Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.14. Bundes-/Reichsbehörden
2.14.6. Wasserstraßenverwaltung
2.14.6.1. Wasser- und Schifffahrtsdirektion Duisburg
Wasser- und Schifffahrtsdirektion Duisburg BR 2010
254.08.01 Wasser- und Schiffahrtsamt Wesel
Permalink des Findbuchs


Signatur : 254.08.01

Name : Wasser- und Schiffahrtsamt Wesel

Beschreibung :
Vorbemerkung

Die Rheinstrom Bauverwaltung übernahm mit ihrer Gründung 1851 die Aufgaben der Stromverwaltung, für die bis dahin die jeweiligen Regierungen der Preußischen Rheinprovinz zuständig gewesen waren. Diese Zentralisierung wurde durch die technische Entwicklung und die daraus resultierenden Probleme nötig. Die Wasserbauinspektion bei den Regierungen mit Sitz in Koblenz, Köln, Düsseldorf, Xanten und Rees wurden nun der Rheinstrombauverwaltung unterstellt. 1852 wurden Xanten mit Düsseldorf verbunden und 1872 Rees nach Wesel verlegt. Die Wasserbauinspektion wurde 1910 in Wasserbauämter umbenannt. Mit der Neubezeichnung der Rheinstrombauverwaltung 1939 in „Wasserstraßendirektion Koblenz wurden zugleich die Wasserbauämter in Wasserstraßenämter umbenannt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden 1946 die Rheinprovinz und damit auch die Rheinstrombauverwaltung aufgelöst.1 2
Der vorliegende Bestand wurde unter der Acc.-Nummer II 8/85 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel unter den Acc.-Nummern II 86/83 und II 7/85 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg übernommen, wobei die beiden Abgaben des Jahres 1985 den Weg über die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West-Münster und das Staatsarchiv Münster genommen haben.
Es handelt sich um Akten zur Wasserstraßenverwaltung im Bereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wesel zwischen 1819 und 1963. Aktenbildende Stellen waren im wesentlichen die Rheinstrombauverwaltung und das Wasserbauamt Wesel.
Außerdem befinden sich noch einige ältere Akten der Regierung Düsseldorf, des Wasserbauamtes Düsseldorf und der Provenzial-Steuerverwaltung Köln in diesem Bestand. Wegen der unterschiedlichen Provenienz der Akten ist bei der inhaltlichen Zusammenstellung (Klassifikation) kein Registraturplan berücksichtigt worden. Kassiert wurden Doppelstücke sowie einige wenige gleichförmige Akten, Verwaltungsinterna und Pegellisten seit 1901, die in gedruckter Form vorliegen.³
Der Bestand wurde im Frühjahr 1986 von den Staatsarchivinspektorinnen L.van der Linde, K. Panek, B. Schulte zu Sodingen und R. Volks verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Lind.

1.
· Max Bär, Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Band XXXV, Bonn 1919, S. 292 ff.
· Martin Eckoldt, Aus der Geschichte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung am Mittel- und Niederrhein, in: Beiträge zur Rheinkunde, Heft 30 (1978), S. 3-10, Hrsg.: Rhein-Museum e.V.
2.
· Fortsetzung der Behördengeschichte:
1949: Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel, 1978 aufgelöst; anschließend Außenstelle Wesel des Wasser- und Schifffahrtsamtes Rheine

3.
· Jahrbücher für die Gewässerkunde Norddeutschlands, hrsg. v.d. Preußischen Landesanstalt für Gewässerkunde und Hauptnivellements 1901-1936; Abflußjahre 1937-1940 im Jahrbuch f.d. Gewässerkunde des Deutschen Reiches; 1940-1943 und 1948, ab 1941: Deutsches gewässerkundliches Jahrbuch


Vorbemerkung Die Rheinstrom Bauverwaltung übernahm mit ihrer Gründung 1851 die Aufgaben der Stromverwaltung, für die bis dahin die jeweiligen Regierungen der Preußischen Rheinprovinz zuständig gewesen waren. Diese Zentralisierung wurde durch die technische Entwicklung und die daraus resultierenden Probleme nötig. Die Wasserbauinspektion bei den Regierungen mit Sitz in Koblenz, Köln, Düsseldorf, Xanten und Rees wurden nun der Rheinstrombauverwaltung unterstellt. 1852 wurden Xanten mit Düsseldorf verbunden und 1872 Rees nach Wesel verlegt. Die Wasserbauinspektion wurde 1910 in Wasserbauämter umbenannt. Mit der Neubezeichnung der Rheinstrombauverwaltung 1939 in „Wasserstraßendirektion Koblenz wurden zugleich die Wasserbauämter in Wasserstraßenämter umbenannt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden 1946 die Rheinprovinz und damit auch die Rheinstrombauverwaltung aufgelöst.1 2Der vorliegende Bestand wurde unter der Acc.-Nummer II 8/85 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel unter den Acc.-Nummern II 86/83 und II 7/85 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg übernommen, wobei die beiden Abgaben des Jahres 1985 den Weg über die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West-Münster und das Staatsarchiv Münster genommen haben.Es handelt sich um Akten zur Wasserstraßenverwaltung im Bereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wesel zwischen 1819 und 1963. Aktenbildende Stellen waren im wesentlichen die Rheinstrombauverwaltung und das Wasserbauamt Wesel. Außerdem befinden sich noch einige ältere Akten der Regierung Düsseldorf, des Wasserbauamtes Düsseldorf und der Provenzial-Steuerverwaltung Köln in diesem Bestand. Wegen der unterschiedlichen Provenienz der Akten ist bei der inhaltlichen Zusammenstellung (Klassifikation) kein Registraturplan berücksichtigt worden. Kassiert wurden Doppelstücke sowie einige wenige gleichförmige Akten, Verwaltungsinterna und Pegellisten seit 1901, die in gedruckter Form vorliegen.³Der Bestand wurde im Frühjahr 1986 von den Staatsarchivinspektorinnen L.van der Linde, K. Panek, B. Schulte zu Sodingen und R. Volks verzeichnet. Das Findbuch schrieb Frau Lind. 1.· Max Bär, Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Band XXXV, Bonn 1919, S. 292 ff.· Martin Eckoldt, Aus der Geschichte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung am Mittel- und Niederrhein, in: Beiträge zur Rheinkunde, Heft 30 (1978), S. 3-10, Hrsg.: Rhein-Museum e.V.2.· Fortsetzung der Behördengeschichte:1949: Wasser- und Schifffahrtsamt Wesel, 1978 aufgelöst; anschließend Außenstelle Wesel des Wasser- und Schifffahrtsamtes Rheine 3.· Jahrbücher für die Gewässerkunde Norddeutschlands, hrsg. v.d. Preußischen Landesanstalt für Gewässerkunde und Hauptnivellements 1901-1936; Abflußjahre 1937-1940 im Jahrbuch f.d. Gewässerkunde des Deutschen Reiches; 1940-1943 und 1948, ab 1941: Deutsches gewässerkundliches Jahrbuch

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