Historisches Archiv der Stadt Köln
Best. 210 Domstift


Signatur : Best. 210

Name : Domstift

Beschreibung :
Das Archiv des Domstifts war in seiner Frühzeit mit dem des Erzbischofs identisch. Aus unbekannten Gründen enthält es heute wie schon im 13. Jh. nichts aus den Jahren vor 1100. Im Laufe des 14. Jh. bildete sich langsam ein eigenes erzbischöflich-kurkölnisches Archiv aus. Da aber das Domkapitel noch lange Zugriffsrechte auf das erzbischöfliche Archiv besaß, die Archive beider Institutionen auf der Flucht vor den Franzosen seit 1794 ein gleiches Schicksal durchlitten, in dessen Folge sie in Teilen und auf Umwegen (aus Darmstadt erst 1866) ins Staatsarchiv Düsseldorf (heute Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland) gelangten ist die Abgrenzung der heutigen Bestände Kurköln und Domstift das Ergebnis archivischer Abeit im Zuge der fortschreitenden Erkenntnisse über Provenienzen und Behördengeschichte. 1949 wurde der Bestand Domstift nach Köln überführt. Mangels neuerer Untersuchungen zur Geschichte des Domstifts muß man sich noch mit einem mehr formalen und wenig differenzierten Ordnungsstand begnügen.Die Urkunden sind chronologisch gereiht, die 85 Lehnsurkunden bilden eine eigene Reihe, geordnet nach den verlehnten Objekten. U 3/35, die sogenannte Gelnhäuser Urkunde von 1180 (D FI 795), muss seit 1945 als verloren gelten. Die wesentlichen Bestandteile der Gruppe RH sind ein dreibändiges Repertorium aus dem 17. und 18. Jh. (RH 1) sowie 10 Kopiare. RH 3 ist das im Findbuch mit A bezeichnete. Bei Leonard Korth, Liber privilegiorum maioris ecclesie Coloniensis. Das älteste Kartular des kölner Domstiftes, Trier 1887 trägt RH 3 die Sigle B. Ferner enthält die Gruppe RH auch 4 Memorienbücher.

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