Stadtarchiv Lünen
Schmidt

1823 Juli
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung des Botengangs von Bork über Olfen nach Lüdinghausen durch den Postboten Heinrich Schmidt, Bürger zu Bork

v.num : 1

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postamt Dortmund und dem zum Postboten angenommenen Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1823 Juli 28): Schmidt verrichtet zweimal in der Woche montags und freitags den Botengang von Bork über Olfen nach Lüdinghausen und zurück gemäß der im Stundenzettel vorgeschriebenen Stunden. Er verpflichtet sich, außer Briefen auch kleine Geld- und Handpakete, alles zusammen bis zu einem Gewicht von 40 Pfund, in der versiegelten Posttasche zu transportieren. Für alle Schäden haftet er mit seinem Vermögen, insbesondere mit einer Kaution von 50 Talern, die er dem Postamt Dortmund überwiesen hat. Schmidt erhält ein jährliches Gehalt von 45 Talern, alle 1 1/2 Jahre einen Postrock mit Leibbinde und alle 2 Jahre einen Hut. Sollte das Gewicht der auszutragenden Sachen 40 Pfund übersteigen, soll ein Beibote helfen, dem 5 Silbergroschen pro Meile zu bezahlen sind. Der Vertrag läuft über 2 Jahre. (Dortmund, 1823 Juli 14).




1825 Aug.
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung des Botengangs von Lünen über Olfen nach Lüdinghausen durch den Postboten Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 2

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postamt Dortmund und dem Postboten Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1825 August 12): Schmidt verrichtet zweimal in der Woche montags und freitags den Botengang von Lünen über Olfen nach Lüdinghausen und zurück gemäß der im Stundenzettel vorgeschriebenen Stunden. Er verpflichtet sich, außer Briefen auch kleine Geld- und Handpakete, alles zusammen bis zu einem Gewicht von 30 Pfund, in der versiegelten Posttasche zu transportieren. Für alle Schäden haftet er mit seinem Vermögen, insbesondere mit einer Kaution von 50 Talern, die er dem Postamt Dortmund überwiesen hat. Schmidt erhält ein jährliches Gehalt von 68 Talern, alle 1 1/2 Jahre einen Postrock mit Leibbinde und alle 2 Jahre einen Hut. Sollte das Gewicht der auszutragenden Sachen 40 Pfund übersteigen, soll ein Beibote helfen, dem 5 Silbergroschen pro Meile zu bezahlen sind. Der Vertrag läuft über 3 Jahre. (Dortmund, 1825 August 4).




1828Juni / Nov.
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung des Botengangs von Lünen über Herbern nach Münster durch den Postboten Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 3

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postamt Dortmund und dem Postboten Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1828 November 10): Der Vertrag läuft über 2 1/2 Jahre. Schmidt verrichtet einmal in der Woche den Botengang von Lünen über Herbern nach Münster und zurück gemäß der im Stundenzettel vorgeschriebenen Stunden. Er kann auf seine Kosten einen Beiboten mitnehmen. Schmidt erhält ein jährliches Gehalt von 100 Reichstalern, alle 1 1/2 Jahre einen Postrock mit Leibbinde und alle 2 Jahre einen Hut. Für alle Schäden haftet er mit seinem Vermögen, insbesondere mit einer zu stellenden Kaution von 50 Talern. (Dortmund, 1828 Juni 30).




1831 Mai
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung des Botengangs von Lünen über Herbern nach Münster durch den Postboten Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 4

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Oberpostsekretär Strehtow im Auftrag des Generalpostamtes und dem Postboten Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1831 Mai 23): Der Vertrag läuft über 8 Monate. Schmidt verrichtet einmal in der Woche den Botengang von Lünen über Herbern nach Münster und zurück gemäß der im Stundenzettel vorgeschriebenen Stunden. Er kann auf seine Kosten einen Beiboten mitnehmen. Schmidt erhält ein jährliches Gehalt von 100 Reichstalern, alle 1 1/2 Jahre einen Postrock mit Leibbinde und Mütze. Für alle Schäden haftet er mit seinem Vermögen, insbesondere mit einer zu stellenden Kaution von 50 Talern. (Dortmund, 1831 Mai 10).




1831, 1833
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Verrichtung der Karriolfahrt von Lünen nach Dortmund, Lüdinghausen und Herbern durch den Karriolfahrer Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 5

Enthält: 1. Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postamt Dortmund und dem Karriolfahrer Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1831 August 8): Der Vertrag läuft über 1 1/4 Jahre, die Postdienste erfolgen gemäß der im Stundenzettel vorgeschriebenen Stunden. Schmidt hat 2 Postpferde zu unterhalten und 1 Postillion zu beschäftigen. Die normale Ladung beträgt höchstens 300 Pfund. Bei Übergewicht ist ein Beipferd zu stellen, für das 10 Silbergroschen pro Meile zu zahlen sind. Schmidt verrichtet viermal in der Woche eine Karriolfahrt von Lünen nach Dortmund auf einer halbchaussierten Straße und zweimal in der Woche nach Lüdinghausen auf einer unchaussierten Straße. Er erhält ein jährliches Gehalt von 335 Reichstalern, [nämlich 170 Reichstaler für die Fahrten nach Dortmund und 165 Reichstaler nach Lüdinghausen]. Von dem Gehalt sind die Anschaffung und Unterhaltung des Karriols zu bezahlen. Darüber hinaus erhält er alle 2 Jahre einen Mantel, eine Reitjacke, einen Hut, eine Leibbinde und eine Hornschnur sowie alle 4 Jahre eine Posttrompete. Schmidt hat eine Kaution von 150 Talern zu stellen. (Dortmund, 1831 Juli 29);
2. Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postamt Dortmund und dem Karriolfahrer Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1831 August 12): Der Vertrag läuft über 1 Jahr, die Postdienste erfolgen gemäß der im Stundenzettel vorgeschriebenen Stunden. Schmidt hat 2 Postpferde zu unterhalten und 1 Postillion zu beschäftigen. Die normale Ladung beträgt höchstens 300 Pfund. Bei Übergewicht ist ein Beipferd zu stellen, für das 10 Silbergroschen pro Meile zu zahlen sind. Schmidt verrichtet viermal in der Woche eine Karriolfahrt von Lünen nach Dortmund auf einer halbchaussierten Straße und zweimal in der Woche nach Herbern auf einer unchaussierten Straße. Er erhält ein jährliches Gehalt von 285 Reichstalern, nämlich 85 Reichstaler für die Fahrten nach Dortmund und 200 Reichstaler nach Herbern. Darüber hinaus erhält er alle 2 Jahre einen Mantel, eine Reitjacke, einen Hut, eine Leibbinde und eine Hornschnur sowie alle 4 Jahre eine Posttrompete. Schmidt hat eine Kaution von 100 Talern zu stellen. (Dortmund, 1831 Juli 29);
3. Das Generalpostamt Berlin verlängert die abgelaufenen Verträge vom 29. Juli 1831 auf unbestimmte Zeit zu denselben Bedingungen. (Berlin, 1833 März 11).




1834April / Sept.
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung der Schnellpost- und Karriolpostfahrten von Lünen nach Herbern, Dortmund und Lüdinghausen durch den Posthalter Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 6

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postinspektor Strehtow im Auftrag des Generalpostamtes und dem Posthalter Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1834 September 26): Der Vertrag läuft über 2 Jahre. Schmidt übernimmt die Besorgung des gesamten Postfuhrwesens der Station zu Lünen: für die Schnellpost der Strecke Hagen-Münster bis Herbern und für die der Strecke Münster-Hagen bis Dortmund mit jeweils 3 Pferden jeweils wöchentlich zweimal; für die Karriolpost der Strecke Lünen-Dortmund bis Dortmund und die der Strecke Lünen-Münster bis Lüdinghausen mit jeweils 1 Pferd jeweils wöchentlich einmal. Er erhält ein jährliches Gehalt von 1.520 Talern, nämlich 330 bzw. 230 Taler für die Schnellpost nach Herbern bzw. Dortmund, 150 bzw. 200 Taler für die Karriolpost-Fahrten nach Dortmund bzw. Lüdinghausen sowie 610 Taler für die Unterhaltung des gesamten Postwesens. Darüber hinaus erhält er alle 2 Jahre einen Mantel, eine Reitjacke, einen Hut, eine Leibbinde und eine Hornschnur sowie alle 4 Jahre eine Posttrompete. Schmidt hat eine Kaution von 300 Talern zu stellen, 8 Postpferde zu unterhalten und 3 Postillone zu beschäftigen. Jeder Postillon erhält außer freier Beköstigung jährlich 25 Reichstaler. (Dortmund, 1834 April 26).




1836Juni / Juli
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung der Fahr- und Schnellpostfahrten von Lünen nach Lüdinghausen, Dortmund und Herbern durch den Posthalter Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 7

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postamt Dortmund und dem Posthalter Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1836 Juli 25): Der Vertrag läuft über 1 Jahr. Schmidt übernimmt die Besorgung des gesamten Postfuhrwesens der Station zu Lünen: für die Fahrpost der Strecke Dortmund-Münster bis Lüdinghausen und die der Strecke Münster-Dortmund bis Dortmund mit jeweils 3 Pferden jeweils wöchentlich zweimal; für die Schnellpost der Strecke Hagen-Münster bis Herbern und für die der Strecke Münster-Hagen bis Dortmund mit jeweils 3 Pferden jeweils wöchentlich zweimal. Er erhält ein jährliches Gehalt von 1.400 Talern, nämlich 470 bzw. 230 Taler für die Fahrpost nach Lüdinghausen bzw. Dortmund, 400 bzw. 300 Taler für die Schnellpost nach Herbern bzw. Dortmund. Darüber hinaus erhält er alle 2 Jahre einen Mantel, eine Reitjacke, einen Hut, eine Leibbinde und eine Hornschnur sowie alle 4 Jahre eine Posttrompete. Schmidt hat eine Kaution von 300 Talern zu stellen, 8 Postpferde zu unterhalten und 3 Postillone zu beschäftigen. Jeder Postillon erhält außer freier Beköstigung jährlich 30 Reichstaler. (Dortmund, 1836 Juni 21).




1837Mai / Juni
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung der Fahr- und Schnellpostfahrten von Lünen nach Lüdinghausen, Dortmund und Herbern durch den Posthalter Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 8

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postamt Dortmund und dem Posthalter Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1837 Juni 8): Der Vertrag läuft über 3 Jahre. Schmidt übernimmt die Besorgung des gesamten Postfuhrwesens der Station zu Lünen: für die Fahrpost der Strecke Dortmund-Münster bis Lüdinghausen und die der Strecke Münster-Dortmund bis Dortmund mit jeweils 3 Pferden jeweils wöchentlich zweimal; für die Schnellpost der Strecke Hagen-Münster bis Herbern und für die der Strecke Münster-Hagen bis Dortmund mit jeweils 3 Pferden jeweils wöchentlich zweimal. Er erhält ein jährliches Gehalt von 1.400 Talern, nämlich jeweils 700 Taler für die Fahrpost bzw. für die Schnellpost. Darüber hinaus erhält er alle 2 Jahre einen Mantel, eine Reitjacke, einen Hut, eine Leibbinde und eine Hornschnur sowie alle 4 Jahre eine Posttrompete. Schmidt hat eine Kaution von 250 Talern zu stellen, 8 Postpferde zu unterhalten und 3 Postillone zu beschäftigen. Jeder Postillon erhält außer freier Beköstigung jährlich 30 Reichstaler. (Dortmund, 1837 Mai 19); - dabei: Siegel des Posthalters Heinrich Schmidt.




1838 Mai 10,Lünen
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verhandlung zwischen dem Postinspektor Strehtow und dem Posthalter Schmidt in Gegenwart des Postexpediteurs Wortmann zu Lünen über zukünftige Leistungen der Posthalterei in Lünen

v.num : 9

Enthält: Das Generalpostamt Berlin beabsichtigt, zwischen Hagen und Münster eine täglich verkehrende Schnellpost einzurichten, die zwei- oder dreispännig fahren soll. Die Station in Lünen soll die Fahrten nach Dortmund und Herbern betreiben und hätte folgende Leistungen zu erbringen: den täglichen Transport der Schnellpost nach Dortmund und nach Herbern und den wöchentlich zweimaligen Transport der dreispännigen Fahrpost nach Lüdinghausen und Dortmund, jeweils dienstags und freitags. Schmidt gibt an, daß er hierzu mindestens 15 Pferde benötigt, deren Unterhaltung er mit jeweils 190 statt der bisherigen 175 Reichstalern beziffert. Er bezeichnet das bisherige Gehalt als zu wenig, als daß er die Posthalterei unterhalten könne und erinnert an die frühere Konkurrenz durch den Ökonomen Drees. Die Wege zwischen Lünen und Herbern sind derart beschwerlich, daß selbst ein zweispänniger Postwagen eine Bespannung durch 4 Pferde benötigt. Auch muss er zukünftig 4 Postillone beschäftigen, auch benötigt er anstelle von 3 fortan 4 viersitzige Chaisen. Schmidt weist darauf hin, daß Hilfspferde in Lünen nicht vorhanden sind, da die Ackerbürger nur einzelne Pferde besitzen, die für den Postdienst nicht geeignet sind.




1840 Aug.
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung der Fahr-, Personen- und Schnellpostfahrten von Lünen nach Lüdinghausen, Dortmund, Recklinghausen und Herbern durch den Posthalter Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 10

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postamt Dortmund und dem Posthalter Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1840 August 22): Der Vertrag läuft über 4 Jahre. Schmidt übernimmt die Besorgung des gesamten Postfuhrwesens der Station zu Lünen: für die Fahrpost der Strecke Dortmund-Münster bis Lüdinghausen und die der Strecke Münster-Dortmund bis Dortmund mit jeweils 3 Pferden jeweils wöchentlich zweimal; für die Personenpost der Strecke Lünen-Dorsten bis Recklinghausen mit 2 Pferden wöchentlich zweimal; für die Schnellpost der Strecke Hagen-Münster bis Herbern und für die der Strecke Münster-Hagen bis Dortmund mit jeweils 3 Pferden jeweils täglich. Er erhält ein jährliches Gehalt von 3.400 Talern, nämlich 800 Taler für die Fahrpost, 400 Taler für die Personenpost und 2.200 Taler für die Schnellpost. Darüber hinaus erhält er alle 2 Jahre einen Mantel, eine Reitjacke, einen Hut, eine Leibbinde und eine Hornschnur sowie alle 4 Jahre eine Posttrompete. Schmidt hat eine Kaution von 250 Talern zu stellen, 18 Postpferde zu unterhalten und 5 Postillone zu beschäftigen. Jeder Postillon erhält außer freier Beköstigung jährlich 30 Reichstaler. (Dortmund, 1840 August 4); - dabei: Siegel des Posthalters Heinrich Schmidt.




1844Aug. / Sept.
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung der Personenpostfahrten von Lünen nach Herbern, Brünninghausen und Recklinghausen durch den Posthalter Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 11

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postinspektor zu Unna und dem Posthalter Heinrich Schmidt in Lünen durch das Generalpostamt Berlin (Berlin, 1844 September 15): Der Vertrag läuft über 4 Jahre. Schmidt übernimmt die Besorgung der Personenpost der Station zu Lünen: für die Strecke Brünninghausen-Münster bis Werne und Herbern mit 3 Pferden täglich; für die Strecke Münster-Brünninghausen bis Dortmund und Brünninghausen mit 3 Pferden täglich; für die Strecke Lünen-Dorsten bis Horneburg, Waltrop und Recklinghausen mit 2 Pferden wöchentlich zweimal. Er erhält ein jährliches Gehalt von 2.900 Talern. Darüber hinaus erhält er alle 2 Jahre einen Mantel, eine Reitjacke, einen Hut, eine Leibbinde und eine Hornschnur sowie alle 4 Jahre eine Posttrompete. Schmidt hat eine Kaution von 300 Talern zu stellen, 14 Postpferde zu unterhalten und 4 Postillone zu beschäftigen. Jeder Postillon erhält außer freier Beköstigung monatlich 2 Reichstaler 15 Stüber. (Unna, 1844 August 21); - dabei: Siegel des Posthalters Heinrich Schmidt.




1846 - 1847
Permalink der Verzeichnungseinheit

Reduzierung der Personenpostfahrten von Lünen nach Herbern und Brünninghausen durch den Posthalter Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 12

Enthält: Das Generalpostamt Berlin reduziert die Beförderung der dreispännigen Personenpost auf den Strecken Brünninghausen-Münster und Dortmund-Münster. Anstelle von 16 sind 15, dann 14 Postpferde zu unterhalten. Das Gehalt beträgt statt 3.450 erst 3.225, dann 3.000 Reichstaler.




1850Aug. / Okt.
Permalink der Verzeichnungseinheit

Unterstellung und Reinigung der Wagen zur Personenpost zwischen Lünen und Werne durch den Posthalter Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 13

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postinspektor Nickse und dem Posthalter Heinrich Schmidt in Lünen durch die Oberpostdirektion Arnsberg (Arnsberg, 1850 Oktober 7): Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Schmidt übernimmt die Unterstellung des zwischen Lünen und Werne fahrenden zweisitzigen Personenpostwagens in einer ihm gehörenden und zum Zweck der Unterstellung der Oberpostdirektion zu überlassenden Remise. Darüber hinaus verpflichtet er sich, den Wagen je nach Erfordernis reinigen zu lassen: von Außen und von Innen, Ausklopfen der Kissen, Säuberung der Tuchüberzüge vom Staub und Putzen der Fensterscheiben und Beschläge. Die Vergütung für Unterstellung und Reinigung beträgt jährlich 18 Taler, zahlbar von der Oberpostkasse Arnsberg durch die Postexpedition Lünen. (Lünen, 1850 August 31); - dabei: Siegel des Posthalters Heinrich Schmidt.




1852 Mai
Permalink der Verzeichnungseinheit

Verrichtung der Personenpostfahrten zwischen Dortmund und Werne durch den Posthalter Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 14

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postexpediteur Wortmann zu Lünen im Auftrag der Oberpostdirektion und dem Posthalter Heinrich Schmidt in Lünen durch die Oberpostdirektion Arnsberg (Arnsberg, 1852 Mai 31): Der Vertrag läuft über 4 Jahre. Schmidt übernimmt die Besorgung des Postfuhrwesens der Station zu Lünen. Es werden die Anzahl und Art der Wagen sowie die Gebühren für die Beförderung festgelegt. Schmidt hat eine Kaution von 300 Talern zu stellen. (Lünen, 1852 Mai 10); - dabei: Siegel des Postexpediteurs Wortmann und des Posthalters Heinrich Schmidt.
Ergänzung: Schmidt übernimmt die Beförderung der Personenpost für die Strecke Werne-Dortmund bis Dortmund mit 2 Pferden täglich, im Sommer in 1 Stunde 10 Minuten und im Winter 5 Minuten länger; für die Strecke Dortmund-Werne bis Werne mit 1 Pferd täglich in 50 Minuten. Er erhält dafür monatlich rund 55 bzw. rund 22 Reichstaler. Darüber hinaus wird ihm eine Beihilfe zur Unterstellung eines Reservepferdes in der Posthalterei Lünen in Höhe von jährlich 70 Reichstalern gewährt. (Lünen, 1852 Mai 10); - dabei: Siegel des Postexpediteurs Wortmann und des Posthalters Heinrich Schmidt.




1854 Nov.
Permalink der Verzeichnungseinheit

Unterstellung der Postwagen durch den Posthalter Heinrich Schmidt zu Lünen

v.num : 15

Enthält: Genehmigung eines Vertragsentwurfes zwischen dem Postexpediteur Fiene zu Lünen im Auftrag der Oberpostdirektion und dem Posthalter Heinrich Schmidt in Lünen durch die Oberpostdirektion Arnsberg (Arnsberg, 1854 November 16): Schmidt vermietet der Postverwaltung in seiner Wagenremise den Platz für die Unterstellung von 2 Postwagen und erhält dafür eine Vergütung von monatlich 2 Talern. (Lünen, 1854 November 13); - dabei: Siegel des Postexpediteurs Fiene, des Posthalters Heinrich Schmidt sowie der Zeugen Friedrich Bode und C. Köster.




1831, 1836,1851
Permalink der Verzeichnungseinheit

Angelegenheiten zum Postwesen und zur Posthalterei zu Lünen

v.num : 16

Enthält: Zirkulare zur Kleidung und Ausrüstung der Postillone (1831, 1851); Vereinigungsvertrag zwischen dem Posthalter Heinrich Schmidt und Drees: Schmidt übernimmt die Kapitalschuld von 800 Reichstalern gegenüber dem Postmeister Wortmann und erhält dafür 8 Pferde, Zuggeschirr, 2 Wagen und 1 Karriol. Drees erhält innerhalb von 8 Tagen 20 Reichstaler. (Lünen, 1836 April 30); Dekret des Land- und Stadtgerichts Unna an die Posthalter Schmidt, Drees und Berthold zu Lünen über die Einbehaltung von Lohn des ihnen dienenden Postillons Anton Goecker zur Zahlung von Alimenten an Katharina Kaiser. (Unna, 1836 September 13).




2002 Jan. 14
Permalink der Verzeichnungseinheit

Auflistung der Verträge des Generalpostamtes Berlin mit dem Posthalter Heinrich Schmidt

altsignatur :

v.num : 29

Enthält: tabellarische Auflistung (gefertigt durch Christian Zapp)



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