Stadtarchiv Lünen
Haus Schwansbell (1343-1921 - Umfang 190 Urkunden, 859 Akten, 2 Karten)

ohne Datum
Notizzettel zur Erhebung des Multers für gemahlenes Getreide und Kosten für den Karrentreiber





ohne Datum
Reparaturen an der Schwansbeller Öl- und Kornmühle durch Meister Plücker





1520 - 1723
Streitigkeiten zwischen dem Herrn von Schwansbell und der Stadt Lünen um die Sesekeschlacht und Beeinträchtigungen durch den Bau der Walkmühle bei Lünen


Enthält :
1. Vor dem Notar Heinrich Hugenpoit wird zwischen Heinrich von Schwansbell einerseits und Rotger [gestrichen: Peter] Witte und Bernd Spormecker, Bürgermeister [gestrichen: Werl] der Stadt Lünen andererseits auf Vermittlung des Gerd von Bodelschwingh, Amtmann zu Lünen, ein Streit über die Schlacht und Stauung an der Sesekebrücke vor Lünen beigelegt: Die Lüner sollen die Schlacht und Stauung gemäß den alten Pfählen und nicht höher an der Schleifmühle stauen, damit die Mühle zu Schwansbell in ihrem Mahlvorgang nicht behindert wird. Sollte dies dennoch der Fall sein, sollen die Herren von Schwansbell und die dort wohnen, den Amtmann davon in Kenntnis setzen, damit die Stauung geöffnet wird. Zeugen sind Rotger [gestrichen: Peter] von Bodberge und Heinrich von der Wenge. (bei der Sesekebrücke vor Lünen, 1520 Dezember 31; Notariatssignet);
2. Gerd von Bodelschwingh, Amtmann zu Lünen, bekennt, dass er auf Befehl des Landesherrn Herzog Johann von Kleve-Mark und seiner Räte einen Streit zwischen Heinrich von Schwansbell und der Stadt Lünen über die Sesekeschlacht vor Lünen geschlichtet hat. Er gestattet der Stadt Lünen in Abwesenheit des sich in Liefland aufhaltenden Schwansbell, eine Walkmühle unter und neben der Schlacht zu errichten. Die Lüner dürfen jedoch keine andere höhere Walkmühle, Lohmühle oder Sesekeschlacht errichten. Die Mühle zu Schwansbell soll dadurch nicht beeinträchtigt werden. Wenn die Herren von Schwansbell an ihrer Mühle bauen wollen, sollen die Lüner die Schütten an der Walkmühle und Lohmühle hochziehen, bis zur Beendigung der Baumaßnahmen. Zeugen sind Heinrich von der Wenge, Rotger [von] Budtberg, der Notar Herr Heinrich Hugenpoth und der Richter Bernd Vinnige. Bodelschwingh siegelt. (1523 Oktober 14; Abschrift);
3. Gerd von Bodelschwingh, Amtmann zu Lünen, schlichtet auf Befehl des Landesherrn und der entsandten Räte zu Lütkendortmund einen Streit zwischen Heinrich von Schwansbell und der Stadt Lünen über die Sesekeschlacht und die Walkmühle: Die Schlacht soll in dem Zustand verbleiben. Wenn die Lüner das Wasser nicht mehr benötigen, sollen sie die Schütten öffnen und das Wasser ablassen. Die Strafe bei Zuwiderhandlung beträgt 5 Mark. Es werden 2 Ausfertigungen ausgestellt. Zeugen sind Rotger Buddenburg, Heinrich von der Wenge und Bernd Vinnige, Richter zu Lünen. (1523 Oktober 14; Chirograph);
4. Caspar von Schwansbell [d. Ä.] hatte sich beim Herzog Wilhelm von Kleve-Mark über die Stadt Lünen beklagt, dass die Schütten an der Lüner Walkmühle zu hoch errichtet seien und dass das Südufer der Seseke nahe der Stadt mit Wällen eingedämmt sei, wodurch die Seseke an der Schwansbeller Mühle erheblich abgestaut wäre. In dem Vertrag zwischen Schwansbell und der Stadt Lünen wird bestimmt, dass die beiden Schütten 1/2 Fuß gekürzt werden sollen. Die Sandhügel nahe der Brücke sollen abgetragen werden, so dass das Ufer nicht erhöht wird. Schwansbell soll den Sandhügel kurz vor seiner Mühle am Mühlenkolk ebenfalls auswerfen. Die beiden Ausfertigungen werden mit dem landesherrlichen Siegel besiegelt. (Lünen, 1563 Oktober 19; Oblatensiegel);
5. Schreiben des Herzogs von Kleve-Mark über die Beschwerde des Caspar von Schwansbell [d. Ä.] über Beeinträchtigungen durch die Wasserstauung an der Walk-, Loh- und Schleifmühle zu Lünen und Neuanlegung der Fundamente (1569 September 21);
6. Bei Anwesenheit der Herren Bürgermeister [zu Lünen], Dr. Kramer und Kreicken, des Heinrich von Schwansbell und des Wüllneramtes werden die Schütten an der Walkmühle auf gleiches Maß gebracht. (an der Walkmühle, 1609 Mai 5 ?);
7. Schreiben der Stadt Lünen, dass auch dem Wüllner- und Schusteramt bekannt gemacht wurde, dass die Reparatur der Walkmühle ohne städtischen Zuschuß erfolgen soll. Auch wird die Reparatur der Sesekebrücke angesprochen. (Lünen, 1716 August 27);
8. Verlegung der Loh- und Walkmühle (1723)




1523 Okt. 15
Gerd von Bodelschwingh, Amtmann zu Lünen, bekennt, dass er auf Befehl des Landesherrn, Herzog Johann von Kleve-Mark, einen Streit zwischen Heinrich von Schwansbell einerseits und Bürgermeister, Rat und Bürger der Stadt Lünen andererseits geschlichtet hat: Die Stadt Lünen erhält die Erlaubnis zum Bau der Walkmühle mit Lohmühle an der Seseke. Sofern Schwansbell an seiner Mühle bauliche Maßnahmen vornimmt, sollen die Lüner die Schütten an ihrer Mühle bis zur Beendigung der Baumaßnahme öffnen. Anwesend sind Heinrich von der Wenge, Rotger Buttlach, der Notar Herr Heinrich Hugenpot, Richter Bernd Vinnige sowie Bürgermeister, Rat und Bürger der Stadt Lünen. Der Amtmann siegelt.





1532 - 1615
Verhandlungen zwischen den Häusern Schwansbell und Herringen über die Mühle zu Herringen


Enthält :
1. Vergleich zwischen Dietrich Frydag zu Derne und Heinrich von Schwansbell wegen eines geplanten Mühlenbaus auf dem Haus Herringen: Dietrich Frydag und seine Frau Anna verzichten zu Lebzeiten auf den Bau der Mühle und lassen das Korn von der Schwansbeller Mühle mahlen, ohne dafür Malter zu geben. [Der in Hörde anwesende klevische Rat] besiegelt die beiden Ausfertigungen. (Hörde, 1532 Februar 2; Oblatensiegel);
2. Landesherrliche Reskripte an Dietrich von Aldenbochum zur Demolierung der bei seinem Haus Herringen errichteten Mühle zur Vermeidung eines Schadens für Caspar von Schwansbell [d. J.] (1586-1587);
3. Elisabeth Frydag, Witwe von Aldenbochum zu Herringen, schreibt Heinrich von Schwansbell zu Schwansbell, dass sie einen Vertrag [gegen den Bau einer Mühle zu Herringen] nicht finden kann, und dass der Bau einer Mühle für das Haus Herringen notwendig ist. (1609 Oktober 18);
4. Auflistung der Kosten wegen der Verhandlungen um die Mühle zu Herringen (1611-1615);
5. Protestschreiben des Heinrich von Schwansbell zu Schwansbell gegen den Bau einer Mühle zu Herringen durch Sibilla von Aldenbochum, Witwe des verstorbenen Goswin Kettler, Rat und Drost zur Hovestadt, weil durch das Ausbleiben von Mahlgenossen aus dem Kirchspiel Derne ein wirtschaftlicher Schaden für das Haus Schwansbell entstehen würde. Der Notar Wessel Sethe bezeugt am 15.07.1614 die Abschrift im Beisein der Zeugen Johann von Menden und Gerhard Nigge. (1615);
6. Landesherrliches Mandat, in dem der Sibilla von Aldenbochum Witwe Kettler und Johann Kettler, Amtmann zu Hörde, die Ausführung des Befehls [zum Abbruch der bei Herringen erbauten Mühle] innerhalb von 6 Wochen erteilt wird. Bei Nichtbefolgung ist eine Strafe in Höhe von 100 Goldgulden zu zahlen. Auch werden beide zum 07.04.1615 vor das Hofgericht zitiert. (1615 Februar 17; Abschrift des Notars Wessel Sethe);
7. Vertrag zwischen Johann Kettler zu Herringen, Drost zu Hörde, und Heinrich von Schwansbell zu Schwansbell, in dem dem Haus Herringen die Betreibung einer Mühle erlaubt wird. Wenn die Mühle nicht betrieben werden kann, soll man sich an die Schwansbeller Mühle wenden. Beide unterschreiben und siegeln. Zeugen sind Jobst von der Recke, Herr zu Heessen, Goddert Droste, Domherr zu Münster und Osnabrück, und Adolpha von Kettler, Frau zu Nordkirchen. (1615 Mai 15);
(s. a. Akte 422, Fol. 8 f, 12 r, 13)




1547 - 1711
Streitigkeiten zwischen dem Haus Schwansbell und der Stadt Lünen über Fischereirechte und Beeinträchtigungen der Schwansbeller Kornmühle durch die Walk-, Loh- und Schleifmühle zu Lünen


Enthält :
1. Vertrag zwischen der Stadt Lünen und Caspar von Schwansbell [d. Ä.] über die Fischerei in der Seseke an der Langen Brücke und im großen Teich auf der Drift sowie das Aufziehen der Schütten an der Walkmühle zu Lünen bei Baumaßnahmen an der Schwansbeller Mühle aufgrund einer Schlichtung eines Streites durch den Amtmann zu Lünen, Ernst von Bodelschwingh: Schwansbell und seine Ehefrau Hilberg [von Frydag zu Schorlingen] geben der Stadt Lünen den Kamp am neuen Baum ("Niggenboeme"), 1 Scheffelsaat groß. Die Stadt Lünen überläßt ihnen den Teich an der Drift zwischen genanntem Kamp und dem Gemeinweg. Die Stadt Lünen befiehlt dem Müller an der Walk- und Lohmühle, dass dieser, sofern Schwansbell Baumaßnahmen an seiner Mühle und an anderen Orten vornimmt, die Schütten öffnen soll. Die Stadt Lünen soll den Wasserstand nicht erhöhen. Schwansbell soll sein Land für die gleiche Pacht [an die Lüner Bürger] vergeben, wie es sein Vater [Heinrich von Schwansbell] gehandhabt hat. Bezüglich der Fischerei in der Waldemei auf der Schiffahrt sollen sich die Stadt Lünen und Schwansbell nach dem von Wennemar von Bodelschwingh mitgeteilten Entscheid vom 19.10.1515 richten. Die Fischerei in der Seseke soll Schwansbell bis zum Teich an Johann Kocks Garten und denselben Teich, der zwischen der Brücke und dem genannten Garten liegt, nutzen. Der Amtmann, Schwansbell und die Stadt Lünen besiegeln die beiden Ausfertigungen. Anwesend sind Herr Roser von Westrem, Pastor zu Alt-Lünen, Caspars Bruder Dietrich von Schwansbell, die Bürgermeister Wessel Vinnige und Dirk Wegener sowie Rotger Drensche, Bernd Tappe, Hermann Strohschneider und Ernst Sateler. (1547 Oktober 4; Abschr. Anfang 18. Jh., Notariatssignet des Notars Johannes Vincentz Ross gen. Cramer; dabei 2. Abschrift; s. a. Urk. 97);
(s. a. Akte 652);
2. Caspar von Schwansbell [d. Ä.] hatte sich beim Herzog Wilhelm von Kleve über die Stadt Lünen beschwert. Durch die geschlossenen Schütten an der Lüner Walkmühle war ein Stau entstanden, wodurch die Schwansbeller Kornmühle beschädigt wurde. Die Parteien einigen sich. (Lünen, 1563 Oktober 19);
(s. a. Akte 653);
3. Schreiben des Herzogs Wilhelm von Kleve an die Stadt Lünen: Caspar von Schwansbell [d. Ä.] hatte sich über die Stadt Lünen beklagt, dass die Schwansbeller Kornmühle durch die Lüner Walk-, Loh- und Schleifmühle beinträchtigt worden sei. Der Herzog befiehlt der Stadt Lünen, darauf zu achten, dass bei Baumaßnahmen an der Schwansbeller Mühle kein Schaden durch die Lüner Mühle entsteht. (1569 September 21);
4. Die Stadt Lünen beschwert sich bei Heinrich von Schwansbell zu Schwansbell über den Mißbrauch der Fischerei an der Langen Brücke. (1620 September 17);
(s. a. Urk. 19, Akte 663)




1552
Nach dem Vergleich zwischen dem Haus Schwansbell und der Stadt Lünen [vom 30. Januar] 1552 [s. Akte 650] ist dem Herrn von Schwansbell gestattet, in Lünen 2 Braupfannen zu unterhalten, welche die Schwansbellschen Mahlgenossen ’um halb Geld’ gebrauchen können


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 101; alte Sign. IF6e)




1563 Sept. 13, Hambach
Herzog Wilhelm von Kleve-Mark bittet Caspar von Schwansbell [d. Ä.] zu einem Treffen in Hörde mit den herzöglichen Räten zur Beratung von Streitigkeiten mit der Stadt Lünen wegen eines nicht näher bezeichneten Vertrages und mehrerer Wasserstauungen


Enthält : (s. Akte 244 zu 1563 Oktober 19)




1579 Dez. 29
Bernhard von Schwansbell bittet Hermann Reinermann, Verwalter zu Dellwig, zu einem Ortstermin wegen der Hilsingsmühle





1607
Beschwerde des Heinrich von Schwansbell zu Schwansbell beim Propst zu Cappenberg, Wennemar von Hoete, über die ungewöhnliche Erhebung von Multerkorn durch den Müller der Mühle zu Alt-Lünen zum Nachteil der Mühlen zu Schwansbell





1609 Mai 5
Heinrich von Schwansbell zu Schwansbell und die Bürgermeister und der Rat der Stadt Lünen schließen einen Vergleich über die Walk- und Lohmühle sowie die Wasserstauung in Lünen: Anstelle der hölzernen Wasserstauung soll eine eiserne errichtet werden. Reparaturen an der Mühle und an der Wasserstauung sollen nicht zum Schaden der Schwansbeller Mühlen erfolgen. Die beiden Parteien besiegeln die beiden Ausfertigungen.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 28x13,5 cm; 2 anh. Siegel: 1. Heinrich von Schwansbell, erhalten; 2. Stadt Lünen, erhalten. - RV)




1625 Jan. 29, Lünen
Der Baron de Gent befiehlt und bittet [Heinrich] von und zu Schwansbell, wieder seine Mühlenkarren nach Lünen zu entsenden, damit die Bürger das Mehl verarbeiten können





1627 Dez. 18
Vertrag zwischen Heinrich von Schwansbell zu Schwansbell und dem Sägeschneider Johann Bahten zu Südkirchen über das Schneiden von Holz für die Schwansbeller Ölmühle. Schwansbell und Giesbert Freytag unterschreiben.





1645 April 25, Cappenberg
Johann Reinhard Schade, Propst zu Cappenberg, bittet die Stadt Lünen darauf zu achten, dass nach altem Herkommen nur das Stift Cappenberg aufgrund der Mühle zu Alt-Lünen berechtigt ist, Getreide auf Mühlenkarren in die Stadt zu transportieren





1712 - 1713
Landesherrliche Verpachtung der Mühlen, des Zolls und der Accise im Amt Hamm an die ansässigen adeligen Häuser





1714
Aktenblatt des [Amtmanns] von Syberg über eine handgreifliche Auseinandersetzung mit einem Müller, über ausgebliebene Kornlieferungen an [die Mühle ? zu] Brackel sowie die Verurteilung des Herrn von Merode bei einer Strafe von 200 Goldgulden zur Lieferung von in Lünen aufgeführten Korns an die Schwansbeller Mühle


Enthält : (Auszug aus einem Brüchtenverzeichnis ?)




1716 Dez. 8
Prüfung des Multerbechers der Mühle zu Alt-Lünen durch die Deputierten der Stadt Lünen


Enthält : Maßangaben, auch zum Multerbecher der Schwansbeller Mühle




1722 - 1732
Bau der Loh- und Walkemühle auf der Seseke


Enthält : Einspruch des Freiherrn von Merode zu Schwansbell gegen den Neubau der Mühle. Er hatte die alte Mühle auf der Seseke im Jahre 1720 demolieren lassen, da er durch die Mühle eine Schädigung seiner oberhalb von Schwansbell gelegenen Mühle befürchtete. Den Neubau hatte er ebenfalls verhindern wollen und sich deshalb an den preußischen König gewandt. Dieser wies ihn am 31. Juli 1723 ab und befahl, eine neue Mühle zu bauen. Am 8. Februar 1724 berichtet der Richter zu Lünen, dass die Loh- und Walkemühle die von den Wüllnern und Schustern erbaut worden ist, in brauchbarem Zustand sei und von diesen benutzt werde.
1.) Bürgermeister, Rat und Worthalter der Stadt Lünen beurkunden, dass sie den Neubau der Loh- und Walkemühle beschlossen haben. (1722 August 18);
2.) Die Wüllner- und Schustergilde überläßt den Bürgermeistern von Echtern und Bielefeld, die Geld für den Bau der Mühle gegeben hatten, dieselbe zur weiteren Nutzung. (1732 Februar 23)
s. Altes Archiv, Akte 15




1724 Okt. 19
Verzeichnis über die Erträge aus dem Kornverkauf in Hamm 1719, 1722 und 1723


Enthält : Angaben zum Wetter




1732 - 1740
Transport des Getreides und Mehls in der Stadt Lünen auf den beiden Mühlenkarren der Mühle zu Alt-Lünen und der Schwansbeller Mühle zu den beiden Mühlen und zur Lüner Kornwaage; Einführung der Kornaccise; Mehllieferungen zur städtischen Vorratskiste 1732-1740


Enthält : Stempelabdruck der königlich-preußischen Accisekasse zu Lünen (10.09.1740)




1738 - 1739
Landesherrliche Verordnungen zur Beaufsichtigung der Einhaltung des Ellenmaßes, der Erhebung der Bier-, Brot- und Fleischtaxe, des Wiegens der Säcke und Gefäße und allen zur Mühle gebrachten und abtransportierten Getreides, der Zuwiderhandlungen beim Brauen, Branntweinbrennen und Backen durch die Magistrate und Accisebeamten im Herzogtum Kleve und in der Grafschaft Mark





1747 Dez. 24, Kleve
Landesherrliche Verordnung zur Verhütung der Brandgefahr in den Mühlen





1762 Juli 16, Schwansbell, (1766, 1781)
Witwe Freifrau Bernhardine von Merode zu Schwansbell, geb. von Schilder, bekennt, dass sie von Johann Dietrich Kreycke zu Horstmar eine Geldsumme in Höhe von 170 Reichstalern zur Reparatur der Schwansbellschen Mühle geliehen hat. Als Pfand setzt sie den zum Haus Schwansbell gehörenden Kamp an der Seseke, Stadtwinkel (’Steetswinckel’) genannt. Zeugen sind Johann G. B. von Merode, Johann Dietrich Zurbecke und Giesbert Bellmann. Merode und der Notar Johann Giesbert Kaupe unterschreiben und siegeln.


Enthält : Vermerke über die Rückzahlung durch die Freifrau von Diepenbroick




1763 Sept. 16, Schwansbell
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an Friedrich Netmann





1768 März 22, Lünen
Beschwerde der Stadt Lünen über das Mahlen unversteuerten Getreides in der Schwansbeller Mühle





1769
Neubau der Schwansbeller Öl- und Kornmühle durch Christoph Mallinkrodt aus Dortmund





1783 Aug. 12, Schwansbell
Vertrag zwischen der Freifrau von Diepenbroick und Meister Heimannsfeld über den Bau einer Perlgerste-Mühle mit Flutkasten





1799
Reparaturarbeiten an der Schwansbeller Korn- und Ölmühle durch Meister Stoffer





1801 Aug. - 1804 Juli
Übersicht über die Mühlenerträge und Kornabgaben





1804
Kauf eines Mühlensteins von dem Kolon Sevecken zu Wannen im Gericht Herbede


Enthält : Erwähnung des Sekretärs Bimberg zu Schwansbell




1804, 1810
Reparatur des Fluß- bzw. Flutkastens durch den Zimmermeister Korthaus aus Beckinghausen und durch den Herrn F. D. V. Schultz-Velmede





1809 Dez. / 1810 Febr.
Rechnung über die Ölmühle





1811 - 1812
Rechnungen zum Bau der neuen Mühle und der dazugehörigen Brücke zu Schwansbell





1812 - 1862
Übersicht über Mühleneinnahmen und -ausgaben beim Getreide zur Berechnung des Durchschnitts als Grundlage für den Pachtzins





1813
Antrag des Caspar Langenbach aus Brügge/Mairie Rhynern zum Bau einer Korn- und Walckemühle an der Seseke (anstelle der früheren städtischen Walckemühle)


Enthält : Enthält u. a.: Schreiben des Freiherrn von Boenen über die durch einen Mühlenneubau entstehenden Nachteile für die Schwansbeller Mühle;
s. BM Schultz, Akte 12




1815, 1835
Justizangelegenheiten


Enthält : Enthält u. a.: Verzeichnis der im Amt Lünen befindlichen Dörfer, Höfe und Mühlen (mit Angabe der Einwohnerzahl; 1815); Vorfälle des Gerichtsboten Weck zu Lünen in Pfändungsangelegenheiten beim Müller Kemna zu Schwansbell (1835);
s. BM Schultz, Akte 586




1816
Baubeschreibung und Inventarverzeichnis zu den Schwansbeller Mühlen (Öl-, Schell-, und Lohmühle) sowie zu der von Langenbach gekauften Mühle [an der Seseke] zu Lünen





1817
Bericht zum Brand in der Lohmühle zu Schwansbell


Enthält : Verbot des nächtlichen Kornmahlens bei offenem Licht durch den Mühlenpächter




1822
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an den Tuchfabrikanten Franz Dietrich Gottfried Köster aus Lünen





1826 - 1837
Verhandlungen über die durch die ehemalige Langenbachsche Mühlenanlage zu Lünen entstandenen Beschädigungen von [an die Seseke] angrenzenden Grundstücken


Enthält : Situationsplan (1826 Oktober); Antrag des [Juden] Salomon Jacob auf Entschädigung (1833 März 5)




1830 - 1833
Erneuerung des durch Eisgang und Hochwasser beschädigten Straßenpflasters und Instandsetzung des Sesekeufers am Christinentor


Enthält : Antrag des [Juden] Jacob Salomon auf Wiederherstellung des durch das Sesekehochwasser beschädigten Ufers an der Schwansbeller Mühlenschleuse (ehem. Langenbachsche Mühle);
s. BM Schultz, Akte 500




1834, 1838
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an den Müller Bernhard Heinrich Kramme aus Niedermassen





1836 - 1838
Reparaturmaßnahmen an den Schwansbeller Mühlen





1842 - 1846
Reparaturmaßnahmen an den Schwansbeller Mühlen





1864 - 1874
Reparaturmaßnahmen an den Schwansbeller Mühlen


Enthält : Zeichnung (1868/70)




1846 Okt. - Dez.
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefköpfe Eisenhütte Westphalia, Joseph Besselmann; Quittungen Steinkohlelieferungen




1847 Jan. - März
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefkopf L. Coers




1847 April - Juni
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefköpfe Eisenhütte Westphalia, L. Coers




1847 Juli - Sept.
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefkopf Eisenhütte Westphalia




1847 Okt. - Dez.
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefköpfe Eisenhütte Westphalia, L. Coers




1848 Jan. - März
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefköpfe Eisenhütte Westphalia




1848 April - Juni
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)




1848 Juli - Sept.
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)




1848 Okt. - Dez.
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)




1849 Jan. - März
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefköpfe L. Coers, Eisenhütte Westphalia




1849 April - Juni
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefkopf G. Drees




1849 Juli - Sept.
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefkopf Eisenhütte Westphalia




1849 Okt. - Dez.
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)




1850 Jan. - März
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)
Briefköpfe L. Coers




1850 April - Juni
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)




1850 Juli - Sept.
Mühlenrechnungen


Enthält : (Einnahmen, Ausgaben, Belege)




1850
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an Wilhelm Schlaut


Enthält : Inventarverzeichnis




1850, 1870
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an Carl August Hesse


Enthält : Inventarverzeichnis




1857
Einnahmen aus der Lüner und Schwansbeller Mühle





1861 - 1864
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an Georg Kreicke aus Horstmar


Enthält : Bewerbungen; Mühlenpachtkontrakt; Inventarverzeichnis




1864
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an Eberhard Vielhaber aus Stockum bei Allendorf





1864 - 1871
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an Franz Moritz Reismann aus Cappenberg


Enthält : Inventarverzeichnis; Briefmarke "Norddeutscher Postbezirk" (1870 Juni 7)




1870
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an Heinrich Kämper aus Lünen





1871
Verpachtung der Schwansbeller Mühlen an Kaspar Heinrich Hille aus Lünen


Enthält : Inventarverzeichnis



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