Historisches Archiv der Stadt Köln
1 Stadt Köln
1.2 Französische Verwaltung
Best. 608 Kulturdezernat

1925-1927
Einrichtung, Betrieb


Enthält : Erstattung der Transportkosten von Gegenständen der Schlosserwerkstatt (der Kunstgewerbe und Handwerkschule) aus dem ehemaligen Alexianerkloster Mauritiussteinweg zwecks zunächst beabsichtigter Einrichtung der Räume für das Rheinische Museum; Weiterbeschäftigung des Dr. Paul Lenz im Rahmen der Jahrtausendausstellung zwecks Inventarisierung von Photos, Schriftwechsel mit Wilhelm Ewald und Bruno Kuske, auch Lenz (1925-1926); Rückgabe graphischer Darstellungen an das Statistische Seminar der Universität; Ausleihewunsch betreffend Modelle von rheinischen Gehöftanlagen für die „Gesolei, Ablehnung; Anmietung des Hauses Siegerstraße 7 für Ausstellungsgegenstände der Jahrtausendausstellung, Erstattung von Kosten der Hotelunterbringung an Beamte der Reichsvermögensverwaltung, baldige Entlassung von Arbeiten nach Abwicklung der Jahrtausendausstellung (1925), Bereitstellung von Modellen für die deutsche Theaterausstellung in Magdeburg, Antrag Karl Niessen vom Institut für Theaterwissenschaften; Arbeitsunfall, Schadensersatzansprüche des Arbeiters Erich Herzberg beim Abbau der jüdischen Abteilung, mit Stellungnahme des Oberrabbiners Adolf Kober (1925); Kündigung von Mitarbeitern der Jahrtausendausstellung, unter anderem Maschinenschreiberin Clara Aaron (1926); Pläne zur Ansstellung von wissenschaftlichen Mitarbeitern, unter anderem Franz Graf Wolf Metternich, Dr. Rademacher, Dr. Josef Busley, Dr. Boymann, Dr. Joseph Klersch; Stadtverband Kölner Frauenvereine Else Falk, betreffend Ausleihe der Büste von Mathilde von Mevissen und eines Bildes von Adele Meurer für die Gesolei (1926); Arbeitsgemeinschaft für Gleit- und Segelflug Köln betreffend Ausstellung von Flugmodellen und Fotos (1926); Staatliche Porzellan-Manufaktur Berlin betreffend Anfertigung einer Tasse zur Rheinlandbefreiung 1926 (mit Prospekt); Bildung eines besonderen Ausschusses für das Stadtgeschichtliche und das Rheinische Museum (1926); Angebot von Luise Blumenthal geborene Rothschild betreffend Anfertigung einer Kopie des Jabach-Bildes von Lebrun im Kaiser-Friedrich-Museum, Ablehnung (1926); Dom-Galerie, Ed. Arthur Schmidt, betreffend Angebot eines Bildes von Friedrich Boser, Ablehnung; Universitätsbibliothek betreffend Rückgabe von Bildern zur Jahrtausendausstellung, Nachforschungen, auch bei Adolf Kober (1926); August Adenauer betreffend Nachlass Robert Schumann und möglicher Erwerb bei der in Notlage lebenden Tochter Maria Schumann, Schriftwechsel mit der Tochter betreffend Erwerb des Nachlasses für das Rheinische Museum; Peking American School, Prof. A. Bonde, betreffend Übersendung eines Fotos des Grabes von Johann Adam Schall von Bell, Grabinschrift (1926), Angebot der Annie Boehm geborene Roggen betreffend alte Gemälde der Familie Roggen, unter anderem eines Münzmeisters, Antrag des Rheinischen Bauernvereins auf Ausleihe der Modelle rheinischer Gehöftanlagen; Schenkung eines Geldbetrags von Olga Zanders, Bergisch Gladbach, betreffend Gründung des Rheinischen Museums, Ausleihe für die in Koblenz stattfindende Görres-Ausstellung (mit Liste); Rheinischer Verein für ländliche Wohlfahrts- und Heimatpflege betreffend Ausleihe von statistischen Tafeln für die Gesolei; Institut für religiöse Kunst, Witte, betreffend Gipsabguss einer Grablegungsgruppe aus dem Dom zu Mainz für die Gesolei; Dampfschifffahrts-Gesellschaft „Neptun betreffend sein dem Rheinischen Museum geschenktes Schiffsmodell für die Gesolei; Deutscher Fechter-Bund betreffend historische Waffen, ebenfalls für die Gesolei; Angebot des Malers Hans Schubert zum Ankauf seiner Bilder des Kreuzers Cöln; Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung und Internationale Kunstausstellung Dresden 1926: Ausleihe des Modells des kurfürstlichen Lustgartens Favorite in Mainz (mit Programm der Ausstellung); Versteigerung der Musikautographen der Sammlung Heyer in Berlin, Überlegungen zum Erwerb einiger Beethoven-Manuskripte; Internationale Ausstellung für Binnenschifffahrt und Wasserkraftnutzung Basel 1926: Ausleihe von Exponaten, unter anderem Schiffsmodelle; Landesgruppe Groß-Hamburg des Reichsverbandes der Rheinländer betreffend Ausstellung für das Grenz- und Auslandsdeutschtum, mit Einladung (1926); Ausstellungs- und Tagungsstelle Stuttgart e. V. betreffend 700jähriges Bestehen, Erfahrungen der Jahrtausendausstellung (1927); Staatliche Auskunftsstelle für Schulwesen, Berlin, betreffend Unterlagen zum Lehrerbildungswesen der Rheinprovinz (1926); Sicherstellung von Räumen für die Jahrtausendausstellung, Herrichtung der Räume des Offizierskasinos für das Museum: Kostenanschläge, Verlegung des Bildarchivs und der Depoträume in das Kasino wegen Räumung des Depots in der ehemaligen Pionierkaserne in der Siegesstraße, Besichtigung des ehemaligen Proviantamtes in der Bayenstraße für die Jahrtausendausstellung, Verhandlungen mit der Reichsvermögensverwaltung, Mietzahlungen, Übernahme der Kosten für verdrängte Mieter, Beschaffung von Wohnungen (1925-1926); Nachforschungen nach einem Abklatsch der Grabtafel des Wicbold von Culm im Altenberger Dom, im Besitz des Wallraf-Richartz-Museums (1927); Ankauf von Geräten des Kunsthandwerkers Emil Hauswald (1927); Schriftwechsel mit dem Landeshauptmann Dr. Johannes Horion betreffend Gründung eines Rheinischen Museums (1926); Zeitungsartikel betreffend das Rheinische Museum (1926); Gründung eines Museums für Gesellschafts- und Wirtschaftskunde in Düsseldorf, mit Zeitungsartikeln, Schriftwechsel unter anderem Adenauer mit dem Generaldirektor Albert Vögler, Stellungnahme zur Museumsgründung in Köln und Düsseldorf (1926-1927); Anfertigung eines Abgusses einer Plastik für den Baurat Kayser, Emmerich (1928); Differenzen mit dem Moselmuseum in Trier betreffend Sammeltätigkeit des Rheinischen Museums im Trierer Raum, auch Verwendung von Photos aus Trierer Beständen (1928); Lohnangelegenheiten der Arbeitskräfte des Museums, Ausbaukredit (1927-1928); Ausbau einer Lichtbilderei (= Vorträge in den Sparten Land und Leute, Rheinische Geschichte, Kultur, Rheinische Wirtschaft) durch den Rheinischen Heimatbund, mit Antrag auf Stiftung eines Vortrags mit Bildern über Köln (mit Werbeprospekten, unter anderem für ein Rheinkampf-Museum, Plan der Lichtbilderei mit Vortragsreferenten), Zusage eines Köln-Vortrags, Verzögerung der Bearbeitung wegen Krise des Vereins (1927); Tätigkeit der photographische Abteilung des Museums (1927); Aufforderungen des Reichsbauamtes Köln betreffend Räumung des Hofes Siegesstraße 7 von Gegenständen des Museums (1927).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 165
Umfang : 397 Blätter
Aktenzeichen : A11 I 11 2I
47-52,290


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