Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln
2.3. Landratsämter/Kreisbehörden
2.3.31. Landratsamt Schleiden
Landratsamt Schleiden BR 0042
215.31.00 Landratsamt Schleiden

1829-1866
Permalink der Verzeichnungseinheit

Beginn und Förderung des Seidenanbaus

Altsignatur : Landratsamt Schleiden Nr. 9

Aktenzeichen : 58 Nr. 7

Enthält: Schreiben des Plantagenmeisters Arendt an den Landrat von Gemünd mit der Mitteilung, dass den Gemeinden Blankenheim und Hellenthal wie im Vorjahr auf Anweisung der Bezirksregierung Aachen Maulbeerbaum-Schößlinge unentgeltlich übersandt werden, mit einer Druckschrift über die Pflanzung von Maulbeerbäumen und die Seidenzucht in Deutschland als Anlage und dem Konzept eines diesbezüglichen Schreibens des Landrats an die Bürgermeister von Blankenheim und Hellenthal, 1829; Schriftwechsel des Landrats von Gemünd mit der Bezirksregierung Aachen, dem Plantagenmeister und dem Forstinspektor, die Bestellung von Maulbeerbaum-Schößlingen betreffend, 1829/30; Schreiben des Kreisdeputierten Poensgen an den Plantagenmeister Arendt anlässlich der Übersendung des Unkostenbeitrags für die Maulbeerbaum-Schößlinge, mit Postquittung für die Einzahlung des Geldes, 1830; Schreiben des Plantagenmeisters an den Landrat von Schleiden wegen der ausstehenden Übersendung des Unkostenbeitrags für die Maulbeerbaum-Schößlinge1830; Quittung des Plantagenmeisters über den Erhalt der Summe, 1830; Schreiben des Landrats von Malmedy an den Landrat von Schleiden anlässlich der Übersendung von Maulbeerbaum-Schößlingen, mit Konzept eines Schreibens des Landrats von Schleiden an die Bürgermeister der Gemeinden, denen die Schößlinge weitergegeben werden, 1831; Original und Abschrift eines Schreibens der Bezirksregierung Aachen an den Landrat mit der Mitteilung, dass die Bezirksregierung von dem Potsdamer Regierungsrat von Türck Maulbeerbaum-Samen erhalten hat, die u.a. im Kreis Schleiden zur Verteilung kommen sollen, mit der Abschrift eines Schreibens von Türcks, das die Bezriksregierung zur Information der Personen im Kreis, die sich für die Maulbeerbaum-Zucht engagieren, an den Landrat weiterleitet, mit schriftlichen Vermerken des Landrats und aller Bürgermeister des Kreises, bei denen das Schreiben der Bezirksregierung samt Anlage zirkulierte, 1831; Schriftwechsel des Landrats mit der Bezirksregierung Aachen und den Bürgermeistern des Kreises, den Bezug von Maulbeerbaum-Samen durch die Gemeinden betreffend, 1831/32; Mitteilung der Bezirksregierung Aachen an den Landrat, dass an der Maulbeerbaum-Zucht interessierte Privatpersonen Schößlinge von dem Plantagenmeister Arendt erhalten können, mit Vermerk des Landrats, dass diese Information im Wochenblatt veröffentlicht werden soll, 1832; Weisung der Bezirksregierung an den Landrat, die Lehrer seines Kreises zum Seidenanbau zu ermuntern, 1833; Schriftwechsel, die Ermunterung der Lehrer des Kreises zum Seidenanbau betreffend, zwischen dem Landrat, der Bezirksregierung, dem Kreisdeputierten Poensgen und den Bürgermeistern, die vornehmlich über Misserfolge und Ablehnung berichten, die oftmals dem ungeeigneten Klima zugeschrieben werden, 1833-1838; Bericht des Landrats an die Bezirksregierung über den Stand des Seidenanbaus im Kreis, 1837; Schriftwechsel des Landrats mit dem für seinen Erfolg im Seidenanbau mit einer Prämie bedachten Lehrer Wiesbaum, 1837; Schriftwechsel des Landrats mit den Bürgermeistern und der Bezirksregierung Aachen, den Bezug von Maulbeerbaum-Schößlingen betreffend, 1837-1841; Bericht des Landrats an die Bezirksregierung über den Stand des Seidenanbaus im Kreis, 1838; Schreiben der Bezirksregierung Aachen anlässlich der Übersendung von Maulbeerbaum-Samen an den Lehrer Wiesbaum, 1838; Abschrift eines Berichts des Präsidenten des landwirtschaftlichen Vereins für Rheinpreußen an den Oberpräsidenten der Rheinprovinz, betreffend den Seidenanbau, mit darauf bezogenen Schriftwechsel, 1862; gedruckter erster bzw. zweiter Jahresbericht des Filial-Vereins für Bienenzucht und Seidenbau in Aachen für 1863/64 bzw. 1865, mit Begleitschreiben des Aachener Regierungspräsidenten an den Landrat, 1865 bzw. 1866.

Umfang : 2cm



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1829-1843
Permalink der Verzeichnungseinheit

Förderung der Pferdezucht, vornehmlich durch Wettkämpfe und Pferdeschauen

Altsignatur : Landratsamt Schleiden Nr. 10

Aktenzeichen : 58 Nr. 5

Enthält: Schriftwechsel des Landrats von Gemünd mit dem Notar Ganser aus Fensdorf und dem Bürgermeister von Schleiden, betreffend den Anspruch des Notars auf eine Prämie für ein Pferd, das dieser 1826 auf den Schleidener Markt gebracht hat, 1829; Weisung der Bezirksregierung Aachen an den Landrat, Mitglieder für den Verein für Pferdezucht und Pferdedressur zu werben, nebst einer Liste zur Eintragung neuer Mitglieder, 1829; Schreiben des Landrats von Montjoie an den Landrat von Gemünd, betreffend diese Weisung der Bezirksregierung, deren Ausführung erfolglos blieb, 1829; Schreiben der Bezirksregierung Aachen an den Landrat, betreffend die Anfrage des Gestütsinspektors Koehne aus Warendorf, Erfolge in der Pferdezucht betreffend, verbunden mit der Ermahnung, dass im Allgemeinen die Kommunikation des Landrats mit anderen Behörden über die Bezirksregierung zu erfolgen hat, 1829; Schriftwechsel, die Weiterleitung einer Schrift über Pferdezucht betreffend, die auf Anweisung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz durch die Landräte weiter gegeben werden soll, 1834/35; Weisung des Aachener Regierungspräsidenten an den Landrat, dem Verein für Pferderennen und Pferdezucht in Düsseldorf Mitglieder zuzuführen, 1836; Statuten des Vereins zur Verbesserung der Pferdezucht im Regierungsbezirk Münster, 1835; Weisung der Bezirksregierung Aachen an den Landrat, im Kreis bekannt zu machen, dass am 19.5.1837 anlässlich des jährlichen Pferderennens bei Düsseldorf auf der Rennbahn auf der Golzheimer Heide eine Fohlen-Schau und ein Pferdemarkt stattfindet, von dem sich die Bezirksregierung einen Impuls für die örtliche Pferdezucht erhofft, 1837; Schreiben der Aachener Bezirksregierung an den Landrat mit der Weisung, die vom Komitee für Pferde-Wettrennen ausgesetzten Preise im Kreis bekannt zu machen und die Anfrage des Komitees zu beantworten, ob im Kreis drei- bis vierjährige Pferde vorhanden sind, die für einen der ausgesetzten Preise in Frage kommen, 1837; Bekanntmachung des Landrats, bezogen auf das Pferdewettrennen am 9.8.1837 mit Fohlen-Schau und Pferdemarkt sowie die bei diesem Anlass ausgelobten Preise, 1837; Bekanntmachung des Komitees für Pferde-Wettrennen mit den Teilnahmebedingungen für das Pferderennen bei Düsseldorf, mit Begleitschreiben der Aachener Bezirksregierung an den Landrat, 1838; Schreiben des Komitees für Pferde-Wettrennen, betreffend die bei der Pferdeschau nach dem Pferderennen am 29.8.1838 ausgelobten Preise, mit entsprechender Bekanntmachung des Landrats, 1838; Schriftwechsel des Landrats mit dem Kreistierarzt, betreffend die Verteilung von Prämien des Eifelvereins an die Besitzer derjenigen Hengste, die der Verein als zur Verbesserung der örtlichen Pferdezucht besonders geeignet ansieht, 1838; Bitte des Landstallmeisters um Rückmeldung über den Erfolg der Aktion vom letzten Jahr, in der Stuten des Kreises mit ausgewählten Hengsten gekreuzt wurden, 1839; Weisung der Bezirksregierung, die nach dem Pferde-Wettrennen am 28.8.1839 bei Aachen auf der Brander Heide stattfindende Pferdeschau im Kreis bekannt zu machen, 1839; Bekanntmachung des Landrats, betreffend die Pferdeschau auf der Brander Heide bei Aachen, 1840; Weisung der Bezirksregierung Aachen an den Landrat, im Verein mit seinen Kollegen und eventuell interessierten Privatleuten die vom König gewünschte Errichtung von Pferdedressur-Vereinen für die Zwecke der Landwehr-Kavallerie nach dem Vorbild des im Regierungsbezirk Arnsberg gegründeten Vereins in die Wege zu leiten, dessen Statuten beiligen, mit Antwort des Landrats, 1843; Schreiben des Oberpräsidenten der Rheinprovinz an die Bezirksregierung Aachen anlässlich der Mitteilung einer in Abschrift beigefügten Mitteilung des Innenministers, wonach der König sich entschlossen hat, staatliche Zuwendungen, die bisher für Bauernpferde-Wettrennen gewährt worden sind, nur noch Vereinen zuzuwenden, die sich der Dressur von Pferden für die Landwehr-Kavallerie widmen, verbunden mit der Anweisung, die örtlichen Vereine zu bewegen, ihre Zielsetzung entsprechend zu ändern, 1843; Statut des Vereins für Pferdedressur zum Dienste der Landwehr-Kavallerie im Regierungsbezirk Arnsberg, 1839.
Darin: Statut des Vereins für Pferderennen und Pferdezucht in der Rheinprovinz mit Sitz in Düsseldorf, 1836.

Umfang : 2cm



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