Stadtarchiv Lünen
Haus Schwansbell (1343-1921 - Umfang 190 Urkunden, 859 Akten, 2 Karten)

1557 Dez. 26
Altenderne: Jaspar Knipping bekennt, dass er Rolf Waters und seiner Frau Jutta Zeit ihres Lebens den Ressenkotten zu Altenderne, der zum Hof Eickenscheidt gehört, verpachtet. Die Pacht in Höhe von 18 Dortmunder Schillingen ist zu Martini [November 11] zu bezahlen. Wenn einer der Eheleute stirbt, soll 1 Essener Mark bezahlt werden. Wenn beide Eheleute gestorben sind, fällt der Kamp an Jaspar Knipping zurück, der auch siegelt.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 21x16 cm; anh. Siegel des Jaspar Knipping, am oberen Rand beschädigt)




1603 - 1704
Altenderne: Lehnsfolge des zum Haus Herringen gehörenden Gutes Luthe in Altenderne





1666 Dez. 21
Bimenhorst: Bernhard Wilhelm von Westerholt, Herr zu Vorhelm und Burgmann zu Horstmar, und Johann Rave, münsterischer Drost und Rentmeister des Amtes Bocholt sowie Holzrichter der Bungerer Marken, beurkunden, dass Dirk Töpping, Bauerrichter, Bernd Juping, Hermann ten Kippe, Jost ten Wege, Johann Hunting, Johann Möllenbrecke, Tönnies Nieling und Johann Weikamp, Eingesessene der Bauerschaft Bimenhorst, mit Zustimmung der Landes- und Grundherren für eine Geldsumme in Höhe von 30 Reichstalern einen Wüst- oder Heidegrund von 3 Maltersaat, gelegen entlang Nienhausens Weide und zwischen dem Armengarten und Nienhausens Fuhrweg, verkauft haben. Das Geld benötigen sie zur Zahlung von Fouragegeldern an die Stadt Bocholt und des monatlichen Gehalts des Hauptmanns Thonhausen sowie sonstiger Kontributionen an Philip Thuising, Senior und Gasthausmeister, Reimoedt Bering, die Witwe Thuising, Matthias Lausing und Sibille, Thuisings Frau. Johann Rave siegelt mit seinem Adelssiegel. Der Schreiber Johann Brahm unterschreibt.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 29x21,5 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




1665 - 1666
Brechten: Angelegenheiten zum Kotten Teißler zu Brechten


Enthält :
1. Bericht des Sollingh an den Richter Wilhelm Kupfer, Dr. der Rechte: Der Herr Schotte Baack, Pastor zu Brechten, hatte den Kotten Teißler zu Brechten von den Provisoren von St. Reinoldi [zu Dortmund] pfandweise erhalten. Mit dem Einwohner des Kotten, Bernd Teißler, vereinbarte er sich wie folgt: Teißler solle alle zum Kotten gehörenden Ländereien, mit Ausnahme dem 1 1/2 Scheffelsaat Land an der Lutken Wiese, die der Pastor sich vorbehält, noch einmal bestellen und ernten. Bis Martini [November 11] 1666 darf er auf dem Kotten wohnen bleiben. Zeugen sind Dietrich Schepers und Dietrich Lütkehanebeck. (1665 Juli 21);
2. Bernd Teißler hatte sich am 21. Juli 1665 mit dem Pastor zu Brechten über den von [den Provisoren] der Kirche St. Reinoldi [zu Dortmund] an den Pastor verpfändeten Kotten Teißler verglichen. Danach durfte Teißler bis Martini [November 11] auf dem Hof verbleiben. Da die Bauerschaft zu Brechten in den bestehenden Kriegszeiten hinsichtlich der Beibringung des Steuernkontingents in Verzug geraten ist, wird um die Beschlagnahmung des Korns des Hofes gebeten. Johann Dietrich Himmelreich unterschreibt. (1666 Mai 8)




1458
Coesfeld: Hermann von der Hove, Richter zu Coesfeld, beurkundet, dass die Witwe und die Kinder des verstorbenen Johann Bernhard dem Johann Hamer den Hoffschlegers Kamp zu Coesfeld, gelegen vor der Letter Pforte, verkauft haben.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 175; alte Sign. R 23)




1509
Dellwig: Bernd Wegener gibt dem Dietrich von Oelden, Propst zu Cappenberg, einen Brief, wonach Heinrich Wendt von Dellwig und seine Frau Jaspar [!] 9 Scheffel Korn aus dem Gut Dellwig verschrieben haben.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 179; alte Sign. R 51)




1649 Sept. 23, Werne
Dellwig: Der Richter zu Werne, Johann Ascheberg, schreibt an Heidenreich von Schwansbell, Drost der Ämter Lünen und Hörde, in einer dem Haus Dellwig gehörenden Kuißen- und Kortenkotten betreffenden Angelegenheit.





1637, 1644, 1717
Derne, Kirchspiel: Angelegenheiten des Hofes Vorwerck im Kirchspiel Derne


Enthält :
1. Als Johann zum Vorwerck und seine Frau verstorben sind, hatten sie 4 Kinder hinterlassen: Jost, Gretha, Elsa und Catharina, die den Hof nicht betreiben konnten. Nun ist der Hof wüst und überschuldet und hat mehrere Jahre brach gelegen, so dass der Besitzer, von Asscheborg zur Mallenborg, keine Pacht oder Dienst erhalten hat und auch Kontributionen und Schatzungen nicht bezahlt wurden. Der Besitzer hat deshalb den Hof an Johann Huxsell und Else Overkamps verpachtet. Mit den nachgelassenen Kindern des verstorbenen Vorpächters und den nächsten Vormundern und Angehörigen, Johann Renermann, Wilhelm Scholmann und Dietrich zum Forwick, wird vor dem Pastor zu Datteln, Johannes Hone, folgender Vergleich geschlossen: Die Kinder sollen freigelassen werden. Gretha wechselt zum Haus Bodelschwingh. Jost erhält von dem neuen Pächter 1 Scheffelsaat Land für 20 Jahre. Jede Tochter erhält zu ihrer Verehelichung 25 Taler Recklinghauser Währung. Zeugen sind Johann Braße, Heinrich Hoetmer, Dietrich zu Pentlinck und Jürgen Spickermann [?]. Franz Albert von Asscheborg zur Mallenborg und Lackebroch [?], der Pastor und Wilhelm Schollmann [?] unterschreiben. (1637 Juli 6);
2. Dietrich von Medefort zum Berge schreibt an Heidenreich von Schwansbell zu Schwansbell, Drost der Ämter Lünen und Hörde, dass das Gut Vorwerck im Kirchspiel Derne von Schatzungen befreit ist. Da die Ländereien ohne sein Einverständnis bestellt worden seien, bittet er um entsprechende Bestrafung. (Berg, 1644 Juli 26);
3. Immunität des von Luthe zu Altenderne gepachteten Gutes Vorwerck im Amt Lünen zugunsten des Freiherrn von Wolf zu Füchteln (1717)




1584 Okt. 14
Dülmen: Johann Kramer, Richter und Gograf zu Rheine und Bevergern des Herrn Johann Wilhelm, Administrator des Stifts Münster und Herzog zu Kleve-Mark, beurkundet, dass Heinrich Schürmann, Bürger zu Dülmen, und seine Frau Margarethe dem Peter Meller, Bürger zu Dülmen, und dessen Frau Anna Helscher einen Garten zu Dülmen, gelegen neben Bernd Helmanns Garten, übergeben haben, den sie von der Witwe Hullermann gekauft hatten. Zeugen sind Georg Danckelmann und Friedrich Loper [?], Bürger zu Rheine. Der Richter siegelt.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 37x15 cm; anh. Siegel des Johann Kramer, Richter und Gograf zu Rheine und Bevergern, am unteren Rand beschädigt)




1702
Essen-Steele: Klage der Eingesessenen des königlichen Steele (’Königstehls’) über die Essen-Steeler (’Essendisch-Stehlische’) wegen Eingriffe und Verpfändung der Gemeinwiese, das Oberste Grenn genannt, und Bitte um Wiederinbesitznahme





1573 Juni 21, Datteln
Hagen: Johann Schroder und seine Frau Drude verpachten dem Hermann Gragen und dessen Schwester Else, Kinder des verstorbenen Claus Gragen zu Hagen, die Hausstätte, den Hof und den Garten, auf dem ihr verstorbener Vater sein Leibzuchthaus errichtet hatte, gen. das Gragengut zu Hagen. Sie erhalten jährlich 14 Tage um Martini [November 11] 6 Schilling und einen Herrendienst. Schroder unterschreibt. Zeugen sind Jakob Tusinck gen. Sluter und Peter Hülsmann. Der Notar Johannes Luken zu Waltrop stellt hierüber ein Notariatsinstrument im Haus des Jakob Tusinck in Datteln im Vest und Gericht Recklinghausen aus.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 39,5x21 cm; Notariatssignet des Notars Johannes Luken zu Waltrop. - RV)




1448
Hemmerde: Hartlieb von Neheim, Sohn des verstorbenen Hermann von Neheim, belehnt Rotger Budberge, Sohn des verstorbenen Lubbert von Budberge, mit dem Werstergut gen. der Dolenkamp, gelegen zu Hemmerde.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 174; alte Sign. R 16)




1584 Nov. 24
In der Brücken: Hermann Hinnover und Erwin zu Buschhaus, Schöffen des Landgerichts in der Brücken, beurkunden, dass Johann Happerschoß und Johann zu Clawen, Vormünder der Johann und Ludwig, Söhne des verstorbenen Albert Haußmann und dessen Frau Grethe, zugunsten der Kinder dem Adolf Haußmann und dessen Frau Christina Bürger für einen Erbpfennig das Gut Haußmann und den Kotten auf dem Fliegelskamp verkauft haben. Der Richter Christian Cluit siegelt anstelle des abwesenden Richters Johann Offerkamp. Die Schöffen siegeln mit dem Schöfenamtssiegel.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 30x25 cm; 2 anh. Siegel, ab. - RV)




(1684, 1695),nach 1695, 1730
Kirchderne: Angelegenheiten zum Wefers Kotten und Hückermanns Kotten zu Kirchderne


Enthält : Nur 2 Notizzettel über Pachtabgaben; Ankauf (?) durch den Herrn Ludolf Heinrich Hüß am 3. November 1684 für 380 Reichstaler; Erwerb (?) der Handdienste durch den Herrn Daniel Wiemann 1695 für 100 Reichstaler für beide Höfe; Geldforderung des [Juden] Gumpertz Jordan für den verstorbenen Gumpertz Hertz




1581
Methler: Arnd Voss verkauft dem Erasmus Busch, Bürger zu Unna, den Horneborgs Kotten [zu Methler].


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 195; alte Sign. R 166)




1541
Methler: Erasmus Busch verkauft dem Heinrich Koene den von Arnd Voss gekauften Horneborgs Kotten [zu Methler] .


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 186; alte Sign. R 103)




1541
Methler: Heinrich Koene läßt die auf [dem Kotten] Horneborg zu Methler lastenden Schulden gerichtlich an Arnd Voss verkaufen.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 186; alte Sign. R 102)




1522 Febr. 22
Methler: Johann Hornemann bekennt, dass er Menschen Schroder zu Methler und dessen Frau Hille für eine Geldsumme, die ihm bezahlt worden ist, das Hornemannsche Gut in Methler verkauft hat. Gossen von Velmede siegelt auf Bitten des Johann Hornemann. Zeugen sind Hermann, Bruder der Schulten, Hermann Kusemann und Johann Custer zu Methler.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 27x15 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




1546
Methler: Johann Mensen überläßt dem Rikert Stockesbaum seine Ansprüche an Horneborgs Kotten [zu Methler].


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 187; alte Sign. R 106)




1507
Methler: Johann und Gerd Möllner verkaufen dem Priester Bernd Fruchter ihren Kotten, gelegen bei Mensen Scroders Kotten im Kirchspiel und Dorf Methler. Sie behalten sich die Wiederlöse vor.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 179; alte Sign. R 50)




1542,1566 - 1567
Methler: Verhandlungen über den Besitz an den Kotten Molner und Horneborg im Kirchspiel Methler


Enthält :
1. Zwischen Reckert Duchtige und Johann Boten war ein Streit über den Kotten Molner, gelegen zu Methler, entstanden, der durch Heinrich Vresendorp, Richter zu Unna und Kamen, und Engelbert Gruter, Bürgermeister [zu Kamen], geschlichtet wird: Duchtige soll 12 1/2 Joachimstaler oder 22 Schilling für jeden Taler zahlen. Boten soll dafür alle Briefe über den Kotten übergeben. Die Vermittler besiegeln die beiden Ausfertigungen. Zeugen sind auf Duchtiges Seite Johann Niggehoff, Otto von Averfeld, M. Heinrich Schrie, Bernd Stalsprange, die Brüder Rotger und Bertold Lunchte und Dietrich Kock; auf Seiten des Boten der Pastor Johann Dechten, Severin Boten und Hermann Genert, Vorsprecher zu Unna. (1542 März 24; 2 Oblatensiegel);
2. Zwischen Reckert Duchtige und den Eheleuten Heinrich Koenen und Agneta war ein Streit über den Kotten Horneborch, gelegen im Gericht und Amt Unna, Kirchspiel Methler, entstanden, der durch Heinrich Vresendorp, Richter zu Unna und Kamen, und Engelbert Gruter, Bürgermeister zu Kamen, geschlichtet wird: Duchtige soll 22 Joachimstaler oder 22 Schilling für jeden Taler zahlen. Die Eheleute Koenen sollen dafür alle Briefe über den Kotten übergeben. Die beiden Vermittler besiegeln die beiden Ausfertigungen. Zeugen sind auf Duchtiges Seite Johann Niggehoff, Otto von Averfeld, M. Heinrich Schrie, Bernd Stalsprange, die Brüder Rotger und Bertold Lunchte und Dietrich Kock; auf Seiten der Eheleute der Pastor Johann Dechten, Severin Boten und Hermann Genert, Vorsprecher zu Unna. (1542 März 24; 2 Oblatensiegel);
3. Schriftverkehr zu einem Gerichtstag (1566-1567)




1443 Okt. 5
Recklinghausen: Roser von Westrem, Richter zu Recklinghausen, beurkundet, dass Schilling von Buer, Friedrichs Sohn, für eine Geldsumme, die ihm bezahlt worden ist, dem Heinrich von Backen, Dietrichs Sohn, den Zehnten zu Beckehusen, gelegen im Kirchspiel Buer und im Gericht Recklinghausen, verkauft hat. Der Richter und Schilling von Buer siegeln. Zeugen sind Adolf [?] von Westerholt, Johann Boble [?], Johann Lomann, Kellner, und Werner, Schreiber.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 24x11 cm; 2 anh. Siegel: 1. Roser von Westrem, Richter zu Recklinghausen, am Rand beschädigt; 2. Schilling von Buer, am Rand leicht beschädigt. - RV)




1531 Okt. 23
Reimbach: Hans Hyllen, Johanns Sohn, von Volmarstein, Halbmann des Junkers Widwych [?] Blanckartz und dessen Frau Anna, verkaufen gemeinsam zu ihrem Nutzen und um weiteren Schaden abzuwenden dem Peter Sluyn, Rat zu Reimbach, und dessen Frau Gyrtgen 1 1/2 Malter Korn jährlicher Rente zu Martini [November 11] oder 14 Tage danach für 30 Gulden zu 24 Albussen. Sie behalten sich die Wiederlöse in zwei Raten zu je 15 Gulden zu 24 Albussen vor. Der Verkauf erfolgt mit Zustimmung von Jasper von Merl, Hans Hyllens Schwager, und dessen Frau Katharina. Die Schöffen Peter Kremer, Hylger Smyt, Johann Becker, Thomas Aldorf und Johannes Schommech siegeln mit dem Schöffenamtssiegel.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 49x32 cm; anh. Siegel, ab. - Zweitverwendung als Einband, dabei angenähter Metallhaken)




1633 Juli 7
Unna, Amt: Conrad von Vaerst und seine Frau Metta Sibilla von Hoete verkaufen dem Heinrich Dietrich von Ackenschock zu Binckhoff und dessen Frau Mette Sibille von Ascheberg die näher beschriebene Völckeringswiese, gelegen im Amt Unna. Die Wiese hatten Stabo von Thule zur Bruggen und die genannte Metta Sibilla von Hoete Himmelfahrt 1615 [Mai 28] von ihrem Schwager und Bruder, Ludolf Lutter von Hoete zu Bogge, Drost zu Hamm, Arnold von Thule und dessen Frau gekauft. Conrad von Vaerst siegelt. Die Eheleute unterschreiben.


Enthält : (Ausf. - Perg.; Schädigung durch Mäusefraß; 34x23 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




1506 Juli 14
Waltrop: Melchior Osthof, Priester, wohnhaft zu Recklinghausen, empfängt das Lehnsgut Osing, gelegen in der Bauerschaft Allemhorst im Kirchspiel Waltrop, von der Äbtissin des Stifts Herford. Osthof hatte das Gut von Tonies Westerholte gekauft. Seine Erben können nach seinem Tode das Lehnsgut mit 5 rheinischen Goldgulden wiedergewinnen. Osthof siegelt.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 28,5x12 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




1520
Westick: Cord Richter verkauft dem Ernst Korff eine jährliche Rente in Höhe von 1 Malter Roggen und 1 Malter Gerste aus der Bleckhove, gelegen [zu Westick] neben Lindemannshof im Kirchspiel Methler. Er behält sich die Wiederlöse vor.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 182; alte Sign. R 71; dort Anmerkung: "desgleichen 1521")




1522 April 9
Westick: Cort Richter bekennt, dass er Arnd Freise und dessen Frau Else für eine Geldsumme, die ihm bezahlt worden ist, 1/2 Mark jährlicher Rente aus seinem Gut gen. die Bleckhove, gelegen zu Westick im Gericht Unna, verkauft hat. Die Rente soll jährlich zu Ostern oder 14 Tage danach bezahlt werden. Sie behalten sich die Wiederlöse zu Ostern oder 14 Tage danach mit 7 Mark, die Mark zu 12 Schilling, vor. Cort Richter siegelt.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 22,5x19 cm; anh. Siegel, ab)




1525
Westick: Der Richter zu Unna beurkundet auf Bitten des Johann Wewes, dass die dem Cord Richter gehörende Bleckhove, gelegen [zu Westick] im Kirchspiel Methler, wegen rückständiger Abgaben in Höhe von 15 Maltern Korn gepfändet wurde.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 183; alte Sign. R 78)




1525
Westick: Dietrich Druckelmann verkauft dem Rotger Katerpohl den ’Ruhlschim’ auf der Bleckhove [zu Westick im Kirchspiel Methler].


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 183; alte Sign. R 77)




1530
Westick: Ernst Korff übergibt dem Johann Wolter eine Rente in Höhe von 2 Malter Hartkorn und 2 Scheffel Roggen aus der Bleckhove, gelegen zu Westick bei Lindemanns Hof [im Kirchspiel Methler].


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 184; alte Sign. R 88)




1531
Westick: Johann Wate verkauft dem Rotger Katerpohl die halbe Bleckhove [zu Westick im Kirchspiel Methler].


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 184; alte Sign. R 89)




1563
Westick: Neveling von Aldenbochum, Richter zu Werne, und seine Töchter Beatrix und Melchiore verkaufen dem Dietrich Kumpken [Lunycken ?], Vicecurator zu Methler, 19 Scheffel Land zu Westick. Engelbert von Galen zu Kamen und seine Frau Catharina genehmigen den Verkauf.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 191; alte Sign. R 142)




1534
Westick: Rotger Katerpohl verkauft dem Adrian von der Heghe und dessen Frau Anna die halbe Bleckhove [zu Westick im Kirchspiel Methler].


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 185; alte Sign. R 92)




1561 Jan. 7
Wetter: Johann Blanckenagel und Johann Kost, Bürgermeister zu Wetter, beurkunden, dass Heinrich Brockmann, ehemals Schulte zu Schede, und seine Frau Drude ihrem Sohn Johann Brockmann, jetziger Schulte zu Schede, und dessen zukünftiger Ehefrau das Brouckergut überlassen, welches ihr Vater Heinrich Brockmann gekauft hatte. Wessel Brockmann, seine Frau Elsa, Dirk [Brockmann ?] und seine Frau Neisa, Meister Johann Wever und seine Frau Catharina, Jürgen von dem Stege und seine Frau Lysa, Bastian zu Böving und seine Frau Anna, Jürgen und Goesteke Brockmann, alle Geschwister, Schwäger und Schwägerinnen des Johann Brockmann, verzichten auf jegliches Erbteil an dem Gut. Zeugen sind Heinrich und Johann Buck, Jürgen Tymmermann und Thies Langenberg, alle Bürger zu Wetter. Die Bürgermeister siegeln.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 39,5x22 cm; anh. Siegel, ab. - RV)



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