Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
1. Behörden und Bestände vor 1816
1.2. Geistliche Institute
1.2.2. E - H
1.2.2.7. Frauweiler
Frauweiler, Urkunden AA 0254
120.78.00 Franziskaner-Augustinerkloster Frauweiler

1404-1800
Permalink der Verzeichnungseinheit

Chronik („Chronologia“) über die Geschichte des Klosters respektive des Dorfes Frauweiler. Begonnen 1746 von Aurelius Ortmans.


Enthält : Nachrichten über die Güter des Klosters (aufden freigelassenen Blättern zu Ende jedes Jahrhunderts); Index und Priorenkatalog von 1625- 1794 (am Schluß); einige Dokumente, u.a. Zirkular des Ordensgenerals zu Rom von 1758 und Verhandlungen mit der päpstlichen Kurie über die Reduktion der von den Ordensklöstern übernommenen Seelenmessen (vor dem Index, angefangen von der Rückseite).Des weiteren folgende Urkundenabschriften [wobei die in eckige Klammern gesetzten Seitenzahlen unsicher bzw. nicht bestimmt worden sind]: Der Konvent zu Frauweiler schließt mit dem dortigen Ortsvorstand respektive dem Pastor zu Auenheim als Ortspfarrer in Frauweiler einen Vergleich in Betreffder beiderseitigen Anrechte am dortigen Friedhof, Frauweiler, 25. August 1766 (pag. [125]); Die Äbtissin Anna Petronella Wilhelmina von Crafft und der Konvent des freiadligen Stiftes zu Merten bekennen sich gegenüber dem Kloster Frauweiler zu einer Schuld von 400 Reichstalern und verpfänden dafür ihr Gut zu Geislar; Merten, mit Bestätigung des Provinzials Felix Schmitz vom 21. November 1766, 20. November 1766 (pag. [17]); Der Augustinerkonvent zu Frauweiler akzeptiert die von Gerhard Isekrake, weiland Brudermeister der von Papst Paul V. eingesetzten und privilegierten Erzbruderschaft der christlichen Lehre unter dem Titel „Jesus, Maria, Joseph“ zu Niederaussem (Ausheim) und Halbwinner aufdem kleinen Mönchhof, und von dessen Gattin Maria Vasen durch Schenkung von 1.000 Reichstalern gemachte Stiftung einer für die Fundatoren, deren Familien und die Frauweiler einen beglaubigten Auszug aus ihrem und ihres Gatten (undatierten) Testament bzgl. die Stiftung vom 29. Juni 1768 (vgl. dort), Kleinen Munchoff, 12. März 1770 (pag. [25]); Maria Vasen überträgt eine vom 13. April 1761 datierte Obligation des Johannes Vasen, Halbwinners zu Ameln, über eine Schuld von 1.000 Reichstalern aufdas Kloster zu Frauweiler behufs Sicherung der am 12. März 1770 eingerichteten Stiftung (vgl. Eintrag zum 12. März 1770), Kleinen Munchoff, 12. März 1770 (pag. [26]); Breve des Papstes Clemens XIV. betreffend einen Ablaß für die Besucher der Kirchen des Augustiner- Ordens in der Provinz Köln am 25. April jeden Jahres, dem Gedächtnistag der „wunderbaren Überführung“ des Bildes der Jungfrau Maria in die Augustiner-Ordens- Kirche zu Genazza bei Rom, Rom „apud S. Mariam maiorem sub ann. pisc. die XXX. Junii“, angefügt: eine (undatierte) Verordnung des Provinzials Adam Schmitz über die Publikation und Ausführung des Breve, 30. Juni 1771 (pag. 168f.); Der Konvent zu Frauweiler schließt (in Abänderung des in der Urkunde vom 9. Oktober 1769 (siehe dort) aufgeführten Vertrags mit seinem Organisten Johannes Schumacher einen Vertrag über die beiderseitigen Rechte und Pflichten, mit Bestätigung des Provinzials Adrian vom 30. Mai 1777, 30. Mai 1777 (pag. 178); Greve und Schöffen zu Köln weisen auf Grund der von dem Anwalt des Klosters zu Frauweiler beigebrachten Beweise, das letztere in den Genuß der von ehemals Jungfer Stoesberg ihm zur Stiftung von zwei wöchentlichen Messen geschenkten Erbrente von 20 „Speciesthalern“ aus dem Haus zum Wallfisch in Köln ein, Köln, Siegel ab, 16. September 1785 (als Transfix an Urkunde Nr. 26); Der Augustinerprovinzial Benediktus Weidt und der Konvent zu Frauweiler schließen mit dem Baron Max von Dücker einen Vertrag betr. den Eintritt des letzteren als Konventual in das Kloster zu Frauweiler, Frauweiler, 4. Juni 1787 (pag. [198]); Obligation („Sola- Wechsel“) des " [198]); Obligation („Sola-Wechsel") des Bankiers Johann Matthias von Frantz zu Köln über eine Schuld von 1.000 „Speciesthalern" an das Kloster zu Frauweiler, Köln, 8. Febaiar 1788 (pag. 191)für die Fundatoren, deren Familien und die genannte Bruderschaft sonn- und festtäglich zu lesenden Frühmesse sowie einer monatlichen Andacht für dieselbe Bruderschaft, welche Gottesdienste von Mitgliedern des gedachten Konvents in der Pfarrkirche zu Niederaussem unter näher angegebenen Bedingungen zu halten sind, mit Beglaubigung der Stiftung durch den Pastor Christian Drossard zu Niederaussem und Bestätigung derselben durch den Provinzial Adam Schmilz am selben Tag, 29. Juni 1768 (pag. [19]); Der Konvent zu Frauweiler schließt mit dem Meister Jodocus Schumacher aus Köln einen Vertrag über die lebenslängliche Annahme seines gebrechlichen Neffen („Vetters") Johannes Schumacher als Organisten des Konvents gegen Zahlung von 100 Reichstalern seitens des Jodocus Schumacher (vorstehend das Gelübde des Johannes Schumacher, die Ordnungen des Klosters zu halten), 9. Oktober 1769 (pag. 153); Der Konvent zu Frauweiler schließt mit J. A. Matheisen, Vikar zu Grefrath als Vertreter der Erben des (ungenannten) Pastors zu Büttgen einen Vertrag über die Bedienung der Pfarre zu Büttgen durch ein namentlich genanntes Mitglied des Konvents, Frauweiler, mit Bestätigung des Provinzials Adam Schmitz vom 27. November 1769, 24. November 1769 (pag. 148); Der Konvent zu Frauweiler schließt mit den Erben des Johann Ludwig Vasen, ehemals Pastor zu Paffendorf, einen Vertrag über die Bedienung der Pfarre zu Paffendorf durch ein Mitglied des Konvents, mit Genehmigung des Provinzials Adam Schmitz vom 12. Dezember 1769, 6. Dezember 1769 (pag. 148f.]; F. E. de Mathelin, Pastor zu Wevelinghoven, schließt mit Adam Schmitz, Dr. und Prof. der Theologie und Augustiner-Provinzial zu Köln, einen Vertrag betreffend die Annahme des Pastors Alphons Fischer aus dem Konvent zu Frauweiler als seines Vikars, Wevelinghoven, 3. Februar sowie zu Köln am 7. Februar 1770 (pag. 155); Maria Vasen, Witwe des Gerhard Isekrake, erteilt dem Konvent zu
Bemerkung : Bemerkung: „Im Depositum des Stadtarchivs Aachen, Akten Nr. 2 eine Abschriftensammlung, nicht eigentliches Kopiar, von etwa 1626. Die zwei nicht im Original erhaltenen Urkunden sind vorn verzeichnet, außer dem Stück nach 1600."



1723 - 1791
Permalink der Verzeichnungseinheit

Manuskript „Directorium conventus“ (begonnen von Prior Joseph Sinsteeden)


Enthält : Aufzeichnungen über die Gottesdienstordnung und die geistlichen Obliegenheiten des Konvents im Jahresverlauf, über Ausgaben des Klosters für Baulichkeiten, über die eingetretenen Novizen und die „affilierten“ Personen sowie mehrere chronikale Notizen und Briefkonzepte. Zu Beginn und am Schluß einige Urkundenabschriften. fol. 8: Der Landesherr zu Bedburg, Franz Graf zu Salm, stiftet unter Ablehnung einer Verpflichtung aus der gleichartigen Stiftung des Grafen Gumprecht v. Neuenahr (vgl. Urkunde Nr.15) durch widerrufliche Zuweisung einer jährlichen Hebung von zwei Malter Roggen und ein Morgen Brennholz im dem Kloster Frauweiler eine wöchentliche Seelenmesse und ein Anniversar für sich und seine Verwandten; Datum „Wien in Ostereich den 16ten Julii“, 16. Juli 1722; vorletzte fol.: Obligation des Konvents zu Frauweiler über ein aufgrund eines Beschlusses des Provinzialkapitels von dem Exprovinzial Henricus Hargardt zur Ausführung von Klosterbauten empfangenes Darlehen von 500 Reichstalern; Datum „in conventu S. Luciae in Frauweiler 1725“.



1750 - 1801
Permalink der Verzeichnungseinheit

Manuale über die dem Kloster zustehendenAnsprüche auf Geldrenten und anderweitige Leistungen sowie über obliegende pekuniäre und Leistungen sowie über obliegende pekuniäre und sonstige VerpflichtungenBemerkung: Angelegt zur Ergänzung des „Directorium conventus“ (vgl. Akten Nr. 1) von Prior Ausrelius Ortmans.





1526 - 1567
Permalink der Verzeichnungseinheit

Einnahmen- und AusgabenregisterAkzession: 12/ 904





1721-1796 (1800)
Permalink der Verzeichnungseinheit

Register über Einnahmen und Ausgaben


Enthält : u.a.: Abschriften von Pachtkontrakten über Güter des Klosters von 1730- 1796 sowie eine Verordnung über eine vorzunehmende Zählung der Klosterbewohner aufder linken Rheinseite vom 19. Dezember 1800



1780 - 1802
Permalink der Verzeichnungseinheit

Register über Einnahmen und Ausgaben anRoggen





1797 - 1802
Permalink der Verzeichnungseinheit

Register über Einnahmen und Ausgaben anGerste





1625 - 1729
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erbrente von fünfMaltern Roggen ausLändereien bei GarsdorfArchivreferenz: Vgl. Urkunden Nr. 14





1738
Permalink der Verzeichnungseinheit

Rente von fünfFaß Roggen und 15 Albus auseinem Grundstück zu Frauweiler





1748 - 1750
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die dem Kloster verpfändeten sieben ViertelAcker im Winkelheimer Feld





[1799]
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zirkular der französischen Verwaltung betr. dieBedingungen unter denen es geistlichen Ordensmitgliedern erlaubt sein soll, sich in das rechtsrheinische Deutschland zurückzuziehen; rechtsrheinische Deutschland zurückzuziehen; Zählung der Mitglieder respektive Bewohner der Ordenshäuser vom 31. Dezember 1797 und 4. Januar 1798





1797
Permalink der Verzeichnungseinheit

Karte über vier Morgen Wald bei Bohlendorf,vermessen von Joh. Uhles





18. September1705
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schreiben des P. Weyerstras an den Prior betr.die Andacht der sechs Fußfälle





20. Januar 1783
Permalink der Verzeichnungseinheit

[Anschlag] des dem Kloster im Goldsteinschengehörigen Buschantheils





18. Jahrhundert
Permalink der Verzeichnungseinheit

Beschwerde des Priors über Gottfried Schmitzzu Frauweiler wegen dessen Weigerung ein dem Kloster zugesprochenes Stück einer Gartenparzelle zu räumen





1697
Permalink der Verzeichnungseinheit

Überlassung eines Landgrundstücks im Umfangvon drei Morgen und drei Vierteln durch Lizentiat jur. Joh. Sebastian Gruben und seine Frau Isabella [Clern], geborne Daniels, beide aus Kaster, an das Kloster.


Bemerkung : Bemerkung: Das Grundstück wurde 1694 von Annecken Schmitz gekauft.


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