Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.2. Geistliche Institute
1.2.1. A - D
1.2.1.15. Bonn
1.2.1.15.8. Minoriten
Bonn, Minoriten, Urkunden AA 0163
120.40.00 Bonn, Minoriten (DFG - gefördert)

1343 Dezember 6
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Beschreibung : Der Schneider Konrad und seine Frau Bertha zu Heimerzheim schenken den Minoriten ihr Haus für ein Hospiz.... in f. s. Nycolai ep.
Material : Pergament
Überlieferung : Ausfertigung
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 1 a



1387 März 30
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Beschreibung : Das Minoritenkloster zu Bonn gelobt eine ihm geschenkte Monstranz im Werthe von 80 Goldflorin und ein anderes Ornament nebst zwei Tuniken, 100 Florin wert, nicht veräußern zu wollen.D. 1387 in vigilia Palmarum.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 1



1390 September 10
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Beschreibung : Heinrich Lambrechts Sohn schenkt dem Kloster zur Beleuchtung eine Rente von 1 Mark aus drei Morgen Land zu Endenich.D. den 10. September 1390.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 2



1396 Mai 21
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Beschreibung : Heinrich, General des Minderbrüderordens, verleiht der Marienbruderschaft in der Minoritenkirche zu Bonn Teilhaftigkeit an allen guten Werken des Ordens.D. tempore generalis capituli ibidem celebrati in festo Pentecosten 1396.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 3
Bemerkung : Abschriften in Akten Nr. 1, S. 61, und Nr. 2, fol. 150 a



1398 Dezember 8
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Beschreibung : Vor den Schöffen zu Bonn verkauft der Minoritenkonvent daselbst ein Haus auf dem Belderberg unter der Bedingung, dass der Ankäufer nicht näher als in einer Entfernung von 1 1/2 Fuß von der Konventsmauer bauen dürfe, an Abel, Peter Oirleffels Sohn, Schmied, und Frau Eykele.D. 1398 den 8. Dezember.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 4
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 63



1408 Januar 21
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Beschreibung : Ritter Winand von Hülsen schenkt eine auf dem Kloster Schillingkapellen bei Rheinbach haftende Rente von 10 Malter Hafer dem Minoritenkonvent zu Bonn zu einer Memorie auf Quatertemper.D. 1408 ipso die b. Agnetis.
Überlieferung : Beglaubigte Kopie
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 5
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 7



1413 Juni 26
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Beschreibung : Die Minoriten einigen sich mit den Eheleuten Joh. Vogel, Goldschmied zu Bonn, und Gutgin, dass das Haus, welches diese an und auf der Mauer des Konvents erbaut, einen Fensterverschluss durch Eisengitter haben soll.D. 1413 den 26. Juni.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 6
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 86



1415 November 26
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Beschreibung : Vor den Schöffen zu Bonn Gerhart v. Meckenheim, Hermann Keverney und Tielman Clotzgin verkaufen die Eheleute Johann und Hadewich Nuynstyn dem Johann von Boesenroide, Sohn des Amplonius v. Boesenroide, und Frau Metze ein Haus in der Wensterstraße daselbst, genannt Syborch, woraus dem Stift Dietkirchen 40 Mark Grundzins entrichtet werden.D. 1415 den 26. November.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 7
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 62



1421 März 20
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Beschreibung : Heynken, Vyanden Sohn, und Greta, Eheleute, verkaufen den Minoriten drei Pint Weingarten mit einem Garten in der niederster Kember bei des Klosters Weingarten (zu Alfter).D. 1421 den 20. März.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 8



1422 November 6
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Beschreibung : Johann von Pleis zu Bonn schenkt dem Minoritenkonvent einer Rente von 3 Florin aus einem Haus zu Bonn am Markt, genannt zum Rodenhorde.D. 1422 den 6. November.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Gobelin Loyke von Wipperfürth
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 9
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 70



1425 April 18
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Beschreibung : Die Eheleute Gerard von Kirspenich und Elsgin zu Alfter verkaufen den Minoriten zu Bonn eine Rente von 1 Sümmer Roggen aus einem Viertel Weingarten zu Alsdorf.D. 1425 den 18. April.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 11



1426 Februar 21
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Beschreibung : Die Eheleute Gerard von Kirspenich und Elsgin zu Alfter verkaufen dem Konvent eine Rente von 2 Sümmer Weizen aus einem Busch zu Alfter.D. 1426, in profesto b. Petri ad cathedram.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 12
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 89



1427 Juli 4
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Beschreibung : Hermann von Montenbur, Bäcker zu Bonn, und Aleit verpflichten sich, ihr Backhaus mit einer Bleikälle zu versehen, das Wasser auf ihr Erbe abzuleiten und die Fenster mit Eisengittern zu verschließen, damit dem Kloster kein Ungemach oder Nachteil entstehe.D. 1427 die veneris post Visitation. B. M. V.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 13
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 65 - s.a. Urkunde Nr. 15



1427 September 5
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Beschreibung : Vor den Schöffen Johann v. Dudistorp, Gerhard v. Meckenheym und Hermann Keverney verkaufen Meister Wilhelm der Barbier zu Bonn und seine Ehefrau Druytgyn der Druytgyn, Witwe Johann Yffarts zu Köln, eine Rente von 2 rheinischen Gulden aus ihrem Haus zu Bonn am Markt.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 14
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 101



1445 Februar 12
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Beschreibung : Die Bonner Schöffen Abel v. Wildongen, Clays van Steyne und Thomas Palme bezeugen, dass die Kölner Bürgerin Druytgin Isfartz dem Minoritenkloster zu Bonn einen Zins von 2 Gulden aus dem Haus zum Grünenwald (Gronenwalt), am Markt zu Bonn, zur Abhaltung ihres Seelengedächtnisses geschenkt hat.Anno domini millesimo quadringentesimo quadragesimo quinto, die duodecima mensis Februarii.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 10
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 2



1446 Februar 12
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Hermann von Montenbur, Bäcker zu Bonn, und Aleit gehen eine Verpflichtung in Beziehung auf ein neues Backhaus ein.D. 1446 ...
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 15
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 84 - vgl. Urkunde Nr. 13



1446 März 12
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Beschreibung : Vor den Bonner Schöffen Hermann v. Arwylre, Clais v. Steyn und Thomas Palme verkaufen Joh. v. Imhusen, Drost zu Homberg, und Gerart Bruwer zu Bonn den Eheleuten Johann Kemgyn zu Neuss ein Viertel Weingarten vor Bonn in der Grünaue.D. den 12. März 1446.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 16
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 68



1447 August 3
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Konvent verpflichtet sich, für die Eheleute Schuhmacher Heinrich von Rheindorf zu Bonn und Mettelen, welche demselben ihren Garten hinter dem Haus Rheindorf in der Brüdergasse daselbst aufgetragen und in der Klosterkirche ihre Grabstätte gewählt, zwei Seelenmessen jährlich zu halten.D. den 3. August 1447.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 17
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 25



1450 April 12
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Vor den Schöffen zu Duisdorf (Dudestorp) Heynkin Ydem Sohn, Heynrich up deme Buchel und Herman Moelenberg wird den Eheleuten Wilhelm v. Waldorf genannt Bodde und Greta eine Rente von 1 Ahm Wein aus 1 1/2 Viertel Weingarten zu Oedekoven verkauft von Junker Johan v. [...]berg und Frau Regina.D. den 12. April 1450.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 18
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 48, 49



1459 Mai 4
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Beschreibung : Erzbischof Dietrich von Köln verschreibt den Eheleuten Jorgen und Guetgyn Blitterswick, Bürger zu Köln, eine Rente von 31 rheinischen Gulden aus dem Zoll zu Bonn gegen ein Darlehen von 620 Gulden.D. den 4. Mai 1459.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 19
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 25 ff.



1461 Dezember 14
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Beschreibung : Catharina, Witwe Tilmanns Cappis, schenkt den Minoriten zu Bonn 1/2 Morgen Land bei Graurheindorf.D. 1461 den 14. December.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Gerhard Wissen
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 20
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 76, 77



1481 Januar 18
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Vor den Schöffen Eckart Scharpman und Jacop v. Lynss verkauft Gertrud Mengyns, Witwe Michel Beckers, zu Bonn den Eheleuten Clas Symons und Ffygyn daselbst zwei Morgen Land in der Steinflachten nach der Rheindorfer Bach hin.D. 1481 auf Lamberts Tage.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 21



1488 Februar 24
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Dietrich Scherfgen von Morenhoven, Herr zu Keldenich und Muckenhuysen, und Catharina von Hontzlair, seine Ehefrau, schenken dem Minoritenkloster zu einer Memorie an jedem Quatertember die Wynands von Muckenhusen Hofstatt mit 2 1/2 Morgen Wiese, 31 1/4 Morgen Land um 1 1/2 Viertel Weingarten zu Hersel.D. in vigilia Matthiae apost. 1488.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 22
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 18



1494 März 24
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Vor den Schöffen zu Bonn Ropricht v. Steynen und Heinrich Brenich verkaufen Wilhelm und Elsgen Alener daselbst eine Rente von 4 Mark aus 1 1/4 Ackerland in der Steinflachten den Eheleuten Joh. Elsen und Ffye zu Ramersdorf.D. 1494 Montag nach Benedict.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 23
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 1



1497 Oktober 12
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Christian Klergin zu Bonn vermacht den Minoriten 10 Viertel Weingarten (1/2 Morgen) an der Popelwieden, 1 Morgen genannt Syberg, 1 Morgen in der Aldenflachten, 6 1/2 Viertel auf dem Birkenweiher.D. 1497 den 12. Oktober.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Gobelin von Castenhoultz
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 24
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 106 ff.



1507 Juli 29
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Peter Strunck und seine Schwester Ela vergleichen sich mit dem Minoritenkonvent über 4 Florin, welche dem letzteren vermacht und bei den Schöffen zu Bonn hinterlegt worden.D. 1507 den 29. Juli.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Johann Ruden von Meschede
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 25
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 81



1509 April 23
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Stiftung einer jährlichen, von einem Konventual des Minoritenklosters in der Remigii-Pfarrkirche zu lesenden Messe für Reyner Doesers Seelengedächtnis mittels einer Rente von 30 Florin.D. 23° Aprilis 1509.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Johann Ruden von Meschede
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 26
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 24, 3, 27



1510 März 4
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Joh. Zudendorf, Profess im Minoritenkonvent, lässt seine Mutter Stingyn an die ihr durch den Tod seines Vaters Heinrich anerfallenen Häuser und Renten zu Köln und sich selbst an seinen Erbteil anschreinen und schenkt den letzteren seinem Konvent.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Johann Helman
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 27
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 102



1510 März 8
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Johann Nagenger, Noviz im Minoritenkonvent zu Bonn, schenkt demselben zu seiner Memorie seine elterliche Erbschaft.D. 1510 den 8. März.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Johann Ruden von Meschede
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 28



1511 April 8
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Johann Adenauwe, Kanonikus von St. Cassius, und Heinrich Gurtzgin von Swerven, Testamentsvollzieher der Eheleute Reynard Doeser und Elisabeth von Boichoultz zu Bonn, übertragen dem Minoritenkonvent die Verpflichtung, die von den Erblassern verordneten Messen in der Remigius-Pfarrkirche zu lesen gegen die dafür ausgesetzten Renten.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Heinrich de Hallen
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 29
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 28 - s.a. Urkunden Nr. 30 und 34



1511
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Beschreibung : Messenstiftung der Eheleute Reynard Doeser und Elisabeth von Boichoultz zu Bonn.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 30
Bemerkung : s.a. Urkunden Nr. 29 und 34



1513 Dezember 27
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Beschreibung : Die Eheleute Hennes von Kuchenheim, Halbwinner des dem Kloster Hemelroth zuständigen Hofes zu Klein-Aldendorf, und Gertrud v. Flertzem vermachen dem Minoritenkloster zu Bonn die Hälfte ihrer Güter.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Eberhard Asbeck von Essen
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 31



1513 Dezember 26
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Beschreibung : Lisgin, Witwe Johanns Kempis, verkauft dem Kloster, worin sie ihre Begräbnisstätte wählt, vier Mark Rente aus 5 Viertel Weingarten und einem Morgen Bruch bei Poppelsdorf zur Haltung von Vigilien.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Eberhard Asbeck von Essen
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 32



1516 Mai 31
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Beschreibung : Vor den Schöffen Heinrich v. Steynen und Bernhard Grumpell reversiert Freuwe Roiden, Witwe Bernhard Richwinsteins, dass der Konvent nur aus Gefälligkeit ihr gestattet habe, zwei Äcker in die Mauer des Klosterhofes legen zu lassen.D. 1516 den 31 Mai.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 33



1519 August 22
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Beschreibung : Messenstiftung der Eheleute Reynard Doeser und Elisabeth von Boichoultz zu Bonn.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 34
Bemerkung : s.a. Urkunden Nr. 29 und 30



1519 Oktober 31
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Beschreibung : Das Kloster Schillingskapellen nimmt von den Minoriten die Wynands von Muckenhusen Hofstatt für 3 Malter Roggen, 3 Malter Hafer und 3 Hühner in Erbpacht.D. 1519 den 31. Oktober.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 35
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 29 ff.



1547 Juli 24
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Beschreibung : Instrument über die Rehabilitation des Minoritenklosters, nachdem wegen Ketzerei mehrerer Konventualen das Kloster einige Jahre verlassen gewesen und der Gottesdienst darin aufgehört hatte.D. 24a Julii 1547.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Gerhard Maess de Beek
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 36
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 151 a



1550 Februar 1
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Beschreibung : Rentbrief der Stadt Bonn für das Minoritenkloster: Bürgermeister, Schöffen und Rat, Zwölfer und die ganze Gemeinde zu Bonn nehmen beim Guardian und Konvent des Minderbrüderklosters zu Bonn gegen eine Rente von jährlich 20 Goldgulden ein Kapital von 500 Goldgulden auf.Gegeven Im Jaer unsers Hairen 1550 denn Ersternn tagh des monatz Februarii.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 37
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 1, S. 94



1561 März 20
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Beschreibung : Erzbischof Johann Gebhard von Köln verschreibt dem Heinrich Bachoven genannt Echt zu Köln und Girtgin Haeke eine Rente von 40 Goldgulden aus dem Zoll zu Andernach.D. den 20. März 1561.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 38
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 69



1562 September 8
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Beschreibung : Vor den Schöffen Wilhelm Kannengiesser und Johann v. Poilheim verkaufen Merg Orsauwes, Wilhelm und Greta von Glimbach zu Bonn das Haus zum kleinen Behemen auf der Pisternenstraße daselbst den Eheleuten Wilhelm und Giertgen Bracht.D. 1562 den 8. September.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 39



1578 März 13
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Beschreibung : Der Minoritenkonvent verkauft das Haus nebst Garten zu Münstereifel dem Amtmann Wilhelm von Gertzen genannt Syntzig und Clara Hase mit Vorbehalt, dass 8 Tage in dem Advent und 8 Tage in der Fasten ein Konventual aufgenommen und verpflegt werde, welche Verbindlichkeit an diesem Haus hafte.
Überlieferung : Schöffenurkunde
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 40



1604 März 12
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Beschreibung : Maria v. Baer von Schönau zu Bonn vermacht den Minoriten, in deren Chor sie ihre Grabesstätte wählt, für Messen und ein Anniversar eine Rente von 50 Karlsgulden, mit 1000 derselben abzulösen.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Bernhard Prume von Dortmund
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 41
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, S. 17



1620 Oktober 4
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Beschreibung : Erzbischof Ferdinand, welcher den Chor in der Minoritenkirche zu Bonn hat erweitern und verzieren lassen, überweist auf seine Lebensdauer dem Kloster die 100 Goldgulden, die ihm jährlich als Opfergeld am Zoll daselbst präsentiert werden.D. 1620 den 4. Oktober.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 42
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 33



1626 Juli 2
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Beschreibung : Das Minoritenkloster verpflichtet sich, die von Clara Maria Mack, Witwe des Zöllners Arnold Heufft zu Bonn, verordnete Andacht an der Grabesstätte ihres Mannes, wozu sie 1300 Taler geschenkt, zu erfüllen.D. 1626 den 2. Juli.
Überlieferung : Mit transfigierter erzbischöflicher Bestätigung, d. d. Bonn 1626 Juli 13
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 43
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 6-10



1630 Mai 2
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Beschreibung : Das Kloster verpflichtet sich, die von Melchior Kempis durch dessen Witwe Sybilla Macks mit 250 Taler gestiftete mittwöchentliche Seelenmesse am Franciscus-Altar pünktlich lesen zu lassen.D. den 2. Mai 1630.
Überlieferung : 1. Ausfertigung
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 44 a
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 22-24 v



1630 Mai 2
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Das Kloster verpflichtet sich, die von Melchior Kempis durch dessen Witwe Sybilla Macks mit 250 Taler gestiftete mittwöchentliche Seelenmesse am Franciscus-Altar pünktlich lesen zu lassen.D. den 2. Mai 1630.
Überlieferung : 2. Ausfertigung
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 44 b
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 22-24 v



1633 Oktober 9
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Die Stadt Andernach verschreibt dem Benedict Odenthal, kurfürstlichen Leibschneider, für ein Darlehen von 2000 Taler 100 Taler Zinsen auf folgende Veranlassung: Am 17. November 1632 sei sie bei Nachtzeit von den Schweden überfallen worden, welche alles bewegliche Gut an Früchten, Geld, Silber, Geräten usw. geplündert, dann drei aus den Schöffen, drei aus dem Rat, drei aus den Richtern und drei aus den Bürgern als Geisel abgeführt und bis Hanau geschleppt, bis sie die auferlegte Kontribution absichern werde; dass ihnen außerdem 10 Simpel Steuer, die jedoch auf 1000 Taler aus Gnade ermäßigt worden, auferlegt sei usw.D. den 9. Oktober 1633.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 45
Bemerkung : s.a. Urkunden Nr. 48 a und 49 a



1634 November 20
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Vor Johann Neusser und Johann Kremer, Schöffen des Propsteigerichtes zu Endenich, verschreiben die Eheleute Dietrich und Merg zur Heiden zu Poppelsdorf und Sohn Adolf der Francisci-Bruderschaft zu Bonn eine Rente von 5 Talern aus einem Viertel Weingarten im Zehenhever und mehrere andere Parzellen.D. den 20. November 1634.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 46
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 127 a ff.



1648 September 5
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Beschreibung : Papst Innocenz X. verleiht der in der Minoritenkirche zu Bonn bestehenden Bruderschaft des Heiligen Anton von Padua einen Ablass.D. Romae sub annulo piscatoris die 5a Septemb.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 47



1654 November 9
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Beschreibung : Peter ain Bongart und seine Hausfrau Sophia zu Poppelsdorf verschreiben dem Kanonich Hypolis Franciotti zu Bonn 2 1/2 Taler Rente aus kleinen Grundstücken zu Poppelsdorf. [Der Kanonich hat mit dieser Rente 12 Messen gestiftet.]D. den 9. November 1654.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 48
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 72 a ff.



1655 August 12
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Beschreibung : Vertrag zwischen dem Minoritenkonvent zu Bonn einerseits und dem Kloster Engelthal und den Erben des Leibschneiders Benedict Odenthals andererseits über den Besitz eines Rentbriefs der Stadt Andernach.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 48 a
Bemerkung : Lag unter den Akten der Kapuzinessen - Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 94 a ff. - s.a. Urkunden Nr. 45 und 49 a



1655 Oktober 11
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Konvent verpflichtet sich zur Haltung einer täglichen Messe um 8 Uhr am Marienaltar, welche Margaretha Rahm, Witwe des Zöllners Heinrich Joh. Dambroch zu Bonn, mittels Schenkung von 1200 Taler, welche auf dem Zoll zu Andernach haften, gestiftet hat.D. den 11. Oktober 1655.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 49



1656 August 28
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Das Kloster Engelthal überlässt die Rente [der Stadt Andernach] den Minoriten.
Material : Pergament
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 49 a
Bemerkung : s.a. Urkunden Nr. 45 und 48 a



1659 August 19
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Messenstiftung in der Minoritenkirche von Daniel Kempis.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 50
Bemerkung : Abschrift in Akten 2, fol. 105 ff.



1660 September 17
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Die Vorstände von vier Ordensklöstern zu Köln - Dominikaner, Minoriten, Augustiner und Kreuzbrüder - übertragen dem Minoritenkonvent zu Bonn eine Rente von 1 1/2 Ahm Wein von Ahrweiler, welche der Dechant Max von Manderscheid zu St. Gereon von dem Kloster Marienweiher bei Dernau erworben und jenen Klöstern geschenkt hatte.D. 1660 den 17. September.
Material : Papier
Überlieferung : Ausfertigung
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 51
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 88 a



1661 Juni 9
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Erzbischof Max Heinrich von Köln stiftet eine an dem Altar des Heiligen Anton von Padua in der Minoritenkirche morgens um 7 Uhr täglich zu lesende Messe mittels Schenkung eines Kapitals von 1000 Taler, dessen Zinsen zu 50 Taler aus dem Zoll zu Bonn erhoben werden sollen.D. Bonnae, die 9a Junii 1661.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 52
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 91 a ff.



1662 Dezember 7
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Joh. Georg Fabritius, Scholaster im Cassiusstift, fundiert mittels Schenkung einer Schuldverschreibung von 500 Taler eine samstägige Litanie von der heiligen Jungfrau.D. 1662 den 7. Dezember.
Material : Papier
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 53



1663 Juli 24
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Fünfzehn benannte Mund- und Hofköche zu Bonn stiften mittels einer Barsumme von 125 Taler eine an jedem Quatertemper freitags zu lesende Messe und ein Hochamt an den Festtagen der Heiligen Marta und Laurentius, als ihrer Patronen, in der Minoritenkirche daselbst.D. 1663 den 24. Juli.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Philipp Mandt
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 54



1672 Mai 31
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Konvent verpflichtet sich zur Haltung einer wöchentlichen Seelenmesse, welche Benjamin Udisheim zu Bonn für sich und seine Familie mit 200 Taler gestiftet hat.D. den 31. Mai 1672.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 55
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 73 a



1676 November 21
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Die Eheleute Johann Märcken und Margaretha Wasserfaß zu Bonn stiften in der Klosterkirche Nazareth zu Mariaweiler eine Messe und schenken dazu eine Obligation von 80 Talern vom 12. Mai 1664.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 56



1679 August 6
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Konvent übernimmt die Lesung einer Messe an sechs benannten Feiertagen in der Pfarr- und Klosterkirche zu Graurheindorf, welche Anton von der Motten mit 50 Talern gestiftet hat.D. den 6. August 1679.
Material : Papier
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 57
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 90 a



1686 Oktober 8
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Ignatius Wideman zu Schönbrunn, kurfürstlicher Geheimer Rat, Hofkammerpräsident, Landrichter zu Berchtesgaden, stiftet eine Dienstagsmesse am Alter des Heiligen Antonius v. Padua in der Minoritenkirche.
Material : Pergament
Überlieferung : Ausfertigung
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 57 a
Bemerkung : Lag bei den Akten der Kapuzinessen - Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 97 a ff.



1687 Juli 23
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Erzbischof Max Heinrich von Köln genehmigt den Vergleich zwischen dem Minoritenkonvent und den Erben des Ignaz Widemann, wodurch diese an die Stelle der von ihrem Erblasser dem Konvent zugedachten Schenkung von 1200 Taler demselben ihren Anteil an einem auf dem Zoll zu Andernach haftenden Kapital, welcher Anteil 666 1/3 Goldgulden beträgt, abgetreten haben.D. 1687 den 23. Juli.
Material : Pergament
Überlieferung : Ausfertigung
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 58



1687
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Minoritenkonvent verpflichtet sich zur Haltung einer Messe am ersten Samstag jedes Monats um 10 1/2 Uhr an dem Marienaltar, welche Lambert Henrot [Frau: Maria Massen, Sohn: Johann Henrot] mit 100 Taler gestiftet hat.D. 1687.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 59



1693 Oktober 14
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Messenstiftung in der Konventskirche von Maria Margaretha Gertrud v. Wiesembach, Witwe von Aldenhofen.
Material : Papier
Überlieferung : Abschrift
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 60



1697 Dezember 24
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Urteil, wodurch der Konvent gegen das Kloster Schillingskapellen bei der Rente von 10 Malter Hafer und resp. von 3 Malter Roggen, Hafer und 3 Hühner gehandhabt wird.D. den 24. Dezember 1697.
Material : Papier
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 61



1705 Februar 12
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Maria Theresia Großschedlin, Ehegattin Landrentmeisters Ferdinand Flörquin zu Bonn, stiftet mit einer Barsumme von 200 Talern für ihre Schwester Maria Cäcilia Grosschedlin v. Burghausen und Aigelsbach eine Messe in der Minoritenkirche am hohen Altar, am ersten Freitag jedes Monats zu lesen.D. 1705 den 12. Februar.
Material : Papier
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 62



1714 November 10
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Minoritenkonvent verbindet sich, für empfangene 200 Taler eine wöchenliche Seelenmesse für Reiner Claut, Schöffen zu Bonn, lesen zu lassen.D. den 10. November 1714.
Material : Papier
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 63
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 130 a



1715 Mai 6
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Konvent gestattet dem Joh. Franzano, den Hinterbau seines Hauses zur Blume auf die Klostermauer zu errichten, jedoch mit einer Bleikälle auf seine Kosten zu versehen und zu unterhalten.D. 1715 den 6. Mai.
Überlieferung : Notariatsinstrument des Joh. Herm. Spaener
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 64



1715 Juni 17
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Revers des Konvents zur Haltung eines Hochamtes am Mittwoch jedes Quatertempers, welches das Maurer-, Zimmerleut- und Dachdeckeramt zu Bonn mit 100 Taler gestiftet hat.D. 1715 den 17. Juni.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 65



1723 Dezember 23
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Joh. Marius von Schonhoven, Geheimratsdirektor zu Bonn, stiftet an dem von ihm neu errichteten Johann- und Mariusaltar in der Minoritenkirche, unter dem er mit seiner Schwester seine Grabstätte wählt, eine tägliche Messe und schenkt dazu 80 Taler Einkünfte von einem Kapital von 2000 Talern, welches auf dem Haus der Abtei Himmerode haftet, und die Hälfte eines Kapitals von 1000 Talern aus dem Haus der Witwe Udesheim daselbst.D. 23. Dezember 1723.
Überlieferung : Dabei: Erklärung der Erben von 1757 Februar 15 (3 Lacksiegel: Enbaven, Crey, Simonis)
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 66



1726 Oktober 15
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Vor dem Notar Johann Emondtz verkauft Elisabeth Mostards, Witwe des Peter Wiedens, dem Konvent 1/2 Morgen Weingarten vor der Köln-Pforte.D. 1726 den 15. Oktober.
Material : Papier
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 68



1726 Februar 6
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Konvent übernimmt es, am 4. Sonntag jedes Monats durch einen Konventual eine Messe in der Martinspfarrkirche für den Kanzler Joh. Fried. von Bebenburg lesen zu lassen, welcher zu solchen Zwecken 1000 Taler vermacht, wovon der Konvent 100 empfangen.D. den 6. Februar 1726.
Material : Papier
Überlieferung : Zwei Exemplare
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 67



1726 Dezember 15
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Revers des Konvents zur Haltung eines Sang-Anniversars in jedem Dezember und Lesung von 8 Messen während desselben und 8 anderen Messen in diesem Monat, welche Maria Dambroch, Witwe des Truchsess Mayerhover, für diesen und den Geheimrat Christian von Kempis mit 200 Taler gestiftet hat.D. den 15. Dezember 1726.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 69



1729 Februar 22
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Erzbischof Clemens August willigt in die Übertragung einer Rente aus dem Zoll zu Andernach an die Bonner Minoriten, das Kloster Syon und die Witwe Büninck ein.
Material : Pergament
Überlieferung : Ausfertigung
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 69 a
Bemerkung : Aus den Akten der Kapuzinessen



1732 November 13
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Stiftung einer monatlichen Lesemesse seitens der Eheleute Philipp Rosier und Catharina de Siquet.D. den 13. November 1732.
Überlieferung : Abschrift
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 70
Bemerkung : Weitere Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 131 a



1733 März 14
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Messenstiftung in der Konventskirche von der Familie Wolters.
Überlieferung : Abschrift
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 71



1733 April 11
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Die Erben der Eheleute Johann Wolters und Anna Kneutgen stiften eine Montags- und eine Samstagsmesse am Marienaltar in der Minoritenkirche und schenken zur Dotation 2 und 1 Pint Weingarten hinter Auven, 7 Viertel 1 Pint auf dem Fontaine-Graben und mehrere andere Parzellen.D. den 11. April 1733.
Vermerke : Mit Unterschrift
Material : Papier
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 72
Bemerkung : Abschrift in Akten Nr. 2, fol. 139 a



1733 Mai 22
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Revers des Konvents zur Haltung einer monatlichen Lesemesse, welche die Eheleute Johann Heinrich Körner und Anna Maria Kouhls mit 60 Talern gestiftet haben.D. den 22. Mai 1733.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 73



1740 Juli 23
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Messenstiftung in der Konventskirche von Anna Maria Mullers, Witwe Löltgen.
Überlieferung : Extrakt
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 74



1740 August 20
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Messenstiftung in der Konventskirche vom Vikar Georg Reuther.
Überlieferung : Extrakt
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 75



1749 Mai 27
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Messenstiftung in der Minoritenkirche von Maria Francesca Barran gen. Simon.
Überlieferung : Extrakt
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 76



1752 März 17
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Konvent verpflichtet sich, jährlich am Katharinentag eine feierliche Messe lesen zu lassen, der Gemeinde eine Rekreation zu verabreichen und das Salve Regina zu beten, welches der Geheimrat Joseph Clemens von Lapp zu Endenich, Herr zu Antweiler, und dessen Gattin Maria Catharina von Canto zu Bonn mit 300 Gulden gestiftet haben.D. den 17. März 1752.
Überlieferung : Beglaubigte Abschrift
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 77



1756 Juli 20
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Konvent verbindet sich, gegen empfangene 50 Taler von Johann Paul Melhem, Brückenmeister, für den verstorbenen Brückenmeister Bernhard Stammel am 11. Mai jeden Jahres soviel Messen lesen zu lassen, als halbe Gulden die Zinsen betragen.D. den 20. Juli 1756.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 78



1759 April 23
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Großkanzler, Konferenz- und Staatsminister Godfr. Joh. Freiherr v. Raesfeld stiftet drei jährliche Messen mit 150 Gulden, wovon zwei in der Minoritenkirche und eine in der Martins-Pfarrkirche gelesen werden sollen, für seine Schwester Maria Francisca Freifräulein v. Raesfeld.D. den 23. April 1759.
Überlieferung : Abschrift
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 79



1759 Juli 5
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Papst Clemens XIII. bewilligt, dass der von seinem Vorgänger Benedict XIV. dem Marienaltar in der Minoritenkirche zu Bonn verliehene Ablass auf den an anderer Stelle der Kirche neu errichteten Altar übergehe.D. V. Julii 1759 sub annulo Piscatoris.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 80



1765 März 28
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Anna Gertrud Steinhausen, Witwe des Bürgermeisters Anton Brewer zu Bonn, stiftet mit 400 Talern eine Sang- und eine Stille Messe an den vier Quatertember-Tagen.D. den 28. März 1765.
Material : Papier
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 81



1770 November 26
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Messenstiftung in der Konventskirche von den Eheleuten Gabriel Bernard Kügelgen und Magdalena Phyngsten.
Material : Papier
Überlieferung : Ausfertigung
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 82



1770 Dezember 20
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Messenstiftung in der Minoritenkirche von Johann Friedrich Bröel.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 83



1775 Oktober 5
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Jungfrau Maria Josepha Poncet verordnet eine samstägige Sangmesse in der Minoritenkirche und überweist dazu aus den von Konferenzrat von Föller ad pias causas ausgesetzten Geldern 1800 Taler. Nach Beendigung dieser Messe soll die Stiftung verlesen werden und der Konvent in die Mitte der Kirche sich erheben und den Psalm de profundis absingen.D. den 5. October 1775.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 84



1775 Oktober 30
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Messenstiftung in der Konventskirche von Maria Anna von Syndt, geb. Zehmans.
Bestellsignatur : Bonn, Minoriten, Urkunden Nr. 85


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