Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.3. Herrschaften
1.3.2. N - Z
1.3.2.10. Wahn (Eltz-Rübenach)
Wahn AA 0620
110.31.00 Wahn (Eltz-Rübenach) (DFG-gefördert)
Permalink des Findbuchs


Signatur : 110.31.00

Name : Wahn (Eltz-Rübenach)

Beschreibung :
Das Archiv der Burg Wahn wurde Ende 1947 von der damaligen Landesarchivverwaltung Nordrhein-Westfalen in Verwahr genommen und im Archivdepot Schloß Gymnich untergebracht. Nach Räumung des Depots wurde es der Kirchenbuchabteilung des Personenstandsarchivs I in Schloß Gracht bei Liblar übergeben. Im August 1954 kam das Archiv als Leihgabe durch Oberstleutnant a. D. Max Anton Freiherr von Eltz-Rübenach in das Staatsarchiv Düsseldorf (Anschrift der Verwaltung Eltz-Rübenach: Wahn/Rheinland, Frankfurter Str. 143; derzeitiger Rechtsnachfolger: Robin Kuno Freiherr von Eltz-Rübenach, 53919 Weilerswist).

Abschrift des Depositalvertrages (vgl. Dienstakten D I 2):

"Zwischen Herrn Oberstleutnant a. D. Max Anton Freiherr von Eltz-Rübenach, Schloß Westerwinkel, Post Herbern, Krs. Lüdinghausen, und dem Staatsarchiv Düsseldorf ist heute folgender Vertrag abgeschlossen worden:

§ 1: Herr Max Anton Freiherr von Eltz-Rübenach übergibt dem Staatsarchiv das z.Zt. in Haus Gracht bei Liblar liegende Archiv des Hauses Wahn als Leihgabe unter Wahrung des Eigentumsrechtes und des jederzeitigen Rückforderungsrechtes.

§ 2: Das Staatsarchiv übernimmt die abgelieferten Archivalien mit der Verfügung, sie sorgfältig und unentgeltlich aufzubewahren. Die Archivalien werden, sobald es möglich ist, neu geordnet. Dem Eigentümer wird Zweitschrift des Verzeichnisses zugestellt werden.

§ 3: Das Archiv verpflichtet sich, Benutzer besonders darauf hinzuweisen, dass Veröffentlichungen und Wiedergaben aus den Urkunden, Versendungen an auswärtige Stellen, Fertigung von Auszügen, Abschriften oder Fotokopien einzelner Stücke der ausdrücklichen Genehmigung des Eigentümers bedürfen.

§ 4: Aus der Übernahme des Archivs erwachsen dem Eigentümer keine Kosten, er wird lediglich bei einer Rückforderung dem Staatsarchiv die Transportkosten für die Rücksendung erstatten.

Gesehen. Doppelt ausgefertigt. Unterschrieben.
Düsseldorf, den 20.7.1954 gez. Oediger
Westerwinkel, den 24. Mai 1954 gez. Max Anton Freiherr von Eltz-Rübenach"

Das Archiv wurde 1955/56 überprüft und teilweise neu verzeichnet, wobei die alte Ordnung zugrundegelegt wurde. Die ehemaligen Abteilungen XII und XIV (Verschiedenes) wurden aufgeteilt. Nach einem Verzeichnis der Archivberatungsstelle wurden Abt. IX-XV überprüft und abgeschrieben, wobei das Fehlen einzelner Stücke vermerkt wurde. Verluste sind namentlich in der Abt. XI (Eltz'sche Lehen) eingetreten.

s.a. F.W. Oediger, Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und seine Bestände, Siegburg 1970, S. 368 ff.; Register: vgl. Altfindbuch 110.31.3.

Retrokonversion des analogen Findbuches: Rheinisches GeschichtsKontor Klein Oesl Opheys GbR, Alfter, 2010 - Abschließende Kontrolle und Überarbeitung: Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, Mai 2013.
Das Archiv der Burg Wahn wurde Ende 1947 von der damaligen Landesarchivverwaltung Nordrhein-Westfalen in Verwahr genommen und im Archivdepot Schloß Gymnich untergebracht. Nach Räumung des Depots wurde es der Kirchenbuchabteilung des Personenstandsarchivs I in Schloß Gracht bei Liblar übergeben. Im August 1954 kam das Archiv als Leihgabe durch Oberstleutnant a. D. Max Anton Freiherr von Eltz-Rübenach in das Staatsarchiv Düsseldorf (Anschrift der Verwaltung Eltz-Rübenach: Wahn/Rheinland, Frankfurter Str. 143; derzeitiger Rechtsnachfolger: Robin Kuno Freiherr von Eltz-Rübenach, 53919 Weilerswist). Abschrift des Depositalvertrages (vgl. Dienstakten D I 2):"Zwischen Herrn Oberstleutnant a. D. Max Anton Freiherr von Eltz-Rübenach, Schloß Westerwinkel, Post Herbern, Krs. Lüdinghausen, und dem Staatsarchiv Düsseldorf ist heute folgender Vertrag abgeschlossen worden: § 1: Herr Max Anton Freiherr von Eltz-Rübenach übergibt dem Staatsarchiv das z.Zt. in Haus Gracht bei Liblar liegende Archiv des Hauses Wahn als Leihgabe unter Wahrung des Eigentumsrechtes und des jederzeitigen Rückforderungsrechtes.§ 2: Das Staatsarchiv übernimmt die abgelieferten Archivalien mit der Verfügung, sie sorgfältig und unentgeltlich aufzubewahren. Die Archivalien werden, sobald es möglich ist, neu geordnet. Dem Eigentümer wird Zweitschrift des Verzeichnisses zugestellt werden.§ 3: Das Archiv verpflichtet sich, Benutzer besonders darauf hinzuweisen, dass Veröffentlichungen und Wiedergaben aus den Urkunden, Versendungen an auswärtige Stellen, Fertigung von Auszügen, Abschriften oder Fotokopien einzelner Stücke der ausdrücklichen Genehmigung des Eigentümers bedürfen.§ 4: Aus der Übernahme des Archivs erwachsen dem Eigentümer keine Kosten, er wird lediglich bei einer Rückforderung dem Staatsarchiv die Transportkosten für die Rücksendung erstatten.Gesehen. Doppelt ausgefertigt. Unterschrieben.Düsseldorf, den 20.7.1954 gez. OedigerWesterwinkel, den 24. Mai 1954 gez. Max Anton Freiherr von Eltz-Rübenach"Das Archiv wurde 1955/56 überprüft und teilweise neu verzeichnet, wobei die alte Ordnung zugrundegelegt wurde. Die ehemaligen Abteilungen XII und XIV (Verschiedenes) wurden aufgeteilt. Nach einem Verzeichnis der Archivberatungsstelle wurden Abt. IX-XV überprüft und abgeschrieben, wobei das Fehlen einzelner Stücke vermerkt wurde. Verluste sind namentlich in der Abt. XI (Eltz'sche Lehen) eingetreten.s.a. F.W. Oediger, Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und seine Bestände, Siegburg 1970, S. 368 ff.; Register: vgl. Altfindbuch 110.31.3.Retrokonversion des analogen Findbuches: Rheinisches GeschichtsKontor Klein Oesl Opheys GbR, Alfter, 2010 - Abschließende Kontrolle und Überarbeitung: Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, Mai 2013.

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