Historisches Archiv der Stadt Köln
1 Stadt Köln
1.2 Französische Verwaltung
Best. 608 Kulturdezernat

1912-1923
Haushaltsplan, -angelegenheiten


Enthält : Entwurf, Prüfungsbemerkungen und Haushaltsplan (Druck) für 1913; Einrichtung eines Fernsprechanschlusses beim Historischen und beim Museum für Naturkunde: Hahnen- und Eigelsteintorburg, Bayenturm (1912); Nachforschungen und Ankaufsbemühungen um ein Portrait des Juristen Nikolaus von Gail, November 1912; nachträgliche Kreditbewilligungen; Erstellung des Haushaltsplans, Entwürfe, Prüfungsbemerkungen, Haushaltspläne für 1915-1921 (Druck); Berechnung des Lohns für Hilfsaufsicht, Nachweis der Beamten und Angelstellten nach dem Stand vom 25. Oktober 1920; Erstattung von Fernsprechgebühren.
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 47
Umfang : 300 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3b 9I
A11 I 5 9
47-52, 51



Februar 1925
Haushaltsplan, -angelegenheiten


Enthält : Jahresabschluss der Museumskasse 1920.
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 48
Umfang : 2 Blätter
Aktenzeichen : A11 I 5 9II
47-52,52



1888-1913
Einrichtung, Museumsbetrieb


Enthält : Anfrage von Prof. (Hermann) Schaaffhausen, Bonn, betreffend Verwendung der Hahnentorburg für eine Ausstellung (1888); Wahl der Mitglieder der Kommission für das zu errichtende Historische Museum (1888, mit Dankschreiben, unter anderem von Alexander Schnütgen, Alfred Noß, Heinrich Lempertz, Wilhelm Scheben, Konstantin Höhlbaum); Berichte von Arthur Pabst, auch des Assistenten Otto Schulze betreffend Besucherfrequenz, Beaufsichtigung, Organisation des Museums, Anstellung von Aufsichtspersonal, feuerpolizeiliche Angelegenheiten; Bekanntmachungen in Zeitungen betreffend das Museum; Angebot des Verlegers Johann Ludwig Algermissen betreffend Werbung für das Museum (1889); Dienstanweisung für den Museumsleiter (1890), Beratungen, Beschlüsse der Kommission betreffend unter anderem Ankäufe, Personalia, Dienstkleidung, leihweise Übernahme von Silbergegenständen der Kölner Schützengesellschaft (1892-1893), Anfertigung von Glaskästen (1892, mit Zeichnung); Versendung von Instrumenten zur Internationalen Ausstellung für Musik und Thaterwesen, Wien 1892 (1892, mit Schreiben von Robert Heuser); Übernahme von Silbergegenstände des Kölner Männer-Gesang-Vereins; Einrichtung einer historischen Küche (1893, 1894); jährliche Beständerevisionen; Bericht von Heinrich Kelleter betreffend Katalogarbeiten im Museum, besonders der Bestände der vereinigten Sammlungen Merlo, Wallraf und der Stadtbibliothek betreffend stadtkölnische Portraits, mit Empfehlung zur Katalogisierung der Pläne; Führung von Inventarverzeichnissen, gutachtliche Äußerung von Pabst, Gliederung der einzelnen Sammlungsabteilungen (1893, mit Bestimmungen über die Führung von Inventarverzeichnissen); Diebstahl eines Holzfigürchens (1893); Weigerung der St. Sebastianus-Schnützengilde zu Deutz, die zum Schützenfest ausgeliehenen Gegenstände (Fahne, Schützensilber) zurückzugeben (1893), Antrag des Baurats C. Steinbrecht, Marienburg, um Genehmigung zur Nachbildung der im Museum vorhandenen Fahnen (C. Steinbrecht, Schloss Marienburg in Preussen. Führer durch seine Geschichte und Bauwerke, Berlin 1894); Bericht Hansen betreffend Unterbringung der Farina¿schen Münzsammlung im Museum (1897); Berichte Hansen betreffend Fortschritte bei der Inventarisierung und Beständeerschließung, Katalogisierung, unter anderem der Münzen (1897-1900); sonstige Berichte Hansen betreffend die Organisation, das Personal des Museums; Dienstanweisung für den Aufseher des städtischen Historischen Museums zu Köln (1892), Schließung des Museums während der Bauarbeiten ab April 1899; Aufteilung der Bestände auf die Hahnen- und die Eigelsteintorburg (1902, mit Aufteilungsplan); Erarbeitung eines Museumsführers, Eingabe des Mathias Joseph Gürtler um photographische Aufnahme einiger Häuserzeichnungen aus der Sammlung Wintz, Ablehnung durch Hansen (1903), Beschwerdebrief von Carl Breuer, Neue Photographische Gesellschaft AG Berlin, an Konrad Adenauer betreffend Unhöflichkeit der Unterbeamten im Museum (Mai 1906); Anfrage des Deutschen Museums München, v. Miller, betreffend Modelle/Abbildungen zur Flussschifffahrt, besonders von Holzflößen (1906, mit Liste wünschenswerter Gegenstände für die Gruppe Kanal- und Binnenschifffahrt sowie Auszug der bis Dezember 1905 an das Münchener Museum überwiesenen Sammlungsobjekte); Klage des Hilfsaufsehers Heinrich Ehemann gegen die Stadt wegen Dienstentlassung; Beschwerden wegen der Öffnungs- und Schließzeiten, falscher Datierung von Objekten; Schenkung von 10000 Mark von Franz Clouth zum Ankauf von Aquarellen von Scheiner betreffend Torburgen und Straßenbilder (1908); Ersetzung der alten Spontons durch neue zwecks Verwendung bei städtischen Festlichkeiten (1908); Austausch von Gewichten mit dem Eichamt (1910); Aufnahme der Vereinsfahne des Kranken-Unterstützungsvereins St. Kunibert (1910); Kanalgebühren für die beiden Torburgen (1911, mit zwei Skizzen); eigenmächtige Beauftragung einer Firma zwecks Reparatur einer Alarmanlage durch Hansen; Vergütung des Personals für kleinere zusätzliche Arbeiten, z. B. Pflege der Holzböden (1911, mit Anweisung betreffend Lieferung und Aufbewahrung des Stauböls sowie Behandlung der Holzfußböden, Druck 1910); Beschwerde des Mathias Joseph Gürtel betreffend Verbot Hansen an den Angestellten Fischer, Fotos für Gürtler anzufertigen (1912); Einbruchssicherung für das Eigensteintor anlässlich des Diebstahls der Kaiserkette, Ermittlungen, Vernehmung des Aufsehers Wilhelm Doll, Schreiben des Oberbürgermeister an das Zivilkabinett in Berlin (1912, mit zahlreichen Zeitungsartikeln); gutachtliche Äußerung Hansen zum Botanischen Garten und einer Medaille von 1684 mit der Inschrift „hortus medicus (1913).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 203
Umfang : 293 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 6 16
A2 XIII 3b 2I
A2 6 16I
47-52,326



1913-1924
Einrichtung, Betrieb


Enthält : Verteilung der ausgesetzten Belohnung für die Ermittlung der Diebe der Kaiserkette aus der Eigelsteintorburg (1912-1913); Haus- und Bauangelegenheiten, unter anderem Heizung, Beleuchtung, Reinigung, Einsatz von Hilfskräften; Verwendung des Gebäudes des Apostelgymnasiums für Archiv-, Museums- oder Bibliothekszwecke, Ablehnung der Direktoren Hansen und Keysser (1914), Schadensersatzforderung des Kölner Männer-Quartetts für die als Kaiserpreis in Brühl 1889 verliehene, nun gestohlene goldene Medaille (1914), Gas- und Wasserverbrauch (1915); Instalation elektrischer Beleuchtung (1914); Breitstellung von Winterkleidung für die Hilfsaufseher (1917); Bereitstellung von Petroleum und Vaseline für die Reinigung der Waffen und Rüstungen (1918); Erstellung von Listen über die in den Museen und im Theater vorhandenen Waffen (1918); Erwerb eines Aquarells von Georg Osterwald (1916); Erhöhung der Eintrittspreise (1921, 1923); Ausleihe von Stücken (Doubletten) für den neuen Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung (1921); Schutzmaßnahmen für die Torburgen, Schusswaffen für die Aufseher, weitere Diebstahlsicherungen (1920, 1922); Übernahme einer Fahne der aufgelösten Klempner- und Installateur-Innung (1922); Führung der Mitglieder der „Vereinigung für Kunstgeschichtliche Besichtigungen Köln e.V. durch die Museumsbestände durch Dr. Johannes Krudewig (1923); Anregung des Generalleutnants Ernst v. Oidtmann zur Restaurierung der Portraitsammlung des Museums und zur Erstellung eines Kölner Geschlechter- und Familienbuchs (1918-1922, mit umfangreichen Gutachten von Hansen, Bewilligung von Mitteln zur Erstellung von Stammtafeln durch Dr. Wilhelm Baumeister, Errichtung einer Assistentenstelle für Baumeister, Kritik von Bruno Kuske an Baumeisters Qualifikation, knappe Personalverhältnisse im Archiv), Anregung des Stadtverordneten Peter Trimborn zur Erarbeitung einer stadtgeschichtlichen Ausstellung entsprechend der Ausstellung von 1913/1914 zur ersten Kölner Messe, Ablehnung durch Hansen wegen fehlenden Personals (1923); Vorbereitung einer Ausstellung zum 75. Jahrestag der Revolution von 1848, Verbindung mit der geplanten Ausstellung im Lichthof des Kunstgewerbemuseums anlässlich der tausendjährigen Zugehörigkeit der Rheinlande zum Deutschen Reich, Ablehnung der Konzeption durch Hansen (1923).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 108
Umfang : 153 Blätter
Aktenzeichen : A2 XIII 3b 2
A11 I 5 2II
47-52,237



1900-1923
Berichte über das Museum


Enthält : Jahresberichte über die Erwerbungen und Schenkungen, die Schenker, die Besucherzahlen für die Jahre 1899-1922.
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 111
Umfang : 65 Blätter
Aktenzeichen : A2 XIII 3b 6I
A11 I 5 6
47-52, 240



1901, 1914-1928
Überlassung von Gegenständen zu Ausstellungszwecken


Enthält : Ausleihe von Darstellungen zu Stadt- und Burgbränden und von Feuerordnungen an die Internationale Ausstellung für Feuerschutz und Feuerrettungswesen Berlin 1902; Absage der Entleihung von Küchenmöbeln des 16. Jahrhunderts an die Firma Max Frantzky, Köln, für eine Schaufensterdekoration anlässlich der Werkbundausstellung (Juni 1914); finanzielle Unterstützung und Überlassung von Gegenständen an den Verein Künstlerhaus anlässlich einer mit dem Verein Köllscher Boor durchgeführten Ausstellung im Fahrbachhaus für notleidende bildende Künstler (Juni-August 1916); Erlaubnis zur Herstellung einer Kopie des den Domherrn Heinrich von Mering darstellenden Ölbildes von 1709 (November, Dezember 1917); Entleihung an die Brühler Heimatschau im Schloss Brühl (August, September 1920); Absage einer Entleihung von Gegenständen an die Interalliierte Rheinlandkommission für eine Napoleon-Ausstellung anlässlich des 100jährigen Todestages (April 1921); leihweise Überlassung von Ansichten an den Clever Heimatbund für die Heimatausstellung vom 8.-11. Juni 1924 (Mai, Juni 1924); Überlassung eines Bildes von Carl Rüdell an die Kunsthandlung Hermann Abels für eine Ausstellung des Kölner Aquarellisten Rüdell (August, September 1925); leihweise Überlassung von drei Bildern für eine Ausstellung anlässlich der Tagung für Denkmalpflege in Freiburg/Br. (September, November 1925), bedingte, nicht erfolgte Ausleihe von Bildern für die Ausstellung „Fastnacht einst und heute in der Städtischen Kunsthalle Mannheim (Dezember, 1925, Januar 1926); Absage an das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zur Überlassung von Fahnen 1848 für eine Freiligrath-Gedächtnisfeier (Februar 1926), leihweise Überlassung der Innungsfahne des Vereins Kölner Installateure für eine Lehrlingslossprechung (November 1927); leihweise Überlassung der Fahne des ehemaligen Pionier-Batalion. Nr. 7 an den Verein der Offiziere des ehemaligen 1. Westfalischen Pionier-Batalion Nr. 7 (Mai, Juni 1928), Abgabe von Fahnen der ehemaligen Fußartellerieregimenter Nr. 7 und 9 zum I. Deutschen Artilleristentag in Frankfurt (Mai, Juni 1928).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 20
Umfang : 43 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3b 8
A11 I 5 8
47-52,20



1884-1892
Münzsammlung des Museums


Enthält : Schriftwechsel mit Historikern (Richard v. Kaufmann, Theodor Mommsen Richard Schöne) betreffend Ordnung der Münzsammlung, Bearbeitung durch Behrendt Pick, Berlin (1884), Beratungen der Kommission, Schriftwechsel mit Peter Joseph Schorn, Realgymnasium; Beauftragung des Dr. Julius Asbach und des Paul Joseph, Frankfurt, mit der Ordnung, Verhandlungen mit Karl Lamprecht, Alfred Noss, Konstantin Höhlbaum, Beauftragung von Asbach und Dr. Conrad Küppers mit der Ordnung der römischen, Joseph der der mittelalterlichen Münzen (1887); Richtlinien zur Ordnung, Berichte Niessen betreffend Katalogisierung; Berichte Niessen über das Fehlen von Münzen, Ankauf von Münzen bei Eugen Merzbacher, München; Auffinden entwendeter Münzen bei Franz Merkens, Köln; Vernehmung des Schlossers Heinrich Köhnlein wegen Diebstahls beziehungsweise Hehlerei; Versendung der mittelalterlichern Münzen an Joseph, Frankfurt, Listen eines Münzfundes im Rheinbett „dicht oberhalb der Schiffbrücke (1887); Vorsichtsmaßnahmen der Stadt bei Bauarbeiten an der Portalsgasse, Unterrichtung der Arbeiter betreffend Unterschlagung von Gegenständen/Funden, Verurteilung von zwei Arbeitern wegen Unterschlagung von Münzen (1888); Schriftwechsel mit dem Anwalt Johann Josph Fischer betreffend Verfahren gegen Braschoß & Cons., Vergleichsvorschläge der Gegenanwälte, Mitteilungen fremder Münzhändler betreffend Kauf, Wiederverkauf der von Köhnlein gestohlenen Münzen, Rückkauf der entwendeten Münzen (1887/1888); Rücksendung der an Joseph versandten Münzen (1888, mit Bericht von Joseph); Verfahren gegen den Münzhändler Hess in Frankfurt wegen der Herausgabe der von Köhnlein entwendeten Münze von Karl V. (1888); Ankäufe einzelner Münzen und Medaillen; Fund einer römischen Münze am Dom (1888, Bericht mit Situationsplan); Paul Joseph, Über die Begründung einer Münzsammlung für die Rheinprovinz, Sonderdruck aus Westdeutsche Zeitschrift VI, 1888; Gesuch der Frau Köhnlein um Unterstützung eines Gnadengesuchs für ihren Mann um Strafnachlass (1888); Aktenvorgänge des Rechtsanwalts Fischer (1888); Münzanfrage des Geheimen Preussischen Staatsarchivs, Georg v. Mülverstedt; Schriftwechsel mit dem Anwalt Fischer betreffend den Funddiebstahl am Rathaus, Vergleich mit dem Anwalt Julius Heilbronn, Herausgabe der beschlagnahmten Münzen (1890-1892); Urteile; Honorare des Anwalts Fischer; Anzeige, Untersuchung eines Münzfunds aus Kreuznach (1889, mit gutachtlicher Äußerung von Alfred Noss); Verhandlungen betreffend Übergabe der Münzen des Wallraf-Richartz-Museums an das Historische Museum, Vertagung wegen Sicherheitsbedenken betreffend Hahnentorburg (1890); Kaufangebote, unter anderem einer Münze Hermann II. (1890); Schenkung des Eduard Rosenkrantz betreffend Siegelsammlung, Münzen (1890, Ankauf einer Münzsammlung des Lehrers Paul Joseph, Frankfurt (1890); Verzeichnung des Fundes von der Portalsgasse durch Noss (1891); Inventarisierung von Münzen aus den Sammlungen Friedrich(?) Heimsoeth, Bonn, und Johann Jakob Merlo (1892).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 205
Umfang : 234 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3b 5I
47-52,328



1892-1913,1919
Münzsammlung des Museums


Enthält : Testamentarische Hinterlassenschaft des Wilhelm Cremer betreffend Münzen, gutachtliche Äußerung von Pabst, Übernahme von Ergänzungsstücken durch das Wallraf-Richartz-Museum (1892); Fund von zwei Goldmünzen beim Ausschachten der zerstörten Pfarrkirche in Dipperz (1893); Goldmünzenfund in der Gartenanlage vor dem neuen Postgebäude, Schenkung von 10 der Münzen an die Stadt im Auftrag des Staatssekretärs Heinrich v. Stephan (1893); Münzfund: Topf mit Münzen (1894), Münzfund von der Eintrachstraße gegenüber Haus Nr. 2, Verhandlungen über den Finderlohn, Verzeichnung der Münzen durch Alfred Noss (1894-1895); Angebote aus auswärtigen Orten; Münzdiebstahl in der Hahnentorburg, besonders der Münzen aus dem Fund in der Portalsgasse (1897, mit Liste der fehlenden Münzen, Recherche nach den bis Frankfurt und Lille verkauften Münzen, Einschaltung des Deutschen Konsulats in Lille, gerichtliche Untersuchung gegen die Ehefrau Keferpütz, Deutz, Verhandlungen mit den Besitzern der beschlagnahmten Münzen); Münzschenkung des Gutsbesitzers Engels in Ollesheim bei Horrem (1897); Trennung der Münzsammlungen des WRM und Historischen Museums nach kölnischen und außerkölnischen Provenienzen, Verfügung des Oberbürgermeister vom 10. November 1897; Auseinandersetzung der Stadt mit Julius Menadier und Realschullehrer Paul Joseph betreffend Vorwurf der illegalen Herstellung von Silberabschlägen von Kölner Stempeln: Briefwechsel, auch mit dem Anwalt von Joseph, Dr. Sieger, Frankfurt, gutachtliche Äußerung von Hansen, Anzeige an das Provinzialschulkollegium Kassel, protokollarische Erklärung von Joseph und Bemerkungen von Alfred Noss (1898); Verhandlungen mit Emma Farina betreffend die Münzsammlung ihres Mannes Karl Farina, Ankauf durch die Stadt, Beitreibung von Spenden durch Gustav Michels (1896-1897, mit Kostenanschlag betreffend Anfertigung eines Münzschranks, Katalogisierung durch Otto Oppermann, später Bruno Kuske und Menadier); Plan der Herausgabe eines Werks über die Kölner Münzen (Corpus numorum coloniensium), Bereitstellung von Mitteln für die Bearbeiter Kuske und Menadier, Verzögerungen durch Menadier (1901-1913, mit Druckproben verschiedener Verlage, Schriftwechsel zwischen den Oberbürgermeister Wallraf und Becker betreffend Genese des Münzwerks und Verhalten von Menadier, Übersichten über die Ausgaben, Gestaltung des Einbandes durch die Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Köln, Forderung des Joseph auf Entfernung einiger Druckseiten im 2. von Noss herausgegebenen Band, Versendung der Beleg- und sonstigen Exemplare).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 206
Umfang : 374 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3b 5II
47-52,328



1913-1925
Münzsammlung des Museums


Enthält : Druck, Mittelbereitstellung für das von Julius Menadier, Berlin, verfasste Kölner Münzwerk: Schriftwechsel mit dem Generaldirektor Wilhelm v. Bode, Berlin, dem ehemaligen Oberbürgermeister von Köln, Friedrich Wilhelm Becker, Alfred Noss betreffend Arbeitsrückstände von Menardier, mit Emil Thormählen betreffend Einbindearbeiten; Rezensionen zu Alfred Noss, Die Münzen der Erzbischöfe von Köln 1306-1547, Köln 1913 (Die Münzen und Medaillen von Cöln, Bd. II); Schriftwechsel mit Hermann Joseph Lückger und Justizrat Joseph Krings betreffend Vernachlässigung der Münzen in der Sammlung Lückger; Kritik des Numismatikers Paul Joseph und des Sammlers Lückger an der Arbeit von Noss (1914); Schriftwechsel mit Druckereien betreffend Kosten und Druckversäumnisse, Abschriften der Korrespondenz mit Menadier (1913-1918); Verkauf von Bd. 2, Versendung von Belegexemplaren; Vertrieb der Restauflage durch die Firma Paul Neubner, Köln (1921-1925).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 110
Umfang : 375 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3b 5III
A2 I 5 5
47-52,239



1888-1903
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Zahlreiche, nicht wahrgenommene Angebote, unter anderem der Aufschwörungstafeln von St. Maria im Kapitol durch den Antiquar J. Hess, Ellwangen (1888), eines Portraits des Gerhard-Wimmar Wahlers, Bannerherr der Brauerzunft, Schenkung von Münzen durch Alfred Noss (1889); Alfred Noss betreffend Überbringung der Münzen im Rathaus zum Hahnentor zwecks Einordnung vor seiner Reise nach England; Überführung eines Hohlmaßes von 1593 vom Rathaus in das Museum; Übersendung der von der Stadt und dem Oberbürgermeister überreichten Medaillen (1889); Schenkung von Festschriften und Büchern, unter anderem von einer Reise nach Italien durch den Kölner Männer-Gesang-Verein; Ankauf nicht näher bezeichneter Münzen und Gemälde; Angebot eines Reliefplans von Köln und Deutz aus den 40er Jahren durch den Oberst Franz Wolf, Oberkassel (1890); Geschenk eines Kölner Loses von 1722 durch Stadtverordneten Theodor Kyll (1889), Geschenk einer Fotografie des geschmückten Standbildes von Bismarck durch Anselm Schmitz, Schenkung von drei Plänen zur Stadterweiterung von 1880 durch Hermann Josef Stübben (1890); Ankauf eines Gemäldes, angeblich Joost van den Vondel darstellend (1890); Angebot einer Sammlung Waffen von der Witwe des Malers Carl Gillissen, Düsseldorf (1890); Beratungen, Entscheidungen des Kuratoriums des historischen Museums betreffend Anschaffungen und Ankäufe; Angebot der Antonie Söhle betreffend ein Bild der Hahnentorburg; Geschenk des Landgerichtsrats außer Dienst Carl Merlo betreffend Urkunden (69 Stück) aus dem Nachlass des Vaters Johann Jakob Merlo, Angebot zum Verkauf der Mappen mit zahlreichen Kupfer- und Holzstichen (Portraits und topographische Blätter), Begutachtung durch Arthur Pabst, Ankauf (1890-1891); Schenkung von Fotografien durch Theodor Creifelds betreffend Anwesenheit des Kaisers in Köln (1891); Übersendung von Fotografien und Medaillen betreffend Geburtstag und Tod von Helmuth v. Moltke durch Eduard Lent (1891), Schenkung einer Fahne der 2. Kompagnie der Bürgerwehr durch Emilie Dietzmann (1891); Bildung eines Fonds für Handankäufe (1892); Schriftwechsel mit dem South Kensington Museum betreffend ein Ursula-Bild, Bitte um Anfertigung einer Fotografie; Angebote des Antiquariats M. Saalmann, Berlin (1892); Verkaufsangebot des Tony Avenarius betreffend drei historische Friese, die Geschichte Kölns darstellend; Angebot eines Julius Weidner, Köln, betreffend Fotografie der 10. Schülerreise nach Venedig (1892); Ankauf von zwei Rheinschiff-Modellen; Schenkung verschiedener Kunstgegenstände (1893, ein Weinglas seines Vorfahren Rastherrn Leonhard Effertz durch den Beigeordneten Jakob Zimmermann, Bitte um Pflege des ebenfalls von Effertz stammenden Ratsherrnhutes (1893); Rechnungen betreffend Restaurierung des bischöflichen Marstallgebäudes nach Abbruch der Domkurie (1893), Ankäufe beim Antiquariat Saalmann (1893); Angebot von Heinrich Lempertz, neben der Merlo¿schen auch seine Sammlung anzukaufen (1893); Überweisung eines Fotos der Mitglieder der städtischen Verwaltung 1894 (1893); Überweisung des Facsimiles eines spanischen Schriftstücks des früheren Postassistenten, jetzt Staatssekretär im Reichspostamt, Heinrich v. Stephan (1893); Angebot des Vincenz Statz zur Schenkung seiner Pläne zum Museumsbau auf dem Grundstück des Kölnischen Hofes, Trankgasse, an das Stadtarchiv, Überweisung an das Historische Museum durch den Assistenten Otto Schulze (1893-1894); Schenkung eines Taktstocks (mit Namenszug von Felix Mendelsohn-Bartholdy, Franz Weber, Ferdinand Hiller) und der Stimmgabel zur großen Domglocke durch den Central-Dombau-Verein (1894); Angebot eines Stadtplans durch die Kunsthandlung J. P. Tomaschek, Prag (1894); Ankauf von zwei Bildern Bürgermeister Johann von Lyskirchen und Gemahlin; Schenkung von C. Schöffer, Amsterdam, betreffend 16 Skizzen seines Freundes, des Malers Cornelius Springer, aus Dankbarkeit für gastliche Aufnahme bei der Pfingsttagung des Hansischen Geschichtsvereins und durch Vermittlung von Joseph Compes (1894); Schenkung der Holzschnitzerei Petrus von Mailand durch Wilhelm Scheben (1894, mit Sonderdrucken von Aufsätzen über das Haus Mirweiler, sowie Verzeichnis der gegenwärtigen Mitglieder der Brauer-Corporation für das Jahr 1887 (1894); Mitteilung an die städtische Polizeiverwaltung, bei Abbruch von Häusern von historischem oder architektonischem Wert Hansen zwecks Anfertigung eines Fotos zu verständigen (1894); gutachtliche Stellungnahme von Hansen betreffend die Holzfahrt und die Marsilius-Sage (1895); Schenkung des Ehrendiploms der Fachausstellung deutscher Schumacher-Innungen und einer Gedenkmünze von der Schumacher-Innung Köln, Figge (1895); Einglasung und Einrahmung der alten Stadtbanner, Bericht Hansen (1895); Angebot des Gymnasiums Kreuzgasse, Schorn, betreffend Abgabe des 1831 von Johann Peter Fuchs aus dem Rathaus abgegebenen alt-kölnischen Markgewichts an das Historische Museum (1896); Ankauf von Geräten des Johann Friedrich Karg von Bebenburg, Minister unter Kurfürst Joseph Clemens, sowie eines Statutenbuchs der Universität von dem Sammler Hermann Joseph Lückger (1896), Ankauf mehrerer Münzen des Architekten Nitsche, Königs-Wusterhausen (1896); Ankauf der von dem Maler Martin angefertigten Aquarelle und Pausen der Fresken im Hansasaal (1896), Schenkung einer Altarplatte, eines Herdvorsatzes und von ca. 70 Skizzen von Düsseldorfer Malern zum historischen Festzug von 1888 durch den türkischen Generalkonsul Friedrich August Herbertz (1896); Schenkung der Erben Brendgen betreffend Portrait ihres Vaters in Bürgerwehruniform 1848; Schenkung des Beigeordneten Franz Jansen betreffend Manuskripte von Johann Jakob Merlo (1896); Schenkung des Brauereibesitzers Anton Hubert Scheben (Möbel) und von Wilhelm Peill (1896, Münzfund von Schlebusch, desgleichen Zeichnungen der Antoniterkirche (1896), Waage und Gewichtsstücke (1897); Ankauf des Portraits von Johann Gelen (Gelenius) von van Kessel(?) bei Heberle (1897); Ankauf der Vase zum Gedenken an die Wiederaufnahme der Dombauarbeiten 1842 bei Lempertz, Stiftung der Kaufsumme von 250 Mark durch Eugen Rautenstrauch (1897); Überleitung von 17 Stichen Kölner Kirchen im 19. Jahrhundert von Johann Peter Weyer vom Wallraf-Richartz- in das Historische Museum (1898), Ankauf einer Medaille des Kölner Bürgers Mathias Vorsbach von 1542 (1898); Schenkung Generalmajor Ladgen, Straßburg, betreffend Grundriss der Stadt (1898); Ankauf von Münzen bei dem Münzhändler Rudolf Kube, Berlin (1898); Geschenk der Eisenbahn-Direktion Köln betreffend Eingabe von Kölner Bürgern an die damalige Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft zur Wiedereröffnung des Bahnhofs Pantaleon 1870 (1898); Angebot des Fabrikbesitzers Carl Reichard, Neuwied, betreffend eine Kostümsammlung; desgleichen betreffend Assignaten aus der Zeit der französischen Revolution; Empfehlung von Alfred Noss betreffend Umtausch von Münzdoubletten; Schenkung eines Schöffenhutes durch Gustav Ruhl, Vervier; Schenkung einer bildlichen Darstellung des Wirbelsturms vom 7. August 1898 durch die Kölnische Maschinenbau-Aktien-Gesellschaft; Münztausch mit der Antiquitätenhandlung Franz Richard Meyer, Köln; Erwerb von sechs Portraitbildern aus dem 16./17. Jahrhundert bei der Auktion von Lempertz; Angebot eines Kupferstichsammlers Setzermann, Düsseldorf (1899); Übersendung einer Gedenkmedaille der Stadt Wien zum 50jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph (1899); Sammlung von Fotografien betreffend Deckenmalerei im Hause Unter Seidmacher/ Unter Käster durch den Architekten Wilhelm Hospelt; E. von Ubisch, Vaterländische Kriegsandenken, 5 Seiten, Lithodruck (1899-1900, mit gutachtlicher Äußerung Hansen zum Sammeln von Uniformstücken aus dem Krieg von 1870/1871, Bemühungen um das Sammeln alter Uniformen durch Hansen); Fotos von den Wandbildern der Aula des Realgymnasiums durch Direktor Peter Joseph Schorn; Geschenk einer Fotografie der Paradeaufstellung des Rheinischen Kürassier-Regiments Nr. 8 (1900); Fotos von der Anwesenheit der I. Torpedobootdivision in Köln (1900); Geschenk von Fotos der Herz-Jesu-Kirche durch Gerhard Kurth; Gruppenfoto vom diesjährigen Karneval (1900); Übernahme von Fahnen des Gesangvereins Philohymnia; Aufbrechen einer Kiste im unteren Zimmer des Rathausturmes, Überweisung der darin vorhandenen Gewichte an das Museum; Erwerb von Kölner Talern von dem Münzhändler Franz Richard Meyer, Köln, die er bei der Auktion Suchsland in Frankfurt ersteigert hat; Schenkung von zwei Kopien der Ölgemälde von Arnold Brauweiler, gemalt von Barthel Bryn, und von Johann Hardenrath, gemalt von Geldorp Gortzius, durch Emil vom Rath und Louis Hagen; Besoldung des Otto Oppermann für die Erarbeitung des Corpus Nummorum Coloniensium; Ankauf von drei Tuschzeichnungen von Tony Avenarius betreffend Kölner Persönlichkeiten; Angebot eines Ferdinand Grimm, Dieuze/Lothringen, betreffend Ölgemälde von Kurstfürst Max Franz von Köln, (1901); Mittel für den Druck eines Führers durch die Münzsammlung (1901-1902), Angebot einer Geldwaage durch den Pfarrer C. Wawer, Auw Kreis Prüm; Schenkung von 12 Aquarellen betreffend den Karnevalszug von 1882 (Leben und Taten des Jan von Werth), ausgeführt von den Malern Philipp Grotjohann und Müller, Düsseldorf, durch Fritz Hönig; Schenkung von Medaillen und Kupferstichen durch Theodor Schaurte (1902); Erwerb von Münzen bei dem Münzhändler F. Richard Meyer; Religionslehrer Emil Benjamin, Memel, betreffend Kölner Dom-Ansichten (1902); Geschenk einer Medaille durch die Kölner Bäcker-Innung; Nachforschungen nach einer alten Münzpräge (1902); Schenkung von 40 Zeichnungen des Architekten Ernst Zwirner vom Dom seitens der Töchter, vermittelt über Heimann (1902, mit Verzeichnis); Schenkung eines Ölbildes des Kurfürsten Joseph Clemens von Joseph Vivien durch Theodor Rautenstrauch (1902); Übernahme von Zeichnungen Richard Voigtels (1902, mit Liste von 40 Zeichnungen), Schenkung einer Jubiläumsmedaille durch Anton Fuchs; Schenkung eines Zeichenblatts „Geschichte Napoleons von Jean Paar (1903); Schenkung eines Albums aus dem Besitz der Erben Hackländer durch Frau Prof. Riese geborene Kampf, Frankfurt (1903); Ankauf eines Gemäldes von Gerrit Berckheyde, St. Aposteln v. 1670 von Theodor Holz, Mülheim (1903, mit gutachtlichen Äußerungen von v. Bode und Friedländer); Geschenk eines Fotos der Einweihung der Bismarcksäule durch den Fotografen Josef Esser; Angebote eines Kunsthändlers Josef Raunecker, Klagenfurt, und des Antiquariats L. Vogelsberger, Darmstadt (1903); Übernahme eines Fotos einer Kassette und Adresse zum 50jährigen Dienstjubiläum des Oberpräsidenten (1903).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 271
Umfang : 241 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 6 19
402 HI 97



1900-1917
Geschenke und Ankäufe


Enthält : Sammlung vaterländischer Kriegszeichen aus dem Krieg von 1870/1871, unter anderem Bericht Hansen (1902); Verteilung der Bestände auf beide Torburgen, Eröffnung der Eigelsteintorburg am 1. August 1902; Abgabe einer kölnischen Fahne und einer Helebarde vom Zeughaus in Berlin (1904); Angebot der Galerie Abels betreffend ein Ratsherrnportrait, Notizen von Carl Scheibler betreffend das Bild Johann von Reidt; testamentarisches Vermächtnis der Mathilde Herbertz geborene von Wittgenstein betreffend drei Dom-Aquarelle von Johann Anton Ramboux (1902, mit Testament, Abschrift), Schenkung einer Fahne des aufgelösten Männer-Gesang-Vereins Kölner Liedertafel (1904), desgleichen betreffend Übersendung einer Medaille (1905); Leihgabe des Kölner Sängerbundes (1904), Ankauf der Sammlung von Zeichnungen zu Kölner Kirchen und Häusern des ehemaligen Stadtbaumeisters Johann Peter Weyer von der Académie royale des Beaux Arts zu Brüssel, Briefwechsel mit dem deutschen Gesandten Graf von Wallwitz (1904-1905); Übergabe der Vereinsfahne des Männer-Gesang-Vereins Cäcilia wegen Auflösung (1905); Angebot von Kölner Münzen aus Erfurt; Ankauf von Münzen bei Hess in Frankfurt; Übersendung eines Stich von Scheuer betreffend die Schlacht bei Sapignies, überreicht von der Feldzugs-Batterie „Leo (1905); Schenkung eines Bildes des Kölner Ratsherrn Johan Kirchen durch Carl Scheibler, Übersendung von Fotos des Historischen Festzugs von 1880 (1906); Ankauf verschiedener Bilder, so eines Gemäldes von Gerrit Berckheyde, die Kirchen St. Gereon und St. Christoph darstellend (1907), Bildnis des Bürgermeisters Johann Broelmann (1908); Ankauf der Sammlung von Wilhelm Scheiner (1907), einer Goldmünze bei Dr. Eugen Merzbacher Nachf., München (1908); Ankauf des Skizzenbuchs von Johann Vinckelboom, Spenden; Ankauf von zwei Gemälden des Balthasar und Andreas von Mülheim, Restaurierung (1909); Schenkung der Modelle der Kölner Stadttore durch G. Ruhl-Hauzeur, Lüttich, Anfertigung einer Ehrenmedaille für Ruhl, Schriftwechsel mit dem Goldschmied Ernst Riegel, auch Gabriel Hermeling (1909, 1911, 1913, 1914); Angebote verschiedener Gegenstände, Bibel, Medaillen, Taler, teilweise Annahmen; Schenkung eines Siegelstempels des Wollenamtes aus dem 17. Jahrhundert (1910); Ankauf eines kölnischen Spontons mit Hilfe des Konsuls Hans C. Leiden (1911); Schenkung von Teilen der Gitterbrücke durch die Gutehoffnungshütte an Museen in Berlin und München, nicht an Köln (1912, Zeitungsartikel); Ankauf von Teilen des physikalisch-astronomischen Kabinetts durch die Firma C. Leybold Nachfolger, Rückgabe an das Marzellengymnasium (1912, mit Verzeichnis der Instrumente mit Preisangaben); Übernahme der Vereinsfahne und anderer Gegenstände der aufgelösten Theater-Gesellschaft „Felicitas Köln-Deutz (1912); Geldspenden von Konsul Hans C. Leiden und Max von Guilleaume, unter anderem für den Ankauf eines Gulden bei L. Hamburger, Frankfurt (1912); Schenkung von Drucksachen, unter anderem zum Karneval, von Sanitätsrat Eduard Boese (1912); Ausstellung des Verkehrsvereins betreffend Stadtansichten, unter anderem von Carl Rüdell, Ankauf; Ankauf eines Portraits des Kölner Juristen Anton von Gail; Schenkung eines Bildes von St. Apostel von Jacob Loeb, Hosenträger-Fabrik, Bonn (1913); Fahne des Metzgergesellen-Vereins, Ablehnung der Übergabe an einen neu gegründeten Nachfolgeverein (1913); Übernahme von Photographien von Karl Bender, Diez a. d. Lahn; Schenkung eines Bildes von Wilhelm Scheiner durch Max Clouth (1913), Überweisung der Standarte des aufgelösten Radfahrer-Clubs Vorwärts 1897; Verhandlungen um Ankauf eines Bildes von Geldorp Gortzius betreffend den Bürgermeister Hardenrath (1914); Bildhauer Hans Hoerbst betreffend ein angeblich den Kölner Dom darstellendes Holzmodell, Stellungnahme Heimanns (1914); Angebot einer Kriegssammlung vom Schlachtfeld Spichern 1870 (1914); Situationsplan und Fotos von der links- und rechtsrheinischen Umwallung (1913), Schenkung eines Fensters von Jan Thorn-Prikker an das Kunstgewerbemuseum durch Max Meirowsky (1914, mit Benachrichtigung der Kommissionsmitglieder, Stellungnahmen der Mitglieder, unter anderem auch von Alexander Schnütgen, zum Geschenk); Schenkung unter anderem eines Banners der Kölner Bürgerwehr durch den Konsul Niessen (1914); Schenkung einer Locke Schillers (1915) Schenkung von Maueranschlägen aus St. Quentin durch den Kriegszahnarzt Reinhold Weidner (1915-1917); Verkauf von zwei Portraits von Kaspar Benedikt Beckenkamp durch Carl Groyen, Bonn (1914-1915); Schenkung eines Holzmodells des alten Gesellenhospitiums in der Breitestraße durch das Generalpräsidium der katholischen Gesellenvereine; Wünsche des Leopold von Bessel betreffend Anfertigung einer Kopie des Portraits des Bürgermeisters Eberhard Joseph Melchior von und zu Pütz (1915); Schenkung der Vereinsutensilien durch den Allgemeinen Veteranen-Verein Köln (1916); Verkauf eines goldenen Ratshellers durch Witwe Franz Zilkens (1916); Angebot einer naturgetreuen Nachbildung des Domes durch Johann Schell, K.-Mülheim, Ablehnung (1916, 1917, mit Zeitungsartikeln, Fotos); Anfertigung von Kopien der Bürgermeisterbilder (1913, mit Verzeichnissen, Bewerbungen von Kopisten, Verwendung von Architekt Carl Moritz für Robert Seuffert, Schriftwechsel mit, Beauftragung der Maler Karl Rickelt, Seuffert, Christian Heyden, Carl Koch, Kunstmaler Carl Mense, Olga Worringen, Caroline Reuter, Julie Graeff, Franz Halm, Anfragen der Maler Hermann Wegelin, Kölner Künstlerbund (A. Küppers), Peter Abelen, Albert Sticht, Ferdinand Peter König, Protokoll betreffend Verteilung der Aufträge, Rücksendung der Originale an die Leihgeber der Ausstellung „Alt- und Neu-Köln, Verkauf eines Portraits des Bürgermeisters Johann Heinrich v. Wintzler durch Oberregierungsrat von Gal, Koblenz (1913-1915); Angebot eines Bildes des Andreas Gottschalk von Wilhelm Kleinenbroich durch Christel Gottschalk (1916); Anfertigung von Fotos der Entwürfe zur Rathauslaube von ca. 1550 für eine Architekturausstellung des Kunstvereins (1916); Angebot des Malers Carl Rüdell betreffend Anfertigung einer Kollektion von Aquarellen (1917, mit gutachtlicher Äußerung von Friedrich Carl Heimann); Verkauf der Bockfahnen (Deutz) von Kölner Fahnen-Fabrik Arnold Steiger (1916, mit historischen Erläuterungen); Übernahme der Sammlung Dr. Julius Wehn in das Historische Archiv (1917).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 204
Umfang : 367 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3b 3II
47-52,327



1917-1924
Ankäufe und Geschenke


Enthält : Angebot eines Bildnisses von Friedrich Schiller (1917); Anfertigung einer Kopie des Portraits des Bürgermeisters Johann Jakob Wissius, im Besitz der Pfarre St. Kolumba (1917-1918), Ablehnung der Annahme einer von Alfred Buchert, Köln, anfertigten Schnitzerei (1918); Annahme eines Kriegsandenkens, in Form eines Geschützmodells, anfertigt von Kaspar Bertram, Köln (1919); Annahme einer Muster-Porzellantasse für das Hofservice der Königin Victoria von England, eines Kupferstichs Kaiser Friedrichs III. (1918), Ankauf mehrerer Zeichnungen von François Antoine Bossuet von einer Straße in Köln, Begutachtung durch den Beigeordneten Carl Rehorst in Brüssel (1918); Abgabe von Vereinsutensilien des aufgelösten Allgemeinen Veteranen-Vereins (1919); Übernahme einer Büste des Abraham von Schaaffhausen von der Städtischen Gartenverwaltung, aufgestellt vor der „Hauptwirtschaft im Stadtwald (1919); Übergabe der Kesselpauken durch das Offizierskorps des aufgelösten Kürassierregiments Graf Kessler (1920), von Gegenständen (Ölgemälde, Wahrzeichen) durch das Offizierskorps des aufgelösten 5. Rheinischen Inf[anterie] Reg[imen]t 65 (1919); Übernahme von Waffen (1920), Ankauf des Schiffmodells des kleinen Kreuzers „Cöln (1919); Schenkung eines Bildnisses des Bürgermeisters Johann v. Bolandt durch die Erben Eugen van der Zypen (1921); neue Aufstellung des Kölschen Boor (1922); Fotografien von der Veranstaltung der Übergabe eines Gedenksteins durch die Vereinigung der ehemaligen Offiziere des 5. Rhein[ischen] Inf[anterie] Reg[imen]t 65 (1922); Ankauf einer Serie von Kölner Straßenbildern des Malers Roland Anheisser (1921), Übernahme eines Brückennietbolzens mit vergoldetem Kopf (1923), vergebliche Bemühungen um Ankauf eines Bildes des Bürgermeisters Arnold von Siegen, gemalt von Geldorp Gortzius, in der Gemäldegalerie in Schloss Schleissheim bei München, Spende von Louis Hagen, und einer Stadtansicht von Wolfgang Wilhelm Wittmann (1921); Sicherung der Gedenktafel an der Hohenzollernbrücke zur Brückeneinweihung 1911 (1923); Ankauf von Teilen des Nachlasses des Kunstmalers Wilhelm Scheiner (1922); Übernahme von Unterlagen über Leben und Wirken des Dichters Nikolaus Becker (1923); Übernahme der Fahnen des Verbandes deutscher Kriegsveteranen, Stadtbezirk Köln wegen Vereinsauflösung (1924).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 109
Umfang : 127 Blätter
Aktenzeichen : HI XIII 3b 3III
A11 I 5 3
47-52,238


Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken