Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.2. Geistliche Institute
1.2.3. J - L
1.2.3.13. Kornelimünster
Kornelimünster, Urkunden AA 0364
121.31.00 Kornelimünster (DFG-gefördert)
Permalink des Findbuchs


Signatur : 121.31.00

Name : Kornelimünster

Beschreibung :
Kornelimünster

Benediktiner, Reichsabtei, 815-1802.

Bearbeitet von E. Meuthen - Retrokonversion des analogen Findbuches: Rheinisches GeschichtsKontor Klein Oesl Opheys GbR, Alfter, 2010 - Abschließende Kontrolle und Überarbeitung: Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, Juli 2013.

Vorbemerkung:

Das ehemalige Archiv der Reichsabtei Kornelimünster ist heute an verschiedenen Orten zerstreut. Im vorliegenden Findbuch wurde versucht, das alte Archiv zu rekonstruieren. Kernbestand ist der im hiesigen Staatsarchiv liegende Bestand Kornelimünster. Ebenfalls wird hier als Depositum ein der Stadt Aachen gehörender Bestand aufbewahrt und im folgenden als Kornelimünster II bezeichnet; er enthält mit einigen Ausnahmen nur Urkunden. Das Stadtarchiv Aachen verwahrt als Depositum der Gemeinde Kornelimünster das ehemalige Archiv Minderjahn von Gut Stockem bei Kornelimünster, das der Besitzer testamentarisch der Gemeinde vermachte. Ferner ist im Findbuche die Hs. GR 3474 des Germanischen Museums in Nürnburg berücksichtigt. In der Knappschen Sammlung des Düsseldorfer Staatsarchivs befinden sich Auszüge aus sonst unbekannten Archivalien (Hs. N 1 No. 2, 13), die sicher ehemals dem abteilichen Archive zugehörten. Einige andere Urkunden (aus Leningrad: 4 und 8) wurden ebenfalls aufgenommen. Bereits in dem erstgenannten Bestand Kornelimünster befinden sich aber Urkunden und Akten, die ihm nach der Säkularisation unabhängig von ihrer ehemaligen Zu- oder Nichtzugehörigkeit einverleibt wurden. Um so schwieriger gestaltet sich die Entscheidung, was ehemaliges Archivmaterial von Kornelimünster ist, bei den übrigen Beständen, insbesondere wo diese nicht selbst in Augenschein genommen werden konnten. Andererseits mußte natürlich auch davon abgesehen werden, Stücke der beiden Bestände Kornelimünster I und II, die wahrscheinlich anderer Provenienz sind, auszuschalten; oft kann die Provenienzfrage zudem gar nicht entschieden werden. Dem rekonstruierten Archiv wurde ein Anhang mit Urkunden und Akten beigegeben, die Kornelimünster betreffen, aber nicht aus dem alten Klosterarchiv stammen. Es ist durchaus möglich, daß Stücke, die dem alten Klosterarchiv zugewiesen wurden, hier einzuordnen sind.

Über Geschichte und Inhalt des Archivs vor der Aufhebung ist nicht viel auszumachen. Das Bruchstück eines alten Archivverzeichnisses (ehemals = Akten 44) fehlt zur Zeit. Die Urkunden trafen keine Signaturen aus der Zeit vor der Aufhebung. Lediglich Besitztitel sind auf der Rückseite der Urkunden von älterer Hand eingetragen. 1749 veräußerte die Abtei ihren Güterbesitz der Herrschaft Cumptich an Heyllissem (s. A. d' Hoop, Inventaire général des archives ecclésiastiques du Brabant III (1922) 271. Dabei gingen auch einige jene Herrschaft betreffende Archivalien in das Archiv von Heyllissem über (a. a. O. Nr. 8475, 8870-73, 8919; dazu gehören auch die von d'Hoop V S. 193 f. ausgesonderten Stücke 19275-80; s. Dienstregistratur A III 2, 1941 VI 4). Einer Erklärung des Propstes Caspar von der Hardt zufolge (1806 VIII 16) sollen Archivverluste u.a. 1310 bei der Fehde Graf Gerhards von Jülich mit der Stadt Aachen und 1685 bei einem Blitzeinschlag eingetreten sein, so daß 1780 das Kammergericht die Abtei von der Offenlegung der Erwerbstitel ihrer Besitzungen wegen jener Unglücksfälle dispensiert habe, als der Geheimrat Franken aufgrund der Amortisationsgesetze mit der Abtei prozessierte. Beim Einrücken der französischen Armee 1793 sei das Archiv noch weiter zerstört worden (Roer-Dep. Gen. sekr. C Archive 2 f. 138). 1801 III 3 wird das Archiv der Abtei, bestehend aus 2 Schränken, durch den Bürgermeister von Kornelimünster auf Befehl des Präfekten versiegelt (f. 132). Der Propst versichert, daß die Archivalien in der Vollständigkeit vorhanden seien, wie er sie in seinem Schreiben 1796 X 29 an die Zentralverwaltung mitgeteilt habe (f. 133). 1806 VII 2 erfolgte eine Aufstellung des Direktors der Dömänenverwaltung des Roer-Départements an den Generalpräfekten über die aufgehobenen Institutionen, deren Archive noch nicht abgeliefert waren. Darunter erscheint auch Kornelimünster (a.a.O. Archive 1). Es wird jedoch angemerkt, daß die Abtei einige, wenn auch bedeutungslose Stücke abgeliefert habe. Ebenfalls in der Aufstellung von 1812 VI 29 (a. a. O.) über "ganz oder teilweise" der Ablieferung entzogene Archive aufgehobener Korporationen wird Kornelimünster aufgeführt. Am Rande einer 1812 Sept. daraufhin erteilten negativen Auskunft über das Archiv durch ein ehemaliges Abteimitglied bemerkt jedoch der Départements-Archivar Holzmacher: „Une caisse des titres de l' abbeye de Cornelymünster a été deposee par M. le Sousprefet aux archives." Es handelt sich hierbei wohl um die Archivalien "Abtei Kornelimünster", die Holzmacher in seiner General-Übersicht der Archivalien des Archivs des Roer-Départements aufführt (Prov. Arch. Aachen-Köln 15 unter K) und die dann den bekannten Weg der Archivalien des Départementsarchivs ins Düsseldorfer Staatsarchiv gegangen sind (s. E. Pauls, Zs. Aachener Gesch. Ver. 19, 72 ff.). Die Einforderungen von Archivalien aus Kornelimünster sind bei dem Charakter der 1812 als bereits abgeliefert anzunehmenden Archivalien verständlich, in denen nach Ausweis des Holzmacherschen Verzeichnisses Güterregister usw., die für die französische Verwaltung von Interesse waren, weitgehend fehlten. Das von Holzmacher angelegte Repertorium (Prov. Archiv Aachen-Köln 51) für Kornelimünster führt 181 Urkunden, 115 Akten und 8 "Varia" auf. Randbemerkungen Lacomblets zufolge hat dieser 27 Akten vernichtet (einzeln aufgeführt). 1830 wurden Holzmacher nach Köln vom Oberpräsidium 13 weitere Archivalien zugesandt, die in den Bestand Kornelimünster eingereiht wurden (a. a. O.). Weitere Akten gelangten aus dem Kreisgericht Aachen in den Bestand (s. Bericht des Archivars des Kreisgerichts 1817, in dem auch bemerkt wird, welche Akten zur Vernichtung vorgesehen wurden, z.B. Synodalgerichts-, Landgerichtsakten, die heute tatsächlich fehlen). Weitere Einzelzugänge erfolgten später. Durch den Depositalvertrag von 1948 V 14 (Dienstregistratur A XIV, IV f,28) wurde der im Stadtarchiv Aachen aufbewahrte Bestand Kornelimünster als Depositum ins Staatsarchiv übergeführt und als "Kornelimünster" deponiert.

Vorliegendes Findbuch ist eine Zusammenstellung der seit 1937 vorgenommenen Verzeichnungsarbeiten. Die Urkunden des Bestandes Korn. I (Korn.) bis 1450 wurden 1937 von einem Kursus des Instituts für Archivwissenschaft/Berlin registriert. Die Urkunden des Bestandes Korn. II und die Nürnberger Handschriften registrierte bezw. kopierte StAR. Dr. Dahm. Da die Handschriften Rep. u. Hs. 2 und 3 seit dem Kriege vermißt werden, wurden die aus ihnen geschöpften Regesten des alten Findbuches Kornelimünster aus diesem übernommen. Die Urkunden des Depositums im Aachener Stadtarchiv wurden aus den Angaben bei Tille-Krudewig und neuen Regesten des Aachener Stadtarchivs bearbeitet. Die in Belgien befindlichen Stücke wurden im Kriege von StAR. Dr. Aders erfaßt. Unterzeichnetem Bearbeiter lagen bei dieser Zusammenstellung vor: vorgenanntes Material nebst zahlreichen Zetteln verschiedenster Herkunft und Bearbeiter. Von ihm selbst wurden die noch nicht bearbeiteten Urkunden des Bestandes Korn. I ab 1450 registriert und die Akten desselben Bestandes neu verzeichnet. Im übrigen wurden die vorliegenden Materialien ohne nochmalige Prüfung übernommen. Das Register wurde ebenfalls vom Unterzeichneten angefertigt. Um die Materialien möglichst rasch nutzbar zu machen, wurde von einer Vereinheitlichung der Regesten abgesehen. Insbesondere bei den Regesten des Aachener Depositums ist zu beachten, daß es sich um keine Vollregesten mit Erfassung aller auftretenden Namen handelt. Die Reinschrift des Findbuches schrieb die Angestellte Mecklenbeck (1958/59),die Reinschrift des Registers die Angestellte Pickart (1959/60).

März 1960
gez. Meuthen
KornelimünsterBenediktiner, Reichsabtei, 815-1802. Bearbeitet von E. Meuthen - Retrokonversion des analogen Findbuches: Rheinisches GeschichtsKontor Klein Oesl Opheys GbR, Alfter, 2010 - Abschließende Kontrolle und Überarbeitung: Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak, Juli 2013.Vorbemerkung:Das ehemalige Archiv der Reichsabtei Kornelimünster ist heute an verschiedenen Orten zerstreut. Im vorliegenden Findbuch wurde versucht, das alte Archiv zu rekonstruieren. Kernbestand ist der im hiesigen Staatsarchiv liegende Bestand Kornelimünster. Ebenfalls wird hier als Depositum ein der Stadt Aachen gehörender Bestand aufbewahrt und im folgenden als Kornelimünster II bezeichnet; er enthält mit einigen Ausnahmen nur Urkunden. Das Stadtarchiv Aachen verwahrt als Depositum der Gemeinde Kornelimünster das ehemalige Archiv Minderjahn von Gut Stockem bei Kornelimünster, das der Besitzer testamentarisch der Gemeinde vermachte. Ferner ist im Findbuche die Hs. GR 3474 des Germanischen Museums in Nürnburg berücksichtigt. In der Knappschen Sammlung des Düsseldorfer Staatsarchivs befinden sich Auszüge aus sonst unbekannten Archivalien (Hs. N 1 No. 2, 13), die sicher ehemals dem abteilichen Archive zugehörten. Einige andere Urkunden (aus Leningrad: 4 und 8) wurden ebenfalls aufgenommen. Bereits in dem erstgenannten Bestand Kornelimünster befinden sich aber Urkunden und Akten, die ihm nach der Säkularisation unabhängig von ihrer ehemaligen Zu- oder Nichtzugehörigkeit einverleibt wurden. Um so schwieriger gestaltet sich die Entscheidung, was ehemaliges Archivmaterial von Kornelimünster ist, bei den übrigen Beständen, insbesondere wo diese nicht selbst in Augenschein genommen werden konnten. Andererseits mußte natürlich auch davon abgesehen werden, Stücke der beiden Bestände Kornelimünster I und II, die wahrscheinlich anderer Provenienz sind, auszuschalten; oft kann die Provenienzfrage zudem gar nicht entschieden werden. Dem rekonstruierten Archiv wurde ein Anhang mit Urkunden und Akten beigegeben, die Kornelimünster betreffen, aber nicht aus dem alten Klosterarchiv stammen. Es ist durchaus möglich, daß Stücke, die dem alten Klosterarchiv zugewiesen wurden, hier einzuordnen sind.Über Geschichte und Inhalt des Archivs vor der Aufhebung ist nicht viel auszumachen. Das Bruchstück eines alten Archivverzeichnisses (ehemals = Akten 44) fehlt zur Zeit. Die Urkunden trafen keine Signaturen aus der Zeit vor der Aufhebung. Lediglich Besitztitel sind auf der Rückseite der Urkunden von älterer Hand eingetragen. 1749 veräußerte die Abtei ihren Güterbesitz der Herrschaft Cumptich an Heyllissem (s. A. d' Hoop, Inventaire général des archives ecclésiastiques du Brabant III (1922) 271. Dabei gingen auch einige jene Herrschaft betreffende Archivalien in das Archiv von Heyllissem über (a. a. O. Nr. 8475, 8870-73, 8919; dazu gehören auch die von d'Hoop V S. 193 f. ausgesonderten Stücke 19275-80; s. Dienstregistratur A III 2, 1941 VI 4). Einer Erklärung des Propstes Caspar von der Hardt zufolge (1806 VIII 16) sollen Archivverluste u.a. 1310 bei der Fehde Graf Gerhards von Jülich mit der Stadt Aachen und 1685 bei einem Blitzeinschlag eingetreten sein, so daß 1780 das Kammergericht die Abtei von der Offenlegung der Erwerbstitel ihrer Besitzungen wegen jener Unglücksfälle dispensiert habe, als der Geheimrat Franken aufgrund der Amortisationsgesetze mit der Abtei prozessierte. Beim Einrücken der französischen Armee 1793 sei das Archiv noch weiter zerstört worden (Roer-Dep. Gen. sekr. C Archive 2 f. 138). 1801 III 3 wird das Archiv der Abtei, bestehend aus 2 Schränken, durch den Bürgermeister von Kornelimünster auf Befehl des Präfekten versiegelt (f. 132). Der Propst versichert, daß die Archivalien in der Vollständigkeit vorhanden seien, wie er sie in seinem Schreiben 1796 X 29 an die Zentralverwaltung mitgeteilt habe (f. 133). 1806 VII 2 erfolgte eine Aufstellung des Direktors der Dömänenverwaltung des Roer-Départements an den Generalpräfekten über die aufgehobenen Institutionen, deren Archive noch nicht abgeliefert waren. Darunter erscheint auch Kornelimünster (a.a.O. Archive 1). Es wird jedoch angemerkt, daß die Abtei einige, wenn auch bedeutungslose Stücke abgeliefert habe. Ebenfalls in der Aufstellung von 1812 VI 29 (a. a. O.) über "ganz oder teilweise" der Ablieferung entzogene Archive aufgehobener Korporationen wird Kornelimünster aufgeführt. Am Rande einer 1812 Sept. daraufhin erteilten negativen Auskunft über das Archiv durch ein ehemaliges Abteimitglied bemerkt jedoch der Départements-Archivar Holzmacher: „Une caisse des titres de l' abbeye de Cornelymünster a été deposee par M. le Sousprefet aux archives." Es handelt sich hierbei wohl um die Archivalien "Abtei Kornelimünster", die Holzmacher in seiner General-Übersicht der Archivalien des Archivs des Roer-Départements aufführt (Prov. Arch. Aachen-Köln 15 unter K) und die dann den bekannten Weg der Archivalien des Départementsarchivs ins Düsseldorfer Staatsarchiv gegangen sind (s. E. Pauls, Zs. Aachener Gesch. Ver. 19, 72 ff.). Die Einforderungen von Archivalien aus Kornelimünster sind bei dem Charakter der 1812 als bereits abgeliefert anzunehmenden Archivalien verständlich, in denen nach Ausweis des Holzmacherschen Verzeichnisses Güterregister usw., die für die französische Verwaltung von Interesse waren, weitgehend fehlten. Das von Holzmacher angelegte Repertorium (Prov. Archiv Aachen-Köln 51) für Kornelimünster führt 181 Urkunden, 115 Akten und 8 "Varia" auf. Randbemerkungen Lacomblets zufolge hat dieser 27 Akten vernichtet (einzeln aufgeführt). 1830 wurden Holzmacher nach Köln vom Oberpräsidium 13 weitere Archivalien zugesandt, die in den Bestand Kornelimünster eingereiht wurden (a. a. O.). Weitere Akten gelangten aus dem Kreisgericht Aachen in den Bestand (s. Bericht des Archivars des Kreisgerichts 1817, in dem auch bemerkt wird, welche Akten zur Vernichtung vorgesehen wurden, z.B. Synodalgerichts-, Landgerichtsakten, die heute tatsächlich fehlen). Weitere Einzelzugänge erfolgten später. Durch den Depositalvertrag von 1948 V 14 (Dienstregistratur A XIV, IV f,28) wurde der im Stadtarchiv Aachen aufbewahrte Bestand Kornelimünster als Depositum ins Staatsarchiv übergeführt und als "Kornelimünster" deponiert. Vorliegendes Findbuch ist eine Zusammenstellung der seit 1937 vorgenommenen Verzeichnungsarbeiten. Die Urkunden des Bestandes Korn. I (Korn.) bis 1450 wurden 1937 von einem Kursus des Instituts für Archivwissenschaft/Berlin registriert. Die Urkunden des Bestandes Korn. II und die Nürnberger Handschriften registrierte bezw. kopierte StAR. Dr. Dahm. Da die Handschriften Rep. u. Hs. 2 und 3 seit dem Kriege vermißt werden, wurden die aus ihnen geschöpften Regesten des alten Findbuches Kornelimünster aus diesem übernommen. Die Urkunden des Depositums im Aachener Stadtarchiv wurden aus den Angaben bei Tille-Krudewig und neuen Regesten des Aachener Stadtarchivs bearbeitet. Die in Belgien befindlichen Stücke wurden im Kriege von StAR. Dr. Aders erfaßt. Unterzeichnetem Bearbeiter lagen bei dieser Zusammenstellung vor: vorgenanntes Material nebst zahlreichen Zetteln verschiedenster Herkunft und Bearbeiter. Von ihm selbst wurden die noch nicht bearbeiteten Urkunden des Bestandes Korn. I ab 1450 registriert und die Akten desselben Bestandes neu verzeichnet. Im übrigen wurden die vorliegenden Materialien ohne nochmalige Prüfung übernommen. Das Register wurde ebenfalls vom Unterzeichneten angefertigt. Um die Materialien möglichst rasch nutzbar zu machen, wurde von einer Vereinheitlichung der Regesten abgesehen. Insbesondere bei den Regesten des Aachener Depositums ist zu beachten, daß es sich um keine Vollregesten mit Erfassung aller auftretenden Namen handelt. Die Reinschrift des Findbuches schrieb die Angestellte Mecklenbeck (1958/59),die Reinschrift des Registers die Angestellte Pickart (1959/60). März 1960gez. Meuthen

Literatur :
P. Clemen, Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz IX, 2 (1912), S. 40 ff., Literatur- und Quellenverzeichnis, S. 79-82; Bär, Zss. Nr. 3472 ff., 9761 ff., 14011 ff., Cottineau 1, 1939, Sp. 878; A. Franzen, in: DHGE 6, 1956, S. 895 ff.; Gesamtinhaltsverzeichnis der Zs. d. Aachener GV Bd. 1-65, 1957, S. 79; insbes. E. Pauls, Beiträge zur Adelsgeschichte der Reichsabtei C. u. des dazu gehörigen Ländchens, in: Vjschr. f. Heraldik usw. 5, 1877, S. 62 ff., 141 ff., 199 ff., enthält das Totenbuch des 18. Jhs. u. die Namen der Kapitularen; G. Schorn, Eiflia sacra I, 1888, S. 373 ff.; E. Stengel, Die Immunitätsurkunde Ludwigs des Frommen für Kloster Inden, in: Neues Archiv 29, 2, 1904, S. 377 ff.; H. Daverkosen, Die wirtschaftliche Lage der Reichsabtei Kornelimünster, Aachen 1915 (mit Quellen u. Literatur zur gesamten Klostergeschichte); E. Pauls, Das angebliche Recht des Abts von Kornelimünster zur Königskrönung bei Behinderung des Erzbischofs von Köln, in: Zs. Aachener GV 40, 1918, S. 337-339; Fr. Nagel, Geschichte der Reichsabtei Cornelimünster und des Münsterländchens, Cornelimünster 1925; T. Meyer-Hertmann, Jurisdiktionsstreitigkeiten der Kölner Erzbischöfe mit der Abtei Cornelimünster 1662-1762, Diss. Köln 1927; H. Capellmann, Cornelimünster zur Zeit der Fremdherrschaft, in: Heimatbl. Ldkr. Aachen 1 (1931) 1, S. 11-15; -, Die Reichsabtei Cornelimünster, in: Heimatbl. Ldkr. Aachen 1 (1931) 2, S. 1-3; H. Tillmann, Das Wappen der Abtei Kornelimünster und die Siegel der Schöffengerichte des Abteigebiets, in: Zs. Aachener Gesch. Ver. 54 (1932), S. 85-94; P. Lichterfeld, Aus der Vergangenheit des Abteigebäudes in Cornelimünster, in: Heimatbl. Landkr. Aachen 3 (1933), Heft 3, S. 15; J. Schoenen, Barock und Rokoko in der Abteikirche Kornelimünster, in: Heimatbl. Landkr. Aachen 4 (1934) 2, S. 7; A. Schumacher, Familiengeschichtliches aus Cornelimünster, in: Heimatbl. Landkr. Aachen 5 (1935) 3, S. 7; W. Bayer, Aachen, Kornelimünster und die Reichenau in karolingischer Zeit, in: Rhein. Ver. f. Denkmalpflege u. Heimatschutz, 1951, S. 54 ff.; R. Jeuckens, Geschichte von Gemeinde und Pfarre Brand (= Veröff. des Bischofl. Diözesanarchivs Aachen Bd. 21), 1954; C. Palm, Sprengel von St. Clemens gehörte einst Cornelimünster, Fernbesitz der nach 150 Jahren Unterbrechung neu begründeten Abtei im Binger Land, in: Heimat am Mittelrhein 1, 1956, Nr. 12; G. Despy: Henri IV et la fondation du chapitre de Sclayn, in: Mél. Felix Rousseau, 1958, S. 221 ff.; J. Semmler, Benedikt v. Aniane, in: LTK 2², 1958, S. 179 f., dort die Lit.; W. Mummenhoff. Regesten der Reichsstadt Aachen 1, 1961; 2, 1937 (= Publ. d. Ges.f. rhein. Geschkde. 47); L. Hugot, Das Westoratorium ..., in: Vom Bauen, Bilden u. Bewahren, Festschr. Weyres, 1965, S. 101 ff.; H. Capellmann, K. ein Beitrag z. Geschichte des Münsterländchens, 1965Heiligtümer: E. Pauls, Beitr. zur Gesch. der größeren Reliquien u. der Heiligtumsfahrten zu K, (An. Nrh. 52, 1891, 157 ff.; J. Kleinermanns, Die evangel. Heiligtümer (Aus Aachens Vorzeit 19, 1906, 145 ff.; 20, 23 ff. u. 65 ff.); H. Schiffers, Aachener Heiligtumsfahrt. 1937. 113 ff.; -, Zur Geschichte der Heiligtumsfahrt nach Aachen und Kornelimünster sowie ihrer Riten, in: Rhein. Ver. Denkmalpflege u. Heimatschutz, 1951, S. 167 ff.; M. Zender, Räume u. Schichten mittelalterlicher Heiligenverehrung in ihrer Bedeutung für die Volkskunde 1959, 158 ff.Münsterländchen:Fabricius, Erl. 2. 1898, 337 f.; E. Pauls, Eine Karte des Ländchens Kornelimünster vom Jahre 1646, in: Zs. Aach. Gesch. Ver. 40, 1918, S. 329-332; Nagel (s. oben); W. Schwabe. Der Aachener Oberhof (ebd. 48/49, 1926/27, 70 f.); Tillmann (s. oben)Sonstige Beziehungen:J. Becker betr. Niederheimbach (An. Nrh. 88, 1910, 130 ff.); C. Palm Sprengel von St. Clemens gehörte einst C. (Heimat am Mittelrhein 1, 1956. nr. 12); G. Drewes, Bergheim, 1960, 102 ff.; G. Despy, Henri IV et la fondation du chapitre de Sclayn (Mélanges Felix Rouisseau, 1958, 221 ff.)

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