Stadtarchiv Lünen
Haus Schwansbell (1343-1921 - Umfang 190 Urkunden, 859 Akten, 2 Karten)

1436
Ernst von Mengede, Ernsts Sohn, verspricht Heinrich von Schwansbell die Zahlung von 30 Goldgulden. Bürgen sind Heinrich von Westhusen, Gerd Fransoys und Thomas Gutacker.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 174; alte Sign. R 10)




1455
Adolph Qwade, Ritter, und Johann Schadingen bekennen, Heinrich [von] Schwansbell 40 Goldgulden schuldig zu sein.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 175; alte Sign. R 20)




1504
Johann Vincke ist Dietrich von Schwansbell 19 Goldgulden schuldig. Heinrich [von] Schwansbell tritt als Bürge für ihn ein.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 178 f; alte Sign. R 47)




1524 April 28
Gerd von Bodelschwing, Drost zu Lünen, bekundet, dass Franz Frydag zu Buddenburg für ihn und mit ihm eine Bürgschaft für 5 Malter Hartkorn jährlicher Rente übernommen habe. Die Rente soll Heinrich von Schwansbell auf Martini erhalten. Gerd von Bodelschwing verspricht, Franz Frydag binnen 6 Jahren von dieser Bürgschaft frei zu machen. Er gibt ihm das Recht, falls er Schaden durch die Bürgschaft erleiden sollte, sich an seinem Erbe und Gut schadlos zu halten.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 22x20 cm; anh. Siegel, erhalten. - RV: Schadtloßverschreibungh Gerdt von Bodellschwings wegen 5 Malter Korns, darfur Franß Fridach bey dem von Schwanßbell sich sub dato 1524 verschrieben hat, darinnen der Nierhot undt die Donaw zum Unterpfande verschrieben sein.);
s. Haus Buddenburg, Urk. 6




1569 Okt. 27
Dietrich von Aldenbochum bekennt, dass er von Caspar von Schwansbell [d. Ä.] 100 Taler erhalten hat, gezahlt in 43 Taler, 22 Reichstaler, 12 Taler in Goldgulden, 2 halbe Dukaten, 1 Krone und 8 Taler Kleingeld. Er unterschreibt.





1589 - 1605
Prozeß-Protokollbuch einer Klage des Franz Frydag c/a Balthasar von Schwansbell wegen schuldig gebliebener Pensionen und Renten


Enthält : s. Haus Buddenburg, Akte 45




1595 Aug. 25
Johann Harbrinck und seine Frau Kathrine bekennen, dass sie Caspar von Schwansbell [d. J.] 10 Taler, der Taler zu 26 Schilling, zu künftigen Lamberti [September 17] schuldig sind. Als Pfand setzen sie ihre Stute mit Fohlen. Harbrinck unterschreibt.





1613
Eidliche Aussage des Heinrich von Schwansbell über aufgelaufene Zinsen aus einem Kapital in Höhe von 200 Reichstalern


Enthält : s. Altes Archiv, Akte 31




1706 - 1723
Schulden des Johann Melchior Rasche, Bürger und Schmied zu Lünen


Enthält :
1. Pensionszahlungen der Eheleute Rasche für eine Obligation in Höhe von 100 Reichstalern;
2. Rechnungen über Reparaturarbeiten und Lieferung von Waren;
3. Erwähnung des Stephan Heinrich von Schwansbell (1708 Dezember 1), Wilhelm Flume (1709 Februar 27), Notar Johann Philip von Duden (1715 Januar 28), Prediger Johannes Theodor Dimel (1715 Januar 28), Christian Michelt (1715 Januar 28);
4. Vor Johann Gerhard Wever, Richter zu Lünen, bekennen Johann Melchior Rasche, Bürger zu Lünen, und dessen Frau Catharina Buschmann, dass sie dem Herrn Franz Middendorp, Bürgermeister zu Lünen, und dessen Frau Anna Christina Röver 115 Reichstaler schulden, die sie 1694, 1696 und 1699 erhalten haben. Sie verschreiben und verpfänden dafür eine Obligation vom 17. Juli 1699, gefertigt von dem Sekretär Duden. Der jährliche Zins beträgt 5 %, zahlbar am 17. Juli. Sie setzen als Pfand ihr Haus neben dem Haus des Gottfried Heinrich Bielefeld an der Langen Straße, einen Garten auf dem Mersch vor der Stienenpforte und einen Saatkamp vor der Lippforte. Der Richter und Rasche unterschreiben. Der Notar Johann Friedrich zur Becke fertigt aus und unterschreibt. (Lünen, 1713 August 17);
5. Vernehmung der Eheleute Rasche durch den Notar Friedrich Caspar von Hövel auf Anordnung des Freiherrn Heinrich Wennemar von Merode über die schriftliche Erstellung von 2 Obligationen zugunsten des Freiherrn von Merode und des Bürgermeisters zu Lünen, Franz Middendorf. Zeugen sind Friedrich Wilhelm Grube und Johann Michael Clouin. Der Notar unterschreibt und siegelt. (1718 Juli 22; Lacksiegel);
6. Weitergabe einer Obligation in Höhe von 100 Reichstalern an Christina Rasche zu Lünen, Witwe Elmenhorst, Schwester des Johann Melchior Rasche;
7. Subhastation des Hauses Rasche (1722);
8. Protokoll über die Versteigerung des Hauses Rasche (1722);
9. Rechnung des Fr. Middendorp über den Verzehr 1 Tonne Bier am 26. Dezember 1713 durch die Nachbarschaft an der Stinenporte, die der Freiherr von Merode aufgrund des Begräbnisses des Herrn [Heinrich Adolf ?] von Schwansbell zahlt, sowie über das Bleichen von Leinen auf dem Lippkamp. (Lünen, 1723 Februar 25)




1726 - 1744
Schulden des Elbert Heinrich Bernhard von und zu Mallenkroth


Enthält :
1. Elbert Heinrich Bernhard von und zu Mallenkroth und dessen Frau Barbara Sibilla Helena von Nehem vom Haus Sundermühlen, Rolinghof und Bissendorf bekennen, dass der Freiherr Heinrich Werner von Merode, Herr zu Schwansbell und Merfeld, ihnen 200 Reichstaler geliehen hat. Die Wiederlöse soll 1/2 Jahr vorher angekündigt werden. Die Zinsen betragen 4 %. Sie setzen als Pfand alle ihre Güter im Stift Münster, speziell in der Bauerschaft Wilken, im Kirchspiel Detten, Ämter Ahaus oder Rüschauw. (Schwansbell, 1726 Dezember 14; Konzept);
2. H[einrich] W[erner] v[on] Merode bekennt, dass der Freiherr [Elbert Heinrich Bernhard] von Mallenkroth, Herr zur Küchen und Stromberg, und dessen Frau von ihm 200 Reichstaler geliehen haben, die mit 4 % verzinst wurden. Merode unterschreibt. (Schwansbell, 1726 Dezember 23);
3. Schriftverkehr zwischen dem Freiherrn von Merode und der Witwe Frau [Barbara Sibilla Helena] von Mallenkroth zur Küchen zur Aufrechterhaltung der Präbende im Stift Asbeck (1728; s. a. Akte 582);
4. Der Notar Johann Friedrich zur Becke bestätigt, dass der Freiherr von Merode, Herr zu Schwansbell, ihm einen Wechsel vom 19. Februar 1728 präsentiert hat, in dem Barbara Sibilla Helena geb. von Nehem, Witwe von Mallenckroth, die Zahlung von 500 Reichstalern versprochen hat. Sie ist diesem jedoch nicht nachgekommen. Zeugen sind Caspar Tecklenburg, Missionar in Werne, und Eugenius Storck, Vicecurat zu Alt-Lünen. Der Notar unterschreibt und siegelt. (Schwansbell, 1728 März 30; Notariatssignet);
5. Quittungen des Freiherrn von Merode über die Zahlung der Zinsen für ein Kapital in Höhe von 200 Reichstalern. (1731, 1733, 1743)



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