Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.1. Landesarchive
1.1.1. Kurköln
1.1.1.1. Urkunden
Kurköln, Urkunden AA 0001
101.01.00 Kurköln, Urkunden (DFG-gefördert)

Gesamtanzahl der Verzeichnungseinheiten:  6074

Verzeichnungseinheiten:  1-100 101-200 201-300 301-400 401-500 501-600 601-700 


(784-819)
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Beschreibung : Tradition der Güter in Brabant.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 1
Literatur : vgl. AHVN Heft 129, 122 ff.; Lacomblet Archiv 2, 291 ff.



965
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Beschreibung : Auszug aus dem Testament des Erzbischofs Brun (Phot., Col. Pal. lat 57, Bl. 173)
Überlieferung : Abschrift (10./11. Jh.)
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 1 a/1



973 Juli 25
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Beschreibung : Kaiser Otto [II.] bestätigt auf Bitten des Erzbischofs Gero von Köln der Kölner Kirche den Wildbann, wie er ihr von König Ludwig geschenkt und von seinem Vater Otto für sich und seine Nachfolger bestätigt worden ist, dessen räumliche Grenzen im einzeln beschrieben werden.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 11; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 15; Fotokopie: Filmarchiv Nr. 357
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 1 a
Bemerkung : acc. 18/38; s. Rep. Dienstregistratur B 11 II 134 (1939)
Literatur : Lacomblet I, 114; D. O. II Nr. 50



992 Mai 19
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Beschreibung : König Otto III. gestattet den Gebrüdern Sigebodo und Richwin die Anlegung eines Waldes zwischen Adenau und Ahr.
Überlieferung : Kopie s. Kindlinger 52, 54; Transsumpt s. 1488 November 17; vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 47-48
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 2
Literatur : Günther I Nr. 28



1134 Juni 15
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Beschreibung : Erzbischof Bruno II. von Köln vermindert die Abgaben der Hörigen des Hofes Gelmene und erklärt deren Hörigkeitsverhältnisse.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 3
Altsignatur : 10
Literatur : Knipping 302



(1154)
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Beschreibung : Theoderich, Graf von Ahr, bestimmt die Rechte, Erbfolge und Verpflichtungen seiner Ministerialen.S. d. M. S.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 4
Literatur : Lacomblet U. B. IV Nr. 624; Frick, Quellen zur Geschichte von Bad Neuenahr Nr. 119 zu 1149



1167 (1166)
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Beschreibung : Erzbischof Reinald sichert jedem Besitzer der Burgen Are und Nürburg das Lehen von Are zu.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 5
Literatur : Lacomblet U. B. IV, Nr. 631; Knipping II, 862



1169 Mai
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Beschreibung : Erzbischof Philipp von Köln schlichtet einen Streit zwischen dem Burggrafen von Köln, Heinrich von Avberg und dem Vogt von Köln, Gerhard von Eppindorp.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 5 a
Bemerkung : Kopie einer Abschrift des angeblichen Originals aus M. 7, fol. 36 r+v des Union Theological Seminary (New York, N. J., Broadway at 120th street)
Literatur : Knipping 928



1180 April 13
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Beschreibung : Kaiser Friedrich I. verleiht nach feierlicher Achterklärung Herzogs Heinrich des Löwen, dem Erzbischof Philipp von Köln und dessen Nachfolgern das Herzogtum Westfalen und Engern, soweit sich dasselbe in das Bistum Köln, und wie es sich durch das ganze Bistum Paderborn erstrecke.
Überlieferung : Fotokopien, Original Köln, Domstift, Nr. 35, im Jahr 1946 durch russische Besatzung vernichtet oder entwendet - vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 13-14; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 17
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 5 aa
Altsignatur : 30
Literatur : Lacomblet I, 472; Knipping 1145



[ca. 1200]
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Beschreibung : Aufzeichnung über den erzbischöflichen Wildbann in Osning, bei Zülpich, Saalfeld etc.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 6
Literatur : Knipping II, 1571



1187 März 16
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Beschreibung : Erzbischof Philipp von Köln schenkt das Haus Noethen, das er von Hermann, Schultheiß zu Soest, erworben hat dem Kollegiatstift St. Patrocli zu Soest.d. XVII Kal. Aprilis.
Material : Pergament
Überlieferung : Original
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 5 b
Literatur : Knipping 1280



1202
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Beschreibung : Die Grafen Gerhard von Are-Nürburg und Lothar von Hochstaden bestätigen und erneuern die von ihren Vorfahren, den Grafen Ulrich von Nürburg und Theoderich von Hochstaden vereinbarten gemeinschaftlichen Erb- und Besitzrechte des Schlosses Ahr.
Material : Pergament
Überlieferung : Original
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 7
Bemerkung : dabei Kopie (18. Jahrhundert), Papier
Literatur : Lacomblet IV, 646; abgedr. bei Günther II S. 70



1208
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Beschreibung : Graf Heinrich von Sayn überträgt das Patronat der Kirche zu Borr i. A. Lechenich dem Payno de Saffenberg. Zeugen: Albertus de Sanphinberg, Hermannus de Molenarken, Goiswinus de Vrenze, Henricus de Mulsvint, Dydo de Aldendorp, Hermannus de Jaffenberg, Henricus de Schaynvoide, Payvus de Geltzdorp, Paynus de Heymberg, Arnold de Rynedorp, Wernerus de Weltorp, Syfridos Brutus.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 130; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 118
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 8
Altsignatur : 47
Bemerkung : Diese Urkunde ist von einer Hand aus dem Ende des 13. Jh. geschrieben, sie trägt nicht das Siegel des Grafen von Sayn, sondern das des Ritters Pawynus de Heymberg (vgl. Kurköln 1314 Juni 28, auch Kindlinger 52 S. 191)



[1209]
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Beschreibung : Erzbischof Dietrich I. setzt [dem ehemaligen Erzbischof Adolf] eine Rente von [2]50 Mark aus. Preterea ad supplementum... bus suis... ariis pleno iure... debitis proventibus... in Dexsteinen pro tredecim marcis.Zeugen: Engel[bertus maioris eccl. prep.] ... prep. s. Marie de gradibus, Teodericus s. G[ereonis prep.], [Conradus] dec., Oliverus scolasticus, Hermannus chorep et conventus [maioris ecclesie]... Lodevicus s. Severinus dec., Hermannus dec. s. Kuniberti, Gi[selbertus s. Andree dec., Theodericus prep.] Scisaciensis et custos maioris eccl., Henricus scol. s. Gereonis; Henricus dux [Lotharingie, Herma] nuus com. de Ravensberch et Otto filius ejus, Luttarius com. de Hoistaden, Adolfus [com. de Monte, Gerardus com.] Gelrensis, Theodericus com. de Cleve, Henricus et Godefridus comites de Arnesberch, [Adolfus com. de Alte[na], Fridericus com. de [Altena], Georgius com. de [Wide], Henricus com. de Kessele, [Henricus niger de A]rnesberch, Hermannus de R[uden]berch, Otto de Wickerode, Rutgerus de Alerheim, Giselbertus..., [Everardus de] Arberch, Gerardus de Blankenheim, Everardus de..., Sifridus de Runkele, Fridericus... [Hermannus advoc.] Coloniensis, Henricus de volmensteine et [filius] Henricus de Alpheim, ... [Reinoldus] de Rese, Gerardus filius advocati Coloniensis, Gerardus Snar, Henricus advoc. de Bun[na],... [Teode]ricus de Mummersloch, Daniel, Johannes et Mathias de Lintgatin, Teodericus de M[ulingazin],... magist[er] civium, Teodericus..., Symon comes, Küno, Wal[deverus]...
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 9
Altsignatur : 47a
Bemerkung : Zur Datierung: vgl. die Bulle Papsts Innocenz III. von ... 1209, BaluzeOriginal auf allen vier Seiten stark beschnitten und von Holzwürmern zerfressen. Die Urkunde war früher auf die Innenseite des Buchdeckels eines Altenberger Codex aufgeklebt.
Literatur : vgl. Knipping, Regesten der Erzbischöfe von Köln III. 64



1216 Mai 25
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Beschreibung : Gerard, Graf von Are, bestätigt und vermahnt die Stiftung des Anniversars seines Vaters Ulrich in der Pfarrkirche zu Adenau.
Material : Pergament
Überlieferung : Original
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 10
Literatur : Mittelrhein UB. III Nr. 49 nach Kopie



1220 März
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Beschreibung : Abt J. von St. Genoveva zu Paris an den ehemaligen Erzbischof Th[eoderich] von Köln: er soll, falls Erzbischof Engelbert seine Schuld an den Römer Johannes Cintii nicht bezahle, die Exkommunikation desselben verkündigen.
Material : Pergament
Überlieferung : Original
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 11
Literatur : Knipping III, 255



1221 Oktober
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Beschreibung : Urkunde betreffend die Rückerstattung der von dem erzbischöflichen Abgeordneten zu Rom bei verschiedenen italienischen Kaufleuten negeziirten Geldsummen.
Überlieferung : Non Maii 1218
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 12
Altsignatur : 56 1/2
Literatur : Knipping III, 339



1222 Juli 13
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Beschreibung : Urkunde mehrerer Bürger von Bologna wegen ihrer Forderung an Erzbischof Engelbert von Köln, im Betrag von 250 Mark Kölnisch, welche vertragsmäßig mit 35 Goldmark bezahlt werden soll.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 13
Altsignatur : 58 1/2
Literatur : Knipping III, 362



1226 November
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Beschreibung : Philipp, abbas s. Lupi Trecensis (Troyes), bekundet, daß Ritter Gerard Scherfgin im Auftrag des Erzbischofs Heinrich von Köln auf der Jahrmesse zu Troye von verschiedenen Kaufleuten vor Siena 650 Mark leihweise empfangen, zum Nutzen des Erzstifts verwendet, und zur nächsten Messe zu erstatten versprochen habe.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 14
Altsignatur : 61 1/2
Literatur : Schulte, Mittelalt. Handel, II 286 Nr. 425; Knipping III, 607



1238 Dezember 5
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Beschreibung : Bruno von Brunsberg, Theoderich von Isenburg, Brüder, und Theoderich, Sohn Salentini, Verwandter des Ersteren, geloben dem Erzbischof (Elektus) Conrad von Köln, Hilfe gegen Jeden, das Reich und die Erzbischöfe von Mainz und Trier ausgenommen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 15
Literatur : Lacomblet II, 232; Knipping III, 925



1239 November 10
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln gewährt dem Deutschorden jährlich ein mit 100 Fässern Wein oder mit diesen an Wert gleichstehenden Gegenständen beladenes Schiff an den Zollstätten des Erzstifts abgabefrei vorbeizuführen.d. 1239 in vigil. Martini.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 16
Literatur : Knipping III, 965



1240 September 2
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Beschreibung : Heinrich, Herzog von Limburg, Graf von Berg, bekundet, den mit Erzbischof Konrad geschlossenen Vergleich, wonach die Grafen von Berg die Feste Deutz gemeinschaftlich mit dem Erzbischof, als dessen Vasallen, zur gleichen Hälfte besitzen sollen.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 164 (hier 1242 !) und Nr. 4, S. 94
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 17
Altsignatur : 79
Literatur : Lacomblet II, 249; Knipping III, 991



1240 September 3
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Beschreibung : Heinrich, Herzog von Limburg, bekundet, daß Erzbischof Konrad die obere Hälfte von Deutz gewählt und daß er demselben hier eine Wohnung, ebenso hoch, wie diejenige in seiner (des Herzogs) Hälfte errichten lassen wolle.d. fer. II post Egidii.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 18
Altsignatur : ad 79
Literatur : Knipping III, 992



1241 September 10
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Beschreibung : Erzbischof Syfrid von Mainz verbündet sich mit dem Erzbischof Konrad von Köln in der gegenwärtigen Streitsache zwischen dem Papst Gregor und dem Kaiser Friedrich, unter einem feierlichen Eid und auf Gefahr, Würde und Bistum zu verlieren, wenn er dem Bündnis nicht nachkommen werde.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 19
Altsignatur : 83
Literatur : Lacomblet II, 257; Knipping III, 1030



1242
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Beschreibung : Heinrich, Herzog von Limburg, Graf von Berg, Irmgard seine Gemahlin und Adolf ihr Erstgeborener, befehlen den Abbruch der Mauern und Türme von Deutz, um das dortige Kloster der bisherigen Unruhen zu entheben.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 51 und Nr. 4, 73, LAV NRW W Msc. I 178, fol. 50
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 20
Altsignatur : 86
Literatur : Lacomblet II, 274; vgl. Knipping III, 1068 für die gl. Urkunde d. Eb. (1243, Anfang); Original Köln, Stadtarchiv



1243 Dezember 1
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Beschreibung : Otto, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, bekennt, daß er unter Vermittlung des Grafen Heinrich von Sayn sich mit dem Erzbischof Konrad von Köln dahin versöhnt habe: 1) Er erhält die Kölnischen Lehen, im besondern Stalberg und Fürstenberg zurück, die er, sowie Staleck, von der Kölnischen Kirche zu Lehen halten wird. 2) Der Erzbischof verzichtet auf alle Ansprüche am Schloss Thuron. 3) Aus keinem dieser Schlösser soll Köln ein Schaden geschehen; die ihm verpfändeten Kölnischen Besitzungen zu Bacharach, Dietbach und Heimbach werden frei zurückgestellt.Actum apud. Ryndorph a 1243, in crast. b. Andree (Copia coaeva).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 21
Altsignatur : 88 1/2
Literatur : Knipping III, 1099



1244 Februar 23
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Beschreibung : Heinrich, Herzog von Lothringen, sichert dem Erzbischof von Köln seinen Beistand als Lehnsmann gegen Jeden, insbesondere gegen den Grafen von Jülich zu, welcher dessen Gebiet verletzt habe.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 22
Literatur : Lacomblet II, 282; Knipping III, 1126



1244 Mai
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln bewilligt den Pröpsten und dem Klerus der Stadt Köln, welche in seinen Nöten und Verlusten den zehnten Teil ihrer Einkünfte eines Jahres und den zwanzigsten Teil des folgenden Jahres ihm abtreten, den Bezug eines Nachjahres neben dem, was in dieser Beziehung sonst schon üblich sein möge.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 23
Literatur : Lacomblet II, 285; Knipping III, 1143



1244 Juni 28
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln bewilligt dem Edelherrn Otto von Wickerath, dessen Weingärten wegen Befestigung der Stadt Bonn ausgerottet worden, 50 Mark Entschädigung und weist demselben statt deren 5 Mark jährlich auf die Zollgefälle zu Neuss, oder bei deren Unzulänglichkeit auf die Amtsgefälle zu Odenkirchen an.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 24
Altsignatur : 89
Literatur : Lacomblet II, 286; Knipping III, 1150



1245 Juli 14
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Beschreibung : Papst Innocenz IV. trägt dem Erzbischof von Köln auf, die Edelherren seiner Diözese, welche nicht gestatten wollen, daß die Leute ihres Gebietes vor das gesitliche Gericht des Erzbischofs gezogen werden, mittelst geistlicher Censur von diesem Verfahren abzubringen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 25
Altsignatur : 94
Literatur : Lacomblet II, 293; Knipping III, 1207



1245 Juli 14
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Beschreibung : Papst Innocenz IV. ermächtigt den Erzbischof von Köln die Barone und Edelleute seines Gebietes (terrae sue), welche sich als Vögte über Kirchen des Rottzehnten anmaßen, durch Exkommunikation und Interdikt ihrer Gebiete zu nötigen, davon sowie von anderen Belästigungen jener Kirchen abzustehen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 26
Literatur : Lacomblet II, 293; Knipping III, 120 (?)



1246 Januar 11
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Beschreibung : G., Frau von Montjoie, Walram ihr Sohn und Berta ihre Tochter, Witwe des Grafen Theoderich von Ahr, vergleichen sich mit dem Erzbischof Konrad von Köln, daß der genannten Berta die Leibzucht des derselben als Heiratsgabe ausgesetzten Schlosses Hart verbleiben soll.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 27
Altsignatur : 92
Literatur : Günther II, 208; Knipping III, 1229 (?)



1246 März 31
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Beschreibung : Erzbischof Konrad entscheidet über die Aufteilung des Wein- und Fruchtzehnten der Kirche zu Unkel zwischen dem Domküster Philipp und den Edlen Ludwigs, genannt Walbode und Heinrich von Blanckenberg, die einen Zehntanteil von der Domküsterei zu Lehen haben, bzw. dem Ritter Heinrich von [Rhein-]Breitbach, der denselben von ihnen wiederum zu Lehen hat, und dem Rektor zu Unkel. Siegler: Erzbischof, Domkapitel, Heinrich Kan. von Seyn.Actum a. d. incarn. 1245 pridie cal. Aprilis in vigilia Palmarum.
Überlieferung : Abschrift (ca. 1600): Stadtarchiv Kaiserslautern, Fremde Provenienzen Nr. 5, Bl. 26 (Fotokopie)
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 27 a
Literatur : Knipping III, 1238



1246 November 24
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Beschreibung : Erzbischof Konrad regelt mit Zustimmung des Domkapitels, des Domthesaurars, des Archidiakons (Propsts) und des Kapitels von Bonn die Einkünfte der Thesaurie und des Rektors der Kirche in Unkel, für die die Thesaurie das Präsentationsrecht hat, aus den Wein-, Korn- und Kleinzehnten und Oblationen der Unkeler Kirche und inkorporiert die Domküsterei der Thesaurie.Zeugen: Goswin, Dekan und Archidiakon; Konrad von Rennenberg, Subdekan; Magister Franco, Scholaster; Reiner von Elslo; Chorbischof; Lothar, Propst von St. Kunibert; Konrad von Büren; Johannes, sein Bruder; Gottfried von Mulsfort; Embrico (Imberto), Propst von Boppart; Gottfried, Propst von Münster; Bruno, Propst von Osnabrück; Otto von Wickrath; Heinrich, Kammerkustos; Ulrich, Kantor; Konrad von Lennep und Konrad Schwec, Domkanoniker; Heinrich, Propst und Magister Andreas, Scholaster von St. Severin. Siegler: Erzbischof Konrad, Domkapitel, Archidiakon, Kapitel von Bonn.Datum, ordinatum et statutum a. d. i. 1246 VIII. kl. Decembris.
Überlieferung : Abschrift (ca. 1600) Stadtarchiv Kaiserslautern, Fremde Provenienzen Nr. 5, Bl. 27f. (Photokopie)
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 27 b
Literatur : Knipping III, 1296



1247 Juni 8
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Beschreibung : Graf Theoderich von Kleve gelobt dem Erzbischof Konrad von Köln Beistand wider den Edelherrn Conrad von Müllenarken.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 28
Altsignatur : 107
Literatur : Lacomblet II Nr. 311; Knipping III, 132 (?)



1247 August 27
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln verleiht die Schlösser, Grafschaften und Advokatien, welche der verstorbene Graf Heinrich von Sayn von der Kölnischen Kirche zu Lehen gehabt, nachdem dessen Witwe Mechtild auf die Leibzucht daran verzichtet, dem Heinrich Herrn von Heinsberg, Simon Herrn von Sponheim und Godfried, Sohn des Grafen Johann von Sponheim (ihres Bruders) zu Lehen; wogegen letzterer ihre Vogteigefälle innerhalb der neuen und Gräben von Bonn dem Erzbischof übertragen und erklären, an dem Schloss Neuen-Sayn und an der Vogtei über das Stift Essen kein Recht zu haben.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 29
Altsignatur : 109
Literatur : Lacomblet II, 316; Knipping III, 1331



1248 (1247) Januar 19
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Beschreibung : Gräfin Mechtild von Sayn verkauft dem Erzbischof Konrad von Köln ihr Schloss Waldenburg und ihre Besitzungen zu Drolshagen, mit Vorbehalt des von ihr und von ihrem verstorbenen Gemahl gestifteten Frauenklosters daselbst, und zu Meinerzhagen, mit Vorbehalt des Rechtes der Abtei Deutz in dem Wald Grisin und dem Wald Ebbe für 2000 Mark.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 132 und Nr. 4, 490; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 120
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 30
Altsignatur : 104
Literatur : cf. Seibertz I, 308; Knipping III, 1372



1248 Februar 22
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Beschreibung : Urkunde betreffend die Ansprache des Edelherrn Theoderich von Limburg gegen den Erzbischof auf die Vogtei über Essen, ferner das Schloss Isenburg bei Essen, die Lehen pp.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 31
Altsignatur : 105 1/2
Literatur : Lacomblet II, Nr. 323; Knipping III, 1375



1248 März 24
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Beschreibung : Bischof Engelbert von Osnabrück bekundet, daß er und seine Kirche mit dem Erzbischof Konrad von Köln ein Schutz- und Hülfsbündnis zwischen Rhein und Weser geschlossen.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 52 und Nr. 4, 30; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 51
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 32
Altsignatur : 114
Literatur : erwähnt Lacomblet II, 324, Anm. 1; Knipping III, 1321



1248 April 6
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln und Simon, Erwählter zu Paderborn, vergleichen sich dahin , daß das zu Salzkotten in dem Herzogtum des Erzbischofs errichtete feste Schloss wieder geschleift, jedoch der Fortbestand des Schlosses zu Vilsen dem Bischof von Paderborn bewilligt werde.
Überlieferung : Abgedruckt aus einem Transsumpt, daher die Eigennamen nicht genau richtig ... - vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 52 und Nr. 4, 31 und 79; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 51
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 33 I-II
Altsignatur : 106
Literatur : Knipping III, 1384; cf. Seibertz I, 310



1248 April 21
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Beschreibung : Ritter Arnold de Elslo erteilt dem Ritter Wilhelm de Hamale die Belehnung mit der im Stift Lüttich gelegenen Herrlichkeit Hamel (ein nachheriges kölnisches Lehen).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 34
Altsignatur : 115
Literatur : Lacomblet II, 325



1248 Dezember 15
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Beschreibung : Die Stadt (comes, consules universique burgenses) Dortmund erwidert dem Erzbischof Konrad von Köln, daß sie dem König Wilhelm nach der in dem erzbischöflichen Schreiben angegebenen Form gehorsamen (huldigen) wolle, beteuert, daß außer dem Erzbischof kein Fürst oder Landesherr ihren Beratungen beiwohnen dürfe, und bittet denselben, sie mit solchen Ratschlägen an die Hand zu gehen, die mit der Ehre des Erzbischofs vereinbar und geeignet seien, ihr Vertrauen zu demselben aufrecht zu erhalten.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 35
Altsignatur : 117
Literatur : Lacomblet II, 338; Knipping III, 1436 (?)



1249 Januar
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln einigt sich mit Walram von Jülich und dessen Braut Alechtild von Müllenark (Schwester des letzten Grafen von Hochstaden) in Betreff der Grafschaft Hochstaden dahin, daß 1.) dem Walram die Einkünfte zu Herle für 500 Mark verpfändet und andere 400 Mark ihm zugesagt, auf die Forderung des verlobten Grafen von Hochstaden an den Grafen von Geldern, sowie an den Herzog von Brabant überwiesen worden; 2.) daß auf denselben die Lehen, die der Graf von Hochstaden von dem Herzog von Limburg und von dem Reich zu Kaiserwerth und von der Abtei Prüm gehabt, übergehen sollen. Diese Übereinkunft mag Walram, nachdem seine Braut 12 Jahr alt geworden und ihre Verbindung vollzogen sein wird, halten oder auch nicht; im letzteren Fall soll, doch ohne Krieg, geschehen, was Recht ist, und es sind des Endes beiderseits eine Menge Bürgen gestellt. Diese compositio ist einer Bittschrift des Kölnischen Klerus an den Papst Innocenz IV. eingerückt, worin derselbe vorstellt, daß Walram, ungeachtet der Übereinkunft, viele benachbarte Herren zu Krieg gegen den Erzbischof anzuschwärgen, welchem der Papst kein Gehör geben wolle. Die Prälaten und Kapitel zu Köln, bitten den Papst, den vorgedachten Vertrag zu bestätigen und keinen Vorstellungen anderer Seite Gehör zu geben.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 36
Altsignatur : 112
Literatur : Lacomblet II, 342; Knipping III, 1446; Kremer III, 95



1249 April 18
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln verbindet sich mit Gernand, Burggrafen von Kaiserswerth, daß dieser ihm mit der genannten Burg gegen Jeden, den König Wilhelm ausgenommen, Kriegshilfe leisten und im Fall, daß König Wilhelm sterben oder abdanken sollte, sich nur derjenigen Person hinneigen soll, wofür der Erzbischof sich hinneigen werde, er gelobt dann, den Burggrafen bei den von dem König Wilhelm demselben gemachten Zusage zu schützen, und wenn er sich mit Friedrich aussöhnen würde, den Burggrafen in die Übereinkunft einzuschließen.
Überlieferung : vgl. den Transsumpt des Dekans A. und Archipresbyters A. von Kaiserswerth von 1269(69) Januar 2 (3 Urkunden des Königs Wilhelm d.d. Colon. 1249 Januar 7, Maguntiae 1249 Februar 4, Coloniae 1252 Juni 23; ferner: 2 Urkunden des Königs Richard d.d. 1257 Mai 18 und 19; worin dem Burggrafen Gernand versprochen wird, ihm die für das Reich gemachten Ausgaben aus 3 Einkünften von Kaiserswerth zu versetzen und ihm die letzteren für einen sicheren Pachtschilling, wie früher, lebenslänglich zu belassen).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 37
Altsignatur : 120
Bemerkung : s. Nr. 124
Literatur : Lacomblet II, 348; Knipping III, 1463



1249 April 19
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Herzog Walram von Limburg verpflichtet sich dem Erzbischof Konrad von Köln zum Beistand gegen jeden seiner Feinde.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 38
Altsignatur : 121
Literatur : Lacomblet II, 349; Knipping III, 1464



1249 August 13
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Beschreibung : Graf Otto von Altena bekundet von dem Erzbischof Konrad von Köln die von seinem Vater, weiland Grafen von der Mark zu Lehen getragenen Besitzungen empfangen und öffentlich den Eid der Huld und Hilfe gegen Jeden geleistet zu haben.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 39
Altsignatur : 122
Literatur : Lacomblet II, 352; Knipping III, 1502 (?)



1250 Mai 2
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Beschreibung : Graf Wilhelm von Jülich bekundet, daß sein Bruder Walram der Mechtild von Müllenark, dessen Braut 100 Mark jährlicher Einkünfte auf die von ihm zu Lehen ausgehenden Güter zu Stommeln und Polheim als Heiratsgabe verbrieft habe, bei dem Ableben desselben die Rente von dessen Witwe oder dem Erzbischof Konrad von Köln einlösen zu können.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 40
Altsignatur : 125
Literatur : Lacomblet II, 359; Knipping III, 1587



1250 September 10
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Beschreibung : Graf Wilhelm von Jülich erklärt, daß er mit dem Erzbischof Conrad Friede und Freundschaft geschlossen und daß zur Entscheidung künfiger Uneinigkeit aus den Mannen des Erzbischofs 3 und aus seinen eigenen ebenfalls 3 gewählt worden, welche im Fall, daß sie sich nicht verständigen können, dem Grafen Adolf von Berg ihre Ansichten vortragen sollen, dessen Aussprüchen Graf Wilhelm und Erzbischof Konrad unter Gestellung von Bürgen, sich fügen zu wollen, geloben.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 41
Altsignatur : 127
Literatur : Lacomblet II, 361; Knipping III, 1604



1250 November 15
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln sichert der Tochter Heinrichs, Schultheißen von Soest, die Erbfolge in dessen von Köln zu Lehen gehenden Güter zu.d. apud Hovestatt XVII Kal. Dez. (15.) November 1250.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 42
Literatur : Knipping III, 1607



1251 Februar 5
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Beschreibung : Papst Innocenz IV. erteilt dem Archidiakon von... den Auftrag, vermittelst des Erzbischofs von der Kölnischen Geistlichkeit eine Beisteuer von 1000 Mark.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 43
Literatur : Knipping III, 1620



1251 September 9
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Beschreibung : Ausgleichung zwischen dem Erzbischof Konrad von Köln und dem Grafen Wilhelm von Jülich durch Vermittlung der beiderseitigen Räte.
Überlieferung : 2 Ausfertigungen, Hinter dem lateinischen Text dieser Urkunde folgt in derselben Urkunde dessen gleichzeitige Übersetzung ins Deutsche, wie der Schluß der lateinischen auch schon ankündigt. Marien Geburtstag wird hier "der Lassere" (der späte, letzte) Frauentag genannt - vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 52-54 und Nr. 4, 16 (bei Abschrift der Übersetzung hat Kurköln, Kartulare Nr. 1: 1241)
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 44 I-II
Literatur : Lacomblet II, 376; Knipping III, 1641



1252 April 10
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Beschreibung : Papst Innocenz IV. ernennt den Erzbischof von Köln zum Konservator des Predigerordens in Deutschland.d. Perusii IV. Idus Aprilis pontificatus a IX. (10. April 1252).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 45
Altsignatur : 130
Literatur : Knipping III, 1666



1252 April 17
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Beschreibung : Schiedsspruch zwischen dem Erzbischof Konrad und der Stadt Köln in ihrer Zwistsache wegen der Münze.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 54 und Nr. 4, 83; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 53
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 46
Altsignatur : 131
Literatur : Lacomblet II, 380; Knipping III, 1669



1252 August 9
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Beschreibung : Die Münzer oder Hausgenossen zu Köln bestimmen die Buße derjenigen ihrer Genossenschaft, welche wegen Nichtzahlung eingekauften Silbers verklagt werden.Actum 1252 in vigilia b. Laurentii martyris.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 47
Altsignatur : 133
Literatur : Lacomblet II, 383



1252 Dezember 11
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln genehmigt die von Gerhard von Arberg und dessen Gattin Mechtild de Holte an den Teutschorden gemachte Schenkung des von dem Erzstift lehnrührigen Zehntens zu Osterfeld und bekundet, daß dieselben dagegen ihre Mühle und andere Güter zu Grimbechusen zu Lehen gemacht haben.d. III. Idus (11. Dezember).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 48
Altsignatur : 134
Literatur : Knipping III, 1705



1253 Mai 6
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Beschreibung : Heinrich, Erwählter von Lüttich, bekundet die zwischen dem Erzbischof Konrad von Köln und dem Grafen Wilhelm von Jülich in Ansehung ihrer beiderseitigen Helfer dahin getroffenen Übereinkunft (vgl. obige Nr. 41 (1250, September 10)), daß, sobald der Graf mit dem Erzbischof ausgesöhnt sein werde und ihm gehuldigt, von einer und der andern Seite je 2 Räte, von Seiten des Erzbischofs: Propst Godefr. zu Münstereifel und von Seiten des Grafen von Jülich: Reynardus von Druwe, Godefr. von Kelse, Marschall, eine Einigung zwischen den Parteien und ihren Helfern bewirken sollen und daß diejenigen Punkte, worüber sie sich nicht verständigen möchten, von ihm (Heinrich) und dem Grafen von Kleve dem Jüngeren geschlichtet werden sollen.d. Colon. fer. III. post invent. s. crucis.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 49
Altsignatur : 135
Literatur : Knipping III, 1604



1253 Mai 7
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Beschreibung : Heinrich, Erwählter von Lüttich, gelobt die zwischen dem Erzbischof Konrad und dem Grafen Wilhelm von Jülich im Lager (in castris) bei Neuss verabredeten Friedensbedingungen zur Ausführung zu bringen etc.d. Colon. fer. IV. post invent. s. crucis.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 50
Altsignatur : 136
Literatur : Lacomblet II, 390; Knipping III, 1729



1253 Mai 7 (6)
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Beschreibung : Elekt Heinrich inseriert die vorige Urkunde (s. Nr. 50) und stellt Bürgen, den Propst zu Aachen, den Propst zu St. Marien in Utrecht und den Dechanten Engelbert zu St. Marien in Maastricht, für die Ausführung.
Material : Pergament
Überlieferung : Original
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 51
Altsignatur : ad 136
Bemerkung : Das Datum der inserierten Urkunde wie das der Urkunde selbst lautet III feria (!)
Literatur : Knipping III, 1729 (am Schluß)



1254 Juli 6
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Beschreibung : Johann, Herr von Nürberg, und Cunzo, sein Erstgeborener, geloben dem Erzbischof Konrad, ihrem Blutsverwandten, Hilfe gegen Jeden, das Reich und ihre Verwandten, die Grafen von Neuenahr und von Saffenberg ausgenommen, weswegen ihnen der Erzbischof 200 Mark versprochen, und wofür sie ein Allod in gleichem Wert demselben zu Lehen auftragen wollen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 52
Altsignatur : 143
Literatur : Günther II, Nr. 160; Knipping III, 1784



1254 September 27
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Beschreibung : Papst Innocenz IV. bestätigt den zwischen dem Erzbischof Konrad und Walram von Jülich wegen der Grafschaft Hochstaden getroffenen Vergleich.d. Anagniae V. Kal. Octobris (27. September) pont. anno XII.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 53
Altsignatur : 150
Literatur : Knipping III, 1804



1255 (1254) Januar 7
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Beschreibung : Otto (III.) Graf von Geldern bekundet die mit dem Erzbischof Konrad, zur mehreren Befestigung ihres bestehenden Bündnisses, getroffenen Vereinbarungen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 54
Altsignatur : Suppl. 4ter
Literatur : Lacomblet II, 407; Knipping III, 1817



1255 Februar 1
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Beschreibung : Protokoll über ein Zeugenverhör in Sachen des Erzbischofs von Köln gegen den Grafen von Jülich betreffend die Lehnrührigkeit der Stadt Zülpich u. a. Orte von der Kölner Kirche, den Tribut der Juden, die Wiedererbauung der Burg in Aldendorp u. s. w.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 55
Altsignatur : 129a
Bemerkung : s. Acc. JNr. 140



1255 Februar 9
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Beschreibung : Papst Alexander IV. bestätigt den zwischen dem Erzbischof Konrad und Walram von Jülich wegen der Grafschaft Hochstaden getroffenen Vergleich mit den nämlichen Worten.d. Neapoli V. Idus Februarii (9. februar) pont. anno I. (1255).
Überlieferung : vgl. auch die Urkunde Nr. 53 von 1254 September 27
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 56
Altsignatur : 150a
Literatur : Knipping III, 1824



1255 März 23
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Beschreibung : Erzbischof Konrad überträgt dem Arnold, dapifer von Hochstaden, die Güter zu Inevelt bei Hochstaden (Rittersitz Ingenfeld i.A. Liedberg, Kirchspiel Frimersdorf).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 57
Altsignatur : 142
Literatur : Lacomblet II, 413; Knipping III, 1832



1255 Juli 23
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Beschreibung : Die Gebrüder Gottschalk und Hermann von Pyrmont geloben dem Erzbischof Konrad, daß sie, nachdem ihnen ihr Besitz zu Pyrmont wieder verliehen worden, den Erzbischof nicht mehr durch Einnahme jenes Schlosses und durch Gefangennahme der Amt- und Burgleute desselben beleidigen wollen, sie übertragen ihm zugleich die Hälfte ihrer Stadt Lügde (Lütte) und empfangen solche für 200 Mark als Pfand zurück.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 133 und Nr. 4, 71; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 121
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 58
Altsignatur : 148
Literatur : Lacomblet II, 417; Knipping III, 1856



1256 Mai 2
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Beschreibung : Das Kapitel, die Edelherrn und Ministerialen von Paderborn verpflichten sich, daß, wenn der Bischof Simon von Paderborn bis Montag nach Pfingsten zunächst mit dem Erzbischof Konrad von Köln nicht Frieden schließen oder in dessen Gefangenschaft zurückkehren werde, sie das Schloss Yburg an Köln zu Eigen überliefern, auch das Schloss Vilsen überlassen wollen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 59
Altsignatur : 152
Literatur : WUB IV Nr. 649; Knipping III, 1892



1256 August 11
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Beschreibung : Der Rat zu Wartburg meldet dem Erzbischof Konrad, daß er den Bischof Simon von Paderborn ermahnt, den mit ihm (Konrad) geschlossenen Frieden in Vollzug zu setzen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 60
Altsignatur : 153
Literatur : WUB IV Nr. 656; Knipping III, 1909



1256 August 13
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Beschreibung : B. Graf von Ziegenhain (C-) meldet ebenfalls, daß er dem Bischof Simon von Paderborn nicht beistehen wolle, wenn er die mit dem Erzbischof Konrad getroffene Übereinkunft nicht halten werde.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 61
Altsignatur : ad 153
Literatur : WUB IV Nr. 657; Knipping III, 1910



1256 August 17
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Beschreibung : Rat und Bürger von Paderborn zeigen dem Erzbischof Konrad an, daß sie dem Bischof Simon von Paderborn nicht beistehen wollen, wenn er die mit ihm getroffene Übereinkunft nicht halten sollte.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 62
Altsignatur : ad 153
Literatur : WUB IV Nr. 659; Knipping III, 1911



1256 August 21
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Beschreibung : Bischof Simon von Paderborn verspricht sich nicht widersetzen zu wollen, wenn Erzbischof Konrad die päpstliche Bestätigung der zwischen ihnen getroffenen Einigung nachsuchen werde.
Überlieferung : In duplo
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 63 I-II
Altsignatur : 154
Literatur : WUB IV Nr. 661; Knipping III, 1915



1256 August
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Beschreibung : Bischof Simon von Paderborn an Papst Alexander IV.: bekennt, daß er als Kriegsverbündeter mit dem Grafen von Jülich gegen den Erzbischof von Köln durch des letzteren Kriegsleute gefangen genommen, jedoch durch die Fürsorge des Erzbischofs in eine anderes Schloss gebracht und unter die Obhut seiner Befreundeten gestellt worden, weswegen er denselben als einen milden Vater erklärt und stete Freundschaft und Hilfe ihm angelobt.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 64
Altsignatur : 156
Literatur : WUB IV Nr. 663; Lacomblet II, 427; Knipping III, 1913



1256 August
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Beschreibung : Bischof Simon von Paderborn zeigt dem Papst Alexander IV. den Hergang seines Krieges gegen Erzbischof Konrad an, entschuldigt diesen wegen seiner Gefangennahme und meldet ihre Aussöhnung und Einigung.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 65
Altsignatur : 157
Literatur : WUB V Nr. 576; Lacomblet II, 427; Knipping III, 1914



1256 August
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Beschreibung : Bischof Simon von Paderborn zeigt dem Kardinalskollegium den Hergang seines Krieges gegen Erzbischof Konrad an, entschuldigt diesen wegen seiner Gefangennahme und meldet ihre Aussöhnung und Einigung.
Material : Pergament
Überlieferung : Original
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 66
Altsignatur : ad 157
Literatur : Knipping III, 1913, Zusatz



1256 Dezember 15
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Beschreibung : Übereinkunft der Abgeordneten des Grafen Richard von Cornwall, Bruders des Königs von England, mit dem Erzbischof Konrad über die Promotion des Grafen zum römischen König.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 67
Altsignatur : 158
Bemerkung : Hervorragend geschrieben
Literatur : Lacomblet II, 429; Knipping III, 1925



1256 Dezember 26
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Beschreibung : Graf Richard verspricht jener Übereinkunft (s. Nr. 67) nachzukommen und dieselbe nach seiner Wahl unter seinem und seines Bruders, des Königs von England, Siegeln zu bestätigen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 68
Altsignatur : ad 158
Literatur : Lacomblet II, 430; Knipping III, 1926



1256
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Beschreibung : Bischof Simon von Paderborn meldet ferner dem Papst Alexander IV., daß er sich eidlich verpflichtet, sofort exkummoniziert zu werden, wenn er die mit dem Erzbischof Konrad eingegangene Einigung brechen werde und bittet, daß des Endes den Äbten von Heisterbach, Kämp und Altenberg Auftrag erteilt werden möge.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 69
Altsignatur : ad 157
Literatur : WUB V, 576; Knipping III, 1914



1256
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Beschreibung : König Richard (für Gernand von Kaiserswerth; s. Nr. 37 und 124)) meldet ferner dem Papst Alexander IV., daß er sich eidlich verpflichtet, sofort exkummoniziert zu werden, wenn er die mit dem Erzbischof Konrad eingegangene Einigung brechen werde und bittet, daß des Endes den Äbten von Heisterbach, Kämp und Altenberg Auftrag erteilt werden möge.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 70
Altsignatur : ad 157
Literatur : Lacomblet II, 437; Winkelmann, Acta imp. I Nr. 557; Knipping III, 1950



1257 Juni 3
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Beschreibung : Richard, nachdem er als römischer König gewählt, bestätigt die vorgedachte Übereinkunft (s. Nr. 67) hinsichtlich der dem Erzbischof darin gemachten Zusicherungen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 71
Altsignatur : ad 158
Literatur : Lacomblet II, 430; Knipping III, 1960



1257 Juni 28
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln stellt den Mißbrauch, dem gemäß die Pfarrstellen zu Soest durch Mietlinge (per vicarios conductitios et annales) besetzt worden ab und verordnet, daß sie durch einen der 15 canonici bedient werden sollen etc.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 72
Altsignatur : 163
Bemerkung : Die andere Ausfertigung in Münster
Literatur : Seibertz I, 377 Nr. 355; Knipping III, 1963



1257 Juni 28
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Beschreibung : Erzbischof Konrad von Köln verfügt, daß der Propst zu Soest, mit dessen Würde kein Einkommen von der dortigen Kirche bis dahin verbunden gewesen, künftig eine größere Stiftspräbende erhalten soll.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 73
Altsignatur : 164
Literatur : Knipping III, 1964



1257 Oktober 2
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Beschreibung : Graf Adolf von Berg, Walram, dessen Bruder Herzog von Limburg und Graf Wilhelm von Jülich geloben dem Erzbischof Konrad als dessen Vasallen ihren Beistand in dem gegenwärtigen Krieg.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 74
Altsignatur : 165
Literatur : Lacomblet II, 443; Knipping III, 1979



1257
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Beschreibung : Graf Otto von Tecklenburg bekennt mit dem Grafen G. von Arnsberg völlig wieder ausgesöhnt zu sein.Actum in villa Albratheslo, a 1257.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 75
Altsignatur : 165 1/2
Literatur : WUB III, 968



1258 Februar 27
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Beschreibung : Erzbischof Gerhard von Mainz schließt mit dem Erzbischof Konrad ein gegenseitiges Hülfsbündnis.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 76
Altsignatur : 167
Literatur : Lacomblet II, 448; Knipping III, 1987



1258 März 17
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Beschreibung : Revers der Stadt Köln, daß sie die Bedingungen des mit dem Erzbischof Konrad geschlossenen Friedens erfüllen und aufrecht erhalten werde.d. 1257 XVI. Kal. Aprilis (17. März).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 77
Altsignatur : 159
Literatur : Knipping III, 1990



1258 März 18
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Erzbischof Konrad und die Stadt Köln bekunden die getroffene Übereinkunft, wonach die Gefälle der denarii cerevisiales, während des nächsten Deceniums, jedem Teil zur Hälfte angehören sollen.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 78
Altsignatur : 160
Literatur : Lacomblet II, 450; Knipping III, 1991



1258 März 20
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Bedingungen der Sühne und Genugtuung zwischen der Stadt und dem Erzbischof von Köln.
Sprache : Deutsch
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 79
Altsignatur : 161
Literatur : Lacomblet II, 434; Knipping III, 1992



1258 Juni 28
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Ausspruch der Schiedsrichter (3 Pröpste und Albertus magnus) zur Sache des Erzbischofs und der Stadt Köln, die Behauptungen und Beschwerden des ersteren in 53 Artikeln, die der letztern in 20 Artikeln betreffend.d. 1258 in vigilia bb. Petri et Pauli (28. Juni).
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 56-61 und Nr. 4, 19; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 54-59
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 80
Altsignatur : 170
Bemerkung : Nebst einer Bestätigungsurkunde Kaisers Karl IV. d. d. Lentzen 1375 II Idus Oktober; cf. 1375 Oktober 14 (das Siegel liegt lose bei); s. Nr. 881
Literatur : Lacomblet II, 452; Knipping III, 2003



1258 November 18
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Papst Alexander IV. bestätigt die zwischen dem Erzbischof Konrad und dem Grafen Wilhelm von Jülich und dessen Bruder Walram durch Vermittlung von 3 Pröpsten und der Grafen von Luxemburg und Kleve eingegangene Aussöhnung wegen der Grafschaft Hochstaden.d. in castris apud Bladesheim 1257 fer. V. ant. Lucae Evang. und wegen der Schlösser Jülich, Hengebach, Nideggen und anderer Gegenstände (d. d. Colonia 1254 (1255) prid. Idus Febr.) d. Anagnia XIV. Kalendas Dezemb. pont. anno IV.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 81
Altsignatur : 172
Literatur : Knipping III, 2021



1259 März 6
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Revers der Stadt Köln wegen der während jener Zeit gegen jährliche 18 Mark in Pacht genommenen erzbischöflichen resp. Gefälle.(d. 1258).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 82
Altsignatur : ad 160
Literatur : Knipping III, 2038



1259 März 24
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Beschreibung : Erzbischof Konrad in der Stadt Köln mit mehreren geistlichen Oberen und weltlichen Grafen und Edlen zu Gericht sitzend, entläßt die dortigen Münzverwaltungsbeamten (Huisgenozen) samt dem Münzmeister und dem Wardein ihrer Stellen und zieht diesen angehörigen Lehngüter ein.
Überlieferung : vgl. Kurköln Kartulare Nr. 1 und Nr. 4, 13; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 54
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 83 I-II
Altsignatur : 169
Literatur : Lacomblet II, 464; Knipping III, 2044



1259 April 17
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Erzbischof Konrad, in der Stadt Köln zu Gericht sitzend, setzt den Bürgermeister de Mulengazin und sämtliche Schöffen dortselbst, den Bruno Crantz ausgenommen, wegen eidwidriger Verwaltung ihrer Ämter und wegen Bedrückung der Bürger ab und ernennt andere an ihre Stellen.d. d. 1259 XV. Kalendas Maji (17. April).
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 61-62 und Nr. 4, 84-85; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 59-60
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 84
Altsignatur : 173
Literatur : Lacomblet II, 465; Knipping III, 2046



1259 April 17
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Erzbischof Konrad, in der Stadt Köln zu Gericht sitzend, setzt den Bürgermeister de Mulengazin und sämtliche Schöffen dortselbst, den Bruno Crantz ausgenommen, wegen eidwidriger Verwaltung ihrer Ämter und wegen Bedrückung der Bürger ab und ernennt andere an ihre Stellen.d. d. 1259 XV. Kalendas Maji (17. April).
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 61-62 und Nr. 4, 84-85; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 59-60
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 85
Altsignatur : 173
Literatur : Lacomblet II, 466; Knipping III, 2047



1259 April 17
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Erzbischof Konrad erklärt mehrere der vornehmsten (in der Urkunde genannten) Bürger der Stadt Köln, welche auf mehrfache Aufforderung sich geweigert, gegen die Klage der Bürgerschaft über Bedrückungen vor Gericht zu erscheinen, in die Acht.d. 1259.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 62 und Nr. 4, 93; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 60
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 87
Altsignatur : 174
Literatur : Lacomblet II, 467; Knipping III, 2048



1259 Mai 7
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Beschreibung : Erzbischof Konrad verordnet auf den Grund des zwischen ihm und der Stadt Köln ergangenen Schiedsspruches von 1258 in vigilia P.P., daß kein Fremder aus dem Norden, Osten und Süden, an den Rhein kommender Kaufmann, um Handel zu treiben, Köln vorbeifahren dürfe, vielmehr innerhalb des Stadtbannes (zwischen Rodenkirchen und Reil) bleiben, doch auch nicht länger als 6 Wochen verweilen dürfe, daß kein aus Westen kommender Kaufmann über den Rhein setzen dürfe; ferner, daß diese fremden Kaufleute nach der Kölnischen Kaufmannsmark handeln müssen, verschiedene Waren als Pelzwerk, Gewürz pp. nur in großen Quantitäten verkaufen, kein Silber einhandeln dürfen, was nur den Goldschmieden erlaubt sei u. s. w.d. 1259." quia tunc. Colonia juxta sui resonantiam nominis apte colitur per frequentationem quorumlibet mercatorem dum singularum mercatores ac. homines nationum statutam antiquitus legem ipsi servant et exhibent civitati."
Überlieferung : Non maii
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 88
Altsignatur : 180
Bemerkung : Die untere Ecke der Urkunde ist abgenagt, daher sind einige Worte und der Tag nicht mehr zu lesen; merkwürdig überhaupt, im Besonderen wegen der sophistischen Rwechtefertigung dieser Verordnung, woraus der nachherige Stapelzwang hervorgegangen
Literatur : Lacomblet II, 469; Knipping III, 2053



1259 November 14
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Beschreibung : Erzbischof Konrad und die Grafen Otto von Geldern, Theoderich, Erstgeborener von Kleve, Wilhelm von Jülich, die Gesandten des Bischofs Heinrich von Utrecht, die Gräfinnen von Berg und Sayn und verschiedener Städte, viele (nicht genannte) Edelherren und Ministeriale schließen und beschwören zu Ehren des Reiches und ihres Herrn König Richard einen beständigen Frieden zur Sicherheit aller Wege zu Wasser und zu Land durch ihre Gebiete. d. 1259 fer. 17 post Martini (14. November).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 86
Altsignatur : 177
Literatur : Lacomblet II, 478; Knipping III, 2075 (unvollständig)



1260 April 15
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Beschreibung : Erzbischof Konrad und die Stadt Köln vereinigen sich dahin, daß es keinem der geächteten Bürger ohne gemeinschaftliche Zustimmung gestattet sein soll,in die Stadt zurückzukehren und daß sie im Krieg sich gegenseitig Hilfe leisten wollen.d. 1260 XVII. Kalend. Maji (15. April).
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 62 und Nr. 4, 76; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 60
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 89
Altsignatur : 182
Literatur : Lacomblet II, 486; Knipping III, 2100



1260 Dezember 16
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Beschreibung : Revers der Stadt Köln zur nachfolgenden Urkunde Nr. 91 vom 16. Dezember 1260.
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 63 und Nr. 4, 80; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 60-61
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 90
Altsignatur : ad 185
Literatur : Knipping III, 2135



1260 Dezember 17
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Erzbischof Konrad bekundet, daß er die Häuser der Proskribierten und geflüchteten (namentlich aufgeführten) Edelbürger von Köln, welche er gemäß Rechtens zerstören lassen könnte, doch um keine Verwüstung herbeizuführen, erhalten wolle, und solche sowie die Rheinmühlen derselben mit der Stadt geteilt und sich mit dieser hierdurch um so fester verbündet habe.d. 1260 XVI. Kal. Januarii (17. Dezember).
Überlieferung : vgl. Kurköln, Kartulare Nr. 1, S. 63 und Nr. 4, 18; LAV NRW W Msc. I 178, fol. 61; 2 Ausfertigungen
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 91 I-II
Altsignatur : 185
Literatur : Lacomblet II, 496; Knipping III, 2136



1261 Oktober 16
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Beschreibung : Die Stadt (judices, scabini, consules et universi cives) Köln bittet den Papst Urban IV., unter Glückwünschung zu seiner Erhebung auf den päpstlichen Stuhl, den nun erwählten Erzbischof Engelbert II. von Köln zu entschuldigen, daß derselbe durch die Kriegswüstung der Grafen von der Mark, von Sayn und von Nassau und des Walram von Jülich abgehalten worden sei, wegen der Bestätigung seiner Wahl persönlich in Rom zu erscheinen.d. 1261 XVII. Kal. Nov. (16. Oktober).
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 92
Altsignatur : 188
Literatur : Knipping III, 2183



1261 November 8
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Beschreibung : König Richard gebietet den Edlen und Vasallen der Kölnischen Kirche, dem Erzbischof gehorsam und unterwürfig zu sein.
Bestellsignatur : Kurköln, Urkunden Nr. 93
Altsignatur : ad 198
Literatur : Winkelmann, Acta 458; Knipping III, 2188


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