Stadtarchiv Münster
A1C Antoniushospital

1688 - 1709
Buch der Einkünfte des Vikars Joan Dethmar Klepping als Nachfolger des Vikars Drachter in der Vikarie Mathaei et Agnetis im Alten Dom


Enthält:Register der Einnahmen aus der Alten Vikarie, 1688-1709.Register der Einnahmen aus der Neuen Vikarie, 1688-1708.Register der Einnahmen aus der Vikarie des Altars Jacobi maioris an der Martinikirche, 1694-1708.
[Vermerk:] Drachter.[Vermerk:] Reg [...] veteris (?) [...] Agnetis [...] (unleserlich).[Rückvermerk:] 494 g 6 ß.



1700 - 1800
Heberegister verschiedener Vikarien


Enthält: Einnahmerechte- des Rektorats an der Antoniuskapelle (Inhaber Stephan Busch)- der 2. Vikarie in der Lambertikirche, S. Spiritus (Inhaber H. Koster)- der 1. Vikarie in der Lambertikirche (Inhaber H. Tranning)- der Vikarie S. Antonij in der Lambertikirche (Inhaber H. Lennep)- der Vikarie S. Catharinae in der Aegidiikirche (Inhaber H. Oesterman)- der von Lic. Zumsande gegründeten Vikarie in der Aegidiikirche (Inhaber H. Schopping)- der 1. Vikarie S.S. Cyriaci et Gertrudis intra pontes (= in der Kapelle des Magdalenenhospitals) (Inhaber H. Ottmarding)- des Pastorats in Kinderhaus (Inhaber Joan Althoff)- der 2. Vikarie in Kinderhaus, B. Virginis et S. Ignatij (Inhaber H. Brockschuit)- der Vikarie B. Mariae Virginis in der Servatiikirche (Inhaber H. Strubbe).
[Vermerk:] XIII No 320.
Verweise :
Repertorium des Archivs Nr. XIII, 320, S. 286



1698 - 1728
Grundstücksangelegenheiten des Antoniushospitals


4.1 (September 1698)Eingabe des Amtmanns Johan Vdinck an Bürgermeister und Rat mit der Bitte, die Heur des bisher für 16 Reichstaler an den Fleischer Herman Krey vergebenen 2 Molt, 4 Scheffel Einsaat großen Langerkampfs für acht Jahre neu festzusetzen.[Rückvermerk:] ps. et lect. in Cong. Sen. den 30. Septembris 1698.4.2 (1735?)Eingabe der Amtmannin Christina Elisabeth Schmedding, Witwe Udinck, an Bürgermeister und Rat mit der Bitte, in der Sache des zahlungsunfähigen N. Plettendrupff, Bürger in Münster, der von den Antoniusarmen den Groneweges Kampf für 16 Reichstaler und den Großen Kampf zur Halbscheid für 14 Reichstaler von Martini 1729 bis Martini 1737 geheurt hat, eine Entscheidung zu treffen. Seit Martini 1734 stehen Zahlungen aus, undatiert. 4.3 5. Mai 1793 (siehe auch 17.2)Eingabe des Amtmanns Frans Greshoff an Bürgermeister und Rat mit der Bitte, über eine Beschwerde des Wirtschafters Berinck alias Winckelman auf St. Mauritz, gerichtet gegen seine Nachbarn, die ihr Vieh am Weg zu den Antoniuskämpen weiden lassen, zu entscheiden, mit Vermerk des Stadtsekretärs Cramer über den Ratsbeschluß vom 6. Mai 1793, demzufolge darauf zu achten ist, daß der "Heck" am Weg immer geschlossen sein muß.4.4 1705-1728(Protokolle der öffentlichen Verheurung von Kämpen des Antoniushospitals, im Gruitsahl vorgenommen von den Provisoren.)4.4.1 29. Oktober 1705Von den Provisoren Christoph Schmedding und Johan Culman werden für 1706-1713 angeboten: Großer oder Ehister Capellen-, Hoher-, Dael-, Meste-, Pfeerde-, und Pauenkampf.4.4.2 22. Oktober 1712Von den Provisoren Oisthuiß und Öiseman werden für 1714-1721 angeboten: Ehister Capellen-, Gronewegs-, Hoher-, Langer-, Pauen-, Dael-, Meste-, und Pfeerdekampf.4.4.3 24. August 1720Von den Provisoren Hoeter und Veltwisch werden für 1722-1729 angeboten: Erster Capellen-, Gronewegs-, Pauen-, Langer- Dael-, und Pferdekampf, Protokoll: Amtmann Anton Bernh. Üdinck.4.4.4 (15.) Juli 1728Eingabe des Amtmanns Anton Bernardt Üdinck an Bürgermeister und Rat mit der Bitte um Anweisung in der Sache der acht am 14. des Monats zur Verpachtung angebotenen, aber nicht verpachteten Kämpe, mit Vermerk des Stadtsekretärs Koerdinck vom 16. Juli 1728.4.4.5 14. Juli 1728Von den Provisoren Detten und Roling werden für 1730-1737 angeboten: Erster Capellen-, Gronewegs-, Hoher-, Paven-, Langen-, Dael- und Pferdekampf. Alle Gebote bleiben unter der bisherigen Heur. Protokoll: (Amtmann) A. B. Üdinck.4.4.6 26. Juli 1728Dasselbe.
[Umschlagvermerk:] (Ketteler:) betr. Grundstücke (Kämpe) des Armenhauses



1694 - 1723
Gut Berning / Bauerschaft Uhlenbrock in Nienberge


5.1 (Umschlag) 1694Streitsachen wegen unbefugten Holzfällens auf dem zum Antoniushospital gehörigen Erbe Beerning, Kirchspiel Nyenberge, Bauerschaft Uhlenbrock.5.1.1 1694Protokoll über das Verhör des Herman Schlupman alias Beerning, der bekennt, Holz geschlagen und u. a. an den Santrupter Böhmer verkauft zu haben.5.1.2 (1694)Rechnungszettel (des Amtmanns Johan Vdinck) in der Sache Beerning / Santrupter Böhmer.5.1.3 5. Mai 1694Rechnung mit Quittung des Notars Joannes Rodorff in der Sache gegen den Santrupferböhmer Brüninck.5.1.4 4. Mai 1694Vor dem Notar Nicolaus Henrich Pelle erzielen Johan Vdinck, Amtmann des Antoniushospitals, und Henerick Bruninck, Sandruper Bomer, einen Vergleich. Wegen des gefällten und weggeführten Holzes will Henerick Bruninck an drei Terminen bis Lichtmeß 1695 gesamt 22 Reichstaler und 14 Schillinge zahlen, mit Rechnung bis 12. November 1696.5.1.5 1694Notizen (des Amtmann J. Vdinck) über die Klagen des Matthyeß Schüirman vom Erbe Berning gegen den Santrupter Böhmer und gegen Leuerman aus Kinderhauß, 10. Februar bis 2. März 1694.5.1.6 1694Notizen mit Rechnung (des Amtmanns J. Vdinck) in der Sache gegen Leuerman aus Kinderhauß, 4. Mai bis 27. August 1694.5.1.7 6. Mai 1694Klagpunkte (des Amtmanns J. Vdinck) gegen Leuerman in Kinderhauß.5.1.8 12. Mai 1694Aufforderung des bischöflichen Kommissars Jo. Henr. Meyer an Leuerman in Kinderhauß, zu den gegen ihn gerichteten Klagen Stellung zu nehmen. 5.2 (Umschlag) 1696-1742Erbe Berning, Verpachtungen.5.2.1 7. November 1696Verzeichnis der zum Erbe Beerning gehörigen Ländereien.5.2.2 UndatiertAufstellung über jährlich vom Erbe Bernink zu leistendeZahlungen.5.2.3 3. Juli 1712Die Provisoren Dietherich Oesthuis und Joan Öesen und der Amtmann Johan Vdinck vergeben das Erbe Beerning an die Brautleute Bernt Lepenbürger und die Wedere des verstorbenen Geert Auerbeck genannt Beerninck.5.2.4 7. Dezember 1721Die Provisoren Hoeter und Veltwisch und der Amtmann treffen mit Berndt Lupenborger, Zeller Berning, eine Vereinbarung für die Nachfolge im Erbe Berning.5.2.5 19. September 1722Vor den Provisoren und dem Amtmann des Antoniushospitals verpflichtet sich Berndt Lepenborger zur Zahlung von 100 Reichstalern und erhält die Genehmigung, das Erbe Berning an Sohn oder Tochter zu übergeben. Zeugen: Beckman Kleyschütz und Johan Bernardt Lohman.Konzept mit zahlreichen Durchstreichungen.5.2.6 28. November 1723Vor dem Notar Joannes Franc. Gerhard verspricht Bernndt Lepenborger, Zeller Beerning, an den Amtmann des Antoniushospitals 100 Reichstaler zu zahlen, um das Erbe an Sohn oder Tochter übergeben zu dürfen. Gemäß Auszug aus dem Ratsprotokoll vom 26. Juni 1722 hatte er 50 Reichstaler bereits zu Michaelis 1722 zu zahlen. Diese soll er nunmehr sofort zahlen. Die restlichen 50 Reichstaler werden fällig, wenn Sohn oder Tochter das Erbe übernehmen. Zeugen: Anton Eickholt und Jost Henrich Buschbaum.Stempel des Notars. 5.2.7 20. Juli 1732Auszug des Stadtsekretärs Koerdinck aus dem Ratsprotokoll vom 20. Juli 1732 mit der Genehmigung für den Zeller Berning, das Erbe weitere acht Jahre zu pachten.5.2.8 22. Oktober 1742Auszug des Stadtsekretärs Koerdinck aus dem Ratsprotokoll vom 22. Oktober 1742 mit der Auflage an den Amtmann und die Provisoren des Antoniushospitals, die Lagerbücher bezüglich der Höhe des blutigen Zehnten vom Erbe Berning durchzusehen und dem Rat zu berichten.5.3 (Umschlag) 1685-17205.3.1 (1720?)Auszug des (Amtmanns) Anton Bern. Üdinck aus dem Register des Antoniushospital mit Angaben über Zahlungen aus dem Erbe Berning für die Jahre 1562-1575 und 1592-1595. Im Jahr 1677 wird das Erbe an Herman Schlupman alias torschluppen vergeben. Zum Erbe gehören 10 Molt, 10 Scheffel Saatland sowie 9 Scheffel, die weiterverpachtet werden. 5.3.2 November 1720Bittschrift des Zeller Berning an Bürgermeister und Rat um Reduzierung der Abgaben (geschrieben von Amtmann Anton Bern. Üdinck).[Rückvermerk:] C. den 8. Novembris 1720.5.3.3 Oktober 1749Bittschrift des Zeller Berning an Bürgermeister und Rat, ihm das Erbe Berning für weitere Jahre zu verpachten (geschrieben von Amtmann Johan Rudolph von Lotten).[Rückvermerk:] (Auszug des Stadtsekretärs Koerdinck aus dem Ratsprotokoll vom 17. Oktober 1749 mit Beauftragung der Provisoren, dem Rat zu berichten.)5.3.4 (1688?)Schreiben des Amtmanns Jean Udingh an seinen Vetter Ludwig Oesterhoff mit der Bitte um Zusendung eines Auszugs aus dem Schatzungsregister in Betreff Erbe Berningh, mit Vermerk des Ludwig Oesterhoff über Zahlungen vom Erbe Berning für 1686-1687.5.3.5 1686Ausgabenrechnung des Amtmanns Joann. Udinck in Betreff Erbe Berning für August 1685 bis Februar 1686.5.3.6 1685Einnahmenrechnung des Amtmanns Joann. Udinck in Betreff Erbe Berning für 1685.5.3.7 Februar 1685Anhörung des Henrich [...] (Name gestrichen) vom Erbe Berning bezüglich Holzeinschlag auf den zum Erbe gehörigen Ländereien, 2. und 11. Februar 1685.5.3.8 (1685?)Liste von Schulden (?), die Berninck zum Vlenbrock 1681-1684 (bei einem Nachbarn ?) gemacht hat.[Rückvermerk:] ang. per berndten Meyer, wohnhafft in Nienberge. Vnnd ist Voer null erkennt worden, sondern het er solches Vam bawren Zuforderen.5.4 (Umschlag) 1684-16895.4.1 25. Juli 1685Zwei Ausfertigungen der durch eine Kommission vorgenommenen Wertschätzung der zum Erbe Beerning gehörenden und zum Verkauf angebotenen Kornfrüchte, unter Beteiligung des Provisors Reck-fort des Kirchspiels Nienberge, des Schulte Schenking und des Kirspiels Receptoren Ludwich Vesterhoff, zweite Ausfertigung mit Rechnung der Zahlungen.5.4.2 7. Februar 1688Abschrift einer (richterlichen) Entscheidung gegen Hermen Schlupman, durch die das Erbe Beerning mit Handelsverbot belegt wird.5.4.3 (1688?)Abschrift einer durch den Vogt Ludger Meyer erstellten Liste von Zahlungen aus dem Erbe Beerning.5.4.4 (1686?)Schuldforderung des Berndt Vorberg gegen Herman Berning aus Mai 1685 über 2 Reichstaler, 24 Schillinge.5.4.5 18. Februar 1684Kopie des Notars Albert Schütte eines von Henr. Modersohn gefertigten Protokollauszugs, demzufolge Herman Berning anerkennt, dem Berndt Vorbergh 27 Reichstaler zu schulden.5.4.6 18. Februar 1684, 1685Dasselbe, mit Kopie einer Aufstellung des Ludwig Oesterhoff über monatliche Zahlungen des Berndt Voerberg für Beerning, September 1684 bis Juni 1685.5.4.7 Februar 1688Provisoren und Amtmann des Antoniushospitals klagen beim Gografen gegen Herman Schlupman vom Erbe Beerning wegen Holzeinschlags, mit Kopie des Johan Kartman, Vogt zu Nyenberge, vom 12. Februar 1688, eines richterlichen Befehls des Henr. Thimmerscheidt vom 9. Februar 1688, Herman Schlupman vom Erbe Beerning zu vertreiben.5.4.8 1685/1688Jahresrechnung den Pächter Matthyeßen Schuerman betreffend, August 1685 bis August 1686, mit Notiz über einen Bericht des Cort Lammerdinck vom 18. November 1688, Holzeinschlag auf dem Erbe Beerning betreffend.5.4.9 14. März 1685Auszug des J. Ketteler aus dem Protokoll des Gogerichts Merst, demzufolge Zeller Berning ohne gutsherrliche Bewilligung Eichen-Stammholz u. a. an Berndt Vorberg, Witwe Meyer und Lütke Deiterman verkauft und am 14. März 1685 verschiedene Verkäufe bekannt hat.5.4.10 24. August 1686Quittung des Ludwig Oesterhoff über 24 Reichstaler, gezahlt von Amtmann Vding für Witwe Meyerß und von Bernardt Meyer. 5.4.11 1685Niederschriften des Amtmanns des Antoniushospitals über einen Bericht des Henrich Nortkotter (gestrichen), Kirchspiel Nienberge, Bauerschaft Vhlenbrok, über Holzeinschlag des Johan Schlupman, des nicht zum Erbe qualifizierten Zeller Berning, vom 2. Februar 1685, und über eine Vorstellung des geladenen Schlupman vor Amtmann und Provisoren des Antoniushospitals, vom 11. Februar 1685. Dem Schlupman wird aufgetragen, seine Berechtigung zum Erbe Beerning nachzuweisen. Weitere Eintragungen.5.4.12 September (1689?)Einnahmerechnung aus Ernteerträgen aus dem Erbe Beerning.[Rückvermerk:] den 23ten Octobris 1689 (Notizen über die Maße geschlagenen Holzes).5.4.13 8. August 1685David Grosthoff, Pastor in Nienberge, legt Fürsprache für den Zeller Bernink ein (?).Lateinisch.[Rückvermerk:] [...] den 8. Aug. 1685.5.4.14 1685/1689 (vgl. 11)Aufstellung über Lieferungen, die die Meyersche im Jahr 1685 unrechtmäßig aus dem Erbe Beerning bezogen hat.[Rückvermerk:] Anno 1689 den 1ten Aprilis (Schuldenstand der Meyerschen).5.4.15 31. März 1689Niederschrift über die Aussagen des Fuhrmanns, der für Zeller Beerning Holz gefahren hat.5.4.16 1686Einnahmenrechnung aus Verkäufen von Kornfrüchten vom Erbe Beerning, mit Prüfvermerk vom 14. Juli 1686.5.4.17 August 1685 - Februar 1686Ausgabenrechnung für Erbe Beerning, mit Prüfvermerk vom 14. Juli 1686.5.4.18 1685/1689 (vgl. 11)Ausgabenrechnung für Erbe Beerning, Konzept, mit Rückvermerken vom 1. April, 20. September, 23. Oktober und 5. November 1689 in der Sache der Holznutzung vom Erbe Beerning, mehrfach erwähnt werden die Meyersche und Bürgermeister Thimmerscheidt.
[Umschlagvermerk:] (Ketteler:) betr. das Gut Berning in Nienberge, bauerschaft Ulenbrock. Verpachtungen 1677, 1712, 1723. Unbefugtes Holzfällen 1694. Verzeichnis der Pertinenzien und Einkünfte.



1702 - 1772
Gut Berning / Bauerschaft Uhlenbrock in Nienberge


6.1 1. April 1772Vor dem Notar Christoph Bernard Micheel tritt Johan Bernard Heuman, 67 Jahre alt, vom Erbe Berning zurück und benennt seinen ältesten Sohn Bernd Henrich Berning, 30 Jahre alt, als Nachfolger.Zeugen: Henrich Melchior Beyer, Kaufhändler aus Nortwalde, und Johann Bevener, Bürger in Lüdinghausen.Kopie.6.2 9. Juli 1774Vor dem Notar Christoph Bernard Micheel vereinbaren Berend Heüman, der alte Zeller Berning, und seine Kinder Bernd Henrich, Henrich Anton, Johann Wilhelm und Anna Maria Gertrud Berning, daß Bernd Henrich das Erbe weiterführt und den Vater auf dem Erbe wohnen läßt und versorgt. Von dem Vermögen von 895 Reichstalern teilen die vier Kinder 595 Reichstaler unter sich und schenken ihren drei Halbschwestern aus der zweiten Ehe des Vaters je 100 Reichstaler, mit weiteren Bestimmungen.Zeugen: Anton Lotte, Kopist, und Anton Oynck, Vogt in Nienberge. Kopie.6.3 10. April 1769Vor dem Notar Carl Godefrid Aulike vereinbart Bernd Henrich Heuman als Zeller Berning mit den Ratsherren Bernd Wilhelm Tergeist und Joan Henrich Potken als Herren des Antoniushospitals und dem Amtmann Lotten, das Erbe Berning seinem Sohn Bernd Henrich Heuman ab Martini 1773 für zwanzig Jahre zu überlassen. Joan Bernd Heuman soll binnen zwei Jahren 20 Reichstaler Weinkauf und danach jährliche Pacht termino Martini von 12 Reichstalern zahlen. (Mit Aufzählung aller zum Erbe Berning gehörigen Ländereien und weiteren Bestimmungen.)Zeugen: Friderich Hüeder, Steinhauer, und Joan Joseph Terborg, Blaufärber.Kopie.6.4 10. April 1769Dasselbe, geschrieben von Stadtsekretär Cramer, beglaubigt von Jo. Rud. v. Lotten, Notar und Amtmann des Antoniushospitals.6.5 29. November 1706Auszug des Stadtsekretärs Schmedding aus dem Ratsprotokoll vom 29. November 1706, demzufolge dem Gerhardt Averbec, derzeitiger Inhaber des Erbe Berning, gestattet wird, für den Bau einer Scheune Bauholz zu schlagen, sofern er nach Ablauf der noch dreijährigen Heurzeit des Erbe noch acht weitere Jahre führen will.6.6 29. November 1706Kopie desselben.6.7 25. November 1706Liste des Holzbedarfs für den Bau einer Scheune auf dem Erbe Beerning, aufgestellt von Zimmermeister Johan Niehoff, mit Zuweisung des zu schlagenden Holzes durch die Provisoren.6.8 (1706?)Notiz über Holzeinschlag auf dem Erbe Beerning unter Aufsicht der Provisoren.6.9 12. Mai 1702Vor dem Notar Nicolaus Henrich Pelle vergeben die Provisoren Johan Ernst Schmeddinck und Herman Loisman und der Amtmann Johan Vdinck für sechs Jahre von Martini 1703 bis Martini 1709 das Erbe Berning an die Eheleute Gerdt Auerbeck und Maria Berning. Es verbürgen sich Johan Öinckhausen, Bürger in Münster, und Johan Gaßel, Wirt in Nienberge. Geschehen im Haus des Wein-händlers Vdinck am Principalmarckt.Zeugen: Henrich Ditherich Vdinck, Weinhändler, und Johan Bolle.Kopie.[Rückvermerk:] Copia Instrumenti Locationis et Conductionis Beernings im Kirspel Nienberge Vndt Vhlenbrocker baurschafft gelegenen Erbe Zwischen heren Provisoren Vndt Zeittlichen Amptmansen deß Hospitalis Sancti Antonii Elocatoren Vndt Eheleuthe Gerdten Auerbeck Conductores Vff Sechs jahr Alß Martini 1703 anfenglich biß Martini 1709, (andere Hand) weiters krafft conclusi Magistratus de dato 29. Novembris 1706 elocirt 8 Jahr alß de mart[ini] 1709 anfenglich usque mart[ini] 1717, widrummb krafft nottul de anno 1717 Martini 15 Jahre mit eingerechneten voerernenten 5 Jahren usque annum 1732 Martini.6.10 8. März 1715Auszug des Stadtsekretärs Schmedding aus dem Ratsprotokoll vom 8. März 1715, demzufolge der Zeller Berning 12 Reichstaler zahlen soll, weil er ohne Erlaubnis Holz geschlagen hat.6.11 27. Juni 1706Verzeichnis der zum Erbe Beerning gehörigen Ländereien, erfaßt von den Provisoren Johan Kobman und Johan Dietherich Oißthawß und dem Amtmann Vdinck.
[Umschlagvermerk:] Beernings im Kirspell Nyenberge vnndt Vhlenbroker Bawrschafft gelegenes Erbe betreffendt.



1758 - 1763
Rechtsstreitsache Antoniushospital gegen Freiherr von Beverförde zu Werries


Akten in der Rechtsstreitsache Lotten, Amtmann des Antoniushospitals, vertreten durch den Prokurator Ostman und den Notar Kümpers, gegen Freyherrn von Beverförde zu Werries, fortlaufende Abschriften des Prozesses vor dem Offizial, geschrieben von Notar C. M. Trost, 18 Blatt, fadengeheftet.Darin: (vor Blatt 3) Notarsrechnung, pro N. N. Baeck unter-schrieben von Notar J. L. Gescher, sowie Zahlungsbefehl des Offizials vom 16. September 1763 gegen Freyherrn von Beverförde zu Werries, die gemäß Urkunde von 1750 jährlich aus dem Werrieschen Hof auf der Königstraße zu zahlenden 5 Goldgulden, die seit 1754 ausstehen, nunmehr bei Strafe von 300 Goldgulden sofort zu entrichten und auch die Prozeßkosten von 5 Reichstalern und 27 Schillingen zu übernehmen.[Rückvermerk:] (Der Notar Ignatius Lambertus Gescher hat am 19. September 1763 von gegenwärtigem Original eine Kopie angefertigt und diese beiseins des Zeughen Bernard Micheel auf dem Wohnhof des Freyherrn von Beverförde in Abwesenheit desselben niedergelegt, weil dessen Bediente das Schriftstück nicht entgegennehmen wollten.)
[Umschlagvermerk:) Acta Officialatus Judicii Discussionis Praedii Damman K. Hiltrup und Amtmanni Hospitalis ad S. Antonium contra von Beverforde zu Werries, ferner Amtmanni Üding contra Elichman Pachter des Bernings Erbe K. Nienberge, noch Termini Protocollares Sive Pa. D. Provisor. et Amtmanni Hosp. ad S. Anton. Contra Inquilinos der Hagedornschen Behaußung 5to daraus gehenden onerum.



Apr. 1703 - Juni 1706
Rechtsstreitsache Antoniushospital gegen Barthold Eilichman, Pächter des Gutes Berning in Nienberge


Akten in der Rechtsstreitsache Johan Vding, Amtmann des Antoniushospitals, vertreten durch die Prokuratoren [Dietherich Laurentz] Detten und [Ludwig] Oesterhoff, gegen Barthold Eilichman, gewesener Pächter Berning zu Nienberge, nun Zeller Großen Twehueß zu Albachten.Dem Beklagten wird vorgeworfen, vor Auslaufen des Pachtvertrags das Erbe Berning verlassen, unberechtigt Holz geschlagen und Inventar mitgenommen zu haben (fol. 1, pag. 2 - fol. 2, pag 1).Die Klagpunkte werden detailliert aufgeführt (fol. 8, pag. 1 - fol. 10, pag. 1). (Die Eheleute hätten Steine aus dem Backhaus gebrochen und verkauft, Türbeschläge, Viehtröge, Betten, Tische und vieles mehr mitgenommen und seien mit den Pachtzahlungen 1 Jahr im Rückstand, u. v. m.)Am 8. November 1706 gibt Paul Anton Osthoff, Gograf zum Backenfeldt, bekannt, daß der Beklagte ein Drittel und der Kläger zwei Drittel der Gerichtskosten zu tragen hat (fol. 137, pag. 1-2).140 Blatt, fadengeheftet, mit Inhaltsverzeichnis (bis Blatt 126, pag. 2).Dabei (angeheftet): Protokoll der Befragung des Zeugen Henrich Hiddinghoff, Bürger in Münster (25 Blatt), und Protokoll der Befragung des Zeugen Bartholdt Lutke Deiterman vom 28. September 1705 (26 Blatt).



(1687?)
Korrekturrechnung und Nachrechnung zur Abrechnung des Emonitors Everhard Wilhelm Oesterman für 1667-1680


9.1 (1687?)Korrekturrechnung des Emonitors Joann Üdingh zur Abrechnug des Emonitors [Euerhard Wilhelm] Oesterman für 1667-1680.[Rückvermerk:] huius copia sub m[anu] mea praesentata Domino Secret. Civitat. ad praesentandam et legendam in pleno d. ven. 12 decembri [1]687 [...]Dabei: Kopie desselben.9.2 (1687?)Nachrechnung mit Erläuterungen zur Abrechnung des Emonitors Euerhard Wilhelm Oesterman für 1667-1680, Kopie.
[Umschlagvermerk:] (Ketteler:) betr. Ansprüche des Amtmanns Oesterman an das Armenhaus ad S. Antonium aus der von Oesterman von 1667-1680 geführten Verwaltung.



1629 - 1780
Hof Damman / Bauerschaft Beeke in Hiltrup


10.1 UndatiertVerzeichnis der zum Dammans Erbe, Kirchspiel Hiltrup, Beeke Bauerschaft, alias Pherdekotten, gehörigen Ländereien.10.2 5. Oktober 1706Nach dem Tod des Jost Damman und nach Ablauf von zwölf Pachtjahren verpachten die Provisoren und der Amtmann des Antoniushospitals Joann Kolman, Ditherich Oesthuis und Johan Vdinck der Witwe Damman das Erbe Damman, auch Pferdekotten genannt, für zwölf Jahre von Martini 1706 bis Martini 1718, mit weiteren Vereinbarungen, insbesondere über die Holznutzungsrechte.10.3 18. Juli 1708Vor den Provisoren Christoph Schmedding und Dietherich Oesthueß und dem Amtmann des Antoniushospitals überträgt die Witwe des Joest Damman im Beisein des Henrich Bornemans von Bornemans Erbe im Kirchspiel Hiltorf das Dammans Erbe an die Brautleute Catrin Rohterings, gebürtig vom Rohterings Kotten im Kirchspiel Albersloh, und Johan Niehueß, gebürtig vom Niehueß Kotten im Kirchspiel Rinckenrodde, Konzept.10.4 17. Juli 1708Vor dem Amtmann Johan Vdinck beantragen Johan Niehueß und die auf Dammans Erbe aufgewachsene Nichte der Elßken Dammans, das Dammans Erbe für noch ausstehende zehn Pachtjahre von Elßeken, Witwe Joest Damman, zu übernehmen.10.5 8. Oktober 1742Auszug des Stadtsekretärs Koerdinck aus dem Ratsprotokoll vom 8. Oktober 1742, demzufolge Dammans Kotten Ab Martini 1742 für zwölf Jahre an Dammans Tochter Anna Elisabeth und deren Ehemann Bernardt Albermans vergeben werden soll. 10.6 14. November 1742Gemäß Ratsprotokoll vom 8. Oktober 1742 verpachten die Provisoren Jobst Ant. Heerde und Dietherich Kruse und die Amtmannin Christina Elisabeth Schmedding, Witwe Udinck, der Dammans Tochter Anna Elisabeth und deren Ehemann Bernardt Albermans den Dammans Kotten ab Martini 1742 für zwölf Jahre.Dabei: Konzept desselben.10.7 17. Dezember 1754Auszug des Stadtsekretärs Hermann Joseph Koerdinck aus dem Ratsprotokoll vom 17. Dezember 1754, demzufolge das Dammans Erbe ab Martini 1754 für zwölf weitere Jahre den Eheleuten Bernardt Albermans überlassen werden soll.10.8 21. Dezember 1754Gemäß Ratsprotokoll vom 17. Dezember 1754 verpachten die Provisoren und Amtmann Jo. Rud. v. Lotten den Eheleuten Bernardt Alberman den Dammans Kotten für weitere zwölf Jahre ab Martini 1754, Kopie.10.9 (Oktober 1766?)Auszug des Amtmanns Jo. Rud. v. Lotten aus dem Register des Antoniushospitals, demzufolge Dammans Erbe jährlich 1 Molt Roggen Pacht und 2 1/4 Reichstaler Pension zu zahlen hat. Die Eheleute Alberman sind mit den Zahlungen für 1761 und 1764 zum Teil im Rückstand.10.10 November 1766Schreiben des Amtmanns Jo. Rud. v. Lotten an Bürgermeister und Rat der Stadt Münster mit der Bitte, dem verheirateten Sohn des in diesem Jahr verstorbenen Zeller Damman das Erbe trotz Zahlungsrückstands zu überlassen. [Rückvermerk:] praes. L. den 3ten Novembris 1766 in Congregat. Senatus.10.11 8. Dezember 1766Vor dem Notar Andreas Hermann Schmedding verpachten die Provisoren Joan Henrich Hase und Anton Joseph Uhlenbrock und der Amtmann Joan Rudolph von Lotten gemäß Ratsbeschluß vom 17. November 1766 der Elisabeht Damans, Witwe Alberman, und deren Sohn das Damans Erbe auf zwölf Jahre für eine Pacht von 1 Malter Roggen und 8 Reichstaler.Zeugen: Godfrid Kaves, Bürger in Münster, und Joan Helterman, Schmiedegeselle.Stempel des Notars.[Rückvermerk:] A, visum et Lectum den 14ten Novembris [1]767.10.12 12. April 1629Wilhelm von Oseden (van Hoßeden) und Johan Werneke (Wernike), Provisoren der Armen der Antoniuskapelle, gestatten dem Berndt Dammes, dem jetzigen Zeller Dammes Erbes, gelegen im Kirchspiel Hiltorpf in der Beckebauerschaft, von Domvikar Hermann Nyentydt 60 Reichstaler für 4 Jahre aufzunehmen, die jährlich zu Ostern mit 4 Reichstalern zu verzinsen sind. Dem Berndt Dammes waren von den Truppen des Herzogs Christian von Braunschweig das Wohnhaus niedergebrannt und von den Truppen des spanischen Obristen Don Cordua Pferde und Kühe genommen worden. Daraufhin hatte Berndt Dammes von Philip Bransche, Amtmann der Antonius-kapelle, 50 Reichstaler und anderweitig 10 Reichstaler auf-genommen. Da die Witwe Bransche über die jährlichen Zinsen von 3 Reichstalern hinaus verschiedene Dienste verlangt hatte, waren die Gelder wieder abgelöst worden.Zwei aufgedrückte Papiersiegel mit Unterschriften und Unterschrift des Amtmanns Peter Grouinck.[Vermerk:] Jnhalt dieser obligation ist durch die frau Wittib Ambtmanninen Üdinck an Current silber müntz à 1/12 et 1/6 stücken Zur Burse der Hh. Vicarien hohen Thumbs mitt neüntzig Rthlr. abgelagt, welches hiedurch bescheinige, Munster den 9ten Novembris 1749, H. Elpers Vicar. uti pr. t. bursarius mpp.[Rückvermerk:] Bewilligungs verschribung Von 60 Rthlr. auff Dams erbe Zu Hiltorpff.10.13 8. November 1749Dombursener Elpers quittiert der Amtmannin Üdinck den Empfang rückständiger Zinsen für die Jahre 1637-1641, 1645, 1651-1652, 1656, 1658 und 1665 in Höhe von gesamt 38 Reichstalern und 25 Schillingen, die sie für Zeller Damm gezahlt hat.10.14 10. Februar 1773Vor dem Notar Clemens Maria Trost verkauft Bernard Schlebrügge, Kanoniker in der Ludgerikirche, dem Joan Bernd Kötter Damman das Haus auf Veltmans Erbe im Kirchspiel Alberslohe, das nicht bewohnbar ist, ohne den dazugehörigen Grund, zum Preis von 90 Reichstalern, in jährlichen Raten von 10 Reichstalern zuzüglich 4 Prozent Zinsen zahlbar. Der gutsherrliche Konsens muß noch beschafft werden. Geschehen im Haus des Bernard Schlebrügge in der Pferde Stegge.Zeugen: Dr. Frantz Joseph Schilder und Vikar Frantz Hönig.Stempel des Notars.[Vermerk:] (Bernard Schlebrügge quittiert am 15. Dezember 1780 den Empfang der noch ausstehenden 53 Reichstaler, 23 Schillinge, 4 Pfennige, die er von Amtmann Lotten erhalten hat.)[Rückvermerk:] A, praes. et Lectum in Congr. Sen Lunae den 15ten febr. 1773 (Stadtsekretär Frantz Wilhelm Cramer bescheinigt den Ratskonsens).[Rückvermerk:] Prod. 10 Martij 1780 ad Causam Schlebrugge c[ontra] Damman, Trost Pro[curato]r.Weitere Rückvermerke.10.15 8. Februar 1773Auszug des Stadtsekretärs Cramer aus dem Ratsprotokoll vom 8. Februar 1773, demzufolge dem Joan Bernd Damman gestattet wird, von Kanonikus Schlebrügge ein Haus im Kirchspiel Amelsbühren (!) für 90 Reichstaler zu kaufen, um auf seinem Kotten einen Neubau zu errichten. Nach Ablauf von 30 Pachtjahren soll das Haus an das Antoniushospital fallen.[Rückvermerk:] A, Extractus protocolli Senatus de 8ten febr. 1773.10.16 10. März 1780Auszug des Stadtsekretärs Gendt (?) aus dem Ratsprotokoll, demzufolge der Beklagte (Zeller Damman) dem Kläger Schlebrügge verspricht, vor Jacobi (1780) 49 Reichstaler und 14 Schillinge zu zahlen und die restlichen 30 Reichstaler in jährlichen Raten von 10 Reichstalern zuzüglich 4 Prozent Zinsen zu begleichen.10.17 Dezember 1780Amtmann Jo. Rud. v. Lotten bittet um Ratskonsens, für Kötter Damman die Forderung des Kanonikus Schlebrügge von 53 Reichstalern, 23 Schillingen und 4 Pfennigen begleichen zu dürfen.[Rückvermerk:] (Stadtsekretär Cramer gibt positiven Bescheid gemäß Ratsbeschluß vom 11. Dezember 1780.)10.18 27. September 1749Christopf Schmedding, Administrator des Magdalenenhospitals, quittiert der Frauen Udinck, Amtmannin zu St. Antonius, aus einer Zahlung des Dammans Kotteren 50 Reichstaler erhalten zu haben.10.19 Juli 1734 (zu 10.3 und 10.4)Schreiben des Johan Niehuess, genannt Dammans Kötter, an Bürgermeister und Rat der Stadt Münster mit der Bitte, ihm Bauholz zuweisen zu lassen und eine Regelung für den Erbfall zu treffen. Johan Niehuess besitzt den Kotten seit 27 Jahren und hat 6 Kinder aus erster und zweiter Ehe. Seine dritte Frau will ihr Kind in das Erbe einsetzen und die Tochter Lißebet, die zuletzt den Haushalt geführt hat, ganz ausschließen.[Rückvermerk:] p. L. den 26. Julij 1734 in Cong. Senatus.10.20 Juni 1730 (zu 10.3 und 10.4)Schreiben des Amtmanns Anton Bernardt Udinck an Bürgermeister und Rat der Stadt Münster mit der Anzeige, daß Joan Damman mit den Zahlungen an das Antoniushospital mit über 20 Reichstalern im Rückstand sei und mehrere Kreditoren einen Rechtsstreit gegen ihn führten, wozu Unglücksfälle wie Krankheit und Viehsterben beigetragen haben könnten.[Rückvermerk:] A, Pr. et Lect. in Cong. Senatus V. den 16. Junij 1730 (mit Vermerk des Stadtsekretärs Koerdinck, daß ein Judicium verd. herbeizuführen wäre, falls der Kotter Daman sich nicht aus den Schulden erretten könnte).10.21 18. Juni 1730Protokollauszug des Notars und Amtmanns A. B. Üdinck, demzufolge Kotter Damman vor den Provisoren Veltwisch und Osthuß und dem Amtmann seine Schulden im einzelnen benennt, die sich auf insgesamt 136 Reichstaler bei 19 Kreditoren belaufen.[Vermerk:] B.10.22 19. Juni 1730Schreiben des Amtmanns Anton Bernardt Udinck an Bürgermeister und Rat mit der Anzeige, daß der Kotter (Damman) 136 Reichstaler Schulden benannt hat, aber nur von zwei Kreditoren wegen 12 und 14 Reichstalern angefochten wird.[Rückvermerk:] p. in Cong. Senatus, L. den 19. Junij 1730.
[Umschlagvermerk:] (Ketteler:) betr. den dem Armenhause ad S. Antonium gehörenden Kotten Damman im Ksp. Hiltrup. Verpachtungen 1706, 1708, 1742, 1754. Schulden und Ablösung 1629, 1773, 1749, 1780.



1685 - 1691
Rechtsstreitsache Antoniushospital gegen die Witwe Maria Meyer, geb. Kentrup


11.1 Mai - September 1691Auszüge des Gerichtsschreibers Henr. Modersohn aus den Gerichtsprotokollen in der Sache Amtmann Joan Vdingh, vertreten durch Prokurator Deiterß, gegen Maria [...] Kendrup Witwe Jobst Meyer, vertreten durch Prokurator Ketteler, wegen 13 Reichstalern rückständiger Pachtgelder von Beerningß Erbe.[Rückvermerk:] Acta conscripta pro opp.[Rückvermerk:] abgetaen.11.2 30. Mai 1691Prokurator Ketteler übergibt einen richterlichen Befehl des Gografen vom 10. September 1685, demzufolge im Streit zwischen dem Amtmann des Antoniushospitals und der Witwe Meyer ein Vergleich erzielt worden ist.[Rückvermerk:) A, prod. Merc. 30. May [1]691.11.3 10. September 1685Der Gograf Henr. Timmerscheidt weist den Vogt von Nienberge an, dafür zu sorgen, daß das Sommerkorn auf den durch die Witwe Meyer von Beernings Erbe gepachteten Ländereien bei Strafe von 20 Goldgulden nicht von den Provisoren des Antoniushospitals entführt wird, und spricht der Witwe Meyer das Sommerkorn auf den Ländereien des Beernings Erbe zu, soweit damit der Wert des Winterkorns, das durch die Provisoren von den von Witwe Meyer gepachteten Ländereien entführt worden ist, abzüglich des jährlichen Pachtgelds, erreicht wird. [Rückvermerk:] B.11.4 24. April 1691Vollmacht des Amtmanns Joh. Üdinck für Prokurator Joherm. Deiters in der Sache gegen die Witwe Meyersche vor dem Gogericht Merst, auf gedrucktem Formular.[Rückvermerk:] C, prod. 4. Julij 1691.11.5 4. Juli 1691Prokurator Joherman Deiterß verweist auf den am 1. April 1689 vor Bürgermeister Timmerscheidt erzielten Vergleich, demzufolge die Meyersche die Pachtgelder von 8 Reichstalern für 1688 nicht und für 1689 nur mit 1 Reichstaler zu zahlen hatte, verlangt dafür den Beleg und fordert, weitere Ansprüche abzulehenen.[Rückvermerk:] D, prod. 4. Julij 1691.11.6 19. September 1691Die Meyersche wird gerichtlich aufgefordert, den Original-Vergleich von 1689 vorzulegen, Kopie.11.7 20. September 1691Rechnung des (Amtmanns) Joh. Üdinck über rückständige Zahlungen der Witwe Jobst Meyers zu Nyenberge von 16 Reichstalern, 4 Schillingen, mit Quittungen über Zahlungen, die der Sohn Johan am 29. September und am 29. oktober getätigt hat, Kopie.11.8 September (?) 1691Rechnung des Prokurators Joherman Deiters in der Sache des Amtmanns Johan Vdinck gegen Witwe Meyer zu Nienberg.[Rückvermerk:] bezahlt.
[Umschlagvermerk:] (Ketteler:) Akten. Klagsache Armenhaus ad S. Antonium / Witwe Jobst Meyer in Nienberge. 1691.(Kurzregest: Ketteler S. 72)



1680 - 1795
Verwaltungs- und Finanzangelegenheiten des Antoniushospitals


12.1 UndatiertBriefumschlag mit aufgedrücktem Siegel der Kirche zu Kinderhaus, gerichtet an die Armenkommission.12.2 18. September 1686 (zu 13.3)Das Domkapitel beschließt, daß die Herren Kemper, Poppe und Moll den Armen der Antoniuskapelle wegen erlittenen Brandschadens je 4 Reichstaler zahlen sollen. Kopie des Sekretärs J. Mauritz Bisping.12.3 10. September 1681Auszug des Stadtsekretärs Christ. Bern. Detten aus dem Ratsprotokoll vom 10. September 1681, demzufolge die Herren Hobbeling, Themming und Reping die Baufälligkeiten der Antoniuskapelle inspiziert haben. Es ergeht ein Auftrag an den Amtmann, von den Mauer- und Zimmermeistern einen Kostenplan für die Reparaturarbeiten zu beschaffen.12.4 1680Rechnung des Emonitors Rodorff über rückständige Zahlungen des Kornzehnten aus den drei Kapellenkempfen vor dem Mauritztor für die Jahre 1650-1679.[Rückvermerk:] Copia extractus Registri Decimarum.12.5 Undatiert Liste der Häuser in Münster, aus denen das Antoniushospital Renten bezieht.Dabei: Kopie desselben.12.6 Undatiert (um 1700)Auszüge des Amtmanns Joann. Üdingh aus dem Register des Antoniushospitals, die Zahlung einer Rente von 1 Goldgulden aus dem Erbe Houeken (Hovinck, Houinck) in Hoetmer betreffend, für 1588, 1598, 1601, 1631, 1665 und 1668, mit Hinweisen auf einzelne Zahlungsrückstände.12.7 2. Dezember 1805Domdechant und Domkapitel bestätigen, daß das Antoniushospital die jährlich an die Domkellnerei zu zahlende Rente von 4 Schillingen, 2 Deut mit 8 Reichstalern, 9 Schillingen, 4 Deut abgelöst hat, geschrieben von Domsekretär Scheffler, genannt Boichorst. Aufgedrücktes Papiersiegel.12.8 (1727?)Bericht des Amtmanns Anton Bernardt Üdinck mit Registerauszügen, die belegen, daß die Antoniusarmen aus der Lambertispeckpfründe zunächst 12 Schillinge (1570), dann 14 Schillinge wöchentlich oder 26 Reichstaler jährlich (1652, 1657, 1680-1720) bezogen haben. Daneben hat das Antoniushospital seit 1656 eine Kapitalschuld von 282 Reichstalern gegenüber der Lambertispeckpfründe, auf die eine Pension gezahlt wird. Das Magdalenenhospital hat für 1726 an rückständigen Renten 17 Reichstaler, 25 Schillinge an das Antoniushospital zu zahlen. Eine Rente von 2 Schillingen, die das Antoniushospital an das Magdalenenhospital zu zahlen hat, wird durch Verrechnung mit den Schulden abgelöst.12.9 (1714?)Auszug des Amtmanns Johan Vdinck aus den Registern des Antoniushospitals für die Jahre 1679 und 1695, denenzufolge Else Kampmans in das Antoniushospital und ihr Ehemann in das Magdalenenhospital aufgenommen worden ist. Eine Rente von 2 Reichstalern auf ein Kapital von 40 Reichstalern aus Roberdings Haus und Gadem, vor dem Servatiitor hinter Buttes Haus gelegen, diente beiden zur Pension und fiel nach dem Tod des Ehemanns als Geschenk an das Antoniushospital. Gemäß Register von 1695 ist die Rente für 1672-1676 gezahlt worden und seitdem rückständig.[Rückvermerk:] Extractus Registri Hospitalis Sti. Antonij de Anno 1679, betreffendt Roberdings hawß vnnd gademb, den 11ten aug. 1714 hujus cop. deliberaui Pauli Kuhman [...]12.10 August - November 1704Ausgabenrechnung des Amtmanns Johan Vdinck für einen zum Antoniushospital gehörigen Neubau.[Rückvermerk:] (Copia, gestrichen) designatio deßen, waß ein Zeitlicher Amptman deß Hospitalis Sancti Antonij behueff Deß newen dahselbst angefangenen gebewes auß Commission der herren an gelde außgelagt haet, vnndt seind wie hierein vermeldete quitungen vnterhandt M. geert Palster Zimmermannen (bey, gestrichen) den justificatorijs Dieses Jahrs Rechnung beygelagt worden, hujus originale vnndt dehem selben beygelagte original quitung M. geerten Zimmermanß seindt bey der Rechnung durch h Doctor Werneke per totum nach gesehen, nachgerechnet vnnd demneest mit dem viso sub 28. Novembris [1]704. vberschriben worden gleich anderen [...] 12.11 28. November 1728 (dazu 17.3)Schreiben der verwitweten Freifrau Reck zu Heessen an Bürgermeister und Rat mit dem Angebot, sich wegen der von Amtmann Üding geforderten 260 Reichstaler an rückständigen Pensionen auf ein Kapital von 100 Goldgulden zu vergleichen und den Rückstand, von dem sie nichts weiß, mit 150 Reichstalern abzugelten, mit einer Vollmacht für Vikar Rheinen.12.12 Januar 1728 (dazu 17.3)Schreiben des Amtmanns A. B. Üdinck an Bürgermeister und Rat mit Auszug aus den Registern, den Heßischen Rückstand betreffend. Demnach standen bis 1653 75 Reichstaler und bis 1715 446 Reichs-taler aus, wovon (ca. 1715) 185 Reichstaler gezahlt worden sind. Seitdem ist der Rückstand incl. Zinsen um weitere 79 Reichstaler angewachsen, es sind davon aber nur 73 Reichstaler gezahlt worden.[Rückvermerk:] p. Lect. in Cong. Senatus V. den 9. Januarij 1728.12.13 Juni 1776Beschwerdeschreiben an Bürgermeister und Rat wegen des nach Erdbewegungen in das Antoniushospital eindringenden Wassers.[Rückvermerk:] Lect. et approb. in Cong. Senat. Ven. den 21ten junij 1776.12.14 15. Mai 1789Memorandum an den Syndicus Reine mit der Bitte, in den Beratungen von Domkapitel und Ritterschaft eine andere Lösung als den bisher wegen der Anlage der Promenade vorgesehenen Abbruch und die Verlegung des Antoniushospitals, die dreimal so viel wie die veranschlagten 1500 Reichstaler kosten würden, anzustreben.12.15 April 1795Schreiben des Amtmanns Frans Greshoff an Bürgermeister und Rat, die Bitte des Zeller Hengsman vom 27. Februar 1795 um Bauholz betreffend. Demnach sind dem Zeller, der fünf weitere Bäume benötigt, bisher schon 16 Bäume angewiesen worden. Außerdem fragt der Amtmann, was mit einem silbernen Meßbecher geschehen soll, den ihm der Küster der Kapelle gegeben hat.[Rückvermerk:] Antoni.[Rückvermerk:] Praes. in Cong. Sen. Ven. 10. Aprilis 1795.
[Umschlagvermerk:] (Ketteler:) Verschiedene Stücke.



1597 - 1776
Verwaltungsangelegenheiten des Antoniushospitals


13.1 9. März 1597Bürgermeister und Rat der Stadt Münster setzen Hermann Picker als Amtmann der Armen der Antoniuskapelle ein, mit ausführlichen Bestimmungen. Es verbürgen sich Seuerin Stettenkamp, Färber, und Henrich Picker, Goldschmied.Kopie.[Rückvermerk:] Alte Ambtmans in St. Antonij Capellen bestallunge, N. 22.13.2 Dezember 1641Schreiben des Amtmanns Jorgen Bruns an Bürgermeister und Rat der Stadt Münster mit der Bitte, das baufällige Wohnhaus vor dem Mauritztor, aus dem der Amtmann die Pacht bezieht, dem gegenwärtigen Bewohner zu verkaufen, da das Antoniushospital unter großem Geldmangel leidet. Für eine Gesamtsumme von 1493 Reichs-talern müssen Pensionen gezahlt werden, dazu kommen akute Schulden von 122 Reichstalern. Nachdem die kaiserliche Armee 1633 und 1634 das Korn der Armen abgeschnitten hatte, ist das Antoniushospital beim verstorbenen Amtmann Greuingk mit über 350 Reichstalern in Schulden geraten. Zur Abfindung der Erben war anderweitig Geld aufzunehmen. Nach dem Amtsantritt des Jorgen Bruns 1635 sind binnen zwei Jahren 31 Kühe gestorben, die ersetzt werden mußten, nur 1 Kalb blieb am Leben. 21 Personen, Bewohner und Bediente, sind täglich zu speisen.[Rückvermerk:] Designatio grauaminum whadurch die Armen St. Anthonij Capellen beschwert Vnd zuruck kommen seindt.[Rückvermerk:] S. Antonij Capellen b[etreffendt], Lectum in Cong. Sen. Ven. 13. Decembris anno 1641, nil decisum.13.3 September 1686 (zu 12.2)Schreiben des Amtmanns Joann. Udingh an Bürgermeister und Rat mit der Bitte um finanzielle Unterstützung für die mit über 200 Reichstalern veranschlagten Reparaturen nach dem Brand vom 26. August 1686, der im Hinterhaus von Bäcker Ouerman ausgebrochen ist und die Kapelle sowie das Armen- und das Bauhaus beschädigt hat.[Rückvermerk:] Lunae den 2. Septembris 1686 In Congregatione Senatus (Auszug des Stadtsekretärs Detten aus dem Ratsprotokoll, demzufolge 50 Reichstaler aus der Gruetkasse und 20 Reichstaler aus der Zumsandischen Fundation gegeben werden, des weiteren der Landesherr sowie Dom- und andere Kapitel um Hilfe ersucht werden sollen, und Auftrag an die Provisoren, den Schaden zu inspizieren).13.4 2. September 1686Anweisung an (den Gruetherrn?) Frantz Herman Frye, an das Antoniushospital wegen Brandschadens 50 Reichstaler auszuzahlen, ausgestellt von Stadtsekretär Detten, Kopie.13.5 Juli 1681Schreiben des Amtmanns Joann. Udingh an Bürgermeister und Rat mit der Bitte, Bürger und Einwohner der Stadt Münster zu Spenden für Glocke, Uhrwerk und Reparatur der baufälligen Kapelle aufzurufen.[Rückvermerk:] Veneris 18. Julij 1681 In Congregatione Senatus (Stadtsekretär Detten vermerkt, daß die Kapellenherren beauftragt worden sind, den Schaden zu inspizieren).[Rückvermerk:] Vnderschiedtliche jura St. Antonij capellen armen betreffendt.13.6 13./14. April 1644Stadtsekretär Hollandt verzeichnet nach den Angaben der Provisoren Henrich Bunichman und Peter Hegeler Inventar, Vieh und Vorräte des Antonius-Armenhauses, da der Rat plant, eine neue Hausordnung zu erstellen. An Vieh werden genannt 14 Kühe, 1 Ochse, 4 Bullen, 3 Stercke, 4 jährige Kälber und 10 Milchkälber. Das Korn lagert auf dem Kapellenboden.Zeugen: Johan von Wulffen, Pförtner, und Heiderich von Rupen, Köster.[Rückvermerk:] in dem vthoge befindet sich ehrstlich, waß anno 1594 vnd 1595 1. die Armen gegessen, 2. Acta discussionis Dammans, 3. ein oldt buch oder nachrichtung wegen der Armen Kempfen, 4. Armen Rolle.13.7 23. März 1776Auszug des Aktuars Trost aus dem Protokoll der Ratskommission, die die Rechnungen des Antoniushospitals für 1771-1774 geprüft hat. Die Rechnungen für 1769-1773 gehen ins Ratsarchiv.[Rückvermerk:] Lectum in Cong. Senatus, Veneris den 26ten April 1776.[Rückvermerk:] cop. hujus accepi, v. 30. may 1776, lotten.



1628
Beschwerden über den Amtmann Bernhard Westhaus


14.1 Juli (?) 1628Beschwerden der Armen über den neuen Amtmann, die Versorgung mit Kohlen (?), Lebensmitteln, Kerzen etc. betreffend. Niederdeutsch.[Rückvermerk:] Cuerela pauperum S. Antonij.[Rückvermerk:] Lectum 4. augusti 1628.14.2 28. Juli 1628Die Deputierten Leistingh, Kettwich und Stael befragen Bediente und Bewohner/-innen des Armenhauses der Antoniuskapelle wegen der Beschwerden über den Amtmann. Diesem wird vorgeworfen, übermäßige Anteile an Butter, Fleisch, Korn, etc. an sich zu nehmen, selten anwesend zu sein, einen Bewohner geschlagen zu haben etc. Befragt werden die Köchin Maria Pattkampff sowie Agnes Kocks, Herman Cappenbergh, Herman Storck, Maria Dammans, Ditterich Heinck, Henrich Schomacher und Johan Wettendorpff.[Rückvermerk:] Bericht Der Armen in Antonij Capellen b[e-treffendt] in spem Amptmannum, Lectum in Cong. Sen., Ven. 4. Augusti 1628. 14.3 19. August 1628Beschwerden des Amtmanns Bernhart Westhauß, daß die Armen die Bestimmungen der Rolle nicht einhalten (Diebstahl, üble Nachrede, Nichthalten der Gebete etc.).[Rückvermerk:] Amptmans in Antonij Capellen bericht und obseruata.14.4 26. August 1628Schreiben des Amtmanns Bernhard Westhauß an Bürgermeister und Rat mit der Bitte, seinem Minimalvorschlag über die Einkünfte für das Amt zuzustimmen oder selbst zu bestimmen, was dem Amtmann zukommen soll. Den Unwillen der Bewohner sieht er darin begründet, daß sie in der wirtschaftlich relativ guten Situation mit der Verpflichtung zur Bescheidenheit unzufrieden sind.[Rückvermerk:] Amtmann der Armen in Antonij Capellen Westhaus entschuldigung und bitt, ps. ven. 19. Octobris 1628.
[Umschlagvermerk:] (Ketteler:) betrifft: beschwerden der Armen im Armenhause ad S. Antonium über den Amtmann bernard Westhaus wegen der Verschlagung und die Untersuchung der Sache, 1628.



1656 - 1664
Gesuch des Amtmanns der Antoniuskapelle Herman Holthaus um Befreiung von Schatzungen


15.1 7. Juli 1664Schreiben des Amtmanns Herman Holthauß an Bürgermeister und Rat mit der Bitte, wie sein Vorgänger Storck von bürgerlichen Auflagen befreit zu bleiben, zumal er den Armen bei Amtsantritt 1656 ein Kapital von 300 Reichstalern versprochen und ihnen die jährliche Rente von 15 Reichstalern bereits überlassen hat.[Rückvermerk:] Ahn herren Burgermeisteren vndt Raht der Statt Munster Vndertheniges memorial neben extract donationis sub manu Notarij detten vndt zweyen Atte. stat. sub A et B Hermansen Holthauß Ambtman der Armen in S. Antonij Capellen.[Rückvermerk:] Lect. Lunae 7. Julij 1664 (Der Rat akzeptiert die Begründung, hält aber daran fest, die Schatzungsordnung des Landesherrn einzuhalten, und verlangt, daß 1 Reichstaler gezahlt wird).15.2 19. Dezember 1656Vor dem Notar Gerhard Detten überweist der Amtmann Herman Holthauß den Antoniusarmen 300 Reichstaler und die jährliche Pension von 15 Reichstalern.Zeugen: Sander Pennekampf und Joann Philipp Mensing. Kopie.[Rückvermerk:] Beilag ad Supplic herm. holthauß.[Rückvermerk:] Copia Documenti Recognitionis hermanßen holthauß Ambtman in St. Antonij Capellen Vf 300 Rthr. Capitall, Pensio 15 Rthr., A[nn]o 1657 erstfallig.[Rückvermerk:] Lect. Lunae 7. Julij 1664.15.3 1. Juli 1664Elisabet Brune, Moder zu Nissinck, und die Conventual-Junfern Clara Westerhoff und Clara Brune bescheinigen, daß ihr verstorbener Vater bzw. Großvater Georg Brune 19 Jahre lang Amtmann der Antoniusarmen und währenddessen von allen bürgerlichen Lasten befreit gewesen ist.[Rückvermerk:] Attestatum sub lit. A ad supplic. herm. holthauß, Lunae 7. Julij 1664.15.4 1. Juli 1664Agnes Betterman, to der tit Amptman (?), und Henr. Storck junior bescheinigen, daß ihr verstorbener Ehemann bzw. Vater Henrich Storck sechs Jahre lang Amtmann der Antoniusarmen und währenddessen von allen bürgerlichen Lasten befreit gewesen ist.[Rückvermerk:] Attestatum sub lit. B. ad supplic. herm. holthauß, Lunae 7. Julij 1664.
[Umschlagvermerk:] (Ketteler:) Gesuch des Amtmanns der Antoniikapelle herman Holthaus um befreiung von Schatzungen, 1664.



ca. 1668
Status der Armen der Antoniuskapelle, erstellt auf Befehl des Landesherrn von Amtmann Herman Holthauß, unter den Provisoren Dr. Wilbrandt Staell und Licentiat Saurmundt. Dargestellt werden Verfassung und Finanzen des Armenhauses.


Inhalt:Das Hospital der Antoniuskapelle ist in das Werckhauß in der Wegesende transferiert (pag. 1).Es sollen acht Männer und acht Frauen im Haus wohnen, es sind zur Zeit aber nur zehn Personen (pag. 7).Abschrift der Rolle von 1540 (pag. 1-7).Bemerkungen zu Verfassung und Besitzstand (pag. 7-10).Verzeichnis der sieben vor dem Mauritztor gelegenen Kempe (pag. 11-12).Verzeichnis der gewissen Renten (pag. 14-20).Verzeichnis der ungewissen Renten (pag. 20-25).Inhaltsverzeichnis (pag. 29-30).Verzeichnis der jährlichen Zahlungen (pag. 31-39).Nachtrag über Zahlungen an die Armen (pag. 41-42).
[Umschlagvermerk:] 4.[Umschlagvermerk:] Status redituum S. Anthonij Capellae Armen.
Bemerkung :
Heft, paginiert, 42 Seiten.



18. Jahrhundert ?
Finanzangelegenheiten und Rechtssteitsachen des Antoniushospitals


17.1 (18. Jahrhundert?)Inhaltsverzeichnis aus einer Aktenbildung:1. Rentverschreibung des Hospitals für Lic. Saurmont auf 100 Reichstaler Kapital von 1669 (= 20.7!) 2. Kautionsschein für das Register von 1721 (= 20.1!)3. Jahresrechnung der Einnahmen und Ausgaben für 17044. Status redituum (= 16!)5. Jahresrechnungen 1729-17306. Jahresrechnungen 1620, 1729 und 1731.17.2 31. Juli 1797Protokollauszug des Gogerichts Backenfeld, geschrieben von F. A. Vollmar, demzufolge Bäcker Emmerich als Kläger, unter Beistand des Licentiaten Schmedding, im Streit mit Bäcker Hölscher als Beklagtem, unter Beistand von Stadtsyndicus Rheine, einen Vergleich erzielen. Beide wollen sich an der Ausbesserung der Hecke zwischen dem Feld des Klägers und der Weide des Beklagten beteiligen. Das Feld des Klägers gehört als Eigentum dem Wilhelm Hüger aus der Hinterlassenschaft de Tinnen, die Weide des Beklagten gehört im Eigentum dem Antoniushospital, vertreten durch Amtmann Gresshoff. Als Zeugen treten der Vogt Meyer und die Sattelleute Schulte Pleister und Vossborgman, beide Kirchspiel St. Mauritz, auf.[Rückvermerk:] (Notiz des Stadtsekretärs Meiteler, derzufolge der Vergleich am 11. August 1797 vom Rat ratifiziert worden ist.)(= Selbe Handschrift wie Zwölfmännerhaus-Umschlagvermerke?)17.3 (1718?) (zu 12.11-12.12)Verzeichnis des Amtmanns Johan Vdinck über die restierenden Pensionen des Herrn von der Recke, Herr zu Heeßen, demzufolge für die Jahre 1688-1718 210 Reichstaler gezahlt worden sind, für die davorliegenden Jahre aber noch 242 Reichstaler aus einer jährlichen Pension von 5 1/2 Goldgulden ausstehen.17.4 August 1783 (zu Belege 4002.3, 1783)Zwei Protokollauszüge des Stadtsekretärs Cramer vom 4. und 22. August 1783, denenzufolge Amtmann Lotten für den Neubau am Gasthaus dem Emonitor Schräder 100 Reichstaler vorzuschießen hat, mit Quittung des Joan Herman Schraeder vom 4. September 1783, auf ein Blatt untereinander geschrieben.[Rückvermerk:] originale ad senatum, C.[Rückvermerk:] visum den 15. novembris 1783.17.5 7. September 1784 (zu Belege 4002.4, 1784)Meister Joseph Ramers ersucht den Notar Brinckman, seine Kapitalschuld von 150 Reichstalern bei Amtmann von Lotten zu kündigen.[Rückvermerk:] A, visum 18. novembris 1784.



nach 1562
Urkundenverzeichnis, Rechte und Einkünfte der Antoniuskapelle, mit Regesten zu Urkunden aus den Jahren:1350 (Urk. 1), 1368 (Urk. 3), 1503, 1526 (Urk. 36), 1468 (Urk. 12), 1375 (Urk. 6), 1368 (Urk. 4), 1426 (Urk. 7), 1547 (Urk. 41), [1363] (Urk. 2), 1562 (Urk. 49), 1475 (Urk. 14), 1478 (Urk. 16), [1483] (Urk. 19), 1511 (Urk. 30).


Enhält Regest einer Urkunde von 1503 In Vigilia St. Andreae Apostoli:Vor dem Offizial verkaufen Berndt Droste und seine Ehefrau Marie, Bürger in Wolbeck, dem Herbard Meinershagen, Rektor der Antoniuskapelle, für 20 Goldgulden eine jährlich in termino Andreae fällige Rente von 1 Goldgulden aus ihrem Haus und Hof in Wolbeck zwischen den Häusern des Euert Molner und des Neuhaus, aus dem Langenkamp zwischen den Kempen des Johan Droste und aus vier Stücken Land auf dem Wolbecker Esch.



nach 1565
Urkundenverzeichnis der Renten der Antoniuskapelle für Brot und Wein, mit Regesten zu Urkunden aus den Jahren:1500, 1565, 1515, 1549 (Urk. 43), [Undatiert], 1553 (Urk. 44).


Enthält Regesten der folgenden Urkunden:1. Mai 1500 (feria 6 quasimodo). Vor dem Offizial verkaufen Johan von Heiden und seine Ehefrau Aleke dem Herbart Meinershagen, Rektor der Antoniuskapelle, für 20 Goldgulden eine jährlich in termino Cantate fällige Rente von 1 Goldgulden aus ihrem Erbe Dietmaring im Kirchspiel Oesterwicks.12. Dezember 1565 (am abent Luciae). Bertholt Bischopinckh und seine Ehefrau Elsa vermachen dem Johann Herkendorff, Pastor der Antoniuskapelle, eine jährlich in termino Luciae fällige Rente von 1 1/2 Gulden aus ihrem Erbe Schulte thom Diekhoff im Kirchspiel Westbeuueren, in der Dorfbauerschaft gelegen, und aus ihrem Haus auf der Saltstrasse zwischen den Häusern des Johan Ouerhage und des Johan Bischopinck thon Einekinckmoller. Es verbürgt sich Albert Clauor tho Daruelt.1. Februar 1515 (In profesto Purificationis Mariae). Vor Henrich Ludewich genannt Duuell verkaufen Kosman Vrische und seine Ehefrau Else dem Henrich Glandorf und seiner Ehefrau Catharina für 12 Goldgulden eine jährlich in termino Lichtmeß fällige Rente von 1 Mark aus ihrem Haus in Warendorf und aus vier Gärten vor dem Münstertor. Es verbürgen sich Henrich von Oer und Rotger Harnschmaker. Dabei ein Wilbrief von 1560 In profesto Michaelis und eine gerichtliche Immission, gesiegelt durch den Offizial und den Richter in Warendorf.[Undatiert] (ca. 1480). Vor dem Notar [Ungenannt] verkaufen Albert Becker und seine Ehefrau Elisabeth, Bürger in Wolbeck, dem Joannes Wulfhagenn, Vizekurat in Angelmodde, eine jährlich halb zu Ostern und halb zu Michaelis fällige Rente von 1/2 Mark aus ihrem Haus in Wolbeck, gelegen auf der Konningstraß zwischen Steintor und Hofstrasse zwischen den Häusern der (?) Wineke und des Arnold Kortereich. Lateinisch.



1614 - 1800
Urkunden und Schuldverschreibungen des Antoniushospitals


20.1 29. Januar 1721 (vgl. 17.1)Vor dem Stadtsekretär gelobt der neue Amtmann Anton Bernardt Vdinck, seine Pflichten zu erfüllen. Es verbürgen sich Hinnericus Joanninck und Anna Maria Hock, Frow Ioanick.[Umschlagvermerk:] 2, Cautionsschein behuef des registri deren Armen ad Sanctum Antonium de Anno 1721.20.2 1754-1773 (zu 10)[Umschlagvermerk:] Dammans Erbe betreffend, ad Registrum Hospitalis Sancti Antonii gehörig.20.2.1. Juli 1771Schreiben des Amtmanns Jo. Rud. v. Lotten an Bürgermeister und Rat mit der Bitte, die Provisoren zu beauftragen, das baufällige Haus auf dem Erbe Damman im Kirchspiel Hiltrup zu inspizieren.[Rückvermerk:] (Notiz des Stadtsekretärs Cramer über den Ratsbeschluß vom 22. Juli 1771 mit positivem Bescheid.)20.2.2 17. November 1766Auszug des Stadtsekretärs Koerdinck aus dem Ratsprotokoll, demzufolge die Verpachtung des Dammans Erbe an die Witwe Alberman und deren verheirateten Sohn um zwölf Jahre verlängert wird.20.2.3 Undatiert (1772?)Aufstellung des Meisters Martin Niemöller über den Bedarf an Bauholz für den Neubau auf Dammans Erbe.20.2.4 21. Dezember 1754 (vgl. 10.8)Gemäß Ratsprotokoll vom 17. Dezember 1754 verpachten die Provisoren und Amtmann Jo. Rud. v. Lotten den Eheleuten Bernardt Alberman den Dammans Kotten für weitere zwölf Jahre ab Martini 1754.20.2.5 Januar 1773 (vgl. 10.14)Schreiben des Amtmanns Jo. Rud. v. Lotten an Bürgermeister und Rat mit der Anzeige, daß der Zeller Damman von Kanonikus Schlebrugge für 90 Reichstaler ein Haus im Kirchspiel Alberslohe kaufen will, um sich davon einen Neubau errichten zu lassen.[Rückvermerk:] praes. et Lectum in Cong. Sen., Lunae den 25ten januarij 1773. 20.2.6 15. Februar 1773 (vgl. 10.14)Auszug des Stadtsekretärs Cramer aus dem Ratsprotokoll, demzufolge dem zwischen Kanonikus Schlebrugge und Zeller Damman getätigten Verkauf eines Hauses von Veltmans Erbe im Kirchspiel Alberslohe unter Verpfändung der Güter des Dammans Erbe zugestimmt wird.20.3 15. April 1633Die Bürgermeister Johan Herdinck und Henrich Freye Vendt und der Ratsherr Johan Herde überweisen als Testamentsvollstrecker des verstorbenen Ratsherrn Dieterich zum Sande den Provisoren der Antoniusarmen Jobst Bock zur Heimbßburg und Henrich Körding 50 Reichstaler, die die Eheleute Johan Steuening zum Broich und Maria Bischopinck mit Johan Eberhard Bock zum Greuinckhoffe als Bürgen im Jahr 1621 im Rahmen der Verschreibung einer jährlich in termino Laetare fälligen Rente von 15 Reichstalern für ein Kapital von 250 Reichstalern von dem Verstorbenen erhalten haben. Demzufolge erhalten die Antoniusarmen einen Rentenanteil von 3 Reichstalern. Ein Rentenanteil von 12 Reichstalern auf die Summe von 200 Reichstalern geht an die Speckpfründe.Drei aufgedrückte Siegel, die ersten beiden ab, und Unter-schriften des Johan Herding, des Henrich Frie Venth und des Johan Heerde.Original, Papier. [Rückvermerk:] Zur Anthonij Capellen gehorigh, N. 20.[Rückvermerk:] Antonij Capelle, 3.(Regest: Ketteler S. 63)20.4 14. September 1684Vor dem Notar Conrad Vetten nehmen die Eheleute Licentiat Johan Knippenberg, Ratsherr, und Maria Maximiliana Wulff von Prokurator Georg Henrich Deiterman 200 Reichstaler, von Junfer Elisabeth Clute 100 Reichstaler und von Johan Clute 150 Reichstaler auf, um damit den Weinhändler zum Venne abzufinden. Sie versprechen, die Summe binnen Jahresfrist zurückzuzahlen, und verpfänden eine Rentverschreibung über 500 Reichstaler, sprechend auf die Pfennigkammer, von 1632. Geschehen im Wohnhof Knippenberg am Alten Steinweg.Zeugen: Henrich Stuhle, Kleinschnitzler, und Henrich Winkelman, Schneider.Zeichen des Notars.Original, Papier.[Rückvermerk:] Documentum Recognitionis von 450 Rthllr. Capital vff herren Johan Knippenberg dero Rechten licentiaten etc. vnd Marien Maximilianen wulff Eheleuten behueff herren Georg henrich deiterman, Junfferen Elisabeth Clute vnd Johanßen Clute, N. 52.[Rückvermerk:] Prod. Merc. 26. Novembris [1]687.[Rückvermerk:] ad No. 3.(Regest: Ketteler S. 71) 20.5 2. April 1691Vor dem Notar Joannes Neuhoff übertragen die Eheleute Johan Rudolff Hoynck, Richter in Balve, und Maria Maximiliana Wulff, Witwe des verstorbenen Licentiaten Johan Knippenberg, sowie Johan Wilhelm Wulff, Vormund der Kinder aus der zweiten Ehe des Johan Knippenberg, dem Prokurator Georg Henrich Deiterman und der Junfer Maria Elisabeth Clute eine Rentverschreibung aus dem Jahr 1632 über 500 Reichstaler, sprechend auf die Landschaft, die Licentiat Knippenberg von dem Licentiaten Probsting geerbt hatte, da sie nicht in der Lage sind, das Darlehen von 450 Reichstalern, das sie im Jahr 1684 aufgenommen hatten, mit den Zinsen von inzwischen 123 Reichstalern zurückzuzahlen. Johan Melchior Knippenberg ist auch für seine Schwester, die Witwe des verstorbenen Dr. Holthauß, einverstanden. Geschehen im Haus der Witwe Mensing auf dem Vorschepoel.Zeugen: Hanß Jacob Karbgarn und Johan Gildemeyer.Zeichen des Notars.Original, Papier.[Rückvermerk:] Documentum cessionis einer Rhentverschreibung der Münst. Landschaft von 500 R.r. Von Irwittibenweib hern Lic. Knippenberg vnd dero erster ehe kindern Vormundern behueff Procuratorn deiterman vndt Junffern Maria Elisabetha Clute devota, N. 54.[Rückvermerk:] ad No. 3, Cession.(Regest: Ketteler S. 71)20.6 25. Juni 1792Vor dem Notar Friderich Christian Meiteler nimmt der Gewandschneider Jobst Mauriz Giese als Emonitor der Elisabeth-Armen zur Fortsetzung eines Baues von den Antonius-Armen 150 Reichstaler als Darlehen auf, die ihm durch den Ratsherrn und Kramer Gerhard Henrich Willing ausgezahlt werden. Das Kapital soll mit jährlich 4 1/2 Reichstalern verzinst und kann in jährlichen Raten von 25 oder 50 Reichstalern zurückgezahlt werden. Geschehen im Haus des Ratsherrn Willing im Katthagen.Zeugen: Clemens Kamp und der Faßbinder Hermann Schlencker.Zeichen des Notars.Original, Papier.[Rückvermerk:] Documentum Recognitionis über 150 r. Capital, sprechend auf das Armen hauß ad Sanctam Elisabetham aufr bergstraße dahier behuf des Armen hauses ad Sanctum Antonium dahier de 1792, Termino den 25ten Junius.(Regest: Ketteler S. 75)20.7 12. August 1669 (vgl. 17.1)Dr. Willbrandt Staell, Provisor, und Euerhard Wilhelmb Osterman, Amtmann, nehmen von dem Ratsherrn Johan Saurmondt ein Darlehen von 100 Reichstalern auf, das sie mit 5 Reichstalern verzinsen. Das Geld wird für die Renovierung des Antonius-Armenhauses, das nach der Einquartierung der landesherrlichen Soldateska ruiniert ist, benötigt. Eine von der Witwe des Notars Johan Hölscher dem Armenhaus testamentarisch vermachte Summe von 200 Reichstalern ist vor Ablauf des für die Baumaßnahmen günstigen Sommers von ihrem Erben Jacob Rudeßheimb, Kanonikus in Köln, kaum zu be-kommen.Kopie, Papier.[Rückvermerk:] Armen ad S. Antonium.[Rückvermerk:] a. in Majo 1686.[Umschlagvermerk:] 1, verschreibung uber 100 R. Capital auf Hospital oder armen hauß ad S[anc]tum Antonium hafftend behueff Hr. Licentiaten Saurmondt de 1669.(Regest: Ketteler S. 70)20.8 1627, 1629, 1646[Umschlagvermerk:] Diese Zwey Vrkunden sein vom Notario bertelß becken auß der Wittiben Ambtmannen holthauses brieffschafften auß geklaubt worden in meynung, daß solche deren Armen Sti. Antonij Capellen Angehoerten.20.8.1 28. Mai 1629Dechantin Margreta von Westerholt, Seniorin Elisabeth von Beueren, Agneß von Raesfeltt und das ganze Kapitel des Stifts Nottelen gestatten ihrem Eigenhörigen Berndt Schulte zum Baken aus dem Kirchspiel Nottelen, von Henrich Niters, Dechant in Nottelen, 100 Reichstaler aufzunehmen, um das Darlehen von Johan von Hoetmer, Bürger in Münster, zurückzuzahlen. Die Zinsen werden zu Pfingsten fällig.Aufgedrücktes Papiersiegel.Original, Papier.Darunter: 7. September 1646. Bernhardt von Mallinckrott, Domdechant, Conrad Westerman, Pastor in Ostb[evern], Henrich Holthaußen, Sekretär, und Henrich Nitor übertragen als Testamentsvollstrecker des verstorbenen Henrich Niters, Dechant in Nottelen und Domvikar in Münster, obige Verschreibung über 100 Reichstaler den Provisoren der Armenhäuser in Münster, da nicht genügend Bargeld vorhanden ist, um die Legate und Memorien zu bezahlen, die der Erblasser gestiftet hat. Allerdings sollen die Klarissen in Aldensel davon 30 Reichstaler erhalten.[Rückvermerk:] S[chulte] Baeckman in Parochia Nottelen Summa 100 Imp., Terminus Penthecostes, vi Imp., No. 50.[Rückvermerk:] Pro domibus Pauperum in Vrbe Monasteriensi, 42.[Rückvermerk:] Sch. Baken 100 reichsd[aller] dem hern dechanten schuldich.(Regest: Ketteler S. 62)20.8.2 17. März 1627 Vor dem Notar Henrich Schmeddingk nehmen die Brüder Johan Berndt und Adolff Gerdemans aus dem Kirchspiel Nottulen von den Eheleuten Henrich Hundebecke und Anna Hobbelingk aus dem Kirchspiel Appenhulse 50 Reichstaler auf, die sie nach einem Jahr in termino Munster Sendth in der Vasten mit den Zinsen zurückzahlen wollen. Geschehen im Haus des Notars auf der Aegidiistraße.Zeugen: Bernhardt Scharlaike und Henrich Eggebers.Kopie, Papier.[Rückvermerk:] Recognition Vff 50 Rthlr. sprechendt wahennt (?) Johann Berndt vnd Adolff Gerdemans gebrudere Kerspells Nottulen recognoscenten / Henrich Hundebecken Vnd Annen Hobbelings eheleuten verkofft sein, Terminus Ist Munster Sendth in der Vasten.20.9 16. Juli 1639Die Ratsherren Henrich van Detten und Johann Hanasch, Provisoren der Antonius-Armen, gestatten mit Billigung des Bürgermeisters Ernst Hofflinger den eigenhörigen Eheleuten Berndt Damman und Enneke Lohoman, den jetzigen Zellern des Dammans Erbe im Kirchspiel Hiltrup in der Beekebauerschaft, von Anna Stoltencampff, Witwe des verstorbenen Johan Vding, 50 Reichstaler für 1 1/2 Jahre aufzunehmen, und setzen Dammans Erbe als Pfand.Zwei aufgedrückte Siegel, davon ein Papiersiegel, und zwei Unterschriften.Original, Papier.[Rückvermerk:] Verschreibungh Von 50 R. Capitall Vff Damman in kerspell hiltrupff, Num. 37.[Rückvermerk:] Antonii Armenhaus.[Rückvermerk:] prod. 14. Aug. [1]674.(Regest: Ketteler S. 66)20.10 16. Juli 1639Kopie desselben.[Rückvermerk:] Copia Verschreibungh von 50 R Capitall vff damman in Kirßpell Hiltrup, Num. 37.20.11 1. April 1682Auszug des Notars Georg Henrich Deiterman aus einem von Notar Wendelin Rottendorff gefertigten Erbteilungsvertrag, demzufolge Catharina Dirxen, Junfer des Klosters zu Rehine (!), Henrich Ißfort als Ehevogt der Maria Dirxen, Berndt Henrich Dirxen, Stiftsvikar der Ludgerikirche, Clara Dirxen samt Ehemann, dem Notar Adolph Henrich Hartman, und Anna Margaretha Dirxen samt Ehemann, dem Balbierer Henrich Einhauß, als Erben des verstorbenen Abraham Dirxen, ihrem Miterben Henrich Lenfferding als Ehevogt der verstorbenen Elisabeth Dirxen zwei Konsensbriefe über je 50 Reichstaler, den einen für Damman in Hiltrup, den anderen für Kortewilde in Bosensell, überlassen, nachdem sie bei ihrem Zusammenkommen am 10. Dezember 1677 im Haus Lenfferding am Principal Marckt untern Bogen nicht in allen Punkten Einigung erzielt hatten. Geschehen im Haus des Notars Rottendorff am Fischmarckt.Zeugen: Die Kopisten David Nieberg und Johan Bernhardt Tiding.[Rückvermerk:] Extractus documenti divisionis Zwischen die Erben Abraham Dirxen an statt cessionis eines consensus auff Damman zu Hiltrup für die armen in St. Antonij Capellen.(Regest: Ketteler S. 66) 20.12 26. Mai 1682Vor dem Notar Georg Henrich Deiterman überträgt der Kramer Henrich Lenferding als Testamentsvollstrecker des Melchior Drolßhagen den Antonius-Armen zum Genuß einer jährlichen Pension einen Konsensbrief über 50 Reichstaler von 1639, von den Provisoren Henrich von Detten und Johan Hannasch für Dammans Erbe ausgestellt, den er als Ehemann der verstorbenen Elisabeth Dirxen aus der Erbschaft des verstorbenen Abraham Dirxen erhalten hat. Geschehen im Haus des Notars auf der Ludgeristraße.Zeugen: Karl Joannes Hülßhorst, Kopist, und Dietherich Bökers.Kopie, Papier.[Rückvermerk:] Documentum cessionis eines consensus auff das erbe Damman von 50 Rr. in solutum eines legati von Melchiorn Drolßhagen von Henrichen Lenferding auff die armen St. Antonij.(Regest: Ketteler S. 66)20.13 1793/1800(Die beiden folgenden Dokumente sind versiegelt zusammengebunden.)20.13.1 5. Mai 1800Protokollauszug des Notars Clemens August Hülseberg, demzufolge der Kramer Joseph Ense als Käufer des ihm von den Eheleuten Brandweinbrenner Joan Bernd Schlüter und Anna Maria Bögeman verkauften Hauses, gelegen im Hals bei der Grünen Stiege, Nr. 305, die auf dem Haus haftende Kapitalschuld von 100 Reichstalern zugunsten der Antoniusarmen übernimmt. Es verbürgt sich der Bäcker Frans Wideman. Geschehen im Haus des Notars in der Kirchherrenstiege.Zeugen: Friderich Meyberg und Wilhelm Otterpohl, beide Schreiber des Aktuars Rengeling.Stempel des Notars.Original, Papier.[Rückvermerk:] Visum d. 9. dec. 1800.(Regest: Ketteler S. 76)20.13.2 28. November 1793Vor dem Notar Friderich Christian Meiteler nimmt Höcker Joannes Schlüter, auch für seine Ehefrau Maria Anna Böckman, mit Genehmigung des Rates von Frans Gresshoff als dem Emonitor des Antoniushopitals 100 Reichstaler auf und verspricht, jährlich 3 Reichstaler und 14 Schillinge als Zinsen zu zahlen. Er verpfändet sein Haus in der Aegidii-Layschaft, Nr. 305. Es ve-bürgen sich die Eheleute Zimmermeister Bernard Zumbrink und Anna Elisabeth Thyer.Zeugen: Gerhard Henrich Bisping, Zinngießer, und Joann Bern. Hellmig, Zimmerknecht.Stempel des Notars.Original, Papier.[Rückvermerk:] Documentum Recognitionis respec. fidejussionis über 100 Rd. Capital auf die Eheleute hiesigen höckers Joan. Schlüter und Maria Anna Böckman behuf des Hospitals ad Sanctum Antonium dahier, Termino 28. Novembris.[Rückvermerk:] ps. den 26ten Novembris 1794.20.14 17. September 1796Maximilian Franz, Erzbischof von Köln, Bischof von Münster etc., Domdechant und Kapitel, Henrich Wilhelm von Dincklage im Namen der Ritterschaft und Bürgermeister und Rat der Stadt Münster nehmen von den Antonius-Armen 1400 Reichstaler auf und versprechen, 42 Reichstaler jährlich an Zinsen zu zahlen.Original auf gedrucktem Formular, Papier.Vier aufgedrückte Papiersiegel.[Rückvermerk:] Armen ad St. Antonium.(Regest: Ketteler S. 77)20.15 7. September 1776Vor dem Notar Paul Matthias Brinckman nimmt der Uhrmacher Joan Henrich Frischauff Junior, auch für seine Ehefrau Anna Gertrud Drieling, von Prokurator van Lotten als Amtmann des Antoniushospitals 100 Reichstaler auf, um den Neubau seines abgebrannten Hauses im Kirchspiel Martini fortzusetzen, und verspricht, jährlich 3 1/2 Reichstaler Zinsen zu zahlen. Es verbürgen sich die Eheleute Schlosser Joan Henrich Köster, Schmiedeamtsverwandter, und Maria Gertrud Hüllinghoff.Zeugen: Gotfrid Rave, Hechelmacher, und Friderich Tecklenburg, Schuhknecht, wohnhaft bei Schuhmacher Schetter.Aufgedrücktes Papiersiegel.Original, Papier.[Rückvermerk:] Documentum recognitionis et respec. fidejussionis über 100 Rthlr. zu 3 1/2 per cento, sprechend auf die Eheleute uhrmachern Frischauff junioren behuef des Hospitalis ad Sanctum Antonium, Termino septima septembris.[Rückvermerk:] visum den 4ten novembris 1777.(Regest: Ketteler S. 74)20.16 6. September 1776Auszug des Stadtsekretärs Cramer aus dem Ratsprotokoll, demzufolge dem Frischauff junior die Bewilligung erteilt wird, von Tutor Asbeck und von Amtmann Lotten je 100 Reichstaler für den Neubau seines Hauses aufzunehmen.20.17 1654/1680[Umschlagvermerk:] 3, original Vergleich wegen der Von Rahts Verwanten Roters Sahl. denen Armen hauseren am Buddenturm wie auch Hagedorns, Antonii Kapellen und den speckfreunden Vermachter legatorum de Anno 1680.[Vermerk:] Zur Armen Fundation Sachen ins gemein. 20.17.1 10. Dezember 1654Bürgermeister und Rat der Stadt Münster verkaufen dem Ratsherrn Euerhart Roters für 400 Reichstaler eine jährlich in termino Thomae Apostoli fällige Rente von 20 Reichstalern aus den Weinspinden. Geschrieben von Stadtsekretär Bern. Hollandt. Kopie, Papier: Stadtsekretär Christ. Bern. Detten.[Vermerk:] NB., das Originale ist in Archivio Antonij Capellen Armen Verwahrlich hingelegt.[Rückvermerk:] Copia Authentica obligationis Eines Erbaren Münst. Stadt Rahts wegen sählig h. Roters über 400 Rr. Capitahl, Warvon Einhundert Rr. dem Kirspels armen hause St. ludgeri Vermachet, vnd das originale ist zu finden in dem archivio St. Antonij Capellen, No. 1mo., 26.[Rückvermerk:] Termino Thomae.[Rückvermerk:] (230, gestrichen), (84, gestrichen), 10.(Kurzregest: Ketteler S. 68)20.17.2 10. Dezember 1654Weitere Kopie desselben.[Vermerk:] Notandum, daß das Original in Archivio Antonij Capellen Armen Vorhanden.[Rückvermerk:] cop. auth. obleg. uber 1400 thaler behuef Everhardten Roters, sprechend auf die stadt Munster. N., daß original ist im archiv der armen ad S. Antonium, 400 r.[Rückvermerk:] Antonii.20.17.3 26. Februar 1680Auszug des Stadtsekretärs Christ. Bern. Detten aus dem Ratsprotokoll, demzufolge einem zwischen Everwin Werneke und der Witwe des Bernard Beerhorst als Erben des verstorbenen Ratsherrn Euerhardt Roterß einerseits und dem Ratskommissar Zur Eick andererseits am 25. November 1679 erzielten Vergleich zugestimmt wird. Zur Erfüllung der Legate des Verstorbenen wird eine Rent-verschreibung der Stadt Münster über 400 Reichstaler von 1654 herangezogen und das Kapital den Emonitoren Joann Dieckhoff für die Armen am Buddenthurn (115 Reichstaler), Thomas Barloh für Hagedornß-Armen (85 Reichstaler) und Everhard Wilhelm Oesterman für die Ludgeri-Speckpfründe (115 Reichstaler) und für die Antonius-Armen (85 Reichstaler) zuzüglich der seit 1672 zu berechnenden Rentenanteile übertragen. Dabei haben die Erben die Legate freiwillig um je 25 Reichstaler erhöht. Joann Dieckhoff als Emonitor der Armen am Buddenthurn soll den Erben Röterß restituieren, was er aus dem Erbe Nunning empfangen hat.Aufgedrücktes Papiersiegel.Original, Papier.[Rückvermerk:] Extractus protocollaris behueff der Armen S. Antonij Capellen.(Kurzregest: Ketteler S. 68)20.17.4 26. Februar 1680Konzept desselben.[Rückvermerk:] Zur Armen Fundations Sachen.20.18 12. Juli 1661(Prokurator) Bern. Bolen überträgt als Testamentsvollstrecker der verstorbenen Margareta Hagenacker, der Witwe des verstorbenen Henrich Haußman, den Antonius-Armen eine Rentver-schreibung über 50 Reichstaler vom 1. Februar 1661, die sich beim gegenwärtigen Gruhtherrn Henrich thom Nienhause befindet, derzufolge das Gruhthauß jährlich zu Lichtmeß eine Rente von 2 1/2 Reichstalern zu zahlen hat. Diese Rente soll an die Magd der Verstorbenen, Catharina Hulso, gezahlt werden, solange sie lebt, und nach deren Tod bei den Antonius-Armen bleiben.Aufgedrücktes Siegel.Original, Papier.[Rückvermerk:] Cessio Bernardi bolen uti executoris testamenti uiduae q[uondam] Henrici haußmans vff eine obligation von 50 Rthlr. capital vnd 2 1/2 deroselben darab vff Lichtmeß fallender pension vff daß Munsterische stadt gruht hauß sprechend, Zu behuff der armen S. Antonij Capellen in Münster.[Rückvermerk:] a[ccepi] ex manibus viduae q[uondam] Capitanij Mauritz cum adjacente obligatione sub manu henrici Thom nyenhauß nomine Magistratus alß [...] (unleserlich, am Papierrand) gruithern.(Regest: Ketteler S. 69)20.19 12. Juli 1661Kopie desselben.[Rückvermerk:] Copia Cessionis Bernardi Bolen uti Executoris Testamenti Viduae q[uondam] Henrici haußmans uff obligation von 50 Rhlr. Capitahl undt 2 1/2 deroselben darab uff Lichtmeß fal-lender pension Vff daß Munsterische Stattgeruhthauß sprechend, In behueff der Armen S. Antonij Capellen In Münster.[Rückvermerk:] mart. den 14. septembris 1717 hujus orgle. magistratum durch Gruitamptsherrn Schmedding eingeschickt, so die orglia beß weiterer beregnung bey Ihm behalten, demnagst aber restituirt cum copijs.20.20 1. Februar 1661Hinrich thom Nijenhauß bestätigt, daß der Prokurator Bernhardt Bole als Testamentsvollstrecker der Margaretha Hagenacker, Witwe des Henrich Haußman, dem Gruthaus 50 Reichstaler übergeben hat, wofür ihm 2 1/2 Reichstaler in termino Purificationis Mariae verschrieben werden.[Rückvermerk:] Obligation vom Münsterischen stadt gruhthause vff 50 Rthlr. sambt 2 1/2 Rthlr. darab vff Lichtmeß fallender pension Ter[mi]nus Purificationis B. Mariae virginis 1661.[Rückvermerk:] accepi ex manibus viduae q[uondam] Capitanei Maurits cum Cessione Bernardi Bohlen bürgers der Statt Münster. 20.21 1. Februar 1661Kopie desselben.[Rückvermerk:] Copia obligationis vom Munsterischen Stattgruithause Vff 50 R. sampt 2 1/2 darab Vff Lichtmeß fallender pension.[Rückvermerk:] Es hatt der H. ambtman die originalia ad proximam einzuschicken, d. 7. septembris 1717, J. P. Timmerscheidt, Synd. civit.[Rückvermerk:] mart. den 14. septembris 1717 haebe Ich jetz voerhin angezagene orglia. durch H. Johan Ernest Schmedding beyde in orgli. H. Burgerm. vnndt Rhaedt eingeschickt.20.22 18. Juli 1614 / 5. Juli 1664Vor dem Notar Henrich Biderwandt nimmt Geert Rensing von Stadtsyndicus Henrich Witfelt (aus dessen Godderten Gelde) ein Darlehen von 50 Reichstalern auf, das er mit 6 Prozent jährlichen Zinsen an Martini 1614 zurückzahlen will, und verpfändet sein Haus vor dem Mauritztor zwischen den Häusern des Herman Achterman und des Caspar von Tecklenborg. Geschehen im Haus des Henrich Witfelt am Alten Steinweege.Zeugen: Henrich Bocholt und Euerhardt Hauixbecke.Auszug aus den Akten in der Rechtsstreitsache des Amtmanns des Antoniushospitals, vertreten durch (Prokurator Georg) Kock, gegen Hagedorn sive Rensingh vom 5. Juli 1664.Kopie, Papier, beglaubigt durch Notar Christophorus Schmeddinck.[Rückvermerk:] Extractus Authenticus Recogniti 50 imperlm. ex actis Discuss. Hagedorn sive Rensing, desumptus pro Hospitali Sancti Antonij, die orglia. Decreta sein beym Stattsg[eric]hts protocollo erfindlich nach inhalt meyner im Emonitorio gefüerter annotation.(Regest: Ketteler S. 59)20.23 29. November 1664Auszug des Notars Christoph Schmeddinck in der Rechtsstreitsache des Amtmanns Hermann Holthueß, vertreten durch Prokurator Georg Kock, gegen Hagedorn sive Rensingh, vertreten durch (Prokurator) Detten, demzufolge Georg Kock den Richter ersucht, die Nach-fahren des Gerhardt Rensing von dessen Erbe auszuschließen, solange die rückständigen Forderungen nicht beglichen sind, mit Aufstellung einer seit 1660 rückständigen Rente von jährlich 1 Mark und 2 Schillingen auf ein Kapital von 18 Reichstalern und seit 1660 rückständigen Zinsen von jährlich 3 Reichstalern auf ein Darlehen von 50 Reichstalern, dessen Forderung die Witwe des (Henrich) Witfelt an das Antoniushospital abgetreten hatte, sowie Aufstellung der angefallenen Kosten.[Rückvermerk:] Extractus Authenticus ex actis Discussionis Hadedorn (!) sive Rensing, desumptus pro Hospitali Sancti Antonij, die orglia. Decreta sein beym Stattg[eric]hts Protocollo erfindtlich nach inhalt meyner im Emonitorio gefuerter annotation. 20.24 3. Dezember 1633Vor dem Notar Henr. Hollandt verpfändet Elßaben Mißingk, Witwe des verstorbenen Joannes Netteßem, für deren gebrechlichen Sohn Henrich Netteßem die Provisoren die Aufnahme in das Antoniushospital bewilligt haben, den zu ihrem Haus gehörigen, zur Zeit von Anna zum Kotten bewohnten zweiten Gadem, da sie die für die Aufnahme ihres Sohnes geforderten 40 Reichstaler zur Zeit nicht zahlen kann. Jährlich 6 Prozent der geforderten Summe soll der Amtmann aus der Heur des Gadems beziehen, bis auf diese Weise 40 Reichstaler gezahlt sind. Für den Fall, daß die Zahlungen ausbleiben, wird den Provisoren zugestanden, den Gadem zu verkaufen, um sich so schadlos zu halten.Zeugen: Heron Lucas, Joannes Hunoll und Henrich Cnoesst, alle Schreiber.Original, Papier.[Rückvermerk:] Recognitio Joannis Netteßem pro prouisoribus st. Antonij.[Rückvermerk:] per d[iscussione]m (?) Martis 26. Januarij anno 1638.[Rückvermerk:] ad Disc. w. (?) Netteßem, Num. 39.[Rückvermerk:] Antoni Armen.(Regest: Ketteler S. 64)20.25 28. September 1635 (1657, 1691)Bürgermeister und Rat der Stadt Münster geben bekannt, daß die Ratsherren Balthasar Bruningh und Johan Stoue, Provisoren der Armen der Antoniuskapelle vor dem Mauritztor, von Rotger Fustingk, Kaplan der Martinikirche, 50 Reichstaler aufgenommen haben, um die Schuldforderung der Witwe des verstorbenen Amtmanns Peter Greuing zu begleichen. 3 Reichstaler Pension sind jährlich zu Michaelis fällig.Notar: Stadtsekretär Henr. Hollandt.Die Testamentsvollstrecker des verstorbenen Rotger Fustingh, die Herren Diderich Crater, Scholastiker, Rudolpff zum Schloet, Kanoniker, Godtfridt Cloth, Vikar, alle an Martini, und Johan Walteringh, übertragen die Forderung am 21. November 1657 an Margaretha Haerhoff, die Magd des Verstorbenen.Kopie, Papier, mit datiertem Stempel des Notars Caspar Henr. Biderwandt, 1691.[Rückvermerk:] Copia Authentica Renth verschreibungh Herren Provisoren der Capellen Sancti Antonij zur behueff E. (?) rotgern fustingk.[Rückvermerk:] daß mir von h. amptman ad St. Antonium die jura descriptionis et authentisationis mitt 3 ß. 6 d. betzahlet seyn, zeuge hiemitt, 1691 den 8. aug., Caspar Henr. Biderwandt.(Regest: Ketteler S. 65)20.26 12. September 1732Vor dem Notar Jodocus Philipp Hermanß verbürgen sich Walter Henrich Schmedding, Vikar an der Martinikirche, und Anna Maria Schmedding, Eheliebste des bischöflichen Küchenmeisters Peter Ignatius Schmitz, für ihre Schwester Christina Elisabeth Schmedding, die als Ehefrau des verstorbenen Amtmanns Anton Bernard Üding von Bürgermeistern und Rat gegen eine Kaution von 245 Reichstalern als Amtmannin des Antoniushospitals eingesetzt werden soll. Die Kaution will der abwesende Peter Ignatius Schmitz bezahlen, sobald er wieder in Münster ist. Geschehen im Haus des Notars auf der Hundstegge.Zeugen: Die Kopisten Dietherich Henrich Ascheberg und Frantz Henrich Potter.Stempel des Notars.Original, Papier.[Rückvermerk:] Instrumentum fidejussonis.[Rückvermerk:] S. Antonii Armenhaus.[Rückvermerk:] 3. octobris 1731.(Regest: Ketteler S. 73)20.27 20. Juli 1614Die Eheleute Rudolff von Caessum zum Aleuingkhoue und Metta Trauelman bestätigen einen durch Vermittlung ihres Schwagers, des Bürgermeisters Bernhardt Droste zum Hülßhof, erzielten Vergleich zwischen den Provisoren der Antoniuskapelle und ihrem Eigenhörigen Zeller Kentrup im Kirchspiel Bösensell, demzufolge die Forderung des von Catharina Kentrup im Jahr 1613 den Armen der Antoniuskapelle vermachten (hier aber nicht genauer be-stimmten) Erbteils auf 100 Reichstaler begrenzt, eine jährlich am Sonntag Laetare zu Mittfasten fällige Rente von 6 Talern festgesetzt und die Ablösung für zwei Termine nach Ablauf von 10-12 Jahren vorgesehen wird. Sie verpfänden das Erbe Kentrup.Entwurf (zahlreiche Verbesserungen), Papier.[Rückvermerk:] Concept Ratific[ati]on vnd Bewilligung Ir. Caessums.[Rückvermerk:] pro prouisorib. pauperum in S. Antonij Capellen.[Rückvermerk:] Antoni Armen.(Regest: Ketteler S. 60)
[Umschlagvermerk:] (Ketteler:) Armen ad St. Antonium, Urkunden, Schuldverschreibungen etc.



1543, 1582 - 1583
Verzeichnis der zum Antoniushospital gehörigen Ländereien


(1) Ländereien vor dem Mauritztor, aufgenommen 1583 durch Provisor Rotger Ossenbrugh und Amtmann Bernhard Otterbein in Anwesenheit von Propst Gerdt Weilinck und Bauknecht Berndt.(2) Ländereien des Dammans Erbes, Kirchspiel Hiltrupe, Bauer-schaft Becke, aufgenommen 1583 nach den Angaben des Henrich Damman, des gewesenen Zellers Damman, durch die Provisoren Bernhardt Huegen und Rotger Ossenbrugh, den Amtmann Bernhard Otterbein sowie Johan Hulßhaues, des jetzigen Inhabers des Erbes.(3) Ländereien des Erbes Berninck, Kirchspiel Nyenberge, aufgenommen 1543 nach den Angaben des jetzigen Besitzers durch den Hueßhoder Johan Langerman den Jüngeren und den Amtmann Wessell Wesszynck.(4) Ländereien des Erbes Berning, Kirchspiel Nienberge, Bauerschaft Vlenbroick, aufgenommen 1582 nach den Angaben des jetzigen Besitzers durch die Provisoren Huegen und Ossenbruge, den Richtherrn Johan Judeueldt und den Diener des Hospitals, Bernhard Otterbein.
[Umschlagvermerk:] Zum Hospitael St. Antonij gehörigh, in Julij 1706.[Umschlagvermerk:] (innen) 1706, den 14. Julij.
Bemerkung :
Mit Pergamentschnur als Heft zusammengebunden.Einband Pergament, mit lateinischen, liturgischen (?) Texten.



1801, 1810
Darlehen des Antoniushospitals für die Johanniter


22.1 3. November 1801Der Johannitermeister Jgnatz Fürst nimmt, vermittelt durch das Wechselhaus Lindenkampf et Olfers zu Münster, für das deutsche Johannitermeistertum vom Antoniushospital 400 Reichstaler als Darlehen auf, das jährlich am 20. Oktober mit 4 % zu verzinsen ist. Er verpfändet die Johanniterkommenden Münster, Steinfort, Borken, Wesel, Lagen und Hasselt. Es verbürgt sich der Großprior von Truchsess. Gegeben in Heitersheim im Breisgau.Enthält Auszug des Großpriorats-Sekretar Riedmüller des Rezesses des Johannitermeisterthums vom 25. November 1800, demzufolge 60000 Gulden zur Ablösung älterer Darlehen aufgenommen werden sollen.Kopie, Papier, beglaubigt am 13. Dezember 1816 von Notar Hermann Clemens Deiters.[Vermerk:] Abschrift behuf Eintragung ins Hypothekenbuch.[Vermerk:] pres. den 31. Decbr. 1816, morgends 10 Uhr, Geisberg.[Vermerk:] 1874 [..] (?).[Rückvermerk:] Antoni 400 r, Joanniter.22.2 Juli/September 1810Hypotheken-Eintragungsgesuch gegen das deutsche Johannitermeisterthum, jetzt gegen die Großherzoglich-Bergische Domänenverwaltung, auf die Johanniterkommende zu Steinfurt auf ein Kapital von 400 Reichstalern, vom 20. Juli 1810, eingetragen am 24. September 1810.22.3 Juli/September 1810Hypotheken-Eintragungsgesuch wie oben, auf die Johanniterkommende zu Münster auf ein Kapital von 400 Reichstalern. Belastet werden Ländereien auf dem Wasserkamp, im Williger Esch, auf dem Kreuzkamp und auf dem Schildkamp, alle im Kirchspiel Überwasser, die Herrenburg im Kirchspiel Hiltrup sowie die Kolonate Röting, Rötver, Muersmann, Schwienebrock, Stemping, Willinghmann, Hegemann, Große Siestrup, Lütke Siestrup und Hennen, alle im Kirchspiel Nordwalde, und die Kolonate Beckwemmelt und Humbert, beide im Kirchspiel Emsdetten. Gesuch vom 20. Juli 1810, eingetragen am 18. September 1810.
[Umschlagvermerk:] Obligation de 3. November 1801 über 400 R. Conv. Münze bei Seiner Durchlaucht dem Fürsten von Bentheim, Steinfurth, Sonst Johaniter Meisterthum, zum Antoni Hospital, B.



1802, 1810
Darlehen des Antoniushospitals für die Johanniter


23.1 22. Dezember 1802Der Johannitermeister Jgnatz Fürst nimmt, vermittelt durch das Wechselhaus Lindenkampf et Olfers zu Münster, für das deutsche Johannitermeistertum vom Antoniushospital 300 Reichstaler als Darlehen auf, das jährlich am 4. Dezember mit 4 % zu verzinsen ist. Er verpfändet die Kommenden Münster, Steinfort, Borken, Wesel, Lagen und Hasselt. Es verbürgt sich der Großprior von Ungarn, Freiherr von Truchseß. Gegeben in Heitersheim im Breisgau.Enthält Auszug des Großpriorats-Sekretar Riedmüller des Rezesses des Johannitermeisterthums vom 21. Oktober 1802, demzufolge 40000 Gulden aufgenommen werden sollen, um die Auslagen zu decken, die mit der Inbesitznahme von Gütern verbunden sind.Kopie, Papier, am 13. Dezember 1816 beglaubigt von Notar Hermann Clemens Deiters.[Vermerk:] Abschrift behuf Eintragung ins Hypothekenbuch.[Vermerk:] pres. den 31. Decbr. 1816, morgends 10 Uhr, Geisberg.[Vermerk:] 1873 [..] (?).[Rückvermerk:] Antoni Armen 300, Joaniter.23.2 Juli/September 1810Hypotheken-Eintragungsgesuch gegen das deutsche Johannitermeisterthum, jetzt gegen die Großherzoglich-Bergische Domänenverwaltung, auf die Johanniterkommende zu Steinfurt auf ein Kapital von 300 Reichstalern vom 20. Juli 1810, eingetragen am 24. September 1810.23.3 Juli/September 1810Hypotheken-Eintragungsgesuch wie oben, auf die Johanniterkommende in Münster auf ein Kapital von 300 Reichstalern. Belastet werden dieselben Ländereien und Kolonate wie bei 22.3. Gesuch vom 20. Juli 1810, eingetragen am 18. September 1810.
[Umschlagvermerk:] Obligation de 22. December 1802 über 300 R. Conv. Münze bei Seiner Durchlaucht dem Fürsten von Bentheim, Steinfurth, Sonst Johaniter Meisterthum, zum Antoni Hospital, B.



1810
Hypotheken-Eintragungsgesuche des Antoniushospitals


24.1 14./23. Juli 1810Hypotheken-Eintragungsgesuch des Rendanten Joseph Aulike vom 14. Juli 1810, eingetragen durch den Hypotheken-Beamten A. Geisberg am 23. Juli 1810, gegen das Kloster Niessing über jährliche Zinsen von 8 Schillingen, das sind 4% auf ein Kapital von 28 fr., 25 ct.24.2. Dasselbe gegen Jacob Tuchmann über jährliche Zinsen von 9 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 31 fr., 50 ct., auf dessen Haus in der Ludgeri-Layschaft, N.C. 71.24.3. Dasselbe gegen die Witwe Broschard, geborene Maria Clara Iggel, über jährliche Zinsen von 12 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 41 fr., 50 ct., auf deren Haus in der Aegidii-Layschaft, N. C. 66.24.4. Dasselbe gegen den Höcker Joan Henrich Erdhütter, wohnhaft im Lamberti-Kirchspiel, über jährliche Zinsen von 6 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 21 fr. auf dessen Haus in der Ludgeri-Layschaft, N. C. 52.24.5. Dasselbe gegen den Taglöhner Finckenbrinck über jährliche Zinsen von 12 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 41 fr., 50 ct., auf dessen Haus in der Lamberti-Layschaft, N. C. 162.24.6. Dasselbe gegen den Wirthschafter Wilhelm Wittkampf über jährliche Zinsen von 3 Schillingen, 6 Pfennigen, das sind 4 % auf ein Kapital von 12 fr. auf dessen Haus in der Martini-Layschaft, N. C. 132.24.7. Dasselbe gegen den Stadtsekretär Friderich Christian Meiteler über jährliche Zinsen von 1 Reichstaler, das sind 4 % auf ein Kapital von 96 fr., 75 ct., auf dessen Haus in der Martini-Layschaft, N.C. 20.24.8. Dasselbe gegen den Kupferschläger Frans Fenne über jährliche Zinsen von 11 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 38 fr., 25 ct., auf dessen Haus in der Lamberti-Layschaft, N. C. 2.24.9. Dasselbe gegen den Steinhauer Joan Bauer, wohnhaft auf der Ritterstraße, über jährliche Zinsen von 18 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 62 fr., 50 ct., auf dessen Haus in der Lamberti-Layschaft, N. C. 121.24.10. Dasselbe gegen die Witwe Tilling, geborene Gertrud Averkamp, wohnhaft in der Kirchherren Gasse, über jährliche Zinsen von 10 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 35 fr. auf deren Haus in der Lamberti-Layschaft, N. C. 180.24.11. Dasselbe gegen den Chyrurgus Theodor Schraeder über jährliche Zinsen von 2 Reichstalern, 6 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 214 fr., 50 ct., auf dessen Haus in der Martini-Layschaft, N. C. 321.24.12. Dasselbe gegen den Weinwirth Peter Kohne über jährliche Zinsen von 18 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 62 fr., 50 ct., auf dessen Haus in der Dom-Immunität, N. C. 36.24.13. Dasselbe gegen Anna Mertens über jährliche Zinsen von 6 Schillingen, das sind 4 % auf ein Kapital von 21 fr. auf deren Haus in der Aegidii-Layschaft, N. C. 268.24.14-15 28./30. Mai 1810Zwei Hypotheken-Eintragungsgesuche des Emonitors Walter Moll, wohnhaft in der Aegidii-Layschaft, No. 251, zugunsten des Grote-Gesen-Armenhauses vom 28. Mai 1810, eingetragen durch den Hypotheken-Beamten A. Geisberg am 30. Mai 1810, gegen den Freiherrn Friedrich von Korff zu Herkotten, Kirchspiel Furchtorf (Füchtorf, Kanton Sassenberg), auf ein Kapital von 1720 fr., 41 ct., aufgrund einer Schuldverschreibung vom 10. November 1659 über 300 Joachimstaler auf das adelige Gut Herkotten.24.16-17. Zweimal dasselbe gegen denselben auf ein Kapital von 1433 fr., 41 (55) ct., aufgrund einer Schuldverschreibung vom 20. Mai 1628 über 250 Reichstaler auf das adelige Gut Herkotten.24.18-19. Zweimal dasselbe gegen denselben auf ein Kapital von 1433 fr., 55 ct., aufgrund einer Schuldverschreibung vom 24. Dezember 1597 über 250 Reichstaler auf das adelige Gut Harkotten.24.20 23. Mai 1810Hypotheken-Eintragungsgesuch des Emonitors Gerhard Henrich Lageman, wohnhaft in der Lamberti-Layschaft, Nr. 3, zugunsten der Pest-Armen-Fundation vom 23. Mai 1810, eingetragen durch den Hypotheken-Beamten A. Geisberg am selben Tag, gegen den Freiherrn Friedrich von Korff zu Harkotten, Kirchspiel Füchtorf, auf ein Kapital von 1720 fr. aufgrund einer Schuldverschreibung vom 5. Dezember 1614 über 300 Reichstaler auf das adelige Gut Harkotten.24.21-22 30. März (Mai) / 1. Juni 1810Zweimal dasselbe vom 30. März (Mai) 1810, eingetragen durch A. Geisberg am 1. Juni 1810, gegen den Freiherrn Friedrich von Korff zu Harkotten auf ein Kapital von 785 fr., 57 ct., aufgrund einer Schuldverschreibung vom 1. Februar 1546 über 100 Goldgulden auf das adelige Gut Harkotten.24.23 20. Juli / 24. September 1810Hypotheken-Eintragungsgesuch des Rendanten Joseph Aulike, wohnhaft im Haus des Kaufmanns Franz Joseph Schölvinck zu Coesfeld, zugunsten des Gast- und Irrenhauses zu Münster vom 20. Juli 1810, eingetragen durch den Hypotheken-Beamten Gescher am 24. September 1810, gegen den Freiherrn Friederich Korff zu Harkotten im Kanton Warendorff auf ein Kapital von 1332 fr., 92 ct., aufgrund einer von Silvester von Horde und Henrich Korff zu Harkotten am 5. Dezember 1614 ausgestellten Schuldverschreibung über 300 Reichstaler auf das Haus Colvenburg im Kirchspiel Billerbeck, Bauerschaft Alstedde, Nr. 26.24.24-27 20. Juli / 24. September 1810Vier Hypotheken-Eintragungsgesuche des Rendanten Joseph Aulike zugunsten des Waisenhauses zu Münster vom 20. Juli 1810, eingetragen durch den Hypotheken-Beamten Gescher am 24. September 1810, gegen den Freiherrn Conrad Anton von Graes in Münster auf ein Kapital von viermal 1290 fr., 32 ct., aufgrund von vier von Freiherr Johann von Graes und Johanna Francisca von Elmendorff Loburg am 6., 5., 4., und 3. Juni 1733 ausgestellten Schuldverschreibungen über je 300 Reichstaler, mit 4 % verzinst, auf das Gut Loburg bei Coesfeldt.24.28-31 20. Juli / 24. September 1810Viermal dasselbe aufgrund von vier Schuldverschreibungen wie oben auf das Gut Hocklenburg im Kirchspiel St. Mauritz.
[Umschlagvermerk:] Bordereaux über 13 Canones der Stiftung Antoni resp. Grossen Armenhause.



1541 - 1575
Register-Rechnungen 1541-1570


25.1 1541Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Wessel Wessinck für das Jahr 1541, mit einem Vermerk aus dem Jahr 1543, geheftet, am Ende 1 Seite herausgeschnitten. 25.2 1558Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Wessel Wessinck für das Jahr 1558, geheftet.25.3 1560Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Wessel Wessinck für das Jahr 1560, geheftet. Am unteren Rand durch Fraß beschädigt.Rückvermerk über eine Rechnungsprüfung durch Bertolt Vos und Joist Modersonne aus dem Jahr 1561.25.4 1562Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frederich Kemmener für das Jahr 1562, geheftet. 25.5 1563 Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frederick Kemmener für das Jahr 1563, geheftet.Darin: Merkzettel über Korneinnahmen, die Jahre 1562-1564 betreffend.25.6 1565Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frederich Kemmener für das Jahr 1565, geheftet.(Register für 1566: siehe "Akten 1".)25.7 1569Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frederich Kemmener für das Jahr 1569, geheftet.Beginnt mit Aufstellung erfolgter Rentenzahlungen für die Jahre 1562-1568.25.8 1570Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frederich Kemmener für das Jahr 1570, geheftet.Beginnt mit Aufstellung erfolgter Rentenzahlungen für die Jahre 1566-1569.Enthält: Vermerk über die Rechnungsprüfung durch Hilbrandt Plonies und Johan Ouerhagen sowie Johan Bisping als Provisor vom 31. Dezember 1571.



1571 - 1577
Register-Rechnungen 1571 - 1575


26.1 1571Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frederich Kemmener für das Jahr 1571, geheftet.Beginnt mit Aufstellung erfolgter Rentenzahlungen für die Jahre 1564-1570.Enthält Vermerk über die Rechnungsprüfung durch Bürgermeister Johann Herding und vier Ratsherren vom 28. Dezember 1571.26.2 1572Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frederich Kemmener für das Jahr 1572, geheftet.Beginnt mit Aufstellung erfolgter Rentenzahlungen für die Jahre 1561-1571.Enthält Vermerk des Stadtsekretärs Joannes Pagenstecker vom 9. Januar 1573 über die Rechnungsprüfung.26.3 1574Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frederich Kemmener für das Jahr 1574, geheftet.Beginnt mit Aufstellung erfolgter Rentenzahlungen für die Jahre 1567-1573.Endet mit Vermerk des Stadtsekretärs Jo. Pagenstecker vom 3. November 1575 über die Rechnungsprüfung.26.4 1575Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frederich Kemmener für das Jahr 1575, geheftet.Beginnt mit Aufstellung erfolgter Rentenzahlungen für die Jahre 1572-1574.Endet mit Vermerk des Stadtsekretärs Joannes Pagenstecker vom 29. Juli 1577 über die Rechnungsprüfung.



1582 - 1586
Register-Rechnungen 1582 - 1586


27.1 1582(Rechnung für 1581: siehe "Akten 1".)Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Dieners Bernhard Otterbein für das Jahr 1582, geheftet.Endet mit Vermerk des Stadtsekretärs Joannes Pagenstecker vom 31. Oktober 1583 über die Rechnungsprüfung.27.2 1583Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Dieners Bernhard Otterbein für das Jahr 1583, geheftet.Endet mit Prüfvermerk des Berent Meier, des Rottger Oszenbrugge, des Herman Herdinck und des Berendtt Huge.27.3 1585Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Dieners Bernhard Otterbein für das Jahr 1585, geheftet.Endet mit Prüfvermerk des Lambert Holthueß, des Kerstean Wedemhoue und des Herman Herdinck.27.4 1586Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Dieners (Bernhard, Titelblatt beschädigt) Otterbein für das Jahr 1586, geheftet. Heftung löst sich auf.Endet mit Prüfvermerk des Rottger Osnabrugge, des Lambert Holthueß und des Herman Herdinck.Einige Seiten beschädigt.



1595 - 1600
Register-Rechnungen 1595 - 1600


28.1 1595Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Dieners Bernhard Otter-bein für das Jahr 1595, geheftet.Provisoren: Wilbrandt Plonieß und Herman Bispinck.28.2 Juni - Dezember 1598(Rechnung für 1598: siehe "Akten 1".)Rechnung der Ausgaben und Einnahmen des Dieners Harmen Pyckert wegen des nach Brand am 31. Mai 1598 erforderlich gewordenen Neubaus, geheftet.Endet mit Prüfvermerk vom 3. Januar 1599 und sieben Unterschriften.Einige Seiten beschädigt.28.3 Februar 1599 - Juni 1600Rechnung der Ausgaben und Einnahmen des Dieners Herman Pickers wegen desselben, geheftet.Endet mit Prüfvermerk und sieben Unterschriften.Darin: Aufstellung der Juli - Dezember 1598 angefallenen und noch nicht beglichenen Kosten.

Verweise :
Rechnungen für 1598, 1601 und für 1603: siehe "Akten 1".



1610 - 1621
Register-Rechnungen 1610 - 1620


29.1 Mittsommer 1610 - Mittsommer 1611Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Philip Bransche für das Jahr 1610/1611, geheftet.Provisoren: Herman Herde und Petter Beringck.Endet mit Prüfvermerk des Stadtsekretärs H. Hollandt vom 7. Mai 1612.Titelblatt beschädigt.29.2 1614Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Phillypp Bransche für das Jahr 1614, geheftet.Provisoren: Hynderych Frye Fennth und Petter Beringck.Rückblatt fehlt.29.3 1620Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Phillypp Bransche für das Jahr 1620, geheftet.Provisoren: Junker Egbert Kleffer tho Darfelde und Johann Afferhagen.Endet mit Prüfvermerk des Stadtsekretärs H. Hollandt vom 26. April 1621.[Vermerk:] (auf losem Deckblatt) Registrum oder Rechnung der Armen ad Sanctum Antonium de Anno 1620, 6.



1623 - 1641
Register-Rechnungen 1623 - 1640


30.1 1623Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Phyllyp Bransche für das Jahr 1623, geheftet.Provisoren: Junker Wylem Johann Steffyngck tor Wylkynnhegge.Endet mit Prüfvermerk des Stadtsekretärs Henr. Hollandt vom 29. März 1624.30.2 1629(Rechnung für 1628: siehe "Akten 1".)Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Peter Greuing für das Jahr 1629, geheftet.Provisoren: Wilhelm von Oezeden und Johan Werneke.Enthält Prüfvermerk des Stadtsekretärs Heinrich Hollandt vom 18. März 1630.30.3 1631(Rechnung für 1630: siehe "Akten 1".)Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Peter Greuing für das Jahr 1631, geheftet.Provisoren: Johan Staell und [...] (Titelblatt beschädigt).Enthält Prüfvermerk des Stadtsekretärs Henrich Hollandt vom 2. April 1632.30.4 1632Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Peter Greuing für das Jahr 1632, geheftet, mit Blattzählung.Provisoren: Henrich Köerdinck und Bernhardt Vphauß (+).Enthält Prüfvermerk des Stadtsekretärs Henrich Hollandt vom 9. Dezember 1633.30.5 1639Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Jürgen Bruens für das Jahr 1639, geheftet, mit Blattzählung.Provisoren: Henrich von Detten und Johan Honasch.Enthält Prüfvermerk des Stadtsekretärs Henr. Hollandt vom 28. August 1640.30.6 1640Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Jürgen Bruns für das Jahr 1640, geheftet, mit Blattzählung.Provisoren: Henrich Schmit und Herman Löiszman.Endet mit Prüfvermerk des Stadtsekretärs Henr. Hollandt vom 2. September 1641.



1641 - 1650
Register-Rechnungen 1641 - 1649


31.1 1641Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Jürgen Bruns für das Jahr 1641, geheftet, mit Blattzählung. Provisoren: Herman Loiszman und Henrich Gyse.Endet mit Prüfvermerk des Stadtsekretärs Henr. Hollandt vom 7. August 1643.31.2-4 1643-1645Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Jürgen Bruens für die Jahre 1643-1645, einzeln geheftet.31.2-1643: mit Blattzählung.Provisoren: Johan Honasch und Henrich Römer.31.3-1644: mit Blattzählung.Provisoren: Peter Hegeler und Henrich Bunichman.Rückblatt lose.31.4-1645: Provisoren: Henrich Bünichman und Herman Soest.31.5 1646Rechnung der Einnahmen und Ausgaben (des Amtmanns Jürgen Bruens, Titelblatt fehlt) für das Jahr 1646, geheftet, am Anfang mit Blattzählung (bis Blatt 11).Enthält Prüfvermerk des Stadtsekretärs Bern. Hollandt vom 24. März 1647.(Rechnung für 1647: siehe "Akte 1".)31.6-7 1648-1649Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Jürgen Bruens für die Jahre 1648-1649, einzeln geheftet.Provisoren: Henrich Gyse und Henrich Newhauisz.Enthalten Prüfvermerk des Stadtsekretärs Bern. Hollandt.31.6-1648: mit Blattzählung bis Blatt 15.Prüfvermerk vom 16. Januar 1649.31.7-1649: mit Blattzählung.Prüfvermerk vom 14. Januar 1650



1651 - 1660
Register-Rechnungen 1651 - 1660


32.1-5 1651-1655Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Henrich Storck für die Jahre 1651-1655, einzeln geheftet.Mit Prüfvermerken des Stadtsekretärs Bern. Hollandt.32.1-1651: Provisoren: Licentiat Keppell und Johann Hanasch.Enthält Prüfvermerk vom 22. Januar 1652. Titelblatt beschädigt.32.2-1652: Provisoren: Johann Hanasch und Henrich Poll.Enthält Prüfvermerk vom 5. April 1653.32.3-1653: Provisoren: Henrich Poll und Henrich Cnoest.Endet mit Prüfvermerk vom 16. Januar 1654.32.4-1654: Provisoren: Jo. Henrich Berninck und Euerhardt Roters.Endet mit Prüfvermerk vom 30. Januar 1655.(Auch vorhanden in: "Akten 1".)32.5-1655:Provisoren: Herman Soist und Frantz Bruininck.Endet mit Prüfvermerk vom 17. Januar 1656.32.6-10 1656-1660Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Herman Holthauß für die Jahre 1656-1660, einzeln geheftet.32.6-1656:Provisoren: Gerhardt Modersohn und Gerhardt Lennepp.Endet mit Prüfvermerk des Stadtsekretärs Bern. Hollandt vom 20. Januar 1657.32.7-1657:Provisoren: Gerhardt Modersohn und Gerardt Lennep.Enthält Prüfvermerk des Stadtsekretärs Bern. Hollandt vom 19. Januar 1658.32.8-1658:Provisoren: Bernhardt Isßfordt und Joachim Kördingh.Endet mit Prüfvermerk des Stadtsekretärs Bern. Hollandt vom 18. Januar 1659.32.9-1659: mit Seitenzählung.Provisoren: Joachimb Kördinck und Bernhardt Theißinck.Enthält Prüfvermerk des Gerichtsschreibers Joan. Dyckhoff vom 19. Januar 1660.32.10-1660: mit Seitenzählung.Provisoren: Christian Modersohn und Johan Vdingh.Titelblatt und Rückblatt lose.



1661 - 1681
Register-Rechnungen 1661 - 1670


33.1-3 1661-1663Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Herman Holthauß für die Jahre 1661-1663, einzeln geheftet, mit Seitenzählung.Enden jeweils mit Prüfvermerk des Stadtsekretärs Joan. Dyckhoff.33.1-1661:Endet mit Prüfvermerk vom 23. Januar 1662.33.2-1662:Provisoren: Wilbrandt Stael und Johan Saurmundt.Endet mit Prüfvermerk vom 3. Juli 1665.33.3-1663:Provisoren: Wilbrandt Stael und Johan Saurmundt.Endet mit Prüfvermerk vom 3. Juli 1665.Titel- und Rückblatt nahezu lose.33.4 1665Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Herman Holthauß für das Jahr 1665, geheftet, mit Seitenzählung.Provisoren: Johan Saurmundt und Wilbrandt Staell.Auf dem Titelblatt Prüfvermerk des Stadtsekretärs Joan. Dyckhoff vom 11. Mai 1668.33.5 1666Rechnung der Einnahmen und Ausgaben (des Amtmanns Herman Holthauß) für das Jahr 1666, geheftet, mit Seitenzählung.Provisoren: Johan Suermundt und Wilbrandt Staell.Auf dem Titelblatt Prüfvermerk des Stadtsekretärs Joan. Dyghoff vom 11. Mai 1668.Titelblatt lose, Heftung beschädigt.33.6 1670Rechnung der Einnahmen und Ausgaben (des Euerhardt Wilhelmb Oesterman ?) für das Jahr 1670, geheftet, mit Seitenzählung.Endet mit Prüfvermerk vom 17. Mai 1681 und fünf Unterschriften

Verweise :
(Rechnungen für 1668-1669: siehe "Akten 1".)



1671 - 1682
Register-Rechnungen 1671 - 1681


34.1-8 1671-1678Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben (des Euerhardt Wilhelmb Oesterman ?) für die Jahre 1671-1678, einzeln geheftet, mit Seitenzählung.Enden jeweils mit Prüfvermerk aus dem Jahr 1681 und fünf Unterschriften.34.1-1671: Prüfvermerk vom 17. Mai 1681.Titelblatt fehlt, Blatt 1 lose.34.2-1672 und 34.3-1673: Prüfvermerke vom 17. Juni 1681.34.4-1674: Prüfvermerk vom 20. Juni 1681.34.5-1675: Prüfvermerk vom 20. Juni 1681.Titelblatt lose.34.6-1676 und 34.7-1677: Prüfvermerke vom 27. August 1681.34.8-1678: Prüfvermerk vom 23. Oktober 1681.4/1.9 Juni 1680 - Dezember 1681Rechnung der Einnahmen und Ausgaben (des Johan Udingh ?) für Juni 1680 bis Dezember 1681, geheftet, mit Seitenzählung.Endet mit Prüfvermerk vom 9. September 1682 und fünf Unterschriften.

Verweise :
Rechnung für 1679 bis Ostern 1680: siehe "Akten 1".



1682 - 1688
Register-Rechnungen 1682 - 1687


35.1 1682Rechnung der Einnahmen und Ausgaben (des Provisors Johan Vdinck ?) für das Jahr 1682, geheftet, mit Seitenzählung.Provisoren: Johan Vding und Johan Caspar Moll.Endet mit Prüfvermerk vom 26. Juli 1684 und vier Unterschriften.35.2 Januar 1683 - Juni 1684Rechnung der Einnahmen und Ausgaben (des Provisors Johan Vdinck ?) für das Jahr 1683 bis Juni 1684, geheftet, mit Seitenzählung.Endet mit Prüfvermerk vom 30. November 1684 und vier Unterschriften. 35.3 Juli 1684 bis Dezember 1685Rechnung der Einnahmen und Ausgaben (des Amtmanns Joan Üdingh ?) für Juli 1684 bis Dezember 1685, geheftet, mit Seitenzählung.Endet mit Prüfvermerk vom 28. Dezember 1685 und fünf Unterschriften.35.4-5 1686-1687Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben (des Amtmanns Joan Üdingh ?) für die Jahre 1686-1687, einzeln geheftet, mit Blattzählung.Enden jeweils mit Prüfvermerk und fünf Unterschriften.35.4-1686:Provisoren: Johan Wihlelm (!) Hüge und Henrich Brintrupff.Prüfvermerk vom 19. Dezember 1686.35.5-1687:Provisoren: Henrich Brintrupff und Johan Coenhorst.Prüfvermerk vom 5. Januar 1688.



1691 - 1700
Register-Rechnungen 1691 - 1700


36.1 1691Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joh. Üdinck für das Jahr 1691, geheftet, mit Seitenzählung.Provisoren: Henrich Westhueß und Joan Löper.Endet mit Prüfvermerk vom 23. Dezember 1691 und fünf Unterschriften.36.2-7 1694-1699Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joh. Üdinck für die Jahre 1694-1699, einzeln geheftet, mit Seitenzählung.Provisoren: Henrich Schwick und Henrich Heerde.Enden jeweils mit Prüfvermerk von Dezember des jeweiligen Jahres und fünf Unterschriften.36.8 1700Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joh. Üdinck für das Jahr 1700, geheftet, mit Seitenzählung.Provisoren: Christian Modersohn und Joh. Ernst Schmeddinck.Endet mit Prüfvermerk vom 10. Dezember 1699 und fünf Unterschriften.



1701 - 1710
Register-Rechnungen 1701 - 1710


37.1-10 1701-1710Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Johan Vdinck für die Jahre 1701-1710, einzeln geheftet.Enden jeweils mit einem Ende November bis Ende Dezember des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und (drei bis) fünf Unterschriften.



1711 - 1720
Register-Rechnungen 1711 - 1720


38.1-9 1711-1719Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Johan Vdinck für die Jahre 1711-1719, einzeln geheftet.Enden jeweils mit einem im Dezember des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und fünf Unterschriften.38.10 Juni - Dezember 1720Rechnung der Einnahmen und Ausgaben (des Amtmanns Anton Bern. Üdinck ?) für den Neubau der Kapelle, Juni bis Dezember 1720, geheftet.Unterschrieben am 26. Dezember 1720 von Anna Margaretha Detten, Wittib Ampman Vdinck, und den Provisoren Adolph Henr. Höeter und Michael Veltwisch.



1721 - 1725
Register-Rechnungen 1721 - 1725


39.1-5 1721-1725Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Anton Bern. Üdinck für die Jahre 1721-1725, einzeln geheftet.Enden jeweils mit einem im Dezember des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und vier bis fünf Unterschriften.(39.2-1722 enthält eine Summenrechnung auf einliegendem Blatt.)



1726 - 1730
Register-Rechnungen 1726 - 1730


40.1-3 1726-1728Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Anton Bern. Üdinck für die Jahre 1726-1728, einzeln geheftet.Enden jeweils mit einem im Dezember des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und vier bis fünf Unterschriften.40.4-6 1729Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Anton Bern. Üdinck für das Jahr 1729, drei Exemplare. Zwei Originale, die mit einem am 17. Dezember 1729 datierten Prüfvermerk und fünf Unterschriften enden. Eine Kopie, die auf dem Deckblatt die Nummer "5" trägt.40.7-8 1730Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Anton Bern. Üdinck für das Jahr 1730, zwei Exemplare, Original und Kopie.Das Original endet mit einem am 22. Dezember 1730 datierten Prüfvermerk und fünf Unterschriften.



1731 - 1735
Register-Rechnungen 1731 - 1735


41.1-2 1731Rechnung der Einnahmen und Ausgaben der C[hristina] E[lisabeth] Schmedding, Wittib Ampman Udinck, für das Jahr 1731, zwei Exemplare, Original und Kopie.Das Original endet mit einem am 20. Dezember 1731 datierten Prüfvermerk und vier Unterschriften.Hinter dem Titelblatt ist eine vierseitige Kopie eines Proto-kolls der Rechnungsprüfungskommission für das Jahr 1730 vom 22. Dezember 1730 nachträglich eingeheftet.41.3-6 1732-1735Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben der Christina Elisabeth Schmedding, Witwe Amtmann Üdinck, für die Jahre 1732-1735, einzeln geheftet. Enden jeweils mit einem Ende November bis Ende Dezember des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und vier bis fünf Unterschriften.(41.5-1734 enthält eine Summenrechnung auf einliegendem Blatt.)



1736 - 1740
Register-Rechnungen 1736 - 1740


42.1-5 1736-1740Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben der Christina Elisabeth Schmedding, Witwe Amtmann Üdinck, für die Jahre 1736-1740, einzeln geheftet.Enden jeweils mit einem Mitte November des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und vier bis fünf Unterschriften.(42.2-1737 und 42.4-1739 enthalten je eine Summenrechnung auf einliegendem Blatt.)



1741 - 1750
Register-Rechnungen 1741 - 1750


43.1-10 1741-1750Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben der Christina Elisabeth Schmedding, Witwe Amtmann Üdinck, für die Jahre 1741-1750, einzeln geheftet.(43.9-1749 und 43.10-1750 geführt von dem späteren Amtmann Joan Rudolph v. Lotten ?)Enden jeweils mit einem Mitte November bis Mitte Dezember des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und (drei bis) fünf Unterschriften.(43.9-1749 und 43.10-1750 enthalten je eine Summenrechnung auf einliegendem Blatt.)(43.10-1750 hat hinter dem Titelblatt eine Aufstellung mit Namen, Alter und Dauer des bisherigen Aufenthalts aller zehn Bewohner/-innen des Antoniushospitals, Alter: 26-72 Jahre, Dauer des bisherigen Aufenthalts: 1 1/2 bis 28 Jahre.)



1751 - 1755
Register-Rechnungen 1751 - 1755


44.1-2 1751-1752Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben der Christina Elisabeth Schmedding, Witwe Amtmann Üdinck, für die Jahre 1751-1752, einzeln geheftet. Geführt von dem späteren Amtmann Joan Rudolph v. Lotten (?).Enden jeweils mit einem Anfang Dezember des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und vier bis fünf Unterschriften.44.1-1751 hat hinter dem Titelblatt eine Summenrechnung und eine Aufstellung mit Angaben zu den Bewohner/-innen (wie 44.10-1750) eingeheftet.44.2-1752 hat eine Summenrechnung einliegend und hinter dem Titelblatt eine Namensliste der Bewohner/-innen eingeheftet.7/3.3-5 1753-1755Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für die Jahre 1753-1755, einzeln ge-heftet.Enden jeweils mit einem Anfang November bis Anfang Dezember des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und fünf Unterschriften. Hinter dem Titelblatt je eine Summenrechnung einliegend.



1756 - 1760
Register-Rechnungen 1756 - 1760


45.1-5 1756-1760Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für die Jahre 1756-1760, einzeln geheftet.Enden jeweils mit einem Mitte bis Ende November des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und vier bis fünf Unterschriften.(45.2-1757 und 45.5-1760 haben je eine Summenrechnung einliegend.)



1761 - 1770
Register-Rechnungen 1761 - 1770


46.1-10 1761-1770Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für die Jahre 1761-1770, einzeln geheftet.Enden jeweils mit einem (Mitte Oktober ? bis) Mitte Dezember des jeweiligen Jahres datierten Prüfvermerk und vier bis fünf Unterschriften.(46.2-1762, 4-1764, 6-1766 und 8-1768 - 10-1770 haben je eine Summenrechnung einliegend.)

Bemerkung :
Geheftet



1771 - 1777
Register-Rechnungen 1771 - 1775


47.1 1771Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für das Jahr 1771, von anderer Hand geschrieben, geheftet.Endet mit Prüfvermerk vom 30. Oktober 1771 und fünf Unterschriften.Summenrechnung einliegend.47.2 1772Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für das Jahr 1772, geheftet.Endet mit Prüfvermerk vom 19. Oktober 1773 und vier Unterschriften.Summenrechnung einliegend.47.3 1773Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für das Jahr 1773, von anderer Hand geschrieben, geheftet.Endet mit Prüfvermerk vom 13. November 1773 und fünf Unterschriften. Summenrechnung einliegend.47.4-5 1774Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für das Jahr 1774, zwei Exemplare, beide von anderer Hand geschrieben.Das zweite endet mit Prüfvermerk vom 4. November 1777 und fünf Unterschriften.Beide Exemplare haben je eine Summenrechnung einliegend.47.6-7 1775Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für das Jahr 1775, zwei Exemplare, das erste von anderer Hand geschrieben.Das zweite endet mit Prüfvermerk vom 4. November 1777 und fünf Unterschriften.Beide Exemplare haben je eine Summenrechnung einliegend.

Bemerkung :
Geheftet



1776 - 1780
Register-Rechnungen 1776 - 1780


48.1-5 1776-1780Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für die Jahre 1776-1780, einzeln geheftet.Enden jeweils mit Prüfvermerk und fünf Unterschriften.48.1-2, 1776-1777: Beide mit Prüfvermerken vom 4. November 1777.Jeweils Summenrechnung einliegend.48.3-1778: Von anderer Hand geschrieben.Prüfvermerk vom 21. November 1778.48.4-5, 1779-1780: Mit Prüfvermerken von November des jeweiligen Jahres.Jeweils Summenrechnung einliegend.



1781 - 1785
Register-Rechnungen 1781 - 1785


49.1-4 1781-1784Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten für die Jahre 1781-1784.(49.2-4, 1782-1784, von anderer Hand geschrieben.)Einzeln geheftet.Enden jeweils mit Prüfvermerk von November des jeweiligen Jahres und vier bis fünf Unterschriften.Jeweils Summenrechnung einliegend.49.5 1785Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Peter Ignatz v. Lotten, aber von anderer Hand geschrieben.Geheftet, mit festem Deckel.Endet mit Prüfvermerk vom 22. November 1785 und vier Unterschriften.Summenrechnung einliegend.



1786 - 1790
Register-Rechnungen 1786 - 1790


50.1-4 1786-1787Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frans Greshoff für die Jahre 1786-1787, jeweils zwei Exemplare.Enden mit Prüfvermerken vom 7. Dezember 1786 bzw. vom 22. November 1787 und jeweils vier Unterschriften.Jeweils Summenrechnung einliegend.(In 50.4, dem zweiten Exemplar von 1787, liegt eine Quittung vom 7. Juni 1787, unterschrieben von Gerardt van Dulman, über den Empfang des Schlüssels zum Schlagbaum nahe seinem Hause, mit der Verpflichtung, Zugang zu den Ländereien des Hospitals nur Berechtigten zu gewähren.)50.5-7 1788-1790Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frans Greshoff für die Jahre 1788-1790, einzeln geheftet.Enden jeweils mit Prüfvermerken von Ende November bis Anfang Dezember des jeweiligen Jahres und vier bis fünf Unterschriften.Jeweils Summenrechnung einliegend.



1791 - 1795
Register-Rechnungen 1791 - 1795


51.1 1791Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frans Greshoff für das Jahr 1791, geheftet.Endet mit Prüfvermerk vom 6. Dezember 1791 und vier Unter-schriften.Summenrechnung und ein Blatt Bemerkungen zum Register von 1789 einliegend.51.2-5 1792-1795Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frans Greshoff für die Jahre 1792-1795, einzeln geheftet.Beginnen jeweils mit Bemerkungen zum Register des Vorjahrs.Enden jeweils mit Prüfvermerk von Ende November bis Anfang Dezember des jeweiligen Jahres und vier bis fünf Unterschriften.(51.3-5, 1793-1795, mit festem Deckel.)



1796 - 1805
Register-Rechnungen 1796 - 1805


52.1-5 1796-1800Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frans Greshoff für die Jahre 1796-1800, einzeln geheftet, mit festem Deckel.Beginnen jeweils mit Bemerkungen zum Register des Vorjahrs.Enden jeweils mit Prüfvermerk von Ende November bis Anfang Dezember des jeweiligen Jahres und fünf Unterschriften.52.6 1798-1805Aufstellung der Ausgaben und Einnahmen (des Amtmanns Frans Greshoff) für den Zeitraum 1798-1805, Konzept, geheftet.Eintragungen beginnen vorn und hinten.Zwei Notizzettel, Zinszahlungen betreffend, einliegend.



1801 - 1818
Register-Rechnungen 1801 - 1818


53.1-3 1801-1803Jährliche Rechnungen der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frans Greshoff für die Jahre 1801-1803, einzeln geheftet, mit festem Deckel.Enden jeweils mit Prüfvermerk von November des jeweiligen Jahres und vier bis fünf Unterschriften.53.4-5 1804Rechnung der Einnahmen und Ausgaben des Amtmanns Frans Greshoff für das Jahr 1804, zwei Exemplare.Beginnen mit Bemerkungen zum Register des Vorjahrs.Das erste Exemplar endet mit einem Prüfvermerk des Registrator Neumann vom 30. November 1804. Unter demselben Datum vermerkt Hildebrand auf dem Titelblatt, daß der Termin für die Rechnungsprüfung auf den 3. Dezember 1804 angesetzt ist.53.6 1. Januar - 20. Februar 1805Rechnung der Einnahmen und Ausgaben (des Amtmanns Frans Greshoff) für den Zeitraum 1. Januar bis 20. Februar 1805.Ein Doppelblatt.53.7 1818(Rechnung für 1817: siehe Belege, ?.9.)Rechnung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 1818, gezeichnet durch den Rendanten Joseph Aulike, geheftet.



1699 - 1725
Belege 1699-1725


54.1 169929 Quittungen für Amtmann Johan Vdinck für das Jahr 1699, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 29).[Umschlagvermerk:] Quitungen zum Hospitael Sti. Antonij Capellen gehörigh, 1699.54.2 1704Rechnung der Ausgaben und Einnahmen für den Neubau aus dem Jahr 1704, 2 Blatt, und 44 Handwerker-Quittungen für Amtmann Johan Udinck, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 44).[Rückvermerk:] (auf dem zweiten Blatt) Empfang und Ausgabe behuf Newen Armen haußeß ad S. Antonium mitt quitungen à N. 1 usque ad 44.[Umschlagvermerk:] 3, Rechnung über Empfang und Außgabe cum originalibus Justificatoriis, das Armen hauß ad Stum. Antonium betreffendt, de anno 1704.54.3 170625 Quittungen für Amtmann Johan Vdinck für das Jahr 1706, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 25).[Umschlagvermerk:] Quitungen Hospitale Sti. Antonij betreffendt de Anno 1706.54.4 170725 Quittungen für Amtmann Johan Vdinck für das Jahr 1707, durch-numeriert (Nr. 1 - Nr. 24), mit Ausnahme der letzten Quittung mit Datum vom 24. März 1706.54.5 171430 Quittungen für Amtmann Johan Vdinck für das Jahr 1714, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 31), Nr. 5 fehlt.[Umschlagvermerk:] Quitungen sive justificatoria pro Anno 1714 Zum Hospitael Sti. Antonij gehöerig.54.6 171518 Quittungen für Amtmann Johan Vdinck für das Jahr 1715, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 18), und drei Belege ohne Nummern.[Umschlagvermerk:] Quitungen zum Hospitaell Sti. Antonij gehöerig pro Anno 1715.54.7 171621 Quittungen für Amtmann Johan Vdinck für das Jahr 1716, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 21).[Umschlagvermerk:] Quitungen Zum Hospitael Sti. Antonij in Münster gehöerig, pro Anno 1716.54.8 171736 Quittungen für Amtmann Johan Vdinck für das Jahr 1717, durch Umschlagvermerk:] Quitungen zum Hospitaell Sti. Antonij gehöerig, pro Anno 1718.54.10 171920 Quittungen für Amtmann Johan Vdinck für das Jahr 1719, durch-numeriert (Nr. 1 - Nr. 20).[Umschlagvermerk:] Justificatoria zum Hospitaell Sti. Antonij gehöerich, pro Anno 1719.54.11 172024 Quittungen für das Jahr 1720, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 24, es fehlen die Nummern 9 und 19, zwei Quittungen sind ohne Nummern).[Umschlagvermerk:] Justificatoria zum Hospita[el] Sti. Antonij gehoerig, pro Anno 1720.54.12 (1537), 1720-1721, 1723, (1725)13 Belege.Darunter 2 Summenrechnungen für die Jahre 1721 und (1725).Auszug aus einer Urkunde von 1537, am Samstag nach Jubilate, derzufolge Lambert de Buck und Johan Butheman als Provisoren und Johan Frouestiege als Amtmann der Armen der Antoniuskapelle vor Bürgermeister und Rat der Stadt Münster dem Ludeke Werninck, Rektor der Vikarie Petri et Pauli in der Servatiikirche, für 25 Rheinische Goldgulden eine jährliche Rente von 1 Goldgulden verkaufen und der Armen Kampf, genannt Vredesteins Kampf, gelegen bei St. Mauritz, verpfänden.[Rückvermerk:] Extractus Herren Vicarium ad Stum. Servatium Dnum. Hermannum Pelle angehendt.Mehrere Stücke betreffen Baumaterial für den Neubau der Kapelle, vier davon sind numeriert (Nr. 1 - Nr. 4), aus den Jahren 1720-1721. Ein Schreiben des Amtmanns A[nton] B[ernhard] Üdinck an Bürgermeister und Rat bittet um Beschluß, was mit dem nicht mehr benötigten Baumaterial geschehen soll, mit Protokollauszug des Stadtsekretärs Koerdinck vom 28. März 1723.



1721 - 1725
Belege 1721-1725


55.1 172134 Quittungen für Amtmann Anton Bernhard Üdinck für das Jahr 1721, durchnumeriert (Nr. 2 - Nr. 35). Es fehlen die Nummern 1, 13, 14 und 21. Nr. 6 ist zweimal vorhanden, zwei Quittungen sind ohne Nummern.Drei Aufstellungen über Nachlaßverkäufe aus dem Jahr 1721, September bis November. (Triencke Üdinck und Berndt Beuse sind gestorben, Johan Caspar Bredenpohl ist weggegangen.)55.2 1722Drei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Mester Petersche, Dezember 1721, Meister Berndt Heßinck und Präbendin Hilmansche (beide Februar 1722), durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 3).41 Quittungen für Amtmann Anton Bernhard Üdinck für das Jahr 1722, davon 37 durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 37).[Umschlagvermerk:] Justificatoria zum Hospitahl Sti. Antonij gehorig, de Anno 1722.55.3 1723Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Barbar Fridthoff, April 1723.Auszug des Amtmanns Anton Bernhard Üdinck aus dem Register mit Bitte (an Bürgermeister und Rat) um Entscheid, die Ablösung einer seit 1720 rückständigen Rente von 4 Schillingen aus dem Haus von Witwe und Sohn des Gograven Bawman, gelegen auf der Hundstegge neben Schmit Haase, betreffend, mit Vermerk des Stadtsekretärs Koerdinck über den Beschluß vom 22. Februar 1723, daß die Rente mit 5 Reichstalern, 9 Schillingen und 4 Pfennigen abgelöst werden kann.Zwei Schreiben des Amtmanns an den Dechanten von St. Mauritz gegen die Vikare Schlüter und Modersohn, die im August 1723 zwei Messen in der Antoniuskapelle nicht gehalten haben, Lateinisch.31 Quittungen für das Jahr 1723, durchnumeriert (Nr. 2 - Nr. 33), Nr. 1 und Nr. 16 fehlen.[Umschlagvermerk:] Justificatoria Hospitalis Sti. Antonij, De Anno 1723.55.4 1724Zwei Exemplare der Summenrechnung des Jahres.Zwei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Anton Hündelinghoff (Oktober) und Christian Vaßelß (Dezember).30 Quittungen für Amtmann Anton Bernhard Üdinck für das Jahr 1724, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 31), Nr. 16 fehlt.[Umschlagvermerk:] Quitungen Hospitalis Sti. Antonij de Anno 1724.55.5 1725Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Rosa Hästinck von Dezember 1724.32 Quittungen für Amtmann Anton Bernhard Üdinck für das Jahr 1725, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 32), Nr. 26 fehlt, Nr. 20 zweimal.[Umschlagvermerk:] Justificatoria Hospitalis Sti. Antonij de anno 1725.



1726 - 1730
Belege 1726 - 1730


56.1 172628 Quittungen für Amtmann Anton Bernhard Üdinck für das Jahr 1726, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 28).[Umschlagvermerk:] Justificatoria Hospitalis Sti. Antonij de anno 172[6].56.2 1727Drei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterb-fällen der Witwen Stenweg (August 1726), Kock (September 1726) und Rolinck (August 1727).27 Quittungen für Amtmann Anton Bernhard Üdinck für das Jahr 1727, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 27).[Umschlagvermerk:] Justificatoria zum Hospitahl Sti. Antonij de Anno 1727.56.3 1728Vier Exemplare der Bekanntmachung des Amtmanns Anton Bernardt Üdinck über die Versteigerung der zu verpachtenden Kämpfe des Antoniushospitals, die auf den 14. Juli 1728 angesetzt ist, mit Publikationsvermerken der Pfarrer von St. Mauritz, Lamberti, Martini und Ludgeri vom 11. Juli 1728.Sieben Exemplare der Bekanntmachung des Amtmanns über eine erneute Versteigerung, die auf den 26. Juli 1728 angesetzt ist, mit Publikationsvermerken der Pfarrer von St. Mauritz, Lamberti, Überwasser, Martini, Ludgeri, Aegidii und Servatii vom 22. (25.) Juli 1728.Zwei Schreiben des Amtmanns an Bürgermeister und Rat von Juli (und August ?) 1728 mit der Bitte um Beschluß, wie die Kämpfe zu verpachten sind, da nur Gebote vorliegen, die unter den bisherigen Pachterträgen bleiben.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Herm.33 Quittungen für das Jahr 1728, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 32)), eine Quittung ohne Nummer.[Umschlagvermerk:] Justificatoria Hospi[talis] Sti. Antonij de anno 1728.56.4 1729Drei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Christina Möllmanns, Witwe König und Richter, durch-numeriert (Nr. 1 - Nr. 3).24 Quittungen für Amtmann Anton Bernardt Üdinck für das Jahr 1729, durchnumeriert (Nr. 4 - Nr. 28), Nr. 18 fehlt.Notiz über die Rückzahlung eines Darlehens von 100 Reichstalern.[Rückvermerk:] Justificatoria Hospitalis Sti. Antonij de anno 1729.56.5 173028 Quittungen für Amtmann Anton Bernardt Üdinck für das Jahr 1730, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 33), die Nummern 23 und 29-32 fehlen.[Umschlagvermerk:] Justificatoria Hospitalis Sti. Antonij de Anno 1730.



1731 - 1735
Belege 1731 - 1735


57.1 173122 Quittungen für die Witwe Amtmann Udinck für das Jahr 1731, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 21), eine Quittung ohne Nummer.[Umschlagvermerk:] verificatoria ampmannatus S. antonii inter portas mauritianas de anno 1731.57.2 1732Zwei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Margrete Stohldreyer (März) und Enke Ahlers (April).24 Quittungen für die Witwe Amtmann Udinck für das Jahr 1732, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 24).[Umschlagvermerk:] Justificatoria Hospitalis S. Antonij pro Anno 1732. 57.3 173332 Quittungen für die Witwe Amtmann Udinck für das Jahr 1733, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 24), je zwei Quittungen unter Nr. 14 und Nr. 15, sechs Quittungen ohne Nummern.[Umschlagvermerk:] justificatoria pro Anno 1733 abstatteter Rhechnung Hospitalis S. Antonij.57.4 173432 Quittungen für die Amtmannin Udinck für das Jahr 1734, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 32).[Umschlagvermerk:] justificatoria pro Anno 1734.57.5 1735Vor dem Notar Joannes Joseph Sudthoff verpachtet Catharina Elisabeth Schmedding, Witwe Amtmann Üdinck, dem Bäcker Schopman den zum Antoniushospital gehörigen Capellen Kampf ab Martini 1737 für vier Jahre. Bäcker Schopman übernimmt die Heur von 14 Reichstalern jährlich für den ausscheidenden Plettendrupff rückwirkend ab Martini 1734. Gegeben am 1. Mai 1735.Zeugen: Henrich Mumme und Joan Schildtkotter.Stempel des Notars.Vor dem Notar Sudthoff verpachtet die Witwe Amtmann Üdinck dem Bäcker Adolph Keller den Groniwegs Kampf ab Martini 1737 für vier Jahre. Bäcker Keller übernimmt die Heur von 16 Reichstalern jährlich für den ausscheidenden Plettendrupff rückwirkend ab Martini 1734. Gegeben am 1. Mai 1735.Zeugen: wie oben, Stempel des Notars.Auszug des Stadtsekretärs Koerdinck aus dem Ratsprotokoll vom 4. April 1735, demzufolge die Übernahme der Plettendrupfschen Heurdurch die Bäcker Schopman und Keller genehmigt wird.27 Quittungen für die Amtmannin Udinck für das Jahr 1735, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 27).[Umschlagvermerk:] Justificatoria pro Anno 1735 Hospitalis S. Antonij.



1736 - 1740
Belege 1736 - 1740


58.1 173627 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1736, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 27). Anstelle von Nr. 8 Notiz, daß die Zahlung noch aussteht.Schreiben des Zellers Joan Damman zu Hiltrup an Bürgermeister und Rat mit der Bitte um Hilfe für die Renovierung des Hauses und den Neubau des Schuppens, mit Vermerk des Stadtsekretärs Koerdinck über Ratsbeschluß vom 16. Januar 1736, demzufolge die Provisoren beauftragt werden, zusammen mit dem Amtmann (= der Amtmannin) den Schaden zu besehen.Bericht der Amtmannin über den Ortstermin vom 10. April 1736 mit Erläuterung der notwendigen Baumaßnahmen gemäß Beurteilung eines hinzugezogenen Zimmermeisters und dem Hinweis, daß mehr Bauholz benötigt wird, als aus drei ausgewählten Eichen gewonnen werden kann, mit Vermerk des Stadtsekretärs Koerdinck über Ratsbeschluß vom 13. April 1736, demzufolge die Genehmigung erteilt wird, mehr Holz zu schlagen.[Umschlagvermerk:] Justificatoria Ambtmannatus S. Antonij de Anno 1736.58.2 173732 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1737, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 28), Nr. 8 zweimal (vgl. 2002.1, 1736) und Nr. 13 viermal.Notiz in der Sache gegen Herm. Hilmer (?) wegen rückständiger Zinsen für die Jahre 1660 ff. aufgrund eines Darlehens über 1 1/2 Mark von 1581, undatiert.Quittung des Notars Linden vom 22. Oktober 1728 über Erhalt der Akten in der Sache Schwerbrock, Kopie.Zwei Exemplare der Bekanntmachung (der Amtmannin Schmeddinck) über die Versteigerung der zu verpachtenden Kämpfe des Antonius-hospitals, die auf den 27. Juli 1737 angesetzt ist, mit Publikationsvermerken der Pfarrer von St. Mauritz und St. Lamberti vom 21. Juli 1737.Zwei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterb-fällen die Spangenbergische (März) und Joan Herman Grönniger (April).[Umschlagvermerk:] Justificatoria ad rationes S. Antonij pro 1737, wo bey originalis consensus wegen Zellern Kentrupff zu Bösensell, pro notitia, obligatio von der wittibe von Reck zu Heesen de 1729 den 20. may uber 350 Rthr. außgenommen und die gelder gleich weederumb ad Archivium gelacht, vide Rechnung de 1747, et asset (?) imposterum, noch 1748 den 11. julij außgenommen obligatio auff Raesfeldt zum Ostendorff uber 150 R.58.3 1738Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Küster Mumme, Juli 1738.18 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1738, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 18).[Umschlagvermerk:] Justificatoria Hospitalis S. Antonij pro 1738.58.4 1739Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall N. Hußman, September 1739.28 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1739, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 26), bei Nr. 4 liegen zwei Quittungen, Nr. 12 zweimal, Nr. 20 fehlt, eine Quittung ohne Nummer.[Umschlagvermerk:] Justificatori[a] Hospitalis ad S. Antonium pro 1739. 58.5 174020 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1740, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 20).[Umschlagvermerk:] Justificatoria Hospitalis S. Antonij ad rationes de Anno 1740.



1741 - 1745
Belege 1741 - 1745


59.1 1741Zwei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Joan Schiltkotter (März) und Clara Suher (September).16 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1741, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 12), Nr. 3 zweimal und eine weitere Quittung beiliegend, bei Nr. 8 eine weitere Quittung, Nr. 10 zweimal.[Umschlagvermerk:] justificatoria Hospitalis ad S. Antonium pro 1741.59.2 174225 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1742, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 20), bei Nr. 6 liegen zwei weitere Quittungen, bei Nr. 9 liegt eine weitere Quittung, Nr. 14 dreimal, Nr. 15 fehlt, Nr. 16 zweimal, Nr. 17 zweimal, Nr. 18 fehlt.Zwei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Dirck Zumbusch (April) und Rolinck (Juli), numeriert (Nr. 21 - Nr. 22).[Umschlagvermerk:] Justificatoria ad rationes hospitalis S. Antonij de Anno 1742.59.3 174325 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1743, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 24), bei Nr. 6 liegt eine weitere Quittung.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Lageman (Januar), numeriert (Nr. 25).[Umschlagvermerk:] Justificatoria ad Rationes Hospitalis S. Antonij Abbatis pro 1743.59.4 174420 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1744, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 18), Nr. 4 zweimal.[Umschlagvermerk:] Justificatoria ad Rationes Hospitalis S. Antonij Abbatis pro 1744.59.5 174527 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1745, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 20), bei Nr. 3 liegen drei weitere Quittungen, bei Nr. 14 liegt eine weitere Quittung, bei Nr. 15 liegen zwei weitere Quittungen, bei Nr. 18 liegt eine weitere Quittung.Summenrechnung der Einnahmen und Ausgaben des Jahres.[Rückvermerk:] justificatoria ad rationes Hospitalis S. Antonij 1745.



1746 - 1750
Belege 1746 - 1750


60.1 1746Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Jan Henrich Üdinck (Oktober).21 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1746, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 19), bei Nr. 2 und bei Nr. 13 je eine weitere Quittung.[Umschlagvermerk:] Justificatoria Hospitalis S. Antonij intra portas Mauritianas de Anno 1746.60.2 174721 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1747, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 19), bei Nr. 14 liegt eine weitere Quittung, eine Quittung ohne Nummer.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Hardemeiersche (November), numeriert (Nr. 20).Schreiben der Amtmannin C[atharina] E[lisabeth] Schmedding, Wittib Üdinck, an Bürgermeister und Rat mit der Bitte um Anweisung, ob das Darlehen von 105 Reichstalern, das aus dem Haus Pöttken zurückgeflossen ist, für die Ablösung einer Schuld von 250 Reichstalern gegenüber der Speckpfründe verwendet werden soll, mit zwei Vermerken des Stadtsekretärs Koerdinck über Rats-beschlüsse vom 10. und 27. März 1747, denenzufolge zustimmend entschieden worden ist.[Rückvermerk:] justificatoria ad rationes Hospitalis S. Antonij de 1747.60.3 174821 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1748, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 18), zwei Quittungen ohne Nummer, bei Nr. 17 liegt eine weitere Quittung.[Umschlagvermerk:] justificatoria ad rationes Hospitalis S. Antonij de Anno 1748.60.4 174930 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1749, geführt von deren Schwiegersohn (siehe Beleg Nr. 10), dem späteren Amtmann Joan Rudolph v. Lotten, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 27), Nr. 9 dreimal, bei Nr. 18 liegt eine weitere Quittung.Enthält als Nr. 10 einen Protokollauszug des Archidiakonal-aktuars Jod. Ferd. Hüger vom 24. November 1749, demzufolge der Notar Lotten für das Antoniushospital dem Vikar Zumsande als Besitzer der Vikarie Simonis et Judae in St. Servatii ein Kapital von 50 Reichstalern zurückgezahlt hat.Notizen (des späteren Amtmanns Joan Rudolph v. Lotten und) des Notars Gertten Eichholtz in der Sache Dietherich Schwerbrock in Telgt wegen rückständiger Renten aus den Jahren 1659 ff, datiert am 14. November 1749.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Kortmansche, April 1749.[Umschlagvermerk:] quitungen und justificatoria zum hospital s. antonij Abbatis intra portas mauritianas des 1749t. jahrs.60.5 175022 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1750 (geführt vom späteren Amtmann Joan Rudolph v. Lotten), durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 20), Nr. 2 und Nr. 11 je zweimal.Enthält als Nr. 5 einen Protokollauszug des Sekretärs von St. Mauritz, des Notars J. F. Hüger, vom 4. September 1750, dem-zufolge der Notar Lotten für das Antoniushospital dem Vikar Binsfeldt als Inhaber der ersten Vikarie Transfigurationis in St. Mauritz ein Kapital von 40 Reichstalern zurückgezahlt hat, mit aufgedrücktem Papiersiegel.[Umschlagvermerk:] quitungen und justificatoria zum hospital s. antonij Abbatis intra portas mauritianas des 1750t. jahrs.



1751 - 1755
Belege 1751 - 1755


61.1 17518 Belege, sieben Kündigungen von Renten betreffend, durchbuchstabiert (Litt. A - Litt. H.), März 1751.A) Kündigung einer Rente von 4 Schillingen und 2 Pfennigen gegen ein Kapital von 150 Reichstalern, gerichtet an den Domkellner M. F. Schils, mit Notariatsstempel des Joan Rudolph v. Lotten.B) Kündigung einer Rente von 1/4 Mark (gegen ein Kapital von 4 Reichstalern, siehe Quittung Nr. 3), gerichtet an den Domvikar (?) Ketteler als Magister Fabricae, mit Notariatsstempel des Joan Rudolph v. Lotten.C) Kündigung einer Rente von 1 Mark, gerichtet an den Domvikar (?) Cremer als Vikar des Walburgisaltars, mit Notariatsstempel des Gerhard Henrich Eichholtz.D) Kündigung einer Rente von 4 Schillingen (gegen ein Kapital von 5 Reichstalern und 7 Schillingen, siehe Quittung Nr. 6 und 3001.2, 1752, Litt. A), gerichtet an den Domdechanten E[dmund] Castell namens des Kapitels im Alten Dom, mit Notariatsstempel des Joan Rudolph v. Lotten.E) Kündigung einer Rente von 1 Mark, gerichtet an den Bursarius Elpers, mit Notariatsstempel des Joan Rudolph v. Lotten.F) Schreiben des Bursarius Elpers von September 1751 mit Kopie eines Dekrets von August 1721, demzufolge jede Mark Rente mit 30 Reichstalern abzulösen ist.G) Kündigung einer Rente von 10 Schillingen (gegen ein Kapital von 20 Reichstalern, siehe 3001.2, 1752, Litt. B), gerichtet an den Kanonikus Elberfeld namens des Kapitels von Ludgeri, mit Notariatsstempel des Joan Rudolph v. Lotten.H) Kündigung einer Rente von 1 Mark, gerichtet an den Vikar Mey als Provisor von St. Servatii, wird von Vikar Mey am 23. September 1751 als unkündbar zurückgewiesen (gleichwohl am 27. Juni 1752 gegen ein Kapital von 20 Reichstalern abgelöst, siehe 3001.2, 1752, Litt. C).28 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1751 (geführt vom späteren Amtmann Joan Rudolph v. Lotten), durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 29), Nr. 27 fehlt.[Umschlagvermerk:] quitungen und justificatoria ambtmanni hospitalis s. antonij abbatis intra portas mauritianas a januario biß decembrem beide inclusive des 1751t. jahrs.61.2 1752Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Arnsen, Dezember 1751.Drei Bescheinigungen über abgelöste Renten, durchbuchstabiert (Litt. A - Litt. C).A) Dechant, Senior und Kapitel des Alten Domes bestätigen am 22. November 1752 die Ablösung einer jährlichen Rente von 4 Schillingen durch ein Kapital von 5 Reichstalern und 7 Schillingen, das Amtmann Lotten gezahlt hat.Notar: Bern. Henr. Funcke, Secretarius.Aufgedrücktes Siegel.B) Auszug des Sekretärs Gertten Bispinck aus dem Protokoll des Kapitels von Ludgeri vom 13. Mai 1752, demzufolge Amtmann Lotten zur Ablösung einer jährlichen Rente von 10 Schillingen ein Kapital von 20 Reichstalern an Kanonikus Elberfeld gezahlt hat.Aufgedrücktes Siegel.C) Auszug des Aktuars J. Ferd. Hüger aus dem Archidiakonalprotokoll vom 27. Juni 1752, demzufolge der Prokurator Lotten als Amtmannus adjunctus zur Ablösung einer jährlichen Rente von 1 Mark ein Kapital von 20 Reichstalern an Vikar Mey als Provisor von St. Servatii gezahlt hat.19 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck resp. den Amtmann Joan Rudolph v. Lotten für das Jahr 1752, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 17), eine Quittung ohne Nummer, Nr. 1 zweimal.[Umschlagvermerk:] justificatoria und quitungen zum hospital s. antonij Abbatis intra portas mauritianas des 1752t. jahrs.61.3 1753Spesenrechnung des Amtmanns und der Provisoren für einen Ortstermin bei Zeller Berning, 14. Juli 1753.11 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck resp. den Amtmann Joan Rudolph v. Lotten für das Jahr 1753, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 10), Nr. 10 zweimal.[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria zum hospital s. antonij Abbatis etc. gehoerig des 1753t. jahrs.61.4 175415 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck resp. den Amtmann Joan Rudolph v. Lotten für das Jahr 1754, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 14), Nr. 3 zweimal.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Anne Margarethe Claehsing, Februar 1754, versehen mit dem Buchstaben A.[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria Hospitalis S. antonij de anno 1754.61.5 175514 Quittungen für die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck resp. den Amtmann Joan Rudolph v. Lotten für das Jahr 1755, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 14).Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Ahlers, März 1755, versehen mit dem Buchstaben A, dabei Quittung über gezahlten Barbierlohn.[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria zum Hospital S. antonij Abbatis de anno 1755.



1756 - 1759
Belege 1756 - 1759


62.1 175615 Quittungen für den Amtmann Joan Rudolph v. Lotten resp. die Amtmannin Christina Elisabeth Schmeddinck für das Jahr 1756, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 15).Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall der Präbendin Tombrinck, Oktober 1756, versehen mit dem Buchstaben A.[Umschlagvermerk:] justificatoria und Quitungen Hospitalis S. antonij de anno 1756.62.2 175722 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1757, durch-numeriert (Nr. 1 - Nr. 21), Nr. 7 zweimal.Drei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen der Präbendinnen Trieske (April), Kragt und Kamp (beide September), durchbuchstabiert (A - C).[Umschlagvermerk:] justificatoria und Quitungen zum Hospital S. antonij gehöerig, de anno 1757.62.3 175814 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1758, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 14).[Umschlagvermerk:] Quitungen zum Hospital S. antonij Abbatis gehöerig, de anno 1758.62.4 1759 (auf Deckblatt falsch: "1758")12 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1759, durch-numeriert (Nr. 1 - Nr. 11), Nr. 3 zweimal.[Umschlagvermerk:] justificatoria zum Hospital s antonij Abbatis intra portas mauritianas gehöerig, de anno 1759.



1760 - 1765
Belege 1760 - 1765


63.1 176014 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1760, durch-numeriert (Nr. 1 - Nr. 13), Nr. 10 zweimal (A und B).[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria zum Hospital S. antonij gehöerig, de anno 1760.63.2 176110 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1761, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 10).4 Anlagen, durchbuchstabiert (A - D):A) Auszug des Stadtsekretärs Koerdinck aus dem Ratsprotokoll vom 5. Mai 1760, demzufolge dem Bäcker Beckering die halbe Heur für einen vom Antoniushospital gepachteten Kampf erlassen wird, mit der Auflage, die im Krieg an dem Kampf verursachten Schäden zu beheben.B) Vor dem Notar Ferdinand Benedict Meyer vermißt der Stadtzimmermeister Everwin Mohrman am 8. Juni 1761 im Beisein von Amtmann Lotten einen vor dem Mauritztor am Graben gelegenen Garten, der dem Antoniushospital gehört, damit der Besitz gesichert werden kann, der durch Grabungen der alliierten Truppen gefährdet ist.C) Auszug des Stadtsekretärs Koerdinck aus dem Ratsprotokoll vom 7. November 1760, demzufolge dem Kötter Damman die Pacht des laufenden Jahres zur Halbscheid erlassen und die Zahlung der Pension zur Halbscheid bis auf bessere Zeiten verschoben wird.D) Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall der Präbendin Dörsten, Oktober 1761.[Umschlagvermerk:] justificatoria und Quitungen zum Hospital S. antonij Abbatis gehöerig, de anno 1761.63.3 176211 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1762, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 10), Nr. 1 zweimal (A und B).Zwei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Präbendin Greve (November 1761) und Küster Ewerwin Wöestman (Juli 1762), mit je zwei Quittungen ohne Nummern.[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria zum Hospital S. antonij gehöerig, de anno 1762.63.4 176317 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1763, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 15), Nr. 6 und Nr. 10 je zweimal.Zwei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Casper Terhaes (Januar) und Anne Marie Kortman (Mai), versehen mit den Buchstaben A und B, mit je zwei Quittungen, durchnumeriert (je Nr. 1 - Nr. 2).[Umschlagvermerk:] justificatoria zur rechnung Hospitalis S. antonij gehöerig, de anno 1763.63.5 176422 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1764, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 15) und durchbuchstabiert (A - G, Handwerkerrechnungen).[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria zur rechnung Hospitalis S. antonij de anno 1764.63.6 176510 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1765, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 9), Nr. 6 zweimal (A und B).Schreiben des Domvikars Joan. Rudolph v. Twickel, Inhaber der Vikarie Stae. Wallburgis, an den Domdechanten, Freiherrn von Hanxleden, mit der Bitte um Zustimmung zur Kündigung der Rente von 1 Mark durch Amtmann Lotten, mit Konsens vom 2. Januar 1765 und Quittung über die Rückzahlung des Kapitals mit 16 Reichs-talern.[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria Hospitalis S. antonij de anno 1765.



1766 - 1770
Belege 1766 - 1770


64.1 176613 und 8 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1766, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 13) und durchbuchstabiert (A - H, Handwerkerrechnungen, mit eigenem Umschlag).Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Anne Margarethe Meyer, September 1766, versehen mit dem Buchstaben A, mit 4 Quittungen, durchbuchstabiert (A - C), die vierte Quittung ohne Buchstaben.[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria zum Hospital S. antonij gehöerig de anno 1766.64.2 17679 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1767, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 9), bei Nr. 3 liegen zwei Rechnungen.[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria zum Hospital S. Antonij gehöerig, de anno 1767.64.3 176813 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1768, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 13).Zwei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Arnold Peickenkamp und Bernd Schmitz (beide September/ Oktober 1768, mit Buchstaben versehen (A und B), dabei 4 bzw. 3 Quittungen, durchnumeriert (Nr. 2-5, Nr. 1-3).[Umschlagvermerk:] Quitungen zum Hospital ad S. antonium de anno 1768.64.4 176918 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1769, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 17), Nr. 17 zweimal.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Engelbert Gasman, Juni 1769, versehen mit dem Buchstaben B, mit Konzept desselben und einer Quittung ohne Nummer.[Umschlagvermerk:] Quitungen zum Hospital S. Antonij gehöerig, de anno 1769.64.5 177010 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1770, durch-numeriert (Nr. 1 - Nr. 10).Kopie eines Schriftstücks aus einer Rechtsstreitsache, demzufolge dem Antoniushospital seit 1657 jährliche Zinsen in Höhe von 2 Reichstalern und 14 Schillingen aus dem Hause Hertzhausen zustehen, versehen mit dem Buchstaben A.[Umschlagvermerk:] original Quitungen und justificatoria zum Hospital ad S. antonium gehöerig, de anno 1770.



1771 - 1780
Belege 1771 - 1774, 1778 - 1780


65.1 177112 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1771, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 9), bei Nr. 2 liegen drei weitere Quittungen.Kopie der Bemerkungen zu den Registern für 1771 und 1772.[Umschlagvermerk:] Quitungen de anno 1771, zur rechnung Hospitalis S. antonij gehöerig.65.2 177221 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1772, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 18), Nr. 5, Nr. 11 und Nr. 16 zweimal.Drei Anlagen, durchbuchstabiert (A - C):A) Kopie eines Urteils vom 8. Oktober 1772, demzufolge Henrich Plantholt für die Jahre 1759 ff zur Zahlung jährlicher Zinsen von 3/4 Goldgulden mit 23 Schillingen verpflichtet wird (siehe 4002.4, 1784, Anlage 1).B) Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Kühte, Februar 1772, mit zwei Quittungen (A und B).C) Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Joan Leiffer, Oktober 1772.[Umschlagvermerk:] Justificatoria de anno 1772, zur Rechnung Hospitalis S. Antonii gehörig.65.3 177314 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1773, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 13), Nr. 10 zweimal.[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria Zur rechnung des Hospitals ad S. antonium de anno 1773 gehöerig.65.4 177411 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1774, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 10), Nr. 2 zweimal.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Becker, April 1774, versehen mit dem Buchstaben B, mit zwei Quittungen (A und B).[Umschlagvermerk:] justificatoria ad registrum Hospitalis S. antonij de anno 1774.65.5 1778(Belege für 1775-1777 fehlen.)15 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1778, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 14), Nr. 13 zweimal.Aufstellung mit Quittungen über Zahlungen an die Bürgermeister Havichorst, Volbier, Gröninger und Claveshans (je 2 Reichstaler, 18 Schillinge und 8 Pfennige pro Jahr) und an die Provisoren Frans Isfort, Johan Henrich Eck, Joan Jodocus Edeler, Constantin Tophoff und Christoffer Balthasar Althaus (je 1 Reichstaler, 18 Schillinge und 8 Pfennige pro Jahr) für die Jahre 1774-1776. Havichorst und Eck werden für zwei Jahre bezahlt, die anderen für ein Jahr. Versehen mit dem Buchstaben A.[Umschlagvermerk:] Quitungen zum Register des Hospitals ad S. antonium de anno 1778 gehöerig.65.6 177919 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1779, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 17), Nr. 13 und Nr. 17 zweimal.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Magdalene Wedigge, März 1779, mit 4 Quittungen (A - D).[Umschlagvermerk:] Quitungen zum Register des Hospitals ad S. antonium de anno 1779. 65.7 178014 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1780, durch-numeriert (Nr. 1 - Nr. 14).[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria zum Register Hospitalis S. antonij gehöerig, des 1780ten jahrs.



1781 - 1785
Belege 1781 - 1785


66.1 178117 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1781, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 13), Nr. 3 und Nr. 12 zweimal, Nr. 6 dreimal.[Umschlagvermerk:] Quitungen und justificatoria zur rechnung Hospitalis S. Antonii de anno 1781 gehöerig.66.2 178216 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1782, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 15), Nr. 6 zweimal.Nr. 15 ist Rechnung und Quittung des Prokurators Amelunxen in der Sache gegen den Schulten Hofhamb im Kirchspiel Rinckenrode für 1777-1782 (siehe 4002.4, 1784, Nr. 16).[Umschlagvermerk:] justificatoria Hospitalis S. antonii zur rechnung de anno 1782 gehöerig.66.3 178312 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1783, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 11), Nr. 5 zweimal.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall [Joann Berndt] Zumforst (November 1782 / Januar 1783), versehen mit dem Buchstaben B, mit zwei Quittungen ohne Nummern.(C liegt unter 17.4.)[Umschlagvermerk:] justificatoria und quitungen zur rechnung Hospitalis S. antonii de anno 1783 gehöerig.66.4 178418 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1784, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 17), Nr. 17 zweimal.Nr. 16 ist Rechnung des Aktuars Stanke in der Sache gegen Hofham und Konsorten (siehe 4002.2, 1782, Nr. 15).Anlagen (1 und B - D):1) Auszug des Stadtsekretärs Cramer aus dem Ratsprotokoll vom 18. Februar 1782, demzufolge dem Bäcker Alfers sen. gestattet wird, die jährlichen Zinsen von 23 Schillingen, die auf seinem Hausgrundstück, vormals Plantholt, lasten, mit 30 Reichstalern abzulösen, ohne rückständige Zinsen nachzahlen zu müssen, da das Grundstück seit langem unbebaut war (siehe 4001.2, 1772, A), mit Quittung vom 11. September 1784.(A liegt unter 17.5.)B) Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Maria Anna Terhaer (April/Juni 1784), und eine Quittung.C) Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Präbendin Breimer, September 1784, mit zwei Quittungen.D) Vermerk über die bereits berechneten Zahlungen für die am 10 September 1784 angenommene, aber noch nicht angetretene Präbendin Schweers, Witwe Darup.[Umschlagvermerk:] justificatoria und Quitungen zum Hospital S. antonii de anno 1784.66.5 178523 Quittungen für den Amtmann Lotten für das Jahr 1785, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 23).Als Nr. 19 und Nr. 20 zwei Schreiben des Vikars Arnold Ernest, des Rektors der Antoniuskapelle, an Bürgermeister und Rat, von Januar und von Juli 1785, mit der Bitte um finanzielle Unterstützung für den Neubau eines Altars, jeweils mit Bewilligung von 10 Reichstalern und Quittung des Empfängers. Die Bitte um Finanzierung von Wein und Hostien wird ausgeschlagen.Anlagen (A -D):A) Auf Ersuchen des [Kunstdrechslers] Joseph Rammerß kündigt der Notar Paulus Matthias Brinckman dem Amtmann Lotten am 7. September 1784 ein Kapital von 150 Reichstalern.Papiersiegel des Notars.B) Auszug des Stadtsekretärs Cramer aus dem Ratsprotokoll vom 27. Dezember 1784, demzufolge der Kunstdrechsler Ramers die Kündigung des Kapitals rückgängig gemacht hat.C) Aufstellung (des Amtmanns Peter Ignatz von Lotten ?) über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Johan Oding, Januar 1785, mit zwei Quittungen.D) Schreiben des Amtmanns Johan Rudolph von Lotten an den geheimen Rat, Juni 1785, Kopie, mit der wiederholten Bitte um Er-satz des Schadens, der durch die Kanonaden (bei der Inthronisation des Churfürsten im Herbst 1784 und bei dessen Besuch zu Ostern 1785 an Dach und Fenstern der Antoniuskapelle und des Antoniushospitals) entstanden ist, und Vermerk vom 20. Juni 1785 über die Zahlung von 25 Reichstalern durch den Pfennigmeister der Landschaft.Schreiben desselben an denselben, Dezember 1784, Kopie, mit der Bitte um Ersatz des Schadens, der durch die Kanonade bei der Inthronisation des Churfürsten im Herbst an Dach und Fenstern der Antoniuskapelle und des Antoniushospitals entstanden ist.Schreiben desselben an den Churfürsten, April 1785, mit der Bitte um Ersatz des Schadens, der durch die Kanonaden bei der Inthronisation des Churfürsten im Herbst 1784 und bei dessen Besuch zu Ostern 1785 an Dach und Fenstern des Antoniushospitals und der Kapelle entstanden ist, mit Glaserrechnung vom 29. März 1785 und Vermerk über den Auftrag an den geheimen Rat, sich mit der Sache zu befassen, unterschrieben von Churfürst Max. Franz.Aufgedrücktes Papiersiegel.Alles zusammengebunden.



1786 - 1795
Belege 1786 - 1789, 1791 - 1795


67.1 178619 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1786, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 17), Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 14 zweimal, Nr. 15 fehlt.67.2 (1773), 1787 15 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1787, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 14), Nr. 12 zweimal.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall (des ehemaligen Schuhmachers Frans Joseph) Essing, August 1787, versehen mit der Nummer 15, mit drei Quittungen.Vor dem Notar Bernhard Henrich Funcke vermacht die Devotesse Junfer Maria Catharina Essing ihrem Bruder, dem Schuhmacher Frans Joseph Essing, ihren gesamten Besitz mit der Auflage, ihrem Bruder Bernard Essing 20 Reichstaler auszuzahlen. Gegeben am 30. März 1773 im Haus des Schuhmachers Essing auf der Clemensstraße.Zeugen: Joseph Bonsen, Notar, Joan Bernard Uhrwerker, Bernard Henrich Palsen und Matthias Hüser, Kopisten, und Frans Anton Pawer, Knopfmacher.Stempel des Notars.67.3 (1704, 1711, 1717), 178816 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1788, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 14), Nr. 10 und Nr. 11 zweimal.Anlagen:A) Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Jäger, Januar 1788, mit zwei Quittungen.(Ohne Buchstaben) Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Junfer Nölcken, April 1788, mit zwei Quittungen.C) Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Junfer Cesar (Seeser), Juni 1788, mit zwei Quittungen.D) Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Junfer Elisabeth Pohlman, Oktober/November 1788, mit einer Quittung.E) Auszug des Stadtsekretärs Schmedding aus dem Ratsprotokoll vom 22. Dezember 1711, demzufolge Amtmann Udinck verpflichtet wird, für das im Jahr 1704 von der Speckpfründe für den Neubau einer Kammer an der Antoniuskapelle zur Verfügung gestellte Kapital von 100 Reichstalern ab Michaelis 1712 jährlich 3 Reichstaler Rente zu zahlen, da er die neue Kammer als Dienst-wohnung nutzt, mit Quittung des Emonitors Cramer der Speck-pfründe Lamberti für Amtmann Greshof vom 24. November 1787 über die Rückzahlung des Kapitals. Beiliegend Auszug des Stadt-sekretärs Schmedding aus dem Ratsprotokoll vom 16. Dezember 1704, demzufolge der Amtmann (Vdinck) verpflichtet wird, das Kapital an den Amtmann Loisman der Speckpfründe Lamberti zurück-zuzahlen.(Ohne Buchstaben) Werkvertrag zwischen den Provisoren Bernardt Zurmöllen und Adolph Henr. Höeter mit dem Uhrmacher Joachim Münch vom 9. Januar 1717 um die Instandsetzung der Kapellenuhr zum Preis von 18 Reichstalern mit zwei Jahren Garantie.67.4 178919 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1789, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 17), Nr. 14 und Nr. 15 zweimal.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Casper Mallenkrott, November 1788, versehen mit dem Buchstaben A, mit zwei Quittungen.67.5 1791(Belege für 1790 fehlen.)21 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1791, durchnumeriert (Nr. 2 - Nr. 22), Nr. 1 fehlt.[Umschlagvermerk:] Quitungen von Antoni Armen hauß.67.6 179215 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1792, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 13), Nr. 3 und Nr. 4 zweimal.67.7 179315 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1793, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 15).Drei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterb-fällen Schwede (Mai), Witwe Staake (April/Mai) und Casper Staake (Januar/Mai), durchbuchstabiert (A - C).Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Frau Classincg.Auszug des Stadtsekretärs Cramer aus dem Ratsprotokoll vom 8. Oktober 1792 (!), demzufolge das Erbe Berning nach seinem Besitzstand erfaßt werden und dem Conductor (= Zeller Berning) als Eigentum angeboten werden soll, sowie Bescheinigung der Domdechanei vom 8. Oktober 1793, daß das Erbe Berning nicht zur Domdechanei gehört.[Umschlagvermerk:] Justificatoria von 1793.67.8 179417 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1794, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 16), Nr. 9 zweimal.Zwei Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Präbendin Münnig (April) und Joseph Hillebrand (März/ April), mit Buchstaben versehen (A und B), die zweite Aufstellung mit drei Quittungen.67.9 179519 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1795, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 17), Nr. 10 und Nr. 14 zweimal.Nr. 11 ist ein Auszug des Syndicus Reine aus dem Ratsprotokoll vom 14. November 1794, demzufolge der Witwe Fasch als Gläubigerin des verstorbenen Präbenden Hildebrand eine Zahlung von monatlich 1 Reichstaler bis zum Tod oder bis zur Summe von 24 Reichstalern zuerkannt wird, mit letztem Zahlungsvermerk vom 4. September 1795.Schreiben der Witwe Fasch an Bürgermeister und Rat (von August 1795?) mit der Bitte um weitere Zahlung.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben im Sterbfall Wenning (August), mit einer Quittung.



1796 - 1817
Belege 1796 - 1803, 1817


68.1 179615 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1796, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 14), Nr. 7 zweimal.Auszug des Stadtsekretärs Meiteler aus dem Ratsprotokoll vom 1. April 1796, demzufolge der Emonitor des Antoniushospitals dem Emonitor Schraeder des Gasthauses 30 Reichstaler bis auf weiteres zur Verfügung stellen soll, mit Quittung über den Erhalt des Geldes vom 2. April 1796.Quittung des Emonitors Ringenberg des Waisenhauses vom 4. Dezember 1795 für den Amtmann Greshoff über den Erhalt von 100 Reichstalern.Schreiben (des Gastwirts?) Friderich Christian Wiedeman an Bürgermeister und Rat von Juni 1796 wegen einer Kapitalschuld von 300 Reichstalern gegenüber dem verstorbenen Joseph Hillebrand, jetzt dem Antoniushospital, mit der Bitte, die Forderung durch die Eheleute Bernd Hessing und Cath. Farvick, die das Wiedemansche Haus auf der Clarissenstegge gekauft haben, begleichen zu lassen, mit Vermerk des Stadtsekretärs Meiteler vom 1. Juli 1796, demzufolge die aufgelaufenen Zinsen mit den Schulden zu verrechnen sind, die der verstorbene Joseph Hillebrand bei (dem Gastwirt?) Wiedeman gemacht hat, so daß nur noch für 1 Jahr Zinsen zu zahlen sind.Beiliegend eine Rechnung des Friderich Christian Wiedeman über Beköstigung des Joseph Hillebrand von Januar bis Oktober 1793.68.2 179715 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1797, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 14), Nr. 8 zweimal.Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben in den Sterbfällen Steffen Sestrup, Anton Walgers und Witwe Frensing (alle August).68.3 179818 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1798, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 16), Nr. 1 zweimal, bei Nr. 5 liegt eine weitere Quittung.Nr. 16 ist Auszug des Stadtsekretärs Meiteler aus dem Rats-protokoll vom 27. Dezember 1797, demzufolge der Emonitor des Antoniushospitals dem Emonitor Ringenberg für das Waisenhaus bis auf weiteres 200 Reichstaler zur Verfügung stellen soll, um ein Defizit des Waisenhauses von 2000 Reichstalern zu verringern, mit Quittung des Math. Ringenberg über den Erhalt des Geldes.68.4 179917 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1799, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 13), Nr. 2 viermal, Nr. 7 zweimal.68.5 180015 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1800, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 14), Nr. 6 zweimal.68.6 180111 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1801, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 11), bei Nr. 6 liegt eine weitere Quittung, Nr. 8 fehlt.68.7 180216 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1802, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 15), bei Nr. 7 liegt eine weitere Quittung.68.8 180320 Quittungen für den Amtmann Frans Greshoff für das Jahr 1803, durchnumeriert (Nr. 1 - Nr. 18), bei Nr. 1 liegt eine weitere Quittung, Nr. 6 zweimal.68.9 1817 (dazu: 102.7, 1818)Rechnung der Einnahmen und Ausgaben, gezeichnet durch den Rendanten Joseph Aulike, für das Jahr 1817, geheftet.


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