Historisches Archiv der Stadt Köln
1 Stadt Köln
1.3 Stadt Köln nach 1815
1.3.1 Oberbürgermeister mit Rat und Ausschüssen
1.3.1.3 Dezernate
1.3.1.3.5 Dezernat V, Soziales
1.3.1.3.5.5 Stabsstelle
Stabsstelle Dezernat Soziales
Dez. V/2 Interkulturelles Referat
Best. 565 Humboldt-Gymnasium


Signatur : Best. 565

Name : Humboldt-Gymnasium

Beschreibung :
Inhaltsverzeichnis I. Einleitung1) Geschichtlicher ÜberblickSeite II-III2) DirektorenlisteSeite III3) Literatur und Hinweise auf weitere QuellenSeite IV4) Aktenübernahme und OrdnungsverfahrenSeite VII. Akten1) ÜbersichtSeite VI - VII2) Verzeichnis1 - 39I. Einleitung1) Geschichtlicher ÜberblickDie Provinzial - Gewerbeschule begann am 4. November 1833 den Unterricht mit einer Klasse von 15 Schülern in der Pfarrschule von St. Jakob im ehemaligen Karmeliterkloster am Waidmarkt. Erst nach Beendigung der Schulpflicht wurden die Schüler aufgenommen und in Arithmetik, Algebra, Geometrie, Physik, Chemie, Zeichen und Modellieren unterrichtet. Die zweijährige Ausbildung schloss mit einer Prüfung ab, die zum Besuch des Königlichen Gewerbeinstituts in Berlin berechtigte.Seit 1850 entwickelte sich die Fachschule allmählich zu einer allgemeinbildenden Schule. Es wurden eine Vorbereitungsklasse und 1863 eine dreijährige Vorschule angeschlossen. Am 25. Oktober 1869 erhielt die Schule einen Neubau in der Humboldtstraße 41.Der Aufbau der Schule änderte sich zwischen 1870 und 1882 mehrmals. Schließlich wurde zum 1. April 1882 die Vorschule mit der Gewerbeschule verbunden und die neunklassige Oberrealschule geschaffen. Im April 1890 gründete man eine neue Vorschule, die 1922 aufgelöst wurde.In Verbindung mit der Oberrealschule wurde 1902 das Reform - Realgymnasium mit lateinlosem Unterbau nach Frankfurter System eingerichtet. Die Umwandlung zu einer Oberschule für Jungen erfolgte 1937. Die Schulzeit wurde von 9 auf 8 Jahre verkürzt.Bei einem Fliegerangriff in der Nacht vom 28. zum 29. Juni 1943 brannte die Humboldtschule aus. Der Unterricht wurde vom 16. August 1943 bis Ende September 1944 in der Irmgardis-Schule, Schillerstraße 100, fortgesetzt. Danach wurde er wegen der ständigen Fliegerangriffe eingestellt. Nach der Besetzung Kölns 1945 wurde kurzfristig bis zum Sommer wieder in der Schillerstraße unterrichtet. Bis zum Einzug in das Gebäude des Gymnasiums in Köln-Nippes, Blücherstraße 15-17, im Herbst 1945, war die Schule in der Volksschule Loreleystraße untergebracht.2) DirektorenlisteThomas Eschweiler4.11.1833 - Herbst 1835Peter Joseph Hetzroth1835 - 1846Eduard Wiebe1846 - 1848Ernst Friedrich Zwirner1848 - 1851Franz Backes1.4.1852 - 1.4.1877August Zieken17.4.1877 - 31.7.1895Otto E. A. Dickmann1.4.1896 - 1.4.1913Max Prollius9.7.1913 - 30.9.1930Hans Halfmann1.8.1931 - 3.11.19453) Literatur und Hinweise auf weitere Quellen„Hundert Jahre Humboldt-Oberrealschule Köln 1833-1933 herausgegeben von Doktor Hans Halfmann, Köln 1933.„Die Stadt Köln im ersten Jahrhundert unter Preußischer Herrschaft 1815 bis 1915, Köln 1915, Band II, Seite 64 ff.Stadtschulamt Köln: HAStK 403, 40-44, 43, Acc. 619 Nr. 427 (gesperrt bis 1996).Akten des Provinzialschulkollegiums/Schulabteilung des Oberpräsidenten: Landeshauptarchiv Koblenz 405, 405 A.Akten der Regierung Köln: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf/Zweigarchiv Schloss Kalkum, Bestand Regierung Köln.Zeitungsausschnittsammlung Bayer: HAStK 1010/Band 21, Seite 70 ff.Einzelne Angaben der Einleitung über die Geschichte der Anstalt im Jahre 1945 wurden durch die Bearbeiterin von Direktor Albert Müller erfragt. 4) Aktenübernahme und OrdnungsverfahrenDie Akten des Humboldt-Gymnasiums wurden in den Fünfzigerjahren vom Historischen Archiv übernommen und ene Findkartei für die Benutzung erschlossen. Die Verzeichnung des Bestandes wurde im Jahr 1976 durchgeführt und in den Jahren 1982/1983 abgeschlossen.Die Klassifikation lehnt sich an die in allen höheren Lehranstalten verwendeten zeitgenössischen Einheitsaktenpläne an. Der Bestand 565 Humboldt-Gymnasium umfaßt die Akten aus den Jahren 1851 bis 1945. Akten aus der Zeit nach 1945 sind der Accession 494 Humboldt-Gymnasium zugewiesen. Die im Bestand enthaltenen Fotos sind in die ZSB eingeordnet worden (ZSB 4/3193/4; ZSB 6/1713; ZSB 6/2042/2).Teilweise bestand eine gemeinsame Aktenführung von Oberrealschule und Realgymnasium. Eine Unterscheidung zwischen den beiden Schulformen bei der Titelaufnahme erfolgte nur dann, wenn es sich ausschließlich um Unterlagen des Realgymnasiums handelte.Der Bestand 565 zählt 323Nummern.Geschrieben wurde das Findbuch von Astrid Ortmanns.Juni 1983GenterII. Akten1) ÜbersichtA) Die Schule im Ganzen1. Allgemeines - Veordnungen, Berichte und Schriftwechsel zu verschiedenen BetreffenSeite 1 - 42. Umbildung der AnstaltSeite 43. Jahresberichte/KriegschronikSeite 54. Statistische ErhebungenSeite 5 - 65. GeschäftstagebücherSeite 66. AktenplanSeite 7B) DirektorSeite 7C) Lehrer1. PersonalhilfsaktenSeite 82. AssessorenSeite 8 - 93. ReferendareSeite 94. LehrerkonferenzenSeite 105. Betreuung der LuftwaffenhelferSeite 10D) PersonalSeite 11E) Schüler1. SchülerlistenSeite 11 - 132. Anmeldung - AufnahmeprüfungSeite 13 - 143. ZeugnisseSeite 14 - 204. AbgangszeugnisseSeite 20 - 21F) Unterricht1. Allgemeines - verschiedene Betreffe Seite 222. KlassenbücherSeite 233. Nationalpolitische Lehrgänge und Verhältnis von Schulen und Hitler JugendSeite 23G) Prüfungen1. AllgemeinesSeite 242. AbschlußprüfungSeite 24 - 253. Reifeprüfung Seite 26 - 334. Extraneer-PrüfungenSeite 34 - 365. ReifezeugnisseSeite 36 - 37H) Ferien und Schulfest (nicht besetzt)Seite 37I) HaushaltSeite 38K) Gebäude und Geräte1. InventarSeite 382. LuftschutzSeite 38 - 39

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