Historisches Archiv der Stadt Köln
3 Nachlässe und Sammlungen
3.2 Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive
3.2.13 Buchstabe M
Marx, Wilhelm
Best. 1070 Marx, Wilhelm

1886-1944, 1946
58 Taschen- und Terminkalender 1886-1944, 1946


Enthält : Bis 1894 in Langschrift, alsdann in Gabelsberger Kurzschrift geführt. Fast jedes der Notizbücher enthält zahlreiche Anschriften von Personen.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 1
Altsignatur : 1



1881-1896
Eltern und Großeltern, Kindheit und Jugend, das Studium und die beruflichen Anfänge


Enthält : Erinnerungsbericht (geschrieben Dezember 1934):Väterliche Verwandtschaft in Flamersheim bei Euskirchen mit Beziehungen zu dem späteren Bischof Caspar Drobe von Paderborn und Pastor Baum an St. Michael - Aachen. Schilderung der Pfarrschule von St. Ursula in Köln, Hunnenrücken 36, und der daneben liegenden, von Lehrer Otto geleiteten Freischule (S. 1). Ich habe später, als ich mich um die SchO und die Schulfrage kümmerte - mehr wie manchen Lehrern lieb schien-, um meine größere Legitimation zur Beschäftigung mit Schulfragen nachzuweisen, auf diesen Umstand bezogen und den Weltrekord dahin aufgestellt, daß ich sogar in der Schulklasse, in der ich später zu einem Menschen herangebildet werden sollte, geboren worden sei! Diesen Rekord hat keiner zu brechen gewagt! Das pädagogische Ansehen von Marx' Vater (S. 2). Erzählungen des St. Ursula-Küsters Arnold Stauf über Marx' Taufe und von Marx' Vater über eine Behandlung durch den Arzt Dr. Warnecke (S. 2a). Erzählungen von Großvater Nikolaus Hackenbroich über den erlebten Köln-Besuch Napoleons I. (S. 3), über seine Arbeit am wieder beseitigten Sicherheitshafen, über den Schuhmacher Lemper (S. 4), über das angefangene Theologiestudium - 1819 vielleicht Krise im Kölner Priesterseminar - und die dabei gemachte Bekanntschaft mit dem als Musiksachverständigen geschätzten Pfarrer Gereon Stein von St. Ursula (S. 5). Die erste Heirat von Nikolaus Hackenbroich und die Verwandtschaft Lemper; die durch die Schwester Adelheid des Großvaters bewirkte Verwandtschaft Schwister (S. 6); die zweite Heirat von Nikolaus Hackenbroich mit Catharina Walburga Imhoff; deren Leihbibliothek auf der Breite Straße und - in der Saison - im Kurgarten von Bad Ems; hier fragte regelmäßig König Friedrich Wilhelm IV. nach ihr; in der Breite Straße wohnte Appellationsgerichtsrat Ernst v. Schiller zur Untermiete; die Erziehungsmethoden von Großvater und Vater (S.7-9). Erinnerungen an den Abbau des alten Domkrans und den Bau der Domtürme; Dombaumeister Voigtel und sein Irrtum über die Größe der Kreuzblumen; die Vollendung des Domes; die Sprengung der alten Stadtmauer; der Theaterbrand in der Komödienstraße (9a-9d, dies um 1936 geschrieben). Kennzeichnung des Vaters Johann Marx; die Familienreisen nach Unkel, Bonn, Godesberg, Flamersheim, Mechernich, Stotzheim; die frühe Bekanntschaft mit Dechant Euskirchen-Essen und Pfarrer Minnartz-Godesberg (S. 10-12). Marx' Mutter Gertrud, geb. Hackenbroich; ihr Drängen auf Beitritt bei der Studentenverbindung 'Arminia': Sie hat damit eigentlich über mein Lebensschicksal entschieden. Denn, was aus mir geworden ist, habe ich hauptsächlich dem Verband der kath. Studentenvereine zu verdanken. Die späteren Umzüge und der Tod der Mutter (S. 13-14). Marx' Schwester Barbara; ihr Schulbesuch u. a. in Opveld bei Maastricht; ihre Teilnahme am Damenchor vom Rektor Melchers, der mit Domkapellmeister Koenen befreundet war; ihr Eintritt bei den Ursulinen; ein Revisionsbesuch von Weihbischof Dr. Schmitz (14a-14c). Charakterisierung der Pfarrschullehrer Bartel Müller, Piel, Peter Paul Faust, später Berichterstatter des 'Stadtanzeigers', dann des Direktors Ditges am Marzellengymnasium und der dortigen Lehrer Dr. Zillkens, Sturm, Zons, Hemmerling, Stein, Dr. Thürlings, Kandidat Ross, Schaltenbrand, Dr. Brühl, Kratz (S. 15-19). Die Wiederherstellung des kranken Marx durch die Ärzte Dr. Pièque und Dr. Henrichs (S. 18). Das Abiturientenexamen und Marx' Mitabiturienten; u. a. über Georg Kügelgen (S. 19-22). Die Sprengung eines im Rhein untergegangenen, mit Traß beladenen Schiffes durch Pioniere (S. 23). Die Studentenzeit 1881 - 1884 (geschrieben 1935; vgl. S. 25, 35 [1] Marx' Vermögensverhältnisse zwangen ihn, sich mit der nächstgelegenen Universität Bonn zu begnügen. Dort wohnte er mit Hützer bei dem Musikverleger Otto Standtke, Koblenzer Straße, der hauptsächlich engl. Pensionatsdamen Musikunterricht erteilte und wo Marx Millicent Derham kennenlernte. Die älteren Brüder Keseberg, nahe Verwandte von Domkapitular Schnütgen, hänselten ihn deswegen (S. 24). Zunächst verkehrte Marx noch viel mit Jakob Wollseifen, später LG-Dir. in Krefeld. In der 'Arminia' lernte er kennen: Kneer-Brühl, ein prächtiger, liebenswürdiger, aber etwas schwacher Charakter, der ganz zusammenbrach, als er seine erste Liebe aufgeben mußte; dann Franz Oster-Aachen, ein vorzüglicher Jurist, und Mathias Clar-Aachen, später Gymnasialdir. in Boppard und Düsseldorf (S. 25). Oster veranlaßte Marx, am röm.-rechtl. Seminar von Prof. Bechmann und am strafrechtl. von Prof. Hälschner teilzunehmen. Den Hohenzollernpreis gewannen Oster und Dronke, Sohn des bekannten Trierer Gymnasialdirektors; er wurde später als OLG-Präs. in Frankfurt Marx' Vorgesetzter (S. 26). Charakteristiken von Kneer, der durch sein großartiges Redetalent und seine Kommersleitung Windthorst aufgefallen war, und von dem eigensinnigen und hartnäckigen Georg Kügelgen, später Sparkassenvorsteher in Trier (S. 27 f.). Marx' große Eifeltour mit Kügelgen (S. 28-31). Kennzeichnung der Prof. Stintzing, Loersch (Schwiegersohn von August Reichensperger), Hälschner, des Anthropologen Schaaffhausen, der über die Köpfe in den Glaskästen von St. Ursula-Köln gutachtete, und Bechmann (S. 32f.). Der spätere RA Hegener-Duisburg. Von größtem Einfluß war Marx' Eintritt in die Verbindung 'Arminia'. Confüchse waren Leo v. Savigny, später Prof. in Münster und erbitterter Z-Gegner, als Student aber sehr gemütlich; Klodt-Aachen und der Mediziner Gries aus dem Eichsfeld (S. 34). Fuchsmajor Sch<o>lz; als Leibburschen wählte Marx den Mediziner Conrad Heyder-Mülheim/Rhein. Das Verkehrslokal der 'Arminia'. Marx' Bonner Studentenwohnung (S. 35). Nach dem Tod von Vater und Großvater 1882 verdankte Marx das Weiterstudium dem Verzicht seiner Schwester Barbara. Deren Ausbildung in Opveld bei Maastricht, ihre Neigung zu den Ursulinen; der Chor an der Kölner Ursulinenkirche unter Rektor Melchers (S. 36-38). Die Exegese des corpus civilis bei Prof. Schloßmann, das Kirchenrecht bei Hüffer (S. 38 f.). Marx' Wahl zum Schriftführer der 'Arminia' and ein feierliches Abendessen bei OB Kaufmann-Bonn (S. 39). Dessen Söhne namentlich der spätere Aachener Stiftspropst Franz Kaufmann, als LT-Abg. sehr angesehen und tüchtig, allerdings etwas reaktionär, besonders bei Behdlg. der preuß. Wahlrechtsvorlage 1918 (S 40). Marx' Examensvorbereitungen (S. 40 f.). Allg. Bemerkungen über das Bonner Studentenleben (S. 41). Die Vinzenz-Konferenz unter den Studenten. Auch die Theologen der 'Novesia' kneipten leistungsfähig (S. 42 f.). Der Verkehr mit der bekannten Familie Quadt in Endenich; der Sohn Felix war erst Jurist, wurde dann Jesuit (S. 43). Der pensionierte Hauptlehrer Otto-Köln hatte sich mit seiner Nichte Maria Büllingen ebenfalls in Bonn angesiedelt (S. 44). Marx' Referendarzeit 1884 - 1888 (geschrieben Sept. 1935; vgl. S. 61): Examen am 31.5.1884; die Kommission bestand aus Senatspräs. Meyer, Prof. Schloßmann und RA Dr. Gorius; Vereidigung am 9.6.1884 im LG Köln (S. 45). Regelung der Militärverhältnisse, Polizeikommissar Schmeiser und die Verhaftung von Erzbischof Paulus Melchers (S. 46). Als Gerichtsreferendar am Amtsgericht Bergheim/Erft; der Amtsrichter Wittekop, der Gerichtsschreiber Hagemann und der Bierwirt Schrock; unzuständige Vornahme von Amtshdlgn.; Erledigung aller dortigen Vormundschaftsfälle (S. 74-50). Ein Jahr am LG Köln. Zunächst Dienst auf der Anmeldestube (S. 50), dann als Protokollführer beim Untersuchungsrichter LG-R. Genius (S. 51), danach in der Kammer für Handelssachen. Hier fühlte ein sehr tüchtiger jüngerer Richter, LG-R. Ratjen, den Vorsitz. Er hatte bald meine jurist. Schwächen erkannt und hat sich redlich Mühe um mich gegeben, indem er mich häufig in seine Wohnung auf dem Hunnenrücken kommen ließ und mit mir die Urteile, die ich entworfen hatte, genau durchsprach. Ratjen wurde später OLG-Präs. in Düsseldorf. Die LG-Direktoren v. Fuchsius und Merrem sowie Mitscher (S. 52); dessen Eigentümlichkeiten und die Reaktion des RA Classen. LG-R. Klein (S. 53). Der OLG-Präs. Heimsoeth, der die Länder des Norddt. Bundes zur Annahme des Handelsgesetzbuches bestimmt hatte, und sein Sohn LG-R. Heimsoeth (S. 54-56). Die Beschäftigung bei RA Hummelsheim und Justizrat Liessem mit Zivilsachen und bei Trimborn regelmäßig mit Amtsgerichtssachen. Es war mir nicht leicht, mich bei meiner seelischen Eigenart auf öffentl. Auseinandersetzungen mit gegnerischen Anwälten einzulassen. Allmählich eignete ich mir aber eine gewisse Freiheit des Auftretens an. Marx' Verteidigung eines v. Vittinghoff gen. Schell und eines Diebes. Bekanntschaft mit dem späteren Bonner OB Spiritus (S. 56-58). Beim Amtsgericht Köln zunächst bei Stelkens, dann in der Vormundschaftsabt. bei Hopmann, einem Schwager von San.-R. Dr. Sonnenschein, beschäftigt. Beim OLG kam er zum 1. Senat unter Präs. Struckmann, ein sehr bekannter, hervorragender Jurist. Die Farina-Prozesse (S. 59). Die Beisitzer im Senat: Geigenhädig-R. Bernards, OLG-R. Drühe und OLG-R. Johaentgen. Die Eigenart von RA Emil Schmitz, dem Hugo am Zehnhoff assoziiert war (S. 60). Die Unehrlichkeit eines vielbeschäftigten RA Dr. Hatzfeld; dessen Duell gegen RA Siepmann; RA Cardauns (S. 61). Das Assessorenexamen in Berlin zusammen mit Oster, Dick-Hamm, später OB von Solingen, und Krupp, später RA in Bonn. Verlauf der Prüfung, die durch eigenhädig. Oberjustizrat Stölzel, Prof. v. Cuny und Kammerger.-R. Hoenermann durchgeführt wurde. Einige Tage später bestanden Terrahe-Münster und Oster; Theo Graf, später Notar in Rheinbach, fiel zunächst durch. Auf der Rückreise machte Marx Halt bei Bischof Drobe von Paderborn; dort lernte er Domkapitular Dr. Schulte-Erwitte und Prof. Schneider, den späteren Bischof, kennen. OLG-Präs. Struckmann rühmte vor allem Marx' gutes Examen (S. 62-68). 68 S., dazu die S. 2a, 8a, 9a-d und 14a-c. Masch.-Erstschrift; die S. 24-44 Durchschrift von Masch.-Schreiben; einigeigenhädigh. Verbesserungen und Nachträge.Das Jahr 1889. Assessor in Köln, Waldbröl und Simmern (geschrieben 1936; s. S. 21):Zunächst wurde Marx als unbesoldeter Assessor beim Amtsgericht dem Rat Stelkens überwiesen. Mit diesem am Kaisergeburtstag in der 'Esels-Gesellschaft' auf der Breite Straße unter dem Häuseragenten Lüttgen. Hochzeit Kügelgen, Philisterverein 'Häuschen' (S. 1-2). Die Einführung des Grundbuchs im Rheinland seit 1889; Marx' Werbetätigkeit unter der Landbevölkerung des Hunsrücks (S. 3-4). Die Hypothekenämter und Marx' Zuweisung an das Kölner Hypothekenamt unter dem äußerst selbstbewußten Justizrat Windscheid (S. 5-7). Verkehr und Unterhaltung mit Freunden Dr. Hützer, Hunold, Wollseifen und Bekannten, Schulinspektor Dr. Chargé und Pfarrer Sauren-Bickendorf (S. 7-8). Der Philisterzirkel 'Häuschen' mit Oberlehrer Dr. Wiedel an der Spitze und mit Trimborn. Die Kölner Bürgergesellschaft und die Abspaltung der'Hansa', wo Marx Bachems und Sieger kennenlernte (S. 9-11). Marx' Teilnahme mit dem Gürzenich-Chor am Rhein. Musikfest unter Musikdirektor Hiller (S. 11-12). Der Tod von Arzt Dr. Mangold, Direktor Ditges, die Verlobung von Oberlehrer Heuschen, später Min.-R. im Kultusministerium (S. 13). Marx mußte in Waldbröl Amtsrichter Queck vertreten. Er benachrichtigte seinen dortigen Freund Referendar Quadt. Auf der Reise suchte er in Bonn LG-Präs. Collig auf und traf Staatsanwalt Dr. Dähne, Stand aus Ahrweiler und den jüngeren Kneer (S. 14). In Waldbröl waren tätig Amtsrichter Flick, die Assessoren Jung und Mannherz, RA Zander, die Referendare Quadt, van Randenburgh und Nasse, Sohn des rhein. OP (S. 15-17). Anfrage von Präs. Struckmann wegen Versetzung nach Simmern (S. 18). Die Ausflüge in Waldbröl und die gemütliche Eisenbahn von Hennef nach Waldbröl (S. 19-21). Marx' Reise nach Simmern. Bekanntschaft mit dem dortigen Hypothekenbewahrer Pelzer und dem Aktuar Surges, der später einen leitenden Posten beim Amtsgericht Köln bekam (S. 22f.). Das vereinfachte Verfahren zur Aufarbeitung der vielen Reste; die Vermehrung der Zahl der Aktuare (S. 24-25). Das fröhliche Leben der Aktuare (S. 26-27). Die Beseitigung der Reste, Marx' Vorsprache bei LG-Präs. Crome in Koblenz; dessen Besuch in Simmern; der Brand des Hypothekenamtes (S. 28-31). Marx vertrat als Amtsanwalt den BM Zoernsch (S. 32). Die Versetzung an das Grundbuchamt anstelle des nach Mettmann gehenden Assessors Wagner (S. 33-34). 34 S., Masch.-Erstschrift. Simmern 1889-1890 (geschrieben 1937; s. S. 12, 55): Schilderung örtlicher Persönlichkeiten: Dechant Bartz (S. 1-2), Pfarrrektor Weber-Bingerbrück, später Pfarrer in Saarbrücken; Marx hörte Bischof Korum in Simmern und bei Einweihung der neuen Rochuskapelle in Bingen (S. 3). Landrat Wenderhold (S. 4). BM Zoernsch-Simmern, BM Molz-Ohlweiler (S. 5), die Ärzte Dr. Schiebler, Dr. Möllmann und Dr. Kuhlmey (S. 6), Kreistierarzt Faller, Oberförster Bindseil, Reg.- und Forstrat Wolf-Koblenz, Oberreg.- und Forstrat Eigenbrod (S. 7), Amtsrichter Lövenich (S. 7 f.), Amtsrichter Dr. Schleger-Kirchberg, Apotheker Wenzel-Kirchberg, Notar Rick-Simmern (S. 9), Amtsgerichtsrat v. Gagern in Stromberg, Amtsrichter Block-Castellaun, Assessor Wagner (S. 10), Assessor Kneer, Assessor Potschernick (S. 11), Assessor Gerhards-Castellaun, Assessor Altona-Kirchberg, die Apotheker Kirchmeyer und Lortz in Simmern, Katasterkontrolleur Büchel (S. 12), die Steuerinspektoren Schneider und Behrendt, Oberlehrer Dr. Eisenbach, Sparkassenverwalter Oswald Götz, Ingenieur Scheven und die Anlegung der Wasserleitung für Simmern (S. 13-14a), Lehrer Käding-Niederchumbd, Rektor Weyrauch-Simmern, die evgl. Geistlichen Superintendent Oertel, Pfarrer Merck und Pfarrer Beck-Ohlweiler, Polizeimajor v. Cortier, die jährlichen Besuche des LG-Präs. Collig-Bonn (S. 15) und des OLG-Präs. v. Vacano-Colmar, die Eheleute Ledosquet, Posthalter und Hotelbesitzer, mit dem Schwiegervater Brunetti (S. 16 f.). Die Vergnügungen und Abwechslungen in Simmern und Umgebung (S. 18-28), u. a. die polizeil. Abnahme und Einweihung der Eisenbahnstrecke Bingerbrück-Simmern am 2. und 6. 10. 1889 (S. 24 f.) und die Bekanntschaft mit Domkapitular Schnütgen-Köln (S. 26). Das Jahr 1890: Ein Tornado in Simmern am 23. 1. (S. 29 f.). Kaisergeburtstagsessen (S. 31 f.). Reden von Prof. v. Cuny und Pastor Venter-Kirchberg für die kommende RT-Wahl (S. 32), Marx stimmte für Carl Bachem (S. 33). Marx' Vorsprache bei LG-Präs. Crome-Koblenz (S. 34). Die Bekanntschaft mit der Familie Verkoyen (S. 38 ff.). Besuch von Amtsger.-R. Kirsch-Düsseldorf, der später Mitglied der Z-Fraktion war (S. 42). Marx' Verlobung am 14. 7. 1890 (S. 45-47). Besuch von Dr. Eigel in Simmern (S. 48). Am 28. 8. Besuch der großen Katholikenverslg. in Koblenz (S. 49). Wallfahrt nach Kevelaer (S. 50). Offene Aussprache von Marx mit Struckmann über Amtsgerichtsrat Lövenich, dem in Simmern Amtsger.-R. Auler und Assessor Mugel folgten (S. 51). Wohnungsmiete (S. 54), Möbelanschaffung (S. 55). Die Arbeitsleistungen von Marx auf dem Hypothekenamt (S. 58). Die Eigentumsverhältnisse in der Landwirtschaft auf dem Hunsrück und die Vorteile der Grundbucheinführung (S. 59-62). 62 S. und S. 14a. Masch.-Erstschrift. Eh. Nachträge. Das Jahr 1891, das Jahr der Hochzeit (geschrieben 1937):Familienereignisse (S. 1-7). Entfernte Verwandtschaft mit Schauspieler Ferdinand Classen, Schützling von Tietjen (S. 2, 9). Brautexamen vor Pastor Jost-Schnorbach. Ehevertrag vor Justizrat Schaefer (S. 7). Weihe der Rochuskapelle bei Bingen durch Bischof Korum. Tod und Begräbnis von Dechant Bartz (S. 8). Hochzeit und Hochzeitsreise nach Frankfurt, Heidelberg, Schwetzingen, Baden-Baden, Konstanz, Schaffhausen, Lauffen, Zürich, Luzern, Lugano, Belaggio am Comer See, Mailand, Bern, Basel, Straßburg (S. 12-21). Einführung des neuen Pfarrers Dr. Clausen in Simmern (S. 23). Besuch von Bischof Korum in Simmern (S. 24). Begründung einer Ortsgruppe des Vereins für Hunsrück, Hochwald und Mosel (S. 26). Eine Rede von Trimborn in Stromberg (S. 28 f.). 30 S., Masch.-Erstschrift. Das Jahr 1892 (geschrieben Okt. 1937): Marx' dienstliche Tätigkeit (S. 2-10). Vorträge vor den Landleuten über das Grundbuch (S. 5). Familienereignisse (S. 11-17). Kaisergeburtstagsfeier (S. 18). Verschönerungsverein, der Bauernverein für den Hunsrück mit evgl. Charakter (S. 19, 21). Vorbereitung der Jahresverslg. 1893 des Vereins für Mosel, Hunsrück und Nahe in Simmern (S. 22). 22 S., Masch.-Erstschrift. Das Jahr 1893:Geburt und Taufe des Sohnes Wilhelm am 20. 1. 1893 (S. 1-3). Familienereignisse und Begebenheiten in Simmern und Umgebung (S. 3-11) u. a. Sparkassenrendant Oswald Götz (S. 8) und über Kaiserin Augusta Victorias Besuch in Köln, besonders Marienhospital (S. 9). Bekanntschaft mit Pfarrer Hansen-Wadern, vorher Hausgeistlicher in Opveld, später bei Marx' RT-Kandidatur in Merzig-Saarlouis-Neunkirchen ein sehr eifriger Politiker und Wahltreiber: Allerdings war er etwas sehr eng, wie die Geistlichkeit an der Saar überhaupt. Die Geistlichen spielten bei der Erledigung polit. Fragen dort die Hauptrolle. Die Verhältnisse am Rhein lagen allerdings auch damals schon ganz anders (S. 10). Dienstliche Ereignisse (S. 11-14). Fortschritte bei der Anlegung des Grundbuchs (S. 11). Äußerung des LG-Präs. Crome-Koblenz über den Verlust vieler alter Hypothekenbücher durch Brand (S. 12). Die Tagung des Hunsrückvereins in Simmern (S. 15 f.). Die Begründung eines Musikvereins (S. 16). Ankunft des neuen Sparkassenrendanten Dierks. Polit. Verslg. zugunsten der Militärvorlage mit LT-Abg. v. Cuny und Kreistierarzt Faller. Besuch einer Z-Verslg. mit Abg. Fuchs-Köln in Kreuznach (S. 17). Kirchenvorstandswahl, dann RT-Wahl in Simmern (S. 18). 18 S., Masch.-Erstschrift. Das Jahr 1894:Auf die Nachricht von der Vermehrung der Richterstellen bewarb sich Marx um Amtsrichterstellen in Trier und Andernach und um eine Landrichterstelle in Elberfeld: Dieses LG stand nicht in besonders gutem Rufe: es war berüchtigt wegen der großen Arbeitslast, die zu bewältigen war. Marx erhielt am 2. 5. die Ernennung; keine Gehaltsverbesserung. Kaisergeburtstag (S. 2). Verschönerungsverein. Geburt des 2. Sohnes Albert (S. 3). Abschiedsbesuche in Simmern (S. 4). Anfang in Elberfeld und Treffen alter Bekannter Mies, Kneer, Mannherz, Potschernick und Staatsanwalt Roos (S. 5). Vorstellung bei LG-Präs. Hücking. Abends Unterhaltung in der Wirtschaft des Steinbecker Bahnhofs mit Oberlehrer Langenberg, ein grillenhafter alter Junggeselle, der über Elberfelder Verhältnisse genau Bescheid wußte, Potschernick und LG-R. Frhr. v. Harff. Zuweisung an die Strafkammer unter Dir. Fleran. Besuch bei Assessor Dronke, später OLG-Präs., ein sehr angenehmer Kollege (S. 6). Mieten einer Wohnung. Klima in Elberfeld (S. 7). Umzug nach Elberfeld (S. 8). Vorteilhafte Elberfelder Firmen Uhlhorn u. Klussmann, Büren u. Eisfeller. Abschiedsessen für LG-Dir. Rudorff. Eintritt von Marx' Schwester Barbara bei den Kölner Ursulinen, mit bewirkt durch den Damenchor des zart besaiteten Rektors Melchers und die hoch ästhetischen Predigten von Hoeveler, Kaplan an St. Kunibert, später Rektor von Melaten (S. 9-10). Elberfeld war besser wie sein Ruf: gesundes Klima, viel Wald, doch starke chemische Verschmutzung der Wupper. Marx schließt sich einem Wanderverein an (S. 12). Umgang mit Potschernick, Mannherz, Dronke, Oberlehrer Langenberg. Anschluß an die 'Dammerin-Gesellschaft' unter Kaufmann Dammer und mit den Kaufleuten Burchartz und Braun in Erkrath (S. 13). Lebhafter gesellschaftl. Verkehr unter den Juristen Elberfelds. Die kath. Geistlichen: Dr. Hilt an der neuen Pfarre St. Suitbertus; Neumann an St. Laurentius, eine sehr eifrige Seelsorgenatur, die aber etwas stürmisch vorging und leicht andere Leute verärgerte; Dechant Hönningen an St. Herz-Jesu, der pessimistisch sich über die polit. Aktivität der Elberfelder Katholiken äußerte: ich ließ mich aber doch nicht abschrecken und fuhr in meiner Tätigkeit fort und - bin nicht ohne Erfolg geblieben! Gerade mit den Elberfelder Katholiken ließ sich etwas machen! Der Verlauf der alljährlichen großen Laurentiusprozession (S. 14 f.). Marx' schnelle Volkstümlichkeit unter den Katholiken, besonders den Arbeitern. In polit. Hinsicht, vor allem bei Stadtratswahlen, waren die Katholiken jedoch uneinig; den Grund hat Marx nicht feststellen können; Geigenhädig-R. Roeren wurde als Urheber genannt. Nach einem knappen Jahr sollte Marx Vors. des örtl. Z werden; er lehnte ab, versprach aber Beteiligung an allen parteipolit. Veranstaltungen (S. 16). Mit einer Art Leidenschaft erlernte er bei Adolf Mann die Stenographie, wurde eifriges Mitglied des Stenographenvereins und stand mitten in der Bewegung der miteinander konkurrierenden Systeme; Fabrikbesitzer Ferd. Schrey wohnte in Barmen (S. 17). Letzte Grundbuchanlegungen in Simmern. Was aber Arbeit war, lernte ich erst in Elberfeld kennen. Bald wurde mir klar, daß das LG Elberfeld wirklich mit Recht nicht sehr beliebt war. Die Eigenart von Dir. Fleran, Vors. der Strafkammer. Interessante Strafrechtspflege (S. 18f.). Der Fall des Heilpraktikers Dahmen mit unterschiedl. Gutachten von Medizinern und ihre sich selbst widersprechenden Gutachten in der Revision (S. 20 f.). Die Bekämpfung der Messerstechereien in Solingen. Noch interessanter wurde Marx' Tätigkeit als Untersuchungsrichter. Musterschutz- und Patentsachen waren oft schwer zu beurteilen. Als ich dann 1904 nach Köln ans LG versetzt wurde und auch dort an der Strafkammer beschäftigt war, war es geradezu langweilig: so ganz gewöhnliche Schlägereien und Diebstähle! (S. 22). Ausgedehnte Festlichkeiten unter den Juristen; später in Berlin wurde das vernünftiger gehandhabt. Verabschiedung von Hücking und Einführung von Stomps-Neuwied mit gemütlicher Einstellung. Einführung des LG-Dir. v. Weiler, der eine Tochter des Düsseldorfer Malers Achenbach zur Frau hatte (S. 23). Das Epos von Präs. v. Vacano auf Herzog Reichard, der in der Stadtkirche von Simmern liegt. Der Verkauf des Kasinos in Simmern. Heinr. Kemp wurde BM in Trittenheim/Mosel (S. 24). Verlobung von Assessor Clausius, Sohn des Bonner Physikers, mit der Tochter des Arztes Möllmann. Der weitere Lebensweg von Assessor Wagner. Marx' Besuche der Elberfelder Casino-Konzerte (S. 25). Der Elberfelder Wanderklub (S. 26). 26 S., Masch.-Erstschrift. Das Jahr 1895 (geschrieben 1937):Die vergnügungssüchtige Lebensführung der damaligen Zeit. Die feierliche Einkleidung von Marx' Schwester Barbara als Ursuline durch Weihbischof Schmitz (S. 1 f.). Die Explosion eines Pulvertransports auf der Berliner Straße in Elberfeld am 31. 5. (S. 3). Die Todesfälle in der Familie Drohe (S. 5). Ein Konzert mit Johann Strauß in Köln. Das vertraute Verhältnis mit Eigel (S. 6). Marx erstes großes Abendessen (S. 7 f.). Tod von Heinr. Kemp (S. 9). Große Belastung durch den interessanten Gerichtsdienst. Vorsichtigerer Kaisergeburtstag als in Simmern (S. 9).'Dammerin-Gesellschaft'. Abendessen bei Dir. Fleran, Marx neben Frau Wieruszowski, die wegen ihrer Klugheit und Schlagfertigkeit gefürchtet war; W. selbst war ein sehr tüchtiger Jurist, der aber als Jude auch schon damals nicht die Karriere machen konnte, wie es verdient gewesen wäre. Neue Juristen in Elberfeld (S. 10). Abschiedsfeiern für Amtsger.-R. von Detten mit OB Wagner und Amtsger.-R. Reinhold, dann für LGR. Schröder und Assessor Dronke, der später Marx' Vorgesetzter wurde und für dessen Sohn er sich erfolgreich verwenden konnte (S. 12). Versetzungen von Juristen (S. 13). Die Revision Dahmen und andere Streitsachen. Marx' Beteiligung an der vor allem von Dir. Etzweiler und Oberlehrer Langenberg betriebenen Gründung eines Vereins zur Fürsorge für entlassene Strafgefangene (S. 14 f.). Anfrage, ob Marx Untersuchungsrichter werden wollte. Ein großer Spielerprozeß vor der Strafkammer (S. 16 f.). Wieruszowskis Teilnahme an einer Hinrichtung im Bonner Gefängnis (S. 18). Marx' Beteiligung am Kath. Vereinsleben wurde intensiver. Anfang 1895 trat er dem Vv bei. Das Z bat, dem Wahlkomitee beizutreten; Marx lehnte wegen der verworrenen Verhältnisse ab. Sehr eifrige Betätigung im Stenographenverein von Mann. Über die Stenographie sprach Marx im kath. Verein 'Hansa' (S. 19 ff.). 21 S., Masch.-Erstschrift. Das Jahr 1896: Marx begann auf seinem neuen Tätigkeitsfeld. Ich kann wohl sagen, daß ich als Untersuchungsrichter gefürchtet war. Ich mußte unter allen Umständen etwas „herausbekommen". Das war der Grundsatz, der mir bei allen Vernehmungen vorschwebte. Vielleicht habe ich als junger Mann von 32 Jahren die Sache etwas übertrieben. RA Flucht sagte Marx nach Beendigung des Untersuchungsamtes: wenn selbst ein Erzengel mir vorgeführt würde, dann würde ich doch ihn irgendeiner Strafhdlg. für überführt erklären und Haftbefehl gegen ihn erlassen (S. 1). Die großen Farbwerke, später in Leverkusen, damals in Sonnborn, führten viele Prozesse wegen Patent- und Musterschutzverletzungen (S. 2-4). Weitere Untersuchungsfälle (S. 4-15). Ein befürchtetes Attentat auf Kaiser Wilhelm II., der in Köln das Denkmal Wilhelms I. einweihen wollte, weil in einem Steinbruch bei Mettmann Dynamit gestohlen worden war; die eigentümliche Vorsorge des Polizeileiters von Solingen gegen Attentate (S. 5 f.). Die Dammerin-Gesellschaft; Dammers Sohn Karl war 1937 Gen.-Musikdir. in Berlin (S. 16 f.). Der Verkehr mit Eigel; die Essen bei den LG-Direktoren v. Weiler und Etzweiler; Tod von Dechant Flamm - St. Laurentius (S. 18 f.). Familienereignisse; Exerzitien in St. Laurentius; Ferien in Simmern; Priesterweihe von Johannes Drohe am Tage des Besuchs des Vizekönigs von China in Köln; Firmung des Bischofs Korum in Simmern; Pläne für die neue Suitbertus-Kirche in Elberfeld (S. 20-29). Die Tätigkeit des Gefangenenvereins und besonders die von Kaplan Gilles (S. 29). Der Stenographenverein wollte Marx zum Vors.; Adolf Manns Erlebnis mit dem Großindustriellen Stumm - Neunkirchen; die Bezirkstage in Langenberg und Neviges oft mit Auerbach - Köln und Dr. Klemens - Leipzig (S. 29-31). In Verslgn. des Vv und des Z sprachen Dr. Hilt, Justizrat Kessels, Redakteur Kleinstreuer, Graf v. der Schulenburg, Pfarrer Drießen - Merheim. Das Volksbüro des Vv in Elberfeld unter Sekretär Lenz. Die sich in der Südstadt bildende kath. Bürgergesellschaft. Mitte Dezember tagte der Z-Verein: Es kam nun, was nicht mehr zu vermeiden war: ich wurde mit großer Stimmenzahl in den Vorstand des Z-Vereins gewählt. Immerhin verriet es Mut für einen jungen Landrichter, sich so offen zur Partei zu bekennen! In einer anderen Verslg. sprachen Kleinstreuer, Carl Bachem, Dr. Hilt (S. 31-33). 33 S., Masch.-Erstschrift.[1] Vgl. Religion, Wissenschaft, Freundschaft. Abhandlungen, Erinnerungen und Reden, gesammelt zum hundertjährigen Bestehen des Kath. Studentenvereins Arminia, Bonn 1963, S. 42-48.:
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 2
Altsignatur : 2



1869-1946
Werdegang


Enthält : 1869 Sept. 11 - 1872 Sept. 3 - Köln: 4 Zeugnisse der Pfarrschule von St. Ursula für Marx. 4 Ausfn. 1873 April 9 - 1880 Aug. 14 - Köln: 18 Zeugnisse des Gymnasiums an Marzellen für Marx. 18 Ausfn. 1881 April 4 - Köln: Reifezeugnis des Marzellengymnasiums für Marx. 2 S., eigenhädig von der Universität Bonn beglaubigte Abschrift. o. D.: Bericht von Marx über seine Reifeprüfung. 3¿ S.,eigenhädig. 1881 April 9, April 27 - Köln: Gesuch von Marx um Zulassung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst und Verfügung des Reg.-R. Frhrn. v. Hodenberg, Vors. d. Prüfungskommission für die Einjährig-Freiwilligen. Eh. Unterschriften. 1 S., beides eigenhädig Ausfn. 1881 April 22, 1883 Jan. 20, 1885 März 3 - Köln: Zulassung von Marx als Einjährig-Freiwilliger, Rückstellung von der Aushebung, Dienstuntauglichkeitsbescheinigung, 5 eigenhädig Unterschriften. 1¿ S., hs. Ausfn. 1881 April 27 - Bonn: Prof. Dr. Hugo Ernst Heinr. Rühle, Rektor der Universität, bekundet, daß Marx bei der Universität Bonn eingeschrieben worden ist. Eh. Unterschrift. 1 S., lat., gedruckte Ausf. Gegenzeichnung des Universitätssekretärs Koehler. 1884 März 10 - Köln: OLG-Präs. Dr. H. Heimsoeth läßt Marx zur 1. juristischen Staatsprüfung zu. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf. 1884 März 12, April 25 - Köln: Senatspräs. Dr. Meyer, Vors. der Kommission für die 1. jurist. Prüfung, stellt Marx ein Prüfungsthema und lädt ihn zur mündl. Prüfung ein. Eh. Unterschriften. 1 und ¿ S., hs. Ausfn. 1884 Juni 5 - Köln: OLG-Präs. Dr. H. Heimsoeth ernennt Marx zum Referendar. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf. 1884 Juni 9 - Köln: LG-Präs. Maus weist Marx an das Amtsgericht Bergheim für den Vorbereitungsdienst. Eh. Unterschrift. 2 S., hs. Ausf. 1884 Juni 13 - Bergheim: Marx zeigt LG-Präs. Maus und Amtsrichter Wittekop den Antritt seines Vorbereitungsdienstes an. Je ¿ S., eigenhädig Entwurf. 1884 Sept. 12 - Bergheim: Amtsrichter Wittekop designiert Marx zum Gerichtsschreiber in Zivilsachen. Dieser soll auch den Sitzungen in Straf- und Vormundschaftssachen beiwohnen und den Dienst auf der Anmeldestube versehen. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen des Amtsgerichts. [18]84 Sept. 21 - Bergheim: Gerichtsschreiber Hagemann bittet Marx, ihn zu vertreten. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen des Amtsgerichts Bergheim. [18]84 Dez. 12 - Bergheim: Amtsrichter Wittekop erteilt Marx ein Zeugnis über den Vorbereitungsdienst. Gez. Unterschrift. 1 S., hs. Abschrift. 1884 Dez. 15 - Köln: LG-Präs. Maus überweist Marx dem LG zum weiteren Vorbereitungsdienst. Eh. Unterschrift. 2 S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1885 Febr. 19/20 - Köln: Witwe G. Marx verpflichtet sich, für Marx' Ausstattung während dessen einjährig-freiwilliger Dienstzeit zu sorgen. Eh. Unterschrift. Unterschriftsbeglaubigung durch Polizeikommissar Schmeiser. 1 S., eigenhädig von Marx geschriebene Ausf. 1885 Febr. 20 - Köln: Polizeikommissar Schmeiser bescheinigt Marx gute Führung. Eh. Unterschrift. Unterschriftsbeglaubigung durch den Polizeipräsidenten. ¿ S., Ausf. auf gedrucktem Formblatt. 1885 Dez. 24, 1886 Mai 3, Nov. 9, 1887 Okt. 22 - Köln: LG-Präs. Lützeler bzw. OLG-Präs. Dr. Struckmann überweisen Marx der Staatsanwaltschaft, dem RA Hummelsheim und dem Notar v. Ley, dem Amtsgericht und dem 1. Zivilsenat des OLG zum Vorbereitungsdienst. Eh. Unterschriften. Je 1 S., hs. Ausfn. 1888 Juni 25 - Berlin: Der Präs. der Justizprüfungskommission Stölzel übermittelt das Thema der wissenschaftl. Arbeit. Eh. Unterschrift. 1 S., Ausf. als Vervielf. In der Anlage das Thema, ¿ S., Vervielf. 1888 Aug. 13 - Berlin: Der Vertreter des Präs. der Justizprüfungskommission Horstmann übermittelt Marx Akten eines Rechtsstreites zur Anfertigung der Relation. Eh. Unterschrift. 1 S., Ausf. als Vervielf. 1888 Sept. 13, Nov. 9 - Berlin: Aufforderung zur Gebührenzahlung und Benennung des Termins für die mündl. Prüfung. Eh. Unterschriften. Je ¿ S., Ausfn. als Vervielfn. 1888 Dez. 8 - Berlin: Justizminister v. Friedberg ernennt Marx zum Gerichtsassessor. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., großes Staatssiegel. In der Anlage Übersendungsschreiben desselben, 1. S., hs. Ausf. mit eigenhädig Unterschrift auf Kopfbogen 'Justizministerium. 1889 Jan. 4 - Mülheim/Rhein: Ernst <?> schreibt Marx über seine Versetzung nach Mülheim und die Grundbuchanlegung in Rath und Langebrück, wobei auf Qualität der Arbeit nicht geachtet würde. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. 2¿ S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'Amtsgericht Mülheim'. 1889 Jan. 9, Febr. 25 - Köln: OLG-Präs. Dr. Stuckmann weist Marx nach der Ernennung zum Gerichtsassessor dem Amtsgericht und dann dem Hypothekenamt Köln zur unentgeltlichen Beschäftigung zu. Eh. Unterschriften. Je ¿ S., hs. Ausfn. 1889 Mai 4 - Berlin: Das Justizministerium beauftragt Marx, in Waldbröl während der militär. Dienstübung des Amtsrichters Queck bis 6. 7. die Amtsrichterstelle gegen 180 Mark monatlich zu verwalten. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1889 Juni 4 und 11 - Köln: Der Präs. des OLG fragt und beauftragt alsdann Marx, den Hypothekenbewahrer in Simmern bei der Grundbuchanlegung bis 31. 12. zu vertreten. Ein Bürohilfsarbeiter wird beigeordnet. Eh. Unterschrift: Dr. Struckmann. ¿ und 1 S., hs. Ausfn. 1890 März 16 - Köln: OLG-Rat Beitzke bittet Marx um einen privaten Bericht über die Geschäftslage. Es ist bekannt, daß Marx etwa 2000 Reste vorgefunden hat. Der Hypothekenbewahrer soll unbedeutend sein. Eh. Unterschrift. 2¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. o. D.: Marx berichtet Beitzke über die Geschäftslage beim Hypothekenamt Simmern. 3 S., eigenhädig Entwurf. 1890 März 22, April 18: Marx bittet die Präs. des LG Koblenz und des OLG Köln um Urlaub bzw. Fortzahlung der Diäten während des Urlaubs. 2 S., eigenhädig Entwurf. 1890 März 24 - Koblenz: LG-Präs. Crome erteilt Marx den erbetenen Urlaub. ¿ Halbseite, Abschrift von Marx. 1890 Mai 15 - Simmern: Marx bittet den Präs. des OLG Köln, den Aktuar Jansen wegen unangemessener Lebensführung zu versetzen. 2 S., eigenhädig Entwurf. 1890 Juni 26 - Simmern: Eingabe von Marx an den Präs. des LG Koblenz wegen der Beschäftigungsatteste. Eh. Unterschrift. Dazu Randverfügung des LG-Präs. Crome. 2 S., eigenhädig und hs. Ausf. [18]90 Juli 22 - Köln: Carl Trimborn gratuliert Marx zur Verlobung. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1890 <Nov. 25>: Marx bittet Beitzke wegen seiner bevorstehenden Heirat um private Mitteilung, ob er damit rechnen kann, noch längere Zeit in Simmern zu bleiben. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Entw. 1890 Nov. 26 - Köln: Beitzke antwortet Marx unter Erwägung der persönl. und sachl. Umstände am Hypothekenamt Simmern, daß Marx mit einem längeren Verbleib rechnen darf. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1890 Dez. 12 - Koblenz: LG-Präs. Crome übermittelt Marx eine Verfügung von OLG-Präs. Dr. Struckmann über Fortzahlung der Diäten während eines Urlaubs. Eh. Unterschrift. 1¿ S., hs. Ausf. 1890 Dez. 8 - Berlin: Der Minister für Handel und Gewerbe ernennt Marx zum stellvertr. Vors. des in der Stadt Simmern für den Kreis Simmern zur Durchführung der Invaliditäts- und Altersversicherung errichteten Schiedsgerichts. Vors. ist Amtsrichter Auler. 2 eigenhädig Unterschriften. 1¿ S., hs. Ausf. 1890 Dez. 24 - Köln: OLG-Präs. Dr. Struckmann teilt Marx mit, daß sein Kommissorium zwecks Grundbuchanlegung beim dortigen Hypothekenamt bis 31. 12. 1891 verlängert ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf. [18]91 Jan. 12 - Wachstedt: Jos. Felke beglückwünscht Marx zur Hochzeit. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1891 Jan. 23 - Simmern: Marx berichtet dem LG-Präs., daß wegen des geringen Arbeitsanfalls 3 Aktuare am Hypothekenamt nicht mehr ausreichend beschäftigt werden können. 1¿ S., eigenhädig Entw. 1891 Febr. 3 - Koblenz: LG-Präs. Crome teilt Marx mit, daß der Justizminister sich einverstanden erklärt hat, daß Marx als stellvertr. Vors. des Schiedsgerichts durch den Landrat vereidigt wird. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1891 Mai 1 und 2: Urlaubsgesuch von Marx und entsprechende Verfügung des LG-Präs. 2 und ¿ S., eigenhädig von Marx. 1891 Aug. 14 und 15: Urlaubsgesuch von Marx und entsprechende Verfügung des LG-Präs. 2 S., eigenhädig von Marx. 1891 Sept. 24 - Koblenz: LG-Präs. Crome teilt Marx mit, daß der OLG-Präs. ihm Diäten für den Urlaub gewährt hat. Eh. Unterschrift. 1¿ S., hs. Ausf. 1891 Okt. 12-13 - Simmern: BM Zoernsch fragt Marx, ob er für ihn die Vertretung des Amtsanwalts übernehmen will. Marx antwortet zustimmend. 1 S., eigenhädig Abschriften von Marx. 1891 Dez. 21 - Köln: OLG-Präs. Dr. Struckmann schreibt Marx, daß das Kommissorium beim Hypothekenamt bis zum 31. 12. 1892 verlängert worden ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf. 1891 Dez. 30 - Simmern: Marx fragt OLG-Rat Beitzke, ob ihm nicht nach der zu erwartenden Ernennung Wagners zum Amtsrichter dessen Kommissorium beim Grundbuch übertragen werden kann. 2 Halbseiten, eigenhädig Entwurf. 1892 Jan. 6 - Simmern: Marx bittet OLG-Präs. Dr. Struckmann, ihm das nach der Ernennung Wagners zum Amtsrichter freigewordene Kommissorium zur Anlegung des Grundbuchs zu übertragen. 2 S., eigenhädig Entwurf. 1892 Jan. 12 - OLG-Präs. Dr. Struckmann überweist Marx neben der Beschäftigung auf dem Hypothekenamt in Simmern dem Amtsgericht zur unentgeltlichen Beschäftigung. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1892 März 9 - Köln: OLG-Präs. Dr. Struckmann enthebt Marx des Kommissoriums beim Hypothekenamt und überweist ihn als Hilfsrichter dem Amtsgericht Simmern bis zum 30. 6. zur Anlegung des Grundbuchs. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1892 Juni 25 - Köln: OLG-Präs. Dr. Struckmann verlängert das Kommissorium bis zum 31. 12. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf. o. D.: Marx bittet den Aufsicht führenden Amtsrichter Auler, für die Grundbuchabt. ein zusätzliches Zimmer anzumieten. 2 S., eigenhädig Entwurf. 1892 Aug. 26 - Koblenz: LG-Präs. Crome benachrichtigt Marx, daß ihm die Diäten für die Urlaubszeit fortgezahlt werden. Eh. Unterschrift. 2 S., hs. Ausf. 1892 Dez. 4-13: Schriftwechsel von Marx mit LG-Präs. Crome und Erstem Staatsanwalt Settegast wegen der Vertretung von Amtsanwalt Zoernsch. 2 S., eigenhädig Abschriften von Marx. 1892 Dez. 24 - Köln: OLG-Präs. Dr. Struckmann benachrichtigt Marx, daß sein Kommissorium bis zum 31. 12. 1893 verlängert wird. Eh. Unterschrift. 1 S., hs. Ausf. 1893 Febr. 21 - Koblenz: LG-Präs. Crome teilt Marx mit, daß die Diäten auf 200 Mark monatlich erhöht worden sind. Eh. Unterschrift. 1 S., hs. Ausf. 1893 April 26 - Simmern: Bericht von Marx über einen Brand gegenüber dem Grundbuchamt. 1 S., eigenhädig Entwurf. 1893 Sept. 16 - Simmern: Marx rechtfertigt gegenüber Amtsrichter Auler die durch ihn vorgenommene Vereidigung des Gemeindeförsters Dudeck. 6 S., eigenhädig Entwurf. 1893 Dez. 23 - Köln: OLG-Präs. Dr. Struckmann verlängert das Kommissorium für Marx bis zum 31. 12. 1894. Eh. Unterschrift. 1 S., hs. Ausf. o. D.: Marx bittet Staats- und Justizminister v. Schelling um Verleihung der neu errichteten Landrichterstelle beim LG Elberfeld. ¿ S., eigenhädig Entwurf. 1894 April 8 - Venedig: Kaiser Wilhelm II. ernennt Marx zum Landrichter. Eh. Unterschrift und Gegenzeichnung durch Dr. v. Schelling. 1 S., Ausf. mit eingeprägtem Siegel. In der Anlage Übersendungsschreiben des Justizministers v. Schelling und Zuweisung an das LG-Elberfeld für den 1. Juni, ¿ S., hs. Ausf. 1894 Mai 17 - Elberfeld: LG-Präs. Hücking teilt Marx mit, daß er ab 1. 6. die bisher dem Amtsrichter Püngeler auferlegte Tätigkeit übernehmen soll. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1895 Nov. 21 - Köln: OLG-Präs. Dr. Struckmann benachrichtigt Marx, daß er für 1896 zum Untersuchungsrichter und zum Stellvertreter des Untersuchungsrichters Freude bestellt ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1896 Jan. 9 - Elberfeld: LG-Präs. Stomps benachrichtigt Marx, daß er die Stage des Referendars Knoer beim Untersuchungsamt II bis Monatsende verlängert hat. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1896 Aug. 22 - Elberfeld: Der LG-Präs. benachrichtigt Marx, daß er zum Jahresgehalt von 2400 Mark eine jährliche Zulage von 300 Mark erhält. Eh. Unterschrift i. V.: Fleran. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1896 Nov. 16 - Köln: OLG-Präs. Dr. Struckmann bestellt Marx auch für 1897 zum Untersuchungsrichter und zum Stellvertreter des Untersuchungsrichters Freude. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1897 Juni 24 - Köln: OLG-Präs. Dr. Struckmann teilt Marx mit, daß sein Jahresgehalt auf 3600 Mark festgesetzt ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf. 1899 Jan. 21 - Elberfeld: LG-Präs. Stomps erteilt Marx die Genehmigung zur Übernahme des Amtes als städt. Armenpfleger. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf. 1899 Juni 22 - Krefeld: Landrat Limbourg als Wahlkommissar teilt Marx mit, daß er für den 12. Wahlbezirk des Reg.-Bezirks Düsseldorf, nämlich die Kreise Krefeld-Land, Grevenbroich und Neuß zum Abg. zur 2. Kammer gewählt worden ist. Eh. Unterschrift. 1 S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1900 März 17 - Köln: OLG-Präs. Hamm teilt mit, daß das Jahresgehalt von Marx auf 4200 Mark erhöht worden ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Sichtvermerk des LG-Präs. Beitzke. [19]00 Nov. 19 - Köln: LG-R. Wieruszowski beglückwünscht Marx zur Geburt eines Kindes. Eh. auf Visitenkarte. 1902 Juli 12 - Köln: Der Präs. des OLG teilt Marx mit, daß das Jahresgehalt auf 4800 Mark erhöht worden ist. Unterschrift i. V.: Anhaeuser. ¿ S., hs. Ausf., Sichtvermerk des LG-Präs. Beitzke. 1903 Nov. 20 - Krefeld: Landrat Limbourg als Wahlkommissar teilt Marx mit, daß er für die Kreise Krefeld-Land, Grevenbroich und Neuß zum Abg. gewählt worden ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1904 Febr. 10 - Potsdam: Kaiser Wilhelm II. ernennt Marx zum Landgerichtsrat. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., eingeprägtes Siegel. Gegenzeichnung des Justizministers Schönstedt. In der Anlage Übersendungsschreiben des Justizministers, ¿ S., hs. Ausf. 1904 März 26: Marx bittet den Justizminister Schönstedt, ihn bei der Besetzung der beim LG Köln neu eingerichteten Landrichterstelle zu berücksichtigen. 1¿ S., eigenhädig Entwurf. 1904 Mai 2 - Berlin: Justizminister Schönstedt versetzt Marx zum 1. 6. an das LG Köln. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1904 Juli 12 - Köln: Der Präs. des OLG bittet Marx um Angabe des Zeitpunktes der Vertagung des LT. Eh. Unterschrift i. V. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. Am Rande Antwortentwurf von Marx. 1904 Aug. 1 - Köln: Der Präs. des OLG und der Oberstaatsanwalt teilen Marx mit, daß der jährliche Wohnungsgeldzuschuß auf 900 Mark festgelegt ist. Faksimilierte Unterschriften. ¿ S., hs. Ausf. 1905 Juni 24 - Köln: OLG-Präs. Ratjen teilt mit, daß das Jahresgehalt von Marx auf 5400 Mark festgesetzt worden ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Sichtvermerk von LG-Präs. Dr. Nückel. 1906 März 22 - Berlin: Der Justizminister teilt Marx mit, daß seine Beförderung zum OLG-Rat in Aussicht genommen ist unter der Voraussetzung, daß er mit einer Versetzung an das OLG Düsseldorf ab 1. 1. 1907 einverstanden ist. Unterschrift i. A.: Lisco. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. Mit Antwortentwurf von Marx. 1906 April 7 - Berlin: Kaiser Wilhelm II. ernennt Marx zum OLG-Rat. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., eingeprägtes Siegel. Gegenzeichnung durch Beseler. In der Anlage Übersendungsschreiben des Justizministers vom 31. Mai 1906. 1906 Juni 21 - Berlin: Der Justizminister versetzt Marx ab 1.1.1907 an das OLG Düsseldorf. Unterschrift i. V.: Dr. Küntzel. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1906 Okt. 18 - Grevenbroich: Landrat Brüning als Wahlkommissar teilt Marx mit, daß er bei der Ersatzwahl zum Abg. für Neuß-Grevenbroich und Krefeld-Land gewählt worden ist. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. 1909 Mai 18 - Düsseldorf: OLG-Präs. Ratjen bittet um Angabe der gewünschten Urlaubszeit. Eh. Unterschrift. 1¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1910 März 2 - Mülheim/Rh.: Der Wahlkommissar v. Schlechtendal teilt Marx mit, daß er im 6. Kölner Wahlkreis bei der RT-Ersatzwahl für den Rest der Legislaturperiode zum Abg. gewählt worden ist. Eh. Unterschrift. 1 S., hs. Ausf. 1912 Jan. 15 - Wipperfürth: BM Velder beglückwünscht Marx zum Sieg bei der RT-Wahl. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. [19]12 Juni 4 - Düsseldorf: Senatspräs. Esch billigt Marx' Wunsch, während der LT-Vertagung Ferien zu machen. Er schildert die Arbeitslage des Senats und rühmt die Tätigkeit des Amtsrichters Steinbart. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. In der Anlage Fahrliste mit den Namen Düsseldorfer Richter. 1912 Nov. 13 - Düsseldorf: OLG-Präs. Ratjen tadelt Marx, weil er in einer öffentl. Verslg. über einen Beamten der Schulverwaltung Tatsachen behauptet hat, die denselben verächtlich zu machen geeignet sind, den Namen des Beschuldigten jedoch nicht nennen und Gewährspersonen nicht näher bezeichnen will. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1913 Juni 3 - Neuß: Landrat v. Brandt als Wahlkommissar teilt Marx mit, daß er zum Abg. für Neuß-Stadt und -Land, Grevenbroich und Krefeld-Land gewählt worden ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1914 Aug. 14 - Münster/W.: Die stellvertretende Intendantur VII. Armeekorps teilt Marx mit, daß auf sein Anerbieten, sich für die Mobilmachung der Heeresverwaltung zur Verfügung zu stellen, im Bedarfsfall zurückgegriffen wird. Eh. Unterschrift i. A.: Beisert. 1 Halbseite, hs. Ausf. 1914 Aug. 24 - Düsseldorf: OLG-Präs. Ratjen bittet Marx, wegen der Zeitumstände am 16.9. den Dienst aufzunehmen. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. In der Anlage: Liste der Richter am OLG Düsseldorf. 1916 Mai 29 - Köln und Düsseldorf: Dr. Carl und Dr. Julius Bachem, Landesrat Dr. Horion, Jeanne Trimborn beglückwünschen Marx und Gattin zur silbernen Hochzeit. Eh. Unterschriften. Briefkarte, 1¿, ¿ S. und 3 Halbseiten, eigenhädig Ausfn. 1919 Febr. 3 - Duisburg: Der OB als Wahlkommissar teilt Marx mit, daß er im Wahlkreis 23 zum Abg. der Verf.-geb. Preuß. Ldes.-Verslg. gewählt worden ist. Unterschrift i. V. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1921 Jan. 4 - Düsseldorf: OLG-Präs. v. Staff übermittelt Marx Abschrift einer allg. Verfügung wegen Übernahme öffentl. Ehrenämter durch Beamte. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. In der Anlage die Verfügung vom 11. 12. 1920, 3. S., masch.-schriftl. 1921 Jan. 28 - Berlin, Sitzung des Staatsministeriums: Wildermann teilt Marx die Ernennung zum LG-Präs. mit. Eh. Unterschriften von StS Busch und von Stegerwald. Postkarte, eigenhädig Ausf. 1921 Jan. 28 - Berlin: Das Preuß. Staatsministerium ernennt Marx zum LG-Präs. von Limburg. Eh. Unterschriften: Braun, am Zehnhoff. ¿ S., hs. Ausf., in rotem Siegellack aufgedrücktes Siegel des Staatsministeriums (mit preuß. Königskrone und mit Königsmantel sowie unter Beseitigung von „Königl." in der Umschrift). Dabei Übersendungsschreiben von Justizminister am Zehnhoff vom 4. 2. 1921, 1 S., hs. Ausf., eigenhädig Unterschrift. 1921 Jan. 29 - Düsseldorf: GS Böhler beglückwünscht Marx namens der SchO zur Ernennung. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1921 Jan. 30 - Köln: Prof. Schmittmann und Frau beglückwünschen Marx zur Ernennung, bedauern aber die räumliche Entfernung. Ich hoffe aber, daß Ihr rhein. Herz jede Trennung überbrücken wird, bis endlich vielleicht doch noch, Rheinland und Nassau in Eins vereinigt, den Nassauer wieder zu einem Rhein. Präs. machen werden. Beider eigenhädig Unterschriften. 4 Halbseiten,eigenhädig. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1921 Jan. 30-31 - Düsseldorf, Frankfurt, Düsseldorf: P. Thomas M. Stuhlweißenburg, Provinzial der dt. Dominikaner, F. Servatius und OLG-R. v. Hatzfeld beglückwünschen Marx. Eh. Unterschriften. Briefkarte, 1 und 1¿ Halbseite, eigenhädig Ausfn. 1921 Febr. 4 - Köln: Erzbischof Karl Josef [Schulte] beglückwünscht Marx. Sehr lebhaft aber muß ich beklagen, daß Sie Düsseldorf und die Erzdioecese verlassen werden. Wie Ihr Weggang von Düsseldorf die SchO beeinflußt, vermag ich noch gar nicht zu ermessen. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1921 Febr. 4 - Köln: Hoeber beglückwünscht Marx. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1921 Febr. 13 - Frankfurt: OLG-Präs. E. Dronke beglückwünscht Marx und heißt ihn willkommen. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen. 1921 Sept. 27 - Berlin: Justizminister am Zehnhoff ernennt Marx zum Senatspräs. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf. In der Anlage Übersendungsschreiben desselben vom gleichen Tage, eigenhädig Unterschrift, masch.-schriftl. Ausf., ¿ S. 1921 Okt. 5 - Berlin-Schöneberg: Chefredakteur Krauss beglückwünscht Marx. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1921 Nov. 23 - Berlin: Präs. und Senatspräs. des Kammergerichts überweisen Marx ab 1. 12. dem 28. Zivilsenat. 1 Halbseite, Durchschrift von Masch.-Schreiben. [19]22 Jan. 29, [19]23 Jan. 12 - [Berlin]-Charlottenburg: Maler Ernst Schäffer übermittelt Marx Artikel über seine Porträtradierungen bzw. ein in der 'Woche' veröffentlichtes Porträt von Marx. Eh. Unterschriften. Briefkarte und 1 Halbseite, eigenhädig Ausfn. 1922 Aug. 21: Marx zeigt dem Kammergericht an, daß er einstweilen seinen Dienst nicht antreten kann, weil er als Vors. des Z laufend zu den interfraktionellen Besprechungen beim RK oder einem Reichsminister gerufen wird, Mitglied des Überwachungsausschusses des RT ist und Parteiverslgn. abzuhalten hat. Er gibt eine Übersicht über seine Tätigkeit seit dem 19.7. 1 S., kurzschriftlich, eigenhädig 1923 Dez. 1 - Berlin: Justizminister am Zehnhoff teilt Marx mit, daß er infolge der Ernennung zum RK aus dem Preuß. Justizdienst ausgeschieden ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]23 Dez. 21 - [Berlin]-Grunewald: Prof. Hans F. Helmolt bittet Marx um Stoff über Herkunft, Lebens- und Bildungsgang. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf. 1924 Mai 29, 31, Juni 2 und 3 - Osnabrück, Berlin, Freiburg: Bischof Wilh. Berning, RP Ebert, Reichsfinanzminister Luther, Weihbischof Deitmer und Msgr. Kreutz kondolieren Marx zum Ableben seiner Schwester, Mater Antonia, Ursuline in Köln. Eh. Unterschriften. ¿, ¿, 1 Halbseite, 2 Halbseiten, 1 S., eigenhädig und masch.-schriftl. Ausfn., meist Kopfbögen. 1925 Dez. 16 - Berlin: P. Chrysostomus Conrath OP, Studentenseelsorger, übermittelt Marx das Skapulier des Dominikanerordens. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., Kopfbogen des Klosters St. Maria-Victoria, Karlstr. [19]26 Juni 17 - Ocaña (Toledo): P. Petrus M. Louven, Provinzial der dt. Dominikaner, sendet Marx als Mitglied des 3. Ordens das Bild des Ordensgenerals Bonaventura Garcia Paredes mit dessen eigenhädig Widmung. Eh. Unterschrift. ¿ S.,eigenhädig. Ausf. 1926 Okt. 6 - Berlin: StS a. D. Schulz, Vors. d. Dt. Kunstgemeinschaft, übermittelt Marx ein gerahmtes Blatt der von dem Maler Jaeckel angefertigten Porträtradierung. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Dt. Kunstgemeinschaft'. [19]27 Jan. 14 - Breslau: Porsch beglückwünscht Marx zum Geburtstag. Eh. Unterschrift. Postkarte mit Ansicht von Porschs Haus am Ohlauufer, eigenhädig 1927 Jan. 16 - Düsseldorf: Johannes Wintgen beglückwünscht Marx zum 64. Geburtstag und sendet ein Gedicht. Eh. Unterschrift. ¿ S.,eigenhädig. Ausf. 1927 Mai 16 - Berlin: Nicola Perscheid bittet v. Stockhausen um Auswahl unter den Lichtbildern von Marx. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1927 Juni 17 - Köln: Museumsdirektor Ewald übermittelt Frau Marx i. A. von OB Adenauer den Abguß einer im Emmericher Heimatmuseum befindlichen, 1925 auf der Jahrtausend-Ausstellung gezeigten Plastik 'Maria auf der Flucht nach Ägypten'. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Bogen mit eingeprägtem Wappen der Stadt Köln. 1928 April 4 - Berlin: Der italien. Botschafter Aldrovandi bittet die italien. Grenzbehörden, Marx mit jeder Erleichterung passieren zu lassen. Eh. Unterschrift. 1 S., Vordruck auf Kopfbogen der Botschaft, Stempel der Botschaft. o. D.: Auszüge aus den Memoiren von Viscount d'Abernon über das Verhältnis Marx-Stresemann und über den ungeeigneten Dolmetscher auf der Londoner Konferenz 1924. 1 S., masch.-schriftl. o. D. <1928>: Wahlaufruf von Marx für den Wahlkreis Thüringen. 1 S., masch.-schriftl. 1928 Juni 2 - Barmen: OB Dr. Marsmann, Kreiswahlleiter des 22. Wahlkreises Düsseldorf-Ost, teilt Marx mit, daß er zum RT-Abgn. gewählt ist. Eh. Unterschrift. 1 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben als Ausf. 1928 Juni 23 - Berlin: Chr. Teusch beglückwünscht Frau Marx zum Namenstag. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'RT, Abg.' 1928 Aug. 3 - Berlin: Grenzempfehlung des österr. Geschäftsträgers für Marx. Eh. Unterschrift: Pacher. 1 S., Vordruck, Stempel der Gesandtschaft. 1929 April 30 - Berlin: Grenzempfehlung des italien. Botschafters Aldrovandi-Marescotti. Eh. Unterschrift. 1 S., Vordruck, Stempel der Botschaft. o. D. <vor 1932>: Kurzlebenslauf von Marx. Fahnenabzug. Dabei Prospekt vom 'Reichshandbuch d. Dt. Gesellschaft'. 1930 Sept. 29 - Berlin: Der Reichswahlleiter bestätigt Marx, daß er das Mandat im Wahlkreis 12 (Thüringen) angenommen und somit auf das Reichsvorschlagsmandat verzichtet hat. Eh. Unterschrift i. V.: Meisinger. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1930 Okt. 1 - Weimar: Der Kreiswahlleiter für den XII. Wahlkreis teilt Marx mit, daß er für die Dt. Z-Partei gewählt worden ist. Eh. Unterschrift: Müller. 1 S., Durchschrift v. Masch.-Schreiben als Ausf. 1933 März 13/14: Marx teilt wegen seines Umzuges nach Bonn mit 1) an v. Wegerer, daß er den Vorsitz der Gesellschaft zur Erforschung der Kriegsursachen niederlegt, aber die Monatshefte weiter zugesandt haben möchte; 2) an Min.-Rat Dr. Strahl, daß die Reichszentrale für Heimatdienst die Veröffentlichungen umadressieren möchte; 3) an Dr. Heinen-Köln, daß er für Bemühungen wegen seines Sohnes in Frankfurt dankt und daß die Kommunalpolit.-Blätter, wenn es ohne Mehrarbeit angeht, nur noch in Auswahl zugesandt werden sollen; 4) an Dr. Broermann-Berlin-Steglitz, daß die Zschr. 'Dt. Grenzlande' nach Bonn umgeleitet werden soll; 5) an Domkapitular Dr. Weber-Berlin, daß er die Einladung der Berliner SchO nicht wahrnehmen kann; 6) an Verlag 'Pressebericht', daß keine weiteren Zusendungen erfolgen sollen; 7) an Chefredakteur Krauss, daß die Zusendung der Korrespondenz eingestellt werden soll, daß aber Marx bei Gelegenheit Artikel einsenden wird; 8) an Dr. Hans Draeger, daß die Monatsschrift des Arbeitsausschusses Dt. Verbände nach Bonn nachgesandt und interessante Neuerscheinungen zugänglich gemacht werden möchten. 1¿, 1, 1¿, ¿, ¿, ¿, 1¿, 1¿ S., Durchschriften von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1933 März 15 - Berlin: Draeger antwortet Marx, daß 'Der Weg zur Freiheit' weiter geliefert und alle Neuerscheinungen zugestellt werden. Er dankt für die Anerkennung der Arbeit und für die bisher gewährte Unterstützung. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Arbeitsausschuß Dt. Verbände, Geschäftsführender Vizepräs.' 1933 März 16 - Berlin: v. Wegerer bedauert, daß Marx den Vorsitz der Gesellschaft für Erforschung der Kriegsursachen niederlegt. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1933 März 17 - Berlin: Strahl dankt Marx für den Abschiedsgruß. Die RR hat die Auflösung der Reichszentrale für Heimatdienst beschlossen und ihn selbst auf Wartegeld gesetzt. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Reichszentrale für Heimatdienst, Zentralltg.' 1933 März 17 - Berlin: Krauss dankt Marx für alle bisher bewiesene Unterstützung. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]33 März 20 - Berlin: Kaas an Marx: Da ich weiß, daß Sie in diesen Tagen Berlin verlassen und zum Rhein übersiedeln, möchte ich diese Gelegenheit benutzen, Ihnen besonders für all das zu danken, was Sie in der Zeit gearbeitet und geleistet haben, seit Sie in Berlin wohnen. Es ist mir bekannt, daß Sie die Absicht hatten, mit der Übersiedlung nach Limburg Ihre polit. Tätigkeit weitgehend einzuschränken. Strengstes Pflichtgefühl ist es gewesen, daß Sie nach dem Tode unserer damaligen Führer dem Rufe der Partei und der Fraktion gefolgt sind. Mit größter Aufopferung haben Sie als Vors. der Partei und der Fraktion die schweren Aufgaben, die mit diesem Amt verbunden waren, auf sich genommen und zum Besten erfüllt. Ihrer Bitte gemäß haben wir davon Abstand genommen, öftere Anlässe zu äußeren Ehrungen zu benutzen. Um so mehr drängt es mich, Ihnen heute noch einmal meinen Dank zu sagen und Gott zu bitten, daß er Ihren Lebensabend am Rhein für all die Arbeit, die Sie noch haben, segnen möge. Dabei bin ich davon überzeugt, daß Sie Ihren klugen Rat für unsere schweren Entscheidungen uns auch weiterhin leihen werden. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Dt. Z-Partei. Der Vors.' [19]33 März 23 - Potsdam: O. Fessler dankt Marx für das Gedenken beim Abschied von Berlin. Das Amt des wirtschaftspolit. Referenten, wozu Marx ihn in die Reichskanzlei berief, ist ihm genommen worden. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1933 Ende März: Luther dankt Marx für das Gedenken anläßlich des Ausscheidens als Reichsbankpräs. und zur Ernennung als Botschafter in USA (Vereinigte Staaten von Amerika). 1 Halbseite, Druck. Eh. Zusatz: Ihre gütigen Zeilen haben mich besonders bewegt. Ich sende Ihnen verehrungsvolle Grüße. In der Anlage der nicht zur Veröffentlichung bestimmte Abdruck des Schreibens von Luther an den RP vom 16. 3. 1933 mit der Begründung seines Rücktritts, 1¿ S., Druck. o. D. <nach 1933>: Kurzlebenslauf von Marx im 'International Who's Who'. Korrekturfahne. 1935 Aug. 5 - Köln: Gen.-Vikar David erteilt Marx die Erlaubnis, Rosenbergs Bücher 'Der Mythos des 20. Jahrhunderts' und 'An die Dunkelmänner' zu lesen, wenn er zuvor die 'Studien zum Mythos des 20. Jahrhunderts' <von W. Neuß> liest. Eh. Unterschrift. 1 S., Vervielf., Stempel von Kard.-Erzbischof Schulte. 1939 Sept. 16 - Köln: Reg.-Präs. Reeder dankt Marx für das durch den OB von Bonn ihm übermittelte Anerbieten, seine Arbeitskraft dem Staate zur Verfügung zu stellen. Im Augenblick stehen noch genug Kräfte für die Verwaltungsarbeit zur Verfügung. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1943 Juli 19 - Limburg und Trier: Die Bischöfe Antonius Hilfrich und Franz Rudolf [Bornewasser] empfehlen Marx Anschriften von Personen, an die Marx sich wegen einer ruhigeren Wohnung wenden kann. Eh. Unterschriften. 1¿ und 1 S., eigenhädig und masch.-schriftl. Ausfn. 1943 Juli 20 - Limburg: Bischof Antonius Hilfrich teilt Marx mit, daß Pfarrer Dambach-Köln schon mit Geistlichen seiner Diözese wegen einer Wohnung für Marx Verbindung aufgenommen hat, um ein geeignetes Pfarrhaus zu finden. Die Privathäuser sind wohl alle für Umquartierungen aus Frankfurt/M. vorgesehen. Eh. Unterschrift. Briefkarte mit Wappenaufdruck, eigenhädig Ausf. <1943> Juli 24 - Trier: Bischof Franz Rudolf [Bornewasser] freut sich, daß Marx in Neustadt (Wied) untergekommen ist. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1945 Jan. 13 - Würzburg: Bischof Matthias Ehrenfried empfing Marx' Brief vom 30. 11. 1944 erst am 2. 1. 1945 im Luftschutzkeller. Er kann kaum mit einer neuen Wohnung helfen. Vielleicht ist er in Neustadt (Wied) besser untergebracht als im Frankenland, wo Aschaffenburg und Schweinfurt schon schwer heimgesucht worden sind. Pfarrer Dr. Ludolf Schmitz-Rheinbach kann wegen der Verkehrshindernisse seine dortige Pfarrstelle nicht erreichen. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1945 Okt. 29: Fragebogen und Besonderer Fragebogen für Richter, Gerichtsbeamte, Staats- und Amtsanwälte der Militärregierung in Deutschland. 6 und 3 S., von Marx eigenhädig ausgefüllte Vordrucke. 1946 Mai 23, 25, 27, 29, 30, Juni 7 - Osnabrück, Aachen, Köln, Hildesheim: Bischof Wilh. Berning, Bischof Johannes Joseph van der Velden, OB Hermann Pünder, Jos. Kard. Frings, OB Spoelgen-Bonn, Bischof Joseph Godehard [Machens] beglückwünschen Marx zum 55. Hochzeitstag und wünschen ihm Genesung. Eh. Unterschriften. ¿ S., 1¿ Halbseiten, ¿ S., eigenhädig und masch.-schriftl. Ausfn., Kopfbögen. 1946 Aug. 5 - Bonn: Todesanzeige für Marx. 1 Halbseite, Druck. <1946 Aug. 9 - Köln, Friedhof Melaten>: Trauerreden von Pfarrer Karl Dambach - Köln, Oberstadtdir. Willy Suth - Köln, OP Lehr - Düsseldorf, Konrad Adenauer (In den schwersten Zeiten des Rheinlandes im Jahre 1924, als er RK war, haben wir Rheinländer immer, zu jeder Stunde, bei Tage und bei Nacht, Hilfe bei ihm gefunden. Es ist noch nicht die Zeit und der Tag gekommen, da man offen über die Vorgänge der damaligen Zeit sprechen könnte. Aber das sage ich an diesem offenen Grabe: Das Rheinland verdankt dem RK Wilh. Marx in schwerster Zeit alles), Domkapitular Böhler Köln und RA Henry - Bonn am Grabe von Marx. 5¿ S., Durchschrift von Masch.-Schreiben.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 3
Altsignatur : 3



Vorlesungsnachschriften, juristische Examensarbeiten und Prozeßrelationen


Enthält : 1881/82 Wintersemester - Bonn: Nachschrift der Vorlesungen von Professor Hüffer über Kirchenrecht und Eherecht sowie von Prof. Schloßmann über Geschichte des röm. Civilprozesses. 184, 68 und 117 S., eigenhädig 1882 Sommersemester - Bonn: Nachschrift der Vorlesungen von Prof. Hüffer über Staatsrecht, von Prof. Hälschner über die Dt. RV und von Prof. Klostermann über Verwaltungsrecht. 115, 63 und 105 S., eigenhädig 1882 Sommersemester und 1882/83 Wintersemester - Bonn: Nachschrift einer Vorlesung über Familienrecht, einer Vorlesung von Prof. Hüffer über Völkerrecht und von Prof. Bechmann über Obligationenrecht, dann über das Wechselrecht und das Duell und schließlich einer Vorlesung von Prof. Klostermann über das Grundbuchrecht und Patentrecht. 102, 73, 4, 40, 13, 42 und 14 S., eigenhädig [18]83 Juni 20 - Bonn: Die lex commissoria beim Kauf. 35 Spalten, eigenhädig Kritische Bemerkungen am Rand von anderer Hand. 1884 April 20: Ist die Übereignung unter Lebenden (Traditio) nach heutigem gemeinen Recht ein sog. formales oder ein materielles Geschäft? Welche Bedeutung hat für diese Frage der Kauf? Entwurf 31 Spalten, Reinschrift 32 Spalten,eigenhädig. Kritische Bemerkungen am Rande. Dabei 11 Halbseiten Materialslg. aus dem Schrifttum. o. D. <nach 1887>: Ausarbeitung über das Konkursverfahren und über die Stellung des Konkursverwalters. 19 und 14 Spalten, eigenhädig Dabei Materialsammlung aus dem Schrifttum, 18 Blätter. 1888 Sept. 4: Relation in Sachen der Ehefrau Auguste de Jong zu Schönstein für sich und als Generalbevollmächtigte des Rentiers Karl Greiner zu Pirmasens, Klägerin, gegen Fa. Gebr. Bäumer zu Lünen a. d. Lippe wegen Pfandfreigabe. 34 Spalten, 10 Seiten Materialslg., eigenhädig o. D.: Ausarbeitung über Pfändungsaufhebung während eines Konkursverfahrens. 28 Spalten, eigenhädig o. D.: Relation in Sachen der Sophie Wolf, Ehefrau des Ackerers Benjamin Friedhoff, ohne Geschäft, am Schwarzendick Gemeinde Mettmann wohnhaft, Klägerin, gegen ihren Ehemann wegen Erteilung der gerichtlichen Ermächtigung. 8 S., eigenhädig
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 4
Altsignatur : 4



1933
Wahl zum Landtag, politische Gegnerschaften, Niederlegung des Reichstagsmandats


Enthält : Erinnerungsbericht (geschrieben Juni 1933): Uneinigkeit im Z in Elberfeld unter Geigenhädig-R. Roeren. Vv unter Leitung des ausgezeichneten Religionslehrers Dr. Hilt vom staatl. Gymnasium. Später Übernahme des Vorsitzes durch Marx. Charakterisierung der Elberfelder und der Einwohner des Berg. Landes. Pfarrer Neumann an St. Laurentius-Elberfeld, vorher Präses d. Arbeitervereine in Düsseldorf, ein großer, arbeitskräftiger, selbstbewußter Herr, und seine Niederlage bei Wahl seines Kirchenvorstandes. Dieser Pfarrer fragte 1899 wegen LT-Kandidatur im Wahlkr. Neuß-Grevenbroich-Krefeld (Land) an. Beratung mit Freund u. Führer Carl Trimborn, der dies begrüßte, aber zu überlegen gab: daß, wenn ich ein LT-Mandat als Mitglied des Z annehme, ich dann auf eine amtliche Beförderung von vornherein verzichte! P. W. Kallen, Besitzer einer Ölmühle, vom Neußer Parteivorstand hielt Verslgn., die es auch unter dem Vorgänger von der Acht, Kaufmann aus Köln, nie gegeben hatte, für unnötig: Wir versprechen Ihnen, daß Sie gewählt werden, wenn Sie uns einen Brief schreiben, in dem Sie sich darüber aussprechen, ob Sie die Einführung des Anerbenrechtes in der Rheinprovinz für notwendig oder zweckmäßig halten. Unsere Bauern wollen davon nichts wissen! Darstellung der positiven Ansichten des Amtsger.-R. Schmitz aus Erkelenz, später LG-Präs. in Aachen, zum Anerbenrecht. Groteske Verhältnisse durch Realteilung auf dem Hunsrück. Eigene Stellungnahme: ich würde mich dagegen wehren, daß gegen den Willen der Landwirte das Erbrecht geändert werde (Neuß-Grevenbroicher Ztg. Nr. 134 v. 16. 6. 1899). Abstimmungsergebnis der auf Marx gefallenen Wahl, dessen unmittelbarer Vorgänger Amtsger.-R. Rath aus Grevenbroich und dessen spezieller Kollege, Weingutsbesitzer Bender aus Vallendar war, der nach seinem Tode durch Graf v. Spee ersetzt wurde. Weitere Bemühungen um Abhaltung von Verslgn.; in Norf wurde durch den Neffen Georg Lemper eine Rede vor dem Bauernverein über das landwirtschaftl. Unfallversicherungsgesetz vermittelt. Änderung der Lage auf die Nachricht, um Neuß herum säßen 500 rot organisierte kath. Arbeiter. Dir. Dr. Brauns erschien und hielt Gericht über all die Gemeinden, die zwar gut katholisch lebten, aber ihre Pflicht zur Aufklärung über die sozialen Fragen und Aufgaben nicht erfüllt hatten. Lust, Reden auch über polit. Dinge anzuhören, wuchs. Dr. am Zehnhoff nahm sich der Volksaufklärung mit allem Eifer an. 6 S., Masch.-Schr. 1899-1910: Liste der besuchten, rund 320 Verslgn. meist mit Angabe der Themen. 12 S., eigenhädig 1899 Juni 11 - Neuß: P. W. Kallen schreibt, daß Marx mit 13 gegen 2 Stimmen in der Ausschußsitzung als Kandidat bezeichnet worden ist. Die Gegenstimmen waren allg. für einen Landwirt, aber keine geeignete Person konnte präsentiert werden. Am 15.6. ist die große Vertrauensmännerverslg., in der die Kandidatur endgültig festgestellt wird. Marx soll in kurzer allg. Fassung seinen polit. Standpunkt darlegen und besonders Agrarfragen berücksichtigen, sich freilich in wirtschaftl. Fragen nicht festlegen. Daß er sich bisher landwirtschaftl. Belangen nicht gewidmet habe, soll er nicht bemerken, aber versprechen, vor der Verhdlg. von Agrarfragen im LT sich mit den Wählern in Verbindung zu setzen. Dieser Brief soll, wenn nötig, in der Verslg. verlesen werden. Er weiß nicht, ob es nötig ist, daß [Marx] sich in einer Verslg. präsentirt. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1899 Juni 13: Marx an P. W. Kallen: Polit. Standpunkt voll und ganz auf dem Boden der Partei des Z, welche es verstanden hat die geistigen und die materiellen Güter des Volkes in gleich vollkommener Weise zu schützen und nach Kräften zu fördern; Vertretung der kirchl., aber auch der verfassungsmäßigen bürgerl. Freiheit. Er will besonders die Interessen des Wahlkr. in landwirtschaftl. Fragen wahrnehmen, die Verhältnisse dort kennenlernen und vor Verhdlg. wichtigerer Vorlagen im LT die Ansichten und Wünsche der Angehörigen des Wahlkr. erfahren. Trotz der bisherigen Erfolglosigkeit des Versuches der Abg. Mies und Bachem auf günstigere Gestaltung des Kommunalabgabengesetzes für den Grundbesitz muß erneut dafür gearbeitet werden. In dem augenblicklich den LT beschäftigenden Gemeindewahlgesetz ist m. M. nach eine Abschlagszahlung auf die so lange und oft wiederholte Forderung einer Besserung des bisherigen ganz unhaltbaren Zustandes zu erblicken. Das Anerbenrecht ist nicht auf jeden Landstrich anwendbar; die tief im Volksbewußtsein gegründeten, althergebrachten Gewohnheiten und Sitten (sind) nach Möglichkeit zu wahren und zu schützen. Ein gesunder Bauernstand (ist) eine der Hauptstützen der gedeihlichen Entwicklung des Staates, und die Hebung der landwirtschaftl. Bevölkerung, namentl. auch des bäuerl. Mittelstandes (bildet) ein Ziel, das niemals aus den Augen gelassen werden darf. Z. Z. aber wird das Interesse der Landwirtschaft in vielfacher Beziehung vernachlässigt. Alsbald will er den Wahlkr. in seinen einzelnen Teilen kennenlernen und die Wünsche der Eingesessenen annehmen. 5 Halbseiten, eigenhädig Entwurf. 1899 Juni 16 - Elberfeld: Marx offenbar an die Mutter: Seine Kandidatur wurde von den Vertrauensmännern mit 300 gegen 20 Stimmen lt. 'Köln. Volksztg.' angenommen; die 20 haben sich später den anderen angeschlossen. Am 22. 6. wird er also Abg. f. Neuß-Grevenbroich sein. Wer hätte das gedacht! Bitte um göttl. Beistand und Gebet der Mutter. Familiennachrichten. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1899 Juni 16 - Neuß: P. W. Kallen schreibt Marx, daß der Brief gute Stimmung gemacht hat. Die Vertrauensmännerverslg. war mit rd. 300 Personen stark besucht. Die von den Bauernvereinen machten Opposition: der Kandidat müsse Landwirt sein. Aus jedem der 3 Kreise kamen Kandidatenvorschläge; keiner fand Anhang. Nach langer Beratung und angeregter Debatte fand der Beschluß des Wahlausschusses, Marx aufzustellen, eine erdrückende Mehrheit. Der Hauptopponent erklärte darauf, daß er sich persönlich der Mehrheit anschließe, und bat die Minderheit, um die Einigkeit zu erhalten, ebenfalls darum. Die Wahl ist am kommenden Donnerstag, 22. 6., um 11 Uhr. Das Ergebnis soll telegrafiert werden. Marx wird um sofortiges Kommen zur Teilnahme an einer Festverslg. um 4 Uhr gebeten. Dort kann er mit seinen Wählern bekannt werden; früher ist das auch so gehandhabt worden. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1899 Juni 20 - Neuß: P. W. Kallen schreibt Marx, daß er diesen am Bahnhof abholen und bei der Tasse Caffe noch manches bis zur Verslg. besprechen will. Marx soll die [Mittelland-] Kanalfrage nicht anschneiden. Unsere Bauern, sowie die hiesigen Industriellen sind nicht dafür. Für unseren Wahlbezirk ist der Rhein die einzige Wasserstraße von Interesse. Die Kanalfrage ist aber mit seinen <!> vielen Millionen Kosten eine so großartige Anlage, die nicht leicht behandel[t] werden kann, sondern ein Studium erfordert. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1899 Juni 20 - B[erlin]: Carl Trimborn an Marx: An der Neußer Kandidatur ist er unschuldig; dort ist man von selbst auf Marx verfallen. Er hat lediglich Auskünfte gegeben. Marx soll gleich nach der Wahl wegen der Diäten nach Berlin kommen. Anwesenheit ist erforderlich bei den Abstimmungen über das Gemeindewahlgesetz, den [Mittelland-]Kanal und die Verleihung der Mündelsicherheit an die Hypothekenbanken. Der Abstimmungstermin ist nicht abzusehen. Nächste Woche kommen die Justizgesetze dran. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'Dt. RT'. 1899 Juni 24 - [Berlin]: Adolf Langen an Marx: Auch im Namen des Abg. Bender teilt er die Formalitäten mit, die aus Nachwahlen hervorgegangene Abgeordnete zu erledigen haben. Marx möge bald nach Berlin kommen, in 8-14 Tagen wird der LT ohnehin vertagt werden. Er möge Wohnung im St. Josefsheim, Anhaltstr. 10, nehmen, wo auch er, Roeren, Letocha, Dasbach u. Jaeger untergebracht sind. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'H. d. Abgn.' 1899 Juli 18 - Neuß: P. W. Kallen schreibt auf Marx Angebot vom 15. 7., mit den Wählern engere Verbindung aufzunehmen, daß er, da sich im Sommer keine Gelegenheit mehr bietet, darauf nach Rücksprache mit den Freunden im Herbst oder Winter zurückkommen will. Herren aus dem Ldkr. Krefeld haben angekündigt, daß Marx und der RT-Abg. Bachem im Winter dort verlangt werden. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1899 Sept. 15 - Neuß: P. W. Kallen an Marx: Vor der Hand ist es nicht rathsam, eine Verslg. zu halten. Aufgrund von Absprache mit Redakteur Grunau soll im Okt. eine Verslg. des Vv stattfinden; die Rede ist Marx zugedacht. K.s Schwiegersohn Verhas wird am Sonntag wieder nach Elberfeld reisen. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1900 Aug. 13 - Rosellen: Georg [Lemper] schreibt Marx, daß er dessen Absicht, Verslgn. abzuhalten, dem Pastor mitgeteilt hat, der sie auf dem Lande für nicht angebracht hielt. Er selbst ist gegenteiliger Meinung und bat den Pastor, auf der Verslg. des Bauernvereins den Plan von Marx vorzutragen. Der Pastor entsprach dem. Es war nur eine Stimme: so was ist uns noch nicht angeboten worden, und wollen wir diese Gelegenheit nicht unbenutzt vorübergehen lassen. Der Pastor wird die Verslg., die auch in den Ztgn. angekündigt wird, in den umliegenden Ortschaften bekannt machen; wegen der Kirmessen ist der 7. Okt. der günstigste Termin. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1900 Sept. 5 - Rosellen: Georg [Lemper] an Marx: Da der Vv am Ort nicht besteht und der Pastor ihn nicht einführen will, soll am 7. Okt. der Bauernverein tagen. Der Pastor bittet um Darstellung der Tätigkeit des Z besonders im Hinblick auf die Landwirtschaft. Ferner soll er über die Steuern zu den landwirtsch. Berufsgenossenschaften sprechen, sodann einiges über Fleisch- und Trichinenschau. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1900 Sept. 15 - Rosellen: Georg [Lemper] schreibt Marx, daß er nach dessen Wunsch noch einmal die Themen besprochen hat; am Orte pflichtet man den Ansichten von Marx bei, der über Unfall- und Invalidenversicherung sprechen möchte. Doch möge er die von den Geistlichen gewünschten Themen nicht unterschlagen. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1899 Juni 16-23: 'Neuß-Grevenbroicher Zeitung' mit Wahlergebnissen; sowie 'Wupperthaler-Volksblatt' über Marx und den Windthorstbund in Elberfeld. [1899 Juni 22]: Gedicht auf die Abg. Bender, am Zehnhoff und Marx. Druck. 1901 Nov. 21 - Eupen: Landrat Gülicher schreibt Marx, daß dieser am 20. in einer Vv-Verslg. in Aachen behauptet habe, daß in einer evgl. Verslg. in Herbesthal ein evgl. Pfarrer aus Eupen zur Losvon-Rom-Bewegung gesprochen habe und entsprechende Lieder gesungen worden wären. Als Mitglied des Presbyteriums hat Gülicher Pfarrer Ammer um Äußerung gebeten. Dieser erklärte, daß die Mitteilungen des in Dolhain erscheinenden 'Freien Wort' über den evgl. Gemeinde-Familienabend frei erfunden wären. Marx soll seinen Vorwurf der konfessionellen Hetztätigkeit gegen den Pfarrer öffentlich zurücknehmen. In Gülichers 18jähriger Amtstätigkeit ist bisher der konfessionelle Friede nicht gestört worden. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. Auf demselben Blatt: [19]01 Nov. 26 - Elberfeld: Marx versichert Gülicher, daß es ganz selbstverständlich weit von mir liegt, die leider nun einmal bestehenden Meinungsverschiedenheiten der beiden Confessionen auf irgendeine Weise zu vertiefen. Er würde sich freuen, wenn die zugrundeliegende Ztgs.-Nachricht falsch ist; er wird dann selbstverständlich die gewünschte Erklärung abgeben. Zunächst aber darf er annehmen, daß die dort angegebenen Tatsachen der Wahrheit entsprechen. ¿ S., eigenhädig Entw. Dabei Abschrift von Marx von einer Erklärung von Pfarrer Ammer im 'Volksfreund'-Aachen. [19]01 Nov. 25 - Aachen: Adolf Klinkenberg schreibt Marx, daß Sittart einen ähnlichen Brief erhalten hat. Vom Pfarrer Schwarz in Lontzen, der auch Herbesthal betreut, wird er demnächst Bescheid erhalten. Er hat die Redaktion in Dolhain um Äußerung zu den bestrittenen Ausführungen gebeten. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]01 Nov. 26 - Aachen: Klinkenberg schreibt Marx, daß ihm der Vertreter von 'Freies Wort' versichert hat, daß der Art. in allen Teilen wahr sei. Er selbst ist für die Wahl aufgestellt worden. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]01 Nov. 28 - Aachen: Klinkenberg beglückwünscht Marx zu dem Wahlsieg. Hier verlief die Sache still und friedlich. Er hat inzwischen mit dem Pfarrer von Lontzen die Sache besprochen. Ammer soll ein Hetzer und Sohn eines ausgesprungenen Dominikaners sein. Die Redaktion des 'Volksfreund' glaubt, Ammer keine Erklärung schuldig zu sein, und will Marx' Äußerung abwarten. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. Beigefügt ist eine Antwort von Marx in Stenographie vom 30. 11. 1901. 1901 Dez. 5 - Eupen: Pfarrer Hoffsümmer übermittelt Marx eine Erklärung vom Eupener 'Correspondenzblatt', daß eine Erklärung von Marx nicht eingegangen ist. Er würde eine solche im Hinblick auf die Evangelischen begrüßen. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. auf dem Bescheid vom 'Correspondenzblatt' vom 4. 12. 1901. o. D.: Erklärung von Marx. 2¿ S., eigenhädig Entwurf. 1901 Dez. 9 - Aachen: Adolf Klinkenberg teilt Marx mit, daß dessen und Sittarts Erklärung im 'Volksfreund' und 'Echo' erschienen sind. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'J. W. Klinkenberg, Tuchfabrik'. Auf der Rückseite: 1901 Dez. 11 - Elberfeld: Marx legt bei der Redaktion des 'Correspondenz-Blattes' in Eupen Verwahrung gegen den verstümmelten Abdruck seiner Erklärung ein. ¿ Halbseite, eigenhädig Entwurf. 1901 Dez. 17 - Eupen: Pfarrer G. Ammer bittet Marx um Erläuterung, worauf sich der von diesem gegen ihn erhobene Vorwurf des Leugnens bezieht. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1901 Dez. 19 - Elberfeld: Marx schreibt Ammer zu dem erhobenen Vorwurf. 2 Halbseiten, eigenhädig Entwurf. 1901 Nov. 20 - Dez. 14: 14 Ztgs.-Ausschnitte. 1909 Dez. 1 - Düsseldorf: Marx erhebt beim Ersten Staatsanwalt des LG Klage gegen die 'Düsseldorfer Ztg.' und ihren verantwortl. Redakteur Dr. Klein, der in zwei Art. 'Die Schwesternfrage' und 'Zur Schwesternfrage' gegen Marx Beleidigungen ausgesprochen hat, welche ihn sowohl als Richter wie als LT-Abg. schwer verletzen. 2 S., eigenhädig Entw. 1909 Dez. 10 - Düsseldorf: Marx erhebt beim Ersten Staatsanwalt Einspruch gegen die Abweisung seiner Klage. Gegen die Eingemeindung von Heerdt nach Düsseldorf gegen den erklärten Willen der Gemeinde hat er als zuständiger LT-Abg. nur im Abg.-Haus, niemals in Düsseldorf Stellung genommen. 2 S., eigenhädig Entw. [19]09 Dez. 14 - Berlin: Trimborn schreibt Marx, daß er mit Spahn, Hitze, Kirsch und Fervers der Meinung ist, daß Marx nicht klagen soll. Als Richter ist Marx dadurch hinreichend gedeckt, daß er im öffentl. Interesse Antrag auf Strafverfolgung gestellt hat. Als Abg. muß man allg. noch so verletzende Urteile hinnehmen; erst wenn bestimmte Straftaten vorgeworfen werden, kann man den Richter bemühen. Der Passus: „Instrument der Lüge, das mit verbissener Meisterschaft gehandhabt wird" reicht höchstens für „formale Beschimpfung" aus; die Begründung kann je nach Zusammensetzung der Richterbank dem Kläger sogar nachteilig werden. Da steht man doch in besserer Position, wenn man diese Ausfälle einfach ignoriert und vielleicht in irgendeiner Verslg. niedriger hängt und der allg. Verachtung preisgibt. Mir ist wiederholt „polit. Heuchelei", Feigheit u. dgl. in der 'Rhein. Ztg.' vorgeworfen worden. Es kochte mir, ich wollte klagen. Kausen, den ich damals consultierte, riet mir dringend ab. Heute bin ich froh, daß ich ihm gefolgt bin. Er hat ein sehr sicheres und feines Urteil in diesen Dingen. Trimborn gratuliert zur Annahme des Mülheimer Mandats und dankt namens des rhein. Z. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1911 Jan. 21: 'Liberale Kampfesweise gegen Herrn OLG-R. Marx'. Ztgs.-Ausschnitt. Erinnerungsbericht (geschrieben Aug. 1935; vgl. S. 1): Zusammenstöße mit Minister v. Schorlemer. Genugtuung in kath. Kreisen über die Ernennung von Clemens v. Schorlemer-Lieser zum OP der Rheinprovinz und 1910 zum preuß. Landwirtschaftsminister. Unter den Polen-Gesetzen war eines, das Verstärkung der dt. Ansiedlung im Osten vorsah (1912). Das Z hatte dabei Berücksichtigung von Katholiken verlangt. Darauf erklärte bei der 2. Lesung der Minister, es müsse in dieser Beziehung sehr vorsichtig vorgegangen werden, da Katholiken im Osten allzu leicht der Polonisierung anheimfielen (S. 1). Bei der 3. Lesung hielt Marx dem Minister einen Ausspruch seines Vaters, Burghard v. Schorlemer-Alst entgegen: Germanisierung bedeutet Protestantisierung. In der unmittelbar folgenden Gegenerklärung wurde v. Schorlemer sehr erregt: Wenn er sich äußern könnte, wie er wollte, dann würde er Niederschmetterndes für die Partei <Z> sagen müssen! Porsch und Herold ersuchten Marx zum unauffälligen Verlassen des Plenums zwecks Rücksprache; Gespräch Marx-Hitze (S. 2). Fragliche Authentizität des Wortes von Schorlemer-Alst und die von einem früheren Hausgeistlichen der Familie angeregte Vorsicht. Der zweite Zusammenstoß erfolgte über die Frage, ob in dem Gesetz über die ländl. Fortbildungsschulen Religion obligatorisches Lehrfach werden sollte. Schorlemer war dagegen. Schließlich wurde es den Gemeinden überlassen, den Religionsunterricht einzuführen oder nicht (S. 3). Der schlimme Erzberger pries die Versendung eines Flugblattes in möglichst großer Zahl an, was Marx aufgriff. Man ging sogar so weit, den kath. Eltern den strengen Rat zu geben, die Bildung einer Fortbildungsschule in einer Gemeinde überhaupt zu verhindern, wenn der Religionsunterricht nicht gesichert sei. Der Gedanke, der sicherlich bis an die Grenze des Zulässigen ging, zündete im kath. Volk ganz außerordentlich. Im Reg.-Bez. Kassel wurde, weil Religionsunterricht nicht genehmigt wurde, von den meisten Gemeinden auf Flugblätter der SchO hin die Gründung ländl. Fortbildungsschulen abgelehnt. Die Reg. lud Geistliche und Gemeinderatsmitglieder zu einer Verslg. nach Kassel. Im Abgeordnetenhaus beklagte sich v. Schorlemer über die „SchO des Z". Marx betonte darauf, daß Z und SchO nichts miteinander zu tun haben, und erntete mit einer Rede über die Einführung des Religionsunterrichts lebhaften Beifall auch auf der rechten Seite. Später ist Religion in den ländl. und in den gewerbl. Schulen in etwas gequälter Weise erteilt worden. 5¿ S., Masch.-Schr. mit eigenhädig Verbesserungen. Dabei: 6 Zeitungsausschnitte, 1912 Juni 8-15, 1913 Nov. 21, 1914 Jan. 25. 1917 Sept. 29 - Castellaun: Pfarrer N. Theis empfindet die gegen Marx erhobenen Vorwürfe als starkes Stück. Er führt das auf Marx' vielleicht mißverstandene Ausführungen über die ausgebliebenen Wirkungen des U-Boot-Krieges zurück. Möglicherweise hat auch nicht gefallen, daß Marx sagte, daß er in seinem Wahlkreis nichts von dem Durcheinander, was sonst in Z-Kreisen entstanden sei, bemerke, weil er schon vor einem Jahr oder noch früher vor allzu krassem Optimismus gewarnt hatte. Er bietet Marx jede Hilfe an und hat über die SchO einiges zu erzählen. Pfarrer Knopp, Vors. des Ortsschulinspektorverbandes, ist Marx nicht besonders grün. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1917 Okt. 1 - Düsseldorf: Marx teilt Pfarrer Busch, Perscheid b. Oberwesel, mit, daß das Gen.-Kommando in Münster ihn als Zeuge über das in Angermund verbreitete Gerücht benennt, Marx hätte am 15. 8. in Castellaun bei einer Zusammenkunft von Geistlichen gesagt, daß die Reg. den Krieg so gut wie verloren gebe. Da das Gerede jetzt gerade vor der Erledigung der Kriegsanleihe im vaterländ. Interesse im höchsten Maße zu bedauern ist, bittet Marx um Klarstellung. 1 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. [19]17 Okt. 6 - Halsenbach: Pfarrer Franz legt Marx die drei zur Last gelegten angeblichen Äußerungen dar, bejaht gesunden Pessimismus und teilt mit, daß der nicht der Verslg. beiwohnende Pfarrer Busch das einem BM Beck-Angermund und dieser wiederum einem Hauptmann erzählt hatte, der Anzeige erstattete. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]17 Okt. 6 - Perscheid: Pfarrer Busch schreibt Marx, daß er, ohne sich der einzelnen Ausdrücke erinnern zu können, von Pfarrer Thomé-Damscheid von Marx' überraschend pessimistischer Auffassung der Lage gehört habe: Sie hielten mit dem Z den Krieg im Westen für verloren; auch die U-Boote leisteten nicht, was man davon erwartet hätte; aus dieser Auffassung sei auch die Resolution des RT entstanden. Er hofft, daß er sich getäuscht hat. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1917 Okt. 8 - Düsseldorf: Marx bittet Pfarrer Busch abermals um eine Ehrenerklärung. 1¿ S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1917 Okt. 9 - Castellaun: Pfarrer N. Theis berichtet Marx, daß er vor acht Tagen mit Dechant Franz und Dr. Peters - Simmern verhandelt hat. Nun meldet er den Gang der Verhdlgn. des Dechanten mit dem Landrat in St. Goar <Herm. v. Kruse>. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1917 Okt. 14 - Perscheid: Pfarrer Busch übermittelt Marx die gewünschte Erklärung. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1917 Okt. 26 - Düsseldorf: Marx präzisiert gegenüber Pfarrer Theis seine Ausführungen vom 15. 8. 1917 in Castellaun. Eh. Unterschrift. 1 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben. 1917 Okt. 28 - Düsseldorf: OLG-Präs. v. Staff teilt Marx mit, daß er von vorstehendem Rundschreiben mit besonderer Freude Kenntnis genommen hat. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1918 Jan. 18 - Angermund: BM Beck bedauert gegenüber Marx die ihm durch das Gerede entstandenen Unannehmlichkeiten, berichtet den Hergang und versichert, daß er Marx' politische Tätigkeit hoch einschätzt. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf. 1921 Aug. 13 - Berlin-Schöneberg: Chefredakteur J. B. Krauss übermittelt Marx eine Antwort seines Pressedienstes auf den Angriff der 'Dt. Ztg.': RK Wirth hätte für die Nachfolge Trimborns zuerst Erzberger begünstigt, dann aber Marx als „Ersatz-Erzberger" akzeptiert; die Ztg. bezeichnet Marx als „Mies- und Flaumacher" während des Weltkrieges; angeblich habe ihm von der Obersten Heeresleitung Schutzhaft gedroht. Krauss stellt Marx seinen Dienst bedingungslos und freudig zur Verfügung. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., Kopfbogen. In der Anlage die Pressenotiz, 1 S., Vervielf. 1921 Sept. 28 - Berlin-Schöneberg: Krauss beglückwünscht Marx zur Wahl als Fraktionsvors. und bietet ihm und der Z-Fraktion seine jederzeit unumschränkten Dienste an. Er bittet, die von Trimborn eingeführten ausgezeichneten Methoden der Zusammenarbeit zwischen Z-Partei und Z-Presse beizubehalten und ihn an den Fraktions- und Reichsausschußsitzungen nach Maßgabe der dortigen Interessen teilnehmen zu lassen. Sein Pressedienst hat starke Verbindungen nach Süddtschld. und vor allem nach Bayern. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1921 Sept. 30, Okt. 1 - Berlin-Schöneberg: Krauss übermittelt Marx Presseartikel mit Äußerungen des Abg. Andre-Stuttgart über die Übernahme des Fraktionsvorsitzes durch Marx und Marx' RT-Erklärung. Eh. Unterschriften. 1 S., 1 und 1 Halbseite, masch.-schriftl. und eigenhädig Ausfn., Kopfbogen. In der Anlage die Presseartikel, 2, 2 und 3 S. Vervielfn. 1924 Juni 21-29 - Berlin, Bad Ems, Wien, Münster, Magdeburg: Chr. Teusch, Orth auch namens Redaktion und Verlag der 'Germania', Xaver Lang, stellv. Vors. der RT-Fraktion der BVP, Dr. Ernst Buhla vom Berliner Büro der 'Köln. Volksztg.', Dr. Aengenheister, Gen.-Dir. d. Bad. Bauern-Vereins-Organisation, Dr. Hommerich, Porsch auch namens der LT-Fraktion, Stegerwald, Dr. Stemmler, Vors. der Nassauischen Z-Partei, Krauss, Heinr. Mataja, Rud. ten Hompel und Fourneau beglückwünschen Marx zum 25jährigen Parlamentarierjubiläum. Eh. Unterschriften. 1 Halbseite, 1, 1, 1¿ S., 1 Halbseite, 1, ¿ S., ¿ Halbseite 1¿ S., 1 und 1 Halbseite, Briefkarte, masch.-schriftl. und eigenhädig Ausfn., vielfach Kopfbögen. 1927 Okt. 28 - [Bochum-] Langendreer: Vikar Butterwegge schreibt der SchO, daß ein evgl. Lehrer des Realgymnasiums Marx zur Last legt, im Beisein von Kultusminister Becker und von Hergt der unsittlichen Darstellung eines versuchten Notzuchtsattentats in der Oper 'Jonny spielt auf' ohne Protest zugesehen zu haben. Er bittet um Mitteilung des wirklichen Sachverhalts. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. [192]7 Nov. 9: Marx teilt Vikar Butterwegge mit, daß der Aufführung von 'Jonny spielt auf' <von Ernst Krenek> Kultusminister Becker und Reichsjustizminister Hergt beigewohnt haben, daß die Darstellung nicht so schlimm war, wie es die 'Dt. Ztg.' darstellt, und daß die Oper von etwa 50 Bühnen übernommen worden ist. 1 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. [19]28 Mai 28 - Beuthen: Redakteur Dr. Rudolf Jokiel übersendet Marx einen Art., den er schrieb, um der ihm nahestehenden neuen Jugend zu zeigen, daß das Z Führer hat, denen sie mit gutem Gewissen ihr volles Vertrauen schenken kann. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1928 Okt. 23 - Paderborn: Joh. Grohmann, Geschäftsführer d. Kath. Diasporapressevereins, übersendet Marx eine Kritik der Persönlichkeit und des Wirkens von Marx aus der 'Braunschweig. Landesztg.' vom 22. 10. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. mit hs. Zusätzen auf Kopfbogen 'Sächs. Ztg.', In der Anlage Ztgs.-Ausschnitt. 1929 Febr. 11 - Darmstadt: A. Frhr. v. Gemmingen-Hornberg übersendet Marx eine Karikatur von Walther Thesing im soz.-dem. 'Darmstädter Volksfreund'. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. auf Bogen mit eingedrucktem Wappen und Stempel. 1929 März 6 - Dresden: Wolfgang Eichler, Vors. d. Ausschusses für geistige Interessen der Studentenschaft der Techn. Hochschule Dresden, übersendet Marx 4 Ztgs.-Berichte über seinen Vortrag vom 25. 2. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. auf Kopfbogen 'Die Studentenschaft d. Techn. Hochschule Dresden'. In der Anlage die Ztgs.- Berichte. 1929 April 27 - Höxter: Postsekretär Hans Henneke fragt Marx, ob er bei einer Vorstellung in einem Berliner Theater oder Kino zugesehen hätte, wie ein Neger eine weiße Frau vergewaltigt hat. Diese Behauptung ist vom nat.-soz. Hauptschriftleiter des 'Niedersächs. Beobachters' in Hannover Friedr. Wilh. Heinz aufgestellt worden. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. 1929 April 29 - [Berlin]: Marx dankt Henneke für die Mitteilung, die ein Beweis für die mangelnde Sachlichkeit der NSDAP ist. Deren Leute halten den Rekord in Beleidigungsklagen. In Abstimmungen gehen sie oft mit der KPD zusammen. Den Vorgang bezieht Marx auf die Vorführung der damals neuen Oper 'Jonny spielt auf', zu deren Aufführung in der städt. Oper die Stadt Berlin offiziell eingeladen hatte und die von Marx in Begleitung seiner Frau und zudem von mehreren Ministern mit Damen besucht wurde. Diese fühlten sich in keiner Weise verletzt, keiner dachte daran, die Vorstellung zu verlassen. 1¿ S., masch.-schriftl. ohne Beglaubigung. 1932 Juni 10 - Heiligenstadt: Pradel schreibt Marx, daß nach seinem Verzicht auf eine neue Kandidatur der Wahlkreis wieder einmal vor außerordentliche schwierige Verhdlgn. gestellt ist. Den dornigen Weg der Partei wird Marx aus einem Art. der 'Thüringer Volkswacht' ersehen haben. Um so mehr freute ihn die Anerkennung der geleisteten Arbeit. Er dankt für die für den Wahlkampf zugesagte Hilfe und bittet dringend, am 19. 6. in Leinefelde an der Wahlkreisausschußsitzung teilzunehmen. Ihre Autorität und Ihre Persönlichkeit wird am ehesten dazu führen können, daß die Wogen geglättet und wir vielleicht in der Kandidatenfrage zu einer einheitlichen Willensbildung kommen können. Seine eigene Person stellt Pradel zurück. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1932 Juni 27 - Groß-Ottersleben: Gustav Lorenz, 1. Vors. der Z-Partei Magdeburg-Anhalt, dankt Marx für die mit vorbildl. Aufopferung und Liebe für die mitteldt. Diaspora geleistete Arbeit. Man war stolz auf Marx' Tätigkeit in 2 RT-Perioden. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Dt. Z-Partei, Wahlkreis Magdeburg-Anhalt'. 1932 Juli 4 - Halberstadt: Schilling dankt Marx namens des Provinzialausschusses der Z-Partei der Provinz Sachsen. Dieser bittet, daß Marx ständiges Ehrenmitglied wird. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Preuß. Staatsrat, Mitglied'. 1932 Juli 18 - Heiligenstadt: Propst Poppe bedauert Marx' Abschied vom Eichsfeld und lädt ihn ein. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Vermerk von Marx: „gestorben am 3.8.1932!" 1932 Aug. 5 - Berlin: Hamacher dankt Marx für das gegebene Beispiel, die Arbeit, für so manchen guten Rat und für so manches feine Wort. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'Bevollmächtigter zum Reichsrat'. 1932 Aug. 8 - Berlin: R. Galle, Dir. bei RT, dankt Marx für die anläßlich des Scheidens aus dem RT ausgesprochene Anerkennung. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]33 Mai 30 - Berlin: Krone hat Marx' Brief vom 26. 5. Brüning vorgelegt. Dieser bedauert, daß Marx seine Tätigkeit im Geschäftsführenden Vorstand nicht weiter ausüben kann. Ich habe den Auftrag, Ihnen den selbstverständlichen und herzlichen Dank für die jahrelange, keine Mühe scheuende Tätigkeit im Geschäftsführenden Vorstand auszusprechen. Das neue Arbeitsgebiet, das Sie sich innerhalb unserer Akademikerschaft gestellt haben, ist zurzeit von größter Bedeutung. Daß Sie gerade auf diesem Gebiet mit Ihrer reichen Erfahrung einsetzen, findet hier restlose Billigung. Diese Arbeit muß weiter verfolgt und systematisch ausgebaut werden. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Reichsgen.-Sekretariat der Dt. Z-Partei'.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 5
Altsignatur : 5



1910-1934
Ehrungen und Auszeichnungen


Enthält : 1910 Nov. 28 - Rom: Papst Pius X. verleiht Marx auf Empfehlung von Kard. Fischer das Komturkreuz des Gregorius-Ordens. Breve, lat. Ausf., Pergament, Roter Stempel für Fischerring, eigenhädig Unterschrift von Raphael Kard. Merry del Val. In der Anlage grünes Heft über die Stiftung, die Abzeichen und die Uniform des Ordens, 16 S., 2 Abb. 1910 Dez. 6 - Köln: Erzbischöfl. Geigenhädig-Sekretär Fischer bittet Marx, bei Kard. Fischer vorzusprechen. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite,eigenhädig. Vermerk von Marx, daß Kard. Fischer den Orden überreicht hat. 1910 Dez. 21 - Köln: P. J. Lausberg, Präses des Erzbischöfl. Priesterseminars, beglückwünscht Marx. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. [19]10 Dez. 22 - Wiesbaden: Porsch beglückwünscht Marx zum Gregoriusorden und bietet ihm ein ungetragenes Exemplar an. Er will über Schulsachen verhandeln. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1911 Jan. 30 - Düsseldorf: OLG-Präs. Ratjen teilt Marx mit, daß der König die Annahme und Anlegung des päpstl. Ordens genehmigt hat. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf., Kopfbogen. 1916 Juni 21 - Berlin: Kaiser Wilhelm verleiht Marx den Charakter eines Geigenhädig-Justizrates. ¿ S., hs. Ausf., eingeprägtes großes königl. Siegel. Eh. Unterschrift: Beseler. In der Anlage Übersendungsschreiben des Justizministers vom 26. 6. Eh. Unterschrift i.A.: Bourwieg. 1918 Aug. 30 - Berlin: Die Gen.-Kommission in Angelegenheiten der Kgl. Preuß. Orden bezeugt, daß der König Marx den Roten Adlerorden 4. Klasse verliehen hat. Eh. Unterschrift: Graf Kanitz. 1 S., hs. Ausf., gedrucktes Siegel. 1918 Sept. 9 - Düsseldorf: OLG-Präs. v. Staff übermittelt Marx die Ordensabzeichen und gratuliert. Eh. Unterschrift. ¿ S., Ausf. als Durchschrift v. Masch.-Schreiben. 1919 Juli 24 - Düsseldorf: OLG-Präs. v. Staff übermittelt Marx das Besitzzeugnis zum Roten Adlerorden 4. Klasse. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf. 1919 Dez. 19 - Berlin: Besitzzeugnisse der Generalordenskommission für Marx und seine Frau über das Verdienstkreuz für Kriegshilfe. Faksimilierte Unterschrift: Graf Kanitz. Je 1 S., Drucke. Auf der Rückseite Aushändigungsvermerke von OLG-Präs. v. Staff vom 5. 2. 1920 bzw. BM Schmid-Düsseldorf vom 12. 3. 1920. Dabei Anschreiben von OLG-Präs. v. Staff vom 27. 1. 1920. 1922 Jan. 21 - München: Der Reichsausschuß des Reichsbundes der Kriegsteilnehmer-Verbände dt. Hochschulen, Abt. Nothilfe für akadem. Kriegsbeschädigte, Kriegsgefangene und Kriegsteilnehmer ernennt Marx zum Ehrenmitglied. Unterschriften: Hartmann, Dr. Loenicker, O. G. Schmidt. 1 S., Druck. 1924 Aug. 13 - Paris: Taffari Makonnen, Kronprinz und Regent des Aethiopischen Reiches, schickt Marx Dedjat eh Haileslassé und Cato Sahlé Cédalou, die darlegen sollen, warum er so schnell hat abreisen müssen. Er bittet, übersandte Gegenstände als Andenken anzunehmen, und wünscht weitere Entwicklung der alten, fest gebliebenen dt.-aethiopischen Freundschaft. Eh. Unterschrift. Ders. übermittelt Marx das große Band des Sterns von Aethiopien als Beweis der Freundschaft zwischen Dtschld. und Aethiopien. Eh. Unterschrift. 1 und ¿ S., Ausfn. in aethiopischer Schrift auf Bogen mit goldenem Kopf. Großes Staatssiegel des Ausstellers. 1924 Aug. 13: Kaiserin Zaoditu von Aethiopien zeichnet Marx mit dem Großkreuz des hohen Sterns von Aethiopien aus. 1 S., Ausf. in aethiop. Schrift auf Pergament mit buntem Ornamentrand. Oben großes Staatssiegel der Kaiserin, unten großes Staatssiegel des Regenten. 1924 Nov. 30 - Düsseldorf: Die Delegierten der kath. Beamtenvereine Düsseldorfs ernennen Marx zum Ehrenvors. des Bezirksverbandes Düsseldorf der kath. Beamtenvereine. Eh. Unterschriften: Stud.-Rat Dr. Nell, Bezirksvors.; Religionslehrer E. Kreuzberg, Bezirkspräses; Hausinspektor Wilh. Krichel, Bezirksschriftführer; Stadtsekretär Mart. Schmidt, Bezirkskassenwart. 5 S., davon 2 Illustrationen, Pergament, Prachteinband. [19]25 Febr. 28 - Elberfeld: Die Gesellschaft Parlament, die älteste kath. Gesellschaft Dtschlds., ernennt Marx - wie einst auch Windthorst und Mallinckrodt - zum Ehrenmitglied. Eh. Unterschrift: J. Offermann, Vors. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1925 Juni 20 - Bonn: Die Kath.-Theolog. Fakultät der Univ. verleiht Marx den Ehrendoktor der Theologie. Eh. Unterschrift: Schwer, Dekan. 1 S., Ausf. in lat. Sprache, Druck, aufgedrücktes Siegel der Fakultät. Dabei Übersendungsschreiben des Dekans vom gleichen Tage, 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1925 Juni 20 - Köln: Kard. Schulte freut sich über die schon allein der SchO wegen wohlverdiente theolog. Ehrenpromotion. Besuchskarte, eigenhädig [19]25 Juni 21 - Münster: Prof. Dr. Adolf Donders beglückwünscht Marx zum Ehrendoktor: Sie haben damit das Siegel unter das schönste Wort gesetzt bekommen, das Ihnen jemals gesagt worden ist, - das Wort des Münchener Kardinals: „Der Bonifatius der kath. Schule". Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1925 Juni 22 - Düsseldorf: OB a. D. Plassmann beglückwünscht Marx zum Ehrendoktor. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1925 Juni 22 - Köln-Ehrenfeld: Macherey beglückwünscht Marx. Eh. Unterschrift. Briefkarte, masch.-schriftl. Ausf. 1925 Juni 24: Marx dankt Dekan Schwer für die unverkennbar in zu liebenswürdiger Weise zugedachte Ehrung. Er freut sich, weil die Heimatuniversität sie ihm verliehen hat. 1¿ S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1925 Juli 13 - Berlin: Die Studentenverbindung 'Semnonia' bittet Marx, ihr Ehrenphilister zu werden. Sie glaubt, daß das Jahr Ihrer Kanzlerschaft für Dtschld. einen entscheidenden Schritt auf dem Wege einer ruhigen Aufwärtsentwicklung darstellt. Was uns als junge kath. Akademiker stets begeistert und angespornt hat, war das leuchtende Vorbild, das Sie uns allzeit gegeben haben durch Ihre unerschütterliche Treue zu unserer heiligen Kirche, durch Ihre selbstlose Hingabe für unser unter den Folgen von Krieg, Niederlage und Revolution schwer ringendes Volk und Vaterland und durch Ihre gerade in heutiger Zeit so notwendige soziale Einstellung und Betätigung. Gerade in Berlin hat man Marx' offenes Herz besonders für die geistigen Nöte der kath. akadem. Jugend kennengelernt. Eh. Unterschriften: Josef Schlickau, Hermann Siemer, Hans Middendorf. 2 S., masch.-schriftl. Ausf. 1926 Juni 29 - Frankfurt/Main-Sachsenhausen: Pfarrer Dr. Peter Joseph Karst übermittelt Marx einen Abdruck der bei der Grundsteinlegung der St. Bonifatius-Jubiläums- und Gedächtniskirche hinterlegten Urkunde. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, eigenhädig Ausf. In der Anlage der Abdruck der Urkunde. 1926 Juli 16 - Berlin: Der Präs. des Dt. Roten Kreuzes v. Winterfeld-Menkin verleiht Marx die 1. Klasse des Ehrenzeichens des Dt. Roten Kreuzes. Eh. Unterschrift. 1 S., Druck. 1926 Aug. 5 - Himmerod: Abt Carolus Münz und OP Dr. Fuchs, Vors., bestätigen Marx ein Patronat beim Bauverein Kloster Himmerod. Eh. Unterschriften. 1 S., vorgedruckte illustrierte Ausf. 1927 Mai 23 - Bonn: Der St. Marien-Kirchenchor ernennt Marx zum Ehrenmitglied. 8 eigenhädig Unterschriften. Doppelseite, geschmückte Ausf. 1927 Nov. 11 - Wien: Bundespräs. Hainisch verleiht Marx das große goldene Ehrenzeichen am Bande. Eh. Unterschrift. Gegenzeichnung durch Seipel. 1 S., vorgedruckte Ausf., großes, eingeprägtes Staatssiegel. 1928 Juni 26 - Freiburg: Verleihungsurkunde des Caritasabzeichens. Eh. Unterschrift: K. Joerger. 1 Viertelseite, vorgedruckte Ausf. 1928 Juni 27 - Berlin: Der Afghan. Gesandte Ahmed Ali erbittet von Marx und seiner Frau Photographien zur Erinnerung für seinen König. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen mit goldgeprägter Schrift. 1928 Dez. 4 - Mariawald: Abt Laurentius nimmt Marx in die geistige Gemeinschaft des Klosters auf. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. 1 S., vorgedruckte illustrierte Ausf., Stempel des Klosters. 1929 Dez. 28 - Bonn: Der Bonner Bürger-Verein trägt Marx die Ehrenmitgliedschaft an. 10 eigenhädig Unterschriften der Vorstandsmitglieder. 1¿ S., hs. Ausf. 1929 Okt. 23 - Rom: Papst Pius XI. zeichnet Marx mit dem Großkreuz des Pius-Ordens aus. Breve, lat. Ausf., Pergament. Roter Stempel für Fischerring, eigenhädig Unterschrift von Petrus Kard. Gasparri. In der Anlage blaues Heft über die Stiftung, die Abzeichen und die Uniform des Ordens, 17 S., 3 Abb. 1930 Febr. 1 - Rom: Msgr. Steinmann beglückwünscht Marx zur Auszeichnung. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1930 März 9 - Dortmund: LT-Abg. Dr. Arnold Cremer telegraphiert Marx Glückwünsche. Schmuckausfertigung. 1930 März 10 - Düsseldorf: P. Jos. Schröteler SJ beglückwünscht Marx. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen.[19]30 März 10 - M.-Gladbach: A. Pieper beglückwünscht Marx: Ihr arbeitsreiches Leben, in dem Sie so oft Ihren Arbeitsplatz dort wählten, wo gerade Entsagung gefordert wurde und die Arbeit weithin undankbar war, hatte im Interesse der Sache gerechten Anspruch auf die von höchster Stelle gezollte Anerkennung. Viele werden sich darüber freuen! - Damit ist dann auch manches, wie mit einem Schwamm, ausgewischt, was nun einmal der allzumenschliche Bestandteil in der Vatikan. Politik bleibt, die darin aller Politik gleichen zu müssen das Los hat. Der Bischof von Paderborn will ihm bei erster Gelegenheit eine passende Beschäftigung verschaffen; der Vv wird dadurch finanziell entlastet. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1930 März 11 - Reichenbach i. V.: Pfarrer Ludwig Kirsch, 1. Landesvors. der sächs. Z-Partei, beglückwünscht Marx. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1930 März 12 - Berlin: Aloys Centoz, Geschäftsträger des Hl. Stuhles, überreicht Marx das Großkreuz des Pius-Ordens, das ihm anläßlich der Ratifizierung des preuß. Konkordats verliehen worden ist. Kard.-StS Pacelli übermittelt wärmste Glückwünsche. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen der Nuntiatur. 1930 März 12 - Freiburg: Der Dt. Caritasverband sendet Glückwünsche. Eh. Unterschrift: K. Joerger. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1930 Mai 17 - Rom: Msgr. Steinmann übermittelt i. A. des Päpstl. Staatssekretariats das Breve über die Verleihung des Pius-Ordens. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen der Dt. Botschaft beim Hl. Stuhl. 1930 März 19 - Pfaffendorf b. Koblenz: C. Schynse gratuliert Marx in Erinnerung an einen ersten, vor 17 Jahren zugunsten der Vereinigung gehaltenen Vortrag. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'Zentrale der Missionsvereinigung kath. Frauen und Jungfrauen'. [19]30 April 5 - Rom: Botschafter v. Bergen beglückwünscht Marx. Mein Interesse an der Frage hat sich darauf beschränkt, hier wiederholt auf Ihre großen Verdienste hinzuweisen, die meiner Ansicht nach einer sichtbaren Anerkennung seitens des Hl. Stuhles bedurften. Er verfolgt die letzten innerpolitischen Vorgänge lebhaft: möge es dem neuen Kabinett (Brüning) vergönnt sein, die Liquidation des Krieges ein gutes Stück vorwärts zu bringen. Eh. Unterschrift. 3¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1934 Okt. 27 - Bonn: Der OB übermittelt Marx und seiner Gattin im Namen des RK das von RP v. Hindenburg gestiftete Ehrenkreuz für Eltern. Unterschrift: i. A. Reinartz. 1 Halbseite, vorgedruckte Ausf. 1934 Dez. 3 - Bonn: Marx beantragt bei Reichsinnenminister Frick die Genehmigung zur Anlegung seiner beiden päpstl. Orden. 1 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben. 1935 Jan. 25 - Berlin: Führer und RK Adolf Hitler erteilt Marx die Genehmigung zur Annahme des Großkreuzes des Päpstl. Pius-Ordens. Eh. Unterschrift. 1 S., vorgedruckte Ausf., großes Staatssiegel. 1935 Febr. 5 - Berlin: Der Reichs- und Preuß. Minister des Innern übermittelt Marx die vorstehende Urkunde. Für das Komturkreuz des St. Gregorius-Ordens ist eine Genehmigung nicht erforderlich. Unterschriften. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 6
Altsignatur : 6



1914 - 1915
35 Briefe und 77 Karten von Marx' Sohn Albert, 1914-1915


Enthält : Dabei Ansichtskarten mit eigenem Bild und von Alberts Kompanie; zudem ein Scherenschnitt.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 7
Altsignatur : 7



1915 - 1916
Benachrichtigung vom Heldentod von Albert Marx, 1915-1916


Enthält : durch Wilh. Fonk, Felddiv.-Pfarrer W. Bartelt, Ludwig Stinshoff aus Düsseldorf, Leutnant Mäckbach, Bataillonsarzt Dr. Mueller, Unterarzt Dr. Hans Quack. Dabei Bilder von Alberts Grabstätte. Schriftwechsel mit Oberbahnassistent Baltruschat - Dortmund-Löttringhausen wegen Umbettung.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 8
Altsignatur : 8



61 Beileidsbezeugungen zum Heldentod von Albert Marx


Enthält : U. a. von Pfarrer Joh. Adenauer-Düsseldorf, Universität Freiburg (Prorektor Prof. L. Aschoff), Pfarrer Berg-Burscheid, Christine Brandts, RA Dr. Brockmann, Dominikaner-Düsseldorf, Dr. Glattfelder-Niederprüm, Pfarrer Grünter-Düsseldorf, von dem Hagen (Mitglied des preußischen Landtags)-Berlin Prof. Franz Hitze, Hoenscheid, Provinzial Ludwig Kösters SJ, Mosler, F. X. Münch (mit beigefügter Trauerrede auf den gefallenen Rudolf Stubenrauch), Kanonikus P. R. Pies, Dr. W. Reinhard, Repetent am Theologenkonvikt in Freiburg, Divisionspfarrer Schlatter, E. Schmittmann, P. Dr. Matthäus Schneiderwirth OFM, Spahn, Dompropst Stahler - Würzburg, Prof. R. Wildermann. Dabei Reifezeugnis von Albert Marx, Liste der Personen, die eine Traueranzeige erhalten haben, sowie Nachruf auf Alberts + Freund stud. theol. Rainer Schmitz.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 9
Altsignatur : 9



1918, 1919, 1935
Erlebnisse aus der Revolutionszeit 1918/1919


Enthält : Erinnerungsbericht o. D. (geschrieben 1935; vgl. S. 12/14):Gegen die sinkende Stimmung sprachen am 1. 9. 1918 v. Freytag-Loringhoven, Stellvertr. Chef des Gen.-Stabes, in der Dt. Gesellschaft Berlin und am 11. 9. der Kaiser vor Kruppschen Arbeitern. Marx hielt selbst eine Anzahl Durchhalte-Reden. Sogar die SPD sollte in die Reg. aufgenommen werden; diesen Schritt aber wollte v. Hertling nicht tun. Das Z beteiligte sich nicht an der gegen den RK vorhandenen Agitation, wandte sich aber auch nicht gegen den Reg.-Eintritt der SPD. Im Hauptausschuß des RT sprach am 24. 9. v. Hertling darüber kein Wort, sondern hielt nur eine eindrucksvolle Rede über die Wahlrechtsänderung für Preußen. SPD und Fortschrittler aber kündigten ihm die Freundschaft, so daß er und StS v. Hintze (Ausw. Amt) am 29. 9. zurücktraten (S. 1). Am gleichen Tage hielt Marx eine Trostrede in Düsseldorf. Ludendorff, der die Lage als unhaltbar ansah, nahm Abschied wegen der Unterstellung der militär. Gewalt unter die polit. Reichsleitung. Der Militäroberbefehlshaber Scheuch erlaubte am 2. 11. dem dt. Volk freie Meinungsäußerung. Am 28. 10. hatte der Kaiser mit dem Wort: „Das Kaiseramt ist Dienst am Volke dem RK Prinz Max v. Baden die Gesetzentwürfe für Änderung der RV übersandt. Noch am 5. 11. hielt Giesberts eine begeisterte Rede zugunsten des Kaisertums in Essen. Am 8. 11. bot Prinz Max seinen Rücktritt an, am 9. erfolgte der des Kaisers (S. 2). Am gleichen Tage beschloß die SPD-Fraktion des RT in Anwesenheit von Vertretern großer Industriebetriebe ihren Austritt aus der Reg. und die Bildung von Arbeiter- u. Soldatenräten. Am 8. 11. war schon die Republik Bayern ausgerufen worden. Am 9. 11. bot Prinz Max das RK-Amt Ebert an, der annahm; Zusammensetzung der neuen Regierung, die einen vernünftigen Beschluß an die Marine erließ und Hindenburg hielt zwecks Rückführung des Heeres. Diese, die Ernährung und die öffentl. Ordnung waren ihre schwersten Aufgaben, zumal sich die Spartakus-Bewegung besonders in Berlin der Herrschaft bemächtigte (S. 3). Der Arbeiter- und Soldatenrat in Köln, der Spartakus-Bund in Düsseldorf. Die SPD aber hatte Sinn für Ordnung. So kam am 15. 11. in Berlin der Vertrag zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften zustande, den Ebert und Haase veröffentlichten. Die christl. Gewerkschaften erließen am 13. 11. einen ruhigen und klugen Aufruf. Die verhafteten Großindustriellen Thyssen, Krupp, Stinnes u. a. kamen bald wieder frei (S. 4). Das Glück der aus SPD und USPD gebildeten Reg. war, daß sich die Truppen meist in ihren Dienst stellten. Die vom Z unentwegt geforderte Nat.-Verslg., die Voraussetzung zur Herstellung des Friedens mit den Siegermächten war, fand bei Ebert volles Verständnis und jegliche Förderung. Der Marinestreit zwischen Tirpitz und dem Kaiser (S. 5); die Demoralisierung der Marine wegen jahrelanger Untätigkeit. Die Pflichttreue des zurückgetretenen RK Prinz Max v. Baden und sein Rechenschaftsbericht. Charakteristisch war der Verlauf der vom Reg.-Präs. Kruse nach Düsseldorf zum 16. 11. berufenen Verslg., in der sich Braß-Remscheid, Schierstädt-Remscheid und Merkel-Solingen am schärfsten und törichsten benahmen, während Spiegel (SPD) in sachlicher Weise zur Ordnung mahnte (S. 6). Zu den Kommunisten schwenkte die USPD ab, die sich gegen die Nat.-Verslg. wandte. Dafür trat geschlossen die SPD ein. Selbst die bayer. Regierung forderte ihre baldige Einberufung. Gegen Adolf Hoffmanns geplante Trennung von Kirche und Staat und Einziehung der Klostervermögen protestierten Kard. v. Hartmann und Fürstbischof Bertram; der unternehmungslustige Pfeiffer arrangierte eine große Protestkundgebung: Was man damals doch alles riskieren konnte! Auch die meisten Arbeiter- und Soldatenräte forderten nach und nach die Nat.-Verslg. (S. 7). Die Frontsoldaten waren in der Regel für Sicherheit und Ordnung und widersetzten sich den Spartakus-Werbern. Die 4. Armee sprach sich bei Ebert gegen jeden Versuch zu einer Diktatur ob monarchistischer oder terroristischer Art aus. In Düsseldorf brachen Spartakusbanden in die Wohnung eines Redakteurs ein; von der Stadtverwaltung Saarbrücken erpreßten sie große Summen: daß man hier den Einmarsch der irz. Besatzung begrüßt, kann nicht weiter verwundern (S. 8). Die 'Düsseldorfer Nachrichten' mußten am 8. 1. 19 unter dem Zwang von Spartakus und USPD den Namen 'Rote Fahne vom Niederrhein' annehmen. Die Verhaftung von Ruhrindustriellen am 7. 12. 18 und ihr Transport nach Berlin. Die Eroberung der Reichskanzlei durch Matrosen am 24. 12. und die Freiheitsbeschränkungen für Ebert und Landsberg. Die Zwangsmittel der Bergarbeiter in Oppeln gegen ihre Direktoren. Die Berliner Tumulte nach der Absetzung des Polizeipräs. Eichhorn am 6. 1. Eberts spätere Erzählung über seine damalige Lage. Aus Düsseldorf flohen OB Oehler, Beig. Lehr und Reg.-Präs. Kruse. Der von Spartakisten am 10. 1. 19 beschossene Umzug der SPD und DDP (S. 10). Marx' eigene Erlebnisse und seine Fahrt nach Elberfeld vom gleichen Tage (S. 11). Die Rückeroberung des 'Vorwärts'-Gebäudes in Berlin am 11. 1. Wahlen zur Nat.-Verslg. am 19. 1. und Eberts Wahl zum RP am 11. 2. 19. Das leichtfertige Abtun und die Besserwisserei über die damaligen Vorgänge von 1935. Die Einberufung der Nat.-Verslg. nach Weimar war klug (S. 12). Im besetzten Rheinland land herrschte Ruhe und Ordnung. Dagegen kamen im Jan. und Febr. 19 in Düsseldorf immer wieder Unruhen vor; Marx wollte Noske zum Einmarsch der Reichswehr besonders ins Ruhrgebiet veranlassen; Noske, dessen eingehende Kenntnis der Lage und scharte Überlegung Marx bewunderte, sagte dies nach Erledigung der Aufgaben um Hamburg zu. Am 28. 2. zog die Reichswehr - ihre Ausrüstung bot einen traurigen Anblick - in Düsseldorf ein (S. 13): Tiefe Wehmut ergriff mich, als ich diese Umzüge sehen mußte und dann an die stolze Vergangenheit dachte! Der spartakistische Gewalthaber Schmidtchen war bald spurlos verschwunden. Der Rätegedanke lebt geordnet weiter in einzelnen Industriebetrieben zur Regelung von Angelegenheiten zwischen Unternehmer und Belegschaft. 14 S., Masch.-Erstschrift mit eigenhädig Verbesserungen. o. D.: Niederschrift eines Ungenannten über den ihm von seinem Schwiegersohn, Oberlehrer Dr. Schwab, z. Z. Vizefeldwebel im Großen Hauptquartier, mitgeteilten Bericht des Chauffeurs Hämel über die Abdankung des Kaisers. 1 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben. o. D.: <vor 1919 Jan. 20>: Stichworte für eine Rede über den Umsturz. 3 Halbseiten, eigenhädig o. D.: <vor 1919 Jan. 20>: Stichworte für eine Rede über die Revolutionsprobleme. 5 Halbseiten, eigenhädig Brief: 1919 Febr. 3 - Düsseldorf: Die Stadtverordneten bitten Marx, die Nat.-Verslg. baldmöglichst über die Zustände in Düsseldorf zu unterrichten und sie um schnelle Wiederherstellung der öffentl. Sicherheit zu ersuchen. Die Bürgerschaft ist den Gewaltstreichen der Spartakusgruppe preisgegeben. Diese besitzt in der Infanteriekaserne 39 eine ständig alarmbereite Truppe von 1000 Mann. In verschiedenen Depots werden Waffen verborgen gehalten. Nach einem Gerücht sind für die nächsten Tage Plünderungen und Gewaltmaßnahmen in großem Umfang geplant. 3¿ S., masch.-schriftl.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 10
Altsignatur : 10



1917-1938
Stenographie


Enthält : Erinnerungsbericht, o. D: Während des Dienstes am LG Elberfeld viel in der Strafkammer beschäftigt. Festlegung der Zeugenaussagen verwiesen auf Stenographie. Marx erlernte sie von Adolf Mann, Redakteur des 'Täglichen Anzeigers', des amtlichen Blatts der Stadt Elberfeld, und Stenographen der Stadtverordnetenverhdlgn. Wettstreit zwischen den Systemen Gabelsberger und Stolze-Schrey. Mann als Erfinder der sog. Debattenschrift. 2, S., Durchschrift von Masch.-Schr. In der Anlage Urschrift und Umschrift der Gratulation von Adolf Mann, Oberkassel, zur Ernennung von Marx zum RK, 10. 12. 1923. 1917 Febr. 18 - Dresden: Der Elbgauverband der Stenographenvereine nach Gabelsberger übermittelt Marx ein Schreiben wegen der Einheitskurzschrift. Eh. Unterschrift: Rich. Holland, Vors. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1921 Jan. 23 - Braunschweig: [Oberreg.-R. Dr. Karl] Bode berichtet Marx auf dessen an den Vors. des Dt. Stenographenvereins gerichtete Karte, in der er sich zu Hilfen wegen der Gabelsberger Kurzschrift anbot. Der Vors. empfiehlt eine Anfrage an die preuß. Reg. und Zusammenarbeit mit den Dt.-Hannoverschen und der DVP. Ein Schritt bei der RR sollte besser noch aufgehoben werden. In Braunschweig, Thüringen und Hessen bestehen Aussichten auf Einführung des Systems Gabelsberger in Schulen, wenn zuvor die von Min.-Dir. Jahnke erlassene preuß. Verfügung aufgehoben würde. Erst nach Weigerung Preußens sollte die RR bemüht werden. Eh. Unterschrift in Kurzschrift. 1 Halbseite, kurzschriftlich, Kopfbogen 'Landesverslg.' 1933 Jan. 15 - Dresden: Reg.-R. Dr. Blauert, Vors. des Dt. Stenographenbundes, beglückwünscht Marx zum 70. Geburtstag. Ihnen ist es mit in erster Linie zu verdanken, daß wir uns heute einer dt. Einheitskurzschrift erfreuen, haben Sie doch 1906 im Preuß. Abg.-H. zuerst den Gedanken einer staatl. Stenographiekonferenz vertreten, den dann die RR aufgegriffen hat. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. In der Anlage 'Dt. Stenografen-Ztg.', 48. Jg., Nr. 2, mit Art. über Marx, S. 30-32. 1933 März 6: Marx dankt Blauert für die Glückwünsche und gedenkt seines trefflichen Stenographielehrers Adolf Mann. 1¿ S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1935 - 1938: 7 Zeitungsausschnitte.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 11
Altsignatur : 11



1927 - 1942
Urlaubsreisen und Sommerfrischen, 1927 - 1942


Enthält : Empfehlungen bayer. Sommerfrischen durch Reichspostminister Schätzel, eine Fahrkarte für eine Luftschiffreise von 1931.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 12
Altsignatur : 12



1931, 1934, 1937 - 1941
Luftschutz, 1931, 1934, 1937 - 1941


Enthält : Dabei Kellergrundriß des Wohnhauses von Marx, Antrag auf Freistellung von Dienstleistungen im Luftschutz und Merkblätter für Fliegeralarm bei Gottesdiensten, für Fliegergeschädigte und für die Verwendung von Trinkwasser aus der Sammelwasserleitung aus Brunnen und offenen Gewässern innerhalb von Bonn - Beuel. 4 Ztgs.-Ausschnitte.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 13
Altsignatur : 13



1934 - 1943
Die Beschäftigung der Hausangestellten Helene Michels, 1934 - 1943


Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 14
Altsignatur : 14



Gehalt, Ruhegehalt und Vermögen (wird nur mit besonderer Genehmigung vorgelegt)


Enthält : Kosten des Umzugs von Limburg bzw. Düsseldorf nach Berlin und deren Erstattung, 1921 - 1922. Die Berechnungen der Gehälter bzw. Ruhegehälter als RK, Preuß. Ministerpräs. und Reichsminister der Justiz, 1923, 1925 - 1931. Einkommen- und Vermögenssteuerunterlagen (u. a. Bewilligung einer Notstandsbeihilfe durch Reichsminister Dr. Lammers), 1933 - 1946. Schriftwechsel mit OP Lehr wegen rückständiger Pensionen, 1945. Auszüge der Dt. Bank, Filiale Bonn, über Marx' Aktienbesitz (dabei die von der Militärreg. geforderte Anmeldung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten vom 16. 11. 1945), 1940, 1943 - 1946.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 15
Altsignatur : 15



1943 - 1945
Untervermietung der Bonner Wohnung, 1943 - 1945 (wird nur mit besonderer Genehmigung vorgelegt)


Enthält : Ein deswegen mit Pfarrer i. R. Karl Corsten, ehemals Köln, entstandener Rechtsstreit.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 16
Altsignatur : 16



1923
Glückwünsche von Personen zum 60. Geburtstag 1923


Enthält : Reg.-Präs. Graf Adelmann - Köln (mit Marx' Dankschreiben: Mit höchster Bewunderung sehe ich auf die geradezu vorbildl. Haltung des Beamtenstandes gegenüber dem allen Völkerrecht hohnsprechenden Verhalten der fremden Eindringlinge. Dtschld. kann nicht untergehen, wenn es sich auf solche pflichttreuen Beamten stützen kann). Jacob Astor - Bernkastel-Cues. RA Dr. Baur - Konstanz namens des Z in Oberbaden und Konstanz auf einer Karte mit Bild des RT-Abg. Geigenhädig Finanzrats Friedr. Hug (1839 - 1911). Reg.-Präs. Belzer - Sigmaringen. Bischof Berning - Osnabrück mit dem innigsten Danke für alle Mühen und Sorgen, die Sie für unsere kath. Sache, besonders für die Rettung der kath. Schule auf sich genommen haben. A. Kard. Bertram - Breslau: Seit wir zum ersten Male am 19. 6. 1912 auf dem Bonifatiustage in Hildesheim zusammenarbeiteten, habe ich stets mit Freude und Dankbarkeit Ihr segensreiches Wirken für Kirche und Vaterland, für Schule, Lehrerstand und Jugend beobachtet. Stanislaus Bleß und Frau - Patschkau. Gertrud Boltersdorf - M.-Gladbach. Min.- Dir. Dr. v. Brandt: In diesen schicksalsschweren Tagen muß die Last der Verantwortung auf den führenden Männern wieder doppelt schwer lasten. Möge das Bewußtsein, getragen zu sein von dem starken Vertrauen der Angehörigen der Partei, Ihnen dabei eine Erleichterung und Erfrischung sein. OLG-R. Braubach - Köln. Reichsarbeitsminister Dr. H. Brauns: Wer in solch schweren Zeiten an verantworfungsvoller Stelle steht, der bedarf Gottes Segens, seiner Führung und seiner Kraft doppelt und dreifach. Sie blicken schon auf eine segensreiche Lebensarbeit zurück. Möge es Ihnen vergönnt sein, ... Ihr bisheriges Lebenswerk zu krönen. Dr. Brüning - Berlin. StS Dr. Brugger - Berlin. Fürstbischöfl. Delegat Deitmer: Insbesondere danken wir für die bahnbrechenden Arbeiten und die vorbildl. Organisation auf dem Gebiete der Schule und für das tatkräftige und unerschrockene Eintreten in den Parlamenten. Der Name Marx bedeutet für uns und insbesondere für unsere Delegatur mit ihrer Diaspora ein Programm. Lina Drobe - Paderborn. Prof. Dux - Wertheim/Main mit dankbarer Erinnerung an Marx' Ansprache auf dem Kölner Eucharist. Kongreß von 1909. RP Ebert: Gerne gedenke ich bei dieser Gelegenheit in aufrichtiger Anerkennung der großen Verdienste, die Sie sich in hingebender, pflichttreuester Arbeit im öffentl. Leben unseres Volkes und als Führer der Z-Partei in schwerster Zeit um unser Vaterland erworben haben. Prof. Max Ettlinger - Münster. Heinr. Frehe - Berlin-Steglitz mit 1000 M für die SchO. Pfarrer Friederichs - Haan (Rhld.). StS Dr. Geib - Berlin. J. Giesberts - Schreiberhau. OP Gronowski - Münster: Sie haben als Parteifreund und Abg. stets im ersten polit. Kugelregen gestanden. Noch gern erinnere ich mich der gemeinsamen Verteidigung unserer polit. Anschauung im Kampfe 1911 in Düsseldorf. Wo es galt, die Elternrechte, die christl. Schule und die kath. Weltanschauung zu verteidigen, da hat Marx nie gefehlt! Kirchschullehrer Günther - Leutersdorf/Oberlausitz mit Brief des Obmanns des Christl.-soz. Clubs im Prager Parlament, Röhr. C. Hamertor <?> - Berlin. Theodor Hamm - Köln. Prior Phil. M. Heese OP - Berlin. Redakteur und Verleger Joh. Heider - Berg.-Gladbach. Geigenhädig-Kom.-R. Hermann Herder - Freiburg. Reichsfinanzminister Hermes: Mit vorbildl. Pflichttreue haben Sie Ihre großen Gaben nie versagend in den Dienst der von der Z-Partei verfolgten hohen christl. Ideale und staatl. Aufgaben gestellt und damit nicht nur den Interessen des kath. Volksteils Dtschlds., sondern dem gesamten Lande die wertvollsten Dienste geleistet. Hirtsiefer-Berlin. Landeshauptmann Horion - Düsseldorf mit 3000 M für die SchO. Dr. Franz Horster (Mitglied des preußschen Landtags) - Altena/Westf. Legationssekretär Dr. Hüffer - Berlin. Landrat Hüesker - Limburg: Während weite Teile Westfalens täglich besetzt werden, sind wir immer noch unbesetztes Grenzgebiet. Dafür wird hier jeden Tag von neuem versichert, morgen kämen die Franzosen ganz sicher. Irgendwelche Tatsachen, die man aus der Nachbarschaft beurteilen kann, sprechen bisher nicht für diese Auffassung. Ohne im Mittelpunkt polit. Lebens zu stehen, ist es so sehr schwer, hoffnungsvoll für die Zukunft des Reiches zu sehen. Er ist mit dem central gelegenen und vielseitigen Kreis Limburg recht zufrieden und denkt oft daran, wie Marx vor der Wegscheide Berlin oder Limburg stand. Juchertz - Berlin. Zahntechniker Jos. Kapp - Fulda. Dr. Jos. Kauter - Limburg. Bischof Caspar [Klein] - Paderborn: Die Liebe und Dankbarkeit unseres Volkes wird sich Ihnen gegenüber zeigen durch treues Ausharren im Kampfe um die kath. Schule. Langenberg - Köln. General d. Inf. a. D. Lequis - Süchterscheid. RT-Präs. Löbe: Ich darf daran den herzl. Dank knüpfen für das große Wohlwollen, mit dem Sie mir jederzeit begegneten und für die Unterstützung, die ich in schwierigen Lagen von Ihnen erfuhr. Alois Fürst zu Löwenstein - Haid: Wir brauchen Sie heute mehr denn je in jugendlichster Schaffenskraft. Und wollen Gott bitten, daß Er unsern Führer auf polit. Gebiet, unsern Vorkämpfer in der Verteidigung der christl. Schule, den eifrigen Mitarbeiter an allem Guten, kurz unsern Marx noch lange lange Jahre an Körper und Geist, in Kopf und Herz gesund, stark und jung erhalte. Natürlich gratuliere ich auch namens des Zentralkomitees, aber vor allem entspreche ich doch einem ganz persönl. Bedürfnis. Dr. Lübbering, Dir. des Handwerks- und Gewerbeamts Essen. Geigenhädig Justizrat Müller - Koblenz. Konsistorialrat Dr. Negwer - Breslau. Verleger Heinr. Otto - Bad Godesberg mit Erinnerung an Marx' Kandidatur in Neuß-Grevenbroich-Ldkr. Krefeld: Das unnatürliche Gebilde dieses Wahlkreises ist längst verschwunden, geblieben sind aber nicht bloß meine Sympathie und Verehrung für Sie, sondern sie sind von Jahr zu Jahr gewachsen, je mehr ich Sie wegen Ihrer vorzüglichen Eigenschaften, wegen Ihrer Gediegenheit und Tüchtigkeit und noch mehr wegen Ihrer unübertrefflichen Selbstlosigkeit, Bescheidenheit und Opferfreudigkeit im Dienste von Kirche, Vaterland und Volk schätzen lernen durfte. Kreisschulrat J.Overmeyer - Berg. Gladbach, der Marx für die Hilfe dankt, daß er nach Köln-Mülheim kam, als er aufgrund einer Denunziation von Kleve nach Wipperfürth versetzt werden sollte. Katasteramtsleiter Paul - Marburg/L. Stadtbaurat H. Pfaundl - München: ... sondern auch als Bayer wünsche ich es dem Manne, der es mit feinem Empfinden allezeit verstanden hat, auch mit der Seele der kath. Bayern gute Fühlung zu finden und zu erhalten. Gesandter Dr. Pfeiffer - Wien: Sie haben immer Ihre Arbeit im erhabensten Sinne jedweder menschl. Tätigkeit als Gottesdienst aufgefaßt. Porsch - Breslau. Dr. Prigge - Immigrath mit Dank für das Wirken auf dem Kreisparteitag und in der Mittelschulsache. Schulrat Msgr. Dr. G. Rensing - Essen mit seinem Ruhrlied. Joh. Rings - Köln. Emil Ritter - Frankfurt/M. Domkapitular Dr. Rösch - Freiburg. Pfarrer Adolf Rosch - Andernach. Lehrerin Clara Ruppel - Köln-Bayenthal. Bischof Joseph Damian Schmitt - Fulda: Er dankt Gott, daß Marx dem dt. Volk ein zuverlässiger Wegweiser in den Wirren der Zeit und Führer in dem neuen Kulturkampf um die konfessionelle Schule sein sollte. Wegen dieser hohen Verdienste um die heiligsten Güter schuldet <!> das kath. Volk und der dt. Episkopat innigen, unauslöschlichen Dank. Min.-Dir. v. Schoenebeck - Berlin-Lichterfelde. Dr. Schofer - Freiburg. RA Dr. H. Schrömbgens - Leipzig. Msgr. Dr. Schwarz und Döring - Münster. Siepmann, Leiter der höheren Schule in Herzogenrath. Dr. Carl Sonnenschein - Berlin: Mögen die Organisationen, die Sie leiten, in dieser Zeit dunklen Schicksals und harter Prüfung zu Ausgangspunkten des Trostes, der Stärkung und des Neuaufbaus unseres Volkes werden. A. Graf v. Spee - Burg Maubach b. Düren mit Anspielung auf den polit. Gesinnungsunterschied und 1000 M für die SchO. Dr. Alfons Steiger - Berlin-Lichterfelde: Sie, den die Zeitgenossen den „gerechten Mann" nennen, feiern den Tag in engster Hinneigung zu Gott. Marx hat gerade in diesen Tagen entscheidend daran gewirkt, daß mir und meiner Familie das tägliche Brot nicht verloren gehe. Elise Stoffels - Neuß. Weihbischof Sträter - Aachen. P. Thomas Stuhlweißenburg, Provinzial der Dominikaner - Düsseldorf.Gräfin Tattenbach - Isny. Schw. M. Beata Vonlohe - Bad Homburg. Stud.-R. Paul Wels, Landesvors. des Z in Sachsen: Mir sind Sie immer ein leuchtendes Beispiel gewesen und werden es immer sein für die Tatsache, daß höchste Lauterkeit des Charakters und Politik sich - obwohl vielfach bestritten - sehr gut vereinigen lassen. P. Constanz Wirtz OP - Berlin: Er hat Marx zuerst an einem Windthorstabend in der Kölner Bürgergesellschaft kennengelernt, wo auch Fürst Löwenstein sprach. Immer habe ich Sie als freudigen Optimisten gekannt, selbst dann und da noch, wo die meisten schon längst die Flinte ins Korn geworfen hatten. Bleiben Sie es auch in Zukunft und selbst jetzt, wo es so trüb und traurig am dt. Himmel aussieht. In all den vielen harten Schlägen, die Gott über unser armes dt. Volk zuläßt, erkenne ich die allweise Zulassung Gottes und den Vorboten eines religiöseren Dtschld. Weil wir bis vor kurzer Zeit noch tief in materialist. Denk- und Lebensart verstrickt waren und fast nur auf unsere glänzende äußere Kultur pochten, läßt uns der 1. Gott jetzt arm werden, damit wir wieder innerlicher würden und uns auf unsere wahren Werte besinnen möchten. Eine große Bewegung aus dem Protestantismus hin zur kath. Mutter-Kirche wird der Erfolg und Lohn dessen sein, was wir jetzt leiden und hinopfern müssen. Min.-R. Dr. Wohlmannstetter - Berlin.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 17
Altsignatur : 17



Glückwünsche von Organisationen zum 60. Geburtstag In Klammern sind die Unterzeichner namhaft gemacht.


Enthält : Berlin: Verlag und Druckerei 'Germania' (Spiecker, Dr. Katzenberger) - Kath. SchO, Zweigstelle Berlin (Maria Blümel) - Verein kath. dt. Lehrerinnen. Bocholt: Handels- und Industriebeirat der westf. Z-Partei (Theodor Schwartz). Bonn: Z-Partei (RA Henry). Braunschweig: Z-Partei (Herm. Ernst, Vors.) mit Erörterung städt. Schulverhältnisse. Dresden: SchO, Landesausschuß Sachsen (H. Mehring, Vors.). Düsseldorf: SchO, Zentralstelle (Böhler): Es war für mich eine Freude, Ihnen als Geburtstagsgeschenk unser Canisiushaus präsentieren zu dürfen. Möchte die Bewegung, die Sie geschaffen, deren geistiger Träger Sie sind, zum Segen für Dtschld. viel Gutes wirken. Gabelsbergersdier Stenografen-Verein von 1876 (H. Krempel, Vors.) - Z (Christl. Volkspartei) (Adams, Vors.). Elberfeld: Z-Partei (Dr. Dichgans, Vors.) mit 5000 M für die SchO. Freiburg: Gen.-Sekretariat der bad. Z-Partei (GS O. Göppert) - Bad. Landessekretariat des Vv (Adolf Isele) - Staatslexikon der Görresgesellschaft (Dr. Herm. Sacher). Fulda: SchO (Domkapitular Dr. Leimbach, Vors.) dabei auch Gen.-Vikar Dr. Müller. Kleve: Verband d. Vereine kath. Akademiker (Dr. Bergmann, Vors.): Du warst es, der unsern Verband aus der Taufe gehoben hat und der Schöpfung Leben einhauchte. So wird denn Dein jetzt so oft genannter Name auch in den Annalen unserer Verbandschronik allezeit genannt werden und unvergessen bleiben. Koblenz: Gauverband der Windthorstbunde und Jungzentrumsgruppe (P. Altmeier, Gauvors.). Köln: SchO, Bezirk Köln (Kuckhoff) - Verband kath. Beamtenvereine Dtschlds. (A. Gehlen, Gen.-Präses) - Kommunalpolit. Vereinigung d. Dt. Z-Partei (Dr. Reinh. Heinen) mit Dank für Marx' großzügiges Referat auf der letzten Gen.-Verslg. - Redaktion der 'Köln. Volksztg.' (K. Hoeber). Köslin: Z-Verein (Schroeter) und Windthorstbund (v. Trebra). Limburg/Lahn: Z (Dr. Lauwartz, Vors.). Mönchengladbach: SchO (Heinr. Nonnenmühlen). München: Bayer. Landessekretariat des Vv (Msgr. Dr. Brem) - SchO Bayern (P. Hugger SJ). Münster: SchO der Diözese (Pfarrer Boemer). Neustadt/Oberschl.: Verein der Schles. Z-Presse (Chefredakteur Hugo Bürkner). Osnabrück: Provinzialorganisation der hannoverschen Z-Partei (Prof. Grebe, 2. Vors.) - Z-Vereinigung f. d. Fürstbistum Osnabrück (Dr. Karmann, Vors.) - Wahlkreisorganisation Weser-Ems (RA A. Herting). Paderborn: Schutzengelverein für die Diaspora (Weihbischof v. Hähling). Weimar: SchO Thüringen (Stud.-R. K. Berk).
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 18
Altsignatur : 18



1928
Glückwünsche zum 65. Geburtstag von Personen


Enthält : LT-Präs. Adelung - Darmstadt. Staatsrat Ahlhorn, Oldenburg. Gesandter in Berlin. Banasch - Berlin. LT-Präs. Bartels - Berlin. Aus Würzburg: Baumgarten, Föhr, Ruffini, Kitz, Hohn, Fonk, Schmitt, Horndasch, Hoffmann, Scheuer, Bockius, Schwend, Probst, Hamacher, Schäffer und Brüning. Bischof Berning - Osnabrück. Kard. Bertram - Breslau. Johannes Blum - Krefeld. RA W. Bormann - Hildesheim auch namens des örtl. Z. Württemberg. Gesandter Dr. Bosler - Berlin auch namens seiner Regierung. OB Bracht - Essen: in steter Erinnerung an meine Arbeit unter Ihrer Leitung und in aufrichtiger Dankbarkeit für Ihr mir häufig bewiesenes Wohlwollen. Prof. Briefs und Frau Anna geb. Weltmann - Berlin-Nikolassee. Graf Brockdorff-Rantzau - Moskau: Gleichzeitig wollen E. Exzellenz versichert sein, daß ich in der mir so wertvollen Gewißheit E. Exzellenz für meine Arbeit unerläßlichen Vertrauens mit Freuden bereit bin, unter ihrer Führung dem Vaterlande an meinem Teile weiter zu dienen. StS Brugger und Frau - Berlin. Reg.-Präs. Budding - Marienwerder. Min.-Dir. Buntkirchen - Berlin. Nuntiaturrat Msgr. Louis Centoz - Berlin. Chines. Geschäftsträger Chiangchaoyue - Berlin. RA Cholewa - Oppeln auch namens des dortigen Philisterzirkels 'Cement'. Weihbischof Deitmer - Berlin. Doegen - Berlin: Möge die versöhnliche Stimme noch recht lange in Dtschld. erklingen. Luise Ebert - Berlin. Geigenhädig-R. v. Ehrenwall - Ahrweiler. Dr. Wilh. Fonk: Was Ihre Ruhe, Ihre Abgeklärtheit, Ihre Erfahrung und Umsicht dem dt. Volke in den letzten Jahren waren, das vermögen zwar jetzt nur wenige zu erkennen - die späteren Geschlechter werden sich aber in Ehrfurcht vor diesen Taten beugen. Helene Frobenius, Marta Rupp, Toni Brinkmann, und Hilde Rocholl in Berlin. Senator Carl Fuchs, Vors. der Z-Partei im Gebiete der Freien Stadt Danzig: Als höchster Beamter des DR, als Führer einer ausschlaggebenden polit. Partei, hochgeachtet auch vom Gegner, sind Sie derselbe Mann geblieben als der Sie vor langen Jahren in den RT einzogen: streng gegen sich selbst, von einer herzgewinnenden Freundlichkeit, stets sich gleichbleibend trotz Amt und Würden, trotz einer unglaublich großen Arbeitslast und immerwährenden Inanspruchnahme, so stehen Sie da gerade bei denen, die Sie zu den Ihrigen zählen. Prof. Dr. Felix M. Gatz - Berlin. StS Dr. Geib - Berlin. Sächs. Gesandter Dr. Gradnauer. Groener - Berlin. Msgr. P. Grünter, Pfarrer an St. Peter in Düsseldorf: Es ist tief betrübend, daß in letzter Zeit aus den eigenen Reihen Ihnen Gegner entstanden sind, gerade als ob Sie den in Ihrem Herzen tief verwurzelten Grundsätzen untreu geworden wären! Ähnliche Erscheinungen haben wir in den vielen Jahren der Z-Partei wiederholt gesehen, aber sie sind vorübergegangen, ohne dem Z Schaden zu bringen. So hoffe ich, wird es auch jetzt gehen. Wohl wird in diesem Jahre ein außerordentlich scharfer Wahlkampf zu erwarten sein. Dir. Häfner - Kiel für eine Gruppe kath. Männer und Frauen. Gesandter v. Haniel und Frau in München. Felix Heimann von der Reichskreditanstalt - Berlin. Staatl. Lotterieeinnehmer Albert Heinrich, Vorstandsmitgl. d. Z-Partei in Erfurt. Min.-Präs. Dr. Held - München. Beig. Herold - Düsseldorf. Botschafter v. Hoesch - Paris auch namens seiner Mitarbeiter. R. ten Hompel - Münster/W. Bad. Gesandter Honold - Berlin. Landeshauptmann Horion und Frau aus Menton. StS Joël und Frau - Berlin. Prof. Kahl - Berlin. Aug. Keseberg - Bad Godesberg (mit lat. Adresse). Hofprediger H. Kessler - Dresden an Frau Marx. Gen.-Dir. Dr.-Ing. e.h. Kleynmanns - Recklinghausen. Florian Klöckner und Frau - Dortmund-Hörde. Peter Klöckner - Duisburg. Erich Koch-Weser - Düsseldorf. Oberstud.-Dir. Dr. Friedr. Kortz - Köln-Nippes. Kossmann, Mitgl. d. Reg.-Kommission in Saarbrücken. Fritz Krause - Stettin (mit Gedicht). J. B. Krauss - Berlin-Lichterfelde. Reg.-R. Krebs - München. Justizr. Krüsemann - Krefeld: Edelsinn, Treue und innere Wahrhaftigkeit an höchster verantwortlicher Stelle sind Tugenden und Eigenschaften, die den wenigsten beschieden sind. Gartenarbeiter E. Kübbers. Külz - Dresden. Chefarzt Lammers und Frau - Berlin. Anton Lang und Familie - Oberammergau. Frau Johann Langen, Josephine geb. Küpper namens der Verwandtschaft Küpper und Lemper in Köln. Langwerth v. Simmern - Koblenz. Leicht namens der BVP-Fraktion. Lensing - Dortmund. Staatsminister v. Loebell - Berlin. OB Lohmeyer - Königsberg. Dr. Hans Luther - Berlin. OP Dr. Maier und Frau - Goslar. Johann Maierbichler - Wien (mit Gedicht). Rektor a.D. Ferdinand A. Mayer - Wangen/Allg.: Die SchO ist ein großes Glück; Heinr. Bone schrieb am 17.4.1878 an Bischof Konrad Martin-Paderborn, daß die Schule keine Probleme biete. Er hat Marx sein Melodrama 'Die hl. Elisabeth v. Thüringen' zukommen lassen. Im Ordenshaus Maria Opferung in Zug/Schweiz ist seine Cäcilienlegende, gedichtet von Wilh. Kreiten SJ, aufgeführt worden. P. H. Meiß SJ - Essen. Rektor Miesch aus einer großen Verslg. in Duisburg-Hochfeld. Verleger Hans Moeller - Berlin (Dt. Verlagsgesellschaft). Nebelthau, Vertreter Bremens bei der RR: Wird Dtschld. einmal wieder frei und glücklich sein, so kann es nicht vergessen, daß Sie ihm bei seinem mühevollen Aufstieg ein bewährter Führer gewesen sind. Pastor Wilh. Nell - Witten. Pfarrer Niessen - Köln, Vors. d. Dt. Jugendkraft des Kreises Niederrhein von Kevelaer aus. Karl Ohmann, Dir. des Pressebüros in Lübeck (mit Artikel). Pfarrer Dr. Waldemar Otte - Liegnitz: Wenn ich auch nicht in jeder untergeordneten Einzelfrage Ihre Auffassung teilen konnte - wer da Recht hat, weiß nur Gott; vielleicht lehrt es auch die Geschichte -, so habe ich doch niemals Ihrem ehrlichen Wollen und Ihrer versöhnlichen Art meine dankbare Anerkennung versagen können. Heinr. Otto - Bad Godesberg: Diese Bewunderung wächst, je schwieriger die innenpolit. Verhältnisse und auch im eigenen Parteilager sich gestalten. Ich lebe aber gleichzeitig der Überzeugung, daß besonders die letzten Schwierigkeiten sich an Ihrer beispiellosen, unübertrefflichen, selbstlosen Hingabe brechen werden. Nuntius Pacelli. General v. Pawelsz und Frau - Berlin-Wilmersdorf. Bulgar. Gesandter M. Popoff. Porsch - Breslau. Udo Puteanus - Wattenscheid. v. Raumer - Berlin. Legationsrat Hartmann Frhr. v. Richthofen (MdR) - Berlin. Dir. Ritscher - Berlin. Elisabeth Roechling - Ribbekard b. Greifenberg/Pommern: Lassen Sie sich die Arbeit im Z trotz der vielen „Unterströmungen" nicht verdrießen. Hermann Roechling - Völklingen. Romen - Wien. Gesandter Rümelin - Sofia. Staatsminister a. D. Dr. h. c. Saemisch - Berlin. Präs. Dr. Sahm - Danzig: Dem Führer des dt. Volkes in schwerster Zeit, dem treuen Freunde und Hüter aller Deutschen außerhalb der Reichsgrenzen. Dr. Hjalmar Schacht und Frau - Berlin. Reichspostminister Dr. Schätzel - Berlin. Schäuble, Leiter des Postamts Köln-Kalk. Josef Scheidel - Mainz. Schlack (MdR) - Köln. Dr. Schmittmann, Präs. des Landesfinanzamtes Düsseldorf. Schofer - Freiburg auch namens des Bad. Z: Möge Gottes Vorsehung... Ihre Arbeit segnen und den Bedarf an Humor decken! Ehrenlandschaftsdir. Dr. Scholz, Amtsger.-R. Dobroschke und Erzpriester Völkel in Neiße/Oberneuland. Prälat Georg Schreiber - Münster. Kard. Schulte - Köln. Senatspräs. Schulte (MdR) - Breslau: Es bedurfte sicher oft Ihres Gottvertrauens und Ihrer glücklichen rhein. Art, über all das Schwere, das das Reich oder unsere Partei und Fraktion oder Sie selbst bedrückte, hinwegzukommen. Carl Schwobthaler - Endingen/Kaiserstuhl. Reichsger.-Präs. Simons: Dem hochverdienten Leiter einer auf Gerechtigkeit beruhenden dt. Politik. Egon Skrein, Pariser Korrespondent dt. Z-Blätter. E. Stadthagen und Wwe. H. Giersberg geb. Zweiffel - Köln. Reg.-R. Dr. Alfons Steiger - Berlin-Lichterfelde. Ludwig Stein - Berlin. Frau Maria Steins, geb. Hermanns - Neuß: In Erinnerung an die Simmerner Zeit. Stingl - München. Landrat v. Stockhausen - Lüdinghausen/Westf. Stresemann mit Bedauern, nicht persönlich die Glückwünsche aussprechen zu können. Dr. Südekum und Frau - Berlin. Chr. Teusch. Justizminster Trunk - Karlsruhe. Ulitzka - Ratibor auch namens des oberschles. Z. Friedr. Victor - Berlin für Redaktion und Verlag 'Neue Zeit' und 'Das große Berliner Morgenblatt'. Dr. H. Vockel - Berlin: Sie können mit Stolz auf eine Lebensarbeit zurückblicken, die der Allgemeinheit gewidmet war. Wagner - Berlin im Namen von Pechl, Wagner und Heinersdorff. Staatsminister Wallraf - Berlin. Dr. Wasserbaeck - Berlin. Wilh. Weilinghaus - Düsseldorf. Reg.-R. Dr. Wiesenthal - Breslau. Lettischer Gesandter Dr. Woit - Berlin. Geigenhädig-R. Dr. Zechlin - Lüneburg. Admiral Zenker, Chef der Marineleitung - Berlin mit der Bitte, der Wehrmacht weiterhin Fürsorge und Hilfe angedeihen zu lassen. Polizeipräs. Zoergiebel - Berlin. 1928 Jan. 15 - Berlin: Morgenständchen anläßlich der Vollendung 65. Lebensjahres von RK Dr. Wilh. Marx. 1 S., Druck. 1928 Jan. 15 - Berlin: Liste der persönl. Gratulanten mit deren eigenhädig Unterschriften. 4 S., Prachteinband. 1928 Jan. 15 - Berlin: Berichte von WTB über die Geburtstagsfeier. Ztgs.-Ausschnitt. <1928, nach Jan. 15>: Zwei Listen und eine Ergänzungsliste über die eingegangenen Glückwünsche. 7, 10 und 1 S., masch.-schriftl.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 19
Altsignatur : 19



1928
Glückwünsche zum 65. Geburtstag von Organisationen und Institutionen In Klammern sind die Unterzeichner namhaft gemacht.


Enthält : Aachen: Z-Partei. Achim: Stahlhelmgruppe. Berlin: Philisterverein 'Askania' (Johannes Fincke) - Dt. Beamtenbund (Bundesvors. Flügel) - Bruckner-Chor - Bund der Saarvereine und Geschäftsstelle Saarverein (OLG-R. Andres, Vermittlungsdir. Vogel) - KdStV 'Burgundia' - CV-Altherrenschaft und Aktivitas (Starck, Vors. d. Altherrenschaft) - DDP-RT-Fraktion (Koch-Weser, Erkelenz, Rönneburg) - DNVP und Graf Westarp - Dt. Erziehungsbeirat für verwaiste Jugend und Freiwilliger Erziehungsbeirat für schulentlassene Waisen (Wirkl. Geigenhädig Admiralitätsrat Dr. Felisch) - Gewerkschaft dt. Eisenbahner (Gutsche) - Handels- und Industriebeiräte d. Dt. Z-Partei (R. ten Hompel, Fonk) - General d. Inf. Heye, Chef der Heeresleitung, auch namens des Reichsheeres - Hessische Reg. (Dr. Edward) - Dt. Industrie- und Handelstag (Franz v. Mendelssohn, Hamm): Sie selbst waren oberster Sachwalter höchster volkswirtschaftl. Interessen, als es sich darum handelte, durch das Londoner Abkommen die Reparationsbelastung Dtschlds. in Formen zu bringen, die mit den Grundsätzen des Wirtschaftslebens einigermaßen vereinbar schienen. - D. Dr. Kapler, Präs. des Dt. Evgl. Kirchenausschusses - Die Preuß. Staatsregierung (Braun) (dabei Dankschreiben von Marx) - Prior und Konvent von St. Paulus - Philisterzirkel des KV (Egbring, Vors.) - Reichsbank-Direktorium (Dr. Hjalmar Schacht, Dreyse): Die großen Verdienste, die Sie sich seit dem furchtbaren Zusammenbruch als Abg., Fraktionsführer und vor allen Dingen an verantwortlichster Stelle als Minister und RK erworben haben auf dem Gebiete der Ordnung und Konsolidierung der innerstaatl. Verhältnisse, der Wiederherstellung geregelter, der Achtung der gesamten Welt begegnender außenpolit. Verhältnisse, sichern Ihnen ein bleibendes, von der Dankbarkeit des ganzen Volkes getragenes Andenken in der Geschichte der polit. und wirtschaftl. Wiederaufrichtung Dtschlds. - Reichsgründungskommers der Berliner KV-Korporationen - Vorstand der Reichskreditgesellschaft AG - Reichsverband d. Dt. Industrie (Duisberg, Kastl, Herle) - Reichszentrale für Heimatdienst (Dr. Strahl) - KStV 'Rheinpreußen' im KV - SchO, Ortsgruppe Berlin (Peschke, Vors.) - KStV 'Semnonia' (Herbert Wessel) - Verein f. d. Deutschtum im Ausland (Seebohm) - 'Köln. Volksztg.', Berliner Büro (Orth) - Z-Fraktion des RT (dabei Dankschreiben von Marx) - Z-Verein Friedenau (Thiele, Dr. Birk). Beuthen/OS.: Zentrumswähler, die im Schützenhaussaal zu einem Vortrag von Ulitzka versammelt sind (Dr. Schierse). Bochum: Philisterausschuß des KV (Diekamp). Bonn: 'Arminia'(Reifenrath) - Stadt und Bürgerschaft (OB Falk): Zu ganz besonderem Dank sind wir Ihnen hier im Rheinlande verpflichtet für die Fürsorge, die Sie dem besetzten und dem von der Fremdherrschaft befreiten Gebiete angedeihen lassen sowie für das besondere Interesse, das Sie der Stadt Bonn bei zahlreichen Gelegenheiten bekundet haben. Ihr Ziel und Streben, das dt. Vaterland zu Freiheit und Einigkeit vorwärts zu führen, findet in unseren Herzen freudige Zustimmung. - Z-Partei Bonn und Familie Henry. Bremen: Senat (Donandt, Präs. d. Senats). Cochem: Z-Partei (Bauer, Ehrenvors.). Darmstadt: Hess. Reg. Dessau: Rheinländervereinigung (H. Fr. Wetzel). Dresden: Sächs. Reg. (Min.-Präs. Heldt). Düsseldorf: Arbeitsgemeinschaft d. dt. Klein- und Mittelbrauer (Brauereidir. Paefgen) - Männergesangverein 'Hohenzollernklänge' (Chr. Leupertz, Schriftführer) - Jungschützenabt. des St. Sebastian-Schützenvereins D.-Altstadt (Dr. med. Kauhausen) - St. Sebastian-Schützenverein D.-Gerresheim - Zentralstelle der SchO. Elberfeld: Gesellschaft 'Parlament' (Otto Wiesehöfer, Vors.; Gutschaft, Schriftführer) - Z-Partei (Dr. Dichgans). Essen: Alt-Windthorstbund (Heinr. Fehrenberg, Vors.): Möge das Z als Partei sozialen Ausgleichs auf dem sicheren Grund der kath. Weltanschauung nie den goldenen Weg der Mitte verlassen, den unser großer Windthorst gewiesen! - Mittwochsgesellschaft Essen-Süd - Z-Partei Essen-Stadt (Dr. Meurer). Freiburg: Dt. Caritasverband (Prälat Kreutz). Gardelegen: Kath. Männerverein (Pfarrer Lohne). Grevenbroich: Z-Partei des Kreises (Oberpfarrer Joebges; Rath, Vors.). Hamburg: Landesverband der Z-Partei (Dr. Altewischer). Hamm/Westf.: Geschäftsführender Ausschuß des kath. Lehrerverbandes (Weber). Karlsruhe: Bad. Reg. (Staatspräs. Remmele). Köln: Kath. Akademikerverband (Kirnberger, Münch) - Centralbildungsausschuß der kath. Verbände Dtschlds. (Marschall) - Rhein. Windthorstbunde (Dr. Reuter) - Z-Partei Köln (Rings) - Rhein. Z-Partei (Mönnig). Leinefelde: Die zu einem polit. Bildungskursus versammelten Eichsfelder Parteifreunde (Stud.-R. Pradel). - Liegnitz: Verein dt. Zeitungsverleger (Dr. Krumbhaar, Vors.). - Ludwigshafen: aus einer stark besuchten Verslg. mit Prälat Schreiber zur Neubelebung des Vv: Schreiber, Hofmann, Caritassekretär Floerchinger, 1. Stadtgeschäftsführer Eisenbahnoberinspektor Sefrin, 2. Stadtgeschäftsführer Dir. Fichter. Mönchengladbach: Stadt (OB Gielen). München: Vorstandschaft des bayer. Eisenbahnerverbandes (Lehner, Vors.; Dauer, MdR, GS): Dank für die Zurückweisung unberechtigter Angriffe auf die Beamtenschaft. - SchO in Bayern (Schwerd) - Münster/Westf.: Barmherzige Brüder (B. Irenäus). Neuß: Stadt (OB Hüpper). Oppeln: Oberschles. Philisterverband im KV. Osnabrück: Z-Partei d. Prov. Hannover (Prof. Grebe, Dr. Kannegießer). Paderborn: die zur Tagung des Landesverbandes Westfalen versammelten Mitglieder des dt. Stenographen-Bundes, Stolze-Schrey-Bundes für Einheitskurzschrift (Dr. Proenneke - Magdeburg). Prag: für den Reichsverband für die kath. Auslandsdeutschen: StS Dr. Brugger, Dr. Schade, Dr. Groesser, Dr. Hoeber. Recklinghausen: Stadt (OB Hamm) - Die zu einem wirtschaftspolit. Schulungskursus versammelten Mitarbeiter der Z-Partei (Prof. Dr. Westkamp). Rinkerode: Kath. Junglehrerbund des DR (Lehrer Brockmann, Mitglied des preußschen Landtags). Schleiden: Z-Partei (Dr. Lenze, Mechernich). Sigmaringen: BM und Stadt. Stuttgart: Württemberg. Z-Partei (Justizminister Beyerle). Trier: Kath. Lehrerverband des Bezirkes (Lackes, Bonn). Weimar: Thüring. Staatsministerium. Wiesbaden: Philisterzirkel, 'Kochbrunnen' (Dr. Berberich). Verzeichnis der Spender von Blumenangebinden. 1 S. 1928 Jan. 14: 'Dt. Tagesztg.' mit Würdigung von Marx. Dankkarte von Marx.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 20
Altsignatur : 20



1933
Glückwünsche zum 70. Geburtstag von Personen (A-K)


Enthält : StS Dr. Abegg und Frau-Berlin. J. van Acken-Köln-Hohenlind. Landesrat Adams - Düsseldorf: Ich möchte dabei vor allem dem Dank Ausdruck geben, den wir alle, die wir im öffentl. Leben tätig geworden sind. Dir schulden für das gute Beispiel, das Du uns nicht nur in Deiner polit. Tätigkeit, sondern besonders in der dabei stets gezeigten religiösen Lebensführung gegeben hast. Man darf das auch gegenüber Deinen unschätzbaren Verdiensten um Kirche und Vaterland wahrlich nicht gering einschätzen. Rektor Dr. Adrian - Erfurt. Amand Alberti - Berlin-Steglitz. Domvikar Dr. Allendorff - Berlin. Schwester Oberin Gabriele Assmann am Neurolog. Institut am Hansaplatz - Berlin. Jacob Astor - Bernkastel: Immer vor der Front im schweren, oft häßlichen polit. Kampfe folgte Ihnen, dem entschlossenen Bannerträger, die dt. Z-Partei in Treue und Hingebung. Sie waren auch im polit. Leben uns das Vorbild höchster Pflichterfüllung und echten Mannes- und Bekennermutes. Geigenhädig Justizr. Dr. Carl Bachem - Köln. Franz X. Bachem - Rhöndorf/Rhein: Im Gedenken an so manche polit. Zusammenarbeit in früherer schöner Zeit. Chefredakteur i. R. H. Baldsiefen - Leutesdorf. W. Barzel - Berlin. Bernhard Becker - Kreuz Weingarten b. Euskirchen. Joh. Becker - Arnsberg: Wenn einer unserer Zeitgenossen mit Befriedigung auf sein Leben zurückblicken kann, dann sind Sie es. Reichsminister a. D. Hans Bell - Berlin - Lankwitz: Was Du in so langen Jahren mit vorbildlicher Selbstlosigkeit und Opferkraft als allzeit überzeugungstreuer Hüter und Wahrer bewährter Überlieferungen geleistet hast im Dienste unserer guten Sache und unserer heiligen Ideale für Kirche und Schule, für Volk und Staat, für Partei und Fraktion, das bleibt mit goldenen Lettern eingetragen in die Geschichte. Dieses verdienstliche Wirken, vornehmlich auch als leitender Staatsmann in Dtschlds. schwersten Schicksalsjahren, wird Dir unvergessen bleiben, so lange die Dankbarkeit nicht ausstirbt. Solch' rühmliches Beispiel wurzelechter Z-Gesinnung sollte vor allem in einer Zeit, in der mehr als je zuvor Autorität und Tradition bedroht sind, unserer heranwachsenden Generation zur Nachahmung empfohlen werden. Mir aber ist es wahrhaft Herzensbedürfnis, ... Dir innigen Dank zu sagen für die aus aufrichtiger Herzensgesinnung kommende Freundschaft, die Du mir stets erwiesen hast. Mit besonderer Freude darf ich an diesem Tage aussprechen, daß niemals auch nur der geringste Mißton unser auf wechselseitiges unerschütterliches Vertrauen gegründetes Freundschaftsverhältnis beeinträchtigt hat, ja daß wir dank der Verwurzelung in den alten Z-Traditionen stets einig blieben und in gleichem Schritt und Tritt marschierten. In der RT-Fraktion wird Marx aus begreiflichen Gründen vermißt. Fam. Bellinghausen - Königswinter. Frau Reg.-Präs. Emilie Belzer - Sigmaringen. Studienprofessor Th. Bernhart, Vors. des KV-Philisterzirkels 'Domreiter' und der jüngsten KV-Korporation 'Mainfranken' in Bamberg. Prof. Beyerle und Frau - München. Franz Beyrich, Mitgl. d. Bürgerschaft - Hamburg. Gesandter v. Biegeleben - München: Ich verehre in Ihnen den Mann, dem die Politik kein Selbstzweck war, in dem vielmehr alles, auch die Politik, durchdrungen und verklärt war von dem Geist, kath. Lebensgestaltung, selbstloser Hingabe an Kirche und Vaterland. Gäbe es viele solcher Männer im Z, so wäre es um gar manches besser bestellt. Es fehlt an der großen, die neue Welt gestaltenden Idee, an dem heiligen Feuer, das allein auch die anderen zu überzeugen vermag. In München hat die SchO einen gewaltigen Aufschwung genommen. Prof. Dr. Otto Biehler - Eppingen (Baden) fragt, ob die staatspolit. und Katholikentagsreden nicht gesammelt und im Druck erschienen sind. Michael Biermann - Berlin-Wilmersdorf. Apotheker J. Block - Bonn: in Erinnerung an Ihre überaus wirksame Unterstützung der wichtigen Bestrebungen im Kampf gegen die Unsittlichkeit auf den Katholikenverslgn. in Augsburg und Aachen. Joh. Blum - Krefeld. Familie Blumberg - Pradel in Heiligenstadt (Eichsfeld) (mit Gedicht). Robert Blume - Opladen (Rhld.), einst Marx' Schriftführer im Stenographenverein Elberfeld. L. Bock-Rottweil, Vors. der Z-Fraktion des Württemberg. LT. LG-Dir. Dr. A. Bockenheimer - Berlin-Charlottenburg. Dr. H. Böcker und Frau-M. Gladbach. Fam. Wilh. Böhler-Düsseldorf. Dr. Emil van den Boom-M.-Gladbach. Maria v. Bornstedt (Neurolog. Klinik am Hansaplatz) - Berlin-Neubabelsberg. Joh. Breddemann-Essen. H. Bremer - Berlin-Friedenau. Rudolf Bringmann - Heiligenstadt. LG-Präs. Dr. Braun - Trier. Rud. Breitscheid - Berlin: Ich hoffe, daß Sie wissen, wie nicht nur ich persönlich, sondern auch meine Freunde stets anerkannt haben, daß Sie bei allem, was Sie und uns politisch trennt, stets aufrichtig und mit treuem Eifer bestrebt gewesen sind, dem dt. Volk und der dt. Republik zu dienen. Joh. Brockmann (Mitglied des preußschen Landtags) - Rinkerode. Krankenpfleger und Masseur Josef Brottinger - Berlin. StS Brugger und Frau - Berlin. Reg.-Dir. Buchholz (MdR) - Breslau. Dr. Ernst Buhla - Berlin - Steglitz: Es ist für mich ein seelischer Schmerz, daß ich infolge eines widrigen Geschicks dieses Tages nicht in der so lange von mir geleiteten 'Germania' gedenken darf. Min.-Dir. a. D. Buntkirchen Berlin-Zehlendorf: Sie haben nicht nur dem kath. Teil unseres Volkes ... in schwersten Zeiten unvergängliche Dienste geleistet. Reg.-Vizepräs. Dr. v. Chamier - Erfurt. Ferdi und Erika Classen - Berlin. Amtsger.-R. Ludwig Clostermann - Bonn. Bürgermeister-Anwärter Anton Cortkamp - Coesfeld/Westf. Geigenhädig San.-R. Dr. Albert Dahmann - Wuppertal-Elberfeld. Oberlehrer a. D. Hermann Deppisch - Osterburken/Baden. Cäcilia Detamble, geb. Adams - Düsseldorf, Mitarbeiterin der SchO. Emil Dietrich (Mitglied des preußschen Landtags) - Halle/Saale. Hermann Dietrich (MdR) - Berlin: Angesichts der stürmischen Zeit, in der wir leben und in der die Republik so stark umkämpft ist wie noch nie, erinnert man sich doppelt dankbar an die Zeiten, in denen Sie die Geschicke des Reiches geleitet haben. Carl Diez (MdR) - Radolfzell. Fam. Herm. Jos. Ditges - Düsseldorf. Dr. jur. et rer. pol. H. Dittrich - Berlin-Charlottenburg. Dompropst Prof. Adolf Donders - Münster. Gerichtsreferendar Robert Dormeyer-Halberstadt, der sein Studium durch Marx' Fürsprache beginnen und vollenden konnte. Prof. Dr. Herbert Dorn, Präs. d. Reichsfinanzhofes - München. Frau Driessen - Bocholt. Oberstud.-R. Prof. Dünnebacke - Dortmund. Prof. Adolf Dyroff - Bonn: Mit starkem Dank und großer Freude denke ich heute der Teilnahme und Hülfe, die Sie Bonn und unserer Universität als Reichsminister und RK geleistet haben. Sie haben der Universität, der Sie Ihre Studentenjahre weihten, eine schöne und vorbildliche Treue gehalten! Landesrat Franz Ehrhardt (MdR) - Ratibor. Polizeipräs. Wilh. Elfes - Krefeld-Uerdingen: Marx kann mit Graf Eberhard im Barte v. Württemberg sprechen: „ich mein Haupt kann kühnlich legen jedem Bürger in den Schoß". Elmendorff - Berlin-Schöneberg. Lehrer Maximilian Elsner - Dresden. Anton Erkelenz - Berlin-Zehlendorf: Es scheint, als wenn die Leute, die zwischen 1919 und 1928 die dt. Politik beeinflußt haben, sich inzwischen alle in den Hintergrund verzogen hätten ... Und wir, die wir damals manche schwere Stunde gemeinsam durchgekämpft haben, sind uns dadurch auch räumlich und persönlich etwas ferner gerückt ... Manchmal überlege ich mir, wie wohl die dt. Politik gelaufen wäre, wenn wir im J. 1925 bei der RP-Wahl gesiegt hätten und Sie RP geworden wären. Sie haben zwar selber einmal in allzu großer Bescheidenheit gesagt, es wäre ein Glück für Dtschld. gewesen, daß damals Hindenburg gesiegt hätte. Der Meinung habe ich damals nicht zugestimmt und kann es noch weniger heute. Vermutlich wäre die polit. Krise der Republik einige Jahre früher gekommen. Aber gerade deshalb wäre sie wahrscheinlich für die Republik gefahrloser verlaufen, und wir hätten sie vermutlich in der einen oder anderen Weise schon überwunden. Der andauernde Krankheitszustand hindert Erkelenz an Beeinflussung der Politik und macht ihm auch finanziell Schwierigkeiten. Prälat Alex. Ernszt - Budapest. Paula Erzberger - Berlin-Charlottenburg. Frau Käte Fabian - Berlin. OP z. D. Dr. Falck - Berlin. Fritz Feinhals - Köln-Mülheim: Wenn ich an <!> die Jahre 1910 und 1912 zurückblicke, wo ich die Ehre hatte, als Vors. der Z-Partei des damaligen RT-Wahlkreises Mülheim-Wipperfürth-Gummersbach Ihre Kandidatur zu den glänzenden Siegen zu führen und Sie namens der Partei als erster in der großen Verslg. hier in der Mülheimer Stadthalle als den erwählten RT-Abg. und Nachfolger des verstorbenen Abg. de Witt zu beglückwünschen, dann erfüllt es mich heute noch mit Stolz, mit dazu beigetragen zu haben, Sie <!> zum Siege verholfen zu haben. Inzwischen steht er durch einen Konkurs vor dem Nichts. M. Finger-von Brachel - Berlin. Stud.-R. Dr. Herbert Fischer - Gotha. RA Dr. Adolf Flecken - Neuß. Aug. Flossdorf - Köln m. d. B. um Unterstützung. Reg.-R. a. D. Dr. Adolf Flügler - Berlin-Schlachtensee. Dr. Wilh. Fonk - Berlin, der Marx durch dessen gefallenen Sohn Albert 1915 im RT vorgestellt wurde. Verleger Dr. Hanns Georg Francken-Schwann - Düsseldorf: Wenn wir heute der liberalen und bolschewist. Welle zahlreiche widerstandskräftige Organisationen und Persönlichkeiten entgegenstellen können, wenn wir darüber hinaus vor allem in der Nachkriegszeit selbst zum kulturellen Angriff auf der Basis unserer kath. Überzeugung übergegangen sind, so danken wir das nicht zum wenigsten Ihrer Initiative, die uns Jüngere mit in die lebendige Bewegung hineingerissen hat. P. Dr. Kilian Frank - Bendorf/Rh. Berta Franke - Breslau (aus dem Haus Geigenhädig-R. Porsch). Reg.-Ass. Joseph Franken - Berlin-Charlottenburg. Dr. Paul Franken, Verbandsgeschäftsführer des KV- Bonn. Johannes Frantzen-Köln-Ehrenfeld. Heinr. Frehe - Berlin-Steglitz. Stud.-Ass. Johannes Freyer - Berlin. Reg.-Präs. i. e. R. Freyseng-Berlin-Charlottenburg: Marx hat das Reich gegen böswillige und verblendete Gegner bewahrt. Im Geiste Hindenburgs haben sie zueinander gefunden. Nun ist Freyseng selbst ein Opfer der veränderten polit. Lage geworden; immerhin mußte v. Papen denselben Weg bald gehen. Roland M. Frings - Köln. Pfarrer Friederichs - Geistingen/Sieg dankt für frühere Verslgn. in Haan/Rhld. Kellner Wilh. Funk - Aachen m. B. um Unterstützung. Reinhold Galle, Dir. beim RT: möchten Sie erleben, daß unser durch Parteiunwesen zerrüttetes Vaterland, dem Ihre Lebensarbeit galt, noch einmal die innere Einheit und damit den Weg zum Wiederaufstieg findet. Fam. Reg.-Vizepräs. Ganse - Schneidemühl. Prof. Felix M. Gatz - Berlin-Halensee. Herm. Jos. Geil - Oberlahnstein. Andreas Geilich - Nürnberg m. B. um Unterstützung. Otto Gerlach - Leipzig. Wilh. Karl Gerst - Berlin-Charlottenburg, Dir. im Polyphon-Grammophon-Konzern, der vor 22 Jahren, als Marx in Hannover RT-Zählkandidat war, als junger Parteisekretär sein getreuester Manager war. BM Dr. Geyer - Bochum. Dr. Hubert Gilles - Mülheim/Ruhr. Reichsrat Anton Gilsing - Bochum. Dr. Paul Goldmann - Berlin. RA und Notar Dr. Wilh. Golling - Stromberg/Hunsrück: Es sind sicher so viele [Glückwünsche] ... gekommen, daß sie Ihnen in etwa gesagt haben, mit wie großer Dankbarkeit alle Welt Ihrer gedenkt, der Sie in der schwersten Zeit um 1923 das Steuer des Staatsschiffes geführt und den Kurs auf festes Land genommen haben. Wenn in dankbarem Gedenken an jene Zeit in Berlin auch aus Stromberg im Hunsrück ein persönlicher Glückwunsch kommt, so soll es zugleich eine Erinnerung an lang vergangene Tage sein, die Sie einst im Hunsrück verlebt haben, wo Ihr Name auch dann ehrfurchtsvoll genannt würde, wenn die Not des Vaterlandes Sie nicht auf den höchsten Posten berufen hätte. Pfarrer Paul Goldmann - Bad Pyrmont. Reichsminister und Gesandter a. D. Dr. Gradnauer - Berlin-Lichterfelde. Theo Graf - Ahrweiler: Jugendfreund. Dr. Grass (Mitglied des preußschen Landtags) - Berlin. Theodor Greiss und Boddenberg - Waldschenke Diepeschrather Mühle bei Paffrath, Post Berg.-Gladbach. Johannes Grohmann, Schriftleiter der 'Sächs. Ztg.' - Paderborn. Maria Groß - Düsseldorf m. B. um Unterstützung. Msgr. P. Grünter, Pfarrer an St. Peter - Düsseldorf. Staatsminister a. D. Grzesinski - Berlin.Fam. Heinr. Gülich - Köln. Kuranstaltsdir. K. Alex. Günther - Chemnitz. Frl. J. Günther - Goch mit Dank für stete Hilfsbereitschaft und Bewunderung für die Londoner Verhdlgn.Dr. Hackelsberger - Öflingen. C. Hagemeister - Bad Godesberg. Ludwig Hahn - München. Reichsrat Dr. Wilh. Hamacher - Köln, der mancher harten und kränkenden Worte gedenkt: Am gestrigen Tage können solche Schatten nicht mehr auf Ihr Leben fallen, zumal Sie mit der Ruhe des Gewissens und mit der Heiterkeit des Menschen, der sein Leben und seine Politik wirklich aus dem Glauben gestaltet hat, nach rückwärts schauen und all denen, die an Lebensalter hinter Ihnen marschieren und an der Stelle polit. Verantwortung stehen, wo Sie früher standen, in der an Ihnen immer gerühmten Aufrichtigkeit dieselbe Ruhe des Gewissens nach getaner Arbeit wünschen, die Sie jetzt im Kreise Ihrer Familie genießen. Gerd Hamm - Berlin. Steuerassistent Hartung - Braunschweig mit Bericht über einen Vortrag von Dr. Offenstein - Hannover im kath. Beamtenverein Braunschweig sowie den Diözesanverbandstag der Beamtenvereine in Göttingen mit Fahnenweihe durch Dechant Stolte; Eröffnung des kath. Krankenhauses in Braunschweig. Reichsminister a.D. Landrat Dr. Haslinde - Arnsberg: Wie mögen gerade Sie die polit. Irrungen und Wirrnisse der letzten Jahre getroffen und niedergedrückt haben! Haupt - Wiesbaden. H. Hebbonn (Mitglied des preußschen Landtags) - Solingen. Dr. Walter Heelein - Berlin. P. Philipp M Heese OP - Berlin. Stadtrat a. D. Gerhard Heil- Frankfurt/M. Min.-Registrator Felix Heimann - Berlin. Paul Heinemann - Neuß m. B. um weitere Aufmerksamkeit für die polit. Aufgaben in Neuß. Ordinariatsrat Helm - Freiburg: in Erinnerung an die Jahre, die Sie mit meinem Onkel Abg. Alfons Klausener zusammenführten, an die Katholikenverslg. in Freiburg, die Sie als Präs. leiteten, an den zuvorkommenden Besuch, mit dem Sie die Gasthaus-Angestellten- Verslg. ausgezeichnet haben, an unser Verweilen an der Tischrunde des hochseligen Herrn Erzbischofs Carl Fritz. StS a. D. Dr. Hemmer - Berlin-Charlottenburg. Schulleiter Johannes Henke - Rositz/Thür. mit Dank für die Unterstützung bei der Förderung des Z-Gedankens im Bezirk Gera. OB Henrichs-Neuß. Josef und Sophie Heppel - Limburg/Lahn. Maria und Carl Hermkes - Eickelborn/Westf. Philippine v. Hertling - Berlin: Für mich gehören ja die Jahre im Rheinministerium zu den schönsten meines Lebens. Die Leitung der Politik war, solange sie in Ihren Händen lag, klar, einheitlich und volkstümlich ... Dazu kam das beglückende Gefühl, daß Sie Ihren Beamten und Angestellten auch menschliche Anteilnahme, ja Freundschaft entgegenbrachten. Kaplan Willi Heus - Bonn als Freund von Marx' verstorbenen Söhnen Willi und Albert. RA Prof. Carl Heyland - Frankfurt mit Abhdlg., 'Die außeramtl. polit. Betätigung des Beamten im Lichte des Dienststrafrechts'. StS z. D. Prof. Julius Hirsch - Berlin-Charlottenburg. Oberstud.-R. Hönnekes - Allenstein. Dr. Hoffmann (Md bad. L) - Freiburg: Würde Prälat Dr. Schofer noch leben, der Sie, wie ich aus seinem Munde weiß, überaus geschätzt hat, er würde im Namen des ganzen bad. Z seiner Verehrung Ausdruck geben. Der Weg der dt. Befreiung ist mit Ihrer Arbeit unlöslich verbunden. Oberlehrer Heim. Hofmann - Ludwigshafen: Mit welchem Hochgefühl wahrer Genugtuung können Sie zurückblicken auf all das Segensreiche, was Sie für Kirche, Vaterland und namentlich für die christl. Schule vollbracht haben. Rud. ten Hompel - Münster/W. Prälat Alois Hudal, Rektor der Anima - Rom. Resi Ibscher - Kirchheim/Schwaben. Landes-GS A. Isele - Freiburg: Die größte Genugtuung für Sie ist wohl das Bewußtsein, führend und erfolgreich unserer großen kath. und polit. Sache gedient zu haben und heute noch dienen zu können. Florian Jahn. Hans Janetschek - Berlin-Lichterfelde, Schöpfer der Dr. Sonnenschein-Plakette. Domkapitular Dr. Beruh. Jauch - Freiburg. Stud.-R. Ludwig Jeismann - Berlin, in Erinnerung an den Ruhreinbruch. RA und Notar Dr. C. Johanny - Berlin. Fritz Jorde - Wuppertal-Elberfeld. Senatspräs. Juchertz und Frau - Berlin-Halensee. Heinr. Junkermann - Düsseldorf. Hauptlehrer Dr. Anton Jux - Berg.-Gladbach. Min.-R. Dr. Kaisenberg - Berlin-Schmargendorf. Kontorist Otto Kaiser - Potsdam m. B. um Unterstützung. Kaplan Peter Bernh. Kallen - Rom, Anima.Fam. Jacob Kallen - Neuß. Kampschulte (MdR) - Münster. F. J. Kapell, Dir. der Städt. kaufm. Berufs- und Handelsschule Düren: Im Rheinlande gedenkt man Ihrer in dankbarer Erinnerung an die schwere Zeit des Ruhrjahres und der Geldvernichtung. Dank Ihrem und Stresemanns zähem Wollen kehrten Vertrauen und Mut zum Staat und zur Staatsführung 1924 allmählich wieder. Die SchO ist ... ohne Ihre Persönlichkeit kaum vorstellbar. S. v. Kardorff - Berlin: Hinter Ihnen liegt ein Leben voll von Erfolgen, auf das Sie stolz sein können. Möge vor Ihnen ein Leben der Ruhe und des Friedens liegen, das verschönt wird durch den Aufstieg Deutschlands, für den Sie die Fundamente gelegt haben. Wir haben in alter Zeit in vornehmer Weise die Klingen gekreuzt, ohne persönlich uns zu verletzen. Was waren das für Zeiten! Ich denke gern daran. Ich will immer noch nicht die Hoffnung aufgeben, daß solche Zeiten eines anständigen polit. Kampfes einmal wieder kommen. Wilh. Karmann - Osnabrück. Dr. Dr. Dr. Paul Kaufmann, Präs. d. Reichsversicherungsamtes a. D. - Berlin. Pfarrer Ludwig Kirsch, Landesvors. d. Sächs. Z-Partei - Reichenbach i. Vogtland: Wir bewundern Ihre ungebrochene Tatkraft, die Sie bis heute nicht ruhen ließ, Ihre edle, selbstlose Schlichtheit, die Sie bereitwillig auch immer wieder in die Orte der Diaspora hinausführte, wo es oft weniger äußere Ehren zu ernten gab als im großen kath. Hinterland. Maria Klant und Anni Niederquell. Florian Klöckner - Dortmund. Peter Klöckner - Haus Hartenfels b. Duisburg. Rektor A. Klövekorn - Paderborn. Pressechef und Verkehrsdir. Dr. Heinz Klute - Düsseldorf. Pfarrer Knietsch - Berlin-Lichterfelde. Dr. Hans König - Friedrichsheim Kr. Lörrach. Max Kölges (Mitglied des preußschen Landtags) - Mülheim/Ruhr. Köthenbürger Mitglied des preußschen LandtagsL) - Paderborn. RA Dr. Kohlen und Frau - Berlin-Lichterfelde. Dr. Erwin Kondor ('Neue Freie Presse') - Berlin-Charlottenburg. Prof. Konen - Bonn. Amtsger.-R. Dr. Werner Korintenberg (Mitglied des preußschen Landtags) - Berlin: Wie sehr Ihnen alle kath. Männer und Frauen und die gesamte kath. Jugend zugetan sind, hat Ihr Erscheinen in der kath. Öffentlichkeit wohl in überzeugender Weise dargetan. Oberreg.-R. H. Jos. Krebs - Berlin, der eine Festschrift des Kölner Marzellen-Gymnasiums aus dem Nachlaß seines Vaters übersendet; nach Aufhebung der Münchener Reichsvertretung ist er zur Reichszentrale f. Heimatdienst versetzt worden. LG-Dir. Kremer (Mitglied des preußschen Landtags) - Düsseldorf: Bin ich auch nur ein kleiner, unbedeutender Parteifreund, so habe ich doch auch ein Empfinden dafür, was Sie in langen Jahren unermüdlicher und selbstloser Arbeit für das Vaterland und die Z-Partei geleistet haben. Geistl. R. Prof. Kretschmer - Glogau. RA Krichel - Aachen. Stadtschulrat Anton Küppers - Wuppertal-Barmen, auch namens des dortigen Z, das in der Antoniuskirche ein feierl. Dankamt anberaumt hat; gern würde man Marx, der letztmalig im Wahlkampf 1924 in Barmen war, wieder sehen und hören. Fritz Kuhnen und Familie - Saarbrücken.
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1933
Glückwünsche zum 70. Geburtstag von Personen (L-Z)


Enthält : Wwe. Rechnungsrat Marg. Lambardt geb. Funken - Köln als Mitschülerin von Marx' Schwester. Chefarzt Dr. Lammers - Berlin-Schöneberg. Franz Langewand (Mitglied des preußschen Landtags) - Osnabrück. A. Latzel - Berlin. Jos. Laub - Ziegelhausen b. Heidelberg, dem Marx Arbeit vermitteln soll. Ellen Lautenschläger - Karlsruhe, die ein Gedicht ihres Mannes Wilhelm übersendet, den Marx unterstützen soll. Franz Lautenschläger - Berlin. GS Dr. Legge - Paderborn. RA Dr. Hans Leinen - Bonn. Simon Leinen - Berlin-Charlottenburg. Lambert Lensing - Dortmund. Justizrat Dr. Liertz - Düsseldorf: Der liebe Gott hat auch Ihnen nicht gestattet, alle Früchte zu pflücken, die Sie gesät haben. Aber er hat Ihren Lebensweg und Ihre Lebensarbeit reich gesegnet, und Volk und Vaterland danken Ihnen und ehren Sie als den pater patriae: vor 25 Jahren hat Marx Liertz veranlaßt, Stadtverordneter zu werden. Prof. Limburg und Frau - Berlin-Lichterfelde. Rektor Litwinski - Wuppertal-Elberfeld.Reg.-R. Dr. Lücke - Saalfeld/Thür. Heinr. Lübke (Mitglied des preußschen Landtags) - Berlin, mit den Glückwünschen der dt. Bauernschaft. J. M. Macherey - Köln-Ehrenfeld. John Majoie - Tilburg/Holland. Mallach (Mitglied des preußschen Landtags) - Wittkow b. Dt. Krone. Mand - Berlin: In der Genossenschaft, in der Sie, allen voran, für die alten und an sich an keine Partei gebundenen Forderungen und Ideale der Wahrheit, des Rechts und der Freiheit kämpfen, waren Sie uns - dem Geschlecht, das mit Ihnen groß geworden ist - immer der „heimliche König". Er erwähnt familiäre Beziehungen. Ais ein Mann, der in 18 nicht immer leichten Jahren die Geschäfte der Westf. Z-Partei an der Hand unseres unvergeßlichen Patriarchen Karl Herold führen durfte, muß ich ein besonderes Wort des Dankes anfügen: ich bezeuge, daß ich Sie nie und niemals vergeblich um Ihre Hilfe bat; wie lebhaft stehen heute die Stunden vor mir, da Sie uns Ihre Mitarbeit gewährten, und wir nach harter Tagesarbeit im gleichgestimmten Kreis zusammensaßen; wie manchen deckt der kühle Rasen, der in der Stunde, in der ich diese Zeilen schreibe, aus gemeinsamer Erinnerung vor meinem Auge steht. Karl Herold, Geigenhädig-R. Dr. v. Savigny, Graf Friedr. v. Galen, Lambert Lensing, Justizrat Diekamp, unser Landsmann: der unvergessene Karl Trimborn und so viele andere, die von ihren Mühen ausruhen; daß der ehemalige Abg. von Münster-Coesfeld Graf v. Hertling heute in weiteren Kreisen, auch der eigenen Partei vergessen ist, das erwähne ich nicht, um einen bitteren Tropfen in ein Schreiben zu träufeln. Dr. Marhefka - Berlin. Dr. Alphons Marx - Berlin-Steglitz, zugleich für den Geschichtsverein kath. Mark. Bruno Ludwig Franz Marx - Wien. Peter Marx - Sengerich, Kr. Prüm, m. B. um Unterstützung. Konsul S. Marx - Berlin. Dr. Elsa Matz (MdR) - Berlin-Charlottenburg. Rektor a. D. Ferd. Anton Mayer - Babenhausen. Heinr. Meiss SJ - Essen. Meistermann (Mitglied des preußschen Landtags) - Solingen. Hauptmann a. D. Anton Melcoch-Hannaburg - Berlin, m. B. um Unterstützung. Clara Mende (MdR) - Berlin-Tempelhof. Dir. Franz Meng - Berlin-Charlottenburg. Gen.-Konsul Willy Menzinger -Karlsruhe. Dr. Paul Mertens - Berlin.Hermine Mertes - Berlin.Frau Prof. Menser - Rhöndorf. Verleger Hans Moeller - Berlin: Gerade Ihnen, der Sie so viele Jahre Ihres Lebens und so viel Ihrer besten Kraft in den Dienst des Ringens um den Wiederaufstieg Dtschlds. gesetzt haben, möchte ich ... wünschen, daß Sie den wirklichen Wiederaufstieg und vor allem das Wiedererwachen der polit. Vernunft im dt. Volke im letzten Abschnitt Ihres Lebens noch erleben möchten. Für die Zeit bis dahin wünsche ich Ihnen, daß Ihnen auch in der kommenden Zeit der goldene rhein. Humor erhalten bleiben möchte, mit dem Sie sich und anderen über so viele schmerzliche Erlebnisse hinweggeholfen haben. Albrecht Morath (MdR) - Berlin. Prof. Joh. Moser - Berlin-Tegel. LG-Präs. Mosler: Wenn ich Ihr Leben überdenke mit alledem, was es an Segen gebracht hat, so bedeutet das für mich eine innerliche Stärkung im Glauben an die göttl. Vorsehung, an Fügung und Führung im Leben des einzelnen Menschen. Gottes Fügung und Führung wird in Ihrem Leben so sichtbar für alle, die seinen Werdegang etwas näher kennen, daß man sie gar nicht übersehen kann. Min.-Dir. z. D. Oscar Müller - Berlin-Charlottenburg. Pastor Müller - Löf, der bemerkt, daß die 'Koblenzer Volksztg.' übersehen hat, daß Marx seine richterl. und polit. Laufbahn im Reg.-Bez. Koblenz begonnen hat. Dr. Münzel, Vertreter von Thüringen bei der RR-Berlin-Wilmersdorf. Reg.-R. Dr. Muszack, Leiter des Versorgungsamts Erfurt. Dr. Multhaupt-Duisburg-Großenbaum. Gesandter Dr. Friedr. Nebelthau - Berlin: Möge Gott ... Sie den wirklichen Aufstieg unseres Vaterlandes erleben lassen, an dem Sie mit Treue und Hingebung mitgearbeitet haben. Reichsminister a. D. Dr. Neuhaus - Berlin, der als Referendar in Elberfeld sehr viel Juristerei bei Ihnen gelernt hat. Erhalten Sie sich auch in diesen traurigen Zeiten Ihren rhein. Humor, das hält frisch und jung! Walter Neumann, staatl. gepr. Lehrer der Stenographie - Berlin-Wilmersdorf. Pfarrer Nickel - Liebenau, Kr. Frankenstein/Schl. Frl. A. Nieder - München. Dr. Eduard Niederführ - Berlin-Charlottenburg. Dr. E. Nobis, StS des Preuß. Staatsministeriums - Berlin. BM i. R. A. Olbertz - Langenfeld/Rhld. Pastor Dr. Offenstein (MdR) - Hannover-Linden. Dechant Franz Ostermann - Hagen. Dir. Osterspey - Mechernich/Eifel. Geigenhädig-R. R. Ostertag - Berlin. J. Ott - Sigmaringen. Bernh. Otte, Vors. des Gesamtverbandes der Christl. Gewerkschaften Dtschlds. - Berlin-Wilmersdorf. Verleger Heinr. Otto - Bad Godesberg, erinnert an Marx' Eintritt ins parlamentar. Leben als Abg. von Neuß - Grevenbroich - Ldkr. Krefeld und wünscht sich ein Plauderstündchen zusammen mit Carl Bachem. Landeskulturamtspräs. a. D. Pauly - Berlin-Lichterfelde. A. Peter - Breslau mit Schmähung wegen der Aufwertung. Petzow (MdR) - Berlin-Lichterfelde. Prof. Dr. Pfaff - Seeheim a. d. Bergstraße. mit Dank für die Unterstützung der Bemühungen um eine dt. Einheitskurzschrift. Dr. Aug. Pieper - M.-Gladbach: Sie haben die Mitmenschen stets beschämt durch Dienstwilligkeit und Güte, dadurch unmöglich gemacht, daß jemand Ihr Feind sein konnte. Seien Sie also morgen recht zufrieden mit Gottes Führung; das wird auch das beste Zeichen dessen sein, daß Gott mit Ihnen zufrieden ist. Zur Stützung Ihrer Selbstlosigkeit hat er Ihnen ja auch die Mißverständnisse und Undankbarkeiten mancher Zeitgenossen verordnet, was „ganz in der Ordnung" des Reiches Gottes ist. Hermann Plischka - Braunsberg. Dr. Posthofen - Köln. Stud.-R. Josef Pradel - Heiligenstadt, erinnert daran, daß Marx oft sagte, daß der Herrgott es besonders gut mit ihm gemeint habe. Graf Praschma - Falkenberg/OS. Oberpostinspektor Heinr. Prenger - Köln-Deutz. Erzpriester Radek - Stralsund. Bernh. Raestrup, Vors. d. Westf. Z-Partei - Oelde. Stud.-R. Dr. Ranft - Kassel m. B., in Kassel den Akademiker- oder Beamtenverein oder die SchO zu besuchen.Joh. Redlich - Mainz-Kostheim: Am liebsten wäre es uns, wenn Sie wieder unser RK wären. Da wäre die Sache ganz anders, und alles wäre schon längst im guten Zustand. Jos. Reimann - Greiffenberg/Schl. (mit Gedicht). Propst Remer, Vors. der Z-Partei der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen - Lissen, Kr. Fraustadt (mit Gedicht). Konsul Dr. Erwin Respondek - Berlin-Lichterfelde: In einer Zeit wie der heutigen, die mit soviel Unwahrhaftigkeit und Egoismus erfüllt ist, ist das Leben einer Persönlichkeit wie der Ihrigen für uns Junge eine Hoffnung und ein Glauben über alle Wirrnisse der Gegenwart hinweg in eine bessere Zukunft. Gen.-Konsul Dr. Reuter - Berlin (Hinweis auf die Heirat Alexander v. Winterfeldt - Hilde v. Guérard). Amtsger.-R. Rhiel (Mitglied des preußschen Landtags) - Berlin zugleich als Vors. der Kurhess. Z-Partei. Riesener (MdR) - Gladbeck: Auch wir in der kath. Arbeiterschaft danken Ihnen am heutigen Tage aufrichtigen Herzens für Ihre soziale Arbeit im Parlament und in all den Organisationen, in denen Sie aus stärkster innerer Überzeugung für die kath.-soziale Idee gestritten haben. Stadtverordneter M. Riethmüller - Berlin. Elisabeth Roechling - Berlin. C. Rondholz - Berlin. D. C. Rosenbaum, Berliner Korrespondent von 'Neues Wiener Journal': Ich verhehle nicht, daß ich mich bemühe, der Auszeichnung würdig zu erweisen, zu jenen Publizisten zu zählen, die das Vergnügen haben, Ihre geschätzten Ansichten oft kennenzulernen und Ihnen auch publizistisch zur Verfügung stehen zu dürfen. Helene Rothländer (Mitglied des preußschen Landtags) - Koblenz. Prof. Dr. Paul Rühlmann - Berlin-Halensee: Der alternde Machiavell, sonst wohl sicher nicht Ihr Ideal, hat uns in einem köstlichen Briefe gerade die besinnlichen Gefühlswelten eines alternden Staatsmannes mit dem Zurückgreifen auf die Schätze der Erinnerung geschildert. So denke ich auch mir Ihre Tage. Stud.-R. Dr. Th. Rüther - Brilon in Erinnerung an Marx' Aufenthalt von 1930. Architekt Michael Ruggaber - Stuttgart-Kaltental mit Erinnerungen an frühere Arbeit in d. Berliner Z-Partei und an einen Rednerkursus unter Redakteur Paquin. Redaktionsvolontär Heinz Rusicken - Gotha. Else Samstag, geb. Labenski - Berlin-Weißensee, m. B. um Unterstützung. Fam. Sandkaulen - Düsseldorf. Tillchen Sauren - Köln. Frl. Anny Schaafhausen - Ratingen. Reichsminister a. D. Dr. Schätzel: Der großen, unvergänglichen Verdienste gedenkend, die Sie sich in schwerster Zeit um Katholizismus, Volk und Vaterland erworben haben. Oberstaatsanwalt Dr. Schagen v. Nowag - Nordhausen. P. Schamer (Mitglied des preußschen Landtags) - Hamm/Westf. OB Dr. h. c. Karl Scharnagl - München: Man kann sogar sagen, daß heute durch das klar erkennbare Auftreten der bolschewist. Gefahr die Vertretung des kath. Standpunktes größeres Verständnis findet, als dies im alten Reich der Fall war. Auf jeden Fall war es Ihre Lebensarbeit, der Geltung des kath. Gedankens in Dtschld. die Wege zu ebnen; und wenn heute ein solches Ergebnis festgestellt werden kann, so muß es als Folge Ihrer unermüdlichen Tätigkeit gewertet werden. Johannes Schauff - Berlin. Senatspräs. Dr. Schetter - Jülich. Edmund Schiefeling, Redakteur der 'Berg. Wacht' - Engelskirchen. Preuß. Staatsrat Schilling - Halberstadt, auch für die Z-Partei der Prov. Sachsen. Dr. Schindler - Senftenberg-Ulstadt. Peter Schlack (MdR) - Köln-Marienburg: Staat und Volk (dürfen) stolz sein, Sie als Führer gehabt zu haben. Rektor und Religionslehrer Albert Schlösser - Düsseldorf. Schmidt - Lippstadt. Prof. Dr. Schmittmann - Köln. Landesfinanzamtspräs. Dr. H. Schmittmann - Düsseldorf: Möchte speziell Ihre Arbeit in der akademischen Altherrenschaft mit dazu beitragen, daß der Akademiker im polit. Leben wieder die Stellung erhält, aus der er zum Schaden des Ganzen herausgedrängt ist, weil er nicht immer „so und so viele Stimmen hinter sich hat". Stud.-R. Heinr. Schnee - Gelsenkirchen, mit der Anregung, auf einer KV-Zusammenkunft die uns heut so bewegenden staatsbürgerl. Fragen wie Volk, Nation, Staat etc. zu behandeln. Familie S. P. Schneider - Sinzig. Assessor Heinr. Schnitzler und Frau - Berlin-Lichterfelde. Amtsger.-R. Schoen - Düsseldorf, der über die Aktion der Stadtrandsiedlungen berichtet und die Vereinigten Staaten von Europa als Fernziel jeglicher Politik bezeichnet. Ehrenlandschaftsdir. Dr. Oscar Scholz - Neisse/Oberneuland. Carl Schreck (MdR) - Bielefeld: Besonders bei den kulturpolit. Auseinandersetzungen ist mir trotz aller Abweichung in den Meinungen immer wieder zum Bewußtsein gekommen, daß gute Gründe und vornehme Gesinnung wertvoller sind als alle Schlagworte. Prälat Schreiber - Münster: Wenn es auch in der Politik nicht viel Dankbarkeit geben soll, so wollen Sie gewiß sein, es gibt viele, die Ihrer dankbar gedenken und des restlosen Einsatzes und der stärksten persönl. Hingabe, die Sie dem dt. Volke gewidmet haben. Die spätere Zeit wird es vielleicht noch aufgeschlossener und gerechter sehen, daß in den außerordentlich schweren Jahren Ihre so ausgleichende Art, Ihre persönlich so starke Vertrauensstellung, die sich im dt., aber auch im internationalen Leben bemerkbar gemacht hat, in den schwersten Krisenjahren unseres Volkes ein Aktivum ersten Ranges bedeutet hat. Dabei gedenke ich sowohl Ihres Aufenthaltes in London wie auch zahlreicher Wegbiegungen der dt. Innenpolitik. Gleichzeitig möchte ich aber auch aussprechen, daß Sie für den Jüngeren stets ein Vorbild gewesen sind, als Sie schon in der Vorkriegszeit jahrelang im Preuß. Abg.-Haus und RT unsere Sache geführt haben, und hier muß Ihnen an erster Stelle auch für die Vorkriegszeit und Nachkriegszeit der Dank der dt. Katholiken zuteil werden. Von der älteren kath. jurist. Generation sind Sie es gewesen, der hier große geschlossene, starke Überlieferungen mit kraftvoller Hand weitergeführt hat. J. Schröteler SJ - Düsseldorf: Was Menschen niemals richtig danken können, das dankt Gott in unbegreiflicher Weise. Amtsger.-R. Schül - Offenbach a. M. H. Schüling (MdR) - Amern St. Georg. Prof. Aloys Schulte - Bonn: Es sind weite Kreise des dt. Volkes, die Ihnen ewig dankbar bleiben werden für die Reinheit Ihres Wollens und Wirkens, Ihren Idealismus und Ihre Hingabe an die schwersten Aufgaben in allerschwerster Zeit. LG-Präs. Schulte - Hanau/Main: Wie ich mit Liebe und Hingebung lange Jahre an meiner polit. Arbeit gehangen habe, so habe ich mich auch dem Kreise von Männern wie Gröber, Spahn, Trimborn, Fehrenbach, Porsch, am Zehnhoff in Verehrung und Freundschaft verbunden gefühlt, stolz mit ihnen arbeiten zu dürfen. Er ist froh, noch einen Repräsentanten dieses bedeutsamen Kreises im Leben und Schaffen zu wissen. Justizrat Dr. Georg Schumacher II - Bonn. J. A. Schwarz (MdR) - Frankfurt/M.: dem liebenswürdigen und allzeit hilfsbereiten und aufrichtigen Kollegen. Dr. Schwarz - Hannover. Dr. Arnold Siben, Vors. d. pfälz. Z - Deidesheim: in tiefer Dankbarkeit Ihres vorbildlich selbstlosen und opferfreudigen, erfolgreichen Wirkens in schwerster Zeit. Pfarrer Slominski - Greifswald. Dr.-Ing. e. h. Gurt Sobernheim - Berlin. Dompropst Dr. Stahler - Würzburg: Meinen Bischof <Matthias Ehrenfried> überraschte ich darüber, wie er Ihr Bildnis aus der Tagesztg. schnitt, um es beständig vor sich zu haben; schätzte mich viel glücklicher, es schon seit meinem Priester-Jubiläum aus Ihrer Hand zu besitzen. Frau Reg.-R. Mirjam Starck - Berlin-Friedenau, auch namens der Missionsvereinigung. Abg. Chr. Steger - Oberhausen. Frau Maria Steins geb. Hermanns - Neuß, in Erinnerung an die Zeit in Simmern. San.-R. Dr. Stemmler (Mitglied des preußschen Landtags) - Bad Ems. Dr. Stocklossa - Breslau, und Rieger - Gleiwitz, für das schles. Philisterium. Elise Stoffels (Mitglied des preußschen Landtags) - Neuß: Marx möge noch erleben die Sicherung einer wirklich kath. Volksschule in dt. Landen. Georg Stremel - Berlin. Reg.-R. H. Südhoff - Berlin-Wilmersdorf, denkt an Marx' Bemühungen um die religiöse und sittl. Ertüchtigung unserer Jugend, eine Aufgabe, die auf längere Sicht gesehen, vielleicht die wichtigste aller Aufgaben ist; denn ohne ein religiös und sittlich gesundes Volk helfen schließlich alle außen- und innenpolit. Erfolge nichts. Erich Sutte und Frau - Berlin. Anna Tackenberg - Ziegelhausen b. Heidelberg. Jos. Teitscheid (MdR) - Opladen. Min.-Dirigent Terdenge (Ausw. Amt) - Berlin, dankt für das menschliche und sachl. Interesse an seiner Arbeit. Ich habe so häufig Gelegenheit gehabt zu beobachten, daß bei politisch interessierten Persönlichkeiten das innere Interesse für die kulturellen Arbeiten durch Wirtschaft und polit. Fragen gedämpft wird, daß mir Ihr Interesse immer eine Wohltat war. Christine Teusch - Köln-Ehrenfeld. Themann (Mitglied des preußschen Landtags) - Vechta. Albert Thiele, ehem. Vors. der Z-Ortsgruppe Berlin-Friedenau. Hermann Thywissen - Neuß: In der Zeit größter Not sucht Dtschld. nach Männern und erinnert sich gern derer, die in schweren Zeiten Großes geleistet haben. Min.-R. a. D. Timme - Sigmaringen, der gern an die Zeit in Simmern denkt. Reichswirtschaftsgerichtsrat Dr. Heinr. Tosetti, Berlin-Charlottenburg. Hetta Gräfin Treuberg - z. Zt. Heidelberg, wünscht, daß Marx, der einst den Ruhrkampf beendete und Dtschlds. Arbeit im Völkerbund aufnahm, nun mit Dr. Brüning, dessen außenpolit. Zielsicherheit sie April - Mai 1932 in Genf bewundert hat, den armen Staatskarren wieder ins Gleichgewicht bringt. Reichsminister a. D. Treviranus - Berlin. Kom.-R. Underberg - Rheinberg. Jos. Unterberger, Präs. der Handwerkskammer - Breslau: Ich hatte Gelegenheit als Vorstandsmitglied unserer Partei, Ihr vorbildliches, stilles, aber zielbewußtes und gerechtes Schaffen, welches trotz aller sozialen Einstellung auch die wirtschaftl. Gesichtspunkte nicht außer acht ließ, dankbarst anzuerkennen. Min.-R. Werner Vogels - Berlin. Oberreg.-R. Curt Walter (Reichskanzlei) - Berlin. Warnke (MdR) - Schneidemühl: Für die Schule und für die Diaspora hatten Sie immer ein warmes Herz gehabt. Nicht so leicht vergessen werden wir auch Ihre Tätigkeit im Osten während der letzten Wahlkämpfe. Helene Weber - Berlin: Wieviel Starkes und Gutes haben Sie uns allen jahrelang in der Politik gegeben! Wieviel Grundsätzliches bedeutet Ihre Arbeit in den kath. Kulturfragen! Wie oft haben Sie uns durch Ihre Güte und Ihren Glauben an den Fortschritt hingerissen! Min.-R. Wegmann Oldenburg. Paul Weilbächer - Braunschweig. Dr. Maria Weinand (Mitglied des preußschen Landtags) - Berlin. Dr. med. Herrn. Weinreich - Heiligenstadt. StS a. D. Weismann - Cap d'Ail. Oberlehrer Jos. Wesely - Donnersbach/Steiermark. Helene Wessel - Dortmund: daß Ihre so geliebte rhein. Art Ihnen, auch in dieser schweren [Zeit] den Optimismus und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft erhält. Justizrat Westhoff - Oelde. Graf Westarp - Berlin: In Erinnerung an gemeinsame vaterländ. Arbeit. Min.-Dirigent Geigenhädig Reg.-R. Wever - Berlin. Franz Wieber (MdR) - Duisburg: Sie ... sind noch einer der wenigen, die die alte Z-Tradition, die heute nicht mehr überall lebendig ist, verkörpern. Franz Wiedemeier (MdR) - Ulm. Architekt Dipl.-Ing. Bernh. Wielers - Bochum. Geigenhädig-R. Dr. Wieruszowski - Köln-Braunsfeld: Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in Elberfeld, da uns Dumreiders <?> wallender Bart überschattete. Th. Wilczek - Berlin-Steglitz. Pfarrer Heinrich Wilkens - Dittersbach, Kr. Sagan, verehrt neben Porsch in Marx seinen polit. Lehrer. Wwe. Geigenhädig Justizrat Wilms - Oberhausen. San.-R. Dr. Winands - Aachen. Josef Wirmer - Berlin: Gerade jetzt in diesen Tagen hat man sich in Dtschld. und in der Welt an die Zeit vor 10 Jahren erinnert, an den Kampf um Rhein und Ruhr, den Du schließlich, als Stresemann versagte, liquidieren mußtest und dessen Folgen Du durch Deine Verhdlgn. vor allem in London mit MacDonald und Herriot für unser Land heiltest und zum Guten wandtest. Die erste und wichtigste Etappe des dt. Aufstiegs aus den Tiefen von 1918 und 1923 ist untrennbar mit Deinem Namen, mit dem Namen Wilh. Marx, verbunden. Dtschld. konnte sich keinen besseren Interpreten seiner Ziele und Interessen wünschen und denken, als Du warst: ein einzigartiger Typ des Politikers, damals und heute, dessen reines und hohes und nur sachlich eingestelltes Wollen von niemand verkannt werden konnte und ernsthaft auch nicht verkannt worden ist. Ihn beeindruckte, daß in solch wirren Zeiten, in denen nur Machiavell zu herrschen schien, ein Mann wie Du das Steuer unseres niedergebrochenen und wieder nach oben strebenden Reiches fest in der Hand hieltest und stärker warst als all die anderen und uns Jungen zeigtest, daß wie überall so auch im Politischen und Staatlichen der Charakter es ist, der sich letztlich allein bewährt. Wirmer erinnert an Marx' Brief zu dem Reichsgründungskommers, der richtungweisend war. Min.-Dir. Dr. Wirth - Berlin. Justizrat Dr. E. Wirtz - Köln, der dankbar ist für Marx' Ratschläge an Kölner Windthorstbündler. RA Hugo Wöhrmann - Recklinghausen. LG-Dir. Geigenhädig Justizrat Wollseifen - Krefeld. Dr. Jos. Zahnen - Essen. OLG-R. a. D. Zeddies und Stud.-Assessorin Waltrud Zeddies - Düsseldorf-Oberkassel. Zengerling - Berlin-Lichterfelde. Frau Anita Ziegler - Berlin-Schöneberg (mit Gedicht und Bitte um Unterstützung).
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 22
Altsignatur : 22



1933
Glückwünsche von Personen zum 70. Geburtstag 1933


Enthält : Andre - Stuttgart: Ihre Verdienste um Dtschld. und das kath. Volk sind groß und vielseitig. Es ist mir daher ein Bedürfnis, Ihnen zu Ihren vielseitigen Erfolgen im Leben zu gratulieren und zugleich auch meinen persönl. Dank für Ihre jederzeit bewiesene freundl. Gesinnung auszusprechen. Min.-Dir. im Preuß. Landwirtschaftsministerium Dr. Arnoldi - Berlin. Domkapitular Msgr. Dr. Banasch - Berlin. Bischof Bares - Hildesheim: dem Vorkämpfer der konfessionellen Schule. Kultus- und Unterrichtsminister Baumgartner - Karlsruhe: Das dt. Volk hat allen Anlaß, Ihnen für Ihre selbstlose Hingabe und, wie sich gerade jetzt zeigt, von guten Erfolgen begleitete polit. Tätigkeit in schwieriger Zeit dankbar zu sein. Das kath. Volk insbesondere weiß Ihre großen Verdienste, vor allem die Frage der kath. SchO und des Vv zu schätzen. Wenn ich mich dem Dank aller dieser Kreise anschließe, so geschieht es aus innerster Überzeugung und vollstem Herzen. Kultusminister a. D. Prof. Becker - Berlin. Bischof Berning - Osnabrück: Ich selbst bin besonders Zeuge gewesen der opfervollen Hingabe, die Sie der Erhaltung und Förderung der kath. Schule gewidmet haben. Kard. Bertram - Breslau. Bernh. Bleyss, Provinzial der ostdt. Jesuitenprovinz: Insbesondere denke ich gern an Ihre ausdauernden und erfolgreichen Bemühungen für die Freiheit der religiösen Orden, für die Sicherung der kath. Schulen und die Heiligsprechung des ersten dt. Jesuiten Petrus Canisius, die uns seiner Zeit mehrfach zusammengeführt hat. Eugen Bolz - Stuttgart: Ihr 70. Geburtstag fällt in eine schwere Zeit. Aber die Jahre, in denen Sie in vorderster Reihe den Kampf geführt und Verantwortung getragen haben, waren nicht weniger schwer. Noch ist jene Zeit im Urteil unseres Volkes umstritten und gescholten. Aber einmal wird der Tag kommen, an dem man über die hinter uns liegenden 1 1/2 Jahrzehnte anders denkt und die Arbeit der Männer an der Spitze anders würdigt als heute. Möge unser Herrgott Ihnen die Gesundheit erhalten, damit Sie jene kommende Zeit als Zeit eines gerechteren Urteils erleben und die Anerkennung einer Lebensarbeit in schweren und schwersten Jahren erfahren. Frau Maria Bolz - Stuttgart: Sie dürfen überzeugt sein, daß all die Menschen, die mit Ihnen arbeiten durften, den Wert Ihrer Persönlichkeit erkannten und dankbar Ihre Anregungen entgegennahmen. Das Zusammentreffen in der SchO mit Ihnen war für mich immer eine große Freude; ich fühlte, Sie waren in Ihrem wahren Lebensbereich; Sie zeigten sich da als der warmherzige Mensch mit dem gesunden rhein. Humor. Reg.-Präs. Dr. Brand - Sigmaringen: Von hier vermag ich Ihnen eigentlich nicht viel Besonderes zu berichten, was in der heutigen schweren Zeit wohl als ein gutes Zeichen für die hiesigen Verhältnisse angesehen werden kann. Die Aussöhnung der Reg. mit dem Fürstenpaar machtgute Fortschritte. Min.-Dir. z. D. von Brandt, Präs. d. Landesfinanzamtes Köln: Ich gedenke heute unseres ersten Zusammentreffens in der Zeit, als ich noch Landrat des Kreises Neuß war und wo ich Sie bei mancher festl. Veranstaltung in meiner Kreisstadt Neuß begrüßen durfte. Wie heute steht mir aber auch ein Tag im Sept. 1918 vor Augen, an dem ich Ihnen im RT in Berlin begegnet bin, als sich unter dem Einfluß des Ganges der öffentl. Angelegenheiten der letzten Zeit meine Einstellung zu den großen polit. Fragen endgültig geformt hatte. Er und seine Frau danken für manche gastl. Aufnahme in Reichsjustizministerium und Reichskanzlei. Dr. Heinr. Brauns - Münster/Westf.: Sie dürfen schon Gott besonders danken, daß er Sie all die Mühen und Sorgen der letzten Jahre so glücklich hat überstehen lassen. Und die Politiker von heute brauchen wir wahrlich nicht wegen unserer Ablösung zu beneiden. Dr. Brodnitz - Berlin, Vors. des Centralvereins dt. Staatsbürger jüd. Glaubens: Ich darf bei dieser Gelegenheit zum Ausdruck bringen, welche hohe Achtung und Wertschätzung Ihnen, dem aufrechten und geradlinigen Staatsmanne, in unseren Kreisen gezollt wird. Dr. Heinr. Brüning - Berlin: Sie haben Ihre ganze Persönlichkeit in vornehmster Gesinnung rücksichtslos eingesetzt für die Ideale, die Ihnen vorschwebten. Es war mir eine große Genugtuung, viele Jahre - zunächst aus der Ferne und dann in nächster Berührung - Ihre Verdienste kennen und schätzen zu lernen und zu Ihnen aufschauen zu können als einer polit. Persönlichkeit, die in beispielloser Selbstlosigkeit alles für das Volk und für die Kirche opfert. Ihnen dieses am heutigen Tage zu sagen ist mir tiefgefühltes Bedürfnis und zugleich den herzl. Wunsch auszusprechen, daß Sie noch viele Jahre aktiv in der Partei durch Wort und Tat und Ihr persönl. Leben als Beispiel für alle in ungebrochener Kraft wirken mögen. B. v. Bülow, StS im Ausw. Amt: im Gedenken an die Arbeit, die ich unter Ihnen und gemeinsam mit Ihnen leisten durfte. Min.-R. Dr. Julia Dünner - Berlin. Thomas Esser - Euskirchen: Dankbar erinnere ich mich heute der wohlwollenden Förderung, die Sie mir persönlich zuteil werden ließen zu einer Zeit, als ich mich gegen lokale Strömungen in unserer Partei mit Zähigkeit durchringen mußte. Es sind jetzt rund 25 Jahre vergangen seit dem Tage, da Sie als Vertreter Trimborns nach Euskirchen zu dem großen Friedensschlusse der jahrelang verfeindeten Parteigruppen kamen. Damals hat Ihre glückliche Art, sachlich und gerecht zu vermitteln, meinem Aufstieg in der Partei die Wege geebnet. Ich werde Ihnen das nie vergessen. Kard. Faulhaber - München: Unserem hochverehrten Vorkämpfer für Bekenntnisschule und treuen Apostel. Prof. Heinr. Finke, Präs. der Görres-Gesellschaft: Ihr so überaus reiches Lebenswerk hat nicht allein für das kulturelle Leben Dtschlds., sondern auch speziell für die kath. geistigen Belange große Frucht getragen. Die Görres-Gesellschaft, die Vertreterin der Wissenschaft im kath. Dtschld., hat wiederholt Ihre wirkungsvolle Unterstützung bei ihren Bestrebungen gefunden. Alfons Frings und Dr. Staab - Neuß, Verlag und Redaktion der 'Neuß-Grevenbroicher Ztg.': Der Wahlkreis ist stolz, Marx in die Parlamentar. Laufbahn gerufen zu haben. Die alten Kämpen unserer Partei und darüber hinaus viele Kreise, die sich mit den Interessen und Aufgaben der engeren Heimat befaßt haben, erinnern sich noch heute der mannigfachen Verdienste, die Sie aus Ihrer parlamentar. Laufbahn für unseren Bezirk haben. Sie erinnern auch die Jungen des öfteren an die Begeisterung damaliger Wahlkämpfe und die enge Verbundenheit mit ihrem Abgn. Sie werden die andauernde Wertschätzung Ihrer Person im Neußer Land gar selber noch aus Ihrem seinerzeitigen Amtsbesuch als RK in unserer Stadt in Erinnerung haben. Abr. Frowein - Wuppertal-Elberfeld, Präs. der Internat. Handelskammer, Mitgl. d. Reichswirtschaftsrates: erinnert an große Verdienste als Kanzler in schwerster Zeit. Geßler-Lindenberg/Allgäu: aufrichtigste und herzlichste Glückwünsche, verbunden mit dem Ausdrucke dankbarster Verehrung für die freundl. Gesinnung, die Sie mir stets entgegenbrachten während der Zeit, in der ich in den vor Ihnen geführten Kabinetten arbeiten durfte. Die Zeitereignisse sind ja fast noch interessanter geworden als in der Zeit, wo wir gemeinsam die Sorgen des Reiches getragen haben. Johannes und Sophie Giesberts - Berlin-Charlottenburg. Gördes - Valkenburg/Niederlande. Senatspräs. Prof. Dr. Hubert Graven - Köln, Vors. der Bursa Tricoronata, Vereinigung ehemaliger Schüler des Dreikönigs-, ehemaligen Marzellengymnasiums: Ihre ehemaligen Mitschüler der ältesten Kölner Gymnasialanstalt verehren in Ihnen einen der erfolgreichsten Marzellaner, ein Vorbild für die Jugend, den Stolz für die Älteren, den lieben Freund diejenigen, die Ihnen in jener Zeit als Mitschüler nahegestanden. Nicht zuletzt möchte ich Ihnen ... im Gedenken an unser gemeinschaftl. Wirken seit jenen unvergessenen Tagen in Elberfeld herzlichst die Hand drücken. Mit Wieruszowski spreche ich so oft von Ihnen. Groener - Berlin-Steglitz: Es hätte mir Freude gemacht, in Erinnerung an meine Zugehörigkeit zu Ihrem Kabinett persönlich unter den Gratulanten zu erscheinen. ... Fürs neue Lebensjahrzehnt mögen Ihnen Gesundheit und alle die liebenswerten Gaben beschieden sein, die auch Ihre Mitarbeiter so sehr schätzen durften in Zeiten, wo es nicht gerade rosig aussah. OP Gronowski - Münster: Menschen, die im öffentl. und polit. Leben stehen, dürfen auf Dank und Anerkennung nicht rechnen. Mir ist seit 30 Jahren bekannt, daß Sie zu diesen Zeitgenossen gehören und Ihr ganzes Leben und Wirken und Schaffen dementsprechend eingerichtet haben. Sie sind gegen Gott und sich selbst treu geblieben, und dem Vaterlande haben Sie Dienste geleistet, die spätere Geschichtsschreiber erst gerecht würdigen werden. Wenn Sie nicht überzeugungstreuer Katholik und Z-Mann wären, dann würden schon heute in Dtschld. Geschichtsschreiber sein, die Ihre selbstlose Arbeit im Dienste des dt. Volkes und Vaterlandes einer gerechten Würdigung unterzogen hätten. Aber in Dtschld. sind die Politiker und polit. Geschichtsschreiber noch nicht so gerecht und objektiv wie z. B. in England. Vielleicht kommt diese Zeit noch einmal. Wir wollen heute besonders warmherzig beweisen, daß in unseren Reihen die Tugend der Dankbarkeit nicht erdrosselt ist. Reichsjustizminister Dr. Gürtner - Berlin namens der Mitglieder, Beamten und Angestellten des Ministeriums, dem Marx nur wenige Monate vorstand. Aber diese kurze Zeit hat genügt, um Ihnen die besondere Verehrung und Anhänglichkeit der Beamten des Ministeriums für alle Zeit zu sichern. Eduard Hamm - Berlin: In allen, die mit Ihnen jemals zu tun hatten, wird in diesen Tagen das Gefühl dankbarer Verehrung für Ihre menschl. Güte und Ihr Verständnis wie insbesondere auch für die in höheren Dingen begründete sichere und ruhige Art Ihrer Staatsführung wiederum aufs stärkste lebendig werden. Weihbischof Joseph Hammels - Köln. Prälat Hartz - Schneidemühl. Min.-Präs. Held - München auch namens der Bayer. Staatsreg. RP v. Hindenburg: In dankbarer Anerkennung gedenke ich dabei der hervorragenden Dienste, die Sie in unermüdl. Pflichttreue in schweren Jahren dem Vaterlande geleistet haben. Die Zeit der Zusammenarbeit mit Ihnen wird mir stets in angenehmster Erinnerung bleiben (mit Antwortentwurf von Marx). Hölscher, StS im Preuß. Justizministerium - Berlin. Prior Titus M. Horten - Vechta, St. Josephskolleg. OB Hüpper - Krefeld. L. Kaas - z. Z. Trier: Er kann nicht in Berlin sein. Sonst würde es mir eine besondere Ehre und Freude gewesen sein, Ihnen im Namen der Dt. Z-Partei wie auch im eigenen Namen persönlich zum Ausdruck zu bringen, wie sehr wir alle diesen Tag als einen Familientag der Partei betrachten, wo unsere Wünsche und unser Gebet sich dem zuwenden, der in einem so ganz besonderen und einzigen Sinne der Unsere ist. In einem langen, dem öffentl. Wohl bis zur Selbstaufopferung hingegebenen Leben sind Sie uns allen Führer und Vorbild gewesen. Sie haben aus Ihrer Lebensarbeit einen wirklichen Gottesdienst gemacht. Bischof Maximilian Kaller - z. Z. Königsberg. v. Keudell - Hohenlübbichow: In dankbarem Gedenken gemeinsamer Arbeit dem hochverehrten unermüdlichem Kämpfer für heilige Güter seines Volkes. Erster Beig. Kirsten - Bonn namens des erkrankten OB Lürken: Wir verehren in Ihnen den treuen Sohn der rhein. Heimat, der sein Leben in vorbildl. Weise in den Dienst des dt. Vaterlandes gestellt hat und unentwegt zum Wohle der Allgemeinheit schaffte und wirkte. Mit Genugtuung wird Marx' demnächstiger Umzug nach Bonn begrüßt. Erzbischof Klein - Paderborn. Gen.-Präses Klens - Düsseldorf namens der kath. Jungfrauen- und Müttervereine: Gerade unsere Frauen und Mütter haben ein besonderes Empfinden dafür, daß die ganze Art Ihrer Arbeit, diese Selbstlosigkeit, Ruhe und Ausgeglichenheit Ihres Wesens, vor allem Ihre ganze untadelige Persönlichkeit Ihr Wirken ganz besonders wertvoll und erfolgreich gemacht hat. Landesdechant Alois Kroll - Dessau: Eine im Wandel der Zeiten und Dinge unwandelbare Treue, Ihre gereifte, geklärte Lebensanschauung, den Reichtum Ihrer vielseitigen Erfahrung wissen gerade wir Diaspora-Priester an Ihnen zu schätzen. Ohne Ihre SchO wäre das anhaltische Konkordat am 4. 1. 1932 in Paderborn wohl nicht zustandegekommen. Sie hat der anhält. Reg. gezeigt, welchen Wert Dtschlds. Katholiken auf ihre kath. Schule legen. Reichsfinanzminister v. Krosigk - Berlin. Jakob Krüger - Köln-Holweide, Vertrauensmann der Z-Ortsgruppe: Er erinnert daran, daß Marx vor den RT-Wahlen 1910 und 1912 mehrfach in Verslgn. gesprochen hat. Als am 8. 12. 1909 für den † Abgn. Hermann de Witt in der Mülheimer Schützenhalle eine Trauerfeier stattfand, wurden Marx und Bell als Redner gebeten. In einer späteren Vertrauensmännerverslg. haben wir Sie als RT-Kandidat vorgeschlagen. In den beiden Jahrzehnten vor dem Weltkrieg hatte der Wahlkreis Mülheim-Wipperfürth-Gummersbach 69% Katholiken, aber eine starke sozialist. Minderheit. In den Stichwahlen blieb das Z Sieger. Was waren das schöne Stunden, als wir am Abend der Wahlschlacht uns in der großen Schützenhalle in Mülheim versammelten, die Wahlresultate aus dem großen Wahlkreis einliefen und bekanntgegeben wurden und schließlich unser Parteichef Fritz Feinhals bekanntgab, unser Kandidat Wilhelm Marx ist gewählt, und wir Sie dann auf den Schultern in den Saal hereintrugen, da wollte der Jubel kein Ende nehmen. Seit der RT-Wahl am 20. 2. 1890, wo Domkapitular Dr. Christoph Moufang - Mainz gewählt wurde, ist er Vertrauensmann. Damals hatte Holweide 483 Wahlberechtigte und 244 Z-Wähler, am 31. 7. 1932 waren es 5039 Wahlberechtigte und 1396 Z-Wähler. Von 1885-1888 hat er beim 3. Garde-Ulanen-Regiment in Potsdam gedient und 1886 in der dortigen St. Peter- und Pauls-Kirche durch Armeebischof Astmann die Firmung empfangen, wobei König Ferdinand v. Rumänien Pate war. Clemens Lammers und Frau - Berlin. StS Lammers im Preuß. Unterrichtsministerium: Aber ich glaube es aussprechen zu dürfen, daß Sie vielen und so auch mir vor allem um deswillen das Vorbild eines wahrhaft kath. Staatsmannes waren, weil aus Ihren Worten und Taten eine Seelenkraft leuchtete, die in Gottvertrauen und Ewigkeitswerten fest verankert war. Der Schule und damit der Jugend galten in besonders hervorragender Weise die Sorgen und Mühen ihres Lebens. Dafür muß ich Ihnen um so herzlicher danken, weil ich in meiner amtl. Tätigkeit sozusagen auf Schritt und Tritt die ernste Notwendigkeit, aber auch die wirkungsstarke Hilfe der von Ihnen für die kulturerhaltende und kulturschöpferische Arbeit der christl. Schule geschaffenen Organisation erleben durfte. Für diese Tat, die das christl. Gewissen des dt. Volkes wecken und wach erhalten half, werden Ihnen, das ist meine Überzeugung, auch die kommenden Generationen von Herzen Dank wissen. Polizeipräs. Langels - Düsseldorf. Botschafter a. D. Langwerth v. Simmern - Eltville: Ich persönlich möchte Ihnen es noch ganz besonders aussprechen, wie dankbar ich stets der Zeiten gedenken werde, als Sie außer dem Reichskanzlerposten denjenigen des Ministers für die besetzten Gebiete innehatten und ich als Reichskommissar für die besetzten rhein. Gebiete unter Ihnen wirken durfte. Ihr gütiges Vertrauen war mir in jenen Jahren eine große Erleichterung bei so manchem Schweren, was ich damals durchleben mußte. Ihr Besuch im Okt. 1927 in Coblenz ist uns allen noch lebhaft im Gedächtnis, meine Frau und ich sprechen oft davon. In jenen Oktobertagen hätte wohl niemand geahnt, welch' schwere Wirtschaftsnot über die Welt und ganz besonders über Dtschld. hereinbrechen würde. Bischof Petrus Legge von Meißen in Bautzen. OB Lehr - Düsseldorf: Die Stadt Düsseldorf würde pflichtvergessen handeln, wenn sie Ihrer am 71. Geburtstag nicht gedenken würde. Mit der Geschichte und der polit. Entwicklung unseres Vaterlandes ist Ihr Name für alle Zeit untrennbar verbunden. In einer Zeit ungeheurer Spannung, die durch den Ruhreinbruch der Besatzungstruppen, durch das Gespenst des Separatismus und durch die verheerenden Auswirkungen der Inflation gekennzeichnet ist, haben Sie sich, getragen von einer unerschütterl. Liebe und von einer tiefen Verantwortung für Volk und Vaterland, selbstlos entschlossen, die Führung des Kabinetts zu übernehmen und die wirtschaftlich, finanziell und politisch unhaltbare Lage des Reiches zu ändern. Es war ein leidvoller und dornenreicher Weg, auf dem Sie während Ihrer Kanzlerschaft das Volk führen mußten, wenn es gelingen sollte, aus dem drohenden polit. und wirtschaftl. Chaos herauszukommen. Wenn wir heute, noch im Ablauf eines wechselvollen und wahrhaft tragischen Schicksals, uns der freundl., wenn auch noch zaghaften Vorboten einer Wirtschaftswende erfreuen und die außenpolit. Verhältnisse sich wesentlich geändert haben, dann soll nicht vergessen sein, daß Sie und Ihre fast übermenschlich schwere Arbeit als Kanzler des DR mit den Grundstein gelegt haben für eine bessere Zukunft. Die Stadt Düsseldorf hat darüberhinaus besonderen Anlaß, Ihrer in Dankbarkeit zu gedenken. Lange Jahre fruchtbaren Wirkens haben Sie am OLG Düsseldorf verbracht. Ihr tiefes Gerechtigkeitsempfinden in unermüdlicher pflichtbewußter richterl. Arbeit hat Ihnen das Vertrauen der Vorgesetzten und die Liebe der Untergebenen eingetragen. Besonders herzlich waren die Beziehungen, die Sie mit der Düsseldorfer Stadtverwaltung und ihren leitenden Herren verbanden. Lange Jahre haben Sie als Vors. der Düsseldorfer Z-Partei, die Sie in dankbarer Gesinnung zu ihrem Ehrenvors. gewählt hat, auf die kommunalpolit. Entwicklung unserer Stadt Einfluß genommen und sie im Sinne des Allgemeinwohls tatvoll gefördert. Zehn Jahre lang, während des ereignisschweren Jahrzehnts der Nachkriegszeit, haben Sie als Spitzenkandidat der Z-Partei für den Wahlkreis Düsseldorf-Ost die Interessen eines treudt. Volksteiles im LT und im RT mit Geschick und Erfolg vertreten. Eines ist ganz Ihr persönl. Werk und Ihr Verdienst: die Gründung der SchO mit ihrem Sitz in Düsseldorf. In dieser Schöpfung hat Ihr schulpolit. Wirken, dem Sie alle Zeit mit ganz besonderer Neigung zugetan waren, dem kath. und dem gesamtdt. schulischen Erziehungswesen eine kraftvolle Organisation geschaffen, die nicht nur eine zeitbedingte Notwendigkeit ist, sondern die in ihrer Zielsetzung weit über die Grenzen der Gegenwart hinausgreift. Ein solches Werk, von dem Sie mir einmal sagten, daß es, als Sie es gründeten, eigentlich nur aus dem Briefkopf bestand, den Sie ihm damals gaben, darf seinen Schöpfer mit innerster Befriedigung erfüllen. Die Stadt Düsseldorf erfüllt es mit berechtigtem Stolz, eine so bedeutsame Kulturorganisation in ihren Mauern zu wissen. Hugo Graf Lerchenfeld - Brüssel. Dompropst Linneborn - Paderborn: Es ist mir als einem Vertreter der geistl. Behörden, einem Schulmanne und Politiker vergönnt gewesen, Ihr unermüdliches, von reinster Absicht getragenes Arbeiten beobachten zu können, und da muß ich gestehen, daß wir preuß. und dt. Katholiken zwar unseren innigsten und herzlichsten Dank Ihnen aussprechen können, daß aber der liebe Gott droben der eigentliche Vergelter sein muß. RT-Vizepräs. Löbe - Berlin: Ich gedenke gern unserer gemeinsamen Arbeit für das dt. Volk und spreche die Hoffnung aus, daß es Ihnen noch lange vergönnt sein möge, auf diese Arbeit befruchtend einzuwirken. Min.-Dir. i. e. R. Lothholz, Präs. des Landesfinanzamts Kassel: Die breite Öffentlichkeit hat in diesen Tagen der Führung der Reg.- Geschäfte durch Sie gedacht, und die Geschichte der Nachkriegszeit wird Ihre Verdienste um die Erhaltung des Reiches zu würdigen wissen. Während der Jahre Ihrer Reichskanzlerschaft sind Sie mir stets ein besonders wohlwollender Vorgesetzter gewesen und haben mir auch in schwierigen Situationen Ihre einflußreiche Unterstützung zuteil werden lassen. Luther und Dreyse für das Reichsbank-Direktorium - Berlin. Reichsbankpräs. Luther: Es drängt mich, dem amtl. Schreiben der Reichsbank ein Wort des persönl. Glückwünschens und aufrichtigster persönl. Verehrung und Dankbarkeit beizufügen. Ich bitte Sie, den Blumengruß, den ich mir erlaube, Ihnen zu senden, als einen Ausdruck meiner Empfindungen anzunehmen. Mit besonderer Dankbarkeit denke ich daran zurück, wie ernst und ohne Vorbehalt Sie sich vor RT und Öffentlichkeit auch für die schwersten und unvolkstümlichsten Maßnahmen eingesetzt haben, die im Bereiche der Reichsfinanzverwaltung seinerzeit durchgeführt werden mußten. Erzpriester Milz - Berlin mit Dank für alles, was Marx der Ludwigsgemeinde getan hat, insbesondere auch durch Ihr gutes Beispiel. Max Graf Montgelas - München: Der Aufstieg aus unserer tiefsten Not begann ja mit den unter Ihrer Leitung stattfindenden Verhdlgn. in London im Sommer 1924, bei denen zum ersten Male seit dem Kriege dt. Vertreter wieder als gleichberechtigt mit denen der früheren Feinde verhandelten. Doch auch nach dem Scheiden aus amtl. Tätigkeit haben Sie weiter Ihre große Arbeitskraft, Ihr Können und Wissen in den Dienst des Vaterlandes gestellt, und besonders dankbar empfinden es mit mir viele, daß Sie den Vorsitz der Gesellschaft für Erforschung der Kriegsursachen übernommen haben, um den Kampf für die Ehre des dt. Namens zu führen. Prof. W. Neuß zugleich für die Kath.-Theolog. Fakultät der Universität Bonn. Hess. Gesandter Nuß - Berlin: Das dt. Land und Volk, insbesondere aber das kath. Dtschld. verdankt Ihnen sehr viel. Ihre Verdienste um Kirche, Volk und Vaterland sind von allen Menschen, die guten Willens sind, längst anerkannt und z. T. Geschichte geworden. Namentlich die SchO und das große Erbe des unvergeßlichen Windthorst, der Vv, grüßen und verehren in Ihnen den wegweisenden Führer und väterl. Freund. Bischof O' Rourke - Danzig. Nuntius Cesare Orsenigo - Berlin. Domkapitular Otte - Breslau zugleich für die Niederschles. Z-Partei, der Marx treue und wertvolle Waffenhilfe noch im letzten Jahre geleistet hat. StS in der Reichskanzlei Planck - Berlin zugleich im Namen ihrer Beamten und Angestellten: Ich persönlich gedenke noch stets mit größter Freude der Zeit, in der es mir vergönnt gewesen ist, unter Ihrer Leitung in der Reichskanzlei tätig zu sein. Reg.-Präs. Herm. Pünder - Münster, der auch die Geburt seines Sohnes Tilman meldet. Gen.-Vikar Rösch - Freiburg: Die kath. dt. Presse zählt Sie mit Stolz zu den allerbesten Söhnen der Kirche und des Vaterlandes. Generalstaatsanwalt i. R. Rust - Köln. Staatsminister a. D. Saemisch - Potsdam. StS im Reichspostministerium Sautter-Berlin: Was Sie in schwerster Zeit für unser dt. Vaterland geleistet haben, wird nie vergessen werden. RK v. Schleicher - Berlin auch namens der RR: Sie können mit Genugtuung an Ihrem Lebensabend auf ein überaus erfolgreiches Wirken als Beamter, Politiker und Staatsmann zurückblicken. Auch nach dem Ausscheiden aus Ihren amtl. Stellungen haben Sie sich dem Vaterlande nicht entzogen, sondern sind in zahlreichen Organisationen - ich erwähne nur die SchO - bemüht gewesen, an Dtschlds. Festigung und Wiedererstarken mitzuarbeiten. Staats- und Justizminister Schmidt - Berlin. Bischof Josef Damian Schmitt und Domdechant Leimbach, Diözesanvors. der SchO - Fulda. Bad. Staatspräs. Schmitt - Karlsruhe. Graf Schönburg - Schloß Wechselburg/Sachsen: Insbesondere schuldet Ihnen Dtschld. unendlichen Dank für das Wichtigste, was sich für uns alle tun läßt, für Ihre unermüdliche Arbeit für die Schule und damit für die Jugend. Wäre unser Volk, besonders die junge Generation christlicher aufgewachsen, dann hätten wir weniger Anbeter falscher Götter, mögen diese nun Nation, Mammon oder wie immer heißen. Daß dem Ansturm der Feinde gegen die christl. Schule ein kräftiger Damm entgegengesetzt ist, das ist ein Verdienst der SchO und damit auch nicht im geringsten von Ihnen. Sein 2. Sohn macht gerade 1. jurist. Examen. Er denkt noch gern an den Augsburger Katholikentag vor 23 Jahren. OLG-Präs. Schollen - Düsseldorf: Wir in Düsseldorf gedenken der Zeit, wo wir Sie einen der unsrigen nennen durften. Ihr Weg hat Sie weit über uns hinausgeführt. Wir sind, gestatten Sie mir das zu sagen, stolz, daß dieser Weg bei uns, bei der Justiz angefangen hat. Wir wissen, daß Sie, ein Richter, der von seinem hohen Beruf aufs tiefste überzeugt und erfüllt war, stets das Ideal einer hochstehenden Justiz mit warmem Herzen und glühendem Verlangen vertreten haben, und wir sind der Überzeugung, daß die hohe Achtung vor Ihrer Persönlichkeit, die heute vielleicht mehr denn je alle Kreise des Volkes durchdringt, zu einem Teil mit zurückzuführen ist auf die unbeirrbare Sachlichkeit und Gerechtigkeit, die ein Teil Ihres Richterberufes gewesen ist. Gestatten Sie mir zum 2. Mal zu sagen: Wir Richter sind stolz darauf. Wir lassen uns nicht nehmen, in Ihnen einen der unsrigen zu verehren. Wir übersehen nicht, welche ungeheuren Verdienste Sie sich um Volk und Vaterland als Politiker und Führer erworben haben, aber wir glauben, daß die Grundlage alles Ihres Wirkens die ars boni et aequi, die große Fähigkeit des suum cuique tribuendi gewesen ist und ist. Darum gehört zu den Gratulanten ... mit vollem Herzen und aufrichtiger Verehrung: das OLG Düsseldorf. Bischof Schreiber - Berlin. Kard. Schulte - Köln. P.G. Siebers SJ für den Kath. Gesellenverein Berlin-Zentral, wo Marx oft gesprochen, an der Generalkommunion teilgenommen, am Denkmal ergreifende Worte und als amtierender RK am 75. Stiftungsfest die Festrede gehalten hat: Wenn es nach uns ginge, würden wir Ihnen einen Fackelzug bringen, der ganz Berlin in Staunen setzen müßte. Aber, wie immer, die Zeitverhältnisse. Endlich gratuliert Ihnen auch die St. Clemensgemeinde auf das herzlichste. Es waren doch schöne Zeiten, als ich Sie im Jahre 1915 zum ersten Mal als Ministrant hatte. Wie kam ich mir vor! Heute darf es wohl einmal ausgesprochen werden, daß Sie als Ministrant in St. Clemens in ungezählt vielen Menschenherzen Gefühle der Erbauung wachgerufen haben, und diese Wirkung haben Sie um so mehr erzielt, je weniger Sie <es> darauf ablegten. Herzlich danke ich Ihnen auch für das Beispiel eucharist. Liebe, das Sie, mit den höchsten Würden des dt. Volkes bekleidet, so oft gegeben haben. Wenn es Ihnen auch nie sympathisch war, darüber ein Loblied anzustimmen, so muß ich es doch einmal an diesem Tage zum Ausdruck bringen, daß Sie damit ein Laienapostolat von unmeßbaren Dimensionen ausgeübt haben. Reichsger.-Präs. i. R. W. Simons - Berlin: Aus weitesten Kreisen unsres Volkes ohne Unterschied der Konfession und Parteirichtung (wird Ihnen) eine Fülle von guten Wünschen und Zeichen der Wertschätzung zugehen, die Sie durch Ihre hingebende Arbeit für Dtschlds. Wohl in schwerer Zeit wahrlich verdient haben. Marx möge Zufriedenheit und Genugtuung empfinden, die hinweghilft über so manche Sorge und Kümmernis der wirren und unruhvollen Gegenwart. Stegerwald - Berlin-Dahlem: Sie haben bereits ein Leben vielseitiger Wirksamkeit hinter sich und können auf den verschiedensten Gebieten auf große Erfolge zurückblicken. Gen.-Vikar Steinmann - Berlin. Weihbischof Wilhelm Stockums - Köln. Prälat Ulitzka - Ratibor: Ihre Persönlichkeit und Ihr Charakterbild werden, auch wenn Ihr Wirken nicht mehr sichtbar ist, leuchtend, wegweisend und aneifernd fortleben. Ich habe Ihre Arbeit im Dienste Gottes und unseres Volkes in der entscheidendsten und schwersten Zeit miterlebt und Ihre selbstlose Hingabe an die großen Aufgaben, zu denen Sie berufen waren, stets bewundert. Sie galten mir immer als das Vorbild des kath. Mannes, der nicht bloß seine eigene Einsicht und Kraft einem hohen Ziele ganz hingibt, sondern auch durch den die göttl. Vorsehung seine <!> weisen und liebevollen Pläne für unser Volk durchführe Major a. D. v. Wegerer - Berlin; er berichtet u. a. über den interessanten und gut besuchten Vortrag von Prof. Luckwaldt über die Memoiren des Grafen Monts. Abt Laurentius Zeller OSB - Trier, Abtei St. Matthias mit Dank für 1928 über Pfingsten gewährte Gastfreundschaft: Es ist ja keine dankbare Aufgabe, als Führer im polit. Leben zu stehen und von allen Seiten Widerspruch zu erfahren, statt verständnisvollen Rat und aufrichtige Mitarbeit, aber um so verdienstvoller ist diese harte Arbeit. Ich bewundere jeden Politiker, der diese Arbeit und diese Opfer auf sich nimmt.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 23
Altsignatur : 23



1933
Glückwünsche zum 70. Geburtstag von Organisationen und Institutionen (A-G)


Enthält : Aachen:KStV 'Carolingia' - Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft MIVA (P. Paul Schulte) - SchO, Diözese Aachen (Rektor Mohné) - Z-Partei (Erich Lingens). Aichach/Obb.: KV-Philisterzirkel (Strafanstaltspfarrer Kraus). Altenhundem, Kr. Olpe: SchO Süd-Sauerland und Z-Partei Kr. Olpe (Rektor Lingemann). Amberg: KV-Philisterzirkel Oberpfalz. Augsburg: KV-Philisterzirkel (Stud.-Prof. Hausladen). Baden-Baden: KV-Philisterzirkel (Assessor Dipl.-Ing. A. Hornung). Bad Tölz: KV-Philisterzirkel (Dr. Hirzinger). Bergisch - Gladbach: Redaktion und Verlag Heider. Berlin: Arbeitsausschuß Dt. Verbände: Es ist Ihnen möglich gewesen, in bedeutsamen Reg.-Erklärungen, mit der Übergabe der Aktenpublikation des Ausw. Amtes an die Öffentlichkeit, sowie in Wort und Schrift die Aufmerksamkeit des In- und Auslandes auf die Notwendigkeit einer Beseitigung der Kriegsschuldlüge zu lenken. Besonders begrüßt wird die Übernahme des Vorsitzes der Gesellschaft für Erforschung der Kriegsursachen (Schnee, Draeger). - Ausschuß für Grenz- und Auslandsarbeit des KV (Oberstud.-R. Dr. Barzel). Bruckner-Vereinigung (Prof. Gatz) - Caritas für Akademiker (Dr. Hebing) - CV-Sekretariat (F. Koebes) - Franziskus-Oberlyzeum - Dt. Frauenausschuß zur Bekämpfung der Schuldlüge (Clara Mende, William, Sekretärin) - Johannes-Bund, Geschäftsstelle Berlin (P. Joh. M. Haw, Dir.) - Kath. Junglehrerbund des DR (Bundesführer Brockmann (Mitglied des preußischen Landtags) - Rinkerode) - Kinderheim Schöneiche - Kreis der Freunde Dr. Sonnenscheins (Prof. Dr. Joh. Moser) - KV-Philisterausschuß (Dr. Barzel): Schon in der kurzen Zeit, seitdem ich an Ihrer Seite im Phila mich betätigen darf, habe ich erfahren, mit welcher Hingebung und Liebe Sie für das Wohl des KV besorgt sind und mit welchem Eifer Sie sich seinen Aufgaben widmen. - KV-Philisterausschuß und Philisterzirkel Berlin (Egbring): Sie haben das Amt des Vors. übernommen in einer Zeit, in der die innere Umgestaltung des Verbandes erst in die Wege geleitet ist und in der von außen her allg. akadem. Fragen mit besonderer Rückwirkung auch auf das Korporationswesen an uns herangetragen werden. Diesen Aufgaben haben Sie sich mit voller Hingabe zugewandt, und keinen könnten wir uns denken, der dank seines besonders gearteten Lebensganges und seines Überblickens über die Gesamtheit aller öffentlichen Fragen den Verband in dieser Lage besser führen könnte als Sie. - Philisterzirkel des CV Berlin (Min.-R. Dr. Edgar Schmidt vom Alpengasthof Kühtai) - Philisterverein 'Askania' (Dr. Pritzen <?>) - United Press: dem unermüdlichen Kämpfer für Weltfrieden und soziale Verständigung. - Pressebüro Krauss mit Glückwunschartikel und 'Röm. Gruß' vom Korrespondenten Timmermann (Chefredakteur J. B. Krauss, Chefredakteur Karl Martin) - Provinzverband Brandenburg d. Dt. Z-Partei (Plischke) - Reichsausschuß für Leibesübungen (Präs. Dr. Lewald): Ich gedenke an diesem Tage des Wohlwollens und der Fürsorge, die Sie als Kanzler des DR der dt. Sportbewegung haben zuteil werden lassen insbesondere Ihres Besuches im Sportforum, das wir jetzt aus Anlaß der XI. Olympiade 1936 zu einer gewissen Vollendung zu bringen hoffen. - Reichsgen.-Sekretariat der Dt. Z-Partei (Vockel): Die Erinnerung an die Jahre freudiger Arbeit unter Ihrer Führung macht uns diesen Tag zu einem Tage teilnehmender Freude. Wenn wir Jüngeren, die wir aus den Stürmen des Krieges kamen, manchmal zu sprunghaft und unüberlegt nach vorn drängten, haben Sie uns liebevoll und verstehend auf den Weg weiser Mäßigung zurückgeführt. So waren Sie vielen von uns ein polit. Lehrmeister. - Reichsverband der kath. Auslanddt. (StS Dr. Brugger): Der Aufstieg und die Anerkennung, die der RKA sich in weitesten Kreisen des In- und Auslandes erworben hat, ist mit Ihrem Namen unvergänglich verknüpft. - Geschäftsstelle des Reichsverbandes für die kath. Auslanddt. (Dr. K. B. Wäsch, P. Scheid, K. März, Marietta Sowa, Agnes Franke) - Reichsverband der Dt. Windthorstbunde (Dr. Heinr. Krone): Aus kleinen Anfängen haben in der Nachkriegszeit die Dt. Windthorstbunde sich zu einem Verband entwickelt, der nunmehr mit weit über 1000 Ortsgruppen mehr als 30 000 Mitglieder zählt. Diese Entwicklung verdanken wir zu einem Teil gewiß dem Idealismus, der seit Jahren unsere Jungmannschaft beseelt, wir verdanken sie aber auch dem großen Verständnis, das die Dt. Z-Partei der materiellen und seelischen Lage der jungen Generation stets geschenkt hat. Besonders dankbar erinnern wir uns in dieser Hinsicht Ihrer Tätigkeit im Vorsitz unserer Partei. Während Ihrer Führerschaft wurden die stärksten polit. Spannungen und Kämpfe in der kath. polit. Jugend ausgefochten und zu einem positiven Ergebnis geführt. Wir erinnern uns dankbar nicht nur Ihres Interesses, sondern Ihres großen Verständnisses, das Sie dieser inneren Entwicklung der Windthorstbunde als verantwortl. Führer der Dt. Z-Partei entgegengebracht haben. Ihnen konnten wir auch die Wünsche der polit. kath. Jugend um Mitverantwortung in den parlamentar. Gremien des dt. Volkes vortragen. Bei Ihnen fanden die dt. Windthorstbunde tiefste Einsicht für die polit. und personale Kontinuität, ohne die keine Partei auf die Dauer bestehen kann. - Reichsverband dt. Z-Studenten (Günter Reichel) - Auslandsamt des Reichsverbandes dt. Z-Studenten (Rud. Junges) - Reichszentrale f. Heimatdienst (Dr. Strahl): Es ist mir ein Bedürfnis hervorzuheben, daß sie selten an höchster Stelle für ihre staatspolit. Aufklärungstätigkeit ein so weitgehendes Verständnis und eine so tatkräftige Förderung erlebt hat, als dies bei Ihnen der Fall gewesen ist. Aber nicht nur während Ihrer Kanzlerschaft, sondern auch in Ihrer parlamentar. Tätigkeit und weiter in Ihrer leitenden Stellung bei großen und gerade für die Volksaufklärung maßgebenden Organisationen wie dem Vv haben Sie stets weitgehendes Interesse und Wohlwollen für die staatspolit. Aufklärungsarbeit der Reichszentrale bekundet. - SchO, Bistum Berlin (Doetsch, 1. Vors.): Sie (haben) mit vorausschauendem Blick die SchO ins Leben gerufen, kraftvoll geführt und zu einer einflußreichen Institution in unserem öffentl. Leben ausgestaltet. - Schwestern Unserer Lieben Frau des Theresien-Oberlyzeums - Verein für das Deutschtum im Ausland (Seebohm) - Vereinigung kath. Akademiker (Min.-R. Schellberg) - Vereinigung der Berliner Z-Journalisten (Dr. Ed. Hemmerle) - Vv, Landessekretariat (Dr. Wrede) - 'Köln. Volksztg.', Berliner Redaktion (Orth) - Vorstand des Wahlkreises Niederbarnim der Dt. Z-Partei (Plischke) - Windthorstbund-Mitte - Z-Verein Moabit-West und Hansaviertel (Dr. Domke, Tannhäuser, Buchal, Joh. Scholz, Carola Husung, Georg Stenzel) - Z-Verein und Windthorstbund Süd-West (Dr. Gradl) - Z-Ortsgruppe Wilmersdorf (Meiners). Stadt Biberach (BM Hammer). Bitterfeld: Z-Gau mit den Ortsgruppen Bitterfeld, Greppin, Holzweißig, Piesteritz, Sandersdorf, Wittenberg, Wolfen, Zahna und Zörbig (Dr. Monheim). Bocholt: Windthorstbund, dabei Dankschreiben von Marx. Bochum: Kath. Lehrerverband des DR (Aug. Weber, Vors.) - Z-Partei (Dr. med. Laarmann, Vors.; Engel, Parteisekretär). Bonn: KStV 'Arminia' (Klaus Hoever) - Bürgerverein (Kalt, Vors.) - Kath. Studentenschaft (Ernst Boosbach, Vors.) - KStV 'Vandalia' (Jupp Schuttler) - Z-Partei (Karl Görgen, Vors.): Ganz gleich ob Sie als Parlamentarier, Minister oder RK gebeten wurden, Sie waren stets bereit zu helfen. Auch alle Stürme, die Sie in der Partei miterleben mußten, konnten Sie nicht irre machen. Sie haben in Treue festgestanden. Braunsberg: Ostpreuß. Philisterverband des KV (Semrau) - SchO, Diözese Ermland (Semrau, Bezirksvors.) - SchO, Diözese Ermland (Stud.-R. i. R. Bönke, Diözesanpräses) - Stadt in Erinnerung an den Besuch des Vorjahres (Kayser, Erster BM). Breslau: Schles. Landessekretariat des Vv (Dr. Eberhardt Riedel) - SchO, Bezirk Breslau (Domkapitular Dr. Negwer; Rektor Wiesner, Vors.; Domvikar Dr. M. Prange, Geschäftsführer): Wir erinnern uns in großer Dankbarkeit daran, daß Sie selbst vor etwa 15 Jahren wiederholt nach Breslau kamen, um die SchO einzuführen und die Arbeiten derselben in Gang zu bringen. - Niederschles. Z-Partei (Domkapitular Dr. Otte) - Z-Verein Breslau-Gabitz (Referendar Carl Victor v. Horn, 1. Schriftführer). Bückeburg: Landesverband Schaumburg-Lippe der Dt. Z-Partei (Hermann Prinz, Friedr. Nowak). Dingelstädt/Eichsfeld:Kath. Volksschule (Wenzel). Dortmund: Z-Jugend (Aug. Beume, K. Mais) - Z-Partei Dortmund-Hörde (Rektor Lübke, Vors.; Strup <?>, Parteisekretär). Dresden: Gesamtverband Rhein.-Westf. Stenographen (Otto Saak, Vors.): dem tatkräftigen Vorkämpfer für die stenograph. Einheit Dtschlds. - SchO, Landesausschuß Sachsen (H. Mehring, Vors.) - SchO, Landesausschuß Sachsen (Lehrer Maximilian Elsner, Landesgeschäftsführer). Düsseldorf: Bezirksverband der kath. Beamten-Vereine (Pfarrer Kreuzberg, Präses; Stud.-R. Dr. Nell, 1. Vors.; Polizeimeister Engel, Schriftführer) - Kath. Jungmänner-Verband Dtschlds. (L. Wolker) - Männergesangverein 'Hohenzollernklänge' (Chr. Leupertz, Schriftführer) - Kath. Lehrerverein und Ortsausschuß d. SchO (W. Stahl, Vors.) - Marienschule (M. Bolten, Direktorin) - SchO, Bezirksausschuß (Dr. Gürgens, Vors.; Schmitt, Geschäftsführer) - Vorstand des Augustinusvereins (Hoeber, Klagges, Weber) - SchO, Zentralstelle (Böhler): Die kath. SchO dankt Ihnen dafür, daß Sie so lange Jahre hindurch immer bereit waren zu raten und zu helfen, daß Ihnen keine Arbeit und Mühe zuviel geworden ist, daß Sie bei all Ihren anderen Sorgen und großen Aufgaben immer noch Zeit für Ihre Organisation fanden und daß Sie sich ihr so gütig und freudig zur Verfügung stellten. - Schwestern vom armen Kinde Jesu - Jungzentrum, Ortsverband (Dr. Fritz Koenemann) - Z-Partei Düsseldorf und des Wahlkreises Düsseldorf-Ost (RA Dr. F. Kaufhold) - Z-Partei Düsseldorf-Rath (Bankdir. a. D. A. Dienz). Duisburg: Z-Partei (Amtsger.-R. Dr. Korintenberg) - Kath. Lehrerverband der Prov. Rheinland (Rektor Franz Topp, Vors.). Erfurt:Redaktion der 'Thüringer Volkswacht'. - Z-Gau und kath. Jugend (Lehrer K. Weidenhaun, Gauvors.) - Z-Ortsgruppe (Nolte, Vors.). Essen: Z-Partei d. RT-Wahlkreises (J. Weber, Vors.) -Verband KKV. Ettlingen b. Karlsruhe: J. Bielefelds Verlag für die Mitarbeit am 'Preuß. Archiv': Wir möchten die Gelegenheit benützen, Ihnen auch unsere Dankbarkeit für Ihr Staatsmann. Wirken auszusprechen, das Sie in bewunderungswürdiger Opferfreudigkeit unserem Volk und Vaterland gewidmet haben. Vielleicht macht es Ihnen Freude zu wissen, daß diese Würdigung von Männern ausgesprochen wird, die sich nicht zu Ihrer Partei zählen, sondern in alter liberaler Tradition aufgewachsen und Anhänger der bad. Simultanschule sind, der sie in erster Reihe das Verdienst an den freundlicheren Verhältnissen ihrer engeren bad. Heimat zusprechen. Euskirchen: Z-Partei (Oberpfarrer Bartels): Im Wahlkreis Krefeld und M.-Gladbach war ich vor und während der Kriegszeit oft Ihr Zuhörer, und gerade Ihre sympathische Persönlichkeit hat mich dazu getrieben, nicht bloß für das Z zu stimmen, sondern auch zu arbeiten als Vertrauensmann, Bezirksvorsteher und Redner. Frankfurt/M.: SchO, Bezirk Groß-Frankfurt (Herm. Herterich, 1. Vors.) SchO, Diözese Limburg (Oberstud.-R. Dr. Steigleder) Gruppe Frankfurter Z-Studenten (W. Fay, 1. Vors.) Z-Partei (Husch, Kommunallandtagsabg.). Frankfurt/Oder: Wahlkreis der Z-Partei (Kowalski, 1. Wahlkreisvors.): Ihr mannhaftes Eintreten auf der Londoner Konferenz ist noch heute in unser aller Erinnerung. Sie waren der erste dt. RK, der sich den Feindbundstaaten gegenüber Achtung und Gehör verschaffte. Fraustadt: Kath. Lehrerverein (Lehrer Georg Dittert, Schriftführer). Freiburg: Badenwacht Gau VII (Rees) Caritasverband (Prälat Dr. Kreutz) mit Werthmann-Biographie Jungzentrumsgruppe Schofer-Schar (J. Rees) Staatslexikon der Görresgesellschaft (Dr. Sacher) SchO in Baden (F. Schaub, Vors.) Bad. Z-Partei (Dr. Föhr). Fulda: Kurhess. Z-Partei (Heinr. Gellings). Gelsenkirchen:Z-Partei (Parteisekretär Heinr. Plum). Glatz: Z-Fraktion des RT (Perlitius, Esser, Ersing). Glogau: SchO (Konviktsdir. Werner).
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1933
Glückwünsche zum 70. Geburtstag von Organisationen und Institutionen (H—Z)


Enthält : Hagen:SchO, Märk. Sauerland (Böttrich): ... geziemt es sich für uns ..., noch mehr der Zeit zu gedenken, wo Sie als Kanzler am Steuerruder das morsche dt. Schiff über die gefährlichsten Klippen hinwegbrachten und in sicheres Fahrwasser retteten. - Z-Partei. Halberstadt: Kath. Männerverein (Meinholz, Vors.; P. Liberatus OFM, Ehrenpräses; Nikolaus Freff, Schriftführer). Halle/Saale: Aktivitas und Philisterverein 'Hansea'. Hamburg: Landesverband d. Z-Partei (Dechant Wintermann, 1. Vors.). Hannover: SchO, Bezirksausschuß (Rektor H. Scholle): Dabei gedenken wir besonders gern der schönen und tief empfundenen Worte, die wir 1924 auf dem Katholikentage in Hannover über das verantwortungsvolle Amt der christl. Erziehung und zur Verteidigung der konfessionellen Schule aus Ihrem eigenen Munde gehört haben. Harburg: Z-Partei (Bachs, Vors.). Heerlen/Niederlande: Dt. Kettelerbund in Limburg, Vereinigung dt. Katholiken (Edm. Georges, Bundesschriftführer). Heiligenstadt: SchO (Bezirksleiter Rektor Niebecker; Propst Buch, Bischöfl. Kommissar) - 'Eichsfelder Volksblatt' (Hülsmann, Löffelholz) - Wahlkreisausschuß der Z-Partei des Wahlkreises 12 Thüringen (Stud.-R. Pradel): (Das kath. Dtschld.) weiß, wie Sie in mühseligem Kampfe um die Gleichberechtigung des kath. Volksteiles erfolgreich für die Sache des Katholizismus gekämpft haben. Weite Kreise des dt. Volkes, die sich noch den Blick für Objektivität gewahrt haben, werden ... auch Ihre nationalen Verdienste anerkennen müssen. Sie haben in schwierigsten Augenblicken der Nachkriegsgeschichte aus Ihrem tiefsten Verantwortungsbewußtsein heraus einmal das Kanzleramt übernommen und vieles durch Ihre Persönlichkeit zur Behebung der Haßstimmung gegen Dtschld. beigetragen. Unerschrocken haben Sie den Kampf gegen die Lüge von der Alleinschuld Dtschlds. am Kriege geführt und alle Bestrebungen zur Feststellung der geschichtl. Wahrheit weitgehend unterstützt. Die Z-Wähler des Wahlkreises 12, des Eichsfeldes und Thüringens, sind Ihnen aber zu ganz besonderem Danke verpflichtet. Im J. 1928 sind Sie unser Abg. geworden und dem Wahlkreise in einer besonders schwierigen Lage ein starker Helfer gewesen. Spätere Zeiten werden es erst voll zu ermessen verstehen, was Sie dem Eichsfeld und der Diaspora gegeben haben. Eichsfeld. Z. Partei (Dr. Hartung): In einer Gauverslg. des Kreises Mühlhausen ist Marx gedankt worden. Uns Eichsfeldern ist es unvergessen, wie Sie als unser Abg. in den letzten Jahren besonders in dem schweren Wahljahre 1932 in den oft stürmischen Wahlverslgn. Ihren Mann gestanden haben, wie Sie immer wieder wünschten, in vorderste Front gestellt zu werden, um selbst in den kleinsten Orten zur Eichsfelder Wählerschaft zu sprechen. Heilsberg:Gen.-Sekretariat der Ostpreuß. Z- Partei (Stephan, Fisahn GS): Im Gedenken daran, daß Sie im letzten Jahre der Ostpreuß. Z-Partei in den Wahlkämpfen wesentl. Dienste geleistet haben. Heppenheim/Bergstr.:Mittelrhein. Philistervereinigung (Oberstud.-Dir. Beisinger). Hildesheim: Diözesanstelle der SchO (Rektor Schul): Es bleibt unvergessen, daß Sie in der Bischofsstadt Hildesheim den Grundstein der SchO gelegt und Ihrer weiteren Ausbreitung die Wege geebnet haben. In Ihrem Sinne haben wir hier ... versucht, Elternhaus, Schule und Kirche zu inniger Gemeinschaftsarbeit zu einigen und immer fester zusammenzuschmieden. - Z-Partei der Prov. Hannover und des Wahlkreises Hannover-Süd (RA W. Bormann) - Z-Partei der Stadt Hildesheim (Postinspektor Jos. Traumann). Höxter: Ein ungenannter Verehrer. Karlsruhe: Badenwacht (Bereitschaftsführer W. Weingärtner): Wir wünschen unserem, als Vorbild der Pflichterfüllung, stets vor Augen stehenden Führer unserer Partei ... das Erleben der polit. Einheit. - Bad. Landesausschuß des Kath. Dt. Frauenbundes (Clara Siebert, Vors.; Klara Philipp, 2. Vors.): ... sind uns bewußt, daß Sie mit dem Gesetz über die religiöse Erziehung der Kinder das Recht der christl. Mutter geschützt haben. - Z-Partei und Badenwacht Mittelbaden (GS Wilh. Baur). Kassel: Kath. Beamtenverein (BM a. D. Fellson, Vors.; Stud.-R. Dr. Ranft, Präses) mit Antrag auf Annahme der Ehrenmitgliedschaft. Kempen: Z-Partei im Kreis Kempen-Krefeld (Dr. Schöny - Dülken, Vors.; W. Schopen, Parteisekretär). Koblenz: SchO (Stud.-R. Dr. Robert Kohl, Vors.): Gerade in rhein. Landen wird das gottgesegnete Wirken unseres großen Landsmannes unvergessen bleiben. Kiel: Ortskartell der kath. Vereine, SchO in Schleswig-Holstein, Z-Partei von Schleswig-Holstein und dem ehemaligen Fürstentum Lübeck (Dir. Eduard Häfner) mit Dank für das Gute für die nordische Diaspora. Köln: Generalsekretariat und Generalpräsidium der kath. Gesellenvereine (Dr. Nattermann, A. Winkler) - Gesamtverband der christl. Gewerkschaften Dtschlds., Geschäftsstelle Westdtschld. (Kaiser): Insbesondere bringe ich Ihnen diesen Dank namens der vielen Männer und Frauen zum Ausdruck, die sich Ihnen über zeitweise Meinungsverschiedenheiten hinweg in der christl. Arbeiterschaft Westdtschlds. in freundschaftl. Gesinnung verbunden fühlen. - Hauptverein für Einheitskurzschrift (H. Seiler) - Kath. Lehrerverein, Köln Stadt und Land (Rektor J. Klein, 1. Vors.): Ganz besonders haben wir Kölner Lehrer Veranlassung, herzlich zu gedenken, stammen Sie doch aus einer alten Kölner Lehrerfamilie, auf welche Tatsache Sie immer stolz und freudig hingewiesen haben.-Direktion der 'Leo' Volksversicherungsbank - SchO, Bezirk Köln (LG-Dir. Dr. Hermann Marx, Vors.) - Ursulinen - Verband kath. Beamtenvereine Dtschlds. (Gen.-Präses A. Gehlen, A. Asmuth, Vors.) - Verbandszentrale der kath. Arbeitervereine Westdtschlds. (Msgr. Dr. O. Müller): Unter den Führern des kath. Volkes nehmen Sie eine besonders bedeutsame Stellung ein; denn Sie haben in Ihrer gesamten Tätigkeit die engste Verbindung mit dem kath. Volke selber, nicht zuletzt mit der Arbeiterschaft stets gefunden und bewahrt. Dafür zeugt schon Ihr Lebenswerk, die kath. SchO, die ja in erster Linie der Förderung der kath. Volksschule dient. Ebenso haben Sie der sozialen Bewegung der kath. Arbeiter, namentlich der kath. Arbeitervereine stets Ihre Förderung zuteil werden lassen. - Kommunalpolit. Vereinigung der dt. Z-Partei (Mönnig, Heinen) - Zentralausschuß des Vinzenzvereins Dtschlds. (Dr. Hermann Bolzau) - 'Köln. Volksztg.', Redaktion (K. Hoeber) - Zentralbildungsausschuß der kath. Verbände Dtschlds. (Dr. B. Marschall): Der Westdt. Rundfunk gedachte Ihres Geburtstages am Vorabend. Etwas Tragisches hatte es an sich, daß gerade an Ihrem Geburtstage der jetzige RK v. Schleicher als Reichswehrminister die kriegerische Rede im Kyffhäuserbund hielt. Tempora mutantur! - Zentralverband kath. Kinderhorte und Kleinkinderanstalten Dtschlds. - Z-Partei Köln (Rings, Ehrenvors.; Dr. Reuter, Vors.) - Rhein. Z-Partei (Mönnig, Ruffini): Dabei gedenken wir in besonders dankbarer Gesinnung der verdienstvollen hingebenden Tätigkeit, die Sie als hochgeschätzter stellvertr. Vors. und Abg. der rhein. Z-Partei in vorbildl. und erfolgreicher Weise jahrzehntelang ausgeübt haben. Weit über die Reihen der Z-Partei hinaus wird die tatkräftige Unterstützung und Hilfe, die Sie der in den ersten Nachkriegsjahren besonders schwer bedrängten rhein. Bevölkerung namentlich während Ihrer Kanzlerschaft haben zuteil werden lassen, in steter dankbarer Erinnerung bleiben. Konstanz: Windthorstbund. Krefeld: Z-Partei von Krefeld-Uerdingen und des Wahlkreises Düsseldorf-West (Eugen Keussen, Vors.): Wir wissen und schätzen es, daß Sie an Ihrem Jubeltag weniger auf die überreichen äußeren Erfolge Ihrer Wirksamkeit zurückblicken, sondern daß Sie in ehrlicher Freude gestehen können, daß alles das, was Sie getan haben, Anwendung Ihrer tief verwurzelten kath. Weltanschauung war. Landau/Pfalz:Orts- und Bezirkspartei des Pfälz. Z, Bezirk des Vv (Hauptlehrer Gustav Wolff): Wir verehren in Ihnen den ehemaligen RK, dem es durch seine kluge und zielbewußte Politik gelungen ist, unserer damals unter der fremden Besatzung so schwer leidenden Pfalz, die ersten Erleichterungen zu verschaffen .... Als langjähriges führendes Mitgl. in der kath. Lehrervereinsbewegung verehre ich mit den vielen Freunden unserer kath. Schulideale in Ihnen den bedeutendsten Führer der kath. Schulbewegung Dtschlds .... Schließlich darf ich Sie noch grüßen ... als Mitarbeiter im Vv. In diesem Monat sind es 20 Jahre, seit ich mich als Geschäftsführer in den Dienst der Vv-Sache gestellt habe. In jahrelanger Arbeit gelang es mir mit Hilfe eifriger Mitarbeiter, meinen Bezirk zu einem der besten Vv-Bezirke in ganz Bayern zu machen. Nicht zuletzt diesem Umstand schreibe ich es zu, daß in meinem Bezirk fast bei allen polit. Wahlen verhältnismäßig die meisten Stimmen für Z und BVP abgegeben wurden unter sämtlichen Bezirken der Pfalz. Leobschütz: SchO im Preuß. Anteil der Diözese Olmütz (Schulrat Bensch): Wohl darf mit Bescheidenheit bemerkt werden, daß der Ideengang kath. Schulpolitik nicht vom ganzen Volk erkannt und gewürdigt wird, und dieses bescheidene Eingeständnis gilt auch im Hinblick auf den zuweilen zerbrochenen Kampfesmut im hiesigen Kreise. Man weiß, was auf dem Spiele steht, man wird aber erst rührig, wenn ein Sturmzeichen sichtbar wird. Er erinnert an die Berührung in der Preuß. Ldes-Verslg. Die kath. Päd. Akademie Beuthen, dieser rocher de bronce kath. Schulpolitik, der mich gestern nach zweitägigem Besuch die tiefe Fundierung kath. Kulturwillens zu allertiefst hat empfinden lassen, gibt meinen Glückwünschen einen starken Unterton. Liegnitz: Z-Partei (Dr. John) - Vorstand der Z-Partei für den Reg.-Bezirk (Stud.-R. Dr. Joh. Hönig, 1. Vors.; Hans Vollmann, Bezirksparteisekretär) mit Dank für eine Wahlrede vor wenigen Wochen. Lippstadt: Haardistrikt der SchO (Stud.-R. Windolph). Magdeburg-Anhalt: Z-Partei des Wahlkreises (Gustav Lorenz, Gr. Ottersleben): Wir werden Ihr selbstloses, ideales Arbeiten in den Jahren, in denen wir die Ehre hatten, Sie als unseren Vertreter im RT zu sehen, nie vergessen. Mainz: KStV 'Winfried' - Hess. Z-Partei (GS Gahr). M.-Gladbach: Rhein.Druckerei AG (Dir. Pepinski) - Zentralstelle des Vv (Gen.-Dir. van der Velden): Es war nicht immer leicht und ist auch zur Stunde noch schwer, Präs. dieser Organisation zu sein. Wir müssen Ihnen danken, daß Sie trotz aller Schwierigkeiten, trotz aller Angriffe, die bedauerlicherweise sich auch gegen Ihre Person richteten, bis zur Stunde die Treue gehalten haben. Ich hätte gern den Ausdruck unserer Dankbarkeit sinnfällig werden lassen. Aber Sie wissen selbst, wie wir um unsere Existenz in dieser Stunde kämpfen. Montabaur: Nassauische Z-Partei (Roth, Landesvors.). Mühlhausen/Thüringen: Vertrauensleute des Z-Gaues (Pradel, Schäfer, Hartung). München: Dt. Katecheten-Verein (Msgr. G. Götzel) - Landesparteiltg. der BVP (Fritz Schäffer, 1. Vors.) - 'Akadem. Monatsblätter des KV' (Dr. Götz Frhr. v. Pölnitz) - Philisterium und Aktivitas 'Karolingia' - Philisterverband 'Alemannia' (Domdekan Dr. A. Scharnagl, 1. Vors.) - 'Ottonia' - SchO in Bayern (Stud.-Prof. A. Schwerd) - KV-Philisterzirkel (Reg.-Dir. Dr. Kraus) - 'Rheno-Saxonia'. Münster: Gen.-Sekretariat der Westf. Z-Partei (GS Dr. Huperz). Neunkirchen/Saar: KV-Philisterzirkel (W. Buser). Neuß: Z-Partei (Thomae, 1. Vors.): Wenn in diesen Tagen allseitig an das Jahr 1899, den Beginn Ihrer parlamentar. Tätigkeit, erinnert wird, dann sind gerade die Neußer Parteifreunde stolz darauf, mit an der Wiege Ihrer glänzenden und erfolgreichen polit. Laufbahn gestanden zu haben. Seit dieser Zeit haben Sie mit der Neußer Z-Partei stets in engster Fühlung gestanden, und kaum jemand wird ermessen können, welche Verdienste Sie sich für die Neußer Z-Partei erworben haben. - Z-Partei des Kreises Grevenbroich-Neuß (Amtsger.-R. Rath): Viele schöne Erinnerungen werden gerade bei uns an diesem Ehrentage wachgerufen ob der engen Verbundenheit, die zwischen Ihnen und den Parteifreunden unseres Kreises bestanden hat und sicherlich noch heute besteht. Oberhausen/Rhld.: Z-Partei (J. v. Laufenberg, Vors.; Stinger, Parteisekretär). Oestrich: Rheingauer Philisterzirkel 'Markobrunn' (Dr. Bibo). Oldenburg: Z-Fraktion des Oldenburg. LT (Oberstud.-R. Wempe - Cloppenburg, Vors.) - Z-Partei (Dr. A. Reinke, Vors.). Osnabrück: 'Osnabrücker Volksztg.' (Dr. Fromm, Herausgeber): Es ist uns nicht unbekannt geblieben, daß Sie durch gelegentliche anerkennende Äußerungen über die redaktionellen Leistungen der 'Osnabrücker Volksztg.' zweifellos dazu beigetragen haben, das Ansehen unseres Blattes zu heben. Dafür sind wir Ihnen ganz besonders dankbar, denn es bedeutet heute vielfach geradezu ein Martyrium, ein kath. Blatt bzw. ein Z-Blatt herauszugeben, da die kath. Presse in der heutigen Zeit in besonders starkem Maße das Ziel eines unglaublichen Verleumdungsfeldzuges seitens der eigenen Glaubensgenossen ist. Außerdem dankt Fromm für das Geleitwort zur Jubiläumsnummer vom Herbst 1928 und erinnert an ein Zusammensein im Hause von Amtsger.-R. Engelen. - Z-Partei der Stadt und des Wahlkreises Weser-Ems (Karmann, Dr. Kannegießer). Paderborn: SchO, Bezirk Paderborn (Lehrer Konrad Ernst) - Z-Partei für das östl. Westfalen (RA und Notar Kleffmann <?>). Patschkau: Z-Partei (Polke, Vors.). Potsdam: SchO, Provinzialverband Brandenburg (Frhr. v. Gagern). Pyrmont: St. Georgs-Villa. Recklinghausen: Z-Partei (van Dillen, Parteisekretär). Rheinberg/Rhld.: SchO der niederrhein. Dekanate des Bistums Münster (Msgr. Dr. Wittrup). Rhöndorf/Rhein: Verlag Bachem (Dr. F. X. Bachem). Rostock: Landesverband Mecklenburg - Schwerin der Dt. Z-Partei (Otto Dubbe, Vors.): Wir glauben zuversichtlich und unerschütterlich, daß das Z in den gegenwärtigen, leider so dunklen und verworrenen Zeiten noch eine große Mission zu erfüllen hat. Saarbrücken: Z-Partei des Saargebietes (Steegmann): ... denn manche Erinnerungen knüpfen sich im Saargebiet an Ihren Namen. Vor längeren Jahren sollten Sie Vertreter zweier Saarkreise im Dt. RT werden. Indes das Wahlglück neigte sich zum großen Leidwesen unserer Freunde auf die gegnerische Seite. Doch heute sprechen die Leute noch von Ihnen und der stürmischen Wahlverslg. in Neunkirchen, in der Sie sprachen.... Der Tag wird hoffentlich nicht mehr ferne sein, an dem die von Ihnen in London eingeleitete Politik auch dem Saargebiet sein langersehntes Recht der Rückkehr zum Vaterland verwirklichen wird. Schleiden: Z-Partei (Dr. Lenze - Mechernich). Schneidemühl: 'Die Grenzwacht' (Hauptschriftleiter Dr. Schnettler) - SchO der Freien Prälatur (Dr. Heinrich, Diözesanvors.) - Z-Partei der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen (GS Dr. Schnettler): Wir entbieten unsere Glückwünsche dem auf hoher Warte stehenden kath. Führer, dem furchtlosen Vorkämpfer einer wahrhaft christl. Politik und dem Staatsmann, dessen Wirken in schwerer Zeit dem ersehnten Ziele wahrer Volksgemeinschaft zustrebte; Dank für Besuche in verschiedenen Orten der Grenzmark. Schluckenau/Tschechoslowakei: Dt. christlichsoziale Volkspartei des Wahlkreises Böhm.-Leipa (Kreissekretär Franz Hanl): ... Glückwünsche eines einfachen Kolpingssohnes ..., der in Ehrfurcht und Dankbarkeit zum Schirmherrn des Auslandsdeutschtums und Gönner des Gesellenvereins aufschaut und dem die Stunden persönl. Beisammenseins bei der Rheinfahrt anläßlich der Weihe des 'Hauses des Gesellenvereins' unvergeßlich bleiben. Sigmaringen: Stadt (Müller, Stadt-BM) - Z-Verslg. (viele Unterschriften) - Franziskanerkloster Gorheim (Guardian P. Onesimus). Siegkreis: Z-Partei (1. Vors. Heinr. Dahs - Jüngsfeld b. Oberpleis). Siemensstadt: Z-Verein und Windthorstbund (1. Vors. Matth. Simon; 1. Bundesführer Artur Ciba). Staßfurt: Z-Partei (Otto Linnemann, 1. Vors.): Dank für Vorträge. Stettin: SchO, Diözesanbezirk Pommern (Obmann Albert Paatsch). Trier: Philisterzirkel 'Häuschen' (Dipl.-Ing. P. R. Löwenberg) - SchO, Bezirk Trier (U. Neurath, Vors.). Tübingen: Kath. Akademikervereinigung (cand. theol. Kner) - Vorort 'Alamannia' (Hank) - Kath. Schul- und Bildungsverein der Diözese Rottenburg (Konv.-Dir. G. Stauber): Sie sind es auch gewesen, der vor 14 Jahren die vortreffliche Organisation der kath. Elternvereinigungen in Württemberg inauguriert und immer wieder durch Wort und Tat, wie ganz besonders auf dem Katholikentag in Stuttgart, gefördert haben. Ulm: Arbeitstagung des Vv von Württemberg (Landessekretär Dr. Heinr. Getzeny und 21 Unterschriften). Vilshofen/Ndb.: Bruder Claus OSB - Missionsabtei Schweiklberg. Wartenburg: SchO, Bezirk Südostpreußen (Religionslehrer K. Heinrich). Weimar: SchO für das Land Thüringen (Stud.-R. Karl Beck, Vors.) - Thüring. Z-Partei (Alphons Lins, Vors.): In Erinnerung an die Tage der Weimarer Nat.-Verslg. Wien: KdStV 'Deutschmeister' (cand. med. Bernh. Funk) - KdStV 'Greifenstein' (Herbert Heger) - Österr.-Dt. Volksbund (Obmann Neubacher): ... und Ihnen im die stets ritterliche und vornehme Art zu danken, mit der Sie für unsere Bestrebungen sich eingesetzt haben. Würzburg: Nordbayer. Landessekretariat des Vv (Landessekretär N. P. Didas): Bei dieser Gelegenheit erinnere ich mich mit großer Freude an die letzte Stichwahl im alten RT-Wahlkreis Mülheim - Wipperfürth - Gummersbach, bei der ich die große Freude hatte, in einer Reihe von Verslgn. für Ew. Exzellenz Wahl eintreten zu dürfen. Daß nicht nur wir Katholiken, sondern auch die Gegner damals schon Sie als den Führer der dt. Katholiken einzuschätzen wußten, bewies mir die große Erbitterung, mit der man versucht hat, Sie aus dem Wahlkreis zu verdrängen. ... Hätte man die Wege nicht verlassen, die Ew. Exzellenz als RK gegangen sind, stände es sicher heute bedeutend besser um Dtschld. und des dt. Volkes Belange. Er freut sich, daß Marx es war, dem mit an erster Stelle wir es zu verdanken haben, daß Dtschld. befreit worden ist von dem furchtbaren außenpolit. Druck, der jede Aufbauarbeit im Innern des Reiches unmöglich gemacht hat. - KStV 'Rheno-Frankonia' - KStV 'Walhalla' (Walter Müller). Wuppertal-Elberfeld: 'Berg. Tagesztg.' o. D.: Zusammenstellung von Marx über die eingegangenen Glückwünsche. ¿ S., eigenhädig 1933 Jan. - Berlin-Wilmersdorf: Dankschreiben von Marx.
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1933
Telegramme zum 70. Geburtstag


Enthält : I. Personen: Graf Adelmann - Beuthen/OS. Hess. Staatspräs. Adelung - Darmstadt auch namens der hess. Reg. OB Adenauer - Köln: Dem dt. Kanzler in schwerster Zeit, dem wir Rheinländer die Rettung des Rheinlandes verdanken. Louis Adlon - Berlin. Reichsminister a. D. Albert - Bremen. August Bach - Berlin. Robert Bachem und Frau - Köln. LT-Vizepräs. Baumhoff - Hagen/W. Stud.-R. Bellersen - Kiel. Dr. Berberich und Frau - Wiesbaden. San.-R. Bergmann - Kleve. Franz Bielefeld - Recklinghausen. Bornefeld - Ettmann - Wadersloh. Reichsminister Bracht: In dankbarer Erinnerung an die Zeiten gemeinsamer Arbeit unter Ihrer Führung gedenke ich heute Ihrer mit den aufrichtigsten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt, in dem Sie den Aufstieg von Volk und Vaterland, in deren Dienst Ihr Wirken stand, erleben mögen. Reichsger.-Präs. Bumke - Berlin. Landrat v. Christen - Heiligenstadt. Dr. Arnold Cremer und Frau - Dortmund. Dr. Joh. und Aenny Dahlhausen - Bad Homburg v. d. Höhe. Prof. Friedr. Dessauer - Frankfurt/M.: zugleich mit dem Ausdruck des Dankes für alles, was Sie in Ihrem reichen Lehen für Dtschld. und insbesondere auch für die dt. Jugend getan haben. Weingutsbesitzer Dick - Bernkastel-Cues. RA Leo Diekamp - Bochum. RA Dingeldey (MdR) - Berlin. Martin Dorn - Eisenach. LT-Präs. Duffner - Furtwangen. Dir. Eckes - Berlin-Steglitz. Prälat Eich - Bingen. Reg.-Präs. Elfgen - Köln: Dem entschlossenen Verteidiger der rhein. Heimat in schwankender Zeit. Minister a. D. Dr. Emminger - Seefeld/Tirol. Ersing - Berlin. Fahrenbach (MdR) - Berlin. Justizrat Falk (MdR) - Köln. Farny- Berlin. Bad. Gesandter Fecht - Berlin. Justizrat Feldhaus - Duisburg. Dr. Hermann Fischer - Berlin. Notar Dr. Carl Frank - Berlin. Familien Frings und Goebbels - Düsseldorf. OP Fuchs - Koblenz: In dankbarstem Gedenken Ihrer außerordentl. Verdienste um unsere Heimatprovinz. Franz Graf Galen - Dülmen. Franz Ganster - Berlin-Spandau. Giesing - M.-Gladbach auch namens der Z-Wähler M.-Gladbach-Rheydt. v. Glaise-Horstenau - Wien. Grobbel - Oberschlema. Reichsminister a. D. v. Guérard - Koblenz. RA Sulpiz Hamm - Köln. Abg. Hatemer - Darmstadt zugleich für die hess. Z-Fraktion und Minister Kirnberger. Joh. und Elli Henry - Bonn. Geigenhädig-R. Hermann Herder - Freiburg. Reichsminister a. D. Hermes - Berlin. Karl Hillenbrand - Saarbrücken. Hirtsiefer - Essen. Landrat Edgar v. Hobe und Frau Clary, geb. Trimborn - Bonn. Hoenscheid u. Frau - Beuel. Minister a. D. Hoepker-Aschoff - Berlin. Botschafter v. Hoesch - London. Prof. Otto u. Cornelie Hoetzsch - Berlin. Landeshauptmann Horion - Düsseldorf: Dem Führer Dtschlds. in schwerer Zeit, dem treuen Freunde des Rheinlandes. Dr. Horster - Altena zugleich als Vors. der Handels- und Industriebeiräte des Z. Reichsminister Joël - Berlin. Joos - Berlin: Ihre treue hingebende Arbeit für unsere kath. Sache, für Volk und Vaterland wird Vorbild für uns alle bleiben. Knoll (MdR) - Darmstadt. Min.-Dir. Köpke - Berlin, Ausw. Amt. Der dt. Vertreter in der Reg.-Kommission des Saargebietes Kossmann - Saarbrücken. Dr. Krone - Berlin. Frau Kurig und Fam. Methner - Stettin. Leicht - Bamberg: Dem unermüdl. Arbeiter für Kirche und Schule, für Volk und Vaterland, dem hochverdienten Führer und Freund. Loenartz - Koblenz auch für das Z des Wahlkreises Koblenz - Trier. Lüttmann - Detmold, Vors. des Z in Lippe. Prälat Maczkowski - Danzig. Massury - Nürnberg. Reg.-R. Maus - Berlin. Reg.-R. Mayer und Frau - Berlin. Fam. Meder - Bad Aibling. StS Meissner und Frau - Berlin. Apotheker Mehlis - Linz/Rh. Gen.-Konsul Meyer-Rodehueser - Marseille. Justizrat Mielcke - Siegburg. Justizrat Moennig und Frau - Köln: Wir würden uns freuen, Sie demnächst in alter Frische als Kölner Bürger begrüßen zu können. Max Graf Montgelas - München. Herr und Frau Neuerburg sowie Exz. v. Morsbach - Bonn. StS v. Neurath auch namens des Ausw. Amtes. Frau Emilie Oeser - Berlin. Peter Olsen -Zielenzig. Gesandter Wernher v. Ow-Wachendorf - Luxemburg. Chefredakteur Paffendorf - Gelsenkirchen. General v. Pawelsz - Berlin-Wilmersdorf. Else Peerenboom - Düsseldorf. Familie Pollems - Berlin. Prof. Räderscheidt - Bonn. v. Raumer (MdR) - Berlin. Herm. Roechling - Völklingen. Ruffini - Köln. Fam. Schiffer - Wiesbaden. Reichsminister Schlange - Schöningen. Schmid-Konz - Berlin. Staatsminister a. D. Schmidt-Ott - Berlin-Steglitz: im Hinblick auf wertvolle in den Preuß. LT der Vorkriegszeit zurückreichende Berührungen. Schnitzler (MdR) - Düsseldorf. Botschafter v. Schubert - Trier. Beig. Schwering - Köln. Abg. Seubert - Kippenheim. Dr. Silverberg - Köln. Karl Spiecker - Berlin: Ihr alter verlassener Schildträger. LT-Präs. Stant - München. Emil Georg v. Stauss - Berlin. Staatsminister Steiger - Berlin-Lichterfelde. Landrat und Frau v. Stockhausen - Lüdinghausen. Familie Minister Südekum - Berlin. Dr. Szliska - Spiesen/Saar. Dr. Timpe - Hamburg-Bergedorf. Tremmel (MdR) - Berlin. Stadtrat Weist - Berlin. Pfarrer Werthmann - Würzburg. Dr. Wienken - Berlin-Charlottenburg. Reichskanzler a. D. Wirth - Freiburg. Oberstudienrätin Wronka (Mitglied des preußischen Landtags) - Allenstein. Stud.-R. Wuest - Bochum. StS Zarden - Berlin. Abg. Zawadzki - Beuthen. Elisabeth Zillken - Freiburg. II. Organisationen und Institutionen:Allenstein: Ostpreuß. Z-Partei. Aschaffenburg: Philisterzirkel 'Kumbeer'. Bad Godesberg: Der zur Jahreshauptverslg. versammelte Kreisausschuß des Z im Landkreis Bonn (Beig. Hensen, Vors.). Berlin: Kath. Aktion (Klausener): Dem selbstlosen Diener des dt. Volkes und dem unermüdl. Anwalt der Rechte der Katholiken, dessen vorbildl. Wirken für Volk und Kirche uns zu bleibender Dankbarkeit verpflichtet. - Aktivitas des Berliner KV (Stoermann). - Studentenverbindung 'Askania'. - Canisius-Kolleg (P. Theo Hoffmann). - Herdersche Buchhdlg. (Dir. Bickmann). - Dt. Hochschule für Politik (Prof. Jaeckh). - Neurolog. Institut. - Kath. Jugend des Bistums Berlin (Dr. Puchowski, Mitglied des preußischen Landtags). - Dt. Juristen-Ztg. (Dr. Otto Liebmann). - Dt. Reichsbahn und für Gen.-Dir. Dr. Dorpmüller (Dr. Weirauch). - Graue Schwestern. - Verein kath. Lehrer Berlins und der Provinzen Brandenburg und Pommern (Rektor Czempiel). - Verein kath. dt. Lehrerinnen (Maria Schmitz). - Wahlkreis (Kellermann). - Z-Fraktion der Stadtverordnetenverslg. (Lange). - Z-Gruppe Friedenau (Dr. Birk). - Z-Verein 9 (Pankow) (Krueger, Vors.). - Provinzverband der Dt. Z-Partei (Min.-Dirigent Buerger). Bonn: Studentenverbindung 'Merowingia' (Philistersenior Esser). - Z-Fraktion des Preuß. LT (Prof. Lauscher). Breslau: Niederschles. Z-Frauen (Tina Koerner). Bronnbach/Tauber: Zentralkomitee d. Gen.-Verslgn. d. dt. Katholiken (Fürst Löwenstein). Danzig: Z-Partei. Duderstadt: SchO Untereichsfeld (Propst Algermissen). Düsseldorf: Philisterzirkel 'Kämmerlein'. Frankfurt/M.: Mittelrhein. Philistertagung (Sand, Vors.). Freiburg: Die Vorstandsmitglieder des Lokalkomitees des Freiburger Katholikentages: Hermann Herder, Prälat Brettle, Prälat Göller, BM Hofner, Präs. Kopf, Frl. Kuenzer, Diözesanpräses Schuldis. Friedersdorf, Kr. Beeskow: Franziskanerbrüder aus Scaby. Gleiwitz: Oberschles. SchO (Rektor Gotschalk, Pfarrer Sobek). Gotha: Kath. Gesellenverein. Graz: KV (Baule). Halberstadt: Z-Partei (Sonntag). Hohenstadt b. Aalen: Württemberg. Z (Beyerle). Köln: Arminentag. - Dreikönigsgymnasium (Limper). - Philisterzirkel 'Häuschen' (OB Gielen, Bachem). Limburg: SchO der Diözese. Lübeck: Z-Partei (Langer, Ehrtmann). Mainz: SchO Hessen (Prof. Sartorius). - Z-Partei (RA Josef Schmitt, Vors.). München: Studentenvereine 'Franko-Isaria', 'Rheno-Bavaria', 'Südmark'. Münster: Dt. Institut für wiss. Pädagogik (Gerlach). Nordhausen: Z-Partei. Osnabrück: SchO (Dr. Bellersen). Paderborn: Bonifatiusverein (Prälat Schäfers). Regensburg: Philisterzirkel 'Strudel', Zirkelverband 'Oberpfalz', Philisterverein und Aktivitas 'Agilolfia'. Saarbrücken: Philisterverband 'Saargau'. Schwäbisch-Gmünd: Philisterzirkel (Löffler). Sigmaringen: Josefinenstift Chalet. Stettin: Provinzialverband Pommern des Z (Heeresanwalt Wolff). Straubing: KV-Philisterverband Niederbayern (Dr. Girthofer). Stuttgart: Rheno-Nicaria. Ulm: Philisterzirkel 'Spat' (Küchle). Würzburg: Studentenverein 'Normannia' (Geigenhädig-R. Dr. Weißenberger). Wuppertal-Elberfeld: Gesellschaft 'Parlament'. - Katholiken (Stadtdechant Brandt). - Z-Partei (Dr. Dichgans).
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 26
Altsignatur : 26



1933
31 Glückwünsche zum 70. Geburtstag von Verwandten o. ä., 1933


Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 27
Altsignatur : 27



1938
Glückwünsche zum 75. Geburtstag 1938


Enthält : Justizrat Dr. Josef Abs - Bonn. Carl Bachem - Köln: Die Zeit ist ja so kraus, daß man sich bei jedem neuen Geburtstag am liebsten fragen möchte: Wann wird's ein Ende haben? Robert Bachem - Köln: Ihnen gebührt heute eine Dankesäußerung des ganzen dt. Volkes, wenn es sich dieser Verpflichtung leider im richtigen Ausmaße auch nicht bewußt werden wird. Die Zeiten haben sich geändert, aber ich habe die frohe Überzeugung, daß doch vielleicht Millionen Deutsche, die von Ihrem morgigen Gedenktage erfahren, Ihrer in Dankbarkeit gedenken werden. Bell: Rückschau in die Vergangenheit darf Dich mit dem beglückenden Bewußtsein erfüllen, Dein ganzes Leben hindurch Deine besten Kräfte für Kirche und Staat, für Volk und Vaterland eingesetzt zu haben. Dem dereinstigen Urteil der Geschichte darfst Du wahrlich mit Ruhe und Zuversicht entgegensehen. Die letzte Entscheidung aber über das, was wir taten, steht bei einem höheren Richter. Wohl dem, der tat, was er sollt! Vor 40 Jahren ist er Marx erstmals auf einer Katholikenverslg., vor 30 Jahren im Parlament begegnet. Er würde gern sich auch mit Carl Bachem aussprechen. Böhler - Essen-West, RA Brockmann. Prof. Ernst Robert Curtius - Bonn. Gen.-Vikar David - Köln. Cäcilia Detamble - Düsseldorf-Wersten. B. Erasmi - Köln-Marienburg. P. Willigis M. Erren OP - Köln. Thomas Esser - Euskirchen: Meine Gedanken schweifen 10 Jahre zurück, da wir Ihren 65. Geburtstag im Schöneberger Rathaus feierten. Wir haben damals unsere ganze Kraft eingesetzt in der ehrlichen Überzeugung, dem Wohle des Vaterlandes zu dienen und unsere höchsten Ideale zu pflegen. Seitdem ist vieles anders geworden, und uns bleibt nur die Erinnerung, das Beste angestrebt zu haben. Esser lebt von einer auskömmlichen Pension seiner Bank und bittet Marx um ein Treffen in Unkel. Fonk - Zwickau. Johanna und Hulda Franzky. OP i. R. Fuchs - Cochem: Als ehemaliger Minister für die besetzten Gebiete gedenke ich in tiefer Dankbarkeit der großen Verdienste, die Sie sich um die durch mich durch mehr als ein Jahrzehnt geführten bedrängten Rheinlande erworben haben. Es wird immer Ihr unbestrittener Erfolg bleiben, daß in London das Eis zermürbt wurde und unsere Gegner sich zu Verhdlgn. bereit fanden. P. Dominikus M. Gickler OP - Walberberg. OB a. D. Gielen - Köln. Frau Alfred Gilles - Mülheim/Ruhr, die den Tod von Gen.-Dir. Lenze berichtet. Gronowski - Köln: Männer, die Jahrzehnte hindurch in der ersten Schützenlinie standen und dann abgelöst wurden, werden in Dtschld. leider schnell vergessen. Zu diesen möchte ich Sie nicht zählen. Therese Haeusler - Fürstenfeldbruck. Leo Heise und Frau - Bonn. E. Henry - Bonn. Maria und Carl Hermkes - Andernach. Dr. Karl Hoeber - Köln-Lindenthal. Dir. i. R. Theod. Kalthoff - Bonn. Dr. Paul Kaufmann - Berlin. Chefarzt i. R. Dr. J. Kemen - Bonn. Rechnungs-Rat Kersting - Bonn. Msgr. Kieli - Bonn. Dr. Kohlmann - Bonn. J. Kratz und Pfarrer Cremer - Meran. Krone - Berlin-Wilhelmshagen: der Tag, der in anderen Zeiten nicht so still vorübergegangen wäre, wie er es in Wirklichkeit tat. Doch mit dem kleinen Kreise alter Freunde, der Sie aufsuchte, waren an Ihrem hohen Geburtstage noch viele andere dankbare Menschen versammelt, die - wenn auch in der Feme - Ihnen aus ganzem Herzen Ihre Wünsche ausgesprochen haben. Die Tage und Jahre nach dem Kriege stehen fest, und die Wahrheit dieser Zeit ist nicht umzustoßen. Daß die Menschen schnell vergessen, ist eine schmerzliche, aber wahre Erfahrung, über die Sie sich in der reichen Fülle Ihrer Lebenserfahrung und Ihres rhein. Humors zu trösten wissen. Frau Kurig - Stettin. Dr. Amalie Lauer - Köln: Die Vorsehung hatte Sie mitten in die schwere Ackerarbeit der Nachkriegszeit gestellt, um dem zerwühlten Boden unserer kriegszerrütteten Heimat wieder zu einem Fundament für Aufbauarbeit zu verhelfen. Nicht minder liegt es im Plan der Vorsehung, daß Sie als rüstiger Mann in der Vollreife des Alters in der aufrechten Ruhe des Leuchtturms, Leuchte und Wegweiser für viele im Sturm der Zeit und der Meinungen werden, wo es Vaterland und Kirche gilt. S. Leinen - Zwickau. Kaplan H. Lemmen - Bonn. Erich Lingens - Aachen. Oberbergrat Lossen - Bonn. Fam. Heinr. Lüdenbach - Bonn. Mehliß - Linz/Rh. Friedr. Methner - Stettin. H. v. Metzen-Bonn. Th. Meyer - Honnef: Wenn wir jetzt durch eine Zeit der Dunkelheit hindurchgehen müssen, so bin ich überzeugt, daß eine hellere folgen wird, in der das dt. Volk sich mit Dankbarkeit an all' das erinnern wird, was Du in schwerster Zeit an hervorragendster Stelle Großes und Gutes gewollt und geschaffen hast. Greta Mila - Köln-Lindenthal. Msgr. Dr. O. Müller - Köln: Auch die kath. Arbeiterbewegung fühlt sich Ihnen zu Dank verpflichtet. Haben Sie doch immer deren Streben verstanden und tatkräftig unterstützt. Justizrat Müller - Koblenz. Prof. Wilhelm Neuß - Bonn. Kard.-StS E. Pacelli: Wie soeben von Ihnen befreundeter Seite aus Köln mitgeteilt wurde, begehen Sie am heutigen Tage die Feier Ihres 75. Geburtstages. Ich bin gewiß, daß es Ihren Absichten und Auffassungen mehr entspricht, diesen Tag in der Stille Ihres Heims und in dankbarem Aufblick zu dem Ewigen ohne äußere Ehrung zu begehen. Diejenigen jedoch, die wie der Unterzeichnete in Erinnerung Ihres hingebenden und selbstlosen Wirkens im Dienste kath. Lebensauffassung und Lebensgestaltung zum heutigen Gedenktag ihre Glückwünsche entbieten, wollen damit nichts anderes tun, als Sie wissen und empfinden zu lassen, daß sie Ihnen auch heute und weiterhin in treuem Gedenken verbunden bleiben. Familie Posthofen - Köln. Dr. Reichensperger - Koblenz, der Marx vor 25 Jahren bei den Berliner Vertrauensmännern erstmalig begegnet ist. Dr. Bernhard Reuter - Bonn als alter Elberfelder Freund. Dr. Richarz - Bonn im Namen des Philistervereins 'Arminia': Mit vielen dt. Menschen wissen wir uns heute eins in der Würdigung Ihrer großen Verdienste um Vaterland und Kirche in schwerster Zeit. Helene Rothländer - Koblenz. Ruffini - Köln: Und wenn die Verhältnisse eine öffentl. Würdigung Ihrer vielseitigen, hingebenden und nimmermüden Arbeit im Dienste von Kirche, Volk und Vaterland z. Z. auch nicht möglich erscheinen lassen: viele Menschen wissen davon und gedenken Ihrer in besonders herzlicher und dankbarer Gesinnung. Dr. Schaffrath - Bonn. Dr. Schagen von Nowag - Bonn. Rektor i. R. Adalbert Schiel - Hildesheim: Möge die Lebensarbeit E. Exzellenz zur Erhaltung der konfessionellen Schule, an der in der SchO teilzunehmen ich die Ehre hatte, nicht vergebens gewesen sein. Peter Schlack-Köln-Marienburg. Prof. Schmittmann und Frau - Köln: Wir alle wollen ja darum bitten, daß die Schwierigkeiten der Zeit uns als Leiter dienen, um zu Höherem emporzusteigen. Diese Besinnung auf das Wesentliche ist ja der kostbare Schatz, der uns den Übergang aus dem Aktivismus in die Passivität erleichtert und bereichert. Fam. Wilh. Schnitzler - Düsseldorf. Scholz - Neiße/Oberneuland: Die ehrliche Mit- und Nachwelt wird Deiner so hohen Verdienste stets in größter Dankbarkeit eingedenk sein. Er berichtet über goldene Hochzeit, päpstl. Auszeichnungen und sein Ergehen. Martha Schopp - Siegen. Else Schüller - Bonn. Kaplan Schülpen - Bonn auch namens des Bibelkreises der Männer. Herrad Thier-Schulte für ihren Vater Prof. Alois Schulte. Kard. Schulte - Köln. Schwarz - Frankfurt/M. Christine Siepmann - Bonn. Käthe und Christel Teusch - Köln-Ehrenfeld. Ursulinen - Köln. Franz Velser - Essen-Frintrop als früheres Vorstandsmitglied der örtl. Z-Partei. Chr. Veltin - Bernkastel-Cues: Oft noch gedenke ich der Zeit, wo Sie als ruhiger, abgeklärter Chef in der schweren Nachkriegszeit der Fraktion vorstanden und in diesen stürmischen Jahren trotz mancher Austrittsdrohungen und vieler schroffer Gegensätze, wie z. B. Wirth und Hermes, doch die Einigkeit zu erhalten wußten. Als Sie das damals so dornige Kanzleramt übernahmen, das viele Verdemütigungen erbrachte, lag Dtschlds. Wirtschaft am Boden, alles Ansehen im Ausland infolge der inneren Wirren und der staatl. Ohnmacht war geschwunden und die Sozialisierungsbestrebungen, zu denen sich auch manche von uns bekannten, hatten uns allen Kredit in der Welt geraubt. Ihr damaliges Erscheinen und persönl. Verhandeln auf der Londoner Conferenz und Ihr gerades offenes Auftreten brachte uns, dessen erinnere ich mich aus Presseberichten noch genau, zum ersten Mal wieder das verloren gegangene Vertrauen zurück, ohne das die Revision der untragbaren Friedensbedingungen unmöglich erschien. Dieser Erfolg Ihrer Wirksamkeit ist m. E. nie genügend gewürdigt worden. Aber die Geschichte wird über den selbstlosen Kanzler, der keinen Ehrgeiz kannte und im Vertrauen auf die göttl. Vorsehung mit allen seinen Kräften seinem Volke diente, einst ein gerechtes Urteil fällen. Fabrikant Wilh. Vollmar - Bonn. Joseph Welter und Familie - Bonn: Aus der Stille Ihrer letzten Jahre noch leuchteten Sie manchen und besonders denen, die die Ehre haben, zu Ihrem Gesinnungs-, Freundes- oder Bekanntenkreis zu gehören, als Vorbild auf, das in seiner Bescheidenheit, Menschenfreundlichkeit, seinem exakten Pflichtbewußtsein auch in freiwillig übernommenen Aufgaben, in seiner Pünktlichkeit, über allem aber in seiner Gottesminne und dem mutigen Bekenntnis unseres hl. kath. Glaubens, der Treue zu Gott, seiner Kirche und ihren Dienern, nicht zuletzt in einer zarten Nächstenliebe auch den Eifrigsten beschämen kann. Es darf Sie daher nicht in Staunen versetzen, wenn Sie feststellen können, daß der Kreis um Sie in aufrichtiger Verehrung, Liebe und starker Treue zu Ihnen steht. P. Eberhard M. Welty OP, Prior in Walberberg, namens des Studienkonventes St. Albert. Jos. Werr - Honnef, der den Verlust des Onkels Jansenius beklagt. Oberlehrer Jos. Wesely - Blaindorf/Steiermark. 10 Glückwünsche von Verwandten. Zusammenstellung über die eingegangenen Glückwünsche und Blumenspenden. Ausschnitt aus der 'Köln. Volksztg.' 1938 Mai 25: Wilhelm Marx 75 Jahre von H(enry). 'Arminen-Blätter' Nr. 35, S. 7 ff.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 28
Altsignatur : 28



1941
6 Glückwünsche zum 78. Geburtstag 1941


Enthält : Agnes Neuhaus - Dortmund, 86 Jahre alt: Unsere Fürsorgearbeit ist äußerlich schwieriger geworden, hat sich aber vertieft, lebt kräftig weiter, zu meiner großen Freude. Da kann ich noch mancherlei mitarbeiten. Es hat mich so gefreut, daß der Hl. Vater allg. Gebete angeordnet hat, um einen „Frieden, der auf Gerechtigkeit und Liebe aufgebaut ist." Es wird ja noch lange dauern, bis dieser Gedanke, diese Grundlage in das Menschengeschlecht, in seine Seele eingedrungen ist, aber es ist doch bedeutungsvoll, wenn von hoher Warte schon mal diese richtungweisenden Worte ausgesprochen sind. Thomas Esser - Euskirchen: Der alte Prälat Limberg ist leider recht klapperig geworden. Seit unserem Zusammensein in Godesberg hat sich vieles ereignet. Wir hätten bei einem Zusammentreffen jedenfalls reichlichen Stoff zum Gedankenaustausch.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 29
Altsignatur : 29



1943
Glückwünsche zum 80. Geburtstag 1943


Enthält : Dr. jur. utr. Josef Abs - Bonn: Sie hatten dabei Gelegenheit und Aufgabe, an der höchsten Stelle des Staates sich für das Wohl des dt. Volkes einzusetzen. Dafür bleiben Ihnen alle Gutgesinnten dankbar. K. Adenauer - Rhöndorf: In herzlichster Dankbarkeit gedenke ich besonders der großen, unvergeßlichen Verdienste, die Sie sich als RK in schwerster Zeit um die Sicherung der Rheinlande für das Reich erworben haben. Grade diese Epoche Ihrer Tätigkeit muß Ihnen eine große Genugtuung beim Rückblick auf Ihre Lebensarbeit sein; sie verdient vor allem, in den Blättern der dt. Geschichte rühmlichst verzeichnet zu werden. Unvergeßlich ist mir auch die Liebenswürdigkeit, die Hilfsbereitschaft und die Güte, die Sie in jener schweren Zeit uns in allen unseren Nöten immer wieder gezeigt haben. Schw. Aloysia, Ursuline in Köln. Carl Bachem - Köln: In regelmäßigen Zeiten würde ja dieser Tag ein Festtag für das ganze kath. Volk und für die ganze Z-Partei sein. Dein Verdienst um unsere dt. Sache würde von den mannigfaltigsten Seiten auch unserer Gegner freundlich gewürdigt werden. Das ist ja nun nicht mehr so.... Wir brauchen den Kopf nicht hängen zu lassen, weder als Dt. noch als Katholiken. Die göttl. Vorsehung wird schon den rechten Weg finden. Dir wird an diesem Tage der erfreulichste Gedanke sein die Erinnerung an Deine reiche kath. und polit. Tätigkeit, welche letztere, wenn sie auch heute noch von gewissen Seiten nicht richtig gewürdigt werden will, sicher später die ihr gebührende Anerkennung finden wird. Prälat Banasch. Bell - Berlin-Lankwitz: Will man, dem inneren Drange folgend, bei einem so bedeutsamen Lebensabschnitt eine besinnliche Gesamtschau halten, so ist es vom Standort und Zeitpunkt der Gegenwart wahrlich nicht leicht, bei der Fülle der Erlebnisse und Rückerinnerungen aus vergangenen Tagen eine Synthese zu schaffen und ein als einigermaßen zuverlässig charakterisierbares Zukunftsbild zu entwerfen. In Geduld und Ergebenheit müssen wir harren der Dinge, die da kommen sollen. ... Darüber dürfen wir rückblickend beruhigt sein und mit innerer Befriedigung feststellen, daß wir uns des rechten Weges bewußt waren, als wir im Lebenskampf dem Dreigestirn unseres goldenen Wahlspruchs folgten. Denn dieses allein dauerhafte Fundament von Ordnung, Staat und Gesellschaft bildet zugleich die unerschütterliche Grundlage für die ewigen ehernen Sittengesetze, nach denen wir alle unseres Daseins Kreise vollenden müssen. Er erinnert daran, daß er 1928 Marx die Glückwünsche der RR ausgesprochen hat. Er möchte gern an den Rhein kommen, doch hindert ihn ein schweres Herzleiden. Bernhard Bergmann - Düsseldorf-Heerdt. Bischof Dr. Wilh. Berning - Osnabrück. A. Kard. Bertram - Breslau: „Semper in pace gaude" steht an einer Sepulchralplatte in der Katakombe meiner Titularkirche Sant Agnese in Rom; möge ein von segensreichem Frieden beglücktes Zeitalter unserm Vaterlande beschieden sein. Franz Beyrich, Alwin Gottschliek, Dr. Margarete Gröwel, Frau H. Fuchs als alte Hamburger Freunde. Fr. Bick. Christian Blank - Berlin-Grunewald. Joh. Blum - Krefeld: Sie sind in der Vorsehung Gottes eine große, eine wertvolle Person gewesen. Nachwelt und Ewigkeit werden erweisen und enthüllen, wie Sie die Ziele Gottes gesehen und gefördert haben. Pfarrer Msgr. Böhler - Essen-West: Und wie ruhig können Sie in diesen Tagen bei einem Rückblick über Ihr Leben sich sagen, mein Leben war zur Ehre Gottes und für das Glück meiner Mitmenschen.... Daß Sie bei Ihrer in früheren Jahren so starken Inanspruchnahme auch noch so viel Zeit zur Pflege persönl. Freundschaften hatten, dafür danken Ihnen mit mir noch viele, viele andere. Von den Fliegerangriffen ist seine eigene Pfarre ziemlich verschont worden, in Essen ist es recht böse gewesen, die Münsterkirche hat schweren Schaden erlitten. Franz Bornefeld-Ettmann - Wadersloh/Westf. Bischof Franz Rudolf [Bornewasser] - Trier. Msgr. Joh. Braun, Dir. d. Borromäus-Vereins - Bonn. Walter H. Brüning - Damme/Oldenburg. P. Burkhard - München. Reg.-Vizepräs. i. R. Dr. v. Chamier, Verleger der 'Köln. Volksztg.' - Essen: Das lautere und edelste Streben, mit dem Sie in der Notzeit unseres Volkes die Bürde des schweren Amtes, das Ihnen auferlegt war, trugen, hat Ihnen die hohe Achtung aller Kreise im Volke gesichert. Gymnasialdir. M. Clar - Düsseldorf. Amtsger.-R. Ludwig Clostermann - Bonn: ... so meine ich, es sei die Tatsache, daß ich einem Manne begegnet war, „der (um ein schönes Wort Aloys Fischers zu gebrauchen) im Licht des Unbedingten erstrahlt und die werthungerige Seele an sich zieht wie die Sonne die heliotropische Pflanze". Notar Dr. Franz Custodis - Köln. Gen.-Vikar David - Köln. Cäcilie Detamble - Düsseldorf-Wersten. Bischof Dr. Joh. Bapt. Dietz - Fulda: Was Sie durch die Gründung und Leitung der kath. SchO, durch Ihre führende Mitarbeit im Vv, durch Ihr parlamentar. und sonstiges polit. und gesetzgeberisches Wirken, durch Ihr kluges und mannhaftes Eintreten für die Durchsetzung kath. Grundsätze im öffentl. Leben geleistet haben, steht im Buche des Lebens geschrieben. Nicht minder gedenken wir mit den Besten unseres Volkes der unschätzbaren Verdienste, die Sie sich in schwerer und schwerster Zeit an verantwortungsvollsten Posten um den Wiederaufbau und die Zukunft unseres Vaterlandes erworben haben. „Wer den Besten seiner Zeit genug getan, der hat gelebt für alle Zeiten." Mag im Lärm der aufgeregten Gegenwart und im Tosen des Krieges die Erinnerung an das von Ihnen Geleistete für viele in den Hintergrund treten, spätere Generationen werden Ihre große und gesegnete Lebensarbeit voll zu würdigen wissen. Ich fühle mich verpflichtet, als kath. Bischof und zugleich auch im Namen des kath. Volkes, dessen seelsorgl. Leitung mir anvertraut ist, ein inniges und aufrichtiges Wort des Dankes zu sagen. Druhe - Bonn. Bischof Matthias Ehrenfried - Würzburg: Wir alle wissen, was Sie in unermüdlicher Hingabe für das Volk, für das Reich und die Kirche getan haben. Der Gang der Zeit hat manche Ihrer verdienstvollen Werke und wunderbaren Schöpfungen zerschlagen. Aber die Saat war nicht umsonst; ihre Früchte waren nicht schal. Im Buche der Geschichte und des Lebens steht die Lebensarbeit Euer Exzellenz mit goldenen Lettern eingeschrieben. Er gedenkt der SchO, die in Bayern und auch von ihm selbst besonders gefördert worden ist. Unvergeßlich ist mir die schöne Feier in Rom im Hofe des Mutterhauses der Salvatorianer, wo Euer Exzellenz vor Kardinälen, Bischöfen und vielen Pilgern sprachen. Reg.-Präs. a. D. Elfgen - Köln-Braunsfeld: Möge es Ihnen vergönnt sein, Dtschld. nach außen und innen von allen bolschewist. Drohungen befreit und befriedet zu sehen, mögen Sie und die Ihrigen diese selten schwierige und ernste Zeit wohlauf überstehen.... Wer in größter Sauberkeit schwerste Arbeit für unser Volk geleistet hat oder leistet, tut Gutes und verlangt keine Dankbarkeit dafür. Thomas Esser - Euskirchen: Der Lenker aller Geschicke hat es nicht gewollt, daß Sie Ihren Ehrentag - „eine Ehrenkrone ist das Alter" - in einer Situation feiern, die Ihren unschätzbaren Verdiensten um Volk und Vaterland, Kirche und Schule entspricht. Es wird wohl auch keine Ztg. den Mut finden, dieses Tages zu gedenken und der Dankbarkeit Ausdruck zu geben, die unser Volk Ihnen schuldet.... Sie werden sich sagen, daß die durch die Verhältnisse gegebene Beschränkung dieser Geburtstagsfeier auf den Kreis Ihrer Getreuen gerade Ihrer vorbildl. Bescheidenheit entspricht. Die regelmäßige Teilnahme an Ihren Aussprachetagen in Köln muß ich mir leider versagen, weil ich seit Juli 1941 zu stark in die Redaktionsarbeit unserer Ztg. eingespannt bin, deren Schriftleiter zum Wehrdienst eingezogen wurde. Für eine mögliche Teilnahme hätte er manches zu erzählen. Er wird sich mit Bornefeld-Ettmann in Köln treffen. M. Kard. Faulhaber - München an Adresse von P. G. Vollmar - Köln, dessen Brief geöffnet war und Mißdeutungen ausgesetzt sein könnte. Dr. Wilh. Fonk - Zwickau-Niederhohndorf: Von da ab (1915) habe ich Sie nicht mehr verloren. Wir sahen uns im Westerwald in den Ferien, in M.-Gladbach, wo ich tätig war. Und dann kam ich nach Berlin ganz nahe zu Ihnen. Das waren schöne Jahre für mich, einer Sache zu dienen, hinter der man in jeder Weise stand, einer Person zu dienen, die man achtete, verehrte, schätzte, der man ergeben war und zu der man stand wie nur zu irgendeinem Menschen. Bei einem Besuch in Bonn: Sie waren derselbe - ich möchte fast sagen - wie immer: der zufriedene, heitere, innerlich voll und ganz ausgeglichene und ausgereifte, überall das Gute sehende, von rheinischem echten guten Humor erfüllte Mensch, dem keiner gram sein kann. Fonk war durch die Schließungsaktion im Einzelhandel stark eingespannt und wird zum 3. Mal im Kriege Soldat werden. Erzbischof Frings - Köln: Ihre Verdienste um Kirche und Vaterland, die Reinheit Ihres Strebens und die Lauterkeit Ihres Charakters sind so helleuchtend, daß niemand sie zu verdunkeln wagt. Bischof Clemens August Graf von Galen - Münster. Franz Graf v. Galen - Haus Merfeld über Dülmen/W.: Wir danken Ihnen aus tiefstem Herzen für alles, was Sie in verantwortungsvollen Stellungen in Jahren schwierigster Entscheidung geleistet haben. Und ganz besonders danken wir Ihnen für das vorbildliche Beispiel Ihres persönl. und öffentl. Lebens und Handelns. Das kath. Volk wird Sie nicht vergessen. Und unzählige dt. Menschen, die als Kinder von dem erfolg- und segensreichen Wirken der von Ihnen gegründeten SchO profitiert haben, werden Ihnen für Zeit und Ewigkeit dankbar bleiben. Die Mitarbeit im Vorstand war für Galen immer Ehre und Freude. O. Geßler - Lindenberg: Dank für die Bereinigung mancher bereiteter Sorgen. Wir sind jahrelang am Abgrund gewandelt. Was wir in dieser Zeit falsch gemacht haben, wird uns von unseren Zeitgenossen reichlich vorgehalten. Was wir persönlich in schwerer Zeit für Reich und Volk gewollt und erreicht haben, wird vielleicht eine spätere Zeit unbefangen durch der Parteien Gunst und Hader heller herausstellen. Jedenfalls wird sie uns bestätigen, daß das integer vitae als Prädikat uns nicht versagt werden darf. Dabei waren Sie uns immer ein Vorbild stiller, selbstloser Pflichterfüllung. Ich habe einmal die Ehre gehabt aus Uhlands 'König Karls Meerfahrt' die Schlußstrophe in Bezug auf Sie zu zitieren und ich wüßte auch heute nichts Besseres: „Der König Karl am Steuer saß, <d>er hat kein Wort gesprochen, er lenkt das Schiff mit festem Maß, bis sich der Sturm gebrochen." Erzbischof Conrad [Groeber] - Freiburg: Die Rheinländer haben hoffentlich noch nicht vergessen, daß Sie Ihnen vieles für die Befreiung von der feindl. Besatzung schulden. Das Übrige weiß das kath. Volk. Gronowski - Köln-Riehl: Sie gehören zu den Veteranen wie Herold, Brauns, Porsch, Hertling, Pieper u. a.... Wir Jüngeren werden nicht vergessen, was uns die Alten als Führer, Lehrer und Berater gewesen sind.... Sie haben zu einer Zeit die Führung der dt. Politik übernehmen müssen, als andere versagten, aber hinterher nörgelten und oft dem rollenden Reichswagen Knüppel zwischen die Speichen warfen. Es war schwer, sehr schwer polit. Führer zu sein. Nikolaus Groß - Köln: Zwar werde ich Ihnen ein Unbekannter sein, aber das schadet nichts. Mögen Sie vielmehr darin einen Beweis erblicken, daß Sie auch bei Ihnen unbekannten Menschen nicht vergessen sind. Weihbischof Joseph Hammels - Köln. Ordinariatsrat Helm - Freiburg: In Erinnerung an den eindrucksvollen Katholikentag unter Marx' Führung und an seinen Onkel, Beig. Alfons Klausener (Mitglied des preußischen Landtags) - Aachen, sowie an den Marx befreundeten Erzbischof Carl Fritz. In der Rückschau auf Ihre Lebensarbeit, die ganz den erhabenen Idealen unseres hl. Glaubens gewidmet war - ich denke dabei auch an die Rede auf dem Internat. Eucharistischen Kongreß in Köln - sind es Ungezählte, die sich mit Ihnen in Freude und Dankbarkeit gegen Gott vereinigt wissen. RA Joh. Henry - Bonn lädt i. A. eines kleineren Kreises von Freunden und Verehrern aus der Partei und dem KV - zugesagt haben bisher Blum - Krefeld, Dr. Hamacher, Kneer, Prof. Lauscher, Richarz, Schaffrath und Werr - zu einem bescheidenen Festmahl bei Bellinghausen in Königswinter ein. Wenn auch die Zeitumstände das äußere Band der Zusammengehörigkeit zwischen uns [den „polit. Freunden"] gelöst haben, so fühlen doch, wie Sie wissen, viele, die früher im öffentl. Leben mit und unter Ihnen zu arbeiten die Freude hatten, sich mit Ihnen in Verehrung und Dankbarkeit innerlich verbunden. Wir sehen in Ihnen nach wie vor den Mann untadeligen Charakters von strenger Rechtlichkeit, Uneigennützigkeit und unbeirrbarer Sachlichkeit, den klugen und weitblickenden Politiker, der seine ganze Kraft und sein ganzes Wissen jahrzehntelang dem Wohle des Dt. Volkes und seiner Kirche gewidmet hat. Wir Rheinländer werden nicht vergessen, daß unter Ihrer Kanzlerschaft die Befreiung der Rheinlande von fremdvölkischer Herrschaft begonnen hat. E. Henry - Bonn. Obermedizinalrat Dr. Carl und Maria Hermkes, Ludwig, Amelie und Carl Ludwig Freusberg, Else und Ludwig Palm - Andernach. Bischof Hilfrich - Limburg. P. A. Hoeltzenbein SJ - Much/Siegkreis. Eugen Graf zu Hoensbroech und Agnes Gräfin zu Hoensbroech-Biegeleben - Schloß Türnich Bez. Köln. Gertrud Hoenscheid - Beuel. Dr. Josef Hofmann - Köln. RA Dr. Karl Horster - Krefeld. Weihbischof Dr. Friedr. Hünermann - Aachen: Die gegenwärtige Zeit hat uns allerdings vieles von dem genommen, was wir für wertvoll halten. Jedoch verdienen darum Ihre früheren Bemühungen für die Interessen der hl. Kirche nicht weniger Dank und Anerkennung. Feldwebel Franz Hungs - Bonn. Prof. Jansen - Donzdorf/Württemberg. Domkapitular Dr. B. Jauch - Freiburg. Frau Jacob Kallen - Neuß. Bischof Maximilian Kaller von Ermland - Frauenburg: Sie haben stets für ein herrliches und großes Dtschld. gearbeitet und gekämpft; mögen Sie es noch erleben, daß Dtschld. nach einem gerechten Siege herrlich dastehe, äußerlich in Macht, innerlich getragen von Christus dem Herrn. Wir sprechen öfter von Ihnen und Ihrem segensreichen und mühevollen Wirken. Dir. i. R. Theod. Kalthoff - Bonn. Msgr. Kieli - Bonn. Medizinalrat Dr. Hans König - Essen: Mit großer Dankbarkeit werde ich immer der Zeit gedenken, wo Sie unser Vaterland aus dunkelsten Stunden herausgeführt haben und die Tage in Hannover 1924, wo ich bei denen war, die Ihnen die ersten Ovationen darbrachten. J. Kuckhoff - Köln: Ich war noch ein junger Mann, als ich Sie kennenlernte. Ihr gerader Sinn war mir immer-unerreichtes-Vorbild. Mehr als ein Menschenalter ist seitdem dahingegangen. Was Sie und viele mit Ihnen gewollt und begonnen haben, ist zumeist unvollendet geblieben. Aber es ist doch nicht im Meer der Vergangenheit untergegangen. Gott hat es gewogen, und es ist sicherlich nicht zu leicht befunden worden. Wer seinen Willen in den Willen Gottes stellt, der ist Gottes Werkzeug, er wirkt Gottes Werke. Prof. Dr. A. Lauscher - Bonn: Das einzige, was wir tun können, ist, daß wir Ihnen sagen, wie tief dankbar wir Ihnen sind für alle Ihre treue Arbeit im Dienste Gottes und des Reiches Gottes auf Erden, aber auch unseres geliebten dt. Volkes und Vaterlandes. Bischof Petrus Legge von Meißen - Bautzen: In dankbarer Freude gedenke ich des trefflichen Beispiels, das Ew. Exzellenz als tiefgläubiger Katholik allzeit den Glaubensbrüdern gegeben haben. Mögen, wie sich bislang viele Menschen in der Diaspora wie in kath. Landen an diesem Innenleben erbaut und gestärkt haben, sich auch weiterhin viele Seelen angeeifert fühlen, im Dienste des Herrgotts treuestens auszuharren. Simon Leinen und Frau - Zwickau: In glücklicheren Zeiten, als wir sie jetzt erleben, standen Sie an der Spitze der dt. Reg. Mögen Sie die Tage noch gesund an Leib und Geist erleben, an denen Dtschld. zum Frieden zurückfindet. Paul Löbe - Berlin-Wilmersdorf: ... und Ihnen aus der Stadt, in der Sie so viel fleißige und so viel schwere Tage im Dienste unseres Volkes verbracht haben, einen dankbaren Händedruck zu senden. Wenn wir über Herrn Esser immer wieder einmal hörten, daß Sie und Ihre Gattin noch wohlauf sind, haben wir uns immer gefreut und wünschen von Herzen, daß wir Ihnen noch oft von der Spree an den Rhein unseren Gruß senden können. In 2 Wochen wird Herr v. Kardorff seinen 70. Geburtstag begehen, dann werden wir auch Ihrer im Kreis der Alten gedenken. Sophie Lossen - Bonn. Amtsger.-R. i. R. Lückerath - Bonn. Bischof Joseph Godehard [Machens] - Hildesheim. Pfarrer Dr. Meiß - Breslau. Verleger Hans Moeller-Berlin in dankbarer Würdigung der Hilfen bei der großen Aktenveröffentlichung und mit knappen Angaben über seine derzeitige Tätigkeit. Msgr. Dr. Otto Müller - Köln. Frau Agnes Neuhaus - Dortmund. Justizrat Nonnenmühlen - Mönchengladbach. Gesandter a. D. August Nuß - Berlin-Wilmersdorf. Gen.-Vikar Dr. Offenstein - Hildesheim. Jos. Pauli - Lövenich b. Köln. Dompropst Dr. Otto Paschen-Köln mit Erinnerung an die Zeit in Elberfeld und die dortigen Pfarrer Flamm und Neumann. Hermann Platz - Bonn: ... in dankbarer Erinnerung an die Zeit vor mehr als 30 Jahren, da Sie in meiner Düsseldorfer Zeit mir immer als Vorbild öffentl. Wirksamkeit und unbedingter Integrität erschienen sind und freue mich, daß Sie trotz aller Verschiebungen des Feldes und inmitten aller Erschütterungen der Zeit wenigstens für die, die Sie kennen, die nicht zu entwurzelnde Eiche und in gewissem Sinn der ruhende Pol in der Erscheinungen Flucht geblieben sind. Dr. Rabeneck - Münster: Wenn die (großen Verdienste um Kirche und Vaterland) von der heutigen Welt nicht mehr gekannt und anerkannt werden, Gott hat sie sicher aufgezeichnet im Buche des Lebens; diese Zuversicht tröstet uns, wenn wir sehen, daß alles zerschlagen ist, was wir aufgebaut haben auf Erden. Das lange Leben und Arbeiten ist doch nicht unfruchtbar geblieben. Bischof Michael Rackl - Eichstätt: Ich fühle mich als kath. Bischof auch verpflichtet, bei dieser Gelegenheit innigen Dank zu sagen für all das, was Sie in Ihrem langen gottgeweihten und gottgesegneten Leben für die kath. Kirche im dt. Vaterland gearbeitet, gesorgt und geopfert haben. Prof. Dr. A. Reichensperger - Bonn. Dr. Richarz - Bonn im Namen der Freunde aus der 'Arminia': Sie dürfen heute auf ein erfolgreiches und wahrhaft gesegnetes, bedeutendes Leben zurückblicken, auf ein Leben, das trotz mannigfacher Umstellungen immer in geradem Kurse gesteuert wurde von einem weltanschaulich gefestigten aufrechten Charakter und einer unermüdlichen Pflichttreue. Joh. Rings - Köln-Lindenthal: ... Ihrer vielen Freunde und Verehrer, die heute in Dankbarkeit der großen Opfer gedenken, die Sie in der schwersten Zeit unseres heißgeliebten Vaterlandes für Dtschld. und das dt. Volk gebracht haben, die auch Ihrer Verdienste um die kath. Kirche, um die christl. Schule und das kath. Volk stets eingedenk bleiben werden. Elisabeth Roechling - Berlin. J. Ruffini - Köln-Lindenthal: Wie Sie in Ihren Reden oft die Begeisterung und Liebe zu Kirche und Vaterland aufleben ließen, so stehen Sie vor mir: als Mann von festen Grundsätzen, die Sie aus dem tiefen Wahrheitsschatz des kath. Glaubens schöpften und den Sie konsequent zur Norm und Form für Ihr Tun und Lassen machten, unermüdlich in Liebe sich hingebend im Dienste für Gott und Kirche, für Familie und Vaterland. Dr. med. Gerd Schaffrath und Frau Klara geb. Brandts - Bonn. Oberstaatsanwalt a. D. Dr. Schagen von Nowag - Bonn. Staatsminister a. D. Dr. Hermann Schmidt - Berlin-Grunewald. Schlüter - Rhöndorf/Rh. Schröteler - Prüm. Kaplan Jos. Schülpen - Much. Stadtdechant Msgr. Schulte-Pelkum - Essen. J. A. Schwarz - Frankfurt/M. Andreas Schwerd - München, der in Essen bei Böhler war. RA Dr. Ernst Schwering - Köln: Endlich wünsche ich Ihnen, daß Sie die Wiederherstellung des Friedens in der Welt noch erleben möchten, und zwar eines Friedens, der der ganzen Welt, insbesondere aber unserem Vaterlande zum Segen gereichen möge. Dr. Leo Schwering - Köln-Braunsfeld: Es war Ihnen vergönnt, Ihren Namen für immer in die Geschichte unseres Volkes einzutragen. Denn unvergessen ist es, daß unter Ihrer Kanzlerschaft die Abstoppung der Inflation gelang und daß Sie es waren, der zum ersten Male jene Verhdlgn. einleitete, die dann zur allmählichen Auflockerung des Versailler Friedensvertrages geführt haben. Unvergessen aber ist vor allem, was Sie für die dt. Katholiken schufen und wirkten. In der SchO, auf den Katholikenverslgn. und als Vors. des Vv. Daß auch tragische Momente Ihrem Leben nicht erspart geblieben sind, ist bei so umfassender Tätigkeit, dazu in so stürmischer Zeit zwar schmerzlich, aber wohl unvermeidlich. Vor allem aber waren Sie uns allen stets das Beispiel des selbstlosen, klaren und völlig integren Charakters. Wie nacheifernd Sie damit gewirkt haben, weiß nur Gott allein! Bischof Ludwig Sebastian - Speyer. P. Laurentius Siemer OP - Köln im Namen der ganzen dominikan. Familie. Dompropst Dr. Paul Simon - Paderborn. Kaplan Gustav Sittart-Krefeld, der vor allem die Freude an dem Endsieg unseres Vaterlandes wünscht und vom Bombenschaden seines Hauses sowie einer Haussuchung berichtet, die aber nichts von Belang erbrachte. Bischof Dr. Joh. B. Sproll (auf unterschriebenem Bild) - Rottenburg (Krumbad, im 5. Jahre meiner Verbannung): Ich danke für die vielen Bemühungen und die reichen Erfolge in Sachen des Vv und der konfessionellen Schule. Wenn auch vieles zusammengebrochen ist, so ist doch noch viel guter Geist zurückgeblieben, aus dem Gutes entstehen kann. Stegerwald - Berlin-Schöneberg: Insbesondere wünsche ich auch, daß Sie noch das Ende des gegenwärtigen Krieges in einem für Dtschld. günstigen und für Europa dauerhaften Frieden erleben möchten. Er ist durch einen hartnäckigen Darmkatarrh sehr abgemagert. Pfarrer Stein - Bonn. Bischof Albert [Stohr] - Mainz: Ihr Wirken vollzog sich ja jahrzehntelang in allervorderster Öffentlichkeit. Der RT, die Katholikentage, die von Ihnen in vorausschauender Ahnung geschaffene SchO, die höchsten und einflußreichsten Ämter des Reiches haben Sie in Anspruch genommen. In und nach dem Weltkrieg hat Ihr Sorgen dem dt. Volk gegolten. Eine der hervorstechendsten Taten war Ihr Gang nach London, um Ihrem Land und Volk wieder Lebensrecht und Lebenskraft zu sichern. Bei all diesem Schaffen, das oft unter allerschwersten Umständen sich vollzog, war Ihre absolute Lauterkeit und aus der Tiefe strahlende Aufrichtigkeit von bezaubernder Kraft selbst gegenüber polit. Gegnern. Ob das dt. Volk in seiner Gesamtheit sich heute der Dankesschuld gegen Sie erinnert? Das mag eine Frage bleiben. Aber das kath. Volk darf Sie nicht vergessen. Und der Mainzer Bischof, der den Katholikentag 1911 als junger Theologe begeistert mitgemacht und Ihre Begründung der SchO miterlebt hat, hat einen ganz besonderen Grund zum Gedenken und zur Dankbarkeit.... Dabei soll auch das große gemeinsame Anliegen nicht fehlen: Dtschld. für Christus! Min.-R. Dr. Strunden - Berlin-Lankwitz berichtet, daß er durch Paul Blum - Großwächtenfelde/Mecklenburg von Marx hört, daß Brandbombenangriffe in seinem Viertel viel zerstört haben und daß er seit 1934 Dezernent der Kirchen- und Schulabt. bei der Reg. in Potsdam ist, die Reg.-Präs. Graf Bismarck, 2. Sohn von Herbert v. Bismarck, leitet. Justizrat Hermann Terrahe - Münster. Prälat Ulitzka - Berlin-Karlshorst: Lauterkeit der Gesinnung und aufrichtig gutes und edles Wollen und Tun zum Wohle der Mitmenschen hinterläßt in den Herzen aller derer, die sich das Empfinden für Wahrheit, Recht und Liebe erhalten haben, unauslöschliche Spuren zurück.... Diejenigen, die Ihnen heute, da Sie nicht mehr an hohen einflußreichen Posten stehen und menschl. Selbstsucht von Ihnen nichts mehr zu erwarten hat, ihre Wünsche als Ausdruck ihrer Verehrung und Dankbarkeit aussprechen, legen ein wahres Zeugnis von Ihrem Wesen, Leben und Wirken ab .... Ich denke da besonders an Ihre Mission in London, wo zum ersten Mal wieder Deutsche mit ihren Gegnern sich an den Verhandlungstisch setzten und der Eindruck Ihrer lauteren Persönlichkeit, das Eis brach. Zeuge war ich die ganze Zeit hindurch des von Achtung und wahrer Kollegialität getragenen Verhältnisses, das zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern und Mitkämpfern obwaltete. Aus allen Glückwünschen, so verschieden sie ausgesprochen werden mögen, wird ein Ton herausklingen: Die verehrungsvolle und dankbare Anerkennung, daß Ihr Leben und Wirken rein, selbstlos und von opferbereiter Hingabe an unser Volk erfüllt war, daß sich in Ihnen das Ideal eines wahrhaft christl. Politikers, der Begriff des kath. Mannes im öffentl. Leben verkörperte. Möge Ihnen dieses wahre und wahrhaftige Urteil eine Entschädigung sein für die Verkennung, die Sie erfahren, und für die Enttäuschungen, die auch Ihnen nicht erspart geblieben sind .... Meine Wünsche und Grüße schreibe ich aus der Verbannung, in der ich seit 3¿ Jahren lebe und durch die Hoffnung auf Heimkehr aufrecht erhalten und gestärkt werde. Bischof J. van der Velden - Aachen: Nachdem Sie in einem langen Leben die Vergänglichkeit irdischer Formen so oft und manchmal für Sie auch schmerzlich erlebt haben, werden Sie mit dem Ernst des Christen oder mit der weisen Fröhlichkeit des Kölners auch den Tag Ihres 80. Geburtstages als ein Sichtbarwerden der gleichen Vergänglichkeit bezeichnen. Aber diesmal hätten Sie doch nicht vollständig recht. Denn was Sie in Ihrem bedeutungsvollen Schaffen an gutem Samen gesät, das bringt nach unabänderlichem Gesetz seine Frucht auch dann, wenn wir nicht wissen, auf welchem Boden die Körner aufgehen, und wenn wir selbst die Garben nicht heimbringen .... Uns, die wir Sie in Ihrer starken Gläubigkeit, in Ihrer opferbereiten Vaterlandsliebe, in Ihrer offenen und geraden Art, in Ihrer unermüdlichen Pflichttreue als Mitarbeiter kennenlernten, sind Sie das unvergeßliche Vorbild eines gläubigen dt. Mannes. Prof. Oskar Walzel - Bonn. Dr. F. R. v. Weiss - Köln - Schweizer Konsulat. Fritz Weißkirchen - Thorn. OB a. D. Dr. Weitz - Duisburg: Ich bin überzeugt, daß Ihre unermüdliche und selbstlose Arbeit, die Sie im Dienste des dt. Vaterlandes und der christl. Kultur ein ganzes Menschenleben geleistet haben, in ruhigeren Zeiten eine offenere Anerkennung finden wird, als es heute der Fall ist; er hofft, Marx in Maria Laach zu treffen. Werr - Honnef. Dr. Westhoff - Köln. P. Constanz Wirtz OP - Köln berichtet u. a. über das Schicksal der Kölner Dominikaner. Eduard Woche - Berlin-Schmargendorf mit Gedicht der Z-Ortsgruppe Friedenau auf Marx vom 9. 11. 1922. Dechant Zarth - Essen. Ahrweiler: M. Deodata Russell, Gen.-Oberin der Calvarienberger Ursulinen. Bonn: Die Armen Schwestern vom Hl. Franz in der Maargasse. - Dominikanerstudenten der Helmholtzstraße. - Kath.-theolog. Fakultät der Universität (Dekan Barion), deren Ehrendoktor Marx ist. Köln: Ursulinen (Oberin Feliciana Brüll). Much: St. Josefshaus (Oberin Rufina). 7 Glückwünsche von Verwandten.
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1941
Goldene Hochzeit 1941


Enthält : [19]41 Mai 29 - Osnabrück: Bischof Wilh. Berning gratuliert. In dankbarer Erinnerung gemeinsamer Arbeit für wichtige Aufgaben in Staat und Kirche werde ich Gott bitten, daß er Sie noch manches Jahr segne und schütze. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1941 Mai 26 - Breslau: A. Kard. Bertram: In lieber Erinnerung an Ihr jahrzehntelanges, opferwilliges, charaktervolles und segensreiches Wirken für Volk, Staat und Kirche ... Glückwunsch und Segensgruß. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., Kopfbogen. 1941 Mai 30 - Trier: Bischof Franz Rudolf [Bornewasser] telegraphiert: In dankbarer Erinnerung an Ihre segensreiche Lebensarbeit, die Sie als Mitglied des Kirchenvorstandes in meiner Pfarrei St. Suitbertus in Elberfeld begannen ... Postausfertigung. 1941 Mai 26 - Köln: Kapitularvikar David übermittelt Marx ein Telegramm des Papstes. Zugleich macht es mir mein gegenwärtiges Amt zur Pflicht und meine seit Jahrzehnten bestehende Verehrung für Ihre Person und Ihr Wirken zu einem tief empfundenen Bedürfnis auch meinerseits zu dem bedeutungsvollen Gedenktage die herzlichsten Segenswünsche darzubringen. Der besondere Sinn des Jubiläums bringt uns wieder zum Bewußtsein, wie sehr das dt. Volk und in ihm ganz besonders das kath. Volk unserer rhein. Heimat Ihnen für alles zum Dank verpflichtet ist, was Sie in langjähriger erfolgreicher Tätigkeit leisteten, um der christl. Familie ihre höchsten Werte zu erhalten. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Archidioecesis Coloniensis'. In der Anlage Entwürfe zu Marx' Dankschreiben an David und an Papst Pius XII. vom 7. 6. 1941. 1941 Juli 1 - Köln: David teilt mit, daß er das Dankschreiben an den Papst nicht abgesandt hat, weil Marx möglicherweise die Formulierung ändern will, nachdem noch ein 2. Telegramm des Hl. Vaters - als Telegramm auf briefl. Wege - bei mir anlangte, das die persönl. Unterschrift des Hl. Vaters trägt und dadurch eine sehr ungewöhnliche persönl. Aufmerksamkeit des Hl. Vaters darstellt. Ich möchte annehmen, daß das 1. Telegramm von dem Herrn Kard.-StS in dem gewöhnlichen Geschäftsgang auf Anregung von irgendeiner Seite expediert worden war, ehe der Hl. Vater persönlich orientiert war und dann in dieser persönl. Form sich äußerte. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. [19]41 Mai 30 - Münster/Westf.: Bischof Clemens August [Graf v. Galen] telegraphiert Glückwünsche. Postausfertigung. 1941 Mai 28 - Haus Merfeld über Dülmen: Franz Graf v. Galen beglückwünscht Marx und erinnert sich dankbar der Zeit, als ich Ihr - leider sehr unbedeutender - Mitarbeiter sein durfte. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]41 Mai 27 - Troisdorf: Dr. Wilhelm Hamacher gratuliert Marx mit dem Wunsch, nach hoffentlich bald und ehrenhaft beendetem Kriege noch Jahre eines Friedens zu erleben, der auf dem Recht aufgebaut ist und dem Recht und der Gerechtigkeit dient, denen Sie Ihr ganzes Leben gewidmet haben .... In den Jahren der Liquidation des verlorenen Weltkrieges, der Slg. verfassungstreuer Kräfte und des Wiederaufbaus unseres dt. Vaterlandes habe ich das Glück gehabt, Ihr unermüdl. Wirken für Recht und Reich, besonders aber die mir beruflich am Herzen liegende christl. Erziehungsidee sowohl hier am Rhein wie auch in Berlin zu beobachten. Sie waren mir Vorbild und Wegweiser. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. 1941 Mai 19 - Frauenburg: Bischof Maximilian Kaller wünscht Glück: Gott hatte Ihnen ein schweres Amt übertragen, Ihnen aber auch dadurch Gelegenheit gegeben, außerordentlich viel zu seiner Ehre und zum Wohle des ganzen Vaterlandes zu tun. Ein besonderer Segen aber war sicherlich die Ehe. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1941 Mai 29 - Bonn: Gen.-Superintendent D. Karl Klingemann beglückwünscht Marx. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1941 Juni 16 - Berlin-Wilmersdorf: Heinr. Köhler beglückwünscht Marx in Erinnerung an die schönen Zeiten früheren gastl. Verkehrs. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1941 Mai 20 - Cita del Vaticano: Kard.-StS Maglione telegraphiert Kapitelsvikar David den Segen Papst Pius XII. für Marx. Postausfertigung. 1941 Mai 28 - Dortmund: Frau Agnes Neuhaus beglückwünscht Marx. Ein sehr lieber Brief von Blum hat sie sehr interessiert. Eh. Unterschrift. 2¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1941 Mai 31 - Bonn: Prof. Wilh. Neuß gratuliert. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1941 Juni 10 - Berlin-Wilmersdorf: Gesandter a. D. August Nuß beglückwünscht Marx. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. [19]41 Sept. 9 - Paderborn: Pieper gratuliert nachträglich und erinnert an Marx' Arbeitsfreude und Opferwilligkeit. Er berichtet von seiner Gesundheit. In Paderborn sieht man dem neuen Erzbischof <Lorenz Jäger> mit großen Hoffnungen entgegen. Die RR nahm ihn ohne Bedenken an. Möge in Köln die Wahl des Erzbischofs ebenso günstig verlaufen. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig, Ausf. 1941 Mai 27: Papst Pius XII. telegraphiert Marx: Zur Goldenen Hochzeit erteilen Wir dem Jubelpaar und ganzer Familie mit väterl. Wünschen als Unterpfand reichster Gottesgnaden erbetenen Apostol. Segen. Unterschrift. Brieftelegramm auf Formblatt des Päpstl. Staatssekretariats mit eingeprägten Siegeln 1) des Papstes und 2) des Staatssekretariats. 1941 Aug. 21 - Bonn: Marx dankt Nuntius Orsenigo, weil er aus Äußerungen kundiger Personen entnimmt, daß das persönl. Telegramm des Papstes auf seine Anregung und Befürwortung zurückzuführen ist. 2 Halbseiten, eigenhädig Entwurf. Dabei Entwurf eines Schreibens an Kapitularvikar mit Bitte um Übermittlung des Schreibens an den Nuntius. 1941 Mai 25 - Aachen: Der Apostol. Administrator des Bistums Aachen, Hermann Josef [Sträter] nimmt herzlich Anteil. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen.
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1931-1933
Berührungen mit dem Nationalsozialismus


Enthält : 1931 Mai 27 - Breslau: Chefredakteur Greiser übersendet Marx eine Nummer des örtlichen nat.-sozialist. Blattes, das eine Verleumdung enthält. Er bietet sich für eine Entgegnung an. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Chefredaktion der Schles. Volksztg.' 1931 Juni 1: Marx dankt Greiser für die Übersendung der 'Schles. Tagesztg.' Der Art. ist wieder so ganz charakteristisch für das gemeine Vorgehen dieser Richtung. Marx erläutert, daß es sich bei der Angelegenheit um die Unterstützung der Pfälzer Ztgn. handelte, die alle durch die Besatzung in schwere Not geraten waren. Die Briefe waren verschlüsselt abgefaßt, damit von den Franzosen ihr Sinn nicht erkannt werden konnte. Weil saß damals im Aufsichtsrat eines demokrat. Blattes. Ein „Scheck" ist niemals ausgestellt worden. Das wollen „nationale" Männer sein, die solche Dinge öffentlich aufrühren, obwohl sie wissen müssen, daß es sich um Landesverteidigung handelte. Übrigens war Wirth auch schon von den Nat.-Sozialisten mit Weil in Verbindung gebracht worden. Marx übersendet Gedankengänge für eine Antwort. 1¿ S., Durchschrift von Masch.-Schreiben. In der Anlage: „Systematische Verleumdung" von Marx, 1 S., masch.-schriftl. 1931 Juni 1 - Karlsruhe: J. Wittemann übermittelt Marx einen Ausschnitt aus dem 'Hakenkreuz-Banner (Mannheim) und will gern Gelegenheit geben, eine Berichtigung ergehen zu lassen. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Der Staatspräsident'. In der Anlage 'Bad. Beobachter' vom 8. 6. 1931 mit der Entgegnung. 1931 Juni 18 - Berlin: Min.-R. Eugen Mayer, Reichsinnenministerium, unterrichtet Marx über das Zustandekommen der nat.-sozialist. Verleumdung, mit der sich die Pfälzer 'Rheinfront' ziemlich blamiert hat und übersendet Abschrift eines Briefes der Herren der 'Pfälz. Bürger-Ztg.' an LG-Dir. Guggemos, Vors. des Weil-Prozesses beim LG Frankenthal. Eh. Unterschrift. 3 S., masch.-schriftl. Ausf. In der Anlage Abschrift des Briefes vom 26. 5. 1931, 1¿ S., masch.-schriftl. und hs. Nachtrag. Eine interessante Unterredung mit Min-Präs. Göring: Erinnerungsbericht (o. D.): In verschiedenen kath. Ztgn., die für einige Zeit verboten wurden, war im Febr. 1933 ein Aufruf der großen kath. Verbände mit scharfen Ausdrücken gegen gewisse Reg.-Maßnahmen erschienen. Marx hatte davon nichts erfahren, obwohl sein Name für den Vv darunter stand. Eines Tages rief mich Dr. Vockel an und sagte mir, es sei dringend nötig, daß ich ihn zu einer Unterredung mit Göring begleite, die am nächsten Sonntag in dessen Wohnung stattfinden würde; es sei niemand von den prominenten Abgn. des Z in Berlin anwesend; es sei zu befürchten, daß, wenn kein Ausgleich stattfinde, dann auch noch die OP der in Betracht kommenden Gegenden, namentlich Lukaschek von Oberschlesien, Fuchs von der Rheinprovinz und Gronowski von Westfalen abgesetzt würden. Ich sagte unter diesen Umständen zu. Wir begaben uns also vormittags gegen 11 Uhr nach dem Kaiserdamm und fuhren mit dem Fahrstuhl nach der 3. oder 4. Etage. Die Wohnung war großartig eingerichtet. Wir wurden in ein Zimmer geführt, das eine mächtige Bibliothek in schönen Einbänden enthielt. Welche Sparten die Bücher behandelten, konnten wir nicht feststellen. Über dem schönen Kamin war ein großes Hakenkreuz in Mosaik angebracht, merkwürdigerweise in Gold auf blauem Grund. Neben dem Kamin standen seitwärts zwei Sessel und gegenüber ein Sessel. Hier nahm Göring Platz, während wir die beiden anderen Sessel angewiesen bekamen. Göring führte dann in ziemlich heftiger Weise aus, daß er sich nichts gefallen lasse, daß er solche Angriffe, wie sie in dem Aufruf enthalten seien, unter keinen Umständen hinnehmen könnte. Er sei gewillt, alles, was sich ihm und der Ausführung seiner Pläne entgegensetze und ihm Widerstand leiste, rücksichtslos niederzuwerfen und zu zerschmettern. Ich war in keiner Weise erschüttert durch seine heftigen Ausfälle und entgegnete ihm in größter Ruhe: „Sehr einfach ist diese Methode, die Opposition zu bekämpfen! Ich kann mit Maschinengewehren alles erledigen. Ob aber diese Methode staatsmännisch ist, möchte ich bezweifeln. Das Z hat andere Arten bevorzugt. Die Sozialdemokratie war eine starke Feindin des Staates. Wir haben sie daran gewöhnt, positiv für den Staat zu arbeiten und brauchbare Mitglieder des Staatswesens zu sein!" Göring antwortete darauf nur mit einem kurzen „So? Nun, wir wollen einmal auf den Inhalt des Aufrufs eingehen!" Er hob dann einzelne scharfe Ausdrücke hervor und fragte: „Was wollen Sie in dieser Richtung erklären?" Er nahm einen Papierblock zur Hand und begann zu schreiben. Ich sagte, ich könnte keine Beleidigung in dem Aufruf erblicken. Schon unser Gewissen verbiete uns, den Nächsten zu beschimpfen und insbesondere gegen die Reg. des Staates Beleidigungen auszusprechen. Ich setzte ohne weiteres bei den kath. Verbänden voraus, daß sie gleiche Gesinnung hätten, und könnte also erklären, daß der Aufruf in keiner Weise eine Beleidigung der Staatsreg. oder einer Staatsbehörde enthalten sollte. Wenn die Staatsreg. sich beleidigt fühle, so würde ich das lebhaft bedauern. Göring schrieb das dann nieder und sagte: „Sie müssen aber die Behauptungen des Aufrufs auch zurücknehmen!" Ich entgegnete, das könne ich nicht, da ich ja überhaupt keine Vollmacht seitens der Verbände hätte, aber auch keine falschen Behauptungen in dem Aufruf enthalten seien. Dann müsse ich aber wenigstens für die Zukunft versprechen, daß sich solche Dinge nicht mehr wiederholen würden. Auch das müsse ich ablehnen, erwiderte ich. Ich könne nur das versprechen, was ich wirklich zu halten in der Lage sei. Ich würde sicherlich von Göring getadelt werden, wenn nun trotz meines Versprechens irgendeiner der betreffenden Verbände tatsächlich zu Beleidigungen überginge. Ich könnte aber so etwas nicht verhindern, da ich keinen Einfluß in den meisten der betreffenden Verbände hätte. Göring sagte darauf: „Also Sie wollen nichts Weiteres erklären? Dann wird es sehr schwer werden, das Kabinett, das die Sache beraten wird, zu einem entgegenkommenden Verhalten zu veranlassen!" Ich sagte, ich könnte dann nichts daran ändern. Wir wurden dann von Göring bis zur Tür begleitet. Die Hand schon auf der Türklinke sagte Göring dann plötzlich: „Das Eine will ich Ihnen noch sagen: wir ertragen nicht, daß fortgesetzt vom Kulturkampf gesprochen wird, daß überhaupt die Politik in die Kirche getragen wird!" Ich entgegnete ihm, ich wisse nicht, daß das in den letzten Jahren irgendwie geschehen sei. Er aber sagte, es werde ja fortwährend gegen den Nationalsozialismus in den Kirchen gepredigt! Das könne man sich nicht gefallen lassen! - Ich sagte, nun müsse ich doch näher auf die Sache eingehen: wenn kath. Geistliche in der Kirche vor dem Nat.-Soz. warnten, dann sei das kein Hineintragen von Politik in die Kirche! Der Nat.-Soz. bezeichne sich selbst in seinem Programm als eine "Weltanschauung". Die kath. Kirche, die zur Pflege der kath. Weltanschauung berufen sei, sei nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, sich mit Weltanschauungen anderer Art auseinanderzusetzen. Sie müsse sich also auch in der Predigt mit dem Nat.-Soz. beschäftigen! - Göring hatte darauf wieder nur das kurze So? Darauf waren wir entlassen. Draußen sagte ich Dr. Vockel, der mir erzählte, er habe mit Lukaschek telephonisch gesprochen, er müsse diesem so bald wie möglich Bescheid über die Unterredung sagen. Nachmittags rief mich Vockel an und sagte, er habe so gegen 4 Uhr Lukaschek angerufen. Der habe laut gelacht, als er ihm gesagt habe, er wolle ihm Bericht über die stattgehabte Unterredung erstatten, und gesagt, er könne sich das sparen. Er, Lukaschek, habe schon gegen 3 Uhr von Berlin die Nachricht erhalten, daß die Beschlagnahme der Ztgn. aufgehoben sei und die Angelegenheit erledigt sei. - Der Hinweis auf die Schwierigkeit, das Kabinett zu einer Nachgiebigkeit zu veranlassen, war also offenbar ein Schreckschuß. Das Kabinett ist sicher nicht in der kurzen Zwischenzeit zusammengetreten. Wir hielten nun die Angelegenheit wirklich für erledigt. Um so auffallender für uns war aber die Tatsache, daß etwa 14 Tage nach der Unterredung doch die beteiligten OP Lukaschek, Fuchs und Gronowski entlassen worden sind. Namentlich die beiden erstgenannten hielt ich mit Rücksicht auf die Grenzbewohner und angesichts ihrer großen Verdienste während der Zeit der feindl. Besatzung ihres Gebietes für absolut gesichert. Es ist mir völlig unbekannt geblieben, welche Gründe trotzdem für ihre Entlassung maßgebend gewesen sind. 3¿ S., Masch.-Erstschrift. o. D. <1933, vor Febr. 19>: Wahlaufruf der staatspolit. Arbeitsgemeinschaft (10) kath. Verbände. 2 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben. 1933 Febr. 19 - Berlin: Rundschreiben Nr. 7 des Reichsgen.-Sekretariats der Dt. Z-Partei teilt zunächst eine amtl. Verlautbarung mit: 1) Heute hat eine Besprechung zwischen dem RK a. D. Dr. Marx und dem RT-Abgn. Dr. Vockel auf der einen Seite und dem Reichsminister Göring auf der anderen Seite stattgefunden. Die Herren Marx und Vockel erklärten, daß sie im Sinne der den bekannten Aufruf unterzeichnenden kath. Verbände glauben feststellen zu können, daß diesen bei der Abfassung des Aufrufes eine böswillige Verächtlichmachung und Beleidigung der Reg. ferngelegen habe, daß der Aufruf vielmehr aus der ernsten Sorge um die polit. Entwicklung entstanden sei. 2) Nach dieser Erklärung wurde von einer Erörterung der beanstandeten Sätze abgesehen. 3) Darauf erklärte der Reichsminister Göring, daß er die bereits ergangenen Verbote aufheben werde. Dieser amtl. Verlautbarung kann angesichts des vertraul. Charakters der Besprechung nur hinzugefügt werden, daß die Herren Marx und Vockel diese Besprechung aus der nationalpolit. Erwägung heraus geführt haben, daß das Verbot fast aller kath. Ztgn. eine Gegenbewegung auslösen würde, die im Interesse von Nation und Staat bedauert werden müsse. Die Erklärung der Herren Marx und Vockel, daß mit dem Aufruf der kath. Verbände keine böswillige Verächtlichmachung und Beleidigung der Reg. beabsichtigt gewesen sei, ist selbstverständlich. Die Folgerung, die Herr Göring aus dieser Erklärung gezogen hat, legt unserer Agitation die Verpflichtung auf, unser Urteil über die bereits ergangenen Verbote zurückzustellen und diese Maßnahme nicht weiter zu behandeln. Den uns aufgezwungenen Wahlkampf werden wir in sachl. Schärfe weiterführen, dabei aber immer von dem Gedanken beseelt bleiben, daß die umfassende Slg. aller Kräfte nach den Wahlen unser großes nationales Ziel bleibt. Faksimilierte Unterschrift: Vockel. 1¿ S., Vervielf. Dabei Ztgs.-Ausschnitt auch mit Art. über die Haltung der OP Fuchs, Gronowski und Lukaschek zum Ztgs.-Verbot. 1933 Febr. 20 - Freiburg: 14 genannte Mitglieder und Wähler des Z beteuern Kaas, daß der Mahnruf der kath. Verbände aus der Seele gesprochen war. Sie haben es bedauert, daß ein Teil der bad. kath. Presse nur Auszüge aus diesem Mahnruf gebracht hat. Noch mehr sind wir peinlich davon überrascht, daß der Präs. des Vv und der GS der Dt. Z-Partei gegenüber der als maßgebend auftretenden preuß. Reg. in dieser Angelegenheit eine Haltung eingenommen haben, die sicher unter den selbständig denkenden kath. Volkskreisen als schwächlicher Rückzug aufgefaßt wird, in den unselbständig denkenden aber nur Verwirrung und neue Unklarheiten schafft. Man hätte den Mut haben müssen, in Berlin auch ein mehrtägiges Verbot der gesamten Z-Presse auf sich zu nehmen, da dadurch der latente Kulturkampf zum offenen Ausbruch gekommen wäre und der gesamte kath. Volksteil zu erhöhter Einigkeit und grundsatzfester Haltung aufgerüttelt worden wäre. Abschriften gehen an Marx, Vockel, Staatspräs. Bolz, Prälat Dr. Föhr, Min.-Präs. Held, Brüning, Frau Weber. Eh. Unterschrift: Dr. Degen. 2 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben. 1933 Febr. 21 - Berlin: Göring übermittelt Marx Abschrift einer Entschließung des Geschäftsführenden Vorstands der Kommunalpolit. Vereinigung der Dt. Z-Partei. Der in der Entschließung gegen die Staatsreg. erhobene Vorwurf „einer beabsichtigten Umgehung der gesetzgeb. Zuständigkeit des LT" ist so schwerwiegend, daß ich erwägen muß, welche Folgerungen hieraus hinsichtlich der Beziehungen meines Ministeriums und der nachgeordneten Behörden zu der Kommunalpolit. Vereinigung einzutreten haben. Ich glaube jedoch, daß es im Sinne der von uns am 19. 2. 1933 gepflogenen Besprechung liegt, wenn ich Ihnen als dem Ehrenvors. der Vereinigung zunächst mit der Bitte um eine gefällige Rückäußerung hiervon Kenntnis gebe. Ich würde von weiteren Maßnahmen nur dann Abstand nehmen können, wenn die Kommunalpolit. Vereinigung den in der Entschließung erhobenen Vorwurf der absichtlichen Verfassungsumgehung in angemessener Form zurücknimmt und ihn auch in den 'Kommunalpolit. Blättern' richtigstellt. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Der Preuß. Minister des Innern'. In der Anlage masch.-schriftl. Abschrift der Entschließung vom 13. 2. 1933, in der gegen die Auflösung der preuß. Gemeindeparlamente durch Verordnung vom 4. 2. 1933 als Rechtswidrigkeit - in Hannover überhaupt unzulässig - und als seit des Frhrn. vom Steins Zeiten nie erlebte Mißachtung verfassungsrechtlich verbürgter Rechte der Selbstverwaltung schärfste Verwahrung eingelegt wird, 2 S. 1933 Febr. 23 - Köln: Gen.-Präses Hürth bittet Marx um vertraul. Mitteilung über den Hergang der Bemühungen, bei der Reg. Ein Einrenken wegen des Aufrufs der kath. Verbände zu erreichen. Ich kann mir nicht gut vorstellen, daß Sie von sich aus den Schritt getan haben. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1933 Febr. 25 - Köln: Mönnig schickt Vockel das Schreiben des preuß. Innenministers und den Art. der 'Kommunalpolit. Blätter' zurück. Er übersendet einen Entwurf zu einem Art., der in das nächste Heft aufgenommen werden könnte. Ich nehme an, daß Sie oder Herr RK Marx mit dem Herrn Minister in der Sache Rücksprache nehmen werden und dabei versuchen, die Zustimmung zu beiliegender Erklärung zu finden. Eventuell bitte ich zu verhandeln, wie die Erwiderung lauten soll. Der OP in Koblenz soll verwarnt haben. Ihm selbst ist der Art. des Vorstandes nicht vorgelegt worden. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Kölner Görreshaus'. <19>33 Febr. 27 - Berlin: Vockel schickt Marx den Brief Görings zurück. Er hat Mönnig um Feststellung der Ansicht der Kommunalpolit. Vereinigung gebeten. Die von dieser vorgeschlagene Erwiderung möchte er bis 5. 3. zurückhalten, weil die Korrektur des Aufrufs der Z-Partei als Schwäche in der Öffentlichkeit ausgelegt wird. Ich freue mich über Ihre großen Erfolge in Schlesien und darf Ihnen nochmals für die große Hilfe recht herzlich danken. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Reichsgen.-Sekretariat der Dt. Z-Partei'. 1933 März 3 - z. Z. Neumünster: Marx schreibt Göring, daß seine Antwort sich verzögerte, weil er sich in Ober- und Niederschlesien auf Wahlreise befand. Der Vorstand der Kommunalpolit. Vereinigung wird eine übermittelte Erklärung im nächsten Heft der 'Kommunalpolit. Blätter' erscheinen lassen. 1 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1933 März 9: Marx entschuldigt sich bei Hürth wegen der verspäteten Antwort mit Wahlverslgn. in Schlesien und Schleswig. Der Schritt erfolgte im Einverständnis mit den maßgebenden Herren der Partei. Ich sagte mir sofort, daß er verschiedenartiger Beurteilung unterliegen würde. Im Interesse der Agitation wäre es sicher von großer Wirkung gewesen, wenn die Blätter wirklich verboten worden wären. Das Interesse der Gegenden selbst, um die es sich handelte, schien uns aber vorzugehen. Es handelte sich doch um die Verwaltung wichtiger Landteile. Vor allem kam Oberschlesien in Betracht, wo die beteiligte Kraft geradezu unersetzlich ist. Es war der Hauptzweck unseres Vorgehens, diese schlimmen Folgen der Ablehnung des Gebotes zu vermeiden. Bei zwei Bezirken gelang es uns, leider bei zwei anderen nicht. Das ist sehr zu bedauern. Wir haben aber alles getan, um das zu verhindern. Wodurch haben wir die schlimmen Folgen zu verhindern versucht? Durch Abgabe einer Erklärung, die nur Selbstverständliches enthielt. Daß die Verbände nicht „beleidigen" wollten noch weniger „böswillig verächtlich machen", das ist bei kath. Verbänden ganz selbstverständlich. Wir haben nichts zurückgenommen und nichts entschuldigt. Die Lage ist so heikel, daß ich nur ungern darüber schreibe! 1¿ S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. o. D. <nach 1935 Nov. 15>: Niederschrift „Ein kompliziertes Urteil" über ein durch den 1. Strafsenat des Kammergerichts aufgehobenes Erkenntnis des Amtsgerichts Hagen, das ein Mitglied der kath. Sturmschar in Hagen, das an einer Gruppenwanderung und gemeinsamen sportl. Übungen teilgenommen hatte, von der Anklage, die die Staatspolizeistelle für den Reg.-Bez. Arnsberg in Dortmund wegen staatsgefährlicher Umtriebe erhoben hatte, freisprach. 3¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1934 f., 1937-1942: Spenden für das Winterhilfswerk.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 32
Altsignatur : 32



1933
Zwei Besuche der Geheimen Staatspolizei


Enthält : Erinnerungsbericht, o. D. (geschrieben Dez. 1934; vgl. S. 3): Wohl in Verbindung mit der Anklage wegen des Vv stand der Besuch der Geigenhädig Staatspolizei am 18. 8. 1933. Zwei Beamte wollten Marx' gesamte Korrespondenz beschlagnahmen. Marx ließ sich die Namen der gesuchten Korrespondenten vorlesen, kannte aber keinen. Er machte dann auf seine Vv-Akten aufmerksam und zeigte den Beamten das gesamte Aktengut in Arbeitszimmer und Keller (S. 1). Nachmittags kam der Kommissar Seybert aus M.-Gladbach und beschlagnahmte die Vv-Akten, die Marx nicht mehr zurückerhielt. Wenige Tage später wurden Aktenschrank und Keller in Marx' Abwesenheit versiegelt (S. 2). Nach einigen Tagen wurde Marx der Paß abgenommen, den er nach Monaten zurückerhielt. In den Räumen der SchO hatte man ebenfalls die auf den Vv bezüglichen Akten beschlagnahmt; ein versiegeltes Zimmer bekam Böhler frei (S. 3). Im Aug. oder Sept. 1934 erschien wieder die eigenhädig.-Staatspolizei und fragte, ob Marx an der Beerdigung für Dollfuhs in Wien teilgenommen hätte. Marx aber war an dem Begräbnistag nach Sigmaringen verreist gewesen, und auf einer Abbildung von der Dollfuhs-Beerdigung war ein Herr zu sehen, der Marx ähnlich sah; beides war dereigenhädigh. Staatspolizei wohl aufgefallen. 4 S., Masch.-Erstschrift. 1933 Dez. 1: Ztgs.-Ausschnitt über das neue Gesetz über die Geigenhädig Staatspolizei.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 33
Altsignatur : 33



1936
Das Jahr 1936


Enthält : Erinnerungsbericht, o. D. (geschrieben nach 1941; vgl. S. 29, 32, 48, 57): Konsul Respondek schrieb unerwartet zu Neujahr. Arbeit und Charakterisierung von Pastor Custodis, Bonn-St. Elisabeth, und seiner Kapläne Lemmen und Schülpen besonders hinsichtlich Intensivierung des Laienapostolates, Erwachsenenkatechese (Es sei doch nur eine Frage der Zeit, dann sei die Erteilung des Religionsunterrichts in den Schulen durch die Geistlichen unmöglich) und Familienbesuche. Dabei wurde Marx jedoch fast stets auf polit. Themen angesprochen und ihm eine Aussöhnung mit Frkr. als Utopie von einem Kellner bezeichnet, der Delcassé belauscht hatte (S. 1-5). Pfarrer Custodis lehnte Elternabende zur Aufklärung über die konfessionelle Schule als zu gefährlich ab. Einstellung von Marx und RA Henry zur Haltung der dt. Bischöfe gegenüber dem stets zunehmenden Kulturkampf (S. 5a-b). Im Urlaub ab 11. 7. in Heiligenberg traf Marx LG-Präs. Mosler, Bonn, Min.-Dir. a. D. Supper aus dem preuß. Justizministerium, Reg.-R. Mummale aus Köln, LG-Präs. Grauer aus Stuttgart und Prof. Heyland (S. 10, 38-39). Am 11. 8. Begräbnis von F. X. Bachem, dessen Verdienste um die 'Köln. Volksztg.' unbestritten sind, der aber im 1. Weltkrieg sehr stark zur Meinung des Generalstabes neigte, danach für ein selbständiges Rheinland eintrat und im übrigen einen manchmal kuriosen Kampf gegen Fremdwörter führte; anwesend waren früherer und augenblicklicher Chefredakteur Hoeber und Horndasch sowie Weihbischof Hammels und Domherr Lenné (S. 11 f., 42). Zusammentreffen mit RA Borsbach, Schriftführer des Akademikerverbandes in Bonn, am 28. 8. (S. 13, 45). Die Länderaufkäufe von Dr. Else Peerenboom in Brasilien (S. 16). Einladung von Prälat Müller, Präses der kath. Arbeitervereine, zur Feier des 70. Geburtstages von Prälat Pieper, langjährigem Direktor des Vv, im Kölner Kettelerhaus am 14. 3.; Giesberts nahm ebenfalls teil (S. 16 f.). Am 3. 3. 85. Geburtstag von Otto, früherem Präsident des Augustinusvereins, in Godesberg unter Teilnahme von Rob. Bachem und Dir. Neven-Dumont (S. 18). Die RT-Wahl vom 29. 3. endete glänzend für die RR: Die gut kath. Kreise haben mit am besten gewählt (S. 18). Beziehungen zu Edmund Raitz v. Frentz (S. 20). Am 12. 4. Besuch bei Henry, wo ein evgl. Pastor aus Neuwied sehr offen über die evgl. Kirchenverhältnisse sprach (S. 20). In den Männerverslgn. in St. Elisabeth wenig Interesse an der Schulfrage (S. 21). Bücherspende an die Univ.-Bibliothek Bonn (S. 21). Am 23. 4. Besichtigung der Doppelkirche von Schwarzrheindorf unter Führung von Prof. Neuß und Pfarrer Witte. Bitte an einflußreiche Industrielle wie Klöckner und Brenninkmeyer, dem mit Marx' Sohn arbeitenden RA Leinen Klienten zu verschaffen. Am 25. 4. Begegnung mit Minister Saemisch, der sich auch nach Brauns erkundigte: Ich fand es sehr mutig von ihm, in Gegenwart so anders gerichteter und gesinnter Herren mit dem gefährlichen Menschen freundschaftliche Worte zu wechseln! (S. 22). Oberlehrer Antz war ebenfalls wegen seiner Gesinnung kaltgestellt. Am 28. 4. Besuch von Min.-R. Werr (S. 46). Besprechung wegen des Männerapostolats im Pfarrheim (S. 23). Pfarrer Pinck aus Hambach in Lothringen bekam wegen seiner Slg. lothr. Volkslieder den Josef-Görres-Preis der Univ. Bonn (S. 25). Marx wurde häufig verwechselt mit dem bekannten und berühmten Prof. Alois Schulte. Korrespondenz wegen der Volkskatechese mit Herren der SchO in Düsseldorf (S. 26) und Besprechung darüber mit Dominikanern und Rob. Bachem in Walberberg am 20. 5. (S. 27). Bücherschenkung an die Bonner Jesuiten über P. Schmitt, der zunächst Bedenken wegen der politischen Bücher hatte. Am 28. 5. Besuch von Brauns, der sich im Kloster Endenich aufhielt (S. 28). Am 5. 6. holten die Jesuiten die Bücher ab; erste Erwachsenenkatechese im Pfarrheim (S. 29). Der ungeratene Sohn des Abg. Sittart (S. 34 f.). Am 2./5. 7. 40j. Priesterjubiläum von Dechant Hinsenkamp ohne Vertreter der Stadt: starkes Stück! (S. 35). Urlaub in Heiligenberg (S. 36-41). Gegen den früheren Landesrat Schmittmann war das Verfahren eingestellt worden (S. 38). Treffen mit Min.-Dir. a. D. Dürr, Vizepräs. d. bayer. obersten Landesgerichts (S. 40). Rechtsfrage, ob ein Kind unter 14 Jahren über seine Konfession frei entscheiden kann. 80. Geburtstag des Kölner Stadtverordneten Joh. Rings (S. 43). Arbeit von RA Döhring über das Neurolog. Institut der Univ. Berlin, dem Marx öfter geholfen hatte. 80. Geburtstag von Paul Kaufmann, Präs. d. Reichsversicherungsamtes. Tod des ersten bürgerl. RK Michaelis am 24. 7., der nach Bethmann Hollweg einen unglücklichen Eindruck machte (S. 44). Am 20. 8. Begräbnis von Pastor Reinermann von St. Remigius (S. 45). Am 5. 10. kam Domkapitular Banasch nach 16 Wochen Haft zu Besuch (S. 49). Am 13. 10. Unterhaltung mit Carl Bachem, am 19. 10. Besuch von Gördes. Einrichtung des 3. Ordens der Dominikaner für Bonn (S. 50). Führung durch Schloß Brühl durch Landesrat Busley für den Akademikerverband (S. 52). Zusammenkunft mit den Brüdern Robert und Carl Bachem, Stud.-R. Hamacher, Min.-R. Werr und den Abgn. Blum und Sittart aus Krefeld in Mehlem am 28. 10. (S. 53). Besprechung mit Pfarrer Custodis über die Erwachsenenkatechese (S. 54). Am 19. 11. starb der frühere Redakteur Grünau von der 'Neuß-Grevenbroicher Ztg.', der sich um das Z Verdienste erworben und mir große Dienste geleistet hatte. Besuch bei Prof. Clemen (S. 56). Am 6. 12. Vortrag von Rektor Lutz im Borromäus-Haus (S. 57 f.). Listen für die Butterverteilung am 6. 12. (S. 58). Unterhaltung mit dem Benediktinerpater Vollmar, der einen Konflikt mit seiner Behörde hatte. 60 S., Masch.-Erstschrift mit eigenhädig Verbesserungen.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 34
Altsignatur : 34



1939
Marx als Zähler bei der Bonner Volkszählung 1939


Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 35
Altsignatur : 35



1934-1938
„Kränzchen"


Enthält : 1934 April 5, 11 und 25: Aufzeichnung von Marx über die Treffen mit Heinr. Otto und den Beginn der Zusammenkünfte. 1 S., masch.-schriftl. [19]35 Okt. 23: Gedicht von Joh. Blum auf die Kränzchen-Mitglieder Marx, Carl und Robert Bachem, Karl Maurenbrecher, Heinr. Otto, Joh. Blum und Prof. Meyer. 2 S., Durchschrift von Masch.-Schreiben. 1937 Sept. 29, 1939 Mai 24, 1940 Juli 3 - 1941 Juli 4: Grüße des Kränzchens an Marx. 10 Ansichtskarten von Godesberg, Mehlem und dem Drachenfels. 1938 Okt. 10, 1939 Sept. 25, 1940-1945 Nov. 26: 10 Briefe und 13 Post- und Ansichtskarten von Carl Bachem. 1938 Okt. 4: Wir sind nun seit unsern Studentenjahren stets einig gewesen in demselben Streben, immer in erster Linie das ewige Wohl des Volkes im Auge behaltend, aber dabei doch auch für das leibliche, materielle Wohl desselben schaffend, soweit unsere Kräfte reichten. Auch in Zukunft wollen sie zusammenstehen als treue Freunde und Kollegen bei einer großen Aufgabe. 1941 Aug. 23: In Köln ist für die Zusammenkünfte nur schwer ein unbedenkliches Lokal zu finden. 1942 Juni-Juli: Erlebnisse beim Tausend-Bomberangriff der letzten Mainacht auf Köln. 1942 Juli 23: über Blum: Vielleicht übersteht er diese (Operation) ja auch noch. Aber ehrlich gestanden: Lieber hätte ich ihm gewünscht, daß der liebe Gott seinem Leiden ein Ende gemacht und ihn zu sich berufen hätte. Was ist es denn heute noch für eine Freude zu leben! Jeder, der „den Lauf vollendet" hat und zur ewigen Anschauung des allgütigen Gottes berufen wird, ist glücklich zu preisen. 1942 Nov. 6: Wer hätte das gedacht, daß wir in unserm Alter das noch durchmachen mußten! Mehr bekümmert mich noch, was dem Reiche Gottes auf Erden, besonders in unserm Vaterlande bevorsteht. 1945 Jan. 22 - Burgsteinfurt: Schlimme Nachrichten von beiden Fronten. Es scheint wirklich, daß wir uns der Endentscheidung nähern. Was mag Gott der Herr mit uns armen Deutschen und unserm Vaterlande vorhaben? Man hört das Donnern der Westfront. Münster soll wie Köln ein einziger Schutthaufen sein. Rheine ist völlig zerstört. 1945 Nov. 6: Er freut sich über Marx' Lebenszeichen. Von Blum hat er immer Briefe bekommen. Bitter empfindet er, von dem Geschehen in der Welt nichts zu wissen; die Ztg. ist nur Beeinflussungsorgan. 1939 Jan. 18, April 25, 1941 Aug. 22: Robert Bachem meldet Marx den Tod des Schwiegersohns, dankt dann für die Teilnahme am Tode seiner Frau und teilt ferner sein Einverständnis für Einladungen an 2 weitere Herren mit. 1935 Mai 26 - 1943 Febr. 22: 29 Briefe, 8 Karten und 1 Telegramm von Johannes Blum - Krefeld. 1935 Mai 26: Erbhofbauern und Diaspora im Osten. 1935 Juli 19: Landwirtschaftl. Verhältnisse und Diasporaarmut in Ostpreußen. Bericht über ein Treffen mit Stegerwald, der unbelästigt ist und dessen Söhne gut untergekommen sind. Zu einer Zusammenkunft erschienen zudem Ulitzka, Bell, Schauff, Vockel und Krone. Schauff organisiert mit Koch-Weser die Auswanderung nach Brasilien, wohin auch Sohn und Tochter des ehem. Polizeipräs. Elfes verzogen sind. 1935 Sept. 28: Siedlungswesen in Mecklenburg, das auch schon Marx in Angriff genommen hatte. Der infolge Studentenhinterlist zu 1¿ Jahren Gefängnis verurteilte Prälat Leffers aus Rostock ist freigelassen worden. 1937 Mai 27: Unsere Ideale ... müssen lebensstark hinübergerettet werden in späteres Zeitgeschehen. Ein Mann aus dem Volke sagte mir: „Wir kommen noch einmal wieder dran. 1937 Okt. 24: Blum hat während einer Krankheit die Kraft des Gebetes erfahren: Wir können auch noch Dtschld. gesund beten. Vor 1941 Mai 20: P. Laurentius Siemer OP hätte Marx als auf dem Wege zur Heiligkeit gerühmt. 1941 Aug. 23 und Sept. 15: Nachrufe auf Heinr. Otto und seine Krefelder Leistungen. 1942 Mai 8: Äußerungen über die moderne christl. Kunst. 1942 Juli 17: Nachruf auf Robert Bachem. 1942 Okt. 10: Nachruf auf Hubert Sittart; Bombenangriffe auf Krefeld. O. D. <wohl 1942>: Lebensmittel-, Kartoffel- und Kohlenknappheit. Das Irrenhaus St. Dreifaltigkeit in Krefeld ist für verwundete Soldaten freigemacht worden. Dechant von Itten aus der Haft entlassen. 1941 April 8 - 1945 Mai 17: 5 Karten und 4 Briefe von Thomas Esser - Euskirchen. 1941 April 8: Esser hat Erstaunliches erfahren, namentlich aber einen vollständigen Stellungswechsel von Adam Stegerwald, der mich geradezu erschüttert hat. Peter Tremmel ist verstorben. 1941 Nov. 3: Gestern erhielt ich zu meiner Überraschung einen Brief von Jos. Ersing, in dem er auf Veranlassung von Jakob Kaiser, dem rhein. Führer der Christl. Gewerkschaften, einen Versuch macht, St(egerwald) zu rechtfertigen. St. habe seinerzeit unter dem Gewerkschaftsstreit so schwer gelitten, daß man dafür Verständnis habe könne, wenn er heute auf diese Kampfzeit zurückgreife. Ersing unterläßt aber nicht zu betonen, daß er und seine Württemberg. Freunde, „die Alten geblieben seien. Er kennt offenbar das Ausmaß des Gesinnungsumschwungs bei St. nicht, sonst würde er mit seiner Verurteilung nicht zurückhalten. 1944 Mai 31: Konnte nur schwierig Marx' Anschrift ermitteln und hat ihn auch auf Lauschers Beerdigung nicht getroffen. Dort hatte er den Eindruck, daß (dieser) sehr einsam als verbitterter Mann gestorben ist; anwesend waren Hermes, Schetter, Gronowski, Schmelzer und Stahlhofen. Auch Prälat Limberg ist tot. Besonders schwer hat der Krieg Hermes und Neyses getroffen. Ausgebombt sind Schwarz-Frankfurt, Helene Weber-Berlin, ferner Gerig und Bockius. Auch Stegerwald wurde schwer heimgesucht. 1945 Mai 17: Der Zusammenbuch der Schreckensherrschaft ist sehr teuer erkauft worden; ohne Gottvertrauen müßte man verzweifeln. Ich bin am 23. 8. 1944 von der Gestapo nach Bonn gelockt worden, kam mit den Kollegen Dr. Schetter, Gerig und Schlack in eine sehr üble Lagerhaft und kehrte von dort am 21. 10. als gebrochener Mann zurück. Kollege Gerig ist am 3. 10. den Lagerstrapazen erlegen und verbrannt worden. Nach der Heimkehr fand er sein Haus als Ruine. Aus Lechenich wurde er von den Amerikanern nach Euskirchen zurückgeholt, Vors. des Kreiskomitees und Erster Beigeordneter der Stadt Euskirchen; seitdem hat er Schwerarbeit zu leisten. 1941 Aug. 8 - 1944 Dez. 16: 1 Brief und 8 Karten von Wilh. Hamacher-Troisdorf. 1942 Mai 31 und Aug. 11: Tausend-Bomberangriff vom 31. 5. 1942 auf Köln. 1944 Dez. 16: Er beglückwünscht Marx, daß sein Sohn in engl. Gefangenschaft ist. Kann man es überhaupt mit den Lehren der Geschichte, den Geboten der Moral, mit dem gesunden Menschenverstande, ja auch mit dem neuen „Dogma" der Rasse vereinbaren, daß diese beiden german. Völker, die sehr gut miteinander und nebeneinander bestehen, sich sogar die Herrschaft Europas über die Welt sichern könnten, in den Widersinn eines sich gegenseitig vernichtenden Krieges geraten konnten? Da muß doch hüben wie drüben eine falsche Weichenstellung in der Führung erfolgt sein? Nach 1918 gelang es uns doch, unser schönes Rheinland ohne Wehrmacht vor der Zerstörung zu bewahren und von der fremden Besatzung zu befreien; und jetzt? mit der Wehrmacht?! Das Land an Rhein und Maas wird heimgesucht, wie es die Geschichte der letzten 2 Jahrtausende nicht erlebt hat. Gelingt es, die Kriegswalze vor dem Rhein zum Stehen zu bringen, würde das Rheinland zum 2. Mal Retter des Reiches sein. Mitten im Kriegsgeschehen müssen wir schon an den geistigen, sittlichen und religiösen Wiederaufbau unseres Volkes denken, denn so wie vom Geist einer gottlosen Philosophie her die Hybris der Menschen und Völker sich zum Haß, zur Feindschaft und zum Krieg entfaltet und entartet hat, so muß jetzt die Menschheit in einem ehrlichen Confiteor ihre Solidarschuld bekennen; besonders aber wir deutsche Katholiken ... müssen uns als mitschuldig bekennen an dieser unsagbaren Heimsuchung, die wir nun zu überstehen haben, die wir aber auch bestehen wollen. 1942 April 21 - 1943 Mai 25: 1 Brief und 2 Karten von RA Joh. Henry - Bonn. 1942 Nov. 9: 1 Karte von Josef Kneer - Brühl. [19]39 Jan. 12: 1 Karte von Prof. Th. Meyer - Honnef. 1934 Juli 20 - 1941 Juli 21: 27 Karten von Verleger Heinr. Otto- Bad Godesberg. 1934 Juli 20: Stimmung war sehr gedrückt. 1935 März 6: Der Gesundheitszustand von Maurenbrecher ist sehr bedenklich. 1940 Mai 10: Es steht wohl einzig in der Geschichte des dt. Volkes da, daß der Kanzler des Reiches in zuvorkommender Güte einem schlichten Reichsbürger drei Brodkarten leihweise überläßt. Rede von Marx zum 85. Geburtstag von Otto, 1936 März 3. Auskunft von Marx über Anteil- und Erneuerungsscheine der Reichsbank, 1939.[19]41 Jan. 24 - Köln-Lindenthal: K. Hoeber kann Marx noch nicht sagen, ob ihm ein Geburtstagsartikel über Heinr. Otto von den Redaktionen abgenommen wird. Über Z und Augustinusverein darf ohnehin nichts gebracht werden. Drei Art. von ihm sind ohne Angabe des Grundes abgelehnt worden. 2¿ S., eigenhädig In der Anlage Geburtstagsart. der 'Köln. Volksztg.' über Otto. 1941 März 3: Entw. der Gratulation des Kränzchens von Marx. - Stichworte für Marx' Geburtstagsansprache an Otto. Danksagung von Otto. 1941 Aug.: Entwurf von Carl Bachem für einen Totenzettel für Otto. Danksagung von Frau Käthe Otto für die Teilnahme. Aufzeichnung von Marx über die Todesursache von und das letzte Treffen mit Otto. 1942 Jan. 9 und 21: Frau Käthe Otto schreibt Marx, daß der schriftl. Nachlaß ihres Mannes eingestampft worden ist, weil Horster zu spät danach gefragt hat. 2 Briefkarten. 1940 Jan. 8 - 1942 Aug. 7: 8 Karten und 5 Briefe von Hubert Sittart - Krefeld. 1941 Jan. 13: Die Gegenwart ist trübe und die Zukunft liegt in Dunkel gehüllt vor uns. Was sie uns bringen wird wissen wir nicht, aber das wissen wir und darauf vertrauen wir, daß unser Herrgott den Herrscherstab noch nicht abgegeben hat und nicht abgeben wird ... Mundus regitur confusione humana et providentia divina. 1941 Aug. 5: Würdigung von Otto, für ihn hat Sittart auf Anraten von Itters ein Seelenamt in Krefeld bestellt. 1938 Sept. 21, 1940 Juli 17 - 1943 Mai 27: 10 Karten und 1 Brief von Werr - Honnef. 1942 Juni 27: Vergebliches Warten in Köln; Robert Bachem und Blum sind versehen worden; Carl Bachem ist auf dem Sophienhof.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 36
Altsignatur : 36



1925-1946
Briefe von Freunden und Bekannten (alphabetisch nach Absendern)


Enthält : 1937 Dez.-Bonn: Josef Abs dankt Marx für Geburtstagsglückwünsche. Ich bin dafür, daß man trotz aller Spannungen, die das augenblickl. Leben erfüllen, sich überall, besonders in der Familie und unter Freunden, der gott- und naturgegebenen Verbundenheit erfreuen soll, um so mehr als das immer mehr einer unnatürl. Zusammenballung typisierter Figuren weichen soll. Glücklich, wenn man sich durch eine gewisse Selbständigkeit noch dagegen stemmen kann und so vielleicht unter der Oberfläche das echte Leben aufrechterhalten kann. Einmal wird das, was wir schätzen, doch wieder siegen. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig, Ausf. [19]27 Nov. 16 - Koblenz: Graf Adelmann dankt Marx für Glückwünsche zum 50. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'Stellvertreter des Reichskommissars für die besetzten rhein. Gebiete'. 1928 Nov. 29 - Koblenz: Graf Adelmann dankt Marx für das Beileid zum Tode seiner Mutter. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1938 Jan. 26 - Köln: Carl Bachem übermittelt Marx (den 3. Teil seiner Familiengeschichte> als Schluß meiner literar. Tätigkeit. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig [19]32 Juli 22 - Rhöndorf: Franz X. Bachem dankt Marx für Geburtstagsglückwünsche und berichtet, daß er in Deutz beim Abendspaziergang, durch Lichtreklame geblendet, die Rheinufermauer hinabgestürzt ist. Eh. Unterschrift. Briefkarte, Druck und eigenhädig <1935> - Köln: Frau Minna Bachem-Sieger berichtet Marx, daß Schaeven sich über das Geburtstagsgedenken besonders gefreut hat und übermittelt seinen humorvollen Lebenslauf. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, masch.-schriftl. und eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. In der Anlage: „Wie ich dazu kam, über die ersten 50 Jahre meines Lebens nachzudenken" von Heribert Schaeven, 8 S., Vervielf. o. D.: Dieselbe dankt Marx für Geburtstagsglückwünsche. Briefkarte, Druck und eigenhädig 1930 Juli - Petschau: Die Herzogin v. Beaufort dankt für Glückwünsche zur Jahrzehntfeier als Präsidentin des Kath. Frauenbundes für die Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien. Eh. Unterschrift. Briefkarte, Druck. [19]39 April 13 - Kleve: San.-R. Dr. Wilh. Bergmann dankt Marx für das Beileid zum Tode seiner Frau. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1931 Okt. 25 - Breslau: Kard. A. Bertram lädt Marx anläßlich eines Besuches zu einem Teller Suppe ohne weitere Einladungen ein. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. <1932> - Berlin: Dr. Edward J. Bing, General Manager von United Press, wünscht Marx frohe Weihnachten. Druck. 1933 Mai 5 - Krefeld: Joh. Blum beglückwünscht Marx zum Namenstag. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'RT, Abg.' 1939 Mai 27 - Essen-West: Böhler grüßt Marx zum Namenstag. Es geht ihm wieder gut, und er hofft auf baldigen Besuch in Bonn. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. und eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1939 Dez. 23 - Ders. grüßt Marx zu Weihnachten und dankt für die Glückwünsche zur goldenen Hochzeit seiner Eltern. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1940 Juli 15 - Essen-West: Böhler dankt für Glückwunsch zum silbernen Priesterjubiläum. Druck. 1941 Jan. 6 - Essen-West: Böhler dankt für das Beileid zum Tode seines Vaters. Druck und eigenhädig 1941 März 6 - Essen-West: Böhler übermittelt Marx eine kleine Schrift. Essen wurde bisher verschont. Sein Bruder ist in Frkr., und sein Schwager Bergmann schreibt tüchtig. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1944 Aug. 1 - Essen-West: Böhler dankt Marx für Glückwünsche. Im Keller kann er trotz des regn. Wetters einigermaßen wohnen. In letzter Zeit gab es keine Luftangriffe. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1925 Jan. 21 - Essen: OB Bracht dankt Marx für die Widmung eines Bildes. Die Erinnerung an die Zusammenarbeit mit Ihnen in dem ereignisreichen Jahre 1924 wird mich durch mein ferneres Leben begleiten. Insbesondere wird mir Ihr Vertrauen und Ihr väterl. Wohlwollen unvergeßlich bleiben. Was mich persönlich angeht, so bin ich doch recht glücklich darüber, daß ich dem polit. Wirrwarr, wie er sich jetzt breit macht, entronnen bin. Wenn mir die Sorge um unser Kind nicht im Nacken säße, würde ich mich hier schon geradezu wohlfühlen. Ich hoffe, daß Sie und Ihre Frau Gemahlin auch aufatmen, nachdem Sie die schwere Bürde des Amtes eine Zeitlang abgegeben haben. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen mit eingeprägtem Essener Stadtwappen. [19]45 Sept. 8 - Dahme über Lensahn, Ostholstein: Min.-Dir. a. D. Brandenburg dankt Marx für die Aufforderung, nach Bonn zu kommen. Er hat Prof. Konen gebeten, die Offenhaltung der ihm durch Prof. Berkenkopf angebotenen Unterkunft beim OB von Bonn zu unterstützen. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]27 April 4 - Lindenberg: Reichsarbeitsminister H. Brauns übermittelt Marx eine von Hubert Schöllgen - Düsseldorf angefertigte Ansicht seines neuen Hauses. Mit Geßler und Frau will er zum Vierwaldstättersee. G(eßler) ist über die Angelegenheit S(eeckt) sehr beruhigt und hat schon in seinem Hause beruhigend gewirkt. Er sieht diese Entwicklung anders wie wir beide kürzlich bei unserem letzten Zusammentreffen. Weigert war da, und Sitzler wird kommen. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen mit Ansicht des Hauses. [19]36 Febr. 22 - Lindenberg: Brauns schreibt Marx, daß ihm der Winter schwer ist. Es geht zusehends bergab. Für die Karwoche hat er 6 Predigten in Zürich übernommen. Eh. Unterschrift mit den Anfangsbuchstaben des Namens. Postkarte, eigenhädig Ausf. [19]38 Juni 4 - Lindenberg: Brauns will Marx von Lindau aus abholen, er kommt vielleicht auch nach Heiligenberg. Ihm geht es besser, so daß er einen Besuch bei seinen Schweizer Freunden plant. Becker und Frau wollen ihn ebenfalls aufsuchen. Eh. Unterschrift. Postkarte, eigenhädig[19]38 Juli 3 - Lindenberg: Brauns schreibt Marx über das schlechte Wetter und eine Tour zum Pfänder über Bregenz. Er will demnächst nach Beuron. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. [19]38 Okt. 31 - Lindenberg: Brauns bittet Marx um ein Gedenken für seine Haushälterin Franziska Sandgathe, die 40 Jahre bei ihm ist. Eine Liebhaberphotographie seines Hauses möge Marx den Freunden in Mehlem zeigen, die ihm Grüße sandten. Ich erwidere diese von Herzen und bin im Geiste unter all den alten Freunden und Weggenossen der vergangenen Zeit mit besten Wünschen für unsere Zukunft. Frl. Teusch hatte ihn besucht. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig [19]39 Juli 12 - Lindenberg: Brauns macht Marx Vorschläge für ein Treffen in Friedrichshafen. Hans Becker, dessen Frau in Deidesheim gestorben ist, ist zu Besuch und der Arzt Min.-R. Meier - Berlin wird kommen. Er war lange elend; nun geht es ihm besser. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig 1939 Okt. 26 - Lindenberg: Otto Brecht dankt namens der Hinterbliebenen Marx für die Anteilnahme am Tode von Brauns. Er schildert die letzte Krankheit. Gestorben ist er schön und vorbereitet. Die Beerdigung war bei allerschlechtestem Wetter einfach, zu einfach. Geßler ist der von Brauns seit langem eingeweihte Testamentsvollstrecker. Die kleine Bibliothek sollen die Franziskaner in M.-Gladbach bekommen. Handschriftliches oder Lebenserinnerungen hat Brauns nicht hinterlassen. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]42 Sept. 22 - Düsseldorf: Geigenhädig-R. Clar dankt Marx für Glückwünsche zum 80. Geburtstag. Eh. Unterschrift. Postkarte,eigenhädig. Ausf. 1939 Mai 27 - Bonn: Irmgard Clever dankt Marx für eine Einladung zusammen mit Frau Detamble. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig o. D.: Geigenhädig Kom.-R. Jos. Cremer dankt Marx für Glückwünsche. Eh. Unterschrift. Briefkarte, Druck und masch.-schriftl. Ausf. [19]27 Jan. 29 - Berlin-Charlottenburg: Käte Crüger, geb. Schoch, dankt Marx für das Beileid zum Tode ihres Mannes Justizrat Prof. Dr. Hans Crüger. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1924 Juni 14, 1926 April 15 - Hamburg: W. Cuno übermittelt Marx Geschäftsberichte der Hamburg-Amerika-Linie. Eh. Unterschriften. Je ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausfn., persönl. Kopfbögen. [19]39 April 17 - Bonn: Pfarrer Dr. B. Custodis lädt Marx zu einem Imbiß mit Weihbischof J. Hammels, der zur Firmung kommt, ein. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig [19]38 Aug. 4 - 1939 Dez. 23 - Düsseldorf-Wersten: Cäcilia Detamble schreibt Marx in privaten Angelegenheiten. 4 Schreiben und 1 Briefkarte, eigenhädig Ausfn. 1938 Jan. 22 - 1939 Dez. 22 - Köln-Ehrenfeld: Pfarrer Karl Dambach schreibt Marx und Gattin aus privaten Anlässen. 6 Schreiben und 2 Karten, eigenhädig Ausfn. 1943 Juni 6 - Köln: David dankt Marx für den Glückwunsch zur Ernennung zum Apostol. Protonotar. Er kann dem so vortrefflichen neuen Oberhirten <Frings> noch nützlich sein. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]26 Juli 5: Die Gesandten Denk und v. Haniel grüßen von der Einweihung der Zugspitzbahn. Viele Unterschriften. Ansichtspostkarten, eigenhädig Ausfn.1930 Nov. 10 - Osnabrück: C. Engelen berichtet Marx, daß es dem 89jährigen Frl. Windthorst geistig und körperlich vortrefflich geht. Als 1924 Frl. Richard, Vorstandsmitglied des Osnabrücker kath. Frauenbundes und Verwandte des früheren Abg. von dem Hagen, aus eigenem Antrieb Tillmann - Arnsberg und dieser Prälat Schreiber unterrichtete, welcher Engelen befragte, half die Ehrengabe von 1000 RM Frl. Windthorst aus einer bedrängten Einkommenslage. Ihre jetzigen Umstände sind knapp, aber sorgenfrei. Deswegen möchte Engelen ihr von Marx' Anerbieten nichts sagen. Er dankt für die hochherzige Gesinnung der Fraktion. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1938 April 16 - 1939 Dez. 22 - Unkel und Euskirchen: Thomas Esser übermittelt Marx auf 4 Karten verschiedene Glückwünsche und dankt für die liebenswürdige Beurteilung seines Heimatbuches. Brauns' Tod ist ihm nahegegangen, da ich fast 6 Jahre als Vors. des sozialpolit. Ausschusses sehr viel mit ihm zusammengearbeitet habe. Eine ergreifende Tragödie war auch der Tod und die Beerdigung von Frau Joos. Eh. 1939: 2 Glückwunschkarten von Johanna und Hulda Franzky. Eh. 1942 Mai - Juni: Glückwunsch von Marx und Einladung zu den Feiern von Konsekration und Inthronisation von Erzbischof Frings mit Danksagung des Vaters Heinr. Frings und Schreiben von Domkapitular Prof. Oberdörfer. Eh. Entwurf und 3 Karten. 1930 Okt. 15 - Chicago: Michael F. Girten bittet Marx, Eleanor Ruth Borgmeier behilflich zu sein, um mit der Berliner Anwaltskammer in Verbindung zu kommen. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1939 Juni 16 - Chicago: Ders. sendet Marx Grüße. Eh. Unterschrift. Ansichtskarte. 1925 März 23 - Berlin: v. Glasenapp dankt Marx für die Ansprache vom 28. 10. 1924 und übermittelt Nachdichtungen von indischen Gedichten, bei deren Übertragung ihm sein Sohn Helmuth half. Eh. Unterschrift. 3¿ S., masch.-schriftl. Ausf. [19]30 Okt. 15 - Niederprüm: Pfarrer Glattfelder meldet Marx gutes Wohlbefinden. Bei der letzten Wahl hat er noch 2 Verslgn. gehalten. Auch in der Politik werden die Tollen und die Dummen nicht alle, aber wenn Brüning wie bisher mit Mut und Kraft durchgreift, hat er die Verständigen für sich, und dann bin ich nicht bange um den Erfolg. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1934 Sept. 13 - Niederprüm: Glattfelder dankt Marx für Glückwünsche zum 60jährigen Priesterjubiläum. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, hs. Ausf. [19]45 Juli 25 - Oberhofen, Tirol: Gördes berichtet Marx kurz von seinem letzten Schicksal. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. [19]38 April 12 - Fürstenfeldbruck: Therese Haeusler dankt Marx für die Teilnahme am Tode ihres Mannes, dessen letzte Krankheit sie schildert. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. [19]26 Juli 20 - Marienburg (Westpr.): Hamacher grüßt Marx von einer Ostpreußenfahrt des Reichsrats. Eh. Unterschrift. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. mit Gruß von Propst Pingel. 1931 Aug. 26 - Berlin: Heimannsberg, Kommandeur der Schutzpolizei, dankt Marx für Glückwünsche zum 50. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]38 Juni 19: Henry grüßt Marx vom 75. Stiftungsfest der 'Arminia. Ansichtskarte. 1930 Okt. 4 - Freiburg: Herder bittet Marx um Subskription seines neuen großen Lexikons, das auch von Kard. Pacelli begrüßt wird. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1930 Nov. 7 - Freiburg: Hermann Herder dankt Marx für die Empfehlung und die Subskription des Konversationslexikons 'Der Große Herder'. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1937 Okt. 26 - Freiburg: Herder-Dorneich dankt Marx für die Teilnahme zum Tode seines Schwiegervaters. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf. 1925 Dez. 30 - Wiesbaden: Dr. Carl Heyland übermittelt Marx seine Abhdlg. 'Locarnovertrag und Rheinlandbesetzung'. Die Besatzungsmächte müssen noch weitgehende Erleichterungen eintreten lassen, wenn in den besetzten Rheinlanden dem Recht entsprechende Zustände geschaffen werden sollen; auch ist die Frage geprüft, ob zukünftige Streitigkeiten über den Umfang des der Interalliierten Rheinlandkommission zugewiesenen Verordnungsrechts deutscherseits der völkerrechtl. Schiedsgerichtsbarkeit unterbreitet werden können. Heyland hat mit der Niederschrift einer Studie 'Zur Lehre von der staatsrechtl. Stellung der Reichsratsmitglieder nach der Weimarer RV und dem Recht der dt. Länder' begonnen. Ganz besonders eingehend wird die heute so heiß umstrittene Rechtsstellung der preuß. Provinzialdelegierten zum Reichsrat behandelt, die nach Maßgabe eines preuß. Gesetzentwurfs neu geregelt werden soll. Ich vertrete dabei - streng vertraulich bemerkt - den Standpunkt Ihrer polit. Freunde, die eine Entziehung des den preuß. Provinzen verliehenen selbständigen Stimmrechtes im Reichsrat als mit der RV unvereinbar erachten. Er bittet, Marx das Buch widmen zu dürfen. Er will sich in Frankfurt als RA niederlassen, da er als unbesoldeter Privatdozent in Gießen nur 860 RM Kolleggeld im Jahr erhält. Die Aussichten für eine Professur sind ungünstig, denn im DR gibt es für öffentl. Recht so viele Privatdozenten wie für die übrigen Rechtsdisziplinen zusammen. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1938 Okt. 8 - Köln: Die Ursuline Hildegard berichtet Marx den Tod von M. Paula. Bei deren Beerdigung ist Marx' Schwester, Mater Antonia, auf Melaten umgebettet worden. Wir haben große Sorgen um unsere Schule und unsere Tätigkeit. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig [19]38 Juni 23 - Mittenwald, [19]39 Mai 27 - Neuß: Glückwünsche von Frau Gertrud Hoenscheid. Briefkarten, eigenhädig [19]38 Juni 14 und Sept. 19 - Bonn: Emmy Hünerbein bittet Marx, einen Herrn Eugen Kobler, Efferen b. Köln, zu empfangen und diesem zu raten. Eh. Unterschrift. Briefkarten, eigenhädig [19]39 Dez. 15 - Köln-Lindenthal: Jos. Joos dankt Marx für die Teilnahme am Tode seiner Frau. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig [19]31 Juli 9 - z. Z. Kitzbühel: Paul Kaufmann dankt Marx für Glückwünsche zum 75. Geburtstag und will auch weiter für Vaterland und rhein. Heimat die Hände fleißig rühren. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1941 Juni 9 - Bonn: Gen.-Superintendent D. Karl Klingemann dankt Marx für Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. Dabeieigenhädig. Entwurf von Marx vom 1. 6. 1941. 1937 Jan. 15 - Duisburg - Haus Hartenfels: Hanna und Peter Klöckner danken für das Beileid zum Tode ihres Sohnes Waldemar Peter. Faksimilierte Unterschrift. 1 S., Faksimile. [19]38 Okt. 4 - Efferen b. Köln: Eugen Kobler fragt Marx, was mit dem Besuch beabsichtigt ist. Eh. Unterschrift. Postkarte, eigenhädig [19]38 Dez. 30 - Berlin: Reiner Kreutzwald beklagt bei Marx den Tod des Schwiegersohnes Kurig. Er selbst ist beim Reg.-R. stehen geblieben, und zu mehr wird es wohl nicht langen. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1938 Dez. 23 - Bonn: Olga Kwak bittet Marx um eine Unterredung. Eh. Unterschrift 1 S., eigenhädig Ausf. 1936 April 11 - Berlin: Clemens Lammers kann Marx bei der Unterbringung eines jungen Juristen nicht helfen. Im Zuge der Entwicklung habe ich meine sämtl. einschlägigen Positionen aufgegeben, so daß mir die notwendigen Verbindungen heute fehlen. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1939 Mai 18 - Köln: Maria Lehmann meldet Marx den Tod ihres Vaters. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig [19]35 Mai 25 - Bamberg: Leicht dankt Marx für Glückwünsche zur Ernennung zum Dompropst und beglückwünscht ihn zu den geschichtl. Studien. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1934 Aug. 27 - Unkel: Prälat P. Limberg dankt Marx für Glückwünsche zum goldenen Priesterjubiläum. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig [19]26 Okt. 19 - Puerto Varas, Südchile. Luther grüßt Marx von einer Reise. Eh. Unterschrift. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. [19]39 Okt. 10 - Tübingen: Julius Maciejewski berichtet Marx, daß es ihm gelang, die engl. Blockade zu durchbrechen und über Rußland nach Dtschld. zu kommen. Eh. Unterschrift. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. 1924 März 30 - München: Josefine Mayer dankt Marx für das Gedenken zum einjährigen Todestag ihres Mannes. Das Opfer Paris war so unsagbar groß und in so selbstloser, echter, treuer Vaterlandsliebe gebracht, daß es für mich recht tröstlich war, an dem Tage von so berufener Stelle diese warmen Worte zu hören. Stresemann und v. Maltzan hat sie schon früher gedankt. Sie geht nicht einig mit der Politik der BVP. Mein guter Mann war bis zu seinem Tode ein treuer Anhänger des Z. Er hoffte so sehr, daß es ihm gelingen möge, die Parteien wieder zu einen. Das war auch der einzigste Grund, der ihn noch in dieser Partei hielt, zu der er in keinem inneren Zusammenhang stand und deren Politik ihm immer unverständlicher wurde. Die Belastungsprobe für die kath. Sache ist ungeheuer. Sie denkt mit Freude an die schönen Berliner Zeiten im Kreise der Z-Freunde zurück. Eh. Unterschrift. 6 S., eigenhädig Ausf. [19]38 März 26 - Münster: Willi Mies dankt Marx als seinem Patenonkel für Glückwünsche zur Verlobung. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig o. D.: Barbara und Stefanie Morgan senden Marx Neujahrsgrüße. Briefkarte, eigenhädig [19]38 Mai 2 - Köln: Prof. Carl Moritz dankt Marx für Glückwünsche zum 75. Geburtstag und denkt mit Vergnügen an die Begegnung im Pfarrhaus von St. Mechtern. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1939 Dez. 26: Dr. Hermann und Anne Mosler, geb. Pipberger, zeigen ihre Vermählung an. Druck. 1929 Aug. - Bühlerhöhe: RK Müller dankt für Genesungswünsche. Unterschrift. Druck. 1931 Okt. 6 - Fulda: Richard Müller dankt Marx für Glückwünsche zum 80. Geburtstag. Ich bin schon seit 2 Monaten sehr schwer erkrankt und würde einen baldigen Tod als eine Erlösung begrüßen. Beten Sie für mich um eine glückliche Sterbestunde. Druck und eigenhädig 1936 Juli 15 - Köln: Dr. Franz X. Münch freute sich über Marx' Lebenszeichen und lädt ihn nach Köln zum Besuch der Lochnerausstellung ein. Er schätzt Frl. Berberich als Übersetzerin. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1936 Nov. 6 - Köln: Münch möchte sich mit Marx austauschen. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1938 Sept. 1 - Berlin-Spandau: Elsa v. Pawlowski bittet Marx mit Berufung auf dessen verstorbene Schwester und auf die Professoren Rademacher und Neuß um Hilfe. Eh. Unterschrift. 3¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1934 Aug. 27 - Bonn: Marx beglückwünscht Pieper in treuer Erinnerung an alle die herrl. und erbaul. Beispiele echt kath. Opfersinns und wahrhaftiger Nächstenliebe zum Namenstag mit besonderer Wärme, da gemeinsames, zu Unrecht willfahrenes Leid uns noch enger zusammengeführt und uns so recht eindringlich von der Nichtigkeit alles Weltlichen überzeugt hat. Pieper hat so viel Gutes den Armen und Gedrückten geschenkt und die Pflicht der liebevollen Sorge für den Arbeiter und seine Familie den Staatsmännern und den Arbeitgebern so ernst vorgehalten. Wie wäre es denn den Arbeitern in all den schweren Jahren, die wir durchlebt haben, ergangen, wenn nicht Sie als der soziale Apostel aufgetreten wären und das Werk Windthorsts zu den Zielen geführt hätten, die die Bewunderung und Anerkennung der ganzen Welt gefunden haben. 1¿ S., Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. [19]35 Mai 27: Pieper wünscht Marx zum Namenstage weiterhin das ihn immer auszeichnende Gottvertrauen. Mein Westfalenblut hat erst spät sich solcher Lebensweisheit gefügt, als Kölner litten Sie nicht an solchen Hemmungen. Er berichtet über seine Spaziergänge mit August Engel, der 1902-08 beim Vv Mittelstandspolitik bearbeitete, dann zur 'Dt. Vereinigung' ging und seit 1921 die 'Dt. Volkshochschule' in Berlin leitete. Die Töchter von Brandts haben am 12. 11. 1934 mit den Enkeln den 100. Geburtstag des Großvaters gefeiert. Im Krankenhaus Maria-Hilf liest er die Messen. Von Heinen hat er einen Mädchenkreis übernommen. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1935 Juni 28 - Bonn: Marx dankt Pieper für die Namenstagswünsche. Über Beschäftigung kann ich nicht klagen. Ich lebe in der Vergangenheit und habe zum Glück so viel Ztgn. und sonstiges Material nach hier geschleppt, daß ich auf Jahre versorgt bin. Besuch erhält er in Bonn, mit dem er als Ruhe- und Alterssitz sehr zufrieden ist, mehr als seinerzeit in Berlin. Er berichtet über seine Familie. Brandts hat er auf einer Schiffsfahrt kurz gesehen. Gibt es nicht einen Weg, Windthorsts Bild aus dem Vv-Gebäude in sichere Hände zu bringen? Trimborns Bild wurde seinerzeit den Verwandten ausgehändigt. 2 S., Durchschrift v. Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. [1936]: Dr. Otto Müller lädt Marx zur Feier des 70. Geburtstages von Pieper nach Köln ins Kettelerhaus ein. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. [19]39 März 19 - M.-Gladbach: A. Pieper teilt Marx mit, daß er nach Paderborn übersiedeln wird. Dr. Hatzfeld und Dr. Lohmüller haben zur Mitarbeit am Sonntagsblatt 'Leo' eingeladen. Eh. Unterschrift. Postkarte, eigenhädig Ausf. 1939 Mai 26 - Paderborn: A. Pieper gratuliert Marx zum Namenstag. Sie haben Ihr Leben lang mit vollen Händen in stetiger Opferwilligkeit Gutes getan, nicht nach dem Danke der Welt fragend. Wenn ich von Ost-Westfalen aus in meiner Muße geistige Bestandsaufnahme meines Lebenslaufes mache, so stoße ich stets auf die Gaben Ihrer Persönlichkeit, die mich auftrieben. Im übrigen läßt die Umwelt meiner Heimat mich dem Schicksal danken, daß für 47 Jahre mich das Rheinland rief, welches oft für Schwerarbeit Westfälinger heranzog, zumal diese wenig für Ehrgeiz und „Freuteuch des Lebens"-Parole begabt sind. Anfangsbuchstaben des Namens. Postkarte, eigenhädig Ausf. 1941 März 25 - Paderborn: Pieper dankt für Glückwünsche zum 75. Geburtstag. Eh. Unterschrift. Briefkarte, Druck. [19]40 Okt. 24: Hermann Platz dankt Marx für Geburtstagsglückwünsche. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1930 Juni 23 - Bad Neuenahr: Porsch entschuldigt sich bei Marx, daß er den Jahresbeitrag für den polit. Zweck noch nicht abgesandt hat und überweist 100 RM. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, hs. Ausf. 1939 Jan. 6 - Münster: Pünder schickt Marx nachträglich Neujahrsgrüße. Eh. Unterschrift. Postkarte, eigenhädig Ausf. [19]46 April 15 - Köln: Pünder entschuldigt sich bei Marx, daß er ihm noch nicht für die Glückwünsche zur Ernennung zum OB gedankt hat. Er wollte immer nach Bonn kommen, ist indessen unvorstellbar überlastet. Eh. Unterschrift. Briefkarte mit eingeprägtem Wappen der Stadt Köln, eigenhädig Ausf. 1938 Jan. 14 - Aachen: Felix Quadt verband mit Marx Brief viele frohe Erinnerungen, die er namentlich heute nicht missen will. Aus Anlaß des Geburtstages dankt er Marx für all das Gute, das all denen klar (ist), die ihr Gedächtnis noch nicht verloren haben. Grüße an Gen.-Konsul Reuter. Eh. Unterschrift. 2¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1938 Mai 27 - Aachen: Quadt an Marx: Es ist merkwürdig, wie heute durch die Verhältnisse gleichsam von selbst eine catholica actio wachgerufen wird, wo man es gar nicht erwarten sollte. Und wenn so vieles, was früher in aller Öffentlichkeit vor großem Zuhörerkreis besprochen werden konnte, jetzt nur im engsten Familienkreis zur Sprache kommen darf, so ist das vielleicht mehr als das andere geeignet, das damals Erhaltene festzuhalten, zu vertiefen und zu verbreiten. Es scheint mir sicher, daß diese Zeit nicht an geistiger Hypertrophie zu Grunde geht, vielmehr daß da eine Atrophie anbricht, die zu beseitigen mehr Aufwand von Mühe und Einzelarbeit erfordert, als es bisher der Fall war. Eh. Unterschrift 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1938 Dez. 30 - Aachen: Quadt schreibt Marx zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: Es ist ja auch eine Gelegenheit dankbaren Gedenkens früher geschehener guter und sehr guter Taten, die man nicht vergessen sollte, wenn auch eine Zeit des Schweigens darüber gekommen zu sein scheint. Daher soll man das nicht allein bei sich selbst immer wieder ins Gedächtnis zurückrufen, sondern auch jüngeren Leuten es sagen, daß viele mühsame, unscheinbare und undankbare Arbeit getan worden ist, für die man den Dank nicht vergessen sollte, wenn es auch den Anschein hat, als ob ein Schleier oder gar eine Mauer der Vergessenheit darüber angebracht werde. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig 1939 April 7 - Aachen: Quadt schreibt Marx, daß er erinnert wurde an den 22. 7. 1914, als ich auf der Graf-Adolf-Straße einen Einblick in Deine Registratur gewann, die, so einfach sie war, doch ein Wirken umschloß, das später eine solche Wucht und Reichhaltigkeit erlangte, daß es beseitigt wurde, um - nachgeahmt werden zu können, wie man es auch jetzt noch bemerken kann; wenigstens erhielt ich heute wieder einige Zeitschriftennummern zugebracht, die das beleuchten. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1925 Febr. 2 - Düsseldorf: OLG-Präs. A. Ratjen dankt Marx für Glückwünsche zum 80. Geburtstag. 1 S., eigenhädig Ausf. 1938 Dez. 2 - 1939 Juli 9 - Bodendorf/Ahr und Bonn: Gen.-Konsul a. D. Bernhard Reuter beklagt bei Marx den Tod des Schwiegersohnes Kurig und spricht Glückwünsche aus. Eh. Unterschriften. 2 Schreiben und 1 Postkarte, eigenhädig 1938 Mai 27 - 1939 Dez. 22 - Düsseldorf: Wilhelm Sandkaulen beglückwünscht Marx zu verschiedenen Anlässen. Eh. Unterschriften. 1 Schreiben und 3 Briefkarten, eigenhädig 1937 Dez. 12 - Berlin: Ernst Sartorius bittet Marx mit Berufung auf Hitze und P. Rauterkus SJ um Unterstützung bei der Herausgabe eines biograph. Nachschlagewerks zur Geschichte der dt. Katholiken von 1800-1937. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. Dabei Durchschrift der negativen Antwort von Marx. [19]39 Aug. 20 - Heigenbrücken: Pfarrer Karl Sauerbier dankt Marx für Glückwünsche zum 25jährigen Priesterjubiläum. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig 1938 Juni 6 - 1939 Juli 18: Neiße-Oberneuland und Bad Kissingen: Dr. Oscar Scholz schreibt Marx wegen Teilnahme am Stiftungsfest der 'Arminia - Bonn und Besuchen mit Erwähnung von Schwingeler. Die polit. Lage versetzt ihn wegen der Aufrüstung in Schrecken. Eh. Unterschrift. 3 Briefkarten und 1 Schreiben, eigenhädig 1931 Sept. 10 - Garmisch-Partenkirchen: Schrömbgens dankt Marx für Grüße vom Nürnberger Katholikentag. Endlich liegt der wirkliche Ernst der Lage, über den wir uns doch alle jahrelang hinweggetäuscht haben, vor uns. Er berichtet Marx über den Anklang, den dieser in einer allg. und in einer akadem. Verslg. in Leipzig gefunden hat. Die Akademiker, das ist eine politisch unfruchtbare Gesellschaft ..., und sind ja überhaupt keine Freunde ruhiger, zäher Arbeit, sondern berauschen sich mehr an den von rechts her kommenden Phrasen und Versprechungen. Da wird es langer Arbeit bedürfen, bis man sie zur vernünftigen Arbeit der Mitte und vor allem im Sinne unseres unpopulären und darum so heilsamen Z-Programms bereit hat. Eh. Unterschrift. Fortlaufender Text auf 3 Karten, eigenhädig 1936 März 28 - Frankfurt/M.: Schröteler dankt Marx für das Interesse an einem kleinen Werk und kündigt ein umfangreiches an: 'Das Elternrecht in der kath.-theolog. Auseinandersetzung'. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Philosophisch-Theolog. Hochschule St. Georgen'. 1939 April 8, Mai 27 - z. Z. Emmerich und Frankfurt/M.: Schröteler sendet Marx Glückwünsche. Die Fäden zu den übrigen Düsseldorfer Mitarbeitern werden leider immer dünner. Die Herren stehen Gottlob, in neuen fruchtbaren Arbeitsfeldern und sind vollauf beschäftigt. Eh. Unterschriften. 2 Briefkarten, eigenhädig 1925 Febr. 17 - Remscheid: H. Schüller beschuldigt Marx, durch passives Verhalten ein Fehlurteil des Schwurgerichts Elberfeld am 23./24. 9. 1903 mitverschuldet zu haben. Eh. Unterschrift. 4 S., eigenhädig Ausf. [19]39 Mai 27 - Bonn: Kaplan J. Schülpen grüßt Marx zum Namenstag und dankt für die Hilfe in Wort und Tat bei meiner Seelsorge an den Männern. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig 1931 Okt. 14 - Köln: C. J. Kard. Schulte dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]33 Mai 28 - Berlin: Wilhelm Sch[wister] dankt Marx für Namenstagsglückwünsche und solche zur silbernen Hochzeit. Am 1. Mai ist sein Schreibtisch durch Einbrecher heimgesucht worden. Vor 2 Monaten wurde ich eines Tages aus der Examenspause heraus zum neuen M(inister) zitiert, der mir sehr freundlich eröffnete, man wünsche auch im Prüfungswesen neue, usw. Leitung; auch passe neuer Wein nicht in alte Schläuche. Ich habe sehr nachdrücklich dem Sinne nach erwidert, ich sei kein alter Schlauch, und ich könne weder meine jungen Kollegen in der Prüfung noch deren Eltern und Bräute puff paff im Stich lassen. Nach ¿ Stunde Bedenkzeit wurde nicht nur der schon erteilte Urlaub zurückgezogen, sondern auch die Bitte ausgesprochen, ich möge bis zu meiner Versetzung als OLG-Präs. in einer Universitätsstadt die Geschäfte als Prüfungspräs. und Leiter der pädag. Abt. des Justizministeriums in der alten Weise fortführen. Seitdem hat man 2 Monate hindurch nach einem Nachfolger gesucht (Hitler hatte erklärt, er wünsche für solche Posten hochwertige Besetzung) - mit dem Erfolg, daß am Himmelfahrtstage in den Ztgn. (natürlich nicht in der Z-Presse, die mich immer ignoriert hat) stand: Der Justizminister habe mich nach eingehender Unterrichtung gebeten, im Amt zu verbleiben ... d. h. wir bleiben (mit einem nassen und einem trockenen Auge). Eh. Unterschrift. 4 S., eigenhädig Ausf. o. D.: Seipel grüßt Marx von einem Kommers der Verbindung 'Deutschmeister'. Eh. Unterschrift. Karte.[19]38 Juli 17 - Köln-Mülheim: RA Dr. W. Söhling schickt Marx Photographien zur Erinnerung an den Aufenthalt in Heiligenberg. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1946 März 2 - Bonn: OB Spoelgen dankt Marx für das Beileid zum Tode seines Sohnes. Eh. Unterschrift. Briefkarte, Druck und masch.-schriftl. 1925 Sept. 14 - Berlin: J. Stallforth widmet Marx ein Buch über den Dawes-Plan. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig [19]42 Mai 21 - Berlin-Lichterfelde: Minister a. D. Steiger dankt Marx für Glückwünsche zum 80. Geburtstag, bekräftigt seine kath. Weltanschauung, erinnert an Hand eines von Domkapitular Seeland - Hildesheim erhaltenen Briefes an den Katholikentag von 1924 in Hannover. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1929 Juli 25: Chr. Teusch und Otto Gerig grüßen Marx aus Finnland. Eh. Unterschriften. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. [19]39 Mai 27 - Ch. Teusch gratuliert Marx zum Namenstag. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig 1909 März 15 - Köln: Justizrat Balduin Trimborn übermittelt eine Denkschrift 'Nen ähnze kölschen Ovend'. Faksimilierte Unterschrift. 1 S., vervielf. Ausf. in köln. Mundart und persönl. Kopfbogen. In der Anlage: Prospekt. 1886 Dez. 20 - Köln: Trimborn (unterschrieben mit: Carolus Trifontanus) bittet in einer Verlegenheit Marx um die Übernahme einiger Sachen am Amtsgericht, da er seinen Vater damit nicht belasten kann und Dr. Rang noch zu unerfahren ist. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1921 Juli 16 - Unkel: Carl Trimborn berichtet Marx von der überstandenen und der kommenden Operation. Ich bin ruhig. Mein Schicksal liegt in Gottes Hand. Ich danke herzlich für Dein Gebet und empfehle mich weiter darin. Könntest Du nicht einmal Hitze in Bad Nauheim Kettelerheim besuchen. Es wäre wirklich ein gutes Werk. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'RT'. [19]39 Jan. 17 - Schloß Ham, Post Hagelstadt, Oberpfalz: P. Joh. Vollmar schickt Marx Geburtstagsgrüße. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig [19]39 Dez. 22 - Berlin-Wilmersdorf: Vockel schickt Marx Feiertagsgrüße. Von Brauns Tod war er überrascht: An sich kann man ihm die Heimkehr gönnen, weil ich aus seinen Briefen den Eindruck hatte, daß er sich sehr einsam fühlte. Für Frau Joos war der Tod eine Erlösung. Sein 18jähriger Sohn will zur Marine. Im September hat es in Vockels Soldatenherzen auch gekribbelt. Er hatte aber wichtige Aufgaben in der Industrie und so viel wie nie in seinem Leben arbeiten müssen. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. o. D.: Geburtstagsglückwünsche von Oberlehrer Josef Wesely, Blaindorf, Steiermark. Karte. 1938 April 4 - 1939 Dez. 19 - Worms: P. Theodor Windmüller OP sendet Marx Grüße. Eh. Unterschriften. 4 Karten, eigenhädig [19]31 Okt. 10 - Osnabrück: Maria Windthorst dankt Marx für Glückwünsche zum 90. Geburtstag. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, eigenhädig 1933-1941: 15 Karten und Briefe von Verwandten, darunter von der gewesenen RT-Abgn. Dr. Else Peerenboom.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 37
Altsignatur : 37



Briefe von Freunden und Bekannten


Enthält : [19]29 Dez. 29 - Köln: OB Adenauer dankt Marx für den Glückwunsch zur Wiederwahl und für Ihre lieben Worte. Es waren keine vergnügten Tage, und es werden wohl auch noch recht stürmische kommen, man muß aber durchhalten. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1931 Juni 27 - Köln: Adenauer dankt Marx für die liebenswürdigen Worte zum 25jährigen Amtsjubiläum, weil sie von einem Manne rühren, den ich immer besonders hochgeachtet habe. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf. 1927 Juli - Köln und Rhöndorf: Franz X. Bachem dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, Faksimiledruck und eigenhädig Nachschrift. 1928 Mai 15 - Lissabon: A. Baligand dankt Marx für alles Wohlwollen, das Sie mir dienstlich und persönlich entgegengebracht und wodurch Sie dazu beigetragen haben, mir die Zeit meiner Amtstätigkeit in Berlin zu einer ebenso lehrreichen wie angenehmen zu gestalten. Außerdem bedankt er sich für manche Gastfreundschaft. Er hofft, daß der Erholungsurlaub Ihre bewundernswerte Arbeitskraft neu gestärkt hat, so daß Sie zu den verantwortungsreichen Verhldgn., die sich wohl an die Wahlen bald anschließen werden, neben Ihrer unendlich reichen staatsmänn. Erfahrung und Ihrem köstlichen rhein. Temperament zum Segen des Vaterlandes auch die erforderliche eiserne Gesundheit mitbringen werden. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Dt. Gesandtschaft Lissabon'. 1931 Jan. 3 - Berlin: Banasch dankt für Glückwünsche. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1930 Weihnachten - Edgbaston: Prof. C. Raymond Beazley schickt Weihnachtsgrüße. Besuchskarte mit Briefumschlag. 1926 Sept. 30 - Soerabaia, Niederländ. Indien: Admiral a. D. Paul Behncke dankt für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. [19]38 Sept. 27 - Berlin-Lankwitz: Bell dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag. Das Unterbleiben jeder Ztgs.-Notiz hatten wir glücklich erreicht. Wie wir alle stets nach Kräften um unser Volk und Vaterland bemüht blieben und opferkräftig seinem Aufstieg dienten, so wollen wir auch in diesen ernsten Tagen der Hoffnung leben, daß sich mit Gottes gnädigem Schutz alles zum Guten für uns entwickle. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1927 April 23 - Berlin u. Aachen: Prof. L. Berg zeigt an, daß seine 2¿jährige Beurlaubung zur Hilfsorganisation der russ. Emigranten nun endet. Eh. Unterschrift. Briefkarte, russ., Druck. [19]29 Juni 2 - Rom: Botschafter v. Bergen dankt für Marx' Zeilen aus Seelisberg und hofft auf baldige Wiederholung der Romfahrt. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. [19]30 Nov. 10 - Rom: v. Bergen übermittelt Marx die Empfangsbestätigung über 500 Lire eines Angestellten des Staatssekretariats. Inzwischen hat die Zielsicherheit, Beharrlichkeit und Unerschrockenheit des Herrn Brüning eine sichtliche Klärung herbeigeführt und wird, so hoffen wir, dem Land Gesundung bringen. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. In der Anlage die Empfangsbestätigung von Protonotar Ameleto Grimaldo. 1925 März 28 - Osnabrück: Bischof Wilh. Berning dankt Marx für Glückwünsche und Art. in der 'Osnabrücker Volksztg.' zum 25jährigen Priesterjubiläum. Gern werde ich auch weiterhin im Verein mit Ihnen, dem verehrten und verdienten Führer unserer kath. Schulbewegung, meine schwachen Kräfte für die Interessen der kath. Erziehung unserer Jugend einsetzen. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf., Kopfbogen. [19]34 Okt. 2 - Osnabrück: Berning dankt Marx für Glückwünsche zum Jahrestag der Bischofsweihe. Sie haben Recht, wenn Sie sagen, daß heute ganz neue und verantwortungsvolle Aufgaben den dt. Bischöfen gestellt sind und daß deshalb das kath. dt. Volk sich geschlossen hinter seine Bischöfe stellen muß. Es ist erfreulich wahrzunehmen, wie überall in Dtschld. die Liebe und Treue zur Kirche im kath. Volksteil wächst, wie sich das in so manchen herrlichen Glaubenskundgebungen zeigt. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf. 1934 März 15, 1939 März 15 - Breslau: A. Kard. Bertram dankt für Glückwünsche zum 75. und zum 80. Geburtstag. Je 1 Halbseite und eigenhädig Nachschriften; zu 1934: „Innige Teilnahme zu all den harten Prüfungen der letzten Monate" (Vv-Prozeß). [1941 Aug. 16] - Breslau: A. Kard. Bertram dankt Marx in treuer Erinnerung an die Zeiten gemeinsamer Arbeit für Glückwünsche zum 60jährigen Priesterjubiläum. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. Datum nach beiliegendem Briefumschlag. Dabei Entwurf zu Marx' Glückwunschschreiben vom 1. 8. 1941. 1935 März - München und Schloß Türnich b. Köln: Heiratsanzeige von Eugen Reichsgraf von und zu Hoensbroech und Agnes Freiin v. Biegeleben. 2 S., Druck. 1924 Okt. 17 - Melle: Erzbischof Albert Bitter dankt Marx für Glückwünsche. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1936 Juni 23 - Bonn: Superior Heinr. Böcker SJ dankt Marx für ein überwiesenes Prachtbuch, das er an ein großes Kolleg zu besserer wissenschaftl. Benutzung weitergeben will. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Jesuitenpatres, Bonn'. 1944 März 10 - Trier: Bischof Franz Rudolf [Bornewasser] dankt für Glückwünsche zum 50jährigen Priesterjubiläum. Faksimilierte Unterschrift mit dem Vornamen. Briefkarte, Druck. Eh. Nachschrift. 1931 Dez. 3 - Essen: OB Bracht will Marx nach Prüfung weitere Nachricht über Frl. Eva Maria Kurig geben. Ich habe mich sehr gefreut, wieder einmal von Ihnen zu hören. Ihre Nachricht ruft bei mir wieder die Erinnerung wach an die, wenn man die heutigen Zeiten als Maßstab anlegt, verhältnismäßig ruhigen und glücklichen Tage, die ich unter Ihrer Leitung in der Reichskanzlei durchlebt habe. Die polit. Leidenschaften haben jetzt einen Grad erreicht, der mich mit großer Sorge in die Zukunft blicken läßt. Nachgerade wird die Tätigkeit eines OB, besonders hier im Industriegebiet, immer unerfreulicher. Im Familienleben findet er einen Ruhepunkt nach der unerquicklichen Arbeit. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1932 Aug. 16 - Sigmaringen: Reg.-Präs. Heinr. Brand dankt Marx für Glückwünsche zur Verlobung. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf. Dabei die Verlobungsanzeige. [19]27 Aug. 2 - Darmstadt: Lilla v. Brentano dankt Marx für das auch namens der RR ausgesprochene Beileid zum Tode ihres Mannes. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. 1924 Febr. 2 - München: Weihbischof Michael Buchberger dankt Marx für Glückwünsche zur Bischofsweihe. Möge es Ihnen gelingen, mit Gottes Hilfe unser armes Vaterland vor weiterem Niedergang zu bewahren und besseren Zeiten zuzuführen! Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'Der Gen.-Vikar der Erzdiözese München und Freising'. [19]27 Dez. 13 - München: Buchberger, erwählter Bischof v. Regensburg, dankt Marx für die Glückwünsche zu seiner Ernennung Mein Wunsch und Wille geht ja nicht nach einer neuen Aufgabe und Verantwortung, ich bange vielmehr davor, und die Last will mich erdrücken, noch bevor ich sie trage, doch will ich das Opfer des Gehorsams bringen. Wir müssen uns ja alle im Dienste Gottes und unseres Volkes opfern. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1925 Jan. 10 - Berlin: F. Bumm dankt Marx für das zum Tod seines Bruders ausgesprochene Beileid. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. [19]30 Aug. 15 - Westerland auf Sylt: F. van Calker kündigt Marx die Übersendung seiner Abhldg. 'Wesen und Sinn der polit. Parteien' an als ein Zeichen des Gedenkens an die Zeit gemeinsamer Arbeit im RT. Es war mir eine große Freude, daß Sie mir im Frühjahr in Bozen in so freundl. Weise zeigten, daß meine bescheidene Mitwirkung an den Aufgaben jener Zeit nicht ganz vergessen ist! Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1932 Febr. 14 - Rom: Aloys Centoz, Erzbischof von Edessa, dankt Marx für Glückwünsche zur Ernennung zum Nuntius in Bolivien. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1929 Aug. 15 - Grevenbroich: Kommissar. Landrat Hans v. Chamier übermittelt eine Kunstmappe der Wandgemälde des Düsseldorfer Malers Prof. Hans Kohlschein im Kreistagssaale des ehemaligen Landkreises Düsseldorf. Faksimilierte Unterschrift. Briefkarte, masch.-schriftl. [19]27 April 14 - Darmstadt: Eduard David dankt Marx für auch namens der RR ausgesprochene Glückwünsche. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1925 Febr. 22 - Rom: Dr. David, Rektor des Campo Santo, dankt Marx für das Beileid zum Tode seines Vaters, BM David - Bonn. Er bietet seine Dienste an für Marx' demnächstigen Rom-Besuch. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1927 Febr. 2 - Washington: Charles J. Dawes führt bei Marx als seine Freunde ein vom Südparkausschuß der Stadt Chicago Präsident Edward J. Kelly, die Mitglieder Louis J. Behan und John Bain sowie den Generalsuperintendenten George T. Donohue. Im Zusammenhang mit dem Plan, in Chicago ein Museum nach dem Muster des großen Industriemuseums in München zu errichten, besuchen die führenden Bürger Chicagos Dtschld. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., engl., Kopfbogen 'The Vice President's Chamber'. 1923 März 5 - Berlin: Fürstbischöfl. Delegat Deitmer dankt Marx für Glückwünsche zur Ernennung zum Weihbischof. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1925 Juli 20 - Berlin-Grunewald: Reichsminister a. D. Dernburg dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., eigenhädig Nachschrift. o. J. Febr. 18 - Berlin: Frau Lili Deutsch sendet Marx gute Wünsche. Namensparaphe. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1922 Juni 21 - Berlin: GS Karl Diem übermittelt Marx Ehrenkarten. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, masch.-schriftl. Ausf. Kopfbogen 'Dt. Reichsausschuß für Leibesübungen'. 1929 Juli 31 - Berlin: Gen.-Dir. Dorpmüller dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1921 Juni 1 - Berlin: Ellis Loring Dresel lädt Wirth <?> zu einem Diner mit dem engl. Botschafter und Lady d'Abernon ein. Colonel House freut sich sehr auf die Ehre, Ihre Bekanntschaft zu machen. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]27 Mai 5 - Padberg: Wilhelm Graf Droste zu Vischering dankt Marx für die Glückwünsche zur Vermählung seines Sohnes Josef mit Baronin Helene v. Kerckerinck zur Borg. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf. 1925 März 10 und 11 - Berlin: Louise Ebert dankt Marx für seine und die namens des Z ausgesprochene Teilnahme. Eh. Unterschriften. Je ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausfn. [19]25 April 7 - z. Z. Heidelberg: Louise Ebert dankt Frau Marx für die Teilnahme beim Tode ihres Mannes. Wenn Worte auch nicht viel trösten können, so tun sie doch wohl, wenn sie von ehrlich denkenden Menschen kommen. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]27 März 11 - Berlin: Louise Ebert dankt Marx für das ihr und ihrem † Mann gewidmete Gedenken. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]28 März 7 - Berlin: Louise Ebert dankt Marx für das Gedenken zum 3. Todestage ihres Mannes. Es ist ein schönes Gefühl, in schweren Tagen mitfühlende Menschen zu wissen. Sie wünscht Marx baldige Genesung. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1924 Okt. 19 - Rom: Franz Kard. Ehrle SJ dankt Marx für Glückwünsche zum 80. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen. 1922 Okt. 12 - Hildesheim: Bischof Joseph Ernst übermittelt Marx Ausführungen von Dr. Wilh. Pelizaeus, Stifter und Gründer des Pelizaeus- (ägyptischen) Museums. Er hat sie auch an v. Campe (DVP), v. Richthofen (DDP) und dem ihm persönlich nahestehenden Prof. Beyerle (BVP) geschickt. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. 2 Halbseiten, unvollständig, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1923 Juni 18 - Hildesheim: Bischof Joseph Ernst heißt Marx willkommen. Eh. Unterschrift mit der Paraphe des Vornamens. Postkarte. [19]28 Juli 12 - Gastein: Paula Erzberger schreibt Frau Marx über Hotels in Hofgastein. Eh. Unterschrift. 2 Ansichtspostkarten, eigenhädig Ausf. [19]13 Jan. 17 - Düsseldorf: Senatspräs. Esch dankt Marx für Glückwünsche zur Ordensverleihung und erwidert sie mit Glückwünschen zum 50. Geburtstag. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1938 März 5 - Bonn: Hans Eschelbach dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag, zu dem er auch eine bescheidene Ehrengabe seiner Vaterstadt Bonn erhielt. Er arbeitet an einer kleinen Altbonner Novelle 'Auf Abbruch' und an einem Roman 'Hexenkampf' über Friedr. v. Spee. Vollendet hat er seine Trilogie der Christussehnsucht. Der in 2. Auflage erschienene Paulusroman 'Der unbekannte Gott' wird als Bekenntniswerk überreicht. Hoffentlich bringt mein ... zeitfremdes Buch Ihnen einige schöne Stunden. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]46 Jan. 5 - Brühl-Schwadorf: Pfarrer Faßbender weist Marx' Dank zurück. Die Zeiten verlangen von uns ein gegenseitiges Helfen. Gern stehen wir Ihnen auch weiterhin gern zu Diensten allein schon, wie ich Ihnen bereits schrieb, der vielen Opfer wegen, die Sie für die große Sache unserer Kirche gebracht haben. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1936 März - Berlin-Südende: Dr. Martin Faßbender dankt Marx für Glückwünsche zum 80. Geburtstag und schreibt über seine Gesundheit. Von Sittart hat er Nachricht über Marx. Eh. Unterschrift. Briefkarte, Druck und eigenhädig Nachschrift. 1926 Nov. 18 - Berlin: Der österr. Gesandte Dr. Frank dankt für Glückwünsche zum 50. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen der Gesandtschaft. o. J. Febr. 16: Milly Friedlaender-Jula <?> lädt Marx zum Abend ein. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. [19]23 Sept. 16 - Freiburg: Erzbischof Carl [Fritz] lädt Marx zum Abendessen ein. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., Bogen mit eingeprägtem Wappen. [19]31 Okt. 18 - Düsseldorf-Oberkassel: C. Fritzen dankt Marx für die Teilnahme am Tode der Mutter, die oft - bei Erinnerungen an die parlamentar. Tätigkeit ihres Mannes - Marx' gedachte. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1925 Aug. 23 - Innsbruck: OP Fuchs schreibt Marx, daß er die Angelegenheit zunächst Reg.-Präs. Brandt anvertraut hat. Nach seiner Rückkehr wird er sich selbst darum kümmern. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1945 Juli 16 - Düsseldorf: OP Fuchs dankt Marx für Glückwünsche zur Ernennung zum OP. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. [19]24 Juli 23 - Wien: Juliana Gräfin Gattesburg, geb. v. Stockhausen, dankt Marx für Hochzeitsglückwünsche. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1926 Febr. 26 - Berlin: Adele Gerhard will einer Einladung folgen. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1930, <vor März 3> - Berlin: S. Parker Gilbert bittet Marx und Frau zum Abendessen. 1 Halbseite, Vordruck. [19]27 Okt. 8 - Chicago: Michael F. Girten drückt Marx seine Freude über die Erlebnisse auf dem Dortmunder Katholikentag aus und dankt für die Gastfreundschaft in der Reichskanzlei. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf., Kopfbögen 'Illinois Athletic Club Chicago'. [19]30 Dez. 12 - Chicago: Michael F. Girten benachrichtigt Marx, daß er ihm die Jubiläumsnummer von 'Church Extension Magazine' hat schicken lassen. Eh. Unterschrift. Ansichtspostkarte von Chicago, masch.-schriftl. Ausf. [19]25 Febr. 2 - Berlin: Paul Goldmann dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Ich betrachte Ihren Brief als eine der höchsten Ehren, die meine journalist. Tätigkeit mir bisher eingetragen hat - nicht nur weil er von einem hervorragenden dt. Staatsmann kommt, sondern vor allem, weil ich den Mann, der ihn geschrieben hat - erlauben Sie mir, Ihnen das zu sagen! - liebe und verehre als eine der edelsten Persönlichkeiten in unserem dt. öffentl. Leben. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]26 Nov. 24 - Berlin: G. Gradnauer dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Ich darf es aussprechen, daß gerade Ihr freundl. Gedenken mich ganz besonders erfreut hat, weil Sie zu den, ich muß sagen, nicht häufigen Zeitgenossen zählen, denen um des Ernstes und der Tiefe ihrer Weltanschauung willen meine große Verehrung gilt. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1937 Jan. 5 - Essen: Prof. Grimm freut sich, Marx bei Gelegenheit eines Vortrags in Bonn kurz gesehen zu haben. Wir leben in einer überaus wichtigen Zeit, und es kommt m. E. darauf an, dem dt. Volke die großen Gesichtspunkte zu zeigen, um die es heute geht, und dabei das zu betonen, was uns Deutsche eint, den großen dt. Kampf um die Einheit. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1938 Juni 29 - Berlin-Dahlem: Prof. Grimm dankt Marx für Geburtstagsglückwünsche. Es ist mir eine besondere Freude gewesen, daß gerade Sie meiner gedacht haben, denn ich erinnere mich noch mit großer Dankbarkeit an das Verständnis, das Sie meiner Arbeit für die polit. Fragen der Nachkriegszeit immer entgegengebracht haben, namentlich an die Befreiung der Ruhrgefangenen in Verfolg des Londoner Abkommens, die damals Ihr Werk war. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1927 Dez. 10 - Oeblarn/Steiermark: Paula Grogger kündigt Frau Marx ihre Ankunft für den durch Dr. Sonnenschein vermittelten Berlin-Aufenthalt an. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. [19]28 Aug. 23 Oeblarn: Paula Grogger lädt Frau Marx und Gatten ein. Eh. Unterschrift. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. o. D.: Paula Grogger widmet Marx und Gattin als Weihnachtsgruß ein Buch. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1922 Mai 9 - Dortmund: Gronowski dankt Marx für Glückwünsche zur Ernennung zum OP von Westfalen. Die ersten Monate werden für mich in Münster ganz bestimmt nicht die angenehmsten sein, denn das Vorurteil gegen die neue Zeit ist dort noch recht stark. Ich hoffe aber durch eine Politik der Verständigung und Versöhnung auch jene Kreise zu gewinnen, die sich einbilden, daß Ihnen Unrecht geschehen sei. Es ist bedauerlich, daß 3¿ Jahre nach der Revolution einzelne Kreise nichts hinzugelernt haben, sondern glauben, daß im alten Geleise Verwaltung und Politik weiter gefahren werden müssen. Geschieht das nicht, dann ist nicht nur die Z-Partei der Blitzableiter für den Groll, der aus diesen Kreisen kommt, sondern auch die einzelnen Personen, denen das Z Vertrauen schenkt und für Ämter vorschlägt, die früher vorwiegend nur von Dt.-Nationalen besetzt wurden. Leider ist diese Mißstimmung gegen das Z und dessen Vertrauenspersonen von Rechtskreisen aufs Land hinausgetragen und dort künstlich erzeugt worden. Es wäre vorteilhaft, wenn wir das Land nicht nur Landbündlern und Bauernvereinlern zur Agitation überlassen, sondern mit eigenen Kräften das Programm, die Richtlinien und auch die Politik des Z klarlegten und verteidigten. Sie sehen, daß ich schon wieder Agitation treibe. Einstweilen muß ich mich einarbeiten und andern das Reden und Werben draußen im Lande überlassen. Aber durch die Übernahme meines Amtes will ich nicht kaltgestellt sein. Keine Standes- und Klassenpolitik, sondern echte christlich-demokrat. Politik zum Wohle des Ganzen bringt uns vorwärts und baut auf. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Preuß. LT'. 1932 Dez. 24 - Berlin: Prior Heribert M. <Grotendorst> wünscht Marx namens des Dominikanerkonvents St. Paulus frohe Weihnachten. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1925 Juni 4 - Köln: Louis Hagen dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag und besonders des Gedenkens an die vaterländ. Tätigkeit. Sehr oft erinnere ich mich der sorgenvollen Zeit, die wir Rheinländer z. Z. durchmachen mußten, in vieler Beziehung getrennt von unserem angestammten Vaterlande, namentlich auch in dem verhängnisvollen Augenblicke, in dem durch die Besatzungsbehörden die Rentenmark nicht in das besetzte Gebiet zugelassen wurde. So oft wir sorgend und um Hilfe ringend nach Berlin kamen, waren Sie es, der uns, durch seine Ruhe und seine Zuversicht und seine wohlwollenden Ermahnungen mit einer gewissen Beruhigung ausgestattet, entließ. In der damaligen Zeit habe ich Sie besonders hochschätzen und verehren gelernt. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1924 Febr. 1 - Köln: Hammels dankt Marx für Glückwünsche zur Ernennung zum Weihbischof. Prof. Oberdörfer ist von Kard. Schulte zur Bewerbung um die freie Domherrenstelle aufgefordert worden. Da er ein intimer Freund des Hl. Vaters ist, wäre seine Ernennung, die Marx unterstützen möge, ein besonderer Gewinn. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1938 Febr. 1 - Köln: Weihbischof Joseph Hammels dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1930 Sept. 12 - Maria Laach: P. Albert Hammenstedt OSB dankt Marx für Beileid zum Tode seines Onkels. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1925 April 3 - Berlin-Wannsee: J. Hamspohn dankt Marx für Glückwünsche zum 85. Geburtstag. Gestatten Sie mir, Ihnen zum Ausdruck zu bringen, daß alle meine ausländ. einflußreichen Freunde, die in der Lage waren, von Ihren Bemühungen für das Wohl des dt. Vaterlandes Kenntnis zu nehmen, den sehnlichsten Wunsch hegen, Sie, dessen mit Wohlwollen gepaarter absoluter Gerechtigkeitssinn sich überall Geltung verschafft hat, an der Spitze des DR zu sehen zum Besten Dtschlds. und ihrer eigenen Länder. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1930 Jan. - Berlin: Adolf und Amalie v. Harnack danken Marx für Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit. Briefkarte, Druck, eigenhädig Nachschrift. [19]27 Nov. 21 - Arnsberg: Haslinde dankt Marx für die Übersendung seines Bildes. Mit meiner Erinnerung an die Tätigkeit in der RR verbindet sich stets meine Bewunderung für Ihr jedem Deutschen und insbesondere jedem Beamten vorbildliches Wirken, für Ihre Selbstaufopferung für Volk und Vaterland. Möge noch lange das Steuer unserer RR in Ihren Händen liegen. Nach meinem Ausscheiden aus der RR ging mein Sehnen und Streben wieder nach einer rein prakt. Verwaltungstätigkeit, - und als da im Herbst plötzlich mein alter schöner Kreis Arnsberg, den ich in schwerster Zeit neun Jahre verwaltet, wieder frei wurde, da zog es mich mächtig zur westfäl. Heimat und zu der liebgewordenen Landratstätigkeit zurück. Eh. Unterschrift. 2¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]31 Dez. 30 - Bamberg: Erzbischof Jacobus [v. Hauck] dankt Marx für zugleich namens der SchO ausgesprochene Glückwünsche. Er wünscht, daß er für die kath. Erziehung mehr hätte leisten können. Ich darf aber auch aufrichtig versichern, daß mir die SchO, für deren Gründung die dt. Katholiken Ihnen nie genug danken können, aller Förderung wert erscheint und daß ich daher für sie eintreten werde, wo ich kann. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1934 Juli 11 - Bamberg: Erzbischof Jacobus [v. Hauck] dankt Marx für Glückwünsche zum Goldenen Priesterjubiläum. Ich denke noch manchmal gerne an unser Zusammensein auf der berühmten Reichsschulkonferenz und bei Tagungen der SchO zurück. Möge Gott es fügen, daß unsere damalige Arbeit für die kath. Schule doch Früchte trägt. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1930 Weihnachten: Henry Heide sendet Weihnachts- und Neujahrsgrüße. Druck. 1924 Aug. 21 - Berlin-Dahlem: Hermes bittet Marx um eine Aussprache. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1924 Dez. 31 - Berlin-Dahlem: Hermes übermittelt Marx Neujahrswünsche. Möchte es Ihnen mit Gottes Gnade auch im neuen Jahre vergönnt sein, wie bisher den glückl. Kurs zur allmählichen Linderung der schweren Nöte unseres Volkes erfolgreich weiterzusteuern. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1943 Nov. 11 - Bad Godesberg: Hermes dankt Marx für das Beileid zum Tod des jüngsten Sohnes. Das Schicksal des ältesten, der verwundet ist, ist ungewiß. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1927 Nov. 9 - Maria Laach: Abt Ildefons Herwegen übermittelt Marx eine neue Veröffentlichung der Abtei. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]29 Okt. 24 - Mannheim: Dr. Ludwig Heyde, Prof. an der Univ. Kiel, Mitglied des Reichswirtschaftsrates, GS der Gesellschaft für Soziale Reform, bittet Marx auch im Namen von Exz. v. Nostitz, an der Tagung dieser Gesellschaft teilzunehmen, wo anderntags Prof. Briefs vorträgt. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1925 Mai - Berlin: Hirtsiefer dankt Marx für Glückwünsche zur Silberhochzeit. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. [19]44 Mai 24 - Beuel: Frau Gertrud Hoenscheid beglückwünscht Marx zum Namenstag und berichtet über Fliegeralarme. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]44 Aug. 28 - Beuel: Frau Gertrud Hoenscheid berichtet Marx über ihre schlechte Gesundheit infolge der vielen Fliegeralarme. Sie bedauert den Ärger mit Pfarrer Karl Corsten. Mosler schrieb voller Lob über Adenau. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1927 Juli 22 - München: Botschafter v. Hoesch berichtet Marx über seinen Gesundheitszustand. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1926 Nov. 24 - Berlin: Hofmann (Ludwigshafen) dankt Marx für eine Einladung. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'RT, Abg.' 1922 April 6 - Düsseldorf: Horion dankt Marx für Glückwünsche zur Wahl zum Landeshauptmann und hofft weiterhin auf Unterstützung. Besonders eine Art von Schwierigkeiten wird uns ja beide in unserer Tätigkeit vielleicht manchmal in gleicher Weise bedrücken, das ist der Ausgleich, der gefunden werden muß zwischen den Idealen, die uns vorschweben, und dem Erreichbaren, mit dem wir uns begnügen müssen. Ich darf Ihnen versichern, daß die inneren Bedenken, die ich hier manchmal zu überwinden habe, zu den schwersten Sorgen gehören, die mir mein Amt bereitet. Mit dem Blick nach oben und nach vorwärts hoffe ich aber, wie bisher so auch in Zukunft darüber hinwegzukommen. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1924 Nov. 8 und 28 - Düsseldorf: Horion bittet Marx und seine Gattin nach der Rede am 30. 11. zu Tisch und zur Übernachtung. Eh. Unterschrift. ¿ u. ¿ S., masch.-schriftl. Ausfn. [19]28 Jan. 2 - Düsseldorf: Horion teilt Marx mit, daß er sich am 10. 1. wieder verheiraten wird, und zwar mit Frau Emma Kürten, Vors. des Kath. Frauenbundes Düsseldorf. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1925 Febr. 4 - Berlin: Botschafter J. B. Houghton dankt Marx für die Überreichung seines Bildes. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., engl., Kopfbogen der US-Botschaft. 1930 Jan. 20 - Berlin: StS Curt Joël dankt Marx für Glückwünsche zum 65. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]24 Nov. 9 - Berlin: Maria Regina Jünemann übermittelt Frau Marx den Roman, aus dem diese Lesungen in der Musikschule Ohrmann gehört hat. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1924 Juni 18 - Berlin-Wilmersdorf: Prof. Kahl dankt Marx für Glückwünsche zum 75. Geburtstag. Diese Auszeichnung durch die RR habe ich gewiß nicht verdient. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. [19]30 Nov. 13 - Schneidemühl: Bischof Maximilian Kaller dankt Marx für Glückwünsche zur Bischofsweihe. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, Kopfbogen. [19]26 Dez. 31 - Podangen, Post Tüngen, Ostpreußn: Graf S. Kanitz übermittelt Marx in alter Anhänglichkeit Neujahrswünsche. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1927 April 22 - Baden-Baden: Katharina und Siegfried v. Kardorff grüßen Frau Marx. Eh. Unterschriften. Photographie von der Hochzeit im Kreise der Kinder, eigenhädig Ausf.[19]33 Febr. 7 - Berlin: v. Kardorff dankt Marx für Glückwünsche. Eh. Unterschrift. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. [19]33 Febr. 8 - Berlin: v. Kardorff dankt Marx für Glückwünsche. Meine parlamentar. Tätigkeit begann mit einer scharfen Polemik gegen das Z. Zum 60. Geburtstag schickte mir die Z-Partei ein sehr herzliches Telegramm mit der Mahnung, auch weiterhin unter den Kämpfern zu sein. Tempora mutantur ...! Ich habe mich über Ihren Glückwunsch und den Ihrer Partei ganz besonders gefreut. Ich sehe darin eine starke, mich ehrende Genugtuung für manche Bitternis, die mir ja nicht erspart geblieben ist. Auch ich bin entsetzt über die grauenhafte Verwilderung unserer polit. Sitten. In dieser Hinsicht könnte unser Volk aus der Vergangenheit viel lernen. Aber ich will und kann nicht verzweifeln. Ich glaube fest an unsere Zukunft - so schwer es mir wird. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1936 Juli 8 - z. Z. Salzuflen: Präs. Paul Kaufmann dankt Marx für Glückwünsche zum 80. Geburtstag. Eh. Unterschrift mit den Anfangsbuchstaben des Namens. Druck und eigenhädig Nachschrift. 1924 Febr. 9 - Berlin: Kommandeur der Schutzpolizei Kaupisch lädt Marx zum 2. Konzert des Symphon. Orchestervereins der Berliner Schutzpolizei zugunsten der Kinder in privaten Berliner Waisenhäusern ein. Das Protektorat übernahm OB Böß. Singen wird Kammersänger Lauritz Melchior - Kopenhagen. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1927 April 28 - Haus Borg bei Rinkerode: Frhr. v. Kerckerinck zur Borg dankt Marx für Glückwünsche zur Hochzeit seiner Tochter. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf. [19]25 Okt. 20 - Berlin-Charlottenburg: O. C. Kiep dankt Marx für Glückwünsche zur Verlobung. Er war mit in Locarno. Ich halte das Werk von Locarno für gut und hoffe, daß es sich zum Segen des dt. Volkes wird auswirken können. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. o. D.: Kiep übermittelt Marx Weihnachts- und Neujahrswünsche. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1927 Aug. 8 - Manchester, Mass.: O. C. und Hanna Kiep, Peter und Karoline Reinhold grüßen Marx von einem Ausflug. Eh. Unterschriften. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. [19]31 Aug. 27 - an Bord der 'Bremen': Kiep übermittelt Marx dessen Aufsatz aus 'World-Telegram. Eh. Unterschrift. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. 1924 April 14 - Berlin: C. Kirsch-Puricelli, Luxemburg. Gesandter, bittet Marx auf Vermittlung seines Schwagers Verkoyen - Simmern um eine Unterredung. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen der Gesandtschaft. [19]25 April 1 - Rheinböllerhütte: Olga Kirsch-Puricelli teilt Marx mit, daß Kirschner sich beim Reg.-Präs. Brandt - Koblenz um die freie Schulratsstelle in Zell/Mosel beworben hat. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1926 Febr. 18 - Burg Reichenstein, Post Crechtinghausen, Kr. St. Goar: C. Kirsch-Puricelli hofft gegenüber Marx, daß er bald wieder seine Tätigkeit als Luxemburg. Geschäftsträger in Berlin aufnehmen kann. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1935 Sept. 10 - z. Z. Schneppenohl: Erzbischof Caspar Klein von Paderborn dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1938 Mai 27, 1939 Mai 27 - Brühl: Josef Kneer gratuliert Marx zum Namenstag. Eh. Unterschriften. Briefkarten, eigenhädig Ausfn. 1926 Dez. 24 - Berlin-Wilmersdorf: Dr. Kanae Kobagaski dankt Marx für eine Unterredung. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf. [19]30 Aug. 15 - Borken/Westf.: Wwe. Ernst Koch dankt Marx für die Teilnahme zum Tode ihres Mannes und berichtet über seine letzten Lebensjahre. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1928 Juni 1 - Mailand: Dr. Julius Kopsch konnte Marx' Einladung nicht annehmen, da er an der Romkonferenz der Confédération des Auteurs et Compositeurs dramatiques teilnimmt. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1926 Sept. 6 - Berlin: Reichsverkehrsminister Krohne dankt Marx für Geburtstagsglückwünsche. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1925 Sept. 2 - Bonn: P. H. A. Krose SJ dankt Marx für Glückwünsche zum silbernen Priesterjubiläum. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1927 Sept. 5 - z. Z. Windegg b. Hall, Tirol: Päpstl. Geheimkämmerer Dr. P. Küchler dankt Marx für Glückwünsche zu seiner 30 jährigen Tätigkeit als Lehrer und Seelsorger an der Ursulinen-Mädchenbildungsanstalt Kalvarienberg, die Frau Marx früher besucht hatte. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1926 April 7 - Koblenz: Langwerth v. Simmern lädt Marx, der nach Koblenz zur Sitzung des Gewerkschaftsausschusses kommen wird, zum Frühstück ein, an dem auch Präs. Collatz und die Herren Claussen und Profit aus Berlin teilnehmen. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Der Reichskommissar für die besetzten rhein. Gebiete'. 1936 Mai 27 - Eltville: Langwerth v. Simmern dankt Marx für Glückwünsche zur Verlobung seiner Tochter. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf. 1932 Nov. - Bautzen: Bischof Petrus [Legge] v. Meißen dankt Marx für Glückwünsche zur Bischofserhebung. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. Briefkarte, Vordruck. 1926 Febr. 27: M. E. Lüders dankt Frau Marx für eine Einladung, die sie trotz der großen Fraktionssitzung annimmt. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'RT, Abg.' 1929 Sept. 11 - Obladis, Tirol: Prof. Erich Marcks, der mit RK Michaelis zufällig nebeneinander wohnt, leitet Marx eine fehlgeleitete Postkarte zu. Eines darf ich noch hinzufügen: in der Koblenzerstraße zu Bonn, in dem Hause, in dem - nach Ihrer sehr gütigen Erinnerung, die Sie mir vor Jahren bei einem Rheinfeste aussprachen - wir 1880/81 nebeneinander als Studenten gehaust haben, habe ich bei einer student. Pfingstfeier dieses Jahres die Geister alter Jahre heraufbeschworen und Ihrer Freundlichkeit und Wärme gedacht. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1931 Nov. 23 - Berlin-Charlottenburg: Erich Marcks dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag und erinnert an Begegnungen in Bonn und Brissago. 3 Halbseiten, Druck und eigenhädig Nachschrift. 1930 Juni - Simmern: BM Meckel lädt Marx zum 600. Jahrtag der Verleihung der Stadtrechte ein. Unterschrift. Druck. 1930 März 15 - Berlin: StS Meissner dankt Marx für den Beitrag 'RR und Staatsgerichtshof in der ihm zum 50. Geburtstag gewidmeten Festschrift. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. Dabei Schreiben von Verleger Otto Stollberg und von Min.-R. Dr. H. Doehle vom 25. 3. 1930, mit dem ein Exemplar der Festschrift überreicht worden ist, 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., eigenhädig Unterschriften. 1925 Aug. 3 - Berlin: Franz v. Mendelssohn, Präs. der Industrie- und Handelskammer und des Dt. Industrie- und Handelstages, dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Die Erinnerung an die Arbeit, die ich unter Ihrer Leitung der Geschäfte auf dem Gebiete der mir obliegenden Interessenvertretung leisten durfte, wird mir immer den Zusammenhang mit Ihnen als im höchsten Maße wertvoll erscheinen lassen. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]27 Okt. 10 - Berlin-Grunewald: Franz v. Mendelssohn dankt Marx für ein Beileid. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl. Ausf. 1927 Dez. 11 - Eichstätt: Bischof Joh. Leo v. Mergel dankt Marx für Glückwünsche zum 80. Geburtstag und vertraut auf ein gutes Schulgesetz. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. [19]31 Dez. 1 - Düsseldorf: Anna Mertens dankt Frau Marx für das Beileid zum Tode ihres Gatten. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1926 Nov. 26 - Münster: Gräfin Merveldt dankt Marx für das Beileid zum Tode ihres Gatten und die Anerkennung seiner parlamentar. Tätigkeit. Eh. Unterschrift. 1 S., hs. Ausf. o. J., Sept. 26 - Berlin: Shepard Morgan bittet Marx und Frau zum Essen, um Botschafter v. Prittwitz und Gaffron zu treffen. Vordruck. 1933 Mai 2 - Bonn: Mosler benachrichtigt Marx, daß er wegen der im männermordenden Elberfeld zugezogenen Herzneurose nicht zum 'Alten Zoll' kommen kann. Das Beihilfegesuch wird er prüfen. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1928 Juni 18 - Düsseldorf: Historienmaler Franz Müller dankt Marx für Glückwünsche zum 85. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1927 Febr. 15 - Solln bei München: Paul Muth dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1927 Nov. 13 - Branitz, Oberschlesien: Josef Nathan, Gen.-Vikar für den preuß. Anteil der Erzdiözese Olmütz, dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen. 1926 Nov. 30 - Berlin: Agnes Neuhaus bittet Marx, sie wegen Caritaskonferenzen zu entschuldigen. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'RT, Abg.' 1944 April - Soest: Frau Agnes Neuhaus dankt Marx für Glückwünsche zum 90. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, Vervielf. und eigenhädig Ausf. 1930 Pfingstdienstag - Kloster Walberberg, Bez. Köln: P. Benedikt Momme Nissen OP dankt Marx für die Glückwünsche zum 60. Geburtstag und die Anerkennung seiner Langbehnbücher, denen auch viele dt. Bischöfe zugestimmt haben und die auch von akatholischer Seite gut aufgenommen werden. Er bittet, Marx' günstiges Urteil in einen Prospekt des Herder-Verlags aufnehmen zu dürfen und ferner der Bitte des Fabrikanten Bernard Becker - Kreuzweingarten bei Euskirchen zu entsprechen und dem Langbehn-Grabmalkomitee beizutreten, das auch Kard. Faulhaber unterstützt. Auch möchte er Marx besuchen. Eh. Unterschrift. 3¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. Dabei Antwort von Marx vom 13. 6. 1930, Durchschrift von Masch.-Schreiben, ohne Beglaubigung. 1928 Mai 19 - Berlin: Prof. Eduard Norden, Rektor der Univ., kann wegen einer Rektorenkonferenz in Halle/Saale Marx' Einladung nicht folgen. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 19<4>4 Juni 1 - Alsfeld b. Bruchhausen - Röttgen über Wiel: Oberdörfer dankt Marx für Pfingstgrüße. Unsere Gegner scheinen auch den Rheinstrom näher ins Auge gefaßt zu haben. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. [19]29 Febr. 28 - Innsbruck: Dr. Joseph Georg Oberkofler dankt Marx - überschwänglich - für eine Unterredung. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]29 März 25 - Innsbruck: Oberkofler dankt Marx noch einmal für die Unterredung und einen Brief. Wir haben in Österreich keine solchen Männer <wie Marx>. Auch Seipel nicht. Er hat keine Atmosphäre um sich. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1930 Weihnachten - Innsbruck: Oberkofler sendet Marx Weihnachtsgrüße. Eh. Unterschrift. Vordruck. 1931 Dez. 3 - Flamersheim: Maria [Oesterlein] bittet Marx als ihren Vetter um erneute Unterstützung ihres Sohnes Karl. Eh. Unterschrift mit Vornamen. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1926 Juli 27 - Berlin: Katharina v. Oheimb dankt Frau Marx für Teilnahme an ihrer schweren Krankheit. Die Rekonvaleszenz wird sie in Goslar verbringen. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Bogen mit eingeprägtem Wappen. 1931 April 30 - Berlin-Friedenau: Musikdirektor Fritz Ohrmann bittet Marx zu einem Konzert. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, Druck und eigenhädig Nachschrift. Unverständliches Datum - Berlin: Héta Orsini Königsmarck lädt Marx zum Essen ein. Eh. Unterschrift. 2 S.,eigenhädig. Ausf. 1926 Jan. 14 - Valkenburg: P. Heinr. Pesch SJ dankt Marx für Glückwünsche zum goldenen Ordensjubiläum. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1928 Febr. 3 - Hamburg: Carl Petersen, Präs. des Senats, dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen mit eingeprägtem Hamburger Wappen. 1926 Juli 4 - Altötting: Dompropst Dr. Pichler dankt Marx für die Glückwünsche zum Priesterjubiläum. Ich verfolge mit großer Anteilnahme die großen Schwierigkeiten, welche Ihnen aus den verschiedenen Stimmungen in der Partei erwachsen; erschreckt haben mich die Erscheinungen unter den Jugendlichen. Von einem wohlunterrichteten Geistlichen ist mir jüngst gesagt worden, eine Ursache liege besonders darin, daß gewisse in kath. Gewande erscheinende Ztgn. und Zschrn. systematisch die kirchliche und staatliche Autorität untergraben. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. [19]26 Nov. 22 - M.-Gladbach: A. Pieper dankt Marx für die Widmung seines Bildes. Es ist mir das Sinnbild unserer Arbeitsgemeinschaft und Schicksalsverbundenheit, in der ich von Ihnen viel Treue und Güte, ein wirksames Vorbild geschenkt erhielt. Nur darum ließ ich mir gern manchen Dienst von Ihnen - u. a. in der Clemenskirche - gefallen, weil ich mich daran zu erbauen hatte. Und so ist mir eigentümlicher Weise fast jedes Zusammentreffen mit Ihnen bis in meine frühen Gladbacher Jahre merkwürdig geblieben und alle Erinnerung daran stimmt mich froh. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. [19]31 Mai 27 - z. Z. Königswinter: Pieper beglückwünscht Marx zum Namenstag. Sie sind noch lange an Ihrem Platz unentbehrlich auch als Träger der Überlieferung, für die so viele edle Männer ihr Leben aufwandten, an die so viele Tausende einst beglückt geglaubt haben. An große Ideen können nachkommende Geschlechter nur wahrhaft glauben, wenn sie an edle Männer glauben können, die ihnen rechten Glauben vorleben. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1930 Sept. 12 - Berlin: StS Pünder dankt Marx für den Glückwunsch zur päpstl. Auszeichnung. Er hatte sich gefreut, Marx in Münster zu sehen, und konnte sich mehrfach davon überzeugen, mit welch spontanem Beifall gerade Sie als der berufene Führer von Tausenden begrüßt wurden. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1932 Juli 1 - Berlin: StS Pünder dankt Marx, dem ich vor 6 langen Jahren die Berufung in mein Amt verdankt habe, für das Gedenken zur Beurlaubung. Für das große Vertrauen, das Sie amtlich und außeramtlich mir in langen Jahren entgegengebracht haben, ist es mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen in dieser Stunde des Scheidens von meinem Amte von ganzem Herzen zu danken. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1932 Nov. - Berlin: Pünder verabschiedet sich von Berliner Freunden, Kollegen und Bekannten infolge Ernennung zum Reg.-Präs. von Münster. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, Ausf. als Vervielf. 1932 Dez. 24 - Münster: Pünder dankt Marx für Weihnachts- und Neujahrswünsche. Wir haben uns in Münster mit seinem prächtigen Milieu alter Kultur und christl. Glaubens schon sehr gut eingelebt. Hinsichtlich Marx' Übersiedlungsplänen nach dem Westen empfiehlt Pünder Münster. Wie ich zu meiner Freude festgestellt habe, sind auch Rheinländer hier durchaus gerngesehene Leute. Ich möchte glauben, daß Sie und Ihre Gemahlin sich hier in der Großstadt Münster, die aber trotzdem nicht zu groß ist und eine außerordentliche Fülle geistiger Anregungen bietet und wertvolle Menschen birgt, sehr wohl fühlen könnten. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Der Reg.-Präs.' 1925 Febr. 1 - Düsseldorf: Geigenhädig-R. Dr. Pütz dankt Marx für Glückwünsche zu einem goldenen Jubiläum. Eh. Unterschrift. 1¿ S.,eigenhädig. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1925 Juli 30 - Düsseldorf: Pütz dankt Marx für die Anregung, die ihm das Komturkreuz des Gregorius-Ordens eingetragen hat, das Dr. Wahlen ihm überbrachte. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1936 Mai 6 - Bonn: vom Rath, Dir. der Univ.-Bibliothek, dankt Marx für überwiesene Bücher. Eh. Unterschrift. ¿ S., Vordruck. [19]22 Juli 6: Mathilde Rathenau dankt Marx für das eigene Beileid und der Z-Fraktion des RT für die Ehrung ihres Sohnes. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1900 Aug. 21, 25; 1902 Mai 27 - Elberfeld, Berlin: Reuter schreibt Marx über seine Aussichten auf Einstellung beim Ausw. Amt, wobei ihm Prinz v. Aremberg helfen soll, und über das Einkommen von Dr. Barth - Mannheim. Ferner über seine Entsendung durch Dr. Hilt als Delegierter des Elberfelder Vv zur Katholikenverslg. nach Bonn und dankt für Glückwünsche zur Versetzung an das Gen.-Konsulat in London. Eh. Unterschriften. 3 Postkarten, eigenhädig Ausfn. [19]36 Febr. 25 - Bonn: Reuter gibt Marx Auskünfte über die Aussichten für Damen im Verwaltungsdienst des Ausw. Amtes. Terdenge, z. Z. Gen.-Konsul in Algier, ist zur Disposition gestellt worden, ebenfalls sein Nachfolger in der Kulturabteilung, der kath. Vortragende Rat Oster. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. mit Kopierstift. In der Anlage die Auskünfte, 1 S. 1936 Juni 5 - Köln-Lindenthal: Joh. Rings dankt für Glückwünsche zum 80. Geburtstag. So schwer und hart auch die Ereignisse der Gegenwart auf uns und allen treuen Gliedern der Kirche und den treuen Söhnen unseres Vaterlandes lasten, so stark ist meine Hoffnung und mein Vertrauen, daß wir noch einmal Zeugen einer besseren Zeit sein werden. Eh. Unterschrift. 1 S., Druck und eigenhädig Briefkarte. 1924 Aug. 26 - Schloß Dyck, Rheinland: Franz Fürst Salm-Reifferscheidt dankt Marx für das Beileid zum Tode seines Vaters und dafür, daß das Andenken meines Vaters auch im RT noch nicht ganz erloschen ist und seine Arbeit, bei der er mit ganzer Seele war, heute noch Anerkennung findet. Sein Einfluß und Ansehen hat sich trotz dem Wandel der Zeiten erhalten und ist gerade in den letzten Jahren gewachsen. So war es ihm möglich, als treuer Katholik und ebenso treuer Deutscher in unserer immer noch schwer bedrohten Heimat Gutes zu tun und unbeirrbar den dt. Geist und die dt. Gesinnung hochzuhalten. Eh. Unterschrift. 4 Halbseiten, eigenhädig Ausf., Bogen mit Wappenaufdruck. 1932 Febr. 2 - Berlin: Reichspostminister Schätzel dankt Marx für Glückwünsche. Mit innerem Stolz werde ich stets des Tages gedenken, an dem ich von Ihnen in die RR aufgenommen wurde. Ihr Vorbild, das ich während meiner unter Ihrer Führung verbrachten Amtszeit kennenlernen durfte, wird stets Richtschnur meines Handelns bleiben. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1927 Dez. 15 - Berlin: Schlegelberger übermittelt Marx eine Schrift und bittet dringend um Kenntnisnahme. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. [19]28 März 24 - Berlin: Preuß. Justizminister H. Schmidt dankt Marx für ein Glückwunschtelegramm zur Erstkommunion seines Sohnes Wolfgang. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. 1927 Sept. 15 - Berlin: Staatsminister F. Schmitt-Ott entschuldigt sich bei Marx wegen Ausschlagens einer Einladung. Darf ich hinzufügen, daß die Görres-Verslg. in Mainz ... auf mich einen tiefen und sehr befriedigenden Eindruck hinterlassen hat. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. 1930 Juni 14 - Berlin-Steglitz: Schmidt-Ott dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1932 März 22 - Fulda: Bischof Joseph Damian [Schmitt] dankt Marx für Glückwünsche. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1932 Nov. 3 - Fulda: Bischof [Schmitt] dankt Marx für die auch namens des Vv und der SchO ausgesprochenen Glückwünsche zum goldenen Priesterjubiläum. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1938 April 30 - Fulda: Bischof Schmitt dankt Marx für Glückwünsche zum 80. Geburtstag. Die verantwortungsvolle Sorge um die Diözese hilft mir seit längerer Zeit schon mein tüchtiger Koadjutor tragen. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1936 Juli - Köln: Prof. Schmittmann teilt mit, daß das gegen ihn 1934 eingeleitete Dienststrafverfahren eingestellt worden ist. Gedruckte Briefkarte. 1927 Sept. 19 - Freiburg, Schweiz: Prof. Gustav Schnürer übermittelt Marx den 1. Band seines Buches 'Kirche und Kultur im Mittelalter', 2. Aufl., mit der Versicherung, daß ich Ihr hochverdienstliches Wirken für Kirche und Kultur sowie für unser hart sich emporarbeitendes Vaterland seit Jahr und Tag aus der Ferne mit den heißesten Wünschen begleite. Eh. Unterschrift. 2¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1922 Juli - Lieser: Freifrau Maria v. Schorlemer dankt für das Beileid zum Tode ihres Gatten. Eh. Unterschrift. Vordruck. 1924 Aug. 27 - Berlin: Maria Schott, MdR, entschuldigt sich bei Frau Marx wegen Nichtannahme einer Einladung. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'RT, Abg.' 1924 Juni 23 - Berlin: Carl von Schubert dankt Marx für das Beileid zum Tode seines Vaters, der öfter von den Begegnungen mit Marx gesprochen hat. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'Ausw. Amt'. [19]25 Jan. 15 - Berlin: Walther Schücking dankt Marx für den Glückwunsch zum 50. Geburtstag. Diese Depesche wird für Kind und Kindeskinder aufbewahrt werden, damit sich noch spätere Geschlechter freuen können an solcher Auszeichnung durch einen Mann, der in der schlimmsten Not des dt. Volkes den Mut und die Kraft gefunden hat, das schwerste Amt zu übernehmen, und dessen Name dank seiner Erfolge für immer mit der Geschichte unseres Wiederaufstiegs verknüpft sein wird. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1927 Aug. 11 - Bonn: Prof. Aloys Schulte dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag. Er hat seine hehre Aufgabe frühzeitig erkannt. Daß ich dann mein Wissen und meine ganze Arbeitskraft in den Dienst der Aufgabe stellte, war nichts als Pflichttreue, deren Muster Sie und der Staatspräs. sind, Muster in der restlosen Hingabe an Staat und Volk. Ich habe Bedenken getragen, das Telegramm, das die Worte enthält: „Dem hochverdienten und warmherzigen Künder und Verteidiger der Freiheiten und Rechte des Rheinlandes", zu veröffentlichen, weil ich sicher in Frkr. sehr übel angeschrieben bin und die Veröffentlichung dort zu Bemerkungen führen könnte. Aber vielleicht darf ich es doch der kleinen Zschr. meines Muttervereins 'Germania' in Münster zur Verfügung stellen oder auch den 'Akadem. Monatsblättern' unseres Verbandes. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1928 Aug. 7 - Bonn: Schulte vermochte auf Marx' zugesandter Photographie nicht so viel Ähnlichkeiten wahrzunehmen, daß die häufigen Verwechslungen erklärlich werden. In der Beurteilung de<s> Kompliziertesten aller Volks- und Staatsgeschichten spielen die gegebenen Gegenwartsstandpunkte bis heute eine viel zu große Rolle. Indem jeder das ihm Passende noch idealisiert, seinem Gemüte mehr folgt als seinem Verstande, kommt eigentlich der wahre Nutzen der Geschichtsforschung nicht zur Geltung: die Erkenntnis der Ursachen, der Kräfte, der Irrtümer unserer Entwicklung im staatl. Leben. Eine ganz nüchterne Erforschung wird die Gefahren, die in unserem Volke wirkten und noch wirken, deutlicher zeigen, als es bisher möglich war. Völlig objektiv zu sein - das ist ein Ziel, das auch der Ernsteste nie erreichen wird. Das Bild erinnert ihn an die Zeit vor 50 Jahren, als er während des unseligen Kulturkampfes Verbandsschriftführer war. 1876/7 kannte Schulte, als er das Korrespondenzblatt redigierte, wohl alle Namen von Verbandsangehörigen auswendig. Er erinnert an Gröber, Trimborn, Pastor, Grauert, Wilh. Diekamp. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1927 Sept. 29 - Berlin: StS a. D. Schulz dankt Marx für eine Ansprache bei Eröffnung der Ausstellung der Dt. Kunstgemeinschaft. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen der Dt. Kunstgemeinschaft. 1930 Jan. 2 - Berlin: Jacob Gould Schurman dankt Marx für die Anerkennung seiner Tätigkeit als amerikan. Botschafter in Dtschld. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., engl., Kopfbogen der Botschaft. o. D.: P. Laurentius Siemer, Provinzial der Dominikaner, sendet Weihnachts- und Neujahrsgrüße. Eh. Unterschrift. Vordruck. 1929 März 2 - Bonn: Dr.-Ing. Soenneken dankt Marx, daß er sich im Verein mit Prof. Lauscher seiner Angelegenheit beim Kultusministerium angenommen hat. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]05 Juli 15 - Elberfeld: Dr. Carl Sonnenschein schreibt Marx wegen einer Zustimmung der Stadtverordneten des Z zu einem Schulbuch, das der Fraktionsvors. Boodstein nicht gekannt hat. Immerhin hat er die Liberalen blamiert; diese halten den Mund. Eh. Unterschrift. Postkarte, eigenhädig Ausf. 1931 Aug. 9 - Würzburg: Dompropst Stahler dankt Marx für die Übersendung seines Bildes zum Priesterjubiläum. Es erinnert ihn an Marx' wirksame Worte auf dem Kölner Eucharist. Kongreß von 1909 im Dom über die Pflicht gerade führender Männer zum Bekenntnis des Glaubens. So konnte er unter Priestern immer auf Männer wie Marx aus der Laienwelt hinweisen: Das hatte seine gute Wirkung, schon zur Vermittlung zwischen Nord und Süd. Tatsächlich besteht ja die sonstige bekannte Sprödigkeit in der SchO nicht, und Eggersdorfer, mein Nachfolger, wird sie nicht herbeirufen. Sicherlich wird man sich auf dem Katholikentag in Nürnberg beim Abend der SchO treffen. Marx, Joos und Brüning mögen nach Möglichkeit der vorangehenden bayer. Priesterverslg. einige Minuten opfern. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. [19]25 Jan. 18 - z. Z. Berlin: D. Dr. Joh. Peter Steffes, Prof. an der Univ. Nijmegen, übermittelt Marx eine Schrift über Staatstheorien als Ausdruck für die große Sympathie und Hochachtung, mit der uns die Amtstätigkeit Ew. Hochwohlgeboren im Ausland erfüllt, sowie für die große innere Teilnahme, die uns jenseits der Grenze mit den Geschicken des dt. Volkes verknüpft. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1930 Febr. 22 - Rom: Msgr. Steinmann dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. [19]31 Jan. 3 - Stettin: Propst Steinmann dankt Marx für Glückwünsche zur Ernennung zum Gen.-Vikar des Bistums Berlin. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1930 Weihnachten - Cleveden, Glasgow: Sir Daniel M. Stevenson schickt Weihnachtsgrüße. Druck. 1926 Sept. 8 - Zell am See: Prof. Anton Sticker, Min.-Präs. Held u. a. schicken Marx Grüße. Eh. Unterschriften. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. 1932 Jan. 4 - Wiesbaden: Prof. Dr. Anton Sticker schreibt Marx nach Absprache mit Bulich wegen einer kleinen Erinnerungsfeier zum 50. Jahrestag des Abiturs. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1926 Sept. 4 - München: Reichspostminister Stingl dankt Marx für Glückwünsche zur Hochzeit seiner Tochter. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf. [19]26 März 30 - - Stockhausen, Post Wennemen, Kr. Meschede: Reg.-R. v. Stockhausen teilt Marx seine Verlobung mit Antonia v. Papen mit. Eh. Unterschrift. Postkarte mit Ansicht von Gut Stockhausen, eigenhädig 1929 Febr. 21 - Berlin: Senator Dr. Strandes, Hamburg. Gesandtschaft, dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1930 Juni 5 - Saarlouis: Msgr. A. Subtil dankt Marx für Glückwünsche zum diamantenen Priesterjubiläum und erinnert an die Anfangszeit der SchO. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. [19]27 Febr. 6 - Kattowitz: A. Szczeponik dankt Marx für das Beileid zum Tode ihres Gatten und für den durch Gen.-Konsul Frhr. v. Grünau niedergelegten Kranz. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. [19]38 Aug. 23, [19]39 Mai 17, [19]41 Mai 9: Chr. Teusch sendet Marx und Frau Feriengrüße, empfiehlt Ferienheime und schreibt über Schwierigkeiten mit der evgl. Bahnhofsmission; sie erwähnt Else Missong. Eh. Unterschriften. 2 Ansichtspostkarten und 1 Briefkarte, eigenhädig Ausfn. Eh. Grüße von Elise Stoffels. [19]27 April 26 - München: Schriftstellerin Maria Tischler widmet Marx ihre Erstveröffentlichung. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. [19]27 Nov. 14 - Erpel: Josefine Trimborn, geb. Braubach, dankt Marx für das Beileid zum Tode ihres Gatten. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1924 Juni 21 - Chlumetz b. Wittingau: Heda Tusar dankt Marx für das Beileid zum Tode ihres Mannes, des tschechoslowak. Gesandten in Berlin. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, masch.-schriftl. Ausf. 1926 Juli 15 - Haus Calbeck bei Goch: Anzeige über die Hochzeit Clemens Frhr. von Oer und Wilhelmine Freiin v. Vittinghoff gen. Schell zu Schellenberg. Druck. 1924 Sept. 30 - Berlin: Wallraf dankt Marx für den Glückwunsch zur Wahl zum Präs. des RT. Jetzt habe ich schon eine besonders hohe Stufe auf der Leiter erklettert, die - will's Gott - zum Himmel führt. Die Aussicht wird ja oben immer freier, aber das Weiterklettern wird immer schwerer, weil jedes Jahr eine neue Last in den Rucksack legt. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., Kopfbogen 'Der Präs. des RT'. 1929 Sept. - Jagdhaus Tanneck bei Oberwesel/Rhein: Max Wallraf dankt Marx für Glückwünsche zum 70. Geburtstag. Druck mit eigenhädig Nachschrift. 1932 Okt. - Oberstdorf: Wallraf dankt für das Beileid zum Tode seiner Frau. Druck, eigenhädig Nachschrift. [19]37 Juli 8: - Prof. Oskar Walzel dankt Marx für ein Gedenken. Mir sind Sie jetzt ein Symbol dessen, was Goethe in einem wichtigen Bekenntnis „ruhige Bildung" nannte. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1932 Dez. 20 - Berlin: Dr. Wasserbaeck übermittelt Marx ein Buch 'Das Röcklein des Jesuskindes' von Paula Grogger. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Gesandtschaft der Republik Österreich'. 1931 Jan. 3 - Baden-Baden: Helene Weber übermittelt Neujahrsgrüße. Eh. Unterschrift. Ansichtspostkarte, eigenhädig Ausf. 1928 Febr. 4 - St. Ottilien: Erzabt Norbertus Weber OSB dankt Marx für Glückwünsche zum 25jährigen Abtsjubiläum. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1929 Juni 21 - StS Weismann dankt Marx für Glückwünsche zum 60. Geburtstag. Daß ich eine so lange Reihe von Jahren gerade unter Ihrer Leitung arbeiten und mich stets Ihrer großen Güte und Nachsicht erfreuen durfte, ist mir eine besondere Genugtuung. Hoffentlich werde ich Ihnen bald die freudige Mitteilung machen können, daß wir in Preußen das Konkordat mit dem Hl. Stuhl zustande gebracht haben. Es war eine schwere Arbeit, die, wenn sie gelingt, aber sicher den kirchl. Frieden sehr fördern und damit zum Wohle des ganzen dt. Volkes gereichen wird. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf. 1924 Dez. 17 - Berlin: Preuß. Landwirtschaftsminister Wendorff dankt Marx für Glückwünsche zum Geburtstag. Eh. Unterschrift. ¿ S., hs. Ausf. 1929 Dez. 10 - Berlin: Wirth dankt für Glückwünsche zum 50. Geburtstag. Eh. Unterschrift. Druck. 1931 April 8 - Karlsruhe: Staatspräs. J. Wittemann dankt Marx für Glückwünsche zum 65. Geburtstag. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1928 März 29 - Berlin: Dr. O. Woit, Gesandter Lettlands, dankt Marx für Glückwünsche zur Vermählung seiner Tochter. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen der Gesandtschaft. 1932 Okt. - Köln: Elisabeth Freifrau v. Wrede und Maria Gräfin Strachwitz danken für das Beileid zum Todes ihres Vaters. Eh. Unterschriften. Druck. 1929 Okt. - Münster/W.: OP a. D. Wuermeling dankt Marx für Glückwünsche zum 75. Geburtstag. Eh. Unterschrift. Druck und eigenhädig Nachschrift. o. J. März 24: Villan Zahle, Gattin des dän. Gesandten, muß Frau Marx' Einladung wegen Besuchs der Prinzessin Ingeborg v. Schweden, Schwester des dän. Königs und Freundin ihrer Familie, ausschlagen. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf., Kopfbogen der Gesandtschaft. [19]26 Dez. 4 - Düsseldorf: am Zehnhoff dankt Marx für Glückwunsch zum Dienstjubiläum. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, hs. Ausf. 1924 Okt. 22 - Berlin-Charlottenburg: Carola Zellenka, Violin-Virtuosin, bittet Marx, ihrem Konzert mit dem Berliner Symphonieorchester unter Gen.-Musik-Dir. Dr. Kopsch beizuwohnen. Eh. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 38
Altsignatur : 38



1926-1938
Bittgesuche (alphabetisch)


Enthält : 1926 März 9 - Berlin: Der Preuß. Kultusminister an Marx zu der Eingabe des Lehrers Joseph Antoni in Ettringen, Kr. Mayen wegen Instandsetzungsarbeiten in der Dienstwohnung. Eh. Unterschrift i. V.: Lammers. 3 S., masch.-schriftl. Ausf. 1929 März 18 - Erfurt: J. Arnold schreibt Marx, daß das Benehmen des Ausw. Amtes im Fall Birschtany jede Spur von Billigkeit und demokrat. Empfinden vermissen läßt. Die später angemeldeten Fälle Bräutigam und Medem sind längst erledigt. Ais Auslandsdt., der den Verlust von Stellung und Vermögen mit Rücksicht auf die dt. Gesamtinteressen mit Fassung hingenommen hat, muß ich es als doppelt kränkend empfinden, seitens dt. Reichsstellen als Person minderen Rechts behandelt zu werden. Leg.-R. v. Schack kommt für die Erledigung in Betracht. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1929 Juli 3 - Berlin: Reichsaußenminister Stresemann teilt Marx mit, daß Arnold nicht auf Veranlassung des Ausw. Amtes vorgeladen worden ist. Dessen fortgesetzte Eingaben stellen eine überflüssige Belastung des Dienstbetriebes dar. Frau Arnold war im Zeitpunkt der Enteignung des Kurortes Birschtany nicht Reichs-, sondern litauische Staatsangehörige, kann mithin nicht als Liquidationsgeschädigte angesehen werden. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1929 Okt. 16 - Berlin-Steglitz: Joh. Arnold an Marx wegen der Enteignung von Birschtany. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1915 Febr. 15 - Wipperfürth: Der BM an den Reg.-Präs. in Köln wegen Ausnahmegenehmigung für den Bäckermeister Baack zur Verlegung einer Etagentreppe. Gez. Unterschrift i. V.: Hamm. 1 S., hs. Abschrift. 1925 März 11 - Berlin: Der Preuß. Kultusminister bedauert gegenüber Marx, daß die Verleihung einer beamteten Stelle an Prof. Dr. Bachem, Assistent am Pharmakolog. Institut der Universität Bonn, in absehbarer Zeit nicht möglich ist. Eh. Unterschrift: Becker. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1926 Febr. 1 - Kassel: Johannes Backhaus bittet zu befürworten, daß seine Stelle als Wagenaufseher den Beamtencharakter wieder erhält. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1928 Nov. 14 - 1929 Jan. 30 - Dresden: Richard Ball, Geheim expedierender Sekretär, wegen seines vom Reichsentschädigungsamt wegen Fristversäumnis abgelehnten Entschädigungsantrages. Eh. Unterschrift. 3, 2¿ und 1 S., eigenhädig Ausfn. 1929 Febr. 1 - Berlin: Reichswehrminister Groener teilt Marx mit, daß Joh. Balven - Erfurt die Kantine in Hofgeismar übertragen worden ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1926 Sept. 1 - Berlin: Reichsfinanzminister Reinhold benachrichtigt Marx, daß das Gesuch von Maria Balz auf Gewährung einer Vorzugsrente an die Reichsschuldenverwaltung abgegeben worden ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1931 April 22 - Simpelveld, Niederlande: Augustinus Barden bittet Marx um 400 RM zur Ermöglichung des Studiums an einer Missionsschule. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1931 April 8 - Koblenz: Lehrer Josef Becker bittet Marx, seinem Sohn, dem Brennstoffchemiker Dr. Becker - Kassel, eine Stelle zu vermitteln. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1930 Nov. 30 - Heiligenstadt: Katasterinspektor Beckmann wegen Ausnahme vom Notopfer der Beamten. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf.1928 Okt. 24 - Adelaide, Südafrika: J. Beierle macht Marx Vorschläge zur Linderung der dt. Not. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1915 März 2 - Breslau: Reifezugnis für Elisabeth Berresheim. 3 S., hs. Abschrift. 1932 Juli 1 - Düsseldorf: Landeshauptmann Horion teilt Marx mit, daß er Frl. Berberich auch nicht helfen kann. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1925 März 17 - Ronsdorf: Konrektor Beuth wegen Verhinderung der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. [19]28 Aug. 8 - Merxheim/Nahe: Pfarrer Hugo Bindseil wegen Ablehnung der bisher erfüllten Wünsche auf Schießentschädigungen für die Gemeinde. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. Von Kaas empfohlen. 1922 Mai 3 - Berlin: Reichsfinanzminister Hermes teilt Marx mit, daß nach dem Bericht des Landesfinanzamts Brandenburg der Prokurist - Bless verzichtet hat, in den Buch- und Betriebsprüfungsdienst der Reichsfinanzverwaltung überzutreten. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1938 Jan. 29 - 1938 Juni 2, 1939 Juli 15: RA Felix Joseph Klein - Bonn und Oberreg.-Rat. Dr. Schoenkes - Paderborn an Marx und Geigenhädig-R. Dyroff wegen der caritativen Bestrebungen des Apothekers Block. 1, 1, 2 und 1 S., 1 S. Druck. 1930 Aug. 20 - Köln-Deutz: Joseph Bous wegen seiner verloren gegangenen Bittgesuche. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1924 April 10 - Frankfurt/M.: Valentin Bodensohn namens des Dt. Zahlmeister-Bundes wegen Laufbahnnachteile. Eh. Unterschrift. 3 S., masch.-schriftl. Ausf. o. D. - Essen-West: F. Böhmer wegen Unterstützung der Exerzitienbewegung von St. Anna in Essen-West. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. o. D. - Berlin-Pankow: Lebenslauf von Norbert Böttger. 2 S., eigenhädig Ausf. 1917 Okt. 20 - Berlin: Kriegsminister Scheüch macht Marx Angaben über die Richtlinien, die bei den Hilfsdienst-Einberufungen besonders von selbständigen kleinen Unternehmern angewendet werden. Das Kriegsamt greift in schwebende Einberufungsverfahren nicht ein. Es hat aber die Kaufleute Martin Hegner und Büttgen in Köln-Mülheim auf die Beschwerderechte hingewiesen. Eh. Unterschrift. 2¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Kriegsministerium, Kriegsamt'. 1930 Juli 3 - 1932 Sept. 20: Schriftwechsel mit Gen.-Intendant Tietjen - Berlin, Intendant Flesch - Berlin, Leopold Jessner, StS Lammers, Alfred Braun - Berlin, Max Bing - Berlin und Min.-R. Dr. Stunden - Berlin über Engagements für Marx' Neffen, den Schauspieler Ferdinand Classen. Eh. Unterschrift. 1, 1, 1, 1, ¿, 1¿, ¿, ¿, 1 S., masch.-schriftl. Ausfn., Kopfbögen. 1925 Dez. 18 - Berlin: Der Reichswehrminister (Heer) an Marx wegen Berücksichtigung der Fa. Hermann Clemen in Elberfeld bei Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen. Eh. Unterschrift: Geßler. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]25 Nov. 16 - Siegburg: Zeugnis der Dt. Stahl- und Walzwerke AG für Heinr. Clemens. 1 S., hs. Abschrift. [19]28 Nov. 2 - Liegnitz: B. Clemenz wegen Beihilfe für die von ihm herausgegebene Heimatzschr. 'Schlesien'. Eh. Unterschrift. 2¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1926 Juni 7 - Berlin: Das Ausw. Amt wegen Frau Martha Dannehl. Eh. Unterschrift: Reuter. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. 1929 Okt. 1 - Berlin: Dr. jur. et rer. pol. H. Dittrich bei der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung bittet RK Müller um Verwendung in der Reichskanzlei. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. 1929 Okt. 14, Nov. 5 - Berlin: RK Müller und Reichsverkehrsminister Stegerwald teilen Marx mit, daß sie in ihren Geschäftsbereichen für Dr. Dittrich keine Verwendungsmöglichkeiten haben. Eh. Unterschrift. Je ¿ S., masch.-schriftl. Ausfn., Kopfbogen. 1931 Febr. 9 - Donauwörth: RA Konrad Drexel sucht leitende Stelle bei einem Arbeitsamt. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1931 April 4 - Dingelstädt, Eichsfeld: Chr. Dunkel bittet Marx um Hilfe, weil er sich durch das Finanzamt Heiligenstadt hat verleiten lassen, eine Steuerhinterziehung anzuerkennen, die gar nicht vorhanden ist. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. und eigenhädig Nachtrag. [19]28 Okt. 27 - Elberfeld: Frau Geigenhädig San.-R. Dr. Jos. Eichhoff wegen eines Stipendiums für ihre Tochter, die Medizin studiert. Eh. Unterschrift. 3 S.,eigenhädig. Ausf. 1929 Nov. 11 - Guben: Franz Eichler wegen Befürwortung eines Gesuchs bei Reichsverkehrsminister Stegerwald. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. o. D.: Felix Elster wegen Einstufung. Eh. Unterschrift. 3¿ S., (unvollständig), eigenhädig Ausf. [19]31 März 25 - Allendorf bei Salzungen/Thüringen: Dipl.-Ing. Jos. Engel wegen Fachlehrerstelle an einem Technikum. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1938 Neujahr: Frau Tony Eschelbach bittet Marx um Unterzeichnung einer Eingabe an die Stadt Bonn wegen einer Ehrengabe an ihren Mann zum 70. Geburtstag. Eh. Unterschrift. 1 S., Ausf. als Vervielf. In der Anlage die Eingabe, 1 S., Druck. 1938 Okt. 19 - Haus Hartenfels bei Duisburg: Peter Klöckner antwortet Marx, daß er nur mit Rücksicht auf ihn sich dazu verstehen konnte, Hans Eschelbach für den neuen Roman 'Hexenkampf' 2500 RM zur Verfügung zu stellen. Ich werde von allen Seiten angegangen und zwar nicht nur von den Kirchengemeinden im rhein.-westf. Revier, wo ich soweit zu helfen bereit bin, als es mir irgendwie möglich ist. Der Bischof von Münster legt den größten Wert darauf, daß das stillgelegte Vincenz-Hospital in Duisburg erhalten und wieder in Betrieb gesetzt wird. Für diese Sache allein mußte ich RM 30 000,- zur Verfügung stellen, und jetzt soll ich auch den Hauptteil zur Beschaffung einer neuen Orgel bei unserer Pfarrgemeinde tragen, welche allein 29 000,- RM kosten soll. Da ich mit 72% Steuer in meinem Rein-Einkommen belastet bin, sind meine Mittel auch begrenzt. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. In der Anlage Durchschrift von Schreiben an Hans Eschelbach vom selben Tage, 1 S. 1938 Okt. 27 - Bonn: Hans Eschelbach dankt Marx für die Verwendung bei Klöckner. 500,- RM sind durch Vorabdruck im 'Kamillusblatt' (Pater Reinarz - Freiburg) gesichert; weitere 800,- erhofft er von der Subskription. Den Rest möchte er durch Prälat Dr. Braun vom Borromäusverein haben. Marx möge sich dort für ihn einsetzen. Auf Veranlassung von Sonnenschein hatte früher seine Frau im Hause von Geßler Volkslieder zur Laute gesungen. Sie wäre bereit, dies für Lieder nach Worten und Weise von Spee zu tun. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf. 1938 Dez. 21 - Bonn: Hans Eschelbach übermittelt Marx das Buch 'Hexenkampf'. Es findet Anklang bei Geistlichkeit und Hochadel. Bischof Bornewasser hat ihn deswegen nach Trier eingeladen; dessen Vater hat er kennengelernt, als dieser Volksschullehrer in Kessenich wurde. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]28 Juli 29 - Bonn: Frau Albert Falderbaum, geb. Hackenbroich, wegen Ausbildung ihres Sohnes im Flugwesen. Eh. Unterschrift. 4 S., eigenhädig Ausf. 1912 Jan. 18 - Berlin: Der Minister für öffentl. Arbeiten v. Breitenbach übermittelt Marx seine Antwort an den Gärtnereibesitzer Sigismund Fasbender in Mülheim (Rh.). Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. In der Anlage und als Durchschrift das Schreiben des Ministers an Fasbender, 1 S. 1927 Sept. 29 - Köln-Mülheim: Fritz Feinhals für den nach Erfurt versetzten Oberpostdirektor Fischer. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1925 Jan. 2 - Berlin: Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft wegen des Gesuchs des Stadtoberinspektors Heinz Schmidt in Düsseldorf-Oberkassel, der Familie Flöth auf Sitterhof zu Amroth bei Krefeld einen Kredit von 10 000,- RM zu bewilligen. Eh. Unterschrift: Graf Kanitz. 2¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1929 Aug. 18 - Köln: Dekorateur Aug. Flossdorf bittet Marx um eine Beihilfe, nachdem ihn seine Frau zum zweitenmal betrogen hat. Früher hat Weihbischof Hammels ihn mit seiner Frau ausgesöhnt. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1929 Aug. 6 - Berlin: Reichsarbeitsminister Wissell benachrichtigt Marx, daß der Anspruch von Joseph Frerker aus Altona aus dargelegten Gründen hat abgelehnt werden müssen. Eh. Unterschrift. 3 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1926 Juli 12 - Berlin: Präs. Wagemann vom Statist. Reichsamt teilt Marx mit, daß Artur Fröhlich - Lößnitz für eine Beschäftigung vorgemerkt ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1931 April 8 - Berlin-Steglitz: Büroangestellter Artur Fröhlich wegen Rücknahme der Kündigung durch das Statist. Reichsamt. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1926 Juli 12 - Berlin: Min.-Präs. Braun teilt Marx den Bescheid des Finanzministers in der Gnadensache des Katasterdir. Funke - Simmern/Hunsrück mit. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]31 Dez. 14 - Mühlhausen/Thüringen: Steuerinspektor Otto Gablenz wegen Versetzung nach Freiburg. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1932 Jan. 6 - Juni 11, 1934 Jan. 14 - Berlin: Dipl.-Ing. Franz Ganster bittet um Unterstützung bei seiner Stellensuche. 3, 2, 2¿, ¿ (unvollständig) und 1 S., eigenhädig Ausfn. 1933 - Nürnberg: Andreas Geilich bittet um Reisegeld zur Teilnahme an der großen Kundgebung des Gesellenvereins in München. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1929 Dez. 9 - Berlin: Reichsaußenminister Curtius will die Angelegenheit von Frau Moczy Gemba prüfen lassen. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1930 Juni 8 - Berlin: Der Heeressanitätsinspekteur an Karl Gerasch - Staßfurt wegen Ablehnung eines Gesuchs. ¿ S., vervielf. Ausf. 1924 April 30 - Berlin: Dr. Hjalmar Schacht, Präs. des Reichsbankdirektoriums, teilt Marx mit, daß er dem empfohlenen GS Gerst vom Bühnen-Volksbund Frankfurt/M. kein Darlehen gewähren darf. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1929 Jan. 24 - Berlin: Preuß. Justizminister Dr. Schmidt teilt Marx mit, daß RA Heinr. Giesen zum Notar in Rheinberg ernannt worden ist. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1923 Sept. 6 - Berlin: Staatsminister a. D. Saemisch, Präs. des Rechnungshofes, schreibt Marx - wie vor Monaten schon Höfle - wegen der Ernennung von Gördes zum Reg.-R. bei der Filmprüfstelle Berlin. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1929 Jan. 24 - Berlin: Reichsaußenminister Stresemann bedauert gegenüber Marx, daß er Reg.-R. Gördes nicht auf die Stelle v. Twardowskis befördern kann. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1922 Okt. 11 - Barmen-Langerfeld: Theod. Goost, Vors. des Haus- und Grundbesitzervereins, wegen der Notlage der Hausbesitzer. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. o. J. Febr. 17 - Berlin-Steglitz: Käte Graber bittet Frau Marx in Erinnerung an den Dr.-Sonnenschein-Kreis oder einen Vortrag bei Ohrmann, sie im Rundfunk oder sogar bei ihrem Abend für die 'Gesellschaft für dt. Schrifttum' anhören zu wollen. Vielleicht kann sie dann ans Staatstheater gelangen. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf., persönl. Kopfbogen. [19]28 Nov. 29 - Wellmich b. St. Goarshausen: Frau Konrad Greif wegen Kündigung ihres Mannes. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1928 Dez. 3 - Gelsenkirchen: Oberpostinspektor Hautop bittet um Wiederaufnahme in die Vorschlagsliste für Postamtmänner und Übertragung einer solchen Stelle. Eh. Unterschrift. 2¿ S., masch.-schriftl. Ausf. [19]28 Aug. 22 - Heyerode/Obereichsfeld: Johannes Hemsing an Frau Marx wegen Reisegeld zum Besuch des Sohnes in Trier. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1923 Sept. 10 - Berlin: Fuchs teilt Marx mit, daß er wegen Mangels an freien Stellen RA Henry nicht berufen kann. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Der Reichsminister für die besetzten Gebiete'. 1925 Juli 31 - Berlin: Geßler teilt Marx mit, daß die Eingabe der Witwe des Majors a. D. Paul Herde aus Pfaffendorf bei Koblenz nicht an sein Ministerium gelangt ist. Das Reichsfinanzministerium soll ihr einen Betrag ausgeworfen haben. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Der Reichswehrminister'. 1927 Jan. 13 - Freiburg: Prof. Heinr. Finke verwendet sich bei Marx für Reg.-R. Graf Hertling - Augsburg, Sohn des früheren RK. Diesen soll Stresemann für eine Stelle beim Völkerbund vorgeschlagen, dann aber doch nicht angenommen haben. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, hs. Ausf., Kopfbogen 'Der Präs. der Görres-Gesellschaft'. o. D.: Lina Herwig wegen ihres unschuldig entlassenen Bruders. Eh. Unterschrift. 5¿ S. (unvollständig), eigenhädig Ausf. 1928 April 7 - Berlin-Weißensee: Rektor Julius Herzig wegen Geldschwierigkeiten. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. 1932 April 1 - Neuß: Zahnarzt Dr. Theo Hesemann wegen Zulassung zu den Kassen. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1932 Juni 28 - Aachen: Martin Hinselmann dankt für Hilfe. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1932 April 3 - z. Z. Erlangen: Dr. P. Hörnemann dankt Marx für einen Rat. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1931 Febr. 18 - Berlin: Der Reichsfinanzminister antwortet Marx, daß eine Entscheidung auf die Anfrage des Gewerkschaftssekretärs Hornung - Heiligenstadt wegen Sonderunterstützung für Tabakarbeiter wegen der nicht einheitl. Stellungnahme der Arbeitsämter den Spruchbehörden der Reichsarbeitsverwaltung überlassen bleiben muß. Eh. Unterschrift: H. Dietrich. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1925 Jan. 6 - Glauchau: Dr. Johnen, Präs. der Fürstl. und Gräfl. Schönburgischen Gesamtkanzlei, wegen Anstellung im Staatsdienst. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. [19]29 März 20 - Dresden: Frau Agnes Jonas dankt für Marx' Bemühungen. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1933 März 16 - Berlin: Der Preuß. Justizminister antwortet Marx, daß dem Kaufmann Jean Jussen wegen Aussichtslosigkeit der beabsichtigten Rechtsverfolgung ein Armenrecht nicht zugebilligt werden konnte. Eh. Unterschrift: Dr. Sattelmacher i. A. des Kommissars des Reiches. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]31 Nov. 25 - Hupstedt: Frau Pauline Kaltwasser wegen Notlage. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. 1923 Juli 21 - Berlin: Reichsfinanzminister Hermes leitet Marx Schreiben des Präs. des Landesfinanzamtes Köln zu mit Begründung der Ablehnung einer Einstellung des Bücherrevisors Karbach. Auch Dechant Msgr. Dr. Winter ist benachrichtigt werden. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1930 Mai 14 - Breitenholz b. Leinefelde: Jos. Kaufhold wegen drohender Pfändung wegen Steuerrückstände. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. [19]26 Febr. 1 - Liblar: Arzt Dr. Keseberg beschwert sich über die Amtsführung von Schulrat Keul - Euskirchen. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1872, 1873: Militärzeugnisse für Math. Klaff. 1 S., hs. Abschrift. 1933 Febr. 11 - Cottbus: Rudolf Kleinert wegen Unterstützung zum Eintritt ins Kloster. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1930 März 18 - Warbach: Georg Kluckert bittet um Unterstützung, Journalist werden zu können. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. 1929 März 7 - Eilsleben: Gesuch des Abiturienten Werner Kothe um Einstellung als Supernumerar bei der Reichsbahn. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Abschrift. 1929 März 1 - Berlin: Reichspostminister Dr. Schätzel teilt Marx mit, daß er die Angelegenheit des Technikers Mathias Krings aus Berzdorf bei Köln prüfen lassen will. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1927 Juli 20 - Berlin: Dr. jur. h. c. Ernst Kübler, Min.-Dir. i. R., übermittelt ein Buch über die Auflösung der Familiengüter. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. Dabei Dankschreiben von Marx. [19]29 Dez. 7 - Wehnrath b. Eckenhagen: Frau Gustav Kühne wegen der Berufsausbildung ihres kindergelähmten Sohnes. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1929 Jan. 28 - Wissen/Sieg: Kuhlmann wegen des Rechtsstreites der Familie v. Weschpfennig gegen den Preuß. Lehns- und Landesfiskus. Eh. Unterschrift. 2¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1924 Mai 4 - Frankfurt/M.: J. A. Kunz, Rektor der Engl. Fräulein-Schule, wegen des bevorstehenden Abbaus seines Sohnes. Eh. Unterschrift. 2¿ S., hs. Ausf. 1923 April 27 - Jüchen, Kr. Grevenbroich: Gesuch der Z-Partei Kelzenberg um Anstellung von Frau Wwe. Gottfried Kurscheidt als Lehrerin. Befürwortung durch Kaplan Houben. 3 S., masch.-schriftl. Abschrift. [19]26 Nov. 10 - Paderborn: Bischof Caspar [Klein] empfiehlt Marx das Begnadigungsgesuch des Oberpostsekretärs Leifert - Fröndenberg. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. 2 Halbseiten, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1927 Mai 20 - Fröndenberg: Clemens Leifert bittet in einer Disziplinarsache. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. 1942 März 21 - Kattowitz: RA Dr. Leinen an Marx wegen der verschiedenen Sachen Hinterleitner. Eh. Unterschrift. Postkarte, masch.-schriftl. 1924 Febr. 27 - Frankfurt/M.: Maurer- und Zimmermeister Albert Lenz bittet um Unterstützung. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1929 Okt. 13 - Berlin: Anton Liese dankt Marx für Bemühungen. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1932 Nov. 28 - Lüdinghausen: Anton Liese bittet um Unterstützung einer Eingabe an den RT. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1929 Febr. 5 - Köln-Deutz: Stellwerksmeister a. D. Heinr. Limbach wegen einer Disziplinarsache. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. o. D.: Lebenslauf von Peter Lingen - Köln. 1932 Aug. 16 - z. Z. Rüdesheim: Linz dankt Marx für erfolgreiche Bemühungen. Eh. Unterschrift. Briefkarte, eigenhädig Ausf. 1929 Sept. 29 - Berlin: Konrad Lipski bittet Marx um Unterstützung, weil von ihm auf einmal für eine Obersekretärstelle Primareife gefordert wird. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf. 1931 Mai 18 - Berlin: Der Präs. des Preuß. Statist. Landesamtes über die Beförderung von Konrad Lipski. Eh. Unterschrift: Dr. Saenger. 3 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]31 April 22 - Berlin-Oberschöneweide: Klothilde Löffler wegen der Arbeitslosigkeit ihres Ehemannes. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1928 Febr. 27 - Budapest: Der dt. Gesandte H. v. Schoen teilt Frau Marx mit, daß er Frl. Loránd zwar nicht spielen lassen konnte, doch mit dem ungar. Kultusminister Graf Klebelsberg zusammengeführt hat. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen der Dt. Gesandtschaft. 1926 Okt. 5 - Schneidemühl: Prälat Kaller empfiehlt Marx den Oberinspektor A. Lux. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Der Apostolische Administrator'. 1920-1923: Zeugnisse für Hermann Mändl aus Neustadt/Aisch. 2 S., masch.-schriftl. Abschriften. 1930 März 14 - Oberkassel b. Bonn: Adolf Mann bittet um eine Zuschrift anläßlich des 100jährigen Jubiläums des 'Lenneper Kreisblattes'. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. [19]30 Mai 30 - Wemmetsweiler/Saar: Hilfsweichenwärter Nikolaus Marx bittet um Fürsprache bei der Direktion der Saarbahnen wegen Beförderung zum Eisenbahn-Betriebs-Assistenten. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1927 Juli 2 - London: Botschafter Sthamer teilt Marx mit, daß Ferdinand Anton Mayer die Vertretung einer dt. Firma in London übernehmen will. Eh. Unterschrift. 3 Halbseiten, eigenhädig Ausf., Kopfbogen der Botschaft. [19]18 März 12 - Langel bei Porz: Frau Lehrer a. D. Meid wegen Unterstützung. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. [19]27 März 18, 25 - Hagen/Westf.: Curt Meier bittet um Befürwortung eines Gesuchs an das Oberbergamt Bonn zur Annahme als Bergreferendar. Eh. Unterschrift. Je 1 S., eigenhädig Ausf. [19]25 April 14 - Slawentzitz: Franziska Meinusch wegen ihrer Wohlfahrtsunterstützung. Eh. Unterschrift. Zeugnis von Pfarrer Geschoerer. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1926 Aug. 20 - Berlin: StS Lammers gibt Marx das Gesuch des Ministerialamtmanns Arthur Menzel weiter. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1926 Aug. 31 - Berlin: Reichsfinanzminister Reinhold hat das Gesuch von Mertes an den Preuß. Finanzminister weitergeleitet. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1926 Juli 30 - Stettin: Friedr. Methner bittet um Befürwortung seiner Gesuche beim Landesarbeitsamt Rheinland. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. 1927 Okt. 6 - Berlin: Der Preuß. Finanzminister Dr. Höpker-Aschoff teilt Marx mit, daß dem Justizobersekretär Methner beim Arbeitsgericht in Stettin 5 Jahre auf das Besoldungsdienstalter angerechnet worden sind. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1931 Juli 7 - Berlin: Der Reichsfinanzminister teilt Marx das Prüfungsergebnis über die Schäden des Kaufmanns A. Michel - Münster mit, die dieser in Italien und China erlitten hat. Eh. Unterschrift: H. Dietrich. 3 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1926 Juni 5 - Freiburg: Erzbischof Carl [Fritz] empfiehlt Marx die Gräfin Mörner, die großen Besitz in Rußland und Lothringen verloren hat. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. 1¿ Halbseite, eigenhädig Ausf., Kopfbogen. 1927 Aug. 31 - Berlin: Min.-Dir. Dr. Ritter, Reichsarbeitsministerium, teilt mit, daß dem Siedler Mücke kein Kredit gegeben werden kann. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1927 Juni 13 - Karlsruhe: Staatspräs. Trunk empfiehlt Marx den ihm vom Bad. LT-Abg. LG-R. Richard Rüger - Heidelberg sehr nahegelegten Dr. Karl Aug. Müller. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1924 März 6 - Koblenz: Geigenhädig-Justizrat E. Müller beglückwünscht Marx zur Einreihung in die Zahl der großen Männer und anerkennt, daß er trotz aller Anfeindungen und Widerstände doch schon recht erfreuliche Ergebnisse aufweisen kann. Er bittet um Fürsprache für seinen Neffen, Amtsger.-R. in Merzig, der als LG-R. nach Bonn möchte. Eh. Unterschrift. 2¿ Halbseiten,eigenhädig. Ausf., persönl. Kopfbogen. 1926 Febr. 15 - Berlin: Preuß. Justizminister am Zehnhoff bittet Marx, einer verwitweten Frau San.-R. Dr. Münzberger - Koblenz zu helfen, für die Frau Court eintritt. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1924 Dez. 9 - Berlin: Theod. Mußhoff an Ebert wegen Vermittlung einer angemessenen Lebensstellung. Eh. Unterschrift. 4 S., eigenhädig Ausf. 1922 Sept. 6 - Berlin: Reichsinnenminister Köster teilt Marx mit, daß Nachtwey für eine planmäßige Stelle vorgesehen ist, sobald er die Prüfung für den schwierigen Bürodienst bestanden hat. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1926 Mai 19 - Berlin: Reichspostminister Stingl schreibt Marx, daß man mit den durch Frl. Nacken vermittelten Atlantic-Kraftwagenreifen noch Erfahrungen machen muß. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1929 Okt. 5 - Halberstadt: Hans Nawroth bittet um Fürsprache zwecks Einstellung als Ingenieur im Maschinenbauwesen. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1930 Jan. 1 - Obrighoven bei Wesel: Lippe-Strommeister Neel bittet um Befürwortung einer Versetzung nach Trier. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1926 Okt. 8 - Leipzig: Dr. Hans Neugebauer bittet um Anstellung im Reichsaußenministerium als Handelssachverständiger. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1932 Sept. 28 - Cottbus: Stadtobersekretär Günter Neugebaur namens der Z-Partei wegen Frau Fabrikbesitzer Bum in Sachen Katzenellenbogen. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1922 Okt. 18 - Berlin: Der Reichsarbeitsminister teilt Marx mit, daß Nowitzki nicht eingestellt werden kann. Eh. Unterschrift i. V.: Dr. Geib. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1932 Mai 20 - Erfurt: Robert Oxfort teilt Marx mit, daß er vom Reichsarbeitsministerium auf ein Bittgesuch keine Antwort erhalten hat. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf. [19]24 April 8 - Berlin: Schlüter vermerkt für Marx, daß Dr. Palm - Andernach für 6 Monate am St. Hedwigskrankenhaus angestellt worden ist. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf. 1926 April 9 - Berlin-Lichterfelde: Margarethe Panger bittet um Berücksichtigung ihres Gesuches. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1930 Okt. 23 - Somborn, Kr. Gelnhausen: Josef Peter wegen Versorgung. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf. 1925 Okt. 23 - Berlin: Der Preuß. Finanzminister teilt Marx mit, daß der Witwe des † Redaktionshilfsarbeiters beim Reichs- und Staatsanzeiger v. Pilgrim eine höhere laufende Unterstützung nicht gewährt werden kann. Eh. Unterschrift: Dr. Höpker-Aschoff. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]30 Jan. 6 - Heiligenstadt: Christoph und Ludwig Pingel wegen des Heilkunde-Gesetzes. Eh. Unterschriften. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1931 Jan. 25 - Heiligenstadt: Franz Plischka wegen erschwerten Nebenverdienstes durch Nähmaschinen- und Uhrenreparaturen. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1929 Dez. 2 - Berlin: Reichsverkehrsminister Stegerwald teilt Marx mit, daß über Puls, früher Eisenbahnbeamter in Straßburg, Erhebungen angeordnet worden sind. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1925 Aug. 15 - Berlin-Charlottenburg: Alex Reichmann wegen Abbaus aus der Reichszollverwaltung. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. 1928 Aug. 16 - Klettwitz/Niederlausitz: Betriebsführer Gregor Rheinländer wegen eines Gesuchs seines † Bruders A. Rh. (MdR) an den preuß. Landwirtschaftsminister. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. [19]32 Febr. 12 - Bad-Godesberg: Geigenhädig-R. Dr. Rintelen klagt über Beschäftigungslosigkeit. Eh. Unterschrift. 2¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1923 Juli 3 - Berlin: StS Schulz teilt Marx mit, daß der auch ihm als tüchtig bekannte Dr. Hermann Rolle nicht berufen werden kann, weil die Stelle eines besonderen Referenten für die Lehrerbildungsanstalten und das Fortbildungsschulwesen aus Sparsamkeitsgründen nicht besetzt wird. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1914 Mai 15 - Neuß: Franz Rosellen, Dir. des städt. Gas- und Elektrizitätswerks, dankt für Bemühungen bei Carl Bachem für den Sohn von Kemper um Einstellung bei der 'Köln. Volksztg.' Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. 1928 Dez. 22 - Bremen: J. H. Roß, Dezernent für geistl. Angelegenheiten und Übersee-Missionen beim Norddt. Lloyd, schickt Weihnachtsgrüße. Eh. Unterschrift. 1 S., eigenhädig Ausf. o. D.: Verwaltungsoberinspektor August Roth dankt Marx für erwiesene Hilfe. Eh. Unterschrift. ¿ S. (unvollständig),eigenhädig. Ausf. 1928 Juni 1 - Düsseldorf: Georg Ruland bittet um Kauf des Prachtwerks 'Fridericus Rex' des Staatsarchivrats v. Petersdorff. Eh. Unterschrift. ¿.S., masch.-schriftl. Ausf. 1928 Sept. 24 - Düsseldorf: Hubert Salden bittet um Einstellung beim Finanzamt. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. [19]28 Okt. 23 - Frankfurt/M.-Preungesheim: Reichsbahnassistent Carl Sauer bittet um Hilfe in seiner Disziplinarsache. Eh. Unterschrift. 3¿ S., eigenhädig Ausf. 1925 Juli 30 - Berlin: Nenntwig teilt Marx mit, daß für den Radierer und Graphiker Schäffer an den Kunsthochschulen keine Stelle frei ist. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1924 Aug. 14 - Berlin: Reichsarbeitsminister Dr. Brauns teilt Marx mit, daß er das Landesversorgungsamt Koblenz mit der Prüfung des Falles des Veteranen Franz Schauf beauftragt hat. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]32 Juni 21 - Frankfurt/Oder: Tiefbautechniker Paul Schemitzek bittet Marx um Hilfe bei der Besorgung einer Stelle. Eh. Unterschrift. 1¿ S., eigenhädig Ausf. [19]27 Okt. 19 - Münster: Student Friedr. Schilling aus Bad Lippspringe bittet Marx um Befürwortung seines Gesuchs beim RP. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf. 1928 Febr. 2 - Trier: Bischof Franz Rudolf [Bornewasser] als ehemaliger Pfarrer von St. Suitbertus in Elberfeld und als Bischof Ihrer Heimat empfiehlt Frau Marx ein Frl. Schiron. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1924 Dez. 9 - Berlin: Der Preuß. Justizminister weist Marx auf die besonders traurige wirtschaftl. Notlage des Reichsgerichtsrats Franz Schleyer hin. Eh. Unterschrift: am Zehnhoff. 3 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1924 Mai 6 - Berlin: Reichskunstwart Redslob schreibt Frau Marx über seine Bemühungen für den Maler Schlotermann und für Herrn Neßler bei Intendent Jessner. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. [19]21 Sept. 27 - Limburg: Bischof Augustinus [Kilian] empfiehlt Marx die Bewerbung des Staatsanwalts Albert Schmidt. Eh. Unterschrift mit dem Vornamen. ¿ Halbseite, eigenhädig Ausf., Kopfbogen. 1930 Mai 12 - Erfurt: Carl Schmitt bittet um Übernahme als Beamter im Versorgungswesen. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1922 Jan. 18 - Frankfurt/M.-Niederrad: Alexander Schnabel klagt über die mißliche Lage der Hausbesitzer. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1914 Mai 4 - Bielstein/Rhld.: W. Schnuch wendet sich an Marx wegen seines Freundes Ehlert, gegen den das Reichsmarineamt zu scharf vorgegangen ist. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf. 1929 Nov. 29 - Berlin-Steglitz: Glasmaler Jos. Schwartz übermittelt eine Liste seiner Glasmalereien. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. 1923 Jan. 21 - Berlin: Wohlfahrtsminister Hirtsiefer teilt Marx mit, daß er die Wohnungssache des Franz Schwehm - Sinzig an den OP in Koblenz weitergegeben hat. Eh. Unterschrift. ¿ Halbseite, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1926 Aug. 6 - Berlin: Der Reichsfinanzminister teilt Marx mit, daß dem Stadtrat a. D. Johannes Schwemin - Zoppot 2050,- RM Kriegsentschädigung gezahlt worden sind. Eh. Unterschrift i. A.: Karpinski. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1924 Nov. 27 - Barmen: Eisenbahnobersekretär Franz Schwibbert wegen Beförderung. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1929 Sept. 4 - Berlin: Der Gen.-Dir. d. Dt. Reichsbahn wegen des Unfallrentenanspruchs des früheren Eisenbahnsattlers Sehr in Dehrn. Eh. Unterschrift i. V.: Dr. Weirauch. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1923 April 27, Sept. 12 - Berlin: Die Reichsverkehrsminister Groener und Oeser teilen Marx mit, daß die Versetzung des Eisenbahninspektors Simon - Vohwinkel überprüft wird. Eh. Unterschriften. Je ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1932 Mai 9 - Frankfurt/Oder: Werner Sitzenstock bittet um Rat in einer Eheangelegenheit. Eh. Unterschrift. 3¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. Dabei Antwort von Marx. 1927 Okt. 5 - Berlin: Frhr. v. Speth-Schülzburg bittet um Hilfe bei Erlangung einer Lebensstellung. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. [19]32 April 5 - Leuna, Kr. Merseburg: Ing. Wilhelm Stenger bittet E. Dietrich (Mitglied des preußischen Landtags), seinem Sohn den Eintritt in den Heeressanitätsdienst zu ermöglichen. Von Dietrich bei Marx befürwortet. 1¿ und ¿ S., eigenhädig und masch.-schriftl. Ausf. 1928 Aug. 18 - Köln: Johannes Sterck bittet um Beförderung des Oberpostinspektors Dostert. Eh. Unterschrift. 1¿ S., hs. Ausf. [19]29 März 10 - Berlin: Willy Strach bittet um Geldbeihilfe, um rückständige Miete nachzahlen zu können. Eh. Unterschrift. 1¿ S., hs. Ausf. 1929 Dez. 19 und 20 - Der Gen.-Dir. der Dt. Reichsbahn-Gesellschaft Dorpmüller und Handelskammerpräs. Franz v. Mendelssohn teilen Marx mit, daß sie keine Möglichkeiten haben, den Bankbeamten Georg Stremel einzustellen. Eh. Unterschriften. Je 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbögen. 1929 Dez. 21, 1930 Jan. 2 - März 20: Georg Stremel wegen Anstellung. Eh. Unterschriften. 1¿, 2, 1, 1¿ und 2¿ S., eigenhädig Ausfn. 1926 Okt. 9 - Berlin: Der Reichsminister für die besetzten Gebiete übermittelt Marx den Bescheid an Frau Strickmann - Köln-Ehrenfeld. Faksimilierte Unterschrift i. V.: Schmid. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1931 März 10 - Berlin-Niederschönhausen: Alfons Stroinski wegen Vermittlung einer Arbeitsstelle. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1932 Jan. 22 - Erfurt: Oberpostsekretär Karl Sunderdiek wegen Berufsmöglichkeit für seinen Sohn. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1927 Nov. 3 - Berlin: Der Reichsfinanzminister wegen der Schadensangelegenheit Olga Thalheim - Mettmann. Eh. Unterschrift: Dr. Köhler. 1 S., masch-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1928 März 10 - Berlin: Der Preuß. Finanzminister zur Hauszinssteuerangelegenheit des Ingenieurs Thoma - Neuß. Eh. Unterschrift: Dr. Höpker-Aschoff. 2¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1933 Jan. 15 - Bernbach, Kr. Gelnhausen: Franz Trageser wegen rückständiger Zinsen bei der Kreissparkasse. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1927 Okt. 31 - Rom: Botschafter Frhr. v. Neurath teilt Marx mit, daß er RA Dr. Frederico Turano den Titel eines Rechtsbeistands der Dt. Botschaft aus grundsätzl. Erwägungen nicht gestatten kann. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen der Dt. Botschaft. 1925 März 5 - Berlin-Friedenau: Finanzobersekretär Turchonski wegen Abbau. Eh. Unterschrift. 3 S., masch.-schriftl. Ausf. 1923 April 13 - Berlin: Reichsverkehrsminister Groener schreibt Marx wegen der Versetzung des Eisenbahn-Obersekretärs Urfell in Nassau und dessen Beschwerde über die Nichtgewährung von Urlaub in seiner Eigenschaft als Stadtverordneter. Eh. Unterschrift. 3 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1927 Juli 11 - Berlin: Finanzminister Höpker-Aschoff hat die Eingabe des Amtsger.-R. v. Vacano - Köln wegen Befreiung von der Grunderwerbssteuer an den Reichsfinanzminister weitergegeben. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1925 Aug. 14 - Düren: Aug. Vetten wegen seiner Pensionsangelegenheit. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1928 Okt. 9 - Hagen/W.: Robert wegen Beschaffung einer Arbeitsstelle. Eh. Unterschrift. 2¿ und 1¿ S., masch.-schriftl. und eigenhädig Ausf. [19]24 Febr. 9 - Bonn: Dr. Vollmar wegen einer Beschäftigung. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1924 Dez. 18 - Berlin: Der Preuß. Kultusminister wegen der Beschwerde des Lehrers Vonier in Sigmaringen-Dorf über seine Versetzung nach Berenthal. Eh. Unterschrift i. A.: Baestner. 3 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1928 Okt. 9 - Berlin: August Wachs wegen Beschäftigung. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. o. D.: Emil Weber wegen einer Stelle im Kommunaldienst. Eh. Unterschrift. 2 S. (unvollständig),eigenhädig. Ausf. 1926 Febr. 5 - Herne-Sodingen: Lehrer Weidmann bittet um Rückversetzung nach Ostpreußen. Eh. Unterschrift. ¿ S., eigenhädig Ausf. 1929 Dez. 17 - Berlin: Reichsbankpräs. Dr. Hjalmar Schacht kann das Gesuch von Paul Weilbächer - Braunschweig bei der Bank für Internat. Zahlungsausgleich nicht unterstützen, da er auf deren Personaleinstellung keinen Einfluß hat. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1926 März 30 - Münster: Eisenbahninspektor K. Weingarten wegen hintangehaltener Ersparnisse. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. [19]23 Aug. 22 - Berlin-Charlottenburg: Maria Weissleder dankt Marx für die Fürsprache beim Ausw. Amt. Eh. Unterschrift. 1¿ Halbseiten, eigenhädig Ausf. 1925 Mai 12 - Köln: Hans Wellert wegen Mittellosigkeit durch die Inflation und Arbeitslosigkeit. Eh. Unterschrift. 3 S., eigenhädig Ausf. 1923 Juni 13 - Berlin: Reichsfinanzminister Hermes berichtet Marx über die Einstellung von RA Wentrup - Montabaur, jetzt Lingen. Eh. Unterschrift. 1¿ S., unvollständig, masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1928 Dez. 12 - Berlin: Reichswehrminister Groener teilt Marx mit, daß die durch Pensionierung des Oberfachschulrats Fratzke freigewordene Wehrkreisunterrichtsleiterstelle in Dresden im Benehmen mit der Sächs. Staatsreg. mit einem Oberstudiendir. besetzt worden ist, der jahrelang großen Heeresfachschulen vorgestanden hat. Er bedauert, daß bei den hohen Verdiensten des Herrn Rektors Widera um die dt. Sache dessen Wunsch nicht entsprochen werden konnte. Eh. Unterschrift. 1 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1928 Okt. 7, 1933 Jan. 27 - Juli 13: Briefwechsel mit Rektor Widera - Freiberg/Sachsen wegen Gehaltszahlung. 2¿, 1¿, 1¿ und 1 S. 1923 Aug. 22 - Berlin: Marx fordert Postdir. Wiesmann - Wermelskirchen auf, seinen Wunsch nach Versetzung auf dem Dienstwege zu äußern. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, masch.-schriftl., wieder durchgestrichene Ausf., Kopfbogen 'RT'. 1925 Dez. 16 - Essen-Kray: Oberpostmeister L. Wilsing wegen Haltung des Z in Besoldungsfragen. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf. 1926 Jan. 29 - Berlin: Hirtsiefer hat das Gesuch von Johannes Winkelmann - Netschen, Kr. Siegen, dem Reg.-Präs. in Arnsberg übermittelt. Eh. Unterschrift. ¿ S., masch.-schriftl. Ausf. 1928 Jan. 18 - Berlin: Reichsaußenminister Stresemann kann dem von Marx empfohlenen P. Johannes Wirth, der während seiner Kriegszeit in Kleinasien alle Ersparnisse verloren hat, nicht beispringen. Eh. Unterschrift. 1¿ S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen. 1927 Dez. 19 - Berlin: Reichsaußenminister Stresemann teilt Marx mit, daß er auf die Bewerbung von Dr. Wilh. Wirtz die dt. Gesandtschaft in Kairo empfehlend aufmerksam gemacht hat. Nach bisherigen Berichten soll von Ägypten bisher als einziger dt. Kandidat Prof. Escherich von dem Institut für angewandte Zoologie in München in Aussicht genommen sein. Eh. Unterschrift. 2 S., masch.-schriftl. Ausf., Kopfbogen 'Ausw. Amt'. 1924 Okt. 3 - Berlin: Stud.-R. Prof. Dr. Eugen Wolbe bittet um ein Autograph. Eh. Unterschrift. 1 Halbseite, eigenhädig Ausf. 1925 Juni 17 und 18 - Regensburg: Zeugnisse von Prof. Dr. Franz Heidingsfelder und LG-R. Otto Huber für Anton Wortmann. ¿ und 1 S., hs. Abschriften. 1926 Mai 6 - Betzdorf/Sieg: Dr. med. G. Wurm wegen beabsichtigter Schließung der Eisenbahnwerkstatt. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1929 Febr. 22 - Bonn: Bergassessor Zender bewirbt sich um die Stelle des Staatl. Lotterieeinnehmers, die durch Tod der Gräfin Gersdorf frei geworden ist. Eh. Unterschrift. 2 S., eigenhädig Ausf. 1928 Nov. 16 - Düsseldorf: H. Zimmermann wegen Unfallrente. Eh. Unterschrift. 2¿ S., eigenhädig Ausf.
Bestellsignatur : Best. 1070 (Marx, Wilhelm), 39
Altsignatur : 39


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