Stadtarchiv Lünen
Haus Schwansbell (1343-1921 - Umfang 190 Urkunden, 859 Akten, 2 Karten)

ohne Datum
Schreiben über die beabsichtigte Rückzahlung eines Kredits in Höhe von 5.000 Reichstalern an die Frau von Boenen durch den Magistrat zu Königsberg


Enthält : (unvollständig)




1450
Everd Kremer hatte Ludolf von Boenen 3 Malter Korn, 2 Schweine und 4 Hühner aus Husemanns Haus, gelegen zu Horstmar im Kirchspiel Derne, verkauft. Er gestattet nun Boenen, dessen Frau Druda und ihren Kindern Reckard, Lysa, Cord, Grethe und Gertrud die Wiederlöse mit 100 Goldgulden.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 174; alte Sign. R 17)




1484
Cord von Boenen und seine Frau Ludgard verkaufen Johann Hessen genannt Berbom, Bürger zu Lünen, ihr Erbe Gronenhof, gelegen in der Bauerschaft Horstmar im Kirchspiel Derne, sowie 1 Scheffel Saatland im Horstmarer Feld.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 176; alte Sign. R 31)




1489
Gerichtsschein über den Streit zwischen Rotger Sundach und Cord von Boenen wegen des Holzgewächs im Dickenbruch, das Rotger Sundach zugesprochen wird.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 177; alte Sign. R 36)




1516 Febr. 23
Vor Gobbel von Drechen, Richter zu Hamm, verkaufen Hermann von der Heghe und seine Frau Freseke der Karde Knipping, Äbtissin des Klosters Kentrop, für eine Geldsumme, die ihnen bezahlt wurde, zugunsten des Konvents eine Rente in Höhe von 10 rheinischen Goldgulden jährlich zu Cathedra Petri [Februar 22] aus ihrem Gut zu Alten-Methler, gelegen im Kirchspiel Methler im Gericht Unna. Sie behalten sich die jährliche Wiederlöse 14 Tage vor oder nach Cathedra Petri mit 200 rheinischen Goldgulden vor. Es siegeln Hermann von der Heghe, Cord und Jürgen von Boenen und der Richter. Zeugen sind Herr Peter Buyck, Priester und alter Pastor zu Hamm, Meister Heinrich Airste und Jürgen Moirse.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 40x14,5 cm; Beschädigungen an den Knickfalten; 4 anh. Siegel: 1. ab; 2. Cord von Boenen, beschädigt; 3. Jürgen von Boenen, erhalten; 4. ab. - RV)
(s. a. Urk. 199, 200)




1519 Okt. 29
Hermann von der Heghe und seine Frau Freseke bekennen für sich und ihre Söhne Jaspar und Serries, dass sie für eine Geldsumme, die ihnen bezahlt wurde, der Karde Knipping, Äbtissin [des Klosters] zu Kentrop vor Hamm eine Rente in Höhe von 1 rheinischen Goldgulden, der zu Hamm gängig ist, zu Martini [November 11] oder 14 Tage danach aus ihrem Gut zu Alten-Methler, gen. Roggengut, gelegen im Kirchspiel Methler, verkauft haben. Sie behalten sich die jährliche Wiederlöse zu Martini oder 14 Tage danach mit 20 rheinischen Goldgulden vor. Heghe siegelt. Zeugen sind Herr Franssois von der Wenge, Pastor zu Methler, Herr Dirk von Boenen, Vikar zu Kamen, und Lutter von Baelen.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 31,5x17,5 cm; anh. Siegel, ab. - RV)
(s. a. Urk. 199, 200)




1520 Okt. 5
Hermann von der Heghe und seine Frau Freseke verkaufen für eine Geldsumme, die sie erhalten haben, der Karde Knipping, Äbtissin [des Klosters] zu Kentrop, zugunsten des Klosters eine jährliche Rente in Höhe von 5 rheinischen Gulden zu Martini [November 11] oder 14 Tage danach aus dem Roggenhof und aus dem Schulzenhof, beide gelegen zu Alten-Methler im Gericht Unna. Sie behalten sich die Wiederlöse zu Martini oder 14 Tage danach mit 100 rheinischen Goldgulden vor. Heghe siegelt. Zeugen sind Johann Wegener, Vikar zu Methler, Jaspar von der Heghe, Hermanns Sohn, Engelbert Grüter, Alt-Bürgermeister zu Kamen, und Heinrich Fischer, Bürger zu Kamen.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 31x18 cm; anh. Siegel des Hermann von der Heghe, beschädigt. - RV)
(s. a. Urk. 199, 200)




1530 März 1
Ludolph von Boenen und seine Frau Margarethe verkaufen Arnd Landmann, Bürger zu Lünen, und dessen Frau Wessel [!] eine jährliche Rente in Höhe von 3 1/2 Goldgulden zu Martini [November 11] aus dem Hof zu Boynchusen im Amt Lünen. Sie behalten sich die jährliche Wiederlöse 8 Tage vor oder nach Cathedra Petri [Februar 22] mit 52 rheinischen Goldgulden vor. Boenen siegelt. Zeugen sind Thonyes Pungel, Heinrich Wenner und Johann Boickelmann.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 19x15 cm; anh. Siegel, ab. - RV: abgelöst)




1530 März 1
Ludolph von Boenen und seine Frau Margarethe verkaufen Arnd Landmann, Bürger zu Lünen, und dessen Frau Wessel [!] eine jährliche Rente in Höhe von 3 1/2 rheinischen Goldgulden zu Martini [November 11] aus den Höfen Boynchusen und Celebroick im Amt und Gericht Lünen. Sie behalten sich die jährliche Wiederlöse 8 Tage um Cathedra Petri [Februar 22] mit 53 [!] rheinischen Goldgulden vor. Boenen siegelt. Zeugen sind Thonyes Pungel, Heinrich Wenner und Johann Boickelmann.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 26,5x11,5 cm; geringer Schaden an der Knickfalte; anh. Siegel des Ludolph von Boenen, am Rand beschädigt. - RV: abgelöst)




1533 Okt. 31
Ludolph von Boenen und seine Frau Margarethe verkaufen Dirk von Wethmar, Bürger zu Lünen, und dessen Frau Styneke eine jährliche Rente in Höhe von 3 1/2 rheinischen Goldgulden aus ihren Höfen zu Boynchusen und Celebroick im Amt und Gericht Lünen. Sie behalten sich die jährliche Wiederlöse 14 Tage um Cathedra Petri [Februar 22] mit 50 rheinischen Goldgulden vor. Boenen siegelt. Zeugen sind Wessel Vinnige und Bernd Spormecker, Bürgermeister zu Lünen.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 20x16 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




1543 Okt. 17
Everhard Plessmann, Richter zu Wetter des Herzogs Wilhelm von Kleve-Mark, beurkundet, dass vor einem eigens einberufenen Notgericht Johann Blanckenagel, Bürgermeister zu Wetter, Goswin Schulte im Koen und Dirk Hannemann erschienen sind und für Johann Plessternae Urfehde gegenüber dem Landesherrn und dem Drosten zu Wetter gelobt haben. Plessternae hatte mit einem Knecht, Johann Swyngenheuwer genannt, im Haus der alten Richterschen, gelegen in der Freiheit Wetter, einen Streit gehabt und ihn schließlich auf der Straße mit einer Feuergabel geschlagen, auch habe er noch in der Nacht in der Burg zu Wetter einen Waffenalarm ausgelöst. Jürgen von Boenen, Drost zu Wetter, hatte die Auslieferung des Plessternae gefordert, was auch erfolgt ist. Plessternae schwört ebenfalls Urfehde. Zeugen sind Heinrich in dem Buck, Jürgen Denne, Dirk .. und Johann dar Achten, Frone des Gerichts. Der Richter siegelt.


Enthält : (Ausf. - Papier; beschädigt und auf Papier aufgezogen; anh. Siegel des Everhard Plesmann, Richter zu Wetter, am Rand beschädigt)




1545 Dez. 22
Jürgen von Boenen und seine Frau Hertzeley nehmen mit Matthias von Hoete und dessen Frau Kunegunde einen Hörigentausch vor. Sie übergeben ihre vollhörige Magd Naelen, Tochter des Heinrich zu Beckhuisen und dessen Frau Styne, und sollen dafür eine andere Magd erhalten. Boenen siegelt. Zeugen sind Everhard Plessmann, Richter zu Wetter, und Dietrich Varste, Frone zu Volmarstein.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 25x6,5 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




(1502 April 4), 1562 Nov. 17
Bürgermeister und Rat der Stadt Dortmund beurkunden, dass Jürgen von Boenen, Drost zu Wetter, durch seinen Schreiber und Diener Lubbert Hentze ihnen einen Pergamentbrief mit zwei runden Siegeln aus grünem Wachs vorgelegt habe mit der Bitte, eine mit dem städtischen Sekretsiegel versehene Beglaubigung darüber auszustellen. Der Inhalt der Urkunde lautet:, Ambrosius von Westerholt, Richter zu Recklinghausen, beurkundet, dass Renar von Struncket und seine Frau Sophia für eine Geldsumme, die ihnen bezahlt wurde, dem Hermann von Westerholt ihr Gut gen. Oistendorpp, gelegen im Gericht Recklinghausen, im Kirchspiel Buer und in der Bauerschaft Surresse, verkauft haben. Zeugen sind Berthold von Varssem, Johann Rive d. J., Bürgermeister zu Recklinghausen, Johann Reinar d. Ä., Borchart Godenhagen, Wennemar von der Hembecke und Hermann Reckmann, Frone des Gerichts. Der Richter und Reiner von Struncket siegeln. 1502 April 4., Bürgermeister und Rat der Stadt Dortmund siegeln mit dem städtischen Sekretsiegel.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 53x16,5 cm; anh. Sekretsiegel der Stadt Dortmund, stark beschädigt. - RV)




1570 Aug. 9
Detmar Berswordt, Richter zu Dortmund, beurkundet, dass Dietrich Werninck, Richter zu Wetter, ihn um die Bezeugung folgenden Gerichtsurteils gebeten hat:, Dietrich Werninck, Richter zu Wetter und Anwalt des Conrad von Boenen, beurkundet, dass Hermann von der Niggenborch und der Gerichtsumstand als Recht erachtet haben, dass Dietrich von Groll zum Klostern die aus dem Osthof verschriebenen und für einen Kauf verschriebenen Zinsen bezahlen oder aus seinen Gütern einziehen soll., Zeugen sind Blasius Brüggemann, Johann Wennemar und Kerstin Portmann. Der Richter siegelt.


Enthält : (Ausf. - Papier; anh. Siegel des Detmar Berswordt, Richter zu Dortmund, am oberen Rand beschädigt. - RV; dabei Kostenrechnung)




1572 Dez. 29
Goddert von Strünckede und seine Frau Anna von Boenen bekennen, dass Conrad von Boenen und seine Frau Gertrud von Pallandt, Schwager und Schwägerin, ihnen eine jährliche Rente in Höhe von 50 Talern, der Taler zu 52 kölnischen Albussen, 14 Tage vor oder nach Christmeß [Dezember 25] aus dem Osthof, gelegen in der Grafschaft Dortmund und im Kirchspiel Brechten, und aus dem Hof zu Uchting, gelegen in dem Land von der Mark und im Kirchspiel Welstenkirchen [?], überlassen haben. Conrad von Boenen behält sich die Wiederlöse 14 Tage um Christtag mit 1.000 Talern vor. Goddert von Strünckede siegelt. Anna von Boenen unterschreibt.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 33x19,5 cm; Zerstörungen durch Mäusefraß; anh. Siegel des Goddert von Strünckede, beschädigt. - RV)




1574 März 6
Detmar von Dinsing, Amtsrichter zu Bochum des Herzogs Wilhelm von Kleve-Mark, beurkundet, dass Conrad von Boenen zu Berge einerseits und Heinrich Vurhoff und dessen Frau Gertrud andererseits vor ihm bekannten, dass Conrad von Boenen den Eheleuten am 29. Oktober 1573 den Vurhoffs Hof an der neuen Kirche, gelegen im Kirchspiel Wattenscheid, mit der Scheune und den beiden Kämpen ihr Leben lang verpachtet haben. Sie sollen an Pacht jährlich zwischen Martini [November 11] und Christmeß [Dezember 25] von jedem Morgen Land 1 Malter Hafer Hattinger Maßes und von der Scheune und dem Hof 1 Taler, 2 Pfund Flachs, 2 Hühner und 3 Dienste geben. Zeugen sind Christoffer Suttmann, Gerichtsfrone, Dietrich Bechtmann, Gerichtsschreiber, und Johannes zum Sut. Der Richter besiegelt die beiden Ausfertigungen.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 53x14,5 cm; anh. Siegel des Detmar von Dinsinck, Amtsrichter zu Bochum, erhalten. - RV)




1584 Dez. 12
Christoff Scholl, Gograf zu Schwelm des Herzogs Wilhelm von Kleve-Mark, beurkundet, dass Conrad von Boenen dem Peter ufm Brincke und dessen Frau Gretha mehrere Besitzungen verpachtet hat: das Gut ufm Brincke mit beiden Wohnhäusern, oberste und niederste Brinck genannt; das dazugehörige Backhaus, die Scheune, die Gärten und sonstige Ländereien; die zum Hovikens Gut gehörenden, auf der linken Seite des über das Brinckergut führenden Fuhr- und Kirchwegs von Altenvoerde nach Voerde liegenden Ländereien, den Hof und die Wiesen; eine weitere Wiese auf der Beeke; eine andere Wiese, die Peter ufm Brincke in Nutzung hatte; die Brinckerhöfe nahe Ebinckhusen. Die Pachtzeit beträgt 24 Jahre. Die jährliche Pacht ist 14 Tage um Martini [November 11] zu zahlen und beträgt 18 Malter Hafer Hattinger Maßes; darüber hinaus sind 2 Dienste mit Pferden und Karren, die 1/2 Mast in dem Gehölze der Brinckerhove und die ganze Mast in dem zum Hoevekens Gut gehörenden Gehölze zu leisten. Weiter wird die Holzwirtschaft geregelt. Der Gograf siegelt. Zeugen sind Peter Mi..mann, Peter Knips und Hans Peltzer zu Voerde.


Enthält : (Ausf. - Papier; linker Rand mit Pergament verstärkt, daran Siegel des Christoff Scholl, Gograf zu Schwelm, an Schnüren, am Rand beschädigt)




1586 Aug. 10
Margaretha von Galen, Äbtissin [des Klosters] zu Kentrop, Angela Knipping, Kellnerin, und Anna von Bönninghausen, Priorin, beurkunden, dass Conrad von Boenen ihnen eine Summe Goldgulden geliehen hat, die sie wegen der Kriegszeiten und sonstiger Beschwernisse nicht zurückzahlen können. Sie übergeben ihm deshalb drei Rentbriefe über insgesamt 16 Goldgulden, die Hermann von der Hege zu Velmede und dessen Frau Freseke ihnen verschrieben haben: einen Rentbrief über 10 Goldgulden zu Cathedra Petri [Februar 22] aus dem Gut zu Alten-Methler vom 23. Februar 1516 [s. Urk. 114]; einen Rentbrief über 1 Goldgulden zu Martini [November 11] aus dem Roggengut zu Alten-Methler vom 28. Oktober 1519 [s. Urk. 116]; einen Rentbrief über 5 Goldgulden zu Martini aus dem Roggengut [und dem Schulzenhof] zu Alten-Methler vom 5. Oktober 1520 [s. Urk. 118]., Die Aussteller unterschreiben und siegeln mit dem Konventssiegel. Elisabeth von Neheim, Superpriorin, unterschreibt ebenfalls.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 51x31,5 cm; z. T. starker Moderschaden; anh. Siegel, ab. - RV)




1586 Aug. 14
Margaretha von Galen, Äbtissin [des Klosters] zu Kentrop, Angela Knipping, Kellnerin, und Anna von Bönninghausen, Priorin, beurkunden, dass Conrad von Boenen ihnen eine Summe Goldgulden geliehen hat, die sie wegen der Kriegszeiten und sonstiger Beschwernisse nicht zurückzahlen können. Sie übergeben ihm deshalb drei Rentbriefe über insgesamt 16 Goldgulden, die Hermann von der Hege zu Velmede und dessen Frau Freseke ihnen verschrieben haben: einen Rentbrief über 10 Goldgulden zu Cathedra Petri [Februar 22] aus dem Gut zu Alten-Methler vom 23. Februar 1516 [s. Urk. 114]; einen Rentbrief über 1 Goldgulden zu Martini [November 11] aus dem Roggengut zu Alten-Methler, gelegen im Kirchspiel Methler im Amt und Gericht Unna, vom 28. Oktober 1519 [s. Urk. 116]; einen Rentbrief über 5 Goldgulden zu Martini aus dem Roggengut [und dem Schulzenhof] zu Alten-Methler vom 5. Oktober 1520 [s. Urk. 118]., Die Aussteller unterschreiben und siegeln mit dem Konventssiegel.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 39,5x32,5 cm; z. T. starker Moderschaden; anh. Konventssiegel des Klosters Kentrop, gut erhalten. - RV)




1586 Nov. 10
Margaretha von Galen, Äbtissin, Angela Knipping, Kellnerin, und Anna von Bönninghausen, Priorin [des Klosters] zu Kentrop, beurkunden, dass Conrad von Boenen zum Berge ihnen eine jährliche Rente in Höhe von 16 Reichstalern zu Martini [November 11] aus Schürmannsgut und Hausmannsgut zu Sandbochum im Kirchspiel Herringen sowie aus Kobbenjägersgut zu Weitfelde im Kirchspiel Boenen, alle gelegen im Amt und Gericht Hamm, verschrieben hat, und die mit 320 Silbertalern 14 Tage um Martini [November 11] ausgelöst werden kann. Die Aussteller siegeln mit dem Konventssiegel und unterschreiben. Elisabeth von Neheim, Superpriorin, unterschreibt ebenfalls.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 24,5x18,5 cm; anh. Konventssiegel des Klosters Kentrop, beschädigt. - RV)




1587 Febr. 22
Conrad von Boenen zum Berge und Overfeld bekennt, dass er für eine Geldsumme, die er erhalten und die er zu seinem Nutzen wieder angelegt hat, dem Johann von Eickel und seiner Frau Petronella Fürstenberg eine jährliche Rente in Höhe von 42 silbernen Reichstalern 14 Tage um Cathedra Petri [Februar 22] aus seinen beiden Erbhöfen, der eine genannt der Schultenhof zu Westick in der Bauerschaft Westick im Kirchspiel Methler, der andere Dickmannshof im Kirchdorf Asseln, beide im Amt und Gericht Unna gelegen, verkauft hat. Sollte die Rente nicht gezahlt werden, soll die Angelegenheit vor dem Richter zu Unna, Heinrich Vaigt, verhandelt werden. Boenen behält sich die Wiederlöse 14 Tage um Cathedra Petri mit 700 silbernen Reichstalern vor. Boenen siegelt und unterschreibt. Der Richter zu Unna siegelt ebenfalls. Zeugen sind Dietrich von der Recke, Drost zu Unna und Kamen, Hermann Reinermann, Bürgermeister, Johann Botten, Bürger zu Kamen, und Christoffer Wenick, Bürger zu Unna.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 40,5x19 cm; 2 anh. Siegel: 1. Conrad von Boenen, stark beschädigt; 2. Heinrich Vaigt, Richter zu Unna, stark beschädigt. - RV: 700 Reichstaler von Goyen abgelöst)




1589 Mai 27
Der Offizial des erzbischöflichen Kölner Hofes, ordentlicher Richter, befiehlt dem Pfarrer [freigelassen] und den Priestern, Klerikern, Notaren und Tabellionen auf Anhalten des Conrad von Boenen zu Berge, die Witwe und Erben des Jacob von der Capellen aufzufordern, innerhalb von 10 Tagen nach dieser Aufforderung die seit vielen Jahren schuldige Rente in Höhe von [freigelassen] Gulden bei Strafe der Exkommunikation zu bezahlen und zum nächsten Gerichtstag mit den Quittungen zu erscheinen. Der Notar Lambertus Burich unterschreibt.


Enthält : (Entwurf - Perg.; abh. Siegelpressel ohne Siegelspuren; Unterschrift des Notars Lambertus Burich); - RV: Inhaltsvermerk mit 5 Gulden jährlicher Rente




1766 Sept. 29
König Friedrich [II.] von Preußen belehnt als Rechtsnachfolger der Herzöge von Kleve und Grafen von der Mark auf Ansuchen der Witwe von Boenen, jetzt verehelichte Freifrau von der Recke, ihren Sohn Ludolph Friedrich Adolph von Boenen mit dem Hof Hucksel, gelegen im Gericht Unna und im Kirchspiel Methler. Ihr erster Mann, Wilhelm Ludolph von Boenen, war mit dem Hof am 4. Juli 1741 belehnt worden. Nach seinem Tode sei das Lehen auf ihren ältesten Sohn gefallen. Da dieser noch minderjährig ist, wird der Hofrat und Regierungsadvokat Sethe zum Lehnsträger ernannt. Zeugen sind die Lehnsmänner Adolph Freiherr von Danckelmann, kleve-märkischer Regierungspräsident, und Christoph Dietrich Grolmann, Geheimer Regierungsrat.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 53,5x36,5 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




1800 Juni 23,Reichsabtei Werden
Beda, Abt der Stifter Werden und Helmstedt, belehnt nach dem Tode seines Vorgängers, des Abtes Bernhard, den Freiherrn Wilhelm Giesbert von Boenen, Herr zum Löringhof, mit dem adeligen Haus und Gut zur Heven, gelegen im Amt Bochum und Kirchspiel Ummich. Der Lehnsträger hat den Lehnseid durch den von ihm bevollmächtigten Bürgermeister und Richter zu Bochum, Jacobi, ernannten Rentmeister zu Heven, Johann Dietrich Ruhrmann, leisten lassen. Zeugen sind Theodor Georg Lothum, Richter der Herrlichkeit Byfang, und der Landgerichtsschöffe Benedikt Hiegemann, Lehnsmänner der Abtei. Der Abt unterschreibt und siegelt mit dem geheimen Siegel.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 31x24 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




1813 - 1816
Finanzielle Angelegenheiten des Freiherrn von Boenen


Enthält : Antrag auf Übernahme des Betriebs der Langenbachschen Mühle; Aufnahme eines Kapitals von Dr. Ruhfus zu Dortmund;
s. BM Schultz, Akte 106




1829
Inventar des Nachlasses der Freifrau von Boenen zu Münster


Enthält : (umfassendes Inventarverzeichnis mit 868 Positionen);
s. BM Schultz, Akte 98



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