Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.2. Geistliche Institute
1.2.6. V - Z
1.2.6.9. Werden
Werden, Akten AA 0546
122.14.05 Werden, Abtei, Akten
Permalink des Findbuchs


Signatur : 122.14.05

Name : Werden, Abtei, Akten

Beschreibung :
Werden, Stadt Essen. Reichsunmittelbare Benediktinerabtei, vor 800-1803

Geschichte des Archivs

Über die ältere Archivgeschichte sind wir schlecht unterrichtet. 1673 sind Teile des Archivs im Kloster St. Pantaleon in Köln gemäss einem Verzeichnis aus diesem Jahre, das vornehmlich Urkunden und Akten des 14.-17. Jahrhunderts betrifft. Urkunden vor 1200 werden in diesem Verzeichnis nicht erwähnt (s. Abtei Werden, Rep. u. Hs. Nr. 1). Das älteste Gesamtverzeichnis des Archivs scheint aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zu stammen als Katalog von Bibliothek und Archiv (catalogus librorum et documentorum abbatiae Werd.). Die spätesten Archivstücke sind von 1731 (s. Abtei Werden, Rep. u. Hs. Nr. 2). Archivalien über einzelne Höfe finden sich zum Teil in Paketen zusammengefasst bzw. in Convoluten. Dies gilt auch für andere Sachbetreffe. Noch ausführlicher und wertvoller ist das Archivverzeichnis aus dem Jahre der Liquidation der alten Reichsabtei 1803 (s. Abtei Werden, Rep. u. Hs. Nr. 4). Dies Verzeichnis zeigt schon eine gewisse Trennung der wichtigsten Urkunden (Kaiser-, Papst- und andere wichtige ältere Urkunden) von den Akten. Wichtig ist auch die beigeheftete Inhaltsübersicht der Registratur der ehemaligen Lehns- und Behandigungskammer von Werden. Die großen späteren Verluste an Akten über auswärtige Höfe der Abtei außerhalb des Rheinlandes (vgl. hierzu auch Abtei Werden, Rep. u. Hs. 2) sind hieraus ersichtlich.

1806 wurde das Archiv nach Hamm überführt. 1810 kam es nach Düsseldorf zurück und zwar in großer Unordnung. Die ältesten Urkunden wie die meisten Kaiser- und Königsurkunden wie zahlreiche wertvolle Handschriften fehlten. Die genannten Urkunden waren vom letzten Landrichter der Abtei, Pet. Franz Joseph Müller, noch in seiner apologetischen Schrift über die Abtei (1802) und in seiner Arbeit über das Güterwesen (1816) benutzt worden. 1822 wurde die vorläufige Verzeichnung der vorhandenen Bestände durch Lacomblet abgeschlossen. Gleichzeitig musste er zu seinem Leidwesen die Lehnskammerregistratur an die Regierung Düsseldorf abgeben, ferner 1823 die Hobskammerregistratur an den Rentmeister Keller zu Werden. Dafür wurden 1833 auf dem Essener Rathausspeicher drei Kisten mit Werdener Akten aufgefunden und nach Düsseldorf überführt. Sie waren vermutlich 1803 von dem letzten Werdener Landrichter Müller in Essen untergestellt worden. Hierunter befanden sich u.a. Heberegister von 1512, Einladungen der Abtei zu den Reichs- und Kreistagen, Belehnungsurkunden von Kaiser Sigismund usw.

Nebenher gingen die unermüdlichen Bemühungen Lacomblets um die Wiedererlangung der vermißten alten Werdener Urkunden, Handschriften und Register, die er besonders in den Nachlässen der letzten Würdenträger und Beamten der Abtei vermutete. Im Nachlass des letzten Abtes Beda Savels (+ 1828), der auf Veranlassung Lacomblets gerichtlich versiegelt wurde, fanden sich nur Handschriften (Liber sancti Ludgeri, chronologisches Werk des Beda venerabilis mit Kalender und Äbtekatalog mit dem 14. Jhdt. abschliessend). Hingegen die Versiegelung des Nachlasses des letzten Werdener Landrichters Pet. Franz Joseph Müller (+ 1830), zuletzt Appellationsrat in Köln, wurde vom Kölner Landgerichtspräsidenten von Oppen abgelehnt. So war es notwendig, von den Erben des letzten Werdener Landrichters die nach Lacomblets Worten auf so schändliche Weise entfremdeten alten Werdener Dokumente für das Düsseldorfer Archiv zu erwerben. In den Jahren 1856/57 wurde von dem Sohn des letzten Werdener Richters, dem Würzburger Prof. Hermann Müller, der liber privilegiorum maior und minor erworben. Aus dem Nachlass des Hermann Müller wurden von dessen Sohn, dem Fürstlich Löwensteinschen Dom.-Rat Müller zu Wertheim / Main, 135 Urkunden von 1036-1597, Heberegister des 11. und 12. Jahrhunderts, Lehnsregister des 16. Jahrhunderts (darunter der umfangreiche Index-Band Abtei Werden, Akten 8 a 10 a), Gerichtsprotokolle des Sattelhofes Barkhoven, das Dudensche Pacht- und Rentenbuch von 1589 meist in den 70er Jahren erworben.

1907 erwarb man das jüngere Heberegister der Werdener Propsteigüter 1340-1472 von dem Londoner Antiquariat Ellis für ca. 500 DM (verlustig nach 1945). 1941 bekam man eine photographische Wiedergabe des berühmten Cartularium Werthinense in der Universitätsbibliothek Leiden (Niederlande). Im Januar 1951 wurden eine große Anzahl Werdener Lehns- und Hofesakten über westfälische Güter der Abtei vom Staatsarchiv Münster nach Düsseldorf abgegeben. Diese Akten waren in den Jahren 1828-31 von der Regierung Düsseldorf an die Regierung Arnsberg abgegeben worden, von wo sie 1864 und später ins Staatsarchiv Münster gelangten.

(vgl. hierfür Dienstregistratur E 1, vol. I-VII, -F 5, vol. I, II - u.a.a.O., vgl. Sachindex unter Werden; ferner A 2 II: Austausch mit Münster, 1950 f.)

Die neue Verzeichnung der Akten und Handschriften wurde 1950 begonnen und Ende 1953 abgeschlossen. Abgesehen von einigen Rechnungen (Nr. 40-49: 1621-1675) und dem jüngeren Heberegister der Propstei (1340-1472) sind die Bestände über den letzten Krieg einigermaßen glimpflich hinweggekommen. Die Abschrift in VERA nebst Ergänzung einiger Titelaufnahmen - insbesondere bei den Lehns- und Hofesgüterakten (s. Abtei Werden, Akten 8 und 9) - erfolgte zwischen Februar und April 2005 durch Archivoberinspektor Jörg Franzkowiak.

Die von Dr. Erich Wisplinghoff ca. 1985 abgeschlossene Verzeichnung abschriftlich überlieferter Urkunden in Werdener Stiftsakten, die bisher nur in Karteiform vorlag (905 Verzeichnungseinheiten - lfd. Nummern 351-1205 von 1355-1517, mehrere nicht gezählte Regesten, 1344-1555, 1791; betr. v.a. Belehnungen) wurde zwischen November und Dezember 2013 von Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak nach Vorarbeiten der Praktikantin Juliane Noak, März 2013, (bis lfd. Nr. 511) in das vorliegende VERA-Findbuch integriert; die Regesten sind als Vorgänge unter der entsprechenden Aktentitelaufnahme nachgetragen.
Werden, Stadt Essen. Reichsunmittelbare Benediktinerabtei, vor 800-1803Geschichte des ArchivsÜber die ältere Archivgeschichte sind wir schlecht unterrichtet. 1673 sind Teile des Archivs im Kloster St. Pantaleon in Köln gemäss einem Verzeichnis aus diesem Jahre, das vornehmlich Urkunden und Akten des 14.-17. Jahrhunderts betrifft. Urkunden vor 1200 werden in diesem Verzeichnis nicht erwähnt (s. Abtei Werden, Rep. u. Hs. Nr. 1). Das älteste Gesamtverzeichnis des Archivs scheint aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zu stammen als Katalog von Bibliothek und Archiv (catalogus librorum et documentorum abbatiae Werd.). Die spätesten Archivstücke sind von 1731 (s. Abtei Werden, Rep. u. Hs. Nr. 2). Archivalien über einzelne Höfe finden sich zum Teil in Paketen zusammengefasst bzw. in Convoluten. Dies gilt auch für andere Sachbetreffe. Noch ausführlicher und wertvoller ist das Archivverzeichnis aus dem Jahre der Liquidation der alten Reichsabtei 1803 (s. Abtei Werden, Rep. u. Hs. Nr. 4). Dies Verzeichnis zeigt schon eine gewisse Trennung der wichtigsten Urkunden (Kaiser-, Papst- und andere wichtige ältere Urkunden) von den Akten. Wichtig ist auch die beigeheftete Inhaltsübersicht der Registratur der ehemaligen Lehns- und Behandigungskammer von Werden. Die großen späteren Verluste an Akten über auswärtige Höfe der Abtei außerhalb des Rheinlandes (vgl. hierzu auch Abtei Werden, Rep. u. Hs. 2) sind hieraus ersichtlich. 1806 wurde das Archiv nach Hamm überführt. 1810 kam es nach Düsseldorf zurück und zwar in großer Unordnung. Die ältesten Urkunden wie die meisten Kaiser- und Königsurkunden wie zahlreiche wertvolle Handschriften fehlten. Die genannten Urkunden waren vom letzten Landrichter der Abtei, Pet. Franz Joseph Müller, noch in seiner apologetischen Schrift über die Abtei (1802) und in seiner Arbeit über das Güterwesen (1816) benutzt worden. 1822 wurde die vorläufige Verzeichnung der vorhandenen Bestände durch Lacomblet abgeschlossen. Gleichzeitig musste er zu seinem Leidwesen die Lehnskammerregistratur an die Regierung Düsseldorf abgeben, ferner 1823 die Hobskammerregistratur an den Rentmeister Keller zu Werden. Dafür wurden 1833 auf dem Essener Rathausspeicher drei Kisten mit Werdener Akten aufgefunden und nach Düsseldorf überführt. Sie waren vermutlich 1803 von dem letzten Werdener Landrichter Müller in Essen untergestellt worden. Hierunter befanden sich u.a. Heberegister von 1512, Einladungen der Abtei zu den Reichs- und Kreistagen, Belehnungsurkunden von Kaiser Sigismund usw. Nebenher gingen die unermüdlichen Bemühungen Lacomblets um die Wiedererlangung der vermißten alten Werdener Urkunden, Handschriften und Register, die er besonders in den Nachlässen der letzten Würdenträger und Beamten der Abtei vermutete. Im Nachlass des letzten Abtes Beda Savels (+ 1828), der auf Veranlassung Lacomblets gerichtlich versiegelt wurde, fanden sich nur Handschriften (Liber sancti Ludgeri, chronologisches Werk des Beda venerabilis mit Kalender und Äbtekatalog mit dem 14. Jhdt. abschliessend). Hingegen die Versiegelung des Nachlasses des letzten Werdener Landrichters Pet. Franz Joseph Müller (+ 1830), zuletzt Appellationsrat in Köln, wurde vom Kölner Landgerichtspräsidenten von Oppen abgelehnt. So war es notwendig, von den Erben des letzten Werdener Landrichters die nach Lacomblets Worten auf so schändliche Weise entfremdeten alten Werdener Dokumente für das Düsseldorfer Archiv zu erwerben. In den Jahren 1856/57 wurde von dem Sohn des letzten Werdener Richters, dem Würzburger Prof. Hermann Müller, der liber privilegiorum maior und minor erworben. Aus dem Nachlass des Hermann Müller wurden von dessen Sohn, dem Fürstlich Löwensteinschen Dom.-Rat Müller zu Wertheim / Main, 135 Urkunden von 1036-1597, Heberegister des 11. und 12. Jahrhunderts, Lehnsregister des 16. Jahrhunderts (darunter der umfangreiche Index-Band Abtei Werden, Akten 8 a 10 a), Gerichtsprotokolle des Sattelhofes Barkhoven, das Dudensche Pacht- und Rentenbuch von 1589 meist in den 70er Jahren erworben. 1907 erwarb man das jüngere Heberegister der Werdener Propsteigüter 1340-1472 von dem Londoner Antiquariat Ellis für ca. 500 DM (verlustig nach 1945). 1941 bekam man eine photographische Wiedergabe des berühmten Cartularium Werthinense in der Universitätsbibliothek Leiden (Niederlande). Im Januar 1951 wurden eine große Anzahl Werdener Lehns- und Hofesakten über westfälische Güter der Abtei vom Staatsarchiv Münster nach Düsseldorf abgegeben. Diese Akten waren in den Jahren 1828-31 von der Regierung Düsseldorf an die Regierung Arnsberg abgegeben worden, von wo sie 1864 und später ins Staatsarchiv Münster gelangten.(vgl. hierfür Dienstregistratur E 1, vol. I-VII, -F 5, vol. I, II - u.a.a.O., vgl. Sachindex unter Werden; ferner A 2 II: Austausch mit Münster, 1950 f.)Die neue Verzeichnung der Akten und Handschriften wurde 1950 begonnen und Ende 1953 abgeschlossen. Abgesehen von einigen Rechnungen (Nr. 40-49: 1621-1675) und dem jüngeren Heberegister der Propstei (1340-1472) sind die Bestände über den letzten Krieg einigermaßen glimpflich hinweggekommen. Die Abschrift in VERA nebst Ergänzung einiger Titelaufnahmen - insbesondere bei den Lehns- und Hofesgüterakten (s. Abtei Werden, Akten 8 und 9) - erfolgte zwischen Februar und April 2005 durch Archivoberinspektor Jörg Franzkowiak.Die von Dr. Erich Wisplinghoff ca. 1985 abgeschlossene Verzeichnung abschriftlich überlieferter Urkunden in Werdener Stiftsakten, die bisher nur in Karteiform vorlag (905 Verzeichnungseinheiten - lfd. Nummern 351-1205 von 1355-1517, mehrere nicht gezählte Regesten, 1344-1555, 1791; betr. v.a. Belehnungen) wurde zwischen November und Dezember 2013 von Staatsarchivamtmann Jörg Franzkowiak nach Vorarbeiten der Praktikantin Juliane Noak, März 2013, (bis lfd. Nr. 511) in das vorliegende VERA-Findbuch integriert; die Regesten sind als Vorgänge unter der entsprechenden Aktentitelaufnahme nachgetragen.

Literatur :
Kunstdenkmäler II 3, 1893, S. 76 ff.; Bär, Zss. Nr. 5918 ff. und 14364 ff.; Cottineau 2, 1939, S. 3443 f.; Böhmer / Degering 1, 1955, S. 336 ff.; -, Die kunstgeschichtliche Literatur bis 1935, s. Schrifttum zur rheinischen Kunst, 1949; Börsting, H. / Borger, H. / Elbern, V., Sankt Liudger, 1959, S. 103 ff.; Elbern, V.H., St. Liudger und die Abtei Werden, 1962; Bart, Jan, Werden und Helmstedt (Bildband), 1964Zusammenstellungen (Bibliographie):Geschichtsquellen des Bistums Münster, Bd. IV (= Diekamp, Wilhelm, Vitae sancti Ludgeri), Münster, 1881, Einleitung, S. 108 ff.; Kötzschke, Rheinische Urbare, Bd. 2 (A), Einleitung, S. 201 ff.; Bär, M., Bücherkunde zur Geschichte der Rheinlande, S. 235-236 (Art. „Werden)Wichtigste Quellenveröffentlichungen:Müller, Pet. Franz Josef, Geschichte des Stiftes Werden, ohne Titel, im Druck nicht vollendet, verfasst gegen Ende des 18. Jhdts. (Abdruck zahlreicher älterer Urkunden der Abtei Werden, z.T. heute nicht mehr vorhanden; vgl. hierzu: Beiträge W. 14, S. 121-124 und 15, S. 146-152); -, Über das Güterwesen, Düsseldorf, 1816 (Abdruck mancher Werdener Urkunden); Crecelius, W., Traditiones Werdinensis, in: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 6, 1869, S. 1 ff. und 7, 1870, S. 1 ff.; -, Bericht des Abtes Konrad II. über das Eindringen der Reformation, in: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 7, S. 84; Diekamp, Wilhelm, Die Vitae Liudgeri, in: Die Geschichtsquellen des Bistums Münster 4, Münster, 1881; Jostes, Franz, Altsächsische Kalender aus Werden, in: Beiträge W. 4, 1895, S. 139 ff.; Jacobs, P., Werdener Annalen, in: Beiträge W. 5, Düsseldorf, 1896; -, Fehdebriefe an die Abtei Werden (1474-75), in: Beiträge W. 7, 1898, S. 45 ff.; -, Werdener Reichskammergerichtsklagen, in: Beiträge W. 8, 1901, S. 23 ff.; Kötzschke, Rudolf, Rheinische Urbare II-III: Die Urbare der Abtei Werden a.d. Ruhr, 3 Bde. (= Publikationen der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde 20, 2-4), 1906-58 (vgl. zum 1. Band: Beiträge W. 12, S. 157-164); dazu: Bohn, K., Untersuchungen zu Personennamen der Werdener Urbare, Greifswalder phil. Diss., 1931; Bendel, Franz Josef, Die älteren Urkunden der deutschen Herrscher für die ehemalige Benediktinerabtei Werden a.d. Ruhr, in: Beiträge W., Ergänzungsheft 1, Bonn, 1908; dazu: Wibel, F. in: Archiv für Urkundenforschung 15, 1911, S. 153 ff.; Schantz, Otto, Werdener Geschichtsquellen 1-3 (Die Chroniken Dudens, Overhams, Roskamps des 16. / 17. Jhdts.: I. Hist. monasterii Werthinensis des Abtes Heinrich Duden, II. Insignis monasterii s. Ludg. Werth. annales et catalogus abbatum, III. Annalen des Propstes Gregor Overham, IV. Bernhard Roskamps Katalog), in: Beiträge W., Ergänzungsheft 2-4, 1912-25; Götting, H., Papsturkundenfälschungen für die Abteien Werden und Helmstedt, in: MIÖG 62, 1954, S. 425 ff.; Blok, P., Een diplomatik onderzoek van de oudsten particuliere oorkonden von Werden, Amsterdamer proefschrift, 1960; Schlaug, W., Die altsächsischen Personennamen, in: Lunder Germ. Forschgen. 34, 1962, S. 18 ff.Quellen zur Geschichte der Stadt Werden, insbes. ihrer Gilden, usw., s. Beiträge W. 1, S. 21-79 i.V. mit 9, S. 49-67; Quellen zur Werdener Pfarr- und Kirchengeschichte, 1103-1813, s. Beiträge W. 2, S. 409-513; Quellen zur Geschichte von Stadt und Stift Werden im Dreißigjährigen Kriege, s. Beiträge W. 15, S. 113-145Geschichte:Die Lit. über das sog. Müllersche Werk (ca. 1810), s. Bömer / Degering 1, S. 337; vgl. Flügge, W., Chronik der Stadt Werden, 1887; Jacobs, P., Geschichte der Pfarreien im Gebiete des ehemaligen Stiftes Werden, in: Beiträge W. 2 und 3, 1893/94; Körholz, Franz, Abriss der Geschichte des Stiftes und der Stadt Werden, 1925; Kötzschke, Rheinische Urbare 4, 1958; die Lit. über die Gründung bei Börsting / Borger / Elben, St. Liudger, 1959, S. 103 ff.; Bendel, Franz Josef, Ergänzungen und Berichtigungen zur Geschichte der Äbte von Werden bis zur Mitte des 12. Jhdts., in: Beiträge W. 11, 1905, S. 27 ff.; die Abtsliste bei Kötzschke, Rheinische Urbare 2, S. 542 ff.; Schulte, A. / Bendel, Fr. J., Die Kontroverse über Werden als freiherrliches Kloster und das dortige Kollegiatkapitel, in: Westdeutsche Zs. 25, 1906, S. 178 ff. (= Beiträge W. 12, 1907, S. 165 ff., 13, 1909, S. 48 ff., 14, 1910, S. 107 ff.; Hallinger, G., Gorze-Kluny, 1950, S. 231 f.; Jacobs, P., Inthronisation des Abtes Johann V. am 24. April 1520, in: Beiträge W. 11, 1905, S. 27 ff.; Langenbach, W., Stift und Stadt Werden im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges, in: Beiträge W. 15, 1911; Schmitz, P., Einquartierungen im Stifte Werden während des Siebenjährigen Krieges, in: Beiträge W. 9, 1903, S. 41 ff.; über die Aufhebung, s. Jacobs, P., Zur Einführung der preußischen Verwaltung, in: Beiträge W. 9, 1903, S. 5 ff.; Körholz, Franz, Die Säkularisation und Organisation in den preußischen Entschädigungslanden Essen, Werden und Elten 1802-1806, in: Münsterische Beiträge zur Geschichtsforschung, N.F. 14, 1907; Löffler, Klemens, Der heilige Liudger, in: Westfälische Lebensbilder I, 1930, S. 1-17; Stüwer, W., Prinz, J., usw., Westfalia sacra, Bd. I: Liudger und sein Erbe, Münster, 1948; Drögereit, Richard, Das Friesen Liudger Eigenkloster Werden und seine kulturelle Bedeutung im 9. Jhdt., in: Emdener Jahrbuch, 1950; Schröter, H., Der Gemäldebestand der Abtei Werden bei der Säkularisation, in: Das Münster am Hellweg 12, 1959, S. 25 ff.; Berkum, A. van, Sint Ludger en zijn betrekkingen met Gelderland, in: B M Gelre 62, 1967, S. 81 ff.; Elbern, Mariendarstellungen in Kirche und Abtei Werden, in: Das Münster am Hellweg 20, 1968, S. 29 ff.; Rüschen, J., Anmerkungen zur Geschichte des Cod. Argenteus im Kloster Werden, in: Das Münster am Hellweg 21, 1968, S. 89 ff.Aebte:Rüschen, J., Hildigrim und das Kloster Werden, in: Das Münster am Hellweg 19, 1966, S. 85 ff.; Bart, Jan, Heinrich III. (Duden), ebda., S. 13 ff.Archiv:s. Kötzschke, Rheinische Urbare 2, Einleitung, S. 67 ff.; Dösseler, Inv., S. 79 ff.Bergwerke:vgl. Vollmer, Ph., in: Beiträge Essen 31, 1909, S. 122 ff., dort die ältere Lit.; Spethmann,H., Forschungen zur Geschichte des Ruhrbergbaus 1, Teil 2, 1951, Maschinoskript, S. 100 ff. (Auszüge aus den Rechnungen); -, Der Essen-Werdener Bergbau beim Übergange auf Preußen, in: Beiträge Essen 71, 1956, S. 61 ff.; Heikaus, W., Die Kalksteinbrüche des Stiftes Essen-Werden, in: Unsere bergische Heimat. Monatsbeilage zum Generalanzeiger der Stadt Wuppertal 10, 1961, Februar und März Beschreibungen:Kötzschke, Rudolf, Die älteste Landkarte des Stiftes Werden aus Abt Heinrich Dudens Zeit, in: Beiträge W. 10, 1904, S. 127 ff.; Braun und Hogenberg (16. Jhdt.), in: An. Nrh. 36, 1881, S. 186; Wediggens, Westphälisches Magazin 1, 1784, S. 34; Büsching, 6, 1790, S. 253 ff.; Niederrheinische Geschichtsblätter 2, 1802, S. 607 ff.; wiederholt Beiträge W. 11, 1905, S. 138 ff.; Fabricius 2, 1898, S. 339 ff.; Schröter, H., Steele und Werden im Jahre 1804, in: Die Heimatstadt Essen, 1957/58, S. 61 ff.; Elbern, V.H., Ein Besuch in der Abtei Werden im Jahre 1718 (Martène et Durand), in: Das Münster am Hellweg 14, 1961, S. 159 ff.; Bart, Jan, Die alte Reichsabtei (Bildband), 1963Bibliothek, Handschriften:Pfannenschmid, in: Lacomblet, Archiv 7, 1870, S. 394 ff.; Schmidt, Ad., Handschriften der Reichsabtei Werden, in: Zentralblatt für Bibliothekswesen 22 / 6, S. 241-264 sowie Beiträge W. 11, 1905, S. 113-137 und 12, 1907, S. 180 ff.; Jacobs, P., in: Beiträge W. 2, S. 227 ff.; Siffrin, P., Collektare von Werden, in: Jahrbuch der Liturgiewissenschaft 6, 1926, S. 229 ff.; Drögereit, Richard, Werden und der Heliand. Studien zur Kulturgeschichte der Abtei Werden und zur Herkunft des Heliand, in: Beiträge Essen 66, Essen, 1950; dazu: Kottje, R., in: An. Nrh. 151 / 152, 1952, S. 405 ff.; Elbern, Frühmittelalterliche Bucheinbände, in: Das Münster am Hellweg 19, 1966, S. 143 f.; Elbern, s.a. unter BeschreibungenGrundbesitz, Güterwesen:vgl. Sauer, W., Zur Geschichte der Besitzungen der Abtei Werden, I. Das officium Grimheri in Elviteri (Elfter und Moninkhof im Kirchspiel Oldenzaal), in: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 33, 1897, S. 59-93, und II. Güter der Abtei im vormaligen Hochstift Münster, in: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 34, S. 210-265; Kötzschke, Rudolf, Studien zur Verwaltungsgeschichte der Großgrundherrschaft Werden an der Ruhr, Leipzig, 1901; Bette, Ludwig, Die Abtei Werden und das Vest Recklinghausen, in: Vest. Zeitschrift 31, 1922/24, S. 1 ff. und Gladbecker Blätter für Orts- und Heimatkunde, Jg. 1918 ff.; Montè ver Loren, J. Ph. de, Grondbezit en standen in het Oosten des lands voor de feodaliseering, 1949, S. 41 ff.; Hoederath, H. Th., Hufe, Manse und Mark in den Quellen der Großgrundherrschaft Werden am Ausgang der Karolingerzeit, in: Zs. Sav. 68, GA, 1951, S. 211 ff.; Griese, G., Die Behandigungsgüter der Abtei Werden, in: Der Oberhof, Familienblatt des Verbandes Eickenscheidt / Nienhausen, 4. Folge, Heft 8-11, 1956-60 (Liste); Kötzschke, Rudolf, Rheinische Urbare 4, 1958, Einleitung; Osthoff, H., Beiträge zur Geschichte älterer Heberegister, in: Osnabrücker Mitt. 71, 1963, S. 25 ff. (betr. das Emsland); Schieckel, H., Der Besitz … im Hase- und Lerigau, in: Oldenburger Jahrbuch 62, 1963, S. 209 ff.; Bleiber, W., Fränkisch-karolingische Klöster als Grundherren in Friesland, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 3, 1965, S. 127-175; Meyer, Fr. A., Die Landnahme der Industrie in Rheinhausen, 1965, S. 94 ff. (betr. Hof Asterlagen); Rüschen, J., Das Kloster Werden und das Emsland, in: Das Münster am Hellweg 20, 1967, S. 19 ff.Gerichtswesen:Kötzschke, Rudolf, Das Gericht Werden im späteren Mittelalter und die Ausübung der Landesgewalt im Stiftsgebiet, in: Beiträge W. 10, 1904, S. 70 ff.; Trapp, J.E., Das eheliche Güterrecht nach der Landesordnung des Abtes Benedikt vom 26. August 1734, in: Beiträge W. 11, 1905, S. 3 ff.Medizinalwesen:Kranz, G., Werdener Beiträge zur Geschichte des Kurpfuschertums im 18. Jhdt., in: Beiträge W. 9, 1903, S. 126 ff.; Jacobs, P., Die Krankenpflege in Werden und Kettwig, in: Beiträge W. 12, 1907, S. 131 ff.Münster und Schatz:Jacobs, in: Beiträge W. 2 und 3, 1892/93; Schaefer, H., Zur Rechtsgeschichte und Topographie des Werdener Münsters, in: Beiträge W. 11, 1907, S. 3 ff.; Quadflieg, P., Rechtsgeschichtliche Studien über die Eigentumsverhältnisse der katholischen Kirchengemeinde in Werden, in: Beiträge W. 11, 1907, S. 18 ff.; die Literatur zur Baugeschichte und Ausstattung bei Börsting / Borger / Elbern, 1959, S. 104 ff.; insbes. Zimmermann, W., u.a., Die Kirchen zu Essen-Werden, 1959; Bandmann, G., Die Werdener Abteikirche (1256-1275), 1953; Rensing, Th., Johannes der Täufer (betr. Westwerk und Altäre), in: Westfalen 42, 1964, S. 337 ff.Über Teile des Schatzes: s. Elbern, V., Das erste Jahrtausend, Textband 1, 1963, S. 436 ff.; -, St. Liudger und die Abtei Werden, 1962; May, H., Zur Kaiser-Karl-Tradition (Der Talisman Karls d. Gr.), in: Das Münster am Hellweg 18, 1965, S. 95 ff.; -, Der Flügelaltar der Abteikirche Werden, in: Das Münster am Hellweg 18, 1965, S. 135 ff.; Elbern, V., Species crucis, in: Westfalen 44, 1966, S. 174 ff.Münzen:s. Bär, Zss. Nr. 12657 ff.; Spaeth, Hans, Das Münzrecht der Aebte von Werden und ihre ersten Münzen, in: Die Heimatstadt Essen, 1955, S. 18 ff.; -, Das Münzwesen der Reichsabtei Werden unter Abt Hugo Preutaeus (1614-17), in: Beiträge Essen 70, 1955, S. 120 ff.; -, Die Werdener Taler von 1724 und 1765, in: Die Heimatstadt Essen, 1954, S. 47 ff.Verwaltung:Kötzschke, Rudolf, Zur Verfassungsgeschichte von Stadt und Stift Werden, 1904; s. auch Beiträge W. 10, 1904, S. 70 ff.; Freitäger, A., Actum in camera scriptoria presente d. Johanne Kruyshaer. Verwaltungshandeln im Spätmittelalter am Beispiel der Lehens- und Behandigungsprotokolle der Reichsabtei Werden, in: Essener Beiträge, Beiträge zur Geschichte von Stadt und Stift Essen 112, 2000, S. 64-105

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