Historisches Archiv der Stadt Köln
Best. 210 Domstift

Gesamtanzahl der Verzeichnungseinheiten:  1255

Verzeichnungseinheiten:  101-200 201-300 301-400 401-500 501-600 601-700 701-800 


1415 Juni 10



Beschreibung : Erzbischof Dietrich, welcher durch Vermittelung des Königs Sigismund von der Stadt Köln 25000 Gulden geliehen und derselben den halben Zoll zu Bonn dafür verschrieben, welcher ferner seine Gefälle zu Köln, nämlich von Molter, Biergrute, Fettwagen, Rheinzoll, Salzmaß, Vieh-Pforten- u. Bierzoll, Feldwärtze-Marstall, Haus zur Gottesgnade, Haus am Ende des Saals, Küche des Saals, Wohnung über dem Saal, Wohnung unten beim Eingang, Kammer an der Treppe der Hachtpforte, Hügelchen an der Saalmauer bei der Drachenpforte, Baumgärten beim u. jenseits des Saals an der neuen Gasse für 11635 Guld. an verschiedene Bürger verpfändet hat, trifft die Übereinkunft, daß die Stadt auch diese Schuld übernimmt und den Zoll zu Bonn frei gibt, wogegen er sich verpflichtet, jährlich 4000 Gulden aus die-sem Zolle bis zur gänzlichen Tilgung der Schuld dem Kapitel zur Zahlung zu überweisen und dafür Geiseln stellt.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1468
Altsignatur : 802



1415 August 10



Beschreibung : Heinrich von Graeschaf, Gerh. v. Eiden und dessen Sohn Dietrich erklären, wegen begangener Bruchfälligkeit unwidersagbare Mannen Heinrichs, Herrn zu Pittingen Domkanonichs, des Erzbischofs und des Domkapitels geworden zu sein.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1469
Altsignatur : 803



1416 Juli 05



Beschreibung : Erzbischof Heinrich v. Trier überweist dem Erzbischof Dietrich v. Köln, welcher ihm gestattet, das Patronat der Kirche zu Bretzenheim in der Mainzer Diözese, das seine Eltern, Grafen von Falkenstein u. Herren zu Minzenberg von Köln zu Lehen hatten, dem Kloster Arnsburg zu übertragen, das Patronat der Kirche zu Overnespach zu Lehen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1470
Altsignatur : 804
Bemerkung : Anmerkung: Werner v. Falkenstein anstatt Heinrich von Trier?



1416 Oktober 15



Beschreibung : Die Eheleute Joh. u. Gertrud Heyss erklären, vom Domkapitel die Mühle zu Eckdorf mit den dazu gehörigen Wiesen, Gebüsch und Weingärten auf 99 Jahre gepachtet zu haben, gegen einen Kanon von 13 Malter Roggen und mit der Pflicht "Hunschaft zu halten" zu leisten was von der Hunnschaft oder Gemeinde auf das Pachtobjekt fällt. D. donerstag na sent Gereonsdag.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1471
Altsignatur : 805



1416 Oktober 15



Beschreibung : Urkunde des Domscholasters Hermann v. Rennenberg und des Domherrn Johann v. Linnep, Propst an St. Gereon über die Verpachtung der Mühle zu Eckdorf.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1472
Altsignatur : R. 24
Bemerkung : Vgl. Nr. 1471; Aus Akten 116 (?)



1416 Dezember 18



Beschreibung : Revers des Johann v. Loen, Herrn zu Heinsberg u. Löwenberg über die eingerückte Urkunde des Erzbischof Dietrich (d.d. 1416 Dezember 14/15), womit dieser genehmigt, daß sein Bruder Friedrich von Mörs, Graf zu Saarwerden die in Pfandnutzung inne habenden Schlösser Kempen und Oedt dem Joh. v. Loen zur Sicherheit der von König Sigmund dem Letzteren verschriebenen 18000 Gulden gestellt habe.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1473
Altsignatur : 806



1417 Februar 19



Beschreibung : Erzbischof bestätigt die von dem Erzbischof Friedr. dem Kölnischen Klerus laut eingerückter Urk. d.d. 1374 Sept. 29 erteilten Privilegien.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1474
Altsignatur : 807



1417 April 05



Beschreibung : Junggraf Johann v. Nassau reversiert, daß ihm Erzbischof Dietrich gemäß Urkunde d.d. Poppelsdorf 1417 April 5 das Marschallamt von Westfalen für 600 Goldgulden in Pfandschaft übertragen habe.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1475
Altsignatur : K. 1400



1417 Mai 11



Beschreibung : Konstanz - Notariats-Instrument über das für das Kölner Domkapitel bestimmte Zeugnis des Günther von Ranis und Heinrich von Leutenberg, betr. die 4 mütterlichen Ahnen des Grafen Johann des Jüngeren von Wertheim, Kanonikus der Domkirche zu Strassburg und Bamberg. Mit den 2 Siegeln. Zeugen: Ernst v. Kostberg, Heinrich v. Marker(?), Gerhard Marschalk, Johann Horant, Knappen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1476
Altsignatur : 807 1/2



1417 Juli 29



Beschreibung : König Sigismund meldet dem Erzbischof Dietr. daß ihre Zusammenkunft in Oberwesel nicht stattfinden kann, und sendet ihm seine Bevollmächtigten Graf Hans v. Lupfen, Landgraf zu Stulingen und Landvogt im Ober-Elsass und den Reichsmarschall Huprecht v. Pappenheim.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1477
Altsignatur : K. 1409
Bemerkung : Lac. IV 103



1419 Mai 02



Beschreibung : Revers des Ritters Konrad Beyer v. Boppard, dem Erzbischof Dietrich gemäß inserierter Urkunde vom gleichen Tage die von der Witwe des Coblenzer Schöffen Johann Sale bisher als Pfand besessenen Burgen zu Zeltingen und Thuron, den Kölnischen Anteil an Alken, die Stadt Rhens und das Dorf Rattich als Pfandbesitz für 5600 fl. Forderungen eingeräumt hat.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1478
Altsignatur : K. Suppl. 86



1419 Oktober 08



Beschreibung : Erzbischof Dietrich verpfändet dem Joh. v. Lünen für ein Darlehn von 3000 Gulden den Hof Gelmen bei Soest.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch E, fol. 156



1419 Oktober 08



Beschreibung : Revers des Dietrich v. Lünen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1479
Altsignatur : K. 1423



1419 Oktober 14



Beschreibung : Poppelsdorf - Erzbischof Dietrich verspricht, die ihm von den Kölner Juden zu zahlende Geldsumme zur Lösung verpfändeter Stiftsgüter, insbesondere zur Lösung des Hofes Gelmen (Gelmar) bei Soest, zu verwenden.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1480
Altsignatur : K. 1423



1420 Februar 01



Beschreibung : Johann v. Linnepe, Propst zu Gereon u. Heinr. Herr von Pittingen, Domscholaster verpachten das domstiftische Haus zu Neuss gt. zum Schlüssel an die Eheleute Schalant auf Lebenszeit gegen einen Zins von 5 Mark brab. D. in vigilia purificat. b. Marie.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1481
Altsignatur : 808



1420 August 01



Beschreibung : Revers des Bonner Propstes Johann Meyner, dem Erzbischof Dietrich, gemäß Urkunde vom gl. Tage das Schloß Nette bei Andernach auf Lebenszeit übertragen hat.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1482
Altsignatur : K. Suppl. 91
Bemerkung : Bisher Kurköln Suppl. 91. Eine weitere Ausfertigung daselbst.



1420 November 11



Beschreibung : Die Eheleute Blomchin reversieren wegen des von Johann Schomecher ihnen abgetretenen Hauses auf dem Domhofe zur Drachenpforte gt., im Bezug auf das damit unter Einem Dache gelegene Haus, welche beide dem Domstifte zinspflichtig und nicht von einander getrennt werden dürfen. D. ipso die b. Martini episc.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1483
Altsignatur : 809



1421 März 26



Beschreibung : Erzbischof Dietrich, welcher mit Bewilligung des Domkapitels dem Herzog Adolf von Kleve das Amt Rheinberg mit dem halben Zoll für 45000 Gulden verpfändet hat, ermächtigt das Kapitel, wenn er diese Pfandschaft binnen einem halben Jahr nicht einlösen sollte, einen Empfänger (Wartpfenning) an den Rheinzoll zu Linz zu setzen und die Gefälle bis zu jener Pfandsumme behufs der Löse zu vereinnahmen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1484
Altsignatur : 810



1421 Juli 02



Beschreibung : Revers des Landkomturs der Deutschordensballey Altenbiesen bei Maastricht Iwan von Cortenbach über die eingerückte Verschreibung, worin Erzbischof Dietrich demselben für seine Dienstleistung im Zuge gegen die Ketzer in Böh-men das Dorf Hersel für 4000 Gulden verpfändet. D. up frauwentag vis.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1485
Altsignatur : 811



1421 Juli 13



Beschreibung : Revers Werners v. Vlatten über die eingerückte Urkunde, womit Erzbischof Dietrich demselben für ein Darlehn von 8000 Gulden, welche zur Einlöse des Schlosses Linn verwendet worden, die Herrschaft u. das Schloß Erprath pfandweis eingibt. D. up sent Margarethentag.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1486
Altsignatur : 812



1421 November 30



Beschreibung : Weiterer Vertrag über das Haus zur Drachenpforte in Köln (s. Nr. 1468).
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1487
Altsignatur : 809



1422 November 25



Beschreibung : Das Domkapitel verpachtet seinen Hof zu Kuchenheim auf 15 Jahre an Peter van Vrysheim gt. van Bullisheym für 40 fl. Es siegeln der Domscholaster Heinrich v. Püttingen und der Domherr Walram v. Kerpen, Propst zu Mariengreden.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1488
Altsignatur : R. 23
Bemerkung : Aus Akten 23



1423 Dezember 07



Beschreibung : Die Eheleute von Hesen erbpachten vom Domkapitel den Hof vor der Burg zu Esch mit Länderei, Bruch usw. für einen Kanon von 34 Malter Roggen. D. 1423 up unser vrauwen avent conceptio.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1489
Altsignatur : 813



1423 Februar 08 (1423 Februar 05)



Beschreibung : Revers des Roilman v. Geisbusch über die eingerückte Verbriefung, worin Erzbischof Dietr. für ein Darlehn von 1900 rhein. Gulden, welche zur Löse von Rheinberg verwendet worden, das Schloß und die Stadt Zülpich mit den Dorfschaften Vossenich, Geich und Bessenich verpfändet. D. 1324 up sent Agatha.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1490
Altsignatur : 814



1424 Februar 21



Beschreibung : Herzog Adolf v. Jülich u. Berg, welcher dem Erzbischof v. Köln, zufolge dessen eingerückter Urk. 1600 Gulden hergegeben, damit die Höfe der Abtei Altenberg, namentlich der Hermannshof i./A. Hülchrath und die Höfe Eckgertzhofen und zum Sittart im Kölnischen steuerfrei werden, erklärt, daß gegen Rückzahlung dieser Lösesumme die Steuerpflicht wieder eintreten soll. D. 1424 up sent Peters avent ad cathedram.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1491
Altsignatur : 815



1424 März 29



Beschreibung : Revers des Knappen Bernard von der Wilten über die eingerückte Verschreibung, womit Erzbischof Dietrich demselben für ein Darlehn von 3000 Gulden das Schloß Oedt verpfändet.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1492
Altsignatur : 816



1424 April 09



Beschreibung : Erzbischof Dietrich setzt den Dietrich von Wickrath für ein Darlehen von 1100 rhein. Gulden amts- und pfandweise in die Kölnische Hälfte von Xanten ein. D. 1424 Sonntag Judica.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1493
Altsignatur : 817



1425 Januar 05



Beschreibung : Johann v. Hittorp bekennt, vom Domkapitel leihweise unter Verpfändung des Keylserhofes zu Worringen (das Darlehn fehlt) auf 2 Jahre erhalten zu haben, mit der Bedingung, daß dieser Hof gegen Schöffentage dem Kapitel eigentümlich anerfallen soll, wenn die Löse zur Zeit nicht geschieht. D. 1425 up den h. Drutzehnavent gt Epiphanias.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1494
Altsignatur : 818



1425 Januar 05



Beschreibung : Nebst einem Revers des Kapitels (zu Nr. 1494?).
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1495
Altsignatur : 818



1425 April 12



Beschreibung : Johann von Schonenvorst, Burggraf zu Montjoie, Herr zu Cranendonk, welcher ehedem den ihm vom Reiche verschriebenen Zoll zu Nimwegen dem Herzoge Reinald v. Jülich und Geldern gegen eine Rente von 110 Malter Roggen als Mannlehen aus den beiden Dörfern Pattern und Kyrtze abgetreten, verkauft 12 1/2 Malter dieser Rente für 735 Gulden dem Domkapitel, mit Genehmigung Herzogs Adolph von Jülich und Berg u. Johanns v. Loen, Herrn zu Jülich und Heinsberg. D. 1425 des neysten donrestages na hoegetzyde Paschen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1496
Altsignatur : 819



1426



Beschreibung : Kein (richtiges) Regest.Altar St. Quirin u. Agnes.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Alfter 32, 29



1426 Februar 25



Beschreibung : Die Eheleute Wilhelm u. Bela v. Hittorp verkaufen nach stattgehabter Erbteilung mit ihrem Vater dem Domkapitel eine Rente von 14 Malter Roggen aus ihrem vereinigten Hofe zu Worringen gt. Keylser- und Klaetschen Hof für 200 Gulden. D. 1426 crast. Mathie apost.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1497
Altsignatur : 820



1426 September 02



Beschreibung : Die Ehegatten Arnold Wrede mieten von der Lupusbruderschaft ein Haus auf der Johannisstraße zum Schurtzpelze gt., und zwei Häuser in der Goldgasse auf Lebenszeit, gegen einen Zins von 9 Gulden.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1498
Altsignatur : 821



1427 Oktober 16



Beschreibung : Vollziehungs-Instrument des Dechanten zu Mariengraden, Dietrich v. der Horst, der an ihn gerichteten und eingerückten Bulle des Papstes Martin v. d.d. Rome, quinto Idus Augusti pont anno X (1427 August 9), wodurch die nach dem Tode des Domdechanten Conrad v. Rittberg auf den Grafen Ulrich v. Manderscheid gefallene Wahl zum Dechanten bestätigt wird. Zeugen: Walram v. Kerpen, Domherr; Gottfreid v. Wittgenstein, Domherr; Heinrich v. Brilon, Kan. an St. Gereon; Bernhard de Castro, Kan. an St. Mariengraden. Notar: Nikolaus Lyttger von Goch.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1499
Altsignatur : 822



1427 November 30



Beschreibung : Revers des Ritters Hermann v. der Horst über die eingerückte Verbriefung, womit Erzbischof Dietrich demselben für ein Darlehn von 2000 Gulden für 250 Gulden wegen verdorbener Pferde als Amtmann zu Hülchrath und für 150 Gulden von seinem Schwiegervater Wennemar v. Heiden herrührend, das Schloß- u. Amt Rheinberg amts- und pfandweis übergeben hat. D. 1427 up sent Andreastage.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1500
Altsignatur : 823



1428 April 03



Beschreibung : Ritter Dietrich v. Palant, Herr zu Wildenburg, Bernhard, Herr zu Palant, Emund v. Palant und Peter v. Kreuzweiler überweisen als Testamentsvollzieher des Propstes zu Aachen Reinard von Palant, eine Erbrente desselben im Betrage von 125 Gulden, 25 Gulden zum Dombau, wovon jedoch der Vikar des Mi-chaels-Altars jährlich 7 Gulden zur Begehung einer Memorie empfangen soll. D. 1428 uf sent Gorisdag.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch F, fol. 35; Anm.: sent Gorisdag stimmt nicht.



1429 Februar 23



Beschreibung : Die Eheleute Wilhelm v. Gittorp verkaufen dem Domkapitel für 600 rhein. Gulden eine Rente von 40 Malter Roggen aus dem vereinigten Keylser- u. Caetschen Hofe. D. 1429 in crast. Petri ad cathr.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1501



1429 August 30



Beschreibung : Elisabeth, Witwe Gerards v. Frankenhoven und ihre beiden Söhne verkaufen dem Domkapitel eine Rente von 7 Malter Roggen für 105 Gulden und stellen ihr Rheinward zu Worringen und ein Stück Ackerland zu Roggendorf zum Unterpfande. Sie verpflichten sich auch, dieses Besitztum binnen 3 Jahren an Niemand zu veräußern, wenn sie es nicht zuvor dem Kapitel angeboten. D. 1429 des neisten dages na sent Johannisdage decollativ.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1502
Altsignatur : 825



1429 Oktober 08



Beschreibung : Revers des Domkapitels. Mit dem Siegel des Dechanten Ulrich v. Manderscheid.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1503
Altsignatur : 826



1430 Februar 15



Beschreibung : Gerard von Kleve, Graf v. d. Mark, bekundet, daß er Stadt u. Amt Ürdingen gegen 2000 Gulden von dem Erzbischof Dietrich zu Pfand halte, dieses Pfand an den Bischof v. Münster für eine gleiche Summe übertragen habe und demselben die Löse verkünden wolle, wenn Dietrich solche zu bewirken wünschen werde. D. 1430 crast. b. Valentini.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1504
Altsignatur : 826



1430 Oktober 26



Beschreibung : Gerard von Kleve, Graf v. d. Mark, welchem Erzbischof Dietrich das Marschallamt in Westfalen pfandweis verliehen, gelobt dem Domkapitel, wenn der Erzbischof sterben sollte, ehe die Löse geschehen, er dem Kapitel alsdann, wie jetzt dem Erzbischof nach Maßgabe seines Reverses verpflichtet sein wolle. D. 1430 fer. quinta post. Severini.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1505
Altsignatur : 827



1431 März 12



Beschreibung : Heinrich v. Brüderich verpflichtet sich dem Domkapitel, mit mindestens 6 Reisigen Feind zu werden Everts v. Wyenhorst u. Wennemars von Zurhs, welche dem Kapitel Schimpf und Unrecht tun; er will sein eigener Hauptmann sein, dennoch die Gefangenen ausliefern und mit der Hälfte der Schatzung sich begnügen. D. 1431 up Gregoriusdag.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1506
Altsignatur : 828



1431 März 26



Beschreibung : Die Ehegatten Wolter und Stina von Erpe verkaufen dem Domkapitel ihren Zehnten zu Friessheim und verzichten darauf vor dem Lehnherrn, dem Dompropste Wilhelm von Kerpen und den Mannen Reinard Spies von Bullesheim u. Dietr. v. Kerpen. D. 1431 mensis Martii die 26.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1507
Altsignatur : 829



1431 April 26



Beschreibung : Erzbischof Dietrich verspricht, die in der Sühne seines Bruders des Grafen Johann zu Saarwerden und Herrn zu Laer mit Heinrich Beyer v. Boppart Herrn zu Castel dem Letzteren zugesagten 600 rhein. Gulden am nächsten Remigii zu zahlen. D. 1431 fer. quinta post. Marci Evang.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1508
Altsignatur : 830



1431 Mai 13



Beschreibung : Johann v. Linnepe, Propst zu Gereon und Domkanonich verpachtet dem Johann v. Nuwerstadt, des Werkes zum Dom Zimmermann auf Lebenszeit das Haus auf der Schmierstraße gt Bylke gegen einen Zins von 20 Solidi.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1509
Altsignatur : 833



1431 Juni 28



Beschreibung : Lutter Quad beurkundet, daß Erzbischof Dietrich ihm für eine Forderung von 3000 fl. gemäß eingerückter Urkunde vom gleichen Tage die Hälfte von Sinzig u. Remagen verpfändet und ihn zugleich zum Amtmann daselbst ernannt hat.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1510
Altsignatur : K. Suppl. 109



1431 Juli 01



Beschreibung : Die Stadt Rheinberg, welcher das Domkapitel eine abermalige Huldigung erlassen, erklärt, daß es bei der früher geleisteten verleiben soll und mit Vorbehalt der Briefe, welche Ritter Hermann v.d. Horst und Johann Baldrie der Jüngere von dem Erzbischof habe. D. 1431 dom. post. bb. Pet. et. Pauli.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1511
Altsignatur : 831
Bemerkung : Anm.: Urkunde fehlt



1431 August 04



Beschreibung : Das Domkapitel, welches den Eheleuten Schalant zu Neuss das Haus zum Schlüssel daselbst in lebenslängliche und für eine dritte Hand in Pachtung ausgetan, bekundet, dass die nunmehrige zweite Ehefrau als solche benannt worden. D. 1431 sabbatho post. Petri ad vinc.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1512
Altsignatur : 832



1433 Februar 03



Beschreibung : Das Domkapitel verpachtet den Gebrüdern Heinrich und Johann Unverzagt auf Lebenszeit und gegen einen Zins von 6 Gulden das Haus zur Gans gt. D. 1433 des neysten dags na unser frauwen Lichtmissen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1513
Altsignatur : 834



1433 Juli 09



Beschreibung : Revers der Ehegatten Daem und Maria v. Honseler über die inserierte Verbriefung, worin Erzbischof Dietrich ihnen die Burg Nuwenberg und den Hof Gubetrode mit allem Zubehör für eine Schuld von 900 rhein. Gulden pfandweis eingeräumt. D. 1433 des neisten dages na Kilianus.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1514
Altsignatur : 835



1434 September 25



Beschreibung : Erzbischof Dietrich u. Gerard v. Kleve, Graf v.d. Mark, schließen unter Bezugnahme auf ihren durch andere Urkunden festgestellten gemeinsamen Besitz der Burg, Stadt und des Zolles zu Fritzstrom (Zons) einen Burgfrieden, wodurch gegenseitig Schutz und Freundschaft zugesichert und die Strafen der Friedebrecher bestimmt werden. D. 1434 des neisten sotersdages na sent Mattheusdag des h. apost. ind Evangel.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1515
Altsignatur : 836



1434 September 25



Beschreibung : Erzbischof Dietrich u. Gerard v. Kleve, Graf v.d. Mark, als gemeinschaftliche Besitzer von Kaiserwerth schließen einen Burgfrieden, dessen Sprengel die Burg, die Stadt u. der Zoll, der Leinpfad, der oberste und unterste Burggraben, die Wegscheide an der Flieth, wo sich der Weg zwischen Luchtmar (Haus Leuchtenberg) u. Düsseldorf und zwischen Wittlar u. Einbrungen scheidet. D. 1434 des neisten sotersdages na sent Mattheusdag des h. apost. ind Evangel.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1516
Altsignatur : 837



1435 März 08



Beschreibung : Der Offizial von Köln bekundet, daß die Eheleute Tilmann vamme Geschricht u. deren Kinder vom Domkapitel zufolge eingerückter Urkunde (1435 Januar 14) das Haus zum Hütchen beim Andreaskloster gelegen für einen Zins von 12 Mark gepachtet haben. D. die octava Martii.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1517
Altsignatur : 838



1435 Juni 14



Beschreibung : Dietrich v. Geislar schwört bei seiner Entlassung aus dem Stock, in welchen er durch den Domamtmann zu Frihsheim Wolter v. Brucken wegen Schulden und Drohungen gelegt war, Urfehde und als Dienstmann des Doms abermals Treue. Siegel des Ausstellers u. der Zeugen Gerh. Beissel v. Merode u. Friedr. Wulf v. Rindorf ab.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1518
Altsignatur : 838a



1435 Juni 16



Beschreibung : Die General-Synode zu Basel bescheinigt dem Dechanten Lambert von St. Andreas zu Köln, daß er über den für sie in der Erzdiözese eingezogenen Zehnten richtige Rechnung gelegt habe. D. Basilie.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1519
Altsignatur : 839



1435 November 10



Beschreibung : Joh. de Broich alias von der Kallenburgh u. dessen Frau Eva richten für den von Bernhard de Broich und Irmgardis, des Johanns Eltern u. s. Großmutter Mettela von der Borg gestifteten Kreuzaltar in der Kirche zu Willich (Kr. Krefeld) ein Offizium ein und dotieren ihn zu diesem Zweck.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Abschrift XVII. Jhs. in Gelenii Farr VIII 441 - 446.



1435 November 23



Beschreibung : Bernhard, Graf zu Solms, Wilhelm von Sumbreff, Herr zu Kerpen und Reykem (Reckheim), Wilhelm, Herr zu Wevelkoven, Erbmarschall des Stifts Köln, und Crafft von Saffenberg attestieren dem Domkapitel die gräflich-freiadlige Abstammung Wilhelms v. Virnenburg, Sohn des Junggrafen Philipp v. Virnenburg, von väterlicherseits durch 4 Generationen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1520
Altsignatur : Suppl. 3



1435 November 23



Beschreibung : Salentin, Herr zu Isenburg, Johann v. Wied, Herr zu Isenburg, Wilhelm, Herr zu Reichenstein u. Rorich Herr zu Rennenberg, stellt dem Domkapitel für den vorgenannten Wilhelm v. Virnenburg, das Abstammungsattest von mütterlicher Seite (Catharina von Saffenberg) aus.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1521
Altsignatur : Suppl. 4



1436 Januar 23



Beschreibung : Geburtszeugnis Markgraf Jakobs von Baden für Ulrich v. Blanckenberg vor Domkapitel Köln.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1521A
Bemerkung : Germ.-Nat.-Mus. 8138



1436 Februar 29



Beschreibung : Die Annahme des in Nr. 1523 genannten Kompromisses seitens der genannten Städte-Verordneten.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1522
Altsignatur : 840



1436 Mai 18



Beschreibung : Godart v. Sayn, Graf zu Wittgenstein, Domdechant, Joh. v. Richenstein Unterdechant, Diether v. Isenburg, Scholaster u. Werner von Sayn Propst zu Gereon u. Domkanonich, Guprecht von Neuenahr Vogt zu Köln, Wilhelm, Herr zu Wevelkoven Marschall, Joh. upme Graven, Propst zu Rees, Scheifart v. Merode, Herr zu Hemmersberg, Joh. v. Einenberg, Herr zu Lanskron, Joh. Herr zu Drachenfels und die Ratsherren von Andernach, Bonn, Ahrweiler u. Linz schiedsrichten zwischen dem Erzbischof Dietrich und der Stadt Neuss, welche den von dem Erzbischof wegen Gewalt u. Raubes verhafteten Joh. v. Krieckenbeck eigenmächtig und gewalttätig befreiet, nachdem sie den Erzbischof in der Stadt durch Verschließung der Tore wehrlos gemacht, darauf denselben gegen ihr Versprechen haben entfliehen lassen und den versammelten Stadtrat auseinander gesprengt: "daß sämtliche männliche Bürger über 15 Jahre mit entblöstem Haupt dem Erzbischof bis zum Oberkloster entgegen ziehen, um Verzeihung bitten, den Eid der Unterwürfigkeit leisten und 10000 Gulden Buße erlegen sollen."
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1523
Altsignatur : 840
Bemerkung : Lac. IV, 221; Lau II 80



1436 Dezember



Beschreibung : Die Schöffen zu Brempt bezeugen, daß benannte Bevollmächtigte des Domkapitels den Stiftshof zu Meerbeck an Johann Schabe in Erbpacht gegeben haben.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1524
Altsignatur : R. 90
Bemerkung : Aus Akten 90



1437 Januar 20



Beschreibung : Die Eheleute Eicholtz pachten auf 12 Jahre vom Domkapitel eine Hufe zu Worringen gegen jährlich 6 Malter Roggen. D. 1437 ipso die Fabiani et Sebastiani.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1525
Altsignatur : 841



1437 Januar 22



Beschreibung : Die beiden Gebrüder More v. Fliesteden als Vormünder der Kinder der Eheleute von Hittorp, welche aus dem vereinigten Keylser- und Claetschen Hofe zu Worringen dem Domkapitel eine Rente von 40 Malter Roggen verschrieben hatten, verkaufen demselben diesen Hof, da sie ihn nicht einzulösen vermögen. D. feria V post fest. s. Agnetis.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1526
Altsignatur : 842



1437 Januar 24



Beschreibung : Gleiche Urkunde wie Nr. 1526.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1527
Altsignatur : 842



1437 November 08



Beschreibung : Die Eheleute Wennemar Knabe erbpachten vom Domkapitel eine Hofesstätte zu Lövenich für einen Kanon von 4 Mark und mit der Verbindlichkeit, demselben ein Absteigequartier mit Betten bereit zu halten. D. in octava Omnium sanctorum.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1528
Altsignatur : 843



1439 Mai 01



Beschreibung : Reinhard v. Reifferscheid beurkundet, daß ihm Erzbischof Dietrich, gemäß eingerückter Urkunde vom gleichen Tage, für eine Forderung von 3600 fl. das Schloß Neuerburg (bisher im Pfandbesitz des Joh. v. Wied - Isenburg) u. das Dorf Grevenbreitbach (Kreis Bitburg) verpfändet hat.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1529
Altsignatur : 844



1439 Juni 23



Beschreibung : Die Eheleute Tilmann Geselle, Schöffe zu Euskirchen, pachten vom Domkapitel das Kirchengut zu Kuchenheim, aus zwei Höfen bestehend, wozu sie, da das Gut abgebrannt war, eine neben gelegene Hofesstätte gekauft und bebauet, auf 40 Jahre und gegen einen Zins von 40 Gulden. D. 1439 in vigilia Joh. Baptist.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1530
Altsignatur : 844



1441 Juli 31



Beschreibung : Die Eheleute Rembold Schoyver pachten auf Lebenszeit vom Domkapitel das Haus bei der Pfaffenportze mit einem Nebenhäuschen gegen einen Zins von 40 fl. D. 1441 des leisten dages im Julio.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1531
Altsignatur : 845



1441 August 09



Beschreibung : Revers des Johann upme Graven, Propstes zu Xanten und Domkanonichs, daß ihm das Domkapitel dessen Weingarten zu Rhens gegen jährliche 5 Ahm Wein verpachtet habe. D. in vigilia b. Laurentii.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1532
Altsignatur : 846



1442 April 14 (1442 Mai 26)



Beschreibung : Dietrich, Graf zu Sayn und Wilhelm Graf zu Wied, Herr zu Isenburg, attestieren dem Domkapitel die edele gräfliche Abstammung des Rorich von Reichenstein, Sohn Wilhelms v. R., von väterlicher Seite in 4 Generationen. D. 1442 up den hl. merteler dagh Trinitatisabend Valeriani. Mit S. des Grafen v. Wied & Isenburg, das des Ersteren ab.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1533
Altsignatur : Suppl. I, 5



1442 April 14



Beschreibung : Salentin, Herr zu Isenburg und Rorich, Herr zu Rennenberg, attestieren in gleicher Weise die Abstammung Rorichs v. Reichenstein von mütterlicher Seite (der Irmgard v. Hammerstein). D. wie vorher.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1534
Altsignatur : Suppl. I, 6



1442 Mai 01



Beschreibung : Das Kapitel und der Rektor des hl. Kreuzaltars im Dom Johann v. Kirsnich vererbpachten die Hausstätte auf der Johannisstraße ge-genüber dem Altenbergerhof den Eheleuten Sibert von Capellen für einen Zins von 6 Mark und mit der Verpflichtung ein Haus darauf zu erbauen. D. 1442 die Philippi et Jacobi.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1535
Altsignatur : 847



1442 Mai 25



Beschreibung : Das Domkapitel vererbpachtet dem Hermann von der Ganhs Bürger zu Köln und dessen Rechtsnachfolgern das Haus zum Pütz, nun zur Hosen gen., in der Flämingstraße, welches der vorige Pächter hat zusammen fallen lassen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1536
Altsignatur : 848
Bemerkung : Kop. Buch B, fol. 59, Nr. 45



1443 Januar 01



Beschreibung : Die Ehegatten Wilhelm Warffheigel und Jutta von Krekenbeck verschreiben ihrem Schwiegersohn Lensgin eine Rente von 3 Malter Roggen, indem sie dieselbe mit Genehmigung des Lehnsherrn Heinr. von Gehmen, Herr zu Wevelkoven auf 8 Morgen Land am Bovenberger Hof der Acherstraße versichern. D. 1443 Januar 1.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1537
Altsignatur : 850a



1443 Juni 18



Beschreibung : Der Knappe Arnold v. Rulle, welcher Feind des Domstiftes und darauf von Werner von Sayn, Grafen zu Wittgenstein, gefangen und dem Erzbischofe ausgeliefert worden, schwört wegen seines langen Gefängnisses zu Poppelsdorf sich nicht rächen zu wollen. D. 1443 des neisten dienstags na sent Vitstag.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1538
Altsignatur : 849



1443 August 13



Beschreibung : Eustachius v. Netteneis, Abt von St. Hubert in den Ardennen, verpachtet den Provisoren der Domfabrik das Geschäft oder Einsammeln für ihren Patron den H. Hubertus (negotium seu questum gloriosi patroni nostri s. Huberti) auf 24 Jahre für 120 Franken jährlich. D. 1443 die tredecima Augusti.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1539
Altsignatur : 850



1443 August 27



Beschreibung : Das Domstift verpachtet das bisher von Nesa Wynckelman bewohnte Haus auf der Marcellenstraße zwischen den Häusern Monheim und zum Choirchyn an Grete de Reyde auf deren Lebenszeit für einen Zins von 10 Mr.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 1/1540
Altsignatur : R. 21 d kk
Bemerkung : Aus Akten 21 d kk.



1443 Juni 09



Beschreibung : Urkunde des Abgeordneten des Domkapitels der westfäl. Ritterschaft und der Städte über Verhandlungen mit Soest.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U K/1541
Altsignatur : K. 1746
Bemerkung : Lac. IV 260; Vordem Kurköln Nr. 1746, dort zwei weitere Ausfertigungen.



1445 Mai 02



Beschreibung : Das Domstift verkauft wegen seiner großen Notlage mit Zustimmung des Erzbischofs Dietrich an Ailbrecht vam Zwyvel sel. Johans Sohne für ihn und sein Weib Druytgen und Herrn Johan vom Zwyvel, Dechant an S. Severin zu Köln, eine Leibrente von 50 fl. für 500 fl. Hauptsumme. Up den anderen Dach na sent Walburgen Dach. Auf der Rückseite Vermerk über die Verh. vor dem Official vom 23.05. Henricus Scheel, Syndicus des Kapitels. Gotfr. de Witgenstein, de canus eccl. Col. Petrus de Waldorp, an ss. Apostolorum, Johannes, praep. S. Andrae.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1541A
Bemerkung : 1941 vom General-archiv Brüssel ab-gegeben



1445 Juni 11



Beschreibung : Die Stadt Neuss reversiert, daß Erzbischof Dietr. die ihr verkauften Erbpachtsgefälle der dortigen Mühle im Betrage von 125 Gulden jederzeit mit 2000 Gulden wiederlösen könne. D. des neisten dages na Vitus und Modestus.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1542
Altsignatur : 851
Bemerkung : vgl. Lau, Neuß II, Nr. 83, Anm. S. 129



1445 Juni 11



Beschreibung : Nebst vorangehenden Urkunde (Nr. 1542), womit die Stadt Neuss diese Mühle für einen Kanon von 125 Gulden von dem Erzbischofe in Erbpacht erhält. D. frydags na sent Bonif.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1543
Altsignatur : 851



1445 Juni 16



Beschreibung : Revers des Johann Konyng wegen des Wiederkaufrechts, welches Erzbischof Dietr. beim Verkauf des in die Höfe Ucklichem und Hackenberg zu Grinmlinghausen eingehörigen Ackerlandes für 800 Gulden sich vorbehalten hat. D. gudestags na Vitus ind Modestus.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1544
Altsignatur : 852



1445 Juli 25



Beschreibung : Erzbischof Dietrich verpfändet die Stadt u. Veste Rhense für 9000 fl. an Graf Philipp von Katzenellnbogen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1545
Altsignatur : K. Suppl. 138



1445 Dezember 20



Beschreibung : Godfried v. Sayn, Graf zu Wittgenstein, Dechant u. Archidiakon zu Köln erteilt in der streitigen Sache wegen Verleihung der Pfarrstelle zu Glehn, daß dieselbe von den beiden Küstern der hl. Dreikönige dem Engelbert von Goch kanonisch verliehen worden sei. D. 1445 die lune 20 mensis Dezembris. Zeugen: Dr. leg. Heinrich Retheri, Domkanonikus; Johann v. Drolshagen, Vikar; Christian Schruytwyn(?) v. Erpel, Notar. Notariats-Instrument des Joh. v. Melenheim.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1546
Altsignatur : 853
Bemerkung : Auf der Rückseite: Notar.-Instr. d. d. 1445 Dezember 27



1446 Januar 26



Beschreibung : Revers des Johann, Sohn zu Pirmont, Herr zu Ehrenberg, den Erzbischof Dietrich gemäß eingerückter Urkunde d.d. Linn, 1446 Januar 26, für eine Schulforderung von 1000 oberl. fl. zum Amtmann in Zeltingen und Rachtig eingesetzt hat. Die Schuld soll bis zur Lösung mit 50 fl. jährlich verzinst werden, außerdem erhält Johann als Amtsgeld jährlich 100 fl.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1547
Altsignatur : K. Suppl. 132



1446 April 08



Beschreibung : Revers des Dompriesters Heinrich Rether über das ihm vom Kapitel, laut eingerückter Urkunde, zu dem schon besessenen Hause in der Emunität verliehene anschließende Haus, von welchen beiden er 18 Mark und 2 Malter Weizen jährlich entrichten soll. D. die octava mensis Aprilis.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch B, fo. 15, Nr. 22



1455 Januar 01



Beschreibung : Das Domkapitel verkauft an Wilhelm Mertius von Wichterich, Bürger zu Köln, gegen 550 Rfl. eine Rente von 24 fl.-rh.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Or. im Spec' schen Archiv zu Heltorf F3[steht nicht im Findbuch]



1446 April 11



Beschreibung : Erzbischof Dietrich u. Ritter Wilhelm v. Limburg schließen einen Burgfrieden für das gemeinsam besessene Schloß Broich (Ruhr).
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1548
Altsignatur : K. 1780
Bemerkung : Lac. U 4 Nr. 276



1446 Mai 17



Beschreibung : Vergleich zwischen Erzbischof Dietr. u. dem Domkapitel, wodurch Ersterer sich verpflichtet, daß alle Amtmänner schwören sollen, nach seinem Tode dem Kapitel zu gehorsamen, daß er und sein Offizial sich nicht mehr mit Prüfung des Adels u. der Qualifikation der Kanoniche befassen wollen, daß es mit der Domfabrik nach der Übereinkunft mit dem Erzbischof Engelbert gehalten werden solle; daß den Amtleuten zu Hülchrath die dort. Güter der Geistlichkeit besonders befohlen sein sollen, keine Verpfändung und Veräußerung ohne Konsens des Kapitels, keine Bezehntung ohne dessen Zustimmung usw. D. up dinstags des 17. Meys.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1549
Altsignatur : 854
Bemerkung : Lac. [...]



1446 Mai 23



Beschreibung : Revers des Ritters Eberhard Quadt, dem Erzbischof Dietrich für eine Forderung von 2000 fl. Burg, Hof und Zoll zu Heimerzheim und das Dorf Morenhoven, gemäß eingerückter Urkunde vom gl. Tage, verpfändet hat.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1550
Altsignatur : K. 1785
Bemerkung : S. auch Kurköln Nr. (1785) 2133.



1446 Juni 24



Beschreibung : Revers Johanns v. Honmen zu Odenkirchen zur Erfüllung der Bedingungen, unter welchen ihm laut eingerückter Verschreibung von dem Erzbischof Dietrich für ein Darlehn von 6926 rhein. Gulden Burg und Amt Linn pfand- und amtsweise eingegeben worden. D. 1446 up sente Johannis dach mitzsomer. Unter seinem und den Siegeln Heinrichs Herrn zu Kendenich und Heinrichs v. Wyer.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1551
Altsignatur : 855



1447 Februar 22



Beschreibung : Revers des Frank v. Kronenberg, des Alten, über die eingerückte Verschreibung, worin Erzbischof Dietrich demselben für ein Darlehn von 8000 rh. Gl. die Gerichte, Herrlichkeit u. Gefälle zu Bacherach, Diepach, Stegen und Mannebach auf Wiederlöse verpfändet hat. D. up sent Petri ad cathedram.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1552
Altsignatur : 856



1447 Mai 25



Beschreibung : Revers des Grafen Friedrich von Mörs und Saarwerden über die eingerückte Verbriefung seines Bruders, des Erzbischofs Dietrich, womit dieser ihm für 600 rhein. Gulden, womit er das Schloß Rolandseck von Arnd von Nechtersheim eingelöst, teils dem Erzbischof ein Darlehn gemacht, das genannte Schloß pfandweise eingegeben worden. D. up sent Urbanusdach.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1553
Altsignatur : 857



1447 Juli 29



Beschreibung : Revers des Grafen Konrad v. Rittberg, dem Erzbischof Dietrich gemäß Urkunde vom gl. Tage auf ein Jahr lang die Burg Hovestadt zur Bewahrung übergeben. Als Unterpfand für den Sold der anzunehmenden Reisigen und Fußknechte soll die Burg selbst und die Ämter Hovestadt u. Oestinghausen dienen.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1554
Altsignatur : K. 1810



1448 Januar 16



Beschreibung : Papst Nicolaus V. reserviert die zunächst vakant werdenden Kanonikate beim Cassiusstift zu Bonn und beim Severinstift zu Köln seiner Verfügung. D. Romae apud s. Petrum 1448; XVII Kal. Februarii, pont a. secundo.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 2/1555
Altsignatur : 858



1448 August 15



Beschreibung : Wilhelm, Herzog von Sachsen, Landgraf zu Thüringen und Markgraf zu Meissen, welcher im vorigen Jahre dem Erzbischof Dietr. Kriegshilfe geleistet, wegen der Berechnung schon einen Tag zu Marburg gehalten und nun einen zweiten Tag vor dem Landgrafen Ludwig von Hessen beliebt hat, verspricht, mit demselben keine Fehde anheben zu wollen, bevor er ihm die jetzt leihweise gezahlten 6000 Gulden erstattet habe. D. Marburg up donrestag unser lieb. frauen wurtzwehe.
Bestellsignatur : Verweis
Bemerkung : Kop. Buch E, fol. 172



1448 September 16



Beschreibung : Revers des Grafen Konrad v. Rittberg, den Erzbischof Dietrich für einen Soldrückstand von 7500 fl. 5 s. 8 d. die Ämter Hovestadt und Oestinghausen, sowie das Gericht zu Erwitte verpfändet hat.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1556/1
Altsignatur : K. 1824



1448 September 16



Beschreibung : Revers des Grafen Konrad v. Rittberg, den Erzbischof Dietrich für einen Soldrückstand von 7500 fl. 5 s. 8 d. die Ämter Hovestadt und Oestinghausen, sowie das Gericht zu Erwitte verpfändet hat.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1556/2
Altsignatur : K. 1824



1448 November 30



Beschreibung : Johann von Gimnich, Herr zu Lienden und Vyschel, Ritter, reversiert, daß ihm gegen ein Darlehn, von 600 Gl. von dem Erzbischof Dietrich das Amt und Schloß Nürburg amts- u. pfandweise mit einer Rente von 300 Gl. aus der dortigen Kellnerei eingegeben worden. D. 1448 up sente Andreasdach des h. apostels.
Bestellsignatur : Best. 210 (Domstift), U 3/1557
Altsignatur : 859


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