Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.2. Geistliche Institute
1.2.2. E - H
1.2.2.3. Emmerich
1.2.2.3.2. Kreuzherren
Emmerich, Kreuzherren, Urkunden AA 0238
120.71.00 Emmerich, Kreuzherren (DFG-gefördert)
Permalink des Findbuchs


Signatur : 120.71.00

Name : Emmerich, Kreuzherren

Beschreibung :
Geschichtliche Übersicht

Die Errichtung des Kreuzherren-Klosters zu Emmerich wurde auf die Bitte des Herzogs Johann von Kleve und des Magistrats zu Emmerich von dem Martini-Kapitel daselbst, dessen Zustimmung vermöge des im Jahr 1233 eingegangenen Vergleichs nötig war, im Jahr 1478 bewilligt; die Stiftung selbst geschah durch mehrere dortige Bürger, vorzüglich durch die Witwe Gertrud Sessing, an einer Stelle, die vordem der Justern Bongart geheissen.

Der Kasten mit den Urkunden 24-46 fehlt, offenbar im Krieg verloren gegangen. (1949 Februar 8)
Urkunde 24 fand sich im Bestand Köln-Bonifacius. (1949 Februar 8)
Die Urkunden 25-46 am 7. Oktober 1952 vom StA Koblenz an Düsseldorf ausgeliefert (vgl. StA 3666-A II 2).

Siehe Haass, Die Kreuzherren in den Rheinlanden, (Rheinischen Archiv 23) 155 ff.

3 Latein. Handschriften in der Bibl. Berlin (vgl. Val. Rose, Verzeichnis der lateinischen Handschriften XIII, 768, 258, 246).

Lit.: Kunstdenkmäler II 1, 1892, 52; R. Haass, Die Kreuzherren, 1932, 155 ff.; J. Düffel, Das E. Gymnasium unter den Kreuzherren bis zu seiner Unterdrückung 1811… (Festschrift des Staatlichen Gymnasiums Emmerich, 1932 Abt. I); Düffel, Die Aufhebung des E. Kreuzherrenklosters und die Schließung des Gymnasiums im Jahre 1811 (Düffel, Zur Geschichte der Stadt E. und ihrer nächsten Umgebung, 1955, 100 ff.); ist Auszug aus der vorher gen. Arbeit.

s. Kleve-Mark XVI A ad 53) Visitation 1752
73) Einkünfte 1722
73 ¿) Schulden 1763
55 l) Specifikation 1782
Kleve, Kammer 2587) Aufhebung 1804/05

Im Staatlichen Gymnasium E. 144 Urk. 1428-1831 Stiftungen betr., z. T. aus dem Besitz der Kreuzherren; ebd. Die Bibliothek (Gleumes in Festschrift Gymnasium E. 1932 Abt. III 8 ff.); Düffel (vgl. S. ) vgl. auch die Handschriftenverzeichnisse der Königlichen Bibliothek zu Berlin XIII 1-2, 2, 1901 ff., Nr. 246, 258, 768).
Über das Gymnasium s. auch Bd. 1, 235 (1799/1800) und 238 (1782-1804).

Im Diözesanarchiv Münster Hs. 218 Bl. 274) Einkünfteverzeichnis 1688 (Inv. Westfalen, Beibd. 3, 185).

Marienfrede 1,8) Priorenwahl 1774.

St.A. Münster
Emmerich, Kreuzherren:
Aufhebung des Kreuzherrenklosters zu Emmerich, 1811-1812. (Kaiserreich Frankreich, Gruppe A 1 Nr. 89)
Inventar des Klosters, 1811. (ebd., Gruppe C 1 Nr. 57)

Im Dep. Stadt Emmerich 11 Urk. 1532-1778.

Emmerich, Kreuzherren
Im Kloster St. Agatha zu Cuijk
Visitationslisten 1623 und 1631.

Geschichtliche ÜbersichtDie Errichtung des Kreuzherren-Klosters zu Emmerich wurde auf die Bitte des Herzogs Johann von Kleve und des Magistrats zu Emmerich von dem Martini-Kapitel daselbst, dessen Zustimmung vermöge des im Jahr 1233 eingegangenen Vergleichs nötig war, im Jahr 1478 bewilligt; die Stiftung selbst geschah durch mehrere dortige Bürger, vorzüglich durch die Witwe Gertrud Sessing, an einer Stelle, die vordem der Justern Bongart geheissen.Der Kasten mit den Urkunden 24-46 fehlt, offenbar im Krieg verloren gegangen. (1949 Februar 8)Urkunde 24 fand sich im Bestand Köln-Bonifacius. (1949 Februar 8)Die Urkunden 25-46 am 7. Oktober 1952 vom StA Koblenz an Düsseldorf ausgeliefert (vgl. StA 3666-A II 2).Siehe Haass, Die Kreuzherren in den Rheinlanden, (Rheinischen Archiv 23) 155 ff.3 Latein. Handschriften in der Bibl. Berlin (vgl. Val. Rose, Verzeichnis der lateinischen Handschriften XIII, 768, 258, 246).Lit.: Kunstdenkmäler II 1, 1892, 52; R. Haass, Die Kreuzherren, 1932, 155 ff.; J. Düffel, Das E. Gymnasium unter den Kreuzherren bis zu seiner Unterdrückung 1811… (Festschrift des Staatlichen Gymnasiums Emmerich, 1932 Abt. I); Düffel, Die Aufhebung des E. Kreuzherrenklosters und die Schließung des Gymnasiums im Jahre 1811 (Düffel, Zur Geschichte der Stadt E. und ihrer nächsten Umgebung, 1955, 100 ff.); ist Auszug aus der vorher gen. Arbeit.s. Kleve-Mark XVI A ad 53) Visitation 175273) Einkünfte 172273 ¿) Schulden 176355 l) Specifikation 1782Kleve, Kammer 2587) Aufhebung 1804/05Im Staatlichen Gymnasium E. 144 Urk. 1428-1831 Stiftungen betr., z. T. aus dem Besitz der Kreuzherren; ebd. Die Bibliothek (Gleumes in Festschrift Gymnasium E. 1932 Abt. III 8 ff.); Düffel (vgl. S. ) vgl. auch die Handschriftenverzeichnisse der Königlichen Bibliothek zu Berlin XIII 1-2, 2, 1901 ff., Nr. 246, 258, 768).Über das Gymnasium s. auch Bd. 1, 235 (1799/1800) und 238 (1782-1804).Im Diözesanarchiv Münster Hs. 218 Bl. 274) Einkünfteverzeichnis 1688 (Inv. Westfalen, Beibd. 3, 185).Marienfrede 1,8) Priorenwahl 1774.St.A. MünsterEmmerich, Kreuzherren:Aufhebung des Kreuzherrenklosters zu Emmerich, 1811-1812. (Kaiserreich Frankreich, Gruppe A 1 Nr. 89)Inventar des Klosters, 1811. (ebd., Gruppe C 1 Nr. 57)Im Dep. Stadt Emmerich 11 Urk. 1532-1778.Emmerich, KreuzherrenIm Kloster St. Agatha zu CuijkVisitationslisten 1623 und 1631.

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