Stadtarchiv Lünen
Haus Schwansbell (1343-1921 - Umfang 190 Urkunden, 859 Akten, 2 Karten)

1426
Johann von der Leyte, Ritter, hatte dem verstorbenen Dietrich von Schwansbell den Zehnt zu Langendreer für 1.200 Goldgulden verkauft. Er leistet Warschaft gegenüber den Söhnen Rotger und Heinrich von Schwansbell.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 174; alte Sign. R 8)




1428 Nov. 13
Heinrich von Schwansbell bekennt, dass Johann Frydag van den Husen dem Heinrich von Dodorppe gen. Hase 65 rheinische Gulden schuldig ist [?]. Heinrich von Schwansbell verbürgt sich hierfür und siegelt.


Enthält : (Ausf. - Perg.; Wasserschaden; 18,5x9 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




1437
Dietrich Voss verspricht Heinrich von Schwansbell Schadloshaltung wegen einer Bürgschaft über 100 Goldgulden zugunsten von Johann Godinghusen.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 174; alte Sign. R 12)




1452
Gerd Lappe verspricht Johann Norrentyn Schadloshaltung wegen einer Bürgschaft zugunsten von Johann von Hövel.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 175; alte Sign. R 19)




1459 Febr. 25
Gerd von Galen, Sanders Sohn, bekennt, dass Melchior Frydag dem Heinrich von Hane 50 rheinische Gulden geliehen hatte. Gerd von Galen bekennt, dass er die 50 Gulden in seiner Not empfangen habe und Melchior Frydag dafür schadlos hält. Er siegelt.


Enthält : (Ausf. - Papier; 20,5x20,5 cm; durch Mäusefraß beschädigt; anh. Siegel des Gerd von Galen, erhalten. - RV)




1461 Febr. 11
Peter von Aldenbochum hält Jaspar Frydag, Everts Sohn, wegen einer Geldsumme in Höhe von 28 rheinischen Gulden schadlos, die Tonyes von der Lynden gen. Botel dem Johann Hystvelde zur Horneburg zu bezahlen hat. Peter von Aldenbochum siegelt.


Enthält : (Ausf. - Papier; 21,5x16,5 cm; anh. Siegel des Peter von Aldenbochum, Rest. - RV)




1473 (...)
Hermann von Velen und seine Frau Else bekennen, dass sie Melchior Frydag wegen einer gegenüber Hermann Geer zu zahlende Geldsumme in Höhe von 150 rheinischen Gulden schadlos halten. Hermann von Velen siegelt.


Enthält : (Ausf. - Perg.; Beschädigungen durch Mäusefraß und Flecken; 25x16,5 cm; anh. Siegel, ab. - RV)




1508
Heinrich Sonntag und seine Frau Elseke leisten dem Heinrich von Schwansbell eine Bürgschaft.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 163; alte Sign. IM1a)




1510
Melchior von Boenen gelobt, Heinrich von Schwansbell schadlos zu halten.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 179; alte Sign. R 53)




1520
Rotger von Buddenberg und seine Frau Dorothea stellen dem Heinrich von Schwansbell einen Schadlosbrief wegen einer Bürgschaft für Hermann Eickholt aus.


Enthält : (Regest: Repertorium, S. 182; alte Sign. R 69)




1527 März 12
Franz Frydag zur Buddenburg und seine Frau Adriana bekennen, dass sie Heinrich von Schwansbell und dessen Frau Ida [von Beesten zu Sythen] für eine für sie geleistete Bürgschaft zugunsten ihrer Mutter Mette Frydag schadlos halten. Die Mutter hat von ihrem Sohn eine ihr Leben lang bestehende Leibzucht in Höhe von 400 Goldgulden aus dem Gut Rühenbeck erhalten. Die Angelegenheit ist vor Bernd Vinnige, Richter zu Lünen, verhandelt worden. Franz Frydag und der Richter siegeln. Zeugen sind Evert Smet und Christofer von Werne, beide Bürgermeister zu Lünen, Johann Platvot, Johann von Ouwe und Thonyes, Frone.


Enthält : (Ausf. - Papier; 29x19 cm; 2 anh. Siegel, ab)




1588 März 20
Bernhard von der Heghe zu Velmede stellt einen Schadlosbrief für Caspar von Schwansbell, seinem Schwager, für eine mit 300 Reichstalern verkaufte, jährlich zu Sonntag Oculi [3. Fastensonntag] zu zahlende Rente in Höhe von 18 silbernen Reichstalern aus Ostermanns Hof im Amt Hamm, Kirchspiel Herringen und Bauerschaft Heil, gegenüber Adrian von der Heghe zu Hoetmar, seinem Vetter, und Syberth von Eyll zu Langen, Gograf zu Bakenvelde, aus. Als Pfand setzt er sein Gut Mennenerbe zu Derne im Amt und Gericht Kamen und die Güter des Hauses Velmede. Bernhard von der Heghe siegelt.


Enthält : (Ausf. - Perg.; 30,5x18,5 cm; anh. Siegel, ab)




1732 - 1738
Kautionsleistungen des Freiherrn von Merode für den Acciseinspektor und Camerarius Johann Franz Schultz zu Lünen


Enthält :
1. Der Freiherr von Merode hatte den zukünftigen Eheleuten Johann Franz Schultz und Clara Richmud Fengers Witwe Greve die für den Inspektoratdienst zu Lünen erforderliche Bürgschaft bei der königlichen Steuerkasse übernommen. Schultz und Fengers sowie Johann Friedrich Jellinghaus als Expromissar [Schuldübernehmer] versprechen, Merode schadlos zu halten. Der Ratsherr und Richter Wiemann sollen notfalls eingeschaltet werden. Die Eheleute Schultz und Fengers, Jellinghaus und Ossel Margarita Fengers sowie Franz Jellinghaus unterschreiben. (Lünen, 1732 Januar 24);
2. [Der Freiherr von Merode] stellt die erforderliche Kaution bis zu einer Höhe von 600 Reichstalern für den Acciseinspektor Schultz. (1732 Januar 24);
3. Der Freiherr von Merode stellt die erforderliche Kaution für 2 Jahre bis zu einer Höhe von 230 Reichstalern für den zum Camerarius bestellten Acciseinspektor Schultz. Er unterschreibt und siegelt. (Schwansbell, 1733 Januar 22 sowie 1733 Januar 24; Lacksiegel);
4. Der Freiherr von Merode stellt die erforderliche Kaution für 2 Jahre bis zu einer Höhe von 600 Reichstalern. Er unterschreibt und siegelt. (1737 April 8; Abschrift);
5. J[ohann] Fr[anz] Schultz, Acciseinspektor, und Johann Friedrich Jellinghaus versprechen, die Freifrau von Merode wegen der am 24. Januar 1732 gestellten Kaution an die Accisekasse zu Lünen schadlos zu halten. Sie unterschreiben. (Lünen, 1738 Dezember 16);
6. Die Witwe Freifrau von Merode zu Schwansbell stellt die erforderliche Kaution bis zu einer Höhe von 600 Reichstalern. (Schwansbell, 1738 Dezember 16; Abschrift)



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