Historisches Archiv der Stadt Köln
1 Stadt Köln
1.2 Französische Verwaltung
Best. 608 Kulturdezernat

1913
Eröffnung des Musikhistorischen Museums von Wilhelm Heyer


Enthält : Korrespondenz mit der Witwe Laura Heyer und dem Regierungspräsidenten Otto Steinmeister betreffend Tag und Form der Eröffnung (Juni, Juli 1913); Pressestimmen zur Eröffnung am 20. September, Stadt-Anzeiger, Lokal-Anzeiger.
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 38
Umfang : 11 Blätter
Aktenzeichen : A2 XIII 6 49
A11 I 1 9I
47-52,38



1924-1927
Verkauf und Versteigerung des Musikhistorischen Museums von Wilhelm Heyer


Enthält : Schriftwechsel mit Fritz Heyer, Letmathe, um Ankauf der Sammlung durch die Stadt (1924-1925, mit Ankaufsempfehlung durch den Generalmusikdirektor Abendroth, mündliche Verhandlung zwischen Heyer und Adenauer vom 21. Oktober 1924, Museumsbericht des Konservators Georg Kinsky - mit Beschreibung der Museumsbestände -, Scheitern der Verhandlungen wegen zu hohen Kaufpreisangebots, unter anderem von Bankier Felix Warburg, Schreiben von Prof. Leo Kestenberg, Preußische Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Volksbildung an Meerfeld, über Aufnahme des Museums in die Kulturschutzliste), erneute Kaufverhandlungen (1925, mit Ablehnung von Prof. Walter Braunfels, Hochschule für Musik in Köln, als Gutachter, Gutachten von Prof. Dr. Curt Sachs, Leiter der Instrumentensammlung für Musik in Berlin, Honorarforderungen von Sachs); Einschaltung der Regierung (Oktober 1925); Scheitern der Verhandlungen wegen überhöhter Forderungen der erben Heyer (1925-26, mit Schreiben von Günther von Diergarth); erneute Verhandlungen mit dem Bevollmächtigten der Erben, Dr. Gerhard Tischer (1926, mit Kaufempfehlung von Prof. Braunfels, Ausführungen Tischers über Verhandlungen im Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung auch mit anderen deutschen Städten, Schreiben des Staatssekretärs im Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Dr. Aloys Lammers, bezüglich Erhaltung der Sammlung, endgültiges Scheitern, Verkauf der Instrumentensammlung nach Leipzig); Wilhelm Sauer, Das Musikalische Museum Wilhelm Heyer in Köln, in: Monatshefte für katholische Kirchenmusik, 7. Jg., Heft 9, September 1925; Zeitungsartikel „Köln lässt ein Museum schwimmen, aus Düsseldorfer Zeitung, 9. Juni 1926, unter anderem Presseartikel; Erklärung an die Presse zur Richtigstellung und Zurückweisung der Vorwürfe, Zurückweisung staatlichen Verschuldens (Juni, Juli 1926, mit Rechtfertigungsschreiben des Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Prof. Carl Heinrich Becker); Befürwortung des Erwerbs der Sammlung (Schreiben von Prof. Ernst Bücken, Musikwissenschaftliches Institut der Universität Köln, Begleitschreiben des Dekans Prof. Dr. Friedrich v. d. Leyen (November, Dezember 1925); Versteigerung der Noten und Handschriften der Sammlung Heyer (1926-27, mit Angebot des Erben-Bevollmächtigten Dr. Tischer, Ablehnung des Ankaufs aus Universitätsmitteln durch das Kuratorium, Prof. Dr. Eckert und Prof. Braunfels); Gesuche des Privatdozenten Dr. Niessen um Errichtung eines Theatermuseums im Haus des bisherigen Museums Heyer, Worringer Straße, Ablehnung (September, Oktober 1927).
Bestellsignatur : Best. 608 (Kulturdezernat), A 39
Umfang : 131 Blätter
Aktenzeichen : A11 I 1 9II
47-52,39


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