Stadtarchiv Lemgo
8.1 Nachlässe (Personen)
NL 69 - Nachlass Ernst Rottman (Jounalist, Fotograf)
NL 69 - Nachlass Ernst Rottmann
Permalink des Findbuchs


Signatur : NL 69

Name : NL 69 - Nachlass Ernst Rottmann

Beschreibung :

Vorwort :

Biographie

Ernst Rottmann wurde am 30.08.1904 in Lemgo geboren und ist auch hier aufgewachsen. Nach dem Abitur am Engelbert-Kaempfer-Gymnasium machte er 1921 bis 1923 eine Banklehre in Lage. Im Anschluss arbeitete er bei einer Bank in Hannover, dann als Korrektor der Fachzeitschrift "Die Konditorei" im Verlag Wegener in Lemgo. 1929 erfolgte der Wechsel zur Lippischen Landeszeitung, wo er bis 1933 als Schriftleiter für den Bereich des lokalen Sports zuständig war. 1941 wurde Rottmann als Soldat einberufen. Zu diesem Zeitpunkt war er Ressortchef für den "Sport" an der "Leipziger Tageszeitung". Nach Kriegsende und Gefangenschaft begann er bei der "Lippischen Rundschau", deren Redaktion für den Kreis Lippe er bis 1966 leitete. Nach seiner Pensionierung begann er zu fotografieren. Bis Mitte 1977 dokumentierte Rottmann die baulichen Veränderungen seiner Geburtsstadt im Zeichen der Altstadtsanierung. Ein besonderes Augenmerk richtete er zudem auf Steinmetzzeichen an den historischen Bauten und am Schloß Brake. Am 6. Februar 1978 starb Ernst Rottmann in Lemgo.

Inhalt



Bestandsgeschichte

Der Bestand gelangte 2015 als Schenkung von Holger Holländer, dem Schwiegersohn Ernst Rottmanns, ins Stadtarchiv (Zug.nr. 2015/003). Die Unterlagen befanden sich in der Wohnung von Annemarie Rottmann, geborene Schlüter, der im Februar 2014 verstorbenen zweiten Ehefrau Ernst Rottmans.

Verweise

Das Fotoarchiv Rottmann ist im Bestand N 18 zu finden. Einzelne Aufnahmen, v.a. Reproduktionen von Aufnahmen der Lemgoer Fotografenfamilie Bolzau oder anderer Fotografen, die zwischen 1890 und 1930 entstanden sind, wurden dem Fotobestand N1 zugeordnet und dort verzeichnet (Signaturen N1/4303-N1/4384).

Literatur

José Kastler, Lemgo in den siebziger Jahren in den Fotos Ernst Rottmanns. Lokalansichten, in: Lemgoer Hefte 3/1995, S. 18f.



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