Historisches Archiv der Stadt Köln
Best. 30/V Verfassung

08.1680-20.11.1680
Protokolle der auf Betreiben von Nikolaus Gülich eingesetzten Untersuchungsdeputation. Bd. 1. Aug.-20.11.1680 (Bl. 1 fehlt); I. 1680 Aug. - Nov. 20. (Bl. 1 fehlt)


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 111
Altsignatur : A IV 6-8
Bemerkung : fol., mod. Halblederband.



22.11.1680-28.01.1681
Protokolle der auf Betreiben von Nikolaus Gülich eingesetzten Untersuchungsdeputation. Bd. 2. 20.11.1680-28.01.1681


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 112
Altsignatur : A IV 6-8
Bemerkung : fol., mod. Halblederband .II



29.1.1681-29.5.1681
Protokolle der auf Betreiben von Nikolaus Gülich eingesetzten Untersuchungsdeputation. Bd. 3. 29.01.-29.05.1681


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 113
Altsignatur : A IV 6-8
Bemerkung : fol., mod. Halblederband



24.12.1681-08.12.1682
Protokolle der auf Betreiben von Nikolaus Gülich eingesetzten Untersuchungsdeputation. Bd. 4. 24.12.1681-08.12.1682


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 114
Altsignatur : A IV 6-8
Bemerkung : fol., mod. Halblederband



24.12.1682-21.06.1683
Protokolle der auf Betreiben von Nikolaus Gülich eingesetzten Untersuchungsdeputation. Bd. 5. 24.12.1682-21-06.1683


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 115
Altsignatur : A IV 6-8
Bemerkung : fol., mod. Halblederband



31.05.1683-01.09.1683
Protokolle der Zunft-Kommission, 31.05.-01.09.1683


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 116
Bemerkung : Pap., fol., mod. Halblederband.



1683-1685
Akten zum Gülich'schen Aufruhr, 1683/84 (1685).


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 117
Altsignatur : A IV 186
Bemerkung : Pap., fol., mod. Halb-Pgm.-Band.



1685-1687
Akten des Greven lic. iur. Andreas Franken-Sierstorf zum Gülich'schen Aufruhr 1685 - 1687


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 118
Bemerkung : Pap., fol., Pappband



1680-07.1683
Edikte und Streitschriften aus der Zeit des Gülich'schen Aufruhrs, von Alfter durch erläuternden Text und Abschriften vervollständigt. Bd. 1. 1680 - Juli 1683


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 119
Bemerkung : Pap., fol., Halblederband. I.



1683-1687
Edikte und Streitschriften aus der Zeit des Gülich'schen Aufruhrs, von Alfter durch erläuternden Text und Abschriften vervollständigt. Bd. 2. Juli 1683 - 1687


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 120
Bemerkung : Pap., fol., Halblederband.II.



1513
Akten über die Revolution von 1513; speziell Bekenntnisse der Hingerichteten


Darin : Die Zusammenstellung der Akten ist modern. Alte Archivsignaturen finden sich kaum. Manchmal sind zusammengehörige Stücke auseinandergerissen worden. In einem Fall liegen sogar Teile einer Akte unter einer anderen Signatur (Nr. 18a).1. fol. 1r-2v: Doppelblatt, beschrieben vom Stadtsekretär Albert Potgieter;2. fol. 3r-4v: Doppelblatt;3. fol. 5r-6v: Doppelblatt;4. fol. 7: Einzelblatt;5. fol. 8r-9v: Doppelblatt;6. fol. 10r-23v: Heft von 5 Doppelblättern und 2 eingelegten Doppelblättern zwischen fol. 16v und 21r. Die beiden Doppelblätter sind erst später eingelegt und von Johann Meroide beschrieben worden. Die Vorder- und Rückseite (fol. 10r und 23v) tragen betreffe von gleichzeitiger Hand;7. fol. 24r-27v: Lage von 2 Doppelblättern, beschrieben vom Sekretär Albert Potgieter. Die Vorderseite (fol. 24r) trägt einen Betreff von der Hand Potgieters und vielleicht eine alte Archivsignatur: „B in B;8. fol. 28r-39v: Lage von 6 Doppelblättern, beschrieben von dem Notar Gerhard v. der Eine v. Bocholdia. Die Rückseite (fol. 39v) trägt einen Betreff und eine alte Archivsignatur: FF, dazu eine Angabe über die Kosten der Anfertigung des Notariatsinstruments: 2 fl. 20 Kreuzer;9. fol. 40r-40v: beschnittenes Doppelblatt;10. fol 41r-42v: Doppelblatt. Am oberen Rand von fol. 41r ein alter Registraturvermerk: „Concordat cum A2;11. fol. 43r-46v: Heft von 2 Doppelblättern. Auf der Vorderseite (fol. 43r) steht ein Betreff, auf der Rückseite (fol. 46v) vielleicht eine alte Archivsignatur: „A in A;12. 47r-48v: Doppelblatt;13. fol. 49r-50v: Doppelblatt;14. fol. 51: Einzelblatt;15. fol. 52r-62v: Lage von 4 Doppelblättern. Das letzte Blatt der Lage ist nicht mitgezählt. Zwischen fol. 56 und dem nicht mitgezählten Blatt wurden später ein Doppelblatt (fol. 57, 62) und vier Einzelblätter (fol. 58-61) eingelegt. Die drei ersten Blätter der Lage sind von alter Hand durchnummeriert von CI bis CIII, Blatt 4 trägt die arabische Zahl 4 am unteren Rand der Vorderseite. Das fünfte und sechste Blatt haben keine alten Folioangaben. Die hinzugefügten Blätter tragen ebenfalls am unteren Rand der Vorderseite Angaben, und zwar das Doppelblatt: C II und c Jo. Reid.; fol. 58r: C 5; fol. 59r: C I; fol. 60r: C 3 und c Jo. Reid.; fol. 61r: C 4 und c Jo. Reid.;16. fol. 63r-69v: Lage von 4 Doppelblättern. Das letzte Blatt ist nicht mitgezählt. Zwischen fol. 65 und 66 sind zwei schmale, beschnittene Einzelblätter (fol. 66a und 66b) eingelegt, die von anderer Hand beschrieben worden sind und jedenfalls ursprünglich nicht hierher gehörten. Die ersten Blätter der Lage sind von alter Hand durchgezählt: bI - bIII;17. fol. 70r-73v: Lage von 2 Doppelblättern. Die ersten Blätter sind von alter Hand durchgezählt von dI - dII und 3;18. fol. 74v-78v: Lage von 3 Doppelblättern. Das letzte Blatt ist nicht mitgezählt. Auch diese Lage hat eine alte Blattzählung: aI - aIII, 4;18a. Hierher gehört auch eine Lage von zwei Doppelblätter, die irrtümlich unter V 105 fol. 99r-102v eingeordnet worden ist. Sie ist von derselben Hand beschrieben, die auch die Lagen der Nummern 15-18 beschrieben hat. Außerdem trägt sie ähnlich wie die Lagen Nr. 15-18 eine alte Blattzählung: eI - eIII;19. fol. 79r-86v: Heft von 4 Doppelblättern, beschrieben von einer Hand des 18. Jahrhunderts. Eingelegt ist zwischen fol. 85 und 86 ein Einzeldruck des frühen 16. Jahrhunderts. Es handelt sich um ein 8 ¿ - 9 cm breites und 68 ¿ cm langes auf einen Papierstreifen aufgeklebtes und beschnittenes Stück Papier; 20. fol. 87r-111v: Heft, zusammengesetzt aus 2 Lagen zu je Doppelblättern, die von einem Doppelblatt umschlossen sind. Das erste Blatt ist nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite dieses Blattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Aren;21. fol. 112r-137v: Heft, zusammengesetzt wie Nr. 20. Auf der Vorderseite des Doppelblattes (fol. 112r) von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Smede Confessata decollatorum anno etc. XIII. Auf der Rückseite (fol. 137v): „Smede;22. fol. 138r-164v: Heft, zusammengesetzt aus einer Lage von 7 Doppelblättern und einer Lage von 6 Doppelblättern, die von einem Doppelblatt umschlossen sind. Das letzte Blatt ist nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des Doppelblattes (fol. 138r) steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Schilder. Anno etc. XIII in Cena Domini [März 24];23. fol. 165r-190v: Heft, zusammengesetzt wie Nr. 22. Die beiden letzten Blätter des Heftes sind nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des Doppelblattes (fol. 165r) steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Wullenampt. Auf der Rückseite des letzten ungezählten Blattes durchstrichen: „Schroider;24. fol. 191r-222v: Heft, zusammengesetzt aus 3 Lagen zu je 6 Doppelblättern, die von einem Doppelblatt umschlossen sind. Das erste und die sechs letzten Blätter des Hefts sind nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des ersten Blattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Ysermart;25. fol. 223r-246v: Heft, zusammengesetzt wie Nr. 20. Die beiden letzten Blätter sind nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des ersten Blattes (fol. 223r) steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Collatio. Goultsmede;26. fol. 247r-268v: Heft zusammengesetzt wie Nr. 20. Das erste Blatt und die drei letzten Blätter sind nicht mitgezählt. Auf der Rückseite des letzten Blattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Bontwurter;27. fol. 269r-333v: Einzelblattdrucke des frühen 16. Jahrhunderts28. fol. 334r-356v: Heft, zusammengesetzt wie Nr. 20. Die drei letzten Blätter sind nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des ersten Blattes (fol. 334r) steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Kannegiesseren;29. fol. 357r-384v: Heft, zusammengesetzt aus 2 Lagen von je 6 Doppelblättern und einem angehefteten Doppelblatt. Das letzte Blatt der ersten Lage ist später ungefähr 3 cm hinter dem Falz abgeschnitten worden. Auf der Vorderseite des ersten Blattes (fol. 357r) und auf der Rückseite des letzten Blattes (fol. 384v) steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts jeweils: „Sarwyrter;30. fol. 385r-408v: Heft, von 2 Lagen zu je 6 Doppelblättern. Auf der Rückseite des letzten Blattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Sohomecher;31. fol. 409r-440v: Heft, zusammengesetzt aus 2 Lagen zu je Doppelblättern und einer Lage von 4 Doppelblättern, die von einem Doppelblatt umschlossen sind. Die beiden letzten Blätter sind nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des ersten Blattes (fol. 409r) steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Schroider statt durchgestrichen: „Schomecher;32. fol. 441r-462v: Heft, zusammengesetzt aus einer Lage von 6 Doppelblättern und einer Lage von 5 Doppelblättern, die von einem Doppelblatt umschlossen sind. Das erste und das letzte Blatt sind nicht mitgezählt. Auf der Rückseite des letzten Doppelblattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Vleyschampt statt durchstrichen „Sarworter;33. fol. 463r-488v: Heft, zusammengesetzt wie Nr. 20. Auf der Rückseite des letzten Blattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Vischampt;34. fol. 489r-525v: Heft, zusammengesetzt wie Nr. 31. Die vier letzten Blätter sind nicht mitgezählte. Auf der Vorderseite des ersten Blattes (fol. 489r) steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Gurdelmecher. Anno etc. XIIIo Veneris XI Marcij in consulatu geherdt;35. fol. 526r-556v: Heft, zusammengesetzt von 2 Lagen zu je 6 Doppelblättern und einer Lage von 3 Doppelblättern, die von einem Doppelblatt umschlossen sind. Das letzte Blatt ist nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des ersten Blattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Bruwer;36. fol. 557r-580v: Heft von einer Lage zu 6 Doppelblättern und einer Lage von 7 Doppelblättern. Die beiden letzten Blätter sind nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des ersten Blattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Becker;37. fol. 581: Einblattdruck des frühen 16. Jahrhunderts;38. fol. 582r-605v: Heft, zusammengesetzt wie Nr. 20. Die beiden letzten Blätter sind nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des ersten Blattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Vasbender;39. fol. 606r-634v: Heft von Lagen zu je 6 Doppelblättern und einer Lage von 4 Doppelblättern. Das letzte Blatt ist nicht mitgezählt. Auf der Vorderseite des ersten Blattes steht von einer Kanzleihand des 16. Jahrhunderts: „Hemelrich;40. fol 635: Einzelblattdruck des frühen 16. JahrhundertsZur Zusammensetzung der Akten: Eine Gruppe (Nr. 15-18, 18a, 27,1, 27,3-8) bilden die Klageschriften von Bürgern und Eingesessenen Kölns und Auswärtigen gegen die inhaftierten Ratsherren und deren Helfer. Sie sind nur ausnahmsweise im Original erhalten. In der Kanzlei wurden sie gesammelt, den einzelnen Beklagten zugeordnet und dann abgeschrieben. Die so entstandenen Hefte konnten dann als Grundlage für die Verhöre der einzelnen Beschuldigten dienen. Diese Hefte ließ der Rat später drucken.Eine zweite Gruppe (Nr. 20-26, 28-36, 38-39) bilden die Zusammenstellungen der Anklagen und Rechtfertigungen während der Verhöre der inhaftierten Ratsherren. Am 5. März 1513 hatte sich der Rat die Protokolle der Verhöre vom Schöffengericht herausgeben lassen. Weil das Verlangen des Rats ungewöhnlich war, protestierte der Greve Johann Edelkyndt dagegen, freilich vergebens: V 61, fol. 224r (Sammelhandschrift des 16. Jhs). Diese Protokolle des Schöffengerichts wurden in der Kanzlei abgeschrieben und den Gaffeln zugestellt. Lediglich die Abschriften für die Gaffeln Schwarzhaus, Windeck, Steinmetze und Ziechenamt haben sich nicht erhalten.Eine dritte Gruppe (Nr. 1-3, 6-14) bilden in der städtischen Kanzlei hergestellte Konzepte und Abschriften, die mit der Klage der Witwe Johanns v. Reide vor dem kaiserlichen Kammergericht zusammenhängen. Der Streit mit der Witwe konnte erst am 2. September 1524 beigelegt werden.Eine vierte Gruppe (Nr. 4, 27,2, 27,9, 37) besteht aus zum Teil gedruckten Ratsverkündigungen, durch die vor allem eine Konsolidierung der städtischen Finanzen erreicht werden sollte
Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 107
Bemerkung : 9 Mappen, Pap., fol., 658 Bll.




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1396-1414
Akten und Verhöre über die Revolution von 1396 und die sich anschliessenden Vorgänge bis 1414


Darin : Ausführliche Inhaltsangabe von H. Keussen
Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 101
Bemerkung : Pap. fol.




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1525
Akten über die zünftigen Forderungen von 1525.


Darin : 184 Artikel der Zünfte; Bericht des Rates darauf; Verhör und Aufzeichnungen betr. den Revolutionär Wilhelm Krieger; Supplication des Joh. Clemset.
Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 108
Bemerkung : Pap., fol., 16. Jh.



1632-1634
Ratsregistraturen über die bürgerlichen Unruhen 1632 - 1634


Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 109
Bemerkung : Pap., fol.



1481-1493
Akten über den Auflauf von 1481/82 (Briefwechsel, Supplikationen, Morgensprachen, Verhöre, Nachakten bis 1493)


Darin : Die Aktennummer umfaßt mehrere Einzelstücke, die sicher erst in moderner Zeit zu einer Akte zusammengefaßt worden sind. In der Akte befinden sich nicht nur Schriftsätze, die aus der städtischen Kanzlei hervorgegangen sind, sondern auch Briefe auswärtiger Herren. Kein Stück dieser Akte trägt eine alte Archivbezeichnung, was auch auf eine Zusammenstellung in moderner Zeit hindeutet. Ferner ist manches in diese Akte eingeordnet worden, was gar nicht zu der Zeit entstanden ist und auch in keinem Zusammenhang mit den Ereignissen von 1481/1482 steht. Aktenstücke, die zusammengehören, sind auseinandergerissen worden. Das trifft sogar für einzelne Schriftsätze zu, so daß man Anfang und Schluß eines Schreibens an verschiedenen Stellen finden kann. Da die Akte offensichtlich nicht organisch gewachsen ist, sollen die einzelnen Betreffe nicht nach der Seitenfolge, sondern nach ihrer sachlichen und chronologischen Zugehörigkeit verzeichnet und angeordnet werden
Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 104
Bemerkung : Pap., fol. 340 Seiten




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1477 Mai 24, 1477 Mai 28
Verhör über die aufrührischen Reden im Wollenamt


Darin : Vor dem Ratsdeputierten Tilmann von Salmuster, Jakob von der Masen, Heinrich von der Eren und Johann Krydach wurden folgende Personen verhört:1. Arndt von Weslynck2. Heinrich Koyte3. Johann Schoenberg4. Johann Broelman, Gewaltrichter5. Peter von Seintruden6. Johann Rummerskirchen7. Johann von Essen, Hallenknecht8. Cornelius von Aiche9. Peter Quettynck10. Gotthard Rodekirchen11. Peter Buyrbach, junior (am 28. Mai)Sie sagten aus: Auf der Versammlung der Zunftgenossen am vergangenen Sonntag (Mai 18) habe Sybe von der Leyen begonnen, über die Belastung durch die neuen Akzisen zu klagen und deren Abschaffung zu fordern. Johann von Hylden und Eberhard von Schiderich hätten ihn darin unterstützt. Auf der Versammlung sei darauf eine Deputation von 12 Männern gewählt worden, die dem Rat die Wünsche des Amts vortragen sollte. Mitglieder der Deputation seien gewesen:1. von den Weißgerbern: Johann von Duyren, Arndt Theut2. vom Zauwamt: Jakob Kothuysen, Hermann Norenberg3. von den Tuchscherern: Gotthard von Koisfelt, Heyn von Swarten4. vom Wollenamt: Arndt von Namen, Johann von SyntzichAm folgenden Donnerstag (Mai 22) habe Sybe von der Leyen im Anschluß an ein Papageienschießen die Forderungen verschärft. Am Freitag (Mai 23) habe Sybe die Forderungen in der Kölnischen Halle wiederholt
Bestellsignatur : Best. 30/V (Verfassung), V 103
Bemerkung : Pap., fol.Das Aktenstück besteht aus einem Doppelblatt, beschrieben von Reiner von Dalen


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