Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.14. Bundes-/Reichsbehörden
2.14.2. Eisenbahnverwaltung
2.14.2.1. Bahndirektion Essen
Bahndirektion Essen BR 1213
252.03.08 Bahndirektion Wuppertal - Karten
Permalink des Findbuchs


Signatur : 252.03.08

Name : Bahndirektion Wuppertal - Karten

Beschreibung :
Vorwort
Im Oktober/November 2004 verzeichnete Dr. Florian Gläser Bahn-Karten der Zugänge 70/6.6.2001 und 2/15.12.2003 in den Beständen BR 1213 und BR 1214 mit einer Gesamtlaufzeit von 1837-1970.
Die Abgabe erfolgte durch die BD Essen, die im Laufe mehrerer Organisationsänderungen Nachfolgerin der BD Wuppertal sowie Teilen der BD Köln geworden war. Es wurde versucht, in der Klassifikation, bzw. bereits in der Zuordnung auf zwei verschiedene Findbücher die ursprünglichen Provenienzen BD Essen, BD Wuppertal und BD Köln wiederherzustellen, was bis auf wenige Ausnahmen anhand der Aktenzeichen gut möglich war. Für die Behördengeschichte sei auf die Vorworte der Findbücher 252.01.2, 252.02.1, 252.03.01 und 252.04.4 verwiesen, die vergleichbare Bestände aufführen.
Der wichtigste Hinweis für den Benutzer besteht daher darin, Karten, die im Randbereich eines BD-Bezirkes liegen, auch im Findbuch für den benachbarten BD-Bezirk zu recherchieren.
Die weitere Klassifizierung des Bestandes erfolgte nach dem aktuellen vierziffrigen Streckennummernsystem der Bahn in numerischer Ordnung unter zusätzlicher Angabe der älteren Streckennummern.
Da verschiedene Strecken der BD Wuppertal zeitweise zur BD Köln gehört hatten, wurde den alten Streckennummern das Kürzel BDW für BD Wuppertal bzw. BDK für BD Köln vorangestellt. Über die jeweiligen älteren Übersichtskarten der BD-Bezirke lassen sich diese Nummern ermitteln und die Streckenverläufe rekonstruieren. Hinter den Streckennummern ist die Streckenbeschreibung (Ort A-Ort B-Ort C) wiedergegeben wie sie für die aktuelle vierziffrige Streckennummer Gültigkeit besitzt. Liegen dabei Streckenanfangs- oder Endpunkte weit über die Bereiche hinaus, die durch das vorhandene Material tatsächlich abgedeckt sind (etwa weil die BD-Grenze überschritten würde), so wurden diese Orte in Klammern gesetzt, um die Erwartungen des Benutzers nicht in die Irre zu führen.
In solchen Fällen, in denen ältere Streckenverläufe und ihre Kennzeichnung nicht mit den aktuellen Streckenverläufen und ihrer Kennzeichnung kongruent sind, sich also ältere Strecken in ihren Abschnitten heute auf verschiedene Strecken verteilen, erfolgte eine Aufteilung dieser älteren Strecken und die Klassifizierung der älteren Streckenabschnitte nach der jeweiligen Zugehörigkeit zu einer aktuellen Streckenkennzeichnung. Damit ist die eindeutige Zuordnung bzw. Auffindbarkeit über die aktuellen Streckennummern gewährleistet.
Auf der nächsten Ebene differenziert sich die Klassifikation - je nach Vorhandensein entsprechenden Materials - in Streckenlagepläne, Grundeigentumskarten, Lagepläne von Bahnhöfen und Lagepläne von (weiteren) Bahnanlagen wie Blockanlagen, Werkstätten etc.. Die Zuordnung zu diesen Bereichen ergibt sich in der Regel aus den Ordnungsmerkmalen des Registraturbildners, auch wo dieser ältere Karten einer Vorprovenienz in sein Registratursystem integriert hat. Maßgeblich dabei war die Verwendung, nicht unbedingt der Kartentitel (wenn z.B. auf der Grundlage einer Grundeigentumskarte ein Streckenlageplan erstellt und als solcher verwendet wurde, findet sich eine solche Karte unter den Streckelageplänen).
Bei den Streckenlageplänen ist die Kilometrierung der Karte das primäre ordnende Kriterium. Um die „Rekonstruktion leicht zu ermöglichen, wurde diese Angabe dem Titel vorangestellt. Zahlreiche Karten weisen zwei verschiedene Kilometrierungen auf, die dadurch entstanden sein können, dass ein älteres Teilstück in einer größeren Strecke aufging. In diesen Fällen wurden beide Kilometrierungen angegeben, Ordnungsmerkmal war dabei die jeweils jüngere. Durch die nachmalig erfolgte Neubezeichnung der Strecken nach dem vierziffrigen System können sich abermals Änderungen in der Kilometrierung ergeben haben, die aus dem vorliegenden Material häufig nicht zu ersehen waren. In diesen Fällen ist eine Orientierung an den Planzeichen geboten.
Erst bei Karten zu gleichen Streckenabschnitten trat als zweites Ordnungskriterium die Chronologie hinzu.
Für die Angabe der Laufzeiten wurden immer alle datierten Bearbeitungsvermerke berücksichtigt.
Die Grundeigentumskarten folgen denselben Ordnungsgrundsätzen wie die Streckenlagepläne. Die Grundeigentumskarten sind ersatzweise zu den Streckenlageplänen zu benutzen, insofern sie den Streckenverlauf dokumentieren, jedoch ohne die technischen Merkmale der Planungskarten.
Die Lagepläne der Bahnhöfe sind zunächst alphabetisch in einer weiteren Klassifikationsebene geordnet und zwar nach ihrer heutigen Gemeindezugehörigkeit (z.B. Oberkassel unter Düsseldorf-Oberkassel). Die Karten zu einem einzelnen Bahnhof sind chronologisch aufgelistet.
Die Lagepläne der Bahnanlagen sind ebenfalls durch ihre Kilometrierung in der jeweiligen Strecke leicht zu verorten.
Die Ortsangaben erfolgen alle nach den Angaben des Gemeindestatus in: Müllers grosses deutsches Ortsbuch: Bundesrepublik Deutschland, Altgebiet; vollständiges Gemeindelexikon, bearb. v. Joachim Müller, 24. überarb. und erw. Aufl., Wuppertal 1991. Der beschränkte Platz im entsprechenden Eingabefeld in VERA machte Abkürzungen erforderlich, die aber immer nur den jeweiligen Hauptort betreffen und auch nur dann vorgenommen wurden, wenn der Hauptort wenigstens einmal ausgeschrieben wurde (z.B. Düsseldorf-Lierenfeld; D.-Derendorf). Damit ist sichergestellt, dass der detaillierte Ortsbetreff bzw. Ortsteil von der automatisierten Suchroutine zu erfassen ist. Ebenfalls nur, wenn der Platz im Eingabefeld es erlaubte, wurden Flurbezeichnungen aufgenommen. Dabei bezeichnen in runde Klammern gesetzte Flurbezeichnungen Änderungseintragungen nach Katasteränderungen.
Die Maßstabsangaben wurden von der Karte übernommen, unabhängig davon, ob es sich um eine Meter- oder einen Fuß/Ruten-Relation handelt.
Die Angaben zu den Maßen der Karten beziehen sich jeweils auf die größte Ausdehnung der Höhe und der Breite; denn zahlreiche Karten sind durch angeklebte Kartensegmente nicht als Rechtecke zu beschreiben.
Angaben in eckigen Klammern gehen nicht aus der Karte selbst hervor, sondern sind aus dem Kontext erschlossen.
Die Verzeichnung wird fortgesetzt (Stand 18.01.2013)

VorwortIm Oktober/November 2004 verzeichnete Dr. Florian Gläser Bahn-Karten der Zugänge 70/6.6.2001 und 2/15.12.2003 in den Beständen BR 1213 und BR 1214 mit einer Gesamtlaufzeit von 1837-1970.Die Abgabe erfolgte durch die BD Essen, die im Laufe mehrerer Organisationsänderungen Nachfolgerin der BD Wuppertal sowie Teilen der BD Köln geworden war. Es wurde versucht, in der Klassifikation, bzw. bereits in der Zuordnung auf zwei verschiedene Findbücher die ursprünglichen Provenienzen BD Essen, BD Wuppertal und BD Köln wiederherzustellen, was bis auf wenige Ausnahmen anhand der Aktenzeichen gut möglich war. Für die Behördengeschichte sei auf die Vorworte der Findbücher 252.01.2, 252.02.1, 252.03.01 und 252.04.4 verwiesen, die vergleichbare Bestände aufführen.Der wichtigste Hinweis für den Benutzer besteht daher darin, Karten, die im Randbereich eines BD-Bezirkes liegen, auch im Findbuch für den benachbarten BD-Bezirk zu recherchieren.Die weitere Klassifizierung des Bestandes erfolgte nach dem aktuellen vierziffrigen Streckennummernsystem der Bahn in numerischer Ordnung unter zusätzlicher Angabe der älteren Streckennummern.Da verschiedene Strecken der BD Wuppertal zeitweise zur BD Köln gehört hatten, wurde den alten Streckennummern das Kürzel BDW für BD Wuppertal bzw. BDK für BD Köln vorangestellt. Über die jeweiligen älteren Übersichtskarten der BD-Bezirke lassen sich diese Nummern ermitteln und die Streckenverläufe rekonstruieren. Hinter den Streckennummern ist die Streckenbeschreibung (Ort A-Ort B-Ort C) wiedergegeben wie sie für die aktuelle vierziffrige Streckennummer Gültigkeit besitzt. Liegen dabei Streckenanfangs- oder Endpunkte weit über die Bereiche hinaus, die durch das vorhandene Material tatsächlich abgedeckt sind (etwa weil die BD-Grenze überschritten würde), so wurden diese Orte in Klammern gesetzt, um die Erwartungen des Benutzers nicht in die Irre zu führen.In solchen Fällen, in denen ältere Streckenverläufe und ihre Kennzeichnung nicht mit den aktuellen Streckenverläufen und ihrer Kennzeichnung kongruent sind, sich also ältere Strecken in ihren Abschnitten heute auf verschiedene Strecken verteilen, erfolgte eine Aufteilung dieser älteren Strecken und die Klassifizierung der älteren Streckenabschnitte nach der jeweiligen Zugehörigkeit zu einer aktuellen Streckenkennzeichnung. Damit ist die eindeutige Zuordnung bzw. Auffindbarkeit über die aktuellen Streckennummern gewährleistet.Auf der nächsten Ebene differenziert sich die Klassifikation - je nach Vorhandensein entsprechenden Materials - in Streckenlagepläne, Grundeigentumskarten, Lagepläne von Bahnhöfen und Lagepläne von (weiteren) Bahnanlagen wie Blockanlagen, Werkstätten etc.. Die Zuordnung zu diesen Bereichen ergibt sich in der Regel aus den Ordnungsmerkmalen des Registraturbildners, auch wo dieser ältere Karten einer Vorprovenienz in sein Registratursystem integriert hat. Maßgeblich dabei war die Verwendung, nicht unbedingt der Kartentitel (wenn z.B. auf der Grundlage einer Grundeigentumskarte ein Streckenlageplan erstellt und als solcher verwendet wurde, findet sich eine solche Karte unter den Streckelageplänen).Bei den Streckenlageplänen ist die Kilometrierung der Karte das primäre ordnende Kriterium. Um die „Rekonstruktion leicht zu ermöglichen, wurde diese Angabe dem Titel vorangestellt. Zahlreiche Karten weisen zwei verschiedene Kilometrierungen auf, die dadurch entstanden sein können, dass ein älteres Teilstück in einer größeren Strecke aufging. In diesen Fällen wurden beide Kilometrierungen angegeben, Ordnungsmerkmal war dabei die jeweils jüngere. Durch die nachmalig erfolgte Neubezeichnung der Strecken nach dem vierziffrigen System können sich abermals Änderungen in der Kilometrierung ergeben haben, die aus dem vorliegenden Material häufig nicht zu ersehen waren. In diesen Fällen ist eine Orientierung an den Planzeichen geboten.Erst bei Karten zu gleichen Streckenabschnitten trat als zweites Ordnungskriterium die Chronologie hinzu.Für die Angabe der Laufzeiten wurden immer alle datierten Bearbeitungsvermerke berücksichtigt.Die Grundeigentumskarten folgen denselben Ordnungsgrundsätzen wie die Streckenlagepläne. Die Grundeigentumskarten sind ersatzweise zu den Streckenlageplänen zu benutzen, insofern sie den Streckenverlauf dokumentieren, jedoch ohne die technischen Merkmale der Planungskarten.Die Lagepläne der Bahnhöfe sind zunächst alphabetisch in einer weiteren Klassifikationsebene geordnet und zwar nach ihrer heutigen Gemeindezugehörigkeit (z.B. Oberkassel unter Düsseldorf-Oberkassel). Die Karten zu einem einzelnen Bahnhof sind chronologisch aufgelistet.Die Lagepläne der Bahnanlagen sind ebenfalls durch ihre Kilometrierung in der jeweiligen Strecke leicht zu verorten.Die Ortsangaben erfolgen alle nach den Angaben des Gemeindestatus in: Müllers grosses deutsches Ortsbuch: Bundesrepublik Deutschland, Altgebiet; vollständiges Gemeindelexikon, bearb. v. Joachim Müller, 24. überarb. und erw. Aufl., Wuppertal 1991. Der beschränkte Platz im entsprechenden Eingabefeld in VERA machte Abkürzungen erforderlich, die aber immer nur den jeweiligen Hauptort betreffen und auch nur dann vorgenommen wurden, wenn der Hauptort wenigstens einmal ausgeschrieben wurde (z.B. Düsseldorf-Lierenfeld; D.-Derendorf). Damit ist sichergestellt, dass der detaillierte Ortsbetreff bzw. Ortsteil von der automatisierten Suchroutine zu erfassen ist. Ebenfalls nur, wenn der Platz im Eingabefeld es erlaubte, wurden Flurbezeichnungen aufgenommen. Dabei bezeichnen in runde Klammern gesetzte Flurbezeichnungen Änderungseintragungen nach Katasteränderungen.Die Maßstabsangaben wurden von der Karte übernommen, unabhängig davon, ob es sich um eine Meter- oder einen Fuß/Ruten-Relation handelt.Die Angaben zu den Maßen der Karten beziehen sich jeweils auf die größte Ausdehnung der Höhe und der Breite; denn zahlreiche Karten sind durch angeklebte Kartensegmente nicht als Rechtecke zu beschreiben.Angaben in eckigen Klammern gehen nicht aus der Karte selbst hervor, sondern sind aus dem Kontext erschlossen.Die Verzeichnung wird fortgesetzt (Stand 18.01.2013)

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