Historisches Archiv der Stadt Köln
Best. 608 Kulturdezernat

1857-1861
Verein zur Erwerbung von Kunstwerken für das Museum der Stadt Köln


Enthält : Notarieller Vertrag der Friederike Begas geborene Bock betreffend Verkauf von Bildern ihres Mannes Carl Begas an den Verein, Schenkung des Porträts ihres Mannes an das Museum (29. Oktober 1857); notarielle Bestätigung des gegenseitigen Testaments der Eheleute Begas vom 29. 1838 (12. Oktober 1857). Quittung von Julius Schrader über Empfang der Kaufsumme für sein Bild „Cromwell am Krankenbette seiner Tochter (1859); Schreiben von K. F. Lessing an den Kölnischen Kunstverein betreffend Annahme eines Auftrags zur Anfertigung eines Bildes „Waldlandschaft mit Staffage (4. Dezember 1859); Quittung Lessing betreffend Erhalt der Kaufsumme für das gemalte Landschaftsbild (12. Dezember 1860); Empfangsquittung von Carl v. Piloty für Verkauf seines Bildes „Galilei an den Verein zur Erwerbung von Kunstwerken (16. August 1861); Vollmacht des Julius Schick betreffend Annahme eines Geldbetrags für den Verkauf des Bildes seines Vaters „Eva im Wasserspiegel sich erblickend an den Verein (12. August 1861, mit Quittung des Prof. Rustiger, Stuttgart, betreffend den Empfang des Geldes); Schreiben des Malers Günther Geusler betreffend Schenkung seines Bildes „Versammlung Hamburgischer Maler (August-September 1859).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 136
Umfang : ca. 25 Blätter
Aktenzeichen : 47-52, 310a



1876-1881
Geschenke und Ankäufe für das Wallraf-Richartz-Museum


Enthält : Rotulus; Geschenkangebot des Arztes Melchior Bauduin betreffend ein Portrait von Stadtrat Alois Leven, gemalt von (Ludwig) Krevel, und Wachsbilder von Kaspar Bernhard Hardy, unter anderem betreffend den Arzt Constantin D¿Hame (1876); Angebot des Freiherrn Ernst von Frentz betreffend Abgabe eines Kamins aus dem Hause Griechenmarkt, jetzt auf Schloss Schlenderhahn, Nachforschungen (1877, 1880); Anzeige des Konservators Niessen betreffend ein Angebot des Baurats Hartmann, München, und eines Bildes „Seestadt von Wilhelm Meyerheim durch Johann Maria Heimann sowie eines Bildes von Nicola Poussin (1877); Angebot der Witwe des Prof. Heinrich Düntzer zum Ankauf von Bildern, unter anderem von Rubens und Rembrandt (1877); Ankauf von sieben kölnischen Münzen; Ankauf des von Johann Jacob Merlo angebotenen Bildes „Die Verleugnung Petri von Herrera; Ankauf von zwei Portraits von Jordaens von dem Brüsseler Händler Leon Gauchez, Schenkung von drei Bildern aus der Sammlung Lyversberg (Bartholomäus Bruyn, Anton van Dyck, Godfried Schalcken) durch die Firma Flammersheim & Steinmann (1877); Übernahme von zwei Fotografien von Vereinsbildern des Vereins für historische Kunst (1877); Inventarisierung von angekauften Münzen; Schenkung von zwei Bildern von Alfred Hindorf und Wilhelm Kühling durch Dagobert Oppenheim (1877); Angebot eines Bildes von Adrian van de Velde durch die Galerie Gebrüder Bourgeois 1877); Schenkung von zwei Bildern (Oscar Begas, Hans Deiters) durch den Kölnischen Museumsverein, Dagobert Oppehnheim (1877-1878); Zusendung von Fotografien der Decke des Kapitelsaales von St. Pantaleon durch die Regierung Köln (1878); Bitte des Malers Wilhelm Scheiner an Thewalt, den Antrag an die Festungsbehörde zu befürworten, um perspektivische Aufnahmen für die im Auftrag des Museumsvereins anzufertigenden Aquarelle aller Torburgen vornehmen zu können (1877); Ankauf der großen Stadtansicht von Wenzel Hollar bei Versteigerung „des Nachlasses des verlebten Professors Heimsoeth zu Frankfurt durch den Kunsthändler Prestel (1877-1878); Schenkung eines Albums mit Fotografien der zur Zeit von Alexander Bachem als Oberbürgermeister in den Jahren 1863-1875 hergestellten und neugebauten Kirchen durch Eduard Bachem (1878); Suche nach dem Aktenvorgang betreffend Überlassung von fünf Kartons von Ramboux durch die Gebrüder Melchior (1878); Überweisung eines Fotoalbums des Anselm Schmitz betreffend Torburgen an das Stadtarchiv (1878); Rückgabe der wegen Bauarbeiten zeitweilig an das Museum abgegebenen illuminierten Handschriften, Inkunabeln und Siegelstempel an das Stadtarchiv (1878); Übernahme einer vom Kölner Männer Gesang-Verein dem Vicepräsidenten Kaspar Krahe als Ehrengeschenk vermachten Tabatière (1878); Übernahme einer Säule von Dom im Garten des Hermann Josef Jungbluth (1878), Überlassung eines Bildes „Mai-Weinbowle für eine Theodor Mintrop-Ausstellung in der Nationalgalerie in Berlin (1878); Schreiben von Gustav Michels aus Paris betreffend die Deutsche Kunstausstellung, Fehlen des Bildes „Die streitenden Theologen, Recherchen in Paris (1878); Geschenk der Ostermann¿schen Münze betreffend elf Gedenkmünzen (1878, mit Liste); Ablehnung eines Antrags von Carl Begas auf Versendung seines Bildes „Mutterglück nach Brüssel (1878); Anträge von Niessen zur Ersteigerung von Bildern, meist auf Auktionen von Lempertz, Beratungen der Kommission für den Ankauf von Gemälden; Schenkung eines Kartons von Friedrich Overbeck durch Carl Voss; Schenkung des Bildes Brustbild einer Dame von Michiel van Mierevelt durch Dagobert Oppenheim (1878); Zusendung eines „Götzenbildes durch Gustav Adolph Ingenohl, Surabaya, Java, durch Wilhelm Wundisch, Geschäftsführer der Zeche Rosenblumendelle bei Mülheim/Ruhr (1878); Schenkung von Denkmedaillen von dem Ausschuss für die Errichtung des Denkmals Friedrich Wilhelms III., Schenkung von acht Aquarellentwürfen des Theodor Mintrop durch Dagobert Oppenheim (1878); Vereinsgabe der Verbindung für historische Kunst (1879); Schenkung einer Zeichnung des Malers Julius Hübner durch „Ungenannt(1879); abgelehnte Angebote von Kunsthändlern und Privatpersonen; Schenkung von vier Bildern aus den versteigerten Sammlungen Mathieu Neven und Julius Stange durch Dagobert Oppenheim (1879); Besichtigung der Sammlungen durch die Kommission, Beratungen während der Versteigerungstage (1879); Rundschreiben von Niessen betreffend Einsendung von Kunstwerken (1879), Zusendung von Bildern durch den Kunsthändler Leopold Hirsch, Wien; Bitte von Hans Deiters um Ausleihe seines Bildes „Abend im Spätherbst an die Internationale Kunstausstellung in München; Schenkung von 13 Aquarellbildern von Jakob Scheiner betreffend die Torburgen durch den Kölnischen Museumsverein (1879); Geschenk des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Schriftwechsel mit Alexander Calandrelli, Berlin, betreffend Reliefplatten des Modells zum Königsdenkmal (1879); Schenkung eines Bildes der Königin Luise von Gustav Richter durch Carl Joest (1879, mit Bedingungen); Schenkung eines Bildes „Loth mit seinen Töchtern durch Adam Bock, Aachen, von der Witwe Steiner, Bonn (1879); Schenkung von Münzen; Zusendung von Bildern durch Ferdinand Michels, Paris (1879); Versteigerung bei Lempertz; Ausleihe des Bildes „Die streitenden Theologen von Otto Günther für eine Ausstellung der Deutschen Kunstgenossenschaft in Düsseldorf (1879), Angebote; weitere Schenkung von Dagobert Oppenheim betreffend Gemälde „Zurück vom Fischen von dem schwedischen Maler Björn Smith-Hald (1879); Geschenk des Gemäldes „Seestück von Jan van der Capelle durch den Konservator Niessen (1880); Angebot von C. Lintelo, zur Zeit Köln, eines vorher Freiherrn Albert v. Oppenheim angebotenen Bildes von Jan Steen (1880); Anfragen, Ausleihen, Ablehnungen betreffend Leihgaben für Ausstellungen für Karl Theodor Lessing in Berlin und Wien, so bei der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens, Hans Makart (1880); Angebot von fünf Gemälden durch Dagobert Oppenheim (1881); Bestätigung des Testamentsvollstreckers des Nachlasses des Malers Carl Kolbe, Carl Maximilian Schreiner, dass das Brustbild Goethes, das später über den Besitz von Wolfgang Müller von Königswinter in den von Dagobert Oppenheim gelangte, nach dem Leben gemalt sein (1879); Verwendung des Garderobengeldes (1880); Sitzungen der Kunstkommission (1881); Schenkung der Denkmünze zur Internationalen Gartenbau-Ausstellung 1875 durch die Flora-Gartenbau-Gesellschaft Köln (1880); Angebot einer Büste Wallrafs; Schenkung der Büste Alexander von Humboldts von Christian Rauch durch Dagobert Oppenheim (1881), Schriftwechsel mit Dagobert Oppenheim und den Kunsthändler Bismeyer & Kraus, Düsseldorf, betreffend ein Tierstück von Anton Braith (1881); Angebote von Eduard Schulte, Düsseldorf (1881); Schenkung von elf Hardy¿schen Wachsbildern aus der Versteigerung Disch durch Damian Franz Leiden (1881); Schenkung eines römischen Glases durch die Erben Disch, vermittelt durch den Rechtsanwalt Oskar Carstanjen (1881); Schenkung des Dagobert Oppenheim betreffend angesteigerte Bilder in Paris aus der Sammlung van Loo: Selbstportrait von J. Kupetzky, Frauenbildnis von Nicolas Maas (1881); Wahl von Eduard Joest in die Kommission (1880); Angebote der Gebrüder Bourgeois und von Eduard Schulte; Schenkung eines weiblichen Portraits von Louis Gallait, Brüssel, durch Gustav Michels seitens der Erben Michels (1881); Angebot eines Münzfundes durch H. Meyer, Herford (1881); Jahresbericht der Verbindung für historische Kunst (1881); Schenkung peruanischer Altertümer durch Dr. [Martin] Contzen (1881); Schenkung des Gipsmodells „Eurydice von Johannes Hirt durch Albano Korte (1881); Angebote des Händlers Leopold Hirsch (1881); Korrespondenz in Münzangelegenheiten zwischen den Anbietern und Oberbürgermeister Becker (1878-1881); Geschenk einer Gedenkmünze zur Vollendung des Doms durch den Cetral-Dombau-Verein und zur Ausstellung alter Kunst in Lüttich (1881), Geschenk des Bildes „Schnadahüpferl in Altbayern von Adolf Lüben, München, durch Dagobert Oppenheim (1881); Besichtigung der Altertümer vom Abbruch des Magdalenenkonvents im Büro der Armenverwaltung (1881); Gesuch der Nationalgalerie Berlin zur Ausleihe von Bildern für eine Ausstellung Adolf Schrödter (1881).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 257
Umfang : ca. 300 Blätter
Aktenzeichen : 400 I 7D 13 1 1/2
HI XIII 3 3V
402 HI 101



1881-1884
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Zusendung von Bildern durch Kunsthändler und Privatpersonen, unter anderem von Ruysdael, Cuyp und Zucarelli durch Johann Adam Brunhuber, Köln (1882); Jahresbericht für 1881; Schenkung des Bildes „Künstler bei Hofe von Otto Erdmann durch den Kölnischen Museumsverein, Dagobert Oppenheim (1882); Beschickung der Internationalen Kunstausstellung in Wien, Bitte der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft um Ausleihe des Bildes „Fischmarkt in Amsterdam von Andreas Achenbach, Ablehnung (1882); Ankauf des Bildes „Der erste Schritt ins Leben von Silvio Rotta, angeboten von Eduard Schulte (1882); Angebote, Ankäufe von Münzen; Schenkung einer Büste Friedrich Wilhelm IV. vom Komitee des historischen Festzuges, modelliert von Peter Mohr (1882); Zusendung von Bildern durch die Kunsthandlungen Eduard Schulte (unter anderem Antonio Rotta, Ernst Meisel, Hugo Vogel) und Gebrüder Bourgeois (van Dyck), Justine von Glinka, Paris (Gemäldesammlung), Angebot des Malers Franz Halm betreffend ein Landschaftsmotiv von Kasper Scheuren, Ankauf; Angebot eines van Dyck durch Dr. Alexis von Wolff, Köln (1882); Angebot eines Bildes des Malers Gustav Süs durch die Tochter Amalie Süs; Schriftwechsel mit Wilhelm Scheben, Oberst Zwenger und Hauptmann v. Barfus betreffend Verbleib der Bilder von Jan von Werth (1882, mit Zeitungsartikeln betreffend zwei Portraits); Schenkung eines Bildes „Einsames Felsengebirge bei herannahendem Gewitter von Eduard Leonhardi durch Louis Guffanti (1882); Angebot der von der Firma Kuhlen & Pefser (?), Peter Kuhlen, Arnoldshöhe, gefundenen römischen Altertümer, Verkauf in das Ausland, Bericht von Robert Heuser über einen römischen Bodenfund, gefunden bei Ausschachtungsarbeiten für den Kanal zwischen Olivengasse und Richmondstraße (1882); Nachdrucke der Birbaumschen Stadtansicht mit Hilfe der alten Kupferplatten durch einen Julius Eduard Bennert (1882); Funde von römischen Särgen an der Schnittstelle der Zülpicher Straße zur neuen Stadtumwallung, Abgabe durch das Kriegsministerium an das Provinzialmuseum in Bonn (1882 mit Schreiben von Franz (?) Merkens mit Bitte um Einsatz für Köln als Abgabeort), Schenkung von zwei Bildern von Wilhelm Kray und Ferdinand Theodor Hildebrandt sowie von Zeichnungen von Henry Ritter, Alfred Rethel, Ferdinand Theodor Hildebrandt und Wilhelm Pero durch Dagobert Oppenheim (1882); Anzeige des Bürgermeisters Sürth, Roggendorf, Kreis Schleiden, über Diebstahl von Kunstschätzen aus dem Hause des Malers Louis Schmitz zu Mechernich (1882, Druck); Fund eines römischen Sarges beim Hausbau am Hahnenwall durch den Maurermeister Bernhard Nienhaus (1883); Angebot des Alexander Rive betreffend zwei Bilder des Andries Beth (1883); Erwerbungen, Schenkung von Münzen (1883); Auffinden eines Steinsarges durch einen Bauaufseher gegenüber der Pantaleonsmühle und an der äußeren Seite der alten Lindenalle (1883, mit gutachtlicher Äußerung durch Johannes Niessen); Übernahme eines römischen Glastellers (1883); Angebot von Bildern, unter anderem von Franz Defregger, durch J. M. Heberle; Angebot eines Selbstportraits von Anselm Feuerbach durch Dr. Felix Hettner, Trier (1883); Angebot eines Stadtplans von Köln von 1672; Angebote von Bildern durch Graf Kospoth betreffend Bilder von Adriaen van Everdingen (1883, mit Schriftwechsel mit dem Schwager Freiherrn von Diergardt); Angebot des Gottfried Kuhl, Andernach, betreffend eine Messe des Hl. Gregor; Angebot der Galerie Eduard Schulte betreffend ein Bild von Anton Seitz; Angebot des Malers W.F.K. Travers, Wiesbaden, betreffend ein Bild „Sorgenvolle Stunde; testamentarische Hinterlassenschaft des Eisenbahnbürovorstehers Heinrich Bause, Ursulakloster 6, betreffend eine Kommode und ein Aquarell von Adolf Wegelin; Angebot des August Strunck, Hennef, betreffend ein Bild „Johannes der Täufer von „Raffael aus dem Nachlass des Vaters, des Bürgermeisters Franz Strunck; Angebot der Gallerie Eduard Schulte betreffend Ludwig Knaus „Die Gräfin von Helfenstein; Angebot der Anna Sibilla Portz, Niederembt; Schenkung von Kupferstichen von Eduard Eichens durch die Tochter Malwine Eichens; Urlaubsgesuch von Niessen für München und die Schweiz (1883); Anfrage der Academie Royale de Beaux Arts, Antwerpen, betreffend Bestimmung der alten Museumsbilder; Angebote von Eduard Schulte (Bilder von Max Todt und Karl Friedrich Lessing), Gebrüder Bourgeois, Bild von Gérard van der Heive(?); Ankauf eines Bildes „Klosterruine von August von Wille (1884), Schenkung des Bildes „Herannahendes Gewitter von Anton Braith, München, durch Dagobert Oppenheim (1883); Angebot des Bildes „Abend durch Carl G. Rodde, Berlin; Angebot des Jean Maria Heimann betreffend das Bild „Schlacht bei Worringen von Nicaise de Keyser; Antrag Kaesen betreffend Sonderausstellung für die von Dagobert Oppenheim geschenkten Bilder, Ablehnung durch Oppenheim (1884); Angebote Eduard Schulte betreffend ein Bild von Oswald Achenbach „Santa Lucia bei Neapel und Rudolf Friedrich von Deutsch „Penelope, von Ludwig Munthe, „Winterlandschaft, Todt „Tanzszene aus dem Dreißigjährigen Krieg; Auffindung eines venezianischen Dukaten bei der Instandsetzung der Uferböschungsmauer an dem Frohngassen-Hafen (1894); Schenkung von Medaillen und Gipsabgüssen durch Johann Lorenz, Medailleur der Hamburgischen Münzstätte (1884); Verhandlungen mit N.L. Lepke, Berlin, betreffend Ankauf eines Bildes Edmund Hildebrandt „Ein Lichtstrahl durch den Kunstverein; Angebote des Kunsthändlers Hirsch; Angebote des Fritz Roeber; Neues Reglement für die permanente Kunstausstellung des Kölnischen Kunstvereins (1873, Druck), Verhandlungen um Ausleihe des Bildes der Königin Luise von Gustav Richter durch die Nationalgalerie Berlin, Ablehnung (1884, mit befürwortenden Schreiben an den Oberbürgermeister, unter anderem von Ludwig Bamberger, Carl Joest, Minister Gustav v. Gossler), Schenkung einer Büste von Karl Simrock von Robert Cauer, Rom, durch den Kölnischen Museumsverein; Empfehlung Niessen zum Ankauf aus einer Auktion bei Lempertz; zur Verfügung stehende Ankaufmittel; Bitte um Ausleihe eines Bildes „Streitende Theologen von Otto Günther durch die Witwe Johanna G. (1884); Angebot der Gebrüder Bourgeois betreffend drei Bilder von Roger van der Weyden (1884); Angebote von Alexander Rive betreffend Peter Claussen, Johann Christian (?) Dahl; Angebot des Kunsthändlers J. E. Goedhart, Amsterdam, betreffend das Bild „Rauchender Zecher von Adrian von Ostade (1884), Verwendung der Stiftungsmittel Carl Abels, Vorstellung des Vorstandes des St. Marien-Hospitals (1884, mit Angebot der Gebrüder Bourgeois); Angebot einer Kupferstichplatte durch den Besitzer J. B. Laa, Koblenz (1884), Ankauf von Münzen; Ausleihe für eine Otto Günther-Gedächtnis-Ausstellung in der Nationalgalerie; Angebot der Kunsthandlung N.L. Lepke (1884), Angebot des Kunsthändlers J. Hollender, Brüssel, Schenkung des Portraits des ehemaligen Pfarrers Johann Kaspar Joseph Hackenbroich von St. Kunibert, gemalt von Maler Joseph Weber durch Auguste Teller, Rott bei Hennef, beziehungsweise ihren Bruder Pfarrer Edmund Teller, Lendersdorf (1884), Schenkung von vier Bildern (Pierre Mignard, Friedrich Wilhelm Schirmer, Conrad Fehr und Harry Jochmus) durch Dagobert Oppenheim (1884).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 258
Umfang : ca.250 Blätter
Aktenzeichen : 400 I 7D 13
HI XIII 3 3, 6
402 HI 101, 6



1885-1888
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Antrag auf Ausleihe für eine Andreas Achenbach-Ausstellung in Düsseldorf (1885); Angebote von Kunsthändlern, unter anderem A. Croiset, Den Haag, J.E. Goedart, Amsterdam (Frans Hals), Emil Ph. Meyer & Co, Berlin, betreffend Bilder von Rachel Rugsch, Sir Joshua Reynolds, Willem van Mieris, Ruysdael, Reproduktion der Odyssee-Bilder von Friedrich Preller durch den Bruckmann Verlag; Schenkung des Portraits des Oberlehrers am Realgymnasium, Johann Jakob Weyland, von Julius Roeting, Düsseldorf, durch die ehemaligen Schüler, Angebot eines Bildes von Johann Wilhelm Preyer durch Joseph Brüning, Düsseldorf, Bitte von Gustav Michels zur Einberufung der Kunstkommission betreffend Gerücht, das grüne Emailleglas zu einem hohen Preis verkaufen zu wollen, ablehnender Beschluss des Stadtrats betreffend Verkauf ausgeschiedener Gemälde (1885); Zustimmung des Direktors des Realgymnasiums betreffend Ankaufspreis der Canalettos seiner Familie, Angebot von Otto Troitzsch, Kunstinstitut für Ölfarbendruck, zur Abgabe von Bildern des Kronprinzenpaars, Angebote des N. Steinmeyer betreffend Bilder, unter anderem von Christian Ludwig Bokelmann, Narcisse(?) Diaz; Schenkung des Bildes „Landschaft und Bett der Isar zwischen Toelz und Lenggries von Josef Wenglein durch Dagobert Oppenheim (1885); Schenkung der Harzlandschaft von H. Freische, Düsseldorf, durch Emil Peill; Schenkung des Portraits Dagobert von Oppenheim von Julius Schrader durch Freiherrn Eduard von Oppenheim anlässlich des Todes des Bruders Dagobert (1885); Ankäufe auf der Friesen¿schen Auktion (März 1885), leihweise Überlassung von Bildern des Gymnasial- und Stiftungsfonds für die Ausschmückung unter anderem des Senatssaales mit Bürgermeister-Portraits, auch des Museums mit dem Doppelbildnis des Ratsherrn Gerhard Pilgrum und seiner Frau von Bartholomäus Bruyn; 1885); Angebot des Prof. August Rincklake betreffend zwei von Palma Vecchio und Caspar Netscher; Angebot des Portraits von Ludwig Uhland, gemalt von dem Maler Heinrich Läpple, Stuttgart; staatsanwaltschaftliche Ermittlungen betreffend unbefugten Nachdruck des Königin Luise-Bildes von Gustav Richter; Hinweis des Malers Theodor Spitta auf zwei Bilder von Sebastian Vrancx und Jean (Johann Gottlieb?) Hackert, Angebot von zwei Gemälden der Kunsthandlung Boussod, Valadon & Cie., Paris (1885, mit gutachtlicher Äußerung des Sachverständigen Eug. Féral, Paris); Angebot des Kunsthändlers Léon Gauchez, Paris, testamentarische Schenkung von zwei Bildern (Dichterkrönung von Friedrich Wilhelm Matersteig, „Ansicht von Rom von Georg Osterwald) aus dem Nachlass der Henriette von Kaufmann, Angebot eines Mosaiks durch Graf Henckel von Donnersmarck; Zusendungen von Bildern, teils veranlasst durch die Kommissionsmitglieder, Votender Kommissionsmitglieder; Angebot eines Frans Hals durch die Gebrüder Bourgeois (1885); Angebot seiner Werke durch den Maler Albert Dressler, Berlin; Angebot von N. Steinmeyer betreffend einen Jan van Goyen und einen Hackert, Schriftwechsel mit dem Kunsthändler J.E. Goedhart, Amsterdam, und N. Steinmeyer, Köln, betreffend Fälschungen der bei ihnen angekauften Bilder, Rechtfertigungen der Kunsthändler (1885-1886); Angebot des Kunsthändlers de Francisca, Rom (1886, mit Preisliste); Schenkung der Büste von Hiller, angefertigt von Anton Werres, durch Dagobert Oppenheim; Angebot des Bildes „Im Takte durch den Maler Max Volkhart, Düsseldorf; Angebot von Emil Ph. Meyer & Co Berlin betreffend Gemälde von Wilhelm Claesz Heda; Angebot der Witwe Justizrat Max Du Mont betreffend Verkauf eines Bildes von Jan Boot gegen Rente; Vorbesichtigung einer Auktion bei Lempertz am 1. April 1886, Ankaufvorschläge von Niessen betreffend Gemälde von Heda, Jakob Ruysdael, Meindert Hobbema, Rembrandt); Angebot der Kunstveiligen te Amsterdam betreffend einen Jan Steen (1886); Angebot eines Bildes aus der Rembrandt-Schule von Carl Wachtler, Berlin; Angebot eines Andreas Achenbach durch Eduard Schulte, Ankauf (1886); Unordnung im Schaukasten für die Medaillen; Vorstellung einer Sammlung eines Kunsthändlers betreffend alte Meister in der Wollkenburg, Angebot eines Blumenstücks von Abraham Mignon; Schenkung eines Bildes „Stickendes Mädchen am Fenster von August von der Embde durch die Töchter Mathilde und Emilie; Angebote der Kunsthändler N. Steinmeyer und J.E. Goedhart, Amsterdam, zur Beschaffung von Ersatzbildern für die angeblich gefälschten Bilder von Cuyp und Ostade, jedoch ohne Anerkennung einer zeitlichen Frist; Angebote von zwei Defreggers durch Eduard Schulte; Angebot eines Bildes von Peter Quast; Angebot von zwei Bildern von Jean Baptiste Greuze und Jan I. Davidsz de Heem durch Emil Ph. Meyer & Co, Berlin; Angebot eines Stichs von einem Bismarck-Portrait Lenbachs durch den Kunstverlag Adolf Schmitz, München, Angebot einer Zeichnung des Sohnes von Otto Schwerdgeburth betreffend den Osterspaziergang im Faust, Angebot von J. Goldschmidt, Berlin, betreffend ein Bild von K. van Bassen (1886), Angebot eines David Tenniers durch den Kunsthändler F. Michel, Paris; Angebot eines Bildes von Wilhelm Sohn durch die Kunsthandlung Bismeyer & Kraus, Düsseldorf, Angebot eines Bildes von Jan Frans Soolmaker durch J. Jacops; Schenkung eines Bildes des Bürgermeisters Johann von Reidt, gemalt von Bartholomäus Bruyn, durch den Rentner Eugen Felix, Leipzig, über August Hartel, Leipzig; gutachtliche Äußerung Niessen zu einer Versteigerung im November 1886; Angebot der Gebrüder Bourgeois (Zeichnung von Rubens, Portrait von Terburg (=ter Borch?); Aufforderung an den Kunsthändler Goedhart, Amsterdam, zur Zurücknahme des Bildes von Ostade und Überweisung der Kaufsumme; Überweisung eines Bildes „Einzug Jesu in Jerusalem von Ernst Deger durch die Nationalgalerie in Berlin zwecks Ankaufs; Ankauf eines Bildes „Häusliche Scene von Franz Defregger, Tausch gegen ein von Eduard Schulte angebotenes Bild „Ringkampf in Tirol von Defregger, Vermittlung von Eduard Joest und Jean Marie Heimann; Angebot eines Bildes von Mathys van die Poel durch den Kunsthändler Auguste Riblet, Florenz, Erwerb von zwei Kupferstichen betreffend den Altenmarkt bei dem Antiquariat Rosenthal, München (1887); Vorschlag des Händlers Roos zum Tausch des Ostade gegen einen G. van Donck, Verlängerung der Frist für Goedhart und Steinmeyer betreffend Umtausch der Bilder (1887); Angebot eines Gemäldes von Eduard Grützner, Vorschlag zum Tausch des Ostade gegen einen Jordaens, Ablehnung, Beratungen betreffend weiteres Vorgehen gegen Goedhart und Steinmeyer, Beratung einer Klageerhebung, Angebot des Händlers Roos betreffend Tausch des Ostade gegen das Bild „Die Kinder von König Karl I. von England von Anton van Dyck, Schriftwechsel mit Goedhart (1887-1889); Angebot eines Jan Steen durch G. Wittekind, Mainz, Kaufempfehlung von Niessen gegen spätere Rücknahme durch Niessen und Erstattung des Kaufpreises (1887); Schenkung einer Kinderstudie von Ludwig Knaus, Berlin, sowie eines Geflügelbildes „Stalltragödie von Gustav Süs, Düsseldorf, durch den Kölnischen Museumsverein, Dagobert Oppenheim (1887); mehrere Schreiben von Franz Defregger betreffend Anfertigung eines Bildes für das Museum, Ankauf des Ringkampfs (1885-1886); Schenkung eines Landschaftsbildes von Hermann van Swanefeld durch die Witwe von Christian Boisserée (1887); Angebot eines Bildes von Ludwig Munthe durch den Kölnischen Kunstverein (1887); Schenkungsangebot des Krugfabrikanten Johann Korzilius betreffend einen Pokal mit Bildnis des Kaisers; Angebot der Antiquitätenhandlung M. Pollakl & Cie. Frankfurt betreffend Bild „Jupiter und Antiope, angeblich von Anton van Dyck; Inventarisation der vom Stadtbauamt II am 6./7. Juni [1887] ins Museum gesandten Altertümer; Vernehmung des Antiquitätenhändlers Carl Offermann betreffend Erwerb von römischen Altertümern (1887), Verwaltung der Funde; Angebot einer Medaillen-Sammlung durch J.E. Bennert, Köln; Angebot eines Ruysdael durch einen Händler Fredupp, Empfangbescheinigungen über beim Museum von Händlern hinterlegte Kunstgegenstände zwecks Besichtigung durch die Kommission; Angebot einer Waffensammlung, schließlich nur einer romanischen Christus-Figur durch Marie Scherr geborene DuMont, Bingen; Angebot von Kuno Stommel betreffend zwei Bilder, Portraits, Angebot des Architekturmalers Paul Graeb betreffend Bild der Stiftskirche in Stuttgart von Demmer und Landschaft von [Noah?] van de Meer von Harlem; Abgabe von im Archiv gefundenen Gegenständen in einer Holzkiste (mit Verzeichnis über Grabung bei Ausschachtungsarbeiten am Marsplatz 10/12, 1887, mit Erläuterungsbericht), Angebot des Malers Georg Lebioda betreffend Pokal Ludwig I. von Bayern an Nikolaus Becker und Album (1887, mit Zeitungsartikel von Hermann Becker über Nikolaus Becker in der Zeitschrift Didiskalia Nr. 246, 1887); gutachtliche Äußerung zum Auktionsankauf eines Bildes von Allaert van Everdingen und von (Jan Miense?) Molenaer, Preislimits der Kommission (1887); Funde bei Ausschachtungsarbeiten (1888), Angebot des Malers Georg Bleibtreu betreffend Anfertigung eines Bildes des Kronprinzen Friedrich auf dem Schlachtfeld von Wörth (1888); Schenkung des Bildes „Küste der Normandie von Eduard Spörer, Paris, durch Dagobert Oppenheim (1887); Angebot des Chr. Ludwig Steffen, Stettin, betreffend Bild „Danae von Georg von Kügelgen, Schenkung des Kunstkritikers Dr. Jan Willem Zürcher, Amsterdam, betreffend Radierungen von Frederik Willem Zürcher (1888).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 259
Umfang : 285 Blätter
Aktenzeichen : 400 I 7D 13
HI XIII 3 3VII
402 HI 101



1888-1889
Geschenke und Ankäufe für das Museum


Enthält : Geschenkangebot des Architekten Pflaume betreffend einen römischen Gedenkstein (1888); Angebot eines „Hiob, angeblich von Ribera, durch den Kunsthistoriker Franz Büttner, Ablehnung eines Ankaufs (1888, mit Stellungnahme der Kommissionsmitglieder); Angebot der H.L. Neuman Kunsthandlung, München, betreffend ein Bild „Mutter mit Kindvon Gabriel Max (1888); Bericht des Telegraphen-Mechanikers Rhode betreffend Urnenfund auf der Gereonstraße vor Klingelpütz (1888); Schriftwechsel mit v. Lenbach betreffend Kopie eines Bismarck-Bildes, gezeigt auf der Kunstausstellung in Köln, Angebot von Lenbach eines neuen Bismarck-Bildes (1888); Angebot des Malers Georg Bleibtreu, Charlottenburg, betreffend, ein Bild des Kronprinzen am Abend der Schlacht bei Wörth (1888); Angebot von August Gerber betreffend ein Medaillon-Portrait von Kaiser Wilhelm I., Plazierungswünsche (1888); Schenkung des Bildes „Gang zum Kranken von Adolph Lüben durch Dagobert Oppenheim (1888); Schenkung römischer Altertümer durch J.E. Bennert, Inventarisierung, auch Kaufangebot eines deutschen Talers (1888); Schenkung des Bildes „Sommernacht in Norwegen von A. Normann durch den Kölner Museumsverein (1888); Angebot des Malers Gustav Richter betreffend Anfertigung eines Kaiserbildes von Wilhelm I. (1888); Angebot des Rechtsanwalts Franz Zeiser, Bruchsal, betreffend Bilder aus dem Nachlass Kanzler in Rom (1888); Bericht über den Fund eines römischen Mosaikbodens am Cäcilienkloster gegenüber der Schule (1888, mit Zeichnungen); Fund von römischen Altertümern am Maria-Ablaß-Platz (1888); Empfehlung des J.M. Heimann (?) betreffend Ankauf eines gotischen Altars aus der Kalkarer Schule bei der Galerie Gebrüder Bourgeois, nachträglicher Erwerb über den Käufer Adolph Fröschels, Hamburg (1888); Angebot der Galerie Eduard Schulte betreffend Bild „Der Tanz unter der Linde von Ludwig Knaus (1888); Angebot von Johannes Fastenrath betreffend Vermittlung des Ankaufs eines alten Tellers als Geschenk der Stadt an Bismarck (1888); Listen des Stadtbauamtes betreffend römische Fundstücken, gefunden auf dem Vorplatz des Südbahnhofs, auch bei Kanalbauten in der Alten Wallgasse, der Magnusstraße, am Marsplatz, am Klingelpütz, in der Palm- und Eintrachtstraße, auf dem Hahnentorplatz, in der Benesisstraße, am Hilfskrankenhaus, (1888); Angebot der Gyps- und Elfenbein-Masse-Figuren-Fabrik E. Laurenzi, Köln, betreffend eine Hermes-Statue für das Kunstgewerbemuseum (1888); Ankauf einer „Szene unter dem Freiheitsbaum auf dem Neumarkt (1888); Angebot von Eduard Schulte betreffend „Taschendieb auf dem Jahrmarkt von Ludwig Knaus (1888); Antrag Niessen auf zweckmäßige Aufstellung und Beleuchtung der Sammlung von Gipsabgüssen, Kritik an dem Vorschlag Pflaumes, den Hof des Kreuzgangs zu überdachen (1888, mit Auflistung der Abgüsse, Schriften Niessen zur Zeichenschule des Wallraf-Richartz-Museums und des Zeichenunterrichts 1867, 1883, Drucke, sowie zur Überdachung des Museumshofes und zur Gründung eines Kunstgewerbemuseums, 1885, Vervielfältigung); Angebot des Bildhauers Carl Voss, Rom, betreffend Plastik Amour und Psyche (1888); Angebot einer Plastik Bismarck und Moltke von Carl Cauer (1888); Transport eines römischen Gedenksteins (1888); weitere Listen über Grabungsfunde; Schriftwechsel Pabst mit Hettner, Trier, betreffend Bilder einer dortigen Gemäldesammlung (1888); Angebot eines Arnoldo Terracina, Cortona, betreffend zwei Praedellen, angeblich von Giotto; Angebot eines Bh. Fiedler, Triest, betreffend ein Bild von Bellini (1888); Angebote römischer Altertümer von Carl Offermann (1888), Angebot einer Frau Henry Moser, Kanton Zürch, betreffend ein Bild von A. van Everdingen (1888); Übersendung des Bildes Bismarck von Lenbach, Ankauf (1888); Angebot eines Weber¿schen Bildes durch Kommerzienrat Bockmühl, Düsseldorf (1888); Angebot eines Bildes Bismarck von Lenbach durch Fritz Gurlitt (1888), Angebot N. Steinmeyer in der Cuyp-Ankaufsangelegenheit, Ersatzangebot, Geschenk eines Tizian (1888); Bilderangebot von Heinrich Henschel, Köln (1888); Angebot römischer Altertümer durch J.H. Braschoß, Köln (1888); Schenkung eines Bildes „Gebirgslandschaft mit Mühle von Albert von Everdingen durch Dagobert Oppenheim (1888); Auffindung eines Mosaikbodens auf der Baustelle des Hotelbesitzer Christoph, Hotel Disch, in der Brückenstraße (1888, mit Zeichnung); Angebot des Malers Louis Kehlmann betreffend „Nachmittag an der Küste von Schleswig (1888); Klageermächtigung des Stadtrats gegen N. Steinmeyer betreffend Auflösung des Kaufgeschäfts (1889).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 262
Umfang : 271 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3VIII
402 HI 101



1890-1893
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Übernahme eines Solnhofener Steinreliefs, auf Empfehlung von Arthur Pabst, Inventarisierung (1889); Bitte des Düsseldorfer Geschichtsvereins um Genehmigung zur Anfertigung einer Reproduktion von Alfred Rethels Zeichnung des Norbert Burgmüller zwecks Ehrung des Komponisten; Werbeblatt der Beyenbach¿schen Metallwarenfabrik betreffend Medaillen, besonders für eine Dreibund-Medaille (1889, Prospekt); interner Schriftwechsel betreffend eine fehlende Verfügung zur Übersendung von acht Medaillen (1890); Schenkung einer Zeichnung von Johann Heinrich Richartz durch den Kölnischen Kunstverein (1890); Übernahme einer Mappe von Lichtdrucken von Bildern des Hans von Marées durch Conrad Fiedler, München (1890); Zusendung eines Katalogs mit Denkmünzen der Firma L. Ch. Lauer, Nürnberg (1890), Beschlüsse der Museumskommission und der Gemälde-Ankaufs-Kommission zum Ankauf von Gegenständen, unter anderem von römischen Altertümern, auch Gemälden und Skulpturen, unter anderem von den Antiquitätenhändlern Gebrüder Bourgeois, Gallerie Schulte unter anderem (1890-1891); Verzeichnisse der beim städtischen Kanalbau gefundenen Gegenstände (1890-1892), Verhandlungen, Erwerb eines holländischen Familienbildes von Gonz. Couques von der Ehefrau des Landrats v. Erden (1890); Genehmigung eines Handvorschusses zur Bezahlung von römischen Altertümern per Handkauf (1890); Schenkung eines Familienbildes des Kammerpräsidenten Franz Begasse, Köln, gemalt von Carl Begas, durch den Nachfahren Landesbaurat Dreling, Düsseldorf (1890); Werbeschreiben der Firma August Gerber betreffend sein von Antonio Vanni, Frankfurt, angekauftes Skulpturen-Museum (1890, mit Katalog, Druck, 42 Seiten); Beratungen betreffend Ankauf von Gemälden aus der Sammlung Merlo (1891), Angebote eines Sammlers Friedrich Woltereck, Hamburg; Schenkung der Büste der Kaiserin Augusta von dem Bildhauer Bernhard Roemer durch Gustav v. Mevissen, Aufstellung der Büste (1891); Ankauf eines Ölbildes von Willem van Mieris, auf Anregung von Heimann (1891); Funde bei Kanalbauarbeiten in der Händelstraße (1891); Schriftwechsel mit dem Kölnischen Kunstverein betreffend Austausch der Skulptur Amor und Psyche von Carl Voss gegen Rückgabe einer Loreley-Skulptur desselben Künstlers (1892); Verzeichnis der in städtischen Amtsräumen, auch bei Baurat Stübben, befindlichen fränkischen Altertümer; Mitteilung des Antiquariats J.M. Heberle betreffend Versteigerung der Sammlung Habich, Kassel (1892); Empfehlung des Architekten Pflaume zum Erwerb eines von Frans Snyders; Ankauf eines Bildes von Eduard Grützner bei Kunstanstalt (vormals Gustav W. Seitz) Wandsbek-Hamburg; Empfehlung eines Dr. Niemeyer, Baden-Baden, betreffend Ankauf der Sammlung Josepf Greven, Köln; Empfehlung von Jean Maria Heimann zum Erwerb eines von Stephan Bourgeois, Paris, angebotenen Bildes von Hendryk (?) Leys, „Le Cabinet d¿Ersame (1892); Ankauf von Bildern aus der Sammlung Butler, London, auf Empfehlung des Geheimrats Wilhelm v. Bode, Berlin, unter anderem eines Claude Lourain; Übernahme der auf der Alteburg beim städtischen Wasserwerk verwahrten römischen Altertümer; Schenkung von Handzeichnungen, Stichen und Photographien durch Arthur vom Rath (1892); Schriftwechsel mit der Tiefbauverwaltung betreffend Auffinden von römischen Altertümern; Verhandlungen um Ankauf des Bildes von Georg Bleibtreu „Landung des großen Kurfürsten auf Rügen, Interesse der Kaiserin Friedrich für Erwerb durch das Museum (1892); Beschwerde des Carl Offermann, Köln, über Aldenhoven und dessen Haltung, nichts von O. und dessen römischen Sachen kaufen zu wollen (1892); Angebot eines Hugo Müngersdorff betreffend eine frühgotische Figur (1892); Angebot von August Gerber zum Verkauf von Gipsabgüssen (1892, mit Listen und Nachtrag zum Catalog über Gips-Abgüsse, Druck, 12 Blätter); Führer durch das Suermondt-Museum Aachen (Druck, 35 Seiten), Annahme eines Geschenks von August Wittig, Düsseldorf, betreffend Abgüsse von zweien seiner Werke (1893), Aufstellung der Plastik „Amor und Psyche von Voss, Ausmittelung des geeigneten Standortes, Rücknahme der Loreley; Verhandlungen um Erwerb von Gemälden, unter anderem aus der Erbschaft Bourel (Predella), vom Kunstclub/Cercle des Beaux Arts, Rotterdam, de Kyper (1893); Angebot des Konservators Niessen betreffend Stiftung eines seiner Bilder, dessen Hängung (1893); Verhandlungen betreffend Zeichnungen von Friedrich August v. Kaulbach, angeboten von der Verlagsanstalt für Kunst und Wissenschaft, vormals Friedrich Bruckmann, München; Verhandlungen mit niederländischen Händlern; Altertumsfunde in der Luxemburger Str., verkauft von dem Bauherrn an den Händler Alfred Werther, Rückforderung durch die Stadt (1893, mit Bedingungen für den Verkauf städtischer Baugrundstücke, Druck, 4. Seiten); Fund eines römischen Bleisargs an der Luxemburger Straße (1893); Verhandlungen um Ankauf eines Familienbildes von Albert Cuyp, Zustimmung von Stelzmann (1893); Übernahme der von der Fortifikation beim Bau der Stadtumwallung gefundenen Altertumsgegenstände (1893, mit Verhandlungsprotokoll der Übernahme, Verzeichnisse), Ablehnung des Ankaufs eines Rembrandt-, eines Rubensbildes (1893); Kredit für Ausgrabungen auf der Luxemburger Straße, Ergebnisse; Erwerb römischer Altertümer aus der Sammlung Wolff durch den Assistenten Anton Kisa (1893).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 263
Umfang : 259 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3IX
402 HI 96



1893-1899
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Bitte von August Gerber um Aufklärung betreffend Ablehnung seines Angebots zur Abgabe der Modelle (1893); Angebot eines Rubensbildes durch den Conte Politi Flamini, Italien; Kaufangebote, teils Schenkungen von römischen Altertümern durch Meurer, Hermann Wolff, Dr. Konrad Cüppers, Köln, Ankauf bei den Händlern Becker und Zimmermann, Übernahme des Bildes „Am Rhein von Robert v. Haug von dem Stadtmuseum in Dresden, Verhandlungen von Hermann Pflaume, Ankauf von Figuren „Insbrucker Grabdenkmal (1894); Stornierung einer Rechnung betreffend Ankauf eines fränkischen Ohrgehänges, da angeblich Fälschung (1893); Ankauf des Bildes „Wallachische Post von Adolf Schreyer, Angebot der Galerie Schulte (1893), Ankauf von drei Kupferstichen von Friedrich Warnecke, Köln; Ablehnung eines Genrebildes von Oskar Begas; Erwerb der Sammlung römischer Altertümer der Erben des Kanzlers Michael Gustav Schenk, Freiherr Klemens von Schorlemer, stammend aus Ausgrabungen an der Aachener Straße (1893); Angebot der Photographischen Gesellschaft Berlin betreffend Photographie des Bildes „Die feierliche Eröffnung des deutschen Reichstages durch Kaiser Wilhelm II. am 25. Juni 1888 von Anton von Werner; Schenkung einer Sammlung fränkischen Altertümer durch Eugen von Rath (1893, mit Auflistung); Ankauf verschiedener Altertümer; Angebot eines germanischen Goldschmucks durch einen Herrn Werther; Ankauf des von Steinmeyer angebotenen Rubens-Bildes von Lord Dudley „Juno dem Pfau die Augen des Argus aufsetzend mit Hilfe freiwilliger Beiträge von Bürgern (1894, mit Schreiben von Hermann Pflaume und August Heuser, gutachtliche Stellungnahme von Wilhelm Bode, Zeichnungsliste Kölner Bürger); Schenkung von zwei Büsten von Peter Cornelius und Gottfried Johann Schadow durch den Bildhauer August(?) Wittig; Kaufangebot des Alfred Werther betreffend eine römische Glasbüste, gefunden in der Nähe des Zeughauses (1894); Verkaufsangebot des Alexander Rive betreffend zwei Bilder von Jakob Adriansz Backer, eines Rembrandt-Schülers; Schenkung von Bildern durch Peter Guffanti, Brüssel (1894), Ankauf eines Bildes von Jan Steen bei N. Steinmeyer, Ausbesserung eines Schadens; Annahme einer Schenkung des Schaaffhausen`schen Bankvereins betreffend 4 Bilder; Testament der Elsa Graeb geborene Techow betreffend Schenkung eines Nachlassteils des Malers Karl Graeb (1893), Einsteigerung aus der Auktion Max Clavé-Bouhaben bei J. M. Lempertz (H. Lempertz¿ Söhne), Schriftwechsel mit Landgerichtsrat Karl Peltzer und N. Steinmeyer betreffend Hochtreiben des Preises für das Bild des Bürgermeisters Johann von Lyskirchen von Geldorp Gortzius, Hängung des Bildes im Senatssaal nach gutachtlicher Stellungnahme durch Heimann; römische Altertumsfunde beim Bau der Küche des Augusta-Hospitals (1894); Liste der römischen Funde, die beim Kanalbau in den verschiedensten Teilen der Stadt gefunden wurden (1894), Angebot des Nachlasses des Malers Otto Brandt; Angebot eines römischen Elfenbeinstabes durch den Händler Alfred Werther, Angebot des Konservators Niessen, zum Kunsthistorischen Kongress zwei seiner Bilder auszustellen; Liste der beim Kanalbau gefundenen römischen Altertümer (1894); Schenkung eines Bildes von Frederik Vezin (1894); Geschenk des Notars Stephan Fröhlich betreffend die Nachbildung eines römischen Schwertes, das An der Eiche/Dreikönigenstraße gefunden worden war und dessen Original im Zentralmuseum in Mainz liegt; Kaufangebot des Sammlers H. Wolff betreffend römische Altertümer (1895); Angebot von zwei Bildern von Geldorp Gortzius durch eine Frau Joseph Raemakers, Roermond; Schenkung des Bildes „Der Held des Dorfes von Mihaly Muncacsy durch Fritz von Wittgenstein, Angebot des Kartons eines Domfensters betreffend das erste Konzil in Rom beziehungsweise das Petri-Fenster, entworfen von Leonhard Faustner, Verhandlungen Aldenhoven mit dem Händler Goedhart; Schenkung des Marinebildes „Motiv bei Vlissingen von Theodor Weber durch den Kölnischen Museumsverein, Heimann (1895); Ankauf eines Stilllebens von Frans Snyders; Schenkung einer Handzeichnung von Eduard Mandel durch Wilhelmine Nütten, Zürich; Angebot eines Bildes von Ernest Stingemeyer durch Edouard Deleener, Enghien, Belgien; Angebot des Rethel-Zyklus aus dem Krönungssaal in Aachen durch die Vereinigung der Kunstfreunde, Berlin; Angebot eines in Bonn gefundenen römischen Grabsteins durch den Missionar A. M. Bodewig, Bonn (1895, mit Zeichnung); Auktion bei Lempertz, Erwerb von zwei Bildern des „Severinmeisters, Ersteigerung des Quentin Massys durch Oskar Carstanjen; Eröffnung der neuen Abteilung mit farbigen Gipsabgüssen am 2. Weihnachtstag (1895, mit Auflistung von dreizehn Spendern: Raoul Stein, Emil Oelbermann, Emil vom Rath, Johann Nepomuk Heidemann, Frida Mond, Louis Hagen, Eugen Pfeifer, Carl Eltzbacher, Gustav von Mevissen, Wilhelm Peill, Otto Andreae, Valentin Pfeifer, Eugen Rautenstrauch); Schenkung eines Portraits von Johann Heinrich Richartz von Ernst Laddey durch den Rentner Jacob Rommel (1896), Schenkung aus dem Vermächtnis des Dagobert Oppenheim, Einrichtung eines Gedenksaales (1890); Schenkung von altertümlichen Wandbildern aus dem Hause Hohe Straße 79 durch Peter Weiler, Köln; Ansteigerung eines Canaletto sowie von Kupferstichen, unter anderem von Dürer und Rembrandt, auf einer Auktion bei Lempertz; Auffindung von Altertümern bei Straßenarbeiten An St. Katharinen; testamentarische Hinterlassenschaft des Oberlandgerichtsrates Johann Wilhelm Nakatenus zugunsten des Kunstgewerbe- und des Wallraf-Richartz-Museums (1893/1894); Angebot eines patriotischen Großgemäldes „Der Friedensbund durch den Maler Otto Knille; Angebot eines Bildes von Philipp Wouvermann durch Johannes Baumgarten, Koblenz; Erwerb eines Antwerpener Schnitzaltars; Schenkung eines Gemäldes „Magdalena von Luca Giordano durch Nik. Steinmeyer; Erwerb von Kupferstichen von Dürer und Rembrandt bei Verlagsbuchhandlung Gutekunst, Stuttgart; Überreichung einer römischen Münze durch den Central Dombau-Verein, gefunden auf dem Grundstück „Rheinischer Hof (1897); Ergänzung von Gipsabgüssen; Erwerb einer Landschaft von Jan Froymans (?) bei Steinmeyer (1897); Rechtfertigung Aldenhoven gegenüber dem Beigeordneten betreffend Zurückhaltung beim Ankauf von Kupferstichen auf einer Auktion bei Lempertz (1897); Schenkung eines Jan(?) van Goyen aus den testamentarisch hinterlassenen Mitteln der Erben Nakatenus; Schenkung eines Aquarells „Der Gelehrte, Schenkung des Portraits Eduard Kühlwetter von Carl Sohn senior durch den Sohn K.; Schenkung eines Bildes von Francisco Pradilla y Ortiz durch den Kölnischen Museumsverein, Heimann und Robert Esser (1897); Erwerb von Kupferstichen aus der Sammlung Sträter, versteigert bei der Firma Gutekunst, Stuttgart (1898); Bezahlung von Sendungen der Photographischen Gesellschaft, Berlin (1898), Schenkung römischer Grabskulpturen durch Julius van der Zypen, Erwerb eines Bildes „Portiuncula von Bartholomé Esteban Murillo (1898, mit umfangreicher Zeichnerliste, gutachtlicher Stellungnahme von Wilhelm Bode und Carl Justi, Briefe von Spendern, unter anderem Peter Joseph Stollwerck); Schenkung eines Bildes „Und vergib uns unsere Schuld von Walther Firle (1898); Schenkung von Bildern und Büchern aus dem Besitz des Bildhauers Peter Fuchs durch die Witwe, Aufteilung auf das Kunstgewerbemuseum, das Wallraf-Richartz-Museum und die Stadtbibliothek (1898, mit Liste, auch Liste der geschenkten Bücher, unter anderem Schedel¿sche Weltchronik, Koehlhoff¿sche Chronik, Liste betreffend Verteilung einer Fotografie eines Gemäldes an die Stifter); Schenkung eines Brustbildes Papst Leo XIII. von Franz von Lenbach durch den Kölner Museumsverein (1899); Schenkung einer Sammlung von Medaillen mit Abbildungen berühmter Gebäude durch den Konsul Hans Leiden und eines Selbstportraits der Anna Maria Schürmann durch Frida Mond, London (1899).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 260
Umfang : 255 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3X
402 HI 101,10



1884-1889
Prozess der Stadt Köln gegen N. Steinmeyer betreffend Ankauf des Albert Cuyp-Bildes Rast nach der Jagd


Enthält : Korrespondenz Steinmeyer mit Konservator Niessen betreffend Ausstellung des Bildes, Einberufung der Museumskommission, Bildankauf; Kritik von A. Bredius „Die Auktion von Friesen und die neuesten Ankäufe der Kölner Gemäldegalerie, in: Kunstchronik, 20. J., Nr. 30, 7. Mai 1884; Schriftwechsel mit den Sachverständigen Eug. Féral und Warneck, Paris (1885); gutachtliche Äußerungen; Gegenstellungnahme von Steinmeyer (1886); Korrespondenz Steinmeyer mit dem Konservator, der Museumskommission und dem Kommissionsmitglied Baurat Pflaume betreffend Erstattung des Kaufpreises, Rücknahme und Tausch, Tauschofferten, Einsatz von Sachverständigen, Ablehnung durch Steinmeyer (1886/1887); Verteidigungsschrift Steinmeyers (1887, mit Anlagen, Lithodruck); desgleichen Rechtfertigungsschreiben Steinmeyers an die Stadtverordneten (1888, Lithodruck)Angebot eines weiteren Cuyp, Sachkenntnis des Gutachters Bredius, überhaupt Vertrauenswürdigkeit der vorgeschlagenen Gutachter; Begutachtung des neuen Cuyp durch Bode (1888); Klage gegen Steinmeyer auf Auflösung des abgeschlossenen Kaufgeschäfts, Klageschrift des Rechtsanwalts Johann Joseph Fischer; Artikelserie von P. von Melingo, Die Fälschung von Kunstwerken, Antiquitäten und Raritäten, in: Der Zeitgeist, Beiblatt zum Berliner Tageblatt Nr. 7, 18. Februar, Nr. 8, 25. Februar, Nr. 9, 4. März 1888; Klageerwiderung des Anwalts Peter Landwehr; Kostenberechnung Fischer auf der Grundlage eines Vergleichs (1889).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 261
Umfang : ca.100 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3
402 HI 101



1899-1903
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Angebot des Sortimentbuchhändlers Paul Neff, Stuttgart, betreffend Veröffentlichung über die Ausgrabungen von Pompeji; Sammlung Forst: Verhandlungen, Stellungnahmen von Aldenhoven und Falke, Schriftwechsel mit den Erben, Bezirkspräsidenten Halm, Straßburg, Versteigerung bei Lempertz, Ankäufe; Stiftung einer Gipsbüste der Charlotte Wolter durch Friedrich Grüneberg; Besichtigung der bei Lempertz ausgestellten Sammlung Thomas; Übersendung des Werks „Rétabels des dernières èpoques du moyen age durch das dänische Kultusministerium; Ankauf eines Bildes von Gustav Schönleber; Reise Aldenhoven nach Belgien, unter anderem zur van Dyck-Ausstellung in Antwerpen; Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien: Prospekt; Schriftwechsel mit dem Oberhofmarschallamt in Berlin betreffend geeignete Maler für ein Kaiserbild für den Schnelldampfer „Deutschland der Hamburg-Amerika-Linie als Geschenk der Stadt Hamburg, Briefwechsel mit dem Maler Friedrich August v. Kaulbach betreffend sein im Auftrag Kölns anzufertigendes Kaiserbild in Admiralsuniform; Schriftwechsel mit dem Maler Wilhelm Leibl betreffend Beauftragung mit einem Bild; Schenkung römischer Altertümer durch Josef Neven DuMont (aus der Antikensammlung Josef Greven) und der Bayenthaler Maschinenbau AG, Generaldirektor Ernst Lechner, betreffend Ausgrabungen auf der Alteburg (1899), Schenkung einer Bronzestatute des Bildhauers Heinz Hoffmeister durch die Witwe; Schenkung von 68 Miniaturen, teils aus dem Clarissinnenkloster stammend, durch einen Ungenannten; Schenkung einer römischen Glasschale von Unbekannt, mit Spenden von Kommerzienrat Eugen Rautenstrauch und Josef Neven Dumont; Bewerbungen verschiedener Künstler (Albert Baur, Gottfried Bachem, Eduard Daelen, Carl v. Plueskow, Friedrich Emil Klein) um die Ausführung des Rautenstrauch gestifteten Kaiserbildes, Beauftragung des Friedrich August v. Kaulbach mit dem Bild (1897); Beratungen um Ankauf von Aquarellen des Malers Carl Gehrts (1900-1902); Ankauf eines Bildes von Bartholomäus Bruyn von einer englischen Kunsthandlung; testamentarische Überlassung eines Bildes des Bannerherrn (Johann Heinrich?) Jansen durch die Witwe Johanna Zimmermann, Verzicht auf die Übernahme; Angebot der Witwe des in Köln geborenen Bildhauers Michel Lock zum Erwerb der Gruppe „Dädalus und Ikarus; Erwerb japanischer Holzschnitte auf der Auktion Lempertz; Vermächtnis Jakob Pallenberg (mit Testamentauszug), Bilderstiftung des verstorbenen Oskar Carstanjen: Brief Eugen vom Rath; Bemühungen um Anfertigung einer Kopie des Bildnisses Johannes Hardenrath in der Kirche St. Maria im Kapitol durch den Maler August Reith im Auftrag von Josef Hansen; Ankauf eines römischen Glases aus der Sammlung Greven, Schenkung einer sitzenden Jupiter-Statue durch Firma Groyen & Richtman, gefunden bei Fundamentierungsarbeiten in der Clemensstraße (1900); Erwerb eines Bildes des Kunsthändlers Steinmeyer, Köln, von Frans Hals, Prüfung, Rücknahme des Bildes (1900-1901); Überweisung eines Blattes von Heinrich Mosler-Pallenberg durch Steinmeyer (1901); Ankauf eines Bildes „Landschaft mit Kühen von Carl Seibels; Schenkung einer Medaille betreffend Fürst Alexander von Bulgarien 1885 von Friedrich Runkel; testamentarisches Vermächtnis des Franz Otto Heuser betreffend zwei Bilder Schweizer Landschaft (Alfred(?)Chavannes und Gustav Becker); Ankauf von Miniaturen; Schenkung des Malers Franz Meynen, Philadelphia, betreffend Zeichnung von Wilhelm Leibl und Otto Schwerdgeburth (1901); Medaille von der Eröffnung der Eisenbahnbrücke in Düsseldorf 1870 (1902); Dienstreise Poppelreuter zur Besichtigung von Ausstellungen römischer Altertümer (Saalburg, Mainz, Worms, Karlsruhe) wegen Aufstellung der Ausgrabungen der Alteburg; Ablehnung des Ankaufs eines Bildes von Anton Böcklin; Anfertigung einer Kopie eines Wandbildes von den Chorschranken des Domes durch den Maler Theodor Winkel; Schriftwechsel mit Robert Esser und dem Kölner Museumsverein betreffend Ankauf eines Bildes von Fritz v. Uhde und Kritik Aldenhoven am Vereinsbeschluss; Schenkung eines Gipsabgusses eines Reliefs von Jean Jonjon (?) durch den Kunsthändler Steinmeyer (1902); Schriftwechsel mit Robert Esser betreffend das Bild „Huttens Dichterkrönung von Friedrich Wilhelm Martersteig, Ausführungen zur korrekte Namensschreibung des Malers M.; Ablehnung des Ankaufs von Uhde „Die Flucht nach Ägypten; Ankauf eines Aquarell-Albums in einer Versteigerung bei Heberle; Beschwerde des Christoph Anton Mosler im Namen der Erben Pallenberg über die bisher nicht erfolgte Kennzeichnung der testamentarisch der Stadt vermachten Bilder; Angebot des Antiquariats Rosenthal, München, betreffend ein mittelalterliches Stundenbuch, Ablehnung; Angebot einer Marie Schölvinck, Döllen, Prignitz, betreffend eine Bildsammlung ihres Mannes; Verkaufsangebot des Zweigvereins des Vaterländischen Frauenvereins, Berlin, betreffend Bild Sonnentempel von Baalbeck von Max Rabes; Dienstreise Aldenhoven nach Berlin zur Klärung einiger Katalogfragen; Ankauf von Kupferstichen von Daniel Chodowiecki bei Börner in Leipzig; Ablehnung eines Bildes „Pan mit den Kindern von Anton Böcklin; testamentarische Überlassung von Bildern durch August Braubach, Ablehnung der Annahme; Auswahl möglicher Ankäufe von einer Ausstellung in Düsseldorf, Besichtigung durch die Kommission des Museums; Übernahme aus dem Nachlass des Dombaumeisters Richard Voigtel; Erhaltung des Reliefs am Hause Heumarkt Nr. 57/59, Überführung in das Museum (1902); Ankauf von Eifelbildern von Fritz v. Wille (1903); Sonderausstellung der Werke des Malers Jakob Weeser-Krell im Kunstverein; Schenkung eines Gipsabgusses der von Wilhelm Mengelberg, Utrecht, ausgeführten Domtüre; Ankauf eines römischen Grabfundes; Ankauf von Kupferstichen auf der Auktion Gutekunst in Stuttgart; Rubens-Ausstellung im Kupferstich-Kabinett; Ankauf einer gotischen Miniaturmalerei; Auflösung der Galerie des August Rincklake, Ursulastraße 3; Verhandlungen um den Ankauf des Bildes „Heiligtum des Herakles von Anton Böcklin durch die Kunsthandlung Ernst Arnold, Dresden (mit Katalog zu einer Ausstellung über Adolph Menzel, mit Stellungnahme von Robert Esser betreffend Museumsverein und Kommissionsberatung, auch ablehnende Haltung des Vereins, mitgeteilt durch Otto Andreae (1903).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 195
Umfang : 282 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3XI
47-52, 323



1901-1907
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Beschaffung einer Büste des Oberbürgermeister Friedrich Wilhelm Becker, Briefwechsel mit dem Bildhauer Wilhelm Fassbinder (1901-1903); Angebot des Bildes „Cimbernkampf gegen die Römer von Anton Böcklin; Erwerb römischer Altertümer kölnischer Provenienz aus der Sammlung Karl Thewalt; Schenkung von altholländischen Bildern und griechischen Vasen durch den Kunstsammler Ernst Reimbold; Angebot des Kunsthändlers Eduard Schulte betreffend das Werk „Die Bergpredigt von Eduard von Gebhardt; Angebot eines Martin Luther-Bildes (1903/1904); Schenkung des Kölnischen Museumsvereins betreffend „Flandrische Mühle von Eugen Kampf; Schenkung eines Bildes des Großherzogs Friedrich von Baden von Marie Pataky, Düsseldorf, durch den Badischen Verein, Köln (1903); Ankauf eines Bildes „Gebirgsbach bei Sturm von Alexandre Calame über die Kunsthandlung Eduard Schulte (1904); Angebot eines Nachdrucks eines Gemäldes des Reichskanzlers von Bülow; Schließung der Kunstsammlung Firma Bourgeois frères, Köln, Versteigerung der Sammlung der Brüder Stephan und Caspar Bourgeois bei Heberle; Ankauf des Bildes „Burg am Meer, von Piraten erobert von Anton Böcklin über die Kunsthandlung Eduard Schulte, Kritik von Spendern, Einwerbung von Spenden, Absagen betreffend eine Kommissionssitzung (unter anderem Wilhelm Theodor Deichmann mit Empfehlung des Ankaufs des Leibl-Bildes drei Frauen im Kirchstuhl, Carl Theodor Deichmann, Freiherr Albert v. Oppenheim, Albert Heimann, Freiherr Eduard v. Oppenheim, Max Charlier, Otto Andreae mit Kritik, Robert Esser, Zusagen von Gustav Mallinckrodt II, Frau Wilhelm Peill, Julius und Friedrich Vorster, Laura Oelbermann, Max Guilleaume, Theodor Guilleaume, Freiherren Albert und Eduard v. Oppenheim, Max Charlier, Hans Stein, Wilhelm Heyer); Besprechung im Museum; Verzeichnis der Geschenkgeber; vierzehntägige Reise Poppelreuter nach Paris zum Studium einer Ausstellung von französischen Malern des 15. und 16. Jahrhunderts; Ankaufmittel für römische Altertümer; Angebot eines Advokats aus Lüttich betreffend ein Bild von Otto Venius (van Veen); Angebot eines Lucas Cranach-Bildes; Verlosungsgewinn des Bildes „Heimholung der Victoria von Rudolf Eichstaedt, Aufhängung in der Oberrealschule Humboldtstraße; Ablehnung eines Angebots der Witwe des Malers Ernst Meister; Vermächtnis des Barons Arthur von Scholl betreffend das Bild seiner Mutter, einer geborenen Essingh, gemalt von Eugène Blaas (1904/1905); Ablehnung des Angebots des Malers Hermann Bender „Der letzte Staatsrat des großen Kurfürsten; Besuch der Ausstellung in Düsseldorf durch die Kommission des Wallraf-Richartz-Museums (mit Zu- und Absagen von Wilhelm Albermann, Eugen Bock, Emil vom Rath, Joseph Stelzmann, Robert Esser, Friedrich Schmalbein, Gustav Michels); Schenkung des Bildes „Unter Weiden von Heinrich v. Zügel durch den Kölnischen Museumsverein; Übersendung einer Medaille zur Einweihung des neuen Domes in Berlin (1905); Angebot von Auguste und Franz Kaesen betreffend Bild ihres Vaters Wilhelm Kaesen von Julius Roeting (1905/1906); Angebot von zwei Aquarellen von Adolf Wegelin; Angebot einer römischen Glasflasche, gefunden am Apostelkloster; Erwerb des Bildes „Totentanz von Joseph Winkel, Köln; Gedenkmünze zur Einweihung der erneuerten evangelischen Schlosskirche zu Wittenberg; Vermächtnis des Alexander Rive, Auswahl eines Bildes, einer Landschaft von Wijnants (Walter Winans?); Mittelbewilligung für Erwerb aus der Versteigerung der Sammlung Franz Merkens; Angebot der Frau vom Rath geborene Stein, betreffend römische Glassammlung (1906); Ausstellung von Bildern von Hans von Volkmann in der Galerie Richard Lenoble, Köln; Ankauf eines Bildes von August Neven DuMont „Mr. John Jorrocks, Master of Foxhounds, Angebot einer römischen Flasche von der Kunsthandlung K. A. Stauff & Co, Köln; Ankauf von Bildern auf der Deutschen Kunstausstellung in der Flora (mit Brief von Wilhelm Abels betreffend ein Bild eines Malers Steinhausen); Angebot eines Carl von den Driesch, Nippes betreffend ein Bild „Versuchung des Hl. Antonius von C. A. Reiners, Ablehnung; Nachforschung nach einem Nachlass des Rentners Heinrich Schlangen; Studienreise Poppelreuter zu Kunstausstellungen in Weimar und Dresden; Medaille zur Erinnerung an das Nationaldenkmal für Kaiser Friedrich III. und die Einweihung des Kaiser Friedrich-Museums; Schreiben Aldenhoven an Walter Laué betreffend Defizite wegen Ankäufen; Schenkung eines Kaiserbildes von Wilhelm Trübner durch den Verband der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein; Angebot der Galerie Lenoble betreffend Werke des Landschaftsmalers Edmund Steppes; Schenkung des Peter-Joseph Guffanti an das Museum, auch an das Marienhospital; Angebot des Bildhauers Nikolaus Friedrich betreffend Originalabguss einer Figur „der Bogenspanner, Angebot eines Bildes „Madonna mit Christus und Johannes von Hans von Aken durch Wilhelm Weyler, Ulm, Ablehnung; Angebot des Justizrat Franz Jansen betreffend testamentarische Überlassung von zwei Bildern des Malers Ludwig Krewel; Übernahme der Oberbürgermeister Becker-Medaille des Bildhauers Peter Fassbinder; Angebot des Historienmalers Johannes Niessen zur Überlassung von ein bis zwei Werken; Plakette zur Silbernen Hochzeit des Kaiserpaars (1907); Angebot von Otto Andreae betreffend zwei Bilder von Januarius Zick, Ablehnung (1907); einzelne Angebote, Ablehnungen, so Schweigen im Walde von Anton Böcklin, Anton van Dyck und Lucas Cranach aus einer Sammlung Heimsoet, Bonn; Ankauf römischer Architekturzeichnungen des Architekten Georg Heuser, Geschenk von Ferdinand Mühlens betreffend Bild „Primavera von Gino Piccioni(?); Angebot einer Agrippina seitens eines Bürgermeisters Cabran aus La Crau, Dept. Var; Angebot des Malers Carl Schultz, Köln, betreffend Kreidezeichnung des Oberbürgermeisters Friedrich Wilhelm Becker; Schreiben des Eugen van der Zypen betreffend Schenkung eines Kaiserbildes des Düsseldorfer Malers Fritz Rensing an den Kölner Klub mit Nachfolge der Stadt im Falle der Vereinsauflösung; Angebot des Kunstsalons Walter Zimmermann, München, betreffend Bilder von Wilhelm Leibl, Ablehnung (1907).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 196
Umfang : 267 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3XII
47-52, 323



1907-1911
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Angebot des Kunsthändlers Georg Paffrath, Düsseldorf, betreffend Bilder der Düsseldorfer Schule (1907); Einladung der Aktiengesellschaft Flora zur Besichtigung der Ausstellung durch die Kommission; Angebot der Kunsthandlung Lenoble, Köln, betreffend „Christi Einzug in Jerusalem von Eduard von Gebhardt, Ankauf; Schenkung römischer Ausgrabungsfunde durch das Museé Guimet, Ankauf der Bilder „Der Niederrhein von Ernst Hardt und „Sonnenuntergang von Felix Bürgers über die Kunsthandlung Lenoble; Ankauf des Bildes „Nähschule von Max Liebermann (1908); Aldenhoven betreffend Preis für ein Bild von Hans Thoma; Angebot der Kunsthandlung Ernst Zaeslein, Berlin, betreffend ein Jugendbildnis von Leibl (1907), Kunstantiquariat Hugo Helbing, München betreffend Versteigerung der Sammlung G. A. Leinhaas, Ablehnung; Teilnahme Poppelreuter an der Versteigerung Vogell in Kassel; Erwerb der Lithographien „Tänze von Ludwig v. Hofmann; Funde römischer Altertümer an der Stollberger Straße; Angebot der Witwe des Sammlers W. Löwenfeld, München, betreffend Kunstkataloge, Annahme für Schulbibliotheken; Angebot eines Bildes „Wildbad des Malers Pichonny(?) von Wilhelm Knoppe, Lindenthal (1908); Anfertigung eines Bronzegusses der Büste von Aldenhoven, Aufstellung (1907), Angebot des Kunstsalons Lenoble betreffend Düsseldorfer Maler Willi Lucas und Walter Ophey, gutachtliche Äußerung Alfred Hagelstange mit Verweis auf gute Leibl-Bilder in der Galerie, Verhandlungen zum Ankauf mit Fritz Gurlitt, Berlin; Angebot von Ludwig Niedieck, Düsseldorf, betreffend zwei Bilder von Simon Meister und ein Bild von Kaspar Benedikt Beckenkamp, Ablehnung; Bitte von Konservator Niessen um Besuch betreffend testamentarische Regelung; Reise Hagelstange nach Darmstadt zur Ausstellung; Schenkung eines Bildes „Das Bergfest von Adolf Schinnerer durch Albrecht Weber, Kloster Heilbronn bei Nürnberg; Schenkung eines Bildes „Erntezeit von Karl Hartmann durch Hermann Hertz, Köln; Angebot von Radierungen Leibl¿s durch Wilhlem Abels; Erwerb des Bildes „Beginenhof in Brügge von Friedrich Westendorp; Angebot von Kunstblättern französischer Künstler durch die Galerie Lenoble, Ablehnung; Dienstreise Hagelstange nach Düsseldorf betreffend Atelierbesuche, Ankaufsempfehlungen für Bilder von Julius Bretz und Ernst te Peerdt, Angebot der Kunsthandlung Eduard Schulte, Köln, betreffend das Bild „Die Mäher von Albin Egger-Lienz, Ablehnung; Kunstgewerbemuseum, Creutz, betreffend Übernahme von Möbeln des Haushalts Fastenrath und Wunsch von Frau F. betreffend eigenes Zimmer, „wodurch eine orientalische Ecke bei Tietz entstehen würde, auch Übernahmeablehnung durch Hagelstange; Angebot der Firma Goldschmidt, Frankfurt, betreffend das Bild „Kartoffelsuchende Frau von Max Liebermann, Ablehnung, da es sich um ein Jugendbild handelt und bisher noch kein Bild aus der reifen Phase vorhanden ist, Angebot eines Bildes aus dem Nachlass des Kunstmalers Alexander Schmidt-Michelsen, Ablehnung; Kaufempfehlung für das Werk „Die Schulleiterin von Arthur Kampf, Vorschlag Hagelstange, von ihm ein Portrait von Alexander Schnütgen anfertigen zu lassen, Ablehnung (1908); Ablehnung der Abgabe eines geschenkten Portraitbildes an einen Verwandten des portraitierten Eisenbahndirektors Carl Windscheid; Ankauf eines Bildes von Ludwig v. Hofmann bei der Kunsthandlung Lenoble; mangelhafte Lichtverhältnisse im Museum (1909); Schenkung der Julie Rothschild, Köln, betreffend Bild Kinderwärterinnen von Max Stern, Düsseldorf; Angebot des Sammlers etruskischer Altertümer, Emilio Merlini, Florenz, Ablehnung; Angebote der Kunsthandlung Eduard Schulte (unter anderem Charles Schuch, Emil Rudolf Weiß, Max Clarenbach, Ludwig Dill), teilweise Ankauf, Antiquar Drey, München, betreffend Bild der altkölner Schule „Krönung Mariae; Schenkung von Richard v. Schnitzler betreffend August Deusser „Kürassiere, Schenkung des Kölnischen Museumsvereins betreffend Wilhelm Trübner „Selbstportrait; Nachforschung nach einem angeblichen Rubensbild bei einer Kölner Bürgerin; Ankauf eines Bildes „Englischer Offizier von William Beechey über die Kunsthändler Steinmeyer & Stephan Bourgeois; Schenkung der Plastik „Ringer von Bildhauer Ernst Seger, Schenkung Richard Grüneberg betreffend die Skulptur „Bildhauerkunst von Robert Toberentz; Ankäufe für die Gemäldesammlung wie die Skulpturen- und Antikensammlung, mit Empfehlungen der Direktoren Hagelstange (unter anderem Paul Gauguin, Henri de Toulouse-Lautrec) und Poppelreuter (Skulpturen, römische Altertümer, Medaillen); Ankauf eines Altkölner Bildes aus der Lyversberg¿schen Sammlung durch die Kunsthändler Steinmeyer & Stephan Bourgeois; Angebot von J. M. Heberle betreffend einen Velasquez, Ablehnung; Angebot des Kunsthändlers Alfred Werther betreffend ein Eifelbild von Fritz v. Wille, Ablehnung; Angebot einer Nellie Pasker, London, zur Übersetzung des Katalogs in englische Sprache; Ankauf von Dame in Grau von Leo Putz (mit Schreiben von Putz); Schenkung eines Bildes „Die Mutter von Fritz A. Pfuhle durch Eugen Bock; Schenkung eines Bildes, einen Studienkopf von Adolf Schönnenbeck, von Max Clarenbach; Schenkung des Bildes „Judengasse in Amsterdam von Max Liebermann von einem ungenannten Stifter; Schenkung von Otto Andreae, unter anderem ein Altkölner Altar vom Meister des Marienlebens; Eingabe des Ernst Reimbold um Rückgabe des im Museum nicht mehr gezeigten Architekturbildes des Jan van Baden, Rechtfertigung Hagelstange gegenüber Kritik von Reimbold betreffend unter anderem moderne Neigungen Hagelstange, auch Hinweis auf ein von Frau von Guilleaume (wohl Antoinette) auf Anraten von Schnütgen gekauftes Bild des Meisters von St. Severin, das in das Museum gehöre; Bauunternehmer Hermann Metz, Klettenberg, betreffend Rechnung wegen Nachgrabung auf dem Grundstück Petersberger Straße 11; Kunsthändler Lenoble betreffend Ausstellung der Vereinigung der Künstler im Kunstgewerbemuseum, Ankauf einer Plastik „Bocciaspieler von Nikolaus Friedrich (1909); Pfändungsbeschluss gegen die Kunsthandlung Lenoble (mit Briefen von Friederich Westendorp); Schenkung des Engelbert Kayser betreffend Kostümbildnis von Adolf Münzer und „Letzte Sonne von Hellmuth Liesegang; Schenkung des Karl Wahlen betreffend „Kentaurenjagd von Wilhelm Trübner und „Mädchen im Garten von Fritz v. Uhde; Spende Louis Hagen für das Museum (1910); Angebote des Kunsthändlers Marcel Goldtschmidt, Frankfurt, Ankauf von „Männerbildnis von Vincent van Gogh und „Französischer Dragoner zu Pferde von Max Slevogt; Schenkung des Konsuls Niessen, Köln, betreffend „Findling von Hubert Salentin und „Eine Landschaft von dem englischen Maler Henry Bright; Angebot von Marie Neven DuMont, Bexhill, Ablehnung; Dienstreise von Hagelstange nach Nizza und Rom (1909/1910); Geschenk der Hedwig Endemann, Köln, betreffend Stilleben von Charles Schuch; Verhandlung Alfred Lichtwark, Hamburg, betreffend Abgabe des hamburgischen Malers Günther Gensler, Ablehnung; testamentarisches Vermächtnis von Oskar Jäger betreffend „Verba Magistri von Eduard von Gebhardt; Empfehlung Hagelstange für „Gefechtszene aus den Freiheitskriegen von Hans von Marées (1910); Carl Nockher betreffend Fund eines römischen Opfersteins in der Wolfstraße, Wunsch des Finders Julius Osthus, Klettenberggürtel, zur Aufstellung im Klettenbergpark, Schenkung an das Museum (1909, mit Briefwechsel des Vorsitzenden des Vereins zur Wahrung der Interessen von Köln-Sülz, Heinrich Kuetgen, Gut Neuenhof, Zeitungsartikel); Kaufempfehlung von Poppelreuter für „Athlet von Max Klinger und „Kentaur von Franz von Stuck (1910), Ankauf des Stuck¿schen Werks; Verkauf eines Selbstbildnisses durch Max Liebermann (1910, mit Notiz Liebermanns betreffend Preis), Ankäufe von Plastiken, Plaketten (Franz v. Stuck, Alexandre Charpentier, August Gaul, Bernahrd Schewen), Spende des Otto Andreae betreffend Ankauf eines Altarbildes des Meisters des Marienlebens; Erbschaft eines Bildes der Josephine Ritter, Erpel, betreffend ein Bild ihres Sohnes Karl von Erola, Düsseldorf, Verzicht; Erwerb einer römischen Grabmalfigur; Weiterverkauf des bei Hanstein ersteigerten Bildes „Weiden am Wasser von Max Clarenbach an Otmar Strauss, Anfrage der Galerie Ernst Arnold, Dresden, betreffend Abgabe von Radierungen von Max Klinger, Angebot der Anna Nettesheim, Köln, betreffend Schenkung der Bilder, ihre Eltern darstellend, Ablehnung; Angebot des Deutschen Komitees für die Weltausstellung Brüssel 1910 zum Verkauf des Wandgemäldes von Hugo Vogel „Prometheus bringt den Menschen das Feuer, Ablehnung; Schenkung eines in der Wolfstraße gegenüber dem Konservatorium gefundenen römischen Mosaikbodens durch die Firma Bernstein & Mayer; Angebot einer Büste des Oberbürgermeister Becker durch den Bildhauer Wilhelm Fassbinder „für die Ruhmeshalle im Stadtwald; Bitte des Direktors der Kaiserin Augusta Schule betreffend leihweise Überlassung von Bildern aus der Stiftung der „Oppenheimschen Erben, testamentarisches Vermächtnis der Witwe Rudolf Thelen Maria geborene Zimmermann betreffend das Gemälde „Mars und Venus ihres Vaters Clemens Zimmermann; Erwerb des Bildes „Spinnerin von Leibl in einer Auktion in Berlin bei Schulte (1910); Erwerb eines Clarenbach-Bildes in einer Auktion von Hanstein, Abgabe eines früher erworbenen Bildes; Schenkung des Bildes „Halali von Gustave Courbet durch Leonhard Tietz aus Anlass seines im nächsten Jahre stattfindenden Jubiläums; vorübergehende Ausstellung eines Bildes der Altkölner Malerschule aus dem Eigentum des Amtgerichtsrat H. Clemens, Steinheim bei Echternach, Scheitern des Ankaufs (1911), Angebot des Fabrikbesitzers Hugo Toelle, Barmen, betreffend zwei Bilder von Leibl, Versicherung für Zusendung nach Köln; Angebot von Paul Rottländer, Köln-Radeberg, betreffend ein 300jähriges Ölgemälde, Ablehnung.
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 197
Umfang : 333 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3XIII
47-52, 323



1914-1919
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Testamentarisches Vermächtnis des Bildes „Der Prediger in der Wüste von Ismael Gentz durch die Schwiegertochter Martha Genz (1914); Schenkung eines Bildes „Madonna mit dem Christuskind aus dem Quatrocento (umbrische Schule) durch Notar August Fröhlich (1913); Schenkung des Bildes „Reiter am Strand von Paul Gauguin durch Emil vom Rath anlässlich seines 80. Geburtstags; Schenkung des Bildes „Die Reiterin von Max Liebermann durch Richard v. Schnitzler; Nachforschung nach der Sammlung des im Krieg gefallenen Sammlers Oskar Dolch, Beauftragung des Wilhelm Clemens zu Ermittlungen durch Max Wallraf (1915); Auseinandersetzung mit der Galerie Karl Haberstock, Berlin, wegen eines angeblich von Hagelstange gekauften Bildes „Interieur mit Dame und Kind von Fritz Schider 1913, 1915); Ablehnung eines Angebots der Galerie Steinmeyer betreffend Bild „Madonna mit Heiligen aus der Schule des Meister Wilhelm und der Sammlung Weber; Ankauf von Radierungen bei Carl Anton Reichel, Wien; Ankauf der Amazone von Franz von Stuck (aus den Vermächtnissen Julius Vorster und Albert von Oppenheim, mit Briefwechsel mit v. Stuck betreffend Aufstellung der Plastik, Aufstellung im Innenhof des Museums, mit Vertrag mit v. Stuck, vorherige Aufstellung in der Werkbund-Ausstellung. Anfertigung der Plastik in der Kölner Kunstgießerei Ciselieranstalt Bentele & Kleefisch, Köln, 1913/1914); Schriftwechsel mit der Modernen Galerie Heinrich Thannhauser, München, betreffend Rücknahme der seinen Zeit Hagelstange zugesandten Werke (1915); Angebot des Architekt Kurt Walter Bachstitz betreffend Ankauf von Werken aus dem Besitz eines Privatsammlers (1915), Schriftwechsel mit der Kunsthandlung M. Goldschmidt & Co, Frankfurt und dessen Anwalt Ludwig Bruck betreffend Rücknahme der seinen Zeit Hagelstange zugesandten Bilder von Max Liebermann, Carl Hofer und Lovis Corinth (1915); Schenkung von Ölskizzen und Zeichnungen von Leibl durch Gutsbesitzer Everhard Porten, Stöckheim (1914-1915, mit Schriftwechsel mit dem Maler Robert Seuffert betreffend Anfertigung von Kopien für den Schenker); Schenkung eines Bandes über die Werke von August Neven DuMont durch dessen Frau, später verheiratete vom Scheller-Steinwart (1916); Anerbieten des Bildhauers Gustav Eberlein, Berlin, seine Werke in einer Halle in Köln zu zeigen und später testamentarisch der Stadt zu vermachen (1915/1916); Schriftwechsel mit dem Galeristen Alfred Flechtheim, Düsseldorf, betreffend angeblich von Hagelstange angekaufte Sammlung moderner Graphik/Rücknahme der Werke (1915, mit Liste); Werbung der Buchhandlung Paul Neubner, Köln, für ein Werk von Eduard Firmenich-Richartz über die Gebrüder Boisserée (1916); Auflösung des Ateliers des Bildhauers Ernst Herter, Berlin, Anfrage wegen Übernahme einer Krupp-Büste, Ablehnung; Schenkung der Witwe Anna Nettesheim betreffend ihre Elternbilder (1916-1917); Schenkung eines Bildes betreffend die Himmelfahrt Mariens von Dietz Edzard durch Freiherrn August von der Heydt, Elberfeld, Ablehnung der Schenkung (1916, mit Schreiben von Kardinals v. Hartmann an von der Heydt wegen areligiösen Inhalts des Bildes); Sammlung Hölscher, Mülheim: Versuch des Erwerbs eines Altkölner Altarbildes; testamentarisches Vermächtnis der Eheleute Schildmann (1917); Rückgabe des Bildes „Erwachende Frauen am Meer von Karl Hofer, das die Freie Secession, Berlin, seiner Zeit Hagelstange überließ; Rückgabe des Bildes „Spaziergang von August Macke an Frau Macke (1914-1917, mit Briefwechsel mit Oskar Reinhart, Winterthur, und Abschrift eines Briefes von Hofer an R. betreffend Übersendung des Bildes an R.); Ankauf des Bildes „Champes Elysées von Friedrich Ahlers-Hestermann: Briefwechsel mit A.-H. betreffend Auszahlung der Kaufsumme an ihn statt an die Freie Secession (1916); testamentarische Bestimmung des Bildhauers Johannes Degen betreffend Bronzeguss seiner „Colonia (1917, mit Foto); Angebot von W. Wagemann, Karlsruhe, betreffend das Bild „Johannis im Gefängnis von Johannes Zick, Ablehnung; Max Meirowsky betreffend Lagerung eines von der Kunsthandlung Vollard, Paris, für ihn an das Museum geschickten Bildes von Paul Cezanne; Bitte der Malerin Grete Waldau betreffend Ankauf eines ihrer Bilder im Kölnischen Kunstverein; Antrag des Kunstmalers Joseph Lichtenberg betreffend Erwerb eines Portraitkopfes des Kölner Bildhauers Franz Löhr (1917); testamentarische Hinterlassenschaft des Franz Reimbold betreffend ein Bild der drei Grazien von Rickelt, Aufhängung im Schauspielhaus (1917-1919, mit Schriftwechsel mit dem Bruder Ernst Reimbold betreffend falsche Führung des Titels Fabrikbesitzer, auch betreffend Nachlassregelung des Franz R.); Bemühungen um Ankauf eines Bildes des Meisters des Bartholomäus-Altars aus der Versteigerung der Sammlung Kaufmann in Berlin, mit Schriftwechsel mit Oberbürgermeister Adenauer, Kommissionssitzungen (1917, mit Zeitungsartikel); Zeitungsartikel betreffend Versteigerung der Sammlung v. Oppenheim (1918); Zeitungsartikel über die Versteigerung einer Sammlung im Kunsthaus Malmedé & Geißendörfer, Köln (1917); Restforderung des Kunsthändlers J.H. de Bois, Haarlem, betreffend Restkaufsumme aus dem Erwerb von Radierungen von James Ensor (1915, 1917 mit Schreiben de Bois an Heinrich Stinnes, Köln, und Stinnes an Oberbürgermeister); Empfehlung des Stadtverordneten Dr. Alber Maier, Gymnasialdirektor, zum Erwerb von Kriegsbildern des Malers Ernst Vollbehr (1917-1918, mit Verfügung Adenauers betreffend Zusendung der Bilder zwecks Sichtung durch die Kommission, Schriftwechsel mit Vollbehr, Zeitungsartikel); testamentarische Hinterlassenschaft von Gustav Strömer betreffend 2 Ölbilder „darstellend Herrn und Frau Lindlau, von Raps (1918, mit Begutachtung durch Luise Straus-Ernst); Nachforschungen nach den Boisserée¿schen Glasfenstern (1917); Schenkung des Bildes „Madonna im Paradiesgarten von Stephan Lochner durch Richard v. Schnitzler (1914); Angelegenheiten des Ankaufetats und freihändige Verfügung zum Ankauf (1914, 1917).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 198
Umfang : 378 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3XV
47-52, 323



1910-1917
Ankauf der Leibl-Sammlung


Enthält : Berichte Hagelstange betreffend Verhandlungen mit dem Konkursverwalter L. Schönberger wie Geheimrat Ernst Seeger betreffend Besichtigung und Kaufpreisverhandlung, Ausstellung in Köln, Verkaufsbedingungen (1910-1911); Entwurf eines Schreibens von Hagelstange an den Bankier Ernest Cassel, London, betreffend Spende zum Ankauf, Absage Cassel (1910); Schriftwechsel mit Hugo v. Tschudi, Direktion der Staatlichen Galerien, Alte Pinakothek München, Alfred Lichtwark, Kunsthalle in Hamburg, Carl Justi, Nationalgalerie Berlin, betreffend Schätzung des Wertes der Gemälde (1911); Verhandlungen der Kommissionen (Kommission für das Museum Wallraf-Richartz, Finanzkommission); Verhandlung Beigeordneter Wirsel in Berlin (Juli 1911); Vertragsentwürfe (1911, mit Liste der Bilder und Zeichnungen); Zeitungsartikel KZ 972, 4. September 1911 betreffend Preise für alte Meister; Unterzeichnung des Vertrags, Schriftwechsel mit dem Anwalt und Notar Eugen Fuchs, Berlin auch betreffend Stempelsteuer (September/Oktober 1911); Eröffnung der Leibl-Ausstellung in Köln November 1911, mit Zeitungsartikel KVZ Nr. 942, 5. November 1911; Einwerbung von Stiftern (1912, mit Listen/Verzeichnissen der Werke, möglicher Stifter, der Stifter/Zeichner/Geldgeber für den Ankauf der Sammlung); Schreiben von Zeichnern und Zuschussgebern Theodor v. Guilleaume, Kölnische Volkszeitung, Carl Joest, Paul Schnitzler, Hedwig Endemann, Adolf Lindgens, Carl Leyendecker, Carl Leverkus, Paul v. Andreae, Max Clouth, Gottlieb v. Langen, Gustav v. Mallinckrodt, Frau Ernst Koenigs, Carl Theodor Deichmann, Artur Camphausen, Arnold v. Guilleaume, Richard Schnitzler); Beschlüsse des Rates zum Ankauf der Sammlung und zur Annahme der Schenkungen (28., November 1911); Zeitungsberichte Stadt-Anzeiger, Lokal-Anzeiger, Rheinische Zeitung November/Dezember 1912; Zeitungsmeldungen außerkölnischer Zeitungen (November 1912); Entwürfe von Dankschreiben an die Stifter, Quittungen über eingegangene Stiftungsbeträge, mit Schreiben von Fritz Vorster (1911); Listen der eingegangenen Schenkungen (1912, mit Schreiben der Schenker Robert Esser, Albert Heimann, Martin Streffer, Max Charlier, Leonhard Tietz); Zeitungsartikel; weitere Schenkungsannahmen (1912), Verhandlungen mit Seeger betreffend einmalige Zahlung der gesamten Kaufsumme von 1.050.000 Mark (1912, mit Notiz Adenauer betreffend erneute Verhandlung mit Laué zwecks Einmalzahlungen), Schriftwechsel Georg Kolb, Kutterling, und Josef Neven DuMont betreffend Verkauf des Leibl-Hauses in Kutterling (1912); Beratungen, Einrichtung des Leibl-Saales im Museum (1912), Schriftwechsel Wilhelm Trübner mit Oberbürgermeister betreffend Ankauf seiner Leibl-Bilder durch die Stadt (1912), Schenkung einer Gedenktafel für das Geburtshaus von Leibl, gestaltet von F. H. Ehmke, durch den Sonderbund, Alfred Deusser (1912); Angebot von Fritz Maringer betreffend Fotos von Werken Leibl, signiert von L. (1912); Verhandlungen, Schriftwechsel betreffend Einrichtung und Ausstattung eines Leibl-Zimmers im Stapelhaus (1912-1913), Schriftwechsel mit Christian Schneiders, Kunstglasmalerei Schneiders & Schmolz, Lindenthal, betreffend ein vermisstes Foto von Leibl¿s Haus in Kutterling, Ersatz durch den Kunst-Verein Rosenheim (1913); Verhandlungen mit Baurat A. Wingen, Bonn, betreffend Ankauf von Leibl-Briefen, Ablehnung (1913, mit gutachtlichen Äußerungen von Hansen); Ansprüche der Firma Fritz Gurlitt, Berlin, auf Provision für den Verkauf der Leibl-Sammlung, Ablehnung (1913); Abrechnung einer Reise des Architekten Johann Baptist Herwegen nach Kutterling und Ankauf von Möbeln aus dem Atelier von Leibl (1911, mit Verträgen Herwegen mit Kolb, betreffend Ankauf von Möbeln beziehungsweise mit dem Schreiner Johann Schmid, Lützeldorf, betreffend Neuanfertigung, Abtransport der Möbel); Schreiben des Dr. Leibl, Nürnberg, betreffend Eigentumsansprüche der Erben Leibl an den Möbeln im Leibl-Haus in Kutterling, Übertragung der Möbel an die Stadt, Möbeltransport, Ersatz der Möbel für Kolb durch Neuanfertigungen (1912); Rechnungen von Firmen betreffend Ersatz für die von der Stadt übernommenen Möbel aus dem Atelier in Kutterling (1912); Verhandlungen, Berichte betreffend Unterbringung der Leibl-Stube, Lagerung im alten Gebäude des Marzellengymnasiums, im Gebäude Krebsgasse 5, endgültige Unterbringung in einem Raum des Stapelhaus-Restaurants, Kreditbewilligung, Pressemitteilung (1913, mit Grundriss des Erdgeschosses des Stapelhauses, Kostenberechnung, Rechnungen, Inventar, Zeitungsartikel Lokal-Anzeiger); Zeitschrift Die Wochenschau im Zeitschriften-Verlag W. Girardet, Essen, betreffend Veröffentlichung der Leibl-Bilder der Seeger-Sammlung (1911, mit Schreiben von Seeger betreffend die der Photographischen Gesellschaft, Berlin, übertragenen Reproduktionsrechte, mit Abschrift der Korrespondenz Seeger mit der Gesellschaft und Leibl); Verhandlungen betreffend Ankauf der Leibl-Briefe des Baumeisters A. Wingen, Bonn (1914, mit gutachtlichen Äußerungen Hansen); Kopiergesuch des Baumeisters E. Confeld von Felbert, Berlin (1914); Revision der Gegenstände in der Leibl-Stube (1914-1917); Zeitungsartikel Hamburger Zeitung 26. Juli 1917 betreffend Erinnerungen von Catharina Kapertz, Enkelin von Heinrich Pallenberg, an Leibl.
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 291
Umfang : 317 Blätter
Aktenzeichen : A2 XIII 3 32
403 XIV 1 43



1918-1924
Ankauf der Leibl-Sammlung


Enthält : Beschädigung des „Leibl-Stübchens im Restaurant des Stapelhauses durch Einbruch, auch durch Benutzung als Schlafraum durch die englische Besatzung; Inventar; Höherversicherung der als Leihgabe von Everhard Porten, Köln-Bocklemünd, überlassenen sechs Leibl-Bilder, Wertermittlung (1919-1920); Teilzahlungen aus dem Ankauf der Leibl-Sammlung an Hofrat Seeger (1920-1922); Diebstahl von Gegenständen des Leibl-Zimmers im Stapelhaus, das mittlerweile in das Museum überführt wurde (1923).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 100
Umfang : 66 Blätter
Aktenzeichen : A2 XIII 3 32I
A11 I 2 22
47-52, 229



1911-1915
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Überweisung von drei Bildern aus dem Nachlass von Hubert Salentin an die Stadt Zülpich (August 1910-März 1911); Aufteilung mehrerer Bilder aus dem Nachlass von Johannes Niessen (September 1910-März 1911, mit Abschrift des Testaments, Anfragen der berechtigten Städte Bonn und Weimar); Auswahl von Gegenständen aus dem Nachlass der Pauline Christmann (Oktober 1910-Januar 1911, mit Abschrift des Testaments der Christmann, unter anderem zugunsten der sozialdemokratischen Partei und der demokratischen Partei, beide Köln, Arbeiterführer Anton Erkelenz, Berlin, des Frauengewerkvereins Hirsch-Dunkerschen Gewerkvereine, Berlin, und des Kölner Vereins Frauenstudium), Empfehlung Hagelstange zur Berücksichtigung eines Bildes von Auguste Renoir oder Alfred Sisley (7. Dezember 1910), Annahme der von Alfred Neven DuMont gestifteten Bilder zur Altkölner Schule und eines Bildes von August Deusser (Januar 1911); Begutachtung der Sammlungen O. E. Messinger und Wilhelm Clemens in München durch Hagelstange (Februar, März 1911, Ablehnungen beider Sammler); Schenkung Max von Guilleaume (April 1911), weitere Schenkungen von Louis Lehmann, Otto Rothschild, Albert Weisgeber, alle Köln, Max Liebermann, Mathilde von Mevissen, Frantz Brantzky, Alfred Schmidt, Lindenthal; Glückwunsch von Paul Clemen, Bonn, zum Erwerb der Seeger-Sammlung (November 1911, Telegramm); Ausführungen Poppelreuter zur Amazone von Franz von Stuck (28. November 1911); Ausführungen von Max Klinger zu einer dem Museum angebotenen Klinger¿schen Wagnerbüst (März 1912); Dankschreiben des in Paris lebenden Kölner Bildhauers Franz Löhr für eine angekaufte Bronze (11. Februar 1912), Zuschuss an den Kirchenvorstand St. Paul zur beabsichtigten Ansteigerung eines Tryptichons des Meisters von St. Severin (Februar, März 1912), Ankauf eines Renoir (März, April 1912, April 1913); desgleichen van Gogh (Juni, Juli 1911); Schenkungen von Leonhard Tietz (Courbet); Max Meirowsky; Schenkung einiger Rekonstruktionszeichnungen von römischen Altertümern Kölns von Architekt Georg Heuser (Januar-Juli 1912); Schenkung des J. Friedmann, Hochkamp (Blankenese), Karton Thorn-Prikker (September-November 1912), desgleichen Stadtverordneten Eugen Bock (Oktober 1912); Ankauf eines Bildes des Meisters der hl. Veronika aus der Sammlung Clemens, Aachen (Oktober 1912), ablehnende Bescheide auf Verkaufsangebote, besonders von Leibl-Werken; Geldschenkungen Albert von Oppenheim, Fritz Vorster (Juli, September 1912), Begutachtung eines Werkes von Anton van Dyck durch Max J. Friedländer (März-Juli 1913, mehrere Gutachten Friedländers), Übernahme eines in der Ausstellung Alt- und Neu- Köln ausgestellten Stücks Römerkanal durch das Wallraf-Richartz-Museum (Juni-September 1913); Absage an das Deutsche Museum, München bezüglich Übergabe des Stücks Römerkanal, Verweisung an den Landrat Dr. Karl Kaufmann, Euskirchen (August-November 1913); Ankauf römischer Altertümer aus der Sammlung Ernst Reimbold, Rodenkirchen (Februar 1913-Mai 1914); weitere Ankäufe, Verkaufsangebote, kleinere Schenkungen (1913, 1914); Bemühungen um Ankauf zweier Altkölner Maler (Mai, Juni 1914), Legate des verstorbenen Otto Rudolf vom Rath, Amsterdam, für Wallraf-Richartz- und Kunstgewerbemuseum (September-November 1914, Testamentsabschriften); Bitte des Karl Ernst Osthaus, Hagen, um Übernahme des von Georg Kolbe für die Werkbundausstellung geschaffenen Brunnens durch die Stadt Köln, Ablehnung (Januar 1915).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 151
Umfang : 253 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3XIV
47-52, 279



[1901-1917], 1919-1922
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Kaufangebote, auch von verpfändeten Bildern; Besichtigung der Kunstsammlung des Landgerichtsrat Carl Merlo durch den Beigeordneten Max Albermann (1919); Schenkungsbedingungen Merlos, gutachtliche Äußerung von Fritz Witte, Beschluss der Kommission für das Wallraf-Richartz-Museum zur Aufteilung der Sammlung auf mehrere Museen, Rücknahme der Schenkung durch Merlo (1919); Angebot von Ludwig Wahl, Firma August Gerber, Kunstanstalt für klassische Bildwerke, zum Verkauf der Sammlung von Formen und Modellen, Ablehnung (1919, mit Katalog: Reproduktionen klassischer Bildwerke aus der Kunstanstalt August Gerber, ca. 1910, Druck, 86 Seiten, Bildtafeln); Schenkung von zwei Bildern betreffend die Familie vom Rath durch Witwe Eugen vom Rath, Annahme, gutachtliche Stellungnahme von Egidius Beitz (1919); Schriftwechsel mit Ernst Reimbold, Rodenkirchen, betreffend Rückgabe von zwei 1903 geschenkten Bildern, weil sie nicht ständig ausgestellt sind; Regelung wegen einer Schenkung an das Rautenstrauch-Joest-Museum (1919), Auffindung und Aufstellung eines Stückes der römischen Wasserleitung vor dem Museum (1919, mit Rechnungen); Schreiben von Victor Schnitzler betreffend Schenkung seiner verstorbenen Schwägerin Emmy Schnitzler geborene Camphausen (1916, mit gutachtlichen Äußerung von Frieda Fischer und Joseph Poppelreuter, mit Liste der Gemäldesammlung Carl Schnitzler, Testament); Vorschlag Poppelreuter zur Aufstellung der Sammlung Schnitzler, Bericht über eine gutachtliche Äußerung von Max J. Friedländer; Angelegenheiten der Erbschaftssteuer, Liste der dem Kunstgewerbemuseum und dem Museum für Ostasiatische Kunst übergebenen Kunstgegenstände aus der Sammlung Schnitzler; Aufstellung der Sammlung im Museum (1917-1920); Schenkung der Adele Jüttner geborenen Lühdorff, unter anderem ein Bild von Ferdinand Georg Waldmüller, Ablehnung (1920); Nachforschung nach dem Legat des Architekten Christian Gau (1920); Schenkung einer Geldsumme von Frau Leonhard Tietz (zum Andenken an ihren verstorbenen Mann) zwecks Ankaufs eines Bildes (1914, Blatt 92 ff); Schenkung des Justizrats August Fröhlich, mehrere Gemälde und eine Geldsumme, teilweise Annahmen (1919-1920); Schenkung einer Geldsumme durch Otto Rudolf vom Rath, Amsterdam, für das Wallraf-Richartz und das Kunstgewerbe-Museum (1913, 1916, Verzinsung des Kapitals nach Misserfolg beim Ankauf eines Bildes von Meister Gerhard); Anträge von Karl Schäfer zum Ankauf für das Kupferstichkabinett, unter anderem Adrian v. Ostade, Max Slevgot, Franz Marc, Ludwig Meidner, Rudolf Grossmann, Heinrich Campendonck, Richard Seewald (1921), Verzinsung der verschiedenen Geldschenkungen, Schreiben Merlos aus dem Nachlass, undatiert, eingesandt 1920), Schenkung einer Zeichnung von Andreas Müller durch Hermann Burg, Köln (1922), Berichte über den Zustand der Bilder der Sammlung Fastenrath, aufgehängt in Büroräumen (1922), Ankauf von Doubletten von Rembrandt-Kupferstichen des Berliner Kupferstichkabinetts aus Mitteln der Schenkung vom Rath (1922), Schenkung Gustav v. Mevissen, unter anderem Bibliothek, Bilder und Medaillensammlung (1901), Übergabe weiterer Teile der Schenkung durch Mathilde v. Mevissen, Steuerangelegenheiten (1920-1922, mit Bücherlisten für das Historische Seminar der Universität, das kunstgeschichtliche Seminar und weitere Bildungseinrichtungen); Schenkung von Karl Hofer, „Badendes Mädchen, durch Max Meirowsky (1922); Schenkung von Alfred Lüdke, „Sommertag am Starnberger See, durch den Kölnischen Museumsverein (1921).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 152
Umfang : 248 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3 3XVI
47-52, 279



1925-1927
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Geschenk eines Prachtbandes über chinesische Bronzen durch Baron Sonitomo-Kichizaemon, Osaka, Japan, an das Ostasiatische Museum; Ankäufe durch die Museen, unter anderem römische Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums, die neue Galerie, die ältere Galerie; unter anderem Verkäufe aus den Museumsbeständen; Verkäufe aus den Beständen der neuen und älteren Galerie, Beschlüsse des Ausschusses für die Kunstmuseen; Rückgabe eines erworbenen römischen Beschlagstücks an das städtische Museum Koblenz wegen Diebstahls durch Separatisten (1925); Schenkungen, unter anderem Alfred Leonhard Tietz (Charles Françoise Daubigny), Freiherr von Fürnstenberg (römischer Grabstein am Gertrudenhof bei Stommeln), Konsul außer Dienst Carl Anton Niessen (Bekrönung eines römischen Grabdenkmals), Galerie Dr. Otto Erich Jaffé, Galerie Abels, Alfred Flechtheim, Julius Stern, beide Düsseldorf, Paul Reifenberg (Johann Wilhelm Schirmer), G. Tanner, Zürich (André Derain, Aristide Maillol), Bankier Richard Samson (Rudolf Grossmann), Firma G. und L. Bollang, Zürich (Derain), Heinrich Neuerburg (Karl Hofer), Rechtsanwalt Paul Esch (Joseph August Knip), Karl Nierendorf, Berlin (Theodor Caspar Pilartz); Louis Hagen (Altkölner Buchmalerei), Leihgaben: Leffmann (Pablo Picasso); Ansichtssendungen, Angebote (teils mit Listen) der Galerien Nierendorf, Gürzenichstraße und Berlin, Bavaria, Verlag für moderne Graphik, München; Angebot der Galerie Hermann Abels (1926), Frau Lisbet Schipper, Vohwinkel (Lehmbruck-Sammlung), Kunstmaler Jacob Hacher, München, Kunstmaler Hans Kempen, Dresden, Kunsthändler Dr. Otto Erich Jaffé (Matthias Grünewald), Carl Nicolai, Berlin (1926), Paul Cassirer (Bartholomäus Bruyn), Geldscheck Rabiner Dr. Kober für Untersuchung des alten jüdischen Grabfeldes vor dem Bonner Tor; Berichte über römische Funde; Abgabe von Funden von Grundeigentümern, unter anderem Verein der Kölner Großkaufleute e.V., Steinfeldergasse 11; Schenkungen, unter anderem Albert Ottenheimer (Landschaft von Rudolf Levy), Fritz Feinhals (Kasten, Kästchen), Witwe des Architekten Pflaume (Reste römischer Wandmalereien), Louis Hagen (Spende zum 70. Geburtstag, Altkölner Buchmalerei, mit Verteilung der Ankaufsummen auf die einzelnen Museen nach Vorschlägen von Hagen), Josef Hanstein (Kaspar Benedikt Beckenkamp), Bachstütz, Den Haag (Allaert van Everdingen), Moderne Galerie Thannhauser (Wilhelm Leibl), Paul Esch (Johann Kneipp), Domgalerie E. A. Schmidt, Köln (Heinrich Nauen), Albert Ottenheimer (Sebastian Vrancx), Henry Kahnweiler, Paris (Manolo=Manuel Martinez Hugué), Alfred Flechtheim (Walter Lindgens, Max Oppenheimer), Otto Wolf (Maurice Utrillo), Alfred Tietz (Stoffbespannung für den Saal der Impressionisten), Wallraf-Richartz-Gesellschaft (Edigius Mengelberg, Gisbert Flüggen, Adolf Schroedter), Kommerzienrat Heinemann, München (Achenbach-Zeichnung), Dr. Arthur Wachsberger Köln (seidene Wandbespannung für die Leibl-Säle), Josef Feinhals (Ernst Ludwig Kirchner), Dr. Hermann Neuburg (Joachim Benckelaer), Galerie Haberstock, Berlin (Hans v. Marées), Liste der an das Rheinische Museum abgegebenen Bilder (1927); Ankäufe unter anderem aus der Sammlung des Bankiers Franz Josef Marx, Köln, mittelalterliche Skulpturen, aus der Sammlung des Regierungspräsidenten Graf Adelmann, eines Cranach-Bildes, Museums-Verein (Anselm Feuerbach), Galerie Arnold, Dresden (Marées-Zeichnungen), bei Firma Hanstein aus der Münzsammlung van Vleuten, 33 graphische Blätter und Handzeichnungen (über Zwischenfinanzierung durch die Wallraf-Richartz-Gesellschaft, 1926); Galerie Nicolai, Berlin, Kölnischer Kunstverein, Walter Klug, Verein zum Schutze stadtkölnischen Kunstbesitzes und Kölnischer Kunstverein, Walter Klug, Verein zum Schutze stadtkölnischen Kunstbesitzes und Kölnischer Museumsverein mit Spendenzusagen von Robert Pferdmenges, Paul Silverberg, Friedrich Kruse, Victor Rolff, Alfred Neven DuMont; Kunstangebote, unter anderem Kunstmaler Eugen Düssel, Düsseldorf (1925), Otto Gier, Porz (Colijn de Coter), Wallraf-Richartz-Gesellschaft (Edvard Munch), Tausch von Bildern, unter anderem Walter Haubrich (für 2 Johannes Greferath-Bilder), Kunsthändler Rochlitz, Berlin (1926); Liste von Verkäufen aus den Bilderkatalogen 1888 und 1915, Neuerwerbungen aus den Kauferlösen (1925); Leihgabe: Robert Gerling (Carl Spitzweg „Der Pfarrer).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 95
Umfang : 367 Blätter
Aktenzeichen : A11 I2 1III
47-52, 227



1927-1928
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Schenkungen, Ankäufe für die römische Abteilung; Anfertigung eines Modells vom römischen Gutshof auf dem Stadion-Gelände (1920): Listen von römischen Kleingegenständen; Bereitstellung von Feldbahnmaterial für die Ausgrabung auf der Altenburg durch Bergwerksbesitzer Victor Rolff (1928); Abgabe von Doubletten aus frührömischen Brandgräber an der Apernstraße an den Landrat beziehungsweise das Kreishaus; Abgabe einiger Gläser aus dem früheren Besitz des Freiherrn Geyr von Schweppenburg, jetzt Römisch-Germanisches Zentral Museum Mainz; Schenkungen, Ankäufe für die alte und die neue Galerie, unter anderem von Antiquar Becker, Köln (Broncefiguren); Galerist Carl Nicolai, Berlin (Adolph Menzel), Galerie Dr. Jaffé-Dr. Becker (Richard Seewald, Tessiner Schenke, mit Unterstützung von Robert Gerling, Paul Leffmann, Alfred Tietz); Bankhaus Stein, Köln (F.M. Jansen), Hermann Abels; Ankäufe, unter anderem Nassauscher Kunstverein (Arno Breker), F. M. Janssen (Fifi Kreutzer); Bemühungen um Ankauf eines Bildes des Meisters des Aachener Altars bei Lempertz, Ablehnung durch die Stadtverordneten Dr. Johann Kaiser und Hans Kloth (1927); Schenkung der Wallraf-Richartz-Gesellschaft; Angebote von Galerien und Kunsthandlungen, unter anderem Ludwigs Galerie, München, Hermann Abels, Dr. Jaffé, Maler Franz Joseph Lichtenberg (Anfertigung einer graphischen Arbeit zwecks Finanzierung einer Italienreise), Carl Nicolai, Berlin, Witwe Grasegger (Werke ihres verstorbenen Mannes Georg G.), Hugo Perls, Berlin, J. Weltmann, Berlin; Verkäufe aus Museumsbesitz; Mitteilung der Museen für das Finanzamt über angenommene Stiftungen und Schenkungen (1924-1927).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 96
Umfang : 148 Blätter
Aktenzeichen : A11 I2 1IV
47-52, 227



(1915-1925), 1928-1929
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Ankäufe und Geschenke für die römische Abteilung: unter anderem Ankauf von Sammlungsstücken des Freiherrn Geyr von Schweppenburg; Geldzuwendungen von Fabrikbesitzer Victor Rolff und Kaufhausbesitzer Julius Landauer; Bemühungen um den Ankauf der Sammlung von Konsul außer Dienst Anton Niessen (1915-1928); Übernahme eines römischen Inschriftensteins aus dem Turm der Kirche St. Peter; Tausch römischer Altertümer, unter anderem mit dem Landesmuseum Darmstadt, Ankauf von römischen Inschriftensteinen von der Pfarre St. Ursula; Schenkung eines römischen Glases durch Dr. Leopold Seligmann, Köln, und von fränkischen Funden durch die Witwe Richard Grüneberg; Ankäufe und Schenkungen für die alte und neue Galerie, unter anderem Tausch eines Geschenks von Albert Ottenheimer (Rudolf Levy) mit der Galerie Flechtheim (Plastik und Zeichnungen von Renée Sintenis); Schenkungen des Museumsdirektors Dr. Fritz Witte; Schenkung einer Plastik von Fritz Behn, unter anderen durch die Generaldirektoren Gustav Brecht, Dr. Friedrich Kruse und Dr. Paul Müller; Schenkung eines Bildes durch Gustav Brecht und Dr. Paul Silverberg; Angebot der Kartons von Eduard v. Steinle zur Ausmalung des Wallraf-Richartz-Museums; Angebot eines Portraits durch Freiherrn Otto v. Mering; Schenkungen von unter anderem Lotte Scheibler geborene Müller, Albert Ottenheimer, Kölnischem Kunstverein, Julius Vorster und Dr. Arnold Langen, von Mitgliedern der Familie Neuerburg; Ausleiheersuchen von Max Liebermann als Präsident der Preußischen Akademie der Künste für eine Slevgot-Ausstellung, Schriftwechsel mit der Galerie Dr. Becker & Newmann betreffend Bezahlung des Kaufpreises für ein Slevgot-Bild; Übernahme der Sammlung Loeb-Caldenhof, Hameln, als Leihgabe, Rückgabe wegen vertraglicher Differenzen; Restaurierung eines Altarbildes der Marienkirche in Dortmund, Berichte und Gutachten von Förster; Verhandlungen um Ablösung eines Freskos von Ramboux in einem Wohnhaus in Trier; Angebote, Schenkungen, Erwerbungen von Galerien, unter anderem Carl Nicolai, Berlin, Hermann Abels, Köln, Hugo Perl, Berlin (von zwei von Alfred Leonhard Tietz und Victor Schnitzler befürworteten Bildern), Julius Böhler, München, Gebrüder Douwes, Amsterdam, Alfred Flechtheim, Düsseldorf, Becker & Newmann, Köln, Kunsthandlung Fleischmann, München, Julius Stern, Düsseldorf, Z. M. Hackenbroch, Frankfurt; Bitte des Kunstmalers Franz Esser an Oberbürgermeister Adenauer um Restzahlung für ein angekauftes Bild; Anfragen von Franz W. Seiwert betreffend Übernahme von Wandbildern aus der Ausstellung „Raum und Wandbild im Kunstverein; Bitte von Friedrich Vordemberge um Ankauf von Arbeiten; Antrag des Malers Richard Seewald um Einwerbung und Stiftung von Preisen für den deutschen Künstlerbund, Bereitstellung von Mitteln, Ankauf unter anderem Max Beckmann; Verhandlungen mit Mitgliedern der Familie v. Oppenheim betreffend Verkäufe aus der der Stadt übergebenen Sammlung von Dagobert Oppenheim (mit Liste), Veräußerung aus dem Bestand (1922-1929).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 97
Aktenzeichen : A11 I2 IV
47-52, 227


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