Historisches Archiv der Stadt Köln
Best. 210 Domstift

Gesamtanzahl der Verzeichnungseinheiten:  1255

Verzeichnungseinheiten:  1-100 101-200 201-300 301-400 401-500 501-600 601-700 


1322 Dezember 21



Beschreibung : Erzbischof Heinrich und das Kölner Domkapitel ernennen die Domherren Gerhard v. Limburg und Winand v. Gennefe zu Bevollmächtigten bei den Verhandlungen mit Dietrich Loif v. Kleve wegen der Einlösung von Aspel und der sonstigen Pfandbesitzungen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/942
Altsignatur : 537
Bemerkung : REK IV 1352



1322 Dezember 24



Beschreibung : Vollmacht des Domkapitels für dieselben, betr. die Übernahme des Schlosses Aspel von den bisherigen Verwaltern Wilhelm Budel und Lambert v. Holthusen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/943
Altsignatur : 537
Bemerkung : REK IV 1355



1323 Januar 02



Beschreibung : Erzbischof Heinrich erneuert dem Dietrich Loif v. Kleve die Zollfreiheit für seine Weine vom Neusser Zolle.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/944
Altsignatur : K. 538
Bemerkung : REK IV 1358



1323 Januar 03



Beschreibung : Dietrich Luef v. Kleve, Graf von Hülchrath, verkauft dem Erzbischof Heinrich das Schloß und die Grafschaft Hülchrath (Hilkerode) mit Gerichten, Vasallen und Zubehörigen, wie sich dieselbe von dem Ufer gt. Crure b. Neuss zu beiden Seiten der Erft erstreckt, für 15000 Mark, wovon er 6000 Mark weniger 30 bar empfangen und für die übrigen 9030 Mark das Schloß Aspel und die Städte Rees und Xanten sowie Kempen zu Pfand erhalten. Au-ßerdem überträgt er demselben die Gerichte, Vasallen, Vogteien zu Brauweiler, Bonn u. Ahrweiler, den Wald zu Flamersdorf, Weiden, Fische-rei u. Wildbann, die Schlösser Tomberg u. Saffenberg, die Gerechtsame zu Metternich u. Weiler und überhaupt von Frechen aufwärts nach der Mosel, mit Ausnahme der Weingefälle zu Ahrweiler, des Patronats und der Lehen zu Honnef, welche seine Eltern dem Erzbischof Wichbold verpfändet hatten.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/945/1
Altsignatur : 480
Bemerkung : REK IV 1359; Vgl. Lac. III, 192.






Beschreibung : Zeitgenössische Kopie von Nr. 945/1: Dietrich Luef v. Kleve, Graf von Hülchrath, verkauft dem Erzbischof Heinrich das Schloß und die Grafschaft Hülchrath (Hilkerode) mit Gerichten, Vasallen und Zubehörigen, wie sich dieselbe von dem Ufer gt. Crure b. Neuss zu beiden Seiten der Erft erstreckt, für 15000 Mark, wovon er 6000 Mark weniger 30 bar empfangen und für die übrigen 9030 Mark das Schloß Aspel und die Städte Rees und Xanten sowie Kempen zu Pfand erhalten. Au-ßerdem überträgt er demselben die Gerichte, Vasallen, Vogteien zu Brauweiler, Bonn u. Ahrweiler, den Wald zu Flamersdorf, Weiden, Fische-rei u. Wildbann, die Schlösser Tomberg u. Saffenberg, die Gerechtsame zu Metternich u. Weiler und überhaupt von Frechen aufwärts nach der Mosel, mit Ausnahme der Weingefälle zu Ahrweiler, des Patronats und der Lehen zu Honnef, welche seine Eltern dem Erzbischof Wichbold verpfändet hatten.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/945/2



1323 Januar 06



Beschreibung : Dietrich Loif v. Kleve verlängert den Termin für die Auszahlung des Restkaufgeldes für die Grafschaft Hülchrath.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/946
Altsignatur : K. 540
Bemerkung : REK IV 1362



1323 Januar 10



Beschreibung : Erzbischof Heinrich verpflichtet sich, die Einkünfte der Grafschaft Hülchrath nur zur Einlösung der Pfandschaften Aspel, Rees, Xanten und Kempen zu verwenden.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/947
Altsignatur : K. 541
Bemerkung : REK IV 1363



1323 Januar 20



Beschreibung : Vergleich zwischen dem Domkapitel und dem Rektor der Kapelle St. Marcelli an einer und dem Kapitel St. Kunibert an der anderen Seite, wegen des vor der Gereons- od. Eigelsteins-Pforte (parta Eygelonis) unter einander liegenden Zehnten, wonach dem Kunibertstift unter Verzichtleistung auf seinen Zehnten eine Rente von 11 Malter Roggen zugesichert wird. D. 1323 in vigil. b. Agnetis.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/948
Altsignatur : 481



1323 Februar 16



Beschreibung : Graf Gerhard von Jülich erklärt, daß Heinr. v. Sponheim, Propst zu Aachen u. s. Sohn Walram Domkanonich von dem Dompropste Bindo de Senis dessen Propsteigefälle auf 8 Jahre gepachtet gehabt, dieses Pachtverhältnis nun aber aufgehoben hätten. D. 1323 feria IV post Invocavit.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/949
Altsignatur : 482



1323 Februar 18



Beschreibung : Das Domkapitel, welches die Propsteigefälle von dem Propste Bindo für eine be-stimmte Pension pachtweise übernommen hat, erläßt Vorschrift für die Obondientiaren, da es jetzt die Obondienzen Namens des Propstes zu ver-geben hat, namentlich, daß dieselben keine Kurmenden für sich erheben, keine Verträge über die Güter ohne das Kapitel schließen u. überhaupt sich mit den ausgesetzten 5 Mk. jährlich begnügen lassen sollen. D. 1323 sexta feria post dominic. Invoc.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/950
Bemerkung : REK IV 1376; Kop. Buch A fol. 248.



1323 März 02



Beschreibung : Das Domkapitel errichtet, um die säumigen Obondientiare zu einer pünktlichen Lieferung der Pachtgefälle zu nötigen, ein Statut, wonach bei Nichtlieferung an den bestimmten Terminen Einbuße der Präbende und andere Strafen eintreten sollen. D. 1323 feria IV post dominicam oculi.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/950A
Altsignatur : 483
Bemerkung : REK IV 1379; Kop. Buch A, fol. 192 Nr. 256.



1323 April 01



Beschreibung : Das Domkapitel erklärt, die Schuldurkunde des Propstes Heinrich von Virneburg von Bonn über 96 Malt. Roggen, 177 Malter Weizen, 440 Malter Hafer, 418 und 66 Mark wegen gepachteter Güter der Dompropstei zu Händen der Kanonichen Sifrid von Rennenberg und Kantor Heinrich hinterlegt zu haben, um sie dem Propste zurückzugeben, wenn derselbe die Besitzungen der Gräfin Kunegund von Virnenburg von der darauf gemachten Schuld ad 500 Mk. befreien wird. D. 1323 feria VI infra octavas Pasche.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/951
Altsignatur : 484



1323 April 13



Beschreibung : Das Domkapitel vererbpachtet das Haus auf dem alten Markt hinter dem Schlachthause (domum truncatoriam) dem Hermann Vuley für einen Zins von 7 Mark. D. feria IV post Misericord. 1323.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/952
Bemerkung : Kop. Buch B, fol. 206 Nr. 135.



1323 April 27



Beschreibung : Die Abtei Knechsteden verkauft mit Bewilligung des Erzbischofs von Köln und des Abtes von Kappenberg dem Domkapitel den Hof Steinbrück im Kirchspiel Rommerskirchen für 1325 Mark. D. 1323 fer. IV ante festum Philippi et Jacobi.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/953
Altsignatur : 486
Bemerkung : REK IV 1392; Kop. Buch A, fol. 202 Nr. 263.



1323 Mai 29



Beschreibung : Reinald, Archidiakon der Campinne in der Lüttich'schen Diözese überträgt die Ausführung des von dem Papste Johann XXII. ihm erteilten Befehls d.d. Avinioni XII Kal. Julii pont. anno quarto (1320 Juni 20) in Betreff der Gefälle des Bindus de Senis als Dompropst zu Köln, da er verhindert sei, auf den Dechant von Utrecht und den Propst v. Arnheim. D. Avinioni die decima nona mensis Maji.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/954
Altsignatur : 487
Bemerkung : Sauerland I, Nr. 553.



1323 Juli 06



Beschreibung : Der Knappe (armiger) Thomas von Berge erkärt, die diesjährigen Gefälle des Hofes Inden vom Domkapitel für 50 Malt. Weizen, ebensoviel Roggen, 310 M. Hafer u. 41 Mark gepachtet zu haben, dagegen er seinen Bruder Reinard, Rei-nard u. Frank von Obendorf, Wilhelm gt. Stappe, Johann gt. Hoyngen und Reinard Beysendresch, Knappen zu Bürgen stellt. D. 1323 in octava apostolorum Petri et Pauli.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/955
Altsignatur : 488



1323 Juli 10



Beschreibung : Die Abtei Knechsteden bekundet, daß sie sich wegen der von ihr im Bezirk von Worringen zu Messenich errichteten Mühle mit dem Domkapitel dahin geeinigt habe, daß sie für den Fall, wenn sie diese Mühle veräußern wollte, solche zuerst dem Kapitel zum Kauf anbieten solle. D. in die bb. septem fratr. Martyr.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/956
Altsignatur : 489



1323 Juli 21



Beschreibung : Hermann Wolfram, Eylardus Boneke, Heinrich und Dietrich v. Blekensteden, Johann u. Nicolaus de Uhrde, Bürger von Braunschweig, zeigen dem Domkapitel an, daß Johann von Uhrde einen Ritter innerhalb der Immunität der St. Blasiuskirche verwundet habe, und deswegen auf Veranlassung des Herzogs, ohne Zutun des Magistrats, nach Richterspruch enhauptet worden sei. D. 1323 in vigilia Marie Magd.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/957
Altsignatur : 490



1323 Oktober 09



Beschreibung : Heinrich gt. Cusine, Dietrich v. Hirtz (cervo) und Johann vom h. Geist, als Provisoren des Armenhauses s. Spiritus auf dem Domhofe verpachten drei Häuser neben einander auf dem alten Graben im Kirchspiel Marienablass für einen Zins von 18 Solidi. D. in vigilia b. Gereonis.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/958
Altsignatur : 491
Bemerkung : Kop. Buch B, fol. 178, Nr. 113.



1324 Februar 06



Beschreibung : Das Domkapitel vererbpachtet das Haus auf dem alten Markt hinter dem Schlachthause dem Lutgin gt. dem Weißen für einen Zins von 7 Solidi. D. feria II. post. fest. Agnetis 1324.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/959
Altsignatur : 492



1324 März 18



Beschreibung : Papst Johann XXII. erteilt dem Bindus de Senis, Dompropst zu Köln, Urlaub auf 1 Jahr, um das Testament des Sohnes seiner Mutterschwester, des Kardinals Ricardus s. Eustachii welcher die Errichtung von 4 Klöstern zu Siena verordnet hat, in Vollzug zu setzen und auch um die Bäder dieser Gegend zu gebrauchen. D. Avinioni XV. Kal. Aprilis, pont anno octavo.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/960
Altsignatur : 493
Bemerkung : Sauerland I, Nr. 658.



1324 Oktober 19



Beschreibung : Der Domkanonich Gerhard von Limburg protestiert in Gegenwart und unter Zustimmung des Domkapitels dagegen, daß kürzlich der Präsenzmeister bei Verteilung der täglichen Distributionen auch dem anwesenden Propsten von St. Georg und erzbischöflichem Keppler(?) Präsenz-Denare verabreicht habe; während demselben nur wie jedem anderen Anwesenden anständigen Laien etwas freiwillig und ohne alle Verpflichtung zugeteilt werden könne. D. 1324 decima nona Octobris.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/961
Altsignatur : 494
Bemerkung : Kopie



1325 Januar 07



Beschreibung : Erzbischof Heinrich, Propst Heinrich zu Bonn, und Graf Heinrich von Virnenburg verlängern den Waffenstillstand in dem Kriege mit König Johann v. Böhmen und den Grafen von Holland, Jülich, Berg und Mark.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/962
Altsignatur : K. 546
Bemerkung : REK IV 1507; Lac. III, 205.



1325 Juli 19



Beschreibung : Übereinkunft zwischen dem Domkapitel und dem Thesaurar Emicho v. Sponheim, wodurch dieser die am Hochaltar eingehenden Opfer dem Bau-schatze gegen eine jährliche Rente von 100 Mark abtritt, auf seine Gefälle in der (alten) Kirche und in deren Vorhallen verzichtet und nur die Abgaben der Altarhörigen und die Leichenkerzen sich vorbehält. Acta a. 1325 feria sexta post Divis. Apostolorum.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch A, fol. 195, Nr. 257 / 258; Lac. Arch. II, 171; Korth. Rg. 342 (bzw. 343).



1326 Februar 10



Beschreibung : Revers des Erzbischofs Heinrich für seinen Klerus, betr. die Verordnung der Subsidien und der Deckung der erzstiftischen Schulden.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/963
Altsignatur : K. 547
Bemerkung : REK IV 1574; Lac. III, 209.



1326 Mai 31



Beschreibung : Die Testamentsvollstrecker der Katharina de Bisen zu Köln quittieren dem Grafen von Arnsberg über 34 Mark.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/964
Altsignatur : K. 550



1326 Juni 25



Beschreibung : Erzbischof Heinrich verleiht mit Zustimmung des Domkapitels das zerstörte und unbewohnbare Schloß Rolandseck, welches von dem Dechanten Johann zu Bonn auf dessen große Kosten vortrefflich wieder erbauet worden, mit allem Zubehör und als Offenhaus, und fügt dazu die von der Grafschaft Hülchrath herrührenden Vogteien Mehlem und Lamersdorf und die vom vormaligen Schloß Wolkenburg herstammende Rheinstätte, wo der Dechant eine neue Mühle errichtet. Mit drei Siegeln: 1. Erzbischof, 2. Domkapitel, 3. Johann, Dechant zu Bonn.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/965
Altsignatur : 495
Bemerkung : REK IV 1597; Lac. III, 215.



1326 Juli 19



Beschreibung : Der Offizial von Köln spricht in dem Streite zwischen dem Kanonich Wilhelm v. Schleiden, welcher zu der Pfarrstelle in Bedburg von Gerhard Herrn zur Dick präsentiert worden, mit dem Kanonich Heinrich v. Reiferscheid, welcher Patron jener Kirche zu sein behauptete, und mit dem Kanonich Conrad von Virnich, welcher von Wilhelm von Millen präsentiert sein wollte, jene Pfarrstelle dem Erstgenannten zu. D. 1326 sabbatho post Margarethe.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/966
Altsignatur : 496
Bemerkung : Kop. Buch A, fol. 213, Nr. 275; Korth. R. 344.



1327 März 27



Beschreibung : Das Kölner Domkapitel sichert der Hedwig de Lepa die Leibzucht an den für das Jahrgedächtnis ihres Bruders vermachten Weinrenten zu Erpel zu.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/967
Altsignatur : K. 553



1327 Mai 11



Beschreibung : Das Kapitel zu Rees verkauft seine ihm zu entlegenen Weingärten zu Dernau und Maischoss für 900 Mark dem Dechanten zu Bonn. D. 1327 feria II post domin. Cantate.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/968
Altsignatur : 497
Bemerkung : Mit nachfolgender Genehmigung des Erzbischofs von Köln d.d. wie vor. Gleichzeitige Kopie unter dem Siegel des Kapitels zu Rees.



1327 August 10



Beschreibung : Der Kanonich Heinrich v. Reiferscheid bekennt von dem dompropsteilichen Hofe zu Bliderich so viele von demselben abhängige zwischen seinem Besitztum gelegene Grundstücke inne zu haben, daß er jährlich 40 Malter Weizen dem Domkapitel zu liefern habe. D. 1327 in die b. Laurentii.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/969
Altsignatur : 498



1327 November 21



Beschreibung : Das Domkapitel, welches schon längst bemüht gewesen, seine Besitzungen und Gefälle von denen des Propstes zu trennen, beauftragt seine Mitglieder Alexander von Linnepe, Wolter von Matlar, Godfr. v. Wevelinghofen und Johann vom H. Cunibert, dieses mühevolle und kostspielige Geschäft zu vollführen, und weist die dazu erforderlichen Geldmittel an. D. 1327 ipso die sabbathi vigilia b. Cecilie.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/970
Altsignatur : 499
Bemerkung : Die Urkunde ist stellenweise unleserlich.



1328 Februar 25



Beschreibung : Der Offizial von Köln zeigt den Pfarrern zu Büttgen u. Korschenbroich (Buytze et Kyrsmich) an, daß er den Domkanonich Gerhard II. von Virnenburg auf die Präsentation des Edelherrn Wilhelm v. Helfenstein als Pfarrer zu Glehn (Gleyne) investiert habe. D. 1328 in crast. Mathie apost.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/971
Altsignatur : 500



1330 Mai 09



Beschreibung : Das Domkapitel, welchem der Priester Heinrich seine Häuser im Kirchspiel von Kunibert beim Hause Rathspütze zu schenken beabsichtigt, gelobt in diesem Falle dem Gertrudenkloster, welchem derselbe eine Rente von 2 Mark zur Begehung seiner Memorie ausgesetzt hat, diese zu entrichten. D. feria IV post domin. Cantate. 1330. 1. Ausf.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/972/1
Altsignatur : 502



1330 Mai 09



Beschreibung : Das Domkapitel, welchem der Priester Heinrich seine Häuser im Kirchspiel von Kunibert beim Hause Rathspütze zu schenken beabsichtigt, gelobt in diesem Falle dem Gertrudenkloster, welchem derselbe eine Rente von 2 Mark zur Begehung seiner Memorie ausgesetzt hat, diese zu entrichten. D. feria IV post domin. Cantate. 1330. 2. Ausf.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/972/2



1330 Juli 21



Beschreibung : Gerard v. Hammerstein, Johanniter-Kommandeur zu Breisig verkauft mit Zustim-mung des Ordenspriors in Alemanien Rudolf v. Masinmünster, Komturs zu Duis-burg, dem Domkapitel das Haus gen. "van deym Temple" zu Köln in der Trankgasse für 330 Mark. D. in vigil. Marie Magd. Mit seinem und dem Siegel Heinrichs v. Selbach Kommandeur zu Herrenstrunden (Struna).
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/973
Altsignatur : 503
Bemerkung : Kop. Buch A, fol. 332, Nr. 297 und B fol. 149, Nr. 85.



1330 Juli 24



Beschreibung : Papst Johann XXII. erteilt dem Propste an St. Severin, Heidenrich und dem Bonner Scholaster Gottschalk v. Barberg, den Befehl, die Hebung des Kreuzzugszehntens im Bereich der Kölner Kirchenprovinz einstweilen einzustellen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/974
Altsignatur : K. 559
Bemerkung : REK IV 1899; Sauerland II, Nr. 1923.



1330 Juli 24



Beschreibung : Gleicher Befehl wegen der Erhebung der Einkünfte des ersten Jahres von den geistlichen Benefizien (s. Nr. 974).
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/975
Altsignatur : K. 559.
Bemerkung : REK IV 1900; Lac. III, 248; Sauerland II, Nr. 1924.



1330 September 18



Beschreibung : Brüssel - Andreas Guido, Kaufmann zu Florenz aus der Gesellschaft de Albertis zu Brüssel quittiert auf den Grund der eingerückten Vollmacht des Bindus de Senis (von 1330 Juli 14), Propstes zu Köln und päpstlichen Notars, auf die Pension von 625 Goldflorin, wofür derselbe seine Propsteigefälle dem Domkapitel verpachtet hat, 550 Goldflorin für das Jahr 1330 empfangen zu haben. D. 1330 die Sept. 18.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/976
Altsignatur : 504
Bemerkung : Notarialakt



1330 Oktober 31



Beschreibung : Die Schöffen zu Münstereifel entscheiden, daß Otto, Sohn des Vogts Heinrich seinen von Heinrich in der Burg zu Andernach lehnrührigen Zehnten im Kirchspiel Ahrweiler, weil er von Schulden und Körper-Unfall genötigt werde, auch gegen den Willen seiner Kinder veräußern könne. D. a. 1330 in vigilia Omnium sanct.
Bestellsignatur : Verweis



1330



Beschreibung : Kein Regest.Haus in der Marzellenstraße
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Alfter 11, 191.



1331 Januar 05



Beschreibung : Der vorgenannte Otto, Sohn des Vogtes Heinrich, verkauft diesen Zehnten für 150 Mk. dem Johann v. Gilsdorf und dieser überträgt denselben zu gleichem Preis dem Domkanonich Alexander v. Linnepe, welcher mit Näherrecht habe. D. a. 1331 in vigil. Epiphan.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch A, fol. 245, Nr. 314; Korth. R. 347.



1331 April 08



Beschreibung : Erzbischof Heinrich bestellt seinen Verwandten Propst Johann v. Xanten zum Amtmann in Kempen, Xanten, Aspel und Rees.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/977
Altsignatur : K. 561
Bemerkung : REK IV 1946



1331 August 20



Beschreibung : Erzbischof Heinrich befiehlt dem Amtmann zu Liedberg Arnold v. Bachem und dem Amtmann Wilhelm zu Hülchrath, die Domherren, welche das Geld für die Einlösung von Kempen, Xanten, Aspel u. Rees nach Neuss bringen sollen, zu schützen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/978
Altsignatur : K. 562
Bemerkung : REK IV 1963



1331 September 18



Beschreibung : Erzbischof Heinrich befreit dem Wilhelm v. Hugilhoven eine Hufe bei Venicheim vom Lehnsverband, wofür dieser gleichwertiges Land an seinem Hofe zu Lehn setzt.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/979
Altsignatur : K. 563
Bemerkung : REK IV 1969



1331 September 21



Beschreibung : Erzbischof Heinrich bevollmächtigt den Propst Joh. v. Xanten und die Domherren Alexander v. Linnep, Winand v. Gennep, Siegfried von Rennenberg und Johann v. Zülpich mit der Einlösung von Kempen, Xanten, Aspel und Rees.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/980
Altsignatur : K. 560
Bemerkung : REK IV 1970



1331 September 21



Beschreibung : Vollmacht, ausgestellt vom Domkapitel für die Domherren Al. v. Linnepe, Win. v. Gennep, Joh. v. Zülpich, Godef [?].
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/981
Altsignatur : K. 560



1331 September 22



Beschreibung : Der Propst zu Xanten Joh. v. Virnenburg und der Kölner Domherr Werner v. Brühl geben dem Erzbischof und dem Domkapitel einen Revers wegen ihrer Kommission vom 21 September.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/982
Altsignatur : K. 560
Bemerkung : REK IV 1971



1331 November 16



Beschreibung : Dietrich Loif v. Kleve, Herr zu Kervenheim, quittiert dem Erzbischof Heinrich über das Restkaufgeld der Grafschaft Hülchrath im Betrage von 9030 Mark.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/983
Altsignatur : K. 565
Bemerkung : REK IV 1978; Siegelaufnahme von Reitersiegel u. Gegensiegel im Rhein. B.A. Pl. 117648 und 117649



1333 Januar 14



Beschreibung : Johannes, Herzog von Lothringen, Brabant und Limburg, bittet das Kölner Domkapitel, daß es den Erzbischof zur Hilfeleistung gegen den Grafen von Flandern veranlassen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/984
Altsignatur : K. 568



1333 März 29



Beschreibung : Erzbischof Walram von Köln verordnet, daß da nach alter Gewohnheit alle Personen, welche vermöge eines Benefiziums oder eines Amtes dem Domkapitel angehören, und deren Dienstleute zur Kirche Maria im Pesch (in Pasculo) als ihrer Pfarrkirche gehören, kein anderer Pfarrer darüber eine Untergebenheit in Anspruch nehmen soll. D. 1333 crast. domin. Palmarum.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/985
Altsignatur : 505
Bemerkung : Kop. Buch C, fol. 147, Nr. 32.



1333 Juli 20



Beschreibung : Der St. Nicolai Vikar in der Domkirche Godschalk von Limburg verkauft seinen Hof mit Weingarten, Ackerland und Waldung zu "Drevestorp" bei Rudesberg (Roesberg ?) für 224 dem Domkapitel, und empfängt ihn zur Erbpacht zurück gegen einen Kanon von 16 Malter Weizen. D. 1333 in octava b. Margarethe virg.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/986
Altsignatur : 506



1333 September 22



Beschreibung : Wilhelm, Herr v. Helpenstein u. s. Bruder Friedrich, durch ihre vielen Fehden, besonders mit dem + Erzbischof Heinrich von Schulden belastet, verkaufen mit Zustimmung ihrer Gattinnen den Hof im Schlich (Slike) im Kirchspiel Glehn bei Liedberg für 2200 Mark dem Domkapitel und stellen zu Bürgen: Conrad, Herrn zur Dyck, Rabodo Burggraf von Odenkirchen, Hermann v. Bacheim, Conrad Lappe, Ritter, Wilhelm v. Schleiden, Kanonikus Gobelin v. Beilstein, Gerard v. Hamm, Kanoniche an St. Gereon, Dietrich an St. Aposteln, Friedr. Herr v. We-velkofen, Friedrich Sohn von Schleiden, Dietr. u. Wilhelm gt. Mennekin Velrode, Knappen. D. 1333 crast. mathei.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/987
Altsignatur : 507
Bemerkung : Kop. Buch A, fol. 203, Nr. 264; Korth. R. 349.



1333 Oktober 12



Beschreibung : Erzbischof Walram suspendiert ein von der letzten Synode beschlossenes Statut über die Strafe der Kanoniker, welche ihre Messe nicht abhalten, auf die Dauer eines Monats.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/988
Altsignatur : K. 572
Bemerkung : REK V 177



1333 Oktober 19



Beschreibung : Dechant und Domkapitel geloben, dem Kanonich Gerhard v. Virnenburg jährlich 200 Mark zu zahlen und vier Meilen weit von Köln frei zu liefern. D. 1333 an deme neisten dage na sente Lucasdage.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/989
Altsignatur : 508



1334 Januar 13



Beschreibung : Erzbischof Walram verpfändet an Heinrich von Ludenstorp u. Frau den Hof zu Deutz, das Schultheißen-Amt daselbst mit der hohen u. niederen Ge-richtsbarkeit, den Rheingassenzoll zu Köln, die Biergrüte zu Deutz für 4200 Goldgulden.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/990
Altsignatur : K. 573
Bemerkung : REK V 195



1334 Februar 12



Beschreibung : Revers des Ritters Heinrich v. Sinzig, erzbischöflichen Sekretärs, dem Erzbischof Walram gemäß eingerückter Urkunde vom gleichen Tage für 1000 kl. Goldgulden das Schloß Nuwerburg mit der Parochie Breitbach verpfändet hat. Or. Pgt. mit den S. Heinrichs und seines Sohnes.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/991
Altsignatur : K. 574
Bemerkung : REK V 200



1334 Februar 15



Beschreibung : Erzbischof Walram bestätigt das Stift bei dem Schlosse Monreberg. Or. Pgt. mit den S. des Erzbischofs, des Domkapitels und des Grafen Dietr. v. Kleve.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/992
Altsignatur : K. 575
Bemerkung : REK V 201; Lac. III, 276.



1334 November 29



Beschreibung : Ritter Heinr. v. der Hurst verkauft seine Besitzungen zu Worringen dem Domkapitel, gelobt Gewährleistung in Betreff des Streites, der zwischen ihm und Ernst v. Otgenbach obwaltet und stellt zu Bürgen die Ritter Adolf v. Hückeshofen, Adolf vom Haus u. den Knappen Adolf v. dem Grafen. D. in vigil b. Andree.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/993
Altsignatur : 509
Bemerkung : Kop. Buch A, fol. 233, Nr. 298.



1335 Februar 09



Beschreibung : Das Domkapitel verpachtet das Haus Nuwehus gt., dem Domkloster (claustrum) gegenüber, den beiden Töchtern Friedrichs Lappe auf Lebenszeit für einen Zins von 6 Mark. D. 1335 feria quinta post fest. b. Agathe virginis.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/994
Altsignatur : 510



1335 März 20



Beschreibung : Erzbischof Walram genehmigt den Tausch von Ländereien bei Wilre zwischen Johann vamme Roytgyn und dem Domkapitel.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/995
Altsignatur : 510
Bemerkung : REK V 311



1335 April 24



Beschreibung : Gerard v. Virnenburg, Sohn des Grafen Robert, überweist die 200 Mark, welche das Domkapitel ihm zu zahlen hat, auf die Eheleute Heinrich v. Ackeren zu Köln. D. 1335 crrast. quasi modo.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/996



1335 Juli 06



Beschreibung : Das Domkapitel verpachtet das Haus gen. Brandenburg, gegenüber dem Prediger-Konvent zu Köln der Hadewig Mule und der Bela von Airstorp auf Lebenszeit, für einen Zins von 3 Mark, mit der Verpflichtung, binnen 8 Jahren 20 Mark daran zu verbauen. D. 1335 in octava bb. Petri et Pauli.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/997
Altsignatur : 512



1335 Juli 14



Beschreibung : Revers der Stadt Dorsten, daß sie die Burggrüte(?) in den Städten Dorsten und Recklinghausen von dem Erzbischof Walram zur Abtragung einer Schuld von 200 Mark aus dem Ankauf der Freigrafschaft im Bezirk Recklinghausen erhalten habe.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/998
Altsignatur : K. 584
Bemerkung : REK V 338



1335 Juli 26



Beschreibung : Erzbischof Walram gelobt, das Domkapitel zur Erteilung seiner Zustimmung nicht mehr auf kurze Frist beschränken und den Termin des von dem Erzbischof Heinrich II. den Juden zu Köln verliehenen, von ihm verlängerten Privilegiums des ausschließlichen Gerichtsstandes vor ihrer Genossenschaft nicht weiter ausdehnen zu wollen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/999
Bemerkung : REK V 341; Lac. III, 295.



1335 Juli 29



Beschreibung : Erzbischof Walram gelobt dem Domkapitel und dem Kölnischen Klerus, welche zum Erwerbe des Schlosses und der Grafschaft Hülchrath wegen ihrer besonderen Vorteilhaftigkeit für die Kölnische Kirche mit reichlichen Gaben (larga manu) beigesteuert, die von seinem Vorgänger Heinrich getroffene Bestimmung, daß der Amtmann derselben ihnen die Unveräußerlichkeit zu schwören müsse, aufrecht zu erhalten.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1000
Altsignatur : 514
Bemerkung : REK V 342; Lac. III, 296.



1335 September 03



Beschreibung : Wilhelm, Kantor des Marienstifts zu Aachen als Kommissar des Erzbischofs v. Köln und der Archidiakonen Ottobonus de Canero u. Reinaldus de filiis Ursi genehmigt den Tausch der Pfarrstelle zu Nieder-Crüchten gegen ein Kanonikat zu Zifflich.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1001
Altsignatur : 515
Bemerkung : REK V 354



1335 September 07



Beschreibung : Revers des Ritters Friedrich v. Honnepel wegen der Jurisdiktion zu Niedermörmter.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1002
Altsignatur : K. 585
Bemerkung : REK V 356; Lac. III, 298.



1335 März 26



Beschreibung : Dechant und Kapitel zu Soest bitten den Papst Benedict, bei Erledigung ihrer Propstei ihnen den Domkanonich und erzbischöfl. Sekretarius Wilhelm v. Gennep zum Propst zu bestellen, da sie zum Schutze ihres Besitztums eines kräftigen Mannes bedürfen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1003
Altsignatur : 516



1336 März 26



Beschreibung : Das Domkapitel verpachtet das Haus Oissendorf in der Marzellenstraße den Eheleuten Johann von Monheim für einen Zins von 2 Mark. D. 1336 in crast. annunciationis b. Marie.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1004
Altsignatur : 517



1336 April 19



Beschreibung : Erzbischof Walram hebt auf 14 Tage das Interdikt auf, welches wegen der schwebenden Streitsache des Kanonichs Werner von Mariengraden und des Bürgers Hilger de Baculo über die Stadt Köln verhängt worden, da die Untersuchung beendet, der Spruch seinerseits aber wegen anderweiter Geschäfte noch nicht erfolgt ist. D. feria VI post domin. Misercord.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1005
Altsignatur : 518
Bemerkung : REK V 391



1336 Oktober 30



Beschreibung : Dechant Gerard von S. Severin entschuldigt sich wegen seiner Behinderung bei dem Akt der Permutation zweier Benefizien.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1006
Altsignatur : 518 bis



1336 November 13



Beschreibung : Bartholomäus von Calamandrana, Archidiakon von Lüttich erteilt Auftrag, den Edelherrn Wilhelm von Gennep in den Besitz der Keppellerin von Bilrevelt einzuführen, welche dieser von dem Edelherrn Dietrich von Cranendonk gegen die Kapelle zu Süls eingetauscht. D. 1336 feria IV post festum s. Martini.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1007
Altsignatur : 519
Bemerkung : Mit dem Einführungsakt als Transfix.



1336 Oktober 19



Beschreibung : Ritter Wilhelm, Herr von Helfenstein und seine Gattin Eilisabeth verkaufen die Vogtei und Gerichtsbarkeit zu Schlich u. Glehn mit den Vogteigütern, mit den Altargehörigen s. Pancratii zu Glehn, einer Rente von 20 Malter Weizen, den Zinsen, Kapaunen, Hühnern mit dem "Upval ind Nederval" (Abgabe beim Wechsel der Gutsbesitzer); mit Vorbehalt der Wachszinsigen der Kirche zu Grimlinghausen (Quinheim) dem Domkapitel für 600 Mark. Bürgen: Domkanonich Wilhelm von Schleiden, Ritter Conrad v. Dyck, Friedrich von Wevelkoven u. Friedrich von Helfenstein. D. 1336 crast. Luce evangeliste.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch A fol. 204 Nr. 265; Korth. R. 352.



1337 Februar 21



Beschreibung : Das Domkapitel verschreibt einer gewissen Hadewig Belekin eine Leibrente von 30 Mk. aus den Präsenzgefällen. D. 1337 in vigil. Petri ad cathedrum.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1008
Altsignatur : 520



1337 Juni 28



Beschreibung : Erzbischof Walram inkoporiert dem Küsteramte der h. 3 Könige im Dom zur glänzenden Beleuchtung der Reliquien derselben die Pfarrkirche zu Glehn, welche durch Verzichtleistung des Domkanonichs Gerard v. Virnenburg erledigt worden, dem künftigen Vizecurat 23 Morgen Ackerland, den Zehnten von Führt und Birk, den Hau- und kleinen Zehnten nebst den Opfern und Memoriengelder vorbehaltend. D. in vigilia bb. Petri et Pauli.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1009
Altsignatur : 521
Bemerkung : REK V 457; Kop. Buch A, fol. 207, Nr. 267; Korth. R. 353.



1337 August 25



Beschreibung : Gerhard, Herr von Lanscron überläßt den mit seinen Verwandten am Gericht zu Königswinter erstrittenen Teil des Berges Unkelstein dem Domkapitel und den Fabrik-Provisoren Gebrüdern Heinrich u. Winand v. Gennep für einen Erbpachtschilling von 4 Mk. zum Besten des Dombaues.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch F, fol. 8; Lac. II, 652 Note.



1338 Mai 19



Beschreibung : Die Professoren legum Johannes Pancouf, Domherr zu Rheims, Johannes Martini u. Raynaldus Frememery de Remis erstatten ein Rechtsgutachten über die Frage, ob die Kölner Bürger durch die erzwungene Anerkennung Ludwigs v. Bayern als Kaiser den vom Papst angedrohten geistlichen Strafen unterliegen würden, oder nicht. Sub anno domini millesimo trecentesimo tricesimo octavo, die nonadecimo mensis Maii.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U K/1009A
Bemerkung : Aus Kurköln Akten Stadt Köln.



1338 Juni 25



Beschreibung : Erzbischof Walram verleibt zur Feier seiner Memorie die Pfarrkirche zu Morken dem Kammeramt des Domstiftes ein, für den künftigen Vizekurat einen Mansus Ackerland und die Opfer vorbehaltend. D. 1338 in crast. Joh. Baptist.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1010
Altsignatur : 522
Bemerkung : REK V 560; Kop. Buch A fol. 209 Nr. 269; Korth. R. 354.



1338 September 17



Beschreibung : Graf Georg v. Veldenz u. Agnes s. Gemahlin, verzichten nach Empfang von 3550 Mk. auf die Burg und Vogtei Zeltingen mit Rachtig zu Gunsten des Erzbischofs Walram.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1011
Altsignatur : K. Suppl. 17
Bemerkung : REK V 582



1338 November 22



Beschreibung : Bertold, Bischof zu Strassburg, überträgt als päpstlicher Kommissar gemäß einer inserierten Bulle des Papstes Benedict XII., d.d. Avignon, 1338 Febr. 22, dem Domherrn Wilh. v. Gennep die Propstei zu Soest.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1012
Altsignatur : K. 600



1338 Dezember 09



Beschreibung : Der Domkanonich Wilhelm von Schleiden verkauft mit Zustimmung seiner Brüder der Ritter Conrad u. Dietrich und seiner Blutsverwandten Conrad, Herrn zur Dyck, seinen Hof Becke im Kirchspiel Bedburg (Bedeburc) bei der Dyck, mit allem Zubehör, ungefähr 4 Mansen haltend, dem Domkapitel zu Händen der Kanonichen Israel v. Lagberg und Adam von Düren; übergibt denselben öffentlich auf der Straße von Bedburg und stellt zu Gewährbürgen die genannten Verwandten und Reinold von Sponheim Propsten zu Mainz, seine Mitkanonichen Wilhelm von Waldeck und Friedrich v. Matlaer. D. 1338 feria IV post fest. Nicolai episcopi.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1013
Altsignatur : 523
Bemerkung : Kop. Buch A fol. 242 Nr. 311; Korth. R. 355.



1338 Dezember 14



Beschreibung : Erzbischof Walram bestätigt dem Abte Wolfard und dem Konvent von Siegburg die von dem Stifter dem Erzbischof Anno II., von Kaisern und Bischöfen der Abtei verliehenen Besitzungen und Privilegien, namentlich die freie Abts- und Vogtswahl, Verleihung der Dekanie Siegburg, die durch seinen Vorgänger Heinrich II. bewirkte Trennung des Abtstisches von dem Konvent, den Markt, die Münze, Zölle, Biergrüte, Beaufsichtigung des Gemäßes, die Gerichtsbarkeit zu Siegburg, Overrath "quod Achera superior dicitur", Muffendorf, Gimnich, Euenheim, Oberpleis, Pier, Stralen, Zülpich, Honnef, Hüls u. Bendorf, die Besitzungen, Zellen und Kirchenpatronate. D. 1338 crast. Lucie virginis.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1014
Altsignatur : 524
Bemerkung : REK V 621.



1339 Mai 28



Beschreibung : Graf Adolf v. d. Mark gewährt dem Erzbischof Walram des Wiederlösungsrecht für das verpfändete Bochum (Boigheym).
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1015
Altsignatur : K. 606
Bemerkung : REK V 656; Lac. III, 342.



1339 Juli 13



Beschreibung : Heidenrich v. Plettenber u. s. Gemahlin Peronetta übergeben ihr Schloß Schnellenburg dem Erzbischof Walram u. d. Erzstift.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1016
Altsignatur : K. 609
Bemerkung : REK V 667



1339 Dezember 12



Beschreibung : Werner, Herr zu Tomberg u. s. Frau Irmswind v. Blankenheim machen nach Empfang von 1000 kl. Gld. ihr Schloß Tomberg zum Lehen und Offen-haus der Kölner Kirche. Mit Zeugen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1017
Bemerkung : REK V 689



1340 Januar 01



Beschreibung : Vergleich des Abts Godefard und des Konvents zu Camp mit dem Domkapitel wegen Abgrenzung (Leyden, Beleyden) ihrer vermengt im Kirchspiel Karst (Karst - Vorst) gelegenen Zehnten, des Endes jedem Teile eine Zehntflur im Zusammenhange, der Abtei bei deren Hofe zu der Nuerkirgen zugemessen wird.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1018
Altsignatur : 528
Bemerkung : Hoefer Ausw. S. 334.



1340 März 22



Beschreibung : Johann von Buschvelt bekennt das gleichnamige Schloß als Offenhaus u. Le-hen der Köln. Kirche von dem Erzbischof Walram empfangen zu haben, ohne dessen Bewilligung er dasselbe nicht mit neuen Bauten verstärken dürfe. Zeugen: Arnold Vogt v. Bornheim, Wilhelm v. Schilling, Scholaster zu Kerpen, Gerhard Herr v. Lanskron, Emund von Gimnich, Hermann gt. Scherfgin, Johann von Gürzenich, Johann gt. Guntermart, Ritter, Tilmann v. Kövelshofen u. Rutger v. Gürzenich. D. 1340 feria IV ante festum annunciationis b. Marie.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1019
Altsignatur : 525
Bemerkung : REK V 710



1340 März 23



Beschreibung : Erzbischof Walram überträgt dem Heinrich Sudermann v. Dortmund, Professor der Rechte die Leibzucht an den Gefällen der Höfe Schwelm und Hagen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1020
Altsignatur : K. 611
Bemerkung : REK V 711;



1340 Juni 05



Beschreibung : Rechtsgutachten, daß wenn ein Prälat ein zu seiner Würde gehöriges Gut in Erbpacht verliehen, die dazu gehörigen Ministerialien u. Kirchenpatronat sich aber vorbehalten habe, die Unterhaltung der resp. Kirche in Dach und Fach der Sache, also dem Erbpächter stillschweigend obliege. Scriptum Leodii quinta die Junii a. 1340.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch A, fol. 189, Nr. 252;



1340 Juli 28



Beschreibung : Das Domkapitel, Herzog Reinald v. Geldern und Rabodo v. Brempt, welchen abwechselnd die Ausübung des Patronats der Kirche zu Niedercrüchten wegen ihrer Besitzungen daselbst und zu Brempt, Letzterem wegen des Guts Kemenade zusteht, vereinigen sich, daß bei der jetzigen Vakanz Rabodo v. Brempt, darauf der Herzog und demnach das Kapitel zu präsentieren habe. D. feria VI post festum b. Jacobi apost. 1340.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1021/1
Altsignatur : 526
Bemerkung : Kop. Buch A fol. 246 / 247 Nr. 316.



1340 Juli 28



Beschreibung : Das Domkapitel, Herzog Reinald v. Geldern und Rabodo v. Brempt, welchen abwechselnd die Ausübung des Patronats der Kirche zu Niedercrüchten wegen ihrer Besitzungen daselbst und zu Brempt, Letzterem wegen des Guts Kemenade zusteht, vereinigen sich, daß bei der jetzigen Vakanz Rabodo v. Brempt, darauf der Herzog und demnach das Kapitel zu präsentieren habe. D. feria VI post festum b. Jacobi apost. 1340. 2. Ausf. von nr. 1021/1.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1021/2



1340 August 22



Beschreibung : Erzbischof Walram erklärt die Bedrückungen, welche die Abtei Himmerode in ihrem Hofe zu "Wilrereynbach" [Rheinbachweiler Wüstung bei Rheinbach, ca. 1500] bisher hat erdulden lassen, für Unrecht und nimmt sie gegen künftige in seinen Schutz, mit Vorbehalt der Kurmende, wel-che das Domkapitel wegen dessen Hofes zu Urfel dort zu beziehen hat. D. crast. b. Panthaleonis. 1340.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch A, fol. 206, Nr. 266.



1340 August 18



Beschreibung : Das Domkapitel verspricht die von den Kindern des Ritters Emund v. Engelstorp geliehen erhaltenen 500 Goldschild am nächsten Remigii zurückzuzahlen. D. 1340 Freitag nach U. l. Frauen zu halben August. Mit verletztem S.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1022
Altsignatur : 527



1341 Januar 31



Beschreibung : Markgraf Wilhelm v. Jülich und Johanna seine Gemahlin stiften in der Domkirche zu Ehren der hl. Dreifaltigkeit, der Jungfrau Maria, des Johannes Evangelist, der h. Georg und Hubert einen Altar und verleihen die Priesterstelle desselben dem Arnold v. Wevelkoven, welcher mit ihrem Gelde einen Hof zu Barenstede als Stiftungsgut angekauft habe. D. feria IV. post conversionis b. Pauli apost. a. 1341.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1023
Altsignatur : 529
Bemerkung : Auf der Rückseite: ad altare s. Huberti.



1341 Mai 02



Beschreibung : Revers des Ritters Arnold, Vogt von Bornheim und des Knappen Dietrich Pythaen v. Nörvenich, betr. die Amtmannschaft des Schlosses Hart.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1024
Altsignatur : K. 619
Bemerkung : REK V 794; Lac. III, 362



1341 Juni 29



Beschreibung : Der Knappe gt. Pythane von Norvenich trägt mit Zustimmung seiner Gattin Aleidis das von ihm erbaute Schloß Bollheim (Boylnsheim) dem Erzbischof Walram als Offenhaus gegen jeden, den Markgrafen von Jülich u. dess. Nachfolger ausgenommen, und als Lehen auf, worin seine Descunden-ten beiderlei Geschlechts, sonst jedoch nach dem Lehenrechte (secundum legem et naturam feodorum) nachfolgen sollen. Unter Mitbes. der Ritter Johann gt. Scheiffart v. Merode, Arnold, Vogt von Bornheim, Godfried gt. Knochil von Vynen u. Reinard von Norvenich. D. ipso die bb. Petri et Pauli 1341.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1025
Bemerkung : REK V 806



1341 Juli 06



Beschreibung : Das Domkapitel vererbpachtet das Haus an der Ecke der Sporgasse gegen dem Pallaste den Eheleuten von Xantis für einen Zins von 6 Mark u. von 2 Mark an den Pfarrer von St. Johann auf dem Domhofe. D. feria VI post festum Petri et Pauli.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1026
Altsignatur : 531
Bemerkung : Kop. Buch B, fol. 143, Nr. 79.



1341 Dezember 20



Beschreibung : Erzbischof Walram verspricht dem Domkapitel, welches nochmals den Juden zu Köln die über deren ausschließliche Gerichtsbarkeit von ihren Genossen (in scolis Judeorum) verliehenen Urkunde mitbesiegelt hat, bei künftiger Er-neuerung derselben die Kölnische Klerisei ausdrücklich ausnehmen zu wollen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1027
Altsignatur : 532
Bemerkung : REK V 829; Lac. III, 370



1342 März 22



Beschreibung : Das Domkapitel überträgt dem Domkanonich Wilhelm v. Gennep, Propst in Soest, das Offizium in Wurselden (Würseln). Abschrift von Kindlingers Hand.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kindl. 53, 137


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