21, 1510 August 30: Albert ten Ryne
1511 März 10, 1515 Februar 24: Dietrich de Grave aus Brünen
1516 März 4, 1518 Dezember 17: Magister Johann von Hünxe
1522 April 3, 1526 Januar 12: Hartmann Buchelmann
1534 März 14, 1535 April 28, 1540 Februar 21, 1544 Januar 11, 1549 September 1: Rutger van Egeren
1553 Mai 1: Johann van Hunseler
1557 November 18, 1564 Januar 22, 1564 September 30: Goddert Hartoch (ist 1574 August 23 Prior zu Wesel)
1565 August 1, 1570 September 10: Bernard Konink
1613 Januar 24: Wilhelmus Coloniensis, auch Prior zu Wesel, ferner Nachfolger des Methi zu Marienthal und Wesel
1619: Michael Methi, auch Prior zu Wesel
?: Wilhelmus Coloniensis, auch zu Wesel
1636, 1637: Augustin Ulrici (nach Tibus, a. a. O.: 1619 bis 1643; tot 1643 nach Grabschrift in Rep. u. Hs. Nr. 2)
1652: Aegidius Schepers, Dr. theol.
1664: Gerhard Crieckel
1687: Georg Ulrich Hus
1690, 1691: Nicolaus Classen
1695: Wilhelm (Guilelmus) Kohaus
1700 April 19: Joh. Schweitzer, Licent.
1709: Jacob Fülle
1713: Gregorius Sperdelbaum, + 1729 als Provinzial
1721 bis 1724: Antonius Hieb
1724 bis 1727: Wernerus de Rohe
1728: Johann Hausieren
1728 Oktober 29 bis 1730 Januar 9: Aegidius Friderici
1730 bis 1733: Hyacinth Kaiser
1733 bis 1735: Augustinus von der Fuhr
1735 bis 1736: Clerysostomus Koenen
1737 bis 1739: Adeodatus Schröder
1739 bis 1742: Fulgentius Henseler
1742, 1743: Fulgentius Müller
1743 bis 1747: Joseph Sinsteden
1748 bis 1750: Laurentius Siepen
1751 bis 1754: Benedictus Adrian
1754 bis 1756: Augustinus Koenen
1757 bis 1760: S. Schieffer
1760 bis 1764: Gotfried Schnuck (Vizeprior 1766/67)
1773 bis 1776: Karl Servatii
1776 bis 1787: Adam Froitzheim
1787 bis 1790: G. Beckers
1790 bis 1796: Adam Froitzheim
1796 bis 1806: G. Beckers
Hamminkeln-Loikum (Brünen). - Augustinereremiten, gegründet 1256, aufgehoben 1806.Retrokonversion des analogen Findbuches (Abschrift in VERA) durch Werkvertragskraft Sabine Ines Rauch, Oktober / November 2011; abschließende Kontrolle und Überarbeitung durch Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, Mai 2012.Vorbemerkungen:Das Augustinerkloster Marienthal, welches auch die Namen Kloster „ten Beylar, Marienthal „ten Beylare in den wolde und endlich Kloster „S. Mariae et S. Nicolai de Tollentino (s. Urkunde von 1519 August 20; Abschrift in Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 391) führte, lag in der Oberbauerschaft des Kirchspiels Brünen, Kreis Rees, am Wald Beylar und dem Flüsschen Issel und Halen, in einer in ältester Zeit offenbar rauhen und unwirtlichen Gegend. Ob es richtig ist, dass Marienthal das älteste Augustinerkloster der kölnischen Provinz dieses Ordens war, wie dieses die Inschrift „Hec est primus conventus S(an)cti Augustini an der Klosterpforte überlieferte, muss dahingestellt bleiben, da sich in Köln bereits vor dem Jahr 1256, dem Jahr der Vereinigung der verschiedenen Zweige der Augustiner, eine Niederlassung derselben fand. Die Lösung der Frage ist dadurch erschwert, dass es nicht möglich ist, die Herkunft der Brüder, welche sich in der Mitte des 13. Jahrhunderts in dem Beylar Wald niederließen, zu ermitteln (Anm.: Auch Kolde, Augustiner, bietet nichts). Kommen sie aus der Kölner Niederlassung, so wäre obige Tradition grundlos. Die Beteiligung des Dynastengeschlechtes von Ringenberg bei der Gründung der Niederlassung könnte dazu führen, die Herkunft der Brüder aus den Niederlanden als nicht unwahrscheinlich anzusehen. Nach den Urkunden steht fest, dass in Beylar (Beilar) bereits im Jahr 1256, in welchem der Verband der einzelnen schon bestehenden Zweige der Augustiner geschaffen und die Verfassung dieses Gesamtordens durch päpstliche Bullen geregelt wurde, eine Niederlassung der Brüder bestand, dieses somit ein hohes Alter nicht abgesprochen werden kann. Bischof Otto II. von Münster urkundet 1256 „apud cenobium fratrum in Beilare (s. Wilmans, Urkundenbuch, Nr. 599; Tagesdatum der Urkunde unsicher, da fehlerhaft), woraus folgt, dass damals das Kloster (und auch die Kapelle, wie dies die weitere Urkunde von 1258 erweist) bereits bestand. Die Beurkundung der Stiftung erfolgte erst 1258, nachdem der Edelherr Sweder von Ringenberg den Brüdern aus seinem Gut den „locus Beylere, eine beiliegende Wiese und den Hof Stemmingholt geschenkt hatte (s. Urkunde Nr. 1 a; Druck: Lacomblet Bd. 2, Nr. 459).Durch Fleiß gelangten die Augustiner zu Beylar in kurzer Zeit zu bedeutendem und ausgedehntem Grundbesitz, wie die Urkunden dies angeben. Der größte Teil der Güter lag in den Kirchspielen Brünen, Dingden und Bocholt, weiterhin erstreckte sich der Besitz bis nach Coesfeld im Bistum Münster und rheinabwärts bis Bislich und Gendringen.Aus der weiteren Geschichte des Klosters soll hier nur bemerkt werden, dass, nachdem 1323 die Wiese „luttike Beylar für das Kloster angekauft war, 1345 die Verlegung desselben von dem bisherigen Platz hierhin erfolgte (s. Tibus, S. 1033, wohl nach Nünnings Kollektaneen). Um diese Zeit zweigte sich die Niederlassung zu Wesel ab.In der Reformationszeit scheint das Kloster sich mühsam, wenn auch nicht ohne starke innere und äußere Stürme, gehalten zu haben. Im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts war es jedoch dem Untergang ziemlich nahe gekommen und bildete nur noch einen Appendix des seinerzeit aus ihm hervorgegangenen Klosters zu Wesel. Namentlich hat der Übertritt des Kirchspiels Brünen den Rückgang des Klosters, dessen seelsorgerische Tätigkeit an seinem hierdurch protestantisch gewordenen Sitz selbst hiermit aufhörte, gefördert.Am 29. Oktober 1587 überwies die römische Kurie die Güter und Einkünfte des Klosters zeitweilig pro studiis den Seminarien zu Köln und Trier. 1592 nahm jedoch der Augustinerorden wieder Besitz vom Kloster. Vom Jahr 1619 ab, in welchem Augustin Ulrici die Leitung des Konvents übernahm, ist die Reihe der, wie es scheint, auf eine dreijährige Amtsdauer gewählten Prioren ohne Lücke bis zu dem Jahr 1806.Im Jahr 1806 erfolgte die Auflösung des Klosters.Vgl. (auch für das Vorstehende) Tibus, Adolph: Gründungsgeschichte der Stifter, Pfarrkirchen, Klöster und Kapellen im Bereiche des alten Bisthums Münster mit Ausschluß des ehemaligen friesischen Theils, Teil 1: Das Pfarrsystem des Bisthums in seiner ursprünglichen Anlage und späteren Ausbildung, Münster 1885, der handschriftliche Arbeiten des Scholasters Nünning zu Vreden benutzte.Bei Aufhebung des Klosters kam dessen Archiv in den Besitz des Staates. Dasselbe umfasst:I. das umstehend verzeichnete UrkundenarchivII. zwei Kopialbücher (s. Rep. u. Hs. Nr. 1-2; beide Kopiare enthalten zwar nicht sämtliche Urkunden, aber doch einen großen Teil derselben, namentlich aus der älteren Zeit)III. das nachstehend verzeichnete Aktenarchiv, ohne erhebliche Bedeutung.Verlorene Archivalien:In unseren Urkunden wird ein Memorienbuch des Klosters erwähnt, über dessen Verbleib jedoch nichts bekannt ist. Nünning, Monumenta Monasteriensia, Sec. I, pag. 406 führt die auf Veranlassung des Priors Heinrich Mumme gefertigten „Registra conventus an, vermutlich meint er das von Prior Goswin Avershagen geschriebene Kopiar (s. Rep. u. Hs. Nr. 1).Ilgen, Rheinisches Archiv, S. 113 führt verschiedene, in auswärtigen Archiven, namentlich im Stadtarchiv zu Köln beruhende Archivalien des Klosters an, aber irrig, da diese ein gleichnamiges Kloster im Luxemburgischen betreffen.Verzeichnis der Prioren (nach den Urkunden):1353 Juli 24, 1378 September 10: Hermann von der Speken1389 September 23, 1390 Juni 23: Steven Grotegerdes, auch Rovetasche (aus Zutphen ?, Bislich), aus Bocholt (s. Urkunde von 1339 Juni 28; Abschrift: Rep. u. Hs. Nr. 1, fol. 42)1393 Januar 22, 1393 Mai 19: Heinrich von Borken1395 August 23, 1396 Juni 23: Steven Grotegerdes, auch Rovetasche1400 Mai 16 bis 1436 Juli 24: Bernd Wiltinck aus Bocholt1437 Februar 22: Gerrit Geliken1446 November 13 bis 1448 April 8: Johann Mondbeke1451 März 10, 1451 September 1: Gerrit Geliken (Subprior 1455 Juni 28)1451 Dezember 17 bis 1456 August 23: Deryck von Heyden1460 Dezember 17, 1464 Dezember 8: Geryt Voetken1466 April 8, 1487 Mai 25: Heinrich von Recklinghausen1488 September 17, 1490 Mai 29: Engelbert ten Slade1493 März 11: scheint Vakanz gewesen zu sein, da Subprior Hermann Wever siegelt1493 April 15: Lambert van der Kapellen[1494 September 9: Johann von Wanken wird 1499 Juli 3 als 1494 September 9 gewesener Prior bezeichnet]1496 August 25, 1499 Mai 2: Johann von Wanken1500 Mai 30: Heinrich von Baersdonk genannt Mumme, aus Bocholt (über ihn: Nünning, Monumenta Monasteriensia, pag. 406)1502 Februar 17: Engelbert ten Slade1502 Juni 23, 1504 März 12: Albert ten Ryne aus Dorsten1505 April 24, 1508 Februar 15: Heinrich von Baersdunk gen. Mumme1509 Februar 21, 1510 August 30: Albert ten Ryne1511 März 10, 1515 Februar 24: Dietrich de Grave aus Brünen1516 März 4, 1518 Dezember 17: Magister Johann von Hünxe1522 April 3, 1526 Januar 12: Hartmann Buchelmann1534 März 14, 1535 April 28, 1540 Februar 21, 1544 Januar 11, 1549 September 1: Rutger van Egeren1553 Mai 1: Johann van Hunseler1557 November 18, 1564 Januar 22, 1564 September 30: Goddert Hartoch (ist 1574 August 23 Prior zu Wesel)1565 August 1, 1570 September 10: Bernard Konink1613 Januar 24: Wilhelmus Coloniensis, auch Prior zu Wesel, ferner Nachfolger des Methi zu Marienthal und Wesel1619: Michael Methi, auch Prior zu Wesel?: Wilhelmus Coloniensis, auch zu Wesel1636, 1637: Augustin Ulrici (nach Tibus, a. a. O.: 1619 bis 1643; tot 1643 nach Grabschrift in Rep. u. Hs. Nr. 2)1652: Aegidius Schepers, Dr. theol.1664: Gerhard Crieckel1687: Georg Ulrich Hus1690, 1691: Nicolaus Classen1695: Wilhelm (Guilelmus) Kohaus1700 April 19: Joh. Schweitzer, Licent.1709: Jacob Fülle1713: Gregorius Sperdelbaum, + 1729 als Provinzial1721 bis 1724: Antonius Hieb1724 bis 1727: Wernerus de Rohe1728: Johann Hausieren1728 Oktober 29 bis 1730 Januar 9: Aegidius Friderici1730 bis 1733: Hyacinth Kaiser1733 bis 1735: Augustinus von der Fuhr1735 bis 1736: Clerysostomus Koenen1737 bis 1739: Adeodatus Schröder1739 bis 1742: Fulgentius Henseler1742, 1743: Fulgentius Müller1743 bis 1747: Joseph Sinsteden1748 bis 1750: Laurentius Siepen1751 bis 1754: Benedictus Adrian1754 bis 1756: Augustinus Koenen1757 bis 1760: S. Schieffer1760 bis 1764: Gotfried Schnuck (Vizeprior 1766/67)1773 bis 1776: Karl Servatii1776 bis 1787: Adam Froitzheim1787 bis 1790: G. Beckers1790 bis 1796: Adam Froitzheim1796 bis 1806: G. Beckers

Literatur :
Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz II 1, 1892, S. 86 f.; Sauer, W.: Urkunden und Regesten zur Geschichte des Augustinereremitenklosters Marienthal bei Brünen (-1489), in: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 34, 1898/99, S. 179 ff.; Ramackers, Johannes: Marienthal, des ersten deutschen Augustinerklosters Geschichte und Kunst (= Rheinisches Bilderbuch 6), Würzburg 1954 bzw. 1961³; Dösseler, Emil: Inventar der Quellen zur Westfälischen Geschichte im Staatsarchiv Düsseldorf mit besonderer Berücksichtigung der Personen- und Höfegeschichte, Düsseldorf 1952, S. 68 f.

Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken